Digilog…


(English below)

Deutsch

Digilog ist eine eigene Wortkreation (in diesem Zusammenhang noch nicht anderswo wahrgenommen). Eine Kombination aus ‚Digital‘ und ‚Analog‘. Was soll das? Nun… Für mich ursächlich war und ist die Frage, ob es noch zeitgemäß ist, einen Ringplaner mit Füller oder sonstigem Stift zur Termin- und Aufgabenplanung zu nutzen.

mein Ringplaner

Es ist doch so einfach und gegenüber einem analogen Ringplaner, einen unschlagbaren, digitalen Planer zu nutzen. Zweifellos. Doch… digital bedarf Strom und… schon geht es los : Akku leer – Hard- und/oder Softwareversagen – Hacker – wo landen meine Daten, Satelliten fallen aus und so weiter, und so weiter.

Immerhin bin dabei voll auf dem Sattel des Zeitgeistes. Eine Smartwatch macht das Ganze noch leichter. Da brauche ich ja nur noch den Arm heben und nicht nur Uhrzeit, Datum und Stoppuhr sind im Sichtfeld, nein – hinzu noch Puls, Blutsauerstoff, EKG, Kalender, Schritte, Temperatur und mehr. Die Informationsflut erscheint unschlagbar und suggeriert sowas wie ‚Fürsorge‘ und ‚wir kümmern uns um dich‘. . und … ‚bleib schön bei uns, wenn du ein neues Gerät brauchst‘ Da fühlt man sich doch so umsorgt. Alle wollen nur mein Bestes… Eine Definitionsfrage.

Meine Watch Ultra

Auf all das dieser schönen, digitalen Welt sollte ich verzichten – mitnichten! Tatsächlich möchte ich meine Smartatch nicht mehr missen. Und so liegen meine mechanischen Uhren im Schrank und da bleiben sie auch, denn sie brauchen keinen Strom und müssen regelmäßig geladen werden. Die zieht man noch von Hand auf, stellt sie ein und fertig. Ist das altbacken? Geht einmal durch irgendeinen Schaden der Saft aus, dann ist das Altbackene wieder sowas von gefragt. Die digitale Infrastruktur ist sehr fragil. Das liegt nicht im allgemeinen Bewusstsein oder… man will es einfach nicht wahrhaben. Ich fahre zweigleisig :

mein Planer und mein schwarzer Liebling…

Soll heißen : Nach wie vor ‚betreibe‘ ich einen Ringplaner mit Füller (ja Kolbenfüller) ; nicht nur, weil ich Handgeschriebenes liebe, sondern weil ich dieses Analoge, heute schon gestrig Wirkende immer noch liebe. Sehr gute Schreibgeräte sind und bleiben meine Passion.

Die Muße, in Ruhe zu sitzen, zu schreiben, selber zu formatieren und sein eigenes Geschreibsel zu betrachten, ist nicht vergleichbar mit dem auf einem Tablet oder mit der Tastatur auf einem Rechner.

Fazit: Beides, Digitales und Analoges, haben ihren Reiz und entbehren keineswegs ihrer Notwendigkeit. Nur… keines von Beiden ist zu vernachlässigen! Das Problem : Das Digitale verdrängt zunehmend die Handschrift, die Ausdruck der Individualität, also der Eigenheit einer Person ist.

mein Handgeschriebenes

Digilog ist also meine Sicht- und Handlungsweise hinsichtlich des Digitalen und Analogen. Weder das Eine .noch das Andere sollte vernachlässigt werden. Dieser Planet ist analog und wird vom Menschen digital interpretiert mit all den vergeblichen Versuchen, ihn zu domestizieren.

English

Digilog is a word I made up (not seen anywhere else yet). It’s a combo of “digital” and “analog.” What’s that about? Well… For me, it was and still is about whether it’s still cool to use a ring binder with a pen or other writing tool to plan appointments and tasks.

It’s so easy to use an unbeatable digital planner instead of an analog ring planner. No doubt about it. But… digital requires electricity, and… here we go: dead battery, hardware and/or software failure, hackers, where does my data end up, satellites fail, and so on and so forth.

At least I’m fully in tune with the spirit of the times. A smartwatch makes the whole thing even easier. All I have to do is raise my arm and not only are the time, date, and stopwatch in my field of vision, but also my pulse, blood oxygen, ECG, calendar, steps, temperature, and more. The flood of information seems unbeatable and suggests something like “care” and “we look after you.” And… ‘stay with us when you need a new device’. It makes you feel so cared for. Everyone just wants what’s best for me… A question of definition.

Should I give up all of this wonderful digital world? Not at all! In fact, I wouldn’t want to be without my smartwatch. So my mechanical watches are sitting in the closet, and that’s where they’ll stay, because they don’t need electricity and don’t have to be charged regularly. You wind them up by hand, set them, and you’re done. Is that old-fashioned? If they ever run out of power due to damage, then the old-fashioned ones will be back in demand. Digital infrastructure is very fragile. That’s not common knowledge, or… people just don’t want to admit it. I’m taking a two-pronged approach:

In other words: I still use a ring planner with a fountain pen (yes, a piston fountain pen); not only because I love handwriting, but because I still love this analog technology, which already seems outdated today. Very good writing instruments are and remain my passion.

The leisure of sitting quietly, writing, formatting your own work, and looking at your own writing cannot be compared to using a tablet or a computer keyboard.

Conclusion: Both digital and analog have their appeal and are by no means unnecessary. However, neither should be neglected. The issue is that digital technology is increasingly replacing handwriting, which is an expression of individuality, i.e., a person’s uniqueness.

Digilog is therefore my perspective and approach to the digital and analog worlds. Neither one nor the other should be neglected. This planet is analog and is interpreted digitally by humans, with all their futile attempts to domesticate it.

U=B-F


(English below)

Deutsch

U= Usability

B= Bestand

F= Firlefanz

Erklärung: Eine für diesen Planeten als notwendig anzusehende Sichtweise ist die Beschränkung auf das (auch individuell) Notwendige. Das ist erforderliche Nachhaltigkeit.

Muss es immer das Aktuelle, in dieser Betrachtung ein aktuelles Gadjet sein? Jedes Jahr ein neues Smartphone oder ähnliches Gerät? Jetzt spreche ich mal von mir: Im Besitz: iPhone, Watch Ultra, Blackberry Passport SE. Was brauche ich tatsächlich? Ja, tatsächlich brauche ich die Ultra als gesundheitlich bedingten Bodyguard und das Passport als kleinen Personal Digital Assistent. Und das iPhone mit all dem aktuellen Softwarefirlefanz, genannt ‚apps‘? Apps ist das moderne Kürzel für Applications – auf Deutsch Programme. Es liegt eigentlich nur ‚rum und ist nicht unmittelbar notwendig, da die Watch Ultra eine eSIM hat. Das acht Jahre alte Passport ist ein Gerät zum benutzerfreundlichen Arbeiten ohne solchen Firlefanz.

Anwenderfreundlichkeit ist altersunabhängig auch bei Alltagsgeräten wie Smartphones. Mein Bestand ist also anteilig zu hoch. Fazit: Ein neues, aktuelles Smartphone kommt nicht in Frage, da der Neukauf prinzipiell und folgerichtig eine Nachproduktion auslöst, die prekären Arbeitsbedingungen in der Beschaffung der erforderlichen Rohstoffe fördert und gewissenlos in Kauf nimmt

Vorhandenes nachhaltig zu nutzen ist im Sinne unseres Planeten! Solange die Geräte funktionieren, sollten sie nicht als altbacken diskreditiert werden – nur weil sie nicht den aktuellen Firlefanz mehr oder eingeschränkt bedienen.

Sich an der eingangs genannten ‚Formel‘ zu orientieren, erfüllt nicht die Erwartungen und dahin gehenden Manipulationen der Hersteller, sondern setzt einen klaren Denkhorizont im Sinne der Nachhaltigkeit voraus.

Das ist gemeint mit: U=B-F

(Was alle tun, muss nicht immer richtig und nachhaltig sein…)

English

U= Usability

B= Stock

F= frippery

Explanation: A point of view to be considered necessary for this planet is the restriction to what is necessary (also individually). This is necessary sustainability.

Does it always have to be the latest, in this view a current gadget? A new smartphone or similar device every year? Now I’m talking about myself: I own an iPhone, a Watch Ultra and a Blackberry Passport SE. What do I actually need? Yes, I actually need the Ultra as a health-related bodyguard and the Passport as a small personal digital assistant. And he iPhone with all the latest software junk, called ‚apps‘? Apps is the modern abbreviation for applications. It’s really just ‚lying around‘ and not immediately necessary since the Watch Ultra has an eSIM. The eight-year-old Passport is a user-friendly device without such frippery.

User-friendliness is age-independent, even with everyday devices like smartphones. My stock is therefore proportionately too high. Conclusion: A new, up-to-date smartphone is out of the question, since buying a new one in principle and logically triggers post-production and promotes and unconscionably accepts the precarious working conditions in the procurement of the necessary raw materials.

Using what is available in a sustainable way is in the interest of our planet! As long as the devices work, they should not be discredited as old-fashioned – just because they no longer serve the current frippery.

Orienting oneself to the ‚formula‘ mentioned at the beginning does not fulfill expectations and manipulations of manufacturers to that effect, but presupposes a clear horizon of thinking in terms of sustainability.

This is what is meant by: U=B-F

(What everyone does is not necessarily always right and sustainable…)

..

Messenger Detox…


(English below)

Deutsch

Dass die ‚Datenkraken‘ Meta, Google usw. mit ihren kostenlosen apps persönliche Daten nicht nur speichern, sondern diese ihre zentralen Geschäftsmodelle (Werbeeinnahmen mit Milliardengewinnen) sind, ist allgemein bekannt. Konkret bedeutet das, dass die durch vernebeltes Taktieren ihre Konsumenten prinzipiell ‚hinter die Fichte führen‘, indem ihre apps wie Köder wirken, die kaum jemand durchschaut – auch ich nicht. Allerdings bedarf es keines Detailwissens, um zumindest die Überschrift des Ganzen zu begreifen und zu verinnerlichen Die Gewöhnung an WhatsApp, Facebook, Instagram, Suchmaschinen usw. funktioniert mehr oder weniger schleichend, bis eine versucht objektive Selbstanalyse zeigt, dass man sich bereits in einem Kokon befindet und der Ausgang nicht mehr direkt erkennbar erscheint oder sogar schon ist. Das Argument des digitalen Zeitgeistes ändert daran nichts und klammert die negativen Mentalfolgen aus. Die allerdings sind zunehmend anerkannt – auch von Krankenkassen.

