25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen


25. November: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

So sah ‚man‘ das im Jahre 1907. Karikatur aus ‚Der Wahre Jakob‘.

Weniger martialisch in der Darstellung ist das in die heutige Zeit übertragbar, sonst würde dieser Tag anders benannt.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

 

Einst (um 1900) und jetzt…


Das Satiremagazin ‚Der Wahre Jakob‘ fasziniert nach wie vor. Die Abbildung zeigt eine Darstellung um 1900 und ist/wäre mit aktualisierten Protagonisten (bis auf den Nazarener) passend nicht nur für die Jetztzeit, sondern noch für eine weitere Zeit…

Der Mut der Zeichner und Texter sowie der Verleger in der Kaiserzeit ist nahezu unglaublich.

 

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Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

Rückenmark… spinal cord {in deutsch und englisch}


Fassungslos war ich, als ich die Meldungen über die Festnahme der Kapitänin Carola Rackete las, die in Lampedusa 40 Bootsflüchtlinge an Land brachte – ohne Genehmigung der Behörden. Es ist eine ungeheuerliche Menschenverachtung des italienischen Innenministers Salvini, der sich ausschließlich um die Besatzung des Schnellbootes der italienischen Zoll- und Steuerpolizei sorgte und nicht auch um die Bootsflüchtlinge.

Die Kapitänin ging sicherlich ein Risiko ein , als sie das Anlegemanöver durchführte (das will ich nicht verharmlosen). Die Verweigerung der humanitären Hilfe von Seiten der Italiener (Salvini)  entspricht nicht der UN-Menschenrechtscharta und ist damit sowohl rechtlich nicht haltbar als auch -vor allen Dingen- menschlich. Das ist unterlassene Hilfeleistung pur, regelrecht kriminell und bedeutet in der Konsequenz, dass der italienische Innenminister und Vize-Regierungschef  so einzustufen ist.

Carola Rackete hat Menschenleben gerettet und wurde festgenommen. Ihr drohen -neben 50.000 € Strafe- bis zu 10 Jahre Haft. Das ist keine ‚verkehrte Welt‘ … das ist das wahre Gesicht des Rechtspopulismus. Die Wählerschaft dieser Denkrichtung -egal wo- muss wissen, was sie da wählt. Menschenselektion wie in finsteren Zeiten. Da ist die Erde noch eine Scheibe und da wird ‚am Futternapf noch richtig von der Seite gebissen‘. Wer das nicht begreift, dem|der ist schwer zu helfen.

Bei solchen Vorgängen denke ich an Albert Einsteins Ausspruch, der nicht nur auf das „Marschieren in Reih und Glied“ anwendbar ist, sondern auch auf das hier kritisierte Verhalten von Mandats- und Entscheidungsträgern:

>Wenn einer mit Vergnügen zu einer Musik in Reih und Glied marschieren kann, dann hat der sein großes Gehirn nur aus Irrtum bekommen, da für ihn das Rückenmark schon völlig genügen wurde<.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

Und hier in englisch:

I was stunned when I read the reports of the arrest of Captain Carola Rackete, who brought 40 boat refugees ashore in Lampedusa – without permission from the authorities. It is an outrageous contempt for mankind on the part of the Italian Minister of the Interior, Salvini, who was exclusively concerned about the crew of the speedboat of the Italian customs and tax police and not also about the boat refugees.

The captain certainly took a risk when she carried out the docking manoeuvre (I do not want to trivialise that). The refusal of humanitarian aid by the Italians (Salvini) does not comply with the UN Charter of Human Rights and is therefore both legally untenable and – above all – human. This is pure failure to provide assistance, downright criminal and consequently means that the Italian Minister of the Interior and Deputy Head of Government is to be classified as such.

Carola Rackete saved human lives and was arrested. She is threatened with up to 10 years imprisonment – in addition to a fine of € 50,000. This is not a ‚wrong world‘ … this is the true face of right-wing populism. The electorate of this mindset – no matter what – must know what they are voting for. Human selection as in dark times. There the earth is still a disc and there ‚the food bowl is still really bitten from the side‘. If you don’t understand that, it’s hard to help you.

In such processes I think of Albert Einstein’s statement, which is not only applicable to the „marching in rank and file“, but also to the behavior of mandate and decision makers criticized here:

>If one can march with pleasure to a music in rank and file, then he has got his big brain only from error, because for him the spinal cord was already completely sufficient <.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind!).

