Wenn nicht vegan, dann vegetarisch… If not vegan, then vegetarian (de/e)


Deutsch

… beides ohne Fleisch und Innereien, also deutlicher gesagt = ohne Tierleichenteile. Ist das zu hart und zu abstoßend formuliert? Keinesfalls, denn es ist so! Mit dem Eintreten des Todes eines Lebewesens tritt der Verfall, der Verwesungsprozess ein. Dieser wird durch ‚Maßnahmen‘ wie Kühlung verzögert, um eine längere Verwendung als Nahrungsmittel zu erreichen. Teile von ehemals beseelten Lebewesen -sogenannte Nutztiere, Wild oder Fische– mit einem Gesicht, Blutkreislauf, zentralen Nervensystem, Schmerz- Leid- Angst- und Glücksempfinden sind es, die mit allerlei Zutaten aufbereitet werden, um den menschlichen Gaumen zu verwöhnen oder einfach nur den Hunger stillen sollen.

Der Mensch (Kollektivsingular) wird -einschlägig- als das Raubtier schlechthin bezeichnet. Seine blutigen Ernährungsgewohnheiten machen dann also dieser Bezeichnung alle Ehre. Das hat Gründe. Evolution, Tradition, Dominanzgehabe, Aggressionspotenzial usw. sitzen zu tief in seinen -auch genetisch bedingten- Verhaltensweisen. Ein Umdenken ist für das Gros nicht denkbar. Nach dem Motto: ‚Das haben wir schon immer so gemacht‘. Empathie? Fehlanzeige. Unendliches Leid in der Massentierhaltung -> Kollateralschäden im Sinne der Volksernährung. Schlachthäuser -> Ein notwendiges Übel. Wild hinterrücks und mit Vorsatz zu erschießen und Fische auf spitze Haken beißen zu lassen -> Tradition, die die Selbstregulation der Natur einfach ignoriert. Darüber sind schon x-Bücher und Artikel geschrieben worden.-

Es geht auch anders:

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks :

„Kurzum: Wie da über Materie gesprochen und gehandelt wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. –
Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst… 

Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass sie Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, ‚geisteskranke‘ Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem individuell körperlichen Tod (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde.
Was für eine drückende Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach weg brechen!?“

Solches Gedankengut wird für extrem und weltfremd, ja sogar für unverantwortlich gehalten – ist es aber nicht. Christen sollten sich in der Bibel folgende Stellen zur Ernährungsanweisung ihres Gottes ansehen:

„…Genesis 9, 2-3: >Alles, was sich regt und lebt, das sei euere Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist.<
Im selben Buch steht das in krassem Widerspruch zur
Genesis 1, 29-30: > Und Gott sprach (zu den gerade erschaffenen Menschen): Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.<
Na, woran soll sich mensch nun halten?
Welchem Imperativ soll er denn nun folgen?“

Deutlich gegensätzlicher können zwei Vorgaben kaum oder nicht sein! Und solch unterschiedliche Vorgaben kommen dann vom allwissenden, christlichen Gott, der hier eindeutig personifiziert dargestellt wird. Das ist Schriftstellerei in von mir nicht zu wertender Art und Weise.“

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ © iBooks.

Das sind Gegensätze, die sich mir nicht erschließen!

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

… both without meat and offal, so more clearly said = without animal carcass parts. Is that too hard and too repulsive a formulation? Not at all, because it is! With the occurrence of the death of a living being the decay, the process of decay occurs. This process is delayed by ‚measures‘ such as refrigeration in order to achieve a longer use as food. Parts of formerly animated living beings -so-called farm animals, game or fish – with a face, blood circulation, central nervous system, pain, suffering, fear and happiness are processed with all kinds of ingredients to spoil the human palate or simply to satisfy hunger.

