Ein Zuviel ist ein Zuwenig für das Ich… Too much is too little for the ego….


(English below)

Deutsch

Dass ‚Messenger Detox‘ schon nach drei Tagen derart intrikat, also komplex und mental kompliziert sein kann, war mir nicht bewusst oder klar, als ich damit begann. Gemeint ist weniger die innere Bereitschaft dazu, sondern der Reiz und der Drang zum Bekannten, Vertrauten – der allseitigen Information und dieser eigentlich unsinnigen Gewissheit, sich in ständiger Gemeinschaft zu wähnen. Empfindungen, die alltäglich unterschwellig wahrgenommen wurden und nun ihren wahren Einfluss erkennen lassen. Andererseits ist dieses schon unterbewusste ‚Nachschauen‘ in Messenger mit einem automatisierten Griff zum Smartphone schon derart verinnerlicht, dass das Bewusstsein Mühe hat, die Situation zu bestimmen und den Vorgang zu unterbinden. Trotz der eigenen Einschätzung, kein ‚Power-User‘ oder bereits abhängig zu sein. Eigendiagnose: Ich bin es nicht.

Wer, wie ich, eine Smartwatch mit eSim trägt, sollte die Mitteilungen deaktivieren und nur die notwengigsten Komplikationen (z.B. wie in meinem Fall die Gesundheitsfunktionen) aktiv lassen. Nun checke ich weder regelmäßig,. noch nur zweimal am Tag meine Messenger – nein …. überhaupt nicht und vermisse das schon gar nicht mehr. Das Gefühl, dass etwas im Tagesablauf fehlt, ist schon noch da, wird aber bewusst als Vorteil empfunden und das Telefon ist ein solches und ein PDA (Personal digital assistent).

Es ist wie in allen Fällen: Die Erkenntnis, dass ein Zuviel ein Zuwenig für das Ich ist.

English

That ‚Messenger Detox‘ can be so intricate, i.e. complex and mentally complicated after only three days, was not something I was aware of or clear about when I started it. What is meant is not so much the inner readiness for it, but the attraction and the urge to the known, the familiar – the all-round information and this actually nonsensical certainty of imagining oneself in constant community. Sensations that were perceived subliminally in everyday life and now reveal their true influence. On the other hand, this already subconscious ‚looking up‘ in Messenger with an automated reach for the smartphone is already so internalized that the conscious mind has trouble determining the situation and stopping the process. Despite one’s own assessment of not being a ‚power user‘ or already addicted. Self-diagnosis: I am not.

If you wear a smartwatch with eSim, like I do, you should deactivate the notifications and only leave the most necessary complications (e.g., the health functions in my case) active. Now I don’t check my messengers regularly,. nor just twice a day – no …. at all and don’t even miss it anymore. The feeling that something is missing in the daily routine is already there, but is consciously perceived as an advantage and the phone is such and PDA (personal digital assistant).

It is like in all cases: The realization that too much is too little for the ego.

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