Die Umgewöhnung… The changeover…


(English below)

Deutsch

Gemeint ist die Umgewöhnung von BlackBerry10 auf IOS. Zwei unterschiedliche Smartphone-Betriebessysteme mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. BB10 mit dem Schwerpunkt Produktivität, IOS eher in der ‚Unterhaltung‘, Kamera usw.. Das heißt nicht, dass IOS nicht produktiv genutzt werden kann, nur… allein die Ordnerstruktur ist für einen BB10-User schon fast eine Zumutung. Hinzu kommt u.a. noch die ‚wunderbare‘ Foto-app. Das nachzuvollziehen, geht nur im direkten, praktischen Vergleich. OK… ich bin ein (ur)alter Apple-User – einer, der lange, lange keine iPhones nutze, sondern BlackBerrys aus besagten Gründen. Doch mit dem Bedienerluxus der Brombeeren mit BB10 ist nun bald Schluss. Das EOL (end of life) ist am 04.01.2022. Was dann noch funktioniert, ist nicht abschätzbar oder gar konkret. Es geht hier nicht um eine Verbundenheit zu einem Betriebssystem, sondern um die bestmögliche Nutzung im produktiven Sinne. Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten – ‚mehr‘ nicht. Je benutzerfreundlicher es ist, je verbundener ist man damit. Klar. Eine Sache des Anspruchs und der Art der Nutzung. Ebenso klar.

Da, wie gesagt, das EOL des BB10 ansteht, ist es natürlich logisch, dass ein Ersatz gefunden werden muss/sollte. Da etwas Gleichwertiges oder Gleichartiges in der Bedienerfreundlichkeit nicht zu finden ist, muss ein Kompromiss herhalten. Einer, der dem intelligentesten Betriebssystem einigermaßen näher kommt. Android kommt für mich nicht in Frage wegen der Holprigkeit (mein Empfinden!), miesen Updateversorgung (2 Jahre) und schwer nachvollziehbaren Sicherheitsmängel. Mag ja alles anders sein – für mich ist es aber so. Was bleibt übrig? -> IOS. In den vergangenen zwei Jahren habe ich ab und zu mein altes iPhone SE1 benutzt und immer wieder zur Seite gelegt. An das iPhone SE2 habe ich mich nun so langsam gewöhnt. Immernoch fehlt mir die unglaubliche, kapazitive Tastatur des BlackBerry Passport und das wird irgendwie auch so bleiben. Immer wieder habe ich das phantastische Gerät in der Hand. Auf dem iPhone tippe ich -wie andere auch- auf Glas. Spaß macht das nicht, wenn man etwas ‚Besseres‘ gewöhnt ist.

Neues muss nicht immer besser sein… Oder ist es treffender zu sagen : ‚Den Usern als cooler eingeredetes Neues … ist besser? Ansichtssache…

English

What is meant is the change from BlackBerry10 to IOS. Two different smartphone operating systems with different focus. BB10 with the focus on productivity, IOS more in ‚entertainment‘, camera etc…. That’s not to say IOS can’t be used productively, just…. the folder structure alone is almost an imposition for a BB10 user. In addition, there is the ‚wonderful‘ photo app, among other things. To understand this is only possible in direct, practical comparison. OK… I am a (very) old Apple user – one who has not used iPhones for a long, long time, but BlackBerrys for said reasons. But with the operator luxury of the Blackberries with BB10 is now soon an end. The EOL (end of life) is on 04.01.2022. What will still work then is not assessable or even concrete. This is not about an attachment to an operating system, but about the best possible use in a productive sense. An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data – ’nothing more‘. The more user-friendly it is, the more connected you are to it. Sure. A matter of aspiration and how you use it. Equally clear.

Since, as I said, the EOL of the BB10 is imminent, it is of course logical that a replacement must/should be found. Since something equivalent or similar in user-friendliness cannot be found, a compromise has to be found. One that comes somewhat closer to the most intelligent operating system. Android is out of the question for me because of its bumpiness (my feeling!), lousy update supply (2 years) and hard-to-understand security flaws. Everything may be different – but for me it is so. What remains? -> IOS. In the past two years I used my old iPhone SE1 from time to time and always put it aside. I have now slowly gotten used to the iPhone SE2. I still miss the incredible capacitive keyboard of the BlackBerry Passport and somehow it will stay that way. Again and again I have the fantastic device in my hand. On the iPhone, I -like others- type on glass. It’s not fun when you’re used to something ‚better‘.

New does not always have to be better… Or is it more accurate to say : ‚To the users as cooler eigeredetes new … is better? Matter of opinion…

Perspektivisches Rätsel… Perspective puzzle…


(English below)

Deutsch

Sind das Herdplatten eines nunmehr veralteten Küchenherdes? Mitnichten … es sind die herausstehenden Objektive des neuen iPhone 13 pro. Dieser (mein) Screeshot veranlasste mich, eine solche Frage zu stellen.

Screenshot: Obere Rückseite des iPhone 13 pro

Nun… ich will hier nichts veralbern oder abwerten, doch die perspektivische Ansicht der oberen Rückseite des genannten Smartphones erinnert mich tatsächlich an unseren bewährten Küchenherd. Dessen Alter wird dieses schön anzusehende Ensemble nicht erreichen. Es verdeutlicht allerdings den Schwerpunkt Apples auf die Kamera und nicht -wie ich uneingeschränkt vorziehe- auf die sogenannte Produktivität, sprich das Verfassen von Texten oder Erstellen von Tabellen, übersichtliche Ordnerstrukturen usw..

Wie hier im Blog mehrmals ausgeführt, verwende ich dafür meine Brombeeren (BlackBerrys) mit einer physischen Tastatur und dem aus meiner Sicht besten Betriebssystem für Smartphones, dem BB10, dem am 04.01.2022 das EOL (end of life) beschieden ist.

mein BlackBerry Passport SE

Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer weltweit legt halt den Schwerpunkt auf ‚ha-ha-hi-hi‘, also auf Spiele, Fotos, Messenger usw. und nicht auf sogenannte ‚Business-Funktionen‘. Arbeitsgeräte, wie die BlackBerrys mit einer physischen Tastatur, fallen dem allgemeinen Zeitgeist zum Opfer, weil sie nicht den Profit bringen, den die Geräte mit virtueller Tastatur unter Glas einfahren.

physische Tastatur BlackBerry Passport SE

Nur… ist es Augenwischerei, zu fragen: ‚Wer schreibt schon gerne auf Glas?‘ Der Mainstream folgt den Herstellervorgaben, deren PR und regelrechter Zwangssuggestion des ‚Haben-wollens‘. Alles bekannt und … verdrängt und eben Ansichtssache.

Meine ‚altbackenen‘ Geräte erzeugen bei immer technisch aktuellen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein bedauerndes Grinsen … und auch Kommentare, wie: ‚Das Teil sieht irgendwie doch geil aus‘ und ‚Kann man das noch kaufen?‘ . Dann werden die ‚Specs‘ erfragt und das Grinsen bleibt… Sehen sie mich dann mit meinem iPhone SE2 fotographieren, dann ziehen sich die Augenbrauhen von selbst etwas höher. Hmm… warum differenziert der da so?

Das perspektivische Rätsel bleibt eben doch ein Teilrätsel…

English

Are these hot plates of a now obsolete kitchen stove? Not at all … they are the protruding lenses of the new iPhone 13 pro. This (my) screeshot prompted me to ask such a question.

Well… I don’t want to make fun of or devalue anything here, but the perspective view of the upper back of the mentioned smartphone actually reminds me of our tried and tested kitchen stove. This nice-looking ensemble will not reach its age. However, it illustrates Apple’s focus on the camera and not – as I unreservedly prefer – on the so-called productivity, i.e. writing texts or creating tables, clear folder structures, and so on.

As stated here on the blog several times, I use my Blackberries (BlackBerrys) with a physical keyboard and what I consider to be the best operating system for smartphones, BB10, which is due for EOL (end of life) on 04/01/2022.

The majority of smartphone users worldwide focus on ‚ha-ha-hi-hi‘, i.e. games, photos, messenger, etc., and not on so-called ‚business functions‘. Work devices, such as BlackBerrys with a physical keyboard, are falling victim to the general zeitgeist because they do not bring in the profit that devices with a virtual keyboard under glass do.

Only… it is eyewash to ask: ‚Who likes to write on glass?‘ The mainstream follows the manufacturer’s specifications, their PR and downright compulsive suggestion of ‚wanting to have‘. All known and … repressed and a matter of opinion.

My ‚old-fashioned‘ devices generate a regretful grin among contemporaries who are always technically up-to-date … and also comments, like: ‚The part looks somehow nevertheless cool‘ and ‚Can one still buy this? Then the ’specs‘ are asked and the grin remains…. If they then see me with my iPhone SE2, photograph, then the eyebrows pull themselves a little higher. Hmm… why does he differentiate like that?

