Recht auf Reparatur… Right to repair… (d/e)


Deutsch

Bereits 2014 postete ich hier das ‚Reperaturmanifest‘ von iFixit und 2015 den Teil2 davon. (Siehe unten).

Es geht um das prinzipielle Recht auf Reparatur. Denn : Wenn etwas kaputt geht, dann soll der moderne Mensch etwas Neues und Aktuelles kaufen. Warum das auch anders geht, erklärt das Manifest hinreichend. Nach wie vor gilt die Aussage : „Wir haben noch keinen Ersatzplaneten.“

Europa soll bis 2050 ein klimaneutraler Kontinent werden. Eine verbesserte Haltbarkeit von Produkten und ein Recht auf Reparatur zur Erhöhung der Lebensdauer von Geräten sollen nun von der EU gefördert werden. Hinzu kommen die unnötige Vernichtung von Produkten nach Retouren, das Verbot nichtaufladbarer Batterien, einheitliche Ladekabel, Rücknahme- und Wiederkaufssystem für Handys, Tablets und Ladekabel usw..

So ein Plan ist im Sinne der Nachhaltigkeit und damit dieses geschundenen Planeten – im Zeitalter des sogenannten Anthropozän.

Die Maßnahmen zur Vermeidung von Müll sind eine Stufe auf der Treppe zum Erreichen der Klimaziele. So geht es…

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English

Already in 2014 I posted here the ‚Repair Manifesto‘ of iFixit and in 2015 the part 2 of it. (see below).

It is about the principle right to repair. Because : When something breaks, modern man should buy something new and current. The manifesto sufficiently explains why this can be done differently. The statement „We don’t have a replacement planet yet.“ still applies.

Europe should become a climate-neutral continent by 2050. Improved durability of products and a right to repair to increase the life span of appliances are now to be promoted by the EU. In addition, there is the unnecessary destruction of products after returns, the ban on non-rechargeable batteries, uniform charging cables, a return and repurchase system for mobile phones, tablets and charging cables, etc.

Such a plan is in the interests of sustainability and therefore of this battered planet – in the age of the so-called Anthropocene.

The measures to avoid waste are one step on the stairs to achieving the climate goals. So it goes like this…

Translated with http://www.DeepL

Wenn nicht vegan, dann vegetarisch… If not vegan, then vegetarian (de/e)


Deutsch

… beides ohne Fleisch und Innereien, also deutlicher gesagt = ohne Tierleichenteile. Ist das zu hart und zu abstoßend formuliert? Keinesfalls, denn es ist so! Mit dem Eintreten des Todes eines Lebewesens tritt der Verfall, der Verwesungsprozess ein. Dieser wird durch ‚Maßnahmen‘ wie Kühlung verzögert, um eine längere Verwendung als Nahrungsmittel zu erreichen. Teile von ehemals beseelten Lebewesen -sogenannte Nutztiere, Wild oder Fische– mit einem Gesicht, Blutkreislauf, zentralen Nervensystem, Schmerz- Leid- Angst- und Glücksempfinden sind es, die mit allerlei Zutaten aufbereitet werden, um den menschlichen Gaumen zu verwöhnen oder einfach nur den Hunger stillen sollen.

Der Mensch (Kollektivsingular) wird -einschlägig- als das Raubtier schlechthin bezeichnet. Seine blutigen Ernährungsgewohnheiten machen dann also dieser Bezeichnung alle Ehre. Das hat Gründe. Evolution, Tradition, Dominanzgehabe, Aggressionspotenzial usw. sitzen zu tief in seinen -auch genetisch bedingten- Verhaltensweisen. Ein Umdenken ist für das Gros nicht denkbar. Nach dem Motto: ‚Das haben wir schon immer so gemacht‘. Empathie? Fehlanzeige. Unendliches Leid in der Massentierhaltung -> Kollateralschäden im Sinne der Volksernährung. Schlachthäuser -> Ein notwendiges Übel. Wild hinterrücks und mit Vorsatz zu erschießen und Fische auf spitze Haken beißen zu lassen -> Tradition, die die Selbstregulation der Natur einfach ignoriert. Darüber sind schon x-Bücher und Artikel geschrieben worden.-

Es geht auch anders:

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks :

„Kurzum: Wie da über Materie gesprochen und gehandelt wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. –
Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst… 

Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass sie Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, ‚geisteskranke‘ Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem individuell körperlichen Tod (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde.
Was für eine drückende Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach weg brechen!?“

Solches Gedankengut wird für extrem und weltfremd, ja sogar für unverantwortlich gehalten – ist es aber nicht. Christen sollten sich in der Bibel folgende Stellen zur Ernährungsanweisung ihres Gottes ansehen:

„…Genesis 9, 2-3: >Alles, was sich regt und lebt, das sei euere Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist.<
Im selben Buch steht das in krassem Widerspruch zur
Genesis 1, 29-30: > Und Gott sprach (zu den gerade erschaffenen Menschen): Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.<
Na, woran soll sich mensch nun halten?
Welchem Imperativ soll er denn nun folgen?“

Deutlich gegensätzlicher können zwei Vorgaben kaum oder nicht sein! Und solch unterschiedliche Vorgaben kommen dann vom allwissenden, christlichen Gott, der hier eindeutig personifiziert dargestellt wird. Das ist Schriftstellerei in von mir nicht zu wertender Art und Weise.“

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ © iBooks.

Das sind Gegensätze, die sich mir nicht erschließen!

