Nicknames oder Klarnamen?… Nicknames or surnames?..


Deutsch

Nicknames? Wie war (und ist es immer noch) die Praxis der ‚althergebrachten‘ Leserbriefe in den Printmedien? Ohne Namensnennung werden sie nicht abgedruckt. Unsere Zeitung (MT-Mindener Tageblatt) will noch die Kontaktdaten (postalische Adresse usw.), um nachvollziehen zu können, ob die Person überhaupt existiert. Das ist aus meiner Sicht in Ordnung, da es sich um öffentliche Äußerungen handelt und eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit hat. Über dessen Ziele kann die Identität des Schreibers/der Schreiberin eine ganze Menge verraten – und eine Nichtnennung Entsprechendes vertuschen. Das sind Reinheitsregeln.

Und im Internet? Hersteller in großen Produktportalen bewerten sich selber – sogenannte ‚Selbstbewertungen‘. Natürlich mit Nicknames. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alles nicht nachvollziehbar, anonym und verschleiert. Warum gibt es keine transparente Aussagenkultur? Für Hass, Hetze, Gewaltaufrufe und all die Abarten mit verschleierter Identität sind Türen und Tore weit offen. Verantwortung für Handlungen, Kommentare und allgemeines Gebaren im Netz – vorherrschend Fehlanzeige. Ist das die Form von Meinungsfreiheit, die in Grauzonen verpixelt Verhaltensweisen zulässt, die schwer oder nicht nachvollziehbar sind – im Sinne von ‚wer steckt dahinter?‘.

Alles Ansichtssache? Mag sein – nur… ist es denn so abwägig zu wissen, mit wem oder was man es zutun hat, ob mit ‚x?y22-k95Üy‘ oder mit z.B. Joachim Rohlfing? Dieser Blog heißt ‚Joachim Rohlfings Siteblog‘ und ist damit transparent in der Aussage. In diesem Blog schreibt der Blogbetreiber -ich- seine Meinung und Eindrücke und steht dazu. Meinungsfreiheit und Transparenz pur.

Außer aus Deutschland greifen Leser/innen aus 32 Ländern/ 5 Kontinenten dieses blauen Planeten auf meinen Blog zu und lesen den vollen Namen des Bloggers. Bin ich zu blauäugig, zu blöd und damit unrealistisch, indem ich meiner Leserschaft meinen vollen Namen nenne? Vielleicht sogar leichtsinnig? Oder nur kommerziell interessiert, weil ich auf der Startseite meine Bücher präsentiere? Nein. Warum sollte ich meine Arbeiten nicht darstellen? Nur… ich stehe dazu und habe weder mich noch sonstwas zu verbergen.

Fazit: Auch im Netz wünsche ich mir Reinheitsregeln – den offenen und transparenten Umgang miteinander (ob Firmen oder privat). Gegenargumente gibt es zuhauf – euphemistisch konstruiert und ja… die fühlen sich ‚grauzonig‘ wohl.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Nicknames? What was (and still is) the practice of ‚traditional‘ reader’s letters in the print media? They will not be printed without mentioning names. Our newspaper (MT-Mindener Tageblatt) still wants the contact details (postal address etc.) to be able to verify whether the person exists at all. In my opinion, this is okay, since these are public statements and have a certain publicity effect. The identity of the writer can reveal a lot about his or her goals – and hide the fact that he or she is not mentioned. These are purity rules.

And on the Internet? Manufacturers in large product portals evaluate themselves – so-called ’self-assessments‘. With nicknames, of course. There are no limits to the imagination. Everything is not comprehensible, anonymous and veiled. Why is there no transparent culture of statements? Doors and gates are wide open for hatred, incitement, calls for violence and all those varieties of veiled identity. Responsibility for actions, comments and general behaviour on the net – predominantly false positives. Is this the form of freedom of opinion that allows for behaviour that is difficult or impossible to understand – in the sense of ‚who is behind it?

All a matter of opinion? Maybe – just… is it so inconsiderate to know with whom or what you are dealing, whether with ‚x?y22-k95Üy‘ or with e.g. Joachim Rohlfing? This blog is called ‚Joachim Rohlfing’s Siteblog‘ and is therefore transparent in its statement. In this blog the blog operator -I- writes his opinion and impressions and stands by them. Freedom of opinion and transparency purely.

Except from Germany, readers from 32 countries and 5 continents of this blue planet access my blog and read the full name of the blogger. Am I too naive, too stupid and thus unrealistic to tell my readers my full name? Maybe even reckless? Or am I only commercially interested because I present my books on the homepage? No. Why should I not present my work? Just… I stand by it and have nothing to hide or anything else.

Conclusion: I would also like to see purity rules on the net – open and transparent interaction with each other (whether companies or private). There are a lot of counter-arguments – euphemistically constructed and yes… they feel ‚grey-honey‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Have the courage to use your own intellect).

Darf eine 10-Jährige abtreiben?… Is a 10-year-old girl allowed to have an abortion?.


Deutsch

Die Frage darf nicht nur altersgebunden sein. Eine von ihrem Onkel vergewaltigte Zehnjähgie in Brasilien ist ein Beispiel , das nicht mehr diskutabel ist. Sie soll dann nach der gewollten Verschärfung des Abtreibungsrechts quasi gezwungen werden, das Kind auszutragen und zur Welt bringen. Ein misshandeltes Kind soll ein daraus entstehendes Kind bekommen? Wer ist für solch einen Irrsin verantwortlich?

