Alleinstellungsmerkmale…


Arbeitsrecht und ‚Kirche‘ allgemein…

Die Kirche… eine Institution des religiösen Glaubens nahezu jedweder Art oder ’nur‘ eine sich offensichtlich marginal unterscheidende Vereinigung von Menschen, die an Nichtsichtbares, Hoffnungen, Perspektiven und letztlich Erlösung durch den jeweiligen Gott (noch personifiziert gedacht) glauben und auch mehr oder weniger dem Gedankengut folgen, obwohl es nicht auf tatsächlichem Wissen basiert. Glauben heißt eben auch Nichtwissen. Mystisch und definitiv nicht mit wissenschaftlichen Mitteln beweisbar und bleibt damit faktisch spekulativ. Das ist keine Blasphemie sondern Realität. Die Religion -welche auch immer- ist damit eine Fiktion und das Produkt menschlicher Phantasie und dessen Hoffnung auf Erlösung und Befreiung der Beschränkungen der menschlichen Existenz, die auch das Herrschen über gedacht ‚untergeordnete‘ Lebensformen beinhaltet und rechtfertigt, weil sich die Spezies Mensch als die Krönung des irdisch Existierenden empfindet und sich entsprechend verhält. –

Weil alles so ’schön‘ unbeweisbar und prinzipiell spekulativ ist, sind Manipulationen des Denkens Türen und Tore geöffnet. Je mehr Anhänger eine Glaubensrichtung hat, je mächtiger und ‚vorbildlicher‘ werden die ‚Anführer‘. Das ist in (fast) allen Bereichen so. Das aktuelle Beispiel:

2019. Februar. Deutschland. Kirche und Arbeitsrecht. Die dritte Gewalt (Judikative) im Staate greift in das Kirchenrecht ein. Gemeint ist die Kirche als Arbeitgeber und damit deren Sonderrolle im Arbeitsrecht. An dieser Stelle sollen keine Statistiken oder sonstige Konkretisierungen folgen, die in den Medien nachgelesen werden können, sondern eine grundsätzliche Betrachtung dessen thematisiert werden.

Die Forderung an einen Arbeitnehmer einer kirchlichen Institution, kirchenkonform zu denken und zu handeln (?), also deren Direktiven folgend, war und ist Bedingung für eine Anstellung, welcher Art kirchlicher Trägerschaft auch immer. Das muss allerdings nicht immer mit der allgemein gültigen Rechtssprechung konform sein. Z.B. wenn ein Chefarzt in einer Klinik mit katholischer Trägerschaft ein zweites Mal heiratet, was nach katholischer Definition und Vorgabe nicht ‚erlaubt‘ ist und eine Entlassung zur Folge hat. Das ist ein Eingriff in die persönliche Entscheidungsfreiheit eines Menschen und seiner ‚Würde‘. Früher nannte ‚man‘ sowas = ‚Kadavergehorsam‘.

Das die Rechtssprechung zugunsten des Chefarztes entschied, ist nicht nur begrüßenswert, sondern einfach nur logisch! Die eigene Rechtsauffassung (gemeint ist hier die katholische Kirche) als Parallele zur allgemein gültigen Rechtssprechung (Judikative) ist eine nicht mehr zeitgemäße Tolerierung der Auffassungen einer ‚Interessengemeinschaft‘ und deren Rolle in der Gesellschaft. Mit dieser Aussage ist der Rahmen für eine Anpassung  -oder Aufhebung-  einer separaten Rechtsgültigkeit und deren Tolerierung noch weiter zu spannen. In der Konsequenz wäre das dann tatsächlich das Ende des Kirchenrechts im Sinne der alleinigen Gültigkeit des allgemeinen Rechtes. Die tieferen Abarten (Zölibat, Verbot der Folgeehe, keine Frauen als Priester, Sexualität, Verhütung, Abtreibung etc.) eingeschlossen. Mit welchem Recht die freie Entfaltung und Entscheidungsfreiheit und damit die Würde eines Menschen (Artikel 1 /Grundgesetz) an traditionsgebundene Vorbedingungen geknüpft werden, sollte in der Istzeit keine Frage mehr sein. Bislang siegte noch die (religiöse) Spekulation über die Realität.