The human being (collective singular) is referred to as the predator par excellence. His bloody eating habits do credit to this term. There are reasons for this. Evolution, tradition, dominant behaviour, aggression potential etc. are too deep in his – also genetically determined – behaviour. A rethinking is not conceivable for the most part. According to the motto: ‚We have always done it this way‘. Empathy? Nothing. Infinite suffering in factory farming -> collateral damage in the sense of feeding the people. Slaughterhouses -> A necessary evil. Shooting wild animals from behind with intent and letting fish bite on sharp hooks -> Tradition that simply ignores nature’s self-regulation. x-books and articles have already been written about this.

There are other ways:

Excerpts from: Joachim Rohlfing. „Future X. The Free Choice.“© iBooks :

„In short, the way in which matter is talked about and acted upon, which was previously animated and lived in the sense known to us, is a mockery and degradation of the life of other species into a menu. –
Nutrition that is based on brute force by procuring the necessary products cannot be beneficial to humans. Today, no one can say they knew nothing… 

Understanding and realizing the idea that they are existences of body (Physis) and spirit (Mental) would lead to an end of the retrograde, ‚insane‘ behavior of mankind towards the animal world and the energy gained from this could be directed in a direction that would make speculation about an inquiry into the individual physical death (Christians call it the Last Judgement) irrelevant.
What an oppressive uncertainty, what kind of burden would simply break away!

Such thoughts we thought were extreme and unworldly, even irresponsible – but they are not. Christians should take a look at the following passages in the Bible concerning the dietary instruction of their God:

„…Genesis 9, 2-3: >Everything that moves and lives, that is your food; like the green herb I have given it all to you. But eat not the flesh with his blood in which his life is.
In the same book that is in stark contradiction to 
Genesis 1, 29-30: > And God said (to the newly created humans): Behold, I have given you every plant that bears seed in all the earth, and every tree with fruit that bears seed for your food. But to every beast of the earth, and to every fowl of the air, and to every creeping thing that creepeth upon the earth, I have given every green herb for your food.<
So what is it that a man should eat?
What imperative shall he now follow?“

Two specifications could hardly or could not be more contradictory! And such different specifications then come from the omniscient, Christian God, who is here clearly personified. This is writing in a way I cannot evaluate.“

These are opposites that I cannot understand!

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind).

Rousseau: „Man is free in his actions and as such a free being is animated by an immaterial substance.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

 

Mein ‚Leibarzt‘ ist gegangen… My doctor has passed away…(d/e)


Deutsch

Gestern mein Gedicht „Im Rückspiegel“ – heute sah und las ich im ‚Mindener Tageblatt‘ die Todesanzeige meines Arztes und Lebensretters Dr.med. Karl-Michael Mohnke. Das war wie ein Schlag in die Magengrube…

Dieser Mann hat 2007 meinen anaphylaktischen Schock nach zig-Wespenstichen erkannt, präzise reagiert und mir das Leben gerettet. Als ‚Dank‘ dafür zeichnete ich ihm ein Porträt von sich, das ich hier herausgehoben poste – ein Nachruf auf meine Art.

Er wird mir fehlen …

KM.jpg
Dr.med. Karl-Michael Mohnke  (Zeichnung: Joachim Rohlfing ©)

 

English

Yesterday my poem „In the rear-view mirror“ – today I saw and read in the ‚Mindener Tageblatt‘ the obituary of my doctor and lifesaver Dr.med. Karl-Michael Mohnke. It was like a punch in the pit of my stomach…

This man recognized my anaphylactic shock after dozens of wasp stings in 2007, reacted precisely and saved my life. As a ‚thank you‘ for that I drew him a portrait of himself, which I post here in a prominent position – an obituary in my own way.

I will miss him …

Translated with http://www.DeepL.com/Translator

Im Rückspiegel…


Im Rückspiegel

 

Die Frage nach des Lebens Sinn

treibt Blüten in die Lebenspin

 

Bleibt schön verdeckt und ist nur halb

wie Abdrift vor dem goldnen Kalb

 

Mit Dominanz vor Andren beben

im Anzugland auf Konten schweben

 

Mit Smartphone, Tablet oder Book

verliebt in HiTechs Überlook

 

Hat Spaß gemacht die ganze Chose

lässt Andre in der Armutspose

 

Mehr Helfen wäre die Devise

bringt Nächsten auf die Blumenwiese

 

Von Allem etwas ist getan

im irdisch irren Körperwahn

 

Nicht Jammern hier ist mein Gebot

bin fast gestorben – doch nicht tot

 

Den Körper hat die Zeit verschlissen

werd‘ ihn im Licht nicht mehr vermissen

 

©Joachim Rohlfing

Prozess gegen Assange… Trial against Assange… (d/e)


Deutsch

Am 06. Februar 2020 schrieb ich: „Free Assange“.

