Der Strahlemann …


 

Unabhänghig vom Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen erfuhr ich heute aus den Medien, dass ein (noch) Landespolitker einem ‚Interesse‘ folgt, das mir die Bestätigung gab, diesen nicht gewählt zu haben. Als sehr deutlicher Gegner des Jagdfrevels standen mir sämtliche (verbliebenen) Haare im rechten Winkel ab. Die Rede ist hier vom Parteivorsitzenden der ‚Freien Demokratischen Partei‘ FDP, Christian Lindner.  Das hier ist kein Zusammenwürfeln von Politik und privaten Interessen und kein ‚an-den-Pranger-Stellen‘, sondern einfach nur eine Feststellung.

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Bild :Heinrich Hoffmann ‚Der Struwwelpeter‘

Ein junger, intelligenter Mensch identifiziert sich deutlich mit einer Tätigkeit, die den kalkulierten und vorsätzlich herbeigeführten Tod von beseelten Lebewesen nicht nur in Kauf nimmt, sondern  als Handlungsziel ausweist : die Jagd.

Der benannte Mensch macht den Jagdschein – das ist die konkrete Aussage. Über die charakterlichen Voraussetzungen für die Ausübung der Jagd habe ich in zwanzig Leserbriefen in hier ansässigen Zeitungen ausgiebig Stellung bezogen und sowohl wunderbaren Zuspruch als auch Beschimpfungen der übelsten Art und sogar Morddrohungen ‚erhalten‘. Für was? Hier stelle ich noch einmal klar heraus, dass ein Bürger in diesem Lande, der eine gegenteilige Meinung vertritt und lebt, Zielscheibe solcher Anmache sein oder werden kann, wenn er das Prinzip des ‚Lebens‘ nicht nur auf seine eigene Spezies bezieht, sondern auf das Leben allgemein – natürlich mit Ausnahmen wie Notwehr und Gefahr für das eigene Leben oder Hilfeleistung für Mitmenschen im engsten Sinne.

Das der Seelenpoker der Jagdtätigkeit für Mensch und Tier einfach ignoriert wird, ist eine Verdeutlichung des Herrschaftsdenkens noch in diesem Jahrhundert. Jagd ist die faktisch nicht zu leugnende Machtausübung bis in die letzte Konsequenz : Töten.

Politiker, Volksvertreter mit einer derartigen, seelischen  Grundeinstellung zaubern eine merkwürdige ‚Skepsis‘ -nicht nur- unter die Haut.

Ich poste das hier, weil nach meiner Einschätzung Toleranz und Wegsehen direkt an ihre Grenzen stoßen, wenn es um Leid und Tod geht ! —

Deshalb -wie immer- die Forderung nach der Abschaffung des Jagsgesetzes, einem Überbleibsel aus der dunkelsten Geschichte Deutschlands ! —

Auch ‚Strahlemänner‘ haben dunkle Seiten …

 

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Leipziger Buchmesse 2017…


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Auf der Leipziger Buchmesse v.23.-26.März 2017 wird am Stand von BoD (Stand D300 in Halle 5) mein Roman „Die Gedanken sind frei– Die Geschichte eines jungen Mannes beim Bund) ausgestellt.

(Dieses ist eine Information (nicht nur) für diejenigen, die mich wiederholt darauf ansprachen, ob ich da vertreten sein werde.)

Das neue Buchprojekt…


Lange Abstinenz hier im Blog hat(te) ihren Grund:

Im vergangenen halben Jahr habe ich einen regelrechten Schreibmarathon hingelegt. Nach massiven gesundheitlichen Knockouts der übelsten Art in den vergangenen Jahren  hatte ich so ein Projekt längst abgeschrieben. Die zweite Neuauflage meines ersten Romans  im vergangenen Jahr  betrachtete ich als den Abschluss solchen Schaffens und (wie immer)  ohne hinreichend kommerzielles Interesse. Das wäre bei realistischer Betrachtungsweise auch ebenso gewesen, wenn … Ja, das ist das Zauberwort: Wenn…

Es lief komplett anders. Woher die Kraft und die Ausdauer kam? Keine Ahnung oder besser … fast keine Ahnung.

Zum Spätsommer 2016 lief jedenfalls wieder alles so zusammen, dass die Tastaturen meiner Rechner schon fast in den Beschwerdemodus wechselten. Bis zum vergangenen Mittwoch mussten sie 711 Seiten ertragen.

Das erste Lektorat ist durch, und da ich alles selber mache, stehen noch mindestens zwei weitere an. Dann schließt sich die Covergestaltung und alles weiter Notwendige an, sodass das fertige Layout für den April / Mai 2017 nicht unrealistisch erscheint.

Titel und Inhaltsbeschreibung werde ich hier im Blog peu à peu preisgeben – jedenfalls ansatzweise. Vorab nur soviel: Es beinhaltet die gedanklichen Tiefgänge meines gesamten Lebens und mein eigenes Welt(en)bild, unbeeinflusst vom Mainstream aller damit korrespondierenden Wissengebiete mit ‚ordentlichem‘ Erkenntnispotenzial, das herkömmliche Denkweisen einfach übergeht und völlig anders geartete Modelle beinhaltet.

