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Antwort(en) auf meine email an Amnesty International


Meine email an Amnesty International wurde wie folgt beantwortet :

Sehr geehrter Herr Rohlfing,

vielen Dank für Ihre ausführliche eMail.
Dieser möchte ich zunächst unsere ausführliche Stellungnahme entgegenstellen, aus der Einzelheiten unserer Position besser verständlich werden:
https://www.amnesty.de/2015/8/13/position-zur-verantwortung-von-staaten-fuer-den-schutz-und-die-umsetzung-der-menschenrecht
Das Thema ist sehr komplex und der erhobene moralische Zeigefinger bringt den Betroffenen wenig. Auch in Ländern mit drakonischen Strafen findet Prostitution statt – aber durch die Gesetzeslage noch tiefer im Untergrund und ohne Schutz und Rechtssicherheit für die Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter.
Wir sind mit der Resolution gerade am Anfang, viele Details müssen noch ausdiskutiert werden – und hier haben Sie als Mitglied ja ein Mitspracherecht, z.B. auf der nächsten Jahresversammlung der deutschen Sektion (Pfingsten).

Beste Grüße,

xxxxxx xxxxxxx

Mein kurzes Statement zur obigen Antwort :

Liebe xxxxxxx xxxxxxx,

Vielen Dank für die Antwort.

unsere ausführliche Stellungnahme entgegenstellen,

Das habe ich ausführlich getan .. und zwar vor meiner email.

der erhobene moralische Zeigefinger bringt den Betroffenen wenig.

Solche Hinweise waren nur Teil meiner Argumentation. Entscheidend ist u.a. die zu befürchtende Legalisierung potentieller, krimineller Handlungen, die dann keine mehr wären. Ob das den Prostituierten zugute kommt, wage ich nicht nur zu bezweifeln. Das hat mit ‚moralischem Zeigefinger‘ nicht mehr zutun.

Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter…

Die Bezeichnung mag realistisch sein … verharmlost aber den menschenverachtenden Hintergrund und stellt das auf den Level moralisch nicht oder weniger anrüchiger Arbeit.

hier haben Sie als Mitglied ja ein Mitspracherecht, z.B. auf der nächsten Jahresversammlung der deutschen Sektion (Pfingsten).

In welchem Jahr ?
Leider stelle ich fest, dass ai den eingeschlagenen Kurs beibehält. Dann geht es wohl doch für mich in die Richtung
einer anderen Organisation. Eine solche ‚Entwicklung‘ hätte ich noch vor einer Woche absolut ausgeschlossen.
Ich werde nicht der Einzige sein … Mein geliebtes ‚Amnesty International‘ verspielt gerade seine Grund- oder Kernkompetenz
in Sachen Glaubwürdigkeit und ………..
Freundliche Grüße
Joachim Rohlfing

Email an Amnesty International zum Thema : ‚Prostitution‘


Hi,

mit Entsetzen habe ich heute in der ‚Süddeutschen‘ einen Artikel darüber gelesen, dass ‚ai‘ prinzipiell die Prostitution freigegeben sehen möchte … und wie sich der Nachklang anhört – das auch zielorientiert beabsichtigt.

