Überkonsum… Overconsumption…


(English below)

Deutsch

Das Wort beschreibt die Art Konsum, die über das Regenerierbare in unserem Lebensraum hinausgeht. Das ist mehr oder weniger bekannt. Nicht nur der Fleischkonsum, die Mobilität, der Stromverbrauch durch elektronische Geräte und der weltweiten Server, Streaming, Licht, Verkehr und das sogenannte ‚Sonstige‘ sind Beschleuniger des Klimawandels. Es ist das, was all das auslöst: Das Mitlaufen und das ‚Haben-Wollen‘, mit ausgelöst durch die nahezu zwangssuggerierten Bedenken oder sogar Ängste, etwas Neues zu verpassen – nicht mehr aktuell zu sein. Also Glück durch Konsum? Was für ein Unsinn. Der ökologische ‚Fußabdruck‘ eines Menschen in einem armen Land dieses Planeten ist nicht deshalb besser als der in diesem Land, weil der bescheidener ist, sondern der mangelnde oder nicht einmal vorhandene Wohlstand. Da wird das geflickt und repariert, was hier einfach entsorgt wird und die Müllberge steigen lässt. Da ist das ‚must-have‘ eine Illusion, denn das in unserer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft Mögliche kann man sich da einfach nicht leisten.

Natürlich will ‚man‘ solche Lebenssituationen in einem Wahlstandsstaat nicht. Nur … müssen es ständig neue Klamotten, zwanzig Paar Schuhe, alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone oder alle paar Jahre ein neues Auto sein? Die Ironie der aktuellen Klimaproblematik ist, dass die reichen Länder sich an die Mentalität der sog. Entwicklungsländer erinnern sollten oder sogar müssen, denn nicht nur sie sind davon betroffen, sondern eben auch die armen Länder, in denen die Zutaten prekär generiert werden, die den Wohlstand und den Konsum der reichen Länder erst ermöglichen.

Nicht die noch so hoch auflösenden Bildschirme sollten die Menschen in ihrem Konsum maßgeblich manipulieren, sondern das Bewusstsein darüber, dass alle in einem Boot oder im Raumschiff Erde sitzen. Eine solche PR zur Prime-time? Wer will das ständig sehen? Den ‚Part‘ werden Starkregen, Fluten, Hitzewellen, Riesenfeuer, Hurricanes, Tornados usw. übernehmen – oder haben es schon…

Das ist das Ergebnis, wenn Wohlstand in erster Linie den Überkonsum finanziert. Die Verteilung des Geldes von unten nach oben durch Regierungen reicher Staaten zu immer mehr Wachstum und Konsum ist eine Farce. Das ist wie in meinem Artikel ‚Drei Jogger‘. Hier der direkte Link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

Die Lösung im Kontext: ‚Kritischer sein, weniger kaufen und das, was man hat, länger nutzen!‘

English

The word describes the kind of consumption that goes beyond what can be regenerated in our habitat. This is more or less known. Not only meat consumption, mobility, power consumption by electronic devices and the global server, streaming, light, traffic and the so-called ‚other‘ are accelerators of climate change. It is what triggers all this: the running along and the ‚wanting to have‘, co-triggered by the almost force-suggested concerns or even fears of missing out on something new – of being out of date. So happiness through consumption? What nonsense. The ecological ‚footprint‘ of a person in a poor country on this planet is better than that in this country not because that is more modest, but because of the lack of or even non-existent prosperity. There is the mending and repairing of what is simply disposed of here and causes the mountains of garbage to rise. The ‚must-have‘ is an illusion, because you simply can’t afford what is possible in our affluent and throwaway society.

Of course, ‚one‘ does not want such living situations in an electoral state. But … does it have to be constantly new clothes, twenty pairs of shoes, every 1-2 years a new smartphone or every few years a new car? The irony of the current climate problem is that the rich countries should or even must remember the mentality of the so-called developing countries, because not only they are affected by it, but also the poor countries, in which the ingredients are precariously generated, which make the prosperity and consumption of the rich countries possible.

It’s not the screens, no matter how high-resolution, that should significantly manipulate people’s consumption, but the awareness that everyone is in the same boat or spaceship Earth. Such PR at prime time? Who wants to see that all the time? The ‚part‘ will be taken over by heavy rain, floods, heat waves, giant fires, hurricanes, tornadoes etc. – or already have….

This is the result when prosperity primarily finances overconsumption. The distribution of money from the bottom up by governments of rich countries to ever more growth and consumption is a farce. This is like my article ‚Three Joggers‘. Here is the direct link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

The solution in context: ‚Be more critical, buy less and use what you have longer!‘

Wenn Terroristen gefragt werden müssen… When terrorists have to be asked…


(English below)

Deutsch

Ist Afghanistan der Kollateralschaden des Westens? Truppenabzüge sind eigentlich begrüßenswert. Auch aus dem genannten Land? Auch bei den durch die Medien flimmernden Bilder und Videos? Auch bei dem immer wieder bezeichneten Chaos? Aus der Sicht der betroffenen, zurückgelassenen Menschen ist die Bezeichnung Chaos noch ein Euphemismus. Den Taliban regelrecht ausgeliefert und einfach mit den schlimmsten Konsequenzen im Stich gelassen worden zu sein, ist kein Chaos, sondern unterlassene Hilfeleistung und ein mögliches Todesurteil. Wenn milliarden- und billionenschwere Militärausgaben nicht einmal dazu führen, humanitäre Hilfe zu organisieren und zu leisten, dann stellen sich mehrere Sinnfragen. Wenn es nicht möglich ist, zu verhindern, dass ein angeblich moderaterer, religiöser Fundamentalismus einen ganzen Staat kapert und die Uhr 1300 Jahre zurückdreht, dann ist es nicht nur Versagen – dann ist es arrogante, intellektuell verschleierte Dummheit und Täterschaft. Das Aushängeschild der zivilisierten Gesellschaften und Staaten dieses Planeten ist mehr als angekratzt. Mit den Menschenrechten ist das jedenfalls nicht vereinbar.

