Eine Frage des Anspruchs… A question of entitlement…


(English below)

Deutsch

Ob es nur ‚merkwürdig‘ ist, lasse ich hier offen. Gemeint ist der Anspruch an ein Gerät, das zig- und mehr Möglichkeiten bietet, die die Nutzer nicht im Ansatz brauchen: Apps, Millionen apps, die in einem Menschenleben gar nicht erkundet werden können, mit deren Masse geworben wird und die Nutzer beeindrucken sollen. Ein solches Blendwerk veranlasst den Menschen (Kollektivsingular) u.a. dazu, das ‚alte‘, ein-oder zweijährige Smartphone abzustoßen und das zu kaufen, was in den brillantesten Farben, Videos usw. angepriesen, ja aufgedrängt wird. Und das, obwohl das gewollt obsolete Gerät noch tadellos funktioniert und auch noch mit Updates versorgt wird (zumindest bei Apple). In der Android-Welt sieht es angeblich anders aus – nämlich nur um die zwei Jahre, wie ich las. Der sogenannte gesunde Menschenverstand zweifelt das allerdings an…

Reparaturen lohnen in vielen Fällen nicht, weil sie zu teuer sein sollen – so die Hersteller. Ein neues Gerät ist doch auch viel schöner und suggeriert dem Umfeld, dass mit der Zeit gegangen wird. Die Sensibilisierung in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Interesse des Planeten und das alternativlose Begreifen, dass das Steigen der Elektroschrottberge kontraproduktiv sind, beginnt zu reifen. (Siehe iFixit Reparaturmanifest).

Alle reden von ‚apps‘. Es ist eine Ausnahme, jemanden zu sprechen, der weiß, was das überhaupt heißt. Apps sind schlicht und einfach Applications, also auf deutsch: Programme. Das klingt nur nicht so gut, geheimnisvoll, wissend und irgendwie hochtrabend wie ‚apps‘. Ein Potemkinsches Dorf? Ein ‚Nach-mir-die-Sintflut-Denken‘. Merkwürdig… nein -> gefährlich!

Ich schielte bei diesen Sätzen zur Seite und sah mein sechs Jahre altes Blackberry Passport SE an… das Workhorse ist seit geraumer Zeit wieder mein ‚Daily-Driver‘. Der Hersteller dieser herausragenden Geräte hat den Softwarehahn einfach zugedreht; auch weil die Millionen apps fehlen, weil eine physische Tastatur nicht mehr zeitgemäß ist und weil es in erster Linie für den produktiven Einsatz konzipiert wurde. Bedeutet das, dass ich dem Zeitgeist nicht (mehr) folge? Nein… ich folge dem noch – nur auf meine Art und mit einem besseren Gewissen.

English

Whether it is only ’strange‘, I leave open here. What is meant is the demand for a device that offers umpteen and more possibilities that users don’t even begin to need: Apps, millions of apps that cannot even be explored in a human lifetime, whose mass is advertised and supposed to impress the users. Such dazzle causes people (collective singular)among other things, to reject the ‚old‘, one or two year old smartphone and buy what is advertised, even imposed, in the most brilliant colors, videos, and so on. And that, although the intentionally obsolete device still works flawlessly and is also still supplied with updates (at least with Apple). In the Android world, it supposedly looks different – namely only around two years, as I read. The so-called common sense doubts this, however…

In many cases, repairs are not worthwhile because they are supposed to be too expensive – according to the manufacturers. A new device is also much nicer and suggests to the environment that we are moving with the times. The sensitization towards sustainability and environmental friendliness in the interest of the planet and the alternative-less understanding that the rising mountains of electronic waste are counterproductive is beginning to mature. (See iFixit repair manifesto).

Everyone talks about ‚apps‘. It’s an exception to talk to someone who knows what that even means. Apps are simply applications, in German: Programme. It just doesn’t sound as good, mysterious, knowing and somehow pompous as ‚apps‘. A Potemkin village? A ‚after-the-flood-thinking‘. Strange… no -> dangerous!

I squinted to the side at these sentences and looked at my six-year-old Blackberry Passport SE… the Workhorse has been my ‚daily driver‘ again for quite some time. The manufacturer of these outstanding devices has simply turned off the software spigot; in part because it lacks the millions of apps, because a physical keyboard is out of date, and because it was designed primarily for production use. Does that mean I don’t follow the zeitgeist (anymore)? No… I still follow it – just in my own way and with a better conscience.

Braucht man das? … Do you need it? …


(English below)

Deutsch

Eine umfassende Frage, die so allgemein nicht beantwortet werden kann|sollte, sofern es die ‚Apfel-Uhr‘ betrifft. Als Fan von mechanischen Uhren hatte ich bislang eine eindeutige Antwort: Nein. Für mich war eine Uhr ein Zeitmesser … und natürlich mit Komplikationen wie Datum, Stoppuhr, Tachymeter, Drehlünette usw.. und – mit Handaufzug. Vintage. Alle 4-5 Jahre eine Revision war für mich selbstverständlich. Ein Valjoux 72 – Laufwerk aus den Mitte 60-ern ist offensichtlich bei einer solchen Pflege nahezu unverwüstlich und immer noch extrem ganggenau. Also… wenn eine Quarzuhr für mich definitiv nicht in Frage kam; wozu dann eine Smartwatch?

Dann sah ich die Präsentation der Apple-Watch, Series 6, und… zumindest ein gewisses Maß an Interesse war da. Denn – als euphemistisch gesehen älterer Mensch sah ich Funktionen, die ich nur in Arztpraxen oder bei stationären Aufenthalten erlebte: EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz. Dazu die weiteren, für mich eigentlich zweitrangigen Funktionen wie Schrittzähler, Fitnesstracker usw..(gibt es ebenfalls von anderen Herstellern!). Jede Menge andere Funktionen, ob nützlich oder nicht, sahen alle recht interessant aus. Es war die ‚Health‘-app, die mich überzeugte. Keine Zettelwirtschaft oder Excel-Tabellen mehr, sondern alles zentral in einer Application (app) erfassbar und der Ärztin/dem Arzt digital überstellbar. Wenn solche Eindrücke reifen, dann ist das Gerät nicht mehr in weiter Ferne oder gar Tabu.