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

… both without meat and offal, so more clearly said = without animal carcass parts. Is that too hard and too repulsive a formulation? Not at all, because it is! With the occurrence of the death of a living being the decay, the process of decay occurs. This process is delayed by ‚measures‘ such as refrigeration in order to achieve a longer use as food. Parts of formerly animated living beings -so-called farm animals, game or fish – with a face, blood circulation, central nervous system, pain, suffering, fear and happiness are processed with all kinds of ingredients to spoil the human palate or simply to satisfy hunger.

The human being (collective singular) is referred to as the predator par excellence. His bloody eating habits do credit to this term. There are reasons for this. Evolution, tradition, dominant behaviour, aggression potential etc. are too deep in his – also genetically determined – behaviour. A rethinking is not conceivable for the most part. According to the motto: ‚We have always done it this way‘. Empathy? Nothing. Infinite suffering in factory farming -> collateral damage in the sense of feeding the people. Slaughterhouses -> A necessary evil. Shooting wild animals from behind with intent and letting fish bite on sharp hooks -> Tradition that simply ignores nature’s self-regulation. x-books and articles have already been written about this.

There are other ways:

Excerpts from: Joachim Rohlfing. „Future X. The Free Choice.“© iBooks :

„In short, the way in which matter is talked about and acted upon, which was previously animated and lived in the sense known to us, is a mockery and degradation of the life of other species into a menu. –
Nutrition that is based on brute force by procuring the necessary products cannot be beneficial to humans. Today, no one can say they knew nothing… 

Understanding and realizing the idea that they are existences of body (Physis) and spirit (Mental) would lead to an end of the retrograde, ‚insane‘ behavior of mankind towards the animal world and the energy gained from this could be directed in a direction that would make speculation about an inquiry into the individual physical death (Christians call it the Last Judgement) irrelevant.
What an oppressive uncertainty, what kind of burden would simply break away!

Such thoughts we thought were extreme and unworldly, even irresponsible – but they are not. Christians should take a look at the following passages in the Bible concerning the dietary instruction of their God:

„…Genesis 9, 2-3: >Everything that moves and lives, that is your food; like the green herb I have given it all to you. But eat not the flesh with his blood in which his life is.
In the same book that is in stark contradiction to 
Genesis 1, 29-30: > And God said (to the newly created humans): Behold, I have given you every plant that bears seed in all the earth, and every tree with fruit that bears seed for your food. But to every beast of the earth, and to every fowl of the air, and to every creeping thing that creepeth upon the earth, I have given every green herb for your food.<
So what is it that a man should eat?
What imperative shall he now follow?“

Two specifications could hardly or could not be more contradictory! And such different specifications then come from the omniscient, Christian God, who is here clearly personified. This is writing in a way I cannot evaluate.“

These are opposites that I cannot understand!

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind).

Rousseau: „Man is free in his actions and as such a free being is animated by an immaterial substance.

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

 

Prozess gegen Assange… Trial against Assange… (d/e)


Deutsch

Am 06. Februar 2020 schrieb ich: „Free Assange“.

Heute begann der Prozess gegen den Gründer der Internet-Plattform Wikileaks, Julian Assange, in London. Der Hauptvorwurf ist Vergewaltigung. Die öffentliche Wahrnehmung ist so gesteuert, dass seine Persönlichkeit so dargestellt wird: Vergewaltiger, Hacker, Spion, Narzisst, Gründer einer Terrororganisation, dem bei Verurteilung in allen Anklagepunkten 175 Jahre Haft nach Auslieferung in die USA drohen. Der heutige US-Außenminister und Ex-CIA-Chef Mike Pompeo stuft Wikileaks als Terrororganisation ein.

Handelt es sich dabei um eine Umkehr und Ablenkung von den Kriegsverbrechen der USA, wie Wikileaks sie mit dem Video aus einer Straße in Bagdad ins Netz stellte, wo ein US-Kampfhubschrauber gezielt Menschen tötet und die Besatzung sich noch darüber amüsiert. Das waren und sind keine schönen Bilder für die Öffentlichkeit. Also sollen sie geheim bleiben. Exakt zu solchen Geheimhaltungen Zugang zu finden und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, ist eine Bedrohung der politischen Eliten. Dann dreht man von dort den Spieß eben um, startet eine Kampagne gegen solche Verräter -oder auch gerne Spione oder Whistleblower genannt- und hält sie ohne Anklage jahrelang in Isolation. Egal wo und wie. Bei solchen Methoden können sich die USA, die Türkei und sicherlich viele weitere Staaten die Hände geben. Richtig –  so funktioniert Folter.

Ob man Julian Assange nun mag oder nicht, sollte im Hintergrund des Bildes sein, das man von diesem Menschen hat. Im Vordergrund sollte nicht die Person mit ihren möglichen Macken und Folgen des Psychoterrors gegen ihn stehen, nein – man sollte ihn Aufklärer und Vertreter der Pressefreiheit und Anti-Geheimhaltung nennen. Der Schwerpunkt liegt tatsächlich darauf, dass Kriegsverbrechen öffentlich angezeigt werden und nicht vertuscht und unter Verschluss gehalten werden.

Darauf sollte sich die öffentliche Wahrnehmung konzentrieren und nicht darauf, ob er Skateboard in der ecuadorianischen Botschaft fährt oder sonst was.

