Perspektivisches Rätsel… Perspective puzzle…


(English below)

Deutsch

Sind das Herdplatten eines nunmehr veralteten Küchenherdes? Mitnichten … es sind die herausstehenden Objektive des neuen iPhone 13 pro. Dieser (mein) Screeshot veranlasste mich, eine solche Frage zu stellen.

Screenshot: Obere Rückseite des iPhone 13 pro

Nun… ich will hier nichts veralbern oder abwerten, doch die perspektivische Ansicht der oberen Rückseite des genannten Smartphones erinnert mich tatsächlich an unseren bewährten Küchenherd. Dessen Alter wird dieses schön anzusehende Ensemble nicht erreichen. Es verdeutlicht allerdings den Schwerpunkt Apples auf die Kamera und nicht -wie ich uneingeschränkt vorziehe- auf die sogenannte Produktivität, sprich das Verfassen von Texten oder Erstellen von Tabellen, übersichtliche Ordnerstrukturen usw..

Wie hier im Blog mehrmals ausgeführt, verwende ich dafür meine Brombeeren (BlackBerrys) mit einer physischen Tastatur und dem aus meiner Sicht besten Betriebssystem für Smartphones, dem BB10, dem am 04.01.2022 das EOL (end of life) beschieden ist.

mein BlackBerry Passport SE

Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer weltweit legt halt den Schwerpunkt auf ‚ha-ha-hi-hi‘, also auf Spiele, Fotos, Messenger usw. und nicht auf sogenannte ‚Business-Funktionen‘. Arbeitsgeräte, wie die BlackBerrys mit einer physischen Tastatur, fallen dem allgemeinen Zeitgeist zum Opfer, weil sie nicht den Profit bringen, den die Geräte mit virtueller Tastatur unter Glas einfahren.

physische Tastatur BlackBerry Passport SE

Nur… ist es Augenwischerei, zu fragen: ‚Wer schreibt schon gerne auf Glas?‘ Der Mainstream folgt den Herstellervorgaben, deren PR und regelrechter Zwangssuggestion des ‚Haben-wollens‘. Alles bekannt und … verdrängt und eben Ansichtssache.

Meine ‚altbackenen‘ Geräte erzeugen bei immer technisch aktuellen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein bedauerndes Grinsen … und auch Kommentare, wie: ‚Das Teil sieht irgendwie doch geil aus‘ und ‚Kann man das noch kaufen?‘ . Dann werden die ‚Specs‘ erfragt und das Grinsen bleibt… Sehen sie mich dann mit meinem iPhone SE2 fotographieren, dann ziehen sich die Augenbrauhen von selbst etwas höher. Hmm… warum differenziert der da so?

Das perspektivische Rätsel bleibt eben doch ein Teilrätsel…

English

Are these hot plates of a now obsolete kitchen stove? Not at all … they are the protruding lenses of the new iPhone 13 pro. This (my) screeshot prompted me to ask such a question.

Well… I don’t want to make fun of or devalue anything here, but the perspective view of the upper back of the mentioned smartphone actually reminds me of our tried and tested kitchen stove. This nice-looking ensemble will not reach its age. However, it illustrates Apple’s focus on the camera and not – as I unreservedly prefer – on the so-called productivity, i.e. writing texts or creating tables, clear folder structures, and so on.

As stated here on the blog several times, I use my Blackberries (BlackBerrys) with a physical keyboard and what I consider to be the best operating system for smartphones, BB10, which is due for EOL (end of life) on 04/01/2022.

The majority of smartphone users worldwide focus on ‚ha-ha-hi-hi‘, i.e. games, photos, messenger, etc., and not on so-called ‚business functions‘. Work devices, such as BlackBerrys with a physical keyboard, are falling victim to the general zeitgeist because they do not bring in the profit that devices with a virtual keyboard under glass do.

Only… it is eyewash to ask: ‚Who likes to write on glass?‘ The mainstream follows the manufacturer’s specifications, their PR and downright compulsive suggestion of ‚wanting to have‘. All known and … repressed and a matter of opinion.

My ‚old-fashioned‘ devices generate a regretful grin among contemporaries who are always technically up-to-date … and also comments, like: ‚The part looks somehow nevertheless cool‘ and ‚Can one still buy this? Then the ’specs‘ are asked and the grin remains…. If they then see me with my iPhone SE2, photograph, then the eyebrows pull themselves a little higher. Hmm… why does he differentiate like that?

The perspective puzzle remains a partial puzzle after all…

Stimmenfang… Vote catching…


(English below)

Deutsch

In vollem Gange ist der – Stimmenfang. TV mit Wahlspots, Zeitungen analog und digital usw. und nicht zu vergessen die Wahlplakate. Letztere haben mich schon seit Jahrzehnten in Wahlkampfzeiten nicht nur gestört, sondern wurden von mir mehr als aufdringlich empfunden. Aufdringlich in dem Sinne, dass sie suggerieren, dass die Wählerschaft (und damit auch ich) als beschränkt meinungsfähig und dadurch manipulierbar betrachtet und abgestempelt werden. Manipulierbar mit bewusst kurzen und einfach erscheinend einprägsamen Sprüchen. Die manipulierbare Bürgerschaft als Garant für eine weitere oder neue Legislaturperiode. Mit Verstand in des Verstandes Sinne hat das so gesehen nicht mehr viel zutun. Was ist es dann? Eine bestätigte Verdummung des Begriffes ‚Wahlvolk‘?

Screenshot aus dem Netz. (Flyeralarm) (Keine rechtlichen Hinweise gefunden!)

Warum kommt das alles so negariv rüber? Antwort: Weil es das ist! Die Wahlkampfmacher gehen also davon aus, dass das Wahlvolk Wahlplakate mit grinsenden, vertrauensvoll wirkenden Personen vor ausgefeilter Graphik psychologisch gestylt das übernimmt, was da regelrecht angespriesen wird. Keine Ware, nein … Personen und ihre jeweiligen Parteien. Die Wahrheitsgehalte ihrer Slogans sind keine Fakten, sondern Meinungen, Spekulationen, Wahrscheinlichkeiten, Euphemismen oder Schönredereien, Versprechungen. Das Volk nennt das: ‚Honig ums Maul schmieren.‘ Jeder weiß oder ahnt das.

Die Kosten für diese inhaltlich billigen, den Intellekt eines jeden Menschen besserwisserisch gewollt zu übertrumpfende ‚Werbung‘ (was sollte es sonst sein?) dürften sieben-oder achtstellig sein. Eine ignorantere Kapitalvernichtung wird es sicherlich geben, doch diese gehört genau dazu. Es wird jedem mit den Wahlplakaten anesprochenen Mensch einleuchten, dass schlichtweg verprasste Millionensummen in anderen Bereichen ein Segen wären !