Keine andere Interessengemeinschaft in diesem Lande kann erwarten, dass ihre ‚Beiträge‘ vom Staat eingezogen werden (Kirchensteuer)  oder … die die Duldung nicht den Menschenrechten konformen Vorgaben zur Mitgliedschaft einfach praktizieren. Moment: Jäger|innen dürfen das, weil Tierrecht kein Menschenrecht ist und Tiere juristisch ‚Sachen‘ sind. Leben ist eben nicht gleich… Leben. –

Das Vorherige liest sich sicherlich sehr kirchenfremd. Ist es auch, obwohl das nicht den sogenannten ‚Glauben‘ an sich betrifft. Wie oben gesagt, heißt Glauben Nichtwissen. Niemand darf sich darüber hinwegsetzen und für seine Postulate Gefolgschaft voraussetzen und erwarten oder sogar mit der Spekulation auf Angst (Hölle!) das Gefühl eines heilbringenden Erlösergedankens Druck auf Gefolgschaft und letztlich Hörigkeit erzeugen. Solche Alleinstellungsmerkmale dürfen keine mehr sein.

Hier plädiere ich ganz klar dafür, das Kirchen sich aus eigenen Kraft im Sinne der 30 Artikel der UNO-Menschenrechtscharta anpassen und reformieren. Sie sind kein ‚Staat im Staate‘ mit Sonderrechten und eigener Rechtsprechung und entsprechender Praxis. Sie sind Institutionen des Glaubens und nicht des Wissens, und sie sollten das blendende Kokettieren mit der suggerierten Nähe zu ihrem Gott und der daraus abgeleiteten Kompetenz unterlassen. Fazit: Sie wissen ES auch nicht besser … können ihr vorgegebenes Mehrwissen allerdings ‚besser‘ und in ihrem Sinne zielführender ‚verkaufen‘.

Mein Gott ist keine Person, sondern ein ‚Alles in Allem‘. (Siehe Futur X – Die freie Auswahl)

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

 

 

 

Herrscher über Leben und Daten…


In der Süddeutschen Zeitung las ich heute (04.01.2019) einen Artikel, in dem über ein gemeinsames Essen von und bei Mark Zuckerberg (Facebook/What’sApp/Instagram) und dem Twitter-Chef Jack Dorsey im Jahre 2011 berichtet wird. Das ist nichts Besonderes. Doch… die Details dazu, also was serviert wurde, bedarf des Vergleiches mit der eigenen Kompatibilität dazu im Hinblick auf die dargestellte Achtung oder Nichtachtung des Lebens ansich. Also der eigenen Einstellung zum Leben jedweder Art. Wer mich kennt, der weiß, dass das gar nicht kompatibel sein kann. –

Um was geht es? Den Angaben des Twitter-Chefs in einem Interview mit dem amerikanischen ‚Rolling Stone‘ zufolge, gab es ‚Ziege‘ … , die Zuckerberg eigenhändig nach Einsatz eines Elektroschockers mit einem Messer getötet hatte. Das weitere Vorgehen überließ er dann Anderen. Dorsey antwortete auf die Frage, ob es denn geschmeckt habe, dass er nur seinen Salat aß.

Hintergrund für die Aktion Zuckerbergs (das Töten der Ziege) war, dass dieser ein Jahr lang nur ‚etwas‘ aß, was er selber getötet hatte. – Das deckt sich mit der Aussage, dass das Essen von getöteten Tieren nur dem zustehe, der selber in der Lage ist, ein Tier zu töten. Also Konsequenz? Aus der Sicht – ja. Nur … Die Antwort ist zu leicht und zu oberflächlich.

Ich will hier nicht die Moralkeule schwingen, wohl aber herausstellen, dass es hier um das Entseelen einer Physis geht. Also Ethik. Und das gipfelt in den sechs W-Fragen : ‚Wer macht Was, Wann, Wie, Wo und Warum? ‚

Fünf davon sind im obigen Text beantwortet. Es beibt das ‚Warum‘.

