Seelenpoker… soul poker… (d/e)


Deutsch

Jagd

„Wenn der Jäger oder die Jägerin Hasen ‚ernten‘ geht, betreibt er/sie Seelenpoker für sich und seine Opfer auf unterstem Niveau, oder wie könnte man Lustmorden mit Freizeitcharakter noch anders nennen? Und genau das ist Herrendenken nach Gutsherrenart längst vergangener Zeiten.
Das fühlt sich dann für einen sensibilisierten, empathischen Menschen an, als sei es eine intelligenzfreie Grauzone des Unwissens, quer durch alle Bildungsschichten mit einer Quasilegitimation der Gesellschaft und ihrer entsprechenden Gesetze. Das Ergebnis dieses Verharrens in diesem mentalen Abstumpfungsprozess ist der gezielte Todesschuss nach der Pirsch mit einer scharf geladenen Waffe öffentlich in Wald und Feld.
Es scheint eine kribbelnde Faszination des Tötens zu sein, bei der Körpersekrete in Bewegung geraten, allerdings bei sensibilisierten Menschen den Reflex des Erfahrungsverzichtes auslösen. –

Hört sich das nicht nach geschichtslastigem Mumpitz und nach unzeitgemäßem Dominanzgehabe aus niederen Beweggründen an? Völlig klar, dass da die Meinungen hyperbolisch auseinandergehen. -“

„Hier herrscht ganz klar die niederfrequente Denkweise: ‘Es wird schon gutgehen, weil das notwendig war und ist. Das ist Poker… Seelenpoker.
Allerdings mit etwas, das in der Folge Alles oder Nichts sein kann. –
Es will sich mir nicht erschließen, dass der Abbau von Aggressionen durch Aggressionen (Aggression=Töten!) erreicht wird, die das finale Ende eines Lebewesens zur Folge hat. Das ist also kein schlüssiges Argument zur Rechtfertigung sowohl der Jagd als auch der Schlachtung von (Nutz- oder Wild-) Tieren zur Nahrungsbeschaffung.“

Auszüge aus: Joachim Rohlfing  „Futur X. Die freie Auswahl.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

Hunting

„When the hunter ‚harvests‘ hares, he/she plays soul poker for him/herself and his/her victims at the lowest level, or what else could be called recreational sex murder? And this is exactly what lordly thinking in the manner of a lord of the manor of times long past is.
For a sensitized, empathetic person, this then feels as if it were an intelligence-free grey area of ignorance, across all educational levels with a quasi-legitimation of society and its corresponding laws. The result of this persistence in this mental blunting process is the targeted fatal shot after stalking with a sharply loaded weapon publicly in woods and fields.
It seems to be a tingling fascination of killing, in which bodily secretions are set in motion, but which triggers the reflex of the renunciation of experience in sensitized people. -“

„Doesn’t that sound like history-laden nonsense and untimely domination for base motives? It’s quite clear that opinions differ hyperbolically. -“

„The low-frequency thinking clearly prevails here: ‚It will be all right, because it was and is necessary. This is poker… soul poker.
But with something that can be all or nothing in the end. –
It does not want to be revealed to me that the reduction of aggression is achieved by aggression (aggression=killing!), which results in the final end of a living being. So this is not a conclusive argument for justifying both the hunting and the slaughter of (farm or wild) animals for food.

Excerpts from: Joachim Rohlfing  „Future X. The free choice.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

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