Messenger Detox nach 1 Woche… Messenger Detox after 1 week…


(English below)

Deutsch

Ganz ohne Ginlo ging es nicht. Aber… eine Woche ohne WhatsApp kommt mir heute wie eine Befreiung vor. Offensichtlich ist der deutsche Messenger Ginlo entweder nicht bekannt oder der Wechsel nicht gewünscht. WA ist ja so verbreitet und der Status ist gebräuchlich. Ginlo ist nicht nur ‚Ende-zu-Ende‘- verschlüsselt, sondern komplett. Die Server stehen in Deutschland und sind damit DSGVO- konform.

Nur mit mir in engem Kontakt stehende Menschen kommunizieren mit mir über Ginlo und damit bimmeln mein Phone und meine Uhr entsprechend weniger. Also war es -wenn man so will oder wie es ist- eigentlich nur ein halber Messenger Detox. Aber ein Angenehmer…! Also eine für mich notwendige Verbindung zur Außenwelt.

Das ist die erwartete Erkenntnis nach einer Woche – die andere ist die Bestätigung, dass Zuckerbergs ‚Dingsda‘ und seine anderen apps Zeiträuber und Lebensablenker sind, deren Gipfel das sogenannte ‚Metaversum‘ sein wird. Erst ist es die Neugier (alle machen das ja…), dann die Teilnahme und schließlich die Abhängigkeit, mit der Milliardengewinne gemacht werden. Scheinwelten, die nicht nur abhängig machen, sondern in ihrem Kontrast zur Realität seelische Zwiespältigkeiten auslösen können, die nicht einschätzbar sind.

Nun mag der das hier lesende Mensch den Kopf schütteln und sagen: ‘Der ist ja sowas von weltfremd‘. Bin ich das, wenn ich bereits nach einer Woche WA-Abstinenz solche Zeilen schreibe und auf einen anderen Messenger verweise, der keine solche Daten- und Lebenskrake ist. Wenn ja, dann mache ich ‚Nägel mit Köpfen‘ und hole wieder das Doro-Klapphandy aus der Schublade für Telefonate und SMS und brauche nicht einmal mehr Updates. (Metapher). Ja, das wäre weltfremd. Mehr als deutlich wird hier, dass das digitale Zeitalter begrüßenswert ist, wenn die menschliche Psyche nicht für Gier und Manipulation von und durch die Szene bestimmende Konzerne vernebelt und ausge- und benutzt wird. Lässt ‚man‘ den Meta-Konzern weiteragieren wie im Falle Facebook, dann wird im Gesundheitssystem die Sparte ‚Psychiatrie‘ überlaufen.

Ich werde WA nicht wieder aktiv nutzen und eingehende Nachrichten per Ginlo beantworten – oder per SMS oder sogar per Telefon. Sapere aude…

English

It didn’t work completely without Ginlo. But… a week without WhatsApp seems like a liberation to me today. Obviously, the German messenger Ginlo is either not known or the change is not desired. WA is so common after all and the status is common. Ginlo is not only ‚end-to-end‘ encrypted, but completely. The servers are located in Germany and are therefore DSGVO compliant.

Only people in close contact with me communicate with me via Ginlo, so my phone and my watch ring correspondingly less. So it was -if you will or as it is- actually only half a Messenger Detox. But a pleasant one…! So a necessary connection to the outside world for me.

That’s the expected realization after a week – the other is the confirmation that Zuckerberg’s ‚thingamajig‘ and his other apps are time robbers and life distractors whose peak will be the so-called ‚metaverse‘. First it’s curiosity (everyone does it, after all…), then participation, and finally dependency, with which billions in profits are made. Illusory worlds that are not only addictive, but in their contrast to reality can trigger mental ambivalence that cannot be assessed.

Now the person reading this may shake his head and say: ‚He is so unworldly‘. Am I, if I write such lines already after one week WA-abstinence and refer to another messenger, which is not such a data and life octopus. If so, then I’m doing ’nails with heads‘ and getting the Doro flip phone out of the drawer again for phone calls and SMS and don’t even need updates anymore. (Metaphor). Yes, that would be unworldly. It becomes more than clear here that the digital age is welcome if the human psyche is not clouded and exploited for greed and manipulation by and through corporations that determine the scene. If the meta-corporation is allowed to continue to act as in the case of Facebook, then the ‚psychiatry‘ sector of the health system will overflow.

I will not actively use WA again and answer incoming messages by ginlo – or by SMS or even by phone. Sapere aude…

Congratulations for
your 500 contributions
on Joachim
Rohlfing’s SiteBlog!

Ein Zuviel ist ein Zuwenig für das Ich… Too much is too little for the ego….


(English below)

Deutsch

Dass ‚Messenger Detox‘ schon nach drei Tagen derart intrikat, also komplex und mental kompliziert sein kann, war mir nicht bewusst oder klar, als ich damit begann. Gemeint ist weniger die innere Bereitschaft dazu, sondern der Reiz und der Drang zum Bekannten, Vertrauten – der allseitigen Information und dieser eigentlich unsinnigen Gewissheit, sich in ständiger Gemeinschaft zu wähnen. Empfindungen, die alltäglich unterschwellig wahrgenommen wurden und nun ihren wahren Einfluss erkennen lassen. Andererseits ist dieses schon unterbewusste ‚Nachschauen‘ in Messenger mit einem automatisierten Griff zum Smartphone schon derart verinnerlicht, dass das Bewusstsein Mühe hat, die Situation zu bestimmen und den Vorgang zu unterbinden. Trotz der eigenen Einschätzung, kein ‚Power-User‘ oder bereits abhängig zu sein. Eigendiagnose: Ich bin es nicht.

Wer, wie ich, eine Smartwatch mit eSim trägt, sollte die Mitteilungen deaktivieren und nur die notwengigsten Komplikationen (z.B. wie in meinem Fall die Gesundheitsfunktionen) aktiv lassen. Nun checke ich weder regelmäßig,. noch nur zweimal am Tag meine Messenger – nein …. überhaupt nicht und vermisse das schon gar nicht mehr. Das Gefühl, dass etwas im Tagesablauf fehlt, ist schon noch da, wird aber bewusst als Vorteil empfunden und das Telefon ist ein solches und ein PDA (Personal digital assistent).

Es ist wie in allen Fällen: Die Erkenntnis, dass ein Zuviel ein Zuwenig für das Ich ist.

English

That ‚Messenger Detox‘ can be so intricate, i.e. complex and mentally complicated after only three days, was not something I was aware of or clear about when I started it. What is meant is not so much the inner readiness for it, but the attraction and the urge to the known, the familiar – the all-round information and this actually nonsensical certainty of imagining oneself in constant community. Sensations that were perceived subliminally in everyday life and now reveal their true influence. On the other hand, this already subconscious ‚looking up‘ in Messenger with an automated reach for the smartphone is already so internalized that the conscious mind has trouble determining the situation and stopping the process. Despite one’s own assessment of not being a ‚power user‘ or already addicted. Self-diagnosis: I am not.

If you wear a smartwatch with eSim, like I do, you should deactivate the notifications and only leave the most necessary complications (e.g., the health functions in my case) active. Now I don’t check my messengers regularly,. nor just twice a day – no …. at all and don’t even miss it anymore. The feeling that something is missing in the daily routine is already there, but is consciously perceived as an advantage and the phone is such and PDA (personal digital assistant).