Zuckerberg ist Milliardär und von Beruf u.a. Datensammler oder umgekehrt. 2,5 Milliarden Menschen nutzen seine apps und vertrauen ihm ihre Daten an. Im Kontext erzeugt das einen ‚merkwürdigen ‚ Beigeschmack. Für mich stellt sich da die konkrete Frage: Kann ‚man‘ so einem Menschen seine mehr oder weniger vertraulichen Daten anvertrauen? Einem, der schon als Student die, die ihm ihre email-Adressen anvertrauten, als ‚Trottel‘ bezeichnete (siehe vorherigen Beitrag) und der nunmehr als Tiermörder aus niederen Beweggründen bezeichnet werden kann/darf. Als jemanden, der einem Spleen oder einer fixen Idee als Pseudo-Rechtfertigung seines Handelns folgt und damit als konsequenter Macher gelten möchte – nein will? Einer, an dem man hochschaut, der Vorbild zu sein vorgibt und sich als Herrscher über Leben und Tod darstellt? Eine Inszenierung nahezu grenzenloser Macht… einer, dem die Achtung vor dem Leben jeglicher Art ’scheißegal‘ ist. Es sind ja nur Nutztiere ohne Seele, wie es noch allgemein gesehen und gehandhabt wird… Jemand, der die Verwerflichkeit seines Charakters nicht nur überspielt, sondern als ’stark‘ inszeniert und das ohne erkennbare Empathie dem Leben gegenüber. Einem solchen Menschen seine persönlichen Daten anzuvertrauen, ist Poker durch Machtkonzentration..

Die Vorstellung, dass Zuckerberg hin und wieder als Präsidentschaftskandidat ins Spiel gebracht wird, lässt in diesen Zusammenhängen was auch immer erahnen, sofern er so ein Ziel erreichen würde. Wäre das die Quadratur des aktuellen US-Präsidenten? Wie hieß und heißt das noch immer als Metapher: ‚Die Geister, die ich rief…..‘.

Liebe Mitmenschen. Derartige Charaktere gehören nicht auf die Entscheiderbühne – egal welcher Art. Ihr Mummenschanz muss enttarnt und ausgehebelt werden. Politisch durch Wahlen und in Sachen Zuckerberg die Zerschlagung des Facebook-Konzerns.

So etwas ist nicht unbedingt leicht, denn 2,5 Milliarden Menschen nutzen Facebook, What’sApp und Instagram. Diese gigantische Zahl ließe sich durch konsequente und permanente Aufklärung minimieren – oder anders gesagt: ‚Ich träume weiter…‘.

Persönliches Fazit: Ich werde meine Fäden zum Facebook-Konzern kappen. Also in meinem Fall ist das  dann nur noch What’sApp! Happy SMS, email, Telefon, Briefe, persönliche Kontakte etc.. Und das in Kürze.

Die ‚Welt‘ bleibt ohne den bestehenden Facebook-Konzern nicht stehen und bietet auch ohne den gute Verknüpfungen!

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

 

 

 

 

 

 

 

‚The Big Five‘ …


In diesem Falle sind nicht die schwierigsten und gefährlichsten, zu jagenden fünf Tierarten in Afrika gemeint, sondern die fünf Internet-Konzerne: Amazon, Google, Facebook, Apple und Microsoft mit einem Marktvolumen von ca. 3,5 Billionen US-$ und einem Barvermögen (netto) von über 300 Milliarden US-$. Zahlen, die die Vorstellungskraft mehr als strapazieren. (Die Zahlen sind diversen Angaben frei dem Internet entnommen).

Das ist Statistik. Wo sind die Probleme?

Die Bedarfsweckung und das Marketing sind Grundsäulen der Verführung. Das gilt für Hard- und Software und Dienstleistungen zugleich. Ein neues Smartphone, ein neuer Rechner; also ein neues Gerät nahezu jedweder Art, wird als ‚must-have‘ verkaufspsychologisch im Höchstmaße nahezu ohne Budgetierung der Kosten angepriesen. Dem (potentiellen) Kunden wird mit aggressiver Werbung suggeriert, dass er dann dem Zeitgeist entspricht, wenn er sich dahingehend ständig aktualisiert (männlich, weiblich und *). Die bequeme Zustellung von Produkten am Tag nach der Onlinebestellung ist – bequem.

