Archiv der Kategorie: Literatur

Auszug aus meinem aktuellen Buch…Teil 1


 

bildschirmfoto-2017-08-17-um-17-23-23.jpg

 

Hier im Blog veröffentliche ich den erstenTeil des 3. Kapitels. Der zweite Teil folgt dann am kommenden Wochenende. Sollte jemand den Text -auch in Auszügen- verwenden wollen, ist  das Einholen eines Einverständnisses meinerseits erforderlich! (Urheberschutz).  

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks. 

(Kapitel) :

3

… Die Rolle der Religionen (Beispiele)

Was daraus wird, zeigt die Geschichte und gibt massiven Anlass zur Vorsicht. Erstaunlich abstoßend und geradezu unverständlich wird das an dem Beispiel der Kirchen, deren ursprüngliche Intention eine Art kompetente Verständnishilfe für das Unerklärliche, Unbeweisbare und Angst auslösende Moment des ,auf sich allein Gestelltseins’ ihre Existenzberechtigung markieren sollte. Sie haben es schamlos dahingehend ausgenutzt, dass sie ihre angedachte Hilfestellung für Alle zu einer Art elitärer Kompetenzhochburg Einiger ausbauten. Sich quasi als Fachleute für Gottesangelegenheiten mit Interpretationskompetenz darstellten, darstellen und sich auch so verkauften und immer noch verkaufen mit fatalen Folgen.

Das wird am Beispiel der ,Irrtümer der Katholischen Kirche‘ deutlich. Sie legt nach wie vor Menschen in Fesseln (Zölibat), hält ihr Oberhaupt für unfehlbar(?)(Papst), mischt sich in politische Realitäten ein und versucht, diese nach ihren Dogmen zu manipulieren. Und immer mit dem erhobenem Zeigefinger des Unbewiesenen. Das Spiel mit der Ungewissheit, mit der Angst. Das Kokettieren mit dem ’Draht zu ihrem Gott‘.

Was für ein Irrtum… allein von der Vorstellung ausgehend, Gott nicht zu personifizieren. Menschen brauchen offensichtlich etwas Greifbares, etwas Begreifbares, sei es auch nur hypothetisch. Logik spielt da, wie es scheint, auf den ersten Blick keine überragende Rolle. Ein Gott in der angedachten Schöpferrolle mit menschlicher Silhouette kann nur ein Phantasieprodukt sein, denn die Unvollkommenheit und die Fixierung auf eine Art ‚Beschränktsein auf die fünf Sinne‘, also auf die Physis, entspricht in keiner Weise der ‚Rolle‘, die der gläubige Mensch seinem Gott zuspricht -> Vollkommenheit.

Im Umkehrschluss lässt die Vorstellung einer immateriellen Intelligenz die nahezu zwingende Möglichkeit einer wie auch immer genannte und geartete ‚Existenz‘ zu. –

Diese Interpretation braucht keine personifizierte Vorstellung, keinen singulären Gott an sich und kann mit den uns Menschen zugänglichen Wahrnehmungsinstrumenten logisch erklärt werden. Also die Entzauberung des weisen Mannes im sogenannten Himmel und vor allen Dingen seines faktisch ‚abtrünnigen Bodenpersonals’. Kein Märchenprinz in einem auch materiell ausgerichteten Vatikanstaat, der sich von Soldaten bewachen und sich in einem kugelsicheren Wagen ‚durch die Gegend‘ fahren lässt.

Parallelen in anderen Religionen zeigen einen Stillstand des Denkens in den Köpfen der sie tragenden Menschen. Ich spreche von vormittelalterlichen Riten, die keiner Aktualisierung unterzogen wurden und einfach so weiter praktiziert werden.

Nicht den in Religionskreisen allgemein gültigen Vorgaben und sogar Bedingungen folgend, stellt sich die Frage, warum Menschen sich gottesfürchtig und erniedrigend hinknien und den Kopf gesenkt zu halten haben. Sind sie nicht, jeder für sich, bestehend aus Körper und Geist, Einmaligkeiten – Individuen? Sie knien und verneigen sich vor Gott, wohl oftmals ohne eine eigene Erklärung als Denkprodukt ihres eigenen Verstandes entwickelt zu haben und folgen damit einfach dem gleichgesinnten Mainstream.

Das sieht dann schon nach anerzogener ‚Eingebung‘ aus. Von wem? Na… von denen, die sie als Kompetenzen wahrnehmen und die vorgeben, kompetent im Sinne von Gottesnähe zu sein. Da gibt es natürlich ‘die Anderen‘ in zunehmender Anzahl, die exakt eine solche Verhaltensweise nicht teilen… und selbstverständlich auch aus anderen Gründen.

Natürlich hat jeder Mensch das Recht, das so zu sehen und zu praktizieren, wie er es für sich entscheidet. Dabei sollte aber keinesfalls vergessen werden, dass gegenseitige und bedingungslose Toleranz unantastbar zu sein hat, um Leid jeglicher Art zu vermeiden! Dass Menschen unterschiedlich beschaffen sind ist eine allgemein fundamentale Erkenntnis. –

Schwierige Lebenssituationen sind ein nahezu perfektes Einfallstor für Manipulationen.