Als Amnesty-Mitglied erschließt es sich mir nicht, dass (m)eine Organisation das (von mir hier frei interpretierte) Menschenrecht auf Schutz vor  Ausbeutung und Missachtung der Individualität (ob gegenseitiges Einverständnis oder nicht ..) in derart unglücklicher Weise fehlinterpretiert
und offensichtlich deutlich empirischen Daten vertraut, also messbaren ‚Dingen‘.
Menschen, ob Männer oder Frauen, mit Geld für sexuelle Aktivitäten zu bezahlen, entbehrt jeglicher Empathie dem jeweils Anderen gegenüber und ist eine prinzipielle Ausbeutung – körperlich und seelisch. Was schreibe ich in meinen urgent actions : ‚…  und führt zur Verrohung der  beteiligten Personen.‘ Ein Quäntchen weitergedacht .. und schon ist die Parallele da. Hemmschwellen sinken und die sogenannte Sex-Szene mit all ihren Begleitfacetten, Drogen usw., wird aus der Grauzone völlig legal in die ‚grüne‘ Zone gelassen.
Eine Freigabe der Prostitution samt Zuhälter kann eine Fördermaßnahme in Richtung Verharmlosung und Förderung der ‚organisierten Kriminalität‘ sein, die dann in dem Konsens ja keine solche mehr wäre und völlig befreit ‚aufschlagen‘ könnte. Das wäre ein Etappensieg der Empathielosigkeit und niederfrequenten Arroganz derer, die jetzt noch einigermaßen im Zaume gehalten werden (können).
Der Amnesty-Gedanke ist diskutabel, sollte aber die genannten Aspekte nicht ausschließen.
Beschreitet Amnesty diesen gedachten Weg, dann denke ich ersthaft über einen Austritt nach. Das wären dann faktisch wieder einige Hundert urgent actions weniger.
Die Prostitution war und ist  für mich als Mensch nicht nachvollziehbar, wurde von mir bislang bei jeder Diskussion darüber mit eindeutigem Unverständnis bedient, und das wird auch so bleiben. Es wäre für mich ein echter Gau, wenn die Menschenrechtsorganisation meines bisherigen Vertrauens sich thematisch in eine derartige Sackgasse begibt, in die ich ihr dann nicht mehr folge.
Diesen Text poste ich in meinem Blog ‚Joachim Rohlfings Blog‘ (über www.joachim-rohlfing.de erreichbar)
Beste Grüße
Joachim Rohlfing

neue Kategorie ‚Querbeet‘


Wieso ‚Querbeet‘? Es könnte ja auch ‚Dies&Das‘ oder wie auch immer heißen …  Das spielt nun wirklich keine Rolle. Also ‚Querbeet‘ …

In diese Kategorie werden die Themen ihren Platz finden, die nicht unbedingt speziell einer bestehenden Kategorie zugeordnet werden. Ein weiter gesteckter Rahmen also …

neue Kategorie ‚Leserbriefe‘


Nun besteht über diesen Blog die Möglichkeit des direkten Zugriffs auf mein ‚Sammelsurium‘ an Leserbriefen, die im Mindener Tageblatt veröffentlicht wurden. Im Gegensatz zur eigentlichen Definition des Begriffes ‚Sammelsurium‘ ist hier die Abfolge der Veröffentlichungen zeitlich geordnet. Ich benutze den Begriff trotzdem, weil er mir einfach gefällt. – Thats‘ all …

Bild (-ausschnitt) auf der Startseite


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Bild : Ausschnitt aus einem noch nicht fertiggestellten (eigenen) Ölgemälde

Das auf der Startseite dieses Blogs zu sehende Bild ist ein Ausschnitt aus einem Ölgemälde, das noch nicht fertiggestellt wurde.


 

vorheriger Blog offensichtlich gehackt !! ;-((


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Bild : Privat

Entweder war es eigene ‚Unvollkommenheit‘ oder ein Angriff auf meinen vorherigen Blog, die oder der das Chaos auslöste :  18 von 20 mühevoll über Wochen erarbeitete Beiträge waren weg !!

Unwiederbringlich, wie es aussieht !   ->

-> Zum Glück nicht !!

Nach und nach werde ich versuchen, wenigstens annähernd die Inhalte neu zu posten. Leider waren da Beiträge bei, die ich nicht rekonstruieren kann, da sie intuitiv ausgearbeitet wurden und Formulierungen enthielten, die mir ein zweites Mal wahrscheinlich so nicht wieder gelingen werden ! 

Dieser Blog wird nun direkt bei WordPress gehostet und nicht – wie vorher – selber. So findet man immer einen Verantwortlichen …

Der Beitrag über das Ansinnen des Landesjagdverbandes, als Tierschutzverein anerkannt zu werden, wurde oft gelesen und hat sicherlich einigen Lesern Argumentationshilfe gegeben. Nun ist er weg ! Dafür kann ich mich nur entschuldigen.  Aktuell werde ich dafür mein Manuskript eines Leserbriefes posten, den ich gestern an das Mindener Tageblatt in Minden gemailt habe. Mal sehen, ob der überhaupt veröffentlicht wird und wenn ja, ungekürzt und unverändert allgemein.

Leider musste ich in der Vergangenheit des Öfteren andere Erfahrungen damit machen.