Ein altbackener Spruch: ‚Spitz komm her – ich will dich lehren.‘ Oder ein Zitat aus dem Film ‚Avatar‘ passt hier (sinngemäß) : ‚Die pissen auf uns und verkaufen uns das noch als Regen‘. Der vulgäre Ausdruck ist dort der Situation angepasst. Das muss nicht weiter ausgeführt werden, weil jeder dieses lesende Mensch sofort seinen eigenen Verstand einsetzt und Vergleiche herstellt. Und das ist gut so.

Meinungsbildung per Plakat ist Werbung und im politischen Sinne Manipulation. TV-Auftritte und Diskussionen können das auch sein – vermitteln aber den visuellen und ausgeführt argumentativen Eindruck, aus dem sich mehr erkennen lässt, als auf an den Straßen und Wänden aufgehängten Wahlplakaten. Die erscheinen in diesen aufgeklärten Zeiten als unwürdig.

Entscheidend ist a priori, die Parteiprogramme zur Kenntnis zu nehmen, selber zu beurteilen und – wählen zu gehen oder eben Briefwahl.

English

In full swing is the – vote catching. TV with election spots, newspapers analog and digital etc. and not to forget the election posters. The latter have not only bothered me for decades during election campaigns, but were perceived by me more as intrusive. Intrusive in the sense that they suggest that the electorate (and thus also me) are considered and labeled as having a limited capacity for opinion and thus manipulable. Manipulable with deliberately short and seemingly simple catchy slogans. The manipulable citizenry as guarantor for a further or new legislative period. With understanding in the sense of the understanding this has so seen no longer much to do. What is it then? A confirmed stultification of the term ‚electorate‘? Why does it all come across so negatively? Answer: Because it is! So, the campaigners assume that the electorate will adopt election posters with grinning, trusting people in front of sophisticated graphics psychologically styled what is being downright touted there. Not merchandise, no … People and their respective parties. The truth contents of their slogans are not facts, but opinions, speculations, probabilities, euphemisms or euphemisms, promises. The people call this ‚buttering up.‘ Everyone knows or suspects this.

The costs for this content cheap ‚advertising‘ (what else should it be?), which trumps the intellect of every human being in a know-it-all way, are likely to be seven or eight figures. A more ignorant capital destruction will certainly exist, but this one belongs exactly to it. It will be clear to everyone addressed with the election posters that simply squandered sums of millions would be a blessing in other areas !

An old-fashioned saying: ‚Spitz come here – I will teach you‘. Or a quote from the movie ‚Avatar‘ fits here (mutatis mutandis) : ‚They piss on us and still sell us that as rain‚. The vulgar expression there is adapted to the situation. This does not need to be explained further, because everyone reading this immediately uses his own mind and makes comparisons. And that is good so.

Opinion-forming via posters is advertising and, in the political sense, manipulation. TV appearances and discussions can be that, too – but they convey the visual and executed argumentative impression from which more can be discerned than from election posters hung on the streets and walls. In these enlightened times, these seem unworthy.

The decisive factor is a priori to take note of the party programs, to judge for oneself and – to vote or to vote by absentee ballot.

Flowerpower im September… Flowerpower in September…


Heute mal mit einem Zitat (Spruch) : Today times with a quote (saying) :

Blüht eine Blume, zeigt sie uns die Schönheit. Blüht sie nicht, lehrt sie uns die Hoffnung.

When a flower blooms, it shows us beauty. If it does not bloom, it teaches us hope.

Chao-Hsiu Chen

Die Fotos sind nicht softwaremäßig verbessert, sondern nur beschnitten.

Headerbild… Header image…


(English below)

Deutsch

Im Headerbild zeige ich einige meiner Portraitzeichnungen in Tinte. Soviel zur Erklärung und zur Auflockerung zwischen den z.T. doch recht ’schweren‘ Themen.

Mehr und detaillierter anzusehende Bilder unter diesem Link:

https://joachim-rohlfing.online/category/malerei/tintenzeichnungen/

English

In the header image I show some of my portrait drawings in ink. So much for the explanation and to loosen up between the sometimes quite ‚heavy‘ topics.

More and detailed pictures to view at this link:

https://joachim-rohlfing.online/category/malerei/tintenzeichnungen/

Marija Kolesnikowa, Maxim Snak …


(English below)

Deutsch

Konkret gesagt: Ich bin nicht nur empört, sondern entsetzt darüber, wie zwei Mitglieder des Koordinationsrats der Lukaschenko-Gegner des Regimes in Belarus kaltgestellt werden. Marija Kolesnikowa wurde zu elf und Maxim Snak zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt. Snak unter verschärften Bedingungen, worunter man sich in einem totalitären Staat die übelsten ‚Dinge‘ vorstellen kann.

Um sich kritischer und ‚unbequemer‘ Gegner zu entledigen, greifen totalitäre Systeme zu den schwammigsten Vorwürfen, die prinzipiell inhaltlich nicht nur absurd und nicht oder schwer anfechtbar erscheinen, sondern einfach nur an den Haaren herbeigezogen wirken. Laute Kritik, also Öffentlichkeit, werden gescheut und mit allen Mitteln bekämpft. Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit usw. existieren nicht. Stattdessen regiert die Gewalt. In solchen Systemen, wie das in Belarus, sind Bürger dann ‚gute‘ Bürger, wenn sie politisch folgsam und .. ja, ganz einfach still sind und das mit sich machen lassen, was das Regime von ihnen erwartet: Uninformiert unmündig zu sein.

Screenshot: Maxim Snak , Marija Kolesnikowa

Marija Kolesnikowa, Maxim Snak und all die nicht so bekannten Regimekritiker sind Opfer des Systems Lukaschenko. Es ist die Aufgabe der Menschen in freiheitlich demokratischen Staaten, permanent öffentlich auf solche Missstände nicht nur hinzuweisen, sondern gewaltlose Mittel zu finden, dem menschenfeindlichen Treiben solcher Despoten (Lukaschenko und Co.) den Boden abzugraben. Z.B. durch wirkungsvolle Sanktionen.

Als Mitglied von Amnesty International kann ich nur dazu auffordern oder darum bitten, über deren Webseite an Eilaktionen (urgent actions, ua’s) teilzunehmen und eben genau das mitgestalten, was Despoten hassen wie die Pest: Öffentlichkeit ! Der Zeitaufwand dafür steht in keinem Verhältnis zur erreichbaren Wirkung!

Kant: Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

English

To be specific, I am not only outraged, but appalled at the way two members of the Coordinating Council of Lukashenko’s opponents of the regime in Belarus are being coldcocked. Mariya Kolesnikova was sentenced to eleven years and Maxim Snak to ten years in prison. Snak under aggravated conditions, under which one can imagine the worst ‚things‘ in a totalitarian state.

