Metaversum (2) und Facebook…


(English below)

Deutsch

Was steckt denn dahinter? Der erste Beitrag darüber hier bezog sich in erster Linie auf Facebook und Zuckerberg. Der FAZ+ – Artikel zieht den Rahmen größer. Das Buzzword (Metaverse) bezeichnet eine digitale Verbindung von Menschen und Dingen wie der virtuellen Realität (VR) auch ohne das Gefühl, online zu sein. Nicht nur Mark Zuckerberg ist angetan davon und verspricht angeblich für Europa 10.000 Arbeitsplätze in dem Zusammenhang. Die Vorstellung, dass sich eine solche Anzahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Entwicklung des ‚Metaversums‘ unter Zuckerbergs ‚Facebook‘ kümmern sollen, zeigt, welche Prioritäten gesetzt sind. Nur … der Firmenname ‚Facebook‘ ist mittlerweile nicht mehr so unbefleckt, wie Zuckerberg das gerne hätte.

Bild:Quelle: FAZ+

Nun heißt es oder wird gemunkelt, dass der Konzern seinen Namen ändern wird. In was oder wie? In irgendwas mit dem anteiligen Wort ‚Meta‘? Würde passen, denn… die Gattung der Höhlenradnetzspinnen sind Lauerjäger, die Radnetze zum Beutefang spinnen, auch das Netz verlassen und frei davon auf Jagd gehen. Ist der beiderseitige Bezug ein Zufall? Wenn im Metaversum das Internet verlassen werden kann, dann stellen sich merkwürdige Fragen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – Phantasie eben…

Bild:Quelle. FAZ+

Das ‚Metaversum‘ ist eine reine digitale Parallelwelt, die mit der Realität nichts zutun hat – außer das Menschen es nutzen. Eine digitale Welt, in der die Phantasie digital gestaltet und ausgelebt werden kann – eine Art Traumwelt. Das sich in dem Netz Millionen oder wesentlich mehr verfangen werden, ist absehbar. Wie auch immer Facebook irgendwann heißen wird – das Geschäftsmodell wird bleiben…

In Spielen, genannt Games, ist ja schon viel möglich, doch… im Metaversum ist das Selbstgestalterische, die zeitgleiche Handlung genau das, was ungeahnte Möglichkeiten in alle Richtungen ermöglichen wird. Die entsprechend notwendige Brille auf – und ab geht es in eine ‚Welt‘, wie sie gewünscht, ersehnt, geträumt wird. Und ja… die Illusionen werden perfekt sein. Nur – was richtet dann die Rückkehr in die reale Welt in der Nutzerin oder dem Nutzer tatsächlich an? Das wird das sein, wie es in der analogen Welt genannt wird : Das Kleingedruckte…. Wenn das wieder aus dem Ruder läuft -wie bei Facebook- dann mag ich nicht weiter darüber nachdenken. Das ist dann die Dominanz der Profitgier auf einem ungeahnten Level…

English

What’s behind all this? The first article about this here referred primarily to Facebook and Zuckerberg. The FAZ+ article widens the scope. The buzzword (metaverse) refers to a digital connection of people and things like virtual reality (VR) without the feeling of being online. Mark Zuckerberg isn’t the only one taken with it, reportedly promising 10,000 jobs for Europe in the context. The idea that such a number of new employees should take care of the development of the ‚metaverse‘ under Zuckerberg’s ‚Facebook‘ shows what the priorities are. Only … the company name ‚Facebook‘ is by now no longer as immaculate as Zuckerberg would like it to be.

Now it is said or rumored that the group will change its name. To what or how? Into something with the proportionate word ‚meta‘? Would fit, because… the cave wheel web spider genus are ambush hunters, spinning wheel webs to catch prey, also leaving the web and hunting free of it. Is the mutual reference a coincidence? If in the metaverse the Internet can be left, then strange questions arise and there are no limits to the imagination – imagination just…

The ‚metaverse‘ is a pure digital parallel world that has nothing to do with reality – except that people use it. A digital world in which imagination can be digitally shaped and lived out – a kind of dream world. It is foreseeable that millions or considerably more will be caught up in this network. Whatever Facebook will be called at some point – the business model will remain…

In games lot is already possible, but… in the metaverse, the self-design, the simultaneous action is exactly what will enable undreamt-of possibilities in all directions. The accordingly necessary glasses on – and off it goes into a ‚world‘, as it is desired, longed for, dreamed. And yes… the illusions will be perfect. But then – what does the return to the real world actually do to the user? That will be what it is called in the analog world : The fine print’…. If this gets out of hand again -as it did with Facebook- then I don’t like to think about it any further. This is then the dominance of profiteering on an unimagined level….

Die Umgewöhnung… The changeover…


(English below)

Deutsch

Gemeint ist die Umgewöhnung von BlackBerry10 auf IOS. Zwei unterschiedliche Smartphone-Betriebessysteme mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. BB10 mit dem Schwerpunkt Produktivität, IOS eher in der ‚Unterhaltung‘, Kamera usw.. Das heißt nicht, dass IOS nicht produktiv genutzt werden kann, nur… allein die Ordnerstruktur ist für einen BB10-User schon fast eine Zumutung. Hinzu kommt u.a. noch die ‚wunderbare‘ Foto-app. Das nachzuvollziehen, geht nur im direkten, praktischen Vergleich. OK… ich bin ein (ur)alter Apple-User – einer, der lange, lange keine iPhones nutze, sondern BlackBerrys aus besagten Gründen. Doch mit dem Bedienerluxus der Brombeeren mit BB10 ist nun bald Schluss. Das EOL (end of life) ist am 04.01.2022. Was dann noch funktioniert, ist nicht abschätzbar oder gar konkret. Es geht hier nicht um eine Verbundenheit zu einem Betriebssystem, sondern um die bestmögliche Nutzung im produktiven Sinne. Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten – ‚mehr‘ nicht. Je benutzerfreundlicher es ist, je verbundener ist man damit. Klar. Eine Sache des Anspruchs und der Art der Nutzung. Ebenso klar.

Da, wie gesagt, das EOL des BB10 ansteht, ist es natürlich logisch, dass ein Ersatz gefunden werden muss/sollte. Da etwas Gleichwertiges oder Gleichartiges in der Bedienerfreundlichkeit nicht zu finden ist, muss ein Kompromiss herhalten. Einer, der dem intelligentesten Betriebssystem einigermaßen näher kommt. Android kommt für mich nicht in Frage wegen der Holprigkeit (mein Empfinden!), miesen Updateversorgung (2 Jahre) und schwer nachvollziehbaren Sicherheitsmängel. Mag ja alles anders sein – für mich ist es aber so. Was bleibt übrig? -> IOS. In den vergangenen zwei Jahren habe ich ab und zu mein altes iPhone SE1 benutzt und immer wieder zur Seite gelegt. An das iPhone SE2 habe ich mich nun so langsam gewöhnt. Immernoch fehlt mir die unglaubliche, kapazitive Tastatur des BlackBerry Passport und das wird irgendwie auch so bleiben. Immer wieder habe ich das phantastische Gerät in der Hand. Auf dem iPhone tippe ich -wie andere auch- auf Glas. Spaß macht das nicht, wenn man etwas ‚Besseres‘ gewöhnt ist.

