Entschleunigung… Deceleration…


Deutsch

Passend zur Vorstellung des iPhones 12 poste ich hier meinen neuen Smartphonezugang: Ein Blackberry Classic mit dem so gut wie toten Betriebssystem Blackberry BB10. Warum so ein Downgrade (obwohl ich technikaffiner Mensch noch ein iPhone SE1 besitze) ? Das kann ich ganz einfach sagen: Weil mich dieses ganze ‚Schneller-Höher-Weiter-Ständig Aktuelle‘ mehr und mehr abstößt. Für noch schärfere Bilder (dafür habe ich meine Nikon DSLR), für mich als Normaluser kaum wahrnehmbaren Geschwindigkeitszuwachs, für immer noch Tippen auf Glas und all den angepriesenen ‚Must-have-features‘ usw.? Mal ein paar Sekunden länger warten, bis sich eine Webseite aufrufen lässt, ist kein Grund für mich, den ausbeuterischen Abbau von Ressourcen und die unmenschlichen Zustände sowohl in deren Gewinnung als auch in der Herstellung weiterhin zu akzeptieren und mit dem Neukauf zu fördern und aufrecht zu erhalten.

Interessant für mich ist die Tatsache, dass das von Blackberry eingestampfte, eigene Betriebssystem BB10 sicher war und in der heutigen Zeit wahrscheinlich noch sicherer ist, weil es für Hacker keine attraktive Angriffsfläche mehr bieten dürfte.

mein Blackberry Classic aus dem Jahre 2014 mit physischer Tastatur, die ohne ‚Frickelei‘ intuitiv zu bedienen ist.

Nun … sicherlich fast jeder ‚aktuell‘ lebende Mensch wird sich an den Kopf fassen und sagen: ‚Der hat echt ’ne Macke‘. Mag sein, dass es so ist, doch… dann habe ich sie gerne. Dieses Gerät und mein Blackberry Passport SE bieten nach wie vor exakt das, was für mich nicht nur ausreichend ist, sondern ein Erhebliches an Mehr! Was? In vorherigen Beiträgen habe ich das immer wieder ausgiebig beschrieben. Old School? Der Begriff suggeriert ein unhaltbares Stigma. Umweltbewusstsein z.B. gehört jedenfalls nicht dazu! Ja… es ist Entschleunigung. Die Distanzierung zum ständig animierten und suchterzeugenden Griff zum Smartphone, um ja nichts zu verpassen. weil ja alles schnell abrufbar ist. Warten ist zu einem Adjektiv geworden, das auf der Liste des Abschaffens steht. Eine suggerierte Zwangsvertrautheit und schier angewachsene Verbundenheit mit einem technischen Gerät, dessen Möglichkeiten sicherlich bei den meisten Nutzern nur marginal oder gar nicht genutzt werden – aber vorhanden sind. Wer braucht Millionen apps? Welchem Normal-Privatuser fällt auf, dass Benchmarks zehnprozentige Mehrleistungen zeigen? Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, wovon hier jetzt die Rede ist. Das damit erzeugte Stirnrunzeln kenne ich…

Dafür lässt man sich dann auf die Warteliste für das aktuellste Smartphone setzen, um ja nicht ‚hinten dran zu sein‘. PR-Opfer; so will es der Mainstream und so wollen es die Hersteller. Klar – ‚Es ist ja alles so schön bunt hier‘ (Nina Hagen)

Das hier soll keine Aufforderung sein zu einem so radikalen Downgrade -wie dem Meinen hier-, sondern eine Anregung dazu, eigene Geräte länger zu nutzen und z.B. bei Smartphones den Akku zu wechseln, wenn der seinen Geist aufgibt oder nicht mehr die Leistung bringt, die man erwartet. Das ist im Sinne dieses Planeten und der Menschen, die mit ihrer Arbeitskraft und den prekären Vorbedingungen den Luxus der ‚Must-have-Nutzer‘ überhaupt erst ermöglichen. Solche Gedanken sind nicht weltfremd, sondern mehr als notwendig und in die Tat umzusetzen, sofern aus der Menschheit eine Solidargemeinschaft werden soll. Ja… soll ! Das ist jedenfalls ein Beitrag dazu.

English

Deceleration…

To coincide with the launch of the iPhone 12, I am posting my new smartphone access here: A Blackberry Classic with the almost dead operating system Blackberry BB10. Why such a downgrade (although I still own an iPhone SE1) ? I can say that very simply: Because this whole ‚fast-up-higher-as-you-go‘ thing is increasingly repulsive to me. For even sharper pictures (that’s why I have my Nikon DSLR), for me as a normal user hardly noticeable increase in speed, for still tapping on glass and all the advertised ‚must-have features‘ etc. ? Waiting a few seconds longer to access a website is no reason for me to continue to accept the exploitative exploitation of resources and the inhumane conditions both in their extraction and in their production, and to promote and maintain this by buying a new one.

Interesting for me is the fact that the own operating system BB10, which was stomped by Blackberry, was secure and is probably even more secure today, because it should not be an attractive target for hackers anymore.

Well… surely almost every ‚currently‘ living person will grab his head and say: ‚He’s really crazy‘. It may be that it is so, but … then I like it. This device and my Blackberry Passport SE still offer exactly what is not only sufficient for me, but a lot more! What? In previous articles I have described this in detail again and again. Old school? The term suggests an untenable stigma. Environmental awareness, for example, is not one of them! Yes… it is deceleration. The distance to the constantly animated and addictive use of the smartphone, so as not to miss anything, because everything can be called up quickly. Waiting has become an adjective on the list of abolition. A suggested forced familiarity and almost grown attachment to a technical device whose possibilities are certainly only marginally used by most users or not used at all – but are there. Who needs millions of apps? Which normal private user notices that benchmarks show ten percent more performance? Many probably do not even know what we are talking about here. I am familiar with the frowning that this causes…

In return, you can be put on the waiting list for the latest smartphone so that you don’t have to be ‚behind‘. PR victims; that’s what the mainstream wants and that’s what the manufacturers want. Sure – ‚Everything is so beautifully colorful here‘ (Nina Hagen)…

This is not an invitation to such a radical downgrade – like mine here – but an encouragement to use your own devices for a longer period of time and, for example, to change the battery of smartphones when they give up the ghost or no longer deliver the performance you expect. This is in the interest of this planet and the people who, with their work force and precarious conditions, make the luxury of the ‚must-have users‘ possible in the first place. Such thoughts are not unworldly, but more than necessary and to put them into practice, if mankind is to become a community of solidarity. Yes… shall ! That is in any case a contribution to it.

