Nicknames oder Klarnamen?… Nicknames or surnames?..


Deutsch

Nicknames? Wie war (und ist es immer noch) die Praxis der ‚althergebrachten‘ Leserbriefe in den Printmedien? Ohne Namensnennung werden sie nicht abgedruckt. Unsere Zeitung (MT-Mindener Tageblatt) will noch die Kontaktdaten (postalische Adresse usw.), um nachvollziehen zu können, ob die Person überhaupt existiert. Das ist aus meiner Sicht in Ordnung, da es sich um öffentliche Äußerungen handelt und eine gewisse Öffentlichkeitswirksamkeit hat. Über dessen Ziele kann die Identität des Schreibers/der Schreiberin eine ganze Menge verraten – und eine Nichtnennung Entsprechendes vertuschen. Das sind Reinheitsregeln.

Und im Internet? Hersteller in großen Produktportalen bewerten sich selber – sogenannte ‚Selbstbewertungen‘. Natürlich mit Nicknames. Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Alles nicht nachvollziehbar, anonym und verschleiert. Warum gibt es keine transparente Aussagenkultur? Für Hass, Hetze, Gewaltaufrufe und all die Abarten mit verschleierter Identität sind Türen und Tore weit offen. Verantwortung für Handlungen, Kommentare und allgemeines Gebaren im Netz – vorherrschend Fehlanzeige. Ist das die Form von Meinungsfreiheit, die in Grauzonen verpixelt Verhaltensweisen zulässt, die schwer oder nicht nachvollziehbar sind – im Sinne von ‚wer steckt dahinter?‘.

Alles Ansichtssache? Mag sein – nur… ist es denn so abwägig zu wissen, mit wem oder was man es zutun hat, ob mit ‚x?y22-k95Üy‘ oder mit z.B. Joachim Rohlfing? Dieser Blog heißt ‚Joachim Rohlfings Siteblog‘ und ist damit transparent in der Aussage. In diesem Blog schreibt der Blogbetreiber -ich- seine Meinung und Eindrücke und steht dazu. Meinungsfreiheit und Transparenz pur.

Außer aus Deutschland greifen Leser/innen aus 32 Ländern/ 5 Kontinenten dieses blauen Planeten auf meinen Blog zu und lesen den vollen Namen des Bloggers. Bin ich zu blauäugig, zu blöd und damit unrealistisch, indem ich meiner Leserschaft meinen vollen Namen nenne? Vielleicht sogar leichtsinnig? Oder nur kommerziell interessiert, weil ich auf der Startseite meine Bücher präsentiere? Nein. Warum sollte ich meine Arbeiten nicht darstellen? Nur… ich stehe dazu und habe weder mich noch sonstwas zu verbergen.

Fazit: Auch im Netz wünsche ich mir Reinheitsregeln – den offenen und transparenten Umgang miteinander (ob Firmen oder privat). Gegenargumente gibt es zuhauf – euphemistisch konstruiert und ja… die fühlen sich ‚grauzonig‘ wohl.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Nicknames? What was (and still is) the practice of ‚traditional‘ reader’s letters in the print media? They will not be printed without mentioning names. Our newspaper (MT-Mindener Tageblatt) still wants the contact details (postal address etc.) to be able to verify whether the person exists at all. In my opinion, this is okay, since these are public statements and have a certain publicity effect. The identity of the writer can reveal a lot about his or her goals – and hide the fact that he or she is not mentioned. These are purity rules.

And on the Internet? Manufacturers in large product portals evaluate themselves – so-called ’self-assessments‘. With nicknames, of course. There are no limits to the imagination. Everything is not comprehensible, anonymous and veiled. Why is there no transparent culture of statements? Doors and gates are wide open for hatred, incitement, calls for violence and all those varieties of veiled identity. Responsibility for actions, comments and general behaviour on the net – predominantly false positives. Is this the form of freedom of opinion that allows for behaviour that is difficult or impossible to understand – in the sense of ‚who is behind it?

All a matter of opinion? Maybe – just… is it so inconsiderate to know with whom or what you are dealing, whether with ‚x?y22-k95Üy‘ or with e.g. Joachim Rohlfing? This blog is called ‚Joachim Rohlfing’s Siteblog‘ and is therefore transparent in its statement. In this blog the blog operator -I- writes his opinion and impressions and stands by them. Freedom of opinion and transparency purely.