Neues muss nicht immer besser sein… Oder ist es treffender zu sagen : ‚Den Usern als cooler eingeredetes Neues … ist besser? Ansichtssache…

English

What is meant is the change from BlackBerry10 to IOS. Two different smartphone operating systems with different focus. BB10 with the focus on productivity, IOS more in ‚entertainment‘, camera etc…. That’s not to say IOS can’t be used productively, just…. the folder structure alone is almost an imposition for a BB10 user. In addition, there is the ‚wonderful‘ photo app, among other things. To understand this is only possible in direct, practical comparison. OK… I am a (very) old Apple user – one who has not used iPhones for a long, long time, but BlackBerrys for said reasons. But with the operator luxury of the Blackberries with BB10 is now soon an end. The EOL (end of life) is on 04.01.2022. What will still work then is not assessable or even concrete. This is not about an attachment to an operating system, but about the best possible use in a productive sense. An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data – ’nothing more‘. The more user-friendly it is, the more connected you are to it. Sure. A matter of aspiration and how you use it. Equally clear.

Since, as I said, the EOL of the BB10 is imminent, it is of course logical that a replacement must/should be found. Since something equivalent or similar in user-friendliness cannot be found, a compromise has to be found. One that comes somewhat closer to the most intelligent operating system. Android is out of the question for me because of its bumpiness (my feeling!), lousy update supply (2 years) and hard-to-understand security flaws. Everything may be different – but for me it is so. What remains? -> IOS. In the past two years I used my old iPhone SE1 from time to time and always put it aside. I have now slowly gotten used to the iPhone SE2. I still miss the incredible capacitive keyboard of the BlackBerry Passport and somehow it will stay that way. Again and again I have the fantastic device in my hand. On the iPhone, I -like others- type on glass. It’s not fun when you’re used to something ‚better‘.

New does not always have to be better… Or is it more accurate to say : ‚To the users as cooler eigeredetes new … is better? Matter of opinion…

Ginlo..ein deutscher Messenger… Ginlo..a German Messenger…


(English below)

Deutsch

Nochmals und weiterhin betone ich die Notwendigkeit des Überdenkens des Nutzerverhaltens der ‚Produkte‘ des Zuckerberg-Konzerns ‚Facebook©‘. Das Netzdienste -wie heute alle Facebook-Dienste- ausfallen können, liegt in der Natur der ‚Dinge‘. Die Ursachen können mannigfaltig sein und prinzipiell jeden treffen. Ich schreibe dieses hier nicht aus Schadenfreude, sondern nutze die Gelegenheit, gerade hier im deutschsprachigen Raum auf wirkliche Alternativen hinzuweisen. (Siehe weiter unten).

Screenshot

Zitat aus einem entsprechenden Artikel hier im Blog : >WhatsApp gehört zu Facebook. Schaut man sich deren ‚dreistes‘ Geschäftsgebaren an und parallelisiert es mit Zuckerbergs Aussage, dann läuft es einem kalt den Rücken ‚runter. WA ist offiziell kostenlos – tatsächlich bezahlt jede|r Nutzer|in mit den persönlichen Daten und dem Nutzerverhalten. Das sowas in einer Demokratie möglich ist, ist nicht nur fragwürdig, sondern -vorsichtig gesagt- weit darüber hinausgehend. Nach meiner Einschätzung ist der Konzern ein skrupelloser Monopolist, der sich so verhält, als könne er machen, was er will. Das geht einfach nicht. <

Fazit: Die Alternativen sind Signal (USA), Threema und mehr. Als die Sicherste stufe ich momentan ‚Ginlo‘ ein. Der deutsche Messenger ist nicht dem amerikanischen ‚Cloud Act‘ unterworfen und erhält auch dadurch von mir die Bestnote in Sachen Vertrauen. Das ist eine individuelle Entscheidung… klar.

Screenshots: Ginlo

Ginlo. Ein deutscher Messenger, der Privatnutzern kostenlos zur Verfügung steht. Die business-Version ist kostenpflichtig. Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sondern nur Vollverschlüsselung. Hier der Link:

https://www.ginlo.net/ginlo-privat/

Damit kann die Userschaft sicher sein. dass Ihre Daten wirklich sicher sind. Ob das auch alles so sicher ist – wer weiß das schon. Für mich ist der Messenger vertrauensvoller als der von Facebook (WhatsApp), dem Konzern, der den ‚Metaversum‘ genannten Dienst (Beitrag dazu hier im Blog) anstrebt und entwickelt, der mir die Steigerung von Unbehagen auf meinen ‚inneren Schirm‘ zaubert.

English

Once again, I emphasize the need to rethink the user behavior of the ‚products‘ of the Zuckerberg group ‚Facebook©‘. The fact that network services – like all Facebook services today – can fail is in the nature of ‚things‘. The causes can be manifold and in principle affect everyone. I do not write this here out of schadenfreude, but take the opportunity to point out real alternatives, especially here in the German-speaking area. (See further below).

Quote from a related article here on the blog : >WhatsApp belongs to Facebook. If you look at their ‚brazen‘ business behavior and parallel it with Zuckerberg’s statement, it sends shivers down your spine. WA is officially free – in fact, every user pays with their personal data and user behavior. That such a thing is possible in a democracy is not only questionable, but – to put it mildly – far beyond the pale. In my estimation, the corporation is an unscrupulous monopolist that behaves as if it can do whatever it wants. It simply can’t. <

Conclusion: The alternatives are Signal (USA), Threema and more. I currently rate ‚Ginlo‘ as the most secure. The German messenger is not subject to the American ‚Cloud Act‘ and therefore also receives the top mark from me in terms of trust. That’s an individual decision… sure.

Ginlo. A German messenger that is available to private users free of charge. The business version is chargeable. No end-to-end encryption, only full encryption. Here is the link:

https://www.ginlo.net/ginlo-privat/

This way, users can be sure that their data is really safe. Whether it is all so secure – who knows. For me, the Messenger is more trustworthy than that of Facebook (WhatsApp), the group that strives for and develops the service called ‚Metaversum‘, (Post about it here in the blog) which conjures up the increase of unease on my ‚inner screen‘.

Perspektivisches Rätsel… Perspective puzzle…


(English below)

Deutsch

Sind das Herdplatten eines nunmehr veralteten Küchenherdes? Mitnichten … es sind die herausstehenden Objektive des neuen iPhone 13 pro. Dieser (mein) Screeshot veranlasste mich, eine solche Frage zu stellen.

Screenshot: Obere Rückseite des iPhone 13 pro

Nun… ich will hier nichts veralbern oder abwerten, doch die perspektivische Ansicht der oberen Rückseite des genannten Smartphones erinnert mich tatsächlich an unseren bewährten Küchenherd. Dessen Alter wird dieses schön anzusehende Ensemble nicht erreichen. Es verdeutlicht allerdings den Schwerpunkt Apples auf die Kamera und nicht -wie ich uneingeschränkt vorziehe- auf die sogenannte Produktivität, sprich das Verfassen von Texten oder Erstellen von Tabellen, übersichtliche Ordnerstrukturen usw..

Wie hier im Blog mehrmals ausgeführt, verwende ich dafür meine Brombeeren (BlackBerrys) mit einer physischen Tastatur und dem aus meiner Sicht besten Betriebssystem für Smartphones, dem BB10, dem am 04.01.2022 das EOL (end of life) beschieden ist.

mein BlackBerry Passport SE

Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer weltweit legt halt den Schwerpunkt auf ‚ha-ha-hi-hi‘, also auf Spiele, Fotos, Messenger usw. und nicht auf sogenannte ‚Business-Funktionen‘. Arbeitsgeräte, wie die BlackBerrys mit einer physischen Tastatur, fallen dem allgemeinen Zeitgeist zum Opfer, weil sie nicht den Profit bringen, den die Geräte mit virtueller Tastatur unter Glas einfahren.

physische Tastatur BlackBerry Passport SE

Nur… ist es Augenwischerei, zu fragen: ‚Wer schreibt schon gerne auf Glas?‘ Der Mainstream folgt den Herstellervorgaben, deren PR und regelrechter Zwangssuggestion des ‚Haben-wollens‘. Alles bekannt und … verdrängt und eben Ansichtssache.

