Ignorieren? … Ignore? …


(English below)

Deutsch

Nun wird mein Beitrag hier im Blog (‚Trump’etensolo…’Trump’et solo…) mit der Rhetorik des Propagandaministers des 3. Reiches verglichen oder -besser gesagt- gleichgesetzt. Meinungsfreiheit und Vielfalt sind unantastbar, doch – wenn es derart abgleitet… Der Kommentar enttarnt einen Trumpisten, Darüber zu schmunzeln gelingt mir nicht (mehr). Was derartige ‚Fakes‘ angerichtet haben und weiterhin anrichten, wird in den USA mehr als deutlich. Ignorieren hilft einen solchen Schwach- oder Unsinn durch die Hintertür auf die Bühne der gesellschaftlichen und politischen Destruktion. Richtig… man kann so einen Mist auch einfach löschen. Dann lässt man es ohne Widerspruch im Raume stehen. (Das Netz vergiss nicht…).

Dieser Blog wird kein Ort von solch gefährlichen und niederfrequenten Fakes. Hass und beleidigende Kommentare werde ich erstmal nicht filtern – aber letztendlich doch löschen. Das ist keine Zensur, sondern die Entsprechung einer gesellschaftlichen Notwendigkeit des Anstands und der Menschenrechte. Dieser Text hier hat nichts mit Dünnhäutigkeit zutun. Die deutsche Rechtssprechung wendet bei der Straftat ‚Beleidigung‘ den § 185 StGB an, der bis 2 Jahren Haft vorsieht. Mit Naziverbrechern öffentlich verglichen zu werden, ist eine solche Straftat. Nach vier Jahren Trump kann man nicht mehr von ‚wehret den Anfängen‘ reden – wir befinden uns mittendrin… in der Salonfähigkeit von Lügen, Betrügen, Böswilligkeit, Inhumanität usw.. Schweigen dazu ? NEIN !

English

Now my contribution here in the blog (‚Trump’etensolo…’Trump’et solo…) is compared or -better said- equated with the rhetoric of the propaganda minister of the 3rd Reich. Freedom of expression and diversity are sacrosanct, but -when it slides like this…. The comment exposes a Trumpist, About it I do not succeed (more). What such ‚fakes‘ have done and continue to do is more than clear in the USA. Ignoring helps such weak or nonsense through the back door onto the stage of social and political destruction. Right… one can simply delete such crap. Then one leaves it without contradiction in the room. (The net does not forget…)

This blog will not be a place of such dangerous and low-frequency fakes. I will not filter hate and offensive comments for now – but will eventually delete them. This is not censorship, but the equivalent of a social necessity of decency and human rights. This text here has nothing to do with thin-skinnedness. German jurisprudence applies § 185 StGB, which provides for up to 2 years imprisonment, to the crime of ‚insult‘. Being publicly compared to Nazi criminals is such an offense. After four years of Trump, one can no longer speak of ‚resist the beginnings‘– we are in the middle of it…. In the salon of lies, cheating, malice, inhumanity, etc…. Silence to it ? NO !

Metaversum (2) und Facebook…


(English below)

Deutsch

Was steckt denn dahinter? Der erste Beitrag darüber hier bezog sich in erster Linie auf Facebook und Zuckerberg. Der FAZ+ – Artikel zieht den Rahmen größer. Das Buzzword (Metaverse) bezeichnet eine digitale Verbindung von Menschen und Dingen wie der virtuellen Realität (VR) auch ohne das Gefühl, online zu sein. Nicht nur Mark Zuckerberg ist angetan davon und verspricht angeblich für Europa 10.000 Arbeitsplätze in dem Zusammenhang. Die Vorstellung, dass sich eine solche Anzahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Entwicklung des ‚Metaversums‘ unter Zuckerbergs ‚Facebook‘ kümmern sollen, zeigt, welche Prioritäten gesetzt sind. Nur … der Firmenname ‚Facebook‘ ist mittlerweile nicht mehr so unbefleckt, wie Zuckerberg das gerne hätte.

Bild:Quelle: FAZ+

Nun heißt es oder wird gemunkelt, dass der Konzern seinen Namen ändern wird. In was oder wie? In irgendwas mit dem anteiligen Wort ‚Meta‘? Würde passen, denn… die Gattung der Höhlenradnetzspinnen sind Lauerjäger, die Radnetze zum Beutefang spinnen, auch das Netz verlassen und frei davon auf Jagd gehen. Ist der beiderseitige Bezug ein Zufall? Wenn im Metaversum das Internet verlassen werden kann, dann stellen sich merkwürdige Fragen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – Phantasie eben…

Bild:Quelle. FAZ+

Das ‚Metaversum‘ ist eine reine digitale Parallelwelt, die mit der Realität nichts zutun hat – außer das Menschen es nutzen. Eine digitale Welt, in der die Phantasie digital gestaltet und ausgelebt werden kann – eine Art Traumwelt. Das sich in dem Netz Millionen oder wesentlich mehr verfangen werden, ist absehbar. Wie auch immer Facebook irgendwann heißen wird – das Geschäftsmodell wird bleiben…

In Spielen, genannt Games, ist ja schon viel möglich, doch… im Metaversum ist das Selbstgestalterische, die zeitgleiche Handlung genau das, was ungeahnte Möglichkeiten in alle Richtungen ermöglichen wird. Die entsprechend notwendige Brille auf – und ab geht es in eine ‚Welt‘, wie sie gewünscht, ersehnt, geträumt wird. Und ja… die Illusionen werden perfekt sein. Nur – was richtet dann die Rückkehr in die reale Welt in der Nutzerin oder dem Nutzer tatsächlich an? Das wird das sein, wie es in der analogen Welt genannt wird : Das Kleingedruckte…. Wenn das wieder aus dem Ruder läuft -wie bei Facebook- dann mag ich nicht weiter darüber nachdenken. Das ist dann die Dominanz der Profitgier auf einem ungeahnten Level…

English

What’s behind all this? The first article about this here referred primarily to Facebook and Zuckerberg. The FAZ+ article widens the scope. The buzzword (metaverse) refers to a digital connection of people and things like virtual reality (VR) without the feeling of being online. Mark Zuckerberg isn’t the only one taken with it, reportedly promising 10,000 jobs for Europe in the context. The idea that such a number of new employees should take care of the development of the ‚metaverse‘ under Zuckerberg’s ‚Facebook‘ shows what the priorities are. Only … the company name ‚Facebook‘ is by now no longer as immaculate as Zuckerberg would like it to be.

Now it is said or rumored that the group will change its name. To what or how? Into something with the proportionate word ‚meta‘? Would fit, because… the cave wheel web spider genus are ambush hunters, spinning wheel webs to catch prey, also leaving the web and hunting free of it. Is the mutual reference a coincidence? If in the metaverse the Internet can be left, then strange questions arise and there are no limits to the imagination – imagination just…

The ‚metaverse‘ is a pure digital parallel world that has nothing to do with reality – except that people use it. A digital world in which imagination can be digitally shaped and lived out – a kind of dream world. It is foreseeable that millions or considerably more will be caught up in this network. Whatever Facebook will be called at some point – the business model will remain…

In games lot is already possible, but… in the metaverse, the self-design, the simultaneous action is exactly what will enable undreamt-of possibilities in all directions. The accordingly necessary glasses on – and off it goes into a ‚world‘, as it is desired, longed for, dreamed. And yes… the illusions will be perfect. But then – what does the return to the real world actually do to the user? That will be what it is called in the analog world : The fine print’…. If this gets out of hand again -as it did with Facebook- then I don’t like to think about it any further. This is then the dominance of profiteering on an unimagined level….