Except from Germany, readers from 32 countries and 5 continents of this blue planet access my blog and read the full name of the blogger. Am I too naive, too stupid and thus unrealistic to tell my readers my full name? Maybe even reckless? Or am I only commercially interested because I present my books on the homepage? No. Why should I not present my work? Just… I stand by it and have nothing to hide or anything else.

Conclusion: I would also like to see purity rules on the net – open and transparent interaction with each other (whether companies or private). There are a lot of counter-arguments – euphemistically constructed and yes… they feel ‚grey-honey‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Have the courage to use your own intellect).

Darf eine 10-Jährige abtreiben?… Is a 10-year-old girl allowed to have an abortion?.


Deutsch

Die Frage darf nicht nur altersgebunden sein. Eine von ihrem Onkel vergewaltigte Zehnjähgie in Brasilien ist ein Beispiel , das nicht mehr diskutabel ist. Sie soll dann nach der gewollten Verschärfung des Abtreibungsrechts quasi gezwungen werden, das Kind auszutragen und zur Welt bringen. Ein misshandeltes Kind soll ein daraus entstehendes Kind bekommen? Wer ist für solch einen Irrsin verantwortlich?

Der vom brasilianischen Präsidenten Bolsonaro eingesetzte Gesundheitsminister Pazuello, ein Evangelikaler, zeigt sich gnadenlos. Bibeltreu und kreationistisch … (Die ‚Welt‘ besteht erst seit einigen tausend Jahren und wurde von Gott so gesamtheitlich geschaffen, wie sie sich heute darstellt). Keine Evolution also. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das so nicht haltbar. Das zu konkretisieren, würde hier einfach zu umfangreich. (Suchmaschinen/ Wikipedia führen weiter…)

Zur Überschrift: Grundsätzlich gesagt, ist Abtreibung das gewaltsame Ende eines heranwachsenden Lebens. Rechtlich und ethisch gesehen ein Gewalt- oder Kapitalverbrechen. Im Detail allerdings sind die jeweiligen Auslöser und die persönliche Situation einer Frau zu berücksichtigen. Grundsätzlich gilt für mich: Jede Frau hat das Recht, über ihren Körper selber zu entscheiden. Eine Bevormundung im Sinne eines rechtlichen Zwanges steht dem nicht nur entgegen, sondern ist ein Eingriff in die persönliche Entscheidungsfreiheit einer betroffenen Frau. Das heißt nicht, dass das willkürlich geschehen darf. Schließlich führt eine Schwangerschaft zu einer die Zukunft bestimmenden Lebenssituation. Niemand (auch kein Gesetz) hat das Recht, derart in die weitere Lebensgestaltung einer Frau einzugreifen und diese bestimmen. Eine jede Situation ist also genauestens zu prüfen und eine Beratung entsprechend einzurichten und durchzuführen. Die Entscheidung muss dann immer bei der jeweiligen Frau liegen!

Im konkreten Fall der Zehnjährigen sind keine weiteren Prüfungen notwendig. Sie ist Opfer einer Vergewaltigung. Ihre Kindheit ist damit zu Ende und ihr weiterer Lebensweg ist im freiheitlichen Sinne perspektivenlos. Ihr nicht zu helfen, wäre unterlassene Hilfeleistung und deutlich gesagt : Eine Sauerei.

Also darf sie es? Meine Antwort: „JA“.

English

The question must not only be age-related. A ten-year-old girl in Brazil who was raped by her uncle is an example that is no longer debatable. She is then supposed to be forced to carry the child and give birth to it after the intentional tightening of the abortion law. An abused child is to have a child resulting from it? Who is responsible for such an insane person?

The Minister of Health, Pazuello, an Evangelical appointed by Brazilian President Bolsonaro, has shown himself to be merciless. True to the Bible and creationist … (The ‚world‘ exists only for a few thousand years and was created by God as a whole as it is today). So there is no evolution. From a scientific point of view this is not tenable. To concretize this becomes simply too extensive here. (Search engines/ Wikipedia continue…)

To the heading: Basically said, abortion is the violent end of a growing life. Legally and ethically seen a violent or capital crime. In detail, however, the respective triggers and the personal situation of a woman must be taken into account. Basically, the following applies to me: Every woman has the right to decide about her body herself. Paternalism in the sense of legal coercion not only stands in the way of this, but is an encroachment on the personal freedom of decision of a woman affected. This does not mean that it should be done arbitrarily. After all, a pregnancy leads to a life situation that determines the future. Nobody (not even a law) has the right to interfere in such a way in the further shaping of a woman’s life and to determine it. Each situation must therefore be examined in detail and counseling must be set up and carried out accordingly. The decision must then always lie with the respective woman!