Meine ‚altbackenen‘ Geräte erzeugen bei immer technisch aktuellen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein bedauerndes Grinsen … und auch Kommentare, wie: ‚Das Teil sieht irgendwie doch geil aus‘ und ‚Kann man das noch kaufen?‘ . Dann werden die ‚Specs‘ erfragt und das Grinsen bleibt… Sehen sie mich dann mit meinem iPhone SE2 fotographieren, dann ziehen sich die Augenbrauhen von selbst etwas höher. Hmm… warum differenziert der da so?

Das perspektivische Rätsel bleibt eben doch ein Teilrätsel…

English

Are these hot plates of a now obsolete kitchen stove? Not at all … they are the protruding lenses of the new iPhone 13 pro. This (my) screeshot prompted me to ask such a question.

Well… I don’t want to make fun of or devalue anything here, but the perspective view of the upper back of the mentioned smartphone actually reminds me of our tried and tested kitchen stove. This nice-looking ensemble will not reach its age. However, it illustrates Apple’s focus on the camera and not – as I unreservedly prefer – on the so-called productivity, i.e. writing texts or creating tables, clear folder structures, and so on.

As stated here on the blog several times, I use my Blackberries (BlackBerrys) with a physical keyboard and what I consider to be the best operating system for smartphones, BB10, which is due for EOL (end of life) on 04/01/2022.

The majority of smartphone users worldwide focus on ‚ha-ha-hi-hi‘, i.e. games, photos, messenger, etc., and not on so-called ‚business functions‘. Work devices, such as BlackBerrys with a physical keyboard, are falling victim to the general zeitgeist because they do not bring in the profit that devices with a virtual keyboard under glass do.

Only… it is eyewash to ask: ‚Who likes to write on glass?‘ The mainstream follows the manufacturer’s specifications, their PR and downright compulsive suggestion of ‚wanting to have‘. All known and … repressed and a matter of opinion.

My ‚old-fashioned‘ devices generate a regretful grin among contemporaries who are always technically up-to-date … and also comments, like: ‚The part looks somehow nevertheless cool‘ and ‚Can one still buy this? Then the ’specs‘ are asked and the grin remains…. If they then see me with my iPhone SE2, photograph, then the eyebrows pull themselves a little higher. Hmm… why does he differentiate like that?

The perspective puzzle remains a partial puzzle after all…

Who needs a stylus? …


(English below)

Deutsch

Am 25. April 2016 schrieb ich hier in der Kategorie ‚Newton‘ unter der Überschrift ‚Eingabealternativen‘ die folgende…

Prognose : Rückkehr der Stifteingabe. Der Weg dahin ist nicht nur erkennbar, sondern bereits ausgeschildert.

Hier der schnelle Link zum Artikel (scrollen) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

mein MP 2100 mit Newton-Tastatur

Es bezog sich auf die Steve Jobs‘ Frage: „Who needs a stylus?“ bei der Präsentation des ersten iPhones 2007.

Das war eine Anspielung auf das mit einem Stift zu bedienenden Message Pad mit dem Newton genannten Betriebssystem zehn Jahre zuvor. Hard- und Software, die ganze Plattform des Newton, wurde von Jobs endgültig eingestampft. Bei der besagten Präsentation tat er so, als sei das eine seiner eigenen Schöpfungen, dieses iPhone. Ohne Stift natürlich.

‚Newton‘ (nicht durchentwickelt)

Und heute? Ja, heute gibt es den Apple Pencil ..

für die Touchscreens der iPhones und iPads. Da hat sich damals wohl jemand schwer getäuscht. Menschen haben zwar vornehmlich zehn Finger, doch schulisch lernen sie den Umgang mit einem Stift, egal welcher Art und nur gehalten mit den Fingern. Was der Apple-Guru erzieherisch versuchte, war nichts anderes als ein arroganter Versuch, Menschen über ihr anerzogenes Verhalten zu belehren – natürlich auch aus kommerziellen Gründen. Das Prägen einer von ihm vorgeführten Bedienweise eines Gerätes würde ewig auf ihn zurückzuführen sein. Was für ein täglich anzutreffender Unsinn….

Soviel zu : „Who needs a stylus?“

Ein erneutes ‚im Regen stehen‘ wie nach dem Einstampfen der Newton-Plattform erlebe ich aktuell mit dem BB10, dem Blackberry-eigenen Betriebssystem, als wäre das Eine eine Kopie des Anderen. Das ist kein ‚direkter‘ Fortschritt im Sinne der Nutzer, die ihre Geräte teuer bezahlt haben. Dafür gibt es realistischere Bezeichnungen.

Den Newton intensiver zu nutzen, ist keine Nostalgie, sondern neben der angenehmen Gewohnheit reiner Pragmatismus.

Zitat aus meinem Artikel: …offline ein regelrechtes ‚Fort Knox‘ für Kennwörter usw. zu haben, zeigt, wie wertvoll so ein Gerät heute ist. Die Daten in meinem Newton sind kennwörtlich gesichert (und für keine Datenkrake anzapfbar!).

English

On April 25, 2016, I wrote the following here in the ‚Newton‘ category under the heading ‚Input Alternatives‘….

„Forecast : return of pen input. The way there is not only recognizable, but already signposted.“

Here is the quick link to the article (scroll) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

It referred to Steve Jobs‘ question, „Who needs a stylus?“ at the presentation of the first iPhone in 2007.

This was an allusion to the pen-operated Message Pad with the operating system called Newton ten years earlier. Hardware and software, the whole platform of the Newton, was finally stamped out by Jobs. At the presentation in question, he acted as if this was one of his own creations, this iPhone. Without a pen, of course.

And today? Yes, today there is the Apple Pencil

for the touchscreens of iPhones and iPads. Someone must have been very wrong at the time. People primarily have ten fingers, but in school they learn how to use a pen, no matter what kind and only held with the fingers. What the Apple guru was trying to do educationally was nothing more than an arrogant attempt to teach people about their acquired behavior – for commercial reasons, of course. The imprinting of a way of operating a device demonstrated by him would be eternally attributable to him. What a daily nonsense….

So much for „Who needs a stylus?“

I am currently experiencing another ‚left out in the cold‘ like after the Newton platform’s demise with BB10, Blackberry’s own operating system, as if one is a copy of the other. This is not ‚direct‘ progress in the sense of the users who have paid dearly for their devices. There are more realistic terms for that.

Using the Newton more intensively is not nostalgia, but pure pragmatism in addition to pleasant habit.

Quote from my article: …having a real ‚Fort Knox‘ for passwords etc. offline shows how valuable such a device is today. The data in my Newton is literally secured (and not tappable for any data octopus!).

Dichtung und Wahrheit… Fiction and truth…


(English below)

Deutsch

Zur Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Produkten habe ich hier diverse Beiträge geschrieben. Ebenso habe ich mich hier diverse Male als Nutzer von Apple-Rechnern ‚geoutet‘. Das ich bei Apple gelandet bin, liegt an den absolut miesesten Erfahrungen mit Win 95 Mitte der 90er Jahre beruflich. (Totalabsturz und leere Sicherungsbänder trotz ‚gesichert‘-Anzeige. Ohne analoge Ablage wäre die Firma den Bach runtergegangen!). Danach wurde mir klar, dass zu meiner privaten Nutzung nie und nimmer ein Win-Betriebssystem in Frage kommt. Eine knallharte, individuelle und unauslöschbare Erfahrung. Ich wurde damals ein Apple-Nerd.

