Hommage an meine Bandmaschine… Homage to my tape machine…


(English below als always)

Deutsch

Akai GX 265 D – ein Beispiel für Nachhaltigkeit und echte Qualität. Das Gerät ist keine Rarität und wird in der e-Bucht noch für 500 Euronen angeboten. Gekauft 1977, immer noch zuverlässig eingesetzt dank der schier unverwüstlichen GX-Köpfe und Autoreverse.

Alles analog – das klingt (vielleicht eingebildet!) doch etwas anders….sauber aufgenommen für mein Gehör besser; so wie Vinyl-Platten auf und von einem sehr guten Plattenspieler.

45 Jahre sich drehende Spulen – Ein Reiz, der wohl nie vergeht…

… mit Akai- Metallspulen

English

Akai GX 265 D – an example of sustainability and real quality. The device is not a rarity and is still offered in the e-bay for 500 Eurons. Bought in 1977, still reliably used thanks to the almost indestructible GX heads and autoreverse.

All analog – that sounds (maybe imaginary!) but a little different….cleanly recorded better to my ear; just like Vinyl records on and from a very good turntable.

45 years of spinning reels – An attraction that will probably never fade…

Jimi…


(English below)

Deutsch

Woodstock 1969 : Jimi Hendrix spielt die amerikanische Nationalhymne – auf seine Art. Spätestens ab da war er nicht mehr nur ein Rockstar, sondern eine Ikone.

Jimi Hendrix in Woodstock 1969

Mag sein, dass es irgendwo auf diesem Planeten einen virtuoseren und sauberer spielenden Rockgitaristen gibt … doch Hendrix gilt nach wie vor mit als der Beste, wenn nicht sogar der Beste seines Genres.

Eigene Zeichnung Tinte

Mich hat es immer beeindruckt, dass Hendrix als Linkshänder Rechtshänder-Modelle (Fender Stratocaster) spielte, auf denen er die Saiten in umgekehrter Reihenfolge aufzog. Regler und Vibratohebel waren deshalb oben und nicht unten zu sehen. Wer selber E-Gitarre spielt, wird die Augenbrauen hochziehen. Die Gibson Flying V  war sein einziges Linkshänder-Modell.

Seine Version der amerikanischen Nationalhymne geht mir -gerade in der Jetztzeit wieder- durch Mark und Bein. —– (keine Verlinkung auf YouTube).

English

Woodstock 1969 : Jimi Hendrix plays the American national anthem – in his own way. From then on, at the latest, he was no longer just a rock star, but an icon.

There may be a more virtuosic and cleaner playing rock guitarist somewhere on this planet … but Hendrix is still considered among the best, if not the best, of his genre.

I was always impressed that Hendrix, being left-handed, played right-handed models (Fender Stratocaster) on which he wound the strings in reverse order. Regulators and vibrato levers were therefore on top and not on the bottom. Those who play electric guitar themselves will raise their eyebrows. The Gibson Flying V was his only left-handed model.

His version of the American national anthem goes -just in the present time again- through my marrow and leg. — (no link to YouTube).

Pigs (Three Different Ones)…


(English below)

Deutsch

‚Pigs (Three Different Ones)‚ der britischen Rockband Pink Floyd erschien auf deren Album ‚Animals‘ im Jahre 1977.

Cover ‚Animals‘

In die Typen Hunde, Schweine und Schafe (Dogs, Pigs, Sheep), hat der Komponist Roger Waters die Menschen aufgeteilt. Auf der sozialen Leiter ganz oben sind für ihn die ‚Pigs‘, die Moralapostel, die über die Anderen mit Skrupellosigkeit und kriminelem Handeln herrschen mit eigenem Verhaltenskodex. Die Interessen der Anderen interessieren diese Selbstgefälligen nicht. Die Dogs sind über Leichen gehende, prifitorientierte Kapitalisten, also die, die nur ans Geld denken. Die Sheep sind die breite Masse, die einfach nur in Ruhe gelassen werden will. (Meine interpretation).

Waters war dabei von Orwells Animal Farm inspiriert.