Fazit: Ich legte mir die besagte Uhr zu, richtete sie ein und begann die Erkundung. Als alter Apple-User (seit 1996) und technikaffiner Zeitgenosse fand ich mich schnell zurecht und kam eigentlich aus dem Staunen nicht mehr ‚raus. Die Schwachstelle neuer Tech-Gadgets ist eindeutig der Akku mit seiner (der Bauart dünner.. noch dünner gezollt) kurzen Laufzeit. Der Akku dieser Uhr hält bei mir ca. 1,5 bis 2 Tage. Geladen wird ohne Stecker ‚over the air‘. Einfacher geht es wohl kaum. Eine Gewöhnung an diese Uhr war für mich nicht von langer Dauer. Das geflochtene, sogenannte ‚Solo-Loop‘-(Stretch-) Armband vermittelte das Gefühl des Angenehmen. Die weiteren, technischen Spezifikationen sind der Apple-Seite zu entnehmen – natürlich, wie immer, von der absolut schönsten und einschmiegsamsten Art. Aus der Sicht merkwürdig… das Teil ist tatsächlich sehr angenehm zu tragen und missen möchte ich es nicht mehr. Zwei Dinge fehlen mir allerdings noch: Die Möglichkeiten, den Blutdruck und den Blutzucker zu messen. Das soll dem Vernehmen nach mit der übernächsten Version folgen.

Klarstellung: Das hier ist keine Werbung für ein Produkt, sondern eine rein subjektive Darstellung|Wahrnehmung. Natürlich gibt es von anderen Herstellern adäquate Produkte, die z.T. auch noch preislich attraktiver sind.

English

A comprehensive question that can|should not be answered so generally, as far as the ‚apple watch‘ is concerned. As a fan of mechanical watches, I had a clear answer so far: No. For me, a watch was a timepiece … and of course with complications like date, stopwatch, tachymeter, rotating bezel etc.. and – with manual winding. Vintage. Every 4-5 years a revision was natural for me. A Valjoux 72 – movement from the mid 60’s is obviously with such care almost indestructible and still extremely accurate. So… if a quartz watch was definitely out of the question for me; then why a smartwatch?

Then I saw the presentation of the Apple Watch, Series 6, and…. at least a certain amount of interest was there. Because – as a euphemistically older person, I saw functions that I only experienced in doctor’s offices or during inpatient stays: ECG, blood oxygen measurement, heart rate. In addition, the other, for me actually secondary functions such as pedometer, fitness tracker, etc..(there are also from other manufacturers!). Lots of other features, useful or not, all looked quite interesting. It was the ‚Health‘ app that won me over. No more paperwork or Excel spreadsheets, but everything can be recorded centrally in an application (app) and sent digitally to the doctor. When such impressions mature, the device is no longer a distant prospect or even taboo.

Conclusion: I bought the watch in question, set it up and started exploring. As an old Apple user (since 1996) and tech-savvy contemporary, I quickly found my way around and was actually amazed. The weak point of new tech gadgets is clearly the battery with its short runtime (due to the thinner… even thinner design). The battery of this watch lasts me about 1.5 to 2 days. It is charged ‚over the air‘ without a plug. It could hardly be simpler. Getting used to this watch was not of long duration for me. The braided, so-called ’solo loop‘ (stretch) bracelet gave the feeling of pleasantness. The other, technical specifications can be found on the Apple site – of course, as always, of the absolute most beautiful and cuddly kind. Strange from the point of view… the part is actually very comfortable to wear and I wouldn’t want to miss it anymore. Two things I’m still missing, though: the ability to measure blood pressure and blood sugar. This is supposed to follow with the next but one version.

Clarification: This is not an advertisement for a product, but a purely subjective representation/perception. Of course, there are adequate products from other manufacturers, some of which are even more attractively priced.

Messenger…


(English below)

Deutsch

Am 16. Januar 2021 schrieb ich über das Zwangsupdate von WhatsApp – die Zustimmung der User zu einem Datenmix mit Facebook, was natürlich nicht so genannt wurde und wird. Die User|Nutzer von WhatsApp wechselten aufgrund des nicht eindeutig zu verstehenden Inhaltes und der Bedeutung dessen, was da genau hintersteckt, zu alternativen Messengern wie Telegram, Threema, Signal usw.. WhatsApp gehört bekannterweise zum Facebook-Konzern Zuckerbergs, was -jedenfalls für mich- nicht gerade beruhigend und vertrauenseinflößend ist. Das ist keine Einzelmeinung. Kostenlos angebotene Dienste, die bei genauerer Betrachtung nicht kostenlos sind, sind wie ein Potemkinsches Dorf. Denn: Bezahlt wird nicht an der Kasse (Metapher), sondern versteckt – in diesem Falle mit den Daten der Nutzer, um damit Werbe-Profit zu generieren. Also prinzipiell hinterrücks, und die Nutzer können das Geschäftsgebaren schlecht bis nicht überblicken. Das ist alles nichts Neues. Facebooks|WA’s erster Versuch, die erweiterten Nutzungsregeln zum 08. Februar 2021 (eigentlich klammheimlich, weil die Meisten sofort auf ‚zustimmen‘ klicken) durchzusetzen, ist dahingehend gescheitert, dass nun der 15.Mai 2021 feststeht.

Es war wohl zumindestens Respekt vor der ‚massenhaften‘ Abwanderung zur Konkurrenz. Stärker beeindrucken wird das nicht nach dem Motto: ‚Milliarden User können sich nicht irren…‘. Schließlich hält man den ‚Datenmarkt‘ ja in den Händen und eine Lösung von WA vom Facebook-Konzerns wird immer komplizierter, je mehr Daten verschmolzen wurden|sind. Das würde Jahre dauern mit einem erheblichen Kostenaufwand.