It is like in all cases: The realization that too much is too little for the ego.

Messenger Detox…


(English below)

Deutsch

Dass die ‚Datenkraken‘ Meta, Google usw. mit ihren kostenlosen apps persönliche Daten nicht nur speichern, sondern diese ihre zentralen Geschäftsmodelle (Werbeeinnahmen mit Milliardengewinnen) sind, ist allgemein bekannt. Konkret bedeutet das, dass die durch vernebeltes Taktieren ihre Konsumenten prinzipiell ‚hinter die Fichte führen‘, indem ihre apps wie Köder wirken, die kaum jemand durchschaut – auch ich nicht. Allerdings bedarf es keines Detailwissens, um zumindest die Überschrift des Ganzen zu begreifen und zu verinnerlichen Die Gewöhnung an WhatsApp, Facebook, Instagram, Suchmaschinen usw. funktioniert mehr oder weniger schleichend, bis eine versucht objektive Selbstanalyse zeigt, dass man sich bereits in einem Kokon befindet und der Ausgang nicht mehr direkt erkennbar erscheint oder sogar schon ist. Das Argument des digitalen Zeitgeistes ändert daran nichts und klammert die negativen Mentalfolgen aus. Die allerdings sind zunehmend anerkannt – auch von Krankenkassen.

So habe ich erkannt, dass ich zunehmend auf das Smartphone schaue und Messenger checke. Das ist noch keine Abhängigkeit aber immerhin nach meinem Empfinden zu oft. Wie bekommt man das in den Griff? Vor längerer Zeit las ich Diverses über ‚Digital Detox‘ und befand seinerzeit, dass das für mich nicht nötig sei. Also reduzierte ich immerhin die Zeit mit dem Phone und stellte fest, dass die Gewöhnung doch schon weiter fortgeschritten war, als ich dachte. Muss ich ständig erreichbar sein? Muss ich ständig die Messenger checken? Wie wär es denn, wenn ich z.B. eine Woche vollständig darauf verzichte? Nun – seit heute (08.06.2022) verzichte ich tatsächlich erstmal für eine Woche auf WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema usw. und bin ’nur‘ noch per Telefon, SMS und email erreichbar. Immerhin. Mobil nutze ich mein geliebtes BlackBerry Passport SE ohne aktive Messenger und nur mit den genannten Grundfunktionen.

In einer Woche werde ich hier schreiben, ob das geklappt hat und welche Erfahrung das hinterlassen hat. Das ist mein ‚Messenger Detox‘.

English

It is common knowledge that the ‚data octopuses‘ Meta, Google, etc. not only store personal data with their free apps, but that these are their central business model for advertising revenue with profits in the billions. In concrete terms, this means that they are basically ‚leading their consumers astray‘ through obfuscated tactics, in that their apps act like bait that hardly anyone sees through – not even me. However, it doesn’t take detailed knowledge to at least grasp and internalize the headline of the whole thing The habituation to WhatsApp, Facebook, Instagram, search engines, etc. works more or less insidiously until an attempted objective self-analysis shows that one is already in a cocoon and the exit no longer seems directly recognizable or even already is. The argument of the digital zeitgeist does not change this and excludes the negative mental consequences. These, however, are increasingly recognized – also by health insurance companies.

So I realized that I increasingly look at my smartphone and check Messenger. That’s not yet an addiction, but it’s still too often in my opinion. How do you get a grip on this? A long time ago I read various things about ‚Digital Detox‘ and decided at the time that this was not necessary for me. So I reduced the amount of time I spent with my phone and realized that I had become more accustomed to it than I thought. Do I have to be available all the time? Do I have to check messenger all the time? How about if I do without it completely for a week, for example? Well – since today (08.06.2022) I actually do without WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema, etc. for a week and am ‚only‘ available by phone, SMS and email. After all. Mobile I use my beloved BlackBerry Passport SE without active messenger and only with the basic functions mentioned.

In a week I will write here if that worked and what experience it left. This is my ‚Messenger Detox‘.

Nachhaltigkeit… Sustainability…


English below

Deutsch

Die Müllberge steigen und steigen. Die Ozeane sind gefüllt von Plastik. Die Rohstoffbeschaffung ist prekär usw.. Die Schattenseiten des Konsums. Alles bekannt und alles geht weiter, wie vorher. Gute Absichten bleiben Absichten. Diese Problematik wurde hier diverse Male thematisiert – bleibt aber zunehmend aktuell.

Eigenes Beispiel: Als Apple-User war ich verführt, eines dieser ultraschnellen Macbook pro M1 zu kaufen, obwohl mein Macbook pro 17″ aus dem Jahre 2010 noch einwandfrei läuft. Das 17er hatte ich schon auf 8 GB RAM und 1 TB SSD aufgerüstet und damit eine für meine Nutzung mehr als ausreichend schnellen Rechner. Der Gedanke an nachhaltiges Verhalten hat einen Kauf rigoros ausgeschlossen.

Macbook pro 17″ aus dem Jahre 2010

Nicht mehr der Neueste – aber immer noch schnell genug und sieht auch heute noch phantastisch aus.

Das einfach gegen ein ‚Schneller-Höher- Weiter‘ – Gerät auszutauschen, ist ein Frevel aus meiner Sicht. Abgesehen von dem Preis für ein MBP der neuesten Generation. Das wären dann ca. 3.000 € oder mehr. Also in jeder Hinsicht eine glatte Verschwendung sowohl geldlich als auch aus umwelttechnischer Sicht.

Die der Entscheidung zu Grunde liegende Überlegung und Frage war: ‚Brauche ich etwas, was ich schon habe, nur um aktuell zu sein?‘ Die Antwort konnte ich mir selber geben. Sie fiel im Sinne der Nachhaltigkeit aus. Ein kleiner, individueller Beitrag im Sinne dieses Planeten. Im großen Stil so gedacht, wäre nicht im Sinne der Hersteller – wohl aber im Sinne der folgenden Generationen, die sowieso einen traktierten und ausgebeuteten Planeten vorfinden werden. Deren Urteil über die vorangegangenen Generatonen wird fatal sein – mit Recht. Diese, meine Generation könnte durchaus entschieden für ein gewisses, angebrachtes Maß an Schadensbegrenzung sorgen. Zweifel daran sind sichtbar angebracht…

English

The mountains of garbage are rising and rising. The oceans are filled with plastic. The procurement of raw materials is precarious, etc.. The dark side of consumption. All known and everything continues as before. Good intentions remain intentions. This problem has been addressed here several times – but remains increasingly topical.

My own example: As an Apple user, I was tempted to buy one of these ultra-fast Macbook pro M1s, even though my Macbook pro 17″ from 2010 still runs flawlessly. I had already upgraded the 17 to 8 GB RAM and 1 TB SSD, making it a more than sufficiently fast machine for my use. The thought of sustainable behavior rigorously ruled out a purchase.

No longer the latest – but still fast enough and still looks fantastic.

To simply replace it with a ‚faster-higher-further‘ device is an outrage from my point of view. Apart from the price for a MBP of the latest generation. That would be about 3,000 € or more. So, in every respect, it’s a waste of money as well as from an environmental point of view.