Um den Flughafen in Kabul für die zivile Luftfahrt weiterhin unbeschädigt nutzen zu ‚dürfen‘, müssen die Taliban gefragt werden und zustimmen. Terroristen müssen gefragt werden, ob etwas gedurft werden darf. Spätestens die Situation ist ein Türöffner für die noch weitaus übleren Terrororganisatonen wie Al Quaida oder der sogenannte Islamische Staat. Der Westen hat versagt. Zigmilliarden wurden in 20 Jahren in Afghanistan versenkt, um dann das Land wieder zu verlassen – quasi aufzugeben und die Bevölkerung ihrem Schicksal zu überlassen. Da passt überhaupt nichts! Die spektakulären Militärmächte kapitulieren vor Terroristen? Biden setzt exakt das um, was dieser Politiklaie Trump in seiner ganzen narzisstischen Dämlichkeit angestoßen hat? So sieht es wohl aus…

Militärairbus Bundeswehr

Nicht dass ich Militäreinsätze akzeptiere (was sowieso -außer bei Wahlen- keinen Einfluss hat), so müssen sich doch die das alles finanzierenden Steuerzahler jeglicher Staaten fragen, wofür sie das denn alles finanzieren. Menschen werden ihrem Schicksal überlassen und die Staatsgewalten sollen, wollen, können, dürfen das nicht verhindern?

Ist nicht nur militärische, sondern auch politische Intelligenz ein Widerspruch insich? Das lässt sich nicht pauschalisieren, doch es zeigt, wie Entscheidungen abgewogen und schwer bis nicht mehr nachvollziehbar Leid und Tod nach sich ziehen. Das mit gesenkten Köpfen und geknickten Blicken als politische Fehleinschätzungen zu bezeichnen, reicht nicht. Das muss für Verantwortliche Konsequenzen haben.

Fazit: Terroristen fragt man nicht… man gräbt ihnen den ideologischen Boden ab. Ein paar Prozent der globalen Militärausgaben mehr in entsprechende Bildung und Aufklärung wären ein Anfang.

English

Is Afghanistan the collateral damage of the West? Troop withdrawals are actually welcome. Even from the country mentioned? Even with the images and videos flickering through the media? Even with the chaos repeatedly referred to? From the point of view of the affected people left behind, the term chaos is still a euphemism. To have been downright left at the Taliban’s mercy and simply abandoned with the worst consequences is not chaos, but failure to provide assistance and a possible death sentence. When billions and billions of dollars of military spending do not even result in organizing and delivering humanitarian aid, several questions of meaning arise. If it is not possible to prevent a supposedly moderate, religious fundamentalism from hijacking an entire state and turning back the clock 1300 years, then it is not just failure – it is arrogant, intellectually veiled stupidity and perpetration. The figurehead of the civilized societies and states of this planet is more than tarnished. In any case, this is not compatible with human rights.

In order to be ‚allowed‘ to continue to use the airport in Kabul for civil aviation without damage, the Taliban must be asked and agree. Terrorists have to be asked whether something may be allowed. The latest situation is a door opener for the even more evil terrorist organizations like Al-Qaeda or the so-called Islamic State. The West has failed. Tens of billions have been sunk in Afghanistan in 20 years, only to leave the country again – to abandon it, so to speak, and leave the population to its fate. Nothing fits at all! The spectacular military powers capitulate to terrorists? Biden implements exactly what this policy layman Trump has instigated in all his narcissistic stupidity? I guess that’s what it looks like…

Not that I accept military operations (which has no influence anyway, except in elections), but the taxpayers of all states who finance all this must ask themselves what they are financing it for. People are left to their fate and the state authorities should not, will not, cannot, are not allowed to prevent this?

Is not only military but also political intelligence a contradiction in terms? This cannot be generalized, but it shows how decisions that are weighed up and difficult or impossible to comprehend result in suffering and death. It is not enough to call this political misjudgement with bowed heads and dejected looks. There must be consequences for those responsible.

Conclusion: You don’t ask terrorists… you dig the ideological ground for them. A few percent more of global military spending on education and information would be a start.

Who needs a stylus? …


(English below)

Deutsch

Am 25. April 2016 schrieb ich hier in der Kategorie ‚Newton‘ unter der Überschrift ‚Eingabealternativen‘ die folgende…

Prognose : Rückkehr der Stifteingabe. Der Weg dahin ist nicht nur erkennbar, sondern bereits ausgeschildert.

Hier der schnelle Link zum Artikel (scrollen) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

mein MP 2100 mit Newton-Tastatur

Es bezog sich auf die Steve Jobs‘ Frage: „Who needs a stylus?“ bei der Präsentation des ersten iPhones 2007.

Das war eine Anspielung auf das mit einem Stift zu bedienenden Message Pad mit dem Newton genannten Betriebssystem zehn Jahre zuvor. Hard- und Software, die ganze Plattform des Newton, wurde von Jobs endgültig eingestampft. Bei der besagten Präsentation tat er so, als sei das eine seiner eigenen Schöpfungen, dieses iPhone. Ohne Stift natürlich.

‚Newton‘ (nicht durchentwickelt)

Und heute? Ja, heute gibt es den Apple Pencil ..

für die Touchscreens der iPhones und iPads. Da hat sich damals wohl jemand schwer getäuscht. Menschen haben zwar vornehmlich zehn Finger, doch schulisch lernen sie den Umgang mit einem Stift, egal welcher Art und nur gehalten mit den Fingern. Was der Apple-Guru erzieherisch versuchte, war nichts anderes als ein arroganter Versuch, Menschen über ihr anerzogenes Verhalten zu belehren – natürlich auch aus kommerziellen Gründen. Das Prägen einer von ihm vorgeführten Bedienweise eines Gerätes würde ewig auf ihn zurückzuführen sein. Was für ein täglich anzutreffender Unsinn….

Soviel zu : „Who needs a stylus?“

Ein erneutes ‚im Regen stehen‘ wie nach dem Einstampfen der Newton-Plattform erlebe ich aktuell mit dem BB10, dem Blackberry-eigenen Betriebssystem, als wäre das Eine eine Kopie des Anderen. Das ist kein ‚direkter‘ Fortschritt im Sinne der Nutzer, die ihre Geräte teuer bezahlt haben. Dafür gibt es realistischere Bezeichnungen.

Den Newton intensiver zu nutzen, ist keine Nostalgie, sondern neben der angenehmen Gewohnheit reiner Pragmatismus.

Zitat aus meinem Artikel: …offline ein regelrechtes ‚Fort Knox‘ für Kennwörter usw. zu haben, zeigt, wie wertvoll so ein Gerät heute ist. Die Daten in meinem Newton sind kennwörtlich gesichert (und für keine Datenkrake anzapfbar!).

English

On April 25, 2016, I wrote the following here in the ‚Newton‘ category under the heading ‚Input Alternatives‘….