‚Trump’etensolo… ‚Trump’et solo…


(English below)

Deutsch

Aus dem ‚Trump’etensolo wurde ein missstimmiges Orchester, das dem blauen Planeten die Ohren sausen ließ. Eine potemkinsche Pseudopolitik mit feudalistischer Anmutung. Einer blökt und Andere folgen.

Mit der Wahl Joe Bidens schien dieser amerikanische Albtraum beendet – zumindest vorerst für vier Jahre. Dann kam der Vorgeschmack der Revanche oder besser – der Rache des ‚Kings-of-fake-news‘.

Bild: SWR / Screenshot:Sturm auf das Kapitol am 06. Januar 2021

Es war der 06. Januar 2021. Zuvor aufgepeitschte ‚Anhänger‘ des ‚Trump’etensolisten stürmten das Kapitol – das Symbol der US-Demokratie. Fünf Menschen starben. Die Sachschäden waren zu beheben… der Imageschaden der Weltpolizei nicht. Der Solist wurde zum gewünscht unantastbaren Dirigenten, der sich für ein Universalgenie hielt und wohl noch hält.


Bild: Screenshot:Justiz–Bayerisches Landesportal…

Eigentlich mehr als verwunderlich, dass ihn die amerikanische Justiz noch nicht überführt und hinter Gitter gebracht hat. Bei der Beweislast. Der Gipfel der Anmaßungen und Selbstüberschätzungen ist das geplante Comeback dieses ‚Politgamers‘.

Warum schreibe ich das hier? Sind und waren es der vielen Beiträge hier im Blog nicht genug? Eigentlich schon, doch – eben dieses genannte Comeback macht unruhig. Es ist diese Verschwörungsrealität, die wie eines der Damoklesschwerter über diesem Planeten hängt – immer noch.

Dieser Trump will nun die Herausgabe von Dokumenten an einen Kongressausschuss verhindern. Es geht dabei um die Kapitol-Attacke vom 06. Januar 2021. Dabei pocht er auf das sogenannte Exekutivprivileg, dass einem Präsidenten erlaubt, Informationen dem Kongress oder auch Gerichten vorzuenthalten. Das ist nicht die Verhaltensweise eines (zumindest relativ) mit offenen Karten spielenden Präsidenten. Sicher dürfte sein, dass er die Beweislast und die für ihn vernichtenden Folgen kennt. Wenn die sich dann herausstellende Wahrheit eine anerkannte Wahrheit ist, dann ‚hat er fertig‘. Das weiß er und scharrt mit den Hufen. Was kann seine Anhänger dazu bewegen, sich von ihm zu lösen? Die Lösung hört sich einfach an – ist es aber nicht: Gute, transparente und vorausschauend intelligente Politik.

Der ‚Trump’etensolist‘ trompetet nicht für eine friedliche Koexistenz, sondern für einen nebelkerzigen Angriff genau darauf. Das haben weder die USA im Speziellen, noch die ‚Weltgemeinschaft‘ ansich verdient.

Hier passt ein Zitat von (wahrscheinlich/unbewiesen) Albert Einstein:

>Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir nicht ganz sicher.<

English

The ‚Trump’etensolo turned into a discordant orchestra that made the blue planet’s ears buzz. A Potemkin pseudo-politics with a feudalistic feel. One bleats and others follow.

With the election of Joe Biden, this American nightmare seemed to be over – at least for the time being for four years. Then came the foretaste of the revenge – or better – the revenge of the ‚king-of-fake-news‘. It was 06 January 2021. previously whipped up ’supporters‘ of the ‚Trump’etensolist stormed the Capitol – the symbol of US democracy. Five people died. The property damage was fixable…the image damage to the world’s police was not. The soloist became the desired untouchable conductor, who considered himself a universal genius and probably still does. Actually, it is more than surprising that the American justice system has not yet convicted him and put him behind bars. With the burden of proof. The peak of presumption and self-overestimation is the planned comeback of this ‚political gamer‘.

Why am I writing this here? Are and were there not enough of the many contributions here in the blog? Actually yes, but – just this mentioned comeback makes uneasy. It is this conspiracy reality, which hangs like one of the swords of Damocles over this planet – still.

This Trump now wants to prevent the release of documents to a congressional committee. He is insisting on the so-called executive privilege, which allows a president to withhold information from Congress or the courts. This is not the behavior of an (at least relatively) open-handed president. What should be certain is that he knows the burden of proof and the consequences that are damning for him. If the truth that then emerges is an accepted truth, then he ‚has had it‘. He knows that, and he paws with his hooves. What can induce his followers to break away from him? The solution sounds simple – but it is not: Good, transparent and forward-looking intelligent policy.

The ‚Trump’etensolist‘ is not trumpeting for peaceful coexistence, but for a smokescreen attack on exactly that. Neither the USA in particular nor the ‚world community‘ as such deserve this.

A quote from (probable/unproven) Albert Einstein fits here:

>Two things are infinite: the universe and human stupidity, but I’m not sure about the universe.<

Gendern… Gendering…


(English below)

Deutsch

Vorab die Frage(n): ‚Sind Sternchen, Binde- Tief- oder Schrägstriche usw. ein angemessener Umgang – z.B. in einer Korrespondenz- in der Spezifizierung eines Menschen?‘ Oder ist es gar eine Diskriminierung, Menschen dabei mit simplen Zeichen unterscheiden zu wollen, um keine Geschlechtsidentitäten auszuschließen? Hinzu kommen noch die Probleme beim maschinellen Lesen und sicherlich noch diverses Anderes. Dann die Phonetik, die sich für mich recht holprig anhört. Beispiel: Leser|innen. Der sehr kurz gesprochene Übergang vom ‚r‘ zum ‚i‘ überspielt eine Art Stückwerk. Zumal der feminine Anhang als ein solcher erscheint. Vornweg erkennt ‚mensch‘ bei dem Gegendere das Maskulinum. Das im Zusammenhang geschriebene und gesprochene Wort könnte mit femininer Priorität auch ‚Leserinnen|er heißen oder noch abenteuerlicher: ‚Leserin|nen|er. Ok… wer es mag. Allgemeingültig sollte so ein Unsinn nicht sein.

Schreibt oder spricht der Mensch wie folgt in Paarform:‚Liebe Leserinnen, liebe Leser‘, dann ist das insgesamt länger, dauert im Gebrauch länger, ist aber fließend und spricht die Weiblichkeit zuvorderst an. Es entsteht bei der Sprech-und Schreibweise eine konkrete und harmonische Eindeutigkeit.

Und was ist mit dem dritten Geschlecht (Pseudohermaphroditismus)? Das wäre dann wie folgt: ‚Liebe Leserinnen, liebe X, liebe Leser‘. Warum nicht? Dann wäre das jahrtausendelang priorisiert stehende Maskulinum mal hintendran.

Ich persönlich habe mich entschieden: Für die zuletzt konstruierte Form: ‚Liebe Leserinnen, liebe X, liebe Leser‘. Das Gegendere mit den Sonderzeichen halte ich ebenso persönlich für ‚Blödsinn‘. (Das liegt nicht unbedingt am Alter).