Neu oder refurbished?… New or refurbished?…


Deutsch

Gemeint ist in diesem Falle die Alternative zum Kauf eines ’neuen‘ Laptops (falls nötig), wie in diesem Beitrag ein Macbook von Apple©. Warum die Beschränkung auf Apple©? Deren Geräte verwende ich seit 1996, weil ich mich damals am Arbeitsplatz mit MS DOS und später dann mit der Weltseuche Windows 95 an den Grenzen meiner Erträglichkeiten befand, Wobei für mich DOS noch erträglicher war als ’95 (Wohl, weil ich die commands verinnerlicht hatte). Zehn oder mehr Abstürze am Tag waren zehn zuviel. Dann kam für mich privat das MacOS (7/8/9) und ich war endlich von den ganzen exe’n usw. befreit. Bis dahin hatte ich nur gebrauchte Geräte, weil die Dinger neu einfach zu teuer waren (und immer noch sind!). Das erste Neugerät war 1999 ein (teures) iBook G3 Blue. Apple© verdiente gut an mir, und ich war immer mehr als zufrieden. Ich war ein Apple©-Nerd.

Geräte wurden voll funktionsfähig verkauft und machten Platz für neue. Richtig … voll funktionsfähig. Die Folgebesitzer/innen erhielten gepflegte und damit mehr als brauchbare Geräte von mir. Die Vorstellung ließ mich vergleichen, nicht nur wieviel Geld ein Neugerät verschlang, sondern wieviel ‚Mehr‘ es brachte – Hard- und Software? Zumal das Umweltbewusstsein (Ausbeutung der Arbeitnehmerschaft in der Produktion und der Rohstoffe, Müllberge, Klima usw.) stieg und ich zunehmend realisierte, dass ich mich darin vermeidbar eingebunden sah. Also wurde nach meinem kaputten eMac mit Röhrenbildschirm Ausschau nach einem iMac Alu gehalten. In der Bucht (Ebay©) sah ich dann das Angebot eines neuwertigen Gerätes, das ich dann ersteigerte. Gebraucht und nicht neu! Die Zuverlässigkeit dieses gebrauchten Gerätes erfreut mich bis heute.

Neuwertige, gebrauchte Geräte haben es an sich, dass der Nächste keine direkte Nachproduktion erzeugt, weil das Gerät bereits im Umlauf ist. Der Zusammenhang faszinierte mich.

Mein MacBook Pro 17″

Diesen Beitrag schreibe ich z.B. auf meinem -gebraucht gekauften- geliebten MacBook Pro 17″ aus dem Jahre 2010, auf dem ich ‚Retina‘ und ‚Touchbar‘ nicht vermisse. Der Vorbesitzer war ein bekennender Pedant im Umgang mit dieser teuren Technik wie ich. Mit diesem Klapprechner habe ich einen wunderbaren 17″- Bildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel vor mir, der mir ein Desktopgefühl vermittelt – alles nur kompakter. Selber aufgerüstet auf 8 GB RAM und einer 500 GB-SSD ist diese Rennmaschine immer noch up-to-date und wird es bei mir auch noch solange sein, wie es geht.

Gebraucht und/oder refurbished (die Geräte werden von Spezialisten gereinigt, hochwertig wiederaufbereitet und umfangreich getestet) zu kaufen, bietet die Chance, Dinge, die nicht mehr produziert werden, doch noch zu ergattern. Gleichfalls ist es preisgünstiger und das ist nachhaltig das Wichtigste : Umweltschonend.

Wenn Apple© auf die nächste Billion an Wert zugeht, dann war mein Beitrag aus der zweiten Reihe. –

English

New or refurbished?…

What is meant in this case is the alternative to buying a ’new‘ laptop (if necessary), like in this article a Macbook from Apple©. Why the restriction to Apple©? I’ve been using Apple© since 1996, because I was at my workstation with MS DOS and later with the world epidemic Windows 95 at the limits of my bearability. DOS was even more bearable for me than ’95 (probably because I had internalized the commands). Ten or more crashes a day was ten too many. Then MacOS (7/8/9) came for me privately and I was finally freed from all the exe’n etc. Until then I only had used devices, because the new ones were just too expensive (and still are!). The first new device was an (expensive) iBook G3 Blue in 1999. Apple© earned well from me and I was always more than satisfied. I was an Apple© nerd.

Units were sold fully functional and made room for new ones. Correct … fully functional. The subsequent owners received well-kept and thus more than usable devices from me. The idea made me compare not only how much money a new device cost, but how much ‚more‘ it brought – hard- and software? Especially since the environmental awareness (exploitation of the workforce in production and raw materials, mountains of garbage, climate etc.) increased and I realized more and more that I was involved in it in an avoidable way. So, after my broken eMac with tube display, I was looking for an iMac Alu. In the bay (Ebay©) I saw the offer of a new device, which I bought at an auction. Used and not new! The reliability of this used device pleases me until today.

As good as new, used devices have it in itself that the next one does not produce a direct post-production, because the device is already in circulation. The context fascinated me.

I am writing this article for example on my beloved MacBook Pro 17″ from the year 2010, on which I don’t miss ‚Retina‘ and ‚Touchbar‘. The previous owner was an avowed pedant in handling this expensive technology like me. With this folding computer I have a wonderful 17″ screen with a resolution of 1920 x 1200 pixels in front of me, which gives me a desktop feeling – all just more compact. Even upgraded to 8 GB RAM and a 500 GB SSD, this racing machine is still up-to-date and will be with me as long as it is possible.

Buying used and/or refurbished (the equipment is cleaned by specialists, reconditioned to a high standard and extensively tested) offers the chance to get hold of things that are no longer in production. It is also cheaper and this is the most important thing in the long run: environmentally friendly.

If Apple© is approaching the next trillion in value, then my contribution was from the second row. –

‚Digitale Ethik’… ‚Digital Ethics’…


Deutsch

Wie definiert man ‚Digitale Ethik‘ ? Vielseitig. Am Beispiel der sogenannten ‚Sozialen Medien/Netzwerke‘ wird sehr deutlich, dass sie keine solchen mehr sind. Eher ‚Asoziale Medien/Netzwerke‘. Zumindest diejenigen, die Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, oder Messenger allgemein (ich Telegram) nutzen, kommen kaum noch davon los, weil sie der Umgang damit gesellschaftlich standardisiert und normativ festhält und .. ja – fesselt. Da passt die Formulierung ‚digitales Proletariat der großen Digitalkonzerne‘ (USA/China usw.). Diese Digitalkonzerne -auch Monopolisten- machen Milliarden mit den Daten und der Lieferant des ‚Rohstoffes Daten‘ erhält nichts. Deshalb Proletariat. Das ist noch plumper als zur Zeit der Industrialisierung im 19.Jahrhundert- allerdings existentiell harmloser. Und aus dieser Einseitigkeit entsteht der Gedanke, die ‚Sozialen Medien‘ schlichtweg abzuschalten, bis eine ethisch vertretbarere Gleichwertigkeit existiert. Da die Mühlen der Politik und der Justiz langsam mahlen, bleibt absehbar eine einseitige Situation. Für die Digitalkonzerne ist Wettbewerb nicht das Gewollte, sondern das Monopol, also der zentrale Schmelztiegel (Big Data). Das Netz vergisst nie… Daten sind ‚just in time‘ umfassend verknüpfbar.

