Werfer… missile launcher…


(English below)

Deutsch

Die Medien zeigen uns im russischen Aggressionskrieg gegen die Ukraine, dem absoluten Irrsinn der Gegenwart, Mehrfachraketenwerfer, die wahrscheinlich mehr oder weniger gezielt Wohngebiete und Infrastruktur in der Ukraine in Schutt und Asche ‚legen‘. Die Wirkung ist also bekannt, nur … was ist eigentlich ein Mehrfachraketenwerfer? Vor exakt 50 Jahren war ich beim deutschen Militär (genannt Bundeswehr) und wurde an dem System Lars, Mehrfachraketenwerfer 110 SF, ausgebildet und war schließlich Werferführer. Als Solcher habe ich einige Male den roten ‚Feuernkopf‘ bei Übungsschießen auf einem Truppenübungsplatz mit dem Waffensystem gedrückt. Allein den Eindruck habe ich mein Leben lang nicht vergessen. Die Vorstellung, was da im Zielgebiet angerichtet wird, war zu der Zeit blanke Theorie. 4 Jahre später unterzog ich mich einem offiziellen Verfahren zur Kriegsdienstverweigerung mit dem Ergebnis der ‚Anerkennung‘. Damit war und bin ich ’staatlich anerkannter Pazifist‘.

Die Eindrücke und Erlebnisse meiner Militärzeit führten dann zu meinem autobiographischen Roman „Die Gedanken sind frei…“ . Aus diesem Roman zitiere ich in der Folge einige Specs zu diesem Waffensystem. (Die abgebildeten Zeichnungen sind von mir).

…Doch unter dieser Plane verbarg sich ihr Geheimnis. Die Waffenanlage. Zwei Rohrpakete mit je 18 Rohren! Am hinteren Ende zwischen beiden Rohrpaketen befand sich der einklappbare Sitz des Richtkanoniers mit der Richt- und Zieleinrichtung.

Zweimal 18, also 36 Stück 110 mm – Raketen Fassungsvermögen pro Werfer. Diese 36 Raketen sollten in 18 Sekunden abgefeuert werden! Die Batterie verfügte über acht solcher Werfer – das wären 288 Raketen in 18 Sekunden! Was würde das wohl für eine Wirkung sein?! Man konnte es sich nicht vorstellen. Das wollte man auch gar nicht!

…Da war der sogenannte ’Splitterkopf’, eine der sechs möglichen, zu verschießenden Raketenkopfarten, der anhand eines in der Mitte durchgetrennten Exemplares demonstriert wurde. In diesem Kopf befanden sich neben einer Sprengladung 5.800 Stahlkugeln, die sich nach einer Detonation des Raketenkopfes in einer mit dem REPAG zu programmierenden Höhe über dem Erdboden gleichmäßig nach unten verteilen sollten. Die Geschwindigkeit dieser sich ausbreitenden Kugeln sollte sogar höher sein als die eines Gewehrgeschosses!

…5.800 Kugeln in einem Raketenkopf Jeder Werfer konnte 36 Raketen verschießen. Das wären 208.800 Kugeln! Und die Batterie hatte 8 Werfer. Das wären dann insgesamt 1.670.400 Kugeln! Und das in 18 Sekunden!

Nun war klar, womit sie es hier zutun hatten! Einerseits war es Respekt vor einer solchen, bis dahin Konventionelles in den Schatten stellende Wirkungsweise. Anderseits deren tatsächliche Wirkung. Was passiert da mit den Infanteristen, die man mit dieser Waffe bekämpfen will? Sie hätten nicht einmal den Hauch einer Chance! Jeder von ihnen wäre ein Sieb! Ein Fortlaufen gäbe es hierbei nicht mehr … Aussichtlos!

…Du hast ja als Soldat deine Pflicht getan und brav deine Befehle ausgeführt – das Denken erledigen ja schließlich militärische Kompetenzen für dich! Was interessieren dich denn diese menschlichen Trümmer? Was hast du schon davon? Irgend so ein beknackter Orden an deiner Uniform ist doch viel schöner und unvergleichlich ästhetischer .

…Es ist doch völlig egal, ob du Kinder abschießt oder andere.“ Sammy’s Blicke hingen an der Zimmerdecke. „Der Krieg legalisiert alles. Die Opfer sind Unschuldige, Unbeteiligte, die nicht gefragt werden. Sie wurden mobilisiert, angeheizt und schließlich verheizt! Wer fragt schon danach, wenn die Idelogie als lebensbestimmendes Element von Anfang an so eingeprägt wird, dass es einfach unverantwortlich ist, dagegen zu reden. Du wirst ja nicht zur Menschlichkeit beim Militär erzogen, sondern zum Gegenteil! Wenn dann jemand sagt, dass das Unsinn ist, dann muss ich ihm die Frage stellen ‚Hälst du Töten nicht für unsinnig und brutal?’ Die Frage wäre dann auf das Geistesniveau des Gefragten abgestimmt. Peter hat jedenfalls recht. Wir leben in einer rosaschwarzen Welt. Wir haben alle „unsere Alltagsprobleme, die uns kaum Zeit zum tieferen Denken lassen. Hier haben wir Zeit! Ich habe so den Eindruck, dass die Leute gar nicht in Frieden miteinander leben wollen. Den Hungernden in dieser Welt nur zum Schein helfen und militante Aktionen sind wahrscheinlich die besten Mittel gegen die drohende Bevölkerungsexplosion. Diese unglaublich sadistischen Spiele mit dem Menschenleben! Der Mensch will so fortschrittlich und natürlich intelligent sein und doch lernt er seine größten Schwächen nicht zu besiegen. Die Kontraste dieser Welt sind zu groß! Um sie aufzuheben, müsste der Mensch all das, wofür er heute noch kämpft, bedingungslos aufgeben. Seinen Vaterlandsstolz, seinen Egoismus, seine Ideologien, seine widerliche Macht- und Geltungssucht und auch seinen Neid auf andere – das heißt in der Konsequenz : sich selber!

Auszüge aus: „Die Gedanken sind frei…Die Erlebnisgeschichte eines jungen Mannes beim Bund“

Was Putin in der Ukraine anrichten lässt, ist die Manifestation des Diabolischen aus niedrigsten Beweggründen. Der ahnt nicht, was ihn spätestens nach seinem physischen Ableben erwarten könnte. Zur Verantwortung gezogen werden muss er aber bereits in der Zeit seines Restlebens im Sinne der Rechtsstaatlichkeit, das nicht in sein Niveau abgleitet.

English

The media show us in the Russian war of aggression against Ukraine, the absolute insanity of the present, multiple rocket launchers that probably more or less purposefully ‚lay waste‘ to residential areas and infrastructure in Ukraine. So the effect is known, only … what is a multiple rocket launcher? Exactly 50 years ago I was in the German military (called Bundeswehr) and was trained on the system Lars, multiple rocket launcher 110 SF, and was finally launcher commander. As such, I pressed the red ‚firehead‘ a few times during practice firings on a military training area with the weapon system. I have never forgotten this impression for the rest of my life. The idea of what would be done to the target area was pure theory at the time. 4 years later I underwent an official procedure for conscientious objection with the result of ‚recognition‘. Thus I was and am a ’state-approved pacifist‘.

The impressions and experiences of my military service then led to my autobiographical novel „Thoughts are Free…“ . From this novel I quote in the following some specs to this weapon system. (The drawings shown are mine).

…But under this tarp hid their secret. The weapon system. Two tube packs with 18 tubes each! At the rear end between the two tube packs was the retractable seat of the gunner with the aiming and targeting device.

…Twice 18, so 36 pieces 110 mm – rockets capacity per launcher. These 36 rockets were to be fired in 18 seconds! The battery had eight such launchers – that would be 288 rockets in 18 seconds! What kind of effect would that be! One could not imagine it. One did not want that at all!

…There was the so-called ’splinter head‘, one of the six possible types of rocket head to be fired, which was demonstrated by means of a specimen cut in half. In addition to an explosive charge, this head contained 5,800 steel balls which, after detonation of the rocket head, were to spread evenly downward above the ground at a height to be programmed with the REPAG. The velocity of these spreading balls was to be even higher than that of a rifle bullet!

…5,800 bullets in a rocket head Each launcher could fire 36 rockets. That would be 208,800 bullets! And the battery had 8 launchers. That would be a total of 1,670,400 bullets! And that in 18 seconds!

…Now it was clear what they had to deal with here! On the one hand, it was respect for such a mode of action, which until then had eclipsed the conventional. On the other hand, its actual effect. What would happen to the infantrymen, whom one wants to fight with this weapon? They would not even have the slightest chance! Each of them would be a sieve! There would be no more running away … Hopeless!

…You did your duty as a soldier and dutifully carried out your orders – after all, military competence does the thinking for you! What do you care about these human debris? What do you get out of it? Some crappy medal on your uniform is much nicer and incomparably more aesthetic.

…It doesn’t make any difference if you shoot kids or anybody else.“ Sammy’s eyes lingered on the ceiling. „War legalizes everything. The victims are innocents, bystanders, not asked. They were mobilized, fueled, and eventually burned up! Who asks after it, if the idelogy as a life-determining element is so impressed from the beginning that it is simply irresponsible to speak against it. You are not educated to humanity in the military, but to the opposite! If then somebody says that this is nonsense, then I must ask him the question ‚Don’t you think killing is nonsensical and brutal?‘ The question would then be tailored to the level of mind of the person being asked. In any case, Peter is right. We live in a pink and black world. We all have „our everyday problems, which hardly leave us time for deeper thinking. Here we have time! I have so the impression that the people do not want to live at all in peace with one another. Helping the hungry in this world only for appearance and militant actions are probably the best means against the threatening population explosion. These unbelievably sadistic games with the human life! Man wants to be so advanced and naturally intelligent and yet he does not learn to conquer his greatest weaknesses. The contrasts of this world are too big! In order to cancel them, man would have to give up unconditionally all that he still fights for today. His pride of fatherland, his egoism, his ideologies, his disgusting desire for power and recognition and also his envy of others – that means in consequence : himself!

Excerpts from: „Thoughts are Free…The Story of a Young Man’s Experience with the Bund“.

What Putin has wrought in Ukraine is the manifestation of the diabolical from the lowest motives. He has no idea what might await him at the latest after his physical demise. However, he must be called to account during the rest of his life in the sense of the rule of law, which does not descend to his level.