Mein Fazit: Es gibt kostenpflichtige Messenger, z.B. Threema. Den nutze ich auch – aber in erster Linie fiel meine Entscheidung nach dem Löschen meines WA-Accounts auf Signal, der nach meinen Nachforschungen von Sicherheitsexperten als der wohl Sicherste empfohlen wurde und wird. Gesagt wird, dass Telegram den Datentransport verschlüsselt, die Daten auf den Servern allerdings von Leuten mit Zugang gelesen werden können. Das geht aus meiner Sicht gar nicht. Also für mich: Signal.

Klar ist und bleibt: Jede/r trifft da seine/ihre Entscheidung…

English

On January 16, 2021, I wrote about the forced update of WhatsApp – the consent of users to a data mix with Facebook, which of course was not and is not called so. The users of WhatsApp switched to alternative messengers such as Telegram, Threema, Signal, etc. because of the not clearly understandable content and meaning of what exactly is behind it. WhatsApp is known to belong to Zuckerberg’s Facebook group, which -at least for me- is not exactly reassuring and confidence-inspiring. This is not an isolated opinion. Services offered free of charge that are not free on closer inspection are like a Potemkin village. This is because payment is not made at the checkout (metaphor), but hidden – in this case with the user’s data, in order to generate advertising profit. In principle, this is a backdoor operation, and users have little or no insight into the business practices. None of this is new. Facebooks|WA’s first attempt to enforce the extended usage rules on February 08, 2021 (actually clandestinely, because most people immediately click on ‚agree‘) has failed to the extent that May 15, 2021 is now fixed.

It was probably at least respect for the ‚mass‘ migration to the competition. This will not impress more strongly according to the motto: ‚Billions of users can’t be wrong…‘. After all, one holds the ‚data market‘ in one’s hands and a solution of WA from the Facebook group becomes more and more complicated, the more data has been merged|sind. That would take years with a considerable cost.

My conclusion: There are paid messengers, e.g. Threema. I also use Threema, but after deleting my WA account, I decided to use Signal, which, according to my research, was and is recommended by security experts as the most secure. They say that Telegram encrypts the data transport, but the data on the servers can be read by people with access from it. From my point of view, that’s not possible at all. So for me: Signal.

Clear is and remains: Everybody makes his/her own decision…

Ein richtiger Schritt… A right step…


(English below)

Deutsch

Der Bundesrat (Länderkammer) fordert wechselbare Akkus in z.B. Smartphones. Eine Forderung, die hier im Blog schon diverse Male thematisiert wurde. Mein Blackberry Q10 (6 Jahre alt) hatte noch einen wechselbaren Akku. Die danach folgenden Geräte nicht mehr. Mit einer abfallenden Akkuleistung steht letztlich das ganze Gerät im Abseits, da ein Akkuwechsel fachmännisch getauscht werden sollte/muss, was nicht billig ist. Damit kommt die Spirale Entsorgung/recyceln – Neukauf in Gang. Noch funktionierende Geräte mit einem schwachen Akku werden gegen Neugeräte getauscht und die Elektomüllberge steigen. Neukauf bedeutet Nachproduktion und Nachförderung der erforderlichen Bestandteile, wie Seltene Erden, Neodym, Dysprosium oder Yttrium, Otium, Kobalt, Gold, Silber, Gallium, Tantal, Palladium, Lithium, usw.- das ist ein gewachsener Kreislauf. Verbunden damit sind die prekären Arbeitsverhältnisse im Rohstoffabbau – im Klartext: Die Ausbeutung der Arbeiter|innen in sklavenähnlichen Zuständen.

Die Forderung des Bundesrates ist aus der Sicht absolut begrüßenswert. Das auf Kosten der Akkukapazität gehende ‚Dünner-> noch dünner‘ … ist genau das ‚Ding‘ der Hersteller; damit steigern sie ihre Produktionszahlen und damit ihren Profit. Die Hersteller in Richtung ‚wechselbare Akkus‘ zu bewegen ist ein Dressurakt per Gesetz. Also nicht umgehbar. Wie schon mehrmals hier gesagt, sind 1-2 mm dickere Geräte mit entsprechend größeren, wechselbaren Akkus im Sinne des Verbrauchers. Solche Geräte werden länger zu nutzen sein – ganz im Sinne dieses Planeten.

Ich verweise auf das Reparatur-Manifest von iFixit hier im Blog.

English

The Bundesrat (state chamber) demands exchangeable batteries in e.g. smartphones. A demand that has already been discussed here on the blog several times. My Blackberry Q10 (6 years old) still had a replaceable battery. The devices that followed no longer have one. With a decreasing battery performance, the whole device is ultimately on the sidelines, since a battery replacement should/must be exchanged professionally, which is not cheap. This starts the spiral disposal/recycling – new purchase. Still functioning devices with a weak battery are exchanged for new devices and the electronic waste mountains increase. New purchase means re-production and re-extraction of the necessary components, such as ‚rare earths, neodymium, dysprosium or yttrium, otium, cobalt, gold, silver, gallium, tantalum, palladium, lithium, etc.- this is a grown cycle. Connected with this are the precarious working conditions in raw material mining – in plain language: The exploitation of the workers|in slave-like conditions.

The demand of the Bundesrat is absolutely welcome from the point of view. The ‚thinner-> even thinner‘ at the expense of battery capacity … is exactly the ‚thing‘ of the manufacturers; they increase their production numbers and thus their profit. Moving the manufacturers in the direction of ‚exchangeable batteries‘ is an act of dressage by law. So it can’t be avoided. As has already been said here several times, 1-2 mm thicker devices with correspondingly larger, exchangeable batteries are in the consumer’s interest. Such devices will be usable for a longer time – completely in the sense of this planet.

I refer to iFixit’s repair manifesto here on the blog.