Es ist schlichtweg eine Sauerei, dass ein Aufklärer in der öffentlichen Wahrnehmung Täter wird und die Täter sich zu Opfern stilisieren.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

On February 6, 2020, I wrote „Free Assange“.

Today the trial against the founder of the internet platform Wikileaks, Julian Assange, began in London. The main accusation is rape. The public perception is controlled in such a way that his personality is portrayed in this way: rapist, hacker, spy, narcissist, founder of a terrorist organisation, who, if convicted on all counts, faces 175 years imprisonment after extradition to the USA. The current US Secretary of State and ex-CIA chief Mike Pompeo classifies Wikileaks as a terrorist organization.

Is it a reversal and distraction from the war crimes of the USA, as Wikileaks put it on the net with the video from a street in Baghdad, where a US combat helicopter is killing people in a targeted manner and the crew is still amused about it. These were and are not nice pictures for the public. So they should be kept secret. Finding access to such secrets and making them available to the public is a threat to the political elites. Then one turns the tables from there and starts a campaign against such traitors – or also often called spies or whistleblowers – and keeps them in isolation for years without being charged. No matter where and how. With such methods the USA, Turkey and certainly many other states can shake hands. Correct – that’s how torture works.

Whether you like Julian Assange or not should be in the background of the picture you have of this person. In the foreground should not be the person with his possible quirks and consequences of the psychological terror against him, no – one should call him an enlightener and representative of the freedom of the press and anti-secrecy. The emphasis is indeed on ensuring that war crimes are publicly reported and not covered up and kept under wraps.

That is what public perception should focus on and not on whether he is skateboarding in the Ecuadorian embassy or whatever.

It is simply a mess that an Enlightenment philosopher becomes a perpetrator in the public perception and the perpetrators stylize themselves as victims.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

2006… Der Bär war los… 2006… The bear was loose… (de/e)


Deutsch

Warum in der Vergangenheit wühlen? Zu ändern ist daran doch sowieso nichts mehr? Das ist dann richtig, wenn sich tatsächlich etwas geändert hat und Lehren daraus gezogen wurden – in den Denk- und Verhaltensweisen sowohl gesellschaftlich, als auch individuell. Wenn nicht erkennbar, dann sollte/muss Vergangenes (aber nicht Vergessenes) wach gehalten werden. Das gilt nicht nur für die folgende Darstellung, sondern allgemein und mit Nachdruck.

Vor 14 Jahren streifte ein Braunbär durch den südlichen Teil dieser Republik und versetzte die Menschen und ihre Mandatsträger in Aufregung. Das ist eine singuläre Analogie zur pluralen ‚Rückkehr der Wölfe‘ heute. Zum Ausgang des ‚Problems Bär‘ schrieb ich einen Leserbrief, den ich hier -auf Wunsch- noch einmal poste:

 

Betr.: Morddrohungen nach Brunos Tod, Bericht im MT (Mindener Tageblatt) vom 27. Juni 2006

Leserbrief  „Angeordneter Tiermord“ im MT vom 29.06.06

Was ist passiert? Ein Bär verirrt sich nach Deutschland, reißt Schafe und Hühner und verbreitet „Angst und Schrecken“. Für ihn, den Bären, ist das seine Existenz, sofern er – auf Distanz zum Menschen – wild leben darf. Es besteht sicherlich kein Zweifel, dass er sich in der direkten Konfrontation mit Menschen seiner Natur entsprechend eben auch genauso verhalten würde – trotz seiner natürlichen Scheu vor der Spezies Mensch dem Selbsterhaltungstrieb folgend. Wo und was war die Lösung im Sinne der Bevölkerung? Alle ausgeschöpften Möglichkeiten von und mit Experten und Spezialisten scheiterten angeblich. Wirklich?

Das blamable „Bär-und- Mensch-Spiel“ schien verloren zu gehen. Der Bär, ein frei laufendes Raubtier, war immer noch los und führte alle an der Nase herum. Also – macht man es wie im Märchen: der „Meuchler“ muss her! Der macht sowas mit seiner Knarre und ohne mit der Wimper zu zucken. Zum Wohle der Allgemeinheit, was sonst? Solch schwammige Argumentation reicht einschlägig bekannt aus, um eine „Meuchlerseele“ zu euphorisieren. Da nach meiner Einschätzung Tiermord allgemein dem Menschenmord gleichzusetzen ist, handelt es sich auch bei dem „Entseelen“ dieses Tieres um vorsätzlichen, von Amts wegen angeordneten Mord als „Lösung“ zur Demonstration entsprechender Handlungsfähigkeit.

Nun kann es auf diesem Planeten „wesenhaft“ kaum noch einen denkfähigen Menschen geben, der an der „hochintelligenten“ Handlungsweise von Volksvertretern zweifelt.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

Why digging in the past? There’s nothing you can do about it now anyway? This is true when something has actually changed and lessons have been learned – in thought and behaviour, both socially and individually. If not recognizable, then the past (but not forgotten) should/must be kept awake. This applies not only to the following description, but in general and with emphasis.

14 years ago, a brown bear roamed the southern part of this republic and caused a stir among the people and their elected officials. This is a unique analogy to the plural ‚return of the wolves‘ today. I wrote a letter to the editor about the outcome of the ‚Problem Bear‘, which I am posting here again – if I wish:

Subject: Death threats after Bruno’s death, report in the MT (Mindener Tageblatt) of June 27th, 2006

Letter to the editor „Ordered animal murder“ in the MT of 29.06.06

What happened? A bear strays to Germany, tears sheep and chickens and spreads „fear and terror“. For him, the bear, this is his existence, as long as he is allowed to live wild – at a distance to humans. There is certainly no doubt that in direct confrontation with humans, he would behave in exactly the same way in accordance with his nature – following the instinct of self-preservation despite his natural shyness towards the human species. Where and what was the solution for the population? All exhausted possibilities by and with experts and specialists supposedly failed. Really?