Hier soll es mir um eine sich auftürmende Folge daraus gehen: Machtkonzentration durch das Sammeln von Daten der Nutzer. Metadaten, Nutzerverhalten usw. werden gespeichert.. Die plattesten ‚Argumente‘ ( z.B… ‚ich habe nichts zu verbergen‘ etc.) müssen nicht mehr kommentiert werden, da sie nicht Halb- sondern reines Unwissen sind.

Beispiel Facebook:                                                                                                                  Zuckerbergs Facebook beweist aktuell wieder seine wahre Absicht: Die Durchleuchtung der Nutzer und das damit verbundene Absaugen ihrer Daten und ihres Nutzerverhaltens zwecks Erstellung von Profilen und das Generieren von Profit durch Werbung. Gut, wird man sagen; das ist das Geschäftsmodell des Konzerns – doch… allein die Vorstellung, dass nun plattformübergreifend Facebook mit What‘sApp und Instagram verbunden sein sollen, ist eine gefährliche Konzentrierung, die zum Missbrauch einlädt. Das will ich hier nicht direkt unterstellen, doch … genau da liegt die Gefahr. Die Daten von 2,5 Milliarden Menschen werden somit zusammengeführt. Bei der Übernahme von What’sApp (WA) sagte Zuckerberg, dass er Facebook und WA nicht verknüpfen wolle und sagte das zu. Das war eine falsche Angabe. Dann brach er sein Versprechen und tat genau das. Die Strafe der EU (110 Millionen €) wurde wohl aus der Portokasse gezahlt. Nun kommt noch Instagram dazu. Datenleaks und Fakenews gepaart mit einer nicht mehr verstehbaren Unternehmenskultur in der Grauzone sind alles andere als vertrauenswürdig. Es wird also gelogen und betrogen und die Nutzer halten das alles für irgendwie dazugehörig und bleiben an der ‚Leine‘, obwohl mit ihren Daten jongliert und gehandelt wird. Das wird dann ‚maßgeschneiderte Werbung‘ genannt.

Entlarvend ist ein Zitat Zuckerbergs aus seiner Studentenzeit, als er gefragt wurde, wie er es geschafft hat, über zweitausend Emailadressen zu sammeln: Hier seine damalige Antwort; „Die Leute vertrauen mir. Was für Trottel.“

Das zeigt, dass die Angaben des Facebook-Konzerns so gut wie nichts wert sind. Sind das noch Taschenspielertricks auf Milliardenniveau?

Nun zur Gefahr: Es ist gefährlich, wenn der einzelne Bürger nicht mehr weiß, wer etwas über ihn weiß. Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ist so ein Mittel der Kontrolle und Verhinderung von Datenmissbrauch durch Konzentration und Kommerzialisierung.

Im Facebook-Konzern verschmelzen Daten von Facebook, What‘sApp und Instagram zu einem Wissen, das -ohne Schwarzmalerei- ein Angriff auf die Demokratie sein kann und sein wird, weil Verführung menschlich ist und Macht eine Droge sein kann oder ist.

Aus der Sicht sollte es erwogen werden, einem solch unüberschaubaren Konzern Zügel anzulegen, indem man ihn wieder aufteilt oder gar zerschlägt, bevor die Hürden dafür höher werden!

Mein Fazit:                                                                                                                                                   Meinen Facebook-Account habe ich vor ca. 2 Jahren löschen lassen, wobei ich weiß, dass Spuren im Netz für ‚immer und drei Tage‘ irgendwo gespeichert sind. Instagram habe ich nie genutzt. Was ist mit What’sApp? Bereits zweimal habe ich die app gelöscht und mich ordentlich abgemeldet und eine Bestätigung dafür erhalten. Zweimal habe ich es wieder aktiviert und festgestellt, dass alle Daten und Accounts wieder vorhanden waren. Das bestätigt meine o.g. Bedenken und Befürchtungen. In den jeweiligen Zwischenzeiten war ich per SMS,Telefon, email und persönlich zu erreichen. Diesen Status strebe ich wieder an !