Der vom brasilianischen Präsidenten Bolsonaro eingesetzte Gesundheitsminister Pazuello, ein Evangelikaler, zeigt sich gnadenlos. Bibeltreu und kreationistisch … (Die ‚Welt‘ besteht erst seit einigen tausend Jahren und wurde von Gott so gesamtheitlich geschaffen, wie sie sich heute darstellt). Keine Evolution also. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das so nicht haltbar. Das zu konkretisieren, würde hier einfach zu umfangreich. (Suchmaschinen/ Wikipedia führen weiter…)

Zur Überschrift: Grundsätzlich gesagt, ist Abtreibung das gewaltsame Ende eines heranwachsenden Lebens. Rechtlich und ethisch gesehen ein Gewalt- oder Kapitalverbrechen. Im Detail allerdings sind die jeweiligen Auslöser und die persönliche Situation einer Frau zu berücksichtigen. Grundsätzlich gilt für mich: Jede Frau hat das Recht, über ihren Körper selber zu entscheiden. Eine Bevormundung im Sinne eines rechtlichen Zwanges steht dem nicht nur entgegen, sondern ist ein Eingriff in die persönliche Entscheidungsfreiheit einer betroffenen Frau. Das heißt nicht, dass das willkürlich geschehen darf. Schließlich führt eine Schwangerschaft zu einer die Zukunft bestimmenden Lebenssituation. Niemand (auch kein Gesetz) hat das Recht, derart in die weitere Lebensgestaltung einer Frau einzugreifen und diese bestimmen. Eine jede Situation ist also genauestens zu prüfen und eine Beratung entsprechend einzurichten und durchzuführen. Die Entscheidung muss dann immer bei der jeweiligen Frau liegen!

Im konkreten Fall der Zehnjährigen sind keine weiteren Prüfungen notwendig. Sie ist Opfer einer Vergewaltigung. Ihre Kindheit ist damit zu Ende und ihr weiterer Lebensweg ist im freiheitlichen Sinne perspektivenlos. Ihr nicht zu helfen, wäre unterlassene Hilfeleistung und deutlich gesagt : Eine Sauerei.

Also darf sie es? Meine Antwort: „JA“.

English

The question must not only be age-related. A ten-year-old girl in Brazil who was raped by her uncle is an example that is no longer debatable. She is then supposed to be forced to carry the child and give birth to it after the intentional tightening of the abortion law. An abused child is to have a child resulting from it? Who is responsible for such an insane person?

The Minister of Health, Pazuello, an Evangelical appointed by Brazilian President Bolsonaro, has shown himself to be merciless. True to the Bible and creationist … (The ‚world‘ exists only for a few thousand years and was created by God as a whole as it is today). So there is no evolution. From a scientific point of view this is not tenable. To concretize this becomes simply too extensive here. (Search engines/ Wikipedia continue…)

To the heading: Basically said, abortion is the violent end of a growing life. Legally and ethically seen a violent or capital crime. In detail, however, the respective triggers and the personal situation of a woman must be taken into account. Basically, the following applies to me: Every woman has the right to decide about her body herself. Paternalism in the sense of legal coercion not only stands in the way of this, but is an encroachment on the personal freedom of decision of a woman affected. This does not mean that it should be done arbitrarily. After all, a pregnancy leads to a life situation that determines the future. Nobody (not even a law) has the right to interfere in such a way in the further shaping of a woman’s life and to determine it. Each situation must therefore be examined in detail and counseling must be set up and carried out accordingly. The decision must then always lie with the respective woman!

In the specific case of ten-year-olds, no further tests are necessary. She is a victim of rape. Her childhood is over and her future life is without perspective in the liberal sense. Not to help her would be a failure to help and clearly stated: A mess.

So she can? My answer: „YES“.

Ist das noch Wahlkampf?… Is this still an election campaign?..


Deutsch

Wahlkämpfe tragen nicht nur das Wort ‚Kampf‘ (Plural) in sich, sondern zeigen dem nicht für ausreichend politisch gebildet gehaltenen Wahlvolk, dass es ohne Beeinflussung nicht in der Lage sein würde, eigene Entscheidungen zu treffen. Also bedarf es Schilder, Fernsehspots, Wortgefechte oder Scheingefechte usw.. Wehner, Strauß und auch Schmidt waren in Deutschland Meister des Kampfes unter der Gürtellinie (Ratten und Schmeißfliegen/Sie feixende Meute/ Sie Mensch.. Sie/ Herr Lüg und Weiteres in der Lesart). Strauß und Wehner sollen aber privat zusammen Skat gespielt haben. Also alles nur Show? Mag sein…

Doch… in den USA sind wohl die Karten mental anders gemischt. Ich habe den Eindruck, dass deren Shows nicht nur nach außen transportiert werden, sondern im Gegeneinander auch so gemeint sind – persönlich. Mag ein Irrtum sein… also eine Mentalitätsfrage. (Warum war John Wayne nicht Verteidigungsminister unter Reagan?) Sich gegenseitig in die rhetorische Pfanne zu hauen, ist die Art Wahlkampf, die ein nicht bestimmbarer Teil des Wahlvolkes sehen und hören will. Das hat schon fast ‚Comedy-Charakter‘ mit dem Schwerpunkt nicht auf politische Themen, sondern auf Darstellung und Demontage der Gegnerschaft.