Translated with http://www.DeepL.com/Translator

Opposition gegen Destruktion…’Planet first’…


Der Hegemonialanspruch der USA ist nicht regional begrenzt, sondern folgt einer bezeichnend schlichten Logik, die ganz flach ausgedrückt wie folgt klingt; ‚Willst du nicht mein Bruder sein, schlag ich dir den Schädel ein.‘ Oder: ‚Vorsicht .. meine 45-er sitzt  locker…‘.

Was ist da logisch? Ebenso flach gesagt: Die niederfrequente Sichtweise der Blendung, der Manipulation, der Verdummung usw. und … der konkreten Missachtung der Menschenrechte.

Das Schädel einschlagen ist auch als Metapher zu verstehen. Eine Metapher, basierend auf Einschüchterung und Herrschaftsdenken. Erst verdeckt drohend, dann konkret skrupellos im absoluten Eigeninteresse. Geschichte wird als vergangen angesehen… ohne wahrnehmbar daraus gelernt zu haben. Menschen, ja ganze Gesellschaften lassen sich nach wie vor von Versprechungen und Schicksalsdenken hinter die Fichte führen – als Mangel aus realistischen Alternativen, die gedacht und publiziert existenzbedrohend werden und sind. Obrigkeitsdenken ist direkt an individuelle Lebenssituationen geknüpft. Wenn da noch eine entsprechende PR hinzukommt, dann ist eine Art Resignation oder ‚Gefügigsein‘ vorprogrammiert oder gar Realität. Jedenfalls was öffentliche, kritische Sichtweisen betrifft. Deutlich zu sehen am Beispiel z.B. der Türkei. Nein, nicht das ganze Land, sondern die politische Führung ist hier gemeint. Menschenrechte? Fehlanzeige…! Narzissmus, die Sonne der Mächtigen …

Die Beispiele sind nicht nur an dem genannten Land festzumachen, sondern über diesen Planeten wie mit der Gießkanne verstreut. Es sind die sogenannten Führer, die Trumps, Erdogans, Putins, Xi Jinpings usw., die den Menschen die demokratischen Werte abdressieren oder gar nicht erst hochkommen lassen. Beispiele gibt es genug – in ‚Nah und Fern‘ und in welcher Reihenfolge auch immer. Das ebenfalls sogenannte ‚Böse‘ ist immer ein Teil der Macht und deren Begleit- und Folgeerscheinungen. Öffentlichkeit ist das ‚positive’ Virus, das grundsätzlich mit vielen Mitteln eingedämmt wird. Hass wird gestreut. Despoten wissen, wie sowas funktioniert. Störenfrieden drohen die Gitterstäbe.

Was hilft und bietet Zukunftsperspektiven? Lassen sich die Menschenrechte weitgehend realisieren? Vollständig vorerst sicherlich nicht, wennn überhaupt, doch –  Fortschritte sind dann zu erreichen, wenn die 30 Artikel der Erklärung der Menschenrechte der UN intensiver publiziert werden. Die Menschenrechte gehören in die Öffentlichkeit und dürfen nicht allein den Regierenden überlassen werden – in der Orientierung und vorgegaukelten Anwendung. Demokratie ist kein Selbstläufer und bedarf der ständigen Arbeit daran. Sich in Gewalt darstellende Probleme müssen auf höchster Ebene benannt und das Verhalten entsprechend abgestimmt werden und nicht nur auf einer politischen Theaterbühne im ‚Hornberger Schießen‘ gipfeln – natürlich auf Kosten der Steuerzahler eines jeden Landes.

Die anfangs genannten Hegemonialansprüche der USA durch ihren Präsidenten Trump und seinen Vasallen sind übertragbar auf andere Länder, wie Russland, China usw.. Heutzutage den Klimawandel anzuzweifeln, ist nicht nur dumm und arrogant, sondern vernichtend. Nicht nur für bestimmte Bereiche oder Gruppen dieses Planeten, sondern für ALLE! Da ist Schweigen weder Gold noch Silber, sondern unverantwortlich.