„Forecast : return of pen input. The way there is not only recognizable, but already signposted.“

Here is the quick link to the article (scroll) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

It referred to Steve Jobs‘ question, „Who needs a stylus?“ at the presentation of the first iPhone in 2007.

This was an allusion to the pen-operated Message Pad with the operating system called Newton ten years earlier. Hardware and software, the whole platform of the Newton, was finally stamped out by Jobs. At the presentation in question, he acted as if this was one of his own creations, this iPhone. Without a pen, of course.

And today? Yes, today there is the Apple Pencil

for the touchscreens of iPhones and iPads. Someone must have been very wrong at the time. People primarily have ten fingers, but in school they learn how to use a pen, no matter what kind and only held with the fingers. What the Apple guru was trying to do educationally was nothing more than an arrogant attempt to teach people about their acquired behavior – for commercial reasons, of course. The imprinting of a way of operating a device demonstrated by him would be eternally attributable to him. What a daily nonsense….

So much for „Who needs a stylus?“

I am currently experiencing another ‚left out in the cold‘ like after the Newton platform’s demise with BB10, Blackberry’s own operating system, as if one is a copy of the other. This is not ‚direct‘ progress in the sense of the users who have paid dearly for their devices. There are more realistic terms for that.

Using the Newton more intensively is not nostalgia, but pure pragmatism in addition to pleasant habit.

Quote from my article: …having a real ‚Fort Knox‘ for passwords etc. offline shows how valuable such a device is today. The data in my Newton is literally secured (and not tappable for any data octopus!).

Dichtung und Wahrheit… Fiction and truth…


(English below)

Deutsch

Zur Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Produkten habe ich hier diverse Beiträge geschrieben. Ebenso habe ich mich hier diverse Male als Nutzer von Apple-Rechnern ‚geoutet‘. Das ich bei Apple gelandet bin, liegt an den absolut miesesten Erfahrungen mit Win 95 Mitte der 90er Jahre beruflich. (Totalabsturz und leere Sicherungsbänder trotz ‚gesichert‘-Anzeige. Ohne analoge Ablage wäre die Firma den Bach runtergegangen!). Danach wurde mir klar, dass zu meiner privaten Nutzung nie und nimmer ein Win-Betriebssystem in Frage kommt. Eine knallharte, individuelle und unauslöschbare Erfahrung. Ich wurde damals ein Apple-Nerd.

Zudem habe ich schon vor über 20 Jahren Wert auf Nachhaltigkeit und Robustheit und –natürlich– Reparierbarkeit gelegt. Noch vor ca. 10 Jahren waren die Geräte noch einigermaßen zugänglich und vom Nutzer reparierbar. Nachhaltigkeit kann ich heute immer noch bestätigen .. doch Reparierbarkeit der heutigen Produkte? Fehlanzeige! Verklebte Akkus und SSD’s und so weiter sind die Folge von dünner, leichter …

Meine 11 Jahre alte ‚Kiste‘

Diesen Beitrag z.B. schreibe ich auf einem 11 Jahre alten MacBook Pro 17″, das ich noch aufschrauben und RAM, Batterie und Akku wechseln kann, wenn mir danach ist – und es war mir danach. Richtig …. das Gerät ist elf Jahre alt und sieht immer noch besser aus als so manches ‚Jahresgerät‘. Ebenso richtig ist, dass ich ein extremer Pedant bin, wenn es um Wertschätzung und entsprechende Behandlung der Geräte geht (egal welche); doch es beweist, dass Nachhaltigkeit praktikabel ist. Der Rechner war ein Rennpferd und ist es immer noch – auch ohne Retina-Display und ohne M1-Chip (Soc). Demnächst bei Bedarf noch die 500-er SSD gegen eine 1 TB-SSD austauschen und mein Rennpferd gehört immer noch zur Spitzenklasse. So gesehen, ist der folgende Screenshot von der Apple-Seite nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Was mir immer noch fehlt, ist die Reparierbarkeit durch die Nutzer und die entsprechende Konstruktion der Geräte. Apple spricht von Langlebigkeit … das kann ich -wie beschrieben- bestätigen.

Tendenzen sind also erkennbar… Meine ‚Kiste‘ wird mich sicherlich noch lange ertragen und kann locker auf die haha-hihi – Funktionen des App-Wahns verzichten. Sie ist ein ‚tool – not a toy‘

Wenn Dichtung und Wahrheit zwangsläufig versuchen, sich anzunähern…

Screenshot von der Apple-Seite:

Screenshot von der Apple-Seite.

English

I have written various articles here about the longevity and sustainability of products. I have also ‚outed‘ myself as a user of Apple computers here several times. That I ended up with Apple is due to the absolutely worst experiences with Win 95 in the mid-90s professionally. (Total crash and empty backup tapes despite ‚backed up‘ indication. Without analog storage the company would have gone down the drain!). After that it became clear to me that for my private use never and never a Win operating system comes into question. A tough, individual and indelible experience. I was an Apple nerd at that time. –

Moreover, more than 20 years ago, I already attached importance to sustainability and robustness and -of course- repairability. About 10 years ago, the devices were still somewhat accessible and repairable by the user. Today, I can still confirm sustainability … but reparability of today’s products? Missing! Stuck batteries and SSDs and so on are the result of thinner, lighter …

For example, I’m writing this post on an 11 year old MacBook Pro 17″ that I can still unscrew and change RAM, battery and battery if I feel like it – and I did feel like it. True …. the machine is eleven years old and still looks better than many a ‚year old‘ machine. Equally true is that I am an extreme stickler when it comes to appreciation and appropriate treatment of equipment (any equipment); but it proves that sustainability is practical. The computer was a racehorse and still is – even without Retina display and M1 chip (Soc). Soon, I will replace the 500 SSD with a 1 TB SSD and my racehorse will still belong to the top class. From this point of view, the following screenshots from the Apple site are not completely out of the air. What I still miss is the reparability by the users and the corresponding construction of the devices. Apple talks about longevity … I can confirm that -as described-.

So tendencies are recognizable… My ‚box‘ will certainly put up with me for a long time and can easily do without the haha-hihi – functions of the app craze. It is a ‚tool – not a toy‘ …

When poetry and truth inevitably try to converge….

Text von der Apple-Seite:

> Built to keep up with you for a long time.

