macOS Ventura Beta…


(English below)

Deutsch

Wie schon öfter in der Vergangenheit teste ich (Apple©-User seit 1996) die öffentliche Beta des kommenden macOS- Betriebssystems, genannt ‚Ventura‘. Dieses Mal auch die IOS- und iPad OS-Versionen. Hier soll es nur im den Stagemanager gehen.

links:Stagemanager auf meinem iMac

Am macOS Ventura interessierte mich ausschlaggebend der sogenannte ‚Stagemanager‘. Zusätzlich zum ‚Dock‘ und auch dem ‚Launchpad‘ soll damit die Übersichtlichkeit auf dem Display verbessert werden. Der Stagemanager blendet automatisch nur das Fenster der aktiven Datei/ des Programms ein.

Stagemanager mit Fenster auf meinem iMac

Braucht man das? Jedenfalls sieht es erstmal gut aus und fühlt sich im Gebrauch auch so an. Im Prinzip ein schnelles Multitasking. Hier in WordPress ist das angenehm beim Browserwechsel zu meinem bevorzugten Wechsel zum DeepL-Übersetzer. Das geht flott und bleibt in der gesamten Anwendung übersichtlich – bereits in dieser Beta-Version. Allerdings funktioniert das nicht mit Microsoft Word, da hier das Menü ‚Ansicht‘ zu wählen ist oder bei einem Trackpad ein drei Finger-Wisch. Word öffnet jedes Fenster in einem eigenen ‚Space‘. Wie auf dem Screenshot zu sehen, sind die geöffneten Programme untereinander angeordnet und schnell auszuwählen. Das gewählte Fenster füllt dann den restlichen Bildschirm, sofern es nicht manuell begrenzt wird. Ideal ist da mein 24″- iMac-Bildschirm. Das Ganze ist auch möglich auf einem iPad – allerdings nicht auf dem Basismodell. Da muss es dann schon ein Air (?) oder ein Pro sein. Ja – und die sind richtig teuer und ob das dann auch sinnvoll auf kleineren Displays ist, wird wohl Geschmacksache sein.

Offizielles Bild von Appl

Fazit: Mir gefällt der Stagemanager, obwohl ich sowas bis zu seiner Wahrnehmung gar nicht auf meinem ‚inneren Schirm hatte. PR – zack… und schon hängt man an der Leine, wenn man da nicht aufpasst…. Clever .. Apple©.

English

As often in the past, I (Apple© user since 1996) am testing the public beta of the upcoming macOS operating system, called ‚Ventura‘. This time also the IOS and iPad OS versions. Here it is only about the stage manager.

The so-called ‚Stagemanager“ was the main thing that interested me about macOS Ventura. In addition to the ‚Dock‘ and also the ‚Launchpad‘, this should improve the clarity on the display. The stage manager automatically shows only the window of the active file/program.

Do you need it? In any case, it looks good at first and also feels that way in use. Basically a fast multitasking. Here in WordPress, it’s nice when switching browsers to my favorite switch to the DeepL translator. It’s snappy and remains uncluttered throughout the application – even in this beta version. However, this doesn’t work with Microsoft Word, where you have to select the ‚View‘ menu, or with a trackpad, a three finger swipe. Word opens each window in its own ’space‘. As seen in the screenshot, the open programs are arranged one below the other and are quick to select. The selected window then fills the rest of the screen unless manually limited. My 24″ iMac screen is ideal for this. The whole thing is also possible on an iPad – but not on the basic model. It has to be an Air (?) or a Pro. Yes – and they are really expensive and whether that makes sense on smaller displays will probably be a matter of taste.

Conclusion: I like the stage manager, although I didn’t have anything like it on my ‚inner screen‘ until I noticed it. PR – bang… and you’re on a leash if you’re not careful…. Clever … Apple©.