Die Spendenpraxis in den USA ist eigentlich nur bedingt eine, denn ein zügellos kapitalversiffter Lobbyismus wird getragen von milliardenschweren Unternehmen. Keine direkten Spenden, sondern weit gestreute Organisationen und sogenannte ‚Think-Tanks‘ sind ja keine Parteien und unterliegen dadurch nicht der Spendenobergrenze. Digital und analog verbreitete Aktionen ohne finanzielle Grenzen zur Wählermanipulation und direkten Einflussnahme auf politische Institutionen -samt Präsidenten(?)- zeigen schon fast eine Käuflichkeit politischer Entscheidungen. Das ist keine Demokratie mehr. Das ist Übertölpelung in einer schamlosen Art, die hinter den Kulissen abgezogen wird. Das hat nichts mehr mit dem ehrlich gedachten ‚Amerikanischen Traum‘ zutun.

„Joe Biden ist nicht der Retter von Amerikas Seele – er ist der Zerstörer von Amerikas Jobs“, sagte der Präsident beim Parteitag der Republikaner. „Und wenn er die Chance bekommt, wird er der Zerstörer der amerikanischen Großartigkeit sein.“

Eine Demonstrantin sagt: „Wir brauchen eine Revolution“„Wir müssen Trump rausbekommen, wir müssen das ganze System zerstören.“

Biden: „Das Problem ist, wir befinden uns gerade in Donald Trumps Amerika.“ Auf dem Parteitag der Republikaner habe es vor allem eines gegeben: „Lügen, Lügen, Lügen.“ Und: „Ich denke, wir alle wissen, dass dieser Mann eine etwas pathologische Neigung hat, nicht die Wahrheit zu sagen.“ Er meint wohl die ‚Alternativen Fakten‘ …

Kann man sich vorstellen, dass Trump und Biden zusammen Karten spielen wie Wehner und Strauß? – Das wäre die Lachnummer des Jahrzehnts.

Demokratie heißt ‚Herrschaft des Staatsvolkes ‚ und nicht  ‚Herrschaft des Kapitals‘.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Election campaigns not only carry the word ’struggle‘ (plural) within them, but also show the electorate, which is not considered sufficiently politically educated, that it would not be able to make its own decisions without influence. So there is a need for signs, TV spots, word fights or sham fights, etc. Wehner, Strauß and also Schmidt were masters of fighting below the belt in Germany (rats and blowflies/they smirking pack/you man… She/ Herr Lüg and further in the reading). Strauß and Wehner are said to have played skat together in private. So it was all just for show? Maybe so…

But… in the USA the cards are probably shuffled mentally differently. I have the impression that their shows are not only transported to the outside world, but are also meant in the opposite direction – personally. May be a mistake… a question of mentality. (Why wasn’t John Wayne Secretary of Defense under Reagan?) Trying to rhetorically fry each other is the kind of election campaign that an indefinable portion of the electorate wants to see and hear. It is almost ‚comedy‘ in character, with the emphasis not on political issues, but on the presentation and dismantling of the opposition.

The donation practice in the USA is actually only conditionally one, because an unrestrained capital-smart lobbyism is carried by billion-strong enterprises. No direct donations, but widely spread organizations and so-called ‚think tanks‘ are not parties and are therefore not subject to the donation ceiling. Digital and analog actions without financial limits for voter manipulation and direct influence on political institutions – including presidents(?)- show almost a venality of political decisions. This is no longer democracy. This is duplicity in a shameless way, taken behind the scenes. This has nothing to do with the honestly thought ‚American dream‘ anymore.

„Joe Biden is not the savior of America’s soul – he is the destroyer of America’s jobs,“ the president said at the Republican convention. „And if he gets the chance, he will be the destroyer of American greatness.“

A demonstrator says: „We need a revolution“. „We need to get Trump out, we need to destroy the whole system.“

Biden: „The problem is, we are in Donald Trump’s America right now.“ At the Republican Convention, he said, there was one thing above all: „Lies, lies, lies.“ And: „I think we all know that this man has a somewhat pathological tendency not to tell the truth.“ I think he means the ‚alternative facts‘

Can you imagine Trump and Biden playing cards together like Wehner and Strauß? – That would be the laughing stock of the decade.

Democracy means ‚rule of the people‘ and not ‚rule of capital‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Have the courage to use your own intellect).

Belarus.. die 2. Meinung… Belarus… the 2nd opinion…


Deutsch

Gestern postete ich über den Belarus-Präsidenten Lukaschenko mit der Kalaschnikov in der Hand. Die Informationen stammten und stammen aus den deutschen und englischsprachigen Medien. So bildete ich meine erste, nicht vollständige Meinung. Es ist immer ideal, Insidermeinungen zu hören. Die Gelegenheit hatte ich heute. Im Gespräch mit einem gebildeten Kasachen mit familiärer Beziehung zu Weißrussland/Belarus hörte ich eine ganz andere Einschätzung/Beurteilung der Lage in Belarus. Mehr als erstaunt war ich, zu hören, dass ca. 70 % der Belarussen mit ihrem Präsidenten Lukaschenko einverstanden sind, weil -bei allen auch berechtigten Kritikpunkten- relative Stabilität in dem Lande existiere. Ohne ihn wäre Chaos und Anarchie, ja sogar Bürgerkrieg. Die russische Mentalität brauche eine deutliche und ’starke‘ Hand – jemanden, der unmissverständliche Ansagen macht, wie auch Putin in Russland. Das sei auch der Grund, warum sich Lukaschenko 26 Jahre an der Macht halten konnte, weil er genau diese starke Hand vermittele. Meine Nachfrage: ‚Bürgerkrieg?‘ bekam die Antwort:‚Absolut!‘.