Das ist ein zeitloses Thema und absolut passend zum kriegerischen Wahnsinn der heutigen Zeit.

‚Pigs (Three Different Ones)‚ ist der Part auf dem Album, der bei mir einen jahrzehntelangen Nachhall erzeugte. Gute Kopfhörer oder Boxen … dann wird es heftig.

Das gesamte, sozialkritische Album ist ein Wechselspiel von instrumenteller Härte, dem Gegenteil und entsprechender Intonierung geprägt. Es hinterlässt einen bleibenden Eindruck sowohl musikalisch als auch textisch.

(keine Verlinkung zum Album)

English

Pigs (Three Different Ones)‘ by the British rock band Pink Floyd appeared on their album ‚Animals‘ in 1977.

The composer Roger Waters has divided people into the types Dogs, Pigs, Sheep. On the social ladder at the top are for him the ‚Pigs‘, the moralizers, who rule over the others with unscrupulousness and criminal actions with their own code of conduct. The interests of others do not interest these complacent ones. The Dogs are over corpses going, prifitorientierte capitalists, thus those, which think only of the money. The Sheep are the broad masses who just want to be left alone. (My interpretation).

Waters was inspired by Orwell’s Animal Farm.

It’s a timeless theme and absolutely appropriate to the warlike madness of today.

Pigs (Three Different Ones)‘ is the part on the album that created a decade-long reverberation with me. Good headphones or speakers … then it becomes fierce.

The entire, socially critical album is characterized by an interplay of instrumental harshness, the opposite and appropriate intonation. It leaves a lasting impression both musically and lyrically.

(no link to the album)

„Schneider With The Kick“ …


(English below)

Deutsch

„Schneider With The Kick“, eine LP von Helen Schneider, erschien1981, also vor 41 Jahren! Aus dem rockig knackigen Album koppele ich hier „Rock’N’Roll Gypsy …“ einmal aus. Warum?

Ihre unglaublich brillante, energetische und ausdrucksstarke Stimme ist – ja, ein echter Hammer. Sie beeindruckt mich immer noch und – immer wieder.

Es ist nicht nur für mich wichtig, sich zur Ablenkung Zeit für gute Musik zu nehmen.-> „Rock’N’Roll Gypsy …“

„Rock’N’Roll Gypsy …“ Helen Schneider

English

„Schneider With The Kick“, an LP by Helen Schneider, was released in 1981, 41 years ago! From the rocky crisp album I couple here „Rock’N’Roll Gypsy …“ once. Why?

Her incredibly brilliant, energetic and expressive voice is – yes, a real hammer. She impresses me still and – again and again.

It’s not only important for me to make time for good music as a distraction.-> „Rock’N’Roll Gypsy …“

The Fletcher Memorial Home…


(Deutsche Übersetzung weiter unten)

How familiar and timeless it all still sounds: Only the names change.

The Fletcher Memorial Home, Songtext Pink Floyd (The Final Cut)…

Take all your overgrown infants away somewhere
And build them a home
A little place of their own
The Fletcher Memorial Home
For Incurable Tyrants and Kings

And they could appear to themselves every day
On closed circuit T.V
To make sure they’re still real
It’s the only connection they feel

Ladies and gentlemen, please welcome, Reagan and Haig
Mr. Begin and friend, Mrs. Thatcher, and Paisley
„Hello Maggie!“
Mr. Brezhnev and party
„Scusi dov’è il bar?“
The ghost of McCarthy
And the memories of Nixon
„Who’s the bald chap?“
„Good-bye!“
And now, adding colour
A group of anonymous Latin-American meat packing glitterati

Did they expect us to treat them with any respect?

They can polish their medals and sharpen their smiles
And amuse themselves playing games for awhile
Boom-boom, bang-bang
Lie down, you’re dead

Safe in the permanent gaze of a cold glass eye
With their favourite toy
They’ll be good girls and boys
In the Fletcher Memorial Home for Colonial
Wasters of Life and Limb

Is everyone in?
Are you having a nice time?
Now the final solution can be applied

Deutsche Übersetzung

Wie vertraut und zeitlos das noch alles klingt: Nur die Namen ändern sich.