Erlebte Lebenslagen wie Trauer, Freude, Kummer, Ärger, Ängste und scheinbare Aussichtslosigkeiten sind Realismen, die Nähe und Schutz suchen.

Hier will ich nicht unterstellen, dass all das ausgenutzt wird, doch es kann Gefolgschaft und auch Unterwürfigkeit erzeugen.

Ein Schelm, der jetzt Bezüge herstellt…


 

Auszug Teil 1 Ende.                                                                                                                         Auszug Teil 2 folgt…

 

 

 

 

Egoist


Egoist

Ein Egoist ist halt so´n Typ                                                                                                                       der glaubt  nur an sich selber

mit Freuden saugt wie ein Polyp                                                                                                                    als wässrig transparenter Blender

was bringt’s denn schon – Fehler zu teilen?                                                                                                    in Selbstverliebtheits Schwere

an Greifbarem sich aufzugeilen –

Beweis für Hirnes Leere…?

 

Gedicht „Egoist“


Egoist

Ein Egoist ist halt so´n Typ

der glaubt nur an sich selber

mit Freuden saugt wie ein Polyp

als wässrig transparenter Blender

was bringt´s denn schon – mit andren teilen?

in Sellbstverliebtheits Schwere

an Greifbarem sich aufzugeilen –

Beweis für Hirnes Leere … ?

 

Zum Jahresende …


Nach langer Pause hier im Blog bringe ich zum Jahresende noch ein eigenes Gedicht, das sicherlich keiner Zuordnung bedarf. Das Jahr geht (nicht nur) für mich mit einer der bittersten Erfahrungen zu Ende und das Neue wird ebenso beginnen. Als grenzenloser Optimist hoffe ich danach auf Licht am Ende des Tunnels und … es wird nicht bei der bloßen Hoffnung bleiben..!

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich ein friedliches und gesundes ‚Neues Jahr‘.

 

 

Tagebuch

 

Du denkst du schreibst das nur für dich

dein Tagebuch als Seelenschrein

denkst nach beim Schreiben sicherlich

an Nachlesens Gedächtnispein

 

was du geschrieben ist vorbei

beißt keinen mehr ins Hinterteil

oder klemmt wie dem auch sei

der Realismen Zukunft feil

 

banales abgefräst Gehänge

erbeißt sich Tages Schreibfanal

ist Schreiben ohne Layoutzwänge

geschwängert frei Gedankensaal

 

geschriebnes Temporärgefüge

gedanklich ausgedreht

schließt ein Egomanitätens Züge

das Tagebuch, das dich versteht

 

Vielleicht sind deine Tageszeilen

für immer nur dein Eigentum

kannst später in der Zeit verweilen

die dann zeigt abgeschminkt dein Tun

…und auf der Frankfurter Buchmesse 2017 vertreten.


Bildschirmfoto 2017-09-08 um 22.44.28.jpg

Mein gerade erst erschienenes Buch wird auf der Frankfurter Buchmesse 2017 am BoD-Stand E 43 in Halle 3.0  ausgestellt.

(Eine ebook-Version steht ebenfalls bei den einschlägigen Händlern oder direkt im BoD-Buchshop bereit.)

Mein neues Buch ist nun bestellbar…


Bis es in den Buchhandlungen bestellbar ist, werden noch 1 bis 2 Wochen vergehen. Im BoD- Buchshop ist das schon jetzt möglich :

Link zur Buchbestellung im BoD-Buchshop :

https://www.bod.de/buchshop/futur-x-die-freie-auswahl-joachim-rohlfing-9783744807555

Bildschirmfoto 2017-08-17 um 17.23.23.jpgBildschirmfoto 2017-08-17 um 17.32.15.jpg

Futur X – Die freie Auswahl


Das ist der Titel meines gegen Ende August 2017 auf dem Buchmarkt erscheinenden dritten Buches.

Vorab und damit exklusiv hier im Blog zeige ich das Ansichtsexemplar, das dann auch mit größter Wahrscheinlichkeit oder Sicherheit die Endversion darstellt.

Es beinhaltet und ist die ‚Winterarbeit 2016/2017‘. Das Bild im oberen Teil des Covers ist eine Variante eines meiner Ölgemälde, das hier in der Galerie so abgebildet ist, wie es tatsächlich aussieht. Die Designvariante auf dem Cover ist keine Eigenarbeit, sondern das Produkt von Graphikdesignern*innen.

Sobald das Projekt abgeschlossen ist, werden hier im Blog aussagefähigere Details gepostet . Ein ‚paar‘ Wochen wird es noch dauern ……

Vorab: In diesem Buch habe ich Karikaturen aus der Satirezeitschrift „Der Wahre Jakob“ abgebildet. Das war eine Zeitschrift, die vor ca. 100 Jahren wohl eines der mutigsten Veröffentlichungen war und zeitkritisch von einer Wucht, die heute noch als beispielhaft gelten sollte, ja muss. Die Leute haben Kopf und Kragen riskiert. Das hat mich derart beeindruckt, dass ich mir die Freigabe zur Verwendung des Materials beim Dietz-Verlag, Bonn sichern konnte.

Das ist absolut kompatibel mit meinem Text und wirkt wie dessen Visualisierung.

Futur X Die freie Auswahl .jpgFutur X Die freie Auswahl.jpg