Rousseau: ‚Denken’… Rousseau: ‚Thinking’…


Wie weit- und klarsichtig gedacht.

(Ich hoffe, dass meine Handschrift leserlich genug ist.).

(Korrektur: ...und dass die Wesen, die aus beiden Substanzen zusammengesetzt sind….)

( -> Habe ich vor ca. 20 Jahren wohl falsch abgeschrieben…)

Wenn die Erkenntnis (oder auch Vermutung) eine Art Grunddirektive wäre, dann sähe es auf diesem blauen Planeten anders aus.

English

Thinking is a component of an inexplicable substance. From this one is justified to the conclusion that the beings, which lose one of these qualities, lose at the same time also the substance, to which it belongs, that therefore the death is only a separation of the substance, and that the beings, in which are composed at the substances, to which these two qualities belong.

(I hope my handwriting is legible enough).

(Correction: …and that the beings composed of both substances….)

If the realization (or even assumption) was a kind of basic directive, then things would look different on this blue planet.

UNSCAN MY FACE – BEHALTE DEIN GESICHT


(English below) (5 reasons) :

Deutsch

Hier übernehme ich den Text von Amnesty International, der sich mit der Gesichtserkennungstechnologie beschäftigt und zu einem markanten, realistischen Ergebnis führt – das den Techunternehmen sicherlich nicht gefallen wird. Gibt es noch moderne Smartphones ohne Gesichtserkennung ? Ja, die gibt es! Beispiel iPhone SE mit Homebutton. Ich z.B. lasse nicht ab von meinen beiden Blackberry Passports, deren Betriebssysthem vom Hersteller gecancelt wurde. Warum die Gesichtserkennungstechnologie verboten werden sollte, wird in dem folgenden Text von Amnesty International, sehr deutlich dargestellt: (Ich beziehe das mal auf Smartphones/ Tablets etc.. Die gesamtgesellschaftliche Problematik ist entsprechend folgenschwerer – zeigt aber eine Korrelation!)

(© Amnesty International © } :

UNSCAN MY FACE – BEHALTE DEIN GESICHT

Mit der Kampagne #UnscanMyFace setzt sich Amnesty International für ein Verbot der Herstellung, des Einsatzes und Exports von Gesichtserkennungstechnologie in Deutschland, der EU und weltweit ein.

Amnesty-Kampagnenbild mit dem Titel: Behalte dein Gesicht! #UnscanMyFace

#UnscanMyFace – Behalte dein Gesicht!

5 Gründe für ein Verbot von Gesichtserkennungstechnologie

1. Massenüberwachung im öffentlichen Raum wird ermöglicht

Gesichtserkennungstechnologie kann die Handlungen von allen im öffentlichen Raum ganz genau nachverfolgen, z. B. wo, wann und mit wem sich eine Person aufhält. So verschwindet einer der letzten, anonymen Rückzugsorte. Eine Massenüberwachung aller Menschen ist weder angemessen noch verhältnismäßig.

2. Recht auf Privatsphäre und die Menschenwürde werden verletzt

In mehr und mehr Ländern werden die Gesichter von Menschen in öffentlichen Räumen identifiziert und ihre Bewegungen verfolgt. Unternehmen sammeln ohne Erlaubnis tausende Fotos aus sozialen Netzwerken oder nutzen Gesichtserkennung für Werbezwecke. Handlungen werden im Detail erfasst und Menschen auf Datenpunkte reduziert. 

3. Recht auf Protest und freie Meinungsäußerung werden verletzt

Wer befürchten muss, auf einer Demonstration identifiziert zu werden, nimmt möglicherweise nicht daran teil. Durch das Wissen, ständig überwacht zu werden, scheuen sich viele Menschen davor, ihre Menschenrechte auszuüben. Das gilt verstärkt für Menschen, die ohnehin von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen sind.

4. Diskriminierungen werden verstärkt 

Bei Schwarzen Menschen und People of Colour sowie Frauen und Kindern ist Gesichtserkennung besonders fehlerhaft. Negative Folgen wie Falschverdächtigungen treffen also Menschen besonders hart, die ohnehin Benachteiligungen erfahren. Selbst wenn die Technologie fehlerfrei funktionieren würde: Gesichtserkennung wird verstärkt für die Überwachung bereits marginalisierter Gruppen eingesetzt und verschärft so bestehende Ungerechtigkeiten und Diskriminierungsformen wie Rassismus, Sexismus und Klassismus.

5. Es gibt keinen demokratischen Rückhalt für Gesichtserkennungstechnologien

Der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie ist nicht demokratisch legitimiert und wird trotzdem stückchenweise eingeführt. Datenschutzbehörden und Expert*innen aus ganz Europa warnen: Der derzeitige Einsatz ist sogar illegal.

In Deutschland ist kaum bekannt, welche Probleme mit Gesichtserkennungstechnologie verbunden sind. Dabei gibt es zahlreiche Organisationen und Initiativen wie „Gesichtserkennung stoppen„, die schon lange auf die Gefahren hinweisen. Solche Initiativen, aber auch dein Einsatz, sind wichtiger denn je! Gerade jetzt wird in der EU eine wichtige Entscheidung getroffen, die auch Auswirkungen auf die Situation in Deutschland hat. In einer neuen Verordnung über Künstliche Intelligenz hat die EU die Möglichkeit, den Einsatz von Gesichtserkennung gänzlich zu verbieten. In wenigen Monaten wird diese wichtige Entscheidung gefällt, weshalb Politiker*innen jetzt erfahren müssen: wir behalten unser Gesicht!

SO KÖNNTE DIE REALITÄT MIT GESICHTSERKENNUNG AUSSEHEN

Diese Bilder zeigen Beispiele, die der Illustration dienen. Die Identitäten und Eigenschaften der Personen sind fiktiv.

Ansehen

Amnesty-Kampagnenbild mit einer jungen Frau: #UnscanMyFace - Behalte dein Gesicht!

Was kannst du gegen Gesichtserkennung tun? 

Gemeinsam gegen Gesichtserkennung – Jetzt mitmachen!

  1. Nutze unseren Kampagnen-Hashtag #UnscanMyFace in den Sozialen Medien, damit mehr Menschen von dem Problem erfahren. Teile deine Gedanken. Warum setzt du dich für ein Verbot ein?
  2. Teile unsere Beiträge auf Twitter, Instagram und Facebook. 
  3. Teile unsere Kampagnen-Seite, damit möglichst viele Menschen von dem Problem um Gesichtserkennung erfahren. 
  4. Hilf dabei, das Problem in die Öffentlichkeit zu tragen: Sprich mit deiner Familie, deinen Bekannten und Freund*innen. Oder nutze deine Social Media-Kanäle, um das Problem bekannter zu machen.

Gemeinsam können wir Politiker*innen in Deutschland und der EU klar machen: Wir wollen in einer Welt leben, in der Technologie den Menschen nutzt und ihre Rechte geachtet werden.

Der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie kann Menschen davon abhalten, demonstrieren zu gehen:

Eine Menschenmenge mit Luftballons in einer Straße

#unteilbar-Demonstration in Berlin am 4. September 2021

© Amnesty International, Foto: Jarek Godlewski

Ist Gesichtserkennung mit den Menschenrechten vereinbar? Auszüge aus der Allgemeine Erklärung der Menschenrechte:

Recht auf Privatheit: Artikel 12

Recht auf Nichtdiskriminierung: Artikel 7

Recht auf freie Meinung und Meinungsäußerung: Artikel 19 

Recht auf friedliche Versammlung: Artikel 20 

Eine Hauswand mit dutzenden Überwachungskameras

Eine Hauswand mit dutzenden Überwachungskameras

© Vicente Mendez

FAQ – Die meistgestellten Fragen zum Thema Gesichtserkennung

Wie funktioniert Gesichtserkennung?

Wieso arbeitet Amnesty zu Gesichtserkennung? 

Was fordert Amnesty?

Warum ist der Einsatz gegen Gesichtserkennung gerade jetzt wichtig? 

Wo wird Gesichtserkennung eingesetzt? Ist das auch in Deutschland ein Problem?

Erfahre mehr zum Thema Gesichtserkennung

Das Bild zeigt eine Demonstration mit vielen Menschen. Auf den Gesichtern mancher Demonstrierender sind rote Vierrecke zu sehen.

AKTUELLUSA15.02.2022

USA: Gesichtserkennungstechnologie fördert rassistische Polizeikontrollen in New York

Der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie durch die New Yorker Polizei führt zu einer Zunahme von diskriminierender und rassistischer Polizeiarbeit gegen Minderheiten.

Nahaufnahme von Überwachungskameras, die vor einer weißen Wand stehen.

AKTUELL27.01.2021

„Ban The Scan“: Amnesty fordert Verbot von Gesichtserkennungstechnologie 

Immer mehr Länder setzen Gesichtserkennungstechnologie zur Überwachung des öffentlichen Raumes ein.

Illustration des Gesichts einer Frau in blauer und roter Farbe vor schwarzem Hintergrund. Um ihren Kopf ist der Sternenkreis der Europaflagge abgebildet.

PRESSEMITTEILUNGCHINA21.09.2020

Überwachungstechnologie aus der EU kann zu Menschenrechtsverletzungen beitragen

Ein neuer Bericht dokumentiert die folgenreichen Lücken der EU-Exportkontrolle beim Handel mit militärisch oder zivil nutzbaren Dual-Use-Gütern.

Zwei Überwachungskameras an einer grauen Hauswand

AMNESTY JOURNAL09.02.2022

Bitte recht freundlich!

Sie stellen zahlreiche Gefahren für die Menschenrechte dar: Fragen und Antworten zu biometrischen Verfahren und zur Gesichtserkennung.

Das Bild zeigt eine Demonstration mit vielen Menschen. Auf den Gesichtern mancher Demonstrierender sind rote Vierrecke zu sehen.

AKTUELLUSA15.02.2022

USA: Gesichtserkennungstechnologie fördert rassistische Polizeikontrollen in New York

Der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie durch die New Yorker Polizei führt zu einer Zunahme von diskriminierender und rassistischer Polizeiarbeit gegen Minderheiten.

Nahaufnahme von Überwachungskameras, die vor einer weißen Wand stehen.

AKTUELL27.01.2021

„Ban The Scan“: Amnesty fordert Verbot von Gesichtserkennungstechnologie 

Immer mehr Länder setzen Gesichtserkennungstechnologie zur Überwachung des öffentlichen Raumes ein.