The disgraceful „bear and human game“ seemed to be lost. The bear, a free-running predator, was still on the loose, leading everyone by the nose. So – do it like in a fairy tale: the „assassin“ has to be found! He does this with his gun and without batting an eyelid. For the good of the community, what else? Such woolly argumentation is enough to euphorize an „assassin soul“. Since, in my estimation, animal murder is generally to be equated with human murder, the „de-soul“ of this animal is also deliberate murder ordered ex officio as a „solution“ to demonstrate the corresponding capacity to act.

Now there can hardly be any „essentially“ capable person on this planet who doubts the „highly intelligent“ way of acting of representatives of the people.

Kant:  ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own intellect).

Rousseau:  Man is free in his actions and as such a free being is animated by an immaterial substance.

 

 

Nichts anderes zählt…Nothing else matters… (d/e)


Nichts anderes zählt… Nothing else matters…

Deutsch

Vor 100 Jahren und so heute immer noch. Die Protagonisten haben sich geändert – das, worum es geht, hat sich inhaltlich nicht geändert. Der ‚Wahre Jakob‘ nahm sich vor über 100 Jahren die Vereinigten Staaten vor; wie pluralistisch und globalisiert dieser Planet doch geworden ist. –

Länder und Gebiete der Inhumanität und Ignoranz werden ‚Krisengebiete‘ genannt, als wären sie einfach nur Sachen, die in der Folge der Empathie nicht bedürfen. Staatsinteressen dominieren. Kollateralschäden werden bedauert aber einkalkuliert. Die Dominanz des Stofflichen – der Turbokapitalismus unter dem Mantel der Verdrängung. Wie ein ‚Goldenes Kalb‘ als moderne Ideologie und verschleierte Ersatzreligion. Dabei zeigt die Geschichte knallhart, was Religionen und Ideologien in der Menschheitsgeschichte angerichtet haben. Das Blendwerk der Macht und der jeweiligen Ideologie führen in Sackgassen, die für endlose Highways gehalten werden.

Solche Krisenherde passen da ins Bild. Sie fördern die Nachfrage nach Rüstungsgütern und natürlich nach Erhöhung der Rüstungsausgaben im Staatsetat. Das hat Priorität, die doch jeder ‚Arme‘ verstehen sollte, denn es geht ja schließlich auch um seine ‚Sicherheit‘. Das ist deutlich formuliert -> Menschenverachtung.

Wenn ich jetzt hier weiter schreibe, greife ich zwischen die Tasten und verheddere mich in Details, die allgemein bekannt sind und der Wiederholung nicht bedürfen. Oder? Kann sowas nicht oft genug gesagt werden? Es wird nichts oder nicht viel bewirken, doch es steht im Raum und für ein ‚Nichtmitläufertum‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

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English

A hundred years ago and so still today. The protagonists have changed – what it is all about has not changed in terms of content. The ‚True Jacob‘ took the United States over 100 years ago; how pluralistic and globalised this planet has become. –

Countries and areas of inhumanity and ignorance are called ‚crisis areas‘ as if they were simply things that do not require empathy as a consequence. State interests dominate. Collateral damage is regretted but taken into account. The dominance of the material – turbo-capitalism under the cloak of repression. Like a ‚golden calf‘ as modern ideology and veiled substitute religion. History shows in a hard-hitting way what religions and ideologies have done in human history. The illusion of power and the respective ideology lead to dead ends that are considered endless highways.

Such trouble spots fit into the picture. They promote the demand for armaments and, of course, an increase in arms expenditure in the state budget. This is a priority that every ‚poor‘ person should understand, because after all, it is also a question of their ’security‘. This is clearly formulated -> contempt for mankind.

As I continue to write here, I reach between the keys and get tangled up in details that are generally known and need not be repeated. Do I? Can’t this be said often enough? It will have little or no effect, but it is in the room and stands for ’not following‘.

Kant: ‚Sapere aude! (Have the courage to use your own intellect).

Rousseau: „Man is free in his actions, and as such a free being he is animated by an immaterial substance.

 

Noch Arroganz oder schon Isolation? – Still arrogance or already isolation? –


Deutsch

Wir schreiben das Jahr 2020. Die Gattung Homo sapiens besteht primär aus weiblichen und männlichen Exemplaren – die sich darin genetisch minimal unterscheiden. Die männlichen Exemplare definieren sich als dominant und fühlen sich darin religiös bestätigt. Die Bibel spricht von ‚Mensch und Gehilfin‘. Frauen sind demnach ‚Menschen 2.Klasse‘ – von ganz oben abgesegnet. Widerspruch war und ist zumindest nicht erwünscht. Ein klarer Euphemismus.

Nun sollte davon ausgegangen werden, dass sich das religöse Gebaren im Zuge der Emanzipation zumindest lockert, oder gar anpasst. Mehr oder weniger weit gefehlt. Mehr… weil nun der aktelle Papst eine klare Linie gezogen hat = Frauen in der katholischen Kirche sind und bleiben für das Priesteramt oder andere Würdenämter außen vor. Den Zölibat aufzuweichen (verheiratete Priester) oder abzuschaffen, ist nicht im Ansatz angedacht. Der Papst zeigt ‚klare Kante‘. Ob er das wirklich glaubt oder opportun angeht, lässt sich außenstehend nicht einschätzen.