Zudem habe ich schon vor über 20 Jahren Wert auf Nachhaltigkeit und Robustheit und –natürlich– Reparierbarkeit gelegt. Noch vor ca. 10 Jahren waren die Geräte noch einigermaßen zugänglich und vom Nutzer reparierbar. Nachhaltigkeit kann ich heute immer noch bestätigen .. doch Reparierbarkeit der heutigen Produkte? Fehlanzeige! Verklebte Akkus und SSD’s und so weiter sind die Folge von dünner, leichter …

Meine 11 Jahre alte ‚Kiste‘

Diesen Beitrag z.B. schreibe ich auf einem 11 Jahre alten MacBook Pro 17″, das ich noch aufschrauben und RAM, Batterie und Akku wechseln kann, wenn mir danach ist – und es war mir danach. Richtig …. das Gerät ist elf Jahre alt und sieht immer noch besser aus als so manches ‚Jahresgerät‘. Ebenso richtig ist, dass ich ein extremer Pedant bin, wenn es um Wertschätzung und entsprechende Behandlung der Geräte geht (egal welche); doch es beweist, dass Nachhaltigkeit praktikabel ist. Der Rechner war ein Rennpferd und ist es immer noch – auch ohne Retina-Display und ohne M1-Chip (Soc). Demnächst bei Bedarf noch die 500-er SSD gegen eine 1 TB-SSD austauschen und mein Rennpferd gehört immer noch zur Spitzenklasse. So gesehen, ist der folgende Screenshot von der Apple-Seite nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Was mir immer noch fehlt, ist die Reparierbarkeit durch die Nutzer und die entsprechende Konstruktion der Geräte. Apple spricht von Langlebigkeit … das kann ich -wie beschrieben- bestätigen.

Tendenzen sind also erkennbar… Meine ‚Kiste‘ wird mich sicherlich noch lange ertragen und kann locker auf die haha-hihi – Funktionen des App-Wahns verzichten. Sie ist ein ‚tool – not a toy‘

Wenn Dichtung und Wahrheit zwangsläufig versuchen, sich anzunähern…

Screenshot von der Apple-Seite:

Screenshot von der Apple-Seite.

English

I have written various articles here about the longevity and sustainability of products. I have also ‚outed‘ myself as a user of Apple computers here several times. That I ended up with Apple is due to the absolutely worst experiences with Win 95 in the mid-90s professionally. (Total crash and empty backup tapes despite ‚backed up‘ indication. Without analog storage the company would have gone down the drain!). After that it became clear to me that for my private use never and never a Win operating system comes into question. A tough, individual and indelible experience. I was an Apple nerd at that time. –

Moreover, more than 20 years ago, I already attached importance to sustainability and robustness and -of course- repairability. About 10 years ago, the devices were still somewhat accessible and repairable by the user. Today, I can still confirm sustainability … but reparability of today’s products? Missing! Stuck batteries and SSDs and so on are the result of thinner, lighter …

For example, I’m writing this post on an 11 year old MacBook Pro 17″ that I can still unscrew and change RAM, battery and battery if I feel like it – and I did feel like it. True …. the machine is eleven years old and still looks better than many a ‚year old‘ machine. Equally true is that I am an extreme stickler when it comes to appreciation and appropriate treatment of equipment (any equipment); but it proves that sustainability is practical. The computer was a racehorse and still is – even without Retina display and M1 chip (Soc). Soon, I will replace the 500 SSD with a 1 TB SSD and my racehorse will still belong to the top class. From this point of view, the following screenshots from the Apple site are not completely out of the air. What I still miss is the reparability by the users and the corresponding construction of the devices. Apple talks about longevity … I can confirm that -as described-.

So tendencies are recognizable… My ‚box‘ will certainly put up with me for a long time and can easily do without the haha-hihi – functions of the app craze. It is a ‚tool – not a toy‘ …

When poetry and truth inevitably try to converge….

Text von der Apple-Seite:

> Built to keep up with you for a long time.

Apple products are always about longevity. Our goal is to make products you can rely on every day. In the Reliability Testing Lab, our engineers develop specialized automated devices that replicate repetitive actions and interactions a device might undergo – like pressing a certain button over and over again. Free software updates can also improve product longevity by introducing new features and functions for the latest devices as well as older models. And when something needs to be fixed, we offer easy access to high-quality repairs through Apple Stores, our network of more than 5,000 Apple Authorized Service Providers around the world, and by shipping to Apple Repair Centers. This year, our Independent Repair Provider program grew to include more than 1,500 providers in the U.S., Canada and Europe. In addition, the service offering has been expanded to cover the Mac as well as the iPhone. <

‚Metaversum‘, virtuelle Welten … ‚Metaverse‘, virtual worlds …


(English below)

Deutsch

In der Zeit mit piependen Modems, lange vor Smartphones und Tablets, erschien der Cyberpunk-Thriller Snow Crash von Neal Stephenson. Ein unglaubliches Hirngespinst zu der Zeit. Eine Dystopie. Es war das Jahr 1992. Die USA sind in kleine Stadtstaaten zerfallen. Staatliche Institutionen sind zu Privatunternehmen geworden und bieten ihre Dienste gegen entsprechendes Geld an. Also Anarchie. Stephenson selbst sagte: „…Mist, den ich mir ausgedacht habe“.

Ja… diesen Roman, diesen ‚Mist‘, habe ich nicht gelesen. Darüber las ich in der FAZ. Nun… ebenfalls las ich, dass Facebooks Bestrebungen ziemlich genau in die beschriebene Richtung gehen; sicherlich nicht mit dem Ziel kleiner Stadtstaaten in den USA… Die Erschaffung virtueller Onlinewelten steht da auf der Agenda. Virtuelle Welten auf Spielebasis, in die eingetaucht und mit virtuellen Avataren eine Art Scheinleben .. oder ‚Möchte-gern-Leben‘ der Realität entfleucht werden kann. Mit allem Drum und Dran, wie im richtigen Leben, nur – virtuell.

Matrix

Das ist schon heute in den Gamingwelten fast alles möglich, nur nicht so ausgereift und perfekt wie gedacht und geplant. Dabei denke ich an das Star Trek ‚Holodeck‘, nur ohne physische Präsenz. Eine Art Traumwelt also. Die Frage bleibt: ‚Wohin führt das und was macht das mit den Spielern, wenn man die denn noch so nennen will?‘. Die Spieler sollen Bewohner genannt werden. Facebook betreibt keine Forschung und Entwicklung, wenn keine Profit- und Machtinteressen dahinter stehen. Die Vorstellung, dass die Datenkrake der Gegenwart den nahezu vollständigen Zugriff auf die User/Bewohner schlechthin dann haben würde, ist nahezu gruselig. Wenn das wieder so aus dem Ruder läuft, wie mit dem Facebook-Konzern heute, dann ist im Vergleich die Gegenwart ein Murmelspiel. Soll heißen: Ohne Kontrolle, Regeln und Überwachung solcher Entwicklungen kann das durchaus in Richtung Anarchie führen, da sich Virtuelles und Reales schnell vermischen und Verhaltensgrenzen eingerissen werden können.

