Messenger Detox…


(English below)

Deutsch

Dass die ‚Datenkraken‘ Meta, Google usw. mit ihren kostenlosen apps persönliche Daten nicht nur speichern, sondern diese ihre zentralen Geschäftsmodelle (Werbeeinnahmen mit Milliardengewinnen) sind, ist allgemein bekannt. Konkret bedeutet das, dass die durch vernebeltes Taktieren ihre Konsumenten prinzipiell ‚hinter die Fichte führen‘, indem ihre apps wie Köder wirken, die kaum jemand durchschaut – auch ich nicht. Allerdings bedarf es keines Detailwissens, um zumindest die Überschrift des Ganzen zu begreifen und zu verinnerlichen Die Gewöhnung an WhatsApp, Facebook, Instagram, Suchmaschinen usw. funktioniert mehr oder weniger schleichend, bis eine versucht objektive Selbstanalyse zeigt, dass man sich bereits in einem Kokon befindet und der Ausgang nicht mehr direkt erkennbar erscheint oder sogar schon ist. Das Argument des digitalen Zeitgeistes ändert daran nichts und klammert die negativen Mentalfolgen aus. Die allerdings sind zunehmend anerkannt – auch von Krankenkassen.

So habe ich erkannt, dass ich zunehmend auf das Smartphone schaue und Messenger checke. Das ist noch keine Abhängigkeit aber immerhin nach meinem Empfinden zu oft. Wie bekommt man das in den Griff? Vor längerer Zeit las ich Diverses über ‚Digital Detox‘ und befand seinerzeit, dass das für mich nicht nötig sei. Also reduzierte ich immerhin die Zeit mit dem Phone und stellte fest, dass die Gewöhnung doch schon weiter fortgeschritten war, als ich dachte. Muss ich ständig erreichbar sein? Muss ich ständig die Messenger checken? Wie wär es denn, wenn ich z.B. eine Woche vollständig darauf verzichte? Nun – seit heute (08.06.2022) verzichte ich tatsächlich erstmal für eine Woche auf WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema usw. und bin ’nur‘ noch per Telefon, SMS und email erreichbar. Immerhin. Mobil nutze ich mein geliebtes BlackBerry Passport SE ohne aktive Messenger und nur mit den genannten Grundfunktionen.

In einer Woche werde ich hier schreiben, ob das geklappt hat und welche Erfahrung das hinterlassen hat. Das ist mein ‚Messenger Detox‘.

English

It is common knowledge that the ‚data octopuses‘ Meta, Google, etc. not only store personal data with their free apps, but that these are their central business model for advertising revenue with profits in the billions. In concrete terms, this means that they are basically ‚leading their consumers astray‘ through obfuscated tactics, in that their apps act like bait that hardly anyone sees through – not even me. However, it doesn’t take detailed knowledge to at least grasp and internalize the headline of the whole thing The habituation to WhatsApp, Facebook, Instagram, search engines, etc. works more or less insidiously until an attempted objective self-analysis shows that one is already in a cocoon and the exit no longer seems directly recognizable or even already is. The argument of the digital zeitgeist does not change this and excludes the negative mental consequences. These, however, are increasingly recognized – also by health insurance companies.

So I realized that I increasingly look at my smartphone and check Messenger. That’s not yet an addiction, but it’s still too often in my opinion. How do you get a grip on this? A long time ago I read various things about ‚Digital Detox‘ and decided at the time that this was not necessary for me. So I reduced the amount of time I spent with my phone and realized that I had become more accustomed to it than I thought. Do I have to be available all the time? Do I have to check messenger all the time? How about if I do without it completely for a week, for example? Well – since today (08.06.2022) I actually do without WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema, etc. for a week and am ‚only‘ available by phone, SMS and email. After all. Mobile I use my beloved BlackBerry Passport SE without active messenger and only with the basic functions mentioned.

In a week I will write here if that worked and what experience it left. This is my ‚Messenger Detox‘.

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