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Eine wahre Geschichte aus den Ende Siebzigern …


Die folgende Geschichte (autobiographisch, nur die Namen wurden geändert) trug sich in den Ende Siebzigerjahren so zu, wie sie hier geschrieben steht. So und inhaltlich in vergleichbarer Weise lief das einige Jahre lang jede Woche ab. Als Frau W. über achtzigjährig verstarb, entstand über lange Zeit eine einzigartige Kommunikationslücke …

 

Verbindung

 

Auch an diesem Samstag Vormittag saß die alte Frau in ihrer Küche und wartete auf den jungen Mann, der ihr die Lebensmittel für die kommende Woche brachte.

Die Hintertür war nicht abgeschlossen. Das ersparte ihr den mühsamen Weg zur Haustür. Sie freute sich auf diese kurzen Augenblicke der Hilfsbereitschaft und der Unterhaltung mit ihm. Es war ein Lichtblick, auf den sie die ganze Woche wartete.

Ihre Angehörigen, Tochter, Schwiegersohn und die beiden Enkelkinder, wohnten mit in ihrem Haus. Und .. warum kam nun dieser junge Mann trotzdem jeden Samstag ?

Sie fragte sich jedesmal, ob sie ihn damit nicht belästigte, doch diese Gedanken wies er immer energisch zurück. Für ihn sei es eine Selbstverständlichkeit, so sagte er immer. Ja, wie oft hatte sie ihn schon gefragt …

Sie legte ihre Hände auf die fast gelähmten Beine, die sie nur noch zentimeterweise weiterschieben konnte. Was er wohl wirklich denkt, wenn sie sich mit ihrem Stock, an den Wänden gestützt, in die Küche schleppt, um ihn zu empfangen .. ? Sie … diese körperlich abgearbeitete und entkräftete aber geistig hellwache, alte Frau.

In diesem Moment ging die Tür auf.

„Guten Tag, Frau Wehnert.“ Er trat ein und drückte mit dem Ellenbogen die Tür ins Schloss.

„Guten Tag, Herr Waldhaus … ach, ich kann ihnen die Tür nicht zumachen ..“

„Kein Problem, Frau Wehnert.“ Er nickte ihr verständnisvoll zu und setzte den Korb mit den Sachen auf die Eckbank.

„Setzen sie sich doch .. bitte.“

„Sie wissen doch, ich hab’ eigentlich sehr wenig Zeit ..“

„Bitte.“

Er setzte sich neben den Korb und begann, die Sachen auf den Tisch zu stellen.

„Ich verstehe ja, dass sie wenig Zeit haben. Was gibt’s Neues?“

„Viel Arbeit, Frau Wehnert .. und bei ihnen ?“

„Ach Herr Waldhaus. Die Beine .. sie wollen einfach nicht mehr. Dazu das Herz … Ein alter Mensch ist nichts mehr wert.“

„Das dürfen sie nicht sagen, Frau Wehnert. Ich meine, das ist es nicht. Sie haben doch viel mehr Erfahrungen als ich zum Beispiel.“

„Herr Waldhaus, falle ich ihnen wirklich nicht zur Last ? Sie haben doch auch so genug zu tun..“

„Darüber sind wir uns doch einig ! Warum zweifeln sie immer ?“

„Ach, das sagen sie immer so …   Sie tun so viel für mich, das kann ich gar nicht wieder gut machen .“

„Ich bitte sie.“ Er sah sie entgeistert an.

„Ja .. doch. Dafür danke ich ihnen. Sie glauben gar nicht, wie ich mich darüber freue. Wenn doch alle so wären … Diese Welt ist so gefühlslos und voller Gleichgültigkeit. Nächstenliebe ist so selten. Alle reden sehr viel, glauben sie mir, doch, wenn es darauf ankommt, dann .. sitzt man allein .. mit seinen Sorgen und mit der Welt, die man nicht mehr versteht. Dann kneifen sie alle und sind sich selbst der Nächste. Das sehen sie doch an meiner Tochter und an meinem Schwiegersohn. Die sind jeden Tag betrunken. Ich bin ihnen nur eine Last. Die wollen nicht mal mehr mit mir reden. Aber mein Geld … Und man kann doch gar nichts dafür, dass man alt wird und irgendwie Hilfe braucht …“

Er sah in ihre eingefallenen Augen. Dieser verklärte Blick …

Was für ein Schicksal.