Für sowas die Bezeichnung ‚Metaversum‘ zu benutzen erinnert mich an die völlig missratene Bezeichnung ‚Querdenken‘. Beide Begriffe kokettieren mit anspruchsvollen Denkweisen und entsprechenden Hypothesen. Beides ist in dem hier behandelten Thema nicht zu erkennen. Die großen und bestimmenden Internetkonzerne (Facebook, Google und so weiter) sind an die Leine zu nehmen, indem sie genauestens beäugt werden und ihr Treiben rechtlich in die Schranken verwiesen wird.

Traumwelten sind nach meiner Wahrnehmung dann ‚real‘, wenn sie Träume bleiben…

English

In the days of beeping modems, long before smartphones and tablets, Neal Stephenson’s cyberpunk thriller Snow Crash was published. An incredible fantasy at the time. A dystopia. The year was 1992. The U.S. had broken up into small city-states. State institutions have become private companies and offer their services for appropriate money. In other words, anarchy. Stephenson himself said, „…crap I made up“.

Yes… I have not read this novel, this ‚crap‘. I read about it in the FAZ. Well… I also read that Facebook’s efforts are going pretty much in the direction described; certainly not with the goal of small city-states in the USA. The creation of virtual online worlds is on the agenda there. Virtual worlds based on games, in which virtual avatars can be immersed and a kind of illusory life … or ‚would-be life‘ can be escaped from reality. With all the trimmings, just like in real life, only virtual.

Almost everything is already possible in the gaming worlds today, just not as mature and perfect as thought and planned. I’m thinking of the Star Trek ‚holodeck‘, only without a physical presence. A kind of dream world. The question remains: ‚Where does that lead to and what does that do to the players, if you still want to call them that?‘ The players should be called residents. Facebook does not conduct research and development if there are no profit and power interests behind it. The idea that the data octopus of the present would then have almost complete access to the users par excellence is almost creepy. If this gets out of hand again, as it has with the Facebook group today, then the present is a game of marbles in comparison. In other words, without control, rules and monitoring of such developments, it could well lead to anarchy, since the virtual and the real can quickly mix and behavioral boundaries can be torn down.

To use the term ‚metaverse‘ for something like this reminds me of the completely misguided term ‚lateral thinking‘. Both terms flirt with sophisticated ways of thinking and corresponding hypotheses. Neither can be seen in the topic under discussion here. The large and dominant Internet corporations (Facebook, Google and so on) must be put on a leash by keeping a close eye on them and putting their activities in their place legally.

In my perception, dream worlds are ‚real‘ when they remain dreams….

Damit es im Gedächtnis bleibt… So that it remains in the memory…


… eine Initiative von IFIXIT ( https://de.ifixit.com/Manifesto ), die dieser Planet braucht… mehr als aktuell… und schon mehrmals hier gepostet…

… an initiative of IFIXIT ( https://de.ifixit.com/Manifesto ) that this planet needs… more than topical… and already posted here several times…

(Poster in English below)

Ich stimme nicht zu… I disagree…


(English below)

Deutsch

Dem Zwangsupdate von WhatsApp stimme ich nicht zu !

Trotz des ‚Hinweises‘ von WhatsApp/Facebook, dass die Nutzerdaten nicht zwischen Beiden hin-und hergeschoben werden, bleibt ein gewisses Unbehagen (nicht nur) bei mir. Wie schon in einem hier länger zurückliegenden Beitrag ( https://joachim-rohlfing.online/?s=Zuckerberg ) geschrieben, ist mein Vertrauen in Zuckerberg und seinem ‚Unternehmen‘ nicht existent. Wie sagte er bezeichnenderweise schon als Student auf die Frage, wie er es (damals) schaffte, 4000 email-Adressen und Fotos von Harvard-Studenten zu sammeln: „Die Leute vertrauen mir. Was für Trottel…“ (Quelle: Techblog „Silicon Alley Insider)

WhatsApp gehört zu Facebook. Schaut man sich deren ‚dreistes‘ Geschäftsgebaren an und parallelisiert es mit Zuckerbergs Aussage, dann läuft es einem kalt den Rücken ‚runter. WA ist offiziell kostenlos – tatsächlich bezahlt jede|r Nutzer|in mit den persönlichen Daten und dem Nutzerverhalten. Das sowas in einer Demokratie möglich ist, ist nicht nur fragwürdig, sondern -vorsichtig gesagt- weit darüber hinausgehend. Nach meiner Einschätzung ist der Konzern ein skrupelloser Monopolist, der sich so verhält, als könne er machen, was er will. Das geht einfach nicht.

Fazit: Die Alternativen sind Telegram, Signal (USA), Threema und mehr. Als die Sicherste stufe ich Threema ein. Der Schweizer Messenger ist nicht dem amerikanischen ‚Cloud Act‘ unterworfen und erhält auch dadurch von mir die Bestnote in Sachen Vertrauen. Das ist eine individuelle Entscheidung…

English

I do not agree with the forced update of WhatsApp !

Despite the ‚hint‘ of WhatsApp/Facebook that the user data will not be shifted back and forth between the two, a certain uneasiness (not only) remains with me. As already written in a post here longer ago ( https://joachim-rohlfing.online/?s=Zuckerberg ), my trust in Zuckerberg and his ‚company‘ is non-existent. Significantly, when asked as a student how he managed (at that time) to collect 4000 email addresses and photos from Harvard students, he said: „People trust me. What fools…“ (Source: Techblog „Silicon Alley Insider)

WhatsApp belongs to Facebook. If you look at their ‚brazen‘ business practices and parallel them with Zuckerberg’s statement, it sends shivers down your spine. WA is officially free – in fact, every user pays with their personal data and user behavior. That such a thing is possible in a democracy is not only questionable, but – to put it mildly – far beyond the pale. In my estimation, the corporation is an unscrupulous monopolist that behaves as if it can do whatever it wants. That simply doesn’t work.

Conclusion: The alternatives are Telegram, Signal (USA), Threema and more. I rate Threema as the most secure. The Swiss messenger is not subject to the American ‚Cloud Act‘ and therefore also receives the top mark from me in terms of trust. That is an individual decision…

Threema…


(English below)

Deutsch

Die Wahl des Messengers allgemein ist für Viele eine Geschmacks- Ansichts- oder Sicherheitssache. Oder alles davon -und mehr- in wohl auch unterschiedlichen Prioritäten. Dass der gepostete Status in WhatsApp (WA) nach 24 Stunden wieder gelöscht wird….? Nachprüfen lässt sich das sowieso nicht. Die ‚Hoffnung‘ stirbt zuletzt – ein Euphemismus?

Hier ein Auszug von der Threema-Seite:

>Sowohl Signal als auch Threema sind auf Sicherheit und Datenschutz ausgelegt. Signal geniesst unter Experten einen hervorragenden Ruf und ist zweifellos eine solide Lösung, was Sicherheit betrifft. Im Vergleich mit Threema tritt jedoch bzgl. Datenschutz ein markanter Schönheitsfehler zum Vorschein.

Im Unterschied zu Threema lässt sich Signal nur mit Angabe personenbezogener Daten verwenden, wohingegen Threema völlig anonym, ohne Angabe einer Rufnummer oder E-Mail-Adresse nutzbar ist. Der Umstand, dass Signal als US-amerikanischer IT-Dienstleister dem CLOUD Act unterliegt, verschärft dieses Datenschutz-Defizit noch.<

Der Hinweis auf den ‚CLOUD ACT‘ in den USA hinterlässt bei mir ein nachhaltiges Fragezeichen… Ich nutze Threema.

English

The choice of messenger in general is for many a matter of taste, opinion or security. Or all of these – and more – in probably also different priorities. That the posted status in WhatsApp (WA) is deleted again after 24 hours….? That can not be verified anyway. Hope dies last – a euphemism?