Abschließend soll noch angefügt werden, dass (nicht nur) meine Vorstellung von der Zerschlagung des Facebook-Konzerns nicht nur diesen meint, sondern alle anfangs genannten  „BIG FIVE“  ! 

Jeder hat das Recht, das hier Gesagte anders zu sehen. Mein den vorherigen Beitrag abschließendes Zitat füge auch hier wieder an :

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

‚Lady in black‘ …


Vor 4 Jahren schrieb ich hier einen Artikel über meine alte Computerhardware, die immer noch funktioniert und nicht kaputt zu kriegen ist. U.a. über das Apple Powerbook G3 firewire, Codename ‚Pismo‘. Ein echter Oldtimer … und einer der schönsten (für mich jedenfalls). Die sog. ‚Specs‘ muten heute an, als wäre von einem Dinosaurier die Rede:  500 MHz. und mittlerweile -aufgerüstet- das Maximum an RAM: 1 GB !

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Mit diesem Gerät hat der Hersteller (Apple) bewiesen, dass Computer benutzerfreundlich konzipiert und unter die Leute gebracht werden können. Das Innenleben ist vollständig zugänglich. Zwei Einschübe erlauben den Betrieb von zwei Akkus, die ‚hot-swappable‘ sind; also im laufenden Betrieb einer davon entfernt und gegen ein DVD-Laufwerk getauscht werden kann, ohne dass die Kiste abstürzt! Nicht alles Alte ist überholt. Nur … der Zeitgeist hat sich geändert. Nachhaltigkeit ist wohl nicht mehr in der Imposanz anzutreffen. (Neue MacBook Pro in der Preislage meines Pismo -also ca. 3-5 Tsd. € je nach Ausstattung- haben Bildschirm- und weitere Probleme, allgemein nicht mehr zugängliches Innenleben etc.).
Nach 19 Jahren hat sich dieses zauberhafte Gerät eine ‚Wellnessanwendung‘ verdient : eine SSD. 128 GB Speicherkapazität  -genauso wie 1 GB RAM-  waren vor 19 Jahren in einem Laptop noch gar nicht möglich. Wie hat meine ‚Lady in Black‘ darauf reagiert? Nach dem Einbau der SSD  (gekauft aus Irland für 95 €) und dem Einschalten flog der Ladebalken von links nach rechts. Ich traute meinen Augen nicht. Das übertraf die Erwartungen. –

In den Anwendungsprogrammen (Word/Excel etc.) ist mit der SSD in der alten Hardware kein langsameres Arbeiten im Vergleich zum wesentlich neueren MacBook Pro zu erkennen, ob man es glaubt oder nicht. Unter Mac OS 9 und dem damaligen MS Office 2001 ist Erstaunliches zu sehen: Die Oldies sind schneller als die aktuelle Hard-und Software. Woran liegt das? Ganz eindeutig an der ‚Überfrachtung‘ der neueren Office-Suite, die wesentlich mehr -meistens nicht benötigten- ‚Krims-Krams‘ laden muss. Da bin ich doch gerne temporär unmodern. –

Diese Aussagen passen genau in das Konzept von iFixits Reparaturmanifest:

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Das ist natürlich nicht im Sinne der Hersteller. Diesem Planeten käme das allerdings zugute – so wie die SSD meiner ‚Lady in black‘.

‚Schneller, höher, weiter‘ ist nicht das Konzept der Zukunft. Nachhaltigkeit ist recoursenschonend im Hinblick auf den Zustand dieses blauen Planeten.

Darüber zielführend nachzudenken, führt zu der Frage, warum z.B. ein funktionierendes Smartphone nach 2 Jahren -im Sinne der Hersteller- gegen ein neues ausgetauscht werden sollte. Das gilt für sicherlich alle technischen Gerätschaften. Das ist ‚Denkstoff‘ für jeden.