The perspective puzzle remains a partial puzzle after all…

Who needs a stylus? …


(English below)

Deutsch

Am 25. April 2016 schrieb ich hier in der Kategorie ‚Newton‘ unter der Überschrift ‚Eingabealternativen‘ die folgende…

Prognose : Rückkehr der Stifteingabe. Der Weg dahin ist nicht nur erkennbar, sondern bereits ausgeschildert.

Hier der schnelle Link zum Artikel (scrollen) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

mein MP 2100 mit Newton-Tastatur

Es bezog sich auf die Steve Jobs‘ Frage: „Who needs a stylus?“ bei der Präsentation des ersten iPhones 2007.

Das war eine Anspielung auf das mit einem Stift zu bedienenden Message Pad mit dem Newton genannten Betriebssystem zehn Jahre zuvor. Hard- und Software, die ganze Plattform des Newton, wurde von Jobs endgültig eingestampft. Bei der besagten Präsentation tat er so, als sei das eine seiner eigenen Schöpfungen, dieses iPhone. Ohne Stift natürlich.

‚Newton‘ (nicht durchentwickelt)

Und heute? Ja, heute gibt es den Apple Pencil ..

für die Touchscreens der iPhones und iPads. Da hat sich damals wohl jemand schwer getäuscht. Menschen haben zwar vornehmlich zehn Finger, doch schulisch lernen sie den Umgang mit einem Stift, egal welcher Art und nur gehalten mit den Fingern. Was der Apple-Guru erzieherisch versuchte, war nichts anderes als ein arroganter Versuch, Menschen über ihr anerzogenes Verhalten zu belehren – natürlich auch aus kommerziellen Gründen. Das Prägen einer von ihm vorgeführten Bedienweise eines Gerätes würde ewig auf ihn zurückzuführen sein. Was für ein täglich anzutreffender Unsinn….

Soviel zu : „Who needs a stylus?“

Ein erneutes ‚im Regen stehen‘ wie nach dem Einstampfen der Newton-Plattform erlebe ich aktuell mit dem BB10, dem Blackberry-eigenen Betriebssystem, als wäre das Eine eine Kopie des Anderen. Das ist kein ‚direkter‘ Fortschritt im Sinne der Nutzer, die ihre Geräte teuer bezahlt haben. Dafür gibt es realistischere Bezeichnungen.

Den Newton intensiver zu nutzen, ist keine Nostalgie, sondern neben der angenehmen Gewohnheit reiner Pragmatismus.

Zitat aus meinem Artikel: …offline ein regelrechtes ‚Fort Knox‘ für Kennwörter usw. zu haben, zeigt, wie wertvoll so ein Gerät heute ist. Die Daten in meinem Newton sind kennwörtlich gesichert (und für keine Datenkrake anzapfbar!).

English

On April 25, 2016, I wrote the following here in the ‚Newton‘ category under the heading ‚Input Alternatives‘….

„Forecast : return of pen input. The way there is not only recognizable, but already signposted.“

Here is the quick link to the article (scroll) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

It referred to Steve Jobs‘ question, „Who needs a stylus?“ at the presentation of the first iPhone in 2007.

This was an allusion to the pen-operated Message Pad with the operating system called Newton ten years earlier. Hardware and software, the whole platform of the Newton, was finally stamped out by Jobs. At the presentation in question, he acted as if this was one of his own creations, this iPhone. Without a pen, of course.

And today? Yes, today there is the Apple Pencil

for the touchscreens of iPhones and iPads. Someone must have been very wrong at the time. People primarily have ten fingers, but in school they learn how to use a pen, no matter what kind and only held with the fingers. What the Apple guru was trying to do educationally was nothing more than an arrogant attempt to teach people about their acquired behavior – for commercial reasons, of course. The imprinting of a way of operating a device demonstrated by him would be eternally attributable to him. What a daily nonsense….

So much for „Who needs a stylus?“

I am currently experiencing another ‚left out in the cold‘ like after the Newton platform’s demise with BB10, Blackberry’s own operating system, as if one is a copy of the other. This is not ‚direct‘ progress in the sense of the users who have paid dearly for their devices. There are more realistic terms for that.

Using the Newton more intensively is not nostalgia, but pure pragmatism in addition to pleasant habit.

Quote from my article: …having a real ‚Fort Knox‘ for passwords etc. offline shows how valuable such a device is today. The data in my Newton is literally secured (and not tappable for any data octopus!).

BlackBerry® BB10-End of life..der Stecker wird gezogen… BlackBerry® BB10-End of life..the plug is pulled….


(English below)

Deutsch

Das aus meiner Sicht und nach meinem Gebrauchsverhalten beste Betriebssystem für Smartphones ist das BB10 von Blackberry®. Warum? Der Schwerpunkt liegt dabei nicht in der Unterhaltung, sondern in der sog. Produktivität. Es ist also die Frage, wofür man so einen Taschencomputer braucht und einsetzt. Und ob es immer das neueste Modell sein muss.

Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten und keine Weltanschauung. Android, IOS, BB10 und andere Betriebssysteme sind eben genau das und kein Bewertungs- und Einschätzungskriterium für oder gegen eine|n Nutzer|in. Der entscheidende Unterschied ist der, wofür es gedacht, konstruiert und eingesetzt werden soll. Das ist eigentlich alles.

Bei meiner Nutzung liegt der Schwerpunkt auf Arbeitstauglichkeit – Texte, Tabellen, gute Sortierbarkeit von Notizen und deren Wiederfindbarkeit nach eigener Ordnerstruktur, sehr gute Sprachqualität, der Systemsicherheit und so weiter. Nach dem Durchtesten von IOS und auch Android habe ich schon vor ca. 8 Jahren das Blackberry®-Betriebssystem BB10 für mich favorisiert. Auch wegen der physischen Tastatur fast aller Geräte. Dass da einfach mal der Stecker gezogen wird, war für mich nicht vorstellbar; schließlich handelt es sich -aus meiner Sicht- um das benutzerfreundlichste Smartphone-Betriebssystem. Jetzt scheint es eindeutig zu sein. Der folgende Tweet‘ spricht eine deutliche Sprache:

Screenshot

Am 04.Januar 2022 zieht Blackberry® den Stecker für sein hauseigenes Betriebssystem BB10. Darüber habe ich mehrfach hier geschrieben. Was danach noch funktioniert, bleibt offen. Wenn selbst die Telefonfunktion eingeschränkt sein sollte, dann haben die User, die ihre Geräte teuer bezahlt haben, sehr schöne Briefbeschwerer.

Eigentlich nicht mein Stil, doch ich nenne das eine ausgesprochene ‚Sauerei‘. Ein echter Euphemismus. Ich bin ja nicht der Einzige, der noch einige Geräte in einwandfreiem Zustand nutzt. Es wird sich zeigen, was mit ‚reliably‘ (zuverlässig) gemeint ist… Mit der Firma BlackBerry® habe ich abgeschlossen – mit den BB10- Geräten nicht! Auch mein neues iPhone kann meinem Passport SE nicht das Wasser reichen – für meine Zwecke. Ähnlich wie damals beim Apple-Newton bleiben die Nutzer|innen im Regen stehen… obwohl die Geräte heute und auch weiterhin noch einwandfrei funktionieren – reiner Kommerz… nicht die Nutzer stehen im Focus, sondern knallhart der Profit und die strategisch ausgerichtete Denkstruktur der Entscheider|Manager.

English

The best operating system for smartphones from my point of view and according to my usage behavior is Blackberry®’s BB10. Why? The focus is not on entertainment, but on so-called productivity. So the question is what you need and use such a pocket computer for. And whether it always has to be the latest model.

An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data, not a worldview. Android, IOS, BB10 and other operating systems are just that and not an evaluation and assessment criterion for or against a|user|. The crucial difference is what it is meant, designed and used for. That is actually everything.

In my use, the focus is on workability – texts, tables, good sortability of notes and their retrievability according to own folder structure, very good voice quality, the system security and so on. After testing through IOS and also Android, I already favored the Blackberry® operating system BB10 for me about 8 years ago. Also because of the physical keyboard. It was inconceivable to me that the plug would simply be pulled; after all, it is -from my point of view- the most user-friendly smartphone operating system. Now it seems to be clear. The following tweet speaks a clear language:

Picture see above.

On January 04, 2022, Blackberry® will pull the plug on its in-house operating system BB10. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, then the users who have paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

BlackBerry® will pull the plug on its in-house operating system BB10 on January 4, 2022. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, the users who paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

Not really my style, but I call that pronounced ‚mess‘. A real euphemism. I am not the only one who still uses some devices in perfect condition. It remains to be seen what is meant by ‚reliable’… I’m done with the BlackBerry® company – but not with the BB10 devices! Even my new iPhone can’t hold a candle to my Passport SE – for my purposes. Similar to the Apple Newton back in the day, users|are left out in the cold… even though the devices work flawlessly today and will continue to do so – pure commerce… The focus is not on the users, but on profit and the strategically oriented thought structure of decisionmakers|managers.

