Nun schon vier Jahre…


Nun schon 4 Jahre Blackberry Passport… und mittelfristig kein Ende in Sicht.

Ist das Marken- oder Gerätetreue? Ganz klar Letzteres – die Nachhaltigkeit dabei nicht zu vergessen! Das ist gut für meine eigene CO2-Bilanz. Doch … der innerste Grund ist tatsächlich ein egoistischer: Es ist die Frage, ob ‚man‘ ein Gerät ‚lieben‘ kann? Die Frage ist schon ein Oxymoron und klartextlicher Unsinn. Also Gefühlsdusel? Tatsächlich verbinden sich mit dem BB-Passport die mir ersichtlichen Einflüsse, die zu einem Gesamteindruck zusammenfließen: Zuverlässig, robust, netzwerkkompatibel, quadratischer Bildschirm mit seitlich mehr Platz für Tabellen, Texte usw., physische Tastatur mit gutem Tastenhub, 2-3 Tage Akkulaufzeit, hervorragende Sprachqualität, 4 G, usw. usw…. Und das i-Tüpfelchen: Das BB10- Betriebssystem, das keinen allgemeinen Anklang fand?! Es stürzt nicht ab und ist allzeit bereit. Über die Sicherheit wurde und wird viel diskutiert – das ist nicht nachprüfbar. Die PR nannte es ’sicher‘. Erstaunlicherweise wurden und werden BB’s mit BB10 von sicherheitsrelevanten Stellen genutzt und keine Androiden. (Mit einem Schweizer Käse kauft man immer auch Luftlöcher mit). Das alles spricht für ’sich‘. Hard- und Software sind in sich stimmig.

Wer natürlich 1 Mio. Apps braucht, ist außerhalb meiner Bedürfniswelt. Bei klarer Sichtweise sind die überladenen Betriebssysteme wie eine Zugmaschine mit unzähligen Anhängern; von denen nur einer tatsächlich gebraucht wird – und das auch nicht permanent. Ballast, der bremst. Zum letzten Satz gibt es natürlich ebenso viele Gegenreden.

Was ist denn nun so erwähnenswert, dass hier wieder ein Gerät dermaßen herausgestellt wird. Was sind schon 4 Jahre? Im Schrank hier liegt noch ein ‚Hagenuk‘-Handy, von dem ich nicht mal weiß, wie alt es ist. 20 Jahre vielleicht? Komisch nur, dass das Teil immer noch tadellos funktioniert, was telefonieren und SMS angeht. Die What’sApper werden sich nun an den Kopf fassen und sagen: ‚Aus welchem Zeitfenster ist der denn gefallen?‘ In 20 Jahren könnten wir noch einmal über die Geräte sprechen und feststellen, ob ihre Androiden dann noch funktionieren. What’sApp wird es dann wohl nicht mehr geben – vielleicht kommunizieren wir dann gerätelos!? Das ist meine Vorstellung und so wird/könnte es dann auch sein. – In den meisten Köpfen der Menschen ist die Erde auch keine Scheibe mehr.  (Dank Kopernikus, Galilei …).

Über die weiteren und schwerwiegenden Folgen des ‚must-have‘ -Denkens habe ich mich hier im Blog in diversen, anderen Beiträgen ausgelassen. Die Blendung zur Profitmaximierung der jeweiligen Hersteller sieht nahezu perfekt aus, bis sie -die Blendung- in einer Sackgasse steht und die Follower sich ungebremst und unaufhaltsam nähern. Der Rest ist Phantasie – allerdings von der Art, die gnadenlos ist. Nur ein Beispiel: Statt Kunden alle ein bis zwei Jahre zu einem neuen Smartphone zu animieren, wäre das Angebot einer ‚Inspektion‘ oder Aktualisierung mit neuen Teilen gegen verhandelbares Geld im Sinne dieses blauen Planeten. Das ist ein unterschätztes Geschäftsmodell. Ebenso allerdings ist hier die Rede von ‚Menschen‘ und das erklärt die zukünftige Richtung…

Mir ist es im Sinne unseres Planeten schlichtweg egal, ob mein BB-Passport ‚EOL= End of life‘ ist oder einfach dazu erklärt wird. Nein – obwohl ich meinen What’sApp-Account vollständig gelöscht habe, weil ich dem Facebook-Konzern nicht im Ansatz traue, ließe es sich immer noch benutzen (sofern WA wieder von Facebook abgekoppelt würde). Wer weiß…?

Ein Blackberry mit Android (Blackdroid) kommt für mich nicht in Frage, da Android letztlich auch schon dem EOL geweiht ist.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

Doch noch ein BB10-Update?


Sollte das so sein, dass Blackberry tatsächlich noch ein Update auf das eigene Betriebssystem BB10 ausrollt, dann fällt das unter die Kategorien : ‚Es geschehen noch Zeichen und Wunder’… oder: ‚Totgesagte leben länger…‘.

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mein Blackberry Passport black

Blackberry hat seine Hardwareentwicklung und -Produktion ausgelagert und sich auf Software reduziert, sowie die unter Blackberry laufenden Neugeräte (z.B. Key1 und Key2) mit einem angepassten Android bestückt. Wohl kaum ein überzeugter User des ‚alten‘ BB10 konnte das verstehen, denn … das BB10 war -nicht nur aus meiner Sicht- das bedienerfreundlichste und wohl auch stabilste Betriebssystem für ein Smartphone. Ok, das ist alles rein subjektiv…

Auch als Sicherheitsupdate ist es erstaunlich, dass sich überhaupt noch jemand (oder Abteilung) um das ‚eingestampfte‘ System kümmert, sofern die Äußerung eines BB-Mitarbeiters keine ‚fake-news‘ ist. In den vergangenen Jahren hat Blackberry schon soviel angekündigt und schlichtweg nicht gehalten. Mit dem Tablet ‚Playbook‘ ließ der Hersteller seine Kunden einfach im Regen stehen. Genauso mit den angekündigten Updates für seine BB 10- Smartphones. Folge: Die Kunden sprangen reihenweise ab! Das Ergebnis einer absolut unterirdischen Kundenbehandlung.

Wäre ich nicht von den Phones mit BBOS 10 überzeugt -mit Q10 und Passport- dann wäre auch ich längst bei der Konkurrenz (Apple), die vormachen, wie Marketing und Kundenpflege funktioniert.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Ankündigung eines BB10-Updates wieder nur eine Luftblase der bekannten Art ist … oder tatsächlich noch ein Funken Kundeninteresse seitens Blackberry erkennbar ist!?

BB-Passport und BB10 und …


Es ist eine Binsenweisheit: Sucht muss nicht immer negativ sein. Das ist ein Satz, den mensch grundsätzlich missverstehen kann und in den wohl meisten Fällen auch muss. Fraglich ist, wann sie beginnt und wann sie tatsächlich existent ist?

Ist schon von Sucht die Rede, wenn Menschen täglich ca. 80, 100 oder noch mehrere Male auf ihr Smartphone schauen oder es nur einfach befühlen oder anschauen? Ist das ein Bedürfnis, ein innerer Zwang, eine Abhängigkeit, eine Identifikation oder gar eine Mensch-Maschinen-Liebe? All das in einem Würfelbecher vereint und umgedreht ausgeschüttet, ergibt die Erkenntnis, dass Alles oder Vieles davon sichtbar wird. Alles bekannt…

Nicht nur ein Mal habe ich mir die Frage gestellt, ob das auch auf mich zutrifft. Dabei erwischt ‚man‘ sich bei dem Versuch, das relativ neutral wahrzunehmen, bei einer Art ‚Schöndenkerei‘, also einem Euphemismus, der einem leichten (oder mehr) Selbstbetrug nahekommt. Die exakte Bestimmung seines eigenen Bezuges zu alldem gelingt zielführend erst dann, wenn das Corpus Delicti nur ein Mal oder gar nicht pro Tag benutzt wird. Einem berufstätigen Menschen ist das wochentags sicherlich nicht möglich – doch … am Wochenende wäre so eine Nagelprobe denkbar.

Zwei Tage ohne Blackberry Passport mit BB10 (Betriebssystem) konnte ich aushalten. Für mich ein überzeugendes Fazit zum vorher Gesagten, doch zugegeben: Die Versuchung, dieses phantastische Teil in die Hände zu nehmen, war nicht zu unterschätzen. – Der Wille hat letztlich die Prüfung bestanden! Die Erkenntnis war beruhigend. –

Hier im Blog gibt es hin und wieder Beiträge zum genannten Blackberry Passport und dem dazugehörigen Betriebssystem BB10. Das hat seinen Grund: Demnächst werden es vier Jahre des Gebrauchs eines solchen Gerätes. Von der anfänglichen Begeisterung und auch Skepsis ist die Skepsis gewichen. Das Gerät hat mich nicht ein Mal im Stich gelassen. Der Akku hält bei meiner Nutzung immer mindestens 2 Tage und die Tastatur hat immer noch den geliebten Druckpunkt. Die zentrale Aussage:

Das Mitschwimmen im ‚Schneller-Höher-Weiter‘ durch Gerätetausch nach einem oder zwei Jahren ist das Ergebnis exzellenten Marketings ohne sich wirklich bewusst zu sein, dass dieser Planet genau das übel nimmt. Ein paar neue ‚Specs‘ mehr und schon sind die potentiellen Kunden im Fangnetz. Nein, es ist nicht nur dieses ein Problem; das sind noch weit mehr solcher Probleme, die dem ‚must-have‘-Zeitgeist auf den Leim gehen. Ein informierter Mensch weiß, wovon hier die Rede ist…

Sucht ist vielfältig… innerer Zwang treibt sie weiter. Die Plünderung dieses Planeten im Zeitalter des Menschen (Anthropozän) bedarf eines Resets in den Köpfen erstmal derjenigen, die ‚das Sagen haben‘ und die destruktiv durch Macht und Kapital den Rest der Menschheit  gefügig hält, um ihre Pfründe nicht zu gefährden. Das ist ’nach-mir-die Sintflut‘- Denken. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt und der Festigung des hohen Lebensstandards und in der Pseudoempathie gegenüber den runzligen Teilen dieses Planeten (Spenden usw.).

Der Rahmen wurde jetzt hier groß gespannt, doch das ist gut so. Eines greift in das Andere. Mein Passport hat an dem Ast der Destruktion ein klein wenig mutgesägt und was erkenne ich daraus: Ganz einfach: Es wird solange genutzt, bis nichts mehr geht!

Bei dem Gedanken und bei der Handlungsweise glätten sich meine Stirnfalten leicht. Es könnte noch wesentlich mehr gedacht und getan werden!

Jeder Anfang (und jedes Dabeibleiben)  ist bekanntlich schwer, doch ohne Anfang kein Fortkommen….

In dem Sinne wünsche ich den Menschen, die diesen Blog besuchen, ein erkenntnisreiches und gesundes Jahr 2019 …….

 

 

 

Gedanken zu 3 Jahre Blackberry Passport …


Muss das sein ?… Wieder ein Blackberry- Posting ?

Die Antwort ist einfach: Nein.  Doch… Mit der Präsentation des iPhones am 9.Januar 2007 hat Steve Jobs etwas angestoßen, was für sehr viele Menschen (genannt User) zum regelrechten Bestandteil ihres Lebens erkoren haben: das Smartphone.

Anfangs blieb erstmal die Frage, was das nun wohl für ein Ding ist? Auf dem Bildschirm nur Symbole (Icons), keine Tasten für eine Nummerneingabe usw.. Eine technische Revolution? Skepsis jedenfalls bei mir. Sehr schnell wurden die Möglichkeiten von der Konkurrenz erkannt und schon ging die Entwicklung ab. Ein neues Marktsegment war entstanden. Das war erstmal die Hardware. Ein Computer für die Hosen- oder Handtasche, der bereits in zunehmenden Bereichen das/den Laptop ersetzen konnte; so dachten Viele… auch ich. Bis mir klar wurde, dass ich dabei immer nur auf Glas, also ohne Widerstand, tippen würde, ließ mich dann doch zögern, es zu kaufen. Ich, der jahrzehntelang auf Schreibmaschinen (‚blind‘ und sehr schnell) getippt habe… und jetzt auf hartem Glas? Also wurde es nicht gekauft und ich blieb bei meinem (immer noch funktionierenden) Hagenuk.

Nun zu Blackberry:

Ein Handy ohne Tasten mit Widerstand war für mich also nicht praktikabel. Dann las ich einen Test von einem hochinteressant aussehenden Telefon/Smartphone: Dem Blackberry Q10. Das war es, worauf ich gewartet hatte. Ungesehen wurde es gekauft. Das habe ich bis heute nicht bereut.

Schließlich erschien am Markt ein Gerät, das meine Kinnladen ‚runterfallen ließ: Das/der Blackberry Passport. Großer, quadratischer Bildschirm und eine berührungsempfindliche Tastatur, die wie eine Maus oder ein Trackpad reagiert. Alles ideal für Excel-Tabellen, die Tageszeitung, emails, Textverarbeitung usw.. Ja .. und auch WA (What’s app).

Vor genau drei Jahren kaufte ich dieses Tool, das kein Toy ist und entsprechend konzipiert wurde. Blackberry lässt mittlerweile das eigene Betriebssystem BB10 einschlafen und setzt auf Android. Das zu verstehen, erschließt sich mir nicht! Ansichtssache oder Marktopportunismus?

Nach drei Jahren erlebe ich mit dem Passport immer noch eine Akkuleistung bei durchschnittlicher Nutzung (2-3 Stunden täglich) von gut zwei Tagen! –

Das Teil hat mich noch nicht ein Mal im Stich gelassen. Es wird bei mir alt, bis die Vergänglichkeit es dahinrafft. Alternativen sehe ich nicht. Schon gar nicht Geräte, die über eintausend € kosten. Letzteres sehe ich als regelrechte Unverschämtheit an (iPhone X), wenn die Herstellungskosten bei Apple mit ca. 250-300 € zu Buche schlagen. Da schaltet der ’normale‘ Menschenverstand ab. Hinzu kommt, dass so ein Gerät in einem Jahr wieder durch ein Nachfolgemodell ersetzt werden soll, wenn der User ‚aktuell‘ bleiben will. Geschweige denn die Ignoranz der Müllberge und der Exploitation (Ausbeutung) der Menschen, die in den Herstellungsfabriken unter teilweise katastrophalen Bedingungen ihre Haut zu Markte tragen und … nicht die baldigst zur Neige gehenden, notwendigen Bodenschätze und Rohstoffe für die Produktion zu vergessen.

Ex und hopp: Ein Wahnsinn und ein Sägen am Stammansatz des Astes, auf dem ‚der Mensch‘ sitzt. Ein bezeichnender Kollektivsingular. –

Ein richtiger Ansatz aus der Misere wäre, die Geräte (egal welche) so zu produzieren, dass die Userin|der User selber reparieren kann und auch nach längeren Jahren noch Ersatzteile zu kaufen sind. Keine verklebten Akkus oder Bildschirme, deren Austausch im Verhältnis teurer und damit unrentabler sind, als ein komplettes Neugerät. Ich möchte auch noch nach 5 Jahren einen neu produzierten Akku für mein Passport kaufen können. Wenn ich Glück habe, dann ergattere ich noch einen aus irgendeinem Altbestand, der vielleicht noch 60 oder 70 % Leistung bringt, oder bereits tiefentladen ist.

Also: Ein Smartphone muss nicht nach einem oder zwei Jahren ersetzt werden durch ein Nachfolgemodell, das ein paar Pixel mehr darstellt, einen halben Millimeter dünner ist, oder 1 GB mehr RAM unter der Haube hat. Doch… die Hersteller werden es massiv bewerben und die ‚Kunden‘ werden sich weiterhin durch die glitzernden Werbemaßnahmen oder soziale Prägungen einfangen lassen. Geht’s noch …?  Nach wie vor ist mir nicht bekannt, dass ein Ersatzplanet gefunden wurde und dass die technische Entwicklung soweit ist, dass dieser dann auch erreicht werden kann.

Wie vorher gesagt, werde ich meine Geräte solange benutzen, wie sie meinen Anfordernissen entsprechen und … da gibt eine Produktivitätseinbuße von ca. 5 oder 10% nicht den Anlass, wie ein Lemming den ‚Leittieren‘ zu folgen. Wenn das alles so weitergeht, dann sind nicht nur einige Exemplare auf diesem Planeten von einem Kollaps betroffen, sondern ‚ALLE‘ !

Diese Gedanken waren es für mich wert, dieses Posting zu ’strecken‘.

 

 

 

Trauerspiel BlackBerry…..


Hier im Blog in der Kategorie ‚Blackberry‘ habe ich diverse Artikel über diese beeindruckenden Geräte und dem darauf laufenden Betriebssystem (BlackBerry 10 oder gekürzelt BB10) geschrieben. Die Teile waren, sind und bleiben nicht nur beeindruckend und fallen aus dem Rahmen des gesamten ‚mainstreamigen Einheitsbreis‘, sondern sind – nach meiner Einschätzung und Erfahrung damit- für mich Gebrauchsgegenstände, die, was Kommunikation, Bedienbarkeit und Tauglichkeit für tatsächliches Arbeiten (z.B. physische Tastatur, Hub, Excel-Tabellen, echtes Multitasking) nahezu unverzichtbar geworden. Ein das verdeutlichender Satz ist: „I need a tool – not a toy“.  Also eine Frage, wofür ein Smartphone genutzt wird oder werden soll. –

Daran, dass das BB10 so allmählich regelrecht verhungert, absehbar eingestampft und von Android verdrängt wird, ist zu erkennen, dass Geräte und Software, die nicht dem ‚Schneller-Höher-Weiter‘ entsprechen, entweder reine Nischenprodukte sind oder werden und letztlich vom Markt verschwinden. –

BlackBerry hat die Hardwaresparte an TCL abgegeben und konzentriert sich nur noch auf Software. Die neuen Modelle ‚fahren‘ mit Android, das modifiziert angeblich die Sicherheitsstandards des eigenen Betriebssystems BB10 erfüllt. Das lasse ich mal so stehen, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass im Google-Android keine Feedback-Funktionen lauern und aktiv sind!? Das ist eine Spekulation und weder eine Behauptung, noch eine insistierende Verunsicherung zugunsten Anderer.

Was bleibt also für einen überzeugten ‚BlackBerry-Hasen‘?  Nach dem Ende der benutzten Hardware mit BlackBerry-Android (Blackdroid) weiterhin der Marke treu bleiben – oder auf IOS umsteigen? Android war und ist für mich von anderen Herstellern ein absolutes ’no-go‘! Nur, weil auf den TCL-BlackBerry’s‘ BlackBerry steht, dabei bleiben? Soweit geht meine Markentreue nicht! Als alter Apple-User (seit 1996)  habe ich immer noch kein iPhone, Mit Begeisterung habe ich mir im Netzt die Keynote zur Vorstellung des ersten iPhones angesehen und war begeistert. Die Ernüchterung kam, als ich registrierte, dass ich da immer nur auf Glas -und damit ohne bekannten Widerstand- herumzutippen hatte. Als jemand, der jahrzehntelang auf Schreibmaschinentastaturen zuhause war, war der Eindruck der entscheidende dafür, kein iPhone zu kaufen. Stattdessen benutzte ich weiterhin ein Hagenuk, das ich heute noch habe und das noch einwandfrei läuft.

Dann kam BlackBerry ins Spiel. Ich war begeistert. Es war ein Q10. Danach dann das Passport. Geräte wie für mich gemacht. Und nun das vorher Beschriebene!

DSC_0081.jpgFazit: Beide Geräte werden solange genutzt, bis sie auseinander fallen. Da gehe ich von Jahren aus. Allein die Vorstellung, für ein Smartphone ordentlich über 1000,00 € hinzulegen (iPhone X), lässt erahnen, wie Verbraucher ‚gesehen‘ werden. Zu lesen, dass die Herstellungskosten ca. 1/3 des Verkaufspreises ausmachen, macht nicht traurig, sondern ‚grimmig‘. Das ist Gewinnmaximierung pur! Da braucht man gar nicht mehr über die Reparaturfähigkeit nachzudenken: Verklebte Akkus usw.. Ein Gerät, bei dem ich nicht einmal selber den Akku austauschen kann, gehört mir auch nicht. Solche Vorgänge sind nicht nur verbraucherfeindlich, sondern aus Umweltsicht eine Katastrophe. Es wird so getan, als gäbe es keine Klimaproblematik, keine Müllberge aus Elektroschrott usw..

Mein Q10 hat einen -von mir- austauschbaren Akku – mein Passport offensichtlich nicht! Wenn ich da in ein oder zwei Jahren einen neuen Akku brauche, dann darf ich vielleicht feststellen, dass keiner mehr aufzutreiben ist, der kompatibel ist. Und dann? Dann werfe ich mein geliebtes und noch perfekt funktionierendes Passport in den Elektroschrott? Was ist das für ein Irrsinn?

Also bin ich in ein paar Jahren wieder bei dem Gerät angekommen, das vor langen, langen Jahren in der Schublade verschwand oder dahin verbannt wurde, weil die ach so tollen, neuen Geräte durch ihren Schnickschnack -auch bei mir!- mit voll aufgeblendeten Scheinwerfern auf mich zukamen. Eine Erkenntnis, die sprachlos machen kann und den Kopf mit mehr oder weniger leichten, horizontalen Bewegungen schwingen lässt. —

Quo vadis – planet earth? –

BlackBerry© Passport nach 20 Monaten …


Dieses Teil muss schon etwas Besonderes an sich haben, dass es hier in Abständen immer wieder thematisiert wird. Ein Nischenprodukt für Leute, die sich nicht mit dem Mainstream zufrieden geben und einen Begleiter mit sich tragen wollen, auf den sie sich akkumäßig verlassen  und mit dem sie arbeiten können, ohne nach einigen Stunden wieder eine Steckdose suchen zu müssen, sofern sie dann auch noch das Ladegerät dabei haben. Gibt es dafür nicht Desktops, Laptops und Tablets? Die Frage ist ansich schon unsinnig, soll aber hier verdeutlichen, dass solche Geräte einen Unterschied hinsichtlich Größe, Gewicht und Handlichkeit ausmachen. Die Funktionalität für z.B. Tabellenkalkulationen im Handformat fand ich bislang bei keinem anderen Smartphone. Genervt hat mich dabei das ständige Drehen in den Landscapemodus und zurück und die fehlende physische Tastatur, die die Bezeichnung auch verdient und ihr gerecht wird. Das Drehen ist naturgemäß bei einem quadratischen Bildschirm nicht nötig.

Nicht einmal bislang hat mich dieses Gerät im Stich gelassen. Leider lässt BlackBerry© das großartige Betriebssystem BB10 in absehbarer Zeit auslaufen. Vielleicht nächstes Jahr. Ein derartiger Unsinn ist kaum oder besser nicht zu verstehen. Mich wird es nicht davon abhalten, das/den Passport -sofern es/er bis dahin durchhält- weiterhin zu verwenden. Malware dürfte für so eine Nischensoftware, wie sie dann endgültig ist, nicht auf der Agenda von Hackern stehen. Trotz aller Widrigkeiten Grund genug, noch so ein fantastisches Teil in Reserve zu legen. Es sieht danach aus, dass das Passport wohl ein wenig zu genial ist, um vom Mainstream erfasst zu werden, bei dem die Geräte nicht nur den gleichen Formfaktor haben, sondern sich in der Leistung unwesentlich unterscheiden, wenn nicht der x-tel-schneller oder wie auch immer Milli-Bereich entscheidend ist. In einigen Jahren dürfte der Smartphone-gig wohl sowieso beendet sein. Dann sind die biegsamen und faltbaren Gerätschaften angesagt, die am Körper getragen und angebracht werden und noch mehr können.

 

BlackBerry Passport nach 15 Monaten …


BlackBerry Passport nach 15 Monaten …

Dass ich die folgenden Aussagen noch nach 15 Monaten von mir gebe, hätte ich anfangs nicht gedacht.

Da schreibt einer in Abständen über sein Smartphone, als wäre das ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. In meinem ‘zarten‘ Alter muss ich zugeben : das ist es geworden. Ein reines Touchgerät hätte sich diese Lorbeeren nicht verdient, da gehe ich tatsächlich von aus. Da ich mich schon in einigen anderen Beiträgen als uralten Apple-User (seit 1996) geoutet habe -und das immer noch bin- ist es umso verwunderlicher, dass mein unermüdlicher Begleiter (Akku hält immer noch 2 Tage) kein Gerät aus dem Hause Apple wurde. Das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Die Gründe pro BlackBerry Passport sind ganz einfach :

  • Ich tippe ungern und widerwillig auf Glas einen Text ein
  • deshalb sind physische Tasten mit excellentem Druckpunkt für mich wichtig
  • Tastatur ist gleichzeitig Trackpad, das möchte ich nicht mehr missen !
  • die Akkuleistung sollte mindestens für 1,5 Tage im ‘Dauerbetrieb‘ reichen
  • Ich mag keinen Homebutton
  • und brauche echtes Multitasking
  • Word nativ
  • Excel nativ
  • breiter Bildschirm für Tabellen
  • Kameras mit recht guter Auflösung und Bildqualität für Schnappschüsse
  • der BlackBerry- Hub ist unverzichtbar, wenn man sich daran gewöhnt hat
  • eingebaute, anerkannte Sicherheit des Betriebssystems
  • ja .. und … kein Gerät, das Mainstream ist.
  • und Vieles mehr … 

    Diverse Hüllen und Folien wurden ausprobiert .. und wieder verworfen. Wie auf den Fotos zu sehen, hat es das Original-Hardcase von BlackBerry dauerhaft und bleibend geschafft. Das haptisch vermittelte Gefühl des ‘reinen‘ Gerätes kommt dabei nicht zu kurz. Dieses Smartphone ist ein für mich unverzichtbares Arbeitstier, das mich noch nie (!) im Stich gelassen hat. Mit Argwohn sehe ich die Entwicklung BlackBerry’s zum Betriebssystem Android und den damit wahrscheinlichen Verzicht auf das eigene Betriebssystem BB10, das für mich das gebrauchsfähigste und intelligenteste seiner Art ist. Die kurz -bis mittelfristige Aufgabe des BB10 ist eine firmenpolitische Entscheidung, bei der ich nur den Kopf schütteln kann. Da ist wieder der Schwerpunkt des reinen Kapitalismus‘ mehr als deutlich zu erkennen : Gewinnmaximierung um jeden Preis. Auch und speziell in diesem Fall auf Kosten intelligenter Software, die damit auch Opfer eines deutlichst erkennbaren Fehlmarketings wird und ist. Da entscheidende Regierungsstellen und andere auf Sicherheit angewiesene Institutionen das Betriebssystem auch weiterhin nutzen werden, wird das Betriebssystem auch noch in den nächsten zwei bis drei Jahren geupdated. Mit einer anderen Entscheidung würde sich BlackBerry den Gnadenstoß geben. Auch ohne Insiderkenntnisse ist die Marktstrategie der Firma deutlich zu erkennen : Weg von der Hardware – hin zur reinen Softwareschmiede. Der echte Brombeerfan schaut dabei in die Röhre, weil ihm ein Stück Originalität genommen würde .. wird.