The underlying consideration and question was: ‚Do I need something that I already have just to be up-to-date? It turned out in the sense of sustainability. A small, individual contribution in the sense of this planet. Thinking like this on a grand scale would not be in the sense of the manufacturers – but in the sense of the following generations, who will find a trafficked and exploited planet anyway. Their judgment about the preceding generations will be fatal – and rightly so. This, my generation could quite decidedly provide for a certain, appropriate measure of damage limitation. Doubts about it are visibly appropriate…

Metaversum (2) und Facebook…


(English below)

Deutsch

Was steckt denn dahinter? Der erste Beitrag darüber hier bezog sich in erster Linie auf Facebook und Zuckerberg. Der FAZ+ – Artikel zieht den Rahmen größer. Das Buzzword (Metaverse) bezeichnet eine digitale Verbindung von Menschen und Dingen wie der virtuellen Realität (VR) auch ohne das Gefühl, online zu sein. Nicht nur Mark Zuckerberg ist angetan davon und verspricht angeblich für Europa 10.000 Arbeitsplätze in dem Zusammenhang. Die Vorstellung, dass sich eine solche Anzahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Entwicklung des ‚Metaversums‘ unter Zuckerbergs ‚Facebook‘ kümmern sollen, zeigt, welche Prioritäten gesetzt sind. Nur … der Firmenname ‚Facebook‘ ist mittlerweile nicht mehr so unbefleckt, wie Zuckerberg das gerne hätte.

Bild:Quelle: FAZ+

Nun heißt es oder wird gemunkelt, dass der Konzern seinen Namen ändern wird. In was oder wie? In irgendwas mit dem anteiligen Wort ‚Meta‘? Würde passen, denn… die Gattung der Höhlenradnetzspinnen sind Lauerjäger, die Radnetze zum Beutefang spinnen, auch das Netz verlassen und frei davon auf Jagd gehen. Ist der beiderseitige Bezug ein Zufall? Wenn im Metaversum das Internet verlassen werden kann, dann stellen sich merkwürdige Fragen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – Phantasie eben…

Bild:Quelle. FAZ+

Das ‚Metaversum‘ ist eine reine digitale Parallelwelt, die mit der Realität nichts zutun hat – außer das Menschen es nutzen. Eine digitale Welt, in der die Phantasie digital gestaltet und ausgelebt werden kann – eine Art Traumwelt. Das sich in dem Netz Millionen oder wesentlich mehr verfangen werden, ist absehbar. Wie auch immer Facebook irgendwann heißen wird – das Geschäftsmodell wird bleiben…

In Spielen, genannt Games, ist ja schon viel möglich, doch… im Metaversum ist das Selbstgestalterische, die zeitgleiche Handlung genau das, was ungeahnte Möglichkeiten in alle Richtungen ermöglichen wird. Die entsprechend notwendige Brille auf – und ab geht es in eine ‚Welt‘, wie sie gewünscht, ersehnt, geträumt wird. Und ja… die Illusionen werden perfekt sein. Nur – was richtet dann die Rückkehr in die reale Welt in der Nutzerin oder dem Nutzer tatsächlich an? Das wird das sein, wie es in der analogen Welt genannt wird : Das Kleingedruckte…. Wenn das wieder aus dem Ruder läuft -wie bei Facebook- dann mag ich nicht weiter darüber nachdenken. Das ist dann die Dominanz der Profitgier auf einem ungeahnten Level…

English

What’s behind all this? The first article about this here referred primarily to Facebook and Zuckerberg. The FAZ+ article widens the scope. The buzzword (metaverse) refers to a digital connection of people and things like virtual reality (VR) without the feeling of being online. Mark Zuckerberg isn’t the only one taken with it, reportedly promising 10,000 jobs for Europe in the context. The idea that such a number of new employees should take care of the development of the ‚metaverse‘ under Zuckerberg’s ‚Facebook‘ shows what the priorities are. Only … the company name ‚Facebook‘ is by now no longer as immaculate as Zuckerberg would like it to be.

Now it is said or rumored that the group will change its name. To what or how? Into something with the proportionate word ‚meta‘? Would fit, because… the cave wheel web spider genus are ambush hunters, spinning wheel webs to catch prey, also leaving the web and hunting free of it. Is the mutual reference a coincidence? If in the metaverse the Internet can be left, then strange questions arise and there are no limits to the imagination – imagination just…

The ‚metaverse‘ is a pure digital parallel world that has nothing to do with reality – except that people use it. A digital world in which imagination can be digitally shaped and lived out – a kind of dream world. It is foreseeable that millions or considerably more will be caught up in this network. Whatever Facebook will be called at some point – the business model will remain…

In games lot is already possible, but… in the metaverse, the self-design, the simultaneous action is exactly what will enable undreamt-of possibilities in all directions. The accordingly necessary glasses on – and off it goes into a ‚world‘, as it is desired, longed for, dreamed. And yes… the illusions will be perfect. But then – what does the return to the real world actually do to the user? That will be what it is called in the analog world : The fine print’…. If this gets out of hand again -as it did with Facebook- then I don’t like to think about it any further. This is then the dominance of profiteering on an unimagined level….

Die Umgewöhnung… The changeover…


(English below)

Deutsch

Gemeint ist die Umgewöhnung von BlackBerry10 auf IOS. Zwei unterschiedliche Smartphone-Betriebessysteme mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. BB10 mit dem Schwerpunkt Produktivität, IOS eher in der ‚Unterhaltung‘, Kamera usw.. Das heißt nicht, dass IOS nicht produktiv genutzt werden kann, nur… allein die Ordnerstruktur ist für einen BB10-User schon fast eine Zumutung. Hinzu kommt u.a. noch die ‚wunderbare‘ Foto-app. Das nachzuvollziehen, geht nur im direkten, praktischen Vergleich. OK… ich bin ein (ur)alter Apple-User – einer, der lange, lange keine iPhones nutze, sondern BlackBerrys aus besagten Gründen. Doch mit dem Bedienerluxus der Brombeeren mit BB10 ist nun bald Schluss. Das EOL (end of life) ist am 04.01.2022. Was dann noch funktioniert, ist nicht abschätzbar oder gar konkret. Es geht hier nicht um eine Verbundenheit zu einem Betriebssystem, sondern um die bestmögliche Nutzung im produktiven Sinne. Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten – ‚mehr‘ nicht. Je benutzerfreundlicher es ist, je verbundener ist man damit. Klar. Eine Sache des Anspruchs und der Art der Nutzung. Ebenso klar.

Da, wie gesagt, das EOL des BB10 ansteht, ist es natürlich logisch, dass ein Ersatz gefunden werden muss/sollte. Da etwas Gleichwertiges oder Gleichartiges in der Bedienerfreundlichkeit nicht zu finden ist, muss ein Kompromiss herhalten. Einer, der dem intelligentesten Betriebssystem einigermaßen näher kommt. Android kommt für mich nicht in Frage wegen der Holprigkeit (mein Empfinden!), miesen Updateversorgung (2 Jahre) und schwer nachvollziehbaren Sicherheitsmängel. Mag ja alles anders sein – für mich ist es aber so. Was bleibt übrig? -> IOS. In den vergangenen zwei Jahren habe ich ab und zu mein altes iPhone SE1 benutzt und immer wieder zur Seite gelegt. An das iPhone SE2 habe ich mich nun so langsam gewöhnt. Immernoch fehlt mir die unglaubliche, kapazitive Tastatur des BlackBerry Passport und das wird irgendwie auch so bleiben. Immer wieder habe ich das phantastische Gerät in der Hand. Auf dem iPhone tippe ich -wie andere auch- auf Glas. Spaß macht das nicht, wenn man etwas ‚Besseres‘ gewöhnt ist.