Die Fletcher Gedenkstätte

Schafft all Eure übergroßen Kinder irgendwo anders hin
Und baut ihnen ein Heim, einen kleinen Platz nur für sie allein.
Die Fletcher-Gedenkstätte.
Heim für die unverbesserlichen Tyrannen und Könige.

Und sie können jeden Tag vor den Anderen auftreten:
Im heimeigenen TV-Netz
Damit sie sicher sind, wirklich noch da zu sein.
Das ist die einzige Verbindung, die sie erleben können.
„Meine Damen und Herren, bitte begrüßen Sie, Reagan und Haig,
Herrn Begin und einen Freund, Frau Thatcher, und Paisley,“

„Hallo Maggie!“
– Herr Breschnev und Anhang
„Wer ist denn der kahle Kerl?“
– der Geist von McCarthy,
– Die Erinnerung an Nixon
„Lebt wohl!“
Und nun, um etwas Farbe hereinzubringen, eine
glamouröse Gruppe Lateinamerikanische Schlächter.

Haben die von uns erwartet, irgendwie respektvoll behandelt zu werden?
Sie können ihre Orden polieren und ihr Lächeln schärfen,
und sich etwas beim Spielen amüsieren.
Boom boom, bang bang, leg dich hin, Du bist tot.
Sie werden sicher sein, unter dem wachsamen, kalten Glasauge
Mit ihrem Lieblingsspielzeug
Sie werden gute Mädels und Jungs sein
In der Fletcher – Gedenkstätte für Koloniale Verschwender von Leben und Seelen.

Ist jeder drin?
Geht’s Euch gut?
Jetzt können wir zur Endlösung greifen.

‚Obscured by Clouds‘ …


(English below)

Deutsch

Hier erinnere ich an das siebte Studioalbum der britischen Rockband Pink Floyd, erschienen am 03.06.1972.

Nach wie vor höre ich das Album mit Begeisterung. Es basiert auf dem Soudtrack für den französischen Film La Valée.

Das war die erste ‚Vinyl-Platte‘ der Floyds, die ich 1973 kaufte. Damals konnte ich in meinem Stammplattenladen probehören. Als ich ‚Obsolutely Certains‘ hörte, war ich geflasht. Elektronik pur in einer Weise dargeboten, die ich zuvor weder kannte noch gehört habe. Diese Platte war auch ein Grund für den Kauf eines teuren Dual-Plattenspielers mit sehr gutem Magnetsystem. Das war damals richtig was… und immer noch. ‚Meddle ‚und die “Atom Heart Mother‘ folgten.‘

Die Roger Waters Komposition ‚Free Four‘ war wohl der Weg für den bombastischen Erfolg von‚The Dark Side Of The Moon‘ .

Die weiteren Titel deuten schon die folgenden Alben wie ‚Wish You Were Here‘ usw. an. Die recht depressiven Texte von Waters wie bei ‚Free Four‘ zeigen den Werdegang Richtung ‚The Wall‘. Waters und das Verhältnis zu seinem Vater sind erkennbar wie auch beim Album ‚The Final Cut‘.

Wäre bei diesem Album nicht Pink Floyd am Werke, dann könnte man es auch ‚Krautrock‘ zuordnen.

Absolutely Curtains schließt das Album in spaciger Floyd- Manier ab. Interessant ist der Tribalgesang der Mapuga aus dem Schroeder-Film ‚Obscured by Clouds‘ und schließt spacig das Album ab-

In diesem Album sehe ich eine Art Verbindung zwischen der psychedelischen Floydzeit und den weiterentwickelten Folgealben. Auf jeden Fall hörenswert…

English

Here I recall the seventh studio album of the British rock band Pink Floyd, released on 03.0ß6.1972.

I still listen to the album with enthusiasm. It is based on the soundtrack for the French film La Valée.

