Archiv der Kategorie: Leserbriefe

Aufgescheuchte Entenschar (vom 06.11.2014)

„Freude am Töten verharmlost.“ (vom 28.07.2014)

> Dieser Leserbrief ist die Originalfassung, die an das MT gesendet wurde : Und hier die vom Mindener Tageblatt zusammengestrichene und ohne Rücksprache regelrecht zensierte Fassung, die
dann auch veröffentlich wurde.
Der Vergleich zeigt, was da offensichtlich nicht gefiel. – <

'Jagd im Zeitgeist vergangener gescheiterter Gesellschaftsordnungen' (vom MT zensiert) (13.10.2012)

Reichlich Deckung am gedeckten Tisch (09.11.2011)

Geschichtslastiger Blödsinn (vom 09.12.2010)

Stolze Quotenopfer für bessere Abschussstatistik (vom 20.02.2009)

Kirche, Jäger und das fünfte Gebot (vom 18.11.2008)

Jäger : Der Wolf im Schafspelz (vom 10.09.2008)

"Laute Stimmen gegen den Irrsinn" (vom 08.05.08)

„Keine Entscheidungskompetenz über Leben und Tod mehr“ (im März 2008 im MT)

„Jäger proben den waidgerechten Schuss“ (vom 25.05.07)

"Tierwelt stellt Jäger vor Herausforderung" (vom 04.05.07)

Betr.: "Leserbriefe zur Jagd auf Kormorane" (vom 03.01.07)

"Mit Pulver und Blei ins Vogelschutzgebiet"(vom 06.12.06)

"Angeordneter Tiermord" (vom 29.06.06)

"Auf dem falschen Hochsitz" (vom 11.05.06)

"Zehn Rehe, füng Wildschweine und zwei Füchse" (vom 25.11.05)

"Steigende Strecke einzelner Arten" (vom 03.05.05)

"Tiere sind keine Nahrung" (vom 07.12.04)

"Braten ohne Gewissensbisse" (vom 01.12.04)

"geistig – moralisch demontieren" (vom 20.10.01)

"Egoismus geht im Golf-Krieg über Leichen"

"In dieser Situation wird der Mensch mißbraucht"

Leserbrief an die Schaumburger Zeitung…


Ein mir geistig sehr verbundener Mensch bat mich, zu dem in der Folge genannten Artikel in der Schaumburger Zeitung einen Leserbrief zu schreiben. Dieser Bitte bin ich gefolgt und habe den unten stehenden Text verfasst. Nun stellt sich und bleibt die Frage, ob die Redaktion der Zeitung den Text so annimmt. Die ultralangen Erfahrungen damit sagen mir, dass das nicht unbedingt so sein muss, trotz der in diesem Lande existierenden Meinungsfreiheit. Richtig ist, dass Inhalt und Aussagen nicht unprovokant sind, doch … es geht dabei nicht um ‚hahahihi‘, sondern um die liederlichste Verhaltensweise, zu der Menschen –ohne Not und Notwendigkeit zur Selbsterhaltung– in der Lage sind : Killen. Natürlich würde ich lieber über Federbausche und Knuddeln schreiben … ok, vielfältiges Denken heißt, dass das Eine das Andere nicht ausschließt. Dann ist alles richtig gewürzt …

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihrem Artikel v. 06.12.2016 „Wildbestand soll verringert werden“ schicke ich Ihnen anhängend meinen Leserbrief mit der Bitte um ungekürzte Veröffentlichung. Der Text steht parallel exakt so in/auf meinem Blog „Joachim Rohlfings SiteBlog“ https://jrohlfing.wordpress.com/

Mit Dank im Voraus verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Joachim Rohlfng

Text des Leserbriefes :