Neues muss nicht immer besser sein… Oder ist es treffender zu sagen : ‚Den Usern als cooler eingeredetes Neues … ist besser? Ansichtssache…

English

What is meant is the change from BlackBerry10 to IOS. Two different smartphone operating systems with different focus. BB10 with the focus on productivity, IOS more in ‚entertainment‘, camera etc…. That’s not to say IOS can’t be used productively, just…. the folder structure alone is almost an imposition for a BB10 user. In addition, there is the ‚wonderful‘ photo app, among other things. To understand this is only possible in direct, practical comparison. OK… I am a (very) old Apple user – one who has not used iPhones for a long, long time, but BlackBerrys for said reasons. But with the operator luxury of the Blackberries with BB10 is now soon an end. The EOL (end of life) is on 04.01.2022. What will still work then is not assessable or even concrete. This is not about an attachment to an operating system, but about the best possible use in a productive sense. An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data – ’nothing more‘. The more user-friendly it is, the more connected you are to it. Sure. A matter of aspiration and how you use it. Equally clear.

Since, as I said, the EOL of the BB10 is imminent, it is of course logical that a replacement must/should be found. Since something equivalent or similar in user-friendliness cannot be found, a compromise has to be found. One that comes somewhat closer to the most intelligent operating system. Android is out of the question for me because of its bumpiness (my feeling!), lousy update supply (2 years) and hard-to-understand security flaws. Everything may be different – but for me it is so. What remains? -> IOS. In the past two years I used my old iPhone SE1 from time to time and always put it aside. I have now slowly gotten used to the iPhone SE2. I still miss the incredible capacitive keyboard of the BlackBerry Passport and somehow it will stay that way. Again and again I have the fantastic device in my hand. On the iPhone, I -like others- type on glass. It’s not fun when you’re used to something ‚better‘.

New does not always have to be better… Or is it more accurate to say : ‚To the users as cooler eigeredetes new … is better? Matter of opinion…

Ginlo..ein deutscher Messenger… Ginlo..a German Messenger…


(English below)

Deutsch

Nochmals und weiterhin betone ich die Notwendigkeit des Überdenkens des Nutzerverhaltens der ‚Produkte‘ des Zuckerberg-Konzerns ‚Facebook©‘. Das Netzdienste -wie heute alle Facebook-Dienste- ausfallen können, liegt in der Natur der ‚Dinge‘. Die Ursachen können mannigfaltig sein und prinzipiell jeden treffen. Ich schreibe dieses hier nicht aus Schadenfreude, sondern nutze die Gelegenheit, gerade hier im deutschsprachigen Raum auf wirkliche Alternativen hinzuweisen. (Siehe weiter unten).

Screenshot

Zitat aus einem entsprechenden Artikel hier im Blog : >WhatsApp gehört zu Facebook. Schaut man sich deren ‚dreistes‘ Geschäftsgebaren an und parallelisiert es mit Zuckerbergs Aussage, dann läuft es einem kalt den Rücken ‚runter. WA ist offiziell kostenlos – tatsächlich bezahlt jede|r Nutzer|in mit den persönlichen Daten und dem Nutzerverhalten. Das sowas in einer Demokratie möglich ist, ist nicht nur fragwürdig, sondern -vorsichtig gesagt- weit darüber hinausgehend. Nach meiner Einschätzung ist der Konzern ein skrupelloser Monopolist, der sich so verhält, als könne er machen, was er will. Das geht einfach nicht. <

Fazit: Die Alternativen sind Signal (USA), Threema und mehr. Als die Sicherste stufe ich momentan ‚Ginlo‘ ein. Der deutsche Messenger ist nicht dem amerikanischen ‚Cloud Act‘ unterworfen und erhält auch dadurch von mir die Bestnote in Sachen Vertrauen. Das ist eine individuelle Entscheidung… klar.

Screenshots: Ginlo

Ginlo. Ein deutscher Messenger, der Privatnutzern kostenlos zur Verfügung steht. Die business-Version ist kostenpflichtig. Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern nur Vollverschlüsselung. Hier der Link:

https://www.ginlo.net/ginlo-privat/

Damit kann die Userschaft sicher sein. dass Ihre Daten wirklich sicher sind. Ob das auch alles so sicher ist – wer weiß das schon. Für mich ist der Messenger vertrauensvoller als der von Facebook (WhatsApp), dem Konzern, der den ‚Metaversum‘ genannten Dienst (Beitrag dazu hier im Blog) anstrebt und entwickelt, der mir die Steigerung von Unbehagen auf meinen ‚inneren Schirm‘ zaubert.

English

Once again, I emphasize the need to rethink the user behavior of the ‚products‘ of the Zuckerberg group ‚Facebook©‘. The fact that network services – like all Facebook services today – can fail is in the nature of ‚things‘. The causes can be manifold and in principle affect everyone. I do not write this here out of schadenfreude, but take the opportunity to point out real alternatives, especially here in the German-speaking area. (See further below).

Quote from a related article here on the blog : >WhatsApp belongs to Facebook. If you look at their ‚brazen‘ business behavior and parallel it with Zuckerberg’s statement, it sends shivers down your spine. WA is officially free – in fact, every user pays with their personal data and user behavior. That such a thing is possible in a democracy is not only questionable, but – to put it mildly – far beyond the pale. In my estimation, the corporation is an unscrupulous monopolist that behaves as if it can do whatever it wants. It simply can’t. <

Conclusion: The alternatives are Signal (USA), Threema and more. I currently rate ‚Ginlo‘ as the most secure. The German messenger is not subject to the American ‚Cloud Act‘ and therefore also receives the top mark from me in terms of trust. That’s an individual decision… sure.

Ginlo. A German messenger that is available to private users free of charge. The business version is chargeable. No end-to-end encryption, only full encryption. Here is the link:

https://www.ginlo.net/ginlo-privat/

This way, users can be sure that their data is really safe. Whether it is all so secure – who knows. For me, the Messenger is more trustworthy than that of Facebook (WhatsApp), the group that strives for and develops the service called ‚Metaversum‘, (Post about it here in the blog) which conjures up the increase of unease on my ‚inner screen‘.

Perspektivisches Rätsel… Perspective puzzle…


(English below)

Deutsch

Sind das Herdplatten eines nunmehr veralteten Küchenherdes? Mitnichten … es sind die herausstehenden Objektive des neuen iPhone 13 pro. Dieser (mein) Screeshot veranlasste mich, eine solche Frage zu stellen.