This was the first ‚vinyl record‘ by the Floyds, which I bought in 1973. At the time, I was able to sample it at my local record store. When I heard ‚Obsolutely Certains‘, I was flashed. Pure electronics presented in a way I had never heard or known before. This record was also a reason for buying an expensive dual turntable with a very good magnetic system. That was really something at that time… and still is. ‚Meddle ‚and the “Atom Heart Mother‘ followed.“

The Roger Waters composition ‚Free Four‘ was probably the song that paved the way for the bombastic success of ‚Dark Side Of The Moon‘.

The other titles already hint at the following albums like ‚Wish You Were Here‘ and so on. The quite depressive lyrics of Waters as in ‚Free Four‘ show the development towards ‚The Wall‘. Waters and the relationship to his father are recognizable like on the album ‚The Final Cut‘.

If Pink Floyd were not at work on this album, it could also be classified as ‚Krautrock‘.

Absolutely Curtains closes the album in spacey Floyd manner. Interesting the transition is the tribal singing of the Mapuga from the Schroeder film ‚Obscured by Clouds‘ closes the album spacy.

And with that, it could perhaps be seen as the link between the old psychedelic Floyd and the later yet more mainstream Pink Floyd.

In this album I see a kind of connection between the psychedelic Floyd time and the more developed subsequent albums. In any case worth listening to…

„Der blaue Planet“… „The blue planet“…


(English below)

Deutsch

Der Song der DDR-Rockband ‚Karat‘ wurde 1982 veröffentlicht und ist ein Meilenstein (nicht nur) der DDR-Rockmusik. Den Text muss man in der heutigen Putin-Zeit nicht mehr kommentieren…. Bis auf: Die DDR-Zensur machte aus ‚Dämonen‘ -> ‚Neutronen‘.

English (trial)

The song of the GDR rock band ‚Karat‘ was released in 1982 and is a milestone (not only) of GDR rock music. There is no need to comment on the lyrics in today’s Putin times…. Except for: The GDR censorship turned ‚demons‘ -> ’neutrons‘.

Karat: “The blue planet“

Is our world already dancing with itself in fever?
Does our happiness lie only in the play of neutrons?
Will this kiss and the word I gave you yesterday
already be the last?
Will only dust and rock be burned out all the time
On earth?
No God helps us to preserve our world
Will tomorrow morning at half past two fly only a curse and a scream
Through the darkness?
Must this kiss and the word I gave you yesterday
Be the last?
Should our child, whom the world does not yet know
Be unborn for all time?
No God helps us to preserve our world

Delicate Sound of Thunder…


(Deutsch: Zarter Klang des Donners…)

(English below)

Deutsch

Es war ein Live-Auftritt 1989 (Delicate Sound of Thunder) meiner Lieblings-Rockgruppe ‚Pink Floyd‘, den ich leider nicht selber miterleben konnte/durfte … wie auch immer.

Part: ‚Time‘

Zwei Jahre nach dem Erscheinen des Albums ‚A Momentary Lapse of Reason‚ (Deutsch: ‚Ein kurzzeitiger Aussetzer der Vernunft‘.).. (Bei Youtube zu sehen, hier aber bewusst nicht verlinkt) fasziniert mich immer noch der Live-Auftritt ‚Delicate Sound of Thunder‘. (Ist auch ein Album).

Wikipedia: Fotomontages des Bühnenbildes

Hin und wieder schwelgt ein (nicht nur) älterer Mensch in Vergangenem. In diesen Coronazeiten ist das geradezu Medizin. Den besagten Live-Auftritt sah ich mir nun wieder einmal an und beschloss, einfach so Screenshots zu machen und stellte fest, dass ich wohll nicht der Einzige bin, den das interessiert. Es war eine temporäre Schmerztherapie.

„Rick“ Wright (* 28. *Juli 1943 † 15.September 2008

Der Musiker hat mich immer wieder begeistert:

Richard William „Rick“ Wright 

Sein Keyboardsound ist sicherlich einmalig, prägend für den Stil der Gruppe und kann oder sollte nicht vergessen werden. Der Mann war ein echter Könner. Leider war Roger Waters zu dominant, sodass Ricks Sound bei den Waters- geprägten Alben nicht mehr so zum Zuge kam.