Entgegen meiner bisherigen Gewohnheit, meine Bücher nicht massiv zu bewerben, werde ich diesesmal ein professionelles Marketing anschieben, denn die Arbeit war Schwerstarbeit nicht mit dem Ziel, damit kommerziell erfolgreich zu sein, sondern um soviele Menschen wie möglich zu erreichen. Das ist keine Schönrederei! —

 

 

 

BlackBerry© Passport nach 20 Monaten …


Dieses Teil muss schon etwas Besonderes an sich haben, dass es hier in Abständen immer wieder thematisiert wird. Ein Nischenprodukt für Leute, die sich nicht mit dem Mainstream zufrieden geben und einen Begleiter mit sich tragen wollen, auf den sie sich akkumäßig verlassen  und mit dem sie arbeiten können, ohne nach einigen Stunden wieder eine Steckdose suchen zu müssen, sofern sie dann auch noch das Ladegerät dabei haben. Gibt es dafür nicht Desktops, Laptops und Tablets? Die Frage ist ansich schon unsinnig, soll aber hier verdeutlichen, dass solche Geräte einen Unterschied hinsichtlich Größe, Gewicht und Handlichkeit ausmachen. Die Funktionalität für z.B. Tabellenkalkulationen im Handformat fand ich bislang bei keinem anderen Smartphone. Genervt hat mich dabei das ständige Drehen in den Landscapemodus und zurück und die fehlende physische Tastatur, die die Bezeichnung auch verdient und ihr gerecht wird. Das Drehen ist naturgemäß bei einem quadratischen Bildschirm nicht nötig.

Nicht einmal bislang hat mich dieses Gerät im Stich gelassen. Leider lässt BlackBerry© das großartige Betriebssystem BB10 in absehbarer Zeit auslaufen. Vielleicht nächstes Jahr. Ein derartiger Unsinn ist kaum oder besser nicht zu verstehen. Mich wird es nicht davon abhalten, das/den Passport -sofern es/er bis dahin durchhält- weiterhin zu verwenden. Malware dürfte für so eine Nischensoftware, wie sie dann endgültig ist, nicht auf der Agenda von Hackern stehen. Trotz aller Widrigkeiten Grund genug, noch so ein fantastisches Teil in Reserve zu legen. Es sieht danach aus, dass das Passport wohl ein wenig zu genial ist, um vom Mainstream erfasst zu werden, bei dem die Geräte nicht nur den gleichen Formfaktor haben, sondern sich in der Leistung unwesentlich unterscheiden, wenn nicht der x-tel-schneller oder wie auch immer Milli-Bereich entscheidend ist. In einigen Jahren dürfte der Smartphone-gig wohl sowieso beendet sein. Dann sind die biegsamen und faltbaren Gerätschaften angesagt, die am Körper getragen und angebracht werden und noch mehr können.

 

Leserbrief an die Schaumburger Zeitung…


Ein mir geistig sehr verbundener Mensch bat mich, zu dem in der Folge genannten Artikel in der Schaumburger Zeitung einen Leserbrief zu schreiben. Dieser Bitte bin ich gefolgt und habe den unten stehenden Text verfasst. Nun stellt sich und bleibt die Frage, ob die Redaktion der Zeitung den Text so annimmt. Die ultralangen Erfahrungen damit sagen mir, dass das nicht unbedingt so sein muss, trotz der in diesem Lande existierenden Meinungsfreiheit. Richtig ist, dass Inhalt und Aussagen nicht unprovokant sind, doch … es geht dabei nicht um ‚hahahihi‘, sondern um die liederlichste Verhaltensweise, zu der Menschen –ohne Not und Notwendigkeit zur Selbsterhaltung– in der Lage sind : Killen. Natürlich würde ich lieber über Federbausche und Knuddeln schreiben … ok, vielfältiges Denken heißt, dass das Eine das Andere nicht ausschließt. Dann ist alles richtig gewürzt …

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu Ihrem Artikel v. 06.12.2016 „Wildbestand soll verringert werden“ schicke ich Ihnen anhängend meinen Leserbrief mit der Bitte um ungekürzte Veröffentlichung. Der Text steht parallel exakt so in/auf meinem Blog „Joachim Rohlfings SiteBlog“ https://jrohlfing.wordpress.com/

Mit Dank im Voraus verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Joachim Rohlfng

Text des Leserbriefes :

Schon die Devise : Jugend vor Gewicht (!) entlarvt eine lupenreine und lebensfeindliche Selektion. Auch heute noch gilt das vom Reichsjägermeister Hermann Göring 1934 novellierte „Reichsjagdgesetz”. Das ist keine Historiendoku und auch kein virtuelles Ballerspiel, sondern ein Beweis für heute immer noch existierendes Herrendenken. Hege und Pflege sind schließlich notwendig. Ist sie eben in der Form aber nicht ! Ein Regulieren der Tierpopulation durch den Menschen ist der fatale Irrtum dieser Denk- und Handelnsweise. Die Natur braucht keine festgelegte Arithmetik der Menschen. Natürlich stellen sich dabei die jugendlichen Wildtiere ganz tierpatriotisch und einsichtig bei einer Jagd dem Jäger zum Abschuss, um der Spezies Mensch nicht überzählig zur Last zu fallen und in der Hoffnung auf ein fehlerfrei geblasenes ,Halali´ danach. Als stolze Quotenopfer. Unverständlich, dass sich die Gesellschaft immer noch von diesem entlarvten Irrsinn die Dunkelbrille aufdrücken lässt, ohne endlich zu realisieren, dass da eine Minderheit ihre Seelenabgründe auslebt und diese schwammig auf einem Niveau präsentiert, das sich ins falsche Jahrhundert verirrt hat. Das Wegsehen muss aufhören und das widerliche Jagdgesetz mitsamt seiner postfaktischen, ‚marlborohaften’ Neandertalromantik vom Gesetzgeber ersatzlos gestrichen werden. Die Bezeichnung der Jagdtätigkeit als Arbeit verdeutlicht den Versuch, das Töten überzähligen, also unwerten Lebens, salonfähig zu halten. Mit der Abschaffung der Todesstrafe für Menschen in diesem Lande hatte sich die Arbeitstätigkeit der Henkerschaft miterledigt. Für Tiere existiert sie mitsamt der vollstreckenden Zunft immer noch. Wie lange wollen sich Entscheidungsträger dieses geistige Armutszeugnis noch ausstellen? Offensichtlich wird das nur einigermaßen funktionieren, wenn die richterliche Gewalt eines guten Tages ein Urteil ‚verbellt’, das den Tiermord in der Kategorie Menschenmord ansiedelt. Welcher auch nur halbwegs ethisch sensibilisierte Mensch ist freiwillig bereit, sich von solchen Seelenfängern in die erst später realisierten Abgründe seiner Seele führen zu lassen, die für ihn längst als überwunden galten ? Der Jäger ist stolz bereit, sie wieder weit zu öffnen, ohne sich offensichtlich der Tatsache bewusst zu sein, immer noch mit einem Bein im Neandertal zu stehen. Der Blick nach vorne über den Gewehrlauf kann auch einer in den Rückspiegel sein …

Mein ‚geniales‘ Keyboard …


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Logitec K 480

Lange Zeit suchte ich nach einem Keyboard, mit dem ich zwischen verschiedenen Bluetoothgeräten hin und her switchen konnte und kann.

Da sah ich ein Foto mit dem Logitec K 480 , das mir vor Jahren noch zu teuer erschien. Für 49,99 € erstand ich es in der e-Bucht.                                                                                                                Den Kauf habe ich definitiv nicht bereut. Dieses Gerät ermöglicht den Swtich, den Wechsel, zwischen drei Geräten, die per Bluetooth gekoppelt werden können. Smartphone, Tablet oder ein sonstiges Bluetooth-fähiges Gerät (Laptop z.B.) lassen sich mit einem Keyboard ansteuern, ohne immer wieder neu gekoppelt zu werden, was ich als umständlich und .. ja, lästig empfand.

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Mit meinem Blackberry Passport-Smartphone

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Mit meinem iPad 1 (Ur-iPad) quer

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Mit meinem iPad 1 (Ur-iPad) hochkant…

Der Anschlag der runden Tasten des Keyboards ist vergleichbar mit dem der Apple-Tastatur, nur etwas ‚lauter‘, vergleichbar mit den Tasten älterer Keyboards .. aber keineswegs unangenehm. Die gesamte Haptik empfinde ich als sehr gut. Als Vielschreiber bedurfte es keinerlei Umstellung, was die Gesamtmaße und den Tastenabstand anbelangt.

Der Switch zwischen drei gekoppelten Geräten klappt ohne Probleme und erleichtert meinen sogenannten Workflow merklich.

Normalerweise werbe ich nicht für irgendetwas, doch dieses durchdachte Teil hat mich dermaßen überzeugt, dass ich es mal in die Weiten des Netzes posaune.  😉

Sinnfragen …


Nach einer Woche ‘nix‘ hier im Blog bleibt die Frage : ‘Was habe ich nur mit meinem letzten Beitrag angerichtet ?‘ , als wäre das Wort des Tages „Misogynie“ einer Sinnverdrehung unterlegen. Als eine Solche erscheinen mir Mitteilungen, die konkret aussagten, ich solle doch sowas bitteschön unterlassen. Geht’s noch ?

Ich beobachte das noch eine Weile, dann lasse ich das hier erst mal ruhen. Die Beschimpfungen und Unterstellungen bin ich von meinen Leserbriefen (und auch Büchern..) zwar gewohnt, aber irgendwann auch leid.

Keine Resignation … sondern nur pausieren … Es stellen sich einige Sinnfragen.