Apple products are always about longevity. Our goal is to make products you can rely on every day. In the Reliability Testing Lab, our engineers develop specialized automated devices that replicate repetitive actions and interactions a device might undergo – like pressing a certain button over and over again. Free software updates can also improve product longevity by introducing new features and functions for the latest devices as well as older models. And when something needs to be fixed, we offer easy access to high-quality repairs through Apple Stores, our network of more than 5,000 Apple Authorized Service Providers around the world, and by shipping to Apple Repair Centers. This year, our Independent Repair Provider program grew to include more than 1,500 providers in the U.S., Canada and Europe. In addition, the service offering has been expanded to cover the Mac as well as the iPhone. <

Wie ein ‚Video‘ aus dem 7. Jahrhundert… Like a „video“ from the 7th century….


(English below)

Deutsch

Es wird ‚Steinzeit-Islamismus‘ genannt, ist aber in Wirklichkeit nicht mal das, sondern reines, scheinbar moderateres Barbarentum im 21. Jahrhundert. Dessen Grundgedanke ist offensichtlich zeitlos. Hier kommt der Pazifismus an seine Grenzen. Militär ist Destruktion – und militärische Intelligenz ist ein Widerspruch insich. Meine grundsätzliche Meinung und Überzeugung. Als Pazifist stelle ich mir die Frage, ob durch weitere militärische Präsenz in Afghanistan das hätte verhindert werden können, was den Menschen in dem gebeutelten Land nun unter der Herrschaft der Taliban wieder droht? Demnach ist Beides nicht vertretbar. Ein Dilemma. Jegliche Ausnahme ist wie ein Fuß in der Tür zur Rechtfertigung von Gewalt. Im Gefolge der Taliban sind dann wieder Al Quaida und der sog. Islamische Staat, und deren verblendeter Irrsinn führt dann wieder zu einem neuen ‚Krieg gegen den Terror‘. Eine bekannte Spirale auf unterstem Niveau. Der sogenannte ‚Westen‘ hat aus der Sicht Russlands und Chinas versagt. Sie halten ihre Systeme für die besseren und lachen sich ins Fäustchen. Es bleiben zuviele Fragen…

Nachhaltige Hilfe aus afghanischer Sicht

Sehe ich das Leid und auch den Tod als Folge des Abzuges der militärischen Präsenz, dann drängt sich die Erkenntnis des ‚im Stich-Lassens‘ auf. Die Leidtragenden sind immer in einem solchen Falle die Verbleibenden – ist immer die Bevölkerung. Also unterlassene Hilfeleistung? Hilfe wäre demnach durch abschreckende Militärpräsenz möglich? Danach sieht es aus. Rechtfertigt das ‚militärische Operationen‘, deren Einsätze prinzipiell zu Leid und Tod führen? Die Schuldzuweisungen an die Afghanen und deren Militär sind Luftblasen und geben wohl keinen Anlass zur Gewissenserleichterung – auch nicht die Bekenntnisse von Fehleinschätzungen der Sachlage und deren Auswirkungen.

Es wird dort wieder eine Scharia geben und die Eskalation der Gewalt an der Bevölkerung. Die Situation ist des Pazifisten Dilemma… Befürwortet er eine Ausnahme, dann ist das der besagte Fuß in der Tür von Gewaltsystemen. Bleibt er bei seiner Grundüberzeugung, dann ist Leid und Tod die sichere Folge. Für mich ist das eine reine Gewissensentscheidung. Menschen sehenden Auges in eine derart schwarze Zukunft blicken zu lassen und zusehen, wie Verblendung und Arroganz ihr Unwesen treiben, ist tatsächlich nicht vertretbar. Oder macht ein Eingreifen das Ganze noch unkalkulierbarer? Das zu beurteilen, fehlt sicherlich nicht nur mir das tiefere Faktenwissen. Reine Fehleinschätzungen werden es jedenfalls nicht sein…

Wie lautet die muslimische Regel: ‚Um hartnäckige Ungläubige zu überzeugen, gibt es keinen Beweisgrund als das Schwert.(Die Quelle ist mir nicht mehr bekannt, passt aber zur Sure 9, der Schwertsure!).

Wie nimmt man ihnen, die unbelehrbar und reformresistent dem Koran des 7.Jahrhunderts wörtlich folgen, die Schwerter aus der Hand. Heute sind es AK47 und schwerere Waffen. Wären es noch Schwerter, dann wären sie sich noch treu und in ihrer umschwärmten Zeit geblieben. Sind sie aber nicht, denn heute werden Waffen der Istzeit verwendet.

Bibel (Matthäus 26,52): ‚Wer zum Schwert greift, soll durch das Schwert umkommen.‘ Das einzusehen und zu verinnerlichen, ist -wie Vieles der Bildersprache des Nazareners- längst nicht eingesehen und verinnerlicht. Ist das Realitätsferne? Nicht ‚durchreflektiert‘ wirkt es so. Langfristig gesehen – schon, wenn die Bereitschaft zu massivsten Nachteilen besteht.

Nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und aller davor hat Gewalt immer zu Gegengewalt geführt und ist damit der schlechteste Ratgeber. Ethik und konsequenten Humanismus umzusetzen, ist ein geistiger Anspruch, der auch im 21. Jahrhundert noch nicht die Oberhand hat. Bildung und die Erziehung zur humanen Freigeistigkeit sollten sie haben, um das menschliche Aggressionspotenzial auf ein Minimum zu reduzieren und letztlich zu überwinden. Ein Traum…

Hilft das den Afghanen, die um ihr Leben fürchten und Hilfe suchen? Erstmal und sicherlich nicht. Wölfen darf man nicht den freien Zugang zu einer Schafkoppel gewähren. Sie werden über die fliehenden Hirten lachen und ihr Unwesen treiben. Das zuzulassen steht dem vorher Gesagten radikal gegenüber. Die Lösung ist so oder so brutal. Ich sage es konkret: Es ist unterlassene Hilfeleistung, ein ganzes Volk so im Regen stehen zu lassen und zu wissen, dass es vernichtende Blitze treffen wird. Als Pazifist würde ich über meinen Schatten springen und – helfen.…! Meine Gewissensfrage ist damit beantwortet. Das langfristige Ziel immer im Auge…