 

 

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

7645 Lügen …


7645 Lügen … in zwei Jahren …

Das klingt wie … eine Lüge. Ist aber sicherlich keine … jedenfalls nicht in vollem Umfang.

Die ‚Washington Post‘ hat zur Halbzeit der Präsidentschaft Trumps diese Zahl veröffentlicht. Ob bewusst gelogen, halb bewusst, halbwissend oder vorsätzlich; da ist alles drin, wie es heißt. Das entspricht 11 Lügen pro Tag. Einer der mächtigsten Menschen dieses Planeten ist demnach die amerikanische Version des bekannten Friedrich Freiherr von Münchhausen, dem die Geschichten des ‚Baron Münchhausen‘ angedichtet werden.  Das ist der, der auf einer Kanonenkugel ritt. Die markante Lüge. Die Vorstellung, dass zu dessen Zeit bereits Twittern möglich gewesen wäre, lässt ahnen, dass der Münchhausen solche ‚fake-jokes‘ weltweit und synchron über den Planeten Erde (oder noch weiter?) verbreitet hätte. Ob er wohl an die anfangs genannte Zahl herangekommen wäre? –

Ist es wirklich so schwer, einen lügenden Präsidenten zu entmachten und zu entzaubern, der Zugriff auf eines der größten Atomwaffenarsenale der Erde hat. Solche Sätze klingen immer noch irgendwie harmlos und distanziert. Spricht ‚man‘ das aus, wie ‚man‘ es denkt, dann hört sich das ganz anders an und liest sich ganz anders: Das ist -nach meiner Meinung- ein egomaner Unhold, der ca. 800.000 Staatsbedienstete in existenzbedrohende Lebenssituationen führt und das alles in Kauf nimmt, um seinen geistigen ‚Bullshit‘ zu realisieren. Eine Egomanie also. {(Ich .. Raserei) -Duden-}. Unkontrolliert, undifferenziert, beleidigend und krankhaft selbstbezogen. Im ‚Wilden Westen‘ waren das Irre mit locker sitzender ’45-er‘ und zuckender Augenbraue.

‚Er will doch nur spielen…‘. Nur – das ist kein Kinderspiel oder das Kläffen eines großen Hundes, nein, es ist für diesen US-Präsidenten ein körperlich erwachsenes, alterspubertierendes Spiel ‚Streichholz und Benzinkanister‘. Für ihn ist die Welt noch –oder wieder– eine Scheibe.

„Amerika … wake up!“

 

The Wall … Die Mauer


Der Duden listet drei Definitionen einer Mauer auf:                                                                              1. a)  Wand aus Steinen und Mörtel / b) Berliner Mauer                                                                                                                                                                                                                                                                   2.  Hindernis im Pferdesport                                                                                                                       3.  Beim Fußball, Handball          

Für mich fehlt da noch eine Weitere:

„The Wall“ (Pink Floyd). 

Natürlich gibt es da noch diverse Andere, wie z.B. die Chinesische Mauer etc..

Und in der Jetztzeit geistert das noch einzulösende Wahlversprechen des US-Präsidenten Trump durch die Medien und die politisch damit verbundenen Folgen: Die Mauer an der Grenze der USA zu Mexiko für um die vier Milliarden US-Dollar. Dieser Präsident lässt es darauf ankommen, dass Hunderttausende (Behörden,Beamte,Staatsbedienstete,Insitutionen) ohne monatliches ‚Gehalt‘ ihren finanziellen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen können und ganz einfach absehbar nicht mehr wissen, wie sie sich und ihre Familien ernähren können. Die Rede ist hier von einem der reichsten Gesellschaften dieses Planeten (ca. 328.000.000 Einwohner). Zugespitzt: Die Egomanie eines Einzelnen nimmt für dessen geistige Niederfrequenz durch den andauernden ‚Shutdown‘ genannten Machtmissbrauch eine ganze Nation mit internationalen Folgen in Geiselhaft. Missbraucht er denn seine Macht? Ich bin mir nicht sicher, dass das alles im Sinne der steuerzahlenden US-Staatsbürger ist, wenn ein gewählter Präsident im eigenen Lande sein unsinniges. inhumanes  Wahlversprechen (Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko) brachial durchzusetzen versucht, um in der Wählergunst zu sein und zu bleiben. Existentiell abstürzende Familien werden dann wohl als Kollateralschäden in Kauf genommen. Diesen Mann weiterhin die nationale und internationale Politik bestimmen zu lassen, ist nicht im Sinne der Gründerväter der 1788 ratifizierten Verfassung der USA und nicht im Sinne dieses Planeten und dessen Flora und Fauna.