Eine kostenfreie Suchanfrage bei einer Suchmaschine (z.B. Google) bezahlt man mit seinen Daten (IP, Art und Inhalt der Anfrage, bereits verknüpfte Daten, Suchgewohnheiten, Vorlieben usw.). Alles zu deren Vervollständigung der persönlichen Profile der Nutzer und kommerziell extrem profitträchtig. Das sieht man sehr gut bei einem Aufruf der ebay-Seite. Da werden einem die vorherigen Suchen links angezeigt. Alles kein Problem für die Algorithmen. Das ist kein Glücksspiel; das ist Absicht oder auch Datengier. Wie durchleuchtet man doch ist…

Mehrmals habe ich meinen WhatsApp- Account gelöscht und war genötigt, ihn immer wieder danach zu reaktivieren. Erstaunlicherweise waren die als gelöscht bestätigten Daten auch noch nach einem Jahr wieder da. Stammdaten für die Ewigkeit. Simsalabim. Das Netz vergisst nie… in diesen Fällen Facebook/WhatsApp – der ungezügelte Monopolist. Die -in meinen Augen- schamlose Datenkrake, die macht und nahezu machen kann, was sie will. Digitale Ethik bedeutet konsequentes Handeln im Sinne und in der tatsächlichen Orientierung an den Menschenrechten. Das schließt die digitale Ebene mit ein! Nahezu unkontrollierte Maßlosigkeit und unersättliches Machtstreben braucht einen dämpfenden Mechanismus.

English

How do you define ‚digital ethics‘ ? Versatile. The example of the so-called ’social media/networks‘ makes it very clear that they are no longer such. Rather ‚antisocial media/networks‘. At least those who use Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, or Messenger in general (I use Telegram), can hardly get away from it, because dealing with it is socially standardized and normative and … yes – captivating. The phrase ‚digital proletariat of the big digital companies‘ (USA/China etc.) fits the bill. These digital companies – also monopolists – make billions with the data and the supplier of the ‚raw material data‘ receives nothing. Therefore proletariat. This is even clumsier than at the time of industrialization in the 19th century – but existentially more harmless. And from this one-sidedness the idea arises to simply switch off the ’social media‘ until an ethically more justifiable equivalence exists. Since the mills of politics and justice grind slowly, a one-sided situation remains foreseeable. For the digital groups, competition is not what they want, but rather a monopoly, i.e. the central melting pot (Big Data). The network never forgets… Data can be comprehensively linked ‚just in time‘.

A free search query with a search engine (e.g. Google) is paid with your data (IP, type and content of the query, already linked data, search habits, preferences, etc.). Everything to their completion of the personal profiles of users and commercially extremely profitable. You can see this very well when you visit the ebay site. The previous searches are displayed on the left. No problem for the algorithms. This is not a gamble; this is intention or even data greed. How radioscopic one is…

I have deleted my WhatsApp account several times and have been forced to reactivate it again and again. Surprisingly, the data confirmed as deleted was still there after one year. Master data for eternity. Simsalabim. The net never forgets… in these cases Facebook/WhatsApp – the unbridled monopolist. The -in my eyes- shameless data octopus, which does and almost can do what it wants. Digital ethics means consistent action in the sense and in the actual orientation towards human rights. That includes the digital level! Nearly uncontrolled immoderation and insatiable striving for power needs a dampening mechanism.


iMac-RAM nachrüsten… retrofit iMac RAM…


Die Anschaffung eines neuen iMac für meinen 2011-er ist passé. Das neun Jahre alte Gerät habe ich damals mit 8 GB (2x4GB)gekauft. Nun bekommt er, der iMac, das Doppelte – dachte ich. Also nahm ich aus dem linken Schacht die 2×4 GB heraus und setzte 2×8 GB rein. Nach dem Start erwartete ich natürlich 16 GB. Wie auf dem Screenshot zu sehen, sind es aber 20 GB. Zu den 16 GB sind noch die verbliebenen 4 GB aus dem rechten Schacht hinzuzurechnen – also 20 GB. Adam Riese lässt grüßen…

Weiterhin wäre noch eine Option möglich: Eine große SSD … mindestens 1 TB. So, wie mein iMac jetzt läuft, ist es noch nicht nötig, die 1 TB HD gegen eine entsprechende SSD zu tauschen. Denn – Neukauf erzeugt Neuproduktion. Das ist nicht in meinem Sinne.

Also Erweiterung statt Neukauf.

Mit der zu sehenden Konfiguration komme ich mehr als klar. Da ich mit der HD und dem ganzen System in erster Linie Office-Programme und eine gute Bildbearbeitung brauche, bin ich -aus meiner Sicht- noch für Jahre gut gerüstet.

Ob es ein Wermutstropfen ist, dass mit High Sierra ein nicht mehr zu aktualisierendes Betriebssystem installiert ist, kann ich ganz einfach beantworten: High Sierra erhält auch weiterhin (vielleicht Jahre?) Updates. Catalina, die aktuelle Version, geht schon nicht mehr, geschweige denn Big Sur. Auf meinem MB Air habe ich Catalina installiert. iTunes fällt weg usw.. IOS-Geräte werden im Finder angezeigt, worauf ich eigentlich gewartet habe. Feststellen konnte ich, dass mir das praktisch egal ist. Deswegen erweitere ich den alten Computerspruch ‚Never change a running system‘ mit ‚… ‚only if necessary‘.

Der Arbeitsaufwand für den RAM-Austausch war minimal und ist von nahezu Jedem, der mit einem passenden Kreuzschlitz -Schraubenzieher umgehen kann und kein Grobmotoriker ist, machbar. Danke an iFixit für die hervorragend bebilderte Anleitung.

English

Buying a new iMac for my 2011 is a thing of the past. I bought the nine year old device with 8 GB (2x4GB). Now he, the iMac, gets twice that – I thought. So I took the 2×4 GB out of the left slot and put 2×8 GB in. After the start I expected 16 GB of course. But as you can see on the screenshot, there are 20 GB. To the 16 GB I have to add the remaining 4 GB from the right slot – so 20 GB. Adam Riese sends his regards…

Another option would also be possible: a large SSD … at least 1 TB. With the way my iMac is running now, it’s not yet necessary to swap the 1TB HDD for a corresponding SSD. Because – new purchase creates new production. That is not in my sense.

So expansion instead of new purchase.

I am more than happy with the configuration that can be seen. Since with the HDD and the whole system I primarily need office programs and a good image editing, I am – from my point of view – well prepared for years to come.

Whether it is a downer that High Sierra is an operating system that can no longer be updated, I can answer very simply: High Sierra will continue to receive updates (perhaps for years?). Catalina, the current version, is no longer available, let alone Big Sur. On my MB Air, I have installed Catalina. iTunes is no longer available, and so on. IOS devices are displayed in the Finder, what I was actually waiting for. I could see that I don’t care about that. Therefore I extend the old computer saying ‚Never change a running system‘ with ‚… … „only if necessary“.

The amount of work for RAM replacement was minimal and can be done by almost anyone who can handle a suitable Phillips screwdriver and is not a gross motorist. Thanks to iFixit for the excellent illustrated manual.