Es gibt nahezu unvergleichlich Wichtigeres als das hier angeschnittene Thema, doch in unserer pluralistisch orientierten Gesellschaft sollten Themen -wie dieses- diskutiert werden und ein abschließendes, allseits gültiges Ergebnis gefunden werden. Das ist meine subjektive Sicht…

English

First of all the question(s): ‚Are asterisks, hyphens, slashes etc. an appropriate handling – e.g. in a correspondence – in the specification of a person?‘ Or is it even discrimination to want to distinguish people with simple characters in order not to exclude gender identities? In addition, there are the problems with machine reading and certainly various other things. Then there are the phonetics, which sound quite bumpy to me. Example: reader|in. The very short pronounced transition from ‚r‘ to ‚i‘ overplays a kind of piecework. Especially since the feminine annex appears as such. In front, ‚mensch‘ recognizes the masculine in the Gegendere. The word written and spoken in context could also be called ‚Leserinnen|er with feminine priority or even more adventurous: ‚Leserin|en|er. Ok… who likes it. Such nonsense should not be generally valid.

If a person writes or speaks in couple form as follows: ‚Dear readers, dear readers‘, this is altogether longer, lasts longer in use, but is fluent and addresses femininity first. There is a concrete and harmonious uniqueness in the way of speaking and writing.

And what about the third gender (pseudohermaphroditism)? That would then be as follows: ‚Dear readers, dear X,. Why not? Then the masculine, which has been prioritized for millennia, would be at the back.

I personally have decided: For the last constructed form: ‚Dear readers, dear X‘. The Gegendere with the special characters I consider likewise personally for ’nonsense‘. (This is not necessarily due to the age).

There are almost incomparably more important things than this topic, but in our pluralistically oriented society topics -like this- should be discussed and a conclusive, universally valid result should be found. This is my subjective view…

Die Partei mit dem ‚C‘ … The party with the ‚C‘ …


(English below)

Deutsch

everyone knows it by now

Auch Hatnäckigkeit hat ihre Grenzen. Nicht einmal das mieseste Wahlergebnis in der Geschichte der CDU/CSU veranlasst den Kanzlerkandidaten der Parteien, das eigene Versagen einzugestehen und dem Gewinner fair zum Wahlerfolg zu gratulieren. Eine Mehrheit wollte ihn schlichtweg nicht als Kanzler. Doch.. immer noch wird ein Türchen aufgehalten, falls doch noch keine Ampel-Koalition zustande kommt. Dann steht er bereit. Er, über den nach dem Debakel zunehmend hergefallen wurde und wird – selbst in seiner eigenen Partei. Tja.. es sind halt die Getreuen… Egoismus und Machtstreben existiert auch bei denen. In dem Umfeld braucht man keine Feinde. Warum also noch das ‚C‘ im Namen der Partei?

Nun sagt er, dass es nicht an seiner Person liegen soll, wenn die ‚Jamaika-Option‘ nicht zustande kommt. Dann will er den Weg frei machen. In NRW klappte das bereits. Der Ikarus, der zu hoch hinaus wollte und sich am Boden wiederfand. Ach… wär‘ er doch in Düsseldorf geblieben…Immer noch lässt er durchblicken, dass er und seine gewünschte Jamaika-Koalition die beste Wahl für Deutschland wären.

Screenshot FAZ

Kompetent, zuverlässig und immer nur die lobenswertesten Eigenschaften. Immer dieser Konjunktiv. Die Wählerschaft sah und sieht das wohl immer noch anders. Überheblichkeit bei der SPD ist und wäre bei dem knappen Wahlergebnis wirklich nicht angebracht. Deren Kanzlerkandidat ist auch nicht gerade die Idealversion der Wählerschaft, sonst wäre das Wahlergebnis eindeutiger ausgegangen. Ist es aber nicht.

Die Zünglein an der Waage in der Situation, keine mehr zu sein, sind die FDP und die Grünen als Kanzlermacher. Die Zeiten haben sich geändert. Schon allein die Tatsache, dass sich die Grünen und die FDP annähern, zeigt, wie magnetisch die Machtoption ist. Wenn Feuer und Wasser zusammenkommen, dann zischt es eigentlich deutlich. In diesem Falle wird der Ball derart flach gehalten, dass eine Regierungsbeteiligung nur nicht wegrutscht. Die Gelegenheit macht dem Sinn von Kompromissen alle Ehre. Sie, die entstehende Ampelkoalition, wird sich solange verbiegen wie nur irgend möglich.

…’written‘ in stone...

Entscheidend ist, dass die regelrechten Zwangsthemen tatsächlich angegangen werden. Ziel der neuen Regierung muss es sein, vorbildhaft einen ‚Mitzieheffekt in der vorrangigen Klimapolitik‘ weiterer Staaten auszulösen. Das gehört neben der gesamten Sozialpolitik zu den schwierigsten Aufgaben der Gegenwart. Das traue ich einer unionsgeführten Koalition in dieser Zeit nicht zu, solange sie ihr Gebeiße und Gekratze nicht in den Griff bekommen.

Die Förmchen und Schüppchen sind neu zu ordnen und zu verteilen, damit deren Politiksandkästchen wieder bespielbar erscheint oder ist. So eindeutig wie angeblich auf den Steinen (Bild) geschrieben wird das nicht…

English

Even stubbornness has its limits. Not even the worst election result in the history of the CDU/CSU prompted the parties‘ candidates for chancellor to admit their own failure and to congratulate the winner fairly on his election success. A majority simply did not want him as chancellor. But… still a door is held open, if yet no traffic light coalition comes about. Then he stands ready. He, about whom after the debacle was increasingly hergefallen and is – even in his own party. Well… it’s just the faithful… Egoism and striving for power also exist among them. In this environment, you don’t need enemies. So why still the ‚C‘ in the name of the party?

Now he says that it should not be up to him if the ‚Jamaica option‘ does not materialize. Then he wants to clear the way. This has already worked in NRW. The Icarus who wanted to fly too high and found himself on the ground. Oh… if only he had stayed in Düsseldorf… He still lets it be known that he and his desired Jamaica coalition would be the best choice for Germany.

Competent, reliable and always only the most praiseworthy qualities. Always this subjunctive. The electorate probably still sees things differently. Arrogance on the part of the SPD is not and would not be appropriate in view of the narrow election result. Their candidate for chancellor is not exactly the ideal version of the electorate, otherwise the election result would have been clearer. But it didn’t.

The tongues on the scales are in the situation of no longer being one, but rather chancellor makers. Times have changed. The very fact that the Greens and the FDP are moving closer together shows how magnetic the power option is. When fire and water come together, it clearly fizzles. In this case, the ball is kept so flat that government participation just doesn’t slip away. The opportunity does credit to the sense of compromise. It, the emerging traffic light coalition, will bend as long as it possibly can.

The crucial thing is that the downright coercive issues are actually addressed. The goal of the new government must be to set an example by triggering a ‚pull-along effect in the priority climate policy‘ of other states. Alongside social policy as a whole, this is one of the most difficult tasks of our time. I don’t trust a coalition led by the CDU/CSU to do this at this time, as long as they don’t get their biting and scratching under control.

The little forms and scraps are to be rearranged and distributed, so that their Political sandbox appears again playably or is. As clearly as supposedly written on the stones (picture) this is not…

.

Nun wird ‚gekratzt und gebissen’… Now there is ’scratching and biting’….


(English below)

Deutsch

… oder ist das übertrieben formuliert? Es ist schon eine neuartige Konstellation in Sachen Koalitionsbildung. Die ehemals als Zünglein an der Waage bezeichnete FDP hat nun die Grünen als einen größeren Mitstreiter. Die beiden ‚Kleinen‘ sondieren schon mal vorab, ob sie überhaupt das kleinste und auch größte ‚gemeinsame Vielfache‘ erreichen können. Ja, ich denke sie werden sowohl das Eine als auch das Andere finden und erreichen. Der magnetische Machtsog ist zu groß. Nach außen hin wird das als äußerst schwierig dargestellt (was es durchaus ist) und intern bei den Sondierungen kann es eigentlich keiner von beiden platzen lassen. Dann kommen die Verhandlungen mit der stärksten Partei, die auf beide angewiesen ist. Alle werden sich belauern und jeden Schwachpunkt des Anderen ausnutzen. Jeder wird kompromissbereit Federn lassen und auch Ziele erreichen. Das große Ziel ist das Erreichen einer regierungsfähigen Koalition. Daran zweifele ich nicht – des magnetischen Machtsoges wegen.