Eine Hommage an ihn ist wohl das letzte Album der Floyds : ‚The Endless River‘. Jeder der Gruppe prägte das musikalische Gesamtbild : David Gilmour an der Gitarre und Nick Mason am Schlagzeug – virtuos.

Diese Screenshots habe ich bewusst ausgewählt: Die dunklen Bilder verdeutlichen die Atmosphäre des Konzertes. Ok – das ist Geschmackssache. Ich mag’s …

English

It was a live performance in 1989 (Delicate Sound of Thunder) of my favorite rock group ‚Pink Floyd‘, which I unfortunately couldn’t/ wasn’t allowed to witness myself … however.

Two years after the release of the album ‚A Momentary Lapse of Reason‘), (Can be seen on Youtube, but deliberately not linked here) I am still fascinated by the live performance ‚Delicate Sound of Thunder‘. (Is also an album).

Every now and then, an elderly person (and not only) revels in the past. In these Corona times, that’s downright medicine. The said live performance I watched now once again and decided to take screenshots just like that and found out that I am wohll not the only one who is interested. It was a temporary pain therapy.

The musician has always inspired me:

Richard William „Rick“ Wright 

His keyboard sound is certainly unique, formative for the style of the group and can or should not be forgotten. The man was a real expert. Unfortunately, Roger Waters was too dominant, so that Rick’s sound was no longer so prominent on the Waters-influenced albums. A tribute to him is probably the last album of the Floyds : The Endless River‘. Each of the group shaped the overall musical picture : David Gilmour on guitar and Nick Mason on drums – virtuosom loyds.

I have chosen these screenshots deliberately: The dark images clarify the atmosphere of the concert. Ok – that’s a matter of taste. I like it …

 „Beethoven X: The AI Project“…


(English below)

Deutsch

Das KI-Projekt Beethoven X. Anhand von Aufzeichnungen /Notizen von Beethoven hat nun eine ‚Künstliche Intelligenz ‚ (KI) nach der Analyse der Beethoven-Werke diese Notizen ‚ausgearbeitet‘ und daraus die Synfonie Nr. 10 ‚komponiert‘. Es ist also kein verschollenes Werk des Musikgenies, sondern eine posthumane Wahrscheinlichkeit.

Screenshot: ‚Macwelt‘

Dem Vernehmen nach überträgt das die Deutsche Telekom als Welturaufführung im Livestream am 09.Oktober 2021.

Die Frage, ob der Komponist damit zufrieden wäre und es als sein Werk akzeptieren würde, ist verständlicherweise nicht zu beantworten. Es ist nicht direkt zugänglich, dass Algorithmen musikalische Gefühlsausdrücke ’nachempfinden‘ und in Klänge umsetzen können, doch… ich schließe es nicht aus. Warum auch…

Algorithmen sind heutzutage fähig, dearartiges ‚logisch‘ weiter- und auszuführen. Nicht nur wissenschaftlich oder -wie z.B. in selbstfahrenden Autos- rein raktiv, der Robotik allgemein, auch bei Bewerbungen, sondern ebenso in der Kunst (Malerei) usw.. Das ist die positiv spannende Seite der KI. Als Fan der Musik Beethovens (ich mag auch Rammstein – nicht alles !) werde ich mir das sehr aufmerksam anhören und mir dabei ein Portrait Beethovens ansehen. Was der wohl dazu sagen würde…

English

The AI project Beethoven X. On the basis of recordings / notes of Beethoven an ‚artificial intelligence ‚ (AI) has now ‚worked out‘ these notes after the analysis of the Beethoven works and ‚composed‘ from it the Synfonie No. 10. So it is not a lost work of the musical genius, but a posthuman probability.

According to reports, Deutsche Telekom will broadcast the world premiere in a live stream on October 9, 2021.