Solche Regeln und Praktiken sind nicht Gottes- sondern Menschenwerk. Eine andere Sichtweise ist mir nicht vermittelbar. Die Frage bleibt, wie lange selbstgefällige Blender in bunten Ganzjahreskostümen noch ihre suggerierte Göttesnähe den Gläubigen regelrecht verkaufen können? Das sie, die Kirchenmänner, tief an ihrem Glauben an das Nichtwissen festhalten, bestimmt die Sichtweise derer, die ihre Dogmen so hinnehmen, wie sie ihnen dargeboten werden. 

Der Zölibat als Zugangsbeschränkung zum Priesteramt ist z.B. nicht mit dem Artikel 1 unseres Grundgesetzes vereinbar: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Oder dem Leitfaden schon der französischen Revolution im 18. Jahrhundert: „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“. Bei der Brüderlichkeit mache ich Abstriche. Ein Zwangssingle kann nicht davon sprechen, eine freie Entscheidung getroffen zu haben. Gleichheit im Vergleich zu einem Ehemann oder mit einem anderen Menschen Zusammenlebenden ist es dann auch nicht. Basis ist der ‚Glauben‘. Gemeint ist der Glauben an Gott – eine sicherlich noch personifiziert gedachte Allmachtsperson. Glauben heißt aber auch ’nicht wissen‘- nicht mit den 5 Sinnen Erfahrbares. Da lässt sich nicht einfach behaupten, dass der Gott der Kirche das alles so angeordnet hat. Der Glaube schließt die Frage nach einem Beweis aus, weil da noch etwas Massiveres folgt: Das Spiel mit der Angst, d.h., wer nicht mitspielt, der kommt in eben diese Hölle oder zumindest ins Fegefeuer. Das kann man dann auch ’seelische Grausamkeit‘ oder ‚Psychoterror‘ nennen.

Von einem Menschen ein zölibatäres Leben ohne schlüssige Beweisführung zu verlangen, ist schlichtweg unmenschlich. Das gilt auch für Nonnen und Mönche. ‚Die haben das ja frei gewählt‘, könnte argumentiert werden. Ihre freie Wahl basiert auf vorher vermittelte Spekulationen und Beeinflussungen des Seelenlebens im Sinne eines ‚gottgefälligen Lebens‘. Ist es das denn? Oder sähe ein Schöpfer seine Geschöpfe nicht lieber frei und selbstbestimmt und schon gar nicht sterblich. Dann wäre die Konstruktion ja fehlerhaft und gar nicht vollkommen. 

Öffnen sich die katholische Kirche und andere Religionen nicht und verharren an überlieferten Traditionen, dann werden sie zunehmend ihren Einfluss auf Menschen verlieren und zur Seite gedrängt werden. Ob das, was dann folgt, besser und überzeugender ist, bleibt abzuwarten – was sonst…

Über diesen Themenkreis lässt sich ‚unendlich‘ mehr schreiben – das habe ich in meinem Buch „Futur X – die freie Auswahl“ getan, jedenfalls in der Länge eines etwas dickeren Buches, in dem eine ‚Immaterielle Existenz‘ (Rousseau) angenommen und für eine Tatsache gehalten wird. 

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

It is the year 2020 and the genus Homo sapiens consists primarily of female and male specimens – which are genetically minimally different. The male specimens define themselves as dominant and feel religiously confirmed in this. The Bible speaks of ‚man and helper‘. Women are therefore ‚human beings 2nd class‘ – blessed from the very top. Contradiction was and is at least not desired. A clear euphemism.

Now it should be assumed that religious behavior will at least loosen up or even adapt in the course of emancipation. More or less far from it. More … because now the Actual Pope has drawn a clear line = women in the Catholic Church are and remain excluded for the priesthood or other dignitary offices. Softening up (married priests) or abolishing celibacy is not the first step. The pope shows ‚clear edge‘. Whether he really believes this or approaches it opportunely cannot be assessed from the outside.

Such rules and practices are not the work of God but of man. I cannot get another point of view. The question remains, how long can complacent dazzlers in colorful year-round costumes continue to sell their suggested godliness to the faithful? The fact that they, the churchmen, deeply hold on to their belief in not knowing determines the view of those who accept their dogmas as they are presented to them. 

Celibacy as a restriction on access to the priesthood, for example, is not compatible with Article 1 of our Basic Law: „The dignity of man is inviolable“. Or the guideline already of the French Revolution in the 18th century: „Freedom – Equality – Fraternity“. I have to cut back on fraternity. A forced single cannot speak of having made a free decision. It is not equality in comparison to a husband or a person living together with another person. The basis is ‚faith‘. This means the belief in God – an omnipotent person who is certainly still thought of as personified. But faith also means ’not to know‘ – not to experience with the 5 senses. It cannot simply be claimed that the God of the church has ordered all this. Faith excludes the question of a proof, because something more massive follows: The game of fear, i.e. whoever doesn’t play along will go to this very hell, or at least to purgatory. This can also be called ‚mental cruelty‘ or ‚psycho terror‘.