Ab wann ist Hardware alt?… When does hardware get old?…


Deutsch

Ist alte Hardware wirklich ‚alt‘? Wenn ja, ab wann?

Zeitlich betrachtet ist Hardware bereits mit dem Kauf und der Inbetriebnahme alt oder zumindest auf dem besten Wege dahin, da die Entwicklung weitergeht und Folgegeräte bereits in der Entwicklung sind. Nur… sind Computer, Desktops, Laptops, Tablets, Smartphones, ergänzendes Zubehör usw. unbedingt nach Neuerscheinung der Folgemodelle auszutauschen? Wenn das die allgemein verbreitete Annahme und Praxis wäre, dann würden die Hersteller Luftsprünge vollziehen und letztlich die Elektroschrottberge ebenfalls. Die Rohstoffe zur Herstellung (Selte Erden, Silizium etc.) mitsamt den prekären Gewinnungsmethoden würden einem solchen Schritt nicht standhalten.

Die Konsequenz ist die längere Nutzung der Geräte und Aufrüstung (z.B. RAM am PC, SSD, Graphik usw.). Das setzt natürlich voraus, dass Geräte auch reparaturfähig sind. Nicht dünner und noch dünner, sondern ein paar Millimeter mehr für tauschbare Akkus und keine Schwach- oder Sollbruchstellen. Schon bei der Konstruktion sollten die Schwerpunkte auf Langlebigkeit und Zugänglichkeit für Reparaturen und Erweiterungen gesetzt werden. Der Status quo zeigt allerdings das genaue Gegenteil und setzt immer noch auf das profitmehrende Prinzip ‚must-have‘ des Neuen. Es ist eine von der Werbung suggerierte Zwangsvertrautheit im Sinne von ‚aktuell-und-nicht-altbacken-sein‘, dann ist der Mensch ‚in‘. Das ist Sägen am Ast, auf dem ‚man‘ sitzt. Hauptsache, man hat die neuesten Produkte, die für den sogenannten Normaluser kaum oder sogar keinen Mehrwert in der Leistung haben… oder alte Peripherie wegen weggelassener Schnittstellen gar ausschließen. Wird alles hingenommen, denn es gibt ja Adapter.

Solche Überlegungen und Feststellungen haben wenig oder kaum Chancen gegen die heile Glitzerwelt der Präsentationen neuer Geräte, die dem potenziellen Käufer so vorgestellt werden, dass er einfach meist mehr als weniger begeistert mitmacht – und kauft. Da schließt sich dann der Kreis. Ganz einfach gesagt, ist das reine Verschwendung von Ressourcen auf Kosten unseres Planeten mit entsprechenden Folgen. Nicht zu schweigen von der Ausbeutung der Menschen, auf deren Kosten die Glitzerwelt aufrecht erhalten wird. Ebenso einfach gesagt, ist das die pure Arroganz des Wegsehens und der Egoismen auf Kosten derjenigen, die ihre Gesundheit und Lebenszeit auf’s Spiel setzen, um das Nötigste vom Nötigen zum Leben in realer Knechtschaft zu haben. In welchem Jahrhundert leben wir? Die unantastbare Würde des Menschen gilt also nicht für alle.

Dass das keinen Spaß macht, sowas zu denken und zu lesen (und zu schreiben), ist mir völlig klar. Einen kleinen Beitrag zur systhemischen Änderung kann da jeder leisten, der seine Geräte länger nutzt und nicht permanent alle ein oder zwei Jahre das Alte abstößt, um die Aktuellsten zu kaufen. Verbraucher, die eine solche Einstellung und Verhaltensweise teilen (je mehr, je besser!), nehmen dadurch Einfluss auf die Hersteller, die dann zur Kenntnis nehmen müssen|sollten, ihre Geräte so zu konstruieren, dass sie länger halten und reparaturfähig sind.

Abschließend: Die Überlegung, meinen iMac von 2011 gegen neu einzutauschen, habe ich verworfen. Ich rüste ihn demnächst mit 16 GB RAM auf. Ein ‚Eingriff‘, den ich selber erledigen kann – dank der Anleitung von iFixit. Die Investition in die RAM-Riegel im Vergleich zum Neukauf ergibt einen Unterschied von ca.1.500 €. Das macht Spaß…

English

Is old hardware really ‚old‘? If so, from when?

In terms of time, hardware is already old or at least well on the way to becoming old when it is purchased and put into operation, as development continues and follow-up devices are already in development. Just… are computers, desktops, laptops, tablets, smartphones, additional accessories, etc. necessarily to be replaced after the new release of subsequent models? If that were the common assumption and practice, then manufacturers would take leaps in the air and ultimately so would the mountains of electronic waste. The raw materials for production (rare earths, silicon etc.) together with the precarious extraction methods would not withstand such a step.

The consequence is the longer use of the devices and upgrades (e.g. RAM on the PC, SSD, graphics etc.). This of course presupposes that devices are also reparable. Not thinner and even thinner, but a few millimetres more for replaceable batteries and no weak or predetermined breaking points. Already at the design stage the emphasis should be on durability and accessibility for repairs and expansions. The status quo, however, shows the exact opposite and still relies on the ‚must-have‘ principle of the new. It is a forced familiarity suggested by advertising in the sense of ‚being up-to-date and not old-fashioned‘, then the human being is ‚in‘. That is sawing the branch on which ‚one‘ sits. The main thing is to have the latest products that have little or no added value in terms of performance for the so-called normal user… or even exclude old peripherals because of omitted interfaces. Everything is accepted, because there are adapters.

Such considerations and statements have little or no chance against the intact glitter world of the presentation of new devices, which are presented to the potential buyer in such a way that he simply participates more than less enthusiastically – and buys. That’s where the circle closes. Quite simply put, this is pure waste of resources at the expense of our planet with corresponding consequences. Not to mention the exploitation of people at whose expense the glittering world is maintained. Just as simply said, it is the pure arrogance of looking away and selfishness at the expense of those who risk their health and life time to have the bare necessities from the necessary to live in real bondage. What century are we living in? The inviolable dignity of man does not apply to all.

That it’s no fun to think and read (and write) something like this is completely clear to me. A small contribution to the systhemic change can be made by everyone who uses his devices for a longer time and doesn’t permanently throw away the old every one or two years to buy the latest ones. Consumers who share such an attitude and behaviour (the more, the better!) thereby influence the manufacturers, who then have to take note|should design their devices to last longer and be repairable.