WhatsApp schiebt Zwangsupdate auf den 15.Mai 2021 … WhatsApp pushes forced update to May 15, 2021 …


 (English below)

Deutsch

Die Konten derjenigen, die bis zum 8.Februar 2021 den Daten- und Nutzungsregeln von WhatsApp nicht zustimmen, sollten dann gelöscht werden. Nutzerdaten und bestimmte Umstände (?) sollten mit Facebook geteilt werden. Die Ausnahme sind (vorerst ?) die EU-Nutzer. Nun hat WA wegen der großen, weltweiten Verwirrung einen Rückzieher vollzogen und als Zieldatum den 15.Mai 2021 genannt (Quelle: Macwelt). WhatsApp gehört zu Facebook. Der Datenmix mit Facebook ist also nur aufgeschoben – und WA will bis dahin die Nutzer umfangreicher über die Änderungen informieren. (Euphemismus ?).

Zitate WhatsApp:

„Wir haben von zahlreichen Leuten gehört, dass unsere letzten Aktualisierungen viel Verwirrung hervorgerufen haben. Eine Menge Fehlinformationen befinden sich in Umlauf, die Bedenken verursachen.“

„Stattdessen enthalten diese Aktualisierungen neue Optionen, über die Personen mithilfe von WhatsApp Nachrichten an Unternehmen senden können. Die Änderungen erhöhen die Transparenz dazu, wie wir Daten erfassen und verwenden. Obwohl heute noch nicht viele über WhatsApp bei Unternehmen einkaufen, glauben wir daran, dass sich in Zukunft immer mehr dazu entschließen werden. Daher ist es wichtig, über diese Services zu informieren. Diese Aktualisierungen geben uns keinerlei zusätzliche Berechtigungen, Daten mit Facebook zu teilen.“

Viele Nutzer haben sich weltweit bei alternativen Messengern wie Signal, Telegram, Threema usw. angemeldet. Wenn WA derart reagiert, dann werden das schon erhebliche Zahlen sein. So oder so… WA wird seine Marktstärke ausspielen und das Zwangsupdate durchsetzen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. So lässt sich bei einer möglichen Trennung von WA und Facebook das entstandene Geflecht sicherlich über Jahre nicht entflechten. Wird darauf spekuliert – quasi ‚mal schauen, wer sich das traut und den Aufwand (Kosten) nicht scheut…?

Als bekennender Facebook-WA-Skeptiker nutze ich bereits seit einigen Jahren Telegram, Signal und Threema. Vorwiegend Telegram. Zuckerbergs Gebaren hat mich eigentlich von Anfang an abgestoßen. Wer schon zu seiner Studentenzeit die Leute, die ihm email-Adressen anvertrauten, ‚Trottel‘ nennt, ist mit Vorsicht zu ‚genießen’…

English

The accounts of those who do not agree to WhatsApp’s data and usage rules by February 8, 2021 should then be deleted. User data and certain circumstances (?) should be shared with Facebook. The exception is (for now ?) EU users. Now WA has pulled back because of the great, worldwide confusion and called the target date of May 15, 2021 (source: Macwelt). WhatsApp belongs to Facebook. So the data mix with Facebook is only postponed – and WA wants to inform users more extensively about the changes until then. (Euphemism ?).

Quotes WhatsApp:

„We’ve heard from numerous people that our recent updates have caused a lot of confusion. A lot of misinformation is circulating that is causing concern.“

„Instead, these updates include new options for people to send messages to businesses using WhatsApp. The changes increase transparency around how we collect and use data. While not many are purchasing from businesses via WhatsApp today, we believe more will choose to do so in the future. That’s why it’s important to provide information about these services. These updates do not give us any additional permissions to share data with Facebook.“

„Many users around the world have signed up for alternative messengers like Signal, Telegram, Threema, and so on. If WA reacts like this, then these will already be significant numbers. Either way… WA will play to its market strength and push through the forced update. Postponed is not canceled. In the event of a possible separation of WA and Facebook, the resulting network can certainly not be disentangled for years. Is there speculation on this – so to speak ‚let’s see who dares to do this and doesn’t shy away from the effort (costs)…?“

As a self-confessed Facebook WA skeptic, I have been using Telegram, Signal and Threema for several years. Mainly Telegram. Zuckerberg’s behavior has actually repelled me from the beginning. Anyone who calls the people who entrusted him with their email addresses ‚morons‘ when they were still students should be treated with caution…


Die andere Seite der schönen Smartphonewelt… The other side of the beautiful smartphone world…


(English below)

Deutsch

… sowie prinzipiell der Wegwerfgesellschaft. Von den Herstellern mit ausgefeilter PR und in der ‚Entsorgung‘ unter prekärsten Bedingungen befeuert. Das Problem dabei ist der Neukauf der Geräte (z.B. Smartphones) nach statistisch 20 Monaten, obwohl die noch funktionieren, allerdings von bahnbrechenden Neuerungen (Prozessor, Bildschirm, Pixel, Kamera, Akkulaufzeit, noch dünner usw.) technisch -kaum merkbar- überholt wurden. Das führt dann zu Szenerien, wie auf den Bildern gezeigt.

Dem aktuell denkenden und lebenden Mensch wird eine Glitzerfassade vorgeführt – eine suggerierte Vertrautheit zum scheinbaren Fortschritt. Ein Blendwerk der Verantwortungslosigkeit und Unvernunft. Dabei wird die runzlige Seite der Entsorgung euphemistisch nebenbei erwähnt- wenn überhaupt. Eine Nutzungsdauer bis zum nächsten Neukauf nach ca. 4-5 Jahren und eine tatsächliche Reparierbarkeit der Komponenten, die vorwiegend kaputt gehen (Bildschirm, Akku), wäre der richtige Ansatz. Hersteller dafür zu sensibilisieren, bedarf eines entsprechenden Nutzerverhaltens. Nicht Wegsehen, sondern genaues Hinsehen und das eigene, vorgegaukelte Bedürfnis dem eigenen Verstand zuführen, sind Worte und Forderungen, die den ‚Must-have-Menschen‘ schwer oder nicht zu vermitteln sind.