Screenshot: Obere Rückseite des iPhone 13 pro

Nun… ich will hier nichts veralbern oder abwerten, doch die perspektivische Ansicht der oberen Rückseite des genannten Smartphones erinnert mich tatsächlich an unseren bewährten Küchenherd. Dessen Alter wird dieses schön anzusehende Ensemble nicht erreichen. Es verdeutlicht allerdings den Schwerpunkt Apples auf die Kamera und nicht -wie ich uneingeschränkt vorziehe- auf die sogenannte Produktivität, sprich das Verfassen von Texten oder Erstellen von Tabellen, übersichtliche Ordnerstrukturen usw..

Wie hier im Blog mehrmals ausgeführt, verwende ich dafür meine Brombeeren (BlackBerrys) mit einer physischen Tastatur und dem aus meiner Sicht besten Betriebssystem für Smartphones, dem BB10, dem am 04.01.2022 das EOL (end of life) beschieden ist.

mein BlackBerry Passport SE

Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer weltweit legt halt den Schwerpunkt auf ‚ha-ha-hi-hi‘, also auf Spiele, Fotos, Messenger usw. und nicht auf sogenannte ‚Business-Funktionen‘. Arbeitsgeräte, wie die BlackBerrys mit einer physischen Tastatur, fallen dem allgemeinen Zeitgeist zum Opfer, weil sie nicht den Profit bringen, den die Geräte mit virtueller Tastatur unter Glas einfahren.

physische Tastatur BlackBerry Passport SE

Nur… ist es Augenwischerei, zu fragen: ‚Wer schreibt schon gerne auf Glas?‘ Der Mainstream folgt den Herstellervorgaben, deren PR und regelrechter Zwangssuggestion des ‚Haben-wollens‘. Alles bekannt und … verdrängt und eben Ansichtssache.

Meine ‚altbackenen‘ Geräte erzeugen bei immer technisch aktuellen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein bedauerndes Grinsen … und auch Kommentare, wie: ‚Das Teil sieht irgendwie doch geil aus‘ und ‚Kann man das noch kaufen?‘ . Dann werden die ‚Specs‘ erfragt und das Grinsen bleibt… Sehen sie mich dann mit meinem iPhone SE2 fotographieren, dann ziehen sich die Augenbrauhen von selbst etwas höher. Hmm… warum differenziert der da so?

Das perspektivische Rätsel bleibt eben doch ein Teilrätsel…

English

Are these hot plates of a now obsolete kitchen stove? Not at all … they are the protruding lenses of the new iPhone 13 pro. This (my) screeshot prompted me to ask such a question.

Well… I don’t want to make fun of or devalue anything here, but the perspective view of the upper back of the mentioned smartphone actually reminds me of our tried and tested kitchen stove. This nice-looking ensemble will not reach its age. However, it illustrates Apple’s focus on the camera and not – as I unreservedly prefer – on the so-called productivity, i.e. writing texts or creating tables, clear folder structures, and so on.

As stated here on the blog several times, I use my Blackberries (BlackBerrys) with a physical keyboard and what I consider to be the best operating system for smartphones, BB10, which is due for EOL (end of life) on 04/01/2022.

The majority of smartphone users worldwide focus on ‚ha-ha-hi-hi‘, i.e. games, photos, messenger, etc., and not on so-called ‚business functions‘. Work devices, such as BlackBerrys with a physical keyboard, are falling victim to the general zeitgeist because they do not bring in the profit that devices with a virtual keyboard under glass do.

Only… it is eyewash to ask: ‚Who likes to write on glass?‘ The mainstream follows the manufacturer’s specifications, their PR and downright compulsive suggestion of ‚wanting to have‘. All known and … repressed and a matter of opinion.

My ‚old-fashioned‘ devices generate a regretful grin among contemporaries who are always technically up-to-date … and also comments, like: ‚The part looks somehow nevertheless cool‘ and ‚Can one still buy this? Then the ’specs‘ are asked and the grin remains…. If they then see me with my iPhone SE2, photograph, then the eyebrows pull themselves a little higher. Hmm… why does he differentiate like that?

The perspective puzzle remains a partial puzzle after all…

Who needs a stylus? …


(English below)

Deutsch

Am 25. April 2016 schrieb ich hier in der Kategorie ‚Newton‘ unter der Überschrift ‚Eingabealternativen‘ die folgende…

Prognose : Rückkehr der Stifteingabe. Der Weg dahin ist nicht nur erkennbar, sondern bereits ausgeschildert.

Hier der schnelle Link zum Artikel (scrollen) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

mein MP 2100 mit Newton-Tastatur

Es bezog sich auf die Steve Jobs‘ Frage: „Who needs a stylus?“ bei der Präsentation des ersten iPhones 2007.

Das war eine Anspielung auf das mit einem Stift zu bedienenden Message Pad mit dem Newton genannten Betriebssystem zehn Jahre zuvor. Hard- und Software, die ganze Plattform des Newton, wurde von Jobs endgültig eingestampft. Bei der besagten Präsentation tat er so, als sei das eine seiner eigenen Schöpfungen, dieses iPhone. Ohne Stift natürlich.

‚Newton‘ (nicht durchentwickelt)

Und heute? Ja, heute gibt es den Apple Pencil ..

für die Touchscreens der iPhones und iPads. Da hat sich damals wohl jemand schwer getäuscht. Menschen haben zwar vornehmlich zehn Finger, doch schulisch lernen sie den Umgang mit einem Stift, egal welcher Art und nur gehalten mit den Fingern. Was der Apple-Guru erzieherisch versuchte, war nichts anderes als ein arroganter Versuch, Menschen über ihr anerzogenes Verhalten zu belehren – natürlich auch aus kommerziellen Gründen. Das Prägen einer von ihm vorgeführten Bedienweise eines Gerätes würde ewig auf ihn zurückzuführen sein. Was für ein täglich anzutreffender Unsinn….

Soviel zu : „Who needs a stylus?“

Ein erneutes ‚im Regen stehen‘ wie nach dem Einstampfen der Newton-Plattform erlebe ich aktuell mit dem BB10, dem Blackberry-eigenen Betriebssystem, als wäre das Eine eine Kopie des Anderen. Das ist kein ‚direkter‘ Fortschritt im Sinne der Nutzer, die ihre Geräte teuer bezahlt haben. Dafür gibt es realistischere Bezeichnungen.

Den Newton intensiver zu nutzen, ist keine Nostalgie, sondern neben der angenehmen Gewohnheit reiner Pragmatismus.

Zitat aus meinem Artikel: …offline ein regelrechtes ‚Fort Knox‘ für Kennwörter usw. zu haben, zeigt, wie wertvoll so ein Gerät heute ist. Die Daten in meinem Newton sind kennwörtlich gesichert (und für keine Datenkrake anzapfbar!).

English

On April 25, 2016, I wrote the following here in the ‚Newton‘ category under the heading ‚Input Alternatives‘….

„Forecast : return of pen input. The way there is not only recognizable, but already signposted.“

Here is the quick link to the article (scroll) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

It referred to Steve Jobs‘ question, „Who needs a stylus?“ at the presentation of the first iPhone in 2007.

This was an allusion to the pen-operated Message Pad with the operating system called Newton ten years earlier. Hardware and software, the whole platform of the Newton, was finally stamped out by Jobs. At the presentation in question, he acted as if this was one of his own creations, this iPhone. Without a pen, of course.