Das ‚Gut‘ der Pressefreiheit steht ganz oben auf dem ‚Sockel of Fame‘. Wie gezielt an diesem Sockel gerüttelt wird, führt uns der amerikanische Präsident Donald Trump in einer Weise vor, die nicht nur als schamlos, sondern als Werte zerstörend despotisch und eines Präsidenten mehr als unwürdigen Gebarens zu bezeichnen ist. Das per Wahl zu beenden ist die überlebensnotwendige Aufgabe der amerikanischen Gesellschaft, sofern sie auf Zukunft im eigenen und globalen Interesse setzt. ‚America first‘ ist die Parole der Ignoranz und des ‚Steinewerfens‘ im globalen Glashaus – aus niederen Beweggründen.

Die Philosophen des 18.Jahrhunderts (Rousseau, Locke, Montesquieu, Kant) haben den intelligenteren Weg gewiesen. Das ist in der Bildung regelrecht zu reaktivieren. Die folgenden Jahrhunderte haben gezeigt, wie militärische Tradition, Egomanie und Skrupellosigkeit die Oberhand gewinnen und das ‚Geschehen‘ bestimmen. Das Ergebnis: Mord und Totschlag, ausgelöst durch Demagogie, die die Menschen verblendet ins Verderben stürzte.

Und heute? Nach wie vor ‚Streichholz und Benzinkanister‘ – auf technisch aktuellem Niveau natürlich. Der moderne Mensch kann das natürlich alles besser? Eben nicht! Die Menschen sind immer noch Menschen. Eine sinnvolle und die Absurdität der Denkweisen der bestimmenden Mächte der Jetztzeit darstellende Aufgabe der KI wäre, wenn sie, die KI, der Menschheit unzweideutig und logisch vor Augen führt, auf welch schmalem Grad diese Menschheit balanciert. Der letzte Satz bedarf keines Kommentars … außer – vermeidbarer Kollektivsuizid durch eine Technologie, die emotionslos dann faktisch ihren Schöpfern die Schlinge vom Hals nimmt. Was für ein Unsinn! Allerdings ein Unsinn, der zeigt, wie gefährlich der Status quo ist und in welch einer Sackgasse der sich befindet! –

Das Führungspersonal, das mit sieben Millarden Menschenleben und der gesamten Flora und Fauna Roulette spielt, muss mit dem Willen der jeweiligen Völker abgewählt werden. Das wäre der richtige Schritt in Richtung Orientierung und Ausrichtung an der Erklärung der Menschenrechte. Opposition gegen Destruktion – eine Devise.

Dann hat das aufgeklärte ‚Wahlvolk‘ die Macht und hat die Chance, aus der Sackgasse einen Ausweg zu finden.

‚Planet first…‘

 

 

 

Menschenrechte Buchauszug, Kapitel 9, Teil 2


Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von den United Nations (UN) verabschiedet, die sich damit 2018 zum siebzigsten Mal jährt.

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“    (Teil 2)

Den Versuch, das zu bekräftigen, starte ich nun mit der Darstellung aller 30 Artikel (Quelle: Amnesty International) und empfehle dem lesenden Menschen, jeden einzelnen davon zu recherchieren, da das hier zu weit führen würde.

Es lohnt sich!  (•Zahl = Artikel).

1  Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

2  Verbot der Diskriminierung

3  Recht auf Leben und Freiheit

4  Verbot der Sklaverei und des Sklavenhandels

5  Verbot der Folter

6  Anerkennung als Rechtsperson

7  Gleichheit vor dem Gesetz

8  Anspruch auf Rechtsschutz

9  Schutz vor Verhaftung und Ausweisung

10  Anspruch auf faires Gerichtsverfahren

11  Unschuldsvermutung

12  Freiheitssphäre des Einzelnen

13  Freizügigkeit und Auswanderungsfreiheit

14  Asylrecht

15  Recht auf Staatsangehörigkeit

16  Eheschließung und Familie

17  Recht auf Eigentum

18  Gedanken-, Gewissens-und Religionsfreiheit

19  Meinungs- und Informationsfreiheit

20  Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit

21  Allgemeines und gleiches Wahlrecht

22  Recht auf soziale Sicherheit

23  Recht auf Arbeit, gleichen Lohn

24  Recht auf Erholung und Freizeit

25  Recht auf Wohlfahrt

26  Recht auf Bildung

27  Freiheit des Kulturlebens

28  Soziale und internationale Ordnung

29  Grundpflichten

30  Auslegungsregel

Das Ziel, dass alles praktisch umzusetzen, ist bei Weitem noch nicht erreicht, ist aber einen Vergleich mit meiner Planetarischen Ethik wert, bei dem ich gönnend blass aussehen werde…

Die Erklärung der Menschenrechte ist nach meiner Einschätzung die aktuelle Maxime eigentlicher Selbstverständlichkeiten, die durch ihre bloße, theoretische Existenz keine sind.