English

It is called ‚Stone Age Islamism‘, but in reality it is not even that, but pure, seemingly moderate barbarism in the 21st century. Its basic idea is obviously timeless. This is where pacifism reaches its limits. Military is destruction – and military intelligence is a contradiction in terms. My basic opinion and conviction. As a pacifist, I ask myself whether further military presence in Afghanistan could have prevented what the people in the troubled country are now threatened with again under the rule of the Taliban? Accordingly, neither is justifiable. A dilemma. Any exception is like a foot in the door to justify violence. In the wake of the Taliban are then again Al-Qaeda and the so-called Islamic State, and their deluded insanity then leads again to a new ‚war on terror‘. A well-known spiral on the lowest level. The so-called ‚West‘ has failed from Russia’s and China’s point of view. They think their systems are the better ones and laugh up their sleeves. Too many questions remain…

If I see the suffering and also the death as a consequence of the withdrawal of the military presence, then the realization of the ‚abandonment‘ imposes itself. In such a case, the ones who suffer are always those who remain – it is always the population. So it is a failure to help? Help would be possible by deterring military presence? That’s what it looks like. Does this justify ‚military operations‘, the use of which in principle leads to suffering and death? The blaming of the Afghans and their military are bubbles in the air and do not give any cause for relief – not even the confessions of misjudgement of the situation and its consequences.

There will be a Sharia there again and the escalation of violence against the population. The situation is the pacifist’s dilemma…. If he advocates an exception, then that is the said foot in the door of violent systems. If he sticks to his basic conviction, then suffering and death is the sure consequence. For me this is a pure decision of conscience. To let people look into such a black future and to watch how delusion and arrogance do their mischief is really not justifiable. Or does intervention make the whole thing even more incalculable? I’m sure I’m not the only one who lacks in-depth knowledge of the facts. In any case, it will not be pure misjudgement…

What is the Muslim rule: ‚To convince stubborn disbelievers, there is no ground of proof but the sword‘? (The source is no longer known to me, but it fits Sura 9, the Sura of the Sword!).

How do you take the swords out of their hands, who follow the Koran of the 7th century literally, unteachable and resistant to reform. Today it is AK47 and heavier weapons. If they were still swords, then they would have remained faithful and in their idolized time. But they are not, because today weapons of the actual time are used.

Bible (Matthew 26,52): ‚Whoever takes up the sword shall perish by the sword‘. To see this and to internalize it is -like much of the Nazarene’s imagery- far from being seen and internalized. Is this a distance from reality? Not ‚thoroughly reflected‘ it seems so. In the long run – already, if the readiness for most massive disadvantages exists.

After the experiences of the 20th century and all before it, violence has always led to counter-violence and is thus the worst advisor. To implement ethics and consequent humanism is an intellectual demand, which still does not have the upper hand in the 21st century. Education and the education to the humane free spirit should have it, in order to reduce the human aggression potential to a minimum and to overcome it in the long run. A dream…

Does that help the Afghans who fear for their lives and seek help? First of all and certainly not. Wolves must not be allowed free access to a sheep paddock. They will laugh at the fleeing shepherds and go about their business. Allowing this is radically opposed to what was said before. Either way, the solution is brutal. I say it concretely: it is omission of help to leave a whole people in the rain like that and to know that destructive lightnings will hit them. As a pacifist, I would jump over my shadow and – help….! My question of conscience is thus answered. The long-term goal always in mind…

Im schattigen Garten… In the shady garden…


Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern,
dass der Rosenstrauch Dornen trägt,
sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.

Arabisches Sprichwort

Happiness consists in the art of not getting angry,
that the rosebush bears thorns,
but to rejoice that the thorn bush bears roses.

Arabic saying

BlackBerry® BB10-End of life..der Stecker wird gezogen… BlackBerry® BB10-End of life..the plug is pulled….


(English below)

Deutsch

Das aus meiner Sicht und nach meinem Gebrauchsverhalten beste Betriebssystem für Smartphones ist das BB10 von Blackberry®. Warum? Der Schwerpunkt liegt dabei nicht in der Unterhaltung, sondern in der sog. Produktivität. Es ist also die Frage, wofür man so einen Taschencomputer braucht und einsetzt. Und ob es immer das neueste Modell sein muss.

Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten und keine Weltanschauung. Android, IOS, BB10 und andere Betriebssysteme sind eben genau das und kein Bewertungs- und Einschätzungskriterium für oder gegen eine|n Nutzer|in. Der entscheidende Unterschied ist der, wofür es gedacht, konstruiert und eingesetzt werden soll. Das ist eigentlich alles.

Bei meiner Nutzung liegt der Schwerpunkt auf Arbeitstauglichkeit – Texte, Tabellen, gute Sortierbarkeit von Notizen und deren Wiederfindbarkeit nach eigener Ordnerstruktur, sehr gute Sprachqualität, der Systemsicherheit und so weiter. Nach dem Durchtesten von IOS und auch Android habe ich schon vor ca. 8 Jahren das Blackberry®-Betriebssystem BB10 für mich favorisiert. Auch wegen der physischen Tastatur fast aller Geräte. Dass da einfach mal der Stecker gezogen wird, war für mich nicht vorstellbar; schließlich handelt es sich -aus meiner Sicht- um das benutzerfreundlichste Smartphone-Betriebssystem. Jetzt scheint es eindeutig zu sein. Der folgende Tweet‘ spricht eine deutliche Sprache:

Screenshot

Am 04.Januar 2022 zieht Blackberry® den Stecker für sein hauseigenes Betriebssystem BB10. Darüber habe ich mehrfach hier geschrieben. Was danach noch funktioniert, bleibt offen. Wenn selbst die Telefonfunktion eingeschränkt sein sollte, dann haben die User, die ihre Geräte teuer bezahlt haben, sehr schöne Briefbeschwerer.

Eigentlich nicht mein Stil, doch ich nenne das eine ausgesprochene ‚Sauerei‘. Ein echter Euphemismus. Ich bin ja nicht der Einzige, der noch einige Geräte in einwandfreiem Zustand nutzt. Es wird sich zeigen, was mit ‚reliably‘ (zuverlässig) gemeint ist… Mit der Firma BlackBerry® habe ich abgeschlossen – mit den BB10- Geräten nicht! Auch mein neues iPhone kann meinem Passport SE nicht das Wasser reichen – für meine Zwecke. Ähnlich wie damals beim Apple-Newton bleiben die Nutzer|innen im Regen stehen… obwohl die Geräte heute und auch weiterhin noch einwandfrei funktionieren – reiner Kommerz… nicht die Nutzer stehen im Focus, sondern knallhart der Profit und die strategisch ausgerichtete Denkstruktur der Entscheider|Manager.

