Archiv des Autors: jrohlfing

Zum Jahresende …


Nach langer Pause hier im Blog bringe ich zum Jahresende noch ein eigenes Gedicht, das sicherlich keiner Zuordnung bedarf. Das Jahr geht (nicht nur) für mich mit einer der bittersten Erfahrungen zu Ende und das Neue wird ebenso beginnen. Als grenzenloser Optimist hoffe ich danach auf Licht am Ende des Tunnels und … es wird nicht bei der bloßen Hoffnung bleiben..!

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich ein friedliches und gesundes ‚Neues Jahr‘.

 

 

Tagebuch

 

Du denkst du schreibst das nur für dich

dein Tagebuch als Seelenschrein

denkst nach beim Schreiben sicherlich

an Nachlesens Gedächtnispein

 

was du geschrieben ist vorbei

beißt keinen mehr ins Hinterteil

oder klemmt wie dem auch sei

der Realismen Zukunft feil

 

banales abgefräst Gehänge

erbeißt sich Tages Schreibfanal

ist Schreiben ohne Layoutzwänge

geschwängert frei Gedankensaal

 

geschriebnes Temporärgefüge

gedanklich ausgedreht

schließt ein Egomanitätens Züge

das Tagebuch, das dich versteht

 

Vielleicht sind deine Tageszeilen

für immer nur dein Eigentum

kannst später in der Zeit verweilen

die dann zeigt abgeschminkt dein Tun

Trauerspiel BlackBerry…..


Hier im Blog in der Kategorie ‚Blackberry‘ habe ich diverse Artikel über diese beeindruckenden Geräte und dem darauf laufenden Betriebssystem (BlackBerry 10 oder gekürzelt BB10) geschrieben. Die Teile waren, sind und bleiben nicht nur beeindruckend und fallen aus dem Rahmen des gesamten ‚mainstreamigen Einheitsbreis‘, sondern sind – nach meiner Einschätzung und Erfahrung damit- für mich Gebrauchsgegenstände, die, was Kommunikation, Bedienbarkeit und Tauglichkeit für tatsächliches Arbeiten (z.B. physische Tastatur, Hub, Excel-Tabellen, echtes Multitasking) nahezu unverzichtbar geworden. Ein das verdeutlichender Satz ist: „I need a tool – not a toy“.  Also eine Frage, wofür ein Smartphone genutzt wird oder werden soll. –

Daran, dass das BB10 so allmählich regelrecht verhungert, absehbar eingestampft und von Android verdrängt wird, ist zu erkennen, dass Geräte und Software, die nicht dem ‚Schneller-Höher-Weiter‘ entsprechen, entweder reine Nischenprodukte sind oder werden und letztlich vom Markt verschwinden. –

BlackBerry hat die Hardwaresparte an TCL abgegeben und konzentriert sich nur noch auf Software. Die neuen Modelle ‚fahren‘ mit Android, das modifiziert angeblich die Sicherheitsstandards des eigenen Betriebssystems BB10 erfüllt. Das lasse ich mal so stehen, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass im Google-Android keine Feedback-Funktionen lauern und aktiv sind!? Das ist eine Spekulation und weder eine Behauptung, noch eine insistierende Verunsicherung zugunsten Anderer.

Was bleibt also für einen überzeugten ‚BlackBerry-Hasen‘?  Nach dem Ende der benutzten Hardware mit BlackBerry-Android (Blackdroid) weiterhin der Marke treu bleiben – oder auf IOS umsteigen? Android war und ist für mich von anderen Herstellern ein absolutes ’no-go‘! Nur, weil auf den TCL-BlackBerry’s‘ BlackBerry steht, dabei bleiben? Soweit geht meine Markentreue nicht! Als alter Apple-User (seit 1996)  habe ich immer noch kein iPhone, Mit Begeisterung habe ich mir im Netzt die Keynote zur Vorstellung des ersten iPhones angesehen und war begeistert. Die Ernüchterung kam, als ich registrierte, dass ich da immer nur auf Glas -und damit ohne bekannten Widerstand- herumzutippen hatte. Als jemand, der jahrzehntelang auf Schreibmaschinentastaturen zuhause war, war der Eindruck der entscheidende dafür, kein iPhone zu kaufen. Stattdessen benutzte ich weiterhin ein Hagenuk, das ich heute noch habe und das noch einwandfrei läuft.

Dann kam BlackBerry ins Spiel. Ich war begeistert. Es war ein Q10. Danach dann das Passport. Geräte wie für mich gemacht. Und nun das vorher Beschriebene!

DSC_0081.jpgFazit: Beide Geräte werden solange genutzt, bis sie auseinander fallen. Da gehe ich von Jahren aus. Allein die Vorstellung, für ein Smartphone ordentlich über 1000,00 € hinzulegen (iPhone X), lässt erahnen, wie Verbraucher ‚gesehen‘ werden. Zu lesen, dass die Herstellungskosten ca. 1/3 des Verkaufspreises ausmachen, macht nicht traurig, sondern ‚grimmig‘. Das ist Gewinnmaximierung pur! Da braucht man gar nicht mehr über die Reparaturfähigkeit nachzudenken: Verklebte Akkus usw.. Ein Gerät, bei dem ich nicht einmal selber den Akku austauschen kann, gehört mir auch nicht. Solche Vorgänge sind nicht nur verbraucherfeindlich, sondern aus Umweltsicht eine Katastrophe. Es wird so getan, als gäbe es keine Klimaproblematik, keine Müllberge aus Elektroschrott usw..

Mein Q10 hat einen -von mir- austauschbaren Akku – mein Passport offensichtlich nicht! Wenn ich da in ein oder zwei Jahren einen neuen Akku brauche, dann darf ich vielleicht feststellen, dass keiner mehr aufzutreiben ist, der kompatibel ist. Und dann? Dann werfe ich mein geliebtes und noch perfekt funktionierendes Passport in den Elektroschrott? Was ist das für ein Irrsinn?

Also bin ich in ein paar Jahren wieder bei dem Gerät angekommen, das vor langen, langen Jahren in der Schublade verschwand oder dahin verbannt wurde, weil die ach so tollen, neuen Geräte durch ihren Schnickschnack -auch bei mir!- mit voll aufgeblendeten Scheinwerfern auf mich zukamen. Eine Erkenntnis, die sprachlos machen kann und den Kopf mit mehr oder weniger leichten, horizontalen Bewegungen schwingen lässt. —

Quo vadis – planet earth? –

…und auf der Frankfurter Buchmesse 2017 vertreten.


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Mein gerade erst erschienenes Buch wird auf der Frankfurter Buchmesse 2017 am BoD-Stand E 43 in Halle 3.0  ausgestellt.

(Eine ebook-Version steht ebenfalls bei den einschlägigen Händlern oder direkt im BoD-Buchshop bereit.)

Mein neues Buch ist nun bestellbar…


Bis es in den Buchhandlungen bestellbar ist, werden noch 1 bis 2 Wochen vergehen. Im BoD- Buchshop ist das schon jetzt möglich :

Link zur Buchbestellung im BoD-Buchshop :

https://www.bod.de/buchshop/futur-x-die-freie-auswahl-joachim-rohlfing-9783744807555

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Futur X – Die freie Auswahl


Das ist der Titel meines gegen Ende August 2017 auf dem Buchmarkt erscheinenden dritten Buches.

Vorab und damit exklusiv hier im Blog zeige ich das Ansichtsexemplar, das dann auch mit größter Wahrscheinlichkeit oder Sicherheit die Endversion darstellt.

Es beinhaltet und ist die ‚Winterarbeit 2016/2017‘. Das Bild im oberen Teil des Covers ist eine Variante eines meiner Ölgemälde, das hier in der Galerie so abgebildet ist, wie es tatsächlich aussieht. Die Designvariante auf dem Cover ist keine Eigenarbeit, sondern das Produkt von Graphikdesignern*innen.

Sobald das Projekt abgeschlossen ist, werden hier im Blog aussagefähigere Details gepostet . Ein ‚paar‘ Wochen wird es noch dauern ……

Vorab: In diesem Buch habe ich Karikaturen aus der Satirezeitschrift „Der Wahre Jakob“ abgebildet. Das war eine Zeitschrift, die vor ca. 100 Jahren wohl eines der mutigsten Veröffentlichungen war und zeitkritisch von einer Wucht, die heute noch als beispielhaft gelten sollte, ja muss. Die Leute haben Kopf und Kragen riskiert. Das hat mich derart beeindruckt, dass ich mir die Freigabe zur Verwendung des Materials beim Dietz-Verlag, Bonn sichern konnte.

Das ist absolut kompatibel mit meinem Text und wirkt wie dessen Visualisierung.

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