The question of whether the composer would be satisfied with it and accept it as his work is understandably impossible to answer. It is not directly accessible that algorithms can ‚feel‘ musical expressions of emotion and translate them into sounds, but…. I do not exclude it. Why should I…

Algorithms are nowadays able to carry on and execute such things ‚logically‘. Not only scientifically or -as e.g. in self-driving cars- purely ractive, robotics in general, also in applications, but also in art (painting) etc.. This is the positively exciting side of AI. As a fan of Beethoven’s music (I also like Rammstein – not everything !) I will listen to this very attentively and look at a portrait of Beethoven. I wonder what he would say about that…

Echoes…


(English below)

Deutsch

Die B-Seite der LP ‚Meddle‘ der britischen RockGruppe Pink Floyd aus dem Jahr 1971 wird von dem Stück ‚Echoes‘ ganz belegt. Ein Stück, das mich seinerzeit komplett umgehauen hat – eigentlich immer noch, obwohl ich es sicherlich schon zweihundert Mal gehört habe und der Eindruck immer noch vergleichbar ist. Das Cover löste ein Rätselraten aus. In meinem Plattenladen sagte ich sinngemäß nach mehrmaligem Drehen des Covers: ‚Das ist der Teil eines Ohres mit Gehörgang‘, worauf ich bei nächsten Kauf einen Preisnachlass bekam. In einem Onlinestore ist das ‚wohl‘ nicht mehr möglich…

Cover ‚Meddle‘ (Ohrmuschel und Gehörgang)

Ich halte ‚Echoes‘ mit dem markanten Roger Waters-Bass, Rick Wrights Keyboard und sanfter Stimme, Nick Masons krasse Drums, David Gilmours Gesang und Experimental-Gitarre, die elektronischen Echo-Effekte und insgesamt für einen Meilenstein der Rockmusik. Mit guten Kopfhörern in einem abgedunkelten Raum – Wahnsinn… Die ‚Atom Heart Mother‘ war das erste Album der ‚Floyds‘, bei dem ich aus dem Staunen nicht mehr ‚rauskam, doch bei Echoes wurde aus dem Staunen eine steigende Begeisterung, die bis heute anhält.

Ist das Nostalgie, die einen gefühlten Mangel zur Jetztzeit suggerieren soll? Mag alles sein – doch… Anspruchsvolles ist zeitlos. Und das gesamte Werk von Pink Floyd ist anspruchsvoll – sehr anspruchsvoll. Alles Geschmacksache… richtig. Die Art Musik hat mich mein Leben lang begleitet und mir in so manchen Phasen mental geholfen. Ebenso wie z.B. Vivaldi, Bach, Beethoven und auch Rammstein (die Sonne). Eine völlig durchwachsene Genre-Palette. Wenn der Mental Gehörtes richtig und ‚gefällig‘ einschätzt, dann ist es egal, ob es Klassik, Pop, Rock, Metal, Jazz oder sonstwas ist – dann identifiziert man sich damit dahingehend, dass man es wiederholt hören möchte und wird. ‚Echoes‘ ist ein solches Stück für mich.

Das Youtube-Video ( https://www.youtube.com/watch?v=y-E7_VHLvkE&list=PLFDA8SD1ocxnjWgQ6LKQv7rVlc_-RaPnX ) des Pink Floyd -Live-Auftritts, Part I +II, in Pompeji wird einen Eindruck vermitteln. Die Studio-Version auf ‚Meddle‘ wirkt natürlich (wie jede Studio-Version) perfekter und geschliffener.

English

The B-side of the LP ‚Meddle‘ by the British rock group Pink Floyd from 1971 is occupied entirely by the track ‚Echoes‘. A piece that completely blew me away at the time – actually still does, although I’ve certainly heard it two hundred times and the impression is still comparable. The cover caused some guesswork. In my record store, after turning the cover over several times, I said meaningfully, ‚That’s the part of an ear with an ear canal,‘ whereupon I got a discount on my next purchase. In an online store this is ‚probably‘ no longer possible…

I consider ‚Echoes‘ with the distinctive Roger Waters bass, Rick Wright’s keyboard and smooth voice, Nick Mason’s gritty drums, David Gilmour’s vocals and experimental guitar, the electronic echo effects and overall a milestone in rock music. With good headphones in a darkened room – insanity…. The ‚Atom Heart Mother‘ was the first album of the ‚Floyds‘ that I couldn’t get out of the amazement, but with Echoes the amazement turned into a rising enthusiasm that lasts until today.