English

The best operating system for smartphones from my point of view and according to my usage behavior is Blackberry®’s BB10. Why? The focus is not on entertainment, but on so-called productivity. So the question is what you need and use such a pocket computer for. And whether it always has to be the latest model.

An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data, not a worldview. Android, IOS, BB10 and other operating systems are just that and not an evaluation and assessment criterion for or against a|user|. The crucial difference is what it is meant, designed and used for. That is actually everything.

In my use, the focus is on workability – texts, tables, good sortability of notes and their retrievability according to own folder structure, very good voice quality, the system security and so on. After testing through IOS and also Android, I already favored the Blackberry® operating system BB10 for me about 8 years ago. Also because of the physical keyboard. It was inconceivable to me that the plug would simply be pulled; after all, it is -from my point of view- the most user-friendly smartphone operating system. Now it seems to be clear. The following tweet speaks a clear language:

Picture see above.

On January 04, 2022, Blackberry® will pull the plug on its in-house operating system BB10. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, then the users who have paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

BlackBerry® will pull the plug on its in-house operating system BB10 on January 4, 2022. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, the users who paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

Not really my style, but I call that pronounced ‚mess‘. A real euphemism. I am not the only one who still uses some devices in perfect condition. It remains to be seen what is meant by ‚reliable’… I’m done with the BlackBerry® company – but not with the BB10 devices! Even my new iPhone can’t hold a candle to my Passport SE – for my purposes. Similar to the Apple Newton back in the day, users|are left out in the cold… even though the devices work flawlessly today and will continue to do so – pure commerce… The focus is not on the users, but on profit and the strategically oriented thought structure of decisionmakers|managers.

Drei Jogger… eine Metapher… Three joggers… a metaphor…


(English below)

Deutsch

Die Idee dazu ist nicht meine. Irgendwann und irgendwo las ich das und gebe das mit meinen Worten wieder: (Kopfschütteln garantiert.)

***

Beispiel: Drei Jogger laufen auf einen nicht zu kalkulierenden Abgrund zu und beginnen hitzig darüber zu diskutieren, wie tief der wohl ist. 

Einer hechelt, dass ein Sturz nicht zu überleben ist und man lieber stehen bleiben sollte. Der Andere sagt, dass alles schon nicht so schlimm sei und irgendwo ein Ast sein wird, an dem man sich festhalten könne. Der Dritte möchte über einen noch zu diskutierenden Kompromiss abstimmen lassen.

Ihr Lauftempo verringert sich unwesentlich. Was passiert? 

Sie erreichen die Abgrundkante immer noch in Laufgeschwindigkeit und schauen – in den Abgrund. Der Diskutierer diskutiert immer noch und der Verharmloser ruft, dass er jetzt Newtons Gravitationsgesetz überprüfen wird. Was ist mit dem, der zuvor die ausweglos scheinende Lage erahnte? Richtig: Auch er überprüft das Gravitationsgesetz … ein letztes Mal. 

***

Ist das der Status quo … sind das die realistischen Aussichten in der Causa ‚Klimawandel‘? Sie wären es, wenn nicht sofort eine weltweite Vollbremsung hingelegt wird. Ich bin gerne und eigentlich immer ein Optimist, doch…

English

The idea for this is not mine. Somewhere and sometime I read this and reproduce it in my own words: (head shaking guaranteed.)

***

Example: Three joggers run towards an incalculable abyss and start heatedly discussing how deep it is. 

One pants that a fall is not to be survived and one should rather remain standing. The other says that everything is already not so bad and somewhere there will be a branch to hold on to. The third would like to have a vote on a compromise yet to be discussed.

Their running speed decreases insignificantly. What happens? 

They still reach the edge of the abyss in running speed and look – into the abyss. The discusser still discusses and the belittler shouts that he will now check Newton’s law of gravity. What about the one who before guessed the seemingly hopeless situation? Correct: He also checks the law of gravity … one last time. 

***

Is this the status quo … are these the realistic prospects in the cause of climate change? They would be, if a worldwide full brake is not put on immediately. I like to be an optimist, and I always have been, but…

Echoes…


(English below)

Deutsch

Die B-Seite der LP ‚Meddle‘ der britischen RockGruppe Pink Floyd aus dem Jahr 1971 wird von dem Stück ‚Echoes‘ ganz belegt. Ein Stück, das mich seinerzeit komplett umgehauen hat – eigentlich immer noch, obwohl ich es sicherlich schon zweihundert Mal gehört habe und der Eindruck immer noch vergleichbar ist. Das Cover löste ein Rätselraten aus. In meinem Plattenladen sagte ich sinngemäß nach mehrmaligem Drehen des Covers: ‚Das ist der Teil eines Ohres mit Gehörgang‘, worauf ich bei nächsten Kauf einen Preisnachlass bekam. In einem Onlinestore ist das ‚wohl‘ nicht mehr möglich…

Cover ‚Meddle‘ (Ohrmuschel und Gehörgang)

Ich halte ‚Echoes‘ mit dem markanten Roger Waters-Bass, Rick Wrights Keyboard und sanfter Stimme, Nick Masons krasse Drums, David Gilmours Gesang und Experimental-Gitarre, die elektronischen Echo-Effekte und insgesamt für einen Meilenstein der Rockmusik. Mit guten Kopfhörern in einem abgedunkelten Raum – Wahnsinn… Die ‚Atom Heart Mother‘ war das erste Album der ‚Floyds‘, bei dem ich aus dem Staunen nicht mehr ‚rauskam, doch bei Echoes wurde aus dem Staunen eine steigende Begeisterung, die bis heute anhält.

Ist das Nostalgie, die einen gefühlten Mangel zur Jetztzeit suggerieren soll? Mag alles sein – doch… Anspruchsvolles ist zeitlos. Und das gesamte Werk von Pink Floyd ist anspruchsvoll – sehr anspruchsvoll. Alles Geschmacksache… richtig. Die Art Musik hat mich mein Leben lang begleitet und mir in so manchen Phasen mental geholfen. Ebenso wie z.B. Vivaldi, Bach, Beethoven und auch Rammstein (die Sonne). Eine völlig durchwachsene Genre-Palette. Wenn der Mental Gehörtes richtig und ‚gefällig‘ einschätzt, dann ist es egal, ob es Klassik, Pop, Rock, Metal, Jazz oder sonstwas ist – dann identifiziert man sich damit dahingehend, dass man es wiederholt hören möchte und wird. ‚Echoes‘ ist ein solches Stück für mich.

Das Youtube-Video ( https://www.youtube.com/watch?v=y-E7_VHLvkE&list=PLFDA8SD1ocxnjWgQ6LKQv7rVlc_-RaPnX ) des Pink Floyd -Live-Auftritts, Part I +II, in Pompeji wird einen Eindruck vermitteln. Die Studio-Version auf ‚Meddle‘ wirkt natürlich (wie jede Studio-Version) perfekter und geschliffener.

English

The B-side of the LP ‚Meddle‘ by the British rock group Pink Floyd from 1971 is occupied entirely by the track ‚Echoes‘. A piece that completely blew me away at the time – actually still does, although I’ve certainly heard it two hundred times and the impression is still comparable. The cover caused some guesswork. In my record store, after turning the cover over several times, I said meaningfully, ‚That’s the part of an ear with an ear canal,‘ whereupon I got a discount on my next purchase. In an online store this is ‚probably‘ no longer possible…

I consider ‚Echoes‘ with the distinctive Roger Waters bass, Rick Wright’s keyboard and smooth voice, Nick Mason’s gritty drums, David Gilmour’s vocals and experimental guitar, the electronic echo effects and overall a milestone in rock music. With good headphones in a darkened room – insanity…. The ‚Atom Heart Mother‘ was the first album of the ‚Floyds‘ that I couldn’t get out of the amazement, but with Echoes the amazement turned into a rising enthusiasm that lasts until today.

Is this nostalgia, which is supposed to suggest a perceived lack of the present time? That may be all – but… Sophistication is timeless. And the entire work of Pink Floyd is sophisticated – very sophisticated. All a matter of taste… right. This kind of music has accompanied me all my life and helped me mentally in many a phase. Just like, for example, Vivaldi, Bach, Beethoven and also Rammstein (the Sun). A completely mixed genre palette. If the mentally heard correctly and ‚pleasing‘ assesses, then it does not matter whether it is classical, pop, rock, metal, jazz or whatever – then you identify with it to the extent that you want to and will listen to it repeatedly. Echoes is such a piece for me.

The Youtube video ( https://www.youtube.com/watch?v=y-E7_VHLvkE&list=PLFDA8SD1ocxnjWgQ6LKQv7rVlc_-RaPnX ) of the Pink Floyd -Live performance, Part I +II, in Pompeii will give an impression. The studio version on ‚Meddle‘ seems of course (like every studio version) more perfect and polished.

Lady in black…


(English below)

(Deutscher Song-Text weiter unten)

Deutsch

Ken Hensley, die treibende Kraft der RockGruppe Uriah Heep, schrieb den Song ‚Lady in black‘, der im Oktober 1970 eingespielt wurde. Pazifistisch wie der Protestsong meiner Jugendzeit, ‚Eve of Destruction‘ von Barry McGuire; aber eher lyrisch und nicht so knallhart wirkt ‚Lady in black‘ -trotz der einfachen und monotonen Riffs und Refrains- akustisch eingängig und durchaus ‚lagerfeurig‘.

Ken Hensley († 4. 11.2020)

Achtet man gezielt auf den Text, dann schleicht sich eine andere Wahrnehmung ein. Im Netz habe ich eine Deutsch-Übersetzung gefunden, die ich für recht gelungen halte. Text und Song zusammen sind eine Erfahrung mit wohligem Gänsehauteffekt. (Für mich jedenfalls). Das war der Zeitgeist der Jugend Ende 60 / Anfang 70. Zuerst der Text in Englisch und weiter unten die deutsche Übersetzung, deren Verfasser ich nicht erforschen konnte.

English

Ken Hensley, the driving force of the rock group Uriah Heep, wrote the song ‚Lady in black‘, which was recorded in October 1970. Pacifistic like the protest song of my youth, ‚Eve of Destruction‘ by Barry McGuire, but rather lyrical and not so hard-hitting, ‚Lady in black‘ -despite the simple and monotonous riffs and the chorus- seems acoustically catchy and quite suitable for a campfire.

If one pays attention specifically to the text, then a different perception creeps in. On the net I found a German translation, which I consider quite successful. Lyrics and song together are an experience with goosebump effect. (For me, anyway). This was the zeitgeist of youth in the late 60s / early 70s. Here are the lyrics in English and further down the German translation, whose author I could not research.

here the original text :

She came to me one morning

One lonely sunday morning Her long hair flowing
In the midwinter wind

I know not how she found me For in darkness I was walking And destruction lay around me From a fight I could not win Ah ah ah …

She asked me name my foe then I said the need within some men To fight and kill their brothers Without thought of love or god And I begged her give me horses To trample down my enemies

So eager was my passion To devour this waste of life Ah ah ah …

But she wouldnt think of battle that Reduces men to animals
So easy to begin
And yet impossible to end

For shes the mother of our men Who counselled me so wisely then I feared to walk alone again
And asked if she would stay
Ah ah ah …

Oh lady lend your hand outright And let me rest here at your side Have faith and trust
In peace she said

And filled my heart with life There is no strength in numbers Have no such misconception But when you need me
Be assured I wont be far away

Ah ah ah …

Thus having spoke she turned away And though I found no words to say I stood and watched until I saw
Her black coat disappear

My labour is no easier
But now I know Im not alone
I find new heart each time
I think upon that windy day
And if one day she comes to you Drink deeply from her words so wise Take courage from her
As your prize

And say hello from me

Bild: Wikipedia | Ken Hensley († 4. 11.2020)

Deutsch

Dame in Schwarz


Sie kam zu mir an einem Morgen, an einem einsamen Sonntagmorgen,
ihr langes Haar wehte im winterlichen Wind.
Ich weiß nicht wie sie mich gefunden hat,

denn ich wanderte im Dunkeln,
und Zerstörung lag um mich herum, von einem Kampf den ich nicht gewinnen konnte.

Sie fragte mich dann nach dem Namen meines Widersachers.
Ich sagte sie brauchen drinnen paar Männer
um zu kämpfen und ihre Brüder zu töten ohne an Liebe oder Gott zu denken.
Und ich flehte sie an, mir Rosse zu geben um meinen Feind niederzutrampeln,
so entfacht war meine Leidenschaft danach, diese unnützen Leben zu verschlingen.

Sie jedoch dachte nicht an eine Schlacht, die Männer zu Tieren macht,
die so einfach anzufangen, jedoch so unmöglich zu beenden ist.
Denn sie, die Mutter aller Menschen, hatte mich so weise beraten, sodaß
Ich mich fürchtete wieder alleine zu gehen und sie zu bleiben bat.

„Oh Dame, reiche mir deine Hand,“ rief ich, „Oh, laß‘ mich hier an deiner Seite ausruhen.“
„Glaube und vertraue mir,“ sagte sie und erfüllte mein Herz mit Leben.
Es gibt keine zahlenmäßige Stärke. Ich hege keine solchen falschen Annahmen.
Wenn du mich jedoch brauchst, sei versichert, dass ich nicht weit entfernt sein werde.“

Nachdem sie so gesprochen hatte, drehte sie sich um und obwohl ich keine Worte zum Sprechen fand
Stand ich da und schaute, bis ich ihren schwarzen Umhang verschwinden sah.
Meine Mühen sind dadurch nicht leichter, aber ich weiß jetzt, dass ich nicht allein bin.
Ich fasse neuen Mut jedesmal wenn ich an jenen windigen Tag denke.
Und wenn sie eines Tages zu dir kommt, so labe dich an ihren (ach so) weisen Worten.
Fasse Mut als ihre Belohnung und grüße sie von mir.

Der Zahn der Zeit…..(Screenshot) .Ken Hensley († 4. 11.2020)

‚Metaversum‘, virtuelle Welten … ‚Metaverse‘, virtual worlds …


(English below)

Deutsch

In der Zeit mit piependen Modems, lange vor Smartphones und Tablets, erschien der Cyberpunk-Thriller Snow Crash von Neal Stephenson. Ein unglaubliches Hirngespinst zu der Zeit. Eine Dystopie. Es war das Jahr 1992. Die USA sind in kleine Stadtstaaten zerfallen. Staatliche Institutionen sind zu Privatunternehmen geworden und bieten ihre Dienste gegen entsprechendes Geld an. Also Anarchie. Stephenson selbst sagte: „…Mist, den ich mir ausgedacht habe“.

Ja… diesen Roman, diesen ‚Mist‘, habe ich nicht gelesen. Darüber las ich in der FAZ. Nun… ebenfalls las ich, dass Facebooks Bestrebungen ziemlich genau in die beschriebene Richtung gehen; sicherlich nicht mit dem Ziel kleiner Stadtstaaten in den USA… Die Erschaffung virtueller Onlinewelten steht da auf der Agenda. Virtuelle Welten auf Spielebasis, in die eingetaucht und mit virtuellen Avataren eine Art Scheinleben .. oder ‚Möchte-gern-Leben‘ der Realität entfleucht werden kann. Mit allem Drum und Dran, wie im richtigen Leben, nur – virtuell.

Matrix

Das ist schon heute in den Gamingwelten fast alles möglich, nur nicht so ausgereift und perfekt wie gedacht und geplant. Dabei denke ich an das Star Trek ‚Holodeck‘, nur ohne physische Präsenz. Eine Art Traumwelt also. Die Frage bleibt: ‚Wohin führt das und was macht das mit den Spielern, wenn man die denn noch so nennen will?‘. Die Spieler sollen Bewohner genannt werden. Facebook betreibt keine Forschung und Entwicklung, wenn keine Profit- und Machtinteressen dahinter stehen. Die Vorstellung, dass die Datenkrake der Gegenwart den nahezu vollständigen Zugriff auf die User/Bewohner schlechthin dann haben würde, ist nahezu gruselig. Wenn das wieder so aus dem Ruder läuft, wie mit dem Facebook-Konzern heute, dann ist im Vergleich die Gegenwart ein Murmelspiel. Soll heißen: Ohne Kontrolle, Regeln und Überwachung solcher Entwicklungen kann das durchaus in Richtung Anarchie führen, da sich Virtuelles und Reales schnell vermischen und Verhaltensgrenzen eingerissen werden können.

Für sowas die Bezeichnung ‚Metaversum‘ zu benutzen erinnert mich an die völlig missratene Bezeichnung ‚Querdenken‘. Beide Begriffe kokettieren mit anspruchsvollen Denkweisen und entsprechenden Hypothesen. Beides ist in dem hier behandelten Thema nicht zu erkennen. Die großen und bestimmenden Internetkonzerne (Facebook, Google und so weiter) sind an die Leine zu nehmen, indem sie genauestens beäugt werden und ihr Treiben rechtlich in die Schranken verwiesen wird.

Traumwelten sind nach meiner Wahrnehmung dann ‚real‘, wenn sie Träume bleiben…

English

In the days of beeping modems, long before smartphones and tablets, Neal Stephenson’s cyberpunk thriller Snow Crash was published. An incredible fantasy at the time. A dystopia. The year was 1992. The U.S. had broken up into small city-states. State institutions have become private companies and offer their services for appropriate money. In other words, anarchy. Stephenson himself said, „…crap I made up“.

Yes… I have not read this novel, this ‚crap‘. I read about it in the FAZ. Well… I also read that Facebook’s efforts are going pretty much in the direction described; certainly not with the goal of small city-states in the USA. The creation of virtual online worlds is on the agenda there. Virtual worlds based on games, in which virtual avatars can be immersed and a kind of illusory life … or ‚would-be life‘ can be escaped from reality. With all the trimmings, just like in real life, only virtual.

Almost everything is already possible in the gaming worlds today, just not as mature and perfect as thought and planned. I’m thinking of the Star Trek ‚holodeck‘, only without a physical presence. A kind of dream world. The question remains: ‚Where does that lead to and what does that do to the players, if you still want to call them that?‘ The players should be called residents. Facebook does not conduct research and development if there are no profit and power interests behind it. The idea that the data octopus of the present would then have almost complete access to the users par excellence is almost creepy. If this gets out of hand again, as it has with the Facebook group today, then the present is a game of marbles in comparison. In other words, without control, rules and monitoring of such developments, it could well lead to anarchy, since the virtual and the real can quickly mix and behavioral boundaries can be torn down.

To use the term ‚metaverse‘ for something like this reminds me of the completely misguided term ‚lateral thinking‘. Both terms flirt with sophisticated ways of thinking and corresponding hypotheses. Neither can be seen in the topic under discussion here. The large and dominant Internet corporations (Facebook, Google and so on) must be put on a leash by keeping a close eye on them and putting their activities in their place legally.

In my perception, dream worlds are ‚real‘ when they remain dreams….