In conclusion, I have abandoned the idea of trading in my 2011 iMac for a new one. I will soon upgrade it with 16 GB RAM. A ‚procedure‘ that I can do myself – thanks to the iFixit manual. The investment in the RAM bars compared to the new purchase makes a difference of about 1.500 €. That makes fun…

US-‚Clean-Network-Programm‘ gegen China… US clean network program against China…


Deutsch

Gegen die bösartigen Akteure –so nennt die US-Administration die Kommunistische Partei Chinas (KPCh)- wollen die USA eine saubere Festung um die Daten ihrer Bürger ziehen und fordern die verbündeten Staaten und Partner in Regierung und Industrie auf der ganzen Welt auf, sich anzuschließen. Ist das die saubere und richtige Formulierung des US-amerikanischen Chefdiplomaten, Außenminister Mike Pompeo? Das klingt nach Georg-Doppel-U’s – ‚Achse des Bösen’… Holzhammerpolitik à la Trump. „Wie der Herr, so’s Gescherr… (Das mit der NSA war ja halb so schlimm und im nationalen Interesse…?). Oder ist es realistisch, z.B. Huawei-Smartphones zu boykottieren? Was ist da dran, an den Spionagevorwürfen, ausgehend von den vermutet manipulierten apps (mit spyware) wie Tiktok und Wechat? Alles nur Behauptungen? Huawei weist solche Vorwürfe vehement zurück. Schließlich steht auch die Beteiligung am europäischen 5G- Ausbau an.

Huawei und 5G … ein Türöffner? Das Ohr nach Westen für China? Nichts ist bewiesen. So oder so. Millionen nutzen deren Smartphones im sog. Westen samt Facebook usw.. Sind alle im Tal der Ahnungslosen und Verharmloser? Ob die sich dann weiterhin Huawei-Smartphones kaufen, ist wohl mehr als fraglich. Zu einfach gedacht! -> Oder läuft sowas in beide Richtungen? Blauäugig wäre, das nicht zu denken. Also kommt es immer darauf an, wer die ‚größte Posaune hat‚ und sie am Wirkungsvollsten einsetzt. Beide Seiten –China und die USA– beschuldigen sich gegenseitig der Bespitzelung zur Erringung und Festigung der Spitzenposition in –so gut wie– allen Bereichen.

Der chinesische Außenminister Wang Yi weist Pompeos Vorwürfe deutlich zurück und spricht von einer Monopolstellung in der US-Technologie und davon, ‚andere Länder ihres eigentlichen Rechts auf Entwicklung zu berauben‚. Krieg der Worte. Wem kann man trauen – dem Trumpismus oder dem chinesischen Drachen? Ich jedenfalls traue der Trump-Administration nicht von hier bis zur nächsten Tür. Solange China nicht mit sich über die Einhaltung der Menschenrechte reden lässt und diese auch tatsächlich an die oberste Stelle rückt, ist allgemeine Skepsis angesagt. Ein Land, in dem sich der Präsident die Regentschaft auf Lebenszeit sicherte. Also auch kein Vertrauen bis dahin? Die staatlichen Egoismen beider Mächte bestimmen die Lautstärke der jeweiligen ‚Posaunen‘ und kommen sich dabei in die Quere.

Es kommen nur vermehrte Konflikte dabei heraus, wenn keine friedliche Koexistenz durch ein ‚Aufeinander-Zugehen‚ erreicht wird. Worin sowas ausartet, zeigt die gesamte Geschichte und insbesondere das 20. Jahrhundert. Rhetorische Scharfmacherei und Abgrenzung sind gefährliche Waffen. Hinzu kommt noch die Unberechenbarkeit der Führungspersonen und schon ist die Gemengelage explosiv. Keiner macht den Anfang und so schaukelt sich das Ganze auf – bis der kleinste Anlass den größstmöglichen Wahn- und Unsinn nach sich zieht.

Ein sicheres, allem kriminellen Handeln widerstehendes Netzwerk ist eine gute Sache. So ein Bollwerk sollte sich gegen Kriminelle im Netz richten. In und aus allen Ländern und nicht jeweils national. Es kann nicht genug verhandelt und von Fachleuten und Wissenschaftlern geforscht und gehandelt werden – unabhängig von politischen und ideologischen Einflüssen und Vorgaben. Warum sollte das ein Traum sein, wenn sich ca. 7 1/2 Milliarden Menschen nicht länger gängeln und hinter die Fichte führen lassen? Die Politik, die das nicht a priori auf dem Schirm hat, ist unfähig und zu national macht- und systemorientiert. Erreicht wird ein solches Ziel aber nicht, weil es sich hierbei um evolutionär geprägte Menschen handelt – und das sind alle.

Also muss die Direktive ‚Wir‘ erst einmal als solche erkannt und die oberste Richtschnur werden. Ob das mit Trump, Xi Jinping und wie sie alle heißen, realisierbar ist, ist eine blanke Illusion. Also trommeln und posaunen sie alle weiter und leben nicht schlecht dabei – auf Kosten der Steuerzahler, die den Mummenschanz finanzieren dürfen.

Alles im Sinne des Schutzes der Privatsphäre soll die Überschrift sein. Warum soll denn einer Seite vertraut werden, wenn die andere Seite ähnliche Vorwürfe erhebt? Beweisbar können Vorgänge nur sein, wenn beide Seiten gemeinsam daran arbeiten und gemeinsam ‚Unstimmigkeiten‘ beseitigen. Das zu ermöglichen, macht eine Politik im Sinne aller Menschen aus. Punkt.

Eigenes Zitat: Das kommt mir vor wie die Geistesbrut einer zusammenhanglos wirkenden Gegenwart.

English

Against the malevolent actors – as the US administration calls the Chinese Communist Party (CCP) – the US wants to build a clean fortress around the data of its citizens and calls on allied states and partners in government and industry around the world to join. Is this the clean and correct formulation of US chief diplomat, Secretary of State Mike Pompeo? That sounds like George Double U’s, Axis of Evil… Sledgehammer politics a la Trump. „As the Lord, so sayeth the…“ (The thing with the NSA was not that bad and in the national interest…?). Or is it realistic to boycott e.g. Huawei smartphones? What’s the truth about the spying allegations, based on the presumably manipulated apps (with spyware) like Tiktok and Wechat? All just allegations? Huawei vehemently rejects such accusations. After all, participation in the European 5G expansion is also on the agenda.

Huawei and 5G… a door opener? The ear to the west for China? Nothing is proven. Either way. Millions use their smartphones in the so-called West, including Facebook and so on. Is everyone in the valley of the unsuspecting and trivialized? Whether they will continue to buy Huawei smartphones is more than questionable. Too simple thought! -> Or does something like this go both ways? It would be naïve not to think so. So it always depends on who ‚has the biggest trombone‘ and uses it most effectively. Both sides -China and the USA- accuse each other of spying on each other in order to achieve and consolidate the top position in almost all areas.

Chinese Foreign Minister Wang Yi clearly rejects Pompeo’s accusations and speaks of a monopoly position in US technology and of ‚depriving other countries of their real right to development‘. War of words. Who can be trusted – Trumpism or the Chinese dragon? I for one do not trust the Trump administration from here to the next door. As long as China does not allow itself to be talked to about respect for human rights, and as long as it does not actually put them at the top of the agenda, there will be general scepticism. A country in which the president has secured the regency for life. So no trust until then? The state egoisms of both powers determine the volume of the respective ‚trombones‘ and get in each other’s way.

