Perspektivisches Rätsel… Perspective puzzle…


(English below)

Deutsch

Sind das Herdplatten eines nunmehr veralteten Küchenherdes? Mitnichten … es sind die herausstehenden Objektive des neuen iPhone 13 pro. Dieser (mein) Screeshot veranlasste mich, eine solche Frage zu stellen.

Screenshot: Obere Rückseite des iPhone 13 pro

Nun… ich will hier nichts veralbern oder abwerten, doch die perspektivische Ansicht der oberen Rückseite des genannten Smartphones erinnert mich tatsächlich an unseren bewährten Küchenherd. Dessen Alter wird dieses schön anzusehende Ensemble nicht erreichen. Es verdeutlicht allerdings den Schwerpunkt Apples auf die Kamera und nicht -wie ich uneingeschränkt vorziehe- auf die sogenannte Produktivität, sprich das Verfassen von Texten oder Erstellen von Tabellen, übersichtliche Ordnerstrukturen usw..

Wie hier im Blog mehrmals ausgeführt, verwende ich dafür meine Brombeeren (BlackBerrys) mit einer physischen Tastatur und dem aus meiner Sicht besten Betriebssystem für Smartphones, dem BB10, dem am 04.01.2022 das EOL (end of life) beschieden ist.

mein BlackBerry Passport SE

Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer weltweit legt halt den Schwerpunkt auf ‚ha-ha-hi-hi‘, also auf Spiele, Fotos, Messenger usw. und nicht auf sogenannte ‚Business-Funktionen‘. Arbeitsgeräte, wie die BlackBerrys mit einer physischen Tastatur, fallen dem allgemeinen Zeitgeist zum Opfer, weil sie nicht den Profit bringen, den die Geräte mit virtueller Tastatur unter Glas einfahren.

physische Tastatur BlackBerry Passport SE

Nur… ist es Augenwischerei, zu fragen: ‚Wer schreibt schon gerne auf Glas?‘ Der Mainstream folgt den Herstellervorgaben, deren PR und regelrechter Zwangssuggestion des ‚Haben-wollens‘. Alles bekannt und … verdrängt und eben Ansichtssache.

Meine ‚altbackenen‘ Geräte erzeugen bei immer technisch aktuellen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein bedauerndes Grinsen … und auch Kommentare, wie: ‚Das Teil sieht irgendwie doch geil aus‘ und ‚Kann man das noch kaufen?‘ . Dann werden die ‚Specs‘ erfragt und das Grinsen bleibt… Sehen sie mich dann mit meinem iPhone SE2 fotographieren, dann ziehen sich die Augenbrauhen von selbst etwas höher. Hmm… warum differenziert der da so?

Das perspektivische Rätsel bleibt eben doch ein Teilrätsel…

English

Are these hot plates of a now obsolete kitchen stove? Not at all … they are the protruding lenses of the new iPhone 13 pro. This (my) screeshot prompted me to ask such a question.

Well… I don’t want to make fun of or devalue anything here, but the perspective view of the upper back of the mentioned smartphone actually reminds me of our tried and tested kitchen stove. This nice-looking ensemble will not reach its age. However, it illustrates Apple’s focus on the camera and not – as I unreservedly prefer – on the so-called productivity, i.e. writing texts or creating tables, clear folder structures, and so on.

As stated here on the blog several times, I use my Blackberries (BlackBerrys) with a physical keyboard and what I consider to be the best operating system for smartphones, BB10, which is due for EOL (end of life) on 04/01/2022.

The majority of smartphone users worldwide focus on ‚ha-ha-hi-hi‘, i.e. games, photos, messenger, etc., and not on so-called ‚business functions‘. Work devices, such as BlackBerrys with a physical keyboard, are falling victim to the general zeitgeist because they do not bring in the profit that devices with a virtual keyboard under glass do.

Only… it is eyewash to ask: ‚Who likes to write on glass?‘ The mainstream follows the manufacturer’s specifications, their PR and downright compulsive suggestion of ‚wanting to have‘. All known and … repressed and a matter of opinion.

My ‚old-fashioned‘ devices generate a regretful grin among contemporaries who are always technically up-to-date … and also comments, like: ‚The part looks somehow nevertheless cool‘ and ‚Can one still buy this? Then the ’specs‘ are asked and the grin remains…. If they then see me with my iPhone SE2, photograph, then the eyebrows pull themselves a little higher. Hmm… why does he differentiate like that?

The perspective puzzle remains a partial puzzle after all…

Who needs a stylus? …


(English below)

Deutsch

Am 25. April 2016 schrieb ich hier in der Kategorie ‚Newton‘ unter der Überschrift ‚Eingabealternativen‘ die folgende…

Prognose : Rückkehr der Stifteingabe. Der Weg dahin ist nicht nur erkennbar, sondern bereits ausgeschildert.

Hier der schnelle Link zum Artikel (scrollen) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

mein MP 2100 mit Newton-Tastatur

Es bezog sich auf die Steve Jobs‘ Frage: „Who needs a stylus?“ bei der Präsentation des ersten iPhones 2007.

Das war eine Anspielung auf das mit einem Stift zu bedienenden Message Pad mit dem Newton genannten Betriebssystem zehn Jahre zuvor. Hard- und Software, die ganze Plattform des Newton, wurde von Jobs endgültig eingestampft. Bei der besagten Präsentation tat er so, als sei das eine seiner eigenen Schöpfungen, dieses iPhone. Ohne Stift natürlich.

‚Newton‘ (nicht durchentwickelt)

Und heute? Ja, heute gibt es den Apple Pencil ..

für die Touchscreens der iPhones und iPads. Da hat sich damals wohl jemand schwer getäuscht. Menschen haben zwar vornehmlich zehn Finger, doch schulisch lernen sie den Umgang mit einem Stift, egal welcher Art und nur gehalten mit den Fingern. Was der Apple-Guru erzieherisch versuchte, war nichts anderes als ein arroganter Versuch, Menschen über ihr anerzogenes Verhalten zu belehren – natürlich auch aus kommerziellen Gründen. Das Prägen einer von ihm vorgeführten Bedienweise eines Gerätes würde ewig auf ihn zurückzuführen sein. Was für ein täglich anzutreffender Unsinn….

Soviel zu : „Who needs a stylus?“

Ein erneutes ‚im Regen stehen‘ wie nach dem Einstampfen der Newton-Plattform erlebe ich aktuell mit dem BB10, dem Blackberry-eigenen Betriebssystem, als wäre das Eine eine Kopie des Anderen. Das ist kein ‚direkter‘ Fortschritt im Sinne der Nutzer, die ihre Geräte teuer bezahlt haben. Dafür gibt es realistischere Bezeichnungen.

Den Newton intensiver zu nutzen, ist keine Nostalgie, sondern neben der angenehmen Gewohnheit reiner Pragmatismus.

Zitat aus meinem Artikel: …offline ein regelrechtes ‚Fort Knox‘ für Kennwörter usw. zu haben, zeigt, wie wertvoll so ein Gerät heute ist. Die Daten in meinem Newton sind kennwörtlich gesichert (und für keine Datenkrake anzapfbar!).

English

On April 25, 2016, I wrote the following here in the ‚Newton‘ category under the heading ‚Input Alternatives‘….

„Forecast : return of pen input. The way there is not only recognizable, but already signposted.“

Here is the quick link to the article (scroll) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

It referred to Steve Jobs‘ question, „Who needs a stylus?“ at the presentation of the first iPhone in 2007.

This was an allusion to the pen-operated Message Pad with the operating system called Newton ten years earlier. Hardware and software, the whole platform of the Newton, was finally stamped out by Jobs. At the presentation in question, he acted as if this was one of his own creations, this iPhone. Without a pen, of course.

And today? Yes, today there is the Apple Pencil

for the touchscreens of iPhones and iPads. Someone must have been very wrong at the time. People primarily have ten fingers, but in school they learn how to use a pen, no matter what kind and only held with the fingers. What the Apple guru was trying to do educationally was nothing more than an arrogant attempt to teach people about their acquired behavior – for commercial reasons, of course. The imprinting of a way of operating a device demonstrated by him would be eternally attributable to him. What a daily nonsense….