Eine Frage des Anspruchs… A question of entitlement…


(English below)

Deutsch

Ob es nur ‚merkwürdig‘ ist, lasse ich hier offen. Gemeint ist der Anspruch an ein Gerät, das zig- und mehr Möglichkeiten bietet, die die Nutzer nicht im Ansatz brauchen: Apps, Millionen apps, die in einem Menschenleben gar nicht erkundet werden können, mit deren Masse geworben wird und die Nutzer beeindrucken sollen. Ein solches Blendwerk veranlasst den Menschen (Kollektivsingular) u.a. dazu, das ‚alte‘, ein-oder zweijährige Smartphone abzustoßen und das zu kaufen, was in den brillantesten Farben, Videos usw. angepriesen, ja aufgedrängt wird. Und das, obwohl das gewollt obsolete Gerät noch tadellos funktioniert und auch noch mit Updates versorgt wird (zumindest bei Apple). In der Android-Welt sieht es angeblich anders aus – nämlich nur um die zwei Jahre, wie ich las. Der sogenannte gesunde Menschenverstand zweifelt das allerdings an…

Reparaturen lohnen in vielen Fällen nicht, weil sie zu teuer sein sollen – so die Hersteller. Ein neues Gerät ist doch auch viel schöner und suggeriert dem Umfeld, dass mit der Zeit gegangen wird. Die Sensibilisierung in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Interesse des Planeten und das alternativlose Begreifen, dass das Steigen der Elektroschrottberge kontraproduktiv sind, beginnt zu reifen. (Siehe iFixit Reparaturmanifest).

Alle reden von ‚apps‘. Es ist eine Ausnahme, jemanden zu sprechen, der weiß, was das überhaupt heißt. Apps sind schlicht und einfach Applications, also auf deutsch: Programme. Das klingt nur nicht so gut, geheimnisvoll, wissend und irgendwie hochtrabend wie ‚apps‘. Ein Potemkinsches Dorf? Ein ‚Nach-mir-die-Sintflut-Denken‘. Merkwürdig… nein -> gefährlich!

Ich schielte bei diesen Sätzen zur Seite und sah mein sechs Jahre altes Blackberry Passport SE an… das Workhorse ist seit geraumer Zeit wieder mein ‚Daily-Driver‘. Der Hersteller dieser herausragenden Geräte hat den Softwarehahn einfach zugedreht; auch weil die Millionen apps fehlen, weil eine physische Tastatur nicht mehr zeitgemäß ist und weil es in erster Linie für den produktiven Einsatz konzipiert wurde. Bedeutet das, dass ich dem Zeitgeist nicht (mehr) folge? Nein… ich folge dem noch – nur auf meine Art und mit einem besseren Gewissen.

English

Whether it is only ’strange‘, I leave open here. What is meant is the demand for a device that offers umpteen and more possibilities that users don’t even begin to need: Apps, millions of apps that cannot even be explored in a human lifetime, whose mass is advertised and supposed to impress the users. Such dazzle causes people (collective singular)among other things, to reject the ‚old‘, one or two year old smartphone and buy what is advertised, even imposed, in the most brilliant colors, videos, and so on. And that, although the intentionally obsolete device still works flawlessly and is also still supplied with updates (at least with Apple). In the Android world, it supposedly looks different – namely only around two years, as I read. The so-called common sense doubts this, however…

In many cases, repairs are not worthwhile because they are supposed to be too expensive – according to the manufacturers. A new device is also much nicer and suggests to the environment that we are moving with the times. The sensitization towards sustainability and environmental friendliness in the interest of the planet and the alternative-less understanding that the rising mountains of electronic waste are counterproductive is beginning to mature. (See iFixit repair manifesto).

Everyone talks about ‚apps‘. It’s an exception to talk to someone who knows what that even means. Apps are simply applications, in German: Programme. It just doesn’t sound as good, mysterious, knowing and somehow pompous as ‚apps‘. A Potemkin village? A ‚after-the-flood-thinking‘. Strange… no -> dangerous!

I squinted to the side at these sentences and looked at my six-year-old Blackberry Passport SE… the Workhorse has been my ‚daily driver‘ again for quite some time. The manufacturer of these outstanding devices has simply turned off the software spigot; in part because it lacks the millions of apps, because a physical keyboard is out of date, and because it was designed primarily for production use. Does that mean I don’t follow the zeitgeist (anymore)? No… I still follow it – just in my own way and with a better conscience.

Blackberry 10 end of life…


(English below)

Deutsch

Am 04.01.2022 ist das Ende des Betriebssystems BB10 von Blackberry besiegelt. Das betrifft auch die umfängliche Nutzbarkeit der Hardware damit und die vorherigen Versionen. Telefonieren wird dann sicherlich noch möglich sein. Meine Geräte jedenfalls funktionieren nach wie vor einwandfrei. Nicht eindeutig bleibt, ob das System danach noch sicher im Netz ist und ob das überhaupt noch möglich ist? Neu ist das alles nicht – aber unverständlich und traurig.

Blackberry Classic

Die Anwender -wie ich- und damit die ach so treuen Kunden bleiben einfach im Regen stehen, obwohl alles noch mehr als wunderbar funktioniert. Das Betriebssystem wurde -aus meiner Sicht- in den letzten Jahren nicht nur vernachlässigt, nein… es wurde einfach nicht mehr aktualisiert, während die Geräte weiterhin teuer verkauft wurden. Die unvergleichliche Nutzerfreundlichkeit der Hard- und Software wurde und wird vom Hersteller einfach eingestampft. Das sind halt ‚Altlasten‘. Funktionierendes wird abgeschrieben. Nachhaltigkeit durch Qualität – das ‚Schneller-Höher-Weiter‘ siegt darüber. Betriebs- und markwirtschaftliche Gründe bestimmen diese Wegwerfgesellschaft, der Müll-und Elektroschrottberge shitegal zu sein scheinen. Hauptsache vermittelt modern. Eine solche Unternehmenspolitik ist schlichtweg eine Sauerei (sorry). Muss ein Unternehmen immer in der Oberliga spielen? Ist Mittelklasse ein so dramatischer Prestigeverlust? Das einzusehen, gelingt mir nicht. Da bin ich wohl nicht ‚modern‘ genug, auch weil ich ungern auf einer Glasscheibe tippe, sondern eine physische Tastatur vorziehe. (Alles schon x-fach hier geschrieben).

Hätte mein iPhone bei mir ein Alleinstellungsmerkmal, dann müsste ich permanent mit einer separaten Tastatur herumlaufen – aus besagtem Grund. Warum, wenn es für mich Sinnvolleres gibt. Fest steht, dass ich nicht der Einzige auf diesem Planeten bin, der das so sieht. Das ist aber nicht der Mainstream. Also ist klar, wer zu was nahezu gezwungen werden soll. Die Schnelllebigkeit teurer Smartphones wird noch angefeuert durch eine extrem effiziente PR, basierend auf deren ausgeklügelter Psychologie. Ich nenne das mal ‚Volksverführung‚. Menschen für etwas zu begeistern, was nicht nach ein, zwei oder drei Jahren durch Neues ersetzt werden muss, ist im Angesicht der prekären Rohstoffbeschaffung, der Fertigung und der Elektroschrottberge geradezu perfide und lässt diesen Planeten zunehmend wackeln. ‚Money makes the world go round…

Meine Geräte werden ich solange nutzen, bis sie auseinander fallen. Und sei es nur noch als Telefon, Kalender, Schreib- und Tabellenmaschine und was sonst dann noch funktioniert. Entschleunigung funktioniert auch in der Verweigerung des ständigen, suggerierten Neukaufens.

Reparieren statt Neukaufen sollte zeitgeistig werden, denn das würde die Hersteller dazu ‚erziehen‘, nachhaltige und modulare Produkte herzustellen, die nicht immer dünner, sondern mit ‚größeren‘ Akkukapazitäten immer länger halten und dann auch noch geupdatet werden.

English

The end of Blackberry’s BB10 operating system is sealed on January 4, 2022. This also affects the extensive usability of the hardware and the previous versions. Phone calls will certainly still be possible then. In any case, my devices still work flawlessly. What remains unclear is whether the system will still be secure on the network after this, and whether this will still be possible at all? All this is not new – but incomprehensible and sad.

The users -like me- and thus the oh-so-loyal customers are simply left out in the cold, although everything still works more than wonderfully. The operating system was -from my point of view- not only neglected in the last few years, no… it was simply no longer updated, while the devices continued to be sold expensively. The incomparable user-friendliness of the hard- and software was and is simply stomped on by the manufacturer. These are just ‚old burdens‘. What works is written off. Sustainability through quality – the ‚faster-higher-further‘ triumphs over this. Business and market reasons determine this throwaway society, which doesn’t seem to care about mountains of garbage and electronic waste. The main thing is to convey modernity. Such a corporate policy is simply a disgrace (sorry). Does a company always have to play in the top league? Is middle class such a dramatic loss of prestige? I’m not able to see that. I’m probably not ‚modern‘ enough, also because I don’t like typing on a glass screen, but prefer a physical keyboard. (Everything has already been written here many times).