(Die Bilder sind TV-Screenshots) | (The pictures are TV screenshots)

Die Zusammenhänge sind noch wesentlich komplexer und sprengen den Rahmen dieses Beitrages. Richtig – es gibt Ansehnlicheres als diese Bilder. Doch – sie sind Realität. Jede|r Einzelne kann zur Eindämmung dieser menschenunwürdigen und gesundheitsgefährdenden Zustände beitragen, indem sie|er sein Smartphone, Tablet usw. länger nutz. Z.B 5 Jahre. Die Verkaufszahlen würden einbrechen und die Suche nach der Ursache würde die Hersteller dazu veranlassen, ihre Geräte reparaturfähiger und langlebiger zu produzieren. Ein bis zwei Millimeter dicker und dafür einen austauschbaren Akku mit längerer Laufzeit z.B..

Meine Blackberrys nutze ich seit 6 bzw. 7 Jahren. Sicherheitsbedenken sind nach wie vor nicht so hoch wie bei so manchem Neugerät mit Android. (Huawei ?). Völlig gleich, von welcher Marke – die Nutzer sollten die Hersteller durch ihre Kaufmoral regelrecht dazu erziehen, Geräte menschen- und planetenfreundlich anzubieten, damit der auf den Bildern gezeigte Wahnsinn aufhört oder zumindest massiv eingeschränkt wird. Nein – ich bleibe bei ‚aufhört‘.

Da kann Tim Cook (Apple CEO) das folgende iPhone 13 noch so hoch halten. Im Hinterkopf bleiben Bilder, wie die hier gezeigten, und noch schlimmer.

English

… and in principle the throwaway society. Fueled by the manufacturers with sophisticated PR and in the ‚disposal‘ under the most precarious conditions. The problem is the new purchase of the devices (e.g. smartphones) after statistically 20 months, although they still work, but have been technically -barely noticeably- overtaken by groundbreaking innovations (processor, screen, pixels, camera, battery life, even thinner, etc.). This then leads to scenarios as shown in the pictures.

A glittering facade is presented to the currently thinking and living human being – a suggested familiarity to the apparent progress. A dazzle of irresponsibility and unreasonableness. The wrinkled side of the disposal is mentioned euphemistically besides – if at all. A useful life until the next new purchase after about 4-5 years and an actual reparability of the components that predominantly break (screen, battery) would be the right approach. Making manufacturers aware of this requires corresponding user behavior. Don’t look away, but take a closer look and bring one’s own imagined need to one’s own mind are words and demands that are difficult or impossible to convey to the ‚must-have people‘.

The connections are even more complex and go beyond the scope of this article. Correct – there are more respectable things than these pictures. But – they are reality. Each individual can contribute to the containment of these inhumane and health endangering conditions by using his smartphone, tablet etc. longer. E.g. 5 years. The sales figures would collapse and search for the cause would cause the manufacturers to produce their devices more repairable and durable. One to two millimeters thicker and a replaceable battery with longer runtime, for example.

I have been using my BlackBerrys for 6 and 7 years. Security concerns are still not as high as with some new devices with Android. (Huawei ?). It doesn’t matter from which brand – the users should really educate the manufacturers through their buying morals to offer devices that are human- and planet-friendly, so that the madness shown in the pictures stops or is at least massively limited. No – I’ll stick with ’stops‘.

Tim Cook (Apple CEO) can still hold up the following iPhone 13. Images like the ones shown here remain in the back of the mind, and even worse.

Entschleunigung… Deceleration…


Deutsch

Passend zur Vorstellung des iPhones 12 poste ich hier meinen neuen Smartphonezugang: Ein Blackberry Classic mit dem so gut wie toten Betriebssystem Blackberry BB10. Warum so ein Downgrade (obwohl ich technikaffiner Mensch noch ein iPhone SE1 besitze) ? Das kann ich ganz einfach sagen: Weil mich dieses ganze ‚Schneller-Höher-Weiter-Ständig Aktuelle‘ mehr und mehr abstößt. Für noch schärfere Bilder (dafür habe ich meine Nikon DSLR), für mich als Normaluser kaum wahrnehmbaren Geschwindigkeitszuwachs, für immer noch Tippen auf Glas und all den angepriesenen ‚Must-have-features‘ usw.? Mal ein paar Sekunden länger warten, bis sich eine Webseite aufrufen lässt, ist kein Grund für mich, den ausbeuterischen Abbau von Ressourcen und die unmenschlichen Zustände sowohl in deren Gewinnung als auch in der Herstellung weiterhin zu akzeptieren und mit dem Neukauf zu fördern und aufrecht zu erhalten.

Interessant für mich ist die Tatsache, dass das von Blackberry eingestampfte, eigene Betriebssystem BB10 sicher war und in der heutigen Zeit wahrscheinlich noch sicherer ist, weil es für Hacker keine attraktive Angriffsfläche mehr bieten dürfte.

mein Blackberry Classic aus dem Jahre 2014 mit physischer Tastatur, die ohne ‚Frickelei‘ intuitiv zu bedienen ist.

Nun … sicherlich fast jeder ‚aktuell‘ lebende Mensch wird sich an den Kopf fassen und sagen: ‚Der hat echt ’ne Macke‘. Mag sein, dass es so ist, doch… dann habe ich sie gerne. Dieses Gerät und mein Blackberry Passport SE bieten nach wie vor exakt das, was für mich nicht nur ausreichend ist, sondern ein Erhebliches an Mehr! Was? In vorherigen Beiträgen habe ich das immer wieder ausgiebig beschrieben. Old School? Der Begriff suggeriert ein unhaltbares Stigma. Umweltbewusstsein z.B. gehört jedenfalls nicht dazu! Ja… es ist Entschleunigung. Die Distanzierung zum ständig animierten und suchterzeugenden Griff zum Smartphone, um ja nichts zu verpassen. weil ja alles schnell abrufbar ist. Warten ist zu einem Adjektiv geworden, das auf der Liste des Abschaffens steht. Eine suggerierte Zwangsvertrautheit und schier angewachsene Verbundenheit mit einem technischen Gerät, dessen Möglichkeiten sicherlich bei den meisten Nutzern nur marginal oder gar nicht genutzt werden – aber vorhanden sind. Wer braucht Millionen apps? Welchem Normal-Privatuser fällt auf, dass Benchmarks zehnprozentige Mehrleistungen zeigen? Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, wovon hier jetzt die Rede ist. Das damit erzeugte Stirnrunzeln kenne ich…