Here is an excerpt from the Threema page:

Both Signal and Threema are designed with security and privacy in mind. Signal has an excellent reputation among experts and is undoubtedly a solid solution in terms of security. However, a comparison with Threema reveals a striking flaw in terms of data privacy.

Unlike Threema, Signal can only be used with personal data, whereas Threema can be used completely anonymously without providing a phone number or email address. The fact that Signal, as a US IT service provider, is subject to the CLOUD Act exacerbates this data protection deficit.

The reference to the ‚CLOUD ACT‘ in the USA leaves me with a lasting question mark…. I use Threema.

Eine Frage des Anspruchs… A question of entitlement…


(English below)

Deutsch

Ob es nur ‚merkwürdig‘ ist, lasse ich hier offen. Gemeint ist der Anspruch an ein Gerät, das zig- und mehr Möglichkeiten bietet, die die Nutzer nicht im Ansatz brauchen: Apps, Millionen apps, die in einem Menschenleben gar nicht erkundet werden können, mit deren Masse geworben wird und die Nutzer beeindrucken sollen. Ein solches Blendwerk veranlasst den Menschen (Kollektivsingular) u.a. dazu, das ‚alte‘, ein-oder zweijährige Smartphone abzustoßen und das zu kaufen, was in den brillantesten Farben, Videos usw. angepriesen, ja aufgedrängt wird. Und das, obwohl das gewollt obsolete Gerät noch tadellos funktioniert und auch noch mit Updates versorgt wird (zumindest bei Apple). In der Android-Welt sieht es angeblich anders aus – nämlich nur um die zwei Jahre, wie ich las. Der sogenannte gesunde Menschenverstand zweifelt das allerdings an…

Reparaturen lohnen in vielen Fällen nicht, weil sie zu teuer sein sollen – so die Hersteller. Ein neues Gerät ist doch auch viel schöner und suggeriert dem Umfeld, dass mit der Zeit gegangen wird. Die Sensibilisierung in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Interesse des Planeten und das alternativlose Begreifen, dass das Steigen der Elektroschrottberge kontraproduktiv sind, beginnt zu reifen. (Siehe iFixit Reparaturmanifest).

Alle reden von ‚apps‘. Es ist eine Ausnahme, jemanden zu sprechen, der weiß, was das überhaupt heißt. Apps sind schlicht und einfach Applications, also auf deutsch: Programme. Das klingt nur nicht so gut, geheimnisvoll, wissend und irgendwie hochtrabend wie ‚apps‘. Ein Potemkinsches Dorf? Ein ‚Nach-mir-die-Sintflut-Denken‘. Merkwürdig… nein -> gefährlich!

Ich schielte bei diesen Sätzen zur Seite und sah mein sechs Jahre altes Blackberry Passport SE an… das Workhorse ist seit geraumer Zeit wieder mein ‚Daily-Driver‘. Der Hersteller dieser herausragenden Geräte hat den Softwarehahn einfach zugedreht; auch weil die Millionen apps fehlen, weil eine physische Tastatur nicht mehr zeitgemäß ist und weil es in erster Linie für den produktiven Einsatz konzipiert wurde. Bedeutet das, dass ich dem Zeitgeist nicht (mehr) folge? Nein… ich folge dem noch – nur auf meine Art und mit einem besseren Gewissen.

English

Whether it is only ’strange‘, I leave open here. What is meant is the demand for a device that offers umpteen and more possibilities that users don’t even begin to need: Apps, millions of apps that cannot even be explored in a human lifetime, whose mass is advertised and supposed to impress the users. Such dazzle causes people (collective singular)among other things, to reject the ‚old‘, one or two year old smartphone and buy what is advertised, even imposed, in the most brilliant colors, videos, and so on. And that, although the intentionally obsolete device still works flawlessly and is also still supplied with updates (at least with Apple). In the Android world, it supposedly looks different – namely only around two years, as I read. The so-called common sense doubts this, however…

In many cases, repairs are not worthwhile because they are supposed to be too expensive – according to the manufacturers. A new device is also much nicer and suggests to the environment that we are moving with the times. The sensitization towards sustainability and environmental friendliness in the interest of the planet and the alternative-less understanding that the rising mountains of electronic waste are counterproductive is beginning to mature. (See iFixit repair manifesto).

Everyone talks about ‚apps‘. It’s an exception to talk to someone who knows what that even means. Apps are simply applications, in German: Programme. It just doesn’t sound as good, mysterious, knowing and somehow pompous as ‚apps‘. A Potemkin village? A ‚after-the-flood-thinking‘. Strange… no -> dangerous!

I squinted to the side at these sentences and looked at my six-year-old Blackberry Passport SE… the Workhorse has been my ‚daily driver‘ again for quite some time. The manufacturer of these outstanding devices has simply turned off the software spigot; in part because it lacks the millions of apps, because a physical keyboard is out of date, and because it was designed primarily for production use. Does that mean I don’t follow the zeitgeist (anymore)? No… I still follow it – just in my own way and with a better conscience.

Braucht man das? … Do you need it? …


(English below)

Deutsch

Eine umfassende Frage, die so allgemein nicht beantwortet werden kann|sollte, sofern es die ‚Apfel-Uhr‘ betrifft. Als Fan von mechanischen Uhren hatte ich bislang eine eindeutige Antwort: Nein. Für mich war eine Uhr ein Zeitmesser … und natürlich mit Komplikationen wie Datum, Stoppuhr, Tachymeter, Drehlünette usw.. und – mit Handaufzug. Vintage. Alle 4-5 Jahre eine Revision war für mich selbstverständlich. Ein Valjoux 72 – Laufwerk aus den Mitte 60-ern ist offensichtlich bei einer solchen Pflege nahezu unverwüstlich und immer noch extrem ganggenau. Also… wenn eine Quarzuhr für mich definitiv nicht in Frage kam; wozu dann eine Smartwatch?

Dann sah ich die Präsentation der Apple-Watch, Series 6, und… zumindest ein gewisses Maß an Interesse war da. Denn – als euphemistisch gesehen älterer Mensch sah ich Funktionen, die ich nur in Arztpraxen oder bei stationären Aufenthalten erlebte: EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz. Dazu die weiteren, für mich eigentlich zweitrangigen Funktionen wie Schrittzähler, Fitnesstracker usw..(gibt es ebenfalls von anderen Herstellern!). Jede Menge andere Funktionen, ob nützlich oder nicht, sahen alle recht interessant aus. Es war die ‚Health‘-app, die mich überzeugte. Keine Zettelwirtschaft oder Excel-Tabellen mehr, sondern alles zentral in einer Application (app) erfassbar und der Ärztin/dem Arzt digital überstellbar. Wenn solche Eindrücke reifen, dann ist das Gerät nicht mehr in weiter Ferne oder gar Tabu.

Fazit: Ich legte mir die besagte Uhr zu, richtete sie ein und begann die Erkundung. Als alter Apple-User (seit 1996) und technikaffiner Zeitgenosse fand ich mich schnell zurecht und kam eigentlich aus dem Staunen nicht mehr ‚raus. Die Schwachstelle neuer Tech-Gadgets ist eindeutig der Akku mit seiner (der Bauart dünner.. noch dünner gezollt) kurzen Laufzeit. Der Akku dieser Uhr hält bei mir ca. 1,5 bis 2 Tage. Geladen wird ohne Stecker ‚over the air‘. Einfacher geht es wohl kaum. Eine Gewöhnung an diese Uhr war für mich nicht von langer Dauer. Das geflochtene, sogenannte ‚Solo-Loop‘-(Stretch-) Armband vermittelte das Gefühl des Angenehmen. Die weiteren, technischen Spezifikationen sind der Apple-Seite zu entnehmen – natürlich, wie immer, von der absolut schönsten und einschmiegsamsten Art. Aus der Sicht merkwürdig… das Teil ist tatsächlich sehr angenehm zu tragen und missen möchte ich es nicht mehr. Zwei Dinge fehlen mir allerdings noch: Die Möglichkeiten, den Blutdruck und den Blutzucker zu messen. Das soll dem Vernehmen nach mit der übernächsten Version folgen.