To demand a celibate life from a person without conclusive proof is simply inhuman. This also applies to nuns and monks. ‚They have chosen it freely‘, could be argued. Their free choice is based on previously mediated speculations and influences on the life of the soul in the sense of a ‚life pleasing to God‘. Is that it? Or would a Creator not rather see his creatures free and self-determined and certainly not mortal? Then the construction would be flawed and not at all perfect. 

If the Catholic Church and other religions do not open up and persist in their traditions, then they will increasingly lose their influence on people and be pushed aside. Whether what follows is better and more convincing remains to be seen – what else?

More can be written about this topic ‚infinitely‘ – I have done so in my book „Future X – Free Choice“, at least in the length of a somewhat thicker book, in which an ‚Intangible Existence‘ (Rousseau) is assumed and taken for a fact. 

Rousseau: „Man is free in his actions and as such free being animated by an immaterial substance.“

 

Free Assange… (d/e)


Deutsch

Julian Assange ist eine umstrittene Person für Viele oder zumindest für Einige. Mit Wikileaks hat er staatliche ‚Vergehen‘ öffentlich gemacht und sich damit einer Art Kodex der Verschleierung und Geheimhaltung staatlicher Organe widersetzt. Es ist die Frage oder das Problem der Zurückhaltung von Informationen, die staatsgewollt nicht in die Öffentlichkeit sollen – auch mit allen Mitteln. Richtig… Verschleierung und Geheimhaltung im Interesse der Machterhaltung, die dann vom Staat als ‚Staatsschutz‘ oder ‚Schutz der Demokratie‘ gerechtfertigt werden und geheimdienstlichen Charakter haben. Sogenannte Whistleblower (jemand, der etwas enttarnt, auffliegen lässt) sind in dem Sinne die Gegenspieler in der Konsequenz und werden als Verräter von Geheimnissen stigmatisiert.

Fragwürdige oder gar nach dem Zivilrecht kriminelle Machenschaften im Schutz der Geheimhaltung werden sicherlich aus ‚gutem‘, also im Kontext aus fragwürdigem Grunde der Öffentlichkeit vorenthalten, indem sie ein ‚Top-Secret‘ angeheftet bekommen. Das an die Öffentlichkeit zu bringen, ist nicht nur gefährlich, sondern kann letztlich lebensgefährlich sein und die entsprechende Person zu einem Rastlosen, ja Flüchtling machen.

Als Mitglied der Menschenrechtsorganisation amnesty international schreibe ich regelmäßig ‚urgent actions‘ (ua’s). Dazu gehörten bislang und auch weiterhin Vorgänge, die international in die oben sehr grob beschriebenen Erscheinungsformen fallen. Im Falle Assange geht es nicht nur um körperliche, sondern zweifellos auch um seelische, psychische Fehlbehandlungen und deren Folgen. Also prinzipiell nicht mit den Menschenrechten vereinbare Einflüsse, die hingenommen oder gar provoziert sind.

Hiermit fordere ich die zuständigen Stellen dazu auf, Julian Assange freizulassen und keiner weiteren Verfolgung, weder physisch noch psychisch, auszusetzen, da mittlerweile sein Gesamtzustand als bedenklich oder gar lebensbedrohend eingestuft wird.

Die Frage bleibt: Für was?  Hier handelt es sich um keinen Kapitalverbrecher, sondern um jemanden, der Vorgänge in die Öffentlichkeit gebracht hat, die sonst unter dem Mantel des verschwiegen Geheimen geblieben wären.

Deshalb:  FREE ASSANGE !

 

English

Julian Assange is a controversial person for many or at least for some. With Wikileaks he has exposed state ‚misdemeanours‘, defying a kind of code of concealment and secrecy of state organs. It is the question or the problem of withholding information that the state does not want to make public – even by any means. Right… Concealment and secrecy in the interests of maintaining power, which are then justified by the state as ’state protection‘ or ‚protection of democracy‘ and are of an intelligence nature. So-called whistleblowers (someone who uncovers something, exposes it) are the opponents in this sense and are stigmatized as traitors of secrets.

Questionable or even under civil law criminal machinations in the protection of secrecy are certainly for ‚good‘, i.e. questionable reasons, withheld from the public by attaching a ‚top secret‘. Making this public is not only dangerous, but can ultimately be life-threatening and turn the person in question into a restless, even refugee.

As a member of the human rights organization Amnesty International I regularly write ‚urgent actions‘ (ua’s). Up to now, these have included and continue to include events which internationally fall into the very roughly described forms described above. In the case of Assange it is not only about physical, but undoubtedly also about mental and psychological abuse and its consequences. In other words, influences that are in principle not compatible with human rights, which are accepted or even provoked.

I hereby call on the competent authorities to release Julian Assange and not to subject him to any further persecution, either physical or psychological, as his overall condition is now considered to be precarious or even life-threatening.

The question remains: For what?  This is not a capital criminal, but someone who has brought events into the public domain that would otherwise have remained under the cloak of secrecy.

Therefore: FREE ASSANGE !

