Bis sie ‚auseinander fliegen’…


Die Vorliebe für einen quadratischen Bildschirm zeigt sich hier. Eines haben die hier abgebildeten Geräte aber gemeinsam: Sie sind schon ‚etwas‘ älter und funktionieren alle noch einwandfrei. Ein Jedes mit seinen Vor- und Nachteilen. Zu klein, zu länglich und nicht breit genug, zu groß … alles buchstäblich Ansichtssache. Für mich sind sie alle noch erste Wahl und bleiben es auch, bis sie auseinander fliegen. Braucht mein iPhone SE drei Kameras und meine ‚Brombeeren‘ schnellere Prozessoren? Muss das iPad größer und neuer sein? Im Hinblick auf die Müllberge, die Produktionsemissionen usw. ist die Antwort klar und einfach: NEIN !

Sollten die Forderungen nach Reparierbarkeit durch den Verbraucher erfolgreich werden, dann werden diese Geräte bis dahin sicherlich noch einige Jahre ihren Sinn erfüllen. Denn… von den abgebildeten Geräten ist tatsächlich nur das kleine Q10 derart, dass ich selber ohne Anleitung den Akku wechseln kann. Bei den anderen Drei nicht! Selbst mein geliebtes Passport bleibt da außen vor. Das Q10 ist fünf Jahre alt und funktioniert tadellos mit einer Tastatur, die nahezu beispiellos ist.

iPhone SE/iPad mini 4/ Blackberry Passport/Blackberry Q10

Nachhaltigkeit in der Nutzung technischer Geräte ist der Grund, warum ein Beitrag -wie dieser- geschrieben wird. Nicht auf den PR-Leim der Hersteller zu treten und das Vorhandene länger zu nutzen, ist im Sinne dieses Planeten. Wenn sich eine solche Sichtweise intensiver verbreitet, dann werden sich die Hersteller den sich daraus ergebenden Änderungen des Verbraucherverhaltens anpassen. Das ist nicht unmodern oder uncool … nein, das ist zwingend nötig und ja … wenn ‚man‘ so will – pragmatisch intelligent und zukunftsorientiert.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen)).

Das jeweils Neueste muss nicht immer die höchste Priorität haben…


Wahrscheinlich interessiert das Folgende kaum jemanden – oder keinen. Trotzdem:

Ist ‚man‘ uncool, unmodern, nicht auf Höhe der Zeit oder einfach nur uninteressant und belächelnswert, wenn ‚man‘ immer und immer wieder schreibt und betont, dass überholte Technik nicht nur einen Reiz hat, wenn sie nach vielen Jahren nach wie vor noch funktioniert und gerne benutzt wird? Warum? Weil weniger mit Features und Animationen überladen damit -wie ich das sehe und erlebe- zielführender gearbeitet oder allgemein umgegangen werden kann. Ich z.B. gehe mit aktuellen Geräten (Macs, iPad, iPhone) um und kenne deren wohl entscheidenden Vorteil, nämlich Geschwindigkeit, Display, Updates usw.; doch… meine Schätzchen kommen dabei nicht zu kurz. Geräte, die bei mir einfach immer noch funktionieren. Z.B. meine Apple Newton ( 22 Jahre alt), mein Powerbook Pismo und mein iBook Clamshell (beide 19 Jahre alt), mein iMac (8 Jahre alt), Ur-iPad usw.. Einschalten -> läuft!

Da ist meine ’schwarze Lady‘, das Powerbook G3 Pismo (selber aufgerüstet mit SSD und RAM). MS-Office 2008 -Dokumente öffnen schneller als an meinen aktuellen Rechnern (z.B. mit macOS Catalina), sind eben nicht so überladen und kostenintensiv wie Softareabos. Der Rechner ist, wie gesagt, 19 Jahre alt und hat kein Retina-Display, dafür eine nahezu unerreichte Tastatur, die ich Vielschreiber als unverwüstlich beschreibe. Diese Tastatur klappt man mit zwei Griffen auf und hat dann Zugang zum Innenleben. Mit Kenntnis und/oder guter iFixit- Anleitung lässt sich vom Laien nahezu alles austauschen oder aufrüsten. Ein Rechner, der zeigt, wie benutzerfreundlich Laptops konstruiert und gebaut werden können. Das mit einem aktuellen MacBook Pro zu veranstalten, ist nicht unbedingt empfehlenswert oder schlichtweg gar nicht möglich und damit ein Fall für Profis, die nicht umsonst arbeiten.