Quelle: ‚Screenshot : ‚Regensburger Nachrichten

Entscheidend dabei ist die Handlungsfähigkeit der dann gebildeten Regierung im Sinne des ‚Sich-Zusammenraufens‘, Das Umsetzen und Lösen aller gesteckten Aufgaben wird nicht vollständig gelingen, doch mit nationaler und internationaler Hartnäckigkeit sind Klimaschutz, Sozial-und Finanzpolitik, Ökonomie usw. neu zu justieren, denn es ist mehr denn je lebensnotwendig für diesen Planeten. Deutschland stemmt das nicht allein – kann aber vorbildhaft für einen international entsprechend notwendigen Mitzieheffekt sorgen. Das ist das Ziel – die höchste Direktive.

English

… or is that an exaggeration?It is already a novel constellation in terms of coalition building. The FDP, which used to tip the scales, now has the Greens as a larger partner. The two ‚little ones‘ are already sounding out in advance whether they can even reach the smallest and also largest ‚common multiple‘. Yes, I think they will find and achieve both the one and the other. The magnetic power pull is too great. To the outside world, this is being portrayed as extremely difficult (which it certainly is) and internally in the exploratory talks, neither of them can actually burst it. Then come the negotiations with the strongest party, which depends on both of them. Everyone will be leering at each other and exploiting every weak point of the other. Each will ruffle feathers in compromise and also achieve goals. The big goal is to achieve a coalition capable of governing. I have no doubt about that – because of the magnetic pull of power.

The decisive factor here is the ability of the government then formed to act in the sense of ‚pulling itself together‘. The implementation and solution of all the tasks set will not be completely successful, but with national and international persistence, climate protection, social and financial policy, the economy, etc. must be readjusted, because it is more than ever vital for this planet. Germany cannot do this alone – but it can set an example and ensure the necessary international pull. That is the goal – the highest directive.

Die ‚EntKanzlerungsPartei’… Overthrow the chancellor party…


(English below)

Deutsch

Was ist das denn für ein Unwort – ‚EntKanzlerungsPartei‘ (soeben erfunden) ? Gemeint ist die Partei, die mit ihrem damaligen Vorsitzenden Genscher den Kanzler Schmidt locker über die Klinge springen ließ (konstuktives Misstrauensvotum).

Screeshot

Schon weiter vorher war Schluss für Ludwig Erhard, weil die FDP-Minister geschlossen aus dem Kabinett austraten. Was könnte uns das sagen im Hinblick auf die aktuelle Situation nach der Bundestagswahl? Schwappt von der Mentalität vielleicht etwas ‚rüber in die Jetztzeit? Zumindest eine Art Vorsicht oder nahezu ‚vererbter‘ Unkalkulierbarkeit steht dabei immer im Raume. Geschichte ist Geschichte…

Screeshot

Grüne und eben die FDP sind nun die Kanzlermacher, ohne die nichts geht, sofern eine Große Koalition ausgeschlossen werden kann. Die will wohl kaum noch jemand. Die Hürden zwischen SPD und Grünen sind nicht allzu hoch, ebenso wie Hürden der CDU/CSU zwischen der FDP. Die CDU/CSU haben die Bundestagswahl krachend verloren und setzen jetzt wieder in erster Linie auf die FDP. Verlierer und Unkalkulierbare… eine angelegte Zündschnur? Die sogenannten ‚freien Demokraten‘ sind sich -wie natürlich auch die Grünen- ihrer ‚Zünglein-an-der-Waage-Situation‘ mehr als bewusst. Gute Aussichten für einen knallharten Poker oder einer lang rollenden Roulettekugel. Ob man die Grünen mag oder nicht – sie sollten mehr als üblich Acht geben auf das gelbe, ja man kann sagen.. Schmarotzertum. Das Gleiche gilt für die Sozialdemokraten. Die Routine im ‚über-den-Tisch-Ziehen‘ ist gemeint. Union und Freie Demokraten einigen sich in solchen Fällen über ihre gegenseitigen Sysmpathiewerte. Doch… die Union ist der Verlierer und das weiß der FDP-Vorsitzende ganz genau. Bei der SPD wird er härtere Positionen auffahren müssen und fordern, fordern, fordern… Nach dem Motto: ‚Friss oder stirb‘. Ein geschichtsbewusster Vorsitzender wittert seine Chance und meldet schon mal seine Ambitionen für das Finanzministerium an. Das ist Selbstbewusstsein pur.

Der Ritt auf der Rasierklinge wird ein unerbittlicher – egal welche Konstellation sich ergibt. Erst wird ‚eingeKanzlert‘ – dann nach Belieben ‚entKanzlert‘. Das sind die Möglichkeiten einer Partei, die das Adjektiv ‚liberal‘ seit Jahrzehnten regelrecht in Geiselhaft hält… An Fakten muss man nicht ‚rumdiskutieren… Der Allerweltssatz in diesem Kontext ist:

‚Das ist Politik…‘

Morgen werde ich 17 – upps… Zahlendreher. Nun drehe ich auch den vorherigen Satz: ‚

Das schadet der Politik’…

English

What kind of word is that – ‚EntKanzlerungsPartei‘ (just invented) ? This refers to the party that, with its then-chairman Genscher, let Chancellor Schmidt easily jump the fence (constructive vote of no confidence). Even before that, Ludwig Erhard was finished, because the FDP ministers resigned from the cabinet. What could this tell us about the current situation after the Bundestag elections? Is something of the mentality perhaps spilling over into the present time? At least a kind of caution or almost ‚inherited‘ incalculability is always present. History is history…

The Greens and the FDP are now the chancellor-makers, without whom nothing works, provided that a grand coalition can be ruled out. Hardly anyone wants that anymore. The hurdles between the SPD and the Greens are not too high, as are hurdles between the CDU/CSU and the FDP. The CDU/CSU lost the federal election resoundingly and are now again relying primarily on the FDP. Losers and incalculables…. A fuse that has been lit? The so-called ‚free democrats‘ are -like the Greens, of course- more than aware of their ‚tipping the scales‘ situation. Good prospects for a tough poker or a long rolling roulette ball. Whether you like the Greens or not- they should pay more attention than usual to the yellow, yes you say. parasitism. The same goes for the Social Democrats. The routine in ‚pulling over the table‘ is meant. Union and Free Democrats agree in such cases on their mutual Sysmpathiewerte. But… the Union is the loser and the FDP chairman knows that perfectly well. With the SPD, he will have to take tougher positions and demand, demand, demand…. According to the motto: ‚Take it or leave it‘. A history-conscious chairman senses his chance and is already announcing his ambitions for the Ministry of Finance. That is pure self-confidence.

The ride on the razor’s edge will be a relentless one – no matter what constellation emerges. First, the chancellor is ‚in‘ – then he is ‚out‘ at will. These are the possibilities of a party that has held the adjective ‚liberal‘ hostage for decades…. There is no need to argue about facts… The commonplace phrase in this context is:

‚That’s politics…‘

Tomorrow I will be 17 – oops… number mistake. Now I also turn the previous sentence: ‚

This harms the policy’….

Laschet insistiert… Laschet insists…


(English below)

Deutsch

27.09.2021 : Was sagt man dazu? Die Union als Doppelpartei verliert knapp 9 % und fährt das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte ein, deren damit verbundene Kanzlerkandidat wird von der Mehrheit der deutschen Wählerschaft abgelehnt, das vorläufige Endergebnis des Bundeswahlleiters zeigt es deutlich und…? Der Unionskandidat will es nicht wahrhaben. Der Verlierer auf der ganzen Linie will nun eine ‚Zukunftskoalition‘ schmieden, als ginge es ohne ihn nicht. Ohne ihn – den kaum jemand als Kanzler will.

Er insistiert. Eine Parallele zum Ex-US-Präsidenten (der mit dem Vogelnest auf dem Kopf) erscheint mir zu hoch gegriffen, doch… einerseits eine maßlose Selbstüberschätzung und -wie auf deutscher Seite- wohl eher eine Sinnestäuschung. An Fakten herumzudiskutieren, ist realitätsfern. Da äußert sich ein Charakterzug, der im Kanzleramt nichts zu suchen hat. Besser jetzt als später. Die Frage, wer wie als Kanzler in Krisensituationen reagiert oder reagieren könnte, ist hochkomplex. Da disqualifiziert sich jemand selber, indem er einen Vorgeschmack dafür liefert. Das geht hier nicht gegen die Person Laschet, sondern um Vertrauen in jemanden, der die Fähigkeit zur Maximal(selbst)kontrolle im Sinne der Handlungsfähigkeit tatsächlich unter Beweis stellt im sogenannten ‚Staatsinteresse‘ und damit für ca. 80 Millionen Staatsbürger. Exakt der Zweifel daran nährt meine Bedenken.

Nun liegt es an den Grünen und der FDP, beide neben der SPD mit Stimmenzuwachs, Klarheit in das Wählervotum zu bringen. Sie werden alles ausreizen und pokern, was das Zeug hält, klar. Wer da blockiert, stellt sich selber an den Pranger. Die Hürden zur Einigung erscheinen mir nicht unüberwindbar. Jetzt ist die Zeit, Profile zu schärfen, denn … die Szenerie wiederholt sich bereits in vier Jahren und so weiter…

English

27.09.2021 : What do you say? The Union as a double party loses almost 9% and drives the worst result in its history, its associated candidate for chancellor is rejected by the majority of the German electorate, the preliminary final result of the Federal Election Commissioner shows it clearly and…? The Union candidate does not want to admit it. The loser across the board now wants to forge a ‚coalition for the future‘ as if it wouldn’t work without him. Without him – who hardly anyone wants as chancellor.

He insists. A parallel to the ex-US-president (the one with the bird’s nest on his head) seems to me too exaggerated, but… On the one hand, it is an exorbitant overestimation of oneself, and on the other hand, as on the German side, it is probably more of a deception. To argue about facts is unrealistic. This is a character trait that has no place in the chancellor’s office. Better now than later. The question of who reacts or could react as chancellor in crisis situations is highly complex. Someone is disqualifying himself by providing a foretaste of this. This is not about the person Laschet, but about trust in someone who actually demonstrates the ability to exercise maximum (self)control in the sense of the ability to act in the so-called ‚interests of the state‘ and thus for around 80 million citizens. It is precisely the doubt about this that feeds my concerns.

Now it’s up to the Greens and the FDP, both of which, along with the SPD, have gained votes, to bring clarity to the electoral vote. They’ll be pushing the envelope and playing poker for all it’s worth, of course. Anyone who blocks this is putting themselves in the pillory. The hurdles to agreement do not seem insurmountable to me. Now is the time to sharpen profiles, because … the scene is already repeating itself in four years and so on …

Das Land hat sich eingeScholzt… The country has been inScholzt…


(English below)

Deutsch

oder…?

Interessant ist neutral gesehen, dass ein Kanzlerkandidat, der auch Parteivorsitzender (CDU) ist, trotz desaströser Verluste bei der Wahl, Anspruch auf die Kanzlerschaft und Regierungsbildung überhaupt erwägt.

Ein guter Verlierer gesteht seine Niederlage ein. Minus acht Prozent (ca.) sind eine krachende Niederlage. Das Klammern am Konjunktiv macht stutzig … zumindest mich.

21:15 Uhr : Der Screenshot zeigt den Trend zur ‚EinScholzung‘.

In vier Jahren Söder und Habeck oder umgekehrt? Warum so ein Gedanke in dieser Phase? -> Lasse ich hier offen…

English

or…?

From a neutral point of view, it is interesting that a candidate for chancellor who is also party chairman (CDU) is even considering claiming the chancellorship and forming a government, despite disastrous losses in the election.

A good loser admits defeat. Minus eight percent (approx.) is a resounding defeat. The use of the subjunctive makes me wonder … at least me.

21:15 : The screenshot shows the trend towards ‚EinScholzung‘.

Jetzt geht das Geschacher los… Now the haggling starts…


(English below)

Deutsch

18:15 Uhr: (:Bund : ) SPD 26 % und zugelegt/ CDU/CSU abgestürzt / Grüne zugelegt aber enttäuschend / FDP leicht zugelegt / AfD ordentliche Verluste usw.

Rot /Rot / Grün – wohl nicht.

Das Koalitionsgeschacher geht wieder los.

Es bleibt eng. Ob die stärkste Partei (momentan die SPD) die Regierung im Bund und vornab den Kanzler stellt – könnte heute Abend schon zu einer realistischen Einschätzung führen. Ein Machtwechsel liegt in der Luft…

Noch ist zuviel offen…

English

6:15 p.m.: (:Bund : ) SPD 26% and up/ CDU/CSU down/ Greens up but disappointing/ FDP up slightly/ AfD decent losses etc.

Red / red / green – probably not.

The coalition haggling is starting up again.

It remains tight. Whether the strongest party (currently the SPD) will form the government at the federal level and, in front, the chancellor – could already lead to a realistic assessment this evening. A change of power is in the air…

Too much is still open…

Stimmenfang… Vote catching…


(English below)

Deutsch

In vollem Gange ist der – Stimmenfang. TV mit Wahlspots, Zeitungen analog und digital usw. und nicht zu vergessen die Wahlplakate. Letztere haben mich schon seit Jahrzehnten in Wahlkampfzeiten nicht nur gestört, sondern wurden von mir mehr als aufdringlich empfunden. Aufdringlich in dem Sinne, dass sie suggerieren, dass die Wählerschaft (und damit auch ich) als beschränkt meinungsfähig und dadurch manipulierbar betrachtet und abgestempelt werden. Manipulierbar mit bewusst kurzen und einfach erscheinend einprägsamen Sprüchen. Die manipulierbare Bürgerschaft als Garant für eine weitere oder neue Legislaturperiode. Mit Verstand in des Verstandes Sinne hat das so gesehen nicht mehr viel zutun. Was ist es dann? Eine bestätigte Verdummung des Begriffes ‚Wahlvolk‘?

Screenshot aus dem Netz. (Flyeralarm) (Keine rechtlichen Hinweise gefunden!)

Warum kommt das alles so negariv rüber? Antwort: Weil es das ist! Die Wahlkampfmacher gehen also davon aus, dass das Wahlvolk Wahlplakate mit grinsenden, vertrauensvoll wirkenden Personen vor ausgefeilter Graphik psychologisch gestylt das übernimmt, was da regelrecht angespriesen wird. Keine Ware, nein … Personen und ihre jeweiligen Parteien. Die Wahrheitsgehalte ihrer Slogans sind keine Fakten, sondern Meinungen, Spekulationen, Wahrscheinlichkeiten, Euphemismen oder Schönredereien, Versprechungen. Das Volk nennt das: ‚Honig ums Maul schmieren.‘ Jeder weiß oder ahnt das.

Die Kosten für diese inhaltlich billigen, den Intellekt eines jeden Menschen besserwisserisch gewollt zu übertrumpfende ‚Werbung‘ (was sollte es sonst sein?) dürften sieben-oder achtstellig sein. Eine ignorantere Kapitalvernichtung wird es sicherlich geben, doch diese gehört genau dazu. Es wird jedem mit den Wahlplakaten anesprochenen Mensch einleuchten, dass schlichtweg verprasste Millionensummen in anderen Bereichen ein Segen wären !

Ein altbackener Spruch: ‚Spitz komm her – ich will dich lehren.‘ Oder ein Zitat aus dem Film ‚Avatar‘ passt hier (sinngemäß) : ‚Die pissen auf uns und verkaufen uns das noch als Regen‘. Der vulgäre Ausdruck ist dort der Situation angepasst. Das muss nicht weiter ausgeführt werden, weil jeder dieses lesende Mensch sofort seinen eigenen Verstand einsetzt und Vergleiche herstellt. Und das ist gut so.

Meinungsbildung per Plakat ist Werbung und im politischen Sinne Manipulation. TV-Auftritte und Diskussionen können das auch sein – vermitteln aber den visuellen und ausgeführt argumentativen Eindruck, aus dem sich mehr erkennen lässt, als auf an den Straßen und Wänden aufgehängten Wahlplakaten. Die erscheinen in diesen aufgeklärten Zeiten als unwürdig.

Entscheidend ist a priori, die Parteiprogramme zur Kenntnis zu nehmen, selber zu beurteilen und – wählen zu gehen oder eben Briefwahl.

English

In full swing is the – vote catching. TV with election spots, newspapers analog and digital etc. and not to forget the election posters. The latter have not only bothered me for decades during election campaigns, but were perceived by me more as intrusive. Intrusive in the sense that they suggest that the electorate (and thus also me) are considered and labeled as having a limited capacity for opinion and thus manipulable. Manipulable with deliberately short and seemingly simple catchy slogans. The manipulable citizenry as guarantor for a further or new legislative period. With understanding in the sense of the understanding this has so seen no longer much to do. What is it then? A confirmed stultification of the term ‚electorate‘? Why does it all come across so negatively? Answer: Because it is! So, the campaigners assume that the electorate will adopt election posters with grinning, trusting people in front of sophisticated graphics psychologically styled what is being downright touted there. Not merchandise, no … People and their respective parties. The truth contents of their slogans are not facts, but opinions, speculations, probabilities, euphemisms or euphemisms, promises. The people call this ‚buttering up.‘ Everyone knows or suspects this.

The costs for this content cheap ‚advertising‘ (what else should it be?), which trumps the intellect of every human being in a know-it-all way, are likely to be seven or eight figures. A more ignorant capital destruction will certainly exist, but this one belongs exactly to it. It will be clear to everyone addressed with the election posters that simply squandered sums of millions would be a blessing in other areas !

An old-fashioned saying: ‚Spitz come here – I will teach you‘. Or a quote from the movie ‚Avatar‘ fits here (mutatis mutandis) : ‚They piss on us and still sell us that as rain‚. The vulgar expression there is adapted to the situation. This does not need to be explained further, because everyone reading this immediately uses his own mind and makes comparisons. And that is good so.

Opinion-forming via posters is advertising and, in the political sense, manipulation. TV appearances and discussions can be that, too – but they convey the visual and executed argumentative impression from which more can be discerned than from election posters hung on the streets and walls. In these enlightened times, these seem unworthy.

The decisive factor is a priori to take note of the party programs, to judge for oneself and – to vote or to vote by absentee ballot.

Marija Kolesnikowa, Maxim Snak …


(English below)

Deutsch

Konkret gesagt: Ich bin nicht nur empört, sondern entsetzt darüber, wie zwei Mitglieder des Koordinationsrats der Lukaschenko-Gegner des Regimes in Belarus kaltgestellt werden. Marija Kolesnikowa wurde zu elf und Maxim Snak zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. Snak unter verschärften Bedingungen, worunter man sich in einem totalitären Staat die übelsten ‚Dinge‘ vorstellen kann.

Um sich kritischer und ‚unbequemer‘ Gegner zu entledigen, greifen totalitäre Systeme zu den schwammigsten Vorwürfen, die prinzipiell inhaltlich nicht nur absurd und nicht oder schwer anfechtbar erscheinen, sondern einfach nur an den Haaren herbeigezogen wirken. Laute Kritik, also Öffentlichkeit, werden gescheut und mit allen Mitteln bekämpft. Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit usw. existieren nicht. Stattdessen regiert die Gewalt. In solchen Systemen, wie das in Belarus, sind Bürger dann ‚gute‘ Bürger, wenn sie politisch folgsam und .. ja, ganz einfach still sind und das mit sich machen lassen, was das Regime von ihnen erwartet: Uninformiert unmündig zu sein.

Screenshot: Maxim Snak , Marija Kolesnikowa

Marija Kolesnikowa, Maxim Snak und all die nicht so bekannten Regimekritiker sind Opfer des Systems Lukaschenko. Es ist die Aufgabe der Menschen in freiheitlich demokratischen Staaten, permanent öffentlich auf solche Missstände nicht nur hinzuweisen, sondern gewaltlose Mittel zu finden, dem menschenfeindlichen Treiben solcher Despoten (Lukaschenko und Co.) den Boden abzugraben. Z.B. durch wirkungsvolle Sanktionen.

Als Mitglied von Amnesty International kann ich nur dazu auffordern oder darum bitten, über deren Webseite an Eilaktionen (urgent actions, ua’s) teilzunehmen und eben genau das mitgestalten, was Despoten hassen wie die Pest: Öffentlichkeit ! Der Zeitaufwand dafür steht in keinem Verhältnis zur erreichbaren Wirkung!

Kant: Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

English

To be specific, I am not only outraged, but appalled at the way two members of the Coordinating Council of Lukashenko’s opponents of the regime in Belarus are being coldcocked. Mariya Kolesnikova was sentenced to eleven years and Maxim Snak to ten years in prison. Snak under aggravated conditions, under which one can imagine the worst ‚things‘ in a totalitarian state.

In order to get rid of critical and ‚inconvenient‘ opponents, totalitarian systems resort to the fuzziest accusations, which in principle appear not only absurd and not or hardly contestable in terms of content, but simply seem to be pulled out of thin air. Loud criticism, i.e. publicity, is shied away from and fought with all means. Human rights, the rule of law, freedom of the press, etc. do not exist. Instead, violence reigns. In systems like the one in Belarus, citizens are ‚good‘ citizens if they are politically obedient and … yes, simply silent and let the regime do what it expects of them: to be uninformed and immature.

Mariya Kolesnikova, Maxim Snak and all the not so well-known regime critics are victims of the Lukashenko system. It is the task of people in free democratic states not only to point out such abuses publicly, but also to find non-violent means to stop the misanthropic activities of such despots. For example, through effective sanctions.

As a member of Amnesty International I can only ask you to take part in urgent actions via their website and help to create exactly what despots hate like the plague: publicity! The expenditure of time for it stands in no relation to the attainable effect!

Kant: Sapere aude – Have courage to use your own mind.

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„positives Narrativ“ ?… „positive narrative“ ?…


(English below)

Deutsch

Der sechste Weltklimabericht der Intergovernment Panel on Climate Change (IPCC), eine Institution der Vereinten Nationen (UN), in dem z.Z. 195 Länder Mitglied sind, legte darin den Schwerpunkt auf das sogenannte ‚Best-Case-Szenario‘. Also dass eine Erderhitzung unter der Pariser Zielmarke von 1,5 º zur Weltrettung erreicht werden könnte. Eine solche (gedachte) Zeitenwende des Planeten hat eine Bezeichnung gefunden: „positives Narrativ“. Das als mehrheitliches Wunschdenken und damit als realitätsfern zu bezeichnen, entspricht nicht dem Zeitgeist des ‚Best-Case-Szenario‘, einer positiven Vision also. In dem Sinne ein Hoffen auf menschliche Einsichten und einer entsprechenden Verhaltensweise.

Das ‚Worst-Case-Szenario‘ sind apokalyptische Zustände und Ereignisse, wie sie tatsächlich gegenwärtig vermehrt zu sehen sind; wie in der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament der christlichen Bibel zu lesen ist. Von Kriegen, Hungersnöten, Seuchen, Feuersbrünsten und Katastrophen ist da für die drastisch dargestellte Endzeit die Rede. Nur – die Ursache ist da der christliche Gott und nicht die menschengemachte- und verursachte Erderwärmung mit all diesen Folgen. Die Ursachen sind also unterschiedlich; die beschriebenen und heute erlebbaren Szenarien sind nahezu oder tatsächlich deckungsgleich. Ein ’negatives Narrativ‘. Hier stehen sich zwei Sichtweisen gegenüber – ist das Glas halb voll oder halb leer?

Wie eingangs beschrieben, definiert der Weltklimabericht das Glas als halb voll, und die allseits wahrgenommene Realität ist als halb leer oder noch leerer zu sehen. Die Frage bleibt, ob das überhaupt etwas mit ‚Gott‘ zutun hat oder einzig und allein ein menschengamachtes Problem ist? Mystik, Spekulation oder Realität… das ist hier die Frage. Oder eigentlich gar nicht mehr. Es ist Realität und die auslösende ‚Einheit‘ ist der Mensch! (Die religiöse Sichtweise – Gott, Himmel, Hölle, Fegefeuer, kirchliche Definitionen usw. habe ich hinreichend in meinem Buch „Futur X – Die freie Auswahl“ behandelt und soll hier des Umfanges wegen nicht weiter ausgeführt werden).

Nun sollte die Message nicht weder das Eine noch das Andere sein. Eine Mentalitäts- oder gar Glaubensfrage? Wird bei der ‚Worst-Case-‚ die ‚Best-Case‘– Betrachtung vernachlässigt oder sogar ausgeklammert, dann wird es dunkel. Dunkel in einem Boot, in dem recht viele ‚Schunkler‘ sitzen, die das Boot und damit auch sich selber zum Kentern bringen können.

Ist in diesem Kontext ein positives Narrativ – Blauäugigkeit? Die ‚Schunkler‘ müssen beruhigt und von der Notwendigkeit ihrer Einsicht überzeugt werden, wenn die ‚Reise‘ weitergehen soll. Reden und Handeln in der richtigen Reihenfolge … aber mit überlebenswichtigem Nachdruck. Denn : Das Glas ist sowohl halb voll als auch halb leer…

English

The sixth world climate report of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), an institution of the United Nations (UN), in which 195 countries are currently members, focused on the so-called ‚best-case scenario‘. That is, that a global warming below the Paris target of 1.5 º to save the world could be achieved. Such a (imagined) turning point of the planet has found a name: ‚positive narrative‘. To call this wishful thinking by the majority and thus unrealistic does not correspond to the zeitgeist of the ‚best case scenario‘, a positive vision that is. In this sense a hope for human insights and a corresponding behavior.

The ‚worst case scenario‘ are apocalyptic conditions and events, as they are to be seen actually at present increasingly; as in the revelation of John in the New Testament of the Christian Bible is to be read. There is the speech of wars, famines, epidemics, conflagrations and catastrophes for the drastically represented end time. Only – the cause is there the Christian God and not the man-made and caused global warming with all these consequences. So the causes are different; the described and today experienced scenarios are almost or actually congruent. A ’negative narrative‘. Here, two views oppose each other – is the glass half full or half empty?

As described at the beginning, the world climate report defines the glass as half full, and the universally perceived reality is to be seen as half empty or even emptier. The question remains whether this has anything at all to do with ‚God‘ or is solely a man-made problem? Mysticism, speculation or reality… that is the question here. Or actually no more at all. It is reality and the triggering ‚unit‘ is the man! (The religious point of view – God, heaven, hell, purgatory, ecclesiastical definitions etc. I have treated sufficiently in my book „Futur X – The free choice“ and shall not be elaborated here because of the extent).

Now the message should not be neither one nor the other. A question of mentality or even faith? If the worst-case scenario is neglected or even excluded from the best-case scenario, then things will get dark. Darkness in a boat in which there are quite a few ’skippers‘ who can capsize the boat and thus also themselves.

In this context, is a positive narrative – blueness? The ’skunks‘ must be reassured and convinced of the need for their insight if the ‚journey‘ is to continue. Talk and action in the right order … but with vital emphasis. Because : The glass is both half full and half empty….

Überkonsum… Overconsumption…


(English below)

Deutsch

Das Wort beschreibt die Art Konsum, die über das Regenerierbare in unserem Lebensraum hinausgeht. Das ist mehr oder weniger bekannt. Nicht nur der Fleischkonsum, die Mobilität, der Stromverbrauch durch elektronische Geräte und der weltweiten Server, Streaming, Licht, Verkehr und das sogenannte ‚Sonstige‘ sind Beschleuniger des Klimawandels. Es ist das, was all das auslöst: Das Mitlaufen und das ‚Haben-Wollen‘, mit ausgelöst durch die nahezu zwangssuggerierten Bedenken oder sogar Ängste, etwas Neues zu verpassen – nicht mehr aktuell zu sein. Also Glück durch Konsum? Was für ein Unsinn. Der ökologische ‚Fußabdruck‘ eines Menschen in einem armen Land dieses Planeten ist nicht deshalb besser als der in diesem Land, weil der bescheidener ist, sondern der mangelnde oder nicht einmal vorhandene Wohlstand. Da wird das geflickt und repariert, was hier einfach entsorgt wird und die Müllberge steigen lässt. Da ist das ‚must-have‘ eine Illusion, denn das in unserer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft Mögliche kann man sich da einfach nicht leisten.

Natürlich will ‚man‘ solche Lebenssituationen in einem Wahlstandsstaat nicht. Nur … müssen es ständig neue Klamotten, zwanzig Paar Schuhe, alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone oder alle paar Jahre ein neues Auto sein? Die Ironie der aktuellen Klimaproblematik ist, dass die reichen Länder sich an die Mentalität der sog. Entwicklungsländer erinnern sollten oder sogar müssen, denn nicht nur sie sind davon betroffen, sondern eben auch die armen Länder, in denen die Zutaten prekär generiert werden, die den Wohlstand und den Konsum der reichen Länder erst ermöglichen.

Nicht die noch so hoch auflösenden Bildschirme sollten die Menschen in ihrem Konsum maßgeblich manipulieren, sondern das Bewusstsein darüber, dass alle in einem Boot oder im Raumschiff Erde sitzen. Eine solche PR zur Prime-time? Wer will das ständig sehen? Den ‚Part‘ werden Starkregen, Fluten, Hitzewellen, Riesenfeuer, Hurricanes, Tornados usw. übernehmen – oder haben es schon…

Das ist das Ergebnis, wenn Wohlstand in erster Linie den Überkonsum finanziert. Die Verteilung des Geldes von unten nach oben durch Regierungen reicher Staaten zu immer mehr Wachstum und Konsum ist eine Farce. Das ist wie in meinem Artikel ‚Drei Jogger‘. Hier der direkte Link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

Die Lösung im Kontext: ‚Kritischer sein, weniger kaufen und das, was man hat, länger nutzen!‘

English

The word describes the kind of consumption that goes beyond what can be regenerated in our habitat. This is more or less known. Not only meat consumption, mobility, power consumption by electronic devices and the global server, streaming, light, traffic and the so-called ‚other‘ are accelerators of climate change. It is what triggers all this: the running along and the ‚wanting to have‘, co-triggered by the almost force-suggested concerns or even fears of missing out on something new – of being out of date. So happiness through consumption? What nonsense. The ecological ‚footprint‘ of a person in a poor country on this planet is better than that in this country not because that is more modest, but because of the lack of or even non-existent prosperity. There is the mending and repairing of what is simply disposed of here and causes the mountains of garbage to rise. The ‚must-have‘ is an illusion, because you simply can’t afford what is possible in our affluent and throwaway society.

Of course, ‚one‘ does not want such living situations in an electoral state. But … does it have to be constantly new clothes, twenty pairs of shoes, every 1-2 years a new smartphone or every few years a new car? The irony of the current climate problem is that the rich countries should or even must remember the mentality of the so-called developing countries, because not only they are affected by it, but also the poor countries, in which the ingredients are precariously generated, which make the prosperity and consumption of the rich countries possible.

It’s not the screens, no matter how high-resolution, that should significantly manipulate people’s consumption, but the awareness that everyone is in the same boat or spaceship Earth. Such PR at prime time? Who wants to see that all the time? The ‚part‘ will be taken over by heavy rain, floods, heat waves, giant fires, hurricanes, tornadoes etc. – or already have….

This is the result when prosperity primarily finances overconsumption. The distribution of money from the bottom up by governments of rich countries to ever more growth and consumption is a farce. This is like my article ‚Three Joggers‘. Here is the direct link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

The solution in context: ‚Be more critical, buy less and use what you have longer!‘

Wenn Terroristen gefragt werden müssen… When terrorists have to be asked…


(English below)

Deutsch

Ist Afghanistan der Kollateralschaden des Westens? Truppenabzüge sind eigentlich begrüßenswert. Auch aus dem genannten Land? Auch bei den durch die Medien flimmernden Bilder und Videos? Auch bei dem immer wieder bezeichneten Chaos? Aus der Sicht der betroffenen, zurückgelassenen Menschen ist die Bezeichnung Chaos noch ein Euphemismus. Den Taliban regelrecht ausgeliefert und einfach mit den schlimmsten Konsequenzen im Stich gelassen worden zu sein, ist kein Chaos, sondern unterlassene Hilfeleistung und ein mögliches Todesurteil. Wenn milliarden- und billionenschwere Militärausgaben nicht einmal dazu führen, humanitäre Hilfe zu organisieren und zu leisten, dann stellen sich mehrere Sinnfragen. Wenn es nicht möglich ist, zu verhindern, dass ein angeblich moderaterer, religiöser Fundamentalismus einen ganzen Staat kapert und die Uhr 1300 Jahre zurückdreht, dann ist es nicht nur Versagen – dann ist es arrogante, intellektuell verschleierte Dummheit und Täterschaft. Das Aushängeschild der zivilisierten Gesellschaften und Staaten dieses Planeten ist mehr als angekratzt. Mit den Menschenrechten ist das jedenfalls nicht vereinbar.

Um den Flughafen in Kabul für die zivile Luftfahrt weiterhin unbeschädigt nutzen zu ‚dürfen‘, müssen die Taliban gefragt werden und zustimmen. Terroristen müssen gefragt werden, ob etwas gedurft werden darf. Spätestens die Situation ist ein Türöffner für die noch weitaus übleren Terrororganisatonen wie Al Quaida oder der sogenannte Islamische Staat. Der Westen hat versagt. Zigmilliarden wurden in 20 Jahren in Afghanistan versenkt, um dann das Land wieder zu verlassen – quasi aufzugeben und die Bevölkerung ihrem Schicksal zu überlassen. Da passt überhaupt nichts! Die spektakulären Militärmächte kapitulieren vor Terroristen? Biden setzt exakt das um, was dieser Politiklaie Trump in seiner ganzen narzisstischen Dämlichkeit angestoßen hat? So sieht es wohl aus…

Militärairbus Bundeswehr

Nicht dass ich Militäreinsätze akzeptiere (was sowieso -außer bei Wahlen- keinen Einfluss hat), so müssen sich doch die das alles finanzierenden Steuerzahler jeglicher Staaten fragen, wofür sie das denn alles finanzieren. Menschen werden ihrem Schicksal überlassen und die Staatsgewalten sollen, wollen, können, dürfen das nicht verhindern?

Ist nicht nur militärische, sondern auch politische Intelligenz ein Widerspruch insich? Das lässt sich nicht pauschalisieren, doch es zeigt, wie Entscheidungen abgewogen und schwer bis nicht mehr nachvollziehbar Leid und Tod nach sich ziehen. Das mit gesenkten Köpfen und geknickten Blicken als politische Fehleinschätzungen zu bezeichnen, reicht nicht. Das muss für Verantwortliche Konsequenzen haben.

Fazit: Terroristen fragt man nicht… man gräbt ihnen den ideologischen Boden ab. Ein paar Prozent der globalen Militärausgaben mehr in entsprechende Bildung und Aufklärung wären ein Anfang.

English

Is Afghanistan the collateral damage of the West? Troop withdrawals are actually welcome. Even from the country mentioned? Even with the images and videos flickering through the media? Even with the chaos repeatedly referred to? From the point of view of the affected people left behind, the term chaos is still a euphemism. To have been downright left at the Taliban’s mercy and simply abandoned with the worst consequences is not chaos, but failure to provide assistance and a possible death sentence. When billions and billions of dollars of military spending do not even result in organizing and delivering humanitarian aid, several questions of meaning arise. If it is not possible to prevent a supposedly moderate, religious fundamentalism from hijacking an entire state and turning back the clock 1300 years, then it is not just failure – it is arrogant, intellectually veiled stupidity and perpetration. The figurehead of the civilized societies and states of this planet is more than tarnished. In any case, this is not compatible with human rights.

In order to be ‚allowed‘ to continue to use the airport in Kabul for civil aviation without damage, the Taliban must be asked and agree. Terrorists have to be asked whether something may be allowed. The latest situation is a door opener for the even more evil terrorist organizations like Al-Qaeda or the so-called Islamic State. The West has failed. Tens of billions have been sunk in Afghanistan in 20 years, only to leave the country again – to abandon it, so to speak, and leave the population to its fate. Nothing fits at all! The spectacular military powers capitulate to terrorists? Biden implements exactly what this policy layman Trump has instigated in all his narcissistic stupidity? I guess that’s what it looks like…

Not that I accept military operations (which has no influence anyway, except in elections), but the taxpayers of all states who finance all this must ask themselves what they are financing it for. People are left to their fate and the state authorities should not, will not, cannot, are not allowed to prevent this?

Is not only military but also political intelligence a contradiction in terms? This cannot be generalized, but it shows how decisions that are weighed up and difficult or impossible to comprehend result in suffering and death. It is not enough to call this political misjudgement with bowed heads and dejected looks. There must be consequences for those responsible.

Conclusion: You don’t ask terrorists… you dig the ideological ground for them. A few percent more of global military spending on education and information would be a start.