 

Seelenpoker… soul poker… (d/e)


Deutsch

Jagd

„Wenn der Jäger oder die Jägerin Hasen ‚ernten‘ geht, betreibt er/sie Seelenpoker für sich und seine Opfer auf unterstem Niveau, oder wie könnte man Lustmorden mit Freizeitcharakter noch anders nennen? Und genau das ist Herrendenken nach Gutsherrenart längst vergangener Zeiten.
Das fühlt sich dann für einen sensibilisierten, empathischen Menschen an, als sei es eine intelligenzfreie Grauzone des Unwissens, quer durch alle Bildungsschichten mit einer Quasilegitimation der Gesellschaft und ihrer entsprechenden Gesetze. Das Ergebnis dieses Verharrens in diesem mentalen Abstumpfungsprozess ist der gezielte Todesschuss nach der Pirsch mit einer scharf geladenen Waffe öffentlich in Wald und Feld.
Es scheint eine kribbelnde Faszination des Tötens zu sein, bei der Körpersekrete in Bewegung geraten, allerdings bei sensibilisierten Menschen den Reflex des Erfahrungsverzichtes auslösen. –

Hört sich das nicht nach geschichtslastigem Mumpitz und nach unzeitgemäßem Dominanzgehabe aus niederen Beweggründen an? Völlig klar, dass da die Meinungen hyperbolisch auseinandergehen. -“

„Hier herrscht ganz klar die niederfrequente Denkweise: ‘Es wird schon gutgehen, weil das notwendig war und ist. Das ist Poker… Seelenpoker.
Allerdings mit etwas, das in der Folge Alles oder Nichts sein kann. –
Es will sich mir nicht erschließen, dass der Abbau von Aggressionen durch Aggressionen (Aggression=Töten!) erreicht wird, die das finale Ende eines Lebewesens zur Folge hat. Das ist also kein schlüssiges Argument zur Rechtfertigung sowohl der Jagd als auch der Schlachtung von (Nutz- oder Wild-) Tieren zur Nahrungsbeschaffung.“

Auszüge aus: Joachim Rohlfing  „Futur X. Die freie Auswahl.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

Hunting

„When the hunter ‚harvests‘ hares, he/she plays soul poker for him/herself and his/her victims at the lowest level, or what else could be called recreational sex murder? And this is exactly what lordly thinking in the manner of a lord of the manor of times long past is.
For a sensitized, empathetic person, this then feels as if it were an intelligence-free grey area of ignorance, across all educational levels with a quasi-legitimation of society and its corresponding laws. The result of this persistence in this mental blunting process is the targeted fatal shot after stalking with a sharply loaded weapon publicly in woods and fields.
It seems to be a tingling fascination of killing, in which bodily secretions are set in motion, but which triggers the reflex of the renunciation of experience in sensitized people. -“

„Doesn’t that sound like history-laden nonsense and untimely domination for base motives? It’s quite clear that opinions differ hyperbolically. -“

„The low-frequency thinking clearly prevails here: ‚It will be all right, because it was and is necessary. This is poker… soul poker.
But with something that can be all or nothing in the end. –
It does not want to be revealed to me that the reduction of aggression is achieved by aggression (aggression=killing!), which results in the final end of a living being. So this is not a conclusive argument for justifying both the hunting and the slaughter of (farm or wild) animals for food.

Excerpts from: Joachim Rohlfing  „Future X. The free choice.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Sinnhaftigkeit… Meaningfulness…


Deutsch

Hier noch einige Auszüge aus meinem Buch „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„Menschen sind tatsächlich der Meinung und verhalten sich auch danach, dass ihr Gehabe richtig und -wie auch immer- abgesegnet ist. Für diese Aussage ist ein Konjunktiv nicht angesagt, weil da für sie eine Art ‘lockerer Imperativ‘ zu gelten scheint.
Kurzum: Wie da über Materie gesprochen und gehandelt wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. –
Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst… -“

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„Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass Tiere Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental, NStk) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, ‚geisteskranke‘ Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem individuell körperlichen Tod (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde.
Was für eine drückende Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach wegbrechen!?“

———————–

„Ein solcher Gedankengang lässt sich in alle möglichen Lebensbereiche übertragen.
Ist dem hier lesenden Menschen bei der kurzen Beschreibung dieser -leider noch- theoretischen Vorstellungen zwischenzeilig etwas aufgefallen?
Diese funktionieren auch ohne Bezug auf irgendeine Religion! “

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X –  Die freie Auswahl.“©

English

Here are some excerpts from my book „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„People actually believe and act according to the fact that their behavior is correct and -whatever- is blessed. For this statement a subjunctive is not appropriate, because a kind of ‚loose imperative‘ seems to apply to them.
In short: The way in which matter is spoken and acted upon, which was previously animated and lived in the sense we know, is a mockery and degradation of the life of other species into a menu. –
Nutrition that is based on brute force by procuring the necessary products cannot be beneficial to humans. Today nobody can say they didn’t know…

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„Understanding and realizing the idea that animals are existences of body (Physis) and spirit (Mental, NStk) would lead to an end of the retrograde, ‚insane‘ behavior of mankind towards the animal world and the energy gained from this could be directed in a direction that would make speculation about a questioning after the individual physical death (Christians call it the Last Judgement) irrelevant.
What an oppressive uncertainty, what kind of burden would simply break away!

———————–

„Such a train of thought can be transferred to all possible areas of life.
Has the person reading here noticed anything in between in the brief description of these – sadly still theoretical – ideas?
These ideas also work without reference to any religion! “

Extracts from: Joachim Rohlfing  „Future X –  The free choice.“©

 

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche zur Tierethik… The hierarchical special position of humans – own sayings on animal ethics…


Deutsch

Noch im Anthropozän (Zeitalter/Epoche des Menschen) verhält sich der Mensch (Kollektivsingular) der Fauna gegenüber wie ein Raubtier. Trotz der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Forschung, dass Tiere ein zentrales Nervensystem, einen Blutkreislauf, ein Gesicht, Angst, Schmerzen und Freude empfinden wie Menschen. Abgesehen von den jagenden Menschen haben die meisten Menschen heute keinen Erlebensbezug mehr dazu, wie ihre Fleischwaren ‚gewonnen‘ werden.