Nun … seit zwei Wochen setze ich ein iPhone mit aktuellem Betriebssystem ein, um zu sehen, ob es mein Blackberry Passport ablösen könnte, da Blackberry sein eigenes Betriebssystem eingestampft hat und nicht mehr wartet. Die haben ihre Nutzer aus spekulierbaren Gründen im Regen stehen lassen und beenden 2020 ihr BB10-Betriebssystem. Ein Betriebssystem, das ich für das beste immer noch halte und das es für mich ist. Kunden wurden mit Versprechungen belogen und ständig hinter die Fichte geführt.

Im direkten, praktischen Vergleich mit dem IOS versuche ich so objektiv wie möglich zu sein. Denn um eine Alternative zum BB10 sollte ich mich schon jetzt kümmern, da mein Blackberry Passport nicht ewig hält. So schaltet Blackberry seine ‚Blackberry World‘ (App-Store) Ende diesen Jahres ab. Das war’s dann mit app-downloads! Updates gibt es schon lange nicht mehr!

Fazit des genannten Vergleiches: Das lässt sich kurz und einfach sagen: Gestern habe ich die SIM-Karte wieder aus dem iPhone genommen und in mein Passport gesteckt! Das sagt eigentlich alles! Weg vom ‚Bananendisplay‘ hin zum quadratischen Display, auf dem man ohne ständiges Drehen Tabellen lesen und mit physischer Tastatur, die auch als Trackpad fungiert, bearbeiten kann. Übersichtlich … Hinzu kommt die für mich hervorragende Sprachqualität.

Dieses ’schneller-höher-weiter-neuer‘ ist Marketing und wohl auch getarnte Profitgier pur. Mein Passport läuft im 5. Jahr und hat immer noch eine Akkuleistung von 2 Tagen bei durchschnittlich 1,5 bis 2 Stunden/Tag.

Warum sollten aktuelle, hochgezüchtete Geräte nicht 4- oder 5 Jahre im Kundengebrauch sein? Warum sollten sie nicht problemlos vom Kunden reparierbar sein? Z.B. Akkutausch? Verklebte Akkus verhindern das und beenden die Garantie. Abgesehen von den Bergen an Elektroschrott, der mit dem Argument ‚Recycling‘ verharmlost wird. Ein widerlicher Euphemismus!

Das Recht auf Reparatur ist demzufolge eine Forderung, die aus dem gesamten, damit verbundenen Kontext resultiert. Das jeweils Neueste muss dann nicht immer die höchste Priorität haben, wenn eine sinnvolle Reparatur möglich ist. (Siehe mein in diesem Blog gepostetes Reparaturmanifest von iFixit).

Natürlich kann mensch das alles ganz anders sehen … doch – mir ist immer noch nicht bekannt, dass ein Ersatzplanet gefunden wurde, der kurz- oder mittelfristig erreich- und bewohnbar ist und das mögliche Bewohner dort das auch zulassen….!

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen)).

My Blackberry Passport is spinning out…


Rate This

My fidelity to my Blackberry Passport smartphone I’ve already let hang out here several times. It’s still the best thing I had in my hands for my smartphone. I’m using it for the fifth year. The square screen, the physical keyboard that works as a trackpad at the same time, the best operating system for smartphones in my opinion, the expandability with a memory card (not possible in the iPhone), table-compatible without landscape mode, easy integration into the home network, excellent voice quality etc. etc…

The Blackberry operating system BB10 is not only an obsolete model, but has been virtually crushed by Blackberry. The production of hardware was stopped and with the change from BB10 to Android Blackberry changed from a racehorse to an average horse. This obviously had a plan, because the company shifted its activities to the software sector. Customers, like me, were left standing in the rain. My passport wasn’t and isn’t a cheap or mid-range product, and it was to be expected at the time of purchase that the manufacturer would maintain its operating system, i.e. update it – for years to come, as it was advertised.