Dafür lässt man sich dann auf die Warteliste für das aktuellste Smartphone setzen, um ja nicht ‚hinten dran zu sein‘. PR-Opfer; so will es der Mainstream und so wollen es die Hersteller. Klar – ‚Es ist ja alles so schön bunt hier‘ (Nina Hagen)

Das hier soll keine Aufforderung sein zu einem so radikalen Downgrade -wie dem Meinen hier-, sondern eine Anregung dazu, eigene Geräte länger zu nutzen und z.B. bei Smartphones den Akku zu wechseln, wenn der seinen Geist aufgibt oder nicht mehr die Leistung bringt, die man erwartet. Das ist im Sinne dieses Planeten und der Menschen, die mit ihrer Arbeitskraft und den prekären Vorbedingungen den Luxus der ‚Must-have-Nutzer‘ überhaupt erst ermöglichen. Solche Gedanken sind nicht weltfremd, sondern mehr als notwendig und in die Tat umzusetzen, sofern aus der Menschheit eine Solidargemeinschaft werden soll. Ja… soll ! Das ist jedenfalls ein Beitrag dazu.

English

Deceleration…

To coincide with the launch of the iPhone 12, I am posting my new smartphone access here: A Blackberry Classic with the almost dead operating system Blackberry BB10. Why such a downgrade (although I still own an iPhone SE1) ? I can say that very simply: Because this whole ‚fast-up-higher-as-you-go‘ thing is increasingly repulsive to me. For even sharper pictures (that’s why I have my Nikon DSLR), for me as a normal user hardly noticeable increase in speed, for still tapping on glass and all the advertised ‚must-have features‘ etc. ? Waiting a few seconds longer to access a website is no reason for me to continue to accept the exploitative exploitation of resources and the inhumane conditions both in their extraction and in their production, and to promote and maintain this by buying a new one.

Interesting for me is the fact that the own operating system BB10, which was stomped by Blackberry, was secure and is probably even more secure today, because it should not be an attractive target for hackers anymore.

Well… surely almost every ‚currently‘ living person will grab his head and say: ‚He’s really crazy‘. It may be that it is so, but … then I like it. This device and my Blackberry Passport SE still offer exactly what is not only sufficient for me, but a lot more! What? In previous articles I have described this in detail again and again. Old school? The term suggests an untenable stigma. Environmental awareness, for example, is not one of them! Yes… it is deceleration. The distance to the constantly animated and addictive use of the smartphone, so as not to miss anything, because everything can be called up quickly. Waiting has become an adjective on the list of abolition. A suggested forced familiarity and almost grown attachment to a technical device whose possibilities are certainly only marginally used by most users or not used at all – but are there. Who needs millions of apps? Which normal private user notices that benchmarks show ten percent more performance? Many probably do not even know what we are talking about here. I am familiar with the frowning that this causes…

In return, you can be put on the waiting list for the latest smartphone so that you don’t have to be ‚behind‘. PR victims; that’s what the mainstream wants and that’s what the manufacturers want. Sure – ‚Everything is so beautifully colorful here‘ (Nina Hagen)…

This is not an invitation to such a radical downgrade – like mine here – but an encouragement to use your own devices for a longer period of time and, for example, to change the battery of smartphones when they give up the ghost or no longer deliver the performance you expect. This is in the interest of this planet and the people who, with their work force and precarious conditions, make the luxury of the ‚must-have users‘ possible in the first place. Such thoughts are not unworldly, but more than necessary and to put them into practice, if mankind is to become a community of solidarity. Yes… shall ! That is in any case a contribution to it.

Neu oder refurbished?… New or refurbished?…


Deutsch

Gemeint ist in diesem Falle die Alternative zum Kauf eines ’neuen‘ Laptops (falls nötig), wie in diesem Beitrag ein Macbook von Apple©. Warum die Beschränkung auf Apple©? Deren Geräte verwende ich seit 1996, weil ich mich damals am Arbeitsplatz mit MS DOS und später dann mit der Weltseuche Windows 95 an den Grenzen meiner Erträglichkeiten befand, Wobei für mich DOS noch erträglicher war als ’95 (Wohl, weil ich die commands verinnerlicht hatte). Zehn oder mehr Abstürze am Tag waren zehn zuviel. Dann kam für mich privat das MacOS (7/8/9) und ich war endlich von den ganzen exe’n usw. befreit. Bis dahin hatte ich nur gebrauchte Geräte, weil die Dinger neu einfach zu teuer waren (und immer noch sind!). Das erste Neugerät war 1999 ein (teures) iBook G3 Blue. Apple© verdiente gut an mir, und ich war immer mehr als zufrieden. Ich war ein Apple©-Nerd.

Geräte wurden voll funktionsfähig verkauft und machten Platz für neue. Richtig … voll funktionsfähig. Die Folgebesitzer/innen erhielten gepflegte und damit mehr als brauchbare Geräte von mir. Die Vorstellung ließ mich vergleichen, nicht nur wieviel Geld ein Neugerät verschlang, sondern wieviel ‚Mehr‘ es brachte – Hard- und Software? Zumal das Umweltbewusstsein (Ausbeutung der Arbeitnehmerschaft in der Produktion und der Rohstoffe, Müllberge, Klima usw.) stieg und ich zunehmend realisierte, dass ich mich darin vermeidbar eingebunden sah. Also wurde nach meinem kaputten eMac mit Röhrenbildschirm Ausschau nach einem iMac Alu gehalten. In der Bucht (Ebay©) sah ich dann das Angebot eines neuwertigen Gerätes, das ich dann ersteigerte. Gebraucht und nicht neu! Die Zuverlässigkeit dieses gebrauchten Gerätes erfreut mich bis heute.

Neuwertige, gebrauchte Geräte haben es an sich, dass der Nächste keine direkte Nachproduktion erzeugt, weil das Gerät bereits im Umlauf ist. Der Zusammenhang faszinierte mich.