Ein klarer Widerspruch zu meinen Informationen aus den Medien. War ich zu forsch in meinem ersten Beitrag zuvor? Ich, ein kleiner, deutscher Blogger, der zu früh vorpreschte? Allerdings – einen Präsidenten mit einer Kalaschnikov in der Hand, der auf tausende Demonstranten blickt, kann ich nicht als harmlos bezeichnen – ob Show oder nicht.

Trotzdem war diese 2. Meinung eines Insiders für mich wieder der Beweis dafür, dass eigenes Forschen in mindestens zwei Richtungen zu einem objektiveren Meinungsbild führen. Ein allgemeingültiges Prinzip. – Also: Hinterfragen…

English

Yesterday I posted about Belarus President Lukashenko with the Kalashnikov in his hand. The information came and still comes from the German and English speaking media. Thus I formed my first, not complete opinion. It is always ideal to hear insider opinions. I had the opportunity today. In a conversation with an educated Kazakh with family ties to Belarus/Belarus I heard a completely different estimation/assessment of the situation in Belarus. I was more than astonished to hear that about 70 % of Belarusians agree with their president Lukashenko, because – despite all justified criticism – relative stability exists in the country. Without him there would be chaos and anarchy, even civil war. The Russian mentality needs a clear and ’strong‘ hand – someone who makes unmistakable announcements, like Putin in Russia. That is also the reason why Lukashenko was able to hold on to power for 26 years, because he is the one who gives this strong hand. My question: ‚Civil war?‘ got the answer: ‚Absolutely!

A clear contradiction to my information from the media. Was I too brash in my first article before? Me, a small German blogger who was too early? However – a president with a Kalashnikov in his hand, looking at thousands of demonstrators, I cannot call harmless – show or no show.

Nevertheless, this second opinion of an insider was for me again the proof that own research in at least two directions leads to a more objective opinion. A universally valid principle. – So: Questioning…

Mit der Kalaschnikov… With the Kalashnikov…


Deutsch

Wenn ein Herrscher nach 26 Jahren nur noch mit dem Rücken zu Wand steht und auf den Straßen die Menschen rufen/schreien: ‚Hau ab!‘, dann zeigt er sich mit seinen Kumpanen und einer Kalaschnikov in der Hand grimmig und entschlossen. Das erinnert an die Bilder vom mit einer goldenen Kalashnikov schießenden Saddam Hussein. Dessen Ende wünscht ein zivilisierter Mensch keinem noch so brutalen Despoten.

Auf Biegen und Brechen -also mit Gewalt- weiter herrschen, koste es, was und wen es wolle. Staatsterror. Des Volkes Willen ignorieren und die Staatsgewalt -Polizei/Militär- missbrauchen, das sind die kurz- oder mittelfristigen Anzeichen des Niederganges solcher Systeme. Die Uneinsichtigkeit und gefährliche Dummheit und Egozentrik, ja Egomanie, ziehen dabei zig-Menschen mit in den Abgrund.

In Weißrussland/Belarus wird es der Präsident Lukaschenko erleben, dass ihn das Volk nicht nur aus dem Amt jagt, sondern -sofern er nicht außer Landes flieht- ihm den Prozeß macht. Gründe dafür wird es wohl genug geben. Im eigenen Interesse sollte er einsehen, dass das Volk ihn nicht mehr halten wird. Politischer Druck von außen wäre deutlicher angebracht, wenn Putins Reaktion kalkulierbarer wäre. Die EU sollte ‚Flagge‘ zeigen – diplomatisch und ohne Öl ins Feuer zu gießen. Ein Balanceakt der Außenpolitik. Richtig erscheint es mir, dass das belarussische Volk das Problem ‚Lukaschenko‘ selber regelt. Dass das ohne beiderseitige Gewalt gelöst wird, ist mehr als fraglich – eher nein.

Er zeigt sich mit Kalaschnikov – das sagt alles…

Es bleibt zu hoffen, dass so wenig Menschen wie möglich dabei zu Schaden kommen…!

English

When after 26 years a ruler stands with his back to the wall and the people in the streets shout/cry: ‚Go away!‘, he shows himself grim and determined with his cronies and a Kalashnikov in his hand. This is reminiscent of the pictures of Saddam Hussein shooting with a golden Kalashnikov. A civilized man does not wish his end to any despot, no matter how brutal.

To continue to rule by hook or by crook -also by force- at any cost, whatever and whomever it wants. State terror. Ignoring the will of the people and abusing the state power – police/military – are the short or medium-term signs of the decline of such systems. The intransigence and dangerous stupidity and egocentricity, even egomania, drag tens of people into the abyss.

In Belarus/Belarus, President Lukashenko will experience that the people not only chase him out of office, but – as long as he does not flee the country – will put him on trial. There will probably be enough reasons for this. In his own interest he should realize that the people will not hold him any longer. Political pressure from outside would be more appropriate if Putin’s reaction were more calculable. The EU should show the ‚flag‘ – diplomatically and without adding fuel to the fire. A foreign policy balancing act. It seems right to me that the Belarusian people should settle the ‚Lukashenko‘ problem themselves. It is more than questionable that this will be solved without mutual violence – rather no.

He shows himself with Kalaschnikov – that says it all…

It remains to be hoped that as few people as possible will be harmed…!