So habe ich erkannt, dass ich zunehmend auf das Smartphone schaue und Messenger checke. Das ist noch keine Abhängigkeit aber immerhin nach meinem Empfinden zu oft. Wie bekommt man das in den Griff? Vor längerer Zeit las ich Diverses über ‚Digital Detox‘ und befand seinerzeit, dass das für mich nicht nötig sei. Also reduzierte ich immerhin die Zeit mit dem Phone und stellte fest, dass die Gewöhnung doch schon weiter fortgeschritten war, als ich dachte. Muss ich ständig erreichbar sein? Muss ich ständig die Messenger checken? Wie wär es denn, wenn ich z.B. eine Woche vollständig darauf verzichte? Nun – seit heute (08.06.2022) verzichte ich tatsächlich erstmal für eine Woche auf WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema usw. und bin ’nur‘ noch per Telefon, SMS und email erreichbar. Immerhin. Mobil nutze ich mein geliebtes BlackBerry Passport SE ohne aktive Messenger und nur mit den genannten Grundfunktionen.

In einer Woche werde ich hier schreiben, ob das geklappt hat und welche Erfahrung das hinterlassen hat. Das ist mein ‚Messenger Detox‘.

English

It is common knowledge that the ‚data octopuses‘ Meta, Google, etc. not only store personal data with their free apps, but that these are their central business model for advertising revenue with profits in the billions. In concrete terms, this means that they are basically ‚leading their consumers astray‘ through obfuscated tactics, in that their apps act like bait that hardly anyone sees through – not even me. However, it doesn’t take detailed knowledge to at least grasp and internalize the headline of the whole thing The habituation to WhatsApp, Facebook, Instagram, search engines, etc. works more or less insidiously until an attempted objective self-analysis shows that one is already in a cocoon and the exit no longer seems directly recognizable or even already is. The argument of the digital zeitgeist does not change this and excludes the negative mental consequences. These, however, are increasingly recognized – also by health insurance companies.

So I realized that I increasingly look at my smartphone and check Messenger. That’s not yet an addiction, but it’s still too often in my opinion. How do you get a grip on this? A long time ago I read various things about ‚Digital Detox‘ and decided at the time that this was not necessary for me. So I reduced the amount of time I spent with my phone and realized that I had become more accustomed to it than I thought. Do I have to be available all the time? Do I have to check messenger all the time? How about if I do without it completely for a week, for example? Well – since today (08.06.2022) I actually do without WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema, etc. for a week and am ‚only‘ available by phone, SMS and email. After all. Mobile I use my beloved BlackBerry Passport SE without active messenger and only with the basic functions mentioned.

In a week I will write here if that worked and what experience it left. This is my ‚Messenger Detox‘.

Nachhaltigkeit… Sustainability…


English below

Deutsch

Die Müllberge steigen und steigen. Die Ozeane sind gefüllt von Plastik. Die Rohstoffbeschaffung ist prekär usw.. Die Schattenseiten des Konsums. Alles bekannt und alles geht weiter, wie vorher. Gute Absichten bleiben Absichten. Diese Problematik wurde hier diverse Male thematisiert – bleibt aber zunehmend aktuell.

Eigenes Beispiel: Als Apple-User war ich verführt, eines dieser ultraschnellen Macbook pro M1 zu kaufen, obwohl mein Macbook pro 17″ aus dem Jahre 2010 noch einwandfrei läuft. Das 17er hatte ich schon auf 8 GB RAM und 1 TB SSD aufgerüstet und damit eine für meine Nutzung mehr als ausreichend schnellen Rechner. Der Gedanke an nachhaltiges Verhalten hat einen Kauf rigoros ausgeschlossen.

Nicht mehr der Neueste – aber immer noch schnell genug und sieht auch heute noch phantastisch aus.

Das einfach gegen ein ‚Schneller-Höher- Weiter‘ – Gerät auszutauschen, ist ein Frevel aus meiner Sicht. Abgesehen von dem Preis für ein MBP der neuesten Generation. Das wären dann ca. 3.000 € oder mehr. Also in jeder Hinsicht eine glatte Verschwendung sowohl geldlich als auch aus umwelttechnischer Sicht.

Die der Entscheidung zu Grunde liegende Überlegung und Frage war: ‚Brauche ich etwas, was ich schon habe, nur um aktuell zu sein?‘ Die Antwort konnte ich mir selber geben. Sie fiel im Sinne der Nachhaltigkeit aus. Ein kleiner, individueller Beitrag im Sinne dieses Planeten. Im großen Stil so gedacht, wäre nicht im Sinne der Hersteller – wohl aber im Sinne der folgenden Generationen, die sowieso einen traktierten und ausgebeuteten Planeten vorfinden werden. Deren Urteil über die vorangegangenen Generatonen wird fatal sein – mit Recht. Diese, meine Generation könnte durchaus entschieden für ein gewisses, angebrachtes Maß an Schadensbegrenzung sorgen. Zweifel daran sind sichtbar angebracht…

English

The mountains of garbage are rising and rising. The oceans are filled with plastic. The procurement of raw materials is precarious, etc.. The dark side of consumption. All known and everything continues as before. Good intentions remain intentions. This problem has been addressed here several times – but remains increasingly topical.

My own example: As an Apple user, I was tempted to buy one of these ultra-fast Macbook pro M1s, even though my Macbook pro 17″ from 2010 still runs flawlessly. I had already upgraded the 17 to 8 GB RAM and 1 TB SSD, making it a more than sufficiently fast machine for my use. The thought of sustainable behavior rigorously ruled out a purchase.

No longer the latest – but still fast enough and still looks fantastic.

To simply replace it with a ‚faster-higher-further‘ device is an outrage from my point of view. Apart from the price for a MBP of the latest generation. That would be about 3,000 € or more. So, in every respect, it’s a waste of money as well as from an environmental point of view.

The underlying consideration and question was: ‚Do I need something that I already have just to be up-to-date? It turned out in the sense of sustainability. A small, individual contribution in the sense of this planet. Thinking like this on a grand scale would not be in the sense of the manufacturers – but in the sense of the following generations, who will find a trafficked and exploited planet anyway. Their judgment about the preceding generations will be fatal – and rightly so. This, my generation could quite decidedly provide for a certain, appropriate measure of damage limitation. Doubts about it are visibly appropriate…

Metaversum (2) und Facebook…


(English below)

Deutsch

Was steckt denn dahinter? Der erste Beitrag darüber hier bezog sich in erster Linie auf Facebook und Zuckerberg. Der FAZ+ – Artikel zieht den Rahmen größer. Das Buzzword (Metaverse) bezeichnet eine digitale Verbindung von Menschen und Dingen wie der virtuellen Realität (VR) auch ohne das Gefühl, online zu sein. Nicht nur Mark Zuckerberg ist angetan davon und verspricht angeblich für Europa 10.000 Arbeitsplätze in dem Zusammenhang. Die Vorstellung, dass sich eine solche Anzahl neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die Entwicklung des ‚Metaversums‘ unter Zuckerbergs ‚Facebook‘ kümmern sollen, zeigt, welche Prioritäten gesetzt sind. Nur … der Firmenname ‚Facebook‘ ist mittlerweile nicht mehr so unbefleckt, wie Zuckerberg das gerne hätte.

Nun heißt es oder wird gemunkelt, dass der Konzern seinen Namen ändern wird. In was oder wie? In irgendwas mit dem anteiligen Wort ‚Meta‘? Würde passen, denn… die Gattung der Höhlenradnetzspinnen sind Lauerjäger, die Radnetze zum Beutefang spinnen, auch das Netz verlassen und frei davon auf Jagd gehen. Ist der beiderseitige Bezug ein Zufall? Wenn im Metaversum das Internet verlassen werden kann, dann stellen sich merkwürdige Fragen und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt – Phantasie eben…

Das ‚Metaversum‘ ist eine reine digitale Parallelwelt, die mit der Realität nichts zutun hat – außer das Menschen es nutzen. Eine digitale Welt, in der die Phantasie digital gestaltet und ausgelebt werden kann – eine Art Traumwelt. Das sich in dem Netz Millionen oder wesentlich mehr verfangen werden, ist absehbar. Wie auch immer Facebook irgendwann heißen wird – das Geschäftsmodell wird bleiben…

In Spielen, genannt Games, ist ja schon viel möglich, doch… im Metaversum ist das Selbstgestalterische, die zeitgleiche Handlung genau das, was ungeahnte Möglichkeiten in alle Richtungen ermöglichen wird. Die entsprechend notwendige Brille auf – und ab geht es in eine ‚Welt‘, wie sie gewünscht, ersehnt, geträumt wird. Und ja… die Illusionen werden perfekt sein. Nur – was richtet dann die Rückkehr in die reale Welt in der Nutzerin oder dem Nutzer tatsächlich an? Das wird das sein, wie es in der analogen Welt genannt wird : Das Kleingedruckte…. Wenn das wieder aus dem Ruder läuft -wie bei Facebook- dann mag ich nicht weiter darüber nachdenken. Das ist dann die Dominanz der Profitgier auf einem ungeahnten Level…

English

What’s behind all this? The first article about this here referred primarily to Facebook and Zuckerberg. The FAZ+ article widens the scope. The buzzword (metaverse) refers to a digital connection of people and things like virtual reality (VR) without the feeling of being online. Mark Zuckerberg isn’t the only one taken with it, reportedly promising 10,000 jobs for Europe in the context. The idea that such a number of new employees should take care of the development of the ‚metaverse‘ under Zuckerberg’s ‚Facebook‘ shows what the priorities are. Only … the company name ‚Facebook‘ is by now no longer as immaculate as Zuckerberg would like it to be.

Now it is said or rumored that the group will change its name. To what or how? Into something with the proportionate word ‚meta‘? Would fit, because… the cave wheel web spider genus are ambush hunters, spinning wheel webs to catch prey, also leaving the web and hunting free of it. Is the mutual reference a coincidence? If in the metaverse the Internet can be left, then strange questions arise and there are no limits to the imagination – imagination just…

The ‚metaverse‘ is a pure digital parallel world that has nothing to do with reality – except that people use it. A digital world in which imagination can be digitally shaped and lived out – a kind of dream world. It is foreseeable that millions or considerably more will be caught up in this network. Whatever Facebook will be called at some point – the business model will remain…

In games lot is already possible, but… in the metaverse, the self-design, the simultaneous action is exactly what will enable undreamt-of possibilities in all directions. The accordingly necessary glasses on – and off it goes into a ‚world‘, as it is desired, longed for, dreamed. And yes… the illusions will be perfect. But then – what does the return to the real world actually do to the user? That will be what it is called in the analog world : The fine print’…. If this gets out of hand again -as it did with Facebook- then I don’t like to think about it any further. This is then the dominance of profiteering on an unimagined level….