Unfortunately a mistake. Now I’m not sure anymore if the BB10 is still so safe to use with a relatively good feeling in the net. There is hope that hackers won’t see an expired operating system as a target because the dwindling number of users is no longer worth the effort.

What does it follow from what has been said so far? Correct… one orients oneself around and looks for alternatives. So I use my beloved passport as a working tool (calendar/tables/texts/notes etc.) mainly in the Wlan. The integration into the home network is problem-free and not via a special program (e.g. iTunes at Apple). This would also be possible with an Android.

Which alternative is possible for me? Android definitely does not come into the closer selection for me. It simply doesn’t ’suit‘ me, because my trust in Google is ambivalent. A product from China? I’m more than sceptical about the reports about government spyware etc..

Parallel to my passport, I’ve been using an Apple product for three weeks now, since I’ve been an Apple user since 1996 and an iPhone offered itself there. It’s an iPhone SE. More and more I get used to this small, handy and therefore very practical device. With macOS Catalina the synchronization and the integration into the network via the Mac Finder becomes possible and is finally iTunes-independent, because iTunes is also split, as I read it. So more user-friendly and accessible. I think that’s an innovation from Apple.

Still, it’s not a passport with BB10. But a – for me – obvious alternative, with which I can live and be satisfied.

Clarification: This is not an advertisement for the manufacturer of the SE and does not deny any other manufacturer or operating system his right to exist, but is the product of a purely personal opinion formation.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind!).

Mein Blackberry Passport trudelt aus…


Meine Treue zu meinem Blackberry Passport-Smartphone habe ich hier schon mehrfach ‚raushängen lassen. Nach wie vor ist es für meine Zwecke das Beste, was ich smartphonemäßig in den Händen hatte. Ich benutze es im fünften Jahr. Der quadratische Bildschirm, die physische Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad funktioniert, das aus meiner Sicht beste Betriebssystem bei Smartphones, die Erweiterbarkeit mit einer Speicherkarte (im iPhone nicht möglich), tabellentauglich ohne Landscape-Modus, problemlose Einbindung ins Heimnetzwerk, hervorragende Sprachqualität usw. usw..

Das Blackberry Betriebssystem BB10 ist nicht nur ein Auslaufmodell. sondern quasi von Blackberry eingestampft worden. Die Herstellung von Hardware wurde eingestellt und mit dem Wechsel von BB10 auf Android ist Blackberry sozusagen von einem Rennpferd auf ein durchschnittliches Pferd umgestiegen. Das hatte offensichtlich Plan, denn das Unternehmen verlagerte seine Aktivität in den Softwarebereich. Kunden, wie ich, blieben dabei knallhart im Regen stehen. Mein Passport war und ist kein Billig- oder Mittelklasseprodukt, und es war beim Kauf zu erwarten, dass der Hersteller sein Betriebessystem warten, also updaten würde – und das noch jahrelang, so, wie es beworben wurde.

Leider ein Irrtum. Nun bin ich mir heute nicht mehr sicher, ob das nicht mehr upgedatete BB10 überhaupt noch derart sicher ist, um es noch weiterhin mit einem relativ guten Gefühl im Netz nutzen zu können. Dabei besteht die Hoffnung, dass Hacker ein ausgelaufenes Betriebssystem nicht als Zielobjekt ansehen, weil die schwindende Nutzerzahl den Aufwand nicht mehr lohnt.