Conflicts will only increase if peaceful coexistence is not achieved by ‚coming together‘. All of history, and especially the 20th century, shows what this degenerates into. Rhetorical incisiveness and demarcation are dangerous weapons. Add to this the unpredictability of the leaders and the conflict is explosive. Nobody makes the start and so the whole thing builds up – until the smallest cause causes the greatest possible madness and nonsense.

A secure network that resists all criminal activity is a good thing. Such a bulwark should be directed against criminals on the net. In and out of all countries, not nationally. Not enough can be negotiated and researched and traded by experts and scientists – regardless of political and ideological influences and guidelines. Why should this be a dream when about 7 1/2 billion people no longer let themselves be led by the nose and behind the spruce? Politics, which does not have this a priori on its screen, is incapable and too nationally power and system oriented. However, such a goal will not be achieved, because these are evolutionary people – and they all are.

So the ‚We‘ directive must first be recognized as such and become the ultimate guideline. Whether this can be achieved with Trump, Xi Jinping and what they are all called, is a mere illusion. So they all keep on drumming and tromboning and live quite well – at the expense of the taxpayers who are allowed to finance the Mummenschanz.

Everything in terms of privacy protection should be the heading. Why should one side be trusted when the other side makes similar accusations? Procedures can only be proven if both sides work together on them and eliminate ‚inconsistencies‘ together. To make this possible is a policy in the interest of all people. Full stop.

Own quote: „This seems to me like the brood of the spirit of a seemingly incoherent presence.

Sand in den Augen… Sand in your eyes… (d/e)


Deutsch

Ist da ein Unterschied, ob ich meinen WhatsApp-Account gelöscht habe oder nicht? Tatsache ist, dass meine Nummer (und vielleicht weitere Details?!) da vorliegt, wenn ich angemeldet war oder auch vorher gar nicht, wenn ein WA-Nutzer meine Nummer in seinem Adressbuch gespeichert hat. Dessen kompletten Kontakte wurden dann automatisch hochgeladen und liegen dann bei WA/Facebook vor. Die machen damit, was sie wollen. Das anzuzweifeln, ist nicht nur unrealistisch, sondern ein glatter Euphemismus.

Und was ergibt sich daraus für diejenige/denjenigen, die/der diesen Datensammelwahn für sich erkannt hat und konsequent auf Distanz gehen will und geht? Ist es das Gefühl, dass die Falle bereits zugeschnappt hat? Einfache Antwort: ‚Ja!‘ Und nun? Konsequent in die analoge Zeit zurück handeln? Das geht ganz einfach nicht mehr oder kaum noch. Konkreter: Es geht nicht mehr!

Ist es die schaurige Erkenntnis, von profitgierigen Konzernen regelrecht enttarnt und durchleuchtet worden zu sein und zu werden; und zwar hinterrücks und ohne Skrupel und … mit dem Gefühl, ohne Achtung der verbrieften Würde digital angetastet worden zu sein? Da fällt die Kinnlade ‚runter …

Diese kurzen Eindrücke vermitteln meine Situation. Also bei WA abgemeldet bleiben und wenigstens mit keinen weiteren Daten die abartige Parallelwelt der organisierten Macht- und Geldgier zu füttern? Die Antwort ist demnach wieder: ‚Ja‘.

Grundgesetzt, Art.1 : >Die Würde des Menschen ist unantastbar<

Durch ihre Geschäftmodelle umgehen die ‚Digitalkonzerne‘ weltweit diese Direktive und damit auch die UN-Menschenrechtscharta, die am 10.Dezember 1948 ratifiziert wurde.

Diese Gedanken lassen sich nahezu unendlich weiterführen. Es ist nicht Sand, der in die Augen gestreut wurde, sondern bergeweise Sand, der unaufhaltsam weiterhin alle Direktiven beharrlich zudeckt.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Is there a difference if I deleted my WhatsApp account or not? The fact is that my number (and maybe more details?!) is there when I was logged in or not at all before, when a WA user saved my number in his address book. His complete contacts were then automatically uploaded and are then available at WA/Facebook. They do what they want with them. To doubt this is not only unrealistic, but a euphemism.

And what does this mean for those who have recognised this data collection mania for themselves and who want to and do consistently keep their distance? Is it the feeling that the trap has already been sprung? Simple answer: ‚Yes! And now? Consistently act back into analogue time? That is simply no longer or hardly possible. More concrete: It is no longer possible!

Is it the horrible realization to have been and to be exposed and screened by profit-greedy corporations; and that behind the scenes and without scruples and … with the feeling that they have been digitally touched without respect for their dignity? That’s where the jaws drop…

These short impressions convey my situation. So to stay logged out of WA and at least not to feed the perverse parallel world of organized greed for power and money with any further data? So the answer is again: ‚Yes‘.

Basic Law, Art.1 : >The dignity of man is inviolable

Through their business models, the ‚digital companies‘ worldwide circumvent this directive and thus also the UN Human Rights Charter, which was ratified on 10 December 1948.

These thoughts can be continued almost infinitely. It is not sand that has been strewn into the eyes, but mountains of sand that inexorably continues to cover up all directives.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own mind).

WhatsApp.. Ich bin raus … I’m out…


Deutsch

Diverse Male hatte ich bereits mit dem (kostenlosen) WhatsApp (WA) abgeschlossen und… diverse Male ging ich (genötigt) wieder rein. Genötigt hin oder her – können Milliarden Nutzer irren? Sind sie zu oberflächlich, weil wohl kaum jemand das (Klein-)Gedruckte liest? Möglich.. oder wahrscheinlich, denn das hat es in sich. Da bin ich z.B. über die 90 Tage gestolpert, die sich WhatsApp maximal nimmt, um den Account auf Wunsch zu löschen. Liest man weiter, dann wird einem glasklar gesagt, dass die Metadaten auch nach den 90 Tagen nicht gelöscht, sondern weiterhin gespeichert werden. Als Grund wird der Datenvorhalt für besondere Fälle (in denke da an Vorgänge wie staatlicher Bedarf (?) , etc.) genannt. Daten für die Ewigkeit. Angeblich nicht den Personen zuzuordnen, von denen diese Daten stammen. Verkaufbare Daten für die Werbeindustrie – also profitmehrend.

Das Geschäftsmodell von Facebook, dem WhatsApp angehört mit Datenaustausch. Und der Datenschutz? Was Milliarden Menschen dem Konzern anvertrauen und was WA mit den Daten macht – will ich das wissen oder zumindest einschätzen? = Ja ! Denn auch ich war einer davon. Richtig konsequent war ich -trotz diverser Austritte- nicht! Meine Daten liegen bei einem Konzern, dessen CEO Zuckerberg in seiner Studienzeit gefragt wurde, wie er es schaffe, so viele email-Adressen zu sammeln, antwortete:

„Die Leute vertrauen mir – was für Trottel.“

So fing das an. Das sagt alles. Klar, dass Menschen sich ändern, besonders wenn sie älter werden, doch .. kann man sich charakterlich intensiver outen? Die Macht des Facebook-Konzernes hat längst Dimensionen erreicht, die nicht in eine Demokratie gehören. Da wurden Zeiten des Eingreifens eingelullt verschlafen. Nun steht da ein heran gefüttertes und nicht an die Leine genommenes Monster, dass nur noch grinst und prinzipiell macht, was es will.