Die Wurzel der Hindernisse zur Umsetzung sind in den Personen und Staaten zu finden, die ihre Interessen über das Wohlergehen ihrer Bürger stellen, indem nicht unbedingt Dummheit, wohl aber Arroganz, Machtsucht und Machtmissbrauch verankert sind. Und das knallhart auch und mit Gewalt.

Oftmals Diktatoren, die ihre egoistischen Ziele in Gesetze packen, die sie -und kein oder nur eingeschränkt ein Parlament- veranlassen und natürlich dann anwenden… ohne Rücksicht auf Verluste. Die Folge sind dann Staatsterror, Korruption und schließlich Kriege.

Also ein Mangel an politischer Vernunft im Interesse aller Bürger, die das dann auch noch mit ihren Steuergeldern zu finanzieren haben.

Der entscheidend prägende Anteil daran ist folgerichtig…“

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks.                                           

Der prägende Anteil in der Folge wird im Kapitel 10 meines Buches ausgeführt, das zum Erwerb sowohl gedruckt als auch als ebook z.B. direkt über die Startseite dieses Blogs verlinkt ist. (BOD-Buchshop).

 

Menschenrechte Buchauszug, Kapitel 9, Teil 1


Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von den United Nations (UN) verabschiedet, die sich damit 2018 zum siebzigsten Mal jährt.

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“    (Teil 1)

9. Kapitel

…Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN oder UNO) genehmigt und verkündet. Dazu zählten im Jahre 2016 immerhin 193 Staaten.

Die feierliche Einleitung (Präambel) enthält den Grundkonsens (mit allen Mitgliedern erzielte Übereinstimmung), dass für alle Menschen das gleiche und unveräußerliche Recht auf der Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens auf diesem Planeten zu gelten hat, dass die Missachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei führt und die Würde jedes Menschen unantastbar zu sein hat.

Die einzelnen 30 Artikel spezifizieren dieses.

Hier komme ich nicht darum herum, genau dieser Erklärung der Menschenrechte ein eigenes Kapitel zu widmen und ihr die Wichtigkeit und Bedeutung zuzusprechen, die ihr gebührt.

Denn… würden sie exakt so eifrig und eifernd umgesetzt, wie es Religionen mit ihren mehr als tausend Jahre alten Grundlehren praktizieren (gipfelnd im Fundamentalismus), dann wäre die oftmalige Kritik in diesem Buch an der immer noch existierenden Barbarei ‚gegenstandslos‘.

Die Erklärung ist allgemein religionsfrei gehalten und orientiert sich an den allgemein gültigen Grundwerten der Menschen.

Im Artikel 1 finden wir die drei Begriffe der Französischen Revolution zum Ende des 18. Jahrhunderts wieder:

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!“

„Wurde das weitgehend in diesem 21. Jahrhundert realisiert? Auch nicht nach dieser UN-Erklärung: Nur annähernd bis nein! Wo Kriege, Terror jeglicher Art, organisierte Kriminalität, Ausbeutung und jegliche Diskriminierung das Tagesgeschehen bestimmen, da findet das Gegenteil statt. Menschenrechte werden da mit Füßen getreten oder existieren praktisch einfach gar nicht. (Dabei geht es hierbei nur um die Spezies Mensch!).

Die Mittel und Wege, das mehr oder weniger auch mit juristischen, also völkerrechtlichen Spitzfindigkeiten geschickt zu umgehen, enttarnt die Tiefen der menschlichen Seele und sind das Produkt der inneren Entscheidungsfreiheit der NStk, die genau in den Fällen sehr gut funktioniert.

Warum das so ist, ist und bleibt zumindest vorerst ein tatsächliches Geheimnis. (Siehe Kapitel 27 ‚Gut und Böse‘.)

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ Apple Books. 

