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Apple und all die Anderen … oder der ‚ökonomische Imperativ’ (immer noch kein Ersatzplanet ?)


 

Das Manifest der Selbstreparierer ist ein Bekenntnis derjenigen, die nicht nur begriffen haben, sondern in die Erkenntnis auch Taten fließen lassen, dass dieser Planet absehbar kollabieren könnte und -wenn es so weitergeht- auch wird. Ressourcen werden ausgebeutet und damit Produkte hergestellt, die nach einem Jahr wieder überholt sind, weil sie dem zeitgeistigen Standard nicht mehr entsprechen. Offensichtlich wird sogar die Lebenszeit in viele Geräte mit eingebaut. Warum ? Damit der geschätzte Kunde immer in der Timeline ist und sich um Gottes Willen nicht abkoppelt. Vornehm gedacht, doch … zu welchen Lasten ? Die kurze Antwort siehe oben. Langlebigkeit wünscht sich der Mensch (unbewusst ?) nur noch für sich selbst.(Nachdenken kann das ändern). Die Elektroschrottberge steigen und steigen. Wo ist der öffentliche Aufschrei bezüglich der Kinder in den ‚schrumpeligen’ Ländern dieses Planeten, die Altgeräte anzünden, um an die wieder verkaufbaren Wertstoffe zu gelangen ? Dass sie dabei giftige Dämpfe der brennenden Kunststoffgehäuse wohl unwissend einatmen .. wird als bedauerlich und traurig hingenommen und im nächsten Moment wieder das neue iPhone (oder irgendein anderes) bestellt und gekauft. Noch funktionierende Geräte werden entsorgt, anstatt sie aufzurüsten und weiter zu verwenden. Muss immer alles schneller, höher, weiter sein ? Batterien oder Akkus werden verklebt und sind damit vom Endverbraucher nicht auswechselbar. Auch kann ein Neukauf ‚günstiger’ sein als eine Reparatur … so wird dann argumentiert. In sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen ‚schrauben’ Menschen für die zahlungskräftigen Kunden Geräte der aktuellen Begierde zusammen für einen Lohn, der in den Abnehmerländern die dortigen Menschen nicht einmal veranlassen würde, morgens aufzustehen. Dazu das Marketing, das diesen Irrsinn nicht nur verharmlost, sondern anfeuert durch die Installierung eines Lifestylegefühls in den Köpfen der damit zu ködernden Kunden. Die Vermittlung einer schönen, heilen Welt, wenn man dieses oder jenes Produkt kauft und verwendet. Aber nicht zu lange bitteschön … der Nachschub wartet schon auf den modernen Menschen …

Was soll das alles und wozu werden hier -von mir- die Vorgänge so zusammengepresst ?

Seit 1997 nutze ich Apple-Produkte, weil ich -ich könnte sagen bis heute- keine Produkte finden konnte, die mir das boten und bieten, was ich auch tatsächlich brauche .. oder glaube, zu brauchen. Und weil diese alten Geräte zum Teil bis heute noch funktionieren und auch noch im Gebrauch sind. Ok, mit einem Powerbook von 1997 ist nicht mehr so zu surfen wie mit einem relativ aktuellen Macbook pro. Ob das Letztere allerdings nach 18 Jahren überhaupt noch funktioniert, bleibt dahingestellt.

Nun las ich vor kurzem, dass Apple für das iPhone eine Option bietet, die der eigentliche Anlass zum Verfassen dieses Textes war. Sinngemäß : Der Kunde zahlt monatlich einen bestimmten Betrag (bei der Telekom angeblich 80 €) und erhält nach einem Jahr automatisch ein aktuelles iPhone. Klingt oberflächlich gesehen gut. Nur .. das Altgerät wird nicht entsorgt, sondern von Apple wieder aufbereitet (refurbished) und dann nicht billig wieder verkauft. Nun könnte man sagen, dass das eine Maßnahme ist, die meinen Vorstellungen entgegen kommt, wenn da nur nicht die nachzuproduzierenden Geräte wären, für die wiederum Rohstoffe gebraucht werden und Arbeitskräfte nahezu gnadenlos ausgebeutet würden/werden. Reicht da nicht zum Beispiel ein Dreijahreszyklus ? Mal ganz abgesehen davon, dass die nicht so zahlungskräftigen Kunden bewusst in die zweite Reihe gestellt werden. Das sind dann die ‚Refurbishten’ oder so ähnlich. Die ethische/soziale Komponente sollte nicht unterschätzt werden.