Vorerst genug ‚geTrumpt‘… Enough „Trumped“ for now…


Deutsch

Es gibt wahrlich noch genug Anderes, über das sich bloggen lässt. Wäre das Thema ‚Trump‘ keines von weltweitem Interesse, dann würde ich es nicht so oft aufgreifen. Je öfter ich mich damit auseinandergesetzt habe, desto unruhiger wurde ich. Stichwort ‚Atomkoffer‘ im Zugriff eines Mannes, der so unkalkulierbar ist, wie ein Insekt im Fluge. Das mag ich nicht zu Ende denken…

Das ist ein ‚Gin‘, der aus der Flasche gelassen wurde und der weiß, dass ihn im Falle einer Wahlniederlage für mehrere Jahre ‚gesiebte‘ Luft erwartet. Er wird alles versuchen, dann lieber wieder in die Flasche zu gelangen. Koste es, was und wen es wolle. —

English

There are really enough other things to blog about. If the topic ‚Trump‘ wasn’t of worldwide interest, I wouldn’t take it up so often. The more often I dealt with it, the more restless I became. Keyword ‚atomic suitcase‘ in the grasp of a man who is as unpredictable as an insect in flight. I don’t like to think it through…

This is a ‚gin‘ that has been let out of the bottle, knowing that if he is defeated in the election, he will have ’sieved‘ air waiting for him for several years. He will try everything to get back into the bottle. No matter what or who it costs. —

Vote him out and make America great again… Wählt ihn ab und macht Amerika wieder groß…


(Heute zuerst Englisch. Deutsch weiter unten. )

English

The clumsy sleight of hand of the US president is not only becoming more and more obvious, but also gives the feeling of being downright dumbed down and just used (better to be fooled). At least that is how I would feel as a US citizen. Sabotaging the Post Office is like a sandbox pose: ‚If I don’t get my moulds, I’m going to break your cakes…‘. Just, uh… …this kid always has a nuclear case near him. And here’s the oval gum cell pose: ‚If a working post office endangers my reelection, I’ll destroy it first‚. Or: ‚Then I’ll keep screaming until I get my way. Period.‘ An undeveloped form of thinking can be that simple. The prerequisite of a presidential mind is its substantial existence in order to fulfil the mandate given by the electorate. At least in plain sight…

To call the postal vote unreliable and manipulable and then apply for it yourself (in Florida) is like (quote Trump): „I could stand on Fifth Avenue and shoot somebody and not lose a voter, that’s incredible.“ Yeah… that’s incredible! You couldn’t be more arrogant.

He’ll be (hopefully) wrong… Because – there are also people whose minds have the status of a developed, substantial existence and who know that you can also play together with ‚forms‘ without knocking them around. I call out to them:

Vote him out and make America great again.

Deutsch

Die plumpen Taschenspielertricks des US-Präsidenten werden nicht nur immer deutlicher, sondern vermitteln das Gefühl, regelrecht verdummt und nur benutzt (besser verarscht) zu werden. So jedenfalls würde ich mich als US-Bürger fühlen. Die Post zu sabotieren, ist wie eine Sandkastenposse: ‚Wenn ich nicht meine Förmchen kriege, dann mache ich dir deine Kuchen kaputt…‘. Nur… dieser ‚Bengel‘ hat immer schön den Atomkoffer in seiner Nähe. Und hier die Oval-Gummizellenposse: ‚Wenn eine funktionierende Post meine Wiederwahl gefährdet, dann mache ich sie vorher kaputt‘. Oder: ‚Dann schreie ich solange, bis ich meinen Willen kriege. Basta.‘ So einfach kann eine nicht entwickelte Form des Denkens sein. Die Voraussetzung eines präsidialen Verstandes ist dessen substanzielle Existenz, um dem vom Wahlvolk gegeben Mandat gerecht zu werden. Zumindest deutlich erkennbar…

Die Briefwahl als unzuverlässig und manipulierbar zu bezeichnen und sie dann selber (in Florida) beantragen, ist wie (Zitat Trump): „Ich könnte mich auf die Fifth Avenue stellen und jemanden erschießen und würde keinen Wähler verlieren, das ist unglaublich.“ Ja… das ist unglaublich! Arroganter geht’s wohl kaum.

Er wird sich (hoffentlich) täuschen… Denn – es gibt auch Menschen, deren Verstand den Status einer entwickelten, substanziellen Existenz hat und die wissen, dass man auch gemeinsam mit ‚Förmchen‘ spielen kann, ohne sie sich um die Ohren zu hauen. Denen rufe ich zu:

Wählt ihn ab und macht Amerika wieder groß. 

Mary L. Trump- „Zu viel und nie genug: Wie meine Familie den gefährlichsten Mann der Welt erschuf“… „Too Much and Never Enough: How My Family Created the World’s Most Dangerous Man“


Deutsch

Nachdem ich hier im Blog einige Beiträge (8) über Donald Trump geschrieben habe, interessierte mich das Buch von seiner Nichte Mary L. Trump-„Zuviel und nie genug…“, das ich an zwei Abenden (gestern und heute) verschlungen habe. Es ist eine ausführliche und detailreiche Darstellung, wie es dazu kommen konnte, dass aktuell im Weißen Haus ein Mann (ihr Onkel) sitzt, den sie als Soziopathen bezeichnet und das auch fachlich (Psychologin) anschaulich darstellt. Vergleichend interessierte es mich natürlich, ob ich mit meinen Einschätzungen des US-amerikanischen Präsidenten daneben lag oder liege. Die Informationen einer Insider- und Fachfrau haben natürlich ein ganz anderes Gewicht.