Die Umgewöhnung… The changeover…


(English below)

Deutsch

Gemeint ist die Umgewöhnung von BlackBerry10 auf IOS. Zwei unterschiedliche Smartphone-Betriebessysteme mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. BB10 mit dem Schwerpunkt Produktivität, IOS eher in der ‚Unterhaltung‘, Kamera usw.. Das heißt nicht, dass IOS nicht produktiv genutzt werden kann, nur… allein die Ordnerstruktur ist für einen BB10-User schon fast eine Zumutung. Hinzu kommt u.a. noch die ‚wunderbare‘ Foto-app. Das nachzuvollziehen, geht nur im direkten, praktischen Vergleich. OK… ich bin ein (ur)alter Apple-User – einer, der lange, lange keine iPhones nutze, sondern BlackBerrys aus besagten Gründen. Doch mit dem Bedienerluxus der Brombeeren mit BB10 ist nun bald Schluss. Das EOL (end of life) ist am 04.01.2022. Was dann noch funktioniert, ist nicht abschätzbar oder gar konkret. Es geht hier nicht um eine Verbundenheit zu einem Betriebssystem, sondern um die bestmögliche Nutzung im produktiven Sinne. Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten – ‚mehr‘ nicht. Je benutzerfreundlicher es ist, je verbundener ist man damit. Klar. Eine Sache des Anspruchs und der Art der Nutzung. Ebenso klar.

Da, wie gesagt, das EOL des BB10 ansteht, ist es natürlich logisch, dass ein Ersatz gefunden werden muss/sollte. Da etwas Gleichwertiges oder Gleichartiges in der Bedienerfreundlichkeit nicht zu finden ist, muss ein Kompromiss herhalten. Einer, der dem intelligentesten Betriebssystem einigermaßen näher kommt. Android kommt für mich nicht in Frage wegen der Holprigkeit (mein Empfinden!), miesen Updateversorgung (2 Jahre) und schwer nachvollziehbaren Sicherheitsmängel. Mag ja alles anders sein – für mich ist es aber so. Was bleibt übrig? -> IOS. In den vergangenen zwei Jahren habe ich ab und zu mein altes iPhone SE1 benutzt und immer wieder zur Seite gelegt. An das iPhone SE2 habe ich mich nun so langsam gewöhnt. Immernoch fehlt mir die unglaubliche, kapazitive Tastatur des BlackBerry Passport und das wird irgendwie auch so bleiben. Immer wieder habe ich das phantastische Gerät in der Hand. Auf dem iPhone tippe ich -wie andere auch- auf Glas. Spaß macht das nicht, wenn man etwas ‚Besseres‘ gewöhnt ist.

Neues muss nicht immer besser sein… Oder ist es treffender zu sagen : ‚Den Usern als cooler eingeredetes Neues … ist besser? Ansichtssache…

English

What is meant is the change from BlackBerry10 to IOS. Two different smartphone operating systems with different focus. BB10 with the focus on productivity, IOS more in ‚entertainment‘, camera etc…. That’s not to say IOS can’t be used productively, just…. the folder structure alone is almost an imposition for a BB10 user. In addition, there is the ‚wonderful‘ photo app, among other things. To understand this is only possible in direct, practical comparison. OK… I am a (very) old Apple user – one who has not used iPhones for a long, long time, but BlackBerrys for said reasons. But with the operator luxury of the Blackberries with BB10 is now soon an end. The EOL (end of life) is on 04.01.2022. What will still work then is not assessable or even concrete. This is not about an attachment to an operating system, but about the best possible use in a productive sense. An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data – ’nothing more‘. The more user-friendly it is, the more connected you are to it. Sure. A matter of aspiration and how you use it. Equally clear.

Since, as I said, the EOL of the BB10 is imminent, it is of course logical that a replacement must/should be found. Since something equivalent or similar in user-friendliness cannot be found, a compromise has to be found. One that comes somewhat closer to the most intelligent operating system. Android is out of the question for me because of its bumpiness (my feeling!), lousy update supply (2 years) and hard-to-understand security flaws. Everything may be different – but for me it is so. What remains? -> IOS. In the past two years I used my old iPhone SE1 from time to time and always put it aside. I have now slowly gotten used to the iPhone SE2. I still miss the incredible capacitive keyboard of the BlackBerry Passport and somehow it will stay that way. Again and again I have the fantastic device in my hand. On the iPhone, I -like others- type on glass. It’s not fun when you’re used to something ‚better‘.

New does not always have to be better… Or is it more accurate to say : ‚To the users as cooler eigeredetes new … is better? Matter of opinion…

Perspektivisches Rätsel… Perspective puzzle…


(English below)

Deutsch

Sind das Herdplatten eines nunmehr veralteten Küchenherdes? Mitnichten … es sind die herausstehenden Objektive des neuen iPhone 13 pro. Dieser (mein) Screeshot veranlasste mich, eine solche Frage zu stellen.

Nun… ich will hier nichts veralbern oder abwerten, doch die perspektivische Ansicht der oberen Rückseite des genannten Smartphones erinnert mich tatsächlich an unseren bewährten Küchenherd. Dessen Alter wird dieses schön anzusehende Ensemble nicht erreichen. Es verdeutlicht allerdings den Schwerpunkt Apples auf die Kamera und nicht -wie ich uneingeschränkt vorziehe- auf die sogenannte Produktivität, sprich das Verfassen von Texten oder Erstellen von Tabellen, übersichtliche Ordnerstrukturen usw..

Wie hier im Blog mehrmals ausgeführt, verwende ich dafür meine Brombeeren (BlackBerrys) mit einer physischen Tastatur und dem aus meiner Sicht besten Betriebssystem für Smartphones, dem BB10, dem am 04.01.2022 das EOL (end of life) beschieden ist.

Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer weltweit legt halt den Schwerpunkt auf ‚ha-ha-hi-hi‘, also auf Spiele, Fotos, Messenger usw. und nicht auf sogenannte ‚Business-Funktionen‘. Arbeitsgeräte, wie die BlackBerrys mit einer physischen Tastatur, fallen dem allgemeinen Zeitgeist zum Opfer, weil sie nicht den Profit bringen, den die Geräte mit virtueller Tastatur unter Glas einfahren.

Nur… ist es Augenwischerei, zu fragen: ‚Wer schreibt schon gerne auf Glas?‘ Der Mainstream folgt den Herstellervorgaben, deren PR und regelrechter Zwangssuggestion des ‚Haben-wollens‘. Alles bekannt und … verdrängt und eben Ansichtssache.

Meine ‚altbackenen‘ Geräte erzeugen bei immer technisch aktuellen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein bedauerndes Grinsen … und auch Kommentare, wie: ‚Das Teil sieht irgendwie doch geil aus‘ und ‚Kann man das noch kaufen?‘ . Dann werden die ‚Specs‘ erfragt und das Grinsen bleibt… Sehen sie mich dann mit meinem iPhone SE2 fotographieren, dann ziehen sich die Augenbrauhen von selbst etwas höher. Hmm… warum differenziert der da so?

Das perspektivische Rätsel bleibt eben doch ein Teilrätsel…

English

Are these hot plates of a now obsolete kitchen stove? Not at all … they are the protruding lenses of the new iPhone 13 pro. This (my) screeshot prompted me to ask such a question.

Well… I don’t want to make fun of or devalue anything here, but the perspective view of the upper back of the mentioned smartphone actually reminds me of our tried and tested kitchen stove. This nice-looking ensemble will not reach its age. However, it illustrates Apple’s focus on the camera and not – as I unreservedly prefer – on the so-called productivity, i.e. writing texts or creating tables, clear folder structures, and so on.

As stated here on the blog several times, I use my Blackberries (BlackBerrys) with a physical keyboard and what I consider to be the best operating system for smartphones, BB10, which is due for EOL (end of life) on 04/01/2022.

The majority of smartphone users worldwide focus on ‚ha-ha-hi-hi‘, i.e. games, photos, messenger, etc., and not on so-called ‚business functions‘. Work devices, such as BlackBerrys with a physical keyboard, are falling victim to the general zeitgeist because they do not bring in the profit that devices with a virtual keyboard under glass do.

Only… it is eyewash to ask: ‚Who likes to write on glass?‘ The mainstream follows the manufacturer’s specifications, their PR and downright compulsive suggestion of ‚wanting to have‘. All known and … repressed and a matter of opinion.

My ‚old-fashioned‘ devices generate a regretful grin among contemporaries who are always technically up-to-date … and also comments, like: ‚The part looks somehow nevertheless cool‘ and ‚Can one still buy this? Then the ’specs‘ are asked and the grin remains…. If they then see me with my iPhone SE2, photograph, then the eyebrows pull themselves a little higher. Hmm… why does he differentiate like that?

The perspective puzzle remains a partial puzzle after all…

Dichtung und Wahrheit… Fiction and truth…


(English below)

Deutsch

Zur Langlebigkeit und Nachhaltigkeit von Produkten habe ich hier diverse Beiträge geschrieben. Ebenso habe ich mich hier diverse Male als Nutzer von Apple-Rechnern ‚geoutet‘. Das ich bei Apple gelandet bin, liegt an den absolut miesesten Erfahrungen mit Win 95 Mitte der 90er Jahre beruflich. (Totalabsturz und leere Sicherungsbänder trotz ‚gesichert‘-Anzeige. Ohne analoge Ablage wäre die Firma den Bach runtergegangen!). Danach wurde mir klar, dass zu meiner privaten Nutzung nie und nimmer ein Win-Betriebssystem in Frage kommt. Eine knallharte, individuelle und unauslöschbare Erfahrung. Ich wurde damals ein Apple-Nerd.

Zudem habe ich schon vor über 20 Jahren Wert auf Nachhaltigkeit und Robustheit und –natürlich– Reparierbarkeit gelegt. Noch vor ca. 10 Jahren waren die Geräte noch einigermaßen zugänglich und vom Nutzer reparierbar. Nachhaltigkeit kann ich heute immer noch bestätigen .. doch Reparierbarkeit der heutigen Produkte? Fehlanzeige! Verklebte Akkus und SSD’s und so weiter sind die Folge von dünner, leichter …

Diesen Beitrag z.B. schreibe ich auf einem 11 Jahre alten MacBook Pro 17″, das ich noch aufschrauben und RAM, Batterie und Akku wechseln kann, wenn mir danach ist – und es war mir danach. Richtig …. das Gerät ist elf Jahre alt und sieht immer noch besser aus als so manches ‚Jahresgerät‘. Ebenso richtig ist, dass ich ein extremer Pedant bin, wenn es um Wertschätzung und entsprechende Behandlung der Geräte geht (egal welche); doch es beweist, dass Nachhaltigkeit praktikabel ist. Der Rechner war ein Rennpferd und ist es immer noch – auch ohne Retina-Display und ohne M1-Chip (Soc). Demnächst bei Bedarf noch die 500-er SSD gegen eine 1 TB-SSD austauschen und mein Rennpferd gehört immer noch zur Spitzenklasse. So gesehen, ist der folgende Screenshot von der Apple-Seite nicht so ganz aus der Luft gegriffen. Was mir immer noch fehlt, ist die Reparierbarkeit durch die Nutzer und die entsprechende Konstruktion der Geräte. Apple spricht von Langlebigkeit … das kann ich -wie beschrieben- bestätigen.