Heute begann der Prozess gegen den Gründer der Internet-Plattform Wikileaks, Julian Assange, in London. Der Hauptvorwurf ist Vergewaltigung. Die öffentliche Wahrnehmung ist so gesteuert, dass seine Persönlichkeit so dargestellt wird: Vergewaltiger, Hacker, Spion, Narzisst, Gründer einer Terrororganisation, dem bei Verurteilung in allen Anklagepunkten 175 Jahre Haft nach Auslieferung in die USA drohen. Der heutige US-Außenminister und Ex-CIA-Chef Mike Pompeo stuft Wikileaks als Terrororganisation ein.

Handelt es sich dabei um eine Umkehr und Ablenkung von den Kriegsverbrechen der USA, wie Wikileaks sie mit dem Video aus einer Straße in Bagdad ins Netz stellte, wo ein US-Kampfhubschrauber gezielt Menschen tötet und die Besatzung sich noch darüber amüsiert. Das waren und sind keine schönen Bilder für die Öffentlichkeit. Also sollen sie geheim bleiben. Exakt zu solchen Geheimhaltungen Zugang zu finden und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist eine Bedrohung der politischen Eliten. Dann dreht man von dort den Spieß eben um, startet eine Kampagne gegen solche Verräter -oder auch gerne Spione oder Whistleblower genannt- und hält sie ohne Anklage jahrelang in Isolation. Egal wo und wie. Bei solchen Methoden können sich die USA, die Türkei und sicherlich viele weitere Staaten die Hände geben. Richtig –  so funktioniert Folter.

Ob man Julian Assange nun mag oder nicht, sollte im Hintergrund des Bildes sein, das man von diesem Menschen hat. Im Vordergrund sollte nicht die Person mit ihren möglichen Macken und Folgen des Psychoterrors gegen ihn stehen, nein – man sollte ihn Aufklärer und Vertreter der Pressefreiheit und Anti-Geheimhaltung nennen. Der Schwerpunkt liegt tatsächlich darauf, dass Kriegsverbrechen öffentlich angezeigt werden und nicht vertuscht und unter Verschluss gehalten werden.

Darauf sollte sich die öffentliche Wahrnehmung konzentrieren und nicht darauf, ob er Skateboard in der ecuadorianischen Botschaft fährt oder sonst was.

Es ist schlichtweg eine Sauerei, dass ein Aufklärer in der öffentlichen Wahrnehmung Täter wird und die Täter sich zu Opfern stilisieren.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

On February 6, 2020, I wrote „Free Assange“.

Today the trial against the founder of the internet platform Wikileaks, Julian Assange, began in London. The main accusation is rape. The public perception is controlled in such a way that his personality is portrayed in this way: rapist, hacker, spy, narcissist, founder of a terrorist organisation, who, if convicted on all counts, faces 175 years imprisonment after extradition to the USA. The current US Secretary of State and ex-CIA chief Mike Pompeo classifies Wikileaks as a terrorist organization.

Is it a reversal and distraction from the war crimes of the USA, as Wikileaks put it on the net with the video from a street in Baghdad, where a US combat helicopter is killing people in a targeted manner and the crew is still amused about it. These were and are not nice pictures for the public. So they should be kept secret. Finding access to such secrets and making them available to the public is a threat to the political elites. Then one turns the tables from there and starts a campaign against such traitors – or also often called spies or whistleblowers – and keeps them in isolation for years without being charged. No matter where and how. With such methods the USA, Turkey and certainly many other states can shake hands. Correct – that’s how torture works.