Klarstellung: Das hier ist keine Werbung für ein Produkt, sondern eine rein subjektive Darstellung|Wahrnehmung. Natürlich gibt es von anderen Herstellern adäquate Produkte, die z.T. auch noch preislich attraktiver sind.

English

A comprehensive question that can|should not be answered so generally, as far as the ‚apple watch‘ is concerned. As a fan of mechanical watches, I had a clear answer so far: No. For me, a watch was a timepiece … and of course with complications like date, stopwatch, tachymeter, rotating bezel etc.. and – with manual winding. Vintage. Every 4-5 years a revision was natural for me. A Valjoux 72 – movement from the mid 60’s is obviously with such care almost indestructible and still extremely accurate. So… if a quartz watch was definitely out of the question for me; then why a smartwatch?

Then I saw the presentation of the Apple Watch, Series 6, and…. at least a certain amount of interest was there. Because – as a euphemistically older person, I saw functions that I only experienced in doctor’s offices or during inpatient stays: ECG, blood oxygen measurement, heart rate. In addition, the other, for me actually secondary functions such as pedometer, fitness tracker, etc..(there are also from other manufacturers!). Lots of other features, useful or not, all looked quite interesting. It was the ‚Health‘ app that won me over. No more paperwork or Excel spreadsheets, but everything can be recorded centrally in an application (app) and sent digitally to the doctor. When such impressions mature, the device is no longer a distant prospect or even taboo.

Conclusion: I bought the watch in question, set it up and started exploring. As an old Apple user (since 1996) and tech-savvy contemporary, I quickly found my way around and was actually amazed. The weak point of new tech gadgets is clearly the battery with its short runtime (due to the thinner… even thinner design). The battery of this watch lasts me about 1.5 to 2 days. It is charged ‚over the air‘ without a plug. It could hardly be simpler. Getting used to this watch was not of long duration for me. The braided, so-called ’solo loop‘ (stretch) bracelet gave the feeling of pleasantness. The other, technical specifications can be found on the Apple site – of course, as always, of the absolute most beautiful and cuddly kind. Strange from the point of view… the part is actually very comfortable to wear and I wouldn’t want to miss it anymore. Two things I’m still missing, though: the ability to measure blood pressure and blood sugar. This is supposed to follow with the next but one version.

Clarification: This is not an advertisement for a product, but a purely subjective representation/perception. Of course, there are adequate products from other manufacturers, some of which are even more attractively priced.

Messenger…


(English below)

Deutsch

Am 16. Januar 2021 schrieb ich über das Zwangsupdate von WhatsApp – die Zustimmung der User zu einem Datenmix mit Facebook, was natürlich nicht so genannt wurde und wird. Die User|Nutzer von WhatsApp wechselten aufgrund des nicht eindeutig zu verstehenden Inhaltes und der Bedeutung dessen, was da genau hintersteckt, zu alternativen Messengern wie Telegram, Threema, Signal usw.. WhatsApp gehört bekannterweise zum Facebook-Konzern Zuckerbergs, was -jedenfalls für mich- nicht gerade beruhigend und vertrauenseinflößend ist. Das ist keine Einzelmeinung. Kostenlos angebotene Dienste, die bei genauerer Betrachtung nicht kostenlos sind, sind wie ein Potemkinsches Dorf. Denn: Bezahlt wird nicht an der Kasse (Metapher), sondern versteckt – in diesem Falle mit den Daten der Nutzer, um damit Werbe-Profit zu generieren. Also prinzipiell hinterrücks, und die Nutzer können das Geschäftsgebaren schlecht bis nicht überblicken. Das ist alles nichts Neues. Facebooks|WA’s erster Versuch, die erweiterten Nutzungsregeln zum 08. Februar 2021 (eigentlich klammheimlich, weil die Meisten sofort auf ‚zustimmen‘ klicken) durchzusetzen, ist dahingehend gescheitert, dass nun der 15.Mai 2021 feststeht.

Es war wohl zumindestens Respekt vor der ‚massenhaften‘ Abwanderung zur Konkurrenz. Stärker beeindrucken wird das nicht nach dem Motto: ‚Milliarden User können sich nicht irren…‘. Schließlich hält man den ‚Datenmarkt‘ ja in den Händen und eine Lösung von WA vom Facebook-Konzerns wird immer komplizierter, je mehr Daten verschmolzen wurden|sind. Das würde Jahre dauern mit einem erheblichen Kostenaufwand.

Mein Fazit: Es gibt kostenpflichtige Messenger, z.B. Threema. Den nutze ich auch – aber in erster Linie fiel meine Entscheidung nach dem Löschen meines WA-Accounts auf Signal, der nach meinen Nachforschungen von Sicherheitsexperten als der wohl Sicherste empfohlen wurde und wird. Gesagt wird, dass Telegram den Datentransport verschlüsselt, die Daten auf den Servern allerdings von Leuten mit Zugang gelesen werden können. Das geht aus meiner Sicht gar nicht. Also für mich: Signal.

Klar ist und bleibt: Jede/r trifft da seine/ihre Entscheidung…

English

On January 16, 2021, I wrote about the forced update of WhatsApp – the consent of users to a data mix with Facebook, which of course was not and is not called so. The users of WhatsApp switched to alternative messengers such as Telegram, Threema, Signal, etc. because of the not clearly understandable content and meaning of what exactly is behind it. WhatsApp is known to belong to Zuckerberg’s Facebook group, which -at least for me- is not exactly reassuring and confidence-inspiring. This is not an isolated opinion. Services offered free of charge that are not free on closer inspection are like a Potemkin village. This is because payment is not made at the checkout (metaphor), but hidden – in this case with the user’s data, in order to generate advertising profit. In principle, this is a backdoor operation, and users have little or no insight into the business practices. None of this is new. Facebooks|WA’s first attempt to enforce the extended usage rules on February 08, 2021 (actually clandestinely, because most people immediately click on ‚agree‘) has failed to the extent that May 15, 2021 is now fixed.

It was probably at least respect for the ‚mass‘ migration to the competition. This will not impress more strongly according to the motto: ‚Billions of users can’t be wrong…‘. After all, one holds the ‚data market‘ in one’s hands and a solution of WA from the Facebook group becomes more and more complicated, the more data has been merged|sind. That would take years with a considerable cost.

My conclusion: There are paid messengers, e.g. Threema. I also use Threema, but after deleting my WA account, I decided to use Signal, which, according to my research, was and is recommended by security experts as the most secure. They say that Telegram encrypts the data transport, but the data on the servers can be read by people with access from it. From my point of view, that’s not possible at all. So for me: Signal.