Schon die Devise : Jugend vor Gewicht (!) entlarvt eine lupenreine und lebensfeindliche Selektion. Auch heute noch gilt das vom Reichsjägermeister Hermann Göring 1934 novellierte „Reichsjagdgesetz”. Das ist keine Historiendoku und auch kein virtuelles Ballerspiel, sondern ein Beweis für heute immer noch existierendes Herrendenken. Hege und Pflege sind schließlich notwendig. Ist sie eben in der Form aber nicht ! Ein Regulieren der Tierpopulation durch den Menschen ist der fatale Irrtum dieser Denk- und Handelnsweise. Die Natur braucht keine festgelegte Arithmetik der Menschen. Natürlich stellen sich dabei die jugendlichen Wildtiere ganz tierpatriotisch und einsichtig bei einer Jagd dem Jäger zum Abschuss, um der Spezies Mensch nicht überzählig zur Last zu fallen und in der Hoffnung auf ein fehlerfrei geblasenes ,Halali´ danach. Als stolze Quotenopfer. Unverständlich, dass sich die Gesellschaft immer noch von diesem entlarvten Irrsinn die Dunkelbrille aufdrücken lässt, ohne endlich zu realisieren, dass da eine Minderheit ihre Seelenabgründe auslebt und diese schwammig auf einem Niveau präsentiert, das sich ins falsche Jahrhundert verirrt hat. Das Wegsehen muss aufhören und das widerliche Jagdgesetz mitsamt seiner postfaktischen, ‚marlborohaften’ Neandertalromantik vom Gesetzgeber ersatzlos gestrichen werden. Die Bezeichnung der Jagdtätigkeit als Arbeit verdeutlicht den Versuch, das Töten überzähligen, also unwerten Lebens, salonfähig zu halten. Mit der Abschaffung der Todesstrafe für Menschen in diesem Lande hatte sich die Arbeitstätigkeit der Henkerschaft miterledigt. Für Tiere existiert sie mitsamt der vollstreckenden Zunft immer noch. Wie lange wollen sich Entscheidungsträger dieses geistige Armutszeugnis noch ausstellen? Offensichtlich wird das nur einigermaßen funktionieren, wenn die richterliche Gewalt eines guten Tages ein Urteil ‚verbellt’, das den Tiermord in der Kategorie Menschenmord ansiedelt. Welcher auch nur halbwegs ethisch sensibilisierte Mensch ist freiwillig bereit, sich von solchen Seelenfängern in die erst später realisierten Abgründe seiner Seele führen zu lassen, die für ihn längst als überwunden galten ? Der Jäger ist stolz bereit, sie wieder weit zu öffnen, ohne sich offensichtlich der Tatsache bewusst zu sein, immer noch mit einem Bein im Neandertal zu stehen. Der Blick nach vorne über den Gewehrlauf kann auch einer in den Rückspiegel sein …

Leserbriefe


Aufgescheuchte Entenschar (vom 06.11.2014)

„Freude am Töten verharmlost.“ (vom 28.07.2014)

> Dieser Leserbrief ist die Originalfassung, die an das MT gesendet wurde : <

‚Jagd im Zeitgeist vergangener gescheiterter Gesellschaftsordnungen‘ (Original) (13.10.2012)

> Und hier die vom Mindener Tageblatt zusammengestrichene und ohne Rücksprache regelrecht zensierte Fassung, die
dann auch veröffentlich wurde.
Der Vergleich zeigt, was da offensichtlich nicht gefiel. – <

‚Jagd im Zeitgeist vergangener gescheiterter Gesellschaftsordnungen‘ (vom MT zensiert) (13.10.2012)

Reichlich Deckung am gedeckten Tisch (09.11.2011)

Geschichtslastiger Blödsinn (vom 09.12.2010)

Stolze Quotenopfer für bessere Abschussstatistik (vom 20.02.2009)

Kirche, Jäger und das fünfte Gebot (vom 18.11.2008)

Jäger : Der Wolf im Schafspelz (vom 10.09.2008)

„Laute Stimmen gegen den Irrsinn“ (vom 08.05.08)

„Keine Entscheidungskompetenz über Leben und Tod mehr“ (im März 2008 im MT)

„Jäger proben den waidgerechten Schuss“ (vom 25.05.07)

„Tierwelt stellt Jäger vor Herausforderung“ (vom 04.05.07)

Betr.: „Leserbriefe zur Jagd auf Kormorane“ (vom 03.01.07)

„Mit Pulver und Blei ins Vogelschutzgebiet“(vom 06.12.06)

„Angeordneter Tiermord“ (vom 29.06.06)

„Auf dem falschen Hochsitz“ (vom 11.05.06)

„Zehn Rehe, füng Wildschweine und zwei Füchse“ (vom 25.11.05)

„Steigende Strecke einzelner Arten“ (vom 03.05.05)

„Tiere sind keine Nahrung“ (vom 07.12.04)

„Braten ohne Gewissensbisse“ (vom 01.12.04)

„geistig – moralisch demontieren“ (vom 20.10.01)

„Egoismus geht im Golf-Krieg über Leichen“

„In dieser Situation wird der Mensch mißbraucht“