Whether you like Julian Assange or not should be in the background of the picture you have of this person. In the foreground should not be the person with his possible quirks and consequences of the psychological terror against him, no – one should call him an enlightener and representative of the freedom of the press and anti-secrecy. The emphasis is indeed on ensuring that war crimes are publicly reported and not covered up and kept under wraps.

That is what public perception should focus on and not on whether he is skateboarding in the Ecuadorian embassy or whatever.

It is simply a mess that an Enlightenment philosopher becomes a perpetrator in the public perception and the perpetrators stylize themselves as victims.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

2006… Der Bär war los… 2006… The bear was loose… (de/e)


Deutsch

Warum in der Vergangenheit wühlen? Zu ändern ist daran doch sowieso nichts mehr? Das ist dann richtig, wenn sich tatsächlich etwas geändert hat und Lehren daraus gezogen wurden – in den Denk- und Verhaltensweisen sowohl gesellschaftlich, als auch individuell. Wenn nicht erkennbar, dann sollte/muss Vergangenes (aber nicht Vergessenes) wach gehalten werden. Das gilt nicht nur für die folgende Darstellung, sondern allgemein und mit Nachdruck.

Vor 14 Jahren streifte ein Braunbär durch den südlichen Teil dieser Republik und versetzte die Menschen und ihre Mandatsträger in Aufregung. Das ist eine singuläre Analogie zur pluralen ‚Rückkehr der Wölfe‘ heute. Zum Ausgang des ‚Problems Bär‘ schrieb ich einen Leserbrief, den ich hier -auf Wunsch- noch einmal poste:

 

Betr.: Morddrohungen nach Brunos Tod, Bericht im MT (Mindener Tageblatt) vom 27. Juni 2006

Leserbrief  „Angeordneter Tiermord“ im MT vom 29.06.06

Was ist passiert? Ein Bär verirrt sich nach Deutschland, reißt Schafe und Hühner und verbreitet „Angst und Schrecken“. Für ihn, den Bären, ist das seine Existenz, sofern er – auf Distanz zum Menschen – wild leben darf. Es besteht sicherlich kein Zweifel, dass er sich in der direkten Konfrontation mit Menschen seiner Natur entsprechend eben auch genauso verhalten würde – trotz seiner natürlichen Scheu vor der Spezies Mensch dem Selbsterhaltungstrieb folgend. Wo und was war die Lösung im Sinne der Bevölkerung? Alle ausgeschöpften Möglichkeiten von und mit Experten und Spezialisten scheiterten angeblich. Wirklich?

Das blamable „Bär-und- Mensch-Spiel“ schien verloren zu gehen. Der Bär, ein frei laufendes Raubtier, war immer noch los und führte alle an der Nase herum. Also – macht man es wie im Märchen: der „Meuchler“ muss her! Der macht sowas mit seiner Knarre und ohne mit der Wimper zu zucken. Zum Wohle der Allgemeinheit, was sonst? Solch schwammige Argumentation reicht einschlägig bekannt aus, um eine „Meuchlerseele“ zu euphorisieren. Da nach meiner Einschätzung Tiermord allgemein dem Menschenmord gleichzusetzen ist, handelt es sich auch bei dem „Entseelen“ dieses Tieres um vorsätzlichen, von Amts wegen angeordneten Mord als „Lösung“ zur Demonstration entsprechender Handlungsfähigkeit.

Nun kann es auf diesem Planeten „wesenhaft“ kaum noch einen denkfähigen Menschen geben, der an der „hochintelligenten“ Handlungsweise von Volksvertretern zweifelt.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

Why digging in the past? There’s nothing you can do about it now anyway? This is true when something has actually changed and lessons have been learned – in thought and behaviour, both socially and individually. If not recognizable, then the past (but not forgotten) should/must be kept awake. This applies not only to the following description, but in general and with emphasis.