Auf den letzten 30 Seiten befasst sie sich konkret und unmissverständlich mit ihrem Onkel. In der Folge sind Zitate zu lesen, die an Deutlichkeit kaum zu übertreffen sind. :

„Nichts ist je genug. Das geht weit über den gewöhnlichen Narzissmus hinaus“ | „… bis heute wurde sein anormales Verhalten stets von Anderen normalisiert“. | „Seine wahren Begabungen (Selbstherrlichkeit, Lügen und Taschenspielertricks) wurden als Stärken interpretiert“ | „Die Wände seiner teuren und gut bewachten Gummizelle beginnen sich aufzulösen“ | „Sein Toben und seine Schamlosigkeit fanden nur zufällig Anklang bei bestimmten Bevölkerungsgruppen!“ | „…weil lügen, niedrigste Instinkte ansprechen, betrügen und Zwietracht säen alles ist, was er kann“ | In New York „..werden ein paar (Menschen) aufgrund seines feigen Bedürfnisses nach ‚Rache‘ sterben. Was Donald für berechtigte Vergeltung hält, ist in diesem Fall Massenmord“ | „David Corn hat es auf den Punkt gebracht:’Alles, was dieses arme, gebrochene Individuum tut, muss einen Tauschwert haben. Wirklich alles“.

Ich lag offensichtlich nicht falsch…

English

After I wrote some posts (8) about Donald Trump here in the blog, I was interested in the book by his niece Mary L. Trump-„Too much and never enough…“, which I devoured on two evenings (yesterday and today). It is an extensive and detailed account of how it could happen that a man (her uncle) is currently sitting in the White House, whom she calls a sociopath, and which she also describes in a professional (psychologist) vivid way. Comparatively, I was of course interested in whether I was wrong or mistaken in my assessments of the US President. The information of an insider and expert naturally has a completely different weight.

On the last 30 pages she deals with her uncle in a concrete and unmistakable way. In the following you can read quotations which are hardly to be surpassed in clarity. :

„Nothing is ever enough. This goes far beyond the usual narcissism“ | „… „…to this day, his abnormal behaviour has always been normalised by others | „His true talents (self-importance, lies and sleight of hand) were interpreted as strengths“ | „The walls of his expensive and well-guarded padded cell are beginning to dissolve“ | „His raving and shamelessness only happened to appeal to certain sections of the population!“ | „…because lying, appealing to basest instincts, cheating and sowing discord is all he can do“ | „In New York „…a few (humans) will die because of his cowardly need for ‚revenge‘. What Donald considers justified retaliation is, in this case, mass murder“ | „David Corn has put it in a nutshell: ‚Everything this poor, broken individual does must have some exchange value. Really everything“.

I obviously wasn’t wrong…

‚Er hätte Maschinenschlosser werden sollen’… Eine Parallele?- „He should have been a machinist“… A parallel?


Deutsch

‚Er hätte Maschinenschlosser werden sollen’… Dieses vernichtende Urteil über den letzten deutschen Kaiser Wilhelm II stammt von seinem Erzieher Georg Hinzpeter. Der narzisstische Kaiser berauschte sich an Paraden, dem Gipfel seines Lebensgefühls als eine Art Narkotikum. Im Dokumentarfilm »Majestät brauchen Sonne« von Peter Schamoni zu sehen.

Dass der politische Dilettant, die hohle Nuss Wilhelm II, bis zu fünf Mal pro Tag seine Uniform wechselte, hat den Charakter, nicht mehr kommentiert zu werden. Nur… dieser elegante Hohenzoller, diese irrlichternde, von sich selbst berauschte Figur an der Spitze Deutschlands fühlte sich zum Bersten stark – auf der Höhe seiner Weltgeltung. Dann kam das raue Ende …

Denke ich heute an den aktuellen US-Präsidenten, dann fallen deutliche Parallelen ins Auge. Nicht, weil er deutsche Vorfahren hatte. Die Offensichtlichste ist der Narzissmus, die offene Egomanie, dieses sich zum Bersten stark Fühlen. Dabei ist die Parallele zum politischen Dilettanten, der gerne der Imperator Rex wäre und erkennbare Sympathien für Diktatoren hat, ebenfalls offenkundig. Wie ist denn seine Äußerung zum ‚Wasserdruck‘ beim Duschen zu verstehen: Wenn kein Wasser komme, „was tust Du dann?“, fragte der Präsident. „Bleibst Du einfach länger unter der Dusche stehen? Ich weiß nicht wie es bei Ihnen ist, aber mein Haar muss perfekt sein. Perfekt.“ Oder beim Besuch eines Werkes des Haustechnik-Hersteller Whirlpool vor einer Woche über Duschen mit zu schwachem Wasserstrahl: „Wenn man wie ich ist, kann man sein wunderschönes Haar nicht vernünftig waschen“, sagte Trump laut einer offiziellen Abschrift des Weißen Hauses – und hatte die Lacher auf seiner Seite, „Man verschwendet 20 Minuten länger.“ Toilettenspülungen hat er auch im Visier: „Die Menschen drücken die Toilettenspülung zehnmal, 15 Mal – statt einmal. Am Ende verbrauchen sie mehr Wasser.“

Geht’s noch deutlicher? Ich denke … ja. Bis November ist ja noch Zeit…

Es geht mir nicht darum, jemanden zu diskreditieren … nein, sondern einfach mal solche Szenerien auf sich wirken zu lassen. Dabei werde ich den Gedanken nicht los, dass dieser ‚Rüpel‘ den amerikanischen ‚Atomkoffer‘ in seiner Nähe hat. Bei dem Gedanken wachsen mir wieder Haare auf dem Kopf, die sich dann zu einem Vogelnest verdrahten, das ‚wunderschön und perfekt‘ sein muss. (Satire !)