And today? Yes, today there is the Apple Pencil

for the touchscreens of iPhones and iPads. Someone must have been very wrong at the time. People primarily have ten fingers, but in school they learn how to use a pen, no matter what kind and only held with the fingers. What the Apple guru was trying to do educationally was nothing more than an arrogant attempt to teach people about their acquired behavior – for commercial reasons, of course. The imprinting of a way of operating a device demonstrated by him would be eternally attributable to him. What a daily nonsense….

So much for „Who needs a stylus?“

I am currently experiencing another ‚left out in the cold‘ like after the Newton platform’s demise with BB10, Blackberry’s own operating system, as if one is a copy of the other. This is not ‚direct‘ progress in the sense of the users who have paid dearly for their devices. There are more realistic terms for that.

Using the Newton more intensively is not nostalgia, but pure pragmatism in addition to pleasant habit.

Quote from my article: …having a real ‚Fort Knox‘ for passwords etc. offline shows how valuable such a device is today. The data in my Newton is literally secured (and not tappable for any data octopus!).

Dichtung und Wahrheit… Fiction and truth…


(English below)

Deutsch

Zur Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Produkten habe ich hier diverse Beiträge geschrieben. Ebenso habe ich mich hier diverse Male als Nutzer von Apple-Rechnern ‚geoutet‘. Das ich bei Apple gelandet bin, liegt an den absolut miesesten Erfahrungen mit Win 95 Mitte der 90er Jahre beruflich. (Totalabsturz und leere Sicherungsbänder trotz ‚gesichert‘-Anzeige. Ohne analoge Ablage wäre die Firma den Bach runtergegangen!). Danach wurde mir klar, dass zu meiner privaten Nutzung nie und nimmer ein Win-Betriebssystem in Frage kommt. Eine knallharte, individuelle und unauslöschbare Erfahrung. Ich wurde damals ein Apple-Nerd.

Zudem habe ich schon vor über 20 Jahren Wert auf Nachhaltigkeit und Robustheit und –natürlich– Reparierbarkeit gelegt. Noch vor ca. 10 Jahren waren die Geräte noch einigermaßen zugänglich und vom Nutzer reparierbar. Nachhaltigkeit kann ich heute immer noch bestätigen .. doch Reparierbarkeit der heutigen Produkte? Fehlanzeige! Verklebte Akkus und SSD’s und so weiter sind die Folge von dünner, leichter …

Meine 11 Jahre alte ‚Kiste‘

Diesen Beitrag z.B. schreibe ich auf einem 11 Jahre alten MacBook Pro 17″, das ich noch aufschrauben und RAM, Batterie und Akku wechseln kann, wenn mir danach ist – und es war mir danach. Richtig …. das Gerät ist elf Jahre alt und sieht immer noch besser aus als so manches ‚Jahresgerät‘. Ebenso richtig ist, dass ich ein extremer Pedant bin, wenn es um Wertschätzung und entsprechende Behandlung der Geräte geht (egal welche); doch es beweist, dass Nachhaltigkeit praktikabel ist. Der Rechner war ein Rennpferd und ist es immer noch – auch ohne Retina-Display und ohne M1-Chip (Soc). Demnächst bei Bedarf noch die 500-er SSD gegen eine 1 TB-SSD austauschen und mein Rennpferd gehört immer noch zur Spitzenklasse. So gesehen, ist der folgende Screenshot von der Apple-Seite nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Was mir immer noch fehlt, ist die Reparierbarkeit durch die Nutzer und die entsprechende Konstruktion der Geräte. Apple spricht von Langlebigkeit … das kann ich -wie beschrieben- bestätigen.

Tendenzen sind also erkennbar… Meine ‚Kiste‘ wird mich sicherlich noch lange ertragen und kann locker auf die haha-hihi – Funktionen des App-Wahns verzichten. Sie ist ein ‚tool – not a toy‘

Wenn Dichtung und Wahrheit zwangsläufig versuchen, sich anzunähern…

Screenshot von der Apple-Seite:

Screenshot von der Apple-Seite.

English

I have written various articles here about the longevity and sustainability of products. I have also ‚outed‘ myself as a user of Apple computers here several times. That I ended up with Apple is due to the absolutely worst experiences with Win 95 in the mid-90s professionally. (Total crash and empty backup tapes despite ‚backed up‘ indication. Without analog storage the company would have gone down the drain!). After that it became clear to me that for my private use never and never a Win operating system comes into question. A tough, individual and indelible experience. I was an Apple nerd at that time. –

Moreover, more than 20 years ago, I already attached importance to sustainability and robustness and -of course- repairability. About 10 years ago, the devices were still somewhat accessible and repairable by the user. Today, I can still confirm sustainability … but reparability of today’s products? Missing! Stuck batteries and SSDs and so on are the result of thinner, lighter …

For example, I’m writing this post on an 11 year old MacBook Pro 17″ that I can still unscrew and change RAM, battery and battery if I feel like it – and I did feel like it. True …. the machine is eleven years old and still looks better than many a ‚year old‘ machine. Equally true is that I am an extreme stickler when it comes to appreciation and appropriate treatment of equipment (any equipment); but it proves that sustainability is practical. The computer was a racehorse and still is – even without Retina display and M1 chip (Soc). Soon, I will replace the 500 SSD with a 1 TB SSD and my racehorse will still belong to the top class. From this point of view, the following screenshots from the Apple site are not completely out of the air. What I still miss is the reparability by the users and the corresponding construction of the devices. Apple talks about longevity … I can confirm that -as described-.

So tendencies are recognizable… My ‚box‘ will certainly put up with me for a long time and can easily do without the haha-hihi – functions of the app craze. It is a ‚tool – not a toy‘ …

When poetry and truth inevitably try to converge….

Text von der Apple-Seite:

> Built to keep up with you for a long time.

Apple products are always about longevity. Our goal is to make products you can rely on every day. In the Reliability Testing Lab, our engineers develop specialized automated devices that replicate repetitive actions and interactions a device might undergo – like pressing a certain button over and over again. Free software updates can also improve product longevity by introducing new features and functions for the latest devices as well as older models. And when something needs to be fixed, we offer easy access to high-quality repairs through Apple Stores, our network of more than 5,000 Apple Authorized Service Providers around the world, and by shipping to Apple Repair Centers. This year, our Independent Repair Provider program grew to include more than 1,500 providers in the U.S., Canada and Europe. In addition, the service offering has been expanded to cover the Mac as well as the iPhone. <

‚Metaversum‘, virtuelle Welten … ‚Metaverse‘, virtual worlds …


(English below)

Deutsch

In der Zeit mit piependen Modems, lange vor Smartphones und Tablets, erschien der Cyberpunk-Thriller Snow Crash von Neal Stephenson. Ein unglaubliches Hirngespinst zu der Zeit. Eine Dystopie. Es war das Jahr 1992. Die USA sind in kleine Stadtstaaten zerfallen. Staatliche Institutionen sind zu Privatunternehmen geworden und bieten ihre Dienste gegen entsprechendes Geld an. Also Anarchie. Stephenson selbst sagte: „…Mist, den ich mir ausgedacht habe“.

