Überkonsum… Overconsumption…


(English below)

Deutsch

Das Wort beschreibt die Art Konsum, die über das Regenerierbare in unserem Lebensraum hinausgeht. Das ist mehr oder weniger bekannt. Nicht nur der Fleischkonsum, die Mobilität, der Stromverbrauch durch elektronische Geräte und der weltweiten Server, Streaming, Licht, Verkehr und das sogenannte ‚Sonstige‘ sind Beschleuniger des Klimawandels. Es ist das, was all das auslöst: Das Mitlaufen und das ‚Haben-Wollen‘, mit ausgelöst durch die nahezu zwangssuggerierten Bedenken oder sogar Ängste, etwas Neues zu verpassen – nicht mehr aktuell zu sein. Also Glück durch Konsum? Was für ein Unsinn. Der ökologische ‚Fußabdruck‘ eines Menschen in einem armen Land dieses Planeten ist nicht deshalb besser als der in diesem Land, weil der bescheidener ist, sondern der mangelnde oder nicht einmal vorhandene Wohlstand. Da wird das geflickt und repariert, was hier einfach entsorgt wird und die Müllberge steigen lässt. Da ist das ‚must-have‘ eine Illusion, denn das in unserer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft Mögliche kann man sich da einfach nicht leisten.

Natürlich will ‚man‘ solche Lebenssituationen in einem Wahlstandsstaat nicht. Nur … müssen es ständig neue Klamotten, zwanzig Paar Schuhe, alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone oder alle paar Jahre ein neues Auto sein? Die Ironie der aktuellen Klimaproblematik ist, dass die reichen Länder sich an die Mentalität der sog. Entwicklungsländer erinnern sollten oder sogar müssen, denn nicht nur sie sind davon betroffen, sondern eben auch die armen Länder, in denen die Zutaten prekär generiert werden, die den Wohlstand und den Konsum der reichen Länder erst ermöglichen.

Nicht die noch so hoch auflösenden Bildschirme sollten die Menschen in ihrem Konsum maßgeblich manipulieren, sondern das Bewusstsein darüber, dass alle in einem Boot oder im Raumschiff Erde sitzen. Eine solche PR zur Prime-time? Wer will das ständig sehen? Den ‚Part‘ werden Starkregen, Fluten, Hitzewellen, Riesenfeuer, Hurricanes, Tornados usw. übernehmen – oder haben es schon…

Das ist das Ergebnis, wenn Wohlstand in erster Linie den Überkonsum finanziert. Die Verteilung des Geldes von unten nach oben durch Regierungen reicher Staaten zu immer mehr Wachstum und Konsum ist eine Farce. Das ist wie in meinem Artikel ‚Drei Jogger‘. Hier der direkte Link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

Die Lösung im Kontext: ‚Kritischer sein, weniger kaufen und das, was man hat, länger nutzen!‘

English

The word describes the kind of consumption that goes beyond what can be regenerated in our habitat. This is more or less known. Not only meat consumption, mobility, power consumption by electronic devices and the global server, streaming, light, traffic and the so-called ‚other‘ are accelerators of climate change. It is what triggers all this: the running along and the ‚wanting to have‘, co-triggered by the almost force-suggested concerns or even fears of missing out on something new – of being out of date. So happiness through consumption? What nonsense. The ecological ‚footprint‘ of a person in a poor country on this planet is better than that in this country not because that is more modest, but because of the lack of or even non-existent prosperity. There is the mending and repairing of what is simply disposed of here and causes the mountains of garbage to rise. The ‚must-have‘ is an illusion, because you simply can’t afford what is possible in our affluent and throwaway society.

Of course, ‚one‘ does not want such living situations in an electoral state. But … does it have to be constantly new clothes, twenty pairs of shoes, every 1-2 years a new smartphone or every few years a new car? The irony of the current climate problem is that the rich countries should or even must remember the mentality of the so-called developing countries, because not only they are affected by it, but also the poor countries, in which the ingredients are precariously generated, which make the prosperity and consumption of the rich countries possible.

It’s not the screens, no matter how high-resolution, that should significantly manipulate people’s consumption, but the awareness that everyone is in the same boat or spaceship Earth. Such PR at prime time? Who wants to see that all the time? The ‚part‘ will be taken over by heavy rain, floods, heat waves, giant fires, hurricanes, tornadoes etc. – or already have….

This is the result when prosperity primarily finances overconsumption. The distribution of money from the bottom up by governments of rich countries to ever more growth and consumption is a farce. This is like my article ‚Three Joggers‘. Here is the direct link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

The solution in context: ‚Be more critical, buy less and use what you have longer!‘

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