Es gibt einige Alternativen, die diesem ‚WhatsApp-Hulk‘ in kaum einer oder keiner Weise nachstehen. Die Rede ist von Signal, Threema und Telegram, das ich nun hauptsächlich nutze. Die klassische SMS nicht zu vergessen.

Auch habe ich mich u.a. gefragt, was WA mit den Bildern, Videos und Texten in den Statusanzeigen macht? Sind die nach den angegebenen 24 Stunden gelöscht oder werden sie konzernintern gebraucht, weiterverarbeitet oder verkauft?

Ob die genannten Alternativen ihren Aushängeschildern gerecht werden, ist vom Nutzer schwer zu beurteilen. So las ich, dass Edward Snowden Signal nutzt und empfiehlt.

Die Daten landen jedenfalls nicht bei Zuckerbergs Facebook (WA) ! Den Monsterkonzern füttere ich nicht mehr. Allein die Überlegung, warum dieser Konzern seine Apps für die breite Masse kostenlos anbietet, und nun milliardenschwer ist, ist nicht nur eine Überlegung wert .

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Several times I had already finished with the (free) WhatsApp (WA) and… several times I (forced) went back in. Forced or not – can billions of users be wrong? Are they too superficial, because hardly anyone reads the (small) print? Possibly… or probably, because that’s a good point. For example, I stumbled over the 90 days that WhatsApp takes the maximum to delete the account on request. If you read on, you are told clearly that the metadata will not be deleted after the 90 days, but will continue to be stored. The reason given is the data retention for special cases (e.g. governmental requirements (?) , etc.). Data for eternity. Allegedly not to be assigned to the persons from whom these data originate. Sellable data for the advertising industry – thus profit increasing.

The business model of Facebook, to which WhatsApp belongs with data exchange. And data protection? What billions of people entrust to the company and what WA does with the data – do I want to know or at least assess it? = Yes! Because I was also one of them. Despite various resignations, I was not really consistent! My data is from a company whose CEO Zuckerberg was asked during his student days how he managed to collect so many email addresses:

„People trust me – what fools.“

That’s how it started. That says it all. Of course people change, especially when they get older, but … is it possible to come out with more character? The power of the Facebook group has long since reached dimensions that do not belong in a democracy. Times of intervention have been lulled to sleep. Now there’s a monster that’s fed and not on a leash, that just grins and basically does what it wants.

There are several alternatives that are in no way inferior to the WhatsApp hulk. We are talking about Signal, Threema and Telegram, which I now mainly use. Not to forget the classic SMS.

I also asked myself what WA does with the pictures, videos and texts in the status displays? Are they deleted after the specified 24 hours or are they used, processed or sold within the group?

It is difficult for the user to judge whether the alternatives mentioned above do justice to their figureheads. So I read that Edward Snowden uses and recommends Signal.

In any case, the data will not end up on Zuckerberg’s Facebook (WA) ! I don’t feed the monster corporation anymore. Just thinking about why this company offers its apps for free to the masses, and is now worth billions, is not only worth thinking about.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own mind).

Smartphones… (d/e)


Deutsch

Das Smartphone… war ursprünglich ein sogenanntes ‚Handy‘ mit SMS-Funktion. Dann stellte Steve Jobs 2007 das erste iPhone vor … ein Minicomputer für die Hosen-Rock-oder Jackentasche, ohne physische Tastatur und mit ‚Internet-to-go‘. Ja- telefonieren war und ist tatsächlich auch noch möglich. Fotos, Videos, GPS usw. wurden qualitativ so hochgezüchtet wie die damit verbundenen Preissteigerungen. Ein aktuelles iPhone 11 pro für 1200 bis 1600 € ist nicht nur schamlos überteuert, sondern ein echtes Statussymbol der Gegenwart.

In einem Jahr kommt dann wieder ein neues, als nahezu unverzichtbar angepriesenes Folgemodell mit einer Leistung, die der Anwender gar nicht oder kaum wahrnimmt. Nur- der Gebrauchtmarkt schluckt dann die ‚alten‘ Geräte und schlussendlich landen auch die dann auf einem Müllberg – Pardon … beim Recycling. Das ist echtes Umweltunbewusstsein…

Was ist da zu ändern? Richtig – man fängt bei sich selber an! Ich: Was brauche ich und was habe ich? Schon geht es los…

-Blackberry Q10 (7 Jahre alt)

-Blackberry Passport (5 Jahre alt)

-iPhone SE (1 Jahr im Gebrauch)

Meine Liebe zu den Blackberry-Geräten habe ich hier im Blog wiederholt deutlich herausgestellt. Beide funktionieren. Sie bleiben bei mir. Nun beginnt allerdings die Zeit, in der ich meine Lieblingszeitung (FAZ) nicht mehr akzeptabel auf meinem Passport lesen kann, weil man dabei meditieren könnte. Dafür lese ich sie dann am kleinen iPhone mit der entsprechenden App, die tadellos funktioniert. Damit bin ich sehr zufrieden.

Was sollte mich nun veranlassen, dieses kleine iPhone SE gegen ein ‚über-tausend-Euro-iPhone‘, dem Nachfolgemodell, oder eines günstigeren zu tauschen, nur um ‚up-to-date‘ zu sein, wie es die Hersteller immer raffinierter suggerieren. Dieses iPhone von 2017 wird drei Jahre alt und schießt Bilder, auf denen ich sehr gut erkennen kann, was abgebildet ist. Für Bilder in sehr guter Qualität benutze ich meine Spiegel-Nikon.

Eine solche Einstellung ist natürlich nicht im Sinne der Hersteller – aber im Sinne dieses ausgebeuteten Planeten, dessen Ressourcen nicht unendlich sind!

Deshalb auch die Forderung nach dem ‚Recht auf Reparatur‘. Akkus müssen z.B. nicht verklebt, aber vom Nutzer austauschbar sein. Dem Nutzer muss nicht aggressiv suggeriert werden, dass er alle ein bis zwei Jahre ein neues Gerät braucht, um sich aktuell und ‚wertig‘ zu fühlen. Ein iPhone (oder ein Gerät anderer Hersteller) sollte locker fünf oder mehr Jahre gebrauchsfähig sein. Entscheidend dabei ist in erster Linie das Updaten der Software. Das gilt zumindest für Geräte des privaten und nicht professionellen Gebrauchs.

Weiterentwicklung ist gut und richtig – die Philosophie des ‚Ständigen Wachstums‘ ist nicht gut und in der Konsequenz falsch, weil sie als Sackgasse sichtbar wird.