In order to get rid of critical and ‚inconvenient‘ opponents, totalitarian systems resort to the fuzziest accusations, which in principle appear not only absurd and not or hardly contestable in terms of content, but simply seem to be pulled out of thin air. Loud criticism, i.e. publicity, is shied away from and fought with all means. Human rights, the rule of law, freedom of the press, etc. do not exist. Instead, violence reigns. In systems like the one in Belarus, citizens are ‚good‘ citizens if they are politically obedient and … yes, simply silent and let the regime do what it expects of them: to be uninformed and immature.

Mariya Kolesnikova, Maxim Snak and all the not so well-known regime critics are victims of the Lukashenko system. It is the task of people in free democratic states not only to point out such abuses publicly, but also to find non-violent means to stop the misanthropic activities of such despots. For example, through effective sanctions.

As a member of Amnesty International I can only ask you to take part in urgent actions via their website and help to create exactly what despots hate like the plague: publicity! The expenditure of time for it stands in no relation to the attainable effect!

Kant: Sapere aude – Have courage to use your own mind.

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neuer Look… new look…


(English below)

Deutsch

Nun habe ich endlich ein Theme gefunden, das mir mehr zusagt als das zuvor. Das Logo ist sowas von ‚Retro‘, das heißt, es entstand in den Ende 90ern an einem Macintosh Powerbook 5300.

© eigenes Logo

Hätte ich das Teil nicht verkauft, liefe es wahrscheinlich heute immer noch bei mir … wie aus der Zeit gefallen.

Der Name dieses Blogs wurde nicht geändert. Somit ist er für Suchmaschinen wie gewohnt zu finden.

Dieser Beitrag hat nur rein informativen Charakter – ist also vorrangig für Besucher, die sich mehr oder weniger an den ‚alten‘ Look gewöhnt haben.

Vielleicht gefällt nicht nur mir diese kleine, unbedeutende Anpassung.

English

Now I finally found a theme that I like more than the one before. The logo is so ‚retro‘, meaning it was created in the late 90s on a Macintosh Powerbook 5300.

If I had not sold the part, it would probably still run today with me … as if fallen out of time.

The name of this blog has not been changed. Thus, it can be found by search engines as usual.

This post is purely informative – so it’s only for visitors who are more or less used to the ‚old‘ look.

Maybe not only I like this small, insignificant adjustment.

„positives Narrativ“ ?… „positive narrative“ ?…


(English below)

Deutsch

Der sechste Weltklimabericht der Intergovernment Panel on Climate Change (IPCC), eine Institution der Vereinten Nationen (UN), in dem z.Z. 195 Länder Mitglied sind, legte darin den Schwerpunkt auf das sogenannte ‚Best-Case-Szenario‘. Also dass eine Erderhitzung unter der Pariser Zielmarke von 1,5 º zur Weltrettung erreicht werden könnte. Eine solche (gedachte) Zeitenwende des Planeten hat eine Bezeichnung gefunden: „positives Narrativ“. Das als mehrheitliches Wunschdenken und damit als realitätsfern zu bezeichnen, entspricht nicht dem Zeitgeist des ‚Best-Case-Szenario‘, einer positiven Vision also. In dem Sinne ein Hoffen auf menschliche Einsichten und einer entsprechenden Verhaltensweise.

Das ‚Worst-Case-Szenario‘ sind apokalyptische Zustände und Ereignisse, wie sie tatsächlich gegenwärtig vermehrt zu sehen sind; wie in der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament der christlichen Bibel zu lesen ist. Von Kriegen, Hungersnöten, Seuchen, Feuersbrünsten und Katastrophen ist da für die drastisch dargestellte Endzeit die Rede. Nur – die Ursache ist da der christliche Gott und nicht die menschengemachte- und verursachte Erderwärmung mit all diesen Folgen. Die Ursachen sind also unterschiedlich; die beschriebenen und heute erlebbaren Szenarien sind nahezu oder tatsächlich deckungsgleich. Ein ’negatives Narrativ‘. Hier stehen sich zwei Sichtweisen gegenüber – ist das Glas halb voll oder halb leer?

Wie eingangs beschrieben, definiert der Weltklimabericht das Glas als halb voll, und die allseits wahrgenommene Realität ist als halb leer oder noch leerer zu sehen. Die Frage bleibt, ob das überhaupt etwas mit ‚Gott‘ zutun hat oder einzig und allein ein menschengamachtes Problem ist? Mystik, Spekulation oder Realität… das ist hier die Frage. Oder eigentlich gar nicht mehr. Es ist Realität und die auslösende ‚Einheit‘ ist der Mensch! (Die religiöse Sichtweise – Gott, Himmel, Hölle, Fegefeuer, kirchliche Definitionen usw. habe ich hinreichend in meinem Buch „Futur X – Die freie Auswahl“ behandelt und soll hier des Umfanges wegen nicht weiter ausgeführt werden).

Nun sollte die Message nicht weder das Eine noch das Andere sein. Eine Mentalitäts- oder gar Glaubensfrage? Wird bei der ‚Worst-Case-‚ die ‚Best-Case‘– Betrachtung vernachlässigt oder sogar ausgeklammert, dann wird es dunkel. Dunkel in einem Boot, in dem recht viele ‚Schunkler‘ sitzen, die das Boot und damit auch sich selber zum Kentern bringen können.

Ist in diesem Kontext ein positives Narrativ – Blauäugigkeit? Die ‚Schunkler‘ müssen beruhigt und von der Notwendigkeit ihrer Einsicht überzeugt werden, wenn die ‚Reise‘ weitergehen soll. Reden und Handeln in der richtigen Reihenfolge … aber mit überlebenswichtigem Nachdruck. Denn : Das Glas ist sowohl halb voll als auch halb leer…

English

The sixth world climate report of the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), an institution of the United Nations (UN), in which 195 countries are currently members, focused on the so-called ‚best-case scenario‘. That is, that a global warming below the Paris target of 1.5 º to save the world could be achieved. Such a (imagined) turning point of the planet has found a name: ‚positive narrative‘. To call this wishful thinking by the majority and thus unrealistic does not correspond to the zeitgeist of the ‚best case scenario‘, a positive vision that is. In this sense a hope for human insights and a corresponding behavior.

The ‚worst case scenario‘ are apocalyptic conditions and events, as they are to be seen actually at present increasingly; as in the revelation of John in the New Testament of the Christian Bible is to be read. There is the speech of wars, famines, epidemics, conflagrations and catastrophes for the drastically represented end time. Only – the cause is there the Christian God and not the man-made and caused global warming with all these consequences. So the causes are different; the described and today experienced scenarios are almost or actually congruent. A ’negative narrative‘. Here, two views oppose each other – is the glass half full or half empty?

As described at the beginning, the world climate report defines the glass as half full, and the universally perceived reality is to be seen as half empty or even emptier. The question remains whether this has anything at all to do with ‚God‘ or is solely a man-made problem? Mysticism, speculation or reality… that is the question here. Or actually no more at all. It is reality and the triggering ‚unit‘ is the man! (The religious point of view – God, heaven, hell, purgatory, ecclesiastical definitions etc. I have treated sufficiently in my book „Futur X – The free choice“ and shall not be elaborated here because of the extent).