If my iPhone had a unique selling point for me, I would have to walk around permanently with a separate keyboard – for the aforementioned reason. Why, when there are more sensible things for me. It is certain that I am not the only one on this planet who sees it that way. But this is not the mainstream. So it’s clear who should almost be forced to do what. The fast-moving nature of expensive smartphones is further fueled by extremely efficient PR, based on their sophisticated psychology. I call this ’seduction of the people‘. Getting people excited about something that doesn’t have to be replaced by a new one after one, two or three years is downright perfidious in view of the precarious procurement of raw materials and the mountains of electronic waste, and is making this planet increasingly wobbly. ‚Money makes the world go round…‘

I will use my devices until they fall apart. And be it only as a telephone, calendar, typewriter and spreadsheet machine and whatever else still works. Deceleration also works in the refusal of constant and suggested new purchases.

Repairing instead of buying new should become zeitgeisty, because that would ‚educate‘ manufacturers to make sustainable and modular products that don’t get thinner and thinner, but last longer and longer with ‚bigger‘ battery capacities and then get updated.

BlackBerry©-End of life für BBOS- und BB10-Device am 04.01.2022


Deutsch

Tja, dann ist es wohl soweit: BlackBerry Ltd.© hat das EOL (End of life / Ende des Lebens) ihres mobilen Betriebssystems OS10 zum 04.01.2022 bekannt gegeben. Das betrifft die Legacy-Dienste für BBOS und BB10, die dann außer Betrieb genommen werden. Das Ende eines Trauerspieles. BB10 war und ist seiner Zeit voraus und hatte/hat ein Potenzial, das noch nicht ausgereizt ist. Man denke nur an den HUB, in dem alle Mitteilungen/Nachrichten chronologisch aufgelistet werden. Die farblich gestaltbaren LED’s für eingehende Nachrichten. Die physische Tastatur, die z.B. beim Passport auch als Trackpad funktioniert, den quadratischen Bildschirm zum übersichtlichen Arbeiten mit Tabellenkalkulationen usw..

Die Geräte werden wohl darüber hinaus funktionieren .. angekündigte Updates waren nichts anderes als – Täuschungen oder besser Lügen in meiner Wahrnehmung. Das sind dann die Ergebnisse einer dilettantischen Firmenpolitik natürlich mitsamt deren Entscheider oder hatte das ‚Plan‘? Wenn das so geplant war, dann stellt sich die Frage, warum die Nutzer im Unklaren und damit im Regen stehen gelassen wurden und werden? Nicht transparent sondern knallhart. Es ist dreist, von Kunden noch Vertrauen zu erwarten, wenn die Konkurrenz weiß, wie sie dahingehend Vertrauen aufbaut und die Kunden an sich bindet. Was BlackBerry© in der Beziehung abgezogen hat, ist lächerlich oder unrealistisch, ja arrogant. Deren Produkte sind das Gegenteil. Die Kanadier sollten bei Apple© in die Ausbildung gehen. Ältere iPhones mit bis zu 6 zurückliegenden Versionen des IOS erhalten noch Updates. Das können auch die Android-Phones nicht bieten. Ein iPhone mit physischer Tastatur und den oben genannten Features des BB OS10 bleibt ein Traum. BlackBerry© ist ein Trauma…

Das Thema BlackBerry© als Firma ist damit für mich erledigt. Meine geliebten ‚Beeren‘ werde ich weiterhin solange nutzen, bis sie ihren Geist aufgeben. Bei der Qualität der Hardware wird das wohl noch einige Jahre dauern, nur … was ist mit der Verwendung des unvergleichlichen Betriebssystems? Nach dem EOL 2022 ist eine Neuinstallation des Betriebssystems bei Bedarf oder Notwendigkeit nicht mehr möglich. Dann hat man ein nostalgisches, recht teures Ausstellungsstück in der Glasvitrine.

Das BlackBerry© Passport ist vielleicht irgendwann im Museum of Modern Art (MoMA) zu bestaunen…

English

Well, I guess that’s it: BlackBerry Ltd.© has announced the EOL (End of life) of their mobile operating system OS10 as of 04.01.2022. This concerns the legacy services for BBOS and BB10, which will then be taken out of service. The end of a tragedy. BB10 was and is ahead of its time and had/has a potential that is not yet exhausted. Just think of the HUB, where all messages/messages are listed chronologically. The colorizable LEDs for incoming messages. The physical keyboard, which e.g. also functions as a trackpad for passports, the square screen for clear working with spreadsheets etc.

The devices will probably work beyond that … announced updates were nothing else than – deceive or better lies in my perception. These are the results of a dilettantish company policy, of course, including its decision-makers, or was it a ‚plan‘? If it was planned that way, then the question arises, why were and are users left in the dark and thus in the rain? Not transparent but tough. It’s bold to expect customers to trust you when the competition knows how to build trust and retain customers. What BlackBerry© has pulled off in the relationship is ridiculous or unrealistic, even arrogant. Their products are the opposite. The Canadians should go to Apple© for training. Older iPhones with up to 6 past versions of the IOS will still receive updates. Even the Android phones cannot offer this.An iPhone with physical keyboard and the above mentioned features of the BB OS10 remains a dream. BlackBerry© is a trauma…

The topic BlackBerry© as a company is now finished for me. I will continue to use my beloved ‚berries‘ until they give up their spirit. Considering the quality of the hardware, this will probably take a few more years, but … what about using the incomparable operating system? After EOL 2022, it will no longer be possible to reinstall the operating system if needed or necessary. Then you have a nostalgic, quite expensive exhibit in the glass case.

The BlackBerry© Passport may one day be on display at the Museum of Modern Art (MoMA).

Ja, ich nutze sie noch… Yeah, I still use it.


Deutsch

Wen oder was? Meine Brombeeren.. oder englisch ‚Blackberrys‘.

BlackBerry© hat die Zelte des eigenen Betriebssystems BB10 abgebrochen und hat sich schon vor Jahren der Androidwelt zugewandt. Oder nicht mehr… oder vielleicht doch noch? All die BB10-User stehen wieder im Regen und ihre Investitionen in qualitativ hochwertige (Arbeits)-Geräte gleich mit. Updates? Fehlanzeige. Geräte zum Arbeiten, nicht zum Spielen und in zweiter Linie zum multimedialen ‚Hahahihi‘. Angeblich soll 2021 ein mit ‚BlackBerry©‘ gekennzeichnetes Smartphone mit physischer Tastatur auf dem Markt erscheinen. Wohl nicht mit BB10 oder gar BB11, sondern mit Android befeuert und den von BlacBerry© so hoch angepriesenen Sicherheitsfeatures. Ein Revival?

Mag alles sein. Passport und BB10 unterliegen nicht dem Newism (90er Slang), also dem Bedürfnis, immer etwas Neues haben zu wollen; angefeuert von der Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung. Und somit haben Viele ihr Smartphone nur zwei Jahre oder noch weniger. (Näheres dazu siehe entsprechende Beiträge hier).

Fazit: Nachhaltigkeit ist das Gegenteil des Newism und ist im Sinne dieses Planeten. Nicht immer ’schneller-höher-weiter‘, sondern länger nutzen und damit bewirken, dass die Hersteller ihre Geräte user-kompatibler anbieten … wechselbare Akkus und Reparierbarkeit sowie der Bereitstellung benötigter Ersatzteile. Auch damit lässt sich Geld verdienen. Es bedarf nur des Umdenkens .

Blackberry Passport bis zum Zerfall der Hardware…

English

Yeah, I still use it.

Who or what? My blackberries… or ‚Blackberries‘.

BlackBerry© has broken the tents of its own operating system BB10 and turned to the Android world years ago. Or not anymore… or maybe still? All the BB10 users are back in the rain and their investments in high quality devices are also affected. Updates? No chance. Devices for working, not for playing and secondarily for multimedia ‚Hahahihi‘. Allegedly, a smartphone with a physical keyboard marked ‚BlackBerry©‘ will appear on the market in 2021. Probably not with BB10 or even BB11, but with Android and the security features so highly praised by BlacBerry©. A revival?

May be everything. Passport and BB10 are not subject to Newism (90s slang), i.e. the need to always want something new; fired by the speed of technological development. As a result, many people only have their smartphone for two years or even less. (For more details see the corresponding articles here).

Conclusion: Sustainability is the opposite of Newism and is in the interest of this planet. Not always ‚faster-higher-wide-up‘, but longer use and thus cause manufacturers to offer their devices more user-compatible … replaceable batteries and reparability as well as the provision of needed spare parts. Money can also be earned. It only requires rethinking .