14 years ago, a brown bear roamed the southern part of this republic and caused a stir among the people and their elected officials. This is a unique analogy to the plural ‚return of the wolves‘ today. I wrote a letter to the editor about the outcome of the ‚Problem Bear‘, which I am posting here again – if I wish:

Subject: Death threats after Bruno’s death, report in the MT (Mindener Tageblatt) of June 27th, 2006

Letter to the editor „Ordered animal murder“ in the MT of 29.06.06

What happened? A bear strays to Germany, tears sheep and chickens and spreads „fear and terror“. For him, the bear, this is his existence, as long as he is allowed to live wild – at a distance to humans. There is certainly no doubt that in direct confrontation with humans, he would behave in exactly the same way in accordance with his nature – following the instinct of self-preservation despite his natural shyness towards the human species. Where and what was the solution for the population? All exhausted possibilities by and with experts and specialists supposedly failed. Really?

The disgraceful „bear and human game“ seemed to be lost. The bear, a free-running predator, was still on the loose, leading everyone by the nose. So – do it like in a fairy tale: the „assassin“ has to be found! He does this with his gun and without batting an eyelid. For the good of the community, what else? Such woolly argumentation is enough to euphorize an „assassin soul“. Since, in my estimation, animal murder is generally to be equated with human murder, the „de-soul“ of this animal is also deliberate murder ordered ex officio as a „solution“ to demonstrate the corresponding capacity to act.

Now there can hardly be any „essentially“ capable person on this planet who doubts the „highly intelligent“ way of acting of representatives of the people.

Kant:  ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own intellect).

Rousseau:  Man is free in his actions and as such a free being is animated by an immaterial substance.

 

 

Nichts anderes zählt…Nothing else matters… (d/e)


Nichts anderes zählt… Nothing else matters…

Deutsch

Vor 100 Jahren und so heute immer noch. Die Protagonisten haben sich geändert – das, worum es geht, hat sich inhaltlich nicht geändert. Der ‚Wahre Jakob‘ nahm sich vor über 100 Jahren die Vereinigten Staaten vor; wie pluralistisch und globalisiert dieser Planet doch geworden ist. –

Länder und Gebiete der Inhumanität und Ignoranz werden ‚Krisengebiete‘ genannt, als wären sie einfach nur Sachen, die in der Folge der Empathie nicht bedürfen. Staatsinteressen dominieren. Kollateralschäden werden bedauert aber einkalkuliert. Die Dominanz des Stofflichen – der Turbokapitalismus unter dem Mantel der Verdrängung. Wie ein ‚Goldenes Kalb‘ als moderne Ideologie und verschleierte Ersatzreligion. Dabei zeigt die Geschichte knallhart, was Religionen und Ideologien in der Menschheitsgeschichte angerichtet haben. Das Blendwerk der Macht und der jeweiligen Ideologie führen in Sackgassen, die für endlose Highways gehalten werden.

Solche Krisenherde passen da ins Bild. Sie fördern die Nachfrage nach Rüstungsgütern und natürlich nach Erhöhung der Rüstungsausgaben im Staatsetat. Das hat Priorität, die doch jeder ‚Arme‘ verstehen sollte, denn es geht ja schließlich auch um seine ‚Sicherheit‘. Das ist deutlich formuliert -> Menschenverachtung.

Wenn ich jetzt hier weiter schreibe, greife ich zwischen die Tasten und verheddere mich in Details, die allgemein bekannt sind und der Wiederholung nicht bedürfen. Oder? Kann sowas nicht oft genug gesagt werden? Es wird nichts oder nicht viel bewirken, doch es steht im Raum und für ein ‚Nichtmitläufertum‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

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WW-Netz -Bescheid (verschoben) 7 2.jpg

English

A hundred years ago and so still today. The protagonists have changed – what it is all about has not changed in terms of content. The ‚True Jacob‘ took the United States over 100 years ago; how pluralistic and globalised this planet has become. –

Countries and areas of inhumanity and ignorance are called ‚crisis areas‘ as if they were simply things that do not require empathy as a consequence. State interests dominate. Collateral damage is regretted but taken into account. The dominance of the material – turbo-capitalism under the cloak of repression. Like a ‚golden calf‘ as modern ideology and veiled substitute religion. History shows in a hard-hitting way what religions and ideologies have done in human history. The illusion of power and the respective ideology lead to dead ends that are considered endless highways.