Tendenzen sind also erkennbar… Meine ‚Kiste‘ wird mich sicherlich noch lange ertragen und kann locker auf die haha-hihi – Funktionen des App-Wahns verzichten. Sie ist ein ‚tool – not a toy‘

Wenn Dichtung und Wahrheit zwangsläufig versuchen, sich anzunähern…

English

I have written various articles here about the longevity and sustainability of products. I have also ‚outed‘ myself as a user of Apple computers here several times. That I ended up with Apple is due to the absolutely worst experiences with Win 95 in the mid-90s professionally. (Total crash and empty backup tapes despite ‚backed up‘ indication. Without analog storage the company would have gone down the drain!). After that it became clear to me that for my private use never and never a Win operating system comes into question. A tough, individual and indelible experience. I was an Apple nerd at that time. –

Moreover, more than 20 years ago, I already attached importance to sustainability and robustness and -of course- repairability. About 10 years ago, the devices were still somewhat accessible and repairable by the user. Today, I can still confirm sustainability … but reparability of today’s products? Missing! Stuck batteries and SSDs and so on are the result of thinner, lighter …

For example, I’m writing this post on an 11 year old MacBook Pro 17″ that I can still unscrew and change RAM, battery and battery if I feel like it – and I did feel like it. True …. the machine is eleven years old and still looks better than many a ‚year old‘ machine. Equally true is that I am an extreme stickler when it comes to appreciation and appropriate treatment of equipment (any equipment); but it proves that sustainability is practical. The computer was a racehorse and still is – even without Retina display and M1 chip (Soc). Soon, I will replace the 500 SSD with a 1 TB SSD and my racehorse will still belong to the top class. From this point of view, the following screenshots from the Apple site are not completely out of the air. What I still miss is the reparability by the users and the corresponding construction of the devices. Apple talks about longevity … I can confirm that -as described-.

So tendencies are recognizable… My ‚box‘ will certainly put up with me for a long time and can easily do without the haha-hihi – functions of the app craze. It is a ‚tool – not a toy‘ …

When poetry and truth inevitably try to converge….

> Built to keep up with you for a long time.

Apple products are always about longevity. Our goal is to make products you can rely on every day. In the Reliability Testing Lab, our engineers develop specialized automated devices that replicate repetitive actions and interactions a device might undergo – like pressing a certain button over and over again. Free software updates can also improve product longevity by introducing new features and functions for the latest devices as well as older models. And when something needs to be fixed, we offer easy access to high-quality repairs through Apple Stores, our network of more than 5,000 Apple Authorized Service Providers around the world, and by shipping to Apple Repair Centers. This year, our Independent Repair Provider program grew to include more than 1,500 providers in the U.S., Canada and Europe. In addition, the service offering has been expanded to cover the Mac as well as the iPhone. <

‚Metaversum‘, virtuelle Welten … ‚Metaverse‘, virtual worlds …


(English below)

Deutsch

In der Zeit mit piependen Modems, lange vor Smartphones und Tablets, erschien der Cyberpunk-Thriller Snow Crash von Neal Stephenson. Ein unglaubliches Hirngespinst zu der Zeit. Eine Dystopie. Es war das Jahr 1992. Die USA sind in kleine Stadtstaaten zerfallen. Staatliche Institutionen sind zu Privatunternehmen geworden und bieten ihre Dienste gegen entsprechendes Geld an. Also Anarchie. Stephenson selbst sagte: „…Mist, den ich mir ausgedacht habe“.

Ja… diesen Roman, diesen ‚Mist‘, habe ich nicht gelesen. Darüber las ich in der FAZ. Nun… ebenfalls las ich, dass Facebooks Bestrebungen ziemlich genau in die beschriebene Richtung gehen; sicherlich nicht mit dem Ziel kleiner Stadtstaaten in den USA… Die Erschaffung virtueller Onlinewelten steht da auf der Agenda. Virtuelle Welten auf Spielebasis, in die eingetaucht und mit virtuellen Avataren eine Art Scheinleben .. oder ‚Möchte-gern-Leben‘ der Realität entfleucht werden kann. Mit allem Drum und Dran, wie im richtigen Leben, nur – virtuell.

Das ist schon heute in den Gamingwelten fast alles möglich, nur nicht so ausgereift und perfekt wie gedacht und geplant. Dabei denke ich an das Star Trek ‚Holodeck‘, nur ohne physische Präsenz. Eine Art Traumwelt also. Die Frage bleibt: ‚Wohin führt das und was macht das mit den Spielern, wenn man die denn noch so nennen will?‘. Die Spieler sollen Bewohner genannt werden. Facebook betreibt keine Forschung und Entwicklung, wenn keine Profit- und Machtinteressen dahinter stehen. Die Vorstellung, dass die Datenkrake der Gegenwart den nahezu vollständigen Zugriff auf die User/Bewohner schlechthin dann haben würde, ist nahezu gruselig. Wenn das wieder so aus dem Ruder läuft, wie mit dem Facebook-Konzern heute, dann ist im Vergleich die Gegenwart ein Murmelspiel. Soll heißen: Ohne Kontrolle, Regeln und Überwachung solcher Entwicklungen kann das durchaus in Richtung Anarchie führen, da sich Virtuelles und Reales schnell vermischen und Verhaltensgrenzen eingerissen werden können.

Für sowas die Bezeichnung ‚Metaversum‘ zu benutzen erinnert mich an die völlig missratene Bezeichnung ‚Querdenken‘. Beide Begriffe kokettieren mit anspruchsvollen Denkweisen und entsprechenden Hypothesen. Beides ist in dem hier behandelten Thema nicht zu erkennen. Die großen und bestimmenden Internetkonzerne (Facebook, Google und so weiter) sind an die Leine zu nehmen, indem sie genauestens beäugt werden und ihr Treiben rechtlich in die Schranken verwiesen wird.

Traumwelten sind nach meiner Wahrnehmung dann ‚real‘, wenn sie Träume bleiben…

English

In the days of beeping modems, long before smartphones and tablets, Neal Stephenson’s cyberpunk thriller Snow Crash was published. An incredible fantasy at the time. A dystopia. The year was 1992. The U.S. had broken up into small city-states. State institutions have become private companies and offer their services for appropriate money. In other words, anarchy. Stephenson himself said, „…crap I made up“.

Yes… I have not read this novel, this ‚crap‘. I read about it in the FAZ. Well… I also read that Facebook’s efforts are going pretty much in the direction described; certainly not with the goal of small city-states in the USA. The creation of virtual online worlds is on the agenda there. Virtual worlds based on games, in which virtual avatars can be immersed and a kind of illusory life … or ‚would-be life‘ can be escaped from reality. With all the trimmings, just like in real life, only virtual.

Almost everything is already possible in the gaming worlds today, just not as mature and perfect as thought and planned. I’m thinking of the Star Trek ‚holodeck‘, only without a physical presence. A kind of dream world. The question remains: ‚Where does that lead to and what does that do to the players, if you still want to call them that?‘ The players should be called residents. Facebook does not conduct research and development if there are no profit and power interests behind it. The idea that the data octopus of the present would then have almost complete access to the users par excellence is almost creepy. If this gets out of hand again, as it has with the Facebook group today, then the present is a game of marbles in comparison. In other words, without control, rules and monitoring of such developments, it could well lead to anarchy, since the virtual and the real can quickly mix and behavioral boundaries can be torn down.

To use the term ‚metaverse‘ for something like this reminds me of the completely misguided term ‚lateral thinking‘. Both terms flirt with sophisticated ways of thinking and corresponding hypotheses. Neither can be seen in the topic under discussion here. The large and dominant Internet corporations (Facebook, Google and so on) must be put on a leash by keeping a close eye on them and putting their activities in their place legally.

In my perception, dream worlds are ‚real‘ when they remain dreams….

Ich stimme nicht zu… I disagree…


(English below)

Deutsch

Dem Zwangsupdate von WhatsApp stimme ich nicht zu !

Trotz des ‚Hinweises‘ von WhatsApp/Facebook, dass die Nutzerdaten nicht zwischen Beiden hin-und hergeschoben werden, bleibt ein gewisses Unbehagen (nicht nur) bei mir. Wie schon in einem hier länger zurückliegenden Beitrag ( https://joachim-rohlfing.online/?s=Zuckerberg ) geschrieben, ist mein Vertrauen in Zuckerberg und seinem ‚Unternehmen‘ nicht existent. Wie sagte er bezeichnenderweise schon als Student auf die Frage, wie er es (damals) schaffte, 4000 email-Adressen und Fotos von Harvard-Studenten zu sammeln: „Die Leute vertrauen mir. Was für Trottel…“ (Quelle: Techblog „Silicon Alley Insider)

WhatsApp gehört zu Facebook. Schaut man sich deren ‚dreistes‘ Geschäftsgebaren an und parallelisiert es mit Zuckerbergs Aussage, dann läuft es einem kalt den Rücken ‚runter. WA ist offiziell kostenlos – tatsächlich bezahlt jede|r Nutzer|in mit den persönlichen Daten und dem Nutzerverhalten. Das sowas in einer Demokratie möglich ist, ist nicht nur fragwürdig, sondern -vorsichtig gesagt- weit darüber hinausgehend. Nach meiner Einschätzung ist der Konzern ein skrupelloser Monopolist, der sich so verhält, als könne er machen, was er will. Das geht einfach nicht.

Fazit: Die Alternativen sind Telegram, Signal (USA), Threema und mehr. Als die Sicherste stufe ich Threema ein. Der Schweizer Messenger ist nicht dem amerikanischen ‚Cloud Act‘ unterworfen und erhält auch dadurch von mir die Bestnote in Sachen Vertrauen. Das ist eine individuelle Entscheidung…

English

I do not agree with the forced update of WhatsApp !

Despite the ‚hint‘ of WhatsApp/Facebook that the user data will not be shifted back and forth between the two, a certain uneasiness (not only) remains with me. As already written in a post here longer ago ( https://joachim-rohlfing.online/?s=Zuckerberg ), my trust in Zuckerberg and his ‚company‘ is non-existent. Significantly, when asked as a student how he managed (at that time) to collect 4000 email addresses and photos from Harvard students, he said: „People trust me. What fools…“ (Source: Techblog „Silicon Alley Insider)

WhatsApp belongs to Facebook. If you look at their ‚brazen‘ business practices and parallel them with Zuckerberg’s statement, it sends shivers down your spine. WA is officially free – in fact, every user pays with their personal data and user behavior. That such a thing is possible in a democracy is not only questionable, but – to put it mildly – far beyond the pale. In my estimation, the corporation is an unscrupulous monopolist that behaves as if it can do whatever it wants. That simply doesn’t work.