Ist es eine Binsenweisheit, zu sagen, dass Lügen und all die Leid und Tod verursachenden ‚Dinge‘ irgendwann zurückkommen? Die ‚Verstrickungen‘, also die Lügenkonstruktionen, in denen sich dieser Mann sogar noch aalt, sind eigentlich fatal in der Weise, dass sie ihn nicht längst vom Thron seiner Blendungen gestoßen haben. Die Wählerschar, die das alles noch schönredet und mitträgt, erweckt den Anschein, dass dieser Planet tatsächlich noch eine Scheibe ist – in den Köpfen. Glaubwürdigkeit und Verantwortungsbewusstsein sehen anders aus. Es gibt zu viele Beispiele dafür, dass da Inkompetenz, Großkotzigkeit, Blendung usw. einem ‚gestörten‘ Narzissten überlassen wurden und werden, der immerhin den Atomkoffer in seiner Nähe hat und sich so verhält, als sein er der ‚König des Planeten Erde’…

Hier im Blog habe ich es schon einmal geschrieben, dass intelligente Möglichkeiten diesen Irrsinn demokratisch beenden können: Wahlen, Ermittlungen, Enttarnungen, konsequente Nachweise seiner Lügen usw..

Was ist das für ein Bullshit, wenn in der heutigen Zeit ein mächtiger Politiker eine Mauer der Ausgrenzung für ca. vier Milliarden US-Dollar bauen lassen will und sicherlich davon gehört hat, dass in Deutschland nach jahrzehntelangem Gerangel die Berliner Mauer eingerissen wurde und die Menschen erfahren ließ, was Freiheit bedeutet. An deren Grenzübergänge standen sich schon mal Panzer mit scharfer Munition gegenüber und die ‚Lunten‘ brannten.

Es reicht nicht, medienwirksam mit dem nordkoreanischen Machthaber die Hände zu schütteln. Da gibt es nämlich noch so eine scharfe Grenze. –

Fakt ist: Der Bau einer 4-Milliarden-Dollar-Mauer zu Mexiko ist nicht nur eine Verhöhnung der Menschen auf beiden Seiten, sondern der Beweis dafür, dass ein mächtiger Politiker, der das entscheidet, nichts … aber auch gar nichts auf der politischen Bühne als Entscheider zu suchen hat.

Auszug aus „The Wall“ von Pink Floyd:                                                                                                 (Titel: ‚Mother‘)

Mother should I build the wall?
Mother should I run for President?
Mother should I trust the government?
Mother will they put me in the firing mine?
Ooh ah,
Is it just a waste of time?

 

Deutsch:

Mutter, soll ich die Mauer bauen?                                                                                                         Mutter, soll ich für das Präsidentenamt kandidieren?                                                                            Mutter, kann ich der Regierung trauen?                                                                                               Mutter, werden Sie mich als Kanonenfutter verheizen?                                                                          Ooh ah,                                                                                                                                                           Ist das nicht alles ein sinnloses Unterfangen?

                                           

BB-Passport und BB10 und …


Es ist eine Binsenweisheit: Sucht muss nicht immer negativ sein. Das ist ein Satz, den mensch grundsätzlich missverstehen kann und in den wohl meisten Fällen auch muss. Fraglich ist, wann sie beginnt und wann sie tatsächlich existent ist?