Mein MacBook Pro 17″

Diesen Beitrag schreibe ich z.B. auf meinem -gebraucht gekauften- geliebten MacBook Pro 17″ aus dem Jahre 2010, auf dem ich ‚Retina‘ und ‚Touchbar‘ nicht vermisse. Der Vorbesitzer war ein bekennender Pedant im Umgang mit dieser teuren Technik wie ich. Mit diesem Klapprechner habe ich einen wunderbaren 17″- Bildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel vor mir, der mir ein Desktopgefühl vermittelt – alles nur kompakter. Selber aufgerüstet auf 8 GB RAM und einer 500 GB-SSD ist diese Rennmaschine immer noch up-to-date und wird es bei mir auch noch solange sein, wie es geht.

Gebraucht und/oder refurbished (die Geräte werden von Spezialisten gereinigt, hochwertig wiederaufbereitet und umfangreich getestet) zu kaufen, bietet die Chance, Dinge, die nicht mehr produziert werden, doch noch zu ergattern. Gleichfalls ist es preisgünstiger und das ist nachhaltig das Wichtigste : Umweltschonend.

Wenn Apple© auf die nächste Billion an Wert zugeht, dann war mein Beitrag aus der zweiten Reihe. –

English

New or refurbished?…

What is meant in this case is the alternative to buying a ’new‘ laptop (if necessary), like in this article a Macbook from Apple©. Why the restriction to Apple©? I’ve been using Apple© since 1996, because I was at my workstation with MS DOS and later with the world epidemic Windows 95 at the limits of my bearability. DOS was even more bearable for me than ’95 (probably because I had internalized the commands). Ten or more crashes a day was ten too many. Then MacOS (7/8/9) came for me privately and I was finally freed from all the exe’n etc. Until then I only had used devices, because the new ones were just too expensive (and still are!). The first new device was an (expensive) iBook G3 Blue in 1999. Apple© earned well from me and I was always more than satisfied. I was an Apple© nerd.

Units were sold fully functional and made room for new ones. Correct … fully functional. The subsequent owners received well-kept and thus more than usable devices from me. The idea made me compare not only how much money a new device cost, but how much ‚more‘ it brought – hard- and software? Especially since the environmental awareness (exploitation of the workforce in production and raw materials, mountains of garbage, climate etc.) increased and I realized more and more that I was involved in it in an avoidable way. So, after my broken eMac with tube display, I was looking for an iMac Alu. In the bay (Ebay©) I saw the offer of a new device, which I bought at an auction. Used and not new! The reliability of this used device pleases me until today.

As good as new, used devices have it in itself that the next one does not produce a direct post-production, because the device is already in circulation. The context fascinated me.

I am writing this article for example on my beloved MacBook Pro 17″ from the year 2010, on which I don’t miss ‚Retina‘ and ‚Touchbar‘. The previous owner was an avowed pedant in handling this expensive technology like me. With this folding computer I have a wonderful 17″ screen with a resolution of 1920 x 1200 pixels in front of me, which gives me a desktop feeling – all just more compact. Even upgraded to 8 GB RAM and a 500 GB SSD, this racing machine is still up-to-date and will be with me as long as it is possible.

Buying used and/or refurbished (the equipment is cleaned by specialists, reconditioned to a high standard and extensively tested) offers the chance to get hold of things that are no longer in production. It is also cheaper and this is the most important thing in the long run: environmentally friendly.

If Apple© is approaching the next trillion in value, then my contribution was from the second row. –

‚Digitale Ethik’… ‚Digital Ethics’…


Deutsch

Wie definiert man ‚Digitale Ethik‘ ? Vielseitig. Am Beispiel der sogenannten ‚Sozialen Medien/Netzwerke‘ wird sehr deutlich, dass sie keine solchen mehr sind. Eher ‚Asoziale Medien/Netzwerke‘. Zumindest diejenigen, die Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, oder Messenger allgemein (ich Telegram) nutzen, kommen kaum noch davon los, weil sie der Umgang damit gesellschaftlich standardisiert und normativ festhält und .. ja – fesselt. Da passt die Formulierung ‚digitales Proletariat der großen Digitalkonzerne‘ (USA/China usw.). Diese Digitalkonzerne -auch Monopolisten- machen Milliarden mit den Daten und der Lieferant des ‚Rohstoffes Daten‘ erhält nichts. Deshalb Proletariat. Das ist noch plumper als zur Zeit der Industrialisierung im 19.Jahrhundert- allerdings existentiell harmloser. Und aus dieser Einseitigkeit entsteht der Gedanke, die ‚Sozialen Medien‘ schlichtweg abzuschalten, bis eine ethisch vertretbarere Gleichwertigkeit existiert. Da die Mühlen der Politik und der Justiz langsam mahlen, bleibt absehbar eine einseitige Situation. Für die Digitalkonzerne ist Wettbewerb nicht das Gewollte, sondern das Monopol, also der zentrale Schmelztiegel (Big Data). Das Netz vergisst nie… Daten sind ‚just in time‘ umfassend verknüpfbar.

Eine kostenfreie Suchanfrage bei einer Suchmaschine (z.B. Google) bezahlt man mit seinen Daten (IP, Art und Inhalt der Anfrage, bereits verknüpfte Daten, Suchgewohnheiten, Vorlieben usw.). Alles zu deren Vervollständigung der persönlichen Profile der Nutzer und kommerziell extrem profitträchtig. Das sieht man sehr gut bei einem Aufruf der ebay-Seite. Da werden einem die vorherigen Suchen links angezeigt. Alles kein Problem für die Algorithmen. Das ist kein Glücksspiel; das ist Absicht oder auch Datengier. Wie durchleuchtet man doch ist…

Mehrmals habe ich meinen WhatsApp- Account gelöscht und war genötigt, ihn immer wieder danach zu reaktivieren. Erstaunlicherweise waren die als gelöscht bestätigten Daten auch noch nach einem Jahr wieder da. Stammdaten für die Ewigkeit. Simsalabim. Das Netz vergisst nie… in diesen Fällen Facebook/WhatsApp – der ungezügelte Monopolist. Die -in meinen Augen- schamlose Datenkrake, die macht und nahezu machen kann, was sie will. Digitale Ethik bedeutet konsequentes Handeln im Sinne und in der tatsächlichen Orientierung an den Menschenrechten. Das schließt die digitale Ebene mit ein! Nahezu unkontrollierte Maßlosigkeit und unersättliches Machtstreben braucht einen dämpfenden Mechanismus.