Now the message should not be neither one nor the other. A question of mentality or even faith? If the worst-case scenario is neglected or even excluded from the best-case scenario, then things will get dark. Darkness in a boat in which there are quite a few ’skippers‘ who can capsize the boat and thus also themselves.

In this context, is a positive narrative – blueness? The ’skunks‘ must be reassured and convinced of the need for their insight if the ‚journey‘ is to continue. Talk and action in the right order … but with vital emphasis. Because : The glass is both half full and half empty….

Überkonsum… Overconsumption…


(English below)

Deutsch

Das Wort beschreibt die Art Konsum, die über das Regenerierbare in unserem Lebensraum hinausgeht. Das ist mehr oder weniger bekannt. Nicht nur der Fleischkonsum, die Mobilität, der Stromverbrauch durch elektronische Geräte und der weltweiten Server, Streaming, Licht, Verkehr und das sogenannte ‚Sonstige‘ sind Beschleuniger des Klimawandels. Es ist das, was all das auslöst: Das Mitlaufen und das ‚Haben-Wollen‘, mit ausgelöst durch die nahezu zwangssuggerierten Bedenken oder sogar Ängste, etwas Neues zu verpassen – nicht mehr aktuell zu sein. Also Glück durch Konsum? Was für ein Unsinn. Der ökologische ‚Fußabdruck‘ eines Menschen in einem armen Land dieses Planeten ist nicht deshalb besser als der in diesem Land, weil der bescheidener ist, sondern der mangelnde oder nicht einmal vorhandene Wohlstand. Da wird das geflickt und repariert, was hier einfach entsorgt wird und die Müllberge steigen lässt. Da ist das ‚must-have‘ eine Illusion, denn das in unserer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft Mögliche kann man sich da einfach nicht leisten.

Natürlich will ‚man‘ solche Lebenssituationen in einem Wahlstandsstaat nicht. Nur … müssen es ständig neue Klamotten, zwanzig Paar Schuhe, alle 1-2 Jahre ein neues Smartphone oder alle paar Jahre ein neues Auto sein? Die Ironie der aktuellen Klimaproblematik ist, dass die reichen Länder sich an die Mentalität der sog. Entwicklungsländer erinnern sollten oder sogar müssen, denn nicht nur sie sind davon betroffen, sondern eben auch die armen Länder, in denen die Zutaten prekär generiert werden, die den Wohlstand und den Konsum der reichen Länder erst ermöglichen.

Nicht die noch so hoch auflösenden Bildschirme sollten die Menschen in ihrem Konsum maßgeblich manipulieren, sondern das Bewusstsein darüber, dass alle in einem Boot oder im Raumschiff Erde sitzen. Eine solche PR zur Prime-time? Wer will das ständig sehen? Den ‚Part‘ werden Starkregen, Fluten, Hitzewellen, Riesenfeuer, Hurricanes, Tornados usw. übernehmen – oder haben es schon…

Das ist das Ergebnis, wenn Wohlstand in erster Linie den Überkonsum finanziert. Die Verteilung des Geldes von unten nach oben durch Regierungen reicher Staaten zu immer mehr Wachstum und Konsum ist eine Farce. Das ist wie in meinem Artikel ‚Drei Jogger‘. Hier der direkte Link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

Die Lösung im Kontext: ‚Kritischer sein, weniger kaufen und das, was man hat, länger nutzen!‘

English

The word describes the kind of consumption that goes beyond what can be regenerated in our habitat. This is more or less known. Not only meat consumption, mobility, power consumption by electronic devices and the global server, streaming, light, traffic and the so-called ‚other‘ are accelerators of climate change. It is what triggers all this: the running along and the ‚wanting to have‘, co-triggered by the almost force-suggested concerns or even fears of missing out on something new – of being out of date. So happiness through consumption? What nonsense. The ecological ‚footprint‘ of a person in a poor country on this planet is better than that in this country not because that is more modest, but because of the lack of or even non-existent prosperity. There is the mending and repairing of what is simply disposed of here and causes the mountains of garbage to rise. The ‚must-have‘ is an illusion, because you simply can’t afford what is possible in our affluent and throwaway society.

Of course, ‚one‘ does not want such living situations in an electoral state. But … does it have to be constantly new clothes, twenty pairs of shoes, every 1-2 years a new smartphone or every few years a new car? The irony of the current climate problem is that the rich countries should or even must remember the mentality of the so-called developing countries, because not only they are affected by it, but also the poor countries, in which the ingredients are precariously generated, which make the prosperity and consumption of the rich countries possible.

It’s not the screens, no matter how high-resolution, that should significantly manipulate people’s consumption, but the awareness that everyone is in the same boat or spaceship Earth. Such PR at prime time? Who wants to see that all the time? The ‚part‘ will be taken over by heavy rain, floods, heat waves, giant fires, hurricanes, tornadoes etc. – or already have….

This is the result when prosperity primarily finances overconsumption. The distribution of money from the bottom up by governments of rich countries to ever more growth and consumption is a farce. This is like my article ‚Three Joggers‘. Here is the direct link https://wordpress.com/post/joachim-rohlfing.online/9586

The solution in context: ‚Be more critical, buy less and use what you have longer!‘

Wenn Terroristen gefragt werden müssen… When terrorists have to be asked…


(English below)

Deutsch

Ist Afghanistan der Kollateralschaden des Westens? Truppenabzüge sind eigentlich begrüßenswert. Auch aus dem genannten Land? Auch bei den durch die Medien flimmernden Bilder und Videos? Auch bei dem immer wieder bezeichneten Chaos? Aus der Sicht der betroffenen, zurückgelassenen Menschen ist die Bezeichnung Chaos noch ein Euphemismus. Den Taliban regelrecht ausgeliefert und einfach mit den schlimmsten Konsequenzen im Stich gelassen worden zu sein, ist kein Chaos, sondern unterlassene Hilfeleistung und ein mögliches Todesurteil. Wenn milliarden- und billionenschwere Militärausgaben nicht einmal dazu führen, humanitäre Hilfe zu organisieren und zu leisten, dann stellen sich mehrere Sinnfragen. Wenn es nicht möglich ist, zu verhindern, dass ein angeblich moderaterer, religiöser Fundamentalismus einen ganzen Staat kapert und die Uhr 1300 Jahre zurückdreht, dann ist es nicht nur Versagen – dann ist es arrogante, intellektuell verschleierte Dummheit und Täterschaft. Das Aushängeschild der zivilisierten Gesellschaften und Staaten dieses Planeten ist mehr als angekratzt. Mit den Menschenrechten ist das jedenfalls nicht vereinbar.