Such trouble spots fit into the picture. They promote the demand for armaments and, of course, an increase in arms expenditure in the state budget. This is a priority that every ‚poor‘ person should understand, because after all, it is also a question of their ’security‘. This is clearly formulated -> contempt for mankind.

As I continue to write here, I reach between the keys and get tangled up in details that are generally known and need not be repeated. Do I? Can’t this be said often enough? It will have little or no effect, but it is in the room and stands for ’not following‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Have the courage to use your own intellect).

Rousseau: „Man is free in his actions, and as such a free being he is animated by an immaterial substance.

 

Noch Arroganz oder schon Isolation? – Still arrogance or already isolation? –


Deutsch

Wir schreiben das Jahr 2020. Die Gattung Homo sapiens besteht primär aus weiblichen und männlichen Exemplaren – die sich darin genetisch minimal unterscheiden. Die männlichen Exemplare definieren sich als dominant und fühlen sich darin religiös bestätigt. Die Bibel spricht von ‚Mensch und Gehilfin‘. Frauen sind demnach ‚Menschen 2.Klasse‘ – von ganz oben abgesegnet. Widerspruch war und ist zumindest nicht erwünscht. Ein klarer Euphemismus.

Nun sollte davon ausgegangen werden, dass sich das religöse Gebaren im Zuge der Emanzipation zumindest lockert, oder gar anpasst. Mehr oder weniger weit gefehlt. Mehr… weil nun der aktelle Papst eine klare Linie gezogen hat = Frauen in der katholischen Kirche sind und bleiben für das Priesteramt oder andere Würdenämter außen vor. Den Zölibat aufzuweichen (verheiratete Priester) oder abzuschaffen, ist nicht im Ansatz angedacht. Der Papst zeigt ‚klare Kante‘. Ob er das wirklich glaubt oder opportun angeht, lässt sich außenstehend nicht einschätzen.

Solche Regeln und Praktiken sind nicht Gottes- sondern Menschenwerk. Eine andere Sichtweise ist mir nicht vermittelbar. Die Frage bleibt, wie lange selbstgefällige Blender in bunten Ganzjahreskostümen noch ihre suggerierte Göttesnähe den Gläubigen regelrecht verkaufen können? Das sie, die Kirchenmänner, tief an ihrem Glauben an das Nichtwissen festhalten, bestimmt die Sichtweise derer, die ihre Dogmen so hinnehmen, wie sie ihnen dargeboten werden. 

Der Zölibat als Zugangsbeschränkung zum Priesteramt ist z.B. nicht mit dem Artikel 1 unseres Grundgesetzes vereinbar: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Oder dem Leitfaden schon der französischen Revolution im 18. Jahrhundert: „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“. Bei der Brüderlichkeit mache ich Abstriche. Ein Zwangssingle kann nicht davon sprechen, eine freie Entscheidung getroffen zu haben. Gleichheit im Vergleich zu einem Ehemann oder mit einem anderen Menschen Zusammenlebenden ist es dann auch nicht. Basis ist der ‚Glauben‘. Gemeint ist der Glauben an Gott – eine sicherlich noch personifiziert gedachte Allmachtsperson. Glauben heißt aber auch ’nicht wissen‘- nicht mit den 5 Sinnen Erfahrbares. Da lässt sich nicht einfach behaupten, dass der Gott der Kirche das alles so angeordnet hat. Der Glaube schließt die Frage nach einem Beweis aus, weil da noch etwas Massiveres folgt: Das Spiel mit der Angst, d.h., wer nicht mitspielt, der kommt in eben diese Hölle oder zumindest ins Fegefeuer. Das kann man dann auch ’seelische Grausamkeit‘ oder ‚Psychoterror‘ nennen.