English

How do you define ‚digital ethics‘ ? Versatile. The example of the so-called ’social media/networks‘ makes it very clear that they are no longer such. Rather ‚antisocial media/networks‘. At least those who use Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, or Messenger in general (I use Telegram), can hardly get away from it, because dealing with it is socially standardized and normative and … yes – captivating. The phrase ‚digital proletariat of the big digital companies‘ (USA/China etc.) fits the bill. These digital companies – also monopolists – make billions with the data and the supplier of the ‚raw material data‘ receives nothing. Therefore proletariat. This is even clumsier than at the time of industrialization in the 19th century – but existentially more harmless. And from this one-sidedness the idea arises to simply switch off the ’social media‘ until an ethically more justifiable equivalence exists. Since the mills of politics and justice grind slowly, a one-sided situation remains foreseeable. For the digital groups, competition is not what they want, but rather a monopoly, i.e. the central melting pot (Big Data). The network never forgets… Data can be comprehensively linked ‚just in time‘.

A free search query with a search engine (e.g. Google) is paid with your data (IP, type and content of the query, already linked data, search habits, preferences, etc.). Everything to their completion of the personal profiles of users and commercially extremely profitable. You can see this very well when you visit the ebay site. The previous searches are displayed on the left. No problem for the algorithms. This is not a gamble; this is intention or even data greed. How radioscopic one is…

I have deleted my WhatsApp account several times and have been forced to reactivate it again and again. Surprisingly, the data confirmed as deleted was still there after one year. Master data for eternity. Simsalabim. The net never forgets… in these cases Facebook/WhatsApp – the unbridled monopolist. The -in my eyes- shameless data octopus, which does and almost can do what it wants. Digital ethics means consistent action in the sense and in the actual orientation towards human rights. That includes the digital level! Nearly uncontrolled immoderation and insatiable striving for power needs a dampening mechanism.


iMac-RAM nachrüsten… retrofit iMac RAM…


Die Anschaffung eines neuen iMac für meinen 2011-er ist passé. Das neun Jahre alte Gerät habe ich damals mit 8 GB (2x4GB)gekauft. Nun bekommt er, der iMac, das Doppelte – dachte ich. Also nahm ich aus dem linken Schacht die 2×4 GB heraus und setzte 2×8 GB rein. Nach dem Start erwartete ich natürlich 16 GB. Wie auf dem Screenshot zu sehen, sind es aber 20 GB. Zu den 16 GB sind noch die verbliebenen 4 GB aus dem rechten Schacht hinzuzurechnen – also 20 GB. Adam Riese lässt grüßen…

Weiterhin wäre noch eine Option möglich: Eine große SSD … mindestens 1 TB. So, wie mein iMac jetzt läuft, ist es noch nicht nötig, die 1 TB HD gegen eine entsprechende SSD zu tauschen. Denn – Neukauf erzeugt Neuproduktion. Das ist nicht in meinem Sinne.

Also Erweiterung statt Neukauf.

Mit der zu sehenden Konfiguration komme ich mehr als klar. Da ich mit der HD und dem ganzen System in erster Linie Office-Programme und eine gute Bildbearbeitung brauche, bin ich -aus meiner Sicht- noch für Jahre gut gerüstet.

Ob es ein Wermutstropfen ist, dass mit High Sierra ein nicht mehr zu aktualisierendes Betriebssystem installiert ist, kann ich ganz einfach beantworten: High Sierra erhält auch weiterhin (vielleicht Jahre?) Updates. Catalina, die aktuelle Version, geht schon nicht mehr, geschweige denn Big Sur. Auf meinem MB Air habe ich Catalina installiert. iTunes fällt weg usw.. IOS-Geräte werden im Finder angezeigt, worauf ich eigentlich gewartet habe. Feststellen konnte ich, dass mir das praktisch egal ist. Deswegen erweitere ich den alten Computerspruch ‚Never change a running system‘ mit ‚… ‚only if necessary‘.

Der Arbeitsaufwand für den RAM-Austausch war minimal und ist von nahezu Jedem, der mit einem passenden Kreuzschlitz -Schraubenzieher umgehen kann und kein Grobmotoriker ist, machbar. Danke an iFixit für die hervorragend bebilderte Anleitung.

English

Buying a new iMac for my 2011 is a thing of the past. I bought the nine year old device with 8 GB (2x4GB). Now he, the iMac, gets twice that – I thought. So I took the 2×4 GB out of the left slot and put 2×8 GB in. After the start I expected 16 GB of course. But as you can see on the screenshot, there are 20 GB. To the 16 GB I have to add the remaining 4 GB from the right slot – so 20 GB. Adam Riese sends his regards…

Another option would also be possible: a large SSD … at least 1 TB. With the way my iMac is running now, it’s not yet necessary to swap the 1TB HDD for a corresponding SSD. Because – new purchase creates new production. That is not in my sense.

So expansion instead of new purchase.

I am more than happy with the configuration that can be seen. Since with the HDD and the whole system I primarily need office programs and a good image editing, I am – from my point of view – well prepared for years to come.

Whether it is a downer that High Sierra is an operating system that can no longer be updated, I can answer very simply: High Sierra will continue to receive updates (perhaps for years?). Catalina, the current version, is no longer available, let alone Big Sur. On my MB Air, I have installed Catalina. iTunes is no longer available, and so on. IOS devices are displayed in the Finder, what I was actually waiting for. I could see that I don’t care about that. Therefore I extend the old computer saying ‚Never change a running system‘ with ‚… … „only if necessary“.

The amount of work for RAM replacement was minimal and can be done by almost anyone who can handle a suitable Phillips screwdriver and is not a gross motorist. Thanks to iFixit for the excellent illustrated manual.