Ob ich als alter Appleuser an Apple appelliere .. oder nicht. Nur … dass solche Geschäftigkeiten nicht durchschaut werden, ist heute bei der ständigen Verfügbarkeit von Informationen eine Illusion und zwar derer, die meinen, es ginge immer so weiter. Wachstum -der ökonomische Imperativ- funktioniert nicht für alle Zeiten. Es sind ja nicht nur die Neugeräte, die einfach dann wieder da sind, sondern die Produktonsprozesse erfordern eben Material und Menschen. Der schöne Schein eines Produktes offenbart nicht die fragilen Bestandteile, bestehend aus Mensch und Material. Beide sind am Ende nicht mehr numerisch ersetzbar, weil sie entweder nicht mehr vorhanden oder nicht mehr bereit dazu sind, weil sie feststellen müssen, dass sie immer noch keinen Ersatzplaneten zur Umsiedelung gefunden haben. Das auf einem Ast sitzende Sägen am Stammende des Baumes …

Dabei gibt es durchaus Alternativen. Auf Langlebigkeit ausgerichtete Geräte sind irgendwann logischerweise auch reparaturbefürftig. Ein solcher ‚Markt’ wird ganz offensichtlich komplett unterschätzt. Die Schaffung einer solchen ‚ökonomischen Infrastruktur’ setzt allerdings etwas voraus, was Menschen ebenso offensichtlich schwer fällt : Für das Marketing ein thematisches und für die Weltwirtschaft ein essentielles = Umdenken !

Fazit : Das permanente Drängen auf langlebigere (z.B. Computer, Tablets, Smartphones usw.) und anwenderfreundliche Produkte (selbst reparierbar) sollte ein ökonomischer Imperatif sein. Wäre das ein Rückschritt vom Fortschritt ? Technisch aktualisierbare Geräte sind kein Rückschritt ! Da würde sich ein hoch interessanter Wirtschaftzweig etablieren; nämlich der der Nachhaltigkeit durch Weitsichtigkeit oder umgekehrt. Und noch etwas aus meiner Sicht ganz Entscheidendes : Ein eher verantwortbarer Übergang zur nächsten Generation und darüber vielleicht noch hinaus !

Große Worte ? Ja klar ! Mit kleinen und zu zaghaft geflüsterten Worten erreicht man keine Resonanz; nicht mal auf geringer Entfernung. Es liegt an der verehrten Kundschaft und damit an den Konsumenten, solche Gedanken beiseite zu schieben und ungeduldig dem nächsten iPhone entgegenzufiebern .. oder sich vorzustellen, dass gerade benutzte Gerät noch weiter zu benutzen und darauf zu setzen, dass die nächste oder übernächste iPhone-Generation durch eine Aufrüstbarkeit technisch aktuell gehalten werden kann.

Sind das nur Wünsche ? Ja klar. Wünsche, die ……..

 

 

 

 

 

 

 

 

Apple – User … gestern und heute …


Apple – User  …  gestern und heute …

1996 kam der erste Mac unter mein Dach. Das Logo, ein kleiner, regenbogenfarbiger, angebissener Apfel zierte den Performa 5200 mit 75 Mhz und 40 MB RAM. (funktioniert immer noch !)