Blackberry Passport until the hardware breaks down

Und jetzt mal wieder Technik… And now let’s get back to technique…


Deutsch

Dass die Apple-Produkte seit 24 Jahren meine erste Wahl sind, habe ich hier schon diverse Male ausgebreitet. Auch, dass ich bei der Präsentation des ersten iPhones (2007) sehr interessiert daran war. Nur… gekauft habe ich dann doch keines, weil ich ein Zehn-Finger-Tipper bin und mir nicht vorstellen konnte oder auch wollte, auf Glas zu werkeln. Das Gefühl, etwas zu verpassen, kam einfach nicht auf.

Mit den Produkten, die meinen Vorstellungen von einer sinnvollen Bedienung eines handkleinen Gerätes entsprachen, begann dann mein Interesse an Smartphones. Das waren zuerest ein Blackberry Q10, dann das schwarze Blackberry Passport und dann das Passport SE, das heute mein uneingeschränkter Favorit ist. Ja .. und dann tatsächlich noch ein iPhone SE (1.Gen.), das größenmäßig meinem kleinen Q10 nahekam.

Alles schön und gut … Dass man als Blackberry-Nutzer schon belächelt wird, ist mehr als skurril. Es ist die Ironie des so vermeintlichen Fortschritts, dass arbeitstaugliche Geräte ohne ‚Hahahihi‘– Effekt nach und nach verschwinden werden. Wie sagte Jobs 2007: ‚Who needs a Stylus?‘ und verwies auf die Finger. Menschen haben aber gerne und sinnvollerweise Werkzeuge in der Hand, um damit etwas zu bewirken. Die nicht zu leugnende Erkenntnis führte in der ‚Nach-Jobs-Ära‘ dazu, dass es heutzutage den (teuren) Apple-Pencil gibt. As time goes by…

Der Firma Blackberry trauere ich keine Träne nach. Miserabler kann man kaum Kunden behandeln. Da wurden teure Geräte beworben und gekauft und dann? Ja, dann wurden die Kunden im Regen stehen gelassen, als sei das normal. Versprochene Updates kamen nicht mehr (bis heute für das BB10) und auch treue Kunden fühlten sich – regelrecht verarscht. Das war und ist nicht nur ein Gefühl. Das hat seine Parallelen mit dem Apple Newton PDA. Doch das war noch krasser!

Nichts gegen die iPhones – aber bis ca. 1600 € für ein Telefon, dessen ursprüngliche Funktion nur noch ein beiläufiges ‚Grundfeature‘ ist, ist für mich nicht diskutabel. Selbst ein iPhone SE 2 mit knapp 500 € in der Grundkonfiguration ist eine ‚ordentliche‘ Investition. Ähnlich teure Android-Geräte thematisiere ich hier gar nicht, weil mich die Plattform nicht interessiert und ich die nicht beurteilen kann und will. Das soll keine Diskriminierung sein. Ansichtssache eben… Das Folgende ist allerdings allgemeingültig:

Warum dieser Text? Das kann ich schnell auf den Punkt bringen: Liebe Zeitgenossen|innen; ist es denn zuviel verlangt, vor dem Kauf eines neuen Gerätes kurz oder etwas ausführlicher an den Zustand dieses, unseres gemeinsamen Planeten zu denken, dessen Ressourcen wir unnötig in einer Weise ausbeuten und zur Neige bringen, indem wir weiterhin dem ‚Schneller-Höher-Weiter‘ anhängen und uns so verhalten, als seien sie schier endlos? Ist es aus der Sicht wirklich nötig, ein Smartphone (oder ein anderes Gerät) nach ein oder zwei Jahren durch ein hochgepriesenes Folgemodell zu ersetzen? Fortschritt ist zweifellos gut – doch… der lässt sich auch mit Nachhaltigkeit kombinieren. Brauche ich ein neues Gerät, das eine halbe oder ganze Sekunde schneller arbeitet und ich damit dem Mainstream gerecht werde – weil ich damit modern und innovativ dem auf den Leim gehe, was mir die Fassadenturnerei der Werbung regelrecht aufdrängt und suggeriert, dass ich das brauche?

Das soll Jede|Jeder für sich entscheiden, sich aber nicht dann beschweren, wenn erkannt wird, dass man ‚Tauben in der Luft‘ nachgesprungen ist und sich bei der Landung ‚weh getan‘ hat. Warum nicht Reparatur oder Aufrüstung der Hard- und auch Software? Das geht natürlich hardwaremäßig nur, wenn Geräte anwenderfreundlich konstruiert und gefertigt werden. Keine verklebten Akkus und keine Schrauben, für die es keine Dreher gibt. Es ist doch akzeptabel, wenn ein Smartphone einen Millimeter dicker ist und z.B. der Akku einfach getauscht und gewechselt werden kann. Wäre das ein Rückschritt? Oder sogar ein Fortschritt? Ich denke – Letzteres.

Keiner… aber auch keiner überzeugt mich davon, dass ich meinen Verstand bei der Beurteilung des hier behandelten Themas dem ‚Zeitgeist‘ des fatalen Marketings unterwerfen sollte und das destruktive Profitdenken der Hersteller noch zu pudern. Die Designabteilungen und deren Instrukteure müssen umdenken. Fortschritt liegt in der Nachhaltigkeit und nicht in der Anwenderunfreundlichkeit der Produkte und deren Miniaturisierung auf Kosten des Gefühles, Geräte zu besitzen und zu bedienen, die immer weniger zugänglich und damit irreparabel sind.

Ein Gerät, das sich nicht öffnen lässt und|oder nicht (mit entsprechenden Kenntnissen oder Anleitungen) selber repariert werden kann, gehört dir nicht.

English

And now let’s get back to technique…

That Apple products have been my first choice for 24 years, I have spread out here several times. Also that I was very interested in them when I presented the first iPhone (2007). Just… I did not buy one because I am a ten-finger-tipper and could not imagine or did not want to work on glass. The feeling of missing something just didn’t come up.

My interest in smartphones began with products that met my ideas of how to use a small handheld device in a meaningful way. These were first a Blackberry Q10, then the black Blackberry Passport and then the Passport SE, which is my absolute favorite today. Yes … and then actually an iPhone SE (1st gen.), which in size was close to my little Q10.

All well and good… It’s more than just bizarre that people smile at you as a Blackberry user. It’s the irony of such supposed progress that workable devices without the ‚Hahahihi‘ effect will gradually disappear. As Jobs said in 2007: ‚Who needs a stylus?‘ and referred to the fingers. But people like to have tools in their hands to make a difference. This undeniable insight led to the (expensive) Apple pencil in the ‚post-Jobs era‘. As time goes by…

I don’t regret the Blackberry Company. It’s the worst way to treat customers. Expensive devices were advertised and bought and then? Yes, then customers were left out in the rain as if that was normal. Promised updates didn’t come anymore (until today for the BB10) and even loyal customers felt – downright fooled. That was and is not just a feeling. This has its parallels with the Apple Newton PDA. But that was even more blatant!

Nothing against the iPhones – but up to about 1600 € for a phone whose original function is only a casual ‚basic feature‘ is not debatable for me. Even an iPhone SE 2 with almost 500 € in the basic configuration is a ‚decent‘ investment. I won’t discuss similarly expensive Android devices here, because I’m not interested in the platform and I can’t and don’t want to judge it. This should not be a discrimination. It’s a matter of opinion… However, the following is generally valid:

Why this text? I can quickly get to the point: Dear Contemporaries; is it too much to ask before buying a new device to think briefly or in more detail about the state of this, our common planet, whose resources we are unnecessarily exploiting and running out by continuing to add to the ‚faster-upper-further‘ and behaving as if they were endless? Is it really necessary to replace a smartphone (or any other device) with a highly praised successor model after one or two years? Progress is certainly good – but… it can also be combined with sustainability. Do I need a new device that works half a second or even a second faster and that does justice to the mainstream – because I am using it in a modern and innovative way to address what the advertising façade gymnastics really forces on me and suggests that I need it?

Everyone should decide this for themselves, but should not complain if they realize that they have jumped after ‚pigeons in the air‘ and ‚hurt themselves‘ when landing. Why not repair or upgrade the hardware and software? Of course, in terms of hardware, this is only possible if devices are designed and manufactured in a user-friendly way. No stuck batteries and no screws for which there are no spinners. It is acceptable if a smartphone is one millimeter thicker and the battery can be easily replaced and exchanged. Would that be a step backwards? Or even progress? I think – the latter.

No one… but also nobody convinces me that I should subject my mind to the ‚Zeitgeist‘ of fatal marketing and to powder the destructive profit thinking of the manufacturers. The design departments and their instructors have to rethink. Progress lies in the sustainability and not in the user-friendliness of products and their miniaturisation at the expense of the feeling of owning and operating devices that are less and less accessible and therefore irreparable.

A device that cannot be opened and|or repaired by yourself (with appropriate knowledge or instructions) is not yours.