Illustration des Gesichts einer Frau in blauer und roter Farbe vor schwarzem Hintergrund. Um ihren Kopf ist der Sternenkreis der Europaflagge abgebildet.

PRESSEMITTEILUNGCHINA21.09.2020

Überwachungstechnologie aus der EU kann zu Menschenrechtsverletzungen beitragen

Ein neuer Bericht dokumentiert die folgenreichen Lücken der EU-Exportkontrolle beim Handel mit militärisch oder zivil nutzbaren Dual-Use-Gütern.

Zwei Überwachungskameras an einer grauen Hauswand

AMNESTY JOURNAL09.02.2022

Bitte recht freundlich!

Sie stellen zahlreiche Gefahren für die Menschenrechte dar: Fragen und Antworten zu biometrischen Verfahren und zur Gesichtserkennung.

Das Bild zeigt eine Demonstration mit vielen Menschen. Auf den Gesichtern mancher Demonstrierender sind rote Vierrecke zu sehen.

AKTUELLUSA15.02.2022

USA: Gesichtserkennungstechnologie fördert rassistische Polizeikontrollen in New York

Der Einsatz von Gesichtserkennungstechnologie durch die New Yorker Polizei führt zu einer Zunahme von diskriminierender und rassistischer Polizeiarbeit gegen Minderheiten.

Nahaufnahme von Überwachungskameras, die vor einer weißen Wand stehen.

AKTUELL27.01.2021

„Ban The Scan“: Amnesty fordert Verbot von Gesichtserkennungstechnologie 

Immer mehr Länder setzen Gesichtserkennungstechnologie zur Überwachung des öffentlichen Raumes ein.

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Weiterführende Informationen bei unseren Partnern

Noch mehr Informationen erhältst du auf folgenden Websites: 

English

Here I adopt the text of Amnesty International, which deals with facial recognition technology and leads to a striking, realistic result – which will certainly not please the tech companies. Are there still modern smartphones without facial recognition ? Yes, there are! Take the iPhone SE with home button, for example. I, for example, do not let go of my two Blackberry Passports, whose operating system was canceled by the manufacturer. Why facial recognition technology should be banned is explained very clearly in the following text from Amnesty International. (I relate this to smartphones/tablets etc.. The overall social problem is correspondingly more serious – but shows a correlation).

(© Amnesty International © } :

5 reasons for a ban on facial recognition technology

  1. mass surveillance in public space is enabled

Facial recognition technology can track the actions of everyone in public spaces very precisely, such as where, when and with whom a person is. Thus, one of the last, anonymous places of retreat is disappearing. Mass surveillance of all people is neither appropriate nor proportionate.

  1. the right to privacy and human dignity are violated

In more and more countries, people’s faces are identified in public spaces and their movements are tracked. Companies collect thousands of photos from social networks without permission or use facial recognition for advertising purposes. Actions are recorded in detail and people are reduced to data points. 

  1. right to protest and freedom of expression are violated.

Those who fear being identified at a demonstration may not participate. Knowing they will be under constant surveillance makes many people reluctant to exercise their human rights. This is increasingly true for people who are already affected by exclusion and discrimination.

  1. discrimination is intensified 

Facial recognition is particularly flawed for black people and people of color, as well as women and children. Negative consequences such as false suspicions thus hit people particularly hard who already experience disadvantages. Even if the technology worked flawlessly, facial recognition is increasingly used to monitor already marginalized groups, exacerbating existing injustices and forms of discrimination such as racism, sexism and classism.

  1. there is no democratic backing for facial recognition technologies.

The use of facial recognition technology lacks democratic legitimacy and yet is being introduced piecemeal. Data protection authorities and experts from all over Europe warn: the current use is even illegal.

In Germany, the problems associated with facial recognition technology are hardly known. Yet there are numerous organizations and initiatives such as „Stop facial recognition“ that have been pointing out the dangers for a long time. Such initiatives, but also your commitment, are more important than ever! Right now, an important decision is being made in the EU that will also have an impact on the situation in Germany. In a new regulation on artificial intelligence, the EU has the option to ban the use of facial recognition altogether. In a few months, this important decision will be made, which is why politicians must now learn: we keep our face!

Der ‚Muff‘ des Heiligen Stuhles…


(English below)

Deutsch

Der Vatikan warnt die deutsche Sektion des Katholizismus vor Reform-Alleingängen. Der sogenannte ‚Synodale Weg‘ ist den Hütern der wörtlichen Auslegung der christlichen Heiligen Schrift wohl ein Dorn im Auge. Sehen sie ihre suggerierte Gottesnähe, der schwer bis nicht nachvollziehbaren Dreifaltigkeit eines -monotheistischen- Gottes – also ihre letztlich mittelalterlichen Definitionen gefährdet? Im Schulbetrieb würde ihre Nichtanpassung an die Jetztzeit mit ‚Thema verfehlt‘ bewertet. Wie hieß es in meinen jungen Jahren (60er-70er Jahre): „Unter den Talaren, der Muff von tausend Jahren“. Der ist immer noch da, wo er ’schon immer‘ war.

Auszüge aus:
Futur X. Die freie Auswahl
Joachim Rohlfing
Dieses Material ist urheberrechtlich geschützt
:

> Freiheit im Denken und damit die Freiheit des Individuums sowie dessen Lebensumstände und die Rahmenbedingungen einer Gesellschaft, die eben das ermöglicht unter dem Mantel der Maxime einer erarbeiteten Vernunft und eines ethischen Bewusstseins. — Eine nicht zwangsläufig ‚religiöse Vernunft’.
Religionen und Vernunft im eigenen Sinne scheinen hier nicht zusammen zu passen – oder sind sogar ein schön geredeter Widerspruch in sich. Danach sind die Aussagen zum Beispiel in der Bergpredigt ´vernünftig`, da sie auf eine Verminderung oder gar Vermeidung von Leid abzielen und sowohl individuell als auch gesellschaftlich anwendbar sind oder besser sein können.
So gut wie jeder wird sagen, dass die pazifistischen Aussagen der Bergpredigt in der Praxis und der vorausgesetzten Konsequenz in der sogenannten realen Welt nicht umsetzbar sind, doch… sie sind die darin zu erkennende Parallele des Kant’schen Kategorischen Imperativs, so zu handeln, ´dass die Maxime des Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte’.
Das ist die sogenannte weltliche Sichtweise.
Sind das nur Illusionen?….<
>……Nur rein theoretische, idealistische Forderungen, die die menschlichen Schwächen ausklammern?
Der Vergleich der religiösen mit der philosophischen Aussage zeigt, das Religiöses und Weltliches durchaus direkte Parallelen zeigen können. Je höher die jeweiligen Ansprüche sind, desto deutlicher führen sie zusammen. Ansprüche, die geistige Aktivität im individuellen und gesellschaftsbezogenen Sinne provozieren sollen. Sie sind eine Provokation gegen Egoismus, Hass, Gewalt, Gier, Gleichgültigkeit, das Wegsehen, zeitloser Dummheit und Arroganz. (Mir ist klar, dass Superlative sich gegenseitig ausschließen: Hier ergänzen sie sich!).<

>Der ‚Glaube‘ als festgelegter, quasi gepachteter und unantastbar postulierter Begriff in der Ausrichtung auf die Gottesvorstellung der Kirchen und als ‚heiliges‘ Wort des schamlos blendend erhobenen Zeigefingers, ergibt keine befriedigende Zuversicht mehr, sondern verstärkt das Gefühl, kernablenkend hinter die Fichte geführt zu werden. Der jeweils rechte oder linke Finger daneben wäre nicht selten unangebracht. – Das ist keine Polemik, sondern die ungeschminkte Darstellung eines empfundenen Sachverhaltes. <<


Die Auszüge sind aus meinem Buch, das vor dem öffentlich bekannten Missbrauchsskandal katholischer ‚<Geistliher‘ geschrieben wurde. Wie weit entfernt das Eine vom Amderen ist……..

English

The Vatican warns the German section of Catholicism against reform alliances. The so-called ‚Synodal Way‘ is probably a thorn in the side of the guardians of the literal interpretation of the Christian Holy Scriptures. Do they see their suggested closeness to God, to the difficult to incomprehensible trinity of a -monotheistic- God – thus their ultimately medieval definitions endangered? In the school business their non-adaptation to the present time would be evaluated with ‚topic missed‘. As it was said in my young years (60s-70s): „Under the gowns, the mustiness of a thousand years“. It is still there, where it has ‚always‘ been.

Excerpts from:
Futur X. The free choice
Joachim Rohlfing
This material is protected by copyright :

Freedom in thinking and with it the freedom of the individual as well as his life circumstances and the basic conditions of a society, which makes just this possible under the coat of the maxim of an acquired reason and an ethical consciousness. – A not necessarily ‚religious reason‘.
Religions and reason in its own sense do not seem to fit together here – or are even a beautifully talked contradiction in itself. According to this, the statements for example in the Sermon on the Mount are ‚reasonable`, because they aim at a reduction or even avoidance of suffering and are applicable or can be better both individually and socially.
Just about everyone will say that the pacifist statements of the Sermon on the Mount are not realizable in practice and the presupposed consequence in the so-called real world, but… they are the parallel to be recognized in it of Kant’s Categorical Imperative to act in such a way ‚that the maxim of the will could at the same time at any time be regarded as the principle of a general legislation‘.
This is the so-called worldly view.
Are these just illusions?….<

……just purely theoretical, idealistic claims that exclude human weaknesses?
The comparison of the religious with the philosophical statement shows, that religious and worldly can show quite direct parallels. The higher the respective claims are, the more clearly they lead together. Claims that are supposed to provoke spiritual activity in the individual and societal sense. They are a provocation against egoism, hate, violence, greed, indifference, looking away, timeless stupidity and arrogance. (I realize that superlatives are mutually exclusive: Here they complement each other!).< >The ‚faith‘ as a fixed, quasi leased and inviolably postulated term in the alignment to the God conception of the churches and as a ‚holy‘ word of the shamelessly blindingly raised index finger, does not result in a satisfying confidence any more, but strengthens the feeling to be led core-distractingly behind the fox. The right or left finger next to it would not infrequently be inappropriate. – That is no polemics, but the unvarnished representation of a felt state of affairs. <<

The excerpts are from my book written before the publicly known abuse scandal of Catholic ‚. How far away the one is from the other……..

Run Like Hell…


(English below)

Deutsch

Als ich heute zum 150en Mal diesen Teil von Pink Floyds ‚The Wall‘ hörte, sah ich den Text mit anderen Augen – Augen der Realität. Dabei fiel mir eine Person ein, die momentan das zu verantworten hat, was tatsächlich keine Realität mehr sein dürfte: Krieg. Denn: Das, was ein autokratischer Staatenlenker da meint, verantworten zu können, hat auch für ihn eine große Unbekannte: Was kommt nach der Lösung der Nichtstofflichkeit (Seele) von der Stofflichkeit (Körper)? Ist dann alles verursachte Unrecht getilgt/gelöscht oder kommen dann der große Rechenschaftsbericht und die wahrscheinlichen Konsequenzen? Vieles ist abschätzbar – nur genau das nicht im Ansatz! Weder religiös noch atheistisch gesehen. Mit einer solchen Unsicherheit zu Lebzeiten Leid und Tod zu verbreiten, ist arrogant, martialisch und letztlch einfach nur dumm!

Der hämmernde Bass, die schrille Gitarre und Waters Schreie lassen schaudern. Das sollte man dem Menschenschinder im Kreml vorspielen – ich denke nicht, dass dem ein ähnliches Szenario (als Metapher) auf sich bezogen überhaupt bekannt ist. Nur – was ist, wenn das Volk hinter seine Fassade blickt? — Run Like Hell…

Run Like Hell (Gilmour, Waters) 



„Pink Floyd, Pink Floyd“

Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run,
Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run.
You better make your face up in
Your favorite disguise.
With your button down lips and your
Roller blind eyes.
With your empty smile
And your hungry heart.
Feel the bile rising from your guilty past.
With your nerves in tatters
When the conchshell shatters
And the hammers batter
Down the door.
You’d better run.

Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run,
Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run.
You better sleep all day
And run all night.
Keep your dirty feelings
Deep inside.
And if you’re taking your girlfriend
Out tonight
You’d better park the car
Well out of sight.
Cause if they catch you in the back seat
Trying to pick her locks,
They’re gonna send you back to mother
In a cardboard box.
You better run.

„Hey, open up! HaHaHaHaHaaaaaaaaaa!

„Hammer, Hammer“



Renn wie der Teufel! 





Renn, Renn, …

Am besten schminkst du dein Gesicht zu
deiner bevorzugten Maske.
Mit deinen zusammengekniffenen Lippen
und deinen tränenden Augen.
Mit deinem leeren Lächeln
Und deinem hungrigen Herzen.
Die Galle steigt dir hoch bei deiner sündigen Vergangenheit.
Mit deinen zerütteten Nerven
wenn dein Panzer zerbricht.
Und die Hämmer gegen
deine Türen schlagen.
Renn, wenn du kannst.

Renn, Renn, …

Am besten schläfst du den ganzen Tag
und rennst in der Nacht.
Verbirgst deine schmutzigen Gefühle
tief in dir.
Und wenn du deine Freundin heute nacht
ausführst,
parkst du den Wagen besser
gut außer Sichtweite.
Denn wenn sie dich auf dem Rücksitz erwischen
beim Versuch sie anzumachen,
Dann schicken sie dich zurück zu deiner Mutter
in einem Pappkarton.
Renn, wenn du kannst.

„Hey, mach auf! HaHaHaHaHaaaaaaaaaa!
[Schleuderndes Auto, gefolgt von einem Schrei]
„Hammer, Hammer“
Text: Bruder Franziskus

English

When I heard this part of Pink Floyd’s ‚The Wall‘ for the 150th time today, I saw the lyrics with different eyes – eyes of reality. In doing so, I remembered a person who is currently responsible for what should in fact no longer be a reality: War. Because: What an autocratic state leader thinks he can be responsible for has a great unknown for him as well: What comes after the solution of the non-materiality (soul) from the materiality (body)? Is then all caused injustice erased or do then come the big accountability report and the probable consequences? Much is assessable – only exactly this not in the beginning! Neither religiously nor atheistically seen. To spread suffering and death with such an uncertainty during one’s lifetime is arrogant, martial and in the end simply stupid!

The hammering bass, the shrill guitar and Waters‘ screams make you shudder. This should be played to the manslayer in the Kremlin – I don’t think he’s even aware of a similar scenario (as a metaphor) in relation to himself. Only – what if the people look behind his facade? — Run Like Hell…

Kernkraft EOL… Nuclear EOL…


(English below)

Deutsch

In diesem Beitrag beschäfrige ich mich -nach vielleicht schönen Laienbildern– mit einem verbliebenen Reizthema, das im Kontext der Klimaproblematik in einer offensichtlichen Endlosschleife vermehrt in die allgemeine Diskussion gerät: Kernkraftoder|und deren EOL (End of life).

Die sechs noch Strom produzierenden Kernkraftwerke in Deutschland gehen bis 2022 vom Netz. Brokdorf, Grohnde und Grundremmingen C Ende 2021, Neckarwestheim 2, Isar 2 und Emsland Ende 2022. Alle zusammen haben eine Gesamtleistung von acht Gigawatt, die über elf Prozent des in Deutschland produzierten Stromes ausmachen. (Quelle: Photovoltaik.eu).

KKW Grohnde

Professorin Claudia Kemfert vom DIW Berlin sagt: „Wenn die letzten sechs Kernkraftwerke bis Ende 2022 vom Netz gehen, hat dies keine nennenswerten Auswirkungen auf die Stromkapazitäten insgesamt, die Lichter in Deutschland werden nicht ausgehen … Im Gegenteil: Die Abschaltung ebnet den Übergang zum überfälligen Ausbau der erneuerbaren Energien. Kernenergie war von Anfang an unwirtschaftlich und geprägt von nicht kalkulierbaren Risiken.“

KKW Fukushima (Explosion 2011)

Der Verbund mit dem europäischen Stromnetz zur Vermeidung von Schwankungen sei sicherzustellen. Da bleibt aber noch das Problem der Endlagerung der verbrauchten Brennelemente. Atomenergie ist keine nachhaltige Energie. Geht alles gut, ist alles ansehnlich und umweltfreundlich.

Wenn nicht, dann hat dieser Planet den GAU oder besser – den Supergau. Das fühlt sich geradeso an, als sei die Klimaproblematik noch nicht genug. Der Mensch (Kollektivsingular) und sein Experimentierkasten…

Tschernobyl / Fukushima (und nicht derart öffentlich Wahrgenommene) zeigen die hässlichste Fratze des prinzipiell

Fukushima nach dem Supergau

Nichtkontrollierbaren. Aus schönen Bildern kann -wie die Bilder von Fukushima zeigen- sehr schnell so hässliches Anschuungs-material werden. Das war und ist Fakt im Falle Tschernobyl / Fukushima . Rückschluss: Atomkraft ist ein Auslaufmodell und muss das auch konkret bleiben!

Der Rückgang der Kernkraft wird im Übergang steigende CO2-Emiissionen erzeugen, zu Importen und zu einem höheren Verbrauch fossiler Energie führen; allerdings – durch den Ausbau der ‚Erneuerbaren Energien‘ schneller wieder zurückgehen. Andere Staaten dieser Erde handeln exakt anders – sie pflastern ihre Gebiete mit neuartigen Kernkraftwerken in einer Weise zu, die nicht nur unverantwortlich ist, sondern die Metapher ‚Streichholz und Benzinkanister‘ befeuern. Auch Staaten in der direkten Nachbarschaft Deutschlands. Und das wird noch z.B. europaweit subventioniert. Das ist eine der irren Seiten menschlichen Denkens, Forschens und Handelns.

Dieses Thema läast sich nahezu unendlich in allen Facetten weiterführen. Nun wird es spannend und akribisch verfolgt werden, wie die neue ‚Klimaregierung‘ Deutschlands ihre hochgesteckten Ziele angehen und erreichen will und hoffentlich auch wird. Bei Gelingen könnte das weltweiten Vorbildcharakter haben…

English

In this contribution I deal -after perhaps beautiful layman pictures- with a remaining irritant topic, which in the context of the climate problem in an obvious endless loop increasingly comes into the general discussion: Nuclear power – or|and its EOL (End of life).

The six nuclear power plants still producing electricity in Germany will be taken off the grid by 2022. Brokdorf, Grohnde and Grundremmingen C at the end of 2021, Neckarwestheim 2, Isar 2 and Emsland at the end of 2022. All together they have a total capacity of eight gigawatts, accounting for over eleven percent of the electricity produced in Germany. (Source: Photovoltaik.eu).

Professor Claudia Kemfert of DIW Berlin says: „If the last six nuclear power plants are taken off the grid by the end of 2022, this will not have any significant impact on electricity capacities as a whole, the lights will not go out in Germany … On the contrary, the shutdown paves the way for the overdue expansion of renewable energies. Nuclear energy was uneconomical from the start and characterized by incalculable risks.“

The interconnection with the European power grid to avoid fluctuations must be ensured. But there is still the problem of final storage of the spent fuel elements. Nuclear energy is not sustainable energy. If everything goes well, everything is respectable and environmentally friendly.

If not, then this planet has the GAU or better – the supergau. This feels just as if the climate problem is not enough yet. Man (collective singular) and his experimental kit…

Chernobyl / Fukushima (and not so publicly perceived) show the ugliest face of the principally uncontrollable. Beautiful pictures – as the pictures from Fukushima show – can very quickly turn into ugly visual material. This was and is a fact in the case of Chernobyl / Fukushima. Conclusion: Nuclear power is a discontinued model and must remain so in concrete terms!

The decline of nuclear power will in the transition produce increasing CO2 emissions, lead to imports and to a higher consumption of fossil energy; however – by the expansion of ‚renewable energies‘ will decline again faster. Other countries of this world act exactly differently – they pave their territories with new types of nuclear power plants in a way that is not only irresponsible, but fuel the metaphor ‚matchstick and gas can‘. Also states in the direct neighborhood of Germany. And this is still subsidized, for example, throughout Europe. This is one of the mad sides of human thinking, research and action.

This topic can be continued almost infinitely in all facets. Now it will be exciting and meticulously followed how the new ‚climate government‘ of Germany wants to approach and achieve its ambitious goals and hopefully will do so. If successful, this could have a worldwide exemplary character…

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Rousseau (Zitate 2) … Rousseau (Quotes 2) …


(German and English in sequence)

With all virtues, with all duties, one seeks only appearance; I seek reality.

Man is born free, and everywhere he lies in chains.

Insults are the arguments of those who are wrong.

The independence and freedom of the people is based less on the strength of the arms than on the moderation of the hearts. Those who desire little depend on little.

So do you want to give permanence to the state? Bring the utmost differences in rank as close as possible. Do not tolerate either rich people or beggars. From one class come the accomplices of tyrants, from the other tyranny. The sellout of public liberty always takes place among these: One buys, the other sells.

The good social institutions are most capable of stripping man of his nature, of robbing him of his absolute existence in order to give him a relative one in exchange, and of placing the I in the general unity, so that each individual no longer thinks of himself as a unity, but as a part of the unity.

The only means to avoid the error is uncertainty.

In whatever century it may be, the natural conditions do not change.

To grumble that God does not hinder the practice of evil is to grumble that He has bestowed such high gifts on the human race and associated morality with the actions of men.

If only the lie can save us, then it is over, we are lost.

The money you own is the means to freedom, the one you chase is the means to bondage.

To write a good love letter, you must begin without knowing what you want to say, and end. without knowing what you have said.

Happiness consists of a solid bank account, a good cook and impeccable digestion.

Rousseau (Zitate 1) … Rousseau (Quotes 1) …


(German and English in sequence)

Seine Werke habe ich gelesen: Den ‚Emile‘, den ‚Gesellschaftsvertrag‘. die ‚Bekenntnisse‘ und so weiter. Irgendwann werde ich mich an die mich wohl beeindruckendste Stelle des ‚Emile‘ wagen: Die drei Glaubensartikel aus dem ‚Glaubensbekanntnis des savoyischen Vikars‘.

I have read his works: The ‚Emile‘, the ‚Social Contract‘, the ‚Confessions‘ and so on. At some point, I will dare to read the most impressive passage of ‚Emile‘: the three articles of faith from the ‚Confession of Faith of the Savoyard Vicar‘.

Vorab habe ich einige Zitate herausgesucht, die ich für wertvoll genug halte, hier zu posten, weil ihre Aussagen nach ca. 250 Jahren noch heute sehr vertraut erscheinen. Ich mag seinen Intellekt, seinen messerscharfen Verstand, seine Schriftstellerei – unabhängig von seiner persönlichen (schwer oder nicht verständlichen) Lebensgestaltung.

In advance, I have picked out a few quotes that I think are valuable enough to post here because their statements still seem very familiar today after 250 years. I like his intellect, his razor-sharp mind, his writing – regardless of his personal life (difficult or not to understand).

At the birth of the societies, the leaders of the republics create the institution, and soon the institution creates the leaders of the republics.

If there were a nation of gods, it would govern itself democratically. Such a perfect government is not suitable for us humans.

The individual will strives by nature for distinction and the common will for equality.

You never spoil the people, but you often deceive them, and then alone they seem to want what is bad.

I prefer dangerous freedom to quiet servitude.

No submission is as perfect as that which maintains the appearance of freedom. With it, even the will can be captured.

Christianity preaches only servitude and submission. Its spirit is only too favorable to tyranny not to have always profited from it. The true Christians are made slaves.

Metaversum (2) und Facebook…


(English below)

Deutsch

Was steckt denn dahinter? Der erste Beitrag darüber hier bezog sich in erster Linie auf Facebook und Zuckerberg. Der FAZ+ – Artikel zieht den Rahmen größer. Das Buzzword (Metaverse) bezeichnet eine digitale Verbindung von Menschen und Dingen wie der virtuellen Realität (VR) auch ohne das Gefühl, online zu sein. Nicht nur Mark Zuckerberg ist angetan davon und verspricht angeblich für Europa 10.000 Arbeitsplätze in dem Zusammenhang. Die Vorstellung, dass sich eine solche Anzahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Entwicklung des ‚Metaversums‘ unter Zuckerbergs ‚Facebook‘ kümmern sollen, zeigt, welche Prioritäten gesetzt sind. Nur … der Firmenname ‚Facebook‘ ist mittlerweile nicht mehr so unbefleckt, wie Zuckerberg das gerne hätte.

Bild:Quelle: FAZ+

Nun heißt es oder wird gemunkelt, dass der Konzern seinen Namen ändern wird. In was oder wie? In irgendwas mit dem anteiligen Wort ‚Meta‘? Würde passen, denn… die Gattung der Höhlenradnetzspinnen sind Lauerjäger, die Radnetze zum Beutefang spinnen, auch das Netz verlassen und frei davon auf Jagd gehen. Ist der beiderseitige Bezug ein Zufall? Wenn im Metaversum das Internet verlassen werden kann, dann stellen sich merkwürdige Fragen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – Phantasie eben…

Bild:Quelle. FAZ+

Das ‚Metaversum‘ ist eine reine digitale Parallelwelt, die mit der Realität nichts zutun hat – außer das Menschen es nutzen. Eine digitale Welt, in der die Phantasie digital gestaltet und ausgelebt werden kann – eine Art Traumwelt. Das sich in dem Netz Millionen oder wesentlich mehr verfangen werden, ist absehbar. Wie auch immer Facebook irgendwann heißen wird – das Geschäftsmodell wird bleiben…

In Spielen, genannt Games, ist ja schon viel möglich, doch… im Metaversum ist das Selbstgestalterische, die zeitgleiche Handlung genau das, was ungeahnte Möglichkeiten in alle Richtungen ermöglichen wird. Die entsprechend notwendige Brille auf – und ab geht es in eine ‚Welt‘, wie sie gewünscht, ersehnt, geträumt wird. Und ja… die Illusionen werden perfekt sein. Nur – was richtet dann die Rückkehr in die reale Welt in der Nutzerin oder dem Nutzer tatsächlich an? Das wird das sein, wie es in der analogen Welt genannt wird : Das Kleingedruckte…. Wenn das wieder aus dem Ruder läuft -wie bei Facebook- dann mag ich nicht weiter darüber nachdenken. Das ist dann die Dominanz der Profitgier auf einem ungeahnten Level…

English

What’s behind all this? The first article about this here referred primarily to Facebook and Zuckerberg. The FAZ+ article widens the scope. The buzzword (metaverse) refers to a digital connection of people and things like virtual reality (VR) without the feeling of being online. Mark Zuckerberg isn’t the only one taken with it, reportedly promising 10,000 jobs for Europe in the context. The idea that such a number of new employees should take care of the development of the ‚metaverse‘ under Zuckerberg’s ‚Facebook‘ shows what the priorities are. Only … the company name ‚Facebook‘ is by now no longer as immaculate as Zuckerberg would like it to be.

Now it is said or rumored that the group will change its name. To what or how? Into something with the proportionate word ‚meta‘? Would fit, because… the cave wheel web spider genus are ambush hunters, spinning wheel webs to catch prey, also leaving the web and hunting free of it. Is the mutual reference a coincidence? If in the metaverse the Internet can be left, then strange questions arise and there are no limits to the imagination – imagination just…

The ‚metaverse‘ is a pure digital parallel world that has nothing to do with reality – except that people use it. A digital world in which imagination can be digitally shaped and lived out – a kind of dream world. It is foreseeable that millions or considerably more will be caught up in this network. Whatever Facebook will be called at some point – the business model will remain…

In games lot is already possible, but… in the metaverse, the self-design, the simultaneous action is exactly what will enable undreamt-of possibilities in all directions. The accordingly necessary glasses on – and off it goes into a ‚world‘, as it is desired, longed for, dreamed. And yes… the illusions will be perfect. But then – what does the return to the real world actually do to the user? That will be what it is called in the analog world : The fine print’…. If this gets out of hand again -as it did with Facebook- then I don’t like to think about it any further. This is then the dominance of profiteering on an unimagined level….

Ein paar (zeitlose) Zitate… A few (timeless) quotes…


(English below)

Deutsch

Mit Zitaten werden kilometerweise Bücher gefüllt. Den Folgenden konnte ich heute nicht ausweichen:

Frieden zuhause, Frieden in der Welt. (Mustafa Kemal Atatürk)

Machen Sie sich erst einmal unbeliebt, dann werden Sie auch ernstgenommen. (Konrad Adenauer)

(Die Quelle des folgenden Textes ist mir nicht mehr bekannt !) : 2011 war Twitter-Chef Jack Dorsey bei Mark Zuckerberg zum Essen eingeladen – und bekam selbstgeschlachtete Ziege serviert. Daran erinnerte Dorsey sich nun in einem Interview mit dem amerikanischen „Rolling Stone“. Auf die Frage, was seine denkwürdigste Begegnung mit Mark Zuckerberg gewesen sei, berichtet Dorsey von dem gemeinsamen Abendessen 2011. „Nun, es gab ein Jahr, in dem Mark Zuckerberg ausschließlich gegessen hat, was er auch selbst getötet hatte. Er hat für mich zum Abendessen Ziege zubereitet. Er hat diese Ziege getötet“, erzählte Dorsey.

Ein Feigling, wer sich den Leistungen, Opfern und Gefahren entzieht, die sein Volk zu bestehen hat. Aber ein Feigling und Verräter nicht minder, wer die Prinzipien des geistigen Lebens an materielle Interessen verrät, wer also z.B: die Entscheidung darüber, was zwei mal zwei sei, den Machthabern zu überlassen bereit ist. Den Sinn für die Wahrheit, die intellektuelle Redlichkeit, die Treue gegen die Gesetze und Methoden des Geistes irgend einem andern Interesse zu opfern, auch dem des Vaterlandes, ist Verrat. Wenn im Kampf der Interessen und Schlagworte die Wahrheit in Gefahr kommt, ebenso entwertet, entstellt und vergewaltigt zu werden wie der Einzelmensch, dann ist es unsere einzige Pflicht zu widerstreben und die Wahrheit, das heisst das Streben nach Wahrheit als unseren obersten Glaubenssatz zu retten. (Hermann Hesse)

Die Welt will vom Geist nichts wissen. Dem Egoismus der Menschen ist jedes Ideal verhasst, das mehr von ihnen fordert als eine höfliche Maske. (Hermann Hesse)

Denken ist die Arbeit des Intellekts. Träumen sein Vergnügen. (Victor Hugo)

Selbst bei Unkenntnis ist eine Möglichkeit denkbar. (Eigen)

English

There are miles and miles of books filled with quotations. I could not avoid the following ones today:

Peace at home, peace in the world. (Mustafa Kemal Atatürk)

First make yourself unpopular, then you will be taken seriously. (Konrad Adenauer)

(The source of the following text is no longer known to me !) : In 2011, Twitter CEO Jack Dorsey was invited to Mark Zuckerberg’s house for dinner – and was served goat he had slaughtered himself. Dorsey now recalled this in an interview with the American „Rolling Stone“. Asked what his most memorable encounter with Mark Zuckerberg had been, Dorsey recounted the dinner they had together in 2011. „Well, there was a year when Mark Zuckerberg ate exclusively what he had also killed himself. He made goat for me for dinner. He killed that goat,“ Dorsey recounted.

A coward, who evades the achievements, sacrifices and dangers, which his people has to pass. But a coward and traitor no less who betrays the principles of spiritual life to material interests, who, for example, is willing to leave the decision about what is two times two to those in power. To sacrifice the sense of truth, intellectual honesty, loyalty to the laws and methods of the spirit to any other interest, even that of the fatherland, is treason. If, in the struggle of interests and catchwords, truth is in danger of being devalued, distorted and raped just as much as the individual, then it is our only duty to resist and to save truth, that is, the pursuit of truth as our supreme creed. (Hermann Hesse)

The world does not want to know anything about the spirit. People’s egoism hates any ideal that demands more from them than a polite mask. (Hermann Hesse)

Thinking is the work of the intellect. Dreaming is its pleasure. (Victor Hugo)

Even in the case of ignorance, one possibility is conceivable. (Own)

Lady in black…


(English below)

(Deutscher Song-Text weiter unten)

Deutsch

Ken Hensley, die treibende Kraft der RockGruppe Uriah Heep, schrieb den Song ‚Lady in black‘, der im Oktober 1970 eingespielt wurde. Pazifistisch wie der Protestsong meiner Jugendzeit, ‚Eve of Destruction‘ von Barry McGuire; aber eher lyrisch und nicht so knallhart wirkt ‚Lady in black‘ -trotz der einfachen und monotonen Riffs und Refrains- akustisch eingängig und durchaus ‚lagerfeurig‘.

Ken Hensley († 4. 11.2020)

Achtet man gezielt auf den Text, dann schleicht sich eine andere Wahrnehmung ein. Im Netz habe ich eine Deutsch-Übersetzung gefunden, die ich für recht gelungen halte. Text und Song zusammen sind eine Erfahrung mit wohligem Gänsehauteffekt. (Für mich jedenfalls). Das war der Zeitgeist der Jugend Ende 60 / Anfang 70. Zuerst der Text in Englisch und weiter unten die deutsche Übersetzung, deren Verfasser ich nicht erforschen konnte.

English

Ken Hensley, the driving force of the rock group Uriah Heep, wrote the song ‚Lady in black‘, which was recorded in October 1970. Pacifistic like the protest song of my youth, ‚Eve of Destruction‘ by Barry McGuire, but rather lyrical and not so hard-hitting, ‚Lady in black‘ -despite the simple and monotonous riffs and the chorus- seems acoustically catchy and quite suitable for a campfire.

If one pays attention specifically to the text, then a different perception creeps in. On the net I found a German translation, which I consider quite successful. Lyrics and song together are an experience with goosebump effect. (For me, anyway). This was the zeitgeist of youth in the late 60s / early 70s. Here are the lyrics in English and further down the German translation, whose author I could not research.

here the original text :

She came to me one morning

One lonely sunday morning Her long hair flowing
In the midwinter wind

I know not how she found me For in darkness I was walking And destruction lay around me From a fight I could not win Ah ah ah …

She asked me name my foe then I said the need within some men To fight and kill their brothers Without thought of love or god And I begged her give me horses To trample down my enemies

So eager was my passion To devour this waste of life Ah ah ah …

But she wouldnt think of battle that Reduces men to animals
So easy to begin
And yet impossible to end

For shes the mother of our men Who counselled me so wisely then I feared to walk alone again
And asked if she would stay
Ah ah ah …

Oh lady lend your hand outright And let me rest here at your side Have faith and trust
In peace she said

And filled my heart with life There is no strength in numbers Have no such misconception But when you need me
Be assured I wont be far away

Ah ah ah …

Thus having spoke she turned away And though I found no words to say I stood and watched until I saw
Her black coat disappear

My labour is no easier
But now I know Im not alone
I find new heart each time
I think upon that windy day
And if one day she comes to you Drink deeply from her words so wise Take courage from her
As your prize

And say hello from me

Bild: Wikipedia | Ken Hensley († 4. 11.2020)

Deutsch

Dame in Schwarz


Sie kam zu mir an einem Morgen, an einem einsamen Sonntagmorgen,
ihr langes Haar wehte im winterlichen Wind.
Ich weiß nicht wie sie mich gefunden hat,

denn ich wanderte im Dunkeln,
und Zerstörung lag um mich herum, von einem Kampf den ich nicht gewinnen konnte.

Sie fragte mich dann nach dem Namen meines Widersachers.
Ich sagte sie brauchen drinnen paar Männer
um zu kämpfen und ihre Brüder zu töten ohne an Liebe oder Gott zu denken.
Und ich flehte sie an, mir Rosse zu geben um meinen Feind niederzutrampeln,
so entfacht war meine Leidenschaft danach, diese unnützen Leben zu verschlingen.

Sie jedoch dachte nicht an eine Schlacht, die Männer zu Tieren macht,
die so einfach anzufangen, jedoch so unmöglich zu beenden ist.
Denn sie, die Mutter aller Menschen, hatte mich so weise beraten, sodaß
Ich mich fürchtete wieder alleine zu gehen und sie zu bleiben bat.

„Oh Dame, reiche mir deine Hand,“ rief ich, „Oh, laß‘ mich hier an deiner Seite ausruhen.“
„Glaube und vertraue mir,“ sagte sie und erfüllte mein Herz mit Leben.
Es gibt keine zahlenmäßige Stärke. Ich hege keine solchen falschen Annahmen.
Wenn du mich jedoch brauchst, sei versichert, dass ich nicht weit entfernt sein werde.“

Nachdem sie so gesprochen hatte, drehte sie sich um und obwohl ich keine Worte zum Sprechen fand
Stand ich da und schaute, bis ich ihren schwarzen Umhang verschwinden sah.
Meine Mühen sind dadurch nicht leichter, aber ich weiß jetzt, dass ich nicht allein bin.
Ich fasse neuen Mut jedesmal wenn ich an jenen windigen Tag denke.
Und wenn sie eines Tages zu dir kommt, so labe dich an ihren (ach so) weisen Worten.
Fasse Mut als ihre Belohnung und grüße sie von mir.

Der Zahn der Zeit…..(Screenshot) .Ken Hensley († 4. 11.2020)

Damit es im Gedächtnis bleibt… So that it remains in the memory…


… eine Initiative von IFIXIT ( https://de.ifixit.com/Manifesto ), die dieser Planet braucht… mehr als aktuell… und schon mehrmals hier gepostet…

… an initiative of IFIXIT ( https://de.ifixit.com/Manifesto ) that this planet needs… more than topical… and already posted here several times…

(Poster in English below)

Klerus und Futur X … Clergy and Futur X …


(English below)

Deutsch

Religionen und Zukunft – ein Widerspruch insich?

Steht es einem theologischen Laien zu, Gott nicht zu personalisieren? Warum ist aus monotheistischer Sicht der personalisierte Gott dreifaltig? Ist die Vorstellung von Menschen, Ebenbilder eines personalisierten Gottes zu sein, eine Anmaßung sondergleichen und blanke Phantasie?

Quelle:“Der Wahre Jakob“

Ist die suggerierte Gottesnähe des Klerus eine Fehlinterpretation ihrer entsprechenden Kompetenz? Nehmen Religionen das Substantiv ‚Glaube‘ für ihre Interpretationen des Nichtbeweisbaren regelrecht in Geiselhaft? Ist der ‚Heilige Stuhl‘ heilig? Ist alles bekannte Leben von einer immateriellen, nicht bekannten und mit den Sinnen nicht begreifbaren Substanz beseelt (Rousseau)? Ist diese Substanz verortbar? Sind klerikale Postulate bindend, und haben sie die Kompetenz und Legitimation aus von menschlichen ‚Schriftstellern‘ verfassten Texten?

Führt die suggerierte Kompetenz des Klerus die Menschen hinter die Fichte – oder sind sie|wir da nicht längst? Sie hüten ihren Sonderstatus. Ein Staat im Staate mit einer eigenen Gesetzgebung, der den ‚weltlichen‘ Staat seine ‚Beiträge‘ einziehen lässt (Kirchensteuer).

Sind die Erkenntnis von Makro-und Mikrokosmen überhaupt noch kompatibel mit den religiösen Weltbildern vor 1500 Jahren und mehr? Wer soll das wann reformieren? Was ändert sich dann und dadurch? Usw.. usw.. usw…. –

Solche Fragen erzeugen in dem Zusammenhang eine Endlosschleife. Damit beschäftige ich mich in meinem Buch ‚Futur X – Die freie Auswahl‘. Muss man sich nicht mit beschäftigen- kann man aber. Mit einer eigenen Meinung und einer eigenen Einschätzung hinter der Fichte hervor zu schauen, erzeugt ein erhellendes Gefühl.

Sapere aude…

English

Religions and the future – a contradiction in terms?

Is it proper for a lay theologian not to personalize God? From a monotheistic point of view, why is the personalized God triune? Is the idea of human beings being images of a personalized God an unparalleled presumption and sheer fantasy?

Is the suggested closeness to God of the clergy a misinterpretation of their corresponding competence? Do religions take the noun ‚faith‘ literally hostage for their interpretations of the unprovable? Is the ‚Holy See‘ sacred? Is all known life animated by an immaterial, unknowable substance (Rousseau) that cannot be comprehended by the senses? Is this substance locatable? Are clerical postulates binding, and do they have competence and legitimacy from texts written by human ‚writers‘?

Does the suggested competence of the clergy lead people behind the fence – or haven’t they|we been there for a long time? They guard their special status. A state within the state with its own legislation, which lets the ’secular‘ state collect its ‚contributions‘ (church tax).

Are the knowledge of macro- and microcosms at all still compatible with the religious world views of 1500 years ago and more? Who should reform this when? What changes then and thereby? And so on.. etc.. etc…. –

Such questions create an endless loop in the context. I deal with this in my book ‚Futur X – Die freie Auswahl‘ (The free choice). You don’t have to deal with it – but you can. To look behind the spruce with one’s own opinion and one’s own assessment creates an enlightening feeling.

Sapere aude…

Die Rolle der Religionen… The role of religions…


(English below)

Deutsch

Im Folgenden stelle ich hier im Blog ein Kapitel meines Buches ‚Futur X – die freie Auswahl‘ nicht nur wegen des Missbrauchskandals in der katholischen Kirche ein, sondern um ein generelles Statement zu Religionen allgemein abzugeben, um den Nährboden für Auswüchse unter dem Schirm des von Niemandem zu Begreifenden zu durchleuchten. Gemeint ist die Ungewissheit, ja.. die suggerierte Zwangsvertrautheit sogenannter ‚Kirchenfürsten‘ mit dem Spekulativen, nicht zu Beweisenden und dem Festhalten deren|dessen menschlicher Definitionen immer mit erhobenem Zeigefinger. Denn mehr ist das nicht.

>> … Die Rolle der Religionen (Beispiele)©

Was daraus wird, zeigt die Geschichte und gibt massiven Anlass zur Vorsicht. Erstaunlich abstoßend und geradezu unverständlich wird das an dem Beispiel der Kirchen, deren ursprüngliche Intention eine Art kompetente Verständnishilfe für das Unerklärliche, Unbeweisbare und Angst auslösende Moment des ,auf sich allein Gestelltseins’ ihre Existenzberechtigung markieren sollte. Sie haben es schamlos dahingehend ausgenutzt, dass sie ihre angedachte Hilfestellung für Alle zu einer Art elitärer Kompetenzhochburg Einiger ausbauten. Sich quasi als Fachleute für Gottesangelegenheiten mit Interpretationskompetenz darstellten, darstellen und sich auch so verkauften und immer noch verkaufen mit fatalen Folgen.

Das wird am Beispiel der ,Irrtümer der Katholischen Kirche‘ deutlich. Sie legt nach wie vor Menschen in Fesseln (Zölibat), hält ihr Oberhaupt für unfehlbar(?)(Papst), mischt sich in politische Realitäten ein und versucht, diese nach ihren Dogmen zu manipulieren. Und immer mit dem erhobenem Zeigefinger des Unbewiesenen. Das Spiel mit der Ungewissheit, mit der Angst. Das Kokettieren mit dem ’Draht zu ihrem Gott‘.

Was für ein Irrtum… allein von der Vorstellung ausgehend, Gott nicht zu personifizieren. Menschen brauchen offensichtlich etwas Greifbares, etwas Begreifbares, sei es auch nur hypothetisch. Logik spielt da, wie es scheint, auf den ersten Blick keine überragende Rolle. Ein Gott in der angedachten Schöpferrolle mit menschlicher Silhouette kann nur ein Phantasieprodukt sein, denn die Unvollkommenheit und die Fixierung auf eine Art ‚Beschränktsein auf die fünf Sinne‘, also auf die Physis, entspricht in keiner Weise der ‚Rolle‘, die der gläubige Mensch seinem Gott zuspricht -> Vollkommenheit.

Im Umkehrschluss lässt die Vorstellung einer immateriellen Intelligenz die nahezu zwingende Möglichkeit einer wie auch immer genannte und geartete ‚Existenz‘ zu. –

Diese Interpretation braucht keine personifizierte Vorstellung, keinen singulären Gott an sich und kann mit den uns Menschen zugänglichen Wahrnehmungsinstrumenten logisch erklärt werden. Also die Entzauberung des weisen Mannes im sogenannten Himmel und vor allen Dingen seines faktisch ‚abtrünnigen Bodenpersonals’. Kein Märchenprinz in einem auch materiell ausgerichteten Vatikanstaat, der sich von Soldaten bewachen und sich in einem kugelsicheren Wagen ‚durch die Gegend‘ fahren lässt.

Parallelen in anderen Religionen zeigen einen Stillstand des Denkens in den Köpfen der sie tragenden Menschen. Ich spreche von vormittelalterlichen Riten, die keiner Aktualisierung unterzogen wurden und einfach so weiter praktiziert werden.

Nicht den in Religionskreisen allgemein gültigen Vorgaben und sogar Bedingungen folgend, stellt sich die Frage, warum Menschen sich gottesfürchtig und erniedrigend hinknien und den Kopf gesenkt zu halten haben. Sind sie nicht, jeder für sich, bestehend aus Körper und Geist, Einmaligkeiten – Individuen? Sie knien und verneigen sich vor Gott, wohl oftmals ohne eine eigene Erklärung als Denkprodukt ihres eigenen Verstandes entwickelt zu haben und folgen damit einfach dem gleichgesinnten Mainstream.

Das sieht dann schon nach anerzogener ‚Eingebung‘ aus. Von wem? Na… von denen, die sie als Kompetenzen wahrnehmen und die vorgeben, kompetent im Sinne von Gottesnähe zu sein. Da gibt es natürlich ‘die Anderen‘ in zunehmender Anzahl, die exakt eine solche Verhaltensweise nicht teilen… und selbstverständlich auch aus anderen Gründen. 

Natürlich hat jeder Mensch das Recht, das so zu sehen und zu praktizieren, wie er es für sich entscheidet. Dabei sollte aber keinesfalls vergessen werden, dass gegenseitige und bedingungslose Toleranz unantastbar zu sein hat, um Leid jeglicher Art zu vermeiden! Dass Menschen unterschiedlich beschaffen sind ist eine allgemein fundamentale Erkenntnis. –

Schwierige Lebenssituationen sind ein nahezu perfektes Einfallstor für Manipulationen.

Erlebte Lebenslagen wie Trauer, Freude, Kummer, Ärger, Ängste und scheinbare Aussichtslosigkeiten sind Realismen, die Nähe und Schutz suchen.

Hier will ich nicht unterstellen, dass all das ausgenutzt wird, doch es kann Gefolgschaft und auch Unterwürfigkeit erzeugen.

Ein Schelm, der jetzt Bezüge herstellt…

Ziel der soeben beschriebenen, gesteuert religiösen Verhaltensweisen ist die Erzeugung eines simplen Gemeinschaftsgefühles. Das könnte man als ‘Vereinsdenken‘ bezeichnen.

Um hier nicht missverstanden zu werden… ‚auch‘ ich bete. Aber nicht mit gesenktem Kopf oder mit dem Kopf auf dem Boden. Weit gefehlt. Meine Demut zu dem, was ich gar nicht konkret verstehen kann, ist der „art gestaltet, dass ich erhobenen Hauptes -egal in welcher Situationeinen gedanklichen Dialog mit etwas halte, von dem ich weiß, dass ich davon nur das verstehe, was mir überhaupt möglich zu sein scheint oder ist. Ich nenne es das „Alles in Allem“. Und das ist existent, egal wie ich es nenne oder wie es allgemein traditionsbezogen genannt wird und das mir temporäre, seelische Ausgeglichenheit und Freude bereitet.

Als ‘Mitglied‘ des Alles in Allem muss ich mich vor gar nichts erniedrigen und vor Niemandem. Das erzeugt ein ‚Akzeptiert-sein-Gefühl‘ und erfüllt mich mit mehr Demut als die gekrümmte Ehrerbietung, von der ich glaube, dass sie reines Menschenwerk und gar nicht ‚gottgefällig‘ ist. Eine gütige ‘Überintelligenz‘, Gott genannt und ohne das auch von seinen Geschöpfen geforderte Aggressionspotenzial, hat in meinen Augen kein Unterdrückungs- und Dominanzbedürfnis und fordert das auch nicht ein. Dann wäre sie, er oder es nicht mehr gütig und würde nicht einmal mehr der Maxime der Französischen Revolution gerecht: Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit. – Dann hätten menschliche Gedankenkonstruktionen einen höheren Wert als göttliche? Was für ein Unsinn… oder das streift diesen Begriff unübersehbar. 

Damit sind kirchliche Rituale überdenkenswert und zwar in dem Sinne, es nicht mit nur Gläubigen -oder besser- Berieselungsopfern zutun zu haben, sondern ihnen das unveräußerliche Recht zuzusprechen, frei zu denken und z.B. auch in einer Kirche nicht nur blanke Zuhörer zu sein. Ok, beim Singen dürfen ja Worte die Münder verlassen… aber nur die vorgegebenen. –

Das ist nicht mein Gottesbild.

Oder steckt da noch mehr dahinter? Zu Beginn dieses Kapitels wurde das ausgeführt.

Eindeutig klargestellt sei hier, dass Kirchen nicht ihre Legitimation verweigert werden soll! Vielmehr wird es deutlich, dass es Reformen bedarf. Die sogenannten ‘Alten Zöpfe‘ sind es, die den Menschen vor den Augen hängen. Das fängt eindeutig damit an, dass das bestehende Gottesbild -oder dessen Interpretation- überdacht und überarbeitet werden sollte/muss, um – wieder- an Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Die versteckte Arroganz muss da raus. –

Mit einbezogen werden muss/sollte eine Art weltliche Ethik, die nicht verkapselt und abstrakt daherkommt, sondern begreif- und praktizierbar ist. Desweiteren sind es die Interpretationen der ‘Heiligen Schriften‘, also als Beispiel der Bibel und auch des Korans. Das Verharren oder Hängenbleiben in den dort verkündeten Zeitaltern und Epochen passt nun gar nicht mit den aktuellen Realitäten zusammen. – <<

English

In the following I introduce here in the blog a chapter of my book ‚Futur X – the free selection‘ not only because of the abuse scandal in the Catholic Church, but to make a general statement about religions in general, to illuminate the breeding ground for excesses under the umbrella of the incomprehensible by anyone. Meant is the uncertainty, yes… the suggested forced familiarity of so-called ‚church leaders‘ with the speculative, not to be proven and the holding of their|these human definitions always with raised index finger. Because that’s all it is.

>>… The role of the religions (examples).

What becomes of it, history shows and gives massive cause for caution. This becomes astonishingly repulsive and downright incomprehensible with the example of the churches, whose original intention was to mark their raison d’être as a kind of competent aid to understanding for the inexplicable, unprovable and anxiety-provoking moment of ‚being on one’s own‘. They have shamelessly exploited it to the extent that they have developed their intended assistance for all into a kind of elitist stronghold of competence for a few. They presented themselves as experts in matters of God with competence in interpretation and sold and still sell themselves as such with fatal consequences.
This becomes clear with the example of the „errors of the Catholic Church“. It still puts people in shackles (celibacy), considers its head infallible(?)(Pope), interferes in political realities and tries to manipulate them according to its dogmas. And always with the raised forefinger of the unproven. The game with the uncertainty, with the fear. The flirting with the ‚wire to their God‘.
What a mistake… Starting from the very idea of not personifying God. People obviously need something tangible, something comprehensible, be it even hypothetical. Logic plays there, as it seems, at first sight no overriding role. A God in the imagined creator role with a human silhouette can only be a product of fantasy, because the imperfection and the fixation on a kind of ‚being limited to the five senses‘, i.e. to the physis, does not correspond in any way to the ‚role‘ which the believing man assigns to his God -> perfection.
Conversely, the idea of an immaterial intelligence allows for the almost compelling possibility of an ‚existence‘ of whatever name and nature. –
This interpretation needs no personified conception, no singular God per se and can be logically explained with the instruments of perception accessible to us humans. So the disenchantment of the wise man in the so-called heaven and above all his factual ‚renegade ground personnel‘. No fairy tale prince in a also materially oriented Vatican state, who lets himself be guarded by soldiers and driven ‚through the area‘ in a bullet-proof car.
Parallels in other religions show a standstill of thinking in the heads of the people carrying them. I am talking about pre-medieval rites that have not been updated and simply continue to be practiced as they are.
Not following the guidelines and even conditions generally valid in religious circles, the question arises why people have to kneel down in a God-fearing and humiliating way and keep their heads lowered. Are they not, each for itself, consisting of body and spirit, uniquenesses – individuals? They kneel and bow before God, probably often without having developed their own explanation as a thought product of their own mind and thus simply follow the like-minded mainstream.
That looks then already after anerzogener ‚intuition‘. From whom? Well… from those who perceive them as competences and who pretend to be competent in the sense of being close to God. There are of course ‚the others‘ in increasing numbers who do not share exactly such a behavior… and of course also for other reasons.
Of course, every person has the right to see and practice it as he decides for himself. But it should not be forgotten at all that mutual and unconditional tolerance has to be inviolable to avoid suffering of any kind! That people are differently constituted is a generally fundamental realization. –
Difficult life situations are an almost perfect gateway for manipulation.
Experienced life situations such as grief, joy, sorrow, anger, fears and apparent hopelessness are realisms that seek closeness and protection.
Here I do not want to imply that all this is exploited, but it can generate allegiance and also submissiveness.
A rogue who now makes references….
The goal of the just described, steered religious behaviors is the production of a simple community feeling. One could call this ‚association thinking‘.
In order not to be misunderstood here…. ‚also‘ I pray. But not with my head down or with my head on the floor. Far from it. My humility to that which I cannot understand concretely, is the „kind“ that I hold a mental dialogue with something of which I know that I only understand what seems to be or is possible for me. I call it the „All in All“. And this is existent, no matter how I call it or how it is called generally tradition-related and which gives me temporary, mental balance and joy.
As a ‚member‘ of the All in All, I don’t have to humble myself before anything and before no one. This creates a ‚being accepted‘ feeling and fills me with more humility than the bent deference that I believe is purely man-made and not at all ‚pleasing to God‘. A kind ’superintelligence‘, called God and without the aggression potential also demanded by his creatures, has in my eyes no need for suppression and dominance and also does not demand that. Then she, he or it would no longer be benevolent and would not even do justice to the maxim of the French Revolution: liberty, equality, fraternity. – Then human thought constructions would have a higher value than divine ones? What a nonsense… or that touches this concept unmistakably.
Thus church rituals are worth to be reconsidered in the sense, not to have it to do with only believers – or better – sprinkling victims, but to grant them the inalienable right to think freely and to be e.g. also in a church not only bare listeners. Ok, while singing words may leave the mouths… but only the given ones. –
That’s not my image of God.
Or is there more to it than that? This was explained at the beginning of this chapter.
It should be made clear here that churches are not to be denied their legitimacy! Rather it becomes clear that reforms are needed. It is the so-called ‚old customs‘ that are hanging before people’s eyes. This clearly starts with the fact that the existing image of God -or its interpretation- should/must be reconsidered and revised in order to -again- gain credibility. The hidden arrogance has to get out of there. –
A kind of worldly ethics must/should be included, which does not come along encapsulated and abstract, but is comprehensible and practicable. Furthermore, it is the interpretations of the ‚Holy Scriptures‘, so as an example of the Bible and also the Koran. The persistence or getting stuck in the ages and epochs proclaimed there does not fit at all with the current realities. – <<

Der ‚Synodale Weg’… The ‚Synodal Way’…


Deutsch

Während der Regionalkonferenz des ‚Synodalen Weges‘ der katholischen Kirche in Frankfurt sagte ein Kardinal zur angemessenen Reaktion der katholischen Kirche auf die Corona-Pandemie: „Wer, wenn nicht wir, könnte Antworten geben.“ Ist das ein Bekenntnis zu Versäumnissen und einer entsprechend zukünftigen Korrektur – oder ist das eine kirchenübliche Metapher? Oder ist das wieder die suggerierte Gottesnähe? Das zieht immer noch. Oder Beides oder Mehreres?

Die Äußerung des Kardinals kommentiere ich (als theologischer Laie und selbstdenkender Mensch) entgegen jeden Respekts vor dem Titel und dem Rang des Würdenträgers wie folgt kurz und bündig: Das ist blanker Unsinn! Warum? Die entsprechende Erklärung ist in einem Beitrag zuvor zu lesen und soll hier nicht als Platzfüller wiederholt werden. Nur kurz ergänzend: Kirchliche ‚Dienstgrade‘ wurden nicht vom Kirchengott verliehen, sondern von kirchlichen Entscheidungsgremien. Nicht von Gottes Gnaden oder Wollen, sondern weltlich von Menschen. Keine suggerierte Zwangsvertrautheit der Menschen zur Kirche und keine der Kirchen zu ihrem treu postulierten Gott. Theologen beschäftigen sich mit den Auslegungen der Bibel von Menschen und lassen dabei offen, dass sowohl die Schriften als auch die Auslegungen spekulativ sind – und nichts anderes. Sie halten das Verb ‚glauben‘ als Substantiv derart gefangen, dass es automatisch mit Gott und Kirche verbunden wird. Verinnerlicht mit Strenge der Liturgie, Demut und einem permanent schlechten Gewissen der Gläubigen gegenüber den Geboten. Demnach ist das kirchliche Gebaren immer noch dahingehend prinzipielles Blendwerk und verschleierte Arroganz im Sinne einer vorgegaukelten Kompetenz, die weder bewiesen noch mir Ehrfurcht erzeugend erscheint und ist. (Das war in jungen Jahren genau anders herum…)

Da diese Denkweise numerisch progressiv ist, bringen das grundsätzliche Verharren und das zeitlich nicht angepasste Auftreten der Kirchen auch mit dem ‚Synodalen Weg‘ nicht mehr Leute in die Kirchen. Wie war noch der Spontispruch aus den Ende-Sechzigern? = ‚Unter den Talaren… der Muff von tausend Jahren‘. Würden sie den Zölibat aufheben, Frauen gleichberechtigen und ins Priesteramt lassen und weiteren Forderungen entsprechen, dann hätten sie möglicherweise eine bessere Chance für ihre zukünftige Existenz. Würden sie Sprüche, wie den oben genannten, unterlassen und sich für alternative Interpretationen der biblischen Darstellungen öffnen, dann hätten sie wieder eine Chance, ihre schwindende Akzeptanz zurück zu gewinnen oder zumindest zu verbessern.

Vor ca. 500 Jahren gab es Tetzels Ablass. Dann kam Luther. Genau so ein Mutiger fehlt schon lange, um eine ‚Tempelreinigung x.0‘ durchzuführen. Das in der Istzeit auftretende Personal jeglicher Hierarchie in den Kirchen wirkt geduckt unfähig und ungeeignet für angepasste Reformen im großen Stile. Das Branding traditionellen Verhaltens ist bei ihnen nicht mehr änderbar. Es bedarf wesentlich jüngerer Freidenker, die mutig genug sind, Ventilatoren unter die Talare zu halten – bei höchster Drehzahl.

English

The ‚Synodal Way’…

During the regional conference of the ‚Synodal Way‘ of the Catholic Church in Frankfurt, a cardinal on the appropriate response of the Catholic Church to the Corona pandemic said: „Who, if not us, could give answers? Is this a confession of omissions and a corresponding future correction – or is it a metaphor common to the Church? Or is this again the suggested proximity to God? That still draws. Or both or more?

I (as a theological layman and self-thinking person), contrary to any respect for the title and rank of the dignitary, comment briefly and succinctly on the Cardinal’s statement as follows This is sheer nonsense! Why is this nonsense? The corresponding explanation is to be read in an article before and shall not be repeated here as a filler. Only briefly in addition: Church ‚ranks‘ were not awarded by the church god, but by church decision-making bodies. Not by the grace or will of God, but by people in the world. There is no suggestion of a forced familiarity of people with the church and none of the churches with their faithfully postulated God. Theologians deal with people’s interpretations of the Bible, leaving open the fact that both the scriptures and the interpretations are speculative – and nothing else. They hold the verb ‚believe‘ substantively captive in such a way that it is automatically connected with God and church. Internalized with rigor of the liturgy, humility and a permanently bad conscience of the believers towards the commandments. According to this, church behavior is still in this respect a principled dazzling and veiled arrogance in the sense of a pretended competence, which neither seems nor is proven to me to be awe-inspiring. (That was the exact opposite in young years…)

Since this way of thinking is numerically progressive, the fundamental persistence and the temporally unadapted appearance of the churches, even with the ‚Synodal Way‘, does not bring more people into the churches. What was the spontaneous saying from the late sixties? = ‚Under the robes… the muff of a thousand years‘. If they would abolish celibacy, let women have equal rights and the priesthood, and meet further demands, then they might have a better chance for their future existence. If they would refrain from saying sayings like the ones mentioned above and open themselves to alternative interpretations of the biblical representations, they would again have a chance to regain or at least improve their dwindling acceptance.

About 500 years ago there was Tetzel’s indulgence. Then came Luther. Just such a courageous person has been missing for a long time to perform a ‚temple cleansing x.0‘. The staff of any hierarchy in the churches appearing in the actual time seems ducked, incapable and unsuitable for adapted reforms on a grand scale. The branding of traditional behavior is no longer changeable for them. Much younger free thinkers are needed who are brave enough to hold fans under their gowns – at the highest speed.