Bildschirmfoto 2015-07-06 um 20.24.06

Foto privat : Performa 5200

Ein Nischenprodukt zweifellos. Der Versuch einer Befreiung aus der Dos/Win- Welt. Und was für eine Befreiung … Ein GUI (graphical unit interface .. also sinngemäß grafische Bedieneroberfläche), das dem Namen gerecht wurde. Das hatte etwas Elitäres. Im Vergleich zu DOS- und später Windows (3.1) -Rechnern so gut wie keine Abstürze. Diese Zuverlässigkeit schätzte die ‚kreative Welt‘ der Grafiker, Werber, Audio- und Filmemacher usw.. Ein Mac war das Arbeitstier schlechthin, das eben zuverlässig war und auch dabei noch sehr ansprechend aussah. Keine graue Kiste, sondern knuddelig und irgendwie niedlich. Und genau das alles hatte seinen buchstäblichen Preis. Sie waren teuer – sehr teuer. Eine Grundvoraussetzung dafür, kein richtiges Massenprodukt zu werden oder zu sein. War es faktisch auch nicht zu der Zeit. Jobs und Ive waren angeblich damals wochenlang damit beschäftigt, über die farbliche Gestaltung von Teilen des Innenlebens zu sinnieren und zu entscheiden. Teile, die maximal ein Techniker später zu sehen bekam. Das Produkt sollte eben nicht nur außen sondern auch innen so ansprechend wie irgend möglich sein.

Ein Mac war also etwas Besonderes. Interessenten, die die finanzielle Investition nicht abschreckte und/oder die einen entscheidenden Wert auf Zuverlässigkeit legten, wurden zu treuen Kunden. Da hatte sich eine sich elitär fühlende Klientel herausgebildet, die den Versuch unternahm, die grauen Win-Kisten nicht einmal wahrzunehmen. Man könnte das auch Arroganz nennen. Das Gefühl, einen Mac zu besitzen und damit arbeiten zu ‚dürfen‘, erzeugte ein ‚Nase-hoch-Gefühl‘ gegenüber der breiten Masse der ‚Kompromissler‘.

Apple hat es immer verstanden, sich ikonenhaft, detailverliebt und elitär darzustellen. Aus der Sicht der breiten Masse waren das die arroganten Spinner. Eine Voraussetzung für Innovation ? Wenn der ‚Markt‘ das zulässt – dann ja. Hier will ich nicht die Irrwege der Firmenpolitik Apples breittreten, die einschlägig nachzulesen sind, doch … erkennbar wird auch hier, wohin eine zu hoch getragene Nase führen kann. Im Falle Apples war es der Fastruin. Da lagen wieder einmal Wahnsinn und Genie dicht beieinander. Z.B. der viel zu früh auf den Markt geworfene PDA ‚Newton Message Pad‘. Ein Produkt, dass seiner Zeit und Jahrzehnte voraus war. Nur … es wurde regelrecht großkotzig viel zu früh für einen festgesetzten Zeitpunkt angekündigt und damit die Entwickler unter einen nahezu unmenschlichen Druck gesetzt. Fazit : Das Produkt wurde für den User unausgereift auf den Markt geworfen nach dem Motto : Was von uns kommt, kann nur gut sein und wird automatisch besser. Das war unverantwortlich ! Der Newton scheiterte, obwohl er in den weiterentwickelten Serien mit dem Message Pad 2100 eine Reife erlangte, die in einigen Bereichen noch heute unerreicht ist. Gemeint sind das Batteriemanagement, die Handschrifterkennung, das echte Multitasking, die Interaktion der Soups (apps), der Assistent, die Kalender-app ‚Time Trax‘, die Bedienung mit einem Stylus (oder dem Fingernagel) usw.. Aus heutiger Sicht ist die Hardware zu klobig und schwer, der Bildschirm nicht mehr zumutbar, wenn man iPhone und iPad dagegen sieht. Berücksichtigt man allerdings den Zeitfaktor der Geräte und die dahinterstehende Philosophie, dann entlarvt sich die Richtung, welche Zielgruppen erreicht werden sollten und sollen. Der Newton war als Standalonegerät konzipiert und auch so einsetzbar. Bei den ‚i‘- Geräten nicht ! Apple will ja schließlich auch noch andere Produkte verkaufen.

Den Newton nutze ich heute noch oder besser … immer intensiver. Und das seit dem Jahre 2001. Solche Produkte mit einer solchen Haltbarkeit und Nachhaltigkeit passen nicht mehr in die ‚Schnelllebigkeit‘ des Jahres 2015.

Nicht nur dieses -für mich- immer noch kleine Gerät ‚Newton‘ wurde auf Langlebigkeit ausgelegt. sondern auffällig die alten und älteren Produkte Apples, die vor Herausgabe ausgiebig vom Hersteller getestet wurden und nicht, wie heute, offensichtlich der Endverbraucher die letzten Testphasen zu übernehmen hat. Anders lassen sich doch nicht die ständig auftretenden Mängel ganzer Serien erklären. Hitzeprobleme, Akkuprobleme, Verformungen, Grafikkartenprobleme und so weiter, usw.. Bei den Preisen der Produkte und den Gewinnmargen …

Noch ein Beispiel : Apple brachte im Jahre 2000 ein Notebook auf den Markt, das userfreundlicher kaum sein konnte und kann. Das Powerbook G3, Codename ‚Pismo‘.

Ohne Werkzeug lässt sich die Tastatur hochklappen, die Steckverbindung abziehen und siehe da : Schon hat der Anwender Zugang zu allen Komponenten des Rechners. Ein solcher Anwender kann ohne Weiteres nahezu sämtliche ‚Teile‘ des Innenlebens austauschen, erweitern .. also reparieren. Des Weiteren sind durch zwei mechanische Hebel sowohl der Akku als auch das optische Laufwerk einfach herausschiebbar. Im rechten Einschubschacht lässt sich ein zweiter Akku ‚hot-swappable‘ einstecken oder das optische Laufwerk verwenden, ohne den Rechner vor dem Wechsel auszuschalten. Da stürzt nichts ab ! Mit zwei aktuellen Akkus kann eine netzunabhängige Laufzeit von 10-12 Stunden erreicht werden !

Pismo

Foto privat : Powerbook G3 Pismo

Mit diesem Gerät wurde bewiesen, dass ein Notebook so zu bauen ist, dass Nachhaltigkeit und Userfreundlichkeit realisierbar sind. Das hat es mal gegeben ! Mein 17″ Macbook pro von 2010 ist zwar erheblich schneller im Netz und bei der Bildbearbeitung usw., doch solch wünschenswerte  Möglichkeiten bietet es nicht annähernd. Nicht mal einen Akkutausch, der prinzipiell von nahezu jedem Anwender durchführbar ist, wenn der Akku nicht verklebt wäre. iFixit zeigt allerdings, dass auch das möglich ist, u.a. weil die Garantiezeit bei dem Modell längst abgelaufen ist. Was für ein Aufwand. Leichter, dünner ist die Devise. Alles auf Kosten des Anwenders, für den ein solcher ‚Fortschritt‘ vergleichsweise zweitrangig sein kann, wenn er nur die Möglichkeit hätte, selber Hand an sein teures Gerät zu legen und nicht bei jeder Gelegenheit in den Store und zu einem autorisierten Händler rennen, gehen muss – natürlich mit entsprechenden (vermeidbaren) Folgekosten. Doch .. eine Option ergibt sich dann noch für einen solchen Anwender, dass er gesagt bekommt, dass die Reparatur (z.B. Motherboard, Grafikkarte etc.) im Vergleich zum Erwerb eines Neugerätes in einem ungünstigen Verhältnis steht. Ergebnis : Der Fehler könnte ja wiederkehren und die Probleme mit dem ‚alten‘ Gerät wiederholen sich … also kauft er/sie ein Neues ! Hinterlistig, wer da ein Kalkül des Herstellers vermutet !? Als Testperson in der Endphase der Produktentwicklung steht dann der Kunde mittelfristig wieder da und hat merkwürdigerweise wieder irgendein Problem mit irgendeinem Bauteil seines neuen, teuren Gerätes.

Pismo.

Foto privat : Powerbook G3 Pismo

Mein 500 MHz.-Powerbook Pismo mit 1 GB RAM  ist im Jahre 2015 genau 15 Jahre alt und ist im täglichen Gebrauch.

Die Tastatur ist für Vielschreiber eine regelrechte Einladung zum Arbeiten. Für Ästheten : Das geschwungene Design im tiefen Schwarz ist unerreicht ansprechend (meine ich ..). Es muss für Apple wie ein Hohn klingen, wenn ich hier sage, dass all die genannten Vorteile der Vergangenheit angehören.

Drei Geräte der Firma Apple haben mich tatsächlich und nachhaltig beeindruckt :

– der Cube (leider nie besessen !)

– der Newton (im täglichen Gebrauch)

– das Powerbook G3 Pismo (im täglichen Gebrauch)

Und die i-Geräte ? Sie sind beeindruckend und prägend zugleich. Für mich mit dem Ergebnis, dass ich nach und nach z.B. meine iPads weitergereicht habe. Ein iPhone habe ich nie besessen und werde es wohl auch nicht besitzen wollen.

Bin ich damit altmodisch und hechele den ‚alten‘ Zeiten nach ? Ich denke nicht, denn in meiner Hosentasche steckt ein Smartphone. Welches ?

->   ein Blackberry Passport  (aus dem Jahre 2015) !

Das klingt nach Abtrünnigkeit vom Apfel. Tja … Der von Apple eingeschlagenen Firmenpolitik folge ich nicht (mehr). Deren Verkaufszahlen steigen und steigen. Immer mehr Konsumenten werden regelrecht angefüttert durch das Vermitteln eines ‚Community-Gefühles‘. Aus dem eingangs Gesagten lässt sich schließen, dass Apple aus Erfahrung diesen Mechanismus beherrscht. Das Marketing ist extrem effektiv. Da wird angeblich versehentlich ein iPhone in einer Lokalität ‚vergessen‘, dass nicht dem aktuellen Modell entspricht … und schon setzt die Spekulation über ein neues Modell ein. Und zwar so heftig, dass es in die Schlagzeilen gerät. Ein angebliches Versehen eines Apple-Mitarbeiters ? Eine solche Werbung ist dann auch noch kostenlos. Hut ab .. das ist geschickt.

Apple sollte sich nicht nahezu bedingungslos darauf konzentrieren, alles kleiner, dünner und leichter zu machen, sondern sich wieder der Usability der Produkte zuwenden. Dem Gehäuse eines Macbook (pro) einige Millimeter mehr Volumen zu geben, wäre so ein Fall. Das Mehr an Gehäuse für mehr Akkuvolumen würde den Anwendern sicherlich entgegenkommen, wenn dabei eine ein-oder zweistündige Steigerung der Akkuleistung herauskommen würde, statt der Prahlerei mit einer weiteren Reduzierung um ein oder zwei Millimeter der Gehäusedicke.

Quo vadis – Apple ?

Mac OS X 10.10 Yosemite (Final)


Mac OS X 10.10 Yosemite (Final)

Die Betaphase ist vorbei. Bis zur letzten Betaversion (6) konnte ich das Betriebssystem vorab testen, wie ca. 1 Million User auch. Schon in der Phase lief die Beta überraschend stabil und war gebrauchsfähig. Ab der Betaversion 6 ging ich das ‚Risiko‘ ein und ersetzte Mavericks damit.

Nach dem Erscheinen der finalen Version am 16.10.2014 nach der Keynote wurden sowohl der iMac (2007) als auch das MBP 17″ damit ausgestattet. Auffällige Änderungen habe ich danach nicht festgestellt. Beide doch schon etwas älteren Rechner laufen tadellos damit (und im sog. Darkmode).

Bei dieser Version des Mac OS 10 (Yosemite) hatte ich wieder dieses ‚Tigergefühl‘ von Mac OS 10.4 Tiger, das für mich bis dato das beste OS 10 war und das noch auf meinem G3 Pismo läuft und läuft und läuft und …..

Yosemite hat mich bislang überzeugt.

Mac OS X 10.10 Yosemite (Beta)


Apple hatte Codes für die Beta von Mac OS X 10.10 Yosemite  zu vergeben. Angeblich standen 1 Million nach entsprechender Registrierung zum Download bereit.

Daran konnte ich partizipieren und habe die Registrierung abgeschlossen und die Beta runtergeladen. Problemlos. Installiert habe ich diese Beta erst auf eine externe Western Digital My Passport, 500 GB, da eine Beta eben kein Endprodukt ist ! Mittlerweile läuft Yosemite auf meinem MBP als primäres Betriebssystem, da ich bislang nicht den Ansatz eines Problems feststellen konnte. Das System läuft einwandfrei stabil und zuverlässig.  Ein sogenannter ‚Feedback-Assistent‘ wird nach der Installation im Dock sichtbar, über den man Apple seine Erfahrungen mit dem Test darstellen kann.

Erster Eindruck :

10.10 sieht anders aus, fühlt sich aber wie gewohnt an. Safari 8 hat mich auf Anhieb begeistert hinsichtlich der subjektiv wahrgenommenen Steigerung der Geschwindigkeit.

SpotlightBildschirmfoto 2014-10-10 um 20.46.08 scheint gewöhnungsbedürftig zu sein. Die ersten Tests hier waren beeindruckend.

Die ‚Ampelknöpfe‘ (rot-gelb-grün) sind heller geworden und zeigen bei Ansteuerung mit dem Cursor erklärende Symbole.Der Fortschrittsbalken ist nicht mehr im Aquastyle, sondern ‚fadig‘.

Aliasse im Dock Bildschirmfoto 2014-10-10 um 20.37.02haben nun ein flaches Design, sind minimalistischer in der Darstellung und sehen z.T. völlig anders aus.

Und hier die Safari-Leiste :

Bildschirmfoto 2014-10-10 um 20.44.42

Das ganze System fühlt sich griffig an und ist wie gesagt gewohnt umgänglich und, was mir jetzt schon auffällt : Für eine Beta erstaunlich stabil.

iTunes Bildschirmfoto 2014-10-10 um 20.53.47passt sich nun IOS an :

Habe mich schon dran gewöhnt.

Anfangs war für mich klar : Das Mac OS  muss unantastbar sein – nun bin ich mir nicht mehr sicher, wenn ich das sehe. Mein OS 10.4 Tiger im Powerbook G3 Pismo aus dem Jahre 2000 bleibt mit seinem bunten Finder eine Klasse für sich ! Ewig gestrig ? Nein – parallel ! Warum stellt Apple nicht heraus und rühmt sich nicht damit, dass seine Produkte so lange halten und einsetzbar sind oder zumindest waren ?

Natürlich : Kunden sollen alle paar Jahre neu kaufen. Egal ob die ‚Müllberge‘ immer höher und die benötigten Rohstoffe immer knapper werden …  Ich benutze die alten Schätzchen, bis sie auseinander fallen !

Die beiden folgenden Bilder müssen einfach sein !

Ob mein MBP 17″ nach den Jahren noch so aussieht und so einwandfrei funktioniert, wage ich zumindest zu bezweifeln.

Pismo

Bild : Privat / Powerbook G3 Pismo, 500 Mhz, 1 GB RAM, 80 GB HD, Mac OS 9.2.1. Wenn ein Rechner nach 14 Jahren so aussieht, dann gehört er zur Familie.

iBook

Bild : Privat / iBook G3 Clamshell,, Mac OS X 10.3.. Wenn ein Rechner nach 15 Jahren so aussieht, dann gehört er zur Familie.

Bild : Privat

Bild : Privat /

iTunes  in Yosemite gefällt mir trotzdem im neuen Kleid  .. ! Nach meiner Einschätzung macht es Sinn, beide Betriebssysteme zusammen zu führen, wenn das Mac OS dabei nicht verhunzt wird. –

Weitere Details folgen … wenn sie nicht gegen die unterschriebene Lizenzvereinbarung mit Apple verstoßen ! Die hier behandelten Aussagen und Bilder sind öffentlich bekannt und verstoßen nicht gegen die Richtlinien von Apple .