Von einem Menschen ein zölibatäres Leben ohne schlüssige Beweisführung zu verlangen, ist schlichtweg unmenschlich. Das gilt auch für Nonnen und Mönche. ‚Die haben das ja frei gewählt‘, könnte argumentiert werden. Ihre freie Wahl basiert auf vorher vermittelte Spekulationen und Beeinflussungen des Seelenlebens im Sinne eines ‚gottgefälligen Lebens‘. Ist es das denn? Oder sähe ein Schöpfer seine Geschöpfe nicht lieber frei und selbstbestimmt und schon gar nicht sterblich. Dann wäre die Konstruktion ja fehlerhaft und gar nicht vollkommen. 

Öffnen sich die katholische Kirche und andere Religionen nicht und verharren an überlieferten Traditionen, dann werden sie zunehmend ihren Einfluss auf Menschen verlieren und zur Seite gedrängt werden. Ob das, was dann folgt, besser und überzeugender ist, bleibt abzuwarten – was sonst…

Über diesen Themenkreis lässt sich ‚unendlich‘ mehr schreiben – das habe ich in meinem Buch „Futur X – die freie Auswahl“ getan, jedenfalls in der Länge eines etwas dickeren Buches, in dem eine ‚Immaterielle Existenz‘ (Rousseau) angenommen und für eine Tatsache gehalten wird. 

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

It is the year 2020 and the genus Homo sapiens consists primarily of female and male specimens – which are genetically minimally different. The male specimens define themselves as dominant and feel religiously confirmed in this. The Bible speaks of ‚man and helper‘. Women are therefore ‚human beings 2nd class‘ – blessed from the very top. Contradiction was and is at least not desired. A clear euphemism.

Now it should be assumed that religious behavior will at least loosen up or even adapt in the course of emancipation. More or less far from it. More … because now the Actual Pope has drawn a clear line = women in the Catholic Church are and remain excluded for the priesthood or other dignitary offices. Softening up (married priests) or abolishing celibacy is not the first step. The pope shows ‚clear edge‘. Whether he really believes this or approaches it opportunely cannot be assessed from the outside.

Such rules and practices are not the work of God but of man. I cannot get another point of view. The question remains, how long can complacent dazzlers in colorful year-round costumes continue to sell their suggested godliness to the faithful? The fact that they, the churchmen, deeply hold on to their belief in not knowing determines the view of those who accept their dogmas as they are presented to them. 

Celibacy as a restriction on access to the priesthood, for example, is not compatible with Article 1 of our Basic Law: „The dignity of man is inviolable“. Or the guideline already of the French Revolution in the 18th century: „Freedom – Equality – Fraternity“. I have to cut back on fraternity. A forced single cannot speak of having made a free decision. It is not equality in comparison to a husband or a person living together with another person. The basis is ‚faith‘. This means the belief in God – an omnipotent person who is certainly still thought of as personified. But faith also means ’not to know‘ – not to experience with the 5 senses. It cannot simply be claimed that the God of the church has ordered all this. Faith excludes the question of a proof, because something more massive follows: The game of fear, i.e. whoever doesn’t play along will go to this very hell, or at least to purgatory. This can also be called ‚mental cruelty‘ or ‚psycho terror‘.

To demand a celibate life from a person without conclusive proof is simply inhuman. This also applies to nuns and monks. ‚They have chosen it freely‘, could be argued. Their free choice is based on previously mediated speculations and influences on the life of the soul in the sense of a ‚life pleasing to God‘. Is that it? Or would a Creator not rather see his creatures free and self-determined and certainly not mortal? Then the construction would be flawed and not at all perfect. 

If the Catholic Church and other religions do not open up and persist in their traditions, then they will increasingly lose their influence on people and be pushed aside. Whether what follows is better and more convincing remains to be seen – what else?

More can be written about this topic ‚infinitely‘ – I have done so in my book „Future X – Free Choice“, at least in the length of a somewhat thicker book, in which an ‚Intangible Existence‘ (Rousseau) is assumed and taken for a fact. 

Rousseau: „Man is free in his actions and as such free being animated by an immaterial substance.“