Conclusion: The alternatives are Telegram, Signal (USA), Threema and more. I rate Threema as the most secure. The Swiss messenger is not subject to the American ‚Cloud Act‘ and therefore also receives the top mark from me in terms of trust. That is an individual decision…

Eine Frage des Anspruchs… A question of entitlement…


(English below)

Deutsch

Ob es nur ‚merkwürdig‘ ist, lasse ich hier offen. Gemeint ist der Anspruch an ein Gerät, das zig- und mehr Möglichkeiten bietet, die die Nutzer nicht im Ansatz brauchen: Apps, Millionen apps, die in einem Menschenleben gar nicht erkundet werden können, mit deren Masse geworben wird und die Nutzer beeindrucken sollen. Ein solches Blendwerk veranlasst den Menschen (Kollektivsingular) u.a. dazu, das ‚alte‘, ein-oder zweijährige Smartphone abzustoßen und das zu kaufen, was in den brillantesten Farben, Videos usw. angepriesen, ja aufgedrängt wird. Und das, obwohl das gewollt obsolete Gerät noch tadellos funktioniert und auch noch mit Updates versorgt wird (zumindest bei Apple). In der Android-Welt sieht es angeblich anders aus – nämlich nur um die zwei Jahre, wie ich las. Der sogenannte gesunde Menschenverstand zweifelt das allerdings an…

Reparaturen lohnen in vielen Fällen nicht, weil sie zu teuer sein sollen – so die Hersteller. Ein neues Gerät ist doch auch viel schöner und suggeriert dem Umfeld, dass mit der Zeit gegangen wird. Die Sensibilisierung in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Interesse des Planeten und das alternativlose Begreifen, dass das Steigen der Elektroschrottberge kontraproduktiv sind, beginnt zu reifen. (Siehe iFixit Reparaturmanifest).

Alle reden von ‚apps‘. Es ist eine Ausnahme, jemanden zu sprechen, der weiß, was das überhaupt heißt. Apps sind schlicht und einfach Applications, also auf deutsch: Programme. Das klingt nur nicht so gut, geheimnisvoll, wissend und irgendwie hochtrabend wie ‚apps‘. Ein Potemkinsches Dorf? Ein ‚Nach-mir-die-Sintflut-Denken‘. Merkwürdig… nein -> gefährlich!

Ich schielte bei diesen Sätzen zur Seite und sah mein sechs Jahre altes Blackberry Passport SE an… das Workhorse ist seit geraumer Zeit wieder mein ‚Daily-Driver‘. Der Hersteller dieser herausragenden Geräte hat den Softwarehahn einfach zugedreht; auch weil die Millionen apps fehlen, weil eine physische Tastatur nicht mehr zeitgemäß ist und weil es in erster Linie für den produktiven Einsatz konzipiert wurde. Bedeutet das, dass ich dem Zeitgeist nicht (mehr) folge? Nein… ich folge dem noch – nur auf meine Art und mit einem besseren Gewissen.

English

Whether it is only ’strange‘, I leave open here. What is meant is the demand for a device that offers umpteen and more possibilities that users don’t even begin to need: Apps, millions of apps that cannot even be explored in a human lifetime, whose mass is advertised and supposed to impress the users. Such dazzle causes people (collective singular)among other things, to reject the ‚old‘, one or two year old smartphone and buy what is advertised, even imposed, in the most brilliant colors, videos, and so on. And that, although the intentionally obsolete device still works flawlessly and is also still supplied with updates (at least with Apple). In the Android world, it supposedly looks different – namely only around two years, as I read. The so-called common sense doubts this, however…

In many cases, repairs are not worthwhile because they are supposed to be too expensive – according to the manufacturers. A new device is also much nicer and suggests to the environment that we are moving with the times. The sensitization towards sustainability and environmental friendliness in the interest of the planet and the alternative-less understanding that the rising mountains of electronic waste are counterproductive is beginning to mature. (See iFixit repair manifesto).

Everyone talks about ‚apps‘. It’s an exception to talk to someone who knows what that even means. Apps are simply applications, in German: Programme. It just doesn’t sound as good, mysterious, knowing and somehow pompous as ‚apps‘. A Potemkin village? A ‚after-the-flood-thinking‘. Strange… no -> dangerous!

I squinted to the side at these sentences and looked at my six-year-old Blackberry Passport SE… the Workhorse has been my ‚daily driver‘ again for quite some time. The manufacturer of these outstanding devices has simply turned off the software spigot; in part because it lacks the millions of apps, because a physical keyboard is out of date, and because it was designed primarily for production use. Does that mean I don’t follow the zeitgeist (anymore)? No… I still follow it – just in my own way and with a better conscience.

Braucht man das? … Do you need it? …


(English below)

Deutsch

Eine umfassende Frage, die so allgemein nicht beantwortet werden kann|sollte, sofern es die ‚Apfel-Uhr‘ betrifft. Als Fan von mechanischen Uhren hatte ich bislang eine eindeutige Antwort: Nein. Für mich war eine Uhr ein Zeitmesser … und natürlich mit Komplikationen wie Datum, Stoppuhr, Tachymeter, Drehlünette usw.. und – mit Handaufzug. Vintage. Alle 4-5 Jahre eine Revision war für mich selbstverständlich. Ein Valjoux 72 – Laufwerk aus den Mitte 60-ern ist offensichtlich bei einer solchen Pflege nahezu unverwüstlich und immer noch extrem ganggenau. Also… wenn eine Quarzuhr für mich definitiv nicht in Frage kam; wozu dann eine Smartwatch?

Dann sah ich die Präsentation der Apple-Watch, Series 6, und… zumindest ein gewisses Maß an Interesse war da. Denn – als euphemistisch gesehen älterer Mensch sah ich Funktionen, die ich nur in Arztpraxen oder bei stationären Aufenthalten erlebte: EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz. Dazu die weiteren, für mich eigentlich zweitrangigen Funktionen wie Schrittzähler, Fitnesstracker usw..(gibt es ebenfalls von anderen Herstellern!). Jede Menge andere Funktionen, ob nützlich oder nicht, sahen alle recht interessant aus. Es war die ‚Health‘-app, die mich überzeugte. Keine Zettelwirtschaft oder Excel-Tabellen mehr, sondern alles zentral in einer Application (app) erfassbar und der Ärztin/dem Arzt digital überstellbar. Wenn solche Eindrücke reifen, dann ist das Gerät nicht mehr in weiter Ferne oder gar Tabu.

Fazit: Ich legte mir die besagte Uhr zu, richtete sie ein und begann die Erkundung. Als alter Apple-User (seit 1996) und technikaffiner Zeitgenosse fand ich mich schnell zurecht und kam eigentlich aus dem Staunen nicht mehr ‚raus. Die Schwachstelle neuer Tech-Gadgets ist eindeutig der Akku mit seiner (der Bauart dünner.. noch dünner gezollt) kurzen Laufzeit. Der Akku dieser Uhr hält bei mir ca. 1,5 bis 2 Tage. Geladen wird ohne Stecker ‚over the air‘. Einfacher geht es wohl kaum. Eine Gewöhnung an diese Uhr war für mich nicht von langer Dauer. Das geflochtene, sogenannte ‚Solo-Loop‘-(Stretch-) Armband vermittelte das Gefühl des Angenehmen. Die weiteren, technischen Spezifikationen sind der Apple-Seite zu entnehmen – natürlich, wie immer, von der absolut schönsten und einschmiegsamsten Art. Aus der Sicht merkwürdig… das Teil ist tatsächlich sehr angenehm zu tragen und missen möchte ich es nicht mehr. Zwei Dinge fehlen mir allerdings noch: Die Möglichkeiten, den Blutdruck und den Blutzucker zu messen. Das soll dem Vernehmen nach mit der übernächsten Version folgen.

Klarstellung: Das hier ist keine Werbung für ein Produkt, sondern eine rein subjektive Darstellung|Wahrnehmung. Natürlich gibt es von anderen Herstellern adäquate Produkte, die z.T. auch noch preislich attraktiver sind.

English

A comprehensive question that can|should not be answered so generally, as far as the ‚apple watch‘ is concerned. As a fan of mechanical watches, I had a clear answer so far: No. For me, a watch was a timepiece … and of course with complications like date, stopwatch, tachymeter, rotating bezel etc.. and – with manual winding. Vintage. Every 4-5 years a revision was natural for me. A Valjoux 72 – movement from the mid 60’s is obviously with such care almost indestructible and still extremely accurate. So… if a quartz watch was definitely out of the question for me; then why a smartwatch?

Then I saw the presentation of the Apple Watch, Series 6, and…. at least a certain amount of interest was there. Because – as a euphemistically older person, I saw functions that I only experienced in doctor’s offices or during inpatient stays: ECG, blood oxygen measurement, heart rate. In addition, the other, for me actually secondary functions such as pedometer, fitness tracker, etc..(there are also from other manufacturers!). Lots of other features, useful or not, all looked quite interesting. It was the ‚Health‘ app that won me over. No more paperwork or Excel spreadsheets, but everything can be recorded centrally in an application (app) and sent digitally to the doctor. When such impressions mature, the device is no longer a distant prospect or even taboo.

Conclusion: I bought the watch in question, set it up and started exploring. As an old Apple user (since 1996) and tech-savvy contemporary, I quickly found my way around and was actually amazed. The weak point of new tech gadgets is clearly the battery with its short runtime (due to the thinner… even thinner design). The battery of this watch lasts me about 1.5 to 2 days. It is charged ‚over the air‘ without a plug. It could hardly be simpler. Getting used to this watch was not of long duration for me. The braided, so-called ’solo loop‘ (stretch) bracelet gave the feeling of pleasantness. The other, technical specifications can be found on the Apple site – of course, as always, of the absolute most beautiful and cuddly kind. Strange from the point of view… the part is actually very comfortable to wear and I wouldn’t want to miss it anymore. Two things I’m still missing, though: the ability to measure blood pressure and blood sugar. This is supposed to follow with the next but one version.

Clarification: This is not an advertisement for a product, but a purely subjective representation/perception. Of course, there are adequate products from other manufacturers, some of which are even more attractively priced.

Messenger…


(English below)

Deutsch

Am 16. Januar 2021 schrieb ich über das Zwangsupdate von WhatsApp – die Zustimmung der User zu einem Datenmix mit Facebook, was natürlich nicht so genannt wurde und wird. Die User|Nutzer von WhatsApp wechselten aufgrund des nicht eindeutig zu verstehenden Inhaltes und der Bedeutung dessen, was da genau hintersteckt, zu alternativen Messengern wie Telegram, Threema, Signal usw.. WhatsApp gehört bekannterweise zum Facebook-Konzern Zuckerbergs, was -jedenfalls für mich- nicht gerade beruhigend und vertrauenseinflößend ist. Das ist keine Einzelmeinung. Kostenlos angebotene Dienste, die bei genauerer Betrachtung nicht kostenlos sind, sind wie ein Potemkinsches Dorf. Denn: Bezahlt wird nicht an der Kasse (Metapher), sondern versteckt – in diesem Falle mit den Daten der Nutzer, um damit Werbe-Profit zu generieren. Also prinzipiell hinterrücks, und die Nutzer können das Geschäftsgebaren schlecht bis nicht überblicken. Das ist alles nichts Neues. Facebooks|WA’s erster Versuch, die erweiterten Nutzungsregeln zum 08. Februar 2021 (eigentlich klammheimlich, weil die Meisten sofort auf ‚zustimmen‘ klicken) durchzusetzen, ist dahingehend gescheitert, dass nun der 15.Mai 2021 feststeht.