So much for „Who needs a stylus?“

I am currently experiencing another ‚left out in the cold‘ like after the Newton platform’s demise with BB10, Blackberry’s own operating system, as if one is a copy of the other. This is not ‚direct‘ progress in the sense of the users who have paid dearly for their devices. There are more realistic terms for that.

Using the Newton more intensively is not nostalgia, but pure pragmatism in addition to pleasant habit.

Quote from my article: …having a real ‚Fort Knox‘ for passwords etc. offline shows how valuable such a device is today. The data in my Newton is literally secured (and not tappable for any data octopus!).

Dichtung und Wahrheit… Fiction and truth…


(English below)

Deutsch

Zur Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Produkten habe ich hier diverse Beiträge geschrieben. Ebenso habe ich mich hier diverse Male als Nutzer von Apple-Rechnern ‚geoutet‘. Das ich bei Apple gelandet bin, liegt an den absolut miesesten Erfahrungen mit Win 95 Mitte der 90er Jahre beruflich. (Totalabsturz und leere Sicherungsbänder trotz ‚gesichert‘-Anzeige. Ohne analoge Ablage wäre die Firma den Bach runtergegangen!). Danach wurde mir klar, dass zu meiner privaten Nutzung nie und nimmer ein Win-Betriebssystem in Frage kommt. Eine knallharte, individuelle und unauslöschbare Erfahrung. Ich wurde damals ein Apple-Nerd.

Zudem habe ich schon vor über 20 Jahren Wert auf Nachhaltigkeit und Robustheit und –natürlich– Reparierbarkeit gelegt. Noch vor ca. 10 Jahren waren die Geräte noch einigermaßen zugänglich und vom Nutzer reparierbar. Nachhaltigkeit kann ich heute immer noch bestätigen .. doch Reparierbarkeit der heutigen Produkte? Fehlanzeige! Verklebte Akkus und SSD’s und so weiter sind die Folge von dünner, leichter …

Meine 11 Jahre alte ‚Kiste‘

Diesen Beitrag z.B. schreibe ich auf einem 11 Jahre alten MacBook Pro 17″, das ich noch aufschrauben und RAM, Batterie und Akku wechseln kann, wenn mir danach ist – und es war mir danach. Richtig …. das Gerät ist elf Jahre alt und sieht immer noch besser aus als so manches ‚Jahresgerät‘. Ebenso richtig ist, dass ich ein extremer Pedant bin, wenn es um Wertschätzung und entsprechende Behandlung der Geräte geht (egal welche); doch es beweist, dass Nachhaltigkeit praktikabel ist. Der Rechner war ein Rennpferd und ist es immer noch – auch ohne Retina-Display und ohne M1-Chip (Soc). Demnächst bei Bedarf noch die 500-er SSD gegen eine 1 TB-SSD austauschen und mein Rennpferd gehört immer noch zur Spitzenklasse. So gesehen, ist der folgende Screenshot von der Apple-Seite nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Was mir immer noch fehlt, ist die Reparierbarkeit durch die Nutzer und die entsprechende Konstruktion der Geräte. Apple spricht von Langlebigkeit … das kann ich -wie beschrieben- bestätigen.

Tendenzen sind also erkennbar… Meine ‚Kiste‘ wird mich sicherlich noch lange ertragen und kann locker auf die haha-hihi – Funktionen des App-Wahns verzichten. Sie ist ein ‚tool – not a toy‘

Wenn Dichtung und Wahrheit zwangsläufig versuchen, sich anzunähern…

Screenshot von der Apple-Seite:

Screenshot von der Apple-Seite.

English

I have written various articles here about the longevity and sustainability of products. I have also ‚outed‘ myself as a user of Apple computers here several times. That I ended up with Apple is due to the absolutely worst experiences with Win 95 in the mid-90s professionally. (Total crash and empty backup tapes despite ‚backed up‘ indication. Without analog storage the company would have gone down the drain!). After that it became clear to me that for my private use never and never a Win operating system comes into question. A tough, individual and indelible experience. I was an Apple nerd at that time. –

Moreover, more than 20 years ago, I already attached importance to sustainability and robustness and -of course- repairability. About 10 years ago, the devices were still somewhat accessible and repairable by the user. Today, I can still confirm sustainability … but reparability of today’s products? Missing! Stuck batteries and SSDs and so on are the result of thinner, lighter …

For example, I’m writing this post on an 11 year old MacBook Pro 17″ that I can still unscrew and change RAM, battery and battery if I feel like it – and I did feel like it. True …. the machine is eleven years old and still looks better than many a ‚year old‘ machine. Equally true is that I am an extreme stickler when it comes to appreciation and appropriate treatment of equipment (any equipment); but it proves that sustainability is practical. The computer was a racehorse and still is – even without Retina display and M1 chip (Soc). Soon, I will replace the 500 SSD with a 1 TB SSD and my racehorse will still belong to the top class. From this point of view, the following screenshots from the Apple site are not completely out of the air. What I still miss is the reparability by the users and the corresponding construction of the devices. Apple talks about longevity … I can confirm that -as described-.

So tendencies are recognizable… My ‚box‘ will certainly put up with me for a long time and can easily do without the haha-hihi – functions of the app craze. It is a ‚tool – not a toy‘ …

When poetry and truth inevitably try to converge….

Text von der Apple-Seite:

> Built to keep up with you for a long time.

Apple products are always about longevity. Our goal is to make products you can rely on every day. In the Reliability Testing Lab, our engineers develop specialized automated devices that replicate repetitive actions and interactions a device might undergo – like pressing a certain button over and over again. Free software updates can also improve product longevity by introducing new features and functions for the latest devices as well as older models. And when something needs to be fixed, we offer easy access to high-quality repairs through Apple Stores, our network of more than 5,000 Apple Authorized Service Providers around the world, and by shipping to Apple Repair Centers. This year, our Independent Repair Provider program grew to include more than 1,500 providers in the U.S., Canada and Europe. In addition, the service offering has been expanded to cover the Mac as well as the iPhone. <

Braucht man das? … Do you need it? …


(English below)

Deutsch

Eine umfassende Frage, die so allgemein nicht beantwortet werden kann|sollte, sofern es die ‚Apfel-Uhr‘ betrifft. Als Fan von mechanischen Uhren hatte ich bislang eine eindeutige Antwort: Nein. Für mich war eine Uhr ein Zeitmesser … und natürlich mit Komplikationen wie Datum, Stoppuhr, Tachymeter, Drehlünette usw.. und – mit Handaufzug. Vintage. Alle 4-5 Jahre eine Revision war für mich selbstverständlich. Ein Valjoux 72 – Laufwerk aus den Mitte 60-ern ist offensichtlich bei einer solchen Pflege nahezu unverwüstlich und immer noch extrem ganggenau. Also… wenn eine Quarzuhr für mich definitiv nicht in Frage kam; wozu dann eine Smartwatch?

Dann sah ich die Präsentation der Apple-Watch, Series 6, und… zumindest ein gewisses Maß an Interesse war da. Denn – als euphemistisch gesehen älterer Mensch sah ich Funktionen, die ich nur in Arztpraxen oder bei stationären Aufenthalten erlebte: EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz. Dazu die weiteren, für mich eigentlich zweitrangigen Funktionen wie Schrittzähler, Fitnesstracker usw..(gibt es ebenfalls von anderen Herstellern!). Jede Menge andere Funktionen, ob nützlich oder nicht, sahen alle recht interessant aus. Es war die ‚Health‘-app, die mich überzeugte. Keine Zettelwirtschaft oder Excel-Tabellen mehr, sondern alles zentral in einer Application (app) erfassbar und der Ärztin/dem Arzt digital überstellbar. Wenn solche Eindrücke reifen, dann ist das Gerät nicht mehr in weiter Ferne oder gar Tabu.

Fazit: Ich legte mir die besagte Uhr zu, richtete sie ein und begann die Erkundung. Als alter Apple-User (seit 1996) und technikaffiner Zeitgenosse fand ich mich schnell zurecht und kam eigentlich aus dem Staunen nicht mehr ‚raus. Die Schwachstelle neuer Tech-Gadgets ist eindeutig der Akku mit seiner (der Bauart dünner.. noch dünner gezollt) kurzen Laufzeit. Der Akku dieser Uhr hält bei mir ca. 1,5 bis 2 Tage. Geladen wird ohne Stecker ‚over the air‘. Einfacher geht es wohl kaum. Eine Gewöhnung an diese Uhr war für mich nicht von langer Dauer. Das geflochtene, sogenannte ‚Solo-Loop‘-(Stretch-) Armband vermittelte das Gefühl des Angenehmen. Die weiteren, technischen Spezifikationen sind der Apple-Seite zu entnehmen – natürlich, wie immer, von der absolut schönsten und einschmiegsamsten Art. Aus der Sicht merkwürdig… das Teil ist tatsächlich sehr angenehm zu tragen und missen möchte ich es nicht mehr. Zwei Dinge fehlen mir allerdings noch: Die Möglichkeiten, den Blutdruck und den Blutzucker zu messen. Das soll dem Vernehmen nach mit der übernächsten Version folgen.

Klarstellung: Das hier ist keine Werbung für ein Produkt, sondern eine rein subjektive Darstellung|Wahrnehmung. Natürlich gibt es von anderen Herstellern adäquate Produkte, die z.T. auch noch preislich attraktiver sind.

English

A comprehensive question that can|should not be answered so generally, as far as the ‚apple watch‘ is concerned. As a fan of mechanical watches, I had a clear answer so far: No. For me, a watch was a timepiece … and of course with complications like date, stopwatch, tachymeter, rotating bezel etc.. and – with manual winding. Vintage. Every 4-5 years a revision was natural for me. A Valjoux 72 – movement from the mid 60’s is obviously with such care almost indestructible and still extremely accurate. So… if a quartz watch was definitely out of the question for me; then why a smartwatch?

Then I saw the presentation of the Apple Watch, Series 6, and…. at least a certain amount of interest was there. Because – as a euphemistically older person, I saw functions that I only experienced in doctor’s offices or during inpatient stays: ECG, blood oxygen measurement, heart rate. In addition, the other, for me actually secondary functions such as pedometer, fitness tracker, etc..(there are also from other manufacturers!). Lots of other features, useful or not, all looked quite interesting. It was the ‚Health‘ app that won me over. No more paperwork or Excel spreadsheets, but everything can be recorded centrally in an application (app) and sent digitally to the doctor. When such impressions mature, the device is no longer a distant prospect or even taboo.

Conclusion: I bought the watch in question, set it up and started exploring. As an old Apple user (since 1996) and tech-savvy contemporary, I quickly found my way around and was actually amazed. The weak point of new tech gadgets is clearly the battery with its short runtime (due to the thinner… even thinner design). The battery of this watch lasts me about 1.5 to 2 days. It is charged ‚over the air‘ without a plug. It could hardly be simpler. Getting used to this watch was not of long duration for me. The braided, so-called ’solo loop‘ (stretch) bracelet gave the feeling of pleasantness. The other, technical specifications can be found on the Apple site – of course, as always, of the absolute most beautiful and cuddly kind. Strange from the point of view… the part is actually very comfortable to wear and I wouldn’t want to miss it anymore. Two things I’m still missing, though: the ability to measure blood pressure and blood sugar. This is supposed to follow with the next but one version.

Clarification: This is not an advertisement for a product, but a purely subjective representation/perception. Of course, there are adequate products from other manufacturers, some of which are even more attractively priced.

Neu oder refurbished?… New or refurbished?…


Deutsch

Gemeint ist in diesem Falle die Alternative zum Kauf eines ’neuen‘ Laptops (falls nötig), wie in diesem Beitrag ein Macbook von Apple©. Warum die Beschränkung auf Apple©? Deren Geräte verwende ich seit 1996, weil ich mich damals am Arbeitsplatz mit MS DOS und später dann mit der Weltseuche Windows 95 an den Grenzen meiner Erträglichkeiten befand, Wobei für mich DOS noch erträglicher war als ’95 (Wohl, weil ich die commands verinnerlicht hatte). Zehn oder mehr Abstürze am Tag waren zehn zuviel. Dann kam für mich privat das MacOS (7/8/9) und ich war endlich von den ganzen exe’n usw. befreit. Bis dahin hatte ich nur gebrauchte Geräte, weil die Dinger neu einfach zu teuer waren (und immer noch sind!). Das erste Neugerät war 1999 ein (teures) iBook G3 Blue. Apple© verdiente gut an mir, und ich war immer mehr als zufrieden. Ich war ein Apple©-Nerd.

Geräte wurden voll funktionsfähig verkauft und machten Platz für neue. Richtig … voll funktionsfähig. Die Folgebesitzer/innen erhielten gepflegte und damit mehr als brauchbare Geräte von mir. Die Vorstellung ließ mich vergleichen, nicht nur wieviel Geld ein Neugerät verschlang, sondern wieviel ‚Mehr‘ es brachte – Hard- und Software? Zumal das Umweltbewusstsein (Ausbeutung der Arbeitnehmerschaft in der Produktion und der Rohstoffe, Müllberge, Klima usw.) stieg und ich zunehmend realisierte, dass ich mich darin vermeidbar eingebunden sah. Also wurde nach meinem kaputten eMac mit Röhrenbildschirm Ausschau nach einem iMac Alu gehalten. In der Bucht (Ebay©) sah ich dann das Angebot eines neuwertigen Gerätes, das ich dann ersteigerte. Gebraucht und nicht neu! Die Zuverlässigkeit dieses gebrauchten Gerätes erfreut mich bis heute.

Neuwertige, gebrauchte Geräte haben es an sich, dass der Nächste keine direkte Nachproduktion erzeugt, weil das Gerät bereits im Umlauf ist. Der Zusammenhang faszinierte mich.

Mein MacBook Pro 17″

Diesen Beitrag schreibe ich z.B. auf meinem -gebraucht gekauften- geliebten MacBook Pro 17″ aus dem Jahre 2010, auf dem ich ‚Retina‘ und ‚Touchbar‘ nicht vermisse. Der Vorbesitzer war ein bekennender Pedant im Umgang mit dieser teuren Technik wie ich. Mit diesem Klapprechner habe ich einen wunderbaren 17″- Bildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel vor mir, der mir ein Desktopgefühl vermittelt – alles nur kompakter. Selber aufgerüstet auf 8 GB RAM und einer 500 GB-SSD ist diese Rennmaschine immer noch up-to-date und wird es bei mir auch noch solange sein, wie es geht.

Gebraucht und/oder refurbished (die Geräte werden von Spezialisten gereinigt, hochwertig wiederaufbereitet und umfangreich getestet) zu kaufen, bietet die Chance, Dinge, die nicht mehr produziert werden, doch noch zu ergattern. Gleichfalls ist es preisgünstiger und das ist nachhaltig das Wichtigste : Umweltschonend.

Wenn Apple© auf die nächste Billion an Wert zugeht, dann war mein Beitrag aus der zweiten Reihe. –

English

New or refurbished?…

What is meant in this case is the alternative to buying a ’new‘ laptop (if necessary), like in this article a Macbook from Apple©. Why the restriction to Apple©? I’ve been using Apple© since 1996, because I was at my workstation with MS DOS and later with the world epidemic Windows 95 at the limits of my bearability. DOS was even more bearable for me than ’95 (probably because I had internalized the commands). Ten or more crashes a day was ten too many. Then MacOS (7/8/9) came for me privately and I was finally freed from all the exe’n etc. Until then I only had used devices, because the new ones were just too expensive (and still are!). The first new device was an (expensive) iBook G3 Blue in 1999. Apple© earned well from me and I was always more than satisfied. I was an Apple© nerd.

Units were sold fully functional and made room for new ones. Correct … fully functional. The subsequent owners received well-kept and thus more than usable devices from me. The idea made me compare not only how much money a new device cost, but how much ‚more‘ it brought – hard- and software? Especially since the environmental awareness (exploitation of the workforce in production and raw materials, mountains of garbage, climate etc.) increased and I realized more and more that I was involved in it in an avoidable way. So, after my broken eMac with tube display, I was looking for an iMac Alu. In the bay (Ebay©) I saw the offer of a new device, which I bought at an auction. Used and not new! The reliability of this used device pleases me until today.

As good as new, used devices have it in itself that the next one does not produce a direct post-production, because the device is already in circulation. The context fascinated me.

I am writing this article for example on my beloved MacBook Pro 17″ from the year 2010, on which I don’t miss ‚Retina‘ and ‚Touchbar‘. The previous owner was an avowed pedant in handling this expensive technology like me. With this folding computer I have a wonderful 17″ screen with a resolution of 1920 x 1200 pixels in front of me, which gives me a desktop feeling – all just more compact. Even upgraded to 8 GB RAM and a 500 GB SSD, this racing machine is still up-to-date and will be with me as long as it is possible.

Buying used and/or refurbished (the equipment is cleaned by specialists, reconditioned to a high standard and extensively tested) offers the chance to get hold of things that are no longer in production. It is also cheaper and this is the most important thing in the long run: environmentally friendly.

If Apple© is approaching the next trillion in value, then my contribution was from the second row. –

iMac-RAM nachrüsten… retrofit iMac RAM…


Die Anschaffung eines neuen iMac für meinen 2011-er ist passé. Das neun Jahre alte Gerät habe ich damals mit 8 GB (2x4GB)gekauft. Nun bekommt er, der iMac, das Doppelte – dachte ich. Also nahm ich aus dem linken Schacht die 2×4 GB heraus und setzte 2×8 GB rein. Nach dem Start erwartete ich natürlich 16 GB. Wie auf dem Screenshot zu sehen, sind es aber 20 GB. Zu den 16 GB sind noch die verbliebenen 4 GB aus dem rechten Schacht hinzuzurechnen – also 20 GB. Adam Riese lässt grüßen…

Weiterhin wäre noch eine Option möglich: Eine große SSD … mindestens 1 TB. So, wie mein iMac jetzt läuft, ist es noch nicht nötig, die 1 TB HD gegen eine entsprechende SSD zu tauschen. Denn – Neukauf erzeugt Neuproduktion. Das ist nicht in meinem Sinne.

Also Erweiterung statt Neukauf.

Mit der zu sehenden Konfiguration komme ich mehr als klar. Da ich mit der HD und dem ganzen System in erster Linie Office-Programme und eine gute Bildbearbeitung brauche, bin ich -aus meiner Sicht- noch für Jahre gut gerüstet.

Ob es ein Wermutstropfen ist, dass mit High Sierra ein nicht mehr zu aktualisierendes Betriebssystem installiert ist, kann ich ganz einfach beantworten: High Sierra erhält auch weiterhin (vielleicht Jahre?) Updates. Catalina, die aktuelle Version, geht schon nicht mehr, geschweige denn Big Sur. Auf meinem MB Air habe ich Catalina installiert. iTunes fällt weg usw.. IOS-Geräte werden im Finder angezeigt, worauf ich eigentlich gewartet habe. Feststellen konnte ich, dass mir das praktisch egal ist. Deswegen erweitere ich den alten Computerspruch ‚Never change a running system‘ mit ‚… ‚only if necessary‘.

Der Arbeitsaufwand für den RAM-Austausch war minimal und ist von nahezu Jedem, der mit einem passenden Kreuzschlitz -Schraubenzieher umgehen kann und kein Grobmotoriker ist, machbar. Danke an iFixit für die hervorragend bebilderte Anleitung.

English

Buying a new iMac for my 2011 is a thing of the past. I bought the nine year old device with 8 GB (2x4GB). Now he, the iMac, gets twice that – I thought. So I took the 2×4 GB out of the left slot and put 2×8 GB in. After the start I expected 16 GB of course. But as you can see on the screenshot, there are 20 GB. To the 16 GB I have to add the remaining 4 GB from the right slot – so 20 GB. Adam Riese sends his regards…

Another option would also be possible: a large SSD … at least 1 TB. With the way my iMac is running now, it’s not yet necessary to swap the 1TB HDD for a corresponding SSD. Because – new purchase creates new production. That is not in my sense.

So expansion instead of new purchase.

I am more than happy with the configuration that can be seen. Since with the HDD and the whole system I primarily need office programs and a good image editing, I am – from my point of view – well prepared for years to come.

Whether it is a downer that High Sierra is an operating system that can no longer be updated, I can answer very simply: High Sierra will continue to receive updates (perhaps for years?). Catalina, the current version, is no longer available, let alone Big Sur. On my MB Air, I have installed Catalina. iTunes is no longer available, and so on. IOS devices are displayed in the Finder, what I was actually waiting for. I could see that I don’t care about that. Therefore I extend the old computer saying ‚Never change a running system‘ with ‚… … „only if necessary“.

The amount of work for RAM replacement was minimal and can be done by almost anyone who can handle a suitable Phillips screwdriver and is not a gross motorist. Thanks to iFixit for the excellent illustrated manual.

Apple weitet iPhone-Reparaturen aus…


Auch in Europa können sich ‚Nicht-Apple-Werkstätten‘ von Apple zertifizieren lassen und von einem von Apple zertifizierten Techniker iPhones nach der Garantiezeit reparieren lassen. Ein Techniker erhält nach einem kostenlosen Online-Test eine solche Berechtigung. In 32 Ländern Europas soll das möglich sein. Apple hatte sich bislang geweigert, Ersatzteile, Werkzeuge und Anleitungen bereitzustellen und war nur ‚Apple Authorized Service (AASP) erlaubt.

Das von iFixit geforderte Recht auf Reparatur fängt an, Früchte zu tragen. Noch an Bedingungen geknüpft.

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In Deutschland gibt es nicht wenige Werkstätten, die iPhones nach der Garantiezeit reparieren. Nur… Apple beliefert|e sie eben nicht mit Ersatzteile, Werkzeuge usw..

Als Argument diente der Hinweis darauf, dass nur Fachpersonal eine fachgerechte Reparatur durchführen könne. Natürlich ist eine solche Argumentation nicht nur die Sorge um ‚den zufriedenen Kunden‘, sondern natürlich ‚den-Kunden-an-der-Leine‘ zu halten. Markenbindung also. Hier der Apple-link ‚Programm für unabhängige Reparaturanbieter‘ (für den ich keinerlei Haftung übernehme!) :

https://support.apple.com/de-de/irp-program

Welche Werkstätten das nutzen werden, bedarf der Recherche.

Und jetzt mal wieder Technik… And now let’s get back to technique…


Deutsch

Dass die Apple-Produkte seit 24 Jahren meine erste Wahl sind, habe ich hier schon diverse Male ausgebreitet. Auch, dass ich bei der Präsentation des ersten iPhones (2007) sehr interessiert daran war. Nur… gekauft habe ich dann doch keines, weil ich ein Zehn-Finger-Tipper bin und mir nicht vorstellen konnte oder auch wollte, auf Glas zu werkeln. Das Gefühl, etwas zu verpassen, kam einfach nicht auf.

Mit den Produkten, die meinen Vorstellungen von einer sinnvollen Bedienung eines handkleinen Gerätes entsprachen, begann dann mein Interesse an Smartphones. Das waren zuerest ein Blackberry Q10, dann das schwarze Blackberry Passport und dann das Passport SE, das heute mein uneingeschränkter Favorit ist. Ja .. und dann tatsächlich noch ein iPhone SE (1.Gen.), das größenmäßig meinem kleinen Q10 nahekam.

Alles schön und gut … Dass man als Blackberry-Nutzer schon belächelt wird, ist mehr als skurril. Es ist die Ironie des so vermeintlichen Fortschritts, dass arbeitstaugliche Geräte ohne ‚Hahahihi‘– Effekt nach und nach verschwinden werden. Wie sagte Jobs 2007: ‚Who needs a Stylus?‘ und verwies auf die Finger. Menschen haben aber gerne und sinnvollerweise Werkzeuge in der Hand, um damit etwas zu bewirken. Die nicht zu leugnende Erkenntnis führte in der ‚Nach-Jobs-Ära‘ dazu, dass es heutzutage den (teuren) Apple-Pencil gibt. As time goes by…

Der Firma Blackberry trauere ich keine Träne nach. Miserabler kann man kaum Kunden behandeln. Da wurden teure Geräte beworben und gekauft und dann? Ja, dann wurden die Kunden im Regen stehen gelassen, als sei das normal. Versprochene Updates kamen nicht mehr (bis heute für das BB10) und auch treue Kunden fühlten sich – regelrecht verarscht. Das war und ist nicht nur ein Gefühl. Das hat seine Parallelen mit dem Apple Newton PDA. Doch das war noch krasser!

Nichts gegen die iPhones – aber bis ca. 1600 € für ein Telefon, dessen ursprüngliche Funktion nur noch ein beiläufiges ‚Grundfeature‘ ist, ist für mich nicht diskutabel. Selbst ein iPhone SE 2 mit knapp 500 € in der Grundkonfiguration ist eine ‚ordentliche‘ Investition. Ähnlich teure Android-Geräte thematisiere ich hier gar nicht, weil mich die Plattform nicht interessiert und ich die nicht beurteilen kann und will. Das soll keine Diskriminierung sein. Ansichtssache eben… Das Folgende ist allerdings allgemeingültig:

Warum dieser Text? Das kann ich schnell auf den Punkt bringen: Liebe Zeitgenossen|innen; ist es denn zuviel verlangt, vor dem Kauf eines neuen Gerätes kurz oder etwas ausführlicher an den Zustand dieses, unseres gemeinsamen Planeten zu denken, dessen Ressourcen wir unnötig in einer Weise ausbeuten und zur Neige bringen, indem wir weiterhin dem ‚Schneller-Höher-Weiter‘ anhängen und uns so verhalten, als seien sie schier endlos? Ist es aus der Sicht wirklich nötig, ein Smartphone (oder ein anderes Gerät) nach ein oder zwei Jahren durch ein hochgepriesenes Folgemodell zu ersetzen? Fortschritt ist zweifellos gut – doch… der lässt sich auch mit Nachhaltigkeit kombinieren. Brauche ich ein neues Gerät, das eine halbe oder ganze Sekunde schneller arbeitet und ich damit dem Mainstream gerecht werde – weil ich damit modern und innovativ dem auf den Leim gehe, was mir die Fassadenturnerei der Werbung regelrecht aufdrängt und suggeriert, dass ich das brauche?

Das soll Jede|Jeder für sich entscheiden, sich aber nicht dann beschweren, wenn erkannt wird, dass man ‚Tauben in der Luft‘ nachgesprungen ist und sich bei der Landung ‚weh getan‘ hat. Warum nicht Reparatur oder Aufrüstung der Hard- und auch Software? Das geht natürlich hardwaremäßig nur, wenn Geräte anwenderfreundlich konstruiert und gefertigt werden. Keine verklebten Akkus und keine Schrauben, für die es keine Dreher gibt. Es ist doch akzeptabel, wenn ein Smartphone einen Millimeter dicker ist und z.B. der Akku einfach getauscht und gewechselt werden kann. Wäre das ein Rückschritt? Oder sogar ein Fortschritt? Ich denke – Letzteres.

Keiner… aber auch keiner überzeugt mich davon, dass ich meinen Verstand bei der Beurteilung des hier behandelten Themas dem ‚Zeitgeist‘ des fatalen Marketings unterwerfen sollte und das destruktive Profitdenken der Hersteller noch zu pudern. Die Designabteilungen und deren Instrukteure müssen umdenken. Fortschritt liegt in der Nachhaltigkeit und nicht in der Anwenderunfreundlichkeit der Produkte und deren Miniaturisierung auf Kosten des Gefühles, Geräte zu besitzen und zu bedienen, die immer weniger zugänglich und damit irreparabel sind.

Ein Gerät, das sich nicht öffnen lässt und|oder nicht (mit entsprechenden Kenntnissen oder Anleitungen) selber repariert werden kann, gehört dir nicht.

English

And now let’s get back to technique…

That Apple products have been my first choice for 24 years, I have spread out here several times. Also that I was very interested in them when I presented the first iPhone (2007). Just… I did not buy one because I am a ten-finger-tipper and could not imagine or did not want to work on glass. The feeling of missing something just didn’t come up.

My interest in smartphones began with products that met my ideas of how to use a small handheld device in a meaningful way. These were first a Blackberry Q10, then the black Blackberry Passport and then the Passport SE, which is my absolute favorite today. Yes … and then actually an iPhone SE (1st gen.), which in size was close to my little Q10.

All well and good… It’s more than just bizarre that people smile at you as a Blackberry user. It’s the irony of such supposed progress that workable devices without the ‚Hahahihi‘ effect will gradually disappear. As Jobs said in 2007: ‚Who needs a stylus?‘ and referred to the fingers. But people like to have tools in their hands to make a difference. This undeniable insight led to the (expensive) Apple pencil in the ‚post-Jobs era‘. As time goes by…

I don’t regret the Blackberry Company. It’s the worst way to treat customers. Expensive devices were advertised and bought and then? Yes, then customers were left out in the rain as if that was normal. Promised updates didn’t come anymore (until today for the BB10) and even loyal customers felt – downright fooled. That was and is not just a feeling. This has its parallels with the Apple Newton PDA. But that was even more blatant!

Nothing against the iPhones – but up to about 1600 € for a phone whose original function is only a casual ‚basic feature‘ is not debatable for me. Even an iPhone SE 2 with almost 500 € in the basic configuration is a ‚decent‘ investment. I won’t discuss similarly expensive Android devices here, because I’m not interested in the platform and I can’t and don’t want to judge it. This should not be a discrimination. It’s a matter of opinion… However, the following is generally valid:

Why this text? I can quickly get to the point: Dear Contemporaries; is it too much to ask before buying a new device to think briefly or in more detail about the state of this, our common planet, whose resources we are unnecessarily exploiting and running out by continuing to add to the ‚faster-upper-further‘ and behaving as if they were endless? Is it really necessary to replace a smartphone (or any other device) with a highly praised successor model after one or two years? Progress is certainly good – but… it can also be combined with sustainability. Do I need a new device that works half a second or even a second faster and that does justice to the mainstream – because I am using it in a modern and innovative way to address what the advertising façade gymnastics really forces on me and suggests that I need it?

Everyone should decide this for themselves, but should not complain if they realize that they have jumped after ‚pigeons in the air‘ and ‚hurt themselves‘ when landing. Why not repair or upgrade the hardware and software? Of course, in terms of hardware, this is only possible if devices are designed and manufactured in a user-friendly way. No stuck batteries and no screws for which there are no spinners. It is acceptable if a smartphone is one millimeter thicker and the battery can be easily replaced and exchanged. Would that be a step backwards? Or even progress? I think – the latter.

No one… but also nobody convinces me that I should subject my mind to the ‚Zeitgeist‘ of fatal marketing and to powder the destructive profit thinking of the manufacturers. The design departments and their instructors have to rethink. Progress lies in the sustainability and not in the user-friendliness of products and their miniaturisation at the expense of the feeling of owning and operating devices that are less and less accessible and therefore irreparable.

A device that cannot be opened and|or repaired by yourself (with appropriate knowledge or instructions) is not yours.

Kapazitive Tastatur von Apple ?… Capacitive keyboard from Apple ?


Deutsch

Kapazitive Tastatur von Apple ?

Apple will ein ‚uraltes‘ Patent neu erfinden und hat es als Patent angemeldet. Klingt nicht nur komisch – ist es aber. Das gehört wohl zur Philosophie des Unternehmens aus Cupertino (dessen Produkte in seit 1995 benutze), denn genau damit fing es eigentlich an, z.B. mit der Maus, die nicht Apples Erfindung war, sondern eine von Xerox und noch weiter vorher, in den 60er Jahren, vom Stanford Research Institute (SRI). Jobs war clever und beschuldigte später Gates, dass dieser Windows von MacOS abgekupfert hat. Und so weiter… Alles Vergangenheit…

Nun lese ich von der Anmeldung eines Patentes für eine sensitive Tastatur. Das zweiteilige Bedienkonzept -Tastatur/Trackpad- bei den MacBooks soll zu einer Bedieneinheit verschmolzen werden. D.h., das die Finger nicht mehr von der Tastatur zum Trackpad -oder umgekehrt- wechseln, sondern die Tastatur das Trackpad quasi beinhalten. Wischgesten auf der Tastatur. –

DAS KENNE ICH VON MEINEM BLACKBERRY PASSPORT! (Siehe entsprechende Beiträge hier im Blog).

Also nichts Neues! Nur – modifiziert wird es zu einer neuen Erfindung und dann zu einem neuen Patent. Nach dem Newton vergingen zehn Jahre und beim iPad dreizehn Jahre und neue Geräte wurden aktualisiert und modifiziert aus dem Hut gezaubert. Wer sollte sich da noch an den Newton erinnern? Jobs verpöhnte einen Styles und heute – gibt es den Apple-Pencil.