Um den Flughafen in Kabul für die zivile Luftfahrt weiterhin unbeschädigt nutzen zu ‚dürfen‘, müssen die Taliban gefragt werden und zustimmen. Terroristen müssen gefragt werden, ob etwas gedurft werden darf. Spätestens die Situation ist ein Türöffner für die noch weitaus übleren Terrororganisatonen wie Al Quaida oder der sogenannte Islamische Staat. Der Westen hat versagt. Zigmilliarden wurden in 20 Jahren in Afghanistan versenkt, um dann das Land wieder zu verlassen – quasi aufzugeben und die Bevölkerung ihrem Schicksal zu überlassen. Da passt überhaupt nichts! Die spektakulären Militärmächte kapitulieren vor Terroristen? Biden setzt exakt das um, was dieser Politiklaie Trump in seiner ganzen narzisstischen Dämlichkeit angestoßen hat? So sieht es wohl aus…

Militärairbus Bundeswehr

Nicht dass ich Militäreinsätze akzeptiere (was sowieso -außer bei Wahlen- keinen Einfluss hat), so müssen sich doch die das alles finanzierenden Steuerzahler jeglicher Staaten fragen, wofür sie das denn alles finanzieren. Menschen werden ihrem Schicksal überlassen und die Staatsgewalten sollen, wollen, können, dürfen das nicht verhindern?

Ist nicht nur militärische, sondern auch politische Intelligenz ein Widerspruch insich? Das lässt sich nicht pauschalisieren, doch es zeigt, wie Entscheidungen abgewogen und schwer bis nicht mehr nachvollziehbar Leid und Tod nach sich ziehen. Das mit gesenkten Köpfen und geknickten Blicken als politische Fehleinschätzungen zu bezeichnen, reicht nicht. Das muss für Verantwortliche Konsequenzen haben.

Fazit: Terroristen fragt man nicht… man gräbt ihnen den ideologischen Boden ab. Ein paar Prozent der globalen Militärausgaben mehr in entsprechende Bildung und Aufklärung wären ein Anfang.

English

Is Afghanistan the collateral damage of the West? Troop withdrawals are actually welcome. Even from the country mentioned? Even with the images and videos flickering through the media? Even with the chaos repeatedly referred to? From the point of view of the affected people left behind, the term chaos is still a euphemism. To have been downright left at the Taliban’s mercy and simply abandoned with the worst consequences is not chaos, but failure to provide assistance and a possible death sentence. When billions and billions of dollars of military spending do not even result in organizing and delivering humanitarian aid, several questions of meaning arise. If it is not possible to prevent a supposedly moderate, religious fundamentalism from hijacking an entire state and turning back the clock 1300 years, then it is not just failure – it is arrogant, intellectually veiled stupidity and perpetration. The figurehead of the civilized societies and states of this planet is more than tarnished. In any case, this is not compatible with human rights.

In order to be ‚allowed‘ to continue to use the airport in Kabul for civil aviation without damage, the Taliban must be asked and agree. Terrorists have to be asked whether something may be allowed. The latest situation is a door opener for the even more evil terrorist organizations like Al-Qaeda or the so-called Islamic State. The West has failed. Tens of billions have been sunk in Afghanistan in 20 years, only to leave the country again – to abandon it, so to speak, and leave the population to its fate. Nothing fits at all! The spectacular military powers capitulate to terrorists? Biden implements exactly what this policy layman Trump has instigated in all his narcissistic stupidity? I guess that’s what it looks like…

Not that I accept military operations (which has no influence anyway, except in elections), but the taxpayers of all states who finance all this must ask themselves what they are financing it for. People are left to their fate and the state authorities should not, will not, cannot, are not allowed to prevent this?

Is not only military but also political intelligence a contradiction in terms? This cannot be generalized, but it shows how decisions that are weighed up and difficult or impossible to comprehend result in suffering and death. It is not enough to call this political misjudgement with bowed heads and dejected looks. There must be consequences for those responsible.

Conclusion: You don’t ask terrorists… you dig the ideological ground for them. A few percent more of global military spending on education and information would be a start.

Who needs a stylus? …


(English below)

Deutsch

Am 25. April 2016 schrieb ich hier in der Kategorie ‚Newton‘ unter der Überschrift ‚Eingabealternativen‘ die folgende…

Prognose : Rückkehr der Stifteingabe. Der Weg dahin ist nicht nur erkennbar, sondern bereits ausgeschildert.

Hier der schnelle Link zum Artikel (scrollen) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

mein MP 2100 mit Newton-Tastatur

Es bezog sich auf die Steve Jobs‘ Frage: „Who needs a stylus?“ bei der Präsentation des ersten iPhones 2007.

Das war eine Anspielung auf das mit einem Stift zu bedienenden Message Pad mit dem Newton genannten Betriebssystem zehn Jahre zuvor. Hard- und Software, die ganze Plattform des Newton, wurde von Jobs endgültig eingestampft. Bei der besagten Präsentation tat er so, als sei das eine seiner eigenen Schöpfungen, dieses iPhone. Ohne Stift natürlich.

‚Newton‘ (nicht durchentwickelt)

Und heute? Ja, heute gibt es den Apple Pencil ..

für die Touchscreens der iPhones und iPads. Da hat sich damals wohl jemand schwer getäuscht. Menschen haben zwar vornehmlich zehn Finger, doch schulisch lernen sie den Umgang mit einem Stift, egal welcher Art und nur gehalten mit den Fingern. Was der Apple-Guru erzieherisch versuchte, war nichts anderes als ein arroganter Versuch, Menschen über ihr anerzogenes Verhalten zu belehren – natürlich auch aus kommerziellen Gründen. Das Prägen einer von ihm vorgeführten Bedienweise eines Gerätes würde ewig auf ihn zurückzuführen sein. Was für ein täglich anzutreffender Unsinn….

Soviel zu : „Who needs a stylus?“

Ein erneutes ‚im Regen stehen‘ wie nach dem Einstampfen der Newton-Plattform erlebe ich aktuell mit dem BB10, dem Blackberry-eigenen Betriebssystem, als wäre das Eine eine Kopie des Anderen. Das ist kein ‚direkter‘ Fortschritt im Sinne der Nutzer, die ihre Geräte teuer bezahlt haben. Dafür gibt es realistischere Bezeichnungen.

Den Newton intensiver zu nutzen, ist keine Nostalgie, sondern neben der angenehmen Gewohnheit reiner Pragmatismus.

Zitat aus meinem Artikel: …offline ein regelrechtes ‚Fort Knox‘ für Kennwörter usw. zu haben, zeigt, wie wertvoll so ein Gerät heute ist. Die Daten in meinem Newton sind kennwörtlich gesichert (und für keine Datenkrake anzapfbar!).

English

On April 25, 2016, I wrote the following here in the ‚Newton‘ category under the heading ‚Input Alternatives‘….