Es war wohl zumindestens Respekt vor der ‚massenhaften‘ Abwanderung zur Konkurrenz. Stärker beeindrucken wird das nicht nach dem Motto: ‚Milliarden User können sich nicht irren…‘. Schließlich hält man den ‚Datenmarkt‘ ja in den Händen und eine Lösung von WA vom Facebook-Konzerns wird immer komplizierter, je mehr Daten verschmolzen wurden|sind. Das würde Jahre dauern mit einem erheblichen Kostenaufwand.

Mein Fazit: Es gibt kostenpflichtige Messenger, z.B. Threema. Den nutze ich auch – aber in erster Linie fiel meine Entscheidung nach dem Löschen meines WA-Accounts auf Signal, der nach meinen Nachforschungen von Sicherheitsexperten als der wohl Sicherste empfohlen wurde und wird. Gesagt wird, dass Telegram den Datentransport verschlüsselt, die Daten auf den Servern allerdings von Leuten mit Zugang gelesen werden können. Das geht aus meiner Sicht gar nicht. Also für mich: Signal.

Klar ist und bleibt: Jede/r trifft da seine/ihre Entscheidung…

English

On January 16, 2021, I wrote about the forced update of WhatsApp – the consent of users to a data mix with Facebook, which of course was not and is not called so. The users of WhatsApp switched to alternative messengers such as Telegram, Threema, Signal, etc. because of the not clearly understandable content and meaning of what exactly is behind it. WhatsApp is known to belong to Zuckerberg’s Facebook group, which -at least for me- is not exactly reassuring and confidence-inspiring. This is not an isolated opinion. Services offered free of charge that are not free on closer inspection are like a Potemkin village. This is because payment is not made at the checkout (metaphor), but hidden – in this case with the user’s data, in order to generate advertising profit. In principle, this is a backdoor operation, and users have little or no insight into the business practices. None of this is new. Facebooks|WA’s first attempt to enforce the extended usage rules on February 08, 2021 (actually clandestinely, because most people immediately click on ‚agree‘) has failed to the extent that May 15, 2021 is now fixed.

It was probably at least respect for the ‚mass‘ migration to the competition. This will not impress more strongly according to the motto: ‚Billions of users can’t be wrong…‘. After all, one holds the ‚data market‘ in one’s hands and a solution of WA from the Facebook group becomes more and more complicated, the more data has been merged|sind. That would take years with a considerable cost.

My conclusion: There are paid messengers, e.g. Threema. I also use Threema, but after deleting my WA account, I decided to use Signal, which, according to my research, was and is recommended by security experts as the most secure. They say that Telegram encrypts the data transport, but the data on the servers can be read by people with access from it. From my point of view, that’s not possible at all. So for me: Signal.

Clear is and remains: Everybody makes his/her own decision…

Ein richtiger Schritt… A right step…


(English below)

Deutsch

Der Bundesrat (Länderkammer) fordert wechselbare Akkus in z.B. Smartphones. Eine Forderung, die hier im Blog schon diverse Male thematisiert wurde. Mein Blackberry Q10 (6 Jahre alt) hatte noch einen wechselbaren Akku. Die danach folgenden Geräte nicht mehr. Mit einer abfallenden Akkuleistung steht letztlich das ganze Gerät im Abseits, da ein Akkuwechsel fachmännisch getauscht werden sollte/muss, was nicht billig ist. Damit kommt die Spirale Entsorgung/recyceln – Neukauf in Gang. Noch funktionierende Geräte mit einem schwachen Akku werden gegen Neugeräte getauscht und die Elektomüllberge steigen. Neukauf bedeutet Nachproduktion und Nachförderung der erforderlichen Bestandteile, wie Seltene Erden, Neodym, Dysprosium oder Yttrium, Otium, Kobalt, Gold, Silber, Gallium, Tantal, Palladium, Lithium, usw.- das ist ein gewachsener Kreislauf. Verbunden damit sind die prekären Arbeitsverhältnisse im Rohstoffabbau – im Klartext: Die Ausbeutung der Arbeiter|innen in sklavenähnlichen Zuständen.

Die Forderung des Bundesrates ist aus der Sicht absolut begrüßenswert. Das auf Kosten der Akkukapazität gehende ‚Dünner-> noch dünner‘ … ist genau das ‚Ding‘ der Hersteller; damit steigern sie ihre Produktionszahlen und damit ihren Profit. Die Hersteller in Richtung ‚wechselbare Akkus‘ zu bewegen ist ein Dressurakt per Gesetz. Also nicht umgehbar. Wie schon mehrmals hier gesagt, sind 1-2 mm dickere Geräte mit entsprechend größeren, wechselbaren Akkus im Sinne des Verbrauchers. Solche Geräte werden länger zu nutzen sein – ganz im Sinne dieses Planeten.

Ich verweise auf das Reparatur-Manifest von iFixit hier im Blog.

English

The Bundesrat (state chamber) demands exchangeable batteries in e.g. smartphones. A demand that has already been discussed here on the blog several times. My Blackberry Q10 (6 years old) still had a replaceable battery. The devices that followed no longer have one. With a decreasing battery performance, the whole device is ultimately on the sidelines, since a battery replacement should/must be exchanged professionally, which is not cheap. This starts the spiral disposal/recycling – new purchase. Still functioning devices with a weak battery are exchanged for new devices and the electronic waste mountains increase. New purchase means re-production and re-extraction of the necessary components, such as ‚rare earths, neodymium, dysprosium or yttrium, otium, cobalt, gold, silver, gallium, tantalum, palladium, lithium, etc.- this is a grown cycle. Connected with this are the precarious working conditions in raw material mining – in plain language: The exploitation of the workers|in slave-like conditions.

The demand of the Bundesrat is absolutely welcome from the point of view. The ‚thinner-> even thinner‘ at the expense of battery capacity … is exactly the ‚thing‘ of the manufacturers; they increase their production numbers and thus their profit. Moving the manufacturers in the direction of ‚exchangeable batteries‘ is an act of dressage by law. So it can’t be avoided. As has already been said here several times, 1-2 mm thicker devices with correspondingly larger, exchangeable batteries are in the consumer’s interest. Such devices will be usable for a longer time – completely in the sense of this planet.

I refer to iFixit’s repair manifesto here on the blog.

Die andere Seite der schönen Smartphonewelt… The other side of the beautiful smartphone world…


(English below)

Deutsch

… sowie prinzipiell der Wegwerfgesellschaft. Von den Herstellern mit ausgefeilter PR und in der ‚Entsorgung‘ unter prekärsten Bedingungen befeuert. Das Problem dabei ist der Neukauf der Geräte (z.B. Smartphones) nach statistisch 20 Monaten, obwohl die noch funktionieren, allerdings von bahnbrechenden Neuerungen (Prozessor, Bildschirm, Pixel, Kamera, Akkulaufzeit, noch dünner usw.) technisch -kaum merkbar- überholt wurden. Das führt dann zu Szenerien, wie auf den Bildern gezeigt.

Dem aktuell denkenden und lebenden Mensch wird eine Glitzerfassade vorgeführt – eine suggerierte Vertrautheit zum scheinbaren Fortschritt. Ein Blendwerk der Verantwortungslosigkeit und Unvernunft. Dabei wird die runzlige Seite der Entsorgung euphemistisch nebenbei erwähnt- wenn überhaupt. Eine Nutzungsdauer bis zum nächsten Neukauf nach ca. 4-5 Jahren und eine tatsächliche Reparierbarkeit der Komponenten, die vorwiegend kaputt gehen (Bildschirm, Akku), wäre der richtige Ansatz. Hersteller dafür zu sensibilisieren, bedarf eines entsprechenden Nutzerverhaltens. Nicht Wegsehen, sondern genaues Hinsehen und das eigene, vorgegaukelte Bedürfnis dem eigenen Verstand zuführen, sind Worte und Forderungen, die den ‚Must-have-Menschen‘ schwer oder nicht zu vermitteln sind.

(Die Bilder sind TV-Screenshots) | (The pictures are TV screenshots)

Die Zusammenhänge sind noch wesentlich komplexer und sprengen den Rahmen dieses Beitrages. Richtig – es gibt Ansehnlicheres als diese Bilder. Doch – sie sind Realität. Jede|r Einzelne kann zur Eindämmung dieser menschenunwürdigen und gesundheitsgefährdenden Zustände beitragen, indem sie|er sein Smartphone, Tablet usw. länger nutz. Z.B 5 Jahre. Die Verkaufszahlen würden einbrechen und die Suche nach der Ursache würde die Hersteller dazu veranlassen, ihre Geräte reparaturfähiger und langlebiger zu produzieren. Ein bis zwei Millimeter dicker und dafür einen austauschbaren Akku mit längerer Laufzeit z.B..

Meine Blackberrys nutze ich seit 6 bzw. 7 Jahren. Sicherheitsbedenken sind nach wie vor nicht so hoch wie bei so manchem Neugerät mit Android. (Huawei ?). Völlig gleich, von welcher Marke – die Nutzer sollten die Hersteller durch ihre Kaufmoral regelrecht dazu erziehen, Geräte menschen- und planetenfreundlich anzubieten, damit der auf den Bildern gezeigte Wahnsinn aufhört oder zumindest massiv eingeschränkt wird. Nein – ich bleibe bei ‚aufhört‘.

Da kann Tim Cook (Apple CEO) das folgende iPhone 13 noch so hoch halten. Im Hinterkopf bleiben Bilder, wie die hier gezeigten, und noch schlimmer.

English

… and in principle the throwaway society. Fueled by the manufacturers with sophisticated PR and in the ‚disposal‘ under the most precarious conditions. The problem is the new purchase of the devices (e.g. smartphones) after statistically 20 months, although they still work, but have been technically -barely noticeably- overtaken by groundbreaking innovations (processor, screen, pixels, camera, battery life, even thinner, etc.). This then leads to scenarios as shown in the pictures.

A glittering facade is presented to the currently thinking and living human being – a suggested familiarity to the apparent progress. A dazzle of irresponsibility and unreasonableness. The wrinkled side of the disposal is mentioned euphemistically besides – if at all. A useful life until the next new purchase after about 4-5 years and an actual reparability of the components that predominantly break (screen, battery) would be the right approach. Making manufacturers aware of this requires corresponding user behavior. Don’t look away, but take a closer look and bring one’s own imagined need to one’s own mind are words and demands that are difficult or impossible to convey to the ‚must-have people‘.

The connections are even more complex and go beyond the scope of this article. Correct – there are more respectable things than these pictures. But – they are reality. Each individual can contribute to the containment of these inhumane and health endangering conditions by using his smartphone, tablet etc. longer. E.g. 5 years. The sales figures would collapse and search for the cause would cause the manufacturers to produce their devices more repairable and durable. One to two millimeters thicker and a replaceable battery with longer runtime, for example.

I have been using my BlackBerrys for 6 and 7 years. Security concerns are still not as high as with some new devices with Android. (Huawei ?). It doesn’t matter from which brand – the users should really educate the manufacturers through their buying morals to offer devices that are human- and planet-friendly, so that the madness shown in the pictures stops or is at least massively limited. No – I’ll stick with ’stops‘.