Is this nostalgia, which is supposed to suggest a perceived lack of the present time? That may be all – but… Sophistication is timeless. And the entire work of Pink Floyd is sophisticated – very sophisticated. All a matter of taste… right. This kind of music has accompanied me all my life and helped me mentally in many a phase. Just like, for example, Vivaldi, Bach, Beethoven and also Rammstein (the Sun). A completely mixed genre palette. If the mentally heard correctly and ‚pleasing‘ assesses, then it does not matter whether it is classical, pop, rock, metal, jazz or whatever – then you identify with it to the extent that you want to and will listen to it repeatedly. Echoes is such a piece for me.

The Youtube video ( https://www.youtube.com/watch?v=y-E7_VHLvkE&list=PLFDA8SD1ocxnjWgQ6LKQv7rVlc_-RaPnX ) of the Pink Floyd -Live performance, Part I +II, in Pompeii will give an impression. The studio version on ‚Meddle‘ seems of course (like every studio version) more perfect and polished.

Lady in black…


(English below)

(Deutscher Song-Text weiter unten)

Deutsch

Ken Hensley, die treibende Kraft der RockGruppe Uriah Heep, schrieb den Song ‚Lady in black‘, der im Oktober 1970 eingespielt wurde. Pazifistisch wie der Protestsong meiner Jugendzeit, ‚Eve of Destruction‘ von Barry McGuire; aber eher lyrisch und nicht so knallhart wirkt ‚Lady in black‘ -trotz der einfachen und monotonen Riffs und Refrains- akustisch eingängig und durchaus ‚lagerfeurig‘.

Ken Hensley († 4. 11.2020)

Achtet man gezielt auf den Text, dann schleicht sich eine andere Wahrnehmung ein. Im Netz habe ich eine Deutsch-Übersetzung gefunden, die ich für recht gelungen halte. Text und Song zusammen sind eine Erfahrung mit wohligem Gänsehauteffekt. (Für mich jedenfalls). Das war der Zeitgeist der Jugend Ende 60 / Anfang 70. Zuerst der Text in Englisch und weiter unten die deutsche Übersetzung, deren Verfasser ich nicht erforschen konnte.

English

Ken Hensley, the driving force of the rock group Uriah Heep, wrote the song ‚Lady in black‘, which was recorded in October 1970. Pacifistic like the protest song of my youth, ‚Eve of Destruction‘ by Barry McGuire, but rather lyrical and not so hard-hitting, ‚Lady in black‘ -despite the simple and monotonous riffs and the chorus- seems acoustically catchy and quite suitable for a campfire.

If one pays attention specifically to the text, then a different perception creeps in. On the net I found a German translation, which I consider quite successful. Lyrics and song together are an experience with goosebump effect. (For me, anyway). This was the zeitgeist of youth in the late 60s / early 70s. Here are the lyrics in English and further down the German translation, whose author I could not research.

here the original text :

She came to me one morning

One lonely sunday morning Her long hair flowing
In the midwinter wind

I know not how she found me For in darkness I was walking And destruction lay around me From a fight I could not win Ah ah ah …

She asked me name my foe then I said the need within some men To fight and kill their brothers Without thought of love or god And I begged her give me horses To trample down my enemies

So eager was my passion To devour this waste of life Ah ah ah …

But she wouldnt think of battle that Reduces men to animals
So easy to begin
And yet impossible to end

For shes the mother of our men Who counselled me so wisely then I feared to walk alone again
And asked if she would stay
Ah ah ah …

Oh lady lend your hand outright And let me rest here at your side Have faith and trust
In peace she said

And filled my heart with life There is no strength in numbers Have no such misconception But when you need me
Be assured I wont be far away

Ah ah ah …

Thus having spoke she turned away And though I found no words to say I stood and watched until I saw
Her black coat disappear