Parallelen haben es so an sich, konstruiert zu sein...

English

‚He should have been a machine fitter‘… This scathing verdict on the last German Emperor Wilhelm II comes from his educator Georg Hinzpeter. The narcissistic emperor intoxicated himself at parades, the peak of his attitude to life as a kind of narcotic. Can be seen in the documentary „Majestät brauchen Sonne“ by Peter Schamoni.

The fact that the political dilettante, the hollow nut Wilhelm II, changed his uniform up to five times a day has the character of no longer being commented on. Only… this elegant Hohenzoller, this errant, self-indulgent figure at the head of Germany, felt bursting strong – at the height of his international standing. Then came the rough end…

When I think of the current US President today, clear parallels become apparent. Not because he had German ancestors. The most obvious is narcissism, open egomania, this feeling of bursting strength. The parallel to the political dilettante who would like to be Emperor Rex and has obvious sympathies for dictators is also obvious. What is his statement about ‚water pressure‘ when taking a shower to understand: If no water comes, „what do you do?“, the president asked. „Do you just stay in the shower longer? I don’t know about you, but my hair must be perfect. Perfect.“ Or when visiting a factory of the building services manufacturer Whirlpool a week ago about showers with too weak a water jet: „If you’re like me, you can’t wash your beautiful hair properly,“ Trump said according to an official White House transcript – and had the laughs on his side, „You waste 20 minutes longer. Flushing toilets, he also said, „People flush toilets 10 times, 15 times – instead of once. In the end, they use more water.“

Can you be more specific? Well, I think… …yes. There’s still time before November…

It’s not about discrediting anyone… No, I’m just about taking in the scenery. And I can’t help thinking that this „bully“ has the American nuclear suitcase near him. At the thought of it, hairs grow on my head again, which then wire themselves to a bird’s nest that has to be ‚beautiful and perfect‘. (Satire!)

Parallels are so inherent in being constructed…

US-‚Clean-Network-Programm‘ gegen China… US clean network program against China…


Deutsch

Gegen die bösartigen Akteure –so nennt die US-Administration die Kommunistische Partei Chinas (KPCh)- wollen die USA eine saubere Festung um die Daten ihrer Bürger ziehen und fordern die verbündeten Staaten und Partner in Regierung und Industrie auf der ganzen Welt auf, sich anzuschließen. Ist das die saubere und richtige Formulierung des US-amerikanischen Chefdiplomaten, Außenminister Mike Pompeo? Das klingt nach Georg-Doppel-U’s – ‚Achse des Bösen’… Holzhammerpolitik à la Trump. „Wie der Herr, so’s Gescherr… (Das mit der NSA war ja halb so schlimm und im nationalen Interesse…?). Oder ist es realistisch, z.B. Huawei-Smartphones zu boykottieren? Was ist da dran, an den Spionagevorwürfen, ausgehend von den vermutet manipulierten apps (mit spyware) wie Tiktok und Wechat? Alles nur Behauptungen? Huawei weist solche Vorwürfe vehement zurück. Schließlich steht auch die Beteiligung am europäischen 5G- Ausbau an.

Huawei und 5G … ein Türöffner? Das Ohr nach Westen für China? Nichts ist bewiesen. So oder so. Millionen nutzen deren Smartphones im sog. Westen samt Facebook usw.. Sind alle im Tal der Ahnungslosen und Verharmloser? Ob die sich dann weiterhin Huawei-Smartphones kaufen, ist wohl mehr als fraglich. Zu einfach gedacht! -> Oder läuft sowas in beide Richtungen? Blauäugig wäre, das nicht zu denken. Also kommt es immer darauf an, wer die ‚größte Posaune hat‚ und sie am Wirkungsvollsten einsetzt. Beide Seiten –China und die USA– beschuldigen sich gegenseitig der Bespitzelung zur Erringung und Festigung der Spitzenposition in –so gut wie– allen Bereichen.

Der chinesische Außenminister Wang Yi weist Pompeos Vorwürfe deutlich zurück und spricht von einer Monopolstellung in der US-Technologie und davon, ‚andere Länder ihres eigentlichen Rechts auf Entwicklung zu berauben‚. Krieg der Worte. Wem kann man trauen – dem Trumpismus oder dem chinesischen Drachen? Ich jedenfalls traue der Trump-Administration nicht von hier bis zur nächsten Tür. Solange China nicht mit sich über die Einhaltung der Menschenrechte reden lässt und diese auch tatsächlich an die oberste Stelle rückt, ist allgemeine Skepsis angesagt. Ein Land, in dem sich der Präsident die Regentschaft auf Lebenszeit sicherte. Also auch kein Vertrauen bis dahin? Die staatlichen Egoismen beider Mächte bestimmen die Lautstärke der jeweiligen ‚Posaunen‘ und kommen sich dabei in die Quere.