Was folgert aus dem bis hierher Gesagten? Richtig… man orientiert sich um und sucht nach Alternativen. Ich setze also mein geliebtes Passport als Arbeitsgerät (Kalender/Tabellen/Texte/Notizen etc.) vornehmlich im Wlan ein. Die Einbindung ins heimische Netzwerk ist nämlich problemlos und nicht über ein spezielles Programm (z.B. iTunes bei Apple). Das wäre auch mit einem Android möglich.

Welche Alternative kommt für mich in Frage? Android kommt für mich definitiv nicht in die nähere Auswahl. Es ‚liegt‘ mir einfach nicht, weil mein Vertrauen zu Google ambivalent ist. Ein Produkt aus China? Da bin ich mehr als skeptisch bei den Berichten über staatliche Spyware usw..

Parallel zu meinem Passport nutze ich seit drei Wochen ein Produkt von Apple, da ich seit 1996 Apple-User bin und ein iPhone sich da anbot. Es ist ein iPhone SE. Mehr und mehr gewöhne ich mich an dieses kleine, handliche und damit sehr praktische Gerät. Mit macOS Catalina wird die Synchronisation und die Einbindung ins Netzwerk über den Mac-Finder möglich und ist damit endlich iTunes-unabhängig, da iTunes ebenfalls aufgeteilt wird; so wie ich das gelesen habe. Also nutzerfreundlicher und zugänglicher. Das halte ich für eine Innovation seitens Apple.

Trotzdem ist es kein Passport mit BB10. Aber eine -für mich- offensichtliche Alternative, mit der ich dann auch leben und zufrieden sein kann.

Klarstellung: Das ist keine Werbung für den Hersteller des SE und spricht auch keinem anderen Hersteller oder Betriebssystem seine Existenzberechtigung ab, sondern ist das Produkt einer rein persönlichen Meinungsbildung.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

Herrscher über Leben und Daten…


In der Süddeutschen Zeitung las ich heute (04.01.2019) einen Artikel, in dem über ein gemeinsames Essen von und bei Mark Zuckerberg (Facebook/What’sApp/Instagram) und dem Twitter-Chef Jack Dorsey im Jahre 2011 berichtet wird. Das ist nichts Besonderes. Doch… die Details dazu, also was serviert wurde, bedarf des Vergleiches mit der eigenen Kompatibilität dazu im Hinblick auf die dargestellte Achtung oder Nichtachtung des Lebens ansich. Also der eigenen Einstellung zum Leben jedweder Art. Wer mich kennt, der weiß, dass das gar nicht kompatibel sein kann. –

Um was geht es? Den Angaben des Twitter-Chefs in einem Interview mit dem amerikanischen ‚Rolling Stone‘ zufolge, gab es ‚Ziege‘ … , die Zuckerberg eigenhändig nach Einsatz eines Elektroschockers mit einem Messer getötet hatte. Das weitere Vorgehen überließ er dann Anderen. Dorsey antwortete auf die Frage, ob es denn geschmeckt habe, dass er nur seinen Salat aß.

Hintergrund für die Aktion Zuckerbergs (das Töten der Ziege) war, dass dieser ein Jahr lang nur ‚etwas‘ aß, was er selber getötet hatte. – Das deckt sich mit der Aussage, dass das Essen von getöteten Tieren nur dem zustehe, der selber in der Lage ist, ein Tier zu töten. Also Konsequenz? Aus der Sicht – ja. Nur … Die Antwort ist zu leicht und zu oberflächlich.

Ich will hier nicht die Moralkeule schwingen, wohl aber herausstellen, dass es hier um das Entseelen einer Physis geht. Also Ethik. Und das gipfelt in den sechs W-Fragen : ‚Wer macht Was, Wann, Wie, Wo und Warum? ‚

Fünf davon sind im obigen Text beantwortet. Es beibt das ‚Warum‘.