Im Folgenden sind meine eigenen Gedanken und die daraus entstandenen Sprüche zu lesen, die mit großer Sicherheit für Manche(n) verwirrend sind. Seit 34 Jahren lebe ich fleischlos und kann mir heute einen Fleischkonsum  nicht mehr vorstellen.

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche (Metapher) zur Tierethik…

Menschen genießen Fleisch in `Sterne-Hotels´ – Tiere genießen die Momente menschlicher Zuneigung

Tiere sind in unserer Gesellschaft eine`zuliefernde´Randgruppe, doch eine funktionierende Demokratie zeichnet sich durch die Toleranz von Randgruppen aus

In jeder Fleischmahlzeit manifestiert sich die Grabeskälte liebevoll zubereiteter Tierkadaver

Wenn Gott beim Jüngsten Gericht einem Tier im Urteil die Entscheidung überläßt, dann Gnade uns Gott

Den Rindern Tiermehl als Nahrung zu geben ist das Gleiche wie Menschen die Asche aus Krematorien als Soßenbinder unterzujubeln

Schlachthäuser sind eine real existierende Gotteslästerung

Das 21-ste Jahrhundert braucht keine blutigen Steaks, keine temporär verwesungsverzögernde Eingriffe zur Erhaltung genießbarer Tierleichenteile –  es braucht die Erkenntnis, seine Mahlzeiten nicht von ‚Auftragskillern‘ (?) vorbereiten zu lassen

Mit jedem Schlachten eines Tieres reduziert sich die Hoffnung auf Erlösung

Wer ein Tier töten kann, der kann auch einen Menschen töten

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Elitesoldaten Vegetarier sind

So lange das Fleisch toter Tiere ein Nahrungsmittel für Menschen ist, gibt es keinen realen Frieden auf diesem Planeten

Wenn Schweine oder Schafe dumm sind, dann sind ihre`Fleischgenießer‘ die Steigerung

Der Holocaust ist nicht mit der Entnazifizierung abgeschlossen, er endet mit dem Abriss des letzten Schlachthauses

Tiere denken in ihren Instinkten

Ein Ei ist ein potentielles Küken

Der Mensch bezahlt für Wurst und Fleisch – das Tier mit seinem Leben

Gegen die Vivisektion ist das Schächten ein `kurzer Prozeß´

Die Todesangst geschlachteter Tiere wird mit jeder Muskelfaser verinnerlicht

Was sind das für Tierschützer, die nach einer Demo für den Tierschutz zum Beispiel einen Fleischburger essen ?

Kaum jemand denkt an die Tiere – nicht mal beim Essen

Schächten ist die Perversion des Tierschutzes

Wenn du glaubst intelligenter zu sein als ein Tier – dann versuch einmal wie ein Tier zu ‚denken‘

Allah fragt Gott : „Wer bist du eigentlich ?“  Gott antwortet : „Dein Spiegelbild !“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

The hierarchical special position of humans – own sayings (metapher) on animal ethics…

Even in the Anthropocene (age/period of man) man (collective singular) behaves towards the fauna like a predator. Despite the scientific findings through research that animals have a central nervous system, a blood circulation, a face, fear, pain and joy, animals feel the same as humans. Apart from hunting people, most people today have no experience of how their meat products are ‚obtained‘.

In the following you can read my own thoughts and the resulting sayings, which are almost certainly confusing for some people. For 34 years I have been living without meat and today I cannot imagine consuming meat any more.

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People enjoy meat in ’star hotels‘ – animals enjoy moments of human affection

Animals are a ‚marginalised‘ group in our society, but a functioning democracy is characterised by the tolerance of marginalised groups

In every meat meal the cold of lovingly prepared animal carcasses manifests itself

If God leaves the decision to an animal in judgment at the Last Judgment, then God’s grace is

Giving the cattle meat-and-bone meal as food is the same as giving the ashes from crematoria as a sauce thickener

Slaughterhouses are a real blasphemy

The 21st century does not need bloody steaks, no temporary decay-retarding interventions to preserve edible animal carcass parts – it needs the knowledge not to have its meals prepared by ‚contract killers

With each slaughter of an animal the hope of salvation is reduced

Whoever can kill an animal can also kill a human

I can’t imagine elite soldiers being vegetarians

As long as the meat of dead animals is food for humans, there is no real peace on this planet

After eating meat you need a cross with the inscription of the date of birth and death of the corporate supplier – but by whom ?

If pigs or sheep are stupid, then their ‚meat eaters‘ are the increase

The Holocaust is not finished with denazification, it ends with the demolition of the last slaughterhouse

Animals think in their instincts

An egg is a potential chick

Man pays for sausage and meat – the animal with his life

Against vivisection, mantling is a ’short process

The mortal fear of slaughtered animals is internalised with every muscle fibre

What kind of animal rights activists are those who eat a meat burger for example after a demonstration for animal welfare?

Hardly anyone thinks about the animals – not even when eating

Slaughter is the perversion of animal welfare

If you think you are more intelligent than an animal – then try to ‚think‘ like an animal

Allah asks God, „Who are you?“ – God replies, „Your reflection!“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).