Jeder Mensch auf diesem Planeten hat das Recht auf ein freies Leben und der Möglichkeit einer geistig freien Entfaltung – ohne die Mitverantwortung für das Ganze aus den Augen zu verlieren.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

The smartphone… was originally a so-called ‚mobile phone‘ with SMS function. Then, in 2007, Steve Jobs introduced the first iPhone … a mini-computer for the pocket of your trousers, skirt or jacket, without a physical keyboard and with ‚Internet-to-go‘. Yes- telephoning was and still is possible. Photos, videos, GPS, etc. were developed to the same high quality as the price increases that came with them. A current iPhone 11 pro for 1200 to 1600 € is not only shamelessly overpriced, but a real status symbol of the present.

In a year’s time, a new follow-up model, which has been touted as almost indispensable, will be available with a performance that the user will hardly or not at all notice. Only – the second-hand market will then swallow the ‚old‘ devices and finally they too will end up on a pile of rubbish – sorry … in recycling. That is real environmental unconsciousness…

What can be changed? Right – you start with yourself! Me: What do I need and what do I have? Here we go…

-Blackberry Q10 (7 years old)

-Blackberry Passport (5 years old)

-iPhone SE (1 year in use)

My love for the Blackberry devices I have repeatedly made clear here in the blog. Both work. You stay with me. Now, however, the time begins in which I can no longer read my favourite newspaper (FAZ) acceptably on my passport, because one could meditate. Therefore I read them on the small iPhone with the corresponding app, which works perfectly. I am very satisfied with that.

So what should prompt me to swap this small iPhone SE for a ‚more than a thousand Euro iPhone‘, the successor model, or a cheaper one, just to be ‚up-to-date‘, as the manufacturers are suggesting more and more cleverly. This iPhone from 2017 will be three years old and shoots pictures where I can see very well what is shown. For pictures in very good quality I use my mirror Nikon.

Such an attitude is of course not in the sense of the manufacturers – but in the sense of this exploited planet, whose resources are not infinite!

Hence the demand for the ‚right to repair‘. Batteries, for example, must not be glued, but must be replaceable by the user. The user does not need to be aggressively suggested that he needs a new device every one or two years to feel up-to-date and ‚valuable‘. An iPhone (or other manufacturer’s device) should easily last five or more years. The most important thing is to update the software. This applies at least to devices for private and non professional use.

Further development is good and right – the philosophy of ‚constant growth‘ is not good and consequently wrong, because it becomes visible as a dead end.

Every person on this planet has the right to a free life and the possibility of a mentally free development – without losing sight of the co-responsibility for the whole.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind).

Kapazitive Tastatur von Apple ?… Capacitive keyboard from Apple ?


Deutsch

Kapazitive Tastatur von Apple ?

Apple will ein ‚uraltes‘ Patent neu erfinden und hat es als Patent angemeldet. Klingt nicht nur komisch – ist es aber. Das gehört wohl zur Philosophie des Unternehmens aus Cupertino (dessen Produkte in seit 1995 benutze), denn genau damit fing es eigentlich an, z.B. mit der Maus, die nicht Apples Erfindung war, sondern eine von Xerox und noch weiter vorher, in den 60er Jahren, vom Stanford Research Institute (SRI). Jobs war clever und beschuldigte später Gates, dass dieser Windows von MacOS abgekupfert hat. Und so weiter… Alles Vergangenheit…

Nun lese ich von der Anmeldung eines Patentes für eine sensitive Tastatur. Das zweiteilige Bedienkonzept -Tastatur/Trackpad- bei den MacBooks soll zu einer Bedieneinheit verschmolzen werden. D.h., das die Finger nicht mehr von der Tastatur zum Trackpad -oder umgekehrt- wechseln, sondern die Tastatur das Trackpad quasi beinhalten. Wischgesten auf der Tastatur. –

DAS KENNE ICH VON MEINEM BLACKBERRY PASSPORT! (Siehe entsprechende Beiträge hier im Blog).

Also nichts Neues! Nur – modifiziert wird es zu einer neuen Erfindung und dann zu einem neuen Patent. Nach dem Newton vergingen zehn Jahre und beim iPad dreizehn Jahre und neue Geräte wurden aktualisiert und modifiziert aus dem Hut gezaubert. Wer sollte sich da noch an den Newton erinnern? Jobs verpöhnte einen Styles und heute – gibt es den Apple-Pencil.

Bei den iPhones und iPads vermisse ich den (Blackberry-) Hub, in dem alle Informationen zusammenlaufen und entsprechend chronologisch aufgelistet werden. Die Informationszentrale schlechthin! Und natürlich die blinkenden LEDs, die eingehende Informationen signalisieren. Und natürlich – die physische Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad funktioniert , usw. usw… Wenn das alles Schnee von gestern ist, dann stellt sich die Frage, warum das nun wieder aktuell modifiziert als ‚Neu‘ verkauft werden soll und wird.

Auf dem ‚Alten‘ aufbauen, es verbessern und weiterentwickeln ist immer richtig. Es sollte nicht so getan werden, als ob das Rad wieder neu erfunden werden müsste. Alles PR? Was sonst! –

Damit ist mein 5 Jahre altes Blackberry Passport sogar seiner Zeit voraus. Etwas gemütlicher als mein iPhone – aber geschmeidiger im Bedienkonzept mit kapazitiver Tastatur …

Auch über so einen kleinen Beitrag zur Reduzierung der Elektroschrottberge freuen sich Umwelt und Klima.

English

Capacitive keyboard from Apple ?
Apple wants to reinvent an ‚ancient‘ patent and has applied for a patent. Not only sounds funny – but it is. It’s probably part of the philosophy of the company from Cupertino (whose products I’ve been using since 1995), because that’s exactly where it all started, e.g. with the mouse, which was not Apple’s invention, but one of Xerox and even before that, in the 1960s, from the Stanford Research Institute (SRI). Jobs was clever and later accused Gates of copying Windows from MacOS. And so on… All in the past…

Now I read about the patent application for a sensitive keyboard. The two-part operating concept -keyboard/trackpad- of the MacBooks is to be merged into one operating unit. This means that the fingers no longer switch from the keyboard to the trackpad – or vice versa – but the keyboard virtually contains the trackpad. Wipe gestures on the keyboard. –

I KNOW THIS FROM MY BLACKBERRY PASSPORT! (See corresponding posts here in the blog).
So nothing new! Only – modified it becomes a new invention and then a new patent. After the Newton, ten years passed and with the iPad, thirteen years passed and new devices were updated and modified. Who should remember the Newton then? Jobs frowned upon one style and today – there is the Apple pencil.

With the iPhones and iPads I miss the (Blackberry-) Hub, where all information comes together and is listed chronologically. The information center par excellence! And of course the flashing LEDs that signal incoming information. And of course – the physical keyboard, which also functions as a trackpad, etc. etc… If this is all water under the bridge, then the question arises, why should and will it be sold as ’new‘ in a modified version?

Building on the ‚old‘, improving and developing it is always right. It should not be done as if the wheel has to be reinvented. All PR? What else! –

This means that my 5 year old Blackberry Passport is even ahead of its time. Slightly more comfortable than my iPhone – but smoother in its operating concept with sensitive keyboard …

The environment and climate are also pleased about such a small contribution to reducing the mountains of electronic waste.

Translated with DeepL