Bei den iPhones und iPads vermisse ich den (Blackberry-) Hub, in dem alle Informationen zusammenlaufen und entsprechend chronologisch aufgelistet werden. Die Informationszentrale schlechthin! Und natürlich die blinkenden LEDs, die eingehende Informationen signalisieren. Und natürlich – die physische Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad funktioniert , usw. usw… Wenn das alles Schnee von gestern ist, dann stellt sich die Frage, warum das nun wieder aktuell modifiziert als ‚Neu‘ verkauft werden soll und wird.

Auf dem ‚Alten‘ aufbauen, es verbessern und weiterentwickeln ist immer richtig. Es sollte nicht so getan werden, als ob das Rad wieder neu erfunden werden müsste. Alles PR? Was sonst! –

Damit ist mein 5 Jahre altes Blackberry Passport sogar seiner Zeit voraus. Etwas gemütlicher als mein iPhone – aber geschmeidiger im Bedienkonzept mit kapazitiver Tastatur …

Auch über so einen kleinen Beitrag zur Reduzierung der Elektroschrottberge freuen sich Umwelt und Klima.

English

Capacitive keyboard from Apple ?
Apple wants to reinvent an ‚ancient‘ patent and has applied for a patent. Not only sounds funny – but it is. It’s probably part of the philosophy of the company from Cupertino (whose products I’ve been using since 1995), because that’s exactly where it all started, e.g. with the mouse, which was not Apple’s invention, but one of Xerox and even before that, in the 1960s, from the Stanford Research Institute (SRI). Jobs was clever and later accused Gates of copying Windows from MacOS. And so on… All in the past…

Now I read about the patent application for a sensitive keyboard. The two-part operating concept -keyboard/trackpad- of the MacBooks is to be merged into one operating unit. This means that the fingers no longer switch from the keyboard to the trackpad – or vice versa – but the keyboard virtually contains the trackpad. Wipe gestures on the keyboard. –

I KNOW THIS FROM MY BLACKBERRY PASSPORT! (See corresponding posts here in the blog).
So nothing new! Only – modified it becomes a new invention and then a new patent. After the Newton, ten years passed and with the iPad, thirteen years passed and new devices were updated and modified. Who should remember the Newton then? Jobs frowned upon one style and today – there is the Apple pencil.

With the iPhones and iPads I miss the (Blackberry-) Hub, where all information comes together and is listed chronologically. The information center par excellence! And of course the flashing LEDs that signal incoming information. And of course – the physical keyboard, which also functions as a trackpad, etc. etc… If this is all water under the bridge, then the question arises, why should and will it be sold as ’new‘ in a modified version?

Building on the ‚old‘, improving and developing it is always right. It should not be done as if the wheel has to be reinvented. All PR? What else! –

This means that my 5 year old Blackberry Passport is even ahead of its time. Slightly more comfortable than my iPhone – but smoother in its operating concept with sensitive keyboard …

The environment and climate are also pleased about such a small contribution to reducing the mountains of electronic waste.

Translated with DeepL

20 Jahre (mein) iBook


Einer Maschine zum Geburtstag zu gratulieren, ist tatsächlicher Unsinn. Mein hier bebildertes iBook ist mehr als nur eine ‚einfach nur schöne‘ Maschine – es ist wahrscheinlich unverwüstlich, braucht nicht einmal einen Lüfter und hat eine Tastatur, die noch heute zu bauen nicht mehr möglich zu sein scheint – und so weiter…

Ob ich in 20 Jahren das von meinem ‚Pro‘ und ‚Air‘ in ähnlicher Weise sagen kann, bezweifle ich. Hier mache ich jetzt keinen langen Text, denn die Specs sind im Netz nachzulesen. Das waren/sind immer noch keine ‚Mainstream-Rechner’… Alt und schön muss kein Widerspruch sein. Entschleunigung…

Also: Herzlichen Glückwunsch iBook !

 

‚Lady in black‘ …


Vor 4 Jahren schrieb ich hier einen Artikel über meine alte Computerhardware, die immer noch funktioniert und nicht kaputt zu kriegen ist. U.a. über das Apple Powerbook G3 firewire, Codename ‚Pismo‘. Ein echter Oldtimer … und einer der schönsten (für mich jedenfalls). Die sog. ‚Specs‘ muten heute an, als wäre von einem Dinosaurier die Rede:  500 MHz. und mittlerweile -aufgerüstet- das Maximum an RAM: 1 GB !

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Mit diesem Gerät hat der Hersteller (Apple) bewiesen, dass Computer benutzerfreundlich konzipiert und unter die Leute gebracht werden können. Das Innenleben ist vollständig zugänglich. Zwei Einschübe erlauben den Betrieb von zwei Akkus, die ‚hot-swappable‘ sind; also im laufenden Betrieb einer davon entfernt und gegen ein DVD-Laufwerk getauscht werden kann, ohne dass die Kiste abstürzt! Nicht alles Alte ist überholt. Nur … der Zeitgeist hat sich geändert. Nachhaltigkeit ist wohl nicht mehr in der Imposanz anzutreffen. (Neue MacBook Pro in der Preislage meines Pismo -also ca. 3-5 Tsd. € je nach Ausstattung- haben Bildschirm- und weitere Probleme, allgemein nicht mehr zugängliches Innenleben etc.).
Nach 19 Jahren hat sich dieses zauberhafte Gerät eine ‚Wellnessanwendung‘ verdient : eine SSD. 128 GB Speicherkapazität  -genauso wie 1 GB RAM-  waren vor 19 Jahren in einem Laptop noch gar nicht möglich. Wie hat meine ‚Lady in Black‘ darauf reagiert? Nach dem Einbau der SSD  (gekauft aus Irland für 95 €) und dem Einschalten flog der Ladebalken von links nach rechts. Ich traute meinen Augen nicht. Das übertraf die Erwartungen. –

In den Anwendungsprogrammen (Word/Excel etc.) ist mit der SSD in der alten Hardware kein langsameres Arbeiten im Vergleich zum wesentlich neueren MacBook Pro zu erkennen, ob man es glaubt oder nicht. Unter Mac OS 9 und dem damaligen MS Office 2001 ist Erstaunliches zu sehen: Die Oldies sind schneller als die aktuelle Hard-und Software. Woran liegt das? Ganz eindeutig an der ‚Überfrachtung‘ der neueren Office-Suite, die wesentlich mehr -meistens nicht benötigten- ‚Krims-Krams‘ laden muss. Da bin ich doch gerne temporär unmodern. –

Diese Aussagen passen genau in das Konzept von iFixits Reparaturmanifest:

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Das ist natürlich nicht im Sinne der Hersteller. Diesem Planeten käme das allerdings zugute – so wie die SSD meiner ‚Lady in black‘.

‚Schneller, höher, weiter‘ ist nicht das Konzept der Zukunft. Nachhaltigkeit ist recoursenschonend im Hinblick auf den Zustand dieses blauen Planeten.

Darüber zielführend nachzudenken, führt zu der Frage, warum z.B. ein funktionierendes Smartphone nach 2 Jahren -im Sinne der Hersteller- gegen ein neues ausgetauscht werden sollte. Das gilt für sicherlich alle technischen Gerätschaften. Das ist ‚Denkstoff‘ für jeden.

 

 

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

Header-Bild – (‚Think different‘)


Das Header-Bild zeigt mein Apple-Powerbook 1400 c von 1996. Es ist also kein Foto, an dem  jemand anders Ursprungsrechte hat. – (Die abgebildeten Logos und Texte sind öffentlich zugänglich).