Zuckerberg ist Milliardär und von Beruf u.a. Datensammler oder umgekehrt. 2,5 Milliarden Menschen nutzen seine apps und vertrauen ihm ihre Daten an. Im Kontext erzeugt das einen ‚merkwürdigen ‚ Beigeschmack. Für mich stellt sich da die konkrete Frage: Kann ‚man‘ so einem Menschen seine mehr oder weniger vertraulichen Daten anvertrauen? Einem, der schon als Student die, die ihm ihre email-Adressen anvertrauten, als ‚Trottel‘ bezeichnete (siehe vorherigen Beitrag) und der nunmehr als Tiermörder aus niederen Beweggründen bezeichnet werden kann/darf. Als jemanden, der einem Spleen oder einer fixen Idee als Pseudo-Rechtfertigung seines Handelns folgt und damit als konsequenter Macher gelten möchte – nein will? Einer, an dem man hochschaut, der Vorbild zu sein vorgibt und sich als Herrscher über Leben und Tod darstellt? Eine Inszenierung nahezu grenzenloser Macht… einer, dem die Achtung vor dem Leben jeglicher Art ’scheißegal‘ ist. Es sind ja nur Nutztiere ohne Seele, wie es noch allgemein gesehen und gehandhabt wird… Jemand, der die Verwerflichkeit seines Charakters nicht nur überspielt, sondern als ’stark‘ inszeniert und das ohne erkennbare Empathie dem Leben gegenüber. Einem solchen Menschen seine persönlichen Daten anzuvertrauen, ist Poker durch Machtkonzentration..

Die Vorstellung, dass Zuckerberg hin und wieder als Präsidentschaftskandidat ins Spiel gebracht wird, lässt in diesen Zusammenhängen was auch immer erahnen, sofern er so ein Ziel erreichen würde. Wäre das die Quadratur des aktuellen US-Präsidenten? Wie hieß und heißt das noch immer als Metapher: ‚Die Geister, die ich rief…..‘.

Liebe Mitmenschen. Derartige Charaktere gehören nicht auf die Entscheiderbühne – egal welcher Art. Ihr Mummenschanz muss enttarnt und ausgehebelt werden. Politisch durch Wahlen und in Sachen Zuckerberg die Zerschlagung des Facebook-Konzerns.

So etwas ist nicht unbedingt leicht, denn 2,5 Milliarden Menschen nutzen Facebook, What’sApp und Instagram. Diese gigantische Zahl ließe sich durch konsequente und permanente Aufklärung minimieren – oder anders gesagt: ‚Ich träume weiter…‘.

Persönliches Fazit: Ich werde meine Fäden zum Facebook-Konzern kappen. Also in meinem Fall ist das  dann nur noch What’sApp! Happy SMS, email, Telefon, Briefe, persönliche Kontakte etc.. Und das in Kürze.

Die ‚Welt‘ bleibt ohne den bestehenden Facebook-Konzern nicht stehen und bietet auch ohne den gute Verknüpfungen!

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

 

 

 

 

 

 

 

‚The Big Five‘ …


In diesem Falle sind nicht die schwierigsten und gefährlichsten, zu jagenden fünf Tierarten in Afrika gemeint, sondern die fünf Internet-Konzerne: Amazon, Google, Facebook, Apple und Microsoft mit einem Marktvolumen von ca. 3,5 Billionen US-$ und einem Barvermögen (netto) von über 300 Milliarden US-$. Zahlen, die die Vorstellungskraft mehr als strapazieren. (Die Zahlen sind diversen Angaben frei dem Internet entnommen).

Das ist Statistik. Wo sind die Probleme?

Die Bedarfsweckung und das Marketing sind Grundsäulen der Verführung. Das gilt für Hard- und Software und Dienstleistungen zugleich. Ein neues Smartphone, ein neuer Rechner; also ein neues Gerät nahezu jedweder Art, wird als ‚must-have‘ verkaufspsychologisch im Höchstmaße nahezu ohne Budgetierung der Kosten angepriesen. Dem (potentiellen) Kunden wird mit aggressiver Werbung suggeriert, dass er dann dem Zeitgeist entspricht, wenn er sich dahingehend ständig aktualisiert (männlich, weiblich und *). Die bequeme Zustellung von Produkten am Tag nach der Onlinebestellung ist – bequem.