„Forecast : return of pen input. The way there is not only recognizable, but already signposted.“

Here is the quick link to the article (scroll) : https://joachim-rohlfing.online/category/newton-pda/

It referred to Steve Jobs‘ question, „Who needs a stylus?“ at the presentation of the first iPhone in 2007.

This was an allusion to the pen-operated Message Pad with the operating system called Newton ten years earlier. Hardware and software, the whole platform of the Newton, was finally stamped out by Jobs. At the presentation in question, he acted as if this was one of his own creations, this iPhone. Without a pen, of course.

And today? Yes, today there is the Apple Pencil

for the touchscreens of iPhones and iPads. Someone must have been very wrong at the time. People primarily have ten fingers, but in school they learn how to use a pen, no matter what kind and only held with the fingers. What the Apple guru was trying to do educationally was nothing more than an arrogant attempt to teach people about their acquired behavior – for commercial reasons, of course. The imprinting of a way of operating a device demonstrated by him would be eternally attributable to him. What a daily nonsense….

So much for „Who needs a stylus?“

I am currently experiencing another ‚left out in the cold‘ like after the Newton platform’s demise with BB10, Blackberry’s own operating system, as if one is a copy of the other. This is not ‚direct‘ progress in the sense of the users who have paid dearly for their devices. There are more realistic terms for that.

Using the Newton more intensively is not nostalgia, but pure pragmatism in addition to pleasant habit.

Quote from my article: …having a real ‚Fort Knox‘ for passwords etc. offline shows how valuable such a device is today. The data in my Newton is literally secured (and not tappable for any data octopus!).

Dichtung und Wahrheit… Fiction and truth…


(English below)

Deutsch

Zur Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Produkten habe ich hier diverse Beiträge geschrieben. Ebenso habe ich mich hier diverse Male als Nutzer von Apple-Rechnern ‚geoutet‘. Das ich bei Apple gelandet bin, liegt an den absolut miesesten Erfahrungen mit Win 95 Mitte der 90er Jahre beruflich. (Totalabsturz und leere Sicherungsbänder trotz ‚gesichert‘-Anzeige. Ohne analoge Ablage wäre die Firma den Bach runtergegangen!). Danach wurde mir klar, dass zu meiner privaten Nutzung nie und nimmer ein Win-Betriebssystem in Frage kommt. Eine knallharte, individuelle und unauslöschbare Erfahrung. Ich wurde damals ein Apple-Nerd.

Zudem habe ich schon vor über 20 Jahren Wert auf Nachhaltigkeit und Robustheit und –natürlich– Reparierbarkeit gelegt. Noch vor ca. 10 Jahren waren die Geräte noch einigermaßen zugänglich und vom Nutzer reparierbar. Nachhaltigkeit kann ich heute immer noch bestätigen .. doch Reparierbarkeit der heutigen Produkte? Fehlanzeige! Verklebte Akkus und SSD’s und so weiter sind die Folge von dünner, leichter …

Meine 11 Jahre alte ‚Kiste‘

Diesen Beitrag z.B. schreibe ich auf einem 11 Jahre alten MacBook Pro 17″, das ich noch aufschrauben und RAM, Batterie und Akku wechseln kann, wenn mir danach ist – und es war mir danach. Richtig …. das Gerät ist elf Jahre alt und sieht immer noch besser aus als so manches ‚Jahresgerät‘. Ebenso richtig ist, dass ich ein extremer Pedant bin, wenn es um Wertschätzung und entsprechende Behandlung der Geräte geht (egal welche); doch es beweist, dass Nachhaltigkeit praktikabel ist. Der Rechner war ein Rennpferd und ist es immer noch – auch ohne Retina-Display und ohne M1-Chip (Soc). Demnächst bei Bedarf noch die 500-er SSD gegen eine 1 TB-SSD austauschen und mein Rennpferd gehört immer noch zur Spitzenklasse. So gesehen, ist der folgende Screenshot von der Apple-Seite nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Was mir immer noch fehlt, ist die Reparierbarkeit durch die Nutzer und die entsprechende Konstruktion der Geräte. Apple spricht von Langlebigkeit … das kann ich -wie beschrieben- bestätigen.

Tendenzen sind also erkennbar… Meine ‚Kiste‘ wird mich sicherlich noch lange ertragen und kann locker auf die haha-hihi – Funktionen des App-Wahns verzichten. Sie ist ein ‚tool – not a toy‘

Wenn Dichtung und Wahrheit zwangsläufig versuchen, sich anzunähern…

Screenshot von der Apple-Seite:

Screenshot von der Apple-Seite.

English

I have written various articles here about the longevity and sustainability of products. I have also ‚outed‘ myself as a user of Apple computers here several times. That I ended up with Apple is due to the absolutely worst experiences with Win 95 in the mid-90s professionally. (Total crash and empty backup tapes despite ‚backed up‘ indication. Without analog storage the company would have gone down the drain!). After that it became clear to me that for my private use never and never a Win operating system comes into question. A tough, individual and indelible experience. I was an Apple nerd at that time. –

Moreover, more than 20 years ago, I already attached importance to sustainability and robustness and -of course- repairability. About 10 years ago, the devices were still somewhat accessible and repairable by the user. Today, I can still confirm sustainability … but reparability of today’s products? Missing! Stuck batteries and SSDs and so on are the result of thinner, lighter …

For example, I’m writing this post on an 11 year old MacBook Pro 17″ that I can still unscrew and change RAM, battery and battery if I feel like it – and I did feel like it. True …. the machine is eleven years old and still looks better than many a ‚year old‘ machine. Equally true is that I am an extreme stickler when it comes to appreciation and appropriate treatment of equipment (any equipment); but it proves that sustainability is practical. The computer was a racehorse and still is – even without Retina display and M1 chip (Soc). Soon, I will replace the 500 SSD with a 1 TB SSD and my racehorse will still belong to the top class. From this point of view, the following screenshots from the Apple site are not completely out of the air. What I still miss is the reparability by the users and the corresponding construction of the devices. Apple talks about longevity … I can confirm that -as described-.

So tendencies are recognizable… My ‚box‘ will certainly put up with me for a long time and can easily do without the haha-hihi – functions of the app craze. It is a ‚tool – not a toy‘ …

When poetry and truth inevitably try to converge….

Text von der Apple-Seite:

> Built to keep up with you for a long time.

Apple products are always about longevity. Our goal is to make products you can rely on every day. In the Reliability Testing Lab, our engineers develop specialized automated devices that replicate repetitive actions and interactions a device might undergo – like pressing a certain button over and over again. Free software updates can also improve product longevity by introducing new features and functions for the latest devices as well as older models. And when something needs to be fixed, we offer easy access to high-quality repairs through Apple Stores, our network of more than 5,000 Apple Authorized Service Providers around the world, and by shipping to Apple Repair Centers. This year, our Independent Repair Provider program grew to include more than 1,500 providers in the U.S., Canada and Europe. In addition, the service offering has been expanded to cover the Mac as well as the iPhone. <

Wie ein ‚Video‘ aus dem 7. Jahrhundert… Like a „video“ from the 7th century….