Ein Dinosaurier aus heutiger Sicht. Einer, der allerdings immer noch lebt. 22 Jahre alt. Dieser tragbare Rechner hat die beste Tastatur, auf der ich je geschrieben habe. Mit (teurem) Prozessorupgrade aus den USA . Noch kein USB und ohne LAN-Buchse; geschweige denn WlAN… ja, so war das. Blanke Nostalgie. –

Im vergangenen Jahr ist mir dieses wunderbare Teil der Computergeschichte im ausgeschalteten Zustand aus der Hand und auf den Boden gefallen. Dabei brachen die beiden Halterungsscharniere des Bildschirms ab, und der Bildschirm lag daneben. Nach dem Entsetzen stellte ich den noch mit dem Kabeln am Rechner verbundenen Bildschirm hinter der Tastatur schräg auf und schaltete beherzt den Rechner wieder ein und was passierte? =

Der Apple-Gong erschallte, der Bildschirm wurde hell und der Rechner fuhr hoch. Das bedarf keines weiteren Kommentars.—

Leider ist es extrem schwierig, entsprechende Ersatzteile aufzutreiben, um dieses wohl unverwüstliche Teil vergangener Anwenderfreundlichkeit wieder ‚hübsch‘ aussehen zu lassen. Allerdings kann auch hier dem Schicksal eine Ironie abgewonnen werden: Es folgt der aktuellen Vorstellung einiger Hersteller, die Rechner mit abnehmbarem Bildschirm verkaufen, die sie dann als Hybrid (Tastatur und Tablet) anpreisen. Allerdings schwer vorstellbar, dass solche Geräte nach 22 Jahren eine beschriebene Prozedur überstehen würden – oder besser… das Alter überhaupt erreichen.

Wie hieß der Werbeslogan zu der Zeit: „Think different“.

 

IOS


Über Fakten zu streiten, ist relativ sinnlos, denn sie sind Realität. Realitäten im Positiven zu ändern ist allerdings die Folge kritischer Auseinandersetzung mit eben ‚Fakten‘ und werden letztlich erstritten. Das klingt verdreht und muss nicht immer dahin münden, dass das jeweils Neue besser, sinngebender oder folgerichtiger im optimierenden Sinne ist. Also Ansichtssache. Nicht immer…

Die Entwicklung (Anwendung) von Apples IOS konnte ich von Anfang an verfolgen. Vom iPad1 bis aktuell dem iPad mini 4. Nicht nur die Hardware, sondern ebenfalls die Software (also das Betriebssystem) wurden weiterentwickelt … das IOS. Am iPad1 war das Oberflächendesign noch skeuoporphisch (realistische Abbildungen vertrauter Gegenstände, Dinge), während dann das Flat-Design (sog. flache Darstellung) folgte. Die Diskussionen darüber sind Vergangenheit … oder doch nicht so ganz? Lege ich iPad1 und iPad mini4 nebeneinander, dann erkenne ich den Unterschied sehr deutlich.
Der Vergleich zeigt das iPad mini4 und das iPad1.                                                            Einerseits die skeuomorphische und andererseits die flache Oberfläche. Der Unterschied mag nicht unbedingt extrem aussehen, doch … bei längerem Arbeiten wird der Unterschied deutlich – alles immer subjektiv betrachtet. Fortschritt hat in der Wahrnehmung einen positiven Begleiter und sollte eine prinzipielle Verbesserung gegenüber dem Vorherigen sein. Das ist ein Konjunktiv. Nur… Fortschritt sollte hin und wieder auch mal eine Pause machen. Nämlich dann, wenn er dem Prinzip nicht unbedingt folgt. Also Fortschritt nicht um jeden Preis? Das abgebildete, simple Beispiel anhand einer simplen ‚app‘ (Application/Programm) ist aus meiner Sicht eines, das eine Pause des Fortschritts erzeugen könnte/sollte. Die Vergleiche von IOS 5 und IOS 12 ergeben einen solchen Sinn, wenn die graphischen Oberflächen verglichen werden. Die skeuomorphische Oberfläche von Scott Forstall und die aktuelle von Jonathan Ive sind Produkte der jeweiligen Designer. Ive hat wirklich großartige Ergebnisse vorzuweisen, doch ab dem IOS 7 mit dem ‚Flat-Design‘ trifft er nicht meinen Geschmack. Den damals sehr heftig geführten Streit will ich hier nicht aufwärmen. Beide Varianten finden ihre Befürworter. Allerdings steht meine Einschätzung fest: Ein IOS 12 mit skeuomorphischer Oberfläche wäre mein eindeutiger Favorit und würde das IOS für mich attraktiver erscheinen lassen.

Mojave…


Das kommende/folgende Betriebssystem von Apple ist macOS 10.14, genannt ‚Mojave‘.

Als Mac-Anwender -seit 1996- war ich natürlich gespannt darauf, was nun wohl so alles kommen wird. Und vor allen Dingen: Sind meine Rechner dafür ‚tauglich‘?  D.h., CPU, Graphikkarte, RAM … das Rechnermodell ansich?

Als Beta-Tester habe ich Mojave auf mein MacBook Air von 2012 installiert und teste es seit Wochen. Negatives kann ich bislang nicht sagen. Das System läuft stabil. Das kenne ich von vorherigen Betas. Positiv. Skeptisch war ich anfangs beim sogenannten ‚Darkmode‘. Nun … das kenne ich von meinen Blackberry- Smartphones und ist mir daher sehr vertraut. Mittlerweile ist der ‚Darkmode‘ an dem Rechner bereits Standard geworden. Ich brauchte keine nennenswerte Gewöhnung.

Und dann kam das, was mich zu diesem Text veranlasste: Die Erkenntnis, dass Apple- Rechner vor dem Herstellungsjahr 2012 für Mojave nicht mehr unterstützt werden. Der sogenannte ‚Mojave-Tester‘, eine app der Macwelt, ergab für mein geliebtes und schon etwas betagtes MacBook Pro 17″ von 2010 das in der Folge Abgebildete:

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Bildschirmfoto 2018-08-13 um 16.51.07.jpgBildschirmfoto 2018-08-13 um 16.50.43.jpg

Fortschritt ist immer gut, heißt es allgemein. Das ist zu allgemein … bei der Vorstellung von einem Rechner, der kostspielig aufgerüstet wurde:

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Abgesehen davon, dass es 17″-Macbooks(pro) nicht mehr neu zu kaufen gibt und so ein Rechner zu der Zeit gut und gerne um die 3.000 € kostete, stellen sich heute (2018) diverse Fragen:

Dem Hersteller sollte klar sein, dass solche Preiskategorien von Usern bedient werden, die entweder gespart, anderen ‚Dingen‘ entsagt, das Gerät finanziert oder einfach keine Probleme mit der Zahlung haben. Die Letzteren wird das kaum ‚jucken‘.  Doch… verständlicher wird der Vorgang dadurch nicht. Welches Unternehmen kann es sich leisten, Geräte von Neuerungen auszuschließen, für die die Nutzer wirklich tief in die Tasche gegriffen haben?

‚Sie sollten oder sogar müssten sich einen schnelleren Mac anschaffen‘ …  Ein adäquates MacBook pro liegt nicht mehr nur in der Preisklasse des 2010-Rechners, der damals das Flaggschiff war, sondern geht hochkonfiguriert locker über 5.000 Euronen. Na was denkt denn der User da? Abgezockt? Im Regen stehengelassen? Verar….? Und das von der Firma, die mittlerweile einen Börsenwert von über 1.000.000.000.000 $ (Billion) hat? Warum ist das denn so? Was habe ich dazu beigetragen?                                                           Wenn ich die Liste meiner Apple-Geräte bislang ansehe, wird mir klar, was ich da mit meinen Käufen veranstaltet habe…  Ich war Teil des ‚höher, schneller, weiter…‘. Warum? Weil ich mich offensichtlich habe einfangen lassen von den genannten drei Adjektiven!

Und nun wäre dann mein Arbeitstier obsolet? Ein Rechner, der einwandfrei ohne Probleme schnell läuft und dessen ‚innere Fassade‘ nun nicht mehr den Vorstellungen der Istzeit gerecht werden soll? Ich hatte nie einen schnelleren Rechner als genau den genannten. Dann bereichere ich solche Gedanken noch mit meinem unzerstörbaren Powerbook G3 Pismo (500 MHz, 1 GB RAM). Das Teil ist der ‚Käfer‘ der Rechnerwelt: Er läuft und läuft und ….!

Bei all diesen Betrachtungen und den unmissverständlichen, wissenschaftlichen Aussagen und Erkenntnissen zur Klimaproblematik, den Ressourcen, der Ausbeutung von Menschen, der Missachtung der Menschenrechte usw., führt für mich  kein Weg mehr daran vorbei, nicht weiterhin in Kenntnis der Zusammenhänge auf 1.Klasse- Marketing zu achten, sondern konkret die Produkte entsprechend lang/länger zu nutzen, als den Herstellern das lieb ist.