Clear is and remains: Everybody makes his/her own decision…

Ein richtiger Schritt… A right step…


(English below)

Deutsch

Der Bundesrat (Länderkammer) fordert wechselbare Akkus in z.B. Smartphones. Eine Forderung, die hier im Blog schon diverse Male thematisiert wurde. Mein Blackberry Q10 (6 Jahre alt) hatte noch einen wechselbaren Akku. Die danach folgenden Geräte nicht mehr. Mit einer abfallenden Akkuleistung steht letztlich das ganze Gerät im Abseits, da ein Akkuwechsel fachmännisch getauscht werden sollte/muss, was nicht billig ist. Damit kommt die Spirale Entsorgung/recyceln – Neukauf in Gang. Noch funktionierende Geräte mit einem schwachen Akku werden gegen Neugeräte getauscht und die Elektomüllberge steigen. Neukauf bedeutet Nachproduktion und Nachförderung der erforderlichen Bestandteile, wie Seltene Erden, Neodym, Dysprosium oder Yttrium, Otium, Kobalt, Gold, Silber, Gallium, Tantal, Palladium, Lithium, usw.- das ist ein gewachsener Kreislauf. Verbunden damit sind die prekären Arbeitsverhältnisse im Rohstoffabbau – im Klartext: Die Ausbeutung der Arbeiter|innen in sklavenähnlichen Zuständen.

Die Forderung des Bundesrates ist aus der Sicht absolut begrüßenswert. Das auf Kosten der Akkukapazität gehende ‚Dünner-> noch dünner‘ … ist genau das ‚Ding‘ der Hersteller; damit steigern sie ihre Produktionszahlen und damit ihren Profit. Die Hersteller in Richtung ‚wechselbare Akkus‘ zu bewegen ist ein Dressurakt per Gesetz. Also nicht umgehbar. Wie schon mehrmals hier gesagt, sind 1-2 mm dickere Geräte mit entsprechend größeren, wechselbaren Akkus im Sinne des Verbrauchers. Solche Geräte werden länger zu nutzen sein – ganz im Sinne dieses Planeten.

Ich verweise auf das Reparatur-Manifest von iFixit hier im Blog.

English

The Bundesrat (state chamber) demands exchangeable batteries in e.g. smartphones. A demand that has already been discussed here on the blog several times. My Blackberry Q10 (6 years old) still had a replaceable battery. The devices that followed no longer have one. With a decreasing battery performance, the whole device is ultimately on the sidelines, since a battery replacement should/must be exchanged professionally, which is not cheap. This starts the spiral disposal/recycling – new purchase. Still functioning devices with a weak battery are exchanged for new devices and the electronic waste mountains increase. New purchase means re-production and re-extraction of the necessary components, such as ‚rare earths, neodymium, dysprosium or yttrium, otium, cobalt, gold, silver, gallium, tantalum, palladium, lithium, etc.- this is a grown cycle. Connected with this are the precarious working conditions in raw material mining – in plain language: The exploitation of the workers|in slave-like conditions.

The demand of the Bundesrat is absolutely welcome from the point of view. The ‚thinner-> even thinner‘ at the expense of battery capacity … is exactly the ‚thing‘ of the manufacturers; they increase their production numbers and thus their profit. Moving the manufacturers in the direction of ‚exchangeable batteries‘ is an act of dressage by law. So it can’t be avoided. As has already been said here several times, 1-2 mm thicker devices with correspondingly larger, exchangeable batteries are in the consumer’s interest. Such devices will be usable for a longer time – completely in the sense of this planet.

I refer to iFixit’s repair manifesto here on the blog.

WhatsApp schiebt Zwangsupdate auf den 15.Mai 2021 … WhatsApp pushes forced update to May 15, 2021 …


 (English below)

Deutsch

Die Konten derjenigen, die bis zum 8.Februar 2021 den Daten- und Nutzungsregeln von WhatsApp nicht zustimmen, sollten dann gelöscht werden. Nutzerdaten und bestimmte Umstände (?) sollten mit Facebook geteilt werden. Die Ausnahme sind (vorerst ?) die EU-Nutzer. Nun hat WA wegen der großen, weltweiten Verwirrung einen Rückzieher vollzogen und als Zieldatum den 15.Mai 2021 genannt (Quelle: Macwelt). WhatsApp gehört zu Facebook. Der Datenmix mit Facebook ist also nur aufgeschoben – und WA will bis dahin die Nutzer umfangreicher über die Änderungen informieren. (Euphemismus ?).

Zitate WhatsApp:

„Wir haben von zahlreichen Leuten gehört, dass unsere letzten Aktualisierungen viel Verwirrung hervorgerufen haben. Eine Menge Fehlinformationen befinden sich in Umlauf, die Bedenken verursachen.“

„Stattdessen enthalten diese Aktualisierungen neue Optionen, über die Personen mithilfe von WhatsApp Nachrichten an Unternehmen senden können. Die Änderungen erhöhen die Transparenz dazu, wie wir Daten erfassen und verwenden. Obwohl heute noch nicht viele über WhatsApp bei Unternehmen einkaufen, glauben wir daran, dass sich in Zukunft immer mehr dazu entschließen werden. Daher ist es wichtig, über diese Services zu informieren. Diese Aktualisierungen geben uns keinerlei zusätzliche Berechtigungen, Daten mit Facebook zu teilen.“

Viele Nutzer haben sich weltweit bei alternativen Messengern wie Signal, Telegram, Threema usw. angemeldet. Wenn WA derart reagiert, dann werden das schon erhebliche Zahlen sein. So oder so… WA wird seine Marktstärke ausspielen und das Zwangsupdate durchsetzen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So lässt sich bei einer möglichen Trennung von WA und Facebook das entstandene Geflecht sicherlich über Jahre nicht entflechten. Wird darauf spekuliert – quasi ‚mal schauen, wer sich das traut und den Aufwand (Kosten) nicht scheut…?

Als bekennender Facebook-WA-Skeptiker nutze ich bereits seit einigen Jahren Telegram, Signal und Threema. Vorwiegend Telegram. Zuckerbergs Gebaren hat mich eigentlich von Anfang an abgestoßen. Wer schon zu seiner Studentenzeit die Leute, die ihm email-Adressen anvertrauten, ‚Trottel‘ nennt, ist mit Vorsicht zu ‚genießen’…

English

The accounts of those who do not agree to WhatsApp’s data and usage rules by February 8, 2021 should then be deleted. User data and certain circumstances (?) should be shared with Facebook. The exception is (for now ?) EU users. Now WA has pulled back because of the great, worldwide confusion and called the target date of May 15, 2021 (source: Macwelt). WhatsApp belongs to Facebook. So the data mix with Facebook is only postponed – and WA wants to inform users more extensively about the changes until then. (Euphemism ?).

Quotes WhatsApp:

„We’ve heard from numerous people that our recent updates have caused a lot of confusion. A lot of misinformation is circulating that is causing concern.“

„Instead, these updates include new options for people to send messages to businesses using WhatsApp. The changes increase transparency around how we collect and use data. While not many are purchasing from businesses via WhatsApp today, we believe more will choose to do so in the future. That’s why it’s important to provide information about these services. These updates do not give us any additional permissions to share data with Facebook.“

„Many users around the world have signed up for alternative messengers like Signal, Telegram, Threema, and so on. If WA reacts like this, then these will already be significant numbers. Either way… WA will play to its market strength and push through the forced update. Postponed is not canceled. In the event of a possible separation of WA and Facebook, the resulting network can certainly not be disentangled for years. Is there speculation on this – so to speak ‚let’s see who dares to do this and doesn’t shy away from the effort (costs)…?“

As a self-confessed Facebook WA skeptic, I have been using Telegram, Signal and Threema for several years. Mainly Telegram. Zuckerberg’s behavior has actually repelled me from the beginning. Anyone who calls the people who entrusted him with their email addresses ‚morons‘ when they were still students should be treated with caution…