Hier soll es mir um eine sich auftürmende Folge daraus gehen: Machtkonzentration durch das Sammeln von Daten der Nutzer. Metadaten, Nutzerverhalten usw. werden gespeichert.. Die plattesten ‚Argumente‘ ( z.B… ‚ich habe nichts zu verbergen‘ etc.) müssen nicht mehr kommentiert werden, da sie nicht Halb- sondern reines Unwissen sind.

Beispiel Facebook:                                                                                                                  Zuckerbergs Facebook beweist aktuell wieder seine wahre Absicht: Die Durchleuchtung der Nutzer und das damit verbundene Absaugen ihrer Daten und ihres Nutzerverhaltens zwecks Erstellung von Profilen und das Generieren von Profit durch Werbung. Gut, wird man sagen; das ist das Geschäftsmodell des Konzerns – doch… allein die Vorstellung, dass nun plattformübergreifend Facebook mit What‘sApp und Instagram verbunden sein sollen, ist eine gefährliche Konzentrierung, die zum Missbrauch einlädt. Das will ich hier nicht direkt unterstellen, doch … genau da liegt die Gefahr. Die Daten von 2,5 Milliarden Menschen werden somit zusammengeführt. Bei der Übernahme von What’sApp (WA) sagte Zuckerberg, dass er Facebook und WA nicht verknüpfen wolle und sagte das zu. Das war eine falsche Angabe. Dann brach er sein Versprechen und tat genau das. Die Strafe der EU (110 Millionen €) wurde wohl aus der Portokasse gezahlt. Nun kommt noch Instagram dazu. Datenleaks und Fakenews gepaart mit einer nicht mehr verstehbaren Unternehmenskultur in der Grauzone sind alles andere als vertrauenswürdig. Es wird also gelogen und betrogen und die Nutzer halten das alles für irgendwie dazugehörig und bleiben an der ‚Leine‘, obwohl mit ihren Daten jongliert und gehandelt wird. Das wird dann ‚maßgeschneiderte Werbung‘ genannt.

Entlarvend ist ein Zitat Zuckerbergs aus seiner Studentenzeit, als er gefragt wurde, wie er es geschafft hat, über zweitausend Emailadressen zu sammeln: Hier seine damalige Antwort; „Die Leute vertrauen mir. Was für Trottel.“

Das zeigt, dass die Angaben des Facebook-Konzerns so gut wie nichts wert sind. Sind das noch Taschenspielertricks auf Milliardenniveau?

Nun zur Gefahr: Es ist gefährlich, wenn der einzelne Bürger nicht mehr weiß, wer etwas über ihn weiß. Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist so ein Mittel der Kontrolle und Verhinderung von Datenmissbrauch durch Konzentration und Kommerzialisierung.

Im Facebook-Konzern verschmelzen Daten von Facebook, What‘sApp und Instagram zu einem Wissen, das -ohne Schwarzmalerei- ein Angriff auf die Demokratie sein kann und sein wird, weil Verführung menschlich ist und Macht eine Droge sein kann oder ist.

Aus der Sicht sollte es erwogen werden, einem solch unüberschaubaren Konzern Zügel anzulegen, indem man ihn wieder aufteilt oder gar zerschlägt, bevor die Hürden dafür höher werden!

Mein Fazit:                                                                                                                                                   Meinen Facebook-Account habe ich vor ca. 2 Jahren löschen lassen, wobei ich weiß, dass Spuren im Netz für ‚immer und drei Tage‘ irgendwo gespeichert sind. Instagram habe ich nie genutzt. Was ist mit What’sApp? Bereits zweimal habe ich die app gelöscht und mich ordentlich abgemeldet und eine Bestätigung dafür erhalten. Zweimal habe ich es wieder aktiviert und festgestellt, dass alle Daten und Accounts wieder vorhanden waren. Das bestätigt meine o.g. Bedenken und Befürchtungen. In den jeweiligen Zwischenzeiten war ich per SMS,Telefon, email und persönlich zu erreichen. Diesen Status strebe ich wieder an !