Tim Cook (Apple CEO) can still hold up the following iPhone 13. Images like the ones shown here remain in the back of the mind, and even worse.

Entschleunigung… Deceleration…


Deutsch

Passend zur Vorstellung des iPhones 12 poste ich hier meinen neuen Smartphonezugang: Ein Blackberry Classic mit dem so gut wie toten Betriebssystem Blackberry BB10. Warum so ein Downgrade (obwohl ich technikaffiner Mensch noch ein iPhone SE1 besitze) ? Das kann ich ganz einfach sagen: Weil mich dieses ganze ‚Schneller-Höher-Weiter-Ständig Aktuelle‘ mehr und mehr abstößt. Für noch schärfere Bilder (dafür habe ich meine Nikon DSLR), für mich als Normaluser kaum wahrnehmbaren Geschwindigkeitszuwachs, für immer noch Tippen auf Glas und all den angepriesenen ‚Must-have-features‘ usw.? Mal ein paar Sekunden länger warten, bis sich eine Webseite aufrufen lässt, ist kein Grund für mich, den ausbeuterischen Abbau von Ressourcen und die unmenschlichen Zustände sowohl in deren Gewinnung als auch in der Herstellung weiterhin zu akzeptieren und mit dem Neukauf zu fördern und aufrecht zu erhalten.

Interessant für mich ist die Tatsache, dass das von Blackberry eingestampfte, eigene Betriebssystem BB10 sicher war und in der heutigen Zeit wahrscheinlich noch sicherer ist, weil es für Hacker keine attraktive Angriffsfläche mehr bieten dürfte.

Nun … sicherlich fast jeder ‚aktuell‘ lebende Mensch wird sich an den Kopf fassen und sagen: ‚Der hat echt ’ne Macke‘. Mag sein, dass es so ist, doch… dann habe ich sie gerne. Dieses Gerät und mein Blackberry Passport SE bieten nach wie vor exakt das, was für mich nicht nur ausreichend ist, sondern ein Erhebliches an Mehr! Was? In vorherigen Beiträgen habe ich das immer wieder ausgiebig beschrieben. Old School? Der Begriff suggeriert ein unhaltbares Stigma. Umweltbewusstsein z.B. gehört jedenfalls nicht dazu! Ja… es ist Entschleunigung. Die Distanzierung zum ständig animierten und suchterzeugenden Griff zum Smartphone, um ja nichts zu verpassen. weil ja alles schnell abrufbar ist. Warten ist zu einem Adjektiv geworden, das auf der Liste des Abschaffens steht. Eine suggerierte Zwangsvertrautheit und schier angewachsene Verbundenheit mit einem technischen Gerät, dessen Möglichkeiten sicherlich bei den meisten Nutzern nur marginal oder gar nicht genutzt werden – aber vorhanden sind. Wer braucht Millionen apps? Welchem Normal-Privatuser fällt auf, dass Benchmarks zehnprozentige Mehrleistungen zeigen? Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, wovon hier jetzt die Rede ist. Das damit erzeugte Stirnrunzeln kenne ich…

Dafür lässt man sich dann auf die Warteliste für das aktuellste Smartphone setzen, um ja nicht ‚hinten dran zu sein‘. PR-Opfer; so will es der Mainstream und so wollen es die Hersteller. Klar – ‚Es ist ja alles so schön bunt hier‘ (Nina Hagen)

Das hier soll keine Aufforderung sein zu einem so radikalen Downgrade -wie dem Meinen hier-, sondern eine Anregung dazu, eigene Geräte länger zu nutzen und z.B. bei Smartphones den Akku zu wechseln, wenn der seinen Geist aufgibt oder nicht mehr die Leistung bringt, die man erwartet. Das ist im Sinne dieses Planeten und der Menschen, die mit ihrer Arbeitskraft und den prekären Vorbedingungen den Luxus der ‚Must-have-Nutzer‘ überhaupt erst ermöglichen. Solche Gedanken sind nicht weltfremd, sondern mehr als notwendig und in die Tat umzusetzen, sofern aus der Menschheit eine Solidargemeinschaft werden soll. Ja… soll ! Das ist jedenfalls ein Beitrag dazu.

English

Deceleration…

To coincide with the launch of the iPhone 12, I am posting my new smartphone access here: A Blackberry Classic with the almost dead operating system Blackberry BB10. Why such a downgrade (although I still own an iPhone SE1) ? I can say that very simply: Because this whole ‚fast-up-higher-as-you-go‘ thing is increasingly repulsive to me. For even sharper pictures (that’s why I have my Nikon DSLR), for me as a normal user hardly noticeable increase in speed, for still tapping on glass and all the advertised ‚must-have features‘ etc. ? Waiting a few seconds longer to access a website is no reason for me to continue to accept the exploitative exploitation of resources and the inhumane conditions both in their extraction and in their production, and to promote and maintain this by buying a new one.

Interesting for me is the fact that the own operating system BB10, which was stomped by Blackberry, was secure and is probably even more secure today, because it should not be an attractive target for hackers anymore.

Well… surely almost every ‚currently‘ living person will grab his head and say: ‚He’s really crazy‘. It may be that it is so, but … then I like it. This device and my Blackberry Passport SE still offer exactly what is not only sufficient for me, but a lot more! What? In previous articles I have described this in detail again and again. Old school? The term suggests an untenable stigma. Environmental awareness, for example, is not one of them! Yes… it is deceleration. The distance to the constantly animated and addictive use of the smartphone, so as not to miss anything, because everything can be called up quickly. Waiting has become an adjective on the list of abolition. A suggested forced familiarity and almost grown attachment to a technical device whose possibilities are certainly only marginally used by most users or not used at all – but are there. Who needs millions of apps? Which normal private user notices that benchmarks show ten percent more performance? Many probably do not even know what we are talking about here. I am familiar with the frowning that this causes…

In return, you can be put on the waiting list for the latest smartphone so that you don’t have to be ‚behind‘. PR victims; that’s what the mainstream wants and that’s what the manufacturers want. Sure – ‚Everything is so beautifully colorful here‘ (Nina Hagen)…

This is not an invitation to such a radical downgrade – like mine here – but an encouragement to use your own devices for a longer period of time and, for example, to change the battery of smartphones when they give up the ghost or no longer deliver the performance you expect. This is in the interest of this planet and the people who, with their work force and precarious conditions, make the luxury of the ‚must-have users‘ possible in the first place. Such thoughts are not unworldly, but more than necessary and to put them into practice, if mankind is to become a community of solidarity. Yes… shall ! That is in any case a contribution to it.

Neu oder refurbished?… New or refurbished?…


Deutsch

Gemeint ist in diesem Falle die Alternative zum Kauf eines ’neuen‘ Laptops (falls nötig), wie in diesem Beitrag ein Macbook von Apple©. Warum die Beschränkung auf Apple©? Deren Geräte verwende ich seit 1996, weil ich mich damals am Arbeitsplatz mit MS DOS und später dann mit der Weltseuche Windows 95 an den Grenzen meiner Erträglichkeiten befand, Wobei für mich DOS noch erträglicher war als ’95 (Wohl, weil ich die commands verinnerlicht hatte). Zehn oder mehr Abstürze am Tag waren zehn zuviel. Dann kam für mich privat das MacOS (7/8/9) und ich war endlich von den ganzen exe’n usw. befreit. Bis dahin hatte ich nur gebrauchte Geräte, weil die Dinger neu einfach zu teuer waren (und immer noch sind!). Das erste Neugerät war 1999 ein (teures) iBook G3 Blue. Apple© verdiente gut an mir, und ich war immer mehr als zufrieden. Ich war ein Apple©-Nerd.

Geräte wurden voll funktionsfähig verkauft und machten Platz für neue. Richtig … voll funktionsfähig. Die Folgebesitzer/innen erhielten gepflegte und damit mehr als brauchbare Geräte von mir. Die Vorstellung ließ mich vergleichen, nicht nur wieviel Geld ein Neugerät verschlang, sondern wieviel ‚Mehr‘ es brachte – Hard- und Software? Zumal das Umweltbewusstsein (Ausbeutung der Arbeitnehmerschaft in der Produktion und der Rohstoffe, Müllberge, Klima usw.) stieg und ich zunehmend realisierte, dass ich mich darin vermeidbar eingebunden sah. Also wurde nach meinem kaputten eMac mit Röhrenbildschirm Ausschau nach einem iMac Alu gehalten. In der Bucht (Ebay©) sah ich dann das Angebot eines neuwertigen Gerätes, das ich dann ersteigerte. Gebraucht und nicht neu! Die Zuverlässigkeit dieses gebrauchten Gerätes erfreut mich bis heute.

Neuwertige, gebrauchte Geräte haben es an sich, dass der Nächste keine direkte Nachproduktion erzeugt, weil das Gerät bereits im Umlauf ist. Der Zusammenhang faszinierte mich.

Mein MacBook Pro 17″

Diesen Beitrag schreibe ich z.B. auf meinem -gebraucht gekauften- geliebten MacBook Pro 17″ aus dem Jahre 2010, auf dem ich ‚Retina‘ und ‚Touchbar‘ nicht vermisse. Der Vorbesitzer war ein bekennender Pedant im Umgang mit dieser teuren Technik wie ich. Mit diesem Klapprechner habe ich einen wunderbaren 17″- Bildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel vor mir, der mir ein Desktopgefühl vermittelt – alles nur kompakter. Selber aufgerüstet auf 8 GB RAM und einer 500 GB-SSD ist diese Rennmaschine immer noch up-to-date und wird es bei mir auch noch solange sein, wie es geht.

Gebraucht und/oder refurbished (die Geräte werden von Spezialisten gereinigt, hochwertig wiederaufbereitet und umfangreich getestet) zu kaufen, bietet die Chance, Dinge, die nicht mehr produziert werden, doch noch zu ergattern. Gleichfalls ist es preisgünstiger und das ist nachhaltig das Wichtigste : Umweltschonend.

Wenn Apple© auf die nächste Billion an Wert zugeht, dann war mein Beitrag aus der zweiten Reihe. –

English

New or refurbished?…

What is meant in this case is the alternative to buying a ’new‘ laptop (if necessary), like in this article a Macbook from Apple©. Why the restriction to Apple©? I’ve been using Apple© since 1996, because I was at my workstation with MS DOS and later with the world epidemic Windows 95 at the limits of my bearability. DOS was even more bearable for me than ’95 (probably because I had internalized the commands). Ten or more crashes a day was ten too many. Then MacOS (7/8/9) came for me privately and I was finally freed from all the exe’n etc. Until then I only had used devices, because the new ones were just too expensive (and still are!). The first new device was an (expensive) iBook G3 Blue in 1999. Apple© earned well from me and I was always more than satisfied. I was an Apple© nerd.