Wieder ein SE… Another SE… (d/e)


Deutsch

SE

Wieder ein SE. Nein… Kein iPhone SE, sondern ein Passport-SE. Nicht Apple, sondern BlackBerry. Kein modern aktuelles Branding, sondern ein Betriebssystem, das knallhart aussortiert und eingestampft wurde. Ein Betriebssystem, das der Markt nicht akzeptiert hat. Warum? Nicht genügend apps… Nicht multimedial genug… Business -Image… Und dann auch noch nicht viel von dem , was den modernen Menschen anspricht; also Spiele, Videos, AR(Augmented Reality)   und.. und…

Was interessiert schon ein Smartphone, das für echte Produktivität ausgelegt ist und ein sicheres Betriebssystem hat? Das BB10. Genau das, was der Hersteller eingestampft hat, weil Android profittauglicher ist. Allerdings löchrig wie ein Schweizer Käse. Gut, das ist wahrscheinlich subjektiv.. oder doch nicht so ganz?  Immerhin hat BlackBerry das Android modifiziert – auf Sicherheit getrimmt, wie es heißt. Android ist Google. Da weiß man, dass die Daten nachhaltig gespeichert sind. Das ist moderne Sicherheit – Datensicherheit. Virtuelle Datensicherheit in irgendeiner Cloud. Was damit passiert – oder wie die Daten verwendet werden… Wen interessiert das schon, wenn Suchmaschinen und Messenger so gnädig kostenlos angeboten werden? Das ist ein absolut erträgliches Geschäftsmodell – milliardenschwer. Solange ‚alle ‚ darauf abfahren…

WhatsApp und Instagram gehören zu Facebook. Google ist Google. Konzerne, die so in einer Demokratie gar nicht existieren dürften. Konzerne, die damit eine Machtposition erlangt haben, die nicht mehr mit der Würde des Menschen vereinbar ist, weil sie nicht mit offenen Karten spielen. Auch alles nur subjektiv und nur von der freien Meinungsäußerung gedeckt?  Wie lange noch, wenn diese Konzerne die KI immer weiter perfektionieren. So weit, dass Orwell prähistorisch wirkt…

Was hat das mit meinem SE zutun? Ganz einfach : Die Orientierung an den Bedürfnissen, die für mich zielführend sind und den suggerierten ‚Klimbimballast‘ einfach beiseite schieben. Ich mag einfach nicht auf Glas tippen, wenn ich die Möglichkeit habe, eine physische Tastatur zu benutzen. Dazu eine, die kapazitiv auch noch als Trackpad fungiert.

Die Smartphone -Welt  kann so schön einfach sein, wenn mensch einfach die suggerierte PR hinterfragt und dann vielleicht zu ganz anderen Ergebnissen für sich selber kommt – auch und natürlich im Sinne des Planeten.

Übrigens: Dieser Beitrag wurde komplett mit meinem Blackberry Passport SE geschrieben.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

SE

Another SE. No, no, no, no, no, no. Not an iPhone SE, but a Passport SE. Not Apple, but BlackBerry. No modern, up-to-date branding, but an operating system that has been sorted out and stamped hard. An operating system that the market has not accepted. Why? Not enough apps… Not enough multimedia… Business image… And then not much of what appeals to modern people; games, videos, AR (Augmented Reality) and… and…

What’s the point of a smartphone designed for real productivity and with a secure operating system? The BB10. Exactly what the manufacturer has stamped in, because Android is more profitable. But it’s full of holes like a Swiss cheese. Well, that’s probably subjective… or not quite?  After all, BlackBerry has modified the android – trimmed for security, as they say. Android is Google. You know that the data is stored permanently. This is modern security – data security. Virtual data security in any cloud. What happens with it – or how the data is used… Who cares if search engines and messengers are so graciously offered for free? This is an absolutely tolerable business model – worth billions. As long as ‚everybody‘ likes it…

WhatsApp and Instagram belong to Facebook. Google is Google. Corporations that shouldn’t even be allowed to exist in a democracy. Corporations that have thus attained a position of power that is no longer compatible with human dignity because they do not play with open cards. Everything is also only subjective and only covered by freedom of expression?  How much longer if these corporations continue to perfect AI To the point where Orwell seems prehistoric…

What does that have to do with my SE? Very simple: The orientation on the needs, which are goal-oriented for me and simply push aside the suggested ‚junk mail ballast‘. I just don’t like to tap on glass when I have the possibility to use a physical keyboard. Plus one that also functions capacitively as a trackpad.

The smartphone world can be so simple if you just question the suggested PR and then perhaps arrive at completely different results for yourself – also and of course in the interest of the planet.

By the way: This article was written completely with my Blackberry Passport SE.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own mind).

Nachhaltigkeit oder Spinnerei? – Sustainability or spinning? …


Deutsch

Diese beiden Geräte sind 5 bzw. 7 Jahre alt, vollständig gebrauchsfähig und werden das sicherlich auch weiterhin sein.

Oben: Blackberry Passport = 5 Jahre  Unten: Blackberry Q 10 = 7 Jahre

 

 

 

 

Nur: Beide sollten nun im Jahre 2020 ein Problem haben, nämlich das End of Life (EOL) ihres hauseigenen Betriebssystems BB10. Keine Updates mehr und das Image des ‚toten Gaules‘. Das angeheftete Etikett betrifft Geräte, die nach wie vor zuverlässig funktionieren und keineswegs unzeitgemäß sind. Etwas langsamer als aktuelle Phones – aber immer noch mit echten Vorteilen. Das BB10 galt und gilt immer noch als ein (doch) sicheres Betriebssystem, das dem reinen Kommerz und damit einem entsprechenden Profitdenken zum Opfer fiel. Das zu verstehen, erschließt sich mir nicht.

In den vergangenen zwei Monaten habe ich im Wechsel meine Brombeeren und ein iPhone SE benutzt. Das kleine iPhone gefiel mir wegen der Taschentauglichkeit – fasst wie ein Q 10.  Allerdings fehlte mir die physische Tastatur mit Druckpunkt so sehr, dass ich nach Tagen immer wieder die SIM meistens in mein Passport steckte. Das iPhone ist zwar schneller beim Surfen, nicht aber (bei mir) beim Schreiben von Texten, da die Tastatur des Passports gleichzeitig als Trackpad funktioniert. Wortvorschläge werden durch Wischen nach oben direkt auf den Bildschirm projiziert, ohne auf den Bildschirm zu tippen. Das System lernt und zeigt zunehmend die Wortvorschläge für das gewünschte Wort. Die Lernfähigkeit ist nichts Neues, doch durch die besagte Wischgeste auf der Tastatur ist ein schnelleres Schreiben fast wie mit der ‚großen‘ Tastatur möglich. Notizen, Einfälle usw. lassen sich somit ohne Fingerakrobatik festhalten. Ein ‚must-have‘ für Vielschreiber wie mich, die weniger oder gar nicht an multimedialen Anwendungen interessiert sind.

Auch vermisse ich nicht die Millionen ‚apps‘ (applications oder deutsch -Programme). Diverse Messenger funktionieren nach wie vor. Mein Favorit ist Telegram. Signal. Threema und ja… auch WhatsApp laufen auf meinen BB’s.

Dem Diktat des Herstellers meiner favorisierten BB-Smartphones mit BB10 beuge ich mich nicht! Ich werde auch nicht zu einem Blackdroiden mit Android wechseln. Das Android-Betriebssystem ist für mich ein absolutes ‚No-Go‘! Gingen meine Beeren gleichzeitig oder nacheinander in die Knie, dann würde ich mich tatsächlich nach einem sehr gut erhaltenen Passport umschauen. Die letzte Alternative wäre für mich dann das IOS, das ich hier keinesfalls abqualifiziere. Die Frage zur eigenen Gebrauchsfähigkeit ist immer noch der eigene Schwerpunkt in der Nutzung.

Weiterhin verliere ich hier keinesfalls für mich wichtige Gesichtspunkte: Nachhaltigkeit und Reparaturfähigkeit, gepaart mit Ressourcendenken und Müllvermeidung (Elektroschrott).

Mein Q10 bietet z.B. die Möglichkeit, den Akku problemlos durch Herausnehmen zu wechseln. Mein Passport nicht… ein Wermutstropfen.

Auf diesem Planeten bedarf es nicht jedes Jahr eines neuen Smartphones, das mit großem Brimborium der Marketing-Maschinerie den potenziellen Käufern regelrecht aufgedrängt wird, nein – es gibt immer noch keinen Ersatzplaneten für den Fall, dass der Mensch (Kollektivsingular) diesen blauen Planeten abgeerntet hat.

Fazit: Geräte länger und weiter benutzen, auch wenn sie 10 oder 20 % langsamer sind. Das ist zwar nicht das Allheilmittel aber immerhin ein konstruktiver Beitrag.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

These two devices are 5 and 7 years old respectively, fully serviceable and will certainly continue to be so.

Above: Blackberry Passport = 5 years

Below: Blackberry Q 10 = 7 years

Pictures see above.

Only: Both should now have a problem in 2020, namely the End of Life (EOL) of their in-house operating system BB10. No more updates and the image of the ‚dead horse‘. The attached label refers to devices that still work reliably and are by no means outdated. Slightly slower than current phones – but still with real advantages. The BB10 was and still is considered a (yet) secure operating system, which fell victim to pure commerce and thus a corresponding profit mentality. To understand this is not open to me.

In the last two months I used my Blackberries and an iPhone SE alternately. I liked the small iPhone because of its pocket suitability – holds like a Q 10. However, I missed the physical keyboard with pressure point so much that after days I kept putting the SIM into my passport mostly. The iPhone is faster when surfing, but not (for me) when writing texts, because the keyboard of the passport works as a trackpad at the same time. Word suggestions are projected directly onto the screen by wiping upwards without tapping the screen. The system increasingly learns and displays the word suggestions for the desired word. The ability to learn is nothing new, but the aforementioned wiping gesture on the keyboard allows faster typing almost as with the ‚big‘ keyboard. Notes, ideas, etc. can thus be written down without finger acrobatics. A ‚must-have‘ for frequent writers like me who are less or not at all interested in multimedia applications.

I also don’t miss the millions of ‚apps‘ (applications or German programs). Various messengers still work. My favorite is Telegram. Signal. Threema and yes… also WhatsApp run on my BB’s.

I do not bow to the dictation of the manufacturer of my favourite BB-Smartphones with BB10! I will also not switch to a Blackdroid with Android. The Android operating system is an absolute ’no-go‘ for me! If my berries went down at the same time or one after the other, I would actually look for a very well preserved passport. The last alternative for me would be the IOS, which I do not disqualify here. The question about the own usability is still the own focus in the use.

Furthermore I do not lose any aspects that are important for me: Sustainability and reparability, paired with resource thinking and waste avoidance (electronic waste).

My Q10 offers e.g. the possibility to change the battery easily by removing it. My passport does not… a drop of bitterness.

This planet does not need a new smartphone every year, which is literally forced upon potential buyers by the marketing machinery, no – there is still no substitute planet for the case that man (collective singular) has harvested this blue planet.

Conclusion: use devices longer and continue to use them, even if they are 10 or 20% slower. This is not the panacea but at least a constructive contribution.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

 

 

 

 

 

EOL – Blackberry Smartphones… (d/e)


Deutsch

EOL (End of life) der Blackberry Smartphones

In der Blog-Kategorie ‚Blackberry‘ habe ich mich hier über Jahre als Blackberry-Nutzer ‚geoutet‘ und immer wieder gesagt, dass ich die Geräte bis zum Zerfall der Hardware nutzen werde. Die Gründe dafür lagen sowohl in der physischen Tastatur als auch in dem -meiner Meinung nach- benutzerfreundlichsten Betriebssystem BB10. Da Blackberry zu Android wechselte, wäre für mich sowieso ein Markenwechsel fällig gewesen, da Android für mich definitiv nicht in Frage kommt. Mein Q10 (mit wechselbaren Akkus!) und mein Passport sind funktionsfähig wie am ersten Tag. Updates gab es seitens Blackberry schon seit Jahren nicht mehr. Als User blieb und bleibt man im Regen stehen. Shame on you – Blackberry. 

In Fachforen ist die Rede von ‚einen toten Gaul reitet man nicht mehr‘ oder ‚wir sind der Gardasee und die Anderen der Pazifik‘. Elitedenken. Als jahrelanger User fühle ich mich hintergangen und … ja – betrogen, weil Versprechungen auf updates für BB10 Tauben in der Luft waren. Die Unternehmenspolitik des Unternehmens aus Waterloo, Kanada, war undurchsichtig, perspektivenlos und den (treuen) Usern gegenüber eine regelrechte Frechheit. Doch… die Geräte liefen und laufen und laufen…

Nun verlängert TCL als Hersteller der ‚Blackdroiden‘ den Vertrag mit Blackberry nicht mehr. Das ist das Aus für Smartphones mit physischer Tastatur mit Blackberry-Logo. BB10 ist Vergangenheit und nun auch die Blackdroiden. Neue Smartphones mit physischer Tastatur wird es kurzfristig nicht mehr geben. Jedenfalls nicht mit dem Blackberry-Logo. Ob das Blackberry- eigene Betriebssystem BB10 irgendwann von irgendeinem Hersteller wieder aufgegriffen wird, fühlt sich an wie eine Seifenblase.

Es ist tatsächlich unfassbar, dass eine Geschäftsführung ihr Unternehmen dermaßen dilettantisch und offensichtlich geplant und verschlafen an die Wand fährt – ideenlos und immer noch davon ausgehend, ein maßgebliches (Unternehmen) zu sein. Die hohen Zeiten waren schon längst vorbei. Begriffen im Sinne von zeitlicher Anpassung wurde nicht viel und so wird nun versucht, auf dem Softwaremarkt zu punkten und mit Patentklagen Profit zu generieren. Die Nutzer der Phones wurden mit leeren Versprechungen hingehalten und hintergangen. Die Katze blieb im Sack. Der Hersteller TCL hat sie nun herausgelassen und klar denkende User wundert da gar nichts mehr.

Ich weine der Firma Blackberry keine Träne mehr nach, werde aber meine BB10-Phones weiterhin parallel nutzen und bin froh, für das auch noch überteuerte Blackberry K2 mit Android keine  600-soundso €  ausgegeben zu haben. Das lässt sich immer noch kaufen und wie war das vorher mit dem ‚toten Gaul…‘ ?

English

EOL (End of life) of Blackberry smartphones

In the blog category ‚Blackberry‘, I have ‚outed‘ myself as a Blackberry user for years and said again and again that I will use the devices until the hardware breaks down. The reasons for this were both the physical keyboard and – in my opinion – the most user-friendly operating system BB10. As Blackberry switched to Android, I would have had to change brands anyway, as Android is definitely out of the question for me. My Q10 (with replaceable batteries!) and my passport are as functional as on the first day. There have not been any updates from Blackberry for years. As a user, one remained and remains in the rain. Shame on you – Blackberry. 

In professional forums there is talk of ‚you don’t ride a dead horse anymore‘ or ‚we are Lake Garda and the others are the Pacific‘. Elitist thinking. As a user for years I feel betrayed and … yes – cheated, because there were promises of updates for BB10 pigeons in the air. The corporate policy of the company from Waterloo, Canada, was opaque, without prospects and a real cheek to the (loyal) users. But… the devices were running and running and running…

Now TCL, the manufacturer of the ‚Blackdroids‚, is not extending its contract with Blackberry. This is the end for smartphones with a physical keyboard with Blackberry logo. BB10 is a thing of the past and now also the Blackdroids. New smartphones with physical keyboard will not be available in the near future. At least not with the Blackberry logo. Whether the Blackberry-own operating system BB10 will be taken up again by any manufacturer sometime, feels like a soap bubble.

It’s really unbelievable that a company’s management is so amateurishly and obviously planned and overslept that they drive their company to the wall – unimaginatively and still assuming that they are a major player. The high times were long gone. Terms in the sense of temporal adjustment were not much and so now the attempt is made to score points on the software market and to generate profit with patent lawsuits. The users of the phones were held up and deceived with empty promises. The cat remained in the bag. The manufacturer TCL has now let it out and clear thinking users are no longer surprised.

I don’t cry any more tears for the Blackberry company, but I will continue to use my BB10 phones (parallel) and I am glad I didn’t spend 600-soundso € for the overpriced Blackberry K2 with Android. You can still buy it and how was it before with the ‚dead horse‘?

 

My Blackberry Passport is spinning out…


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My fidelity to my Blackberry Passport smartphone I’ve already let hang out here several times. It’s still the best thing I had in my hands for my smartphone. I’m using it for the fifth year. The square screen, the physical keyboard that works as a trackpad at the same time, the best operating system for smartphones in my opinion, the expandability with a memory card (not possible in the iPhone), table-compatible without landscape mode, easy integration into the home network, excellent voice quality etc. etc…

The Blackberry operating system BB10 is not only an obsolete model, but has been virtually crushed by Blackberry. The production of hardware was stopped and with the change from BB10 to Android Blackberry changed from a racehorse to an average horse. This obviously had a plan, because the company shifted its activities to the software sector. Customers, like me, were left standing in the rain. My passport wasn’t and isn’t a cheap or mid-range product, and it was to be expected at the time of purchase that the manufacturer would maintain its operating system, i.e. update it – for years to come, as it was advertised.

Unfortunately a mistake. Now I’m not sure anymore if the BB10 is still so safe to use with a relatively good feeling in the net. There is hope that hackers won’t see an expired operating system as a target because the dwindling number of users is no longer worth the effort.

What does it follow from what has been said so far? Correct… one orients oneself around and looks for alternatives. So I use my beloved passport as a working tool (calendar/tables/texts/notes etc.) mainly in the Wlan. The integration into the home network is problem-free and not via a special program (e.g. iTunes at Apple). This would also be possible with an Android.

Which alternative is possible for me? Android definitely does not come into the closer selection for me. It simply doesn’t ’suit‘ me, because my trust in Google is ambivalent. A product from China? I’m more than sceptical about the reports about government spyware etc..

Parallel to my passport, I’ve been using an Apple product for three weeks now, since I’ve been an Apple user since 1996 and an iPhone offered itself there. It’s an iPhone SE. More and more I get used to this small, handy and therefore very practical device. With macOS Catalina the synchronization and the integration into the network via the Mac Finder becomes possible and is finally iTunes-independent, because iTunes is also split, as I read it. So more user-friendly and accessible. I think that’s an innovation from Apple.

Still, it’s not a passport with BB10. But a – for me – obvious alternative, with which I can live and be satisfied.

Clarification: This is not an advertisement for the manufacturer of the SE and does not deny any other manufacturer or operating system his right to exist, but is the product of a purely personal opinion formation.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind!).

Mein Blackberry Passport trudelt aus…


Meine Treue zu meinem Blackberry Passport-Smartphone habe ich hier schon mehrfach ‚raushängen lassen. Nach wie vor ist es für meine Zwecke das Beste, was ich smartphonemäßig in den Händen hatte. Ich benutze es im fünften Jahr. Der quadratische Bildschirm, die physische Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad funktioniert, das aus meiner Sicht beste Betriebssystem bei Smartphones, die Erweiterbarkeit mit einer Speicherkarte (im iPhone nicht möglich), tabellentauglich ohne Landscape-Modus, problemlose Einbindung ins Heimnetzwerk, hervorragende Sprachqualität usw. usw..

Das Blackberry Betriebssystem BB10 ist nicht nur ein Auslaufmodell. sondern quasi von Blackberry eingestampft worden. Die Herstellung von Hardware wurde eingestellt und mit dem Wechsel von BB10 auf Android ist Blackberry sozusagen von einem Rennpferd auf ein durchschnittliches Pferd umgestiegen. Das hatte offensichtlich Plan, denn das Unternehmen verlagerte seine Aktivität in den Softwarebereich. Kunden, wie ich, blieben dabei knallhart im Regen stehen. Mein Passport war und ist kein Billig- oder Mittelklasseprodukt, und es war beim Kauf zu erwarten, dass der Hersteller sein Betriebessystem warten, also updaten würde – und das noch jahrelang, so, wie es beworben wurde.

Leider ein Irrtum. Nun bin ich mir heute nicht mehr sicher, ob das nicht mehr upgedatete BB10 überhaupt noch derart sicher ist, um es noch weiterhin mit einem relativ guten Gefühl im Netz nutzen zu können. Dabei besteht die Hoffnung, dass Hacker ein ausgelaufenes Betriebssystem nicht als Zielobjekt ansehen, weil die schwindende Nutzerzahl den Aufwand nicht mehr lohnt.

Was folgert aus dem bis hierher Gesagten? Richtig… man orientiert sich um und sucht nach Alternativen. Ich setze also mein geliebtes Passport als Arbeitsgerät (Kalender/Tabellen/Texte/Notizen etc.) vornehmlich im Wlan ein. Die Einbindung ins heimische Netzwerk ist nämlich problemlos und nicht über ein spezielles Programm (z.B. iTunes bei Apple). Das wäre auch mit einem Android möglich.

Welche Alternative kommt für mich in Frage? Android kommt für mich definitiv nicht in die nähere Auswahl. Es ‚liegt‘ mir einfach nicht, weil mein Vertrauen zu Google ambivalent ist. Ein Produkt aus China? Da bin ich mehr als skeptisch bei den Berichten über staatliche Spyware usw..

Parallel zu meinem Passport nutze ich seit drei Wochen ein Produkt von Apple, da ich seit 1996 Apple-User bin und ein iPhone sich da anbot. Es ist ein iPhone SE. Mehr und mehr gewöhne ich mich an dieses kleine, handliche und damit sehr praktische Gerät. Mit macOS Catalina wird die Synchronisation und die Einbindung ins Netzwerk über den Mac-Finder möglich und ist damit endlich iTunes-unabhängig, da iTunes ebenfalls aufgeteilt wird; so wie ich das gelesen habe. Also nutzerfreundlicher und zugänglicher. Das halte ich für eine Innovation seitens Apple.

Trotzdem ist es kein Passport mit BB10. Aber eine -für mich- offensichtliche Alternative, mit der ich dann auch leben und zufrieden sein kann.

Klarstellung: Das ist keine Werbung für den Hersteller des SE und spricht auch keinem anderen Hersteller oder Betriebssystem seine Existenzberechtigung ab, sondern ist das Produkt einer rein persönlichen Meinungsbildung.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

Nun schon vier Jahre…


Nun schon 4 Jahre Blackberry Passport… und mittelfristig kein Ende in Sicht.

Ist das Marken- oder Gerätetreue? Ganz klar Letzteres – die Nachhaltigkeit dabei nicht zu vergessen! Das ist gut für meine eigene CO2-Bilanz. Doch … der innerste Grund ist tatsächlich ein egoistischer: Es ist die Frage, ob ‚man‘ ein Gerät ‚lieben‘ kann? Die Frage ist schon ein Oxymoron und klartextlicher Unsinn. Also Gefühlsdusel? Tatsächlich verbinden sich mit dem BB-Passport die mir ersichtlichen Einflüsse, die zu einem Gesamteindruck zusammenfließen: Zuverlässig, robust, netzwerkkompatibel, quadratischer Bildschirm mit seitlich mehr Platz für Tabellen, Texte usw., physische Tastatur mit gutem Tastenhub, 2-3 Tage Akkulaufzeit, hervorragende Sprachqualität, 4 G, usw. usw…. Und das i-Tüpfelchen: Das BB10- Betriebssystem, das keinen allgemeinen Anklang fand?! Es stürzt nicht ab und ist allzeit bereit. Über die Sicherheit wurde und wird viel diskutiert – das ist nicht nachprüfbar. Die PR nannte es ’sicher‘. Erstaunlicherweise wurden und werden BB’s mit BB10 von sicherheitsrelevanten Stellen genutzt und keine Androiden. (Mit einem Schweizer Käse kauft man immer auch Luftlöcher mit). Das alles spricht für ’sich‘. Hard- und Software sind in sich stimmig.

Wer natürlich 1 Mio. Apps braucht, ist außerhalb meiner Bedürfniswelt. Bei klarer Sichtweise sind die überladenen Betriebssysteme wie eine Zugmaschine mit unzähligen Anhängern; von denen nur einer tatsächlich gebraucht wird – und das auch nicht permanent. Ballast, der bremst. Zum letzten Satz gibt es natürlich ebenso viele Gegenreden.

Was ist denn nun so erwähnenswert, dass hier wieder ein Gerät dermaßen herausgestellt wird. Was sind schon 4 Jahre? Im Schrank hier liegt noch ein ‚Hagenuk‘-Handy, von dem ich nicht mal weiß, wie alt es ist. 20 Jahre vielleicht? Komisch nur, dass das Teil immer noch tadellos funktioniert, was telefonieren und SMS angeht. Die What’sApper werden sich nun an den Kopf fassen und sagen: ‚Aus welchem Zeitfenster ist der denn gefallen?‘ In 20 Jahren könnten wir noch einmal über die Geräte sprechen und feststellen, ob ihre Androiden dann noch funktionieren. What’sApp wird es dann wohl nicht mehr geben – vielleicht kommunizieren wir dann gerätelos!? Das ist meine Vorstellung und so wird/könnte es dann auch sein. – In den meisten Köpfen der Menschen ist die Erde auch keine Scheibe mehr.  (Dank Kopernikus, Galilei …).

Über die weiteren und schwerwiegenden Folgen des ‚must-have‘ -Denkens habe ich mich hier im Blog in diversen, anderen Beiträgen ausgelassen. Die Blendung zur Profitmaximierung der jeweiligen Hersteller sieht nahezu perfekt aus, bis sie -die Blendung- in einer Sackgasse steht und die Follower sich ungebremst und unaufhaltsam nähern. Der Rest ist Phantasie – allerdings von der Art, die gnadenlos ist. Nur ein Beispiel: Statt Kunden alle ein bis zwei Jahre zu einem neuen Smartphone zu animieren, wäre das Angebot einer ‚Inspektion‘ oder Aktualisierung mit neuen Teilen gegen verhandelbares Geld im Sinne dieses blauen Planeten. Das ist ein unterschätztes Geschäftsmodell. Ebenso allerdings ist hier die Rede von ‚Menschen‘ und das erklärt die zukünftige Richtung…

Mir ist es im Sinne unseres Planeten schlichtweg egal, ob mein BB-Passport ‚EOL= End of life‘ ist oder einfach dazu erklärt wird. Nein – obwohl ich meinen What’sApp-Account vollständig gelöscht habe, weil ich dem Facebook-Konzern nicht im Ansatz traue, ließe es sich immer noch benutzen (sofern WA wieder von Facebook abgekoppelt würde). Wer weiß…?

Ein Blackberry mit Android (Blackdroid) kommt für mich nicht in Frage, da Android letztlich auch schon dem EOL geweiht ist.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).