Abschließend soll noch angefügt werden, dass (nicht nur) meine Vorstellung von der Zerschlagung des Facebook-Konzerns nicht nur diesen meint, sondern alle anfangs genannten  „BIG FIVE“  ! 

Jeder hat das Recht, das hier Gesagte anders zu sehen. Mein den vorherigen Beitrag abschließendes Zitat füge auch hier wieder an :

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

‚Lady in black‘ …


Vor 4 Jahren schrieb ich hier einen Artikel über meine alte Computerhardware, die immer noch funktioniert und nicht kaputt zu kriegen ist. U.a. über das Apple Powerbook G3 firewire, Codename ‚Pismo‘. Ein echter Oldtimer … und einer der schönsten (für mich jedenfalls). Die sog. ‚Specs‘ muten heute an, als wäre von einem Dinosaurier die Rede:  500 MHz. und mittlerweile -aufgerüstet- das Maximum an RAM: 1 GB !

Bild017_5.jpg

Mit diesem Gerät hat der Hersteller (Apple) bewiesen, dass Computer benutzerfreundlich konzipiert und unter die Leute gebracht werden können. Das Innenleben ist vollständig zugänglich. Zwei Einschübe erlauben den Betrieb von zwei Akkus, die ‚hot-swappable‘ sind; also im laufenden Betrieb einer davon entfernt und gegen ein DVD-Laufwerk getauscht werden kann, ohne dass die Kiste abstürzt! Nicht alles Alte ist überholt. Nur … der Zeitgeist hat sich geändert. Nachhaltigkeit ist wohl nicht mehr in der Imposanz anzutreffen. (Neue MacBook Pro in der Preislage meines Pismo -also ca. 3-5 Tsd. € je nach Ausstattung- haben Bildschirm- und weitere Probleme, allgemein nicht mehr zugängliches Innenleben etc.).
Nach 19 Jahren hat sich dieses zauberhafte Gerät eine ‚Wellnessanwendung‘ verdient : eine SSD. 128 GB Speicherkapazität  -genauso wie 1 GB RAM-  waren vor 19 Jahren in einem Laptop noch gar nicht möglich. Wie hat meine ‚Lady in Black‘ darauf reagiert? Nach dem Einbau der SSD  (gekauft aus Irland für 95 €) und dem Einschalten flog der Ladebalken von links nach rechts. Ich traute meinen Augen nicht. Das übertraf die Erwartungen. –

In den Anwendungsprogrammen (Word/Excel etc.) ist mit der SSD in der alten Hardware kein langsameres Arbeiten im Vergleich zum wesentlich neueren MacBook Pro zu erkennen, ob man es glaubt oder nicht. Unter Mac OS 9 und dem damaligen MS Office 2001 ist Erstaunliches zu sehen: Die Oldies sind schneller als die aktuelle Hard-und Software. Woran liegt das? Ganz eindeutig an der ‚Überfrachtung‘ der neueren Office-Suite, die wesentlich mehr -meistens nicht benötigten- ‚Krims-Krams‘ laden muss. Da bin ich doch gerne temporär unmodern. –

Diese Aussagen passen genau in das Konzept von iFixits Reparaturmanifest:

ifixit_manifesto_de_800x1131.jpg

Das ist natürlich nicht im Sinne der Hersteller. Diesem Planeten käme das allerdings zugute – so wie die SSD meiner ‚Lady in black‘.

‚Schneller, höher, weiter‘ ist nicht das Konzept der Zukunft. Nachhaltigkeit ist recoursenschonend im Hinblick auf den Zustand dieses blauen Planeten.

Darüber zielführend nachzudenken, führt zu der Frage, warum z.B. ein funktionierendes Smartphone nach 2 Jahren -im Sinne der Hersteller- gegen ein neues ausgetauscht werden sollte. Das gilt für sicherlich alle technischen Gerätschaften. Das ist ‚Denkstoff‘ für jeden.

 

 

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).