Fazit: Die Aufforderung, die ‚fast‘ eine Nötigung ist, einen neuen, schnelleren Rechner zu kaufen, läuft bei mir sowas von ins Leere, dass dem nur noch ein müdes .. aber trauriges Lächeln folgt!

Apple – was machst du mit deinen treuen, alten Kunden und trag deine Nase so, dass es dir da nicht ständig reinregnet. Mich überzeugst du nicht mehr, denn deine alten Produkte sind bei mir nicht kaputt zu kriegen, und es wird mir ein Vergnügen sein, ein paar Sekunden länger auf ein Rechnerergebnis zu warten … Und: Meine zu alten Rechner laufen noch sehr gut im ‚Whitemode‘ !

Soweit ich davon Kenntnis habe, steht noch kein Ersatzplanet zur Verfügung …!

Apple und all die Anderen … oder der ‚ökonomische Imperativ’ (immer noch kein Ersatzplanet ?)


 

Das Manifest der Selbstreparierer ist ein Bekenntnis derjenigen, die nicht nur begriffen haben, sondern in die Erkenntnis auch Taten fließen lassen, dass dieser Planet absehbar kollabieren könnte und -wenn es so weitergeht- auch wird. Ressourcen werden ausgebeutet und damit Produkte hergestellt, die nach einem Jahr wieder überholt sind, weil sie dem zeitgeistigen Standard nicht mehr entsprechen. Offensichtlich wird sogar die Lebenszeit in viele Geräte mit eingebaut. Warum ? Damit der geschätzte Kunde immer in der Timeline ist und sich um Gottes Willen nicht abkoppelt. Vornehm gedacht, doch … zu welchen Lasten ? Die kurze Antwort siehe oben. Langlebigkeit wünscht sich der Mensch (unbewusst ?) nur noch für sich selbst.(Nachdenken kann das ändern). Die Elektroschrottberge steigen und steigen. Wo ist der öffentliche Aufschrei bezüglich der Kinder in den ‚schrumpeligen’ Ländern dieses Planeten, die Altgeräte anzünden, um an die wieder verkaufbaren Wertstoffe zu gelangen ? Dass sie dabei giftige Dämpfe der brennenden Kunststoffgehäuse wohl unwissend einatmen .. wird als bedauerlich und traurig hingenommen und im nächsten Moment wieder das neue iPhone (oder irgendein anderes) bestellt und gekauft. Noch funktionierende Geräte werden entsorgt, anstatt sie aufzurüsten und weiter zu verwenden. Muss immer alles schneller, höher, weiter sein ? Batterien oder Akkus werden verklebt und sind damit vom Endverbraucher nicht auswechselbar. Auch kann ein Neukauf ‚günstiger’ sein als eine Reparatur … so wird dann argumentiert. In sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen ‚schrauben’ Menschen für die zahlungskräftigen Kunden Geräte der aktuellen Begierde zusammen für einen Lohn, der in den Abnehmerländern die dortigen Menschen nicht einmal veranlassen würde, morgens aufzustehen. Dazu das Marketing, das diesen Irrsinn nicht nur verharmlost, sondern anfeuert durch die Installierung eines Lifestylegefühls in den Köpfen der damit zu ködernden Kunden. Die Vermittlung einer schönen, heilen Welt, wenn man dieses oder jenes Produkt kauft und verwendet. Aber nicht zu lange bitteschön … der Nachschub wartet schon auf den modernen Menschen …

Was soll das alles und wozu werden hier -von mir- die Vorgänge so zusammengepresst ?

Seit 1997 nutze ich Apple-Produkte, weil ich -ich könnte sagen bis heute- keine Produkte finden konnte, die mir das boten und bieten, was ich auch tatsächlich brauche .. oder glaube, zu brauchen. Und weil diese alten Geräte zum Teil bis heute noch funktionieren und auch noch im Gebrauch sind. Ok, mit einem Powerbook von 1997 ist nicht mehr so zu surfen wie mit einem relativ aktuellen Macbook pro. Ob das Letztere allerdings nach 18 Jahren überhaupt noch funktioniert, bleibt dahingestellt.

Nun las ich vor kurzem, dass Apple für das iPhone eine Option bietet, die der eigentliche Anlass zum Verfassen dieses Textes war. Sinngemäß : Der Kunde zahlt monatlich einen bestimmten Betrag (bei der Telekom angeblich 80 €) und erhält nach einem Jahr automatisch ein aktuelles iPhone. Klingt oberflächlich gesehen gut. Nur .. das Altgerät wird nicht entsorgt, sondern von Apple wieder aufbereitet (refurbished) und dann nicht billig wieder verkauft. Nun könnte man sagen, dass das eine Maßnahme ist, die meinen Vorstellungen entgegen kommt, wenn da nur nicht die nachzuproduzierenden Geräte wären, für die wiederum Rohstoffe gebraucht werden und Arbeitskräfte nahezu gnadenlos ausgebeutet würden/werden. Reicht da nicht zum Beispiel ein Dreijahreszyklus ? Mal ganz abgesehen davon, dass die nicht so zahlungskräftigen Kunden bewusst in die zweite Reihe gestellt werden. Das sind dann die ‚Refurbishten’ oder so ähnlich. Die ethische/soziale Komponente sollte nicht unterschätzt werden.

Ob ich als alter Appleuser an Apple appelliere .. oder nicht. Nur … dass solche Geschäftigkeiten nicht durchschaut werden, ist heute bei der ständigen Verfügbarkeit von Informationen eine Illusion und zwar derer, die meinen, es ginge immer so weiter. Wachstum -der ökonomische Imperativ- funktioniert nicht für alle Zeiten. Es sind ja nicht nur die Neugeräte, die einfach dann wieder da sind, sondern die Produktonsprozesse erfordern eben Material und Menschen. Der schöne Schein eines Produktes offenbart nicht die fragilen Bestandteile, bestehend aus Mensch und Material. Beide sind am Ende nicht mehr numerisch ersetzbar, weil sie entweder nicht mehr vorhanden oder nicht mehr bereit dazu sind, weil sie feststellen müssen, dass sie immer noch keinen Ersatzplaneten zur Umsiedelung gefunden haben. Das auf einem Ast sitzende Sägen am Stammende des Baumes …

Dabei gibt es durchaus Alternativen. Auf Langlebigkeit ausgerichtete Geräte sind irgendwann logischerweise auch reparaturbefürftig. Ein solcher ‚Markt’ wird ganz offensichtlich komplett unterschätzt. Die Schaffung einer solchen ‚ökonomischen Infrastruktur’ setzt allerdings etwas voraus, was Menschen ebenso offensichtlich schwer fällt : Für das Marketing ein thematisches und für die Weltwirtschaft ein essentielles = Umdenken !

Fazit : Das permanente Drängen auf langlebigere (z.B. Computer, Tablets, Smartphones usw.) und anwenderfreundliche Produkte (selbst reparierbar) sollte ein ökonomischer Imperatif sein. Wäre das ein Rückschritt vom Fortschritt ? Technisch aktualisierbare Geräte sind kein Rückschritt ! Da würde sich ein hoch interessanter Wirtschaftzweig etablieren; nämlich der der Nachhaltigkeit durch Weitsichtigkeit oder umgekehrt. Und noch etwas aus meiner Sicht ganz Entscheidendes : Ein eher verantwortbarer Übergang zur nächsten Generation und darüber vielleicht noch hinaus !

Große Worte ? Ja klar ! Mit kleinen und zu zaghaft geflüsterten Worten erreicht man keine Resonanz; nicht mal auf geringer Entfernung. Es liegt an der verehrten Kundschaft und damit an den Konsumenten, solche Gedanken beiseite zu schieben und ungeduldig dem nächsten iPhone entgegenzufiebern .. oder sich vorzustellen, dass gerade benutzte Gerät noch weiter zu benutzen und darauf zu setzen, dass die nächste oder übernächste iPhone-Generation durch eine Aufrüstbarkeit technisch aktuell gehalten werden kann.

Sind das nur Wünsche ? Ja klar. Wünsche, die ……..