Selenskyj kritisiert Amnesty…


Selenskyj criticized Amnesty…

(English below)

Deutsch

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj

In einem Bericht hat Amnesty International der Ukraine vorgeworfen, Zivilisten in Wohngebieten durch die Stationierung militärischer Einheiten zu gefährden. Exakt das weist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj deutlich und scharf zurück. Nur – klar sollte sein, dass Amnesty nicht irgendeine Spekulation veröffentlicht, sondern präzise recherchiert und dann an die Öffentlichkeit geht. Also, warum eine solch scharfe Reaktion? Dass der russische Überfall auf die Ukraine und das ausufernd barbarische Verhalten der russischen Soldaten terroristischen Charakter hat, ist unzweifelhaft. In einem Krieg ist die Wahrscheinlichkeit eines solchen Verhaltens sehr groß – und zwar auf beiden Seiten. Auch die Ukraine ist da keine Ausnahme. Da nützt kein Euphemismus oder Ausschließen eigener Untaten. Truppen in Wohngebieten geht gar nicht. Auch die Hemmschwelle wird zum eigenen Vorteil überschritten und gefährdet und fordert zivile Opfer. Ein Kriegsverbrechen- obwohl Krieg ansich schon ein Verbrechen ist. Es stellt sich die Frage, was da unter den Tisch gekehrt werden soll? Die krasse Reaktion wird eine Art Unsicherheit in die Richtung sein, dass kritische Stimmen die Unterstützung und die Solidarität gegenüber der Ukraine stören könnten. Als Mitglied von Amnesty International weiß ich, welch präzise Recherchearbeit hinter Veröffentlichungen stehen, die weittragenden Einfluss haben können und haben .

Solidarität darf und muss auch kritisch sein, sonst kann sie schnell zur ‚Zwangshörigkeit‘ werden. Ich greife ihn hier nicht den Präsidenten an, sondern kritisiere seine Argumentationsart, mit der er sich und seiner massiv unterstützten Ukraine keinen Gefallen tut.

Selenskyi: „Wenn jemand einen Bericht anfertigt, in dem Opfer und Angreifer gewissermaßen auf eine Stufe gestellt werden, wenn gewisse Dinge über das Opfer analysiert und die Taten des Angreifers ignoriert werden, dann kann das nicht toleriert werden.“ Das Verhalten Russlands und der Ukraine wird nicht auf eine Stufe gestellt, also nicht Angreifer und Verteidiger, sondern Geschehnisse, die sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite mehr oder weniger geschehen. Die Äußerung : „gewisse Dinge über das Opfer analysiert..:“ kann schon in Richtung Eingeständnis von Geschehnissen gehen, die gar nicht zu rechtfertigen sind. Auch eine Verteidigungspositiion rechtfertigt nicht Mittel, die die Zivilbevölkerung gezielt gefährdet. Die Taten des Angreifers Russland werden nicht ignoriert!

Der Präsident hätte sein Statement dahingehend deutlicher überdenken sollen, denn Sympathien können schnell ins Gegenteil oder zur Neutralität führen.

English

In a report, Amnesty International has accused Ukraine of endangering civilians in residential areas by stationing military units. This is exactly what Ukrainian President Volodymyr Selenskyj clearly and sharply rejects. Only – it should be clear that Amnesty does not publish some speculation, but precisely researches and then goes public. So, why such a sharp reaction? That the Russian invasion of Ukraine and the rampantly barbaric behavior of Russian soldiers is terrorist in character is unquestionable. In a war, the likelihood of such behavior is very high – on both sides. Ukraine is no exception. No euphemism or exclusion of one’s own misdeeds will help. Troops in residential areas are out of the question. Also the inhibition threshold is exceeded to the own advantage and endangers and demands civilian victims. A war crime – although war is already a crime in itself. The question arises, what should be swept under the table? The blatant reaction will be some kind of insecurity in the direction that critical voices could disrupt support and solidarity towards Ukraine. As a member of Amnesty International, I know the precise research behind publications that can and do have far-reaching influence .

Solidarity can and must also be critical, otherwise it can quickly turn into ‚forced loyalty‘. I am not attacking him here, but criticizing his way of arguing, with which he does himself and his massively supported Ukraine no favors.

Selenskyi: „If someone makes a report in which the victim and the attacker are put on the same level, so to speak, if certain things about the victim are analyzed and the actions of the attacker are ignored, then this cannot be tolerated.“ The behavior of Russia and Ukraine is not put on the same level, that is, not attacker and defender, but events that happen both on one side and on the other more or less. The statement : „certain things about the victim analyzed…:“ can already go in the direction of admission of events that are not justifiable at all. Even a defensive position does not justify means that specifically endanger the civilian population. The acts of the aggressor Russia are not ignored!

The President should have reconsidered his statement more clearly in this regard, because sympathies can quickly lead to the opposite or to neutrality.