(English below)

Deutsch

Es wird ‚Steinzeit-Islamismus‘ genannt, ist aber in Wirklichkeit nicht mal das, sondern reines, scheinbar moderateres Barbarentum im 21. Jahrhundert. Dessen Grundgedanke ist offensichtlich zeitlos. Hier kommt der Pazifismus an seine Grenzen. Militär ist Destruktion – und militärische Intelligenz ist ein Widerspruch insich. Meine grundsätzliche Meinung und Überzeugung. Als Pazifist stelle ich mir die Frage, ob durch weitere militärische Präsenz in Afghanistan das hätte verhindert werden können, was den Menschen in dem gebeutelten Land nun unter der Herrschaft der Taliban wieder droht? Demnach ist Beides nicht vertretbar. Ein Dilemma. Jegliche Ausnahme ist wie ein Fuß in der Tür zur Rechtfertigung von Gewalt. Im Gefolge der Taliban sind dann wieder Al Quaida und der sog. Islamische Staat, und deren verblendeter Irrsinn führt dann wieder zu einem neuen ‚Krieg gegen den Terror‘. Eine bekannte Spirale auf unterstem Niveau. Der sogenannte ‚Westen‘ hat aus der Sicht Russlands und Chinas versagt. Sie halten ihre Systeme für die besseren und lachen sich ins Fäustchen. Es bleiben zuviele Fragen…

Nachhaltige Hilfe aus afghanischer Sicht

Sehe ich das Leid und auch den Tod als Folge des Abzuges der militärischen Präsenz, dann drängt sich die Erkenntnis des ‚im Stich-Lassens‘ auf. Die Leidtragenden sind immer in einem solchen Falle die Verbleibenden – ist immer die Bevölkerung. Also unterlassene Hilfeleistung? Hilfe wäre demnach durch abschreckende Militärpräsenz möglich? Danach sieht es aus. Rechtfertigt das ‚militärische Operationen‘, deren Einsätze prinzipiell zu Leid und Tod führen? Die Schuldzuweisungen an die Afghanen und deren Militär sind Luftblasen und geben wohl keinen Anlass zur Gewissenserleichterung – auch nicht die Bekenntnisse von Fehleinschätzungen der Sachlage und deren Auswirkungen.

Es wird dort wieder eine Scharia geben und die Eskalation der Gewalt an der Bevölkerung. Die Situation ist des Pazifisten Dilemma… Befürwortet er eine Ausnahme, dann ist das der besagte Fuß in der Tür von Gewaltsystemen. Bleibt er bei seiner Grundüberzeugung, dann ist Leid und Tod die sichere Folge. Für mich ist das eine reine Gewissensentscheidung. Menschen sehenden Auges in eine derart schwarze Zukunft blicken zu lassen und zusehen, wie Verblendung und Arroganz ihr Unwesen treiben, ist tatsächlich nicht vertretbar. Oder macht ein Eingreifen das Ganze noch unkalkulierbarer? Das zu beurteilen, fehlt sicherlich nicht nur mir das tiefere Faktenwissen. Reine Fehleinschätzungen werden es jedenfalls nicht sein…

Wie lautet die muslimische Regel: ‚Um hartnäckige Ungläubige zu überzeugen, gibt es keinen Beweisgrund als das Schwert.(Die Quelle ist mir nicht mehr bekannt, passt aber zur Sure 9, der Schwertsure!).

Wie nimmt man ihnen, die unbelehrbar und reformresistent dem Koran des 7.Jahrhunderts wörtlich folgen, die Schwerter aus der Hand. Heute sind es AK47 und schwerere Waffen. Wären es noch Schwerter, dann wären sie sich noch treu und in ihrer umschwärmten Zeit geblieben. Sind sie aber nicht, denn heute werden Waffen der Istzeit verwendet.

Bibel (Matthäus 26,52): ‚Wer zum Schwert greift, soll durch das Schwert umkommen.‘ Das einzusehen und zu verinnerlichen, ist -wie Vieles der Bildersprache des Nazareners- längst nicht eingesehen und verinnerlicht. Ist das Realitätsferne? Nicht ‚durchreflektiert‘ wirkt es so. Langfristig gesehen – schon, wenn die Bereitschaft zu massivsten Nachteilen besteht.

Nach den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und aller davor hat Gewalt immer zu Gegengewalt geführt und ist damit der schlechteste Ratgeber. Ethik und konsequenten Humanismus umzusetzen, ist ein geistiger Anspruch, der auch im 21. Jahrhundert noch nicht die Oberhand hat. Bildung und die Erziehung zur humanen Freigeistigkeit sollten sie haben, um das menschliche Aggressionspotenzial auf ein Minimum zu reduzieren und letztlich zu überwinden. Ein Traum…

Hilft das den Afghanen, die um ihr Leben fürchten und Hilfe suchen? Erstmal und sicherlich nicht. Wölfen darf man nicht den freien Zugang zu einer Schafkoppel gewähren. Sie werden über die fliehenden Hirten lachen und ihr Unwesen treiben. Das zuzulassen steht dem vorher Gesagten radikal gegenüber. Die Lösung ist so oder so brutal. Ich sage es konkret: Es ist unterlassene Hilfeleistung, ein ganzes Volk so im Regen stehen zu lassen und zu wissen, dass es vernichtende Blitze treffen wird. Als Pazifist würde ich über meinen Schatten springen und – helfen.…! Meine Gewissensfrage ist damit beantwortet. Das langfristige Ziel immer im Auge…

English

It is called ‚Stone Age Islamism‘, but in reality it is not even that, but pure, seemingly moderate barbarism in the 21st century. Its basic idea is obviously timeless. This is where pacifism reaches its limits. Military is destruction – and military intelligence is a contradiction in terms. My basic opinion and conviction. As a pacifist, I ask myself whether further military presence in Afghanistan could have prevented what the people in the troubled country are now threatened with again under the rule of the Taliban? Accordingly, neither is justifiable. A dilemma. Any exception is like a foot in the door to justify violence. In the wake of the Taliban are then again Al-Qaeda and the so-called Islamic State, and their deluded insanity then leads again to a new ‚war on terror‘. A well-known spiral on the lowest level. The so-called ‚West‘ has failed from Russia’s and China’s point of view. They think their systems are the better ones and laugh up their sleeves. Too many questions remain…

If I see the suffering and also the death as a consequence of the withdrawal of the military presence, then the realization of the ‚abandonment‘ imposes itself. In such a case, the ones who suffer are always those who remain – it is always the population. So it is a failure to help? Help would be possible by deterring military presence? That’s what it looks like. Does this justify ‚military operations‘, the use of which in principle leads to suffering and death? The blaming of the Afghans and their military are bubbles in the air and do not give any cause for relief – not even the confessions of misjudgement of the situation and its consequences.