Ja… diesen Roman, diesen ‚Mist‘, habe ich nicht gelesen. Darüber las ich in der FAZ. Nun… ebenfalls las ich, dass Facebooks Bestrebungen ziemlich genau in die beschriebene Richtung gehen; sicherlich nicht mit dem Ziel kleiner Stadtstaaten in den USA… Die Erschaffung virtueller Onlinewelten steht da auf der Agenda. Virtuelle Welten auf Spielebasis, in die eingetaucht und mit virtuellen Avataren eine Art Scheinleben .. oder ‚Möchte-gern-Leben‘ der Realität entfleucht werden kann. Mit allem Drum und Dran, wie im richtigen Leben, nur – virtuell.

Matrix

Das ist schon heute in den Gamingwelten fast alles möglich, nur nicht so ausgereift und perfekt wie gedacht und geplant. Dabei denke ich an das Star Trek ‚Holodeck‘, nur ohne physische Präsenz. Eine Art Traumwelt also. Die Frage bleibt: ‚Wohin führt das und was macht das mit den Spielern, wenn man die denn noch so nennen will?‘. Die Spieler sollen Bewohner genannt werden. Facebook betreibt keine Forschung und Entwicklung, wenn keine Profit- und Machtinteressen dahinter stehen. Die Vorstellung, dass die Datenkrake der Gegenwart den nahezu vollständigen Zugriff auf die User/Bewohner schlechthin dann haben würde, ist nahezu gruselig. Wenn das wieder so aus dem Ruder läuft, wie mit dem Facebook-Konzern heute, dann ist im Vergleich die Gegenwart ein Murmelspiel. Soll heißen: Ohne Kontrolle, Regeln und Überwachung solcher Entwicklungen kann das durchaus in Richtung Anarchie führen, da sich Virtuelles und Reales schnell vermischen und Verhaltensgrenzen eingerissen werden können.

Für sowas die Bezeichnung ‚Metaversum‘ zu benutzen erinnert mich an die völlig missratene Bezeichnung ‚Querdenken‘. Beide Begriffe kokettieren mit anspruchsvollen Denkweisen und entsprechenden Hypothesen. Beides ist in dem hier behandelten Thema nicht zu erkennen. Die großen und bestimmenden Internetkonzerne (Facebook, Google und so weiter) sind an die Leine zu nehmen, indem sie genauestens beäugt werden und ihr Treiben rechtlich in die Schranken verwiesen wird.

Traumwelten sind nach meiner Wahrnehmung dann ‚real‘, wenn sie Träume bleiben…

English

In the days of beeping modems, long before smartphones and tablets, Neal Stephenson’s cyberpunk thriller Snow Crash was published. An incredible fantasy at the time. A dystopia. The year was 1992. The U.S. had broken up into small city-states. State institutions have become private companies and offer their services for appropriate money. In other words, anarchy. Stephenson himself said, „…crap I made up“.

Yes… I have not read this novel, this ‚crap‘. I read about it in the FAZ. Well… I also read that Facebook’s efforts are going pretty much in the direction described; certainly not with the goal of small city-states in the USA. The creation of virtual online worlds is on the agenda there. Virtual worlds based on games, in which virtual avatars can be immersed and a kind of illusory life … or ‚would-be life‘ can be escaped from reality. With all the trimmings, just like in real life, only virtual.

Almost everything is already possible in the gaming worlds today, just not as mature and perfect as thought and planned. I’m thinking of the Star Trek ‚holodeck‘, only without a physical presence. A kind of dream world. The question remains: ‚Where does that lead to and what does that do to the players, if you still want to call them that?‘ The players should be called residents. Facebook does not conduct research and development if there are no profit and power interests behind it. The idea that the data octopus of the present would then have almost complete access to the users par excellence is almost creepy. If this gets out of hand again, as it has with the Facebook group today, then the present is a game of marbles in comparison. In other words, without control, rules and monitoring of such developments, it could well lead to anarchy, since the virtual and the real can quickly mix and behavioral boundaries can be torn down.

To use the term ‚metaverse‘ for something like this reminds me of the completely misguided term ‚lateral thinking‘. Both terms flirt with sophisticated ways of thinking and corresponding hypotheses. Neither can be seen in the topic under discussion here. The large and dominant Internet corporations (Facebook, Google and so on) must be put on a leash by keeping a close eye on them and putting their activities in their place legally.

In my perception, dream worlds are ‚real‘ when they remain dreams….

Damit es im Gedächtnis bleibt… So that it remains in the memory…


… eine Initiative von IFIXIT ( https://de.ifixit.com/Manifesto ), die dieser Planet braucht… mehr als aktuell… und schon mehrmals hier gepostet…

… an initiative of IFIXIT ( https://de.ifixit.com/Manifesto ) that this planet needs… more than topical… and already posted here several times…

(Poster in English below)

Ich stimme nicht zu… I disagree…


(English below)

Deutsch

Dem Zwangsupdate von WhatsApp stimme ich nicht zu !

Trotz des ‚Hinweises‘ von WhatsApp/Facebook, dass die Nutzerdaten nicht zwischen Beiden hin-und hergeschoben werden, bleibt ein gewisses Unbehagen (nicht nur) bei mir. Wie schon in einem hier länger zurückliegenden Beitrag ( https://joachim-rohlfing.online/?s=Zuckerberg ) geschrieben, ist mein Vertrauen in Zuckerberg und seinem ‚Unternehmen‘ nicht existent. Wie sagte er bezeichnenderweise schon als Student auf die Frage, wie er es (damals) schaffte, 4000 email-Adressen und Fotos von Harvard-Studenten zu sammeln: „Die Leute vertrauen mir. Was für Trottel…“ (Quelle: Techblog „Silicon Alley Insider)

WhatsApp gehört zu Facebook. Schaut man sich deren ‚dreistes‘ Geschäftsgebaren an und parallelisiert es mit Zuckerbergs Aussage, dann läuft es einem kalt den Rücken ‚runter. WA ist offiziell kostenlos – tatsächlich bezahlt jede|r Nutzer|in mit den persönlichen Daten und dem Nutzerverhalten. Das sowas in einer Demokratie möglich ist, ist nicht nur fragwürdig, sondern -vorsichtig gesagt- weit darüber hinausgehend. Nach meiner Einschätzung ist der Konzern ein skrupelloser Monopolist, der sich so verhält, als könne er machen, was er will. Das geht einfach nicht.

Fazit: Die Alternativen sind Telegram, Signal (USA), Threema und mehr. Als die Sicherste stufe ich Threema ein. Der Schweizer Messenger ist nicht dem amerikanischen ‚Cloud Act‘ unterworfen und erhält auch dadurch von mir die Bestnote in Sachen Vertrauen. Das ist eine individuelle Entscheidung…

English

I do not agree with the forced update of WhatsApp !

Despite the ‚hint‘ of WhatsApp/Facebook that the user data will not be shifted back and forth between the two, a certain uneasiness (not only) remains with me. As already written in a post here longer ago ( https://joachim-rohlfing.online/?s=Zuckerberg ), my trust in Zuckerberg and his ‚company‘ is non-existent. Significantly, when asked as a student how he managed (at that time) to collect 4000 email addresses and photos from Harvard students, he said: „People trust me. What fools…“ (Source: Techblog „Silicon Alley Insider)

WhatsApp belongs to Facebook. If you look at their ‚brazen‘ business practices and parallel them with Zuckerberg’s statement, it sends shivers down your spine. WA is officially free – in fact, every user pays with their personal data and user behavior. That such a thing is possible in a democracy is not only questionable, but – to put it mildly – far beyond the pale. In my estimation, the corporation is an unscrupulous monopolist that behaves as if it can do whatever it wants. That simply doesn’t work.