My labour is no easier
But now I know Im not alone
I find new heart each time
I think upon that windy day
And if one day she comes to you Drink deeply from her words so wise Take courage from her
As your prize

And say hello from me

Bild: Wikipedia | Ken Hensley († 4. 11.2020)

Deutsch

Dame in Schwarz


Sie kam zu mir an einem Morgen, an einem einsamen Sonntagmorgen,
ihr langes Haar wehte im winterlichen Wind.
Ich weiß nicht wie sie mich gefunden hat,

denn ich wanderte im Dunkeln,
und Zerstörung lag um mich herum, von einem Kampf den ich nicht gewinnen konnte.

Sie fragte mich dann nach dem Namen meines Widersachers.
Ich sagte sie brauchen drinnen paar Männer
um zu kämpfen und ihre Brüder zu töten ohne an Liebe oder Gott zu denken.
Und ich flehte sie an, mir Rosse zu geben um meinen Feind niederzutrampeln,
so entfacht war meine Leidenschaft danach, diese unnützen Leben zu verschlingen.

Sie jedoch dachte nicht an eine Schlacht, die Männer zu Tieren macht,
die so einfach anzufangen, jedoch so unmöglich zu beenden ist.
Denn sie, die Mutter aller Menschen, hatte mich so weise beraten, sodaß
Ich mich fürchtete wieder alleine zu gehen und sie zu bleiben bat.

„Oh Dame, reiche mir deine Hand,“ rief ich, „Oh, laß‘ mich hier an deiner Seite ausruhen.“
„Glaube und vertraue mir,“ sagte sie und erfüllte mein Herz mit Leben.
Es gibt keine zahlenmäßige Stärke. Ich hege keine solchen falschen Annahmen.
Wenn du mich jedoch brauchst, sei versichert, dass ich nicht weit entfernt sein werde.“

Nachdem sie so gesprochen hatte, drehte sie sich um und obwohl ich keine Worte zum Sprechen fand
Stand ich da und schaute, bis ich ihren schwarzen Umhang verschwinden sah.
Meine Mühen sind dadurch nicht leichter, aber ich weiß jetzt, dass ich nicht allein bin.
Ich fasse neuen Mut jedesmal wenn ich an jenen windigen Tag denke.
Und wenn sie eines Tages zu dir kommt, so labe dich an ihren (ach so) weisen Worten.
Fasse Mut als ihre Belohnung und grüße sie von mir.

Der Zahn der Zeit…..(Screenshot) .Ken Hensley († 4. 11.2020)

Demnächst direkt über meine HP zum Blog…


Demnächst wird meine sicherlich nicht mehr zeitgemäße Homepage abgeschaltet, und es wird direkt zu diesem Blog weitergeleitet. Die Domain  joachim-rohlfing.de  bleibt weiterhin aktiv und ist entsprechend aufrufbar (Joachim Rohlfings Homepage). Dabei landet mensch direkt im Blog.

Die Inhalte z.B. der Galerien meiner Homepage sind in der Kategorie ‚Malerei‘ und meine Schreiberei in den Kategorien ‚Literatur‘ und ‚Presse‘ hier im Blog zu finden. Das gilt natürlich auch für die übrigen Beiträge in den entsprechenden Kategorien.

Meine Domains:

joachim-rohlfing.de
joachim-rohlfing.online
jrohlfing.wordpress.com

Meine Aktivitäten hier werden sicherlich zukünftig ausgebaut, da ich demnächst eine Kategorie hinzufügen werden. Welche ? = Musik.

Ich habe in meinem Alter eine neue ‚Liebe‘ entdeckt … E-Gitarren. Die Faszination nimmt kein Ende und die Griffe in die Saiten mit knalligem Rocksound lassen die Seele schwingen. Alles nur zum ‚Hausgebrauch‘. Erstaunlich, was ich als Laie so aus einer guten E-Gitarre und einem entsprechenden Verstärker herausholen kann… Darüber werde ich dann nach tieferem Eindringen in die Materie diverse Beiträge posten.