Ist schon von Sucht die Rede, wenn Menschen täglich ca. 80, 100 oder noch mehrere Male auf ihr Smartphone schauen oder es nur einfach befühlen oder anschauen? Ist das ein Bedürfnis, ein innerer Zwang, eine Abhängigkeit, eine Identifikation oder gar eine Mensch-Maschinen-Liebe? All das in einem Würfelbecher vereint und umgedreht ausgeschüttet, ergibt die Erkenntnis, dass Alles oder Vieles davon sichtbar wird. Alles bekannt…

Nicht nur ein Mal habe ich mir die Frage gestellt, ob das auch auf mich zutrifft. Dabei erwischt ‚man‘ sich bei dem Versuch, das relativ neutral wahrzunehmen, bei einer Art ‚Schöndenkerei‘, also einem Euphemismus, der einem leichten (oder mehr) Selbstbetrug nahekommt. Die exakte Bestimmung seines eigenen Bezuges zu alldem gelingt zielführend erst dann, wenn das Corpus Delicti nur ein Mal oder gar nicht pro Tag benutzt wird. Einem berufstätigen Menschen ist das wochentags sicherlich nicht möglich – doch … am Wochenende wäre so eine Nagelprobe denkbar.

Zwei Tage ohne Blackberry Passport mit BB10 (Betriebssystem) konnte ich aushalten. Für mich ein überzeugendes Fazit zum vorher Gesagten, doch zugegeben: Die Versuchung, dieses phantastische Teil in die Hände zu nehmen, war nicht zu unterschätzen. – Der Wille hat letztlich die Prüfung bestanden! Die Erkenntnis war beruhigend. –

Hier im Blog gibt es hin und wieder Beiträge zum genannten Blackberry Passport und dem dazugehörigen Betriebssystem BB10. Das hat seinen Grund: Demnächst werden es vier Jahre des Gebrauchs eines solchen Gerätes. Von der anfänglichen Begeisterung und auch Skepsis ist die Skepsis gewichen. Das Gerät hat mich nicht ein Mal im Stich gelassen. Der Akku hält bei meiner Nutzung immer mindestens 2 Tage und die Tastatur hat immer noch den geliebten Druckpunkt. Die zentrale Aussage:

Das Mitschwimmen im ‚Schneller-Höher-Weiter‘ durch Gerätetausch nach einem oder zwei Jahren ist das Ergebnis exzellenten Marketings ohne sich wirklich bewusst zu sein, dass dieser Planet genau das übel nimmt. Ein paar neue ‚Specs‘ mehr und schon sind die potentiellen Kunden im Fangnetz. Nein, es ist nicht nur dieses ein Problem; das sind noch weit mehr solcher Probleme, die dem ‚must-have‘-Zeitgeist auf den Leim gehen. Ein informierter Mensch weiß, wovon hier die Rede ist…

Sucht ist vielfältig… innerer Zwang treibt sie weiter. Die Plünderung dieses Planeten im Zeitalter des Menschen (Anthropozän) bedarf eines Resets in den Köpfen erstmal derjenigen, die ‚das Sagen haben‘ und die destruktiv durch Macht und Kapital den Rest der Menschheit  gefügig hält, um ihre Pfründe nicht zu gefährden. Das ist ’nach-mir-die Sintflut‘- Denken. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt und der Festigung des hohen Lebensstandards und in der Pseudoempathie gegenüber den runzligen Teilen dieses Planeten (Spenden usw.).

Der Rahmen wurde jetzt hier groß gespannt, doch das ist gut so. Eines greift in das Andere. Mein Passport hat an dem Ast der Destruktion ein klein wenig mutgesägt und was erkenne ich daraus: Ganz einfach: Es wird solange genutzt, bis nichts mehr geht!

Bei dem Gedanken und bei der Handlungsweise glätten sich meine Stirnfalten leicht. Es könnte noch wesentlich mehr gedacht und getan werden!

Jeder Anfang (und jedes Dabeibleiben)  ist bekanntlich schwer, doch ohne Anfang kein Fortkommen….

In dem Sinne wünsche ich den Menschen, die diesen Blog besuchen, ein erkenntnisreiches und gesundes Jahr 2019 …….