Conclusion: The alternatives are Telegram, Signal (USA), Threema and more. I rate Threema as the most secure. The Swiss messenger is not subject to the American ‚Cloud Act‘ and therefore also receives the top mark from me in terms of trust. That is an individual decision…

Threema…


(English below)

Deutsch

Die Wahl des Messengers allgemein ist für Viele eine Geschmacks- Ansichts- oder Sicherheitssache. Oder alles davon -und mehr- in wohl auch unterschiedlichen Prioritäten. Dass der gepostete Status in WhatsApp (WA) nach 24 Stunden wieder gelöscht wird….? Nachprüfen lässt sich das sowieso nicht. Die ‚Hoffnung‘ stirbt zuletzt – ein Euphemismus?

Hier ein Auszug von der Threema-Seite:

>Sowohl Signal als auch Threema sind auf Sicherheit und Datenschutz ausgelegt. Signal geniesst unter Experten einen hervorragenden Ruf und ist zweifellos eine solide Lösung, was Sicherheit betrifft. Im Vergleich mit Threema tritt jedoch bzgl. Datenschutz ein markanter Schönheitsfehler zum Vorschein.

Im Unterschied zu Threema lässt sich Signal nur mit Angabe personenbezogener Daten verwenden, wohingegen Threema völlig anonym, ohne Angabe einer Rufnummer oder E-Mail-Adresse nutzbar ist. Der Umstand, dass Signal als US-amerikanischer IT-Dienstleister dem CLOUD Act unterliegt, verschärft dieses Datenschutz-Defizit noch.<

Der Hinweis auf den ‚CLOUD ACT‘ in den USA hinterlässt bei mir ein nachhaltiges Fragezeichen… Ich nutze Threema.

English

The choice of messenger in general is for many a matter of taste, opinion or security. Or all of these – and more – in probably also different priorities. That the posted status in WhatsApp (WA) is deleted again after 24 hours….? That can not be verified anyway. Hope dies last – a euphemism?

Here is an excerpt from the Threema page:

Both Signal and Threema are designed with security and privacy in mind. Signal has an excellent reputation among experts and is undoubtedly a solid solution in terms of security. However, a comparison with Threema reveals a striking flaw in terms of data privacy.

Unlike Threema, Signal can only be used with personal data, whereas Threema can be used completely anonymously without providing a phone number or email address. The fact that Signal, as a US IT service provider, is subject to the CLOUD Act exacerbates this data protection deficit.

The reference to the ‚CLOUD ACT‘ in the USA leaves me with a lasting question mark…. I use Threema.

Eine Frage des Anspruchs… A question of entitlement…


(English below)

Deutsch

Ob es nur ‚merkwürdig‘ ist, lasse ich hier offen. Gemeint ist der Anspruch an ein Gerät, das zig- und mehr Möglichkeiten bietet, die die Nutzer nicht im Ansatz brauchen: Apps, Millionen apps, die in einem Menschenleben gar nicht erkundet werden können, mit deren Masse geworben wird und die Nutzer beeindrucken sollen. Ein solches Blendwerk veranlasst den Menschen (Kollektivsingular) u.a. dazu, das ‚alte‘, ein-oder zweijährige Smartphone abzustoßen und das zu kaufen, was in den brillantesten Farben, Videos usw. angepriesen, ja aufgedrängt wird. Und das, obwohl das gewollt obsolete Gerät noch tadellos funktioniert und auch noch mit Updates versorgt wird (zumindest bei Apple). In der Android-Welt sieht es angeblich anders aus – nämlich nur um die zwei Jahre, wie ich las. Der sogenannte gesunde Menschenverstand zweifelt das allerdings an…

Reparaturen lohnen in vielen Fällen nicht, weil sie zu teuer sein sollen – so die Hersteller. Ein neues Gerät ist doch auch viel schöner und suggeriert dem Umfeld, dass mit der Zeit gegangen wird. Die Sensibilisierung in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Interesse des Planeten und das alternativlose Begreifen, dass das Steigen der Elektroschrottberge kontraproduktiv sind, beginnt zu reifen. (Siehe iFixit Reparaturmanifest).

Alle reden von ‚apps‘. Es ist eine Ausnahme, jemanden zu sprechen, der weiß, was das überhaupt heißt. Apps sind schlicht und einfach Applications, also auf deutsch: Programme. Das klingt nur nicht so gut, geheimnisvoll, wissend und irgendwie hochtrabend wie ‚apps‘. Ein Potemkinsches Dorf? Ein ‚Nach-mir-die-Sintflut-Denken‘. Merkwürdig… nein -> gefährlich!

Ich schielte bei diesen Sätzen zur Seite und sah mein sechs Jahre altes Blackberry Passport SE an… das Workhorse ist seit geraumer Zeit wieder mein ‚Daily-Driver‘. Der Hersteller dieser herausragenden Geräte hat den Softwarehahn einfach zugedreht; auch weil die Millionen apps fehlen, weil eine physische Tastatur nicht mehr zeitgemäß ist und weil es in erster Linie für den produktiven Einsatz konzipiert wurde. Bedeutet das, dass ich dem Zeitgeist nicht (mehr) folge? Nein… ich folge dem noch – nur auf meine Art und mit einem besseren Gewissen.

English

Whether it is only ’strange‘, I leave open here. What is meant is the demand for a device that offers umpteen and more possibilities that users don’t even begin to need: Apps, millions of apps that cannot even be explored in a human lifetime, whose mass is advertised and supposed to impress the users. Such dazzle causes people (collective singular)among other things, to reject the ‚old‘, one or two year old smartphone and buy what is advertised, even imposed, in the most brilliant colors, videos, and so on. And that, although the intentionally obsolete device still works flawlessly and is also still supplied with updates (at least with Apple). In the Android world, it supposedly looks different – namely only around two years, as I read. The so-called common sense doubts this, however…

In many cases, repairs are not worthwhile because they are supposed to be too expensive – according to the manufacturers. A new device is also much nicer and suggests to the environment that we are moving with the times. The sensitization towards sustainability and environmental friendliness in the interest of the planet and the alternative-less understanding that the rising mountains of electronic waste are counterproductive is beginning to mature. (See iFixit repair manifesto).

Everyone talks about ‚apps‘. It’s an exception to talk to someone who knows what that even means. Apps are simply applications, in German: Programme. It just doesn’t sound as good, mysterious, knowing and somehow pompous as ‚apps‘. A Potemkin village? A ‚after-the-flood-thinking‘. Strange… no -> dangerous!

I squinted to the side at these sentences and looked at my six-year-old Blackberry Passport SE… the Workhorse has been my ‚daily driver‘ again for quite some time. The manufacturer of these outstanding devices has simply turned off the software spigot; in part because it lacks the millions of apps, because a physical keyboard is out of date, and because it was designed primarily for production use. Does that mean I don’t follow the zeitgeist (anymore)? No… I still follow it – just in my own way and with a better conscience.