BlackBerry©-End of life für BBOS- und BB10-Device am 04.01.2022


Deutsch

Tja, dann ist es wohl soweit: BlackBerry Ltd.© hat das EOL (End of life / Ende des Lebens) ihres mobilen Betriebssystems OS10 zum 04.01.2022 bekannt gegeben. Das betrifft die Legacy-Dienste für BBOS und BB10, die dann außer Betrieb genommen werden. Das Ende eines Trauerspieles. BB10 war und ist seiner Zeit voraus und hatte/hat ein Potenzial, das noch nicht ausgereizt ist. Man denke nur an den HUB, in dem alle Mitteilungen/Nachrichten chronologisch aufgelistet werden. Die farblich gestaltbaren LED’s für eingehende Nachrichten. Die physische Tastatur, die z.B. beim Passport auch als Trackpad funktioniert, den quadratischen Bildschirm zum übersichtlichen Arbeiten mit Tabellenkalkulationen usw..

Die Geräte werden wohl darüber hinaus funktionieren .. angekündigte Updates waren nichts anderes als – Täuschungen oder besser Lügen in meiner Wahrnehmung. Das sind dann die Ergebnisse einer dilettantischen Firmenpolitik natürlich mitsamt deren Entscheider oder hatte das ‚Plan‘? Wenn das so geplant war, dann stellt sich die Frage, warum die Nutzer im Unklaren und damit im Regen stehen gelassen wurden und werden? Nicht transparent sondern knallhart. Es ist dreist, von Kunden noch Vertrauen zu erwarten, wenn die Konkurrenz weiß, wie sie dahingehend Vertrauen aufbaut und die Kunden an sich bindet. Was BlackBerry© in der Beziehung abgezogen hat, ist lächerlich oder unrealistisch, ja arrogant. Deren Produkte sind das Gegenteil. Die Kanadier sollten bei Apple© in die Ausbildung gehen. Ältere iPhones mit bis zu 6 zurückliegenden Versionen des IOS erhalten noch Updates. Das können auch die Android-Phones nicht bieten. Ein iPhone mit physischer Tastatur und den oben genannten Features des BB OS10 bleibt ein Traum. BlackBerry© ist ein Trauma…

Das Thema BlackBerry© als Firma ist damit für mich erledigt. Meine geliebten ‚Beeren‘ werde ich weiterhin solange nutzen, bis sie ihren Geist aufgeben. Bei der Qualität der Hardware wird das wohl noch einige Jahre dauern, nur … was ist mit der Verwendung des unvergleichlichen Betriebssystems? Nach dem EOL 2022 ist eine Neuinstallation des Betriebssystems bei Bedarf oder Notwendigkeit nicht mehr möglich. Dann hat man ein nostalgisches, recht teures Ausstellungsstück in der Glasvitrine.

Das BlackBerry© Passport ist vielleicht irgendwann im Museum of Modern Art (MoMA) zu bestaunen…

English

Well, I guess that’s it: BlackBerry Ltd.© has announced the EOL (End of life) of their mobile operating system OS10 as of 04.01.2022. This concerns the legacy services for BBOS and BB10, which will then be taken out of service. The end of a tragedy. BB10 was and is ahead of its time and had/has a potential that is not yet exhausted. Just think of the HUB, where all messages/messages are listed chronologically. The colorizable LEDs for incoming messages. The physical keyboard, which e.g. also functions as a trackpad for passports, the square screen for clear working with spreadsheets etc.

The devices will probably work beyond that … announced updates were nothing else than – deceive or better lies in my perception. These are the results of a dilettantish company policy, of course, including its decision-makers, or was it a ‚plan‘? If it was planned that way, then the question arises, why were and are users left in the dark and thus in the rain? Not transparent but tough. It’s bold to expect customers to trust you when the competition knows how to build trust and retain customers. What BlackBerry© has pulled off in the relationship is ridiculous or unrealistic, even arrogant. Their products are the opposite. The Canadians should go to Apple© for training. Older iPhones with up to 6 past versions of the IOS will still receive updates. Even the Android phones cannot offer this.An iPhone with physical keyboard and the above mentioned features of the BB OS10 remains a dream. BlackBerry© is a trauma…

The topic BlackBerry© as a company is now finished for me. I will continue to use my beloved ‚berries‘ until they give up their spirit. Considering the quality of the hardware, this will probably take a few more years, but … what about using the incomparable operating system? After EOL 2022, it will no longer be possible to reinstall the operating system if needed or necessary. Then you have a nostalgic, quite expensive exhibit in the glass case.

The BlackBerry© Passport may one day be on display at the Museum of Modern Art (MoMA).

Ja, ich nutze sie noch… Yeah, I still use it.


Deutsch

Wen oder was? Meine Brombeeren.. oder englisch ‚Blackberrys‘.

BlackBerry© hat die Zelte des eigenen Betriebssystems BB10 abgebrochen und hat sich schon vor Jahren der Androidwelt zugewandt. Oder nicht mehr… oder vielleicht doch noch? All die BB10-User stehen wieder im Regen und ihre Investitionen in qualitativ hochwertige (Arbeits)-Geräte gleich mit. Updates? Fehlanzeige. Geräte zum Arbeiten, nicht zum Spielen und in zweiter Linie zum multimedialen ‚Hahahihi‘. Angeblich soll 2021 ein mit ‚BlackBerry©‘ gekennzeichnetes Smartphone mit physischer Tastatur auf dem Markt erscheinen. Wohl nicht mit BB10 oder gar BB11, sondern mit Android befeuert und den von BlacBerry© so hoch angepriesenen Sicherheitsfeatures. Ein Revival?

Mag alles sein. Passport und BB10 unterliegen nicht dem Newism (90er Slang), also dem Bedürfnis, immer etwas Neues haben zu wollen; angefeuert von der Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung. Und somit haben Viele ihr Smartphone nur zwei Jahre oder noch weniger. (Näheres dazu siehe entsprechende Beiträge hier).

Fazit: Nachhaltigkeit ist das Gegenteil des Newism und ist im Sinne dieses Planeten. Nicht immer ’schneller-höher-weiter‘, sondern länger nutzen und damit bewirken, dass die Hersteller ihre Geräte user-kompatibler anbieten … wechselbare Akkus und Reparierbarkeit sowie der Bereitstellung benötigter Ersatzteile. Auch damit lässt sich Geld verdienen. Es bedarf nur des Umdenkens .

Blackberry Passport bis zum Zerfall der Hardware…

English

Yeah, I still use it.

Who or what? My blackberries… or ‚Blackberries‘.

BlackBerry© has broken the tents of its own operating system BB10 and turned to the Android world years ago. Or not anymore… or maybe still? All the BB10 users are back in the rain and their investments in high quality devices are also affected. Updates? No chance. Devices for working, not for playing and secondarily for multimedia ‚Hahahihi‘. Allegedly, a smartphone with a physical keyboard marked ‚BlackBerry©‘ will appear on the market in 2021. Probably not with BB10 or even BB11, but with Android and the security features so highly praised by BlacBerry©. A revival?

May be everything. Passport and BB10 are not subject to Newism (90s slang), i.e. the need to always want something new; fired by the speed of technological development. As a result, many people only have their smartphone for two years or even less. (For more details see the corresponding articles here).

Conclusion: Sustainability is the opposite of Newism and is in the interest of this planet. Not always ‚faster-higher-wide-up‘, but longer use and thus cause manufacturers to offer their devices more user-compatible … replaceable batteries and reparability as well as the provision of needed spare parts. Money can also be earned. It only requires rethinking .

Blackberry Passport until the hardware breaks down

Jagd.. der entlarvte Irrsinn… Hunt… the unmasked madness…


Deutsch

Erinnerung an meinen Text vom Dezember 2016, zu dem ich heute inhaltlich genauso stehe, weil er zeitlos erscheint:

Auch heute noch gilt das vom Reichsjägermeister Hermann Göring 1934 novellierte „Reichsjagdgesetz”. Das ist keine Historiendoku und auch kein virtuelles Ballerspiel, sondern ein Beweis für heute immer noch existierendes Herrendenken. Hege und Pflege sind schließlich notwendig, heißt es. Ist sie in der Form aber nicht ! Ein Regulieren der Tierpopulation durch den Menschen ist der fatale Irrtum dieser Denk- und Handelnsweise. Die Natur braucht keine festgelegte Arithmetik der Menschen. Natürlich stellen sich dabei die jugendlichen Wildtiere ganz tierpatriotisch und einsichtig bei einer Jagd dem Jäger zum Abschuss, um der Spezies Mensch nicht überzählig zur Last zu fallen und in der Hoffnung auf ein fehlerfrei geblasenes ,Halali´ danach. Als stolze Quotenopfer. Unverständlich, dass sich die Gesellschaft immer noch von diesem entlarvten Irrsinn die Dunkelbrille aufdrücken lässt, ohne endlich zu realisieren, dass da eine Minderheit ihre Seelenabgründe auslebt und diese schwammig auf einem Niveau präsentiert, das sich ins falsche Jahrhundert verirrt hat. Das Wegsehen muss aufhören und das widerliche Jagdgesetz mitsamt seiner postfaktischen, ‚marlborohaften’ Neandertalromantik vom Gesetzgeber ersatzlos gestrichen werden. Die Bezeichnung der Jagdtätigkeit als Arbeit verdeutlicht den Versuch, das Töten überzähligen, also ‚unwerten‘ Lebens, salonfähig zu halten. Mit der Abschaffung der Todesstrafe für Menschen in diesem Lande hatte sich die Arbeitstätigkeit der Henkerschaft miterledigt. Für Tiere existiert sie mitsamt der vollstreckenden (Jagd-)Zunft immer noch. Wie lange wollen sich Entscheidungsträger dieses geistige Armutszeugnis noch ausstellen? Offensichtlich wird das nur einigermaßen funktionieren, wenn die richterliche Gewalt eines guten Tages ein Urteil ‚verbellt’, das den Tiermord in der Kategorie Menschenmord ansiedelt. Welcher auch nur halbwegs ethisch sensibilisierte Mensch ist freiwillig bereit, sich von solchen Seelenfängern in die erst später realisierten Abgründe seiner Seele führen zu lassen, die für ihn längst als überwunden galten ? Der Jäger ist stolz bereit, sie wieder weit zu öffnen, ohne sich offensichtlich der Tatsache bewusst zu sein, immer noch mit einem Bein im Neandertal zu stehen. Der Blick nach vorne über den Gewehrlauf kann auch einer in den Rückspiegel sein …

English

A reminder of my text from December 2016, which I stand by in terms of content because it seems timeless.

Even today the „Reich Hunting Law“ amended by the Reich Hunting Master Hermann Göring in 1934 is still valid. This is neither a history documentary nor a virtual shooting game, but rather proof of the master thinking that still exists today. After all, care and maintenance are necessary, they say. But it is not in this form ! A regulation of the animal population by humans is the fatal error of this way of thinking and acting. Nature does not need a fixed arithmetic of humans. Of course, the young wild animals are very animal patriotic and insightful when they are hunting to shoot the hunter in order not to be a burden to the human species and in the hope of a flawlessly blown ‚Halali‘ afterwards. As proud quota victims. It is incomprehensible that society still lets this exposed insanity push on its dark glasses without finally realizing that there is a minority living out its soul abysses and presenting them spongy on a level that has strayed into the wrong century. The looking away must stop and the disgusting hunting law with its postfactual, ‚Marlboro like‘ Neanderthal romanticism must be deleted by the legislator without replacement. The description of hunting as work illustrates the attempt to keep the killing of supernumerary, i.e. ‚unworthy‘ life acceptable. With the abolition of the death penalty for people in this country, the work activity of the executioners had also been abolished. For animals it still exists, together with the executing (hunting) guild. How much longer do decision-makers want to expose themselves to this intellectual poverty? Obviously, this will only work to a certain extent if the judiciary ‚barks‘ a verdict one good day that places animal murder in the category of human murder. Which human being, even if only halfway ethically sensitized, is voluntarily prepared to be led by such soul catchers into the abysses of his soul, which were only realized later and which were considered to be overcome by him long ago ? The hunter is proudly prepared to open them wide again, without obviously being aware of the fact that he still has one foot in the Neander valley. The view forward over the rifle barrel can also be one into the rear-view mirror …

Couples… Pärchen…


Translating a German poem into English is – for me at least – very difficult. I hope that the attempt is understandable.

Couples

The industrious steady companions
on world stages human ladder
are two that complement each other perfectly
shine cheaply with power and powerlessness
in cold brute force manner
they disguise the ‚background greed
they rule absolutely feudal
in hollow heads – damn it
they make alliances with all
who blindly fall down before them
they fear neither death nor devil
in egocentricity without doubt

Who is the said couple
in the outfit, like it always was ?
they grin from their high horses
they are – stupidity and arrogance

Neu oder refurbished?… New or refurbished?…


Deutsch

Gemeint ist in diesem Falle die Alternative zum Kauf eines ’neuen‘ Laptops (falls nötig), wie in diesem Beitrag ein Macbook von Apple©. Warum die Beschränkung auf Apple©? Deren Geräte verwende ich seit 1996, weil ich mich damals am Arbeitsplatz mit MS DOS und später dann mit der Weltseuche Windows 95 an den Grenzen meiner Erträglichkeiten befand, Wobei für mich DOS noch erträglicher war als ’95 (Wohl, weil ich die commands verinnerlicht hatte). Zehn oder mehr Abstürze am Tag waren zehn zuviel. Dann kam für mich privat das MacOS (7/8/9) und ich war endlich von den ganzen exe’n usw. befreit. Bis dahin hatte ich nur gebrauchte Geräte, weil die Dinger neu einfach zu teuer waren (und immer noch sind!). Das erste Neugerät war 1999 ein (teures) iBook G3 Blue. Apple© verdiente gut an mir, und ich war immer mehr als zufrieden. Ich war ein Apple©-Nerd.

Geräte wurden voll funktionsfähig verkauft und machten Platz für neue. Richtig … voll funktionsfähig. Die Folgebesitzer/innen erhielten gepflegte und damit mehr als brauchbare Geräte von mir. Die Vorstellung ließ mich vergleichen, nicht nur wieviel Geld ein Neugerät verschlang, sondern wieviel ‚Mehr‘ es brachte – Hard- und Software? Zumal das Umweltbewusstsein (Ausbeutung der Arbeitnehmerschaft in der Produktion und der Rohstoffe, Müllberge, Klima usw.) stieg und ich zunehmend realisierte, dass ich mich darin vermeidbar eingebunden sah. Also wurde nach meinem kaputten eMac mit Röhrenbildschirm Ausschau nach einem iMac Alu gehalten. In der Bucht (Ebay©) sah ich dann das Angebot eines neuwertigen Gerätes, das ich dann ersteigerte. Gebraucht und nicht neu! Die Zuverlässigkeit dieses gebrauchten Gerätes erfreut mich bis heute.

Neuwertige, gebrauchte Geräte haben es an sich, dass der Nächste keine direkte Nachproduktion erzeugt, weil das Gerät bereits im Umlauf ist. Der Zusammenhang faszinierte mich.

Mein MacBook Pro 17″

Diesen Beitrag schreibe ich z.B. auf meinem -gebraucht gekauften- geliebten MacBook Pro 17″ aus dem Jahre 2010, auf dem ich ‚Retina‘ und ‚Touchbar‘ nicht vermisse. Der Vorbesitzer war ein bekennender Pedant im Umgang mit dieser teuren Technik wie ich. Mit diesem Klapprechner habe ich einen wunderbaren 17″- Bildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel vor mir, der mir ein Desktopgefühl vermittelt – alles nur kompakter. Selber aufgerüstet auf 8 GB RAM und einer 500 GB-SSD ist diese Rennmaschine immer noch up-to-date und wird es bei mir auch noch solange sein, wie es geht.

Gebraucht und/oder refurbished (die Geräte werden von Spezialisten gereinigt, hochwertig wiederaufbereitet und umfangreich getestet) zu kaufen, bietet die Chance, Dinge, die nicht mehr produziert werden, doch noch zu ergattern. Gleichfalls ist es preisgünstiger und das ist nachhaltig das Wichtigste : Umweltschonend.

Wenn Apple© auf die nächste Billion an Wert zugeht, dann war mein Beitrag aus der zweiten Reihe. –

English

New or refurbished?…

What is meant in this case is the alternative to buying a ’new‘ laptop (if necessary), like in this article a Macbook from Apple©. Why the restriction to Apple©? I’ve been using Apple© since 1996, because I was at my workstation with MS DOS and later with the world epidemic Windows 95 at the limits of my bearability. DOS was even more bearable for me than ’95 (probably because I had internalized the commands). Ten or more crashes a day was ten too many. Then MacOS (7/8/9) came for me privately and I was finally freed from all the exe’n etc. Until then I only had used devices, because the new ones were just too expensive (and still are!). The first new device was an (expensive) iBook G3 Blue in 1999. Apple© earned well from me and I was always more than satisfied. I was an Apple© nerd.

Units were sold fully functional and made room for new ones. Correct … fully functional. The subsequent owners received well-kept and thus more than usable devices from me. The idea made me compare not only how much money a new device cost, but how much ‚more‘ it brought – hard- and software? Especially since the environmental awareness (exploitation of the workforce in production and raw materials, mountains of garbage, climate etc.) increased and I realized more and more that I was involved in it in an avoidable way. So, after my broken eMac with tube display, I was looking for an iMac Alu. In the bay (Ebay©) I saw the offer of a new device, which I bought at an auction. Used and not new! The reliability of this used device pleases me until today.

As good as new, used devices have it in itself that the next one does not produce a direct post-production, because the device is already in circulation. The context fascinated me.

I am writing this article for example on my beloved MacBook Pro 17″ from the year 2010, on which I don’t miss ‚Retina‘ and ‚Touchbar‘. The previous owner was an avowed pedant in handling this expensive technology like me. With this folding computer I have a wonderful 17″ screen with a resolution of 1920 x 1200 pixels in front of me, which gives me a desktop feeling – all just more compact. Even upgraded to 8 GB RAM and a 500 GB SSD, this racing machine is still up-to-date and will be with me as long as it is possible.

Buying used and/or refurbished (the equipment is cleaned by specialists, reconditioned to a high standard and extensively tested) offers the chance to get hold of things that are no longer in production. It is also cheaper and this is the most important thing in the long run: environmentally friendly.

If Apple© is approaching the next trillion in value, then my contribution was from the second row. –

Der ‚Synodale Weg’… The ‚Synodal Way’…


Deutsch

Während der Regionalkonferenz des ‚Synodalen Weges‘ der katholischen Kirche in Frankfurt sagte ein Kardinal zur angemessenen Reaktion der katholischen Kirche auf die Corona-Pandemie: „Wer, wenn nicht wir, könnte Antworten geben.“ Ist das ein Bekenntnis zu Versäumnissen und einer entsprechend zukünftigen Korrektur – oder ist das eine kirchenübliche Metapher? Oder ist das wieder die suggerierte Gottesnähe? Das zieht immer noch. Oder Beides oder Mehreres?

Die Äußerung des Kardinals kommentiere ich (als theologischer Laie und selbstdenkender Mensch) entgegen jeden Respekts vor dem Titel und dem Rang des Würdenträgers wie folgt kurz und bündig: Das ist blanker Unsinn! Warum? Die entsprechende Erklärung ist in einem Beitrag zuvor zu lesen und soll hier nicht als Platzfüller wiederholt werden. Nur kurz ergänzend: Kirchliche ‚Dienstgrade‘ wurden nicht vom Kirchengott verliehen, sondern von kirchlichen Entscheidungsgremien. Nicht von Gottes Gnaden oder Wollen, sondern weltlich von Menschen. Keine suggerierte Zwangsvertrautheit der Menschen zur Kirche und keine der Kirchen zu ihrem treu postulierten Gott. Theologen beschäftigen sich mit den Auslegungen der Bibel von Menschen und lassen dabei offen, dass sowohl die Schriften als auch die Auslegungen spekulativ sind – und nichts anderes. Sie halten das Verb ‚glauben‘ als Substantiv derart gefangen, dass es automatisch mit Gott und Kirche verbunden wird. Verinnerlicht mit Strenge der Liturgie, Demut und einem permanent schlechten Gewissen der Gläubigen gegenüber den Geboten. Demnach ist das kirchliche Gebaren immer noch dahingehend prinzipielles Blendwerk und verschleierte Arroganz im Sinne einer vorgegaukelten Kompetenz, die weder bewiesen noch mir Ehrfurcht erzeugend erscheint und ist. (Das war in jungen Jahren genau anders herum…)

Da diese Denkweise numerisch progressiv ist, bringen das grundsätzliche Verharren und das zeitlich nicht angepasste Auftreten der Kirchen auch mit dem ‚Synodalen Weg‘ nicht mehr Leute in die Kirchen. Wie war noch der Spontispruch aus den Ende-Sechzigern? = ‚Unter den Talaren… der Muff von tausend Jahren‘. Würden sie den Zölibat aufheben, Frauen gleichberechtigen und ins Priesteramt lassen und weiteren Forderungen entsprechen, dann hätten sie möglicherweise eine bessere Chance für ihre zukünftige Existenz. Würden sie Sprüche, wie den oben genannten, unterlassen und sich für alternative Interpretationen der biblischen Darstellungen öffnen, dann hätten sie wieder eine Chance, ihre schwindende Akzeptanz zurück zu gewinnen oder zumindest zu verbessern.

Vor ca. 500 Jahren gab es Tetzels Ablass. Dann kam Luther. Genau so ein Mutiger fehlt schon lange, um eine ‚Tempelreinigung x.0‘ durchzuführen. Das in der Istzeit auftretende Personal jeglicher Hierarchie in den Kirchen wirkt geduckt unfähig und ungeeignet für angepasste Reformen im großen Stile. Das Branding traditionellen Verhaltens ist bei ihnen nicht mehr änderbar. Es bedarf wesentlich jüngerer Freidenker, die mutig genug sind, Ventilatoren unter die Talare zu halten – bei höchster Drehzahl.

English

The ‚Synodal Way’…

During the regional conference of the ‚Synodal Way‘ of the Catholic Church in Frankfurt, a cardinal on the appropriate response of the Catholic Church to the Corona pandemic said: „Who, if not us, could give answers? Is this a confession of omissions and a corresponding future correction – or is it a metaphor common to the Church? Or is this again the suggested proximity to God? That still draws. Or both or more?

I (as a theological layman and self-thinking person), contrary to any respect for the title and rank of the dignitary, comment briefly and succinctly on the Cardinal’s statement as follows This is sheer nonsense! Why is this nonsense? The corresponding explanation is to be read in an article before and shall not be repeated here as a filler. Only briefly in addition: Church ‚ranks‘ were not awarded by the church god, but by church decision-making bodies. Not by the grace or will of God, but by people in the world. There is no suggestion of a forced familiarity of people with the church and none of the churches with their faithfully postulated God. Theologians deal with people’s interpretations of the Bible, leaving open the fact that both the scriptures and the interpretations are speculative – and nothing else. They hold the verb ‚believe‘ substantively captive in such a way that it is automatically connected with God and church. Internalized with rigor of the liturgy, humility and a permanently bad conscience of the believers towards the commandments. According to this, church behavior is still in this respect a principled dazzling and veiled arrogance in the sense of a pretended competence, which neither seems nor is proven to me to be awe-inspiring. (That was the exact opposite in young years…)

Since this way of thinking is numerically progressive, the fundamental persistence and the temporally unadapted appearance of the churches, even with the ‚Synodal Way‘, does not bring more people into the churches. What was the spontaneous saying from the late sixties? = ‚Under the robes… the muff of a thousand years‘. If they would abolish celibacy, let women have equal rights and the priesthood, and meet further demands, then they might have a better chance for their future existence. If they would refrain from saying sayings like the ones mentioned above and open themselves to alternative interpretations of the biblical representations, they would again have a chance to regain or at least improve their dwindling acceptance.

About 500 years ago there was Tetzel’s indulgence. Then came Luther. Just such a courageous person has been missing for a long time to perform a ‚temple cleansing x.0‘. The staff of any hierarchy in the churches appearing in the actual time seems ducked, incapable and unsuitable for adapted reforms on a grand scale. The branding of traditional behavior is no longer changeable for them. Much younger free thinkers are needed who are brave enough to hold fans under their gowns – at the highest speed.

‚Digitale Ethik’… ‚Digital Ethics’…


Deutsch

Wie definiert man ‚Digitale Ethik‘ ? Vielseitig. Am Beispiel der sogenannten ‚Sozialen Medien/Netzwerke‘ wird sehr deutlich, dass sie keine solchen mehr sind. Eher ‚Asoziale Medien/Netzwerke‘. Zumindest diejenigen, die Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, oder Messenger allgemein (ich Telegram) nutzen, kommen kaum noch davon los, weil sie der Umgang damit gesellschaftlich standardisiert und normativ festhält und .. ja – fesselt. Da passt die Formulierung ‚digitales Proletariat der großen Digitalkonzerne‘ (USA/China usw.). Diese Digitalkonzerne -auch Monopolisten- machen Milliarden mit den Daten und der Lieferant des ‚Rohstoffes Daten‘ erhält nichts. Deshalb Proletariat. Das ist noch plumper als zur Zeit der Industrialisierung im 19.Jahrhundert- allerdings existentiell harmloser. Und aus dieser Einseitigkeit entsteht der Gedanke, die ‚Sozialen Medien‘ schlichtweg abzuschalten, bis eine ethisch vertretbarere Gleichwertigkeit existiert. Da die Mühlen der Politik und der Justiz langsam mahlen, bleibt absehbar eine einseitige Situation. Für die Digitalkonzerne ist Wettbewerb nicht das Gewollte, sondern das Monopol, also der zentrale Schmelztiegel (Big Data). Das Netz vergisst nie… Daten sind ‚just in time‘ umfassend verknüpfbar.

Eine kostenfreie Suchanfrage bei einer Suchmaschine (z.B. Google) bezahlt man mit seinen Daten (IP, Art und Inhalt der Anfrage, bereits verknüpfte Daten, Suchgewohnheiten, Vorlieben usw.). Alles zu deren Vervollständigung der persönlichen Profile der Nutzer und kommerziell extrem profitträchtig. Das sieht man sehr gut bei einem Aufruf der ebay-Seite. Da werden einem die vorherigen Suchen links angezeigt. Alles kein Problem für die Algorithmen. Das ist kein Glücksspiel; das ist Absicht oder auch Datengier. Wie durchleuchtet man doch ist…

Mehrmals habe ich meinen WhatsApp- Account gelöscht und war genötigt, ihn immer wieder danach zu reaktivieren. Erstaunlicherweise waren die als gelöscht bestätigten Daten auch noch nach einem Jahr wieder da. Stammdaten für die Ewigkeit. Simsalabim. Das Netz vergisst nie… in diesen Fällen Facebook/WhatsApp – der ungezügelte Monopolist. Die -in meinen Augen- schamlose Datenkrake, die macht und nahezu machen kann, was sie will. Digitale Ethik bedeutet konsequentes Handeln im Sinne und in der tatsächlichen Orientierung an den Menschenrechten. Das schließt die digitale Ebene mit ein! Nahezu unkontrollierte Maßlosigkeit und unersättliches Machtstreben braucht einen dämpfenden Mechanismus.

English

How do you define ‚digital ethics‘ ? Versatile. The example of the so-called ’social media/networks‘ makes it very clear that they are no longer such. Rather ‚antisocial media/networks‘. At least those who use Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, or Messenger in general (I use Telegram), can hardly get away from it, because dealing with it is socially standardized and normative and … yes – captivating. The phrase ‚digital proletariat of the big digital companies‘ (USA/China etc.) fits the bill. These digital companies – also monopolists – make billions with the data and the supplier of the ‚raw material data‘ receives nothing. Therefore proletariat. This is even clumsier than at the time of industrialization in the 19th century – but existentially more harmless. And from this one-sidedness the idea arises to simply switch off the ’social media‘ until an ethically more justifiable equivalence exists. Since the mills of politics and justice grind slowly, a one-sided situation remains foreseeable. For the digital groups, competition is not what they want, but rather a monopoly, i.e. the central melting pot (Big Data). The network never forgets… Data can be comprehensively linked ‚just in time‘.

A free search query with a search engine (e.g. Google) is paid with your data (IP, type and content of the query, already linked data, search habits, preferences, etc.). Everything to their completion of the personal profiles of users and commercially extremely profitable. You can see this very well when you visit the ebay site. The previous searches are displayed on the left. No problem for the algorithms. This is not a gamble; this is intention or even data greed. How radioscopic one is…

I have deleted my WhatsApp account several times and have been forced to reactivate it again and again. Surprisingly, the data confirmed as deleted was still there after one year. Master data for eternity. Simsalabim. The net never forgets… in these cases Facebook/WhatsApp – the unbridled monopolist. The -in my eyes- shameless data octopus, which does and almost can do what it wants. Digital ethics means consistent action in the sense and in the actual orientation towards human rights. That includes the digital level! Nearly uncontrolled immoderation and insatiable striving for power needs a dampening mechanism.


Die reichen Kreuzdiener… The wealthy crusaders…


Deutsch

… und der Nazarener. Passt das noch zusammen? Oder hat das je zusammengepasst? Was würde der Nazarener zum milliardenschweren ‚Stuhl‘ der selbsternannten Gottesdiener sagen?  Die, die auch so prächtig daherkommen in ihren bunten Gewändern, den dicken Kreuzen vor der Brust, den Hirtenstäben in der Hand und den güldenen Hauben auf ihren Köpfen? Mit gefalteten Händen und geneigten Häuptern? Hierarchisch verwoben in einem System der Undurchsichtigkeit einer Parallelwelt mit von ihresgleichen konstruierter Gesetzgebung, die bis auf das Äußerste verteidigt und verschleiert wird. Man ist autark und lässt seine Beiträge -als Steuer deklariert – vom Staat einziehen. Die suggerierte Gottesnähe nicht zu vergessen. Alles im Sinne des Herrn? Oder wäre da nicht eine Tempelreinigung 2.0 fällig? Oder besser X.O? Der kirchlich definierte Gott als Inbegriff der Empathie, der Vergebung, der Güte und all das; der die Gläubigen bewacht und beschützt – allerdings schlussendlich auch sterben lässt. Seine Geschöpfe (denn er wird wohl immer noch als Gottvater, also Person, definiert) , die ihn, den Kreator als nicht vollkommen ausweisen und demnach nicht mit Perfektion glänzen können, werden ihn -nach den Worten Jesus‘- niemals sehen. Warum nicht? Bringt er damit zum Ausdruck, dass es ihn als Person gar nicht gibt, sondern als eine Art ‚Alles in Allem‘? (Das ist ausführlich in meinem Buch ‚Futur X – Die freie Auswahl‘ zu lesen). Das ist keine Blasphemie, sondern eine bibelbezogene Interpretation im 21. Jahrhundert.

Vor circa zweitausend Jahren gab es keine Relativitätstheorie, keine Evolutionstheorie, keine globale Kommunikation, keine Flugzeuge, keine Raumfahrt, keine instrumenten-und sondengesteuerte Astronomie und keine Suche nach Planeten in irgendeiner habitablen Zone irgendeiner Galaxie – keine Vorstellung von der Raum-Zeit-Krümmung/Biegung und von schwarzen Löchern. Geschweige denn von sogenannten Multiversen unendlichen Charakters oder von der Möglichkeit einer Über-Lichtgeschwindigkeit.

In der Zeit der Eselskarren und der vorherrschend despotischen ‚Reiche‘ spricht ein Mann Dinge in angepasster Bildersprache aus, die gepaart mit seinen Taten nicht verstanden wurden. Wer war der Mann aus Nazareth, der solche Dinge sagte und tat, die selbst heute nicht verstanden werden und den schließlich ‚eine Wolke mitnahm‘ (oder abholte?). Der Mann, der den Tempel reinigte. Der im Materialismus den Egoismus und des sich daraus erwachsenden Unrechts sah. Sollte er Klartext sprechen und wenn ja, wovon? Wenn doch seine Bildersprache in Form von Gleichnissen und seine offensichtlich übermenschlichen Fähigkeiten ihn schon der Folter aussetzten und den unverstehbar qualvollen Tod bedeuteten.

Ein Blutopfer des allmächtigen Kirchengottes in all seiner Barmherzigkeit und Güte? Leid und Tod als Kondition zur Rettung der Gläubigen? Das entspricht allerdings nicht den Vorgaben an die Geschöpfe – dargestellt in den ‚Zehn Geboten‘, für die der Schöpfer dann kein Vorbild wäre. Menschen nennen das: ‚Wasser predigen und Wein trinken‘. Da stimmt was nicht. Für mich ist das nur erklärbar, wenn ich mir kirchliche Schriftstellerei der euphemistischen, konstruiert verherrlichenden Art vorstelle. (Vorne wird eine Maus ins Dorf getrieben und hinten kommt ein Elefant heraus). Auch das ist jetzt keine Blasphemie, sondern mitten aus dem Leben in diesem Jahrhundert.

Ein extern verorteter, personifizierter Gott ist nicht nur überdenkenswert, sondern sollte einer verstehbareren Version weichen: Einer Seelenparität alles Lebenden vereint in einer Art ‚Alles in Allem‘ – und zwar nichtstofflich. In meinem genannten Buch nenne ich das die ‚Hauptdirektive aller Ebenen‘. Wir haben als Menschen das Recht und die Aufgabe, das mit den heutigen und morgigen Mitteln zu erforschen und so weit wie möglich zu begreifen. Zumindest die Sichtweisen der vergangenen Jahrhunderte und Jahrtausende tabulos zu aktualisieren. Liturgien und Beweihräucherungen bringen da nicht weiter. Das kann weiterhin machen, wer will und dabei kassieren, wie er/sie will. Und genau das gipfelt dann in einem Zustand, dass dann eine Erzdiözese über sieben Milliarden Euro Vermögen ‚transparent‘ anzeigt und das als echten Fortschritt verkauft. Sie handeln wie Konzerne. Hätte ich einige Wünsche frei, dann wäre einer davon, dass der Mann aus Nazareth mit seinen Mitteln einem solchen Treiben ein Ende setzt – und zwar unmissverständlich.

Meine Zitate (nicht singulär von Kant) heute sind:

„Der Gott der Christen ist ein Vater, der ein riesiges Aufhebens um seine Äpfel macht, aber keine großen Versuche unternimmt, seinem Sohn zu helfen.“    Denis Diderot

„Auch zitiert als: Ich kann auch wirklich nicht einsehen, wie jemand wünschen kann, dass das Christentum wahr wäre, denn wäre es das, so würde die klare Sprache des Textes erweisen, dass Menschen die nicht glauben, auf ewig bestraft würden, und das würde meinen Vater, meinen Bruder und beinahe alle meine besten Freunde einschließen. – Dies ist eine verdammungswürdige Doktrin.“ Charles Darwin

English

… and the Nazarene. Does that still fit together? Or did it ever fit together? What would the Nazarene say to the billion-dollar ‚chair‘ of the self-appointed servants of God? Those who also come along so magnificently in their colorful robes, the thick crosses in front of their chests, the shepherd’s crooks in their hands and the golden hoods on their heads? With folded hands and inclined heads? Hierarchically interwoven in a system of opacity of a parallel world with legislation constructed by their peers, defended and veiled to the utmost. One is self-sufficient and has one’s contributions – declared as taxes – collected by the state. Not to forget the suggested proximity to God. Everything in the sense of the Lord? Or wouldn’t a temple cleansing 2.0 be due there? Or better X.O? The church defined God as the epitome of empathy, forgiveness, goodness and all that; who guards and protects the believers – but ultimately also lets them die. His creatures (for he is probably still defined as God the Father, i.e. as a person), who prove him, the creator, to be not perfect and therefore cannot shine with perfection, will – according to the words of Jesus – never see him. Why not? Does he thereby express that he does not exist as a person at all, but as a kind of ‚all in all‘? (This can be read in detail in my book ‚Future X – The Free Choice‘). This is not blasphemy, but a biblical interpretation in the 21st century.

About two thousand years ago there was no theory of relativity, no theory of evolution, no global communication, no airplanes, no space travel, no instrument and probe controlled astronomy, and no search for planets in any habitable zone of any galaxy – no concept of space-time curvature/bending and black holes. Not to mention the so-called multiverse of infinite character or the possibility of a super light speed.

In the age of donkey carts and the predominantly despotic ‚empires‘, a man pronounces things in adapted imagery that, coupled with his deeds, were not understood. Who was the man from Nazareth who said and did such things, which even today are not understood, and who finally ‚took a cloud with him‘ (or picked it up?). The man who cleaned the temple. The man who saw in materialism the selfishness and the injustice arising from it. Should he speak plainly, and if so, of what? If only his pictorial language in the form of parables and his obviously superhuman abilities already exposed him to torture and meant the incomprehensibly agonizing death.

A blood sacrifice of the Almighty Church God in all his mercy and goodness? Suffering and death as a condition for the salvation of believers? This, however, does not correspond to the requirements for the creatures – represented in the ‚Ten Commandments‘, for which the Creator would then not be a model. People call this ‚preaching water and drinking wine‘. Something is not right here. For me, this can only be explained if I imagine ecclesiastical writing of the euphemistic, constructively glorifying kind. (In front a mouse is driven into the village and an elephant comes out the back). This too is not blasphemy now, but in the middle of life in this century.

An externally located, personified God is not only worth thinking about, but should give way to a more understandable version: A soul parity of all living united in a kind of ‚all in all‘ – and that nonmaterially. In my book I call this the ‚main directive of all levels‘. We as human beings have the right and the task to explore this with the means of today and tomorrow and to understand it as far as possible. At least to update the views of the past centuries and millennia without taboos. Liturgies and adulation do not help us in this. Anyone who wants to can continue to do this and collect as he/she pleases. And that is exactly what culminates in a state where an archdiocese displays over seven billion euros in assets ‚transparently‘ and sells it as real progress. They act like corporations. If I had a few wishes free, one of them would be that the man from Nazareth would put an end to such a goings-on with his means – and he would do so unmistakably.

My quotations (not singular from Kant) today are:

„The God of the Christians is a father who makes a huge fuss about his apples, but does not make any great attempts to help his son. Denis Diderot

„Also quoted as: I really cannot see how anyone can wish that Christianity were true, for if it were, the clear language of the text would show that people who do not believe would be punished forever, and that would include my father, my brother, and almost all my best friends. – This is a damnable doctrine.“ Charles Darwin

Trumps Gruselstunde… Trump’s Creepy Hour…


Deutsch

Spieglein, Spieglein an der Wand – wer ist der Gruseligste im ganzen Land?

Der US-Wahlkampf ist nicht mehr nur eine bekannte Schlammschlacht, nein, nun wird es gruselig. Wenn mit dem Rücken zur Wand erkannt wird, dass kaum noch etwas im eigenen Vorteilssinne läuft, dann hilft nur noch das Spekulative, bedrohlich Unbekannte und weder beweis- noch negierbare: Die Mystik. Eine altebekannte und enttarnte Kirchenpraxis des bösen, geknickten Zeigefingers und die Köpfe senken sich geknetet demütig und gefügig. Das funktioniert schon seit mehreren tausend Jahren. Je schlichter die Gemüter, je größer der ‚Erfolg‘. Je optisch und in Gestik und Lautstärke beeindruckender, je weiter dringt es auch in höher und höchstgebildete Kreise vor. Es geht um das perfekte Blendwerk.

Das unbewiesen Spekulative und als geglaubte Tatsache Verkaufte ist das ‚Opium fürs Volk‘. Die Erkennungsmerkmale sind bunte Gewänder vor goldenen Altaren oder – halt nur ein Vogelnest auf dem Kopf. Darüber steht jedem/jeder ein eigener Röntgenblick zu. Polemik? Nicht direkt. Mein Röntgenblick halt.

Das -wie Trump sagt- Joe Biden sich von ‚dunklen Mächten‘ lenken lässt, hat mich einige Sekunden nicht atmen lassen. Die ‚Anschuldigung‘ ist nicht nur niederfrequent, nein, sie ist auch nicht nur mittelalterlich inquisitorisch – sie ist idiotisch ! Eine Verschwörungstheorie der untersten, miesesten Art. Ein deutsches ‚Wie-Wort‘ dafür ist hirnverbrannt. Dabei darf nicht vergessen werden, dass der Mann, der das sagt, maßgeblichen Einfluss auf den sogenannten ‚Atomkoffer‘ mit den ständig aktualisierten Codes der amerikanischen Nuklearraketen hat.

Da drängt sich konkret die Frage auf, ob der Lenker eines diese Welt bestimmenden Staates -wie die USA- überhaupt noch bis zur möglichen Räumung seines Sessels im Weißen Haus (am sog.’Resolute Desk‘) verbleiben darf/sollte? Demokratisch gewählt ist er ja – doch sein geistiges Potenzial sollte alle Alarmglocken läuten lassen.

Klartext: Er ist nicht einmal mehr bis morgen haltbar! Er ist eine Gefahr nicht nur für die USA und die Menschheit, sondern für den gesamten Planeten. Denn- seine Phantasien über ‚Dunkle Mächte‘ disqualifizieren ihn endgültig als Präsident.

Wie sagte Kaiser Wilhelm II ’s calvinistischer Lehrer Georg Ernst Hinzpeter so treffend über seinen Schützling: ‚Er hätte Maschinenschlosser werden sollen…!‘

English

Trump’s Creepy Hour…

Mirror, mirror on the wall – who is the creepiest in the country?

The US election campaign is no longer just a well-known mud wrestling match, no, now it’s getting spooky. If with the back to the wall it is recognized that hardly anything runs in one’s own sense of advantage, then only the speculative, threateningly unknown and neither provable nor negatable will help: mysticism. A well-known and unmasked church practice of the evil, bent forefinger and the heads sink kneaded humbly and docilely. This has been working for several thousand years. The simpler the minds, the greater the ’success‘. The more impressive in appearance, gestures and volume, the more it penetrates into higher and most educated circles. It is all about the perfect dazzling.

The unproven speculative and sold as believed fact is the ‚opium for the people‘. The distinguishing features are colorful garments in front of golden altars or – just a bird’s nest on the head. Each person is entitled to his/her own x-ray vision. Polemics? Not directly. Just my x-ray vision.

That – as Trump says – Joe Biden is being led by ‚dark forces‘ has left me breathless for a few seconds. The ‚accusation‘ is not only low-frequency, no, it is not only medieval inquisitorial – it is idiotic ! A conspiracy theory of the lowest, worst kind. A German ‚wie-word‘ for it is brain-burning. It must not be forgotten that the man who says this has a decisive influence on the so-called ‚atomic suitcase‘ with the constantly updated codes of the American nuclear missiles.

The question arises whether the leader of a state that determines this world – such as the USA – is allowed/should remain in the White House until his or her seat is vacated? He is democratically elected – but his intellectual potential should sound the alarm bells.

To put it plainly: It won’t even last until tomorrow! It is a danger not only for the USA and mankind, but for the entire planet. Because his fantasies about ‚dark powers‘ disqualify him as president for good.

As Kaiser Wilhelm II’s Calvinist teacher Georg Ernst Hinzpeter said so aptly about his protégé: ‚He should have been a machine fitter…!