Service-Hero…


(English below)

Deutsch

Zum Thema ‚Nachhaltigkeit‘ im Sinne von ‚Geräte länger nutzen und reparieren‘ habe ich hier im Blog diverse Beiträge geschrieben. Immer mit und in der Hoffnung, dass in der Gesellschaft ein Umdenken in diese Richtung erfolgt. Z.B. Smartphones (und allgemein elektrisch/elektronische Geräte) nicht bei Neuerscheinungen oder nach ca. zwei Jahren auszutauschen, sondern länger zu nutzen und/oder reparieren zu lassen – oder das selber zu machen. iFixit gibt dazu hervorragende Anleitungen online, nach denen ich schon diverse Geräte (Laptops) reparieren und aufrüsten konnte, um sie länger zu nutzen und der verlockenden Werbung entgehen konnte. Leider werden meine 6 und 7 Jahre alten Blackberry’s nicht mehr softwareunterstützt, obwohl sie noch tadellos funktionieren. ‚Schneller-Höher-Weiter‘ hat in dem Falle gewonnen. Das Umdenken in Richtung Nachhaltigkeit ist schleichend im Gange – Dieser Beitrag ist wieder ein kleiner Schubs und ein Anreger zu = Sapere aude …

Der Screenshot ist keine Werbung für den genannten Händler, sondern eine Anerkennung dessen Firmenphilosophie – die Richtung stimmt!

English

On the subject of ’sustainability‘ in the sense of ‚using and repairing devices longer‘, I have written various posts here on the blog. Always with and in the hope that a rethinking in this direction takes place in society. E.g. smartphones (and electrical/electronic devices in general) not to be replaced when they are new or after about two years, but to use them longer and/or have them repaired – or to do it myself. iFixit gives excellent instructions online for this, according to which I have already been able to repair and upgrade various devices (laptops) to use them longer and escape the tempting advertising. Unfortunately, my 6 and 7 year old Blackberry’s are no longer software supported, although they still work flawlessly. ‚Faster-higher-further‘ has won in that case. The rethinking in this direction is creeping – This article is again a little push and a stimulus to = Sapere aude …

The screenshot is not an advertisement for the mentioned retailer, but a recognition of their company philosophy – the direction is right!

Der ‚Muff‘ des Heiligen Stuhles…


(English below)

Deutsch

Der Vatikan warnt die deutsche Sektion des Katholizismus vor Reform-Alleingängen. Der sogenannte ‚Synodale Weg‘ ist den Hütern der wörtlichen Auslegung der christlichen Heiligen Schrift wohl ein Dorn im Auge. Sehen sie ihre suggerierte Gottesnähe, der schwer bis nicht nachvollziehbaren Dreifaltigkeit eines -monotheistischen- Gottes – also ihre letztlich mittelalterlichen Definitionen gefährdet? Im Schulbetrieb würde ihre Nichtanpassung an die Jetztzeit mit ‚Thema verfehlt‘ bewertet. Wie hieß es in meinen jungen Jahren (60er-70er Jahre): „Unter den Talaren, der Muff von tausend Jahren“. Der ist immer noch da, wo er ’schon immer‘ war.

Auszüge aus:
Futur X. Die freie Auswahl
Joachim Rohlfing
Dieses Material ist urheberrechtlich geschützt
:

> Freiheit im Denken und damit die Freiheit des Individuums sowie dessen Lebensumstände und die Rahmenbedingungen einer Gesellschaft, die eben das ermöglicht unter dem Mantel der Maxime einer erarbeiteten Vernunft und eines ethischen Bewusstseins. — Eine nicht zwangsläufig ‚religiöse Vernunft’.
Religionen und Vernunft im eigenen Sinne scheinen hier nicht zusammen zu passen – oder sind sogar ein schön geredeter Widerspruch in sich. Danach sind die Aussagen zum Beispiel in der Bergpredigt ´vernünftig`, da sie auf eine Verminderung oder gar Vermeidung von Leid abzielen und sowohl individuell als auch gesellschaftlich anwendbar sind oder besser sein können.
So gut wie jeder wird sagen, dass die pazifistischen Aussagen der Bergpredigt in der Praxis und der vorausgesetzten Konsequenz in der sogenannten realen Welt nicht umsetzbar sind, doch… sie sind die darin zu erkennende Parallele des Kant’schen Kategorischen Imperativs, so zu handeln, ´dass die Maxime des Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte’.
Das ist die sogenannte weltliche Sichtweise.
Sind das nur Illusionen?….<
>……Nur rein theoretische, idealistische Forderungen, die die menschlichen Schwächen ausklammern?
Der Vergleich der religiösen mit der philosophischen Aussage zeigt, das Religiöses und Weltliches durchaus direkte Parallelen zeigen können. Je höher die jeweiligen Ansprüche sind, desto deutlicher führen sie zusammen. Ansprüche, die geistige Aktivität im individuellen und gesellschaftsbezogenen Sinne provozieren sollen. Sie sind eine Provokation gegen Egoismus, Hass, Gewalt, Gier, Gleichgültigkeit, das Wegsehen, zeitloser Dummheit und Arroganz. (Mir ist klar, dass Superlative sich gegenseitig ausschließen: Hier ergänzen sie sich!).<

>Der ‚Glaube‘ als festgelegter, quasi gepachteter und unantastbar postulierter Begriff in der Ausrichtung auf die Gottesvorstellung der Kirchen und als ‚heiliges‘ Wort des schamlos blendend erhobenen Zeigefingers, ergibt keine befriedigende Zuversicht mehr, sondern verstärkt das Gefühl, kernablenkend hinter die Fichte geführt zu werden. Der jeweils rechte oder linke Finger daneben wäre nicht selten unangebracht. – Das ist keine Polemik, sondern die ungeschminkte Darstellung eines empfundenen Sachverhaltes. <<


Die Auszüge sind aus meinem Buch, das vor dem öffentlich bekannten Missbrauchsskandal katholischer ‚<Geistliher‘ geschrieben wurde. Wie weit entfernt das Eine vom Amderen ist……..

English

The Vatican warns the German section of Catholicism against reform alliances. The so-called ‚Synodal Way‘ is probably a thorn in the side of the guardians of the literal interpretation of the Christian Holy Scriptures. Do they see their suggested closeness to God, to the difficult to incomprehensible trinity of a -monotheistic- God – thus their ultimately medieval definitions endangered? In the school business their non-adaptation to the present time would be evaluated with ‚topic missed‘. As it was said in my young years (60s-70s): „Under the gowns, the mustiness of a thousand years“. It is still there, where it has ‚always‘ been.

Excerpts from:
Futur X. The free choice
Joachim Rohlfing
This material is protected by copyright :

Freedom in thinking and with it the freedom of the individual as well as his life circumstances and the basic conditions of a society, which makes just this possible under the coat of the maxim of an acquired reason and an ethical consciousness. – A not necessarily ‚religious reason‘.
Religions and reason in its own sense do not seem to fit together here – or are even a beautifully talked contradiction in itself. According to this, the statements for example in the Sermon on the Mount are ‚reasonable`, because they aim at a reduction or even avoidance of suffering and are applicable or can be better both individually and socially.
Just about everyone will say that the pacifist statements of the Sermon on the Mount are not realizable in practice and the presupposed consequence in the so-called real world, but… they are the parallel to be recognized in it of Kant’s Categorical Imperative to act in such a way ‚that the maxim of the will could at the same time at any time be regarded as the principle of a general legislation‘.
This is the so-called worldly view.
Are these just illusions?….<

……just purely theoretical, idealistic claims that exclude human weaknesses?
The comparison of the religious with the philosophical statement shows, that religious and worldly can show quite direct parallels. The higher the respective claims are, the more clearly they lead together. Claims that are supposed to provoke spiritual activity in the individual and societal sense. They are a provocation against egoism, hate, violence, greed, indifference, looking away, timeless stupidity and arrogance. (I realize that superlatives are mutually exclusive: Here they complement each other!).< >The ‚faith‘ as a fixed, quasi leased and inviolably postulated term in the alignment to the God conception of the churches and as a ‚holy‘ word of the shamelessly blindingly raised index finger, does not result in a satisfying confidence any more, but strengthens the feeling to be led core-distractingly behind the fox. The right or left finger next to it would not infrequently be inappropriate. – That is no polemics, but the unvarnished representation of a felt state of affairs. <<

The excerpts are from my book written before the publicly known abuse scandal of Catholic ‚. How far away the one is from the other……..