Units were sold fully functional and made room for new ones. Correct … fully functional. The subsequent owners received well-kept and thus more than usable devices from me. The idea made me compare not only how much money a new device cost, but how much ‚more‘ it brought – hard- and software? Especially since the environmental awareness (exploitation of the workforce in production and raw materials, mountains of garbage, climate etc.) increased and I realized more and more that I was involved in it in an avoidable way. So, after my broken eMac with tube display, I was looking for an iMac Alu. In the bay (Ebay©) I saw the offer of a new device, which I bought at an auction. Used and not new! The reliability of this used device pleases me until today.

As good as new, used devices have it in itself that the next one does not produce a direct post-production, because the device is already in circulation. The context fascinated me.

I am writing this article for example on my beloved MacBook Pro 17″ from the year 2010, on which I don’t miss ‚Retina‘ and ‚Touchbar‘. The previous owner was an avowed pedant in handling this expensive technology like me. With this folding computer I have a wonderful 17″ screen with a resolution of 1920 x 1200 pixels in front of me, which gives me a desktop feeling – all just more compact. Even upgraded to 8 GB RAM and a 500 GB SSD, this racing machine is still up-to-date and will be with me as long as it is possible.

Buying used and/or refurbished (the equipment is cleaned by specialists, reconditioned to a high standard and extensively tested) offers the chance to get hold of things that are no longer in production. It is also cheaper and this is the most important thing in the long run: environmentally friendly.

If Apple© is approaching the next trillion in value, then my contribution was from the second row. –

‚Digitale Ethik’… ‚Digital Ethics’…


Deutsch

Wie definiert man ‚Digitale Ethik‘ ? Vielseitig. Am Beispiel der sogenannten ‚Sozialen Medien/Netzwerke‘ wird sehr deutlich, dass sie keine solchen mehr sind. Eher ‚Asoziale Medien/Netzwerke‘. Zumindest diejenigen, die Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, oder Messenger allgemein (ich Telegram) nutzen, kommen kaum noch davon los, weil sie der Umgang damit gesellschaftlich standardisiert und normativ festhält und .. ja – fesselt. Da passt die Formulierung ‚digitales Proletariat der großen Digitalkonzerne‘ (USA/China usw.). Diese Digitalkonzerne -auch Monopolisten- machen Milliarden mit den Daten und der Lieferant des ‚Rohstoffes Daten‘ erhält nichts. Deshalb Proletariat. Das ist noch plumper als zur Zeit der Industrialisierung im 19.Jahrhundert- allerdings existentiell harmloser. Und aus dieser Einseitigkeit entsteht der Gedanke, die ‚Sozialen Medien‘ schlichtweg abzuschalten, bis eine ethisch vertretbarere Gleichwertigkeit existiert. Da die Mühlen der Politik und der Justiz langsam mahlen, bleibt absehbar eine einseitige Situation. Für die Digitalkonzerne ist Wettbewerb nicht das Gewollte, sondern das Monopol, also der zentrale Schmelztiegel (Big Data). Das Netz vergisst nie… Daten sind ‚just in time‘ umfassend verknüpfbar.

Eine kostenfreie Suchanfrage bei einer Suchmaschine (z.B. Google) bezahlt man mit seinen Daten (IP, Art und Inhalt der Anfrage, bereits verknüpfte Daten, Suchgewohnheiten, Vorlieben usw.). Alles zu deren Vervollständigung der persönlichen Profile der Nutzer und kommerziell extrem profitträchtig. Das sieht man sehr gut bei einem Aufruf der ebay-Seite. Da werden einem die vorherigen Suchen links angezeigt. Alles kein Problem für die Algorithmen. Das ist kein Glücksspiel; das ist Absicht oder auch Datengier. Wie durchleuchtet man doch ist…

Mehrmals habe ich meinen WhatsApp- Account gelöscht und war genötigt, ihn immer wieder danach zu reaktivieren. Erstaunlicherweise waren die als gelöscht bestätigten Daten auch noch nach einem Jahr wieder da. Stammdaten für die Ewigkeit. Simsalabim. Das Netz vergisst nie… in diesen Fällen Facebook/WhatsApp – der ungezügelte Monopolist. Die -in meinen Augen- schamlose Datenkrake, die macht und nahezu machen kann, was sie will. Digitale Ethik bedeutet konsequentes Handeln im Sinne und in der tatsächlichen Orientierung an den Menschenrechten. Das schließt die digitale Ebene mit ein! Nahezu unkontrollierte Maßlosigkeit und unersättliches Machtstreben braucht einen dämpfenden Mechanismus.

English

How do you define ‚digital ethics‘ ? Versatile. The example of the so-called ’social media/networks‘ makes it very clear that they are no longer such. Rather ‚antisocial media/networks‘. At least those who use Facebook, Instagram, Twitter, WhatsApp, or Messenger in general (I use Telegram), can hardly get away from it, because dealing with it is socially standardized and normative and … yes – captivating. The phrase ‚digital proletariat of the big digital companies‘ (USA/China etc.) fits the bill. These digital companies – also monopolists – make billions with the data and the supplier of the ‚raw material data‘ receives nothing. Therefore proletariat. This is even clumsier than at the time of industrialization in the 19th century – but existentially more harmless. And from this one-sidedness the idea arises to simply switch off the ’social media‘ until an ethically more justifiable equivalence exists. Since the mills of politics and justice grind slowly, a one-sided situation remains foreseeable. For the digital groups, competition is not what they want, but rather a monopoly, i.e. the central melting pot (Big Data). The network never forgets… Data can be comprehensively linked ‚just in time‘.

A free search query with a search engine (e.g. Google) is paid with your data (IP, type and content of the query, already linked data, search habits, preferences, etc.). Everything to their completion of the personal profiles of users and commercially extremely profitable. You can see this very well when you visit the ebay site. The previous searches are displayed on the left. No problem for the algorithms. This is not a gamble; this is intention or even data greed. How radioscopic one is…

I have deleted my WhatsApp account several times and have been forced to reactivate it again and again. Surprisingly, the data confirmed as deleted was still there after one year. Master data for eternity. Simsalabim. The net never forgets… in these cases Facebook/WhatsApp – the unbridled monopolist. The -in my eyes- shameless data octopus, which does and almost can do what it wants. Digital ethics means consistent action in the sense and in the actual orientation towards human rights. That includes the digital level! Nearly uncontrolled immoderation and insatiable striving for power needs a dampening mechanism.


iMac-RAM nachrüsten… retrofit iMac RAM…


Die Anschaffung eines neuen iMac für meinen 2011-er ist passé. Das neun Jahre alte Gerät habe ich damals mit 8 GB (2x4GB)gekauft. Nun bekommt er, der iMac, das Doppelte – dachte ich. Also nahm ich aus dem linken Schacht die 2×4 GB heraus und setzte 2×8 GB rein. Nach dem Start erwartete ich natürlich 16 GB. Wie auf dem Screenshot zu sehen, sind es aber 20 GB. Zu den 16 GB sind noch die verbliebenen 4 GB aus dem rechten Schacht hinzuzurechnen – also 20 GB. Adam Riese lässt grüßen…

Weiterhin wäre noch eine Option möglich: Eine große SSD … mindestens 1 TB. So, wie mein iMac jetzt läuft, ist es noch nicht nötig, die 1 TB HD gegen eine entsprechende SSD zu tauschen. Denn – Neukauf erzeugt Neuproduktion. Das ist nicht in meinem Sinne.

Also Erweiterung statt Neukauf.

Mit der zu sehenden Konfiguration komme ich mehr als klar. Da ich mit der HD und dem ganzen System in erster Linie Office-Programme und eine gute Bildbearbeitung brauche, bin ich -aus meiner Sicht- noch für Jahre gut gerüstet.

Ob es ein Wermutstropfen ist, dass mit High Sierra ein nicht mehr zu aktualisierendes Betriebssystem installiert ist, kann ich ganz einfach beantworten: High Sierra erhält auch weiterhin (vielleicht Jahre?) Updates. Catalina, die aktuelle Version, geht schon nicht mehr, geschweige denn Big Sur. Auf meinem MB Air habe ich Catalina installiert. iTunes fällt weg usw.. IOS-Geräte werden im Finder angezeigt, worauf ich eigentlich gewartet habe. Feststellen konnte ich, dass mir das praktisch egal ist. Deswegen erweitere ich den alten Computerspruch ‚Never change a running system‘ mit ‚… ‚only if necessary‘.

Der Arbeitsaufwand für den RAM-Austausch war minimal und ist von nahezu Jedem, der mit einem passenden Kreuzschlitz -Schraubenzieher umgehen kann und kein Grobmotoriker ist, machbar. Danke an iFixit für die hervorragend bebilderte Anleitung.

English

Buying a new iMac for my 2011 is a thing of the past. I bought the nine year old device with 8 GB (2x4GB). Now he, the iMac, gets twice that – I thought. So I took the 2×4 GB out of the left slot and put 2×8 GB in. After the start I expected 16 GB of course. But as you can see on the screenshot, there are 20 GB. To the 16 GB I have to add the remaining 4 GB from the right slot – so 20 GB. Adam Riese sends his regards…

Another option would also be possible: a large SSD … at least 1 TB. With the way my iMac is running now, it’s not yet necessary to swap the 1TB HDD for a corresponding SSD. Because – new purchase creates new production. That is not in my sense.

So expansion instead of new purchase.

I am more than happy with the configuration that can be seen. Since with the HDD and the whole system I primarily need office programs and a good image editing, I am – from my point of view – well prepared for years to come.

Whether it is a downer that High Sierra is an operating system that can no longer be updated, I can answer very simply: High Sierra will continue to receive updates (perhaps for years?). Catalina, the current version, is no longer available, let alone Big Sur. On my MB Air, I have installed Catalina. iTunes is no longer available, and so on. IOS devices are displayed in the Finder, what I was actually waiting for. I could see that I don’t care about that. Therefore I extend the old computer saying ‚Never change a running system‘ with ‚… … „only if necessary“.

The amount of work for RAM replacement was minimal and can be done by almost anyone who can handle a suitable Phillips screwdriver and is not a gross motorist. Thanks to iFixit for the excellent illustrated manual.

Ab wann ist Hardware alt?… When does hardware get old?…


Deutsch

Ist alte Hardware wirklich ‚alt‘? Wenn ja, ab wann?

Zeitlich betrachtet ist Hardware bereits mit dem Kauf und der Inbetriebnahme alt oder zumindest auf dem besten Wege dahin, da die Entwicklung weitergeht und Folgegeräte bereits in der Entwicklung sind. Nur… sind Computer, Desktops, Laptops, Tablets, Smartphones, ergänzendes Zubehör usw. unbedingt nach Neuerscheinung der Folgemodelle auszutauschen? Wenn das die allgemein verbreitete Annahme und Praxis wäre, dann würden die Hersteller Luftsprünge vollziehen und letztlich die Elektroschrottberge ebenfalls. Die Rohstoffe zur Herstellung (Selte Erden, Silizium etc.) mitsamt den prekären Gewinnungsmethoden würden einem solchen Schritt nicht standhalten.

Die Konsequenz ist die längere Nutzung der Geräte und Aufrüstung (z.B. RAM am PC, SSD, Graphik usw.). Das setzt natürