‚Kadaver’… „Carcass“…


Deutsch

Die Formulierung wird sicherlich so Manchen schockieren. Der vorherige Beitrag (Kontemplation) war doch so harmonisch und entspannend. Und jetzt das. Das Leben ist vielfältig – wie die damit verbundenen Themen. ‚Wie kann der nur so ein Substantiv (Kadaver) verwenden?‘ Ich hätte es auch ‚Aas‘ nennen können. Werden doch Tierkörper als Nahrungsmittel klassifiziert… quer durch alle Gesellschaften und darin auch durch (fast) alle Religionen. Massentierhaltungen und permanente, industrielle Schlachtorgien sind und werden akzeptiert, weil sie in profitorientierter Lesart der Volksernährung dienen und damit als ‚richtig und notwendig‘ dargestellt werden.

Die Erklärung der Verwendung des in diesem Kontext wirklich krassen Substantives ‚Aas‘ soll hier kurz und ‚schmerzlos‘ sein: Sobald ein Lebewesen jeglicher Art entseelt wird, tritt die Zersetzung ein – die Verwesung. Auch konservierende Maßnahmen wie Kühlung usw. ändern daran nichts, sondern verzögern nur den Prozess. Jeglicher Euphemismus verbietet sich da eigentlich -oder besser tatsächlich- , weil der Vorgang des Tötens unumkehrbar ist. Darüber gibt es kilometerweise Literatur.

Selbst die Ernährungsanweisungen der Bibel in der Genesis 1 und der Genesis 9 können unterschiedlicher nicht sein. Da waren sich wohl die christlichen Verfasser in der Definition nicht im Ansatz einig. Ein allmächtiger Gott wird so eine Widersprüchlichkeit nicht formuliert haben. Aus der Genesis 9 lässt sich sogar die Schächtung herauslesen – ganz im Sinne des Islam. Die Genesis 1 spricht von Früchten und Samen als Nahrungsquelle für ‚den Menschen‘ (Kollektivsingular). Lässt man komplizierte, theologische Interpretationen außen vor und betrachtet das Geschriebene neutral, dann erscheint ein ganz großes Fragezeichen hinter der sich anschließenden Denkweise, was da wohl noch so alles ‚fragwürdig‘ ist. Das zu erkunden, bleibt jedem daran Interessierten überlassen.

Ich habe mich bereits 1986 für die Genesis 1 entschieden und bin erst Vegetarier, dann Veganer geworden, obwohl ich damals noch nicht, wie beschrieben, tiefer in die Einfachheit des Erklärbaren vorgedrungen bin. Eine Metapher hat sich in mir vor nicht mehr benennbarer Zeit festgesetzt: ‚…Ein Haustier streicheln und dabei ein Wurstbrot essen…‘ ist ein tatsächliches Oxymoron. Deutlicher kann Widersprüchlichkeit nicht sein, wenn es um die Achtung des Lebens geht. Selektion der Existenzberechtigung nach Zuneigung führt aktuell und geschichtsträchtig zur Perversion des Denkens und destruktiven Handelns. Natürlch kann das ebenso zu extremen Denk- und Handelnsweisen führen, wenn meine Definition der o.g. Metapher kompromisslos wird und zur Radikalisierung führt. Moderate Kompromisse haben einen eingebauten Zeitfaktor, d.h., Geduld statt ad hoc. Das hat natürlich etwas mit dem Bewusstsein und einer Sensibilisierung zutun. Beides lässt sich ‚trainieren‘, sofern überhaupt eine Bereitschaft dazu besteht. Toleranzfähigkeit und ein Ende des Wegsehens.

Warum wird das hier thematisiert? Der Jagdtrieb im Menschen ist noch genetisch verankert und hat eine recht kleine Hürde vor sich, um aktiv oder passiv dominant zu sein: Den Verstand. Aktiv durch Töten und passiv durch Konsum und Wegsehen. In der Ist-oder Jetztzeit bedarf es keiner Entseelung von Tieren zur Ernährung mehr (Kompromissdenken); keinem Tierleid in Massentierhaltungen und keiner industriellen Tötungsmaschinerie, die Unumkehrbares erzeugt: Den Tod. Denn – Tiere sind keine dem Menschen untergeordneten Nutztiere, sondern Lebewesen mit dem gleichen Existenzrecht, das -wie die genannte Metapher sagt- der Mensch sich selber zuschreibt. Das einzusehen und zu verinnerlichen, ist einer der ersten Schritte zur Sensibilisierung und zur Toleranz jedweden Lebens. Die akzeptable Ausnahme ist die Selbstverteidigung in einer Notsituation (Mensch und Raubtier usw.). In Schlachthäusern ist die Situation eindeutig – das ist allgemeinverständlich. Da grundsätzlich nur bekannt und nachweisbar ist, was aus dem Körper eines Lebewesens (jeglicher Art) wird, so ist ein möglicher Verbleib des nichtstofflichen Teiles (genannt Seele) sicherlich niemandem bekannt. Trotzdem findet dieser Poker statt und ignoriert geradezu arrogant das Unbekannte. Wann hat das ein Ende?

Meine Leserinnen und Leser werden sich ein eigenes Urteil bilden (oder haben das bereits) oder besser eine eigene Einschätzung über diesen Artikel ‚machen‘ und vielleicht auch bemerken, dass einige Aussagen hier eine Art mentale Widerhaken hinterlassen (können). Das ist gewollt…

English

The formulation will certainly shock some people. The previous contribution (contemplation) was so harmonious and relaxing. And now this. Life is diverse – as are the issues involved. How can he use such a noun (carcass)? I could have called it ‚carrion‘. Are animal bodies classified as food after all… right across all societies and within them also through (almost) all religions. Mass animal husbandry and permanent, industrial orgies of slaughter are and are accepted, because they serve to feed the people in a profit-oriented way and are thus presented as ‚right and necessary‘.

The explanation of the use of the noun ‚carrion‘, which is really blatant in this context, should be short and ‚painless‘ here: As soon as a living being of any kind is de-animated, decomposition occurs – decay. Even conservative measures such as cooling etc. do not change this, but only delay the process. Any euphemism is actually forbidden – or better actually – because the process of killing is irreversible. There is miles of literature about this.

Even the dietary instructions of the Bible in Genesis 1 and Genesis 9 could not be more different. There the Christian authors were probably not agreed in the beginning in the definition. An almighty God will not have formulated such a contradiction. From Genesis 9 even the slaughter can be read out – completely in the sense of the Islam. Genesis 1 speaks of fruits and seeds as a source of food for ‚man‘ (collective singular). If one leaves complicated, theological interpretations out and regards the written word neutrally, then a very large question mark appears behind the following way of thinking, which is probably still ‚questionable‘. It is up to anyone interested in exploring this.

I decided to go with Genesis 1 as early as 1986 and became first a vegetarian, then a vegan, although at that time I had not yet penetrated deeper into the simplicity of the explainable as described. A metaphor has settled in me before no more namable time: ‚…petting a pet and eating a sausage bread…‘ is an actual oxymoron. Contradictoriness could not be clearer when it comes to respect for life. Selection of the right to exist according to affection leads currently and historically to perversion of thinking and destructive action. Of course this can also lead to extreme ways of thinking and acting, if my definition of the above metaphor becomes uncompromising and leads to radicalization. Moderate compromises have a built-in time factor, i.e. patience instead of ad hoc. Of course this has something to do with awareness and sensitization. Both can be ‚trained‘, if there is a willingness to do so. Tolerance and an end to looking the other way.

Why is this a topic of discussion here? The hunting instinct in humans is still genetically anchored and has a rather small hurdle ahead of it to be actively or passively dominant: The mind. Active by killing and passive by consumption and looking away. In the actual or present time, there is no longer any need for the deselection of animals for food (compromise thinking); no more animal suffering in mass animal husbandry and no more industrial killing machinery that produces the irreversible: death. Because – animals are not subordinate to humans as farm animals, but rather living beings with the same right to exist, which – as the metaphor mentioned – humans attribute to themselves. To understand and to internalize this is one of the first steps towards sensitization and tolerance of all life. The acceptable exception is self-defense in an emergency situation (man and predator, etc.). In slaughterhouses the situation is clear – this is generally understandable. Since in principle only what becomes of the body of a living being (of any kind) is known and provable, a possible whereabouts of the non-material part (called soul) is certainly not known to anyone. Nevertheless this poker takes place and arrogantly ignores the unknown. When does it end?

My readers will form their own judgement (or already have) or better ‚make‘ their own assessment of this article and perhaps also notice that some statements here (may) leave a kind of mental barbs. This is intentional…

* Jean-Jacques Rousseau…


Das Buch ‚Emile – oder über die Erziehung‘ von Jean-Jacques Rousseau (* 28.06.1712 – † 02.07.1778) habe ich in jungen Jahren inhaltlich nur zur Kenntnis genommen. Erst vor Jahren kaufte ich es als gebundene Version, nahm mir die Zeit zum Lesen und habe es dann regelrecht verschlungen (959 Seiten).

Dabei entstanden von mir handgeschriebene, für mich zeitlos herausragende Zitate aus dem Buch, die ich zu seinem 308 Geburtstag heute hier poste. Erstaunlich dabei ist die Tatsache, dass menschliche Verhaltens- und Denkweisen Jahrhunderte überdauern … oder noch länger, weil sie zeitlose Gültigkeit zu haben scheinen. Allein dieses Posting verdeutlicht, welche Bedeutung dieser Mann für mich hatte und hat. Und zwar unabhängig von seinem (deutlich kritisierbaren) Privatleben, das er selber in seinen ‚Bekenntnissen‘ aus seiner Sicht sehr offen darlegt.
Das sind wortwörtliche Mitschriften aus dem ‚Emile‘. Ich hoffe, meine Handschrift ist einigermaßen lesbar. Die Aussagen sind dermaßen semantisch knallhart (für die Zeit) und immer noch so zeitgemäß, dass das nicht vergessen werden sollte. Das ganze Buch zu lesen, ist sicherlich für Einige (oder Viele) eine auch zeitliche Zumutung, doch auf der 959sten Seite angekommen, liest man die letzten drei Worte, von denen sich Kant morgens von seinem Diener wecken ließ: >Es ist Zeit<

Noch Arroganz oder schon Isolation? – Still arrogance or already isolation? –


Deutsch

Wir schreiben das Jahr 2020. Die Gattung Homo sapiens besteht primär aus weiblichen und männlichen Exemplaren – die sich darin genetisch minimal unterscheiden. Die männlichen Exemplare definieren sich als dominant und fühlen sich darin religiös bestätigt. Die Bibel spricht von ‚Mensch und Gehilfin‘. Frauen sind demnach ‚Menschen 2.Klasse‘ – von ganz oben abgesegnet. Widerspruch war und ist zumindest nicht erwünscht. Ein klarer Euphemismus.

Nun sollte davon ausgegangen werden, dass sich das religöse Gebaren im Zuge der Emanzipation zumindest lockert, oder gar anpasst. Mehr oder weniger weit gefehlt. Mehr… weil nun der aktelle Papst eine klare Linie gezogen hat = Frauen in der katholischen Kirche sind und bleiben für das Priesteramt oder andere Würdenämter außen vor. Den Zölibat aufzuweichen (verheiratete Priester) oder abzuschaffen, ist nicht im Ansatz angedacht. Der Papst zeigt ‚klare Kante‘. Ob er das wirklich glaubt oder opportun angeht, lässt sich außenstehend nicht einschätzen.

Solche Regeln und Praktiken sind nicht Gottes- sondern Menschenwerk. Eine andere Sichtweise ist mir nicht vermittelbar. Die Frage bleibt, wie lange selbstgefällige Blender in bunten Ganzjahreskostümen noch ihre suggerierte Göttesnähe den Gläubigen regelrecht verkaufen können? Das sie, die Kirchenmänner, tief an ihrem Glauben an das Nichtwissen festhalten, bestimmt die Sichtweise derer, die ihre Dogmen so hinnehmen, wie sie ihnen dargeboten werden. 

Der Zölibat als Zugangsbeschränkung zum Priesteramt ist z.B. nicht mit dem Artikel 1 unseres Grundgesetzes vereinbar: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Oder dem Leitfaden schon der französischen Revolution im 18. Jahrhundert: „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“. Bei der Brüderlichkeit mache ich Abstriche. Ein Zwangssingle kann nicht davon sprechen, eine freie Entscheidung getroffen zu haben. Gleichheit im Vergleich zu einem Ehemann oder mit einem anderen Menschen Zusammenlebenden ist es dann auch nicht. Basis ist der ‚Glauben‘. Gemeint ist der Glauben an Gott – eine sicherlich noch personifiziert gedachte Allmachtsperson. Glauben heißt aber auch ’nicht wissen‘- nicht mit den 5 Sinnen Erfahrbares. Da lässt sich nicht einfach behaupten, dass der Gott der Kirche das alles so angeordnet hat. Der Glaube schließt die Frage nach einem Beweis aus, weil da noch etwas Massiveres folgt: Das Spiel mit der Angst, d.h., wer nicht mitspielt, der kommt in eben diese Hölle oder zumindest ins Fegefeuer. Das kann man dann auch ’seelische Grausamkeit‘ oder ‚Psychoterror‘ nennen.

Von einem Menschen ein zölibatäres Leben ohne schlüssige Beweisführung zu verlangen, ist schlichtweg unmenschlich. Das gilt auch für Nonnen und Mönche. ‚Die haben das ja frei gewählt‘, könnte argumentiert werden. Ihre freie Wahl basiert auf vorher vermittelte Spekulationen und Beeinflussungen des Seelenlebens im Sinne eines ‚gottgefälligen Lebens‘. Ist es das denn? Oder sähe ein Schöpfer seine Geschöpfe nicht lieber frei und selbstbestimmt und schon gar nicht sterblich. Dann wäre die Konstruktion ja fehlerhaft und gar nicht vollkommen. 

Öffnen sich die katholische Kirche und andere Religionen nicht und verharren an überlieferten Traditionen, dann werden sie zunehmend ihren Einfluss auf Menschen verlieren und zur Seite gedrängt werden. Ob das, was dann folgt, besser und überzeugender ist, bleibt abzuwarten – was sonst…

Über diesen Themenkreis lässt sich ‚unendlich‘ mehr schreiben – das habe ich in meinem Buch „Futur X – die freie Auswahl“ getan, jedenfalls in der Länge eines etwas dickeren Buches, in dem eine ‚Immaterielle Existenz‘ (Rousseau) angenommen und für eine Tatsache gehalten wird. 

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

It is the year 2020 and the genus Homo sapiens consists primarily of female and male specimens – which are genetically minimally different. The male specimens define themselves as dominant and feel religiously confirmed in this. The Bible speaks of ‚man and helper‘. Women are therefore ‚human beings 2nd class‘ – blessed from the very top. Contradiction was and is at least not desired. A clear euphemism.

Now it should be assumed that religious behavior will at least loosen up or even adapt in the course of emancipation. More or less far from it. More … because now the Actual Pope has drawn a clear line = women in the Catholic Church are and remain excluded for the priesthood or other dignitary offices. Softening up (married priests) or abolishing celibacy is not the first step. The pope shows ‚clear edge‘. Whether he really believes this or approaches it opportunely cannot be assessed from the outside.

Such rules and practices are not the work of God but of man. I cannot get another point of view. The question remains, how long can complacent dazzlers in colorful year-round costumes continue to sell their suggested godliness to the faithful? The fact that they, the churchmen, deeply hold on to their belief in not knowing determines the view of those who accept their dogmas as they are presented to them. 

Celibacy as a restriction on access to the priesthood, for example, is not compatible with Article 1 of our Basic Law: „The dignity of man is inviolable“. Or the guideline already of the French Revolution in the 18th century: „Freedom – Equality – Fraternity“. I have to cut back on fraternity. A forced single cannot speak of having made a free decision. It is not equality in comparison to a husband or a person living together with another person. The basis is ‚faith‘. This means the belief in God – an omnipotent person who is certainly still thought of as personified. But faith also means ’not to know‘ – not to experience with the 5 senses. It cannot simply be claimed that the God of the church has ordered all this. Faith excludes the question of a proof, because something more massive follows: The game of fear, i.e. whoever doesn’t play along will go to this very hell, or at least to purgatory. This can also be called ‚mental cruelty‘ or ‚psycho terror‘.

To demand a celibate life from a person without conclusive proof is simply inhuman. This also applies to nuns and monks. ‚They have chosen it freely‘, could be argued. Their free choice is based on previously mediated speculations and influences on the life of the soul in the sense of a ‚life pleasing to God‘. Is that it? Or would a Creator not rather see his creatures free and self-determined and certainly not mortal? Then the construction would be flawed and not at all perfect. 

If the Catholic Church and other religions do not open up and persist in their traditions, then they will increasingly lose their influence on people and be pushed aside. Whether what follows is better and more convincing remains to be seen – what else?

More can be written about this topic ‚infinitely‘ – I have done so in my book „Future X – Free Choice“, at least in the length of a somewhat thicker book, in which an ‚Intangible Existence‘ (Rousseau) is assumed and taken for a fact. 

Rousseau: „Man is free in his actions and as such free being animated by an immaterial substance.“

 

Seelenpoker… soul poker… (d/e)


Deutsch

Jagd

„Wenn der Jäger oder die Jägerin Hasen ‚ernten‘ geht, betreibt er/sie Seelenpoker für sich und seine Opfer auf unterstem Niveau, oder wie könnte man Lustmorden mit Freizeitcharakter noch anders nennen? Und genau das ist Herrendenken nach Gutsherrenart längst vergangener Zeiten.
Das fühlt sich dann für einen sensibilisierten, empathischen Menschen an, als sei es eine intelligenzfreie Grauzone des Unwissens, quer durch alle Bildungsschichten mit einer Quasilegitimation der Gesellschaft und ihrer entsprechenden Gesetze. Das Ergebnis dieses Verharrens in diesem mentalen Abstumpfungsprozess ist der gezielte Todesschuss nach der Pirsch mit einer scharf geladenen Waffe öffentlich in Wald und Feld.
Es scheint eine kribbelnde Faszination des Tötens zu sein, bei der Körpersekrete in Bewegung geraten, allerdings bei sensibilisierten Menschen den Reflex des Erfahrungsverzichtes auslösen. –

Hört sich das nicht nach geschichtslastigem Mumpitz und nach unzeitgemäßem Dominanzgehabe aus niederen Beweggründen an? Völlig klar, dass da die Meinungen hyperbolisch auseinandergehen. -“

„Hier herrscht ganz klar die niederfrequente Denkweise: ‘Es wird schon gutgehen, weil das notwendig war und ist. Das ist Poker… Seelenpoker.
Allerdings mit etwas, das in der Folge Alles oder Nichts sein kann. –
Es will sich mir nicht erschließen, dass der Abbau von Aggressionen durch Aggressionen (Aggression=Töten!) erreicht wird, die das finale Ende eines Lebewesens zur Folge hat. Das ist also kein schlüssiges Argument zur Rechtfertigung sowohl der Jagd als auch der Schlachtung von (Nutz- oder Wild-) Tieren zur Nahrungsbeschaffung.“

Auszüge aus: Joachim Rohlfing  „Futur X. Die freie Auswahl.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

Hunting

„When the hunter ‚harvests‘ hares, he/she plays soul poker for him/herself and his/her victims at the lowest level, or what else could be called recreational sex murder? And this is exactly what lordly thinking in the manner of a lord of the manor of times long past is.
For a sensitized, empathetic person, this then feels as if it were an intelligence-free grey area of ignorance, across all educational levels with a quasi-legitimation of society and its corresponding laws. The result of this persistence in this mental blunting process is the targeted fatal shot after stalking with a sharply loaded weapon publicly in woods and fields.
It seems to be a tingling fascination of killing, in which bodily secretions are set in motion, but which triggers the reflex of the renunciation of experience in sensitized people. -“

„Doesn’t that sound like history-laden nonsense and untimely domination for base motives? It’s quite clear that opinions differ hyperbolically. -“

„The low-frequency thinking clearly prevails here: ‚It will be all right, because it was and is necessary. This is poker… soul poker.
But with something that can be all or nothing in the end. –
It does not want to be revealed to me that the reduction of aggression is achieved by aggression (aggression=killing!), which results in the final end of a living being. So this is not a conclusive argument for justifying both the hunting and the slaughter of (farm or wild) animals for food.

Excerpts from: Joachim Rohlfing  „Future X. The free choice.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Sinnhaftigkeit… Meaningfulness…


Deutsch

Hier noch einige Auszüge aus meinem Buch „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„Menschen sind tatsächlich der Meinung und verhalten sich auch danach, dass ihr Gehabe richtig und -wie auch immer- abgesegnet ist. Für diese Aussage ist ein Konjunktiv nicht angesagt, weil da für sie eine Art ‘lockerer Imperativ‘ zu gelten scheint.
Kurzum: Wie da über Materie gesprochen und gehandelt wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. –
Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst… -“

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„Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass Tiere Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental, NStk) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, ‚geisteskranke‘ Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem individuell körperlichen Tod (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde.
Was für eine drückende Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach wegbrechen!?“

———————–

„Ein solcher Gedankengang lässt sich in alle möglichen Lebensbereiche übertragen.
Ist dem hier lesenden Menschen bei der kurzen Beschreibung dieser -leider noch- theoretischen Vorstellungen zwischenzeilig etwas aufgefallen?
Diese funktionieren auch ohne Bezug auf irgendeine Religion! “

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X –  Die freie Auswahl.“©

English

Here are some excerpts from my book „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„People actually believe and act according to the fact that their behavior is correct and -whatever- is blessed. For this statement a subjunctive is not appropriate, because a kind of ‚loose imperative‘ seems to apply to them.
In short: The way in which matter is spoken and acted upon, which was previously animated and lived in the sense we know, is a mockery and degradation of the life of other species into a menu. –
Nutrition that is based on brute force by procuring the necessary products cannot be beneficial to humans. Today nobody can say they didn’t know…

———————–

„Understanding and realizing the idea that animals are existences of body (Physis) and spirit (Mental, NStk) would lead to an end of the retrograde, ‚insane‘ behavior of mankind towards the animal world and the energy gained from this could be directed in a direction that would make speculation about a questioning after the individual physical death (Christians call it the Last Judgement) irrelevant.
What an oppressive uncertainty, what kind of burden would simply break away!

———————–

„Such a train of thought can be transferred to all possible areas of life.
Has the person reading here noticed anything in between in the brief description of these – sadly still theoretical – ideas?
These ideas also work without reference to any religion! “

Extracts from: Joachim Rohlfing  „Future X –  The free choice.“©

 

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche zur Tierethik… The hierarchical special position of humans – own sayings on animal ethics…


Deutsch

Noch im Anthropozän (Zeitalter/Epoche des Menschen) verhält sich der Mensch (Kollektivsingular) der Fauna gegenüber wie ein Raubtier. Trotz der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Forschung, dass Tiere ein zentrales Nervensystem, einen Blutkreislauf, ein Gesicht, Angst, Schmerzen und Freude empfinden wie Menschen. Abgesehen von den jagenden Menschen haben die meisten Menschen heute keinen Erlebensbezug mehr dazu, wie ihre Fleischwaren ‚gewonnen‘ werden.

Im Folgenden sind meine eigenen Gedanken und die daraus entstandenen Sprüche zu lesen, die mit großer Sicherheit für Manche(n) verwirrend sind. Seit 34 Jahren lebe ich fleischlos und kann mir heute einen Fleischkonsum  nicht mehr vorstellen.

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche (Metapher) zur Tierethik…

Menschen genießen Fleisch in `Sterne-Hotels´ – Tiere genießen die Momente menschlicher Zuneigung

Tiere sind in unserer Gesellschaft eine`zuliefernde´Randgruppe, doch eine funktionierende Demokratie zeichnet sich durch die Toleranz von Randgruppen aus

In jeder Fleischmahlzeit manifestiert sich die Grabeskälte liebevoll zubereiteter Tierkadaver

Wenn Gott beim Jüngsten Gericht einem Tier im Urteil die Entscheidung überläßt, dann Gnade uns Gott

Den Rindern Tiermehl als Nahrung zu geben ist das Gleiche wie Menschen die Asche aus Krematorien als Soßenbinder unterzujubeln

Schlachthäuser sind eine real existierende Gotteslästerung

Das 21-ste Jahrhundert braucht keine blutigen Steaks, keine temporär verwesungsverzögernde Eingriffe zur Erhaltung genießbarer Tierleichenteile –  es braucht die Erkenntnis, seine Mahlzeiten nicht von ‚Auftragskillern‘ (?) vorbereiten zu lassen

Mit jedem Schlachten eines Tieres reduziert sich die Hoffnung auf Erlösung

Wer ein Tier töten kann, der kann auch einen Menschen töten

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Elitesoldaten Vegetarier sind

So lange das Fleisch toter Tiere ein Nahrungsmittel für Menschen ist, gibt es keinen realen Frieden auf diesem Planeten

Wenn Schweine oder Schafe dumm sind, dann sind ihre`Fleischgenießer‘ die Steigerung

Der Holocaust ist nicht mit der Entnazifizierung abgeschlossen, er endet mit dem Abriss des letzten Schlachthauses

Tiere denken in ihren Instinkten

Ein Ei ist ein potentielles Küken

Der Mensch bezahlt für Wurst und Fleisch – das Tier mit seinem Leben

Gegen die Vivisektion ist das Schächten ein `kurzer Prozeß´

Die Todesangst geschlachteter Tiere wird mit jeder Muskelfaser verinnerlicht

Was sind das für Tierschützer, die nach einer Demo für den Tierschutz zum Beispiel einen Fleischburger essen ?

Kaum jemand denkt an die Tiere – nicht mal beim Essen

Schächten ist die Perversion des Tierschutzes

Wenn du glaubst intelligenter zu sein als ein Tier – dann versuch einmal wie ein Tier zu ‚denken‘

Allah fragt Gott : „Wer bist du eigentlich ?“  Gott antwortet : „Dein Spiegelbild !“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

The hierarchical special position of humans – own sayings (metapher) on animal ethics…

Even in the Anthropocene (age/period of man) man (collective singular) behaves towards the fauna like a predator. Despite the scientific findings through research that animals have a central nervous system, a blood circulation, a face, fear, pain and joy, animals feel the same as humans. Apart from hunting people, most people today have no experience of how their meat products are ‚obtained‘.

In the following you can read my own thoughts and the resulting sayings, which are almost certainly confusing for some people. For 34 years I have been living without meat and today I cannot imagine consuming meat any more.

——————————–

People enjoy meat in ’star hotels‘ – animals enjoy moments of human affection

Animals are a ‚marginalised‘ group in our society, but a functioning democracy is characterised by the tolerance of marginalised groups

In every meat meal the cold of lovingly prepared animal carcasses manifests itself

If God leaves the decision to an animal in judgment at the Last Judgment, then God’s grace is

Giving the cattle meat-and-bone meal as food is the same as giving the ashes from crematoria as a sauce thickener

Slaughterhouses are a real blasphemy

The 21st century does not need bloody steaks, no temporary decay-retarding interventions to preserve edible animal carcass parts – it needs the knowledge not to have its meals prepared by ‚contract killers

With each slaughter of an animal the hope of salvation is reduced

Whoever can kill an animal can also kill a human

I can’t imagine elite soldiers being vegetarians

As long as the meat of dead animals is food for humans, there is no real peace on this planet

After eating meat you need a cross with the inscription of the date of birth and death of the corporate supplier – but by whom ?

If pigs or sheep are stupid, then their ‚meat eaters‘ are the increase

The Holocaust is not finished with denazification, it ends with the demolition of the last slaughterhouse

Animals think in their instincts

An egg is a potential chick

Man pays for sausage and meat – the animal with his life

Against vivisection, mantling is a ’short process

The mortal fear of slaughtered animals is internalised with every muscle fibre

What kind of animal rights activists are those who eat a meat burger for example after a demonstration for animal welfare?

Hardly anyone thinks about the animals – not even when eating

Slaughter is the perversion of animal welfare

If you think you are more intelligent than an animal – then try to ‚think‘ like an animal

Allah asks God, „Who are you?“ – God replies, „Your reflection!“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Fleisch oder Pflanze – was sagt die Bibel? – Meat or plant – what does the Bible say? (d/e)


Deutsch

Wenn ich über  Vegetarismus, Veganismus und dem Fleischkonsum spreche, dann sollte und soll es auch notwendig sein, sich mit der Moral, der Ethik und den entsprechenden Vorgaben -oder besser Postulaten- zu beschäftigen.

Sich an der Bibel zu orientieren, ist die Richtschnur für Christen schlechthin. Hier soll es jetzt um die Ernährungsanweisung darin gehen, sofern es konkretisierbar ist. Aufmerksam gelesen, ist es kein Singular, sondern mit zwei unterschiedlichen Anweisungen ein Plural. Beide sind komplett konträr. Das kann doch nicht sein, wird der die Genesis lesende Mensch sagen… wird aber fündig. Die Rede ist von der Genesis 1 und der Genesis 9. Beide Aussagen werde ich hier untersuchen, denn das ist nicht das Privileg von Theologen, sondern das eines Jeden. Dazu werde ich passende Texte aus meinem aktuellen Buch „Futur X – Die freie Auswahl“ verwenden.

Hier nun die Ernährungsanweisung(en) Gottes an bezeichneter Stelle:

„…Genesis 9, 2-3: >Alles, was sich regt und lebt, das sei euere Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist.<

Im selben Buch steht das in krassem Widerspruch zur …

Genesis 1, 29-30: > Und Gott sprach (Anm. ..zu den gerade erschaffenen Menschen): Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.<
Na, woran soll sich der Christenmensch (und dem Missionsgedanken folgend alle Menschen)  nun halten?
Welchem Imperativ soll er denn nun folgen?
Die Genesis 1 war wohl zu kompliziert, also war der Favorit die Genesis 9! Und das kompromisslos und ohne Erbarmen.
Deutlich gegensätzlicher können zwei Vorgaben kaum oder nicht sein! Und solch unterschiedliche Vorgaben kommen dann vom allwissenden, christlichen Gott, der hier eindeutig personifiziert dargestellt wird. Das ist Schriftstellerei in von mir nicht zu wertender Art und Weise.
Interessant ist auch die Rechtfertigung des Schächtens eines Tieres in der Genesis 9 der christlichen Bibel! Im Islam ist das gängige Praxis an und mit Schafen, und im Christentum wird so gut wie alles ignoriert (Blut).

Da wundert es nicht, dass Tiere als seelenlos, ohne Würde, ohne Recht auf Leben und als Speise für Menschen betrachtet und benutzt werden.
Das ist keine Blasphemie, sondern einfach nur im Buch der Bücher von jedermann/frau nachzulesen.
Warum wird hier die Genesis 1 als vielleicht zu kompliziert bezeichnet? Ist sie das denn?
Nun, da ist die Anweisung für die Menschen, dass die Samen (Anm. Früchte) der Pflanzen und der Bäume als Nahrung vorgesehen sind und streng genommen nicht einmal die Pflanzen selber. Das wäre dann in der Konsequenz der in der heutigen Zeit so bezeichnete ‚Fruitarier‘, also jemand, der nur Früchte und Samen isst. Das wäre dann die Konsequenz daraus schlechthin. –
Eine der Wurzeln allen Übels auf diesem Planeten ist gar nicht mal das Geld, sondern das Töten der Mitgeschöpfe, das die Menschen seelisch verrohen lässt, gleichgültig macht und auch der eigenen Art gegenüber enthemmt, da das Produkt ´Fleisch` noch zu Lebzeiten direkten Kontakt zur Seele (Nichtstofflichkeit) eines getöteten Tieres hatte und damit ´schöpferischen` Ursprungs ist. Der Konsument beißt damit folglich direkt in den ehemals auch nichtstofflichen Teil  (Seele).
Eine derart hausgemachte Ignoranz gegenüber einer sicherlich unbegreiflichen Intelligenz (Gott) ist also Blasphemie in reinster Form.

Solche Gedanken und Vorstellungen sind mir bislang in keiner Kirche vermittelt worden. Trotz der Ernährungsanweisung in der Genesis 1, 29-30! Eine erschreckende Ignoranz. Warum das so ist, lässt die Spekulation zu, dass das in der inhaltlichen, also schriftstellerischen Gestaltung der christlichen Bibel gesellschaftlich und historisch keine Rolle spielte und Tiere wie selbstverständlich als Nahrungslieferanten dienten.
Gemeint sind ihre Körper. –
Das wird auch deutlich in der biblischen Darstellung der Fischerei. Für mich wirkt das heute noch wie Sinnesprothesen aus entgrenzten Welten. Ein gebrochenes Verhältnis zur Wahrheit, über die der erste deutsche Bundeskanzler sagte, dass es zwei oder gar mehrere gibt und damit Interpretationssache sei und ist.

Liegt es an der Bräsigkeit der Gesellschaft gegenüber einer solch abartigen Normalität? Gibt es ein so hochaufgezäumtes Nichtverstehen?
Der Gleichgültigkeit demgegenüber sieht es danach aus, als setze mensch auf eine vergebende Zukunft in abgedrängter Weite und macht sich zum reaktiven Idioten. Anders in einer Frage ausgedrückt: Warum sollte sich eine schöpferische Intelligenz daran erfreuen, Geschöpfe zu betrachten, die ehrfürchtig, minderbemittelt und unwissend umherlaufen und ständig exakt das tun, was sie ihnen verboten hat?

Die Gegenvorstellung: Hätte diese Intelligenz nicht das Bestreben, Geschaffenes zu sehen, das ihr den Eindruck vermittelt, gute Arbeit geleistet zu haben mit der Option des Updatens?

Die Antwort dürfte nicht schwerfallen.
Menschen haben einen freien Willen und ebensolche Gedanken, weil ihre Nichtstofflichkeit das überhaupt erst ermöglicht und weil die in allen Lebewesen zusammenhängend verwoben und durch die Inkarnation individuell mit einer jeweiligen Physis temporär verbunden ist.
Die individuelle Entscheidungsfreiheit ermöglicht die Verästelung der unterschiedlichsten Verhaltensweisen, die dadurch nicht des Eingriffs der schöpferischen Intelligenz bedarf.

Christen wundern sich darüber, dass ihr Gott Konflikte, Verbrechen, Kriege und deren Grausamkeiten in den abartigsten Facetten zulässt. Ihr Gott hat sie nicht im Stich gelassen; sie haben es nur nicht realisiert, dass sie eigenverantwortlich handeln dürfen und müssen. Sie sind sich ihrer eingebauten Mündigkeit nicht bewusst und schieben Fehlentwicklungen ihres Handelns der Schwäche ihrer Konstruktion und damit dem Konstrukteur zu. Das ist eine Metapher. Würde er, der Mensch, in sich selber suchen, dann könnte seine erbsenzählige Zerfranstheit ein Ende haben und eine erweiterte Bewusstseinsstufe aktiviert werden .

Opposition, Kritik, Satire, Pressefreiheit, die allgemeine Freiheit des Geistes in der Ausrichtung auf alle, sind die Privilegien der Jetztzeit.

Es ist die Intoleranz gegenüber den parallel zur menschlichen Spezies existierenden Lebewesen, die als Sache oder Gegenstand abgetan werden, zu mehr als unwürdigen Bedingungen ‚gehalten‘, entseelt und deren Körper zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden.
Wann wird dieser von Menschen fabrizierte Irrsinn endlich begriffen, eingesehen und abgestellt werden?

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks.

Dann hat die Genesis 1, 29-30 den Stellenwert, der ihr gebührt.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

When I talk about vegetarianism, veganism and meat consumption, then it should and should be necessary to deal with morality, ethics and the corresponding guidelines – or better postulates.

To orient oneself by the Bible is the guideline for Christians par excellence. Here it should now be a matter of the dietary instructions in it, insofar as it can be concretized. Carefully read, it is not a singular, but with two different instructions it is a plural. Both are completely contradictory. That cannot be, the person who reads Genesis will say… but will find out. We are talking about Genesis 1 and Genesis 9. I will examine both statements here, because that is not the privilege of theologians, but of everyone. I will use appropriate texts from my current book „Future X – The Free Choice“.

Here now the dietary instruction(s) of God in the designated place:

„Genesis 9, 2-3: >Everything that moves and lives, that is your food; like the green herb I have given it all to you. But eat not the flesh with his blood in which his life is.

In the same book, it is in stark contrast to the…

Genesis 1, 29-30: > And God said to the newly created humans: „Behold, I have given you every plant that bears seed in all the earth, and every tree with fruit that bears seed for your food. But to every beast of the earth, and to every fowl of the air, and to every creeping thing that creepeth upon the earth, I have given every green herb for your food.
Now, what should the Christian man (and, following the missionary thought, all people) keep to?
What imperative should he now follow?
Genesis 1 was probably too complicated, so the favourite was Genesis 9! And this without compromise and without mercy.
Two imperatives could hardly or not be more opposite! And such different guidelines then come from the omniscient, Christian God, who is clearly personified here. This is writing in a way that I cannot evaluate.
The justification of the slaughter of an animal in Genesis 9 of the Christian Bible is also interesting! In Islam this is common practice on and with sheep, and in Christianity almost everything is ignored (blood).

No wonder that animals are considered and used as soulless, without dignity, without the right to life and as food for humans.
This is not blasphemy, but simply to be read in the book of books by everyone.
Why is Genesis 1 described here as perhaps too complicated? Is it?
Well, there is the instruction for people that the seeds (note: fruits) of plants and trees are intended as food and strictly speaking not even the plants themselves. This would then be the consequence of what is today known as the ‚fruitarian‘, that is to say someone who eats only fruits and seeds. That would then be the consequence of it par excellence. –
One of the roots of all evil on this planet is not even money, but the killing of fellow creatures, which rots the soul of human beings, makes them indifferent and also disinhibits them from their own kind, because the product ‚flesh‘ had direct contact with the soul (immateriality) of a killed animal during its lifetime and is therefore of ‚creative‘ origin. The consumer therefore bites directly into the formerly also non-material part (soul).
Such a homemade ignorance towards a certainly incomprehensible intelligence (God) is therefore blasphemy in its purest form.

Such thoughts and ideas have never been communicated to me in any church up to now. Despite the dietary instruction in Genesis 1, 29-30! A frightening ignorance. Why this is the case, the speculation admits that this did not play any role socially or historically in the content, that is, in the literary design of the Christian Bible, and that animals served as a matter of course as food suppliers.
What is meant are their bodies. –
This is also evident in the biblical account of fishing. For me, it still seems to me today like sensory prostheses from worlds without boundaries. A broken relationship with the truth, about which the first German Chancellor said that there are two or even more and that it is and will be a matter of interpretation.

Is it because of the way society has been stubborn towards such a perverse normality? Is there such a highly bridled incomprehension?
In contrast to the indifference towards it, it looks as if people are betting on a forgiving future in a closed-off space and are making themselves into reactive idiots. In other words, why should a creative intelligence take pleasure in looking at creatures who walk around in reverence, inferior and ignorant, constantly doing exactly what it has forbidden them to do?

The counter-imagination: Wouldn’t this intelligence have the ambition to see created things that give it the impression of having done a good job with the option of updating?

The answer should not be difficult.
Humans have free will and thoughts of the same kind, because their non-materiality makes this possible in the first place and because the ideas that are interwoven in all living beings and are individually and temporarily connected to a respective physical being through incarnation.
The individual freedom of decision enables the ramification of the most different kinds of behaviour, which therefore does not require the intervention of the creative intelligence.

Christians are surprised that their God allows conflicts, crimes, wars and their cruelties in the most perverse facets. Their God has not abandoned them; they have just not realized that they can and must act on their own responsibility. They are not aware of their built-in maturity and blame wrong developments in their actions on the weakness of their construction and thus on the constructor. This is a metaphor. If he, the human being, would search within himself, then his pea-sized fraying could come to an end and an extended level of consciousness could be activated.

Opposition, criticism, satire, freedom of the press, the general freedom of the mind in its orientation towards all, are the privileges of the present time.

It is intolerance towards living beings existing parallel to the human species, which are dismissed as things or objects, ‚held‘ under more than unworthy conditions, lifeless and whose bodies are processed into food.
When will this man-made madness finally be understood, acknowledged and stopped?

Excerpt from: Joachim Rohlfing. „Future X. Free choice.“ iBooks.

Then Genesis 1, 29-30 has the status it deserves.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

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