Weiterer Buchauszug (Kapitel 9) aus  ‚Futur X – Die freie Auswahl‘ folgt


Ein paar Zeilen vorab:

Wie angekündigt, blogge ich hier in Kürze ein weiters Kapitel aus meinem aktuellen Buch:

‚Futur X – Die freie Auswahl‘ aus anstehendem Anlass:

Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von den United Nations (UN) verabschiedet, die sich damit 2018 zum siebzigsten Mal jährt. In meinem Buch behandele ich das Thema ‚Menschenrechte‘ im Kapitel 9.

Da dieses Kapitel zwar in den Zusammenhang des Buches gehört, so hat es allerdings auch ausgekoppelt einen Alleinstellungsmerkmal, denn das Thema ‚Menschenrechte‘ hat nach wie vor einen weitgehend theoretischen Charakter und bleibt offensichtlich ein schier unerreichbares Postulat. Immerhin wurde diese Absichtserklärung von über 190 Staaten unterschrieben – als Aushängeschild. So stellt es sich dar, wenn die Realität ‚realistisch‘ betrachtet wird. Kriege, Folter verschiedenster Art (physisch und psychisch) und all die Leid erzeugenden Abarten menschlichen Gebarens bilden und verstärken die Wahrnehmung, dass die Erklärung ein sehr hoch gestecktes Ziel zu sein scheint und … ist!

Und damit ist es von größter Bedeutung. Moral und Ethik kämpfen mit dieser Waffe gegen Arroganz, Ignoranz und Destruktion im persönlichen, staatlichen und damit gesellschaftlichen Sinne. Die Wucht der 30 Artikel  hat sicherlich schon Einiges an Leid und Tod auf diesem Planeten verhindert, denn nichts scheuen gebildete Dummheit und Arroganz mehr als : Öffentlichkeit! Das ist ein eindeutiges und damit unumstößliches ‚Ja‘ zur Presse- und Meinungsfreiheit … zu investigativem Journalismus. Eine solche Aussage garantiert keine ‚Ausrutscher‘, wirkt aber vorbeugend gegen das unreflektierte Hereinfallen auf Demagogie, Manipulation, Verdummung und Ausbeutung … ja, auf Leid und Tod in der Konsequenz.

Die Erklärung der Menschenrechte folgt den ‚dreifaltigen‘ Aussagen der Französischen Revolution : Liberté, égalité, fraternité  (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit). 

Das ist die hochgehängte(?) Messlatte für jede Gesellschaft. Das kann gar nicht laut genug hinausposaunt werden. Das muss auch (immer und immer wieder!) in zugehaltene Ohren dringen.

In Zeiten des weltweit wieder aufkeimenden Nationaldenkens ist das Hervorheben der Erklärung der Menschenrechte von herausragender Bedeutung. Die niederfrequente Denkweise des vergangen geglaubten Herren- und Dominanzdenkens braucht ein verstehbares Update – im Hinblick auf sich zuspitzende Problematiken wie Klimawandel, Abholzung der Regenwälder, Vermüllung der Meere, wieder zunehmendes Wettrüsten, atomare Bedrohung militärisch und ‚zivil‘, Chancenungleichheit durch Konzentration des Kapitals auf Wenige, Rassismus und so weiter … usw.. Alles Armutszeugnisse der Menschheit und konkret derer, die von ihren Pfründen nicht lassen können … koste es, was es wolle und wen es wolle. —

Gegen einen solchen Status quo muss sich aufgelehnt und die Rechte eines Jeden in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns gehoben werden. Schöne Worte … aber wie? Ein Jeder, der|die das begreift, auf seine|ihre Weise. – Durch Offenheit und Öffentlichkeit – durch Fairness und praktizierte Achtung vor dem Leben. Durch faktisches, öffentliches Enttarnen von Ungerechtigkeiten und ‚Ich-Bezogenheiten‘. Wie? Durch kritisches Durchdenken von politischen und gesellschaftlichen Sachverhalten, die schließlich als manipulativ und ‚Leid-erzeugend‘ erkannt werden können, weil sie anfangs zugänglich – aber in der Folge sich als destruktiv herausstellen könnten/ werden. Die Erzeugung eines ‚Wir-Gefühles‘ auf diesem Planeten und =

dem Streben nach der Umsetzung der dreißig Artikel der Erklärung der Menschenrechte. 

NGO’s wie ‚amnesty international‘ (ai) z.B. sind auf dem Weg, den ich unterstütze. Ein Weg, der nicht über Geröll und Steine, sondern über Felsen führt……..  —