There will be a Sharia there again and the escalation of violence against the population. The situation is the pacifist’s dilemma…. If he advocates an exception, then that is the said foot in the door of violent systems. If he sticks to his basic conviction, then suffering and death is the sure consequence. For me this is a pure decision of conscience. To let people look into such a black future and to watch how delusion and arrogance do their mischief is really not justifiable. Or does intervention make the whole thing even more incalculable? I’m sure I’m not the only one who lacks in-depth knowledge of the facts. In any case, it will not be pure misjudgement…

What is the Muslim rule: ‚To convince stubborn disbelievers, there is no ground of proof but the sword‘? (The source is no longer known to me, but it fits Sura 9, the Sura of the Sword!).

How do you take the swords out of their hands, who follow the Koran of the 7th century literally, unteachable and resistant to reform. Today it is AK47 and heavier weapons. If they were still swords, then they would have remained faithful and in their idolized time. But they are not, because today weapons of the actual time are used.

Bible (Matthew 26,52): ‚Whoever takes up the sword shall perish by the sword‘. To see this and to internalize it is -like much of the Nazarene’s imagery- far from being seen and internalized. Is this a distance from reality? Not ‚thoroughly reflected‘ it seems so. In the long run – already, if the readiness for most massive disadvantages exists.

After the experiences of the 20th century and all before it, violence has always led to counter-violence and is thus the worst advisor. To implement ethics and consequent humanism is an intellectual demand, which still does not have the upper hand in the 21st century. Education and the education to the humane free spirit should have it, in order to reduce the human aggression potential to a minimum and to overcome it in the long run. A dream…

Does that help the Afghans who fear for their lives and seek help? First of all and certainly not. Wolves must not be allowed free access to a sheep paddock. They will laugh at the fleeing shepherds and go about their business. Allowing this is radically opposed to what was said before. Either way, the solution is brutal. I say it concretely: it is omission of help to leave a whole people in the rain like that and to know that destructive lightnings will hit them. As a pacifist, I would jump over my shadow and – help….! My question of conscience is thus answered. The long-term goal always in mind…

BlackBerry® BB10-End of life..der Stecker wird gezogen… BlackBerry® BB10-End of life..the plug is pulled….


(English below)

Deutsch

Das aus meiner Sicht und nach meinem Gebrauchsverhalten beste Betriebssystem für Smartphones ist das BB10 von Blackberry®. Warum? Der Schwerpunkt liegt dabei nicht in der Unterhaltung, sondern in der sog. Produktivität. Es ist also die Frage, wofür man so einen Taschencomputer braucht und einsetzt. Und ob es immer das neueste Modell sein muss.

Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten und keine Weltanschauung. Android, IOS, BB10 und andere Betriebssysteme sind eben genau das und kein Bewertungs- und Einschätzungskriterium für oder gegen eine|n Nutzer|in. Der entscheidende Unterschied ist der, wofür es gedacht, konstruiert und eingesetzt werden soll. Das ist eigentlich alles.

Bei meiner Nutzung liegt der Schwerpunkt auf Arbeitstauglichkeit – Texte, Tabellen, gute Sortierbarkeit von Notizen und deren Wiederfindbarkeit nach eigener Ordnerstruktur, sehr gute Sprachqualität, der Systemsicherheit und so weiter. Nach dem Durchtesten von IOS und auch Android habe ich schon vor ca. 8 Jahren das Blackberry®-Betriebssystem BB10 für mich favorisiert. Auch wegen der physischen Tastatur fast aller Geräte. Dass da einfach mal der Stecker gezogen wird, war für mich nicht vorstellbar; schließlich handelt es sich -aus meiner Sicht- um das benutzerfreundlichste Smartphone-Betriebssystem. Jetzt scheint es eindeutig zu sein. Der folgende Tweet‘ spricht eine deutliche Sprache:

Screenshot

Am 04.Januar 2022 zieht Blackberry® den Stecker für sein hauseigenes Betriebssystem BB10. Darüber habe ich mehrfach hier geschrieben. Was danach noch funktioniert, bleibt offen. Wenn selbst die Telefonfunktion eingeschränkt sein sollte, dann haben die User, die ihre Geräte teuer bezahlt haben, sehr schöne Briefbeschwerer.

Eigentlich nicht mein Stil, doch ich nenne das eine ausgesprochene ‚Sauerei‘. Ein echter Euphemismus. Ich bin ja nicht der Einzige, der noch einige Geräte in einwandfreiem Zustand nutzt. Es wird sich zeigen, was mit ‚reliably‘ (zuverlässig) gemeint ist… Mit der Firma BlackBerry® habe ich abgeschlossen – mit den BB10- Geräten nicht! Auch mein neues iPhone kann meinem Passport SE nicht das Wasser reichen – für meine Zwecke. Ähnlich wie damals beim Apple-Newton bleiben die Nutzer|innen im Regen stehen… obwohl die Geräte heute und auch weiterhin noch einwandfrei funktionieren – reiner Kommerz… nicht die Nutzer stehen im Focus, sondern knallhart der Profit und die strategisch ausgerichtete Denkstruktur der Entscheider|Manager.

English

The best operating system for smartphones from my point of view and according to my usage behavior is Blackberry®’s BB10. Why? The focus is not on entertainment, but on so-called productivity. So the question is what you need and use such a pocket computer for. And whether it always has to be the latest model.

An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data, not a worldview. Android, IOS, BB10 and other operating systems are just that and not an evaluation and assessment criterion for or against a|user|. The crucial difference is what it is meant, designed and used for. That is actually everything.

In my use, the focus is on workability – texts, tables, good sortability of notes and their retrievability according to own folder structure, very good voice quality, the system security and so on. After testing through IOS and also Android, I already favored the Blackberry® operating system BB10 for me about 8 years ago. Also because of the physical keyboard. It was inconceivable to me that the plug would simply be pulled; after all, it is -from my point of view- the most user-friendly smartphone operating system. Now it seems to be clear. The following tweet speaks a clear language:

Picture see above.

On January 04, 2022, Blackberry® will pull the plug on its in-house operating system BB10. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, then the users who have paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

BlackBerry® will pull the plug on its in-house operating system BB10 on January 4, 2022. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, the users who paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

Not really my style, but I call that pronounced ‚mess‘. A real euphemism. I am not the only one who still uses some devices in perfect condition. It remains to be seen what is meant by ‚reliable’… I’m done with the BlackBerry® company – but not with the BB10 devices! Even my new iPhone can’t hold a candle to my Passport SE – for my purposes. Similar to the Apple Newton back in the day, users|are left out in the cold… even though the devices work flawlessly today and will continue to do so – pure commerce… The focus is not on the users, but on profit and the strategically oriented thought structure of decisionmakers|managers.