Menschenrechte Buchauszug, Kapitel 9, Teil 2


Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von den United Nations (UN) verabschiedet, die sich damit 2018 zum siebzigsten Mal jährt.

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“    (Teil 2)

Den Versuch, das zu bekräftigen, starte ich nun mit der Darstellung aller 30 Artikel (Quelle: Amnesty International) und empfehle dem lesenden Menschen, jeden einzelnen davon zu recherchieren, da das hier zu weit führen würde.

Es lohnt sich!  (•Zahl = Artikel).

1  Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit

2  Verbot der Diskriminierung

3  Recht auf Leben und Freiheit

4  Verbot der Sklaverei und des Sklavenhandels

5  Verbot der Folter

6  Anerkennung als Rechtsperson

7  Gleichheit vor dem Gesetz

8  Anspruch auf Rechtsschutz

9  Schutz vor Verhaftung und Ausweisung

10  Anspruch auf faires Gerichtsverfahren

11  Unschuldsvermutung

12  Freiheitssphäre des Einzelnen

13  Freizügigkeit und Auswanderungsfreiheit

14  Asylrecht

15  Recht auf Staatsangehörigkeit

16  Eheschließung und Familie

17  Recht auf Eigentum

18  Gedanken-, Gewissens-und Religionsfreiheit

19  Meinungs- und Informationsfreiheit

20  Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit

21  Allgemeines und gleiches Wahlrecht

22  Recht auf soziale Sicherheit

23  Recht auf Arbeit, gleichen Lohn

24  Recht auf Erholung und Freizeit

25  Recht auf Wohlfahrt

26  Recht auf Bildung

27  Freiheit des Kulturlebens

28  Soziale und internationale Ordnung

29  Grundpflichten

30  Auslegungsregel

Das Ziel, dass alles praktisch umzusetzen, ist bei Weitem noch nicht erreicht, ist aber einen Vergleich mit meiner Planetarischen Ethik wert, bei dem ich gönnend blass aussehen werde…

Die Erklärung der Menschenrechte ist nach meiner Einschätzung die aktuelle Maxime eigentlicher Selbstverständlichkeiten, die durch ihre bloße, theoretische Existenz keine sind.

Die Wurzel der Hindernisse zur Umsetzung sind in den Personen und Staaten zu finden, die ihre Interessen über das Wohlergehen ihrer Bürger stellen, indem nicht unbedingt Dummheit, wohl aber Arroganz, Machtsucht und Machtmissbrauch verankert sind. Und das knallhart auch und mit Gewalt.

Oftmals Diktatoren, die ihre egoistischen Ziele in Gesetze packen, die sie -und kein oder nur eingeschränkt ein Parlament- veranlassen und natürlich dann anwenden… ohne Rücksicht auf Verluste. Die Folge sind dann Staatsterror, Korruption und schließlich Kriege.

Also ein Mangel an politischer Vernunft im Interesse aller Bürger, die das dann auch noch mit ihren Steuergeldern zu finanzieren haben.

Der entscheidend prägende Anteil daran ist folgerichtig…“

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks.                                           

Der prägende Anteil in der Folge wird im Kapitel 10 meines Buches ausgeführt, das zum Erwerb sowohl gedruckt als auch als ebook z.B. direkt über die Startseite dieses Blogs verlinkt ist. (BOD-Buchshop).

 

Menschenrechte Buchauszug, Kapitel 9, Teil 1


Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von den United Nations (UN) verabschiedet, die sich damit 2018 zum siebzigsten Mal jährt.

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“    (Teil 1)

9. Kapitel

…Menschenrechte

Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN oder UNO) genehmigt und verkündet. Dazu zählten im Jahre 2016 immerhin 193 Staaten.

Die feierliche Einleitung (Präambel) enthält den Grundkonsens (mit allen Mitgliedern erzielte Übereinstimmung), dass für alle Menschen das gleiche und unveräußerliche Recht auf der Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens auf diesem Planeten zu gelten hat, dass die Missachtung der Menschenrechte zu Akten der Barbarei führt und die Würde jedes Menschen unantastbar zu sein hat.

Die einzelnen 30 Artikel spezifizieren dieses.

Hier komme ich nicht darum herum, genau dieser Erklärung der Menschenrechte ein eigenes Kapitel zu widmen und ihr die Wichtigkeit und Bedeutung zuzusprechen, die ihr gebührt.

Denn… würden sie exakt so eifrig und eifernd umgesetzt, wie es Religionen mit ihren mehr als tausend Jahre alten Grundlehren praktizieren (gipfelnd im Fundamentalismus), dann wäre die oftmalige Kritik in diesem Buch an der immer noch existierenden Barbarei ‚gegenstandslos‘.