In the specific case of ten-year-olds, no further tests are necessary. She is a victim of rape. Her childhood is over and her future life is without perspective in the liberal sense. Not to help her would be a failure to help and clearly stated: A mess.

So she can? My answer: „YES“.

Garten 28.August 2020 …


Die Wahl dieser Bilder war kein Kampf – kein Wahlkampf, sondern eine kontemplative Maßnahme zu den Beiträgen vorher. Dieser Blog ist halt vielfältig… siehe Kategorien. Die Bilder sind keine Profiarbeiten, sondern ‚mitten aus dem Leben‘.-

English

The choice of these images was not a fight – not an election campaign, but a contemplative measure to the contributions before. This blog is simply diverse… see categories. The pictures are not professional works, but ‚in the middle of life‘.

Ist das noch Wahlkampf?… Is this still an election campaign?..


Deutsch

Wahlkämpfe tragen nicht nur das Wort ‚Kampf‘ (Plural) in sich, sondern zeigen dem nicht für ausreichend politisch gebildet gehaltenen Wahlvolk, dass es ohne Beeinflussung nicht in der Lage sein würde, eigene Entscheidungen zu treffen. Also bedarf es Schilder, Fernsehspots, Wortgefechte oder Scheingefechte usw.. Wehner, Strauß und auch Schmidt waren in Deutschland Meister des Kampfes unter der Gürtellinie (Ratten und Schmeißfliegen/Sie feixende Meute/ Sie Mensch.. Sie/ Herr Lüg und Weiteres in der Lesart). Strauß und Wehner sollen aber privat zusammen Skat gespielt haben. Also alles nur Show? Mag sein…

Doch… in den USA sind wohl die Karten mental anders gemischt. Ich habe den Eindruck, dass deren Shows nicht nur nach außen transportiert werden, sondern im Gegeneinander auch so gemeint sind – persönlich. Mag ein Irrtum sein… also eine Mentalitätsfrage. (Warum war John Wayne nicht Verteidigungsminister unter Reagan?) Sich gegenseitig in die rhetorische Pfanne zu hauen, ist die Art Wahlkampf, die ein nicht bestimmbarer Teil des Wahlvolkes sehen und hören will. Das hat schon fast ‚Comedy-Charakter‘ mit dem Schwerpunkt nicht auf politische Themen, sondern auf Darstellung und Demontage der Gegnerschaft.

Die Spendenpraxis in den USA ist eigentlich nur bedingt eine, denn ein zügellos kapitalversiffter Lobbyismus wird getragen von milliardenschweren Unternehmen. Keine direkten Spenden, sondern weit gestreute Organisationen und sogenannte ‚Think-Tanks‘ sind ja keine Parteien und unterliegen dadurch nicht der Spendenobergrenze. Digital und analog verbreitete Aktionen ohne finanzielle Grenzen zur Wählermanipulation und direkten Einflussnahme auf politische Institutionen -samt Präsidenten(?)- zeigen schon fast eine Käuflichkeit politischer Entscheidungen. Das ist keine Demokratie mehr. Das ist Übertölpelung in einer schamlosen Art, die hinter den Kulissen abgezogen wird. Das hat nichts mehr mit dem ehrlich gedachten ‚Amerikanischen Traum‘ zutun.

„Joe Biden ist nicht der Retter von Amerikas Seele – er ist der Zerstörer von Amerikas Jobs“, sagte der Präsident beim Parteitag der Republikaner. „Und wenn er die Chance bekommt, wird er der Zerstörer der amerikanischen Großartigkeit sein.“

Eine Demonstrantin sagt: „Wir brauchen eine Revolution“„Wir müssen Trump rausbekommen, wir müssen das ganze System zerstören.“

Biden: „Das Problem ist, wir befinden uns gerade in Donald Trumps Amerika.“ Auf dem Parteitag der Republikaner habe es vor allem eines gegeben: „Lügen, Lügen, Lügen.“ Und: „Ich denke, wir alle wissen, dass dieser Mann eine etwas pathologische Neigung hat, nicht die Wahrheit zu sagen.“ Er meint wohl die ‚Alternativen Fakten‘ …

Kann man sich vorstellen, dass Trump und Biden zusammen Karten spielen wie Wehner und Strauß? – Das wäre die Lachnummer des Jahrzehnts.

Demokratie heißt ‚Herrschaft des Staatsvolkes ‚ und nicht  ‚Herrschaft des Kapitals‘.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Election campaigns not only carry the word ’struggle‘ (plural) within them, but also show the electorate, which is not considered sufficiently politically educated, that it would not be able to make its own decisions without influence. So there is a need for signs, TV spots, word fights or sham fights, etc. Wehner, Strauß and also Schmidt were masters of fighting below the belt in Germany (rats and blowflies/they smirking pack/you man… She/ Herr Lüg and further in the reading). Strauß and Wehner are said to have played skat together in private. So it was all just for show? Maybe so…

But… in the USA the cards are probably shuffled mentally differently. I have the impression that their shows are not only transported to the outside world, but are also meant in the opposite direction – personally. May be a mistake… a question of mentality. (Why wasn’t John Wayne Secretary of Defense under Reagan?) Trying to rhetorically fry each other is the kind of election campaign that an indefinable portion of the electorate wants to see and hear. It is almost ‚comedy‘ in character, with the emphasis not on political issues, but on the presentation and dismantling of the opposition.

The donation practice in the USA is actually only conditionally one, because an unrestrained capital-smart lobbyism is carried by billion-strong enterprises. No direct donations, but widely spread organizations and so-called ‚think tanks‘ are not parties and are therefore not subject to the donation ceiling. Digital and analog actions without financial limits for voter manipulation and direct influence on political institutions – including presidents(?)- show almost a venality of political decisions. This is no longer democracy. This is duplicity in a shameless way, taken behind the scenes. This has nothing to do with the honestly thought ‚American dream‘ anymore.

„Joe Biden is not the savior of America’s soul – he is the destroyer of America’s jobs,“ the president said at the Republican convention. „And if he gets the chance, he will be the destroyer of American greatness.“

A demonstrator says: „We need a revolution“. „We need to get Trump out, we need to destroy the whole system.“

Biden: „The problem is, we are in Donald Trump’s America right now.“ At the Republican Convention, he said, there was one thing above all: „Lies, lies, lies.“ And: „I think we all know that this man has a somewhat pathological tendency not to tell the truth.“ I think he means the ‚alternative facts‘

Can you imagine Trump and Biden playing cards together like Wehner and Strauß? – That would be the laughing stock of the decade.

Democracy means ‚rule of the people‘ and not ‚rule of capital‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Have the courage to use your own intellect).

Belarus.. die 2. Meinung… Belarus… the 2nd opinion…


Deutsch

Gestern postete ich über den Belarus-Präsidenten Lukaschenko mit der Kalaschnikov in der Hand. Die Informationen stammten und stammen aus den deutschen und englischsprachigen Medien. So bildete ich meine erste, nicht vollständige Meinung. Es ist immer ideal, Insidermeinungen zu hören. Die Gelegenheit hatte ich heute. Im Gespräch mit einem gebildeten Kasachen mit familiärer Beziehung zu Weißrussland/Belarus hörte ich eine ganz andere Einschätzung/Beurteilung der Lage in Belarus. Mehr als erstaunt war ich, zu hören, dass ca. 70 % der Belarussen mit ihrem Präsidenten Lukaschenko einverstanden sind, weil -bei allen auch berechtigten Kritikpunkten- relative Stabilität in dem Lande existiere. Ohne ihn wäre Chaos und Anarchie, ja sogar Bürgerkrieg. Die russische Mentalität brauche eine deutliche und ’starke‘ Hand – jemanden, der unmissverständliche Ansagen macht, wie auch Putin in Russland. Das sei auch der Grund, warum sich Lukaschenko 26 Jahre an der Macht halten konnte, weil er genau diese starke Hand vermittele. Meine Nachfrage: ‚Bürgerkrieg?‘ bekam die Antwort:‚Absolut!‘.

Ein klarer Widerspruch zu meinen Informationen aus den Medien. War ich zu forsch in meinem ersten Beitrag zuvor? Ich, ein kleiner, deutscher Blogger, der zu früh vorpreschte? Allerdings – einen Präsidenten mit einer Kalaschnikov in der Hand, der auf tausende Demonstranten blickt, kann ich nicht als harmlos bezeichnen – ob Show oder nicht.

Trotzdem war diese 2. Meinung eines Insiders für mich wieder der Beweis dafür, dass eigenes Forschen in mindestens zwei Richtungen zu einem objektiveren Meinungsbild führen. Ein allgemeingültiges Prinzip. – Also: Hinterfragen…

English

Yesterday I posted about Belarus President Lukashenko with the Kalashnikov in his hand. The information came and still comes from the German and English speaking media. Thus I formed my first, not complete opinion. It is always ideal to hear insider opinions. I had the opportunity today. In a conversation with an educated Kazakh with family ties to Belarus/Belarus I heard a completely different estimation/assessment of the situation in Belarus. I was more than astonished to hear that about 70 % of Belarusians agree with their president Lukashenko, because – despite all justified criticism – relative stability exists in the country. Without him there would be chaos and anarchy, even civil war. The Russian mentality needs a clear and ’strong‘ hand – someone who makes unmistakable announcements, like Putin in Russia. That is also the reason why Lukashenko was able to hold on to power for 26 years, because he is the one who gives this strong hand. My question: ‚Civil war?‘ got the answer: ‚Absolutely!

A clear contradiction to my information from the media. Was I too brash in my first article before? Me, a small German blogger who was too early? However – a president with a Kalashnikov in his hand, looking at thousands of demonstrators, I cannot call harmless – show or no show.

Nevertheless, this second opinion of an insider was for me again the proof that own research in at least two directions leads to a more objective opinion. A universally valid principle. – So: Questioning…

Mit der Kalaschnikov… With the Kalashnikov…


Deutsch

Wenn ein Herrscher nach 26 Jahren nur noch mit dem Rücken zu Wand steht und auf den Straßen die Menschen rufen/schreien: ‚Hau ab!‘, dann zeigt er sich mit seinen Kumpanen und einer Kalaschnikov in der Hand grimmig und entschlossen. Das erinnert an die Bilder vom mit einer goldenen Kalashnikov schießenden Saddam Hussein. Dessen Ende wünscht ein zivilisierter Mensch keinem noch so brutalen Despoten.

Auf Biegen und Brechen -also mit Gewalt- weiter herrschen, koste es, was und wen es wolle. Staatsterror. Des Volkes Willen ignorieren und die Staatsgewalt -Polizei/Militär- missbrauchen, das sind die kurz- oder mittelfristigen Anzeichen des Niederganges solcher Systeme. Die Uneinsichtigkeit und gefährliche Dummheit und Egozentrik, ja Egomanie, ziehen dabei zig-Menschen mit in den Abgrund.

In Weißrussland/Belarus wird es der Präsident Lukaschenko erleben, dass ihn das Volk nicht nur aus dem Amt jagt, sondern -sofern er nicht außer Landes flieht- ihm den Prozeß macht. Gründe dafür wird es wohl genug geben. Im eigenen Interesse sollte er einsehen, dass das Volk ihn nicht mehr halten wird. Politischer Druck von außen wäre deutlicher angebracht, wenn Putins Reaktion kalkulierbarer wäre. Die EU sollte ‚Flagge‘ zeigen – diplomatisch und ohne Öl ins Feuer zu gießen. Ein Balanceakt der Außenpolitik. Richtig erscheint es mir, dass das belarussische Volk das Problem ‚Lukaschenko‘ selber regelt. Dass das ohne beiderseitige Gewalt gelöst wird, ist mehr als fraglich – eher nein.

Er zeigt sich mit Kalaschnikov – das sagt alles…

Es bleibt zu hoffen, dass so wenig Menschen wie möglich dabei zu Schaden kommen…!

English

When after 26 years a ruler stands with his back to the wall and the people in the streets shout/cry: ‚Go away!‘, he shows himself grim and determined with his cronies and a Kalashnikov in his hand. This is reminiscent of the pictures of Saddam Hussein shooting with a golden Kalashnikov. A civilized man does not wish his end to any despot, no matter how brutal.

To continue to rule by hook or by crook -also by force- at any cost, whatever and whomever it wants. State terror. Ignoring the will of the people and abusing the state power – police/military – are the short or medium-term signs of the decline of such systems. The intransigence and dangerous stupidity and egocentricity, even egomania, drag tens of people into the abyss.

In Belarus/Belarus, President Lukashenko will experience that the people not only chase him out of office, but – as long as he does not flee the country – will put him on trial. There will probably be enough reasons for this. In his own interest he should realize that the people will not hold him any longer. Political pressure from outside would be more appropriate if Putin’s reaction were more calculable. The EU should show the ‚flag‘ – diplomatically and without adding fuel to the fire. A foreign policy balancing act. It seems right to me that the Belarusian people should settle the ‚Lukashenko‘ problem themselves. It is more than questionable that this will be solved without mutual violence – rather no.

He shows himself with Kalaschnikov – that says it all…

It remains to be hoped that as few people as possible will be harmed…!

Variationen… Variations…


Deutsch

Der Lotuskopfstand war, nachdem ich ihn konnte, für mich die Königsdisziplin des Yoga. Es sind zwei Yogastellungen zugleich: Dem Lotussitz und dem Kopfstand. Beide bedürfen eines langen, ausdauernden und (wenn möglich) täglichen Trainings. Mit Ausdauer meine ich Monate oder gar Jahre. Denn, wie schon gesagt: Die Dehnung der Sehnen und die Stärkung der Nackenmuskulatur geht nicht ‚von heute auf morgen‘. Geduld ist auch hier ein sehr guter Lehrmeister…

Doch wer zur Ausdauer bereit ist und die ‚Philosophie‘ dahinter (oder weitgehend) versteht, der/die wird mit einem ‚Körper-Geist-Gefühl‘ belohnt, für das Worte nicht ausreichen.

Viele Gehirnfunktionen wie Konzentrationsvermögen, kreatives Denken, Gedächtnis, geistige Klarheit werden erhöht (Hormondrüse ‚Hypophyse‘). Die Hypophyse schüttet vermehrt Hormone aus, die z.B. Konzentration, Selbstvertrauen, Willenskraft, auch Sexus usw. positiv beeinflussen.

Da lohnt sich doch die Ausdauer…

Namaste

English

The lotus headstand was, after I could do it, the supreme discipline of yoga for me. It is two yoga postures at once: the lotus posture and the headstand. Both require a long, persistent and (if possible) daily training. By endurance I mean months or even years. Because, as already mentioned: Stretching the tendons and strengthening the neck muscles does not happen overnight. Patience is a very good teacher here too…

But if you are prepared to persevere and understand the ‚philosophy‘ behind it (or to a large extent), you will be rewarded with a ‚body-mind feeling‘ for which words are not enough.

Many brain functions such as concentration, creative thinking, memory and mental clarity are increased (endocrine gland ‚pituitary‘). The pituitary gland secretes more hormones, which have a positive influence on concentration, self-confidence, willpower, sexus etc.

It’s worth the persistence…

Namaste

Yoga…


Deutsch

Erst jetzt füge ich die Kategorie ‚Yoga‘ hinzu. Eigentlich unverständlich, da Yoga in meinem Leben seit 55 Jahren eine tragende Rolle spielt.

In meinem aktuellen Buch „Futur X – Die freie Auswahl“ habe ich beschrieben, welcher Auslöser mich zu Yoga brachte. Es war ein Nahtoderlebnis im Alter von ca. 13 Jahren. Das Ereignis hatte mich dermaßen ‚überrannt‘, dass ich danach erfahren wollte/musste, was da abging und wieso mich das im Nachhinein nicht beunruhigte. Die Weichen meines spirituellen Lebens wurden da gestellt. Es geschah einfach… Meine Eltern haben es nie erfahren…

Nach der Schule mittags ging ich vermehrt in Büchereien und suchte gezielt nach Literatur/Sachbücher, die in die Richtung ging/en. Dabei sah ich ein Wort -Yoga-, dass ich nicht kannte. Ich forschte und las mich ein. Dann kaufte ich das in der Folge beschriebene Buch, und es gab für mich kaum noch etwas Wichtigeres, als das zu lernen, was ich darin sah.

Dieses Buch ‚Yoga – leicht gemacht‘ von Indra Devi war einer meiner besten Lehrmeister. Vom Hatha-Yoga bis zur Kundalini- Meditation.

Auf dem Lande in den Fünfzigern und Sechzigern sozialisiert, fand ich niemanden, die /den ich hätte ansprechen können – auf solche Themen. Die Erwachsenengeneration (wohl nicht nur) meines Umfeldes war in erster Linie mit der Sicherung des Lebensunterhaltes durch harte Arbeit vollzeitig beschäftigt (Wirtschaftswunder). Da gab es keine Zeit für ‚Spinnereien‘. Meine Hartnäckigkeit, all das zu lernen, was Indra Devi so wunderbar und einfühlsam beschrieb und bebilderte, war ungebrochen. Allein die Warnungen (der Kopfstand kann extrem gefährlich sein, wenn er falsch ausgeführt wird! -Es darf nie weh tun..) veranlassten mich, langsam und vorsichtig an die ‚Sache‘ zu gehen. Ich war ein Jugendlicher mit überzeugter Disziplin. Das zahlte sich aus im Hinblick auf die Erfolge nach Monaten. Als ich meinen Eltern das erste Mal den Kopfstand vorführte, waren sie geschockt und wollten mich festhalten. Sie merkten unmittelbar, dass das nicht nötig war. ( ‚..was macht der Junge da bloß…?)

In den späteren Jahrzehnten gab es auch Zeiten (Wochen/Monate und auch Jahre), in denen ich aus gesundheitlichen Gründen nicht ‚yogieren‘ konnte. Wieder mit Disziplin und extremem Willen fand ich dann wieder zurück in diese wunderbare Welt des Yoga.

Das eingangs kurz beschriebene Extremerlebnis war ’nur‘ bis kurz vor dem ‚Abnabeln‘ extrem. Danach stellte sich etwas ein, das ich weder kannte, noch hörte und das es zu ergründen galt. Ergründen im Sinne von erfühlen – mental. Darauf werde ich hier nicht weiter eingehen, denn das steht alles in meinem Buch. Es wäre zweifelsfrei irritierend für so manchen Menschen. Das auszulösen, halse ich mir nicht auf.

Jedem jungen und jung gebliebenen Menschen kann ich nur empfehlen, sich mit Yoga zu beschäftigen und die Übungen heraus zu suchen, die sich zugetraut werden – ohne Biegen und Brechen und ohne Schmerzen. Sehnen zu dehnen, dauert länger, als man denkt. Wie gesagt: ‚Es darf nie weh tun!‘ Sagt ein Yoga lehrender Mensch das Gegenteil, dann hat er/sie den Sinn des Ganzen nicht verstanden. Sogenanntes ‚Power-Yoga‘ ist deshalb blanker und gefährlicher Unsinn. Gutes braucht halt seine Zeit…

Yoga for ever…

Hinweis: Bitte meinen oben gezeigten Kopfstand nicht untrainiert nachmachen!!!

English

Only now I add the category ‚Yoga‘. Actually incomprehensible, since yoga has played a major role in my life for 55 years.

In my current book „Future X – The Free Choice“ I have described which trigger brought me to yoga. It was a near-death experience at the age of about 13 years. The event had ‚overrun‘ me to such an extent that I wanted/needed to find out what was going on and why I was not worried afterwards. The course of my spiritual life was set there. It just happened… My parents never knew…

After school at noon I went more often to libraries and searched for literature/fiction that went in that direction. I saw one word -Yoga- that I did not know. I researched and read in. Then I bought the book described in the following, and there was hardly anything more important for me than to learn what I saw in it.

This book ‚Yoga – made easy‘ by Indra Devi was one of my best teachers. From Hatha Yoga to Kundalini Meditation.

Socialized in the country in the fifties and sixties, I found no one I could have approached – on such topics. The adult generation (probably not only) of my environment was primarily occupied with securing their livelihood through hard work full-time (economic miracle). There was no time for ’spinning‘. My persistence to learn everything that Indra Devi so wonderfully and sensitively described and illustrated was unbroken. The warnings alone (the headstand can be extremely dangerous if it is performed incorrectly! -It must never hurt…) made me go slowly and carefully to the ‚thing‘. I was a youth with a convinced discipline. This paid off in view of the success after months. When I showed my parents the headstand for the first time, they were shocked and wanted to hold me. They noticed immediately that this was not necessary. ( ‚ …what is the boy doing there just …?)

In the later decades there were also times (weeks/months and even years) when I could not ‚yogieren‘ for health reasons. Again with discipline and extreme willpower I found my way back into this wonderful world of yoga.

The extreme experience briefly described at the beginning was ‚only‘ extreme until shortly before ‚cutting the cord‘. Afterwards something happened, which I neither knew nor heard and which had to be investigated. Fathom in the sense of feeling – mentally. I will not go into this further here, because it is all in my book. It would undoubtedly be irritating for many people. I will not take the trouble to trigger this.

I can only recommend to every young and young-at-heart person to get involved with yoga and to find out the exercises they are capable of doing – without bending and breaking and without pain. Stretching tendons takes longer than you think. As I said: ‚It must never hurt!‘ If a yoga teacher says the opposite, he/she has not understood the meaning of it all. So-called ‚Power Yoga‘ is therefore pure and dangerous nonsense. Good things take time…

Yoga for ever…

Note: Please do not imitate my headstand shown above untrained!!

Vorerst genug ‚geTrumpt‘… Enough „Trumped“ for now…


Deutsch

Es gibt wahrlich noch genug Anderes, über das sich bloggen lässt. Wäre das Thema ‚Trump‘ keines von weltweitem Interesse, dann würde ich es nicht so oft aufgreifen. Je öfter ich mich damit auseinandergesetzt habe, desto unruhiger wurde ich. Stichwort ‚Atomkoffer‘ im Zugriff eines Mannes, der so unkalkulierbar ist, wie ein Insekt im Fluge. Das mag ich nicht zu Ende denken…

Das ist ein ‚Gin‘, der aus der Flasche gelassen wurde und der weiß, dass ihn im Falle einer Wahlniederlage für mehrere Jahre ‚gesiebte‘ Luft erwartet. Er wird alles versuchen, dann lieber wieder in die Flasche zu gelangen. Koste es, was und wen es wolle. —

English

There are really enough other things to blog about. If the topic ‚Trump‘ wasn’t of worldwide interest, I wouldn’t take it up so often. The more often I dealt with it, the more restless I became. Keyword ‚atomic suitcase‘ in the grasp of a man who is as unpredictable as an insect in flight. I don’t like to think it through…

This is a ‚gin‘ that has been let out of the bottle, knowing that if he is defeated in the election, he will have ’sieved‘ air waiting for him for several years. He will try everything to get back into the bottle. No matter what or who it costs. —

Vote him out and make America great again… Wählt ihn ab und macht Amerika wieder groß…


(Heute zuerst Englisch. Deutsch weiter unten. )

English

The clumsy sleight of hand of the US president is not only becoming more and more obvious, but also gives the feeling of being downright dumbed down and just used (better to be fooled). At least that is how I would feel as a US citizen. Sabotaging the Post Office is like a sandbox pose: ‚If I don’t get my moulds, I’m going to break your cakes…‘. Just, uh… …this kid always has a nuclear case near him. And here’s the oval gum cell pose: ‚If a working post office endangers my reelection, I’ll destroy it first‚. Or: ‚Then I’ll keep screaming until I get my way. Period.‘ An undeveloped form of thinking can be that simple. The prerequisite of a presidential mind is its substantial existence in order to fulfil the mandate given by the electorate. At least in plain sight…

To call the postal vote unreliable and manipulable and then apply for it yourself (in Florida) is like (quote Trump): „I could stand on Fifth Avenue and shoot somebody and not lose a voter, that’s incredible.“ Yeah… that’s incredible! You couldn’t be more arrogant.

He’ll be (hopefully) wrong… Because – there are also people whose minds have the status of a developed, substantial existence and who know that you can also play together with ‚forms‘ without knocking them around. I call out to them:

Vote him out and make America great again.

Deutsch

Die plumpen Taschenspielertricks des US-Präsidenten werden nicht nur immer deutlicher, sondern vermitteln das Gefühl, regelrecht verdummt und nur benutzt (besser verarscht) zu werden. So jedenfalls würde ich mich als US-Bürger fühlen. Die Post zu sabotieren, ist wie eine Sandkastenposse: ‚Wenn ich nicht meine Förmchen kriege, dann mache ich dir deine Kuchen kaputt…‘. Nur… dieser ‚Bengel‘ hat immer schön den Atomkoffer in seiner Nähe. Und hier die Oval-Gummizellenposse: ‚Wenn eine funktionierende Post meine Wiederwahl gefährdet, dann mache ich sie vorher kaputt‘. Oder: ‚Dann schreie ich solange, bis ich meinen Willen kriege. Basta.‘ So einfach kann eine nicht entwickelte Form des Denkens sein. Die Voraussetzung eines präsidialen Verstandes ist dessen substanzielle Existenz, um dem vom Wahlvolk gegeben Mandat gerecht zu werden. Zumindest deutlich erkennbar…

Die Briefwahl als unzuverlässig und manipulierbar zu bezeichnen und sie dann selber (in Florida) beantragen, ist wie (Zitat Trump): „Ich könnte mich auf die Fifth Avenue stellen und jemanden erschießen und würde keinen Wähler verlieren, das ist unglaublich.“ Ja… das ist unglaublich! Arroganter geht’s wohl kaum.

Er wird sich (hoffentlich) täuschen… Denn – es gibt auch Menschen, deren Verstand den Status einer entwickelten, substanziellen Existenz hat und die wissen, dass man auch gemeinsam mit ‚Förmchen‘ spielen kann, ohne sie sich um die Ohren zu hauen. Denen rufe ich zu:

Wählt ihn ab und macht Amerika wieder groß.