Es kommen nur vermehrte Konflikte dabei heraus, wenn keine friedliche Koexistenz durch ein ‚Aufeinander-Zugehen‚ erreicht wird. Worin sowas ausartet, zeigt die gesamte Geschichte und insbesondere das 20. Jahrhundert. Rhetorische Scharfmacherei und Abgrenzung sind gefährliche Waffen. Hinzu kommt noch die Unberechenbarkeit der Führungspersonen und schon ist die Gemengelage explosiv. Keiner macht den Anfang und so schaukelt sich das Ganze auf – bis der kleinste Anlass den größstmöglichen Wahn- und Unsinn nach sich zieht.

Ein sicheres, allem kriminellen Handeln widerstehendes Netzwerk ist eine gute Sache. So ein Bollwerk sollte sich gegen Kriminelle im Netz richten. In und aus allen Ländern und nicht jeweils national. Es kann nicht genug verhandelt und von Fachleuten und Wissenschaftlern geforscht und gehandelt werden – unabhängig von politischen und ideologischen Einflüssen und Vorgaben. Warum sollte das ein Traum sein, wenn sich ca. 7 1/2 Milliarden Menschen nicht länger gängeln und hinter die Fichte führen lassen? Die Politik, die das nicht a priori auf dem Schirm hat, ist unfähig und zu national macht- und systemorientiert. Erreicht wird ein solches Ziel aber nicht, weil es sich hierbei um evolutionär geprägte Menschen handelt – und das sind alle.

Also muss die Direktive ‚Wir‘ erst einmal als solche erkannt und die oberste Richtschnur werden. Ob das mit Trump, Xi Jinping und wie sie alle heißen, realisierbar ist, ist eine blanke Illusion. Also trommeln und posaunen sie alle weiter und leben nicht schlecht dabei – auf Kosten der Steuerzahler, die den Mummenschanz finanzieren dürfen.

Alles im Sinne des Schutzes der Privatsphäre soll die Überschrift sein. Warum soll denn einer Seite vertraut werden, wenn die andere Seite ähnliche Vorwürfe erhebt? Beweisbar können Vorgänge nur sein, wenn beide Seiten gemeinsam daran arbeiten und gemeinsam ‚Unstimmigkeiten‘ beseitigen. Das zu ermöglichen, macht eine Politik im Sinne aller Menschen aus. Punkt.

Eigenes Zitat: Das kommt mir vor wie die Geistesbrut einer zusammenhanglos wirkenden Gegenwart.

English

Against the malevolent actors – as the US administration calls the Chinese Communist Party (CCP) – the US wants to build a clean fortress around the data of its citizens and calls on allied states and partners in government and industry around the world to join. Is this the clean and correct formulation of US chief diplomat, Secretary of State Mike Pompeo? That sounds like George Double U’s, Axis of Evil… Sledgehammer politics a la Trump. „As the Lord, so sayeth the…“ (The thing with the NSA was not that bad and in the national interest…?). Or is it realistic to boycott e.g. Huawei smartphones? What’s the truth about the spying allegations, based on the presumably manipulated apps (with spyware) like Tiktok and Wechat? All just allegations? Huawei vehemently rejects such accusations. After all, participation in the European 5G expansion is also on the agenda.

Huawei and 5G… a door opener? The ear to the west for China? Nothing is proven. Either way. Millions use their smartphones in the so-called West, including Facebook and so on. Is everyone in the valley of the unsuspecting and trivialized? Whether they will continue to buy Huawei smartphones is more than questionable. Too simple thought! -> Or does something like this go both ways? It would be naïve not to think so. So it always depends on who ‚has the biggest trombone‘ and uses it most effectively. Both sides -China and the USA- accuse each other of spying on each other in order to achieve and consolidate the top position in almost all areas.

Chinese Foreign Minister Wang Yi clearly rejects Pompeo’s accusations and speaks of a monopoly position in US technology and of ‚depriving other countries of their real right to development‘. War of words. Who can be trusted – Trumpism or the Chinese dragon? I for one do not trust the Trump administration from here to the next door. As long as China does not allow itself to be talked to about respect for human rights, and as long as it does not actually put them at the top of the agenda, there will be general scepticism. A country in which the president has secured the regency for life. So no trust until then? The state egoisms of both powers determine the volume of the respective ‚trombones‘ and get in each other’s way.

Conflicts will only increase if peaceful coexistence is not achieved by ‚coming together‘. All of history, and especially the 20th century, shows what this degenerates into. Rhetorical incisiveness and demarcation are dangerous weapons. Add to this the unpredictability of the leaders and the conflict is explosive. Nobody makes the start and so the whole thing builds up – until the smallest cause causes the greatest possible madness and nonsense.

A secure network that resists all criminal activity is a good thing. Such a bulwark should be directed against criminals on the net. In and out of all countries, not nationally. Not enough can be negotiated and researched and traded by experts and scientists – regardless of political and ideological influences and guidelines. Why should this be a dream when about 7 1/2 billion people no longer let themselves be led by the nose and behind the spruce? Politics, which does not have this a priori on its screen, is incapable and too nationally power and system oriented. However, such a goal will not be achieved, because these are evolutionary people – and they all are.

So the ‚We‘ directive must first be recognized as such and become the ultimate guideline. Whether this can be achieved with Trump, Xi Jinping and what they are all called, is a mere illusion. So they all keep on drumming and tromboning and live quite well – at the expense of the taxpayers who are allowed to finance the Mummenschanz.

Everything in terms of privacy protection should be the heading. Why should one side be trusted when the other side makes similar accusations? Procedures can only be proven if both sides work together on them and eliminate ‚inconsistencies‘ together. To make this possible is a policy in the interest of all people. Full stop.

Own quote: „This seems to me like the brood of the spirit of a seemingly incoherent presence.