Die Erklärung ist allgemein religionsfrei gehalten und orientiert sich an den allgemein gültigen Grundwerten der Menschen.

Im Artikel 1 finden wir die drei Begriffe der Französischen Revolution zum Ende des 18. Jahrhunderts wieder:

Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit!“

„Wurde das weitgehend in diesem 21. Jahrhundert realisiert? Auch nicht nach dieser UN-Erklärung: Nur annähernd bis nein! Wo Kriege, Terror jeglicher Art, organisierte Kriminalität, Ausbeutung und jegliche Diskriminierung das Tagesgeschehen bestimmen, da findet das Gegenteil statt. Menschenrechte werden da mit Füßen getreten oder existieren praktisch einfach gar nicht. (Dabei geht es hierbei nur um die Spezies Mensch!).

Die Mittel und Wege, das mehr oder weniger auch mit juristischen, also völkerrechtlichen Spitzfindigkeiten geschickt zu umgehen, enttarnt die Tiefen der menschlichen Seele und sind das Produkt der inneren Entscheidungsfreiheit der NStk, die genau in den Fällen sehr gut funktioniert.

Warum das so ist, ist und bleibt zumindest vorerst ein tatsächliches Geheimnis. (Siehe Kapitel 27 ‚Gut und Böse‘.)

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ Apple Books. 

Weiterer Buchauszug (Kapitel 9) aus  ‚Futur X – Die freie Auswahl‘ folgt


Ein paar Zeilen vorab:

Wie angekündigt, blogge ich hier in Kürze ein weiters Kapitel aus meinem aktuellen Buch:

‚Futur X – Die freie Auswahl‘ aus anstehendem Anlass:

Am 10. Dezember 1948 wurde die ‚Erklärung der Menschenrechte‘ von den United Nations (UN) verabschiedet, die sich damit 2018 zum siebzigsten Mal jährt. In meinem Buch behandele ich das Thema ‚Menschenrechte‘ im Kapitel 9.

Da dieses Kapitel zwar in den Zusammenhang des Buches gehört, so hat es allerdings auch ausgekoppelt einen Alleinstellungsmerkmal, denn das Thema ‚Menschenrechte‘ hat nach wie vor einen weitgehend theoretischen Charakter und bleibt offensichtlich ein schier unerreichbares Postulat. Immerhin wurde diese Absichtserklärung von über 190 Staaten unterschrieben – als Aushängeschild. So stellt es sich dar, wenn die Realität ‚realistisch‘ betrachtet wird. Kriege, Folter verschiedenster Art (physisch und psychisch) und all die Leid erzeugenden Abarten menschlichen Gebarens bilden und verstärken die Wahrnehmung, dass die Erklärung ein sehr hoch gestecktes Ziel zu sein scheint und … ist!

Und damit ist es von größter Bedeutung. Moral und Ethik kämpfen mit dieser Waffe gegen Arroganz, Ignoranz und Destruktion im persönlichen, staatlichen und damit gesellschaftlichen Sinne. Die Wucht der 30 Artikel  hat sicherlich schon Einiges an Leid und Tod auf diesem Planeten verhindert, denn nichts scheuen gebildete Dummheit und Arroganz mehr als : Öffentlichkeit! Das ist ein eindeutiges und damit unumstößliches ‚Ja‘ zur Presse- und Meinungsfreiheit … zu investigativem Journalismus. Eine solche Aussage garantiert keine ‚Ausrutscher‘, wirkt aber vorbeugend gegen das unreflektierte Hereinfallen auf Demagogie, Manipulation, Verdummung und Ausbeutung … ja, auf Leid und Tod in der Konsequenz.

Die Erklärung der Menschenrechte folgt den ‚dreifaltigen‘ Aussagen der Französischen Revolution : Liberté, égalité, fraternité  (Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit). 

Das ist die hochgehängte(?) Messlatte für jede Gesellschaft. Das kann gar nicht laut genug hinausposaunt werden. Das muss auch (immer und immer wieder!) in zugehaltene Ohren dringen.