Die Wärme solcher Eindrücke.

Beide sahen schweigend auf den Boden.

Blicke ins Leere, ins Unendliche …

„Sagen sie mir doch einmal, Herr Waldhaus, wie halten sie es mit dem Glauben an Gott ? Mit wem soll ich da sonst drüber reden .. ? Ich denke, sie wissen, worauf ich hinaus will .. ?“

Er sah sie bestätigend an, als hätte nur diese und keine andere Fragen kommen können.

„Ich glaube dran oder anders .. ich glaube an etwas Übergeordnetes, unbeschreiblich intelligenter als wir.“

„An Gott ?“

„Ja, egal wie man es nennt.“

„Glauben sie an die Auferstehung ?“

„Auferstehung im übertragenen Sinne, nicht körperlich sondern geistig.“

„Sie denken, daß der Körper sich abnutzt und zerfällt, der Geist oder die Seele aber unsterblich ist .. ?“

„So sehe ich das.“

„Also stirbt im Tode nur der Körper ?“

„Ich denke, dass wir den Erfahrungswert `Körper´ mit in eine neue Existenz nehmen, die wir nicht kennen, sondern nur erahnen können … oder in der Art …“

„Dann müssen wir doch dankbar sein, leben zu dürfen …“

„So gesehen …“

„Ich habe immer gesagt, dass das letzte Hemd keine Taschen hat …“

„Keine greifbaren …“

„Sie haben mir sehr viel Mut gemacht. Ich rede immer so gerne mit Ihnen. Bei dieser Bagage hier im Hause habe ich manchmal das Gefühl, unter Räubern zu sein. Entschuldigen sie …“

„Sie wissen doch, dass sie nicht alleine sind …“

Nach einer Weile legte sie ihm das Geld für die Ware hin.

„Mache ich ihnen auch wirklich keine Umstände ?“

„Ich mache das gerne für sie, das wissen sie doch …“

„Womit kann ich ihnen denn einmal eine Freunde machen ?“

„Wenn sie mir weiterhin erlauben, ihnen die Sachen bringen zu dürfen .. und mit ihnen zu reden.“

Ihre Augen leuchteten.

Sie kannte diese Antwort.

Für sie das Gefühl der Verbindung und … nicht vergessen zu sein.

Er verabschiedete sich und ging.

Die alte Frau Wehnert sah ihm nach. Dem jungen Mann, der ihr jeden Samstag Vormittag die Lebensmittel für die kommende Woche brachte.

 

 

Kurzgeschichte zu Weihnachten …


So geht das, wenn man in seinen eigenen Büchern nach langer Zeit wieder stöbert und eine durchaus zur Jahreszeit passende Geschichte neu entdeckt.  DSC_0023.jpgSpontan entschloss ich mich, diese Geschichte aus meinem Buch >Menschenland<® zu bloggen, ohne irgendein kommerzielles Interesse, sondern einfach nur für die Leser des Blogs.

Quasi zu Weihnachten :

 

 

Heiligabend

 

In den Straßen der kleinen Kreisstadt war es ruhig geworden. Hellerleuchtete Schaufenster mit greller, aufdringlicher Leuchtreklame blendeten erbarmungslos meine Augen. Das Weihnachtsgeschäft, das Geschäft des Jahres, war an diesem Heiligabend gelaufen.

Die Gläubigen eilten nach der Mitternachtsmesse zurück in die Behaglichkeit, in die Wärme und Geborgenheit ihrer festlich geschmückten Wohnungen. Es war Weihnacht. –

Langsam schlenderte ich an den Schaufenstern vorüber.

Auf der anderen Straßenseite stand ein alter Mann vor einem Schaufenster.

Er schien völlig geistesabwesend zu sein. Ich blieb stehen und sah zu ihm hinüber. Ein   eiskalter Wind zerrte an meinem Gesicht.

Ich schlug den Kragen meines Mantels auf und ging hinüber.

Er stand mit gesenktem Kopf vor dem Schaufenster eines Spielwarengeschäftes, die rechte Hand vor die Stirn gepreßt. – Ich sah unauffällig zu Ihm hinüber. Er schien mich nicht zu bemerken. Warum ging ich nicht weiter ? ..

Wie all die Anderen ?

Er weinte.

„Kann ich Ihnen helfen .. ?“

„Mir kann niemand helfen !“

„Ja .. aber …“

„Lassen Sie mich in Ruhe ! Was wollen Sie von mir …“

„Pardon. Ich will Sie nicht belästigen. Entschuldigung.“

Ich drehte mich um und wollte gehen.

„Warten Sie .. !“

Ich blieb stehen.

Der alte Mann stand immer noch so da – wie vor einer Minute.

„Warum kümmern Sie sich um mich..? Sie kennen mich doch gar nicht !“

Ich schwieg eine Weile.

„ Ja .. da haben Sie recht. Ich kenne Sie nicht …“

Er nahm die Hand von der Stirn, hob langsam den Kopf und sah mich an.- Sein vegrämter, zerflossener Blick traf mich wie ein Messer. Ich hatte das Gefühl, als suchte er jemanden .. irgendjemanden, mit dem er reden konnte – einen Menschen, der ihm zuhörte, mehr nicht.

„Was bedrückt Sie ?“

„Ach .. junger Mann …“   Er sah wieder auf den Boden.

„Dieser Abend soll für uns Menschen ein Abend des Glücks und der Zufriedenheit sein … Für mich ist er Verzweiflung. Ich musste ‚raus. Ich hielt es zuhause nicht mehr aus.“

„Was ist passiert ?“

Er begann wieder zu weinen.

In den Häusern wurde das Fest der Freude und der Zufriedenheit gefeiert. Jeder auf seine Weise. Was war geschehen, dass dieser alte Mann weinend vor einem Schaufenster stand ? Was hatte ihn so zerschmettert ?

„Ich hatte den Tannenbaum geschmückt, die Kerzen angezündet .. und meine Tochter und meinen Schwiegersohn erwartet. Gott sei Dank, daß meine Frau das nicht mehr erleben muss ! – Ich hatte mich darauf gefreut, mit ihnen diesen Abend zu verbringen. Ich wollte heute nicht allein sein. Ich wollte es nicht … !“

„Und was geschah ? Sie sind nicht gekommen ?“

„Doch ! .. Verflucht, sie sind gekommen. Mein Schwiegersohn war betrunken. Als er den Baum sah, begann er entsetzlich zu lachen. Er nannte ihn … ich mag es nicht sagen. Er sagte nur, dass er diesen `Blödsinn´ nicht mitmacht. Schließlich löschte er die Kerzen aus und knickte den Stamm in der Mitte ab. Meinen liebevoll geschmückten … Dann hab‘ ich ihn hinausgeworfen.“

„Was sagte Ihre Tochter dazu ?“

„Die ist mit ihm gegangen. Ja .. sie ist einfach mit ihm gegangen. Kein Wort…nichts !“

„Wollen Sie nicht nach Hause gehen ?“

„Ja .. später …“

„Er war betrunken, sagten Sie ?“

„Ja.“

„Dann wird er sich sicherlich morgen entschuldigen.“

„Ja, sicherlich … Ich wollte ihnen doch nur eine Freunde machen“, sagte er dumpf, und ich hatte das Gefühl, nicht mehr wahrgenommen zu werden. Er schüttelte nur langsam, wieder völlig abwesend den Kopf. „Ich wollte ihnen doch nur eine Freunde machen …“

An diesem `Heiligabend´ stand der alte Mann vor dem Schaufenster eines Spielwarengeschäftes. Die schneidende Kälte dieser Weihnacht und das zerreißende Gefühl des Alleinseins waren seine gnadenlosen Begleiter in einer Nacht der Liebe, der Zusammengehörigkeit, des Vergebens und der Wärme. Der bloße, niederwerfende Gedanke daran und die Hoffnung auf eine Entschuldigung waren alles, was der alte Mann noch hatte.   –

 

*********

 

 

 

 

 

 

 

 

‚Blenderich‘


Blenderich

Es war einmal ein reiches Land

das Zentrum in Europa

das jeder fast noch lustig fand

vom Kleinkind bis zum Opa

Und alle aalten, suhlten sich

in dem, was sie so hatten

befeuert von dem Blenderich

der sitzt auf ihren Steuermatten

Er ist gewählt von Volkes Gnaden

und redet ihnen nach dem Mund

nur Andre machen üblen Schaden

bei ihm bleibt alles stets gesund

Das haben wir immer so gemacht

Da kann ja jeder kommen

So haben wir’s noch nie gemacht

Die Drei als Beispiel mal genommen

Der vierte Punkt, das ist doch klar

was soll denn das schon sein

Politiker in holder Schar

sie reden alles kurz und klein

Die Worte fallen ja so leicht

durch weiß gebleichte Zähne

das Harte klingt dann wohlig seicht

erzeugt des Volkes Rumgegähne

im Wahlkampf sieht’s dann anders aus

denn das ist ihr Alarm

dann holt man flink die Keule raus

es soll ja bleiben wohlig warm

Dann sitzen sie vor Kameras

da wird gelogen in die Runde

in Talkshows ist dann der ein Ass

der locker hat den Spruch im Munde

Gesellschaftlich ein Trauerspiel

gelöst mit Kompromissen

so kommt man schließlich auch zum Ziel

und hat sich dabei nicht verschlissen

Politisch ist das schon korrekt

erzähl das mal den Armen

ob das den Billigjobber neckt

der winters sitzt nicht grad im Warmen

Verhandelt und entschieden hat

die Lebensqualität der Bürger

wohl der mit Politikmandat

der Wähler ist nachher dann klüger !

In diesem schönen, reichen Land

sind Randgruppen ein Übel

stehn oftmals schuldlos an der Wand

dann kommt der Absturz ohne Flügel

Nicht jeder ist so stark und reich

dass er den Wohlstand kann genießen

steht Schlange an der Tafel bleich

lässt manche Träne in sich fließen

Und parallel im Bundestag

da grinst der Blenderich und gröhlt

vom Lied der Deutschen wie er’s mag

hat längst den Inhalt ausgehöhlt.

Mein zweites literarisches Machwerk : ‚ Menschenhand ‚


http://www.amazon.com/Menschenland-German-Edition-Joachim-Rohlfing/dp/3899067797

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Bild: Das Buchcover

Mein zweites literarisches Machwerk : ‚ Menschenhand ‚

Dieses Buch gehört einfach in diese Kategorie, weil es ein eigenes ist. Genauer gesagt mein Zweites, mit dem ich mich in die Öffentlichkeit traue. Das war bereits im Jahre 2005. Ein Bestseller ist es auch nicht geworden. Nach zehn Jahren kann ich allerdings sagen, dass meine ursprüngliche Intention nicht der kommerzielle Erfolg war (und ist !), sondern tatsächlich das gute Gefühl, dass das überhaupt von jemandem gelesen wird. Bis heute habe ich nicht den Ansatz eines Bedarfes an Marketing, weil ich diese Art der Aufdrängung überhaupt nicht mag. Und das ist tatsächlich sehr ‚homogen‘ formuliert.

Mir geht es um die Botschaften in den einzelnen Gedichten und Geschichten. Zugegeben : So manches Gedicht darin sollte mindestens zwei Mal gelesen und reflektiert werden. Ebenso die eine und andere Geschichte. Ein, man könnte sagen ‚anstrengendes Werk‘. Kein Lesestoff für nebenbei und damit sicher auch nicht für jeden interessant. Ein Buch jenseits jeglichen Mainstreams, sofern man da den Plural akzeptieren kann.

Am Schluss gibt es dann eine Story (‚Laie‘), bei der so manch lesender Mensch das Ding zuklappen und denken oder sagen wird, dass der Autor ’nicht alle Tassen .. ……. …‘ . So einfach kann (nicht-)lesen sein. Nur .. Einige bleiben nachdenklich und fragend im Thema. Und genau das ist die Leserschaft, die in den Text hineinkriecht. Was will ich mehr …

An dieser Stelle poste ich mal ein charakteristisches Beispiel in Form meines Gedichtes ‚Pärchen‘, das in einige Anthologien Einzug fand. Auch hier lege ich Wert darauf, dass vor einer weiteren Verwendung mein Einverständnis eingeholt wird und belege es daher mit dem © .

Pärchen

Die emsig stetigen Begleiter
auf Weltenbühnes Menschenleiter
sind zwei, die bestens sich ergänzen
mit Macht und Ohnmacht billig glänzen
in kalter Brachialmanier
verschleiern sie die `Background-Gier´
sie herrschen absolut feudal
in Hohlköpfen – verdammt noch mal
sie schließen Bündnisse mit allen
die blind vor ihnen niederfallen
sie fürchten weder Tod noch Teufel
in Egozentrik ohne Zweifel
Wer ist denn nun besagtes Paar
im Outfit, wie es immer war ?
die grinsen als Realpopanz
es sind – Dummheit und Arroganz

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Noch‘ n Gedicht : (Buchrückseite)

Denken

Die eine Möglichkeit zu denken
ist wahllos sich Gedanken schenken
die kollektiv kanalisiert
berechnet und dann ausseziert
in ungeahnte Enge führt
als hätt‘ der Geist sie nie berührt

Die nächste Möglichkeit geschieht
wenn Enge in die Weite zieht…

2. Auflage meines ersten Romanes


  1. Auflage meines Romanes
cover seite 1

Bild : Cover meines ersten Romanes

1 Antwort

Nach der Veröffentlichung meines ersten Romanes   >“Die Gedanken sind frei” – Die Erlebnisgeschichte eines jungen Mannes beim Bund”<  im Jahre 2000  -mit Presseartikel im Mindener Tageblatt, siehe meine Homepage-  ist nun der größte Teil der Arbeit an der 2. Auflage getan. Jetzt kommen noch die Feinheiten, wie Coveranpassung, Buchblockformatierung und das ganze Organisatorische. Behalte ich das momentane Arbeitspensum bei, dann wird die 2. Auflage im Spätsommer 2014 Realität.


im Jahre 2015 Realität.

im Jahre 2016 Realität. (Es zieht sich … )

Warum ?  Die Frage ist äußerst selbstkritisch schnell zu beantworten :

Die 1. Auflage sah schlichtweg katastrophal aus – bis auf das Cover, das ich beibehalten werde. Den Buchblock meine ich …   Als ich den realisierte, hatte ich offen gestanden so gut wie keine Ahnung, wie das ansehnlich zu gestalten war. Die Schrift war nicht eingebunden und hatte damit eine grauenhafte Formatierung, nahezu unzumutbar zahlreiche Fehler usw.. Dafür krieche ich reuig nach Canossa und entschuldige mich bei den zahlreichen Käufern, die mehr der Inhalt als die Verpackung interessierte ! Trotzdem …

Da ist eine Frage berechtigt : Warum macht der das denn alles selber ?  Ein Verlag, dem ich die Rechte übertrage, kommt für mich nicht in Frage – ebenso Terminvorgaben für Lesungen, das Drängen auf ein neues Manuskript usw.. Abhängigkeiten nach der Freiheit des Schreibens sind kontraproduktiv ! Der Verlag, mit dem ich mein zweites Buchprojekt, den Lyrik-und Geschichtenband “Menschenland” durchzog, ließ mir jegliche Freiheit ohne Daumenschrauben. Diesen Verlag (Videel Verlag) gibt es allerdings leider nicht mehr ! Ergo ist wieder BoD (Books on Demand) dran. Da kann ich alles selber gestalten und walten, wie ich das will. Das ist für jeden interessant, der ähnlich denkt und irgendein Manuskript in der Schublade hat, ob Roman, Bildband oder was auch immer …

Das Autoren diejenigen sind, die von ihrer eigenen Arbeit am Wenigsten profitieren ist bekannt oder vielleicht auch nicht. Das ist verlagsgebunden genauso wie bei einem Book on Demand, ein Buch auf Bestellung /Abruf also. Dafür muss der Autor ja Verständnis haben, denn der Verlag hat ja schließlich das Risiko und die Kosten. (Ironie  !!)

Hier im Blog werde ich den weiteren Fortgang des Projektes weitgehend “ständig” aktualisieren.

Dieser Beitrag wurde unter Literatur abgelegt am 20. Juni 2014. Bearbeiten