In Zeiten des weltweit wieder aufkeimenden Nationaldenkens ist das Hervorheben der Erklärung der Menschenrechte von herausragender Bedeutung. Die niederfrequente Denkweise des vergangen geglaubten Herren- und Dominanzdenkens braucht ein verstehbares Update – im Hinblick auf sich zuspitzende Problematiken wie Klimawandel, Abholzung der Regenwälder, Vermüllung der Meere, wieder zunehmendes Wettrüsten, atomare Bedrohung militärisch und ‚zivil‘, Chancenungleichheit durch Konzentration des Kapitals auf Wenige, Rassismus und so weiter … usw.. Alles Armutszeugnisse der Menschheit und konkret derer, die von ihren Pfründen nicht lassen können … koste es, was es wolle und wen es wolle. —

Gegen einen solchen Status quo muss sich aufgelehnt und die Rechte eines Jeden in den Mittelpunkt des Denkens und Handelns gehoben werden. Schöne Worte … aber wie? Ein Jeder, der|die das begreift, auf seine|ihre Weise. – Durch Offenheit und Öffentlichkeit – durch Fairness und praktizierte Achtung vor dem Leben. Durch faktisches, öffentliches Enttarnen von Ungerechtigkeiten und ‚Ich-Bezogenheiten‘. Wie? Durch kritisches Durchdenken von politischen und gesellschaftlichen Sachverhalten, die schließlich als manipulativ und ‚Leid-erzeugend‘ erkannt werden können, weil sie anfangs zugänglich – aber in der Folge sich als destruktiv herausstellen könnten/ werden. Die Erzeugung eines ‚Wir-Gefühles‘ auf diesem Planeten und =

dem Streben nach der Umsetzung der dreißig Artikel der Erklärung der Menschenrechte. 

NGO’s wie ‚amnesty international‘ (ai) z.B. sind auf dem Weg, den ich unterstütze. Ein Weg, der nicht über Geröll und Steine, sondern über Felsen führt……..  —

Header-Bild – (‚Think different‘)


Das Header-Bild zeigt mein Apple-Powerbook 1400 c von 1996. Es ist also kein Foto, an dem  jemand anders Ursprungsrechte hat. – (Die abgebildeten Logos und Texte sind öffentlich zugänglich).

Ein Dinosaurier aus heutiger Sicht. Einer, der allerdings immer noch lebt. 22 Jahre alt. Dieser tragbare Rechner hat die beste Tastatur, auf der ich je geschrieben habe. Mit (teurem) Prozessorupgrade aus den USA . Noch kein USB und ohne LAN-Buchse; geschweige denn WlAN… ja, so war das. Blanke Nostalgie. –

Im vergangenen Jahr ist mir dieses wunderbare Teil der Computergeschichte im ausgeschalteten Zustand aus der Hand und auf den Boden gefallen. Dabei brachen die beiden Halterungsscharniere des Bildschirms ab, und der Bildschirm lag daneben. Nach dem Entsetzen stellte ich den noch mit dem Kabeln am Rechner verbundenen Bildschirm hinter der Tastatur schräg auf und schaltete beherzt den Rechner wieder ein und was passierte? =

Der Apple-Gong erschallte, der Bildschirm wurde hell und der Rechner fuhr hoch. Das bedarf keines weiteren Kommentars.—

Leider ist es extrem schwierig, entsprechende Ersatzteile aufzutreiben, um dieses wohl unverwüstliche Teil vergangener Anwenderfreundlichkeit wieder ‚hübsch‘ aussehen zu lassen. Allerdings kann auch hier dem Schicksal eine Ironie abgewonnen werden: Es folgt der aktuellen Vorstellung einiger Hersteller, die Rechner mit abnehmbarem Bildschirm verkaufen, die sie dann als Hybrid (Tastatur und Tablet) anpreisen. Allerdings schwer vorstellbar, dass solche Geräte nach 22 Jahren eine beschriebene Prozedur überstehen würden – oder besser… das Alter überhaupt erreichen.

Wie hieß der Werbeslogan zu der Zeit: „Think different“.

 

„.. gehobene Mittelschicht“ …


Es ist überhaupt nicht mein Ding, Menschen, die keine materielle Not haben, zu kritisieren oder moralisch abwertend zu betrachten… wenn.. ja wenn sie ihre Situation nicht verschleiern oder bewusst die Unwahrheit darüber verbreiten, um sich gefällig oder  wählbar in politische Ämter darzustellen. Amerikaner z.B. zeigen ihren Reichtum und werden dafür respektiert oder gar bewundert. Warum unter Anderem sollten sonst sogenannte Menschen aus der Unterschicht den aktuellen Präsidenten gewählt haben und auch immer noch dazu stehen? Unschwer zu sagen, dass das hier nicht wünschenswert ist; wobei das natürlich Ansichtssache und durch die Meinungsfreiheit verbrieft ist.

In der Bewerbung um den Posten des Vorsitzenden oder der Vorsitzenden der CDU in Deutschland läuft das bei einem Kandidaten anders. Der rechnet sich der ‚gehobenen Mittelschicht‘ und nicht den Reichen zu. Aus den Medien ist zu entnehmen, dass dieser Kandidat Millionär (und das kein Makel) ist. Da von ‚gehobener Mittelschicht‘ zu sprechen, zeigt ein Kalkül, das nach einem späteren Wahlerfolg zum Parteivorsitzenden ein ähnliches Verhalten vermuten lässt. Erst verschleiern, dann häppchenweise Zugeständnisse machen und das in der Art dann auch schamlos in die Öffentlichkeit sickern lassen. Deutschland ist nicht Amerika. Hier ist mit einem Neidfaktor und Zubehör zu rechnen.

Das Ganze könnte man auch ‚Unaufrichtigkeit‘ nennen oder weitergehende Bezeichnungen  dafür anbringen. Es geht nicht darum, Besitz zu kritisieren oder einen erkennbaren Neidsticker anzuhängen, sondern schlichtweg nur darum, im Hinblick auf den Machtzuwachs einer Person Skepsis und Vorsicht walten zu lassen.

Ich unterstelle dem Kandidaten keine Unehrlichkeit (wie bei Trump), sondern den schwer einzuschätzenden Hang zur Verschleierung, der in einer Grauzone der (Un-) Anständigkeit bereit ist, sich anzusiedeln. Wäre ich CDU-Mitglied und in der Situation, den Vorsitzenden mitwählen zu können/dürfen, dann wäre ich auf der Seite der Skeptiker.

‚Segensroboter‘ : Religion x.0


Mir wurde ein Link zugespielt, der zu einem Artikel auf  http://www.evangelisch.de

führt. Titel des Artikels : „Hamburg feiert ersten Digital-Gottesdienst mit Tablet und Segensroboter“. 

Abgebildet ist ein zu einem ‚Segensroboter‘ umgebauter Geldautomat, der vor der anwesenden Gemeinde platziert wurde. (Auf einen gezielten Artikel-Link oder eine Abbildung verzichte ich hier, um nicht gegen irgendwelche Urheberrechte zu verstoßen. Dem Link folgend, kann sich das jeder selbst ansehen).

Zuerst dachte ich an einen Artikel aus dem ‚Postillion‘. (Satire/ Realsatire). 

Dieser Segensroboter hat natürlich eine Aufgabe: Zu segnen.

Wie in meinem aktuellen Buch „Futur X – Die freie Auswahl“ zu lesen ist, habe ich nicht nur ein ambivalentes Verhältnis zu praktizierten Religionen allgemein, sondern deutlicher: Ein ablehnendes Verhältnis – weil… : Das hier auszuführen, würde es notwendig machen, die Seiten meines besagten Buches zitieren zu müssen/sollen/können. Nur soviel: Das ist nicht modern oder eine Anpassung an die allgemeine Digitalisierung, nein … es ist einfach nur blanker Unsinn und der erneute und wohl auch verzweifelte Versuch, Menschen wieder in die Kirchen zu locken. In mentalen, transzendentalen  Zusammenhängen haben Maschinen (Hard-und Software) nichts zu suchen. —

In den dort zu lesenden Kommentaren fiel das Wort Blasphemie, das aus kirchlicher Sicht hier seine Blüte zu treiben scheint. In meinem besagen Buch schrieb ich, dass der Nazarener bei solchen oder ähnlichen ‚Dingen‘ sicherlich eine Tempelreinigung 2.0 (oder x.0) angehen würde. Die Mittel, die dabei zum Einsatz kämen, mag ich mir gar nicht vorstellen.

Das lässt sich auch noch konkreter sagen: Von einem derart ‚himmelschreienden‘ Blödsinn liest man/mensch nicht alle Tage. Nein … so ein (aus meiner Sicht) Schwachsinn übersteigt meine Befürchtungen, dass sich Lächerlichkeit nicht nur leicht steigern, sondern in einer Weise potenzierend hochgradig veralbern lässt und ja … zu einer Art kasperlehafter Darstellung und Verwirklichung des ‚gar nicht mehr Ernstnehmens‘ führt, was der eigentlichen Absicht eines kirchlichen Gottesdienstes nun wirklich zuwider läuft.

Natürlich bleibt es jedem Menschen überlassen, das anders zu sehen.

Allerdings bleibe ich dabei, doch versteckt ‚hinter die Fichte geführt worden zu sein‘)… , denn das Beschriebene entkernt die ursprüngliche ‚Aufgabe‘ einer Kirche und vergrößert den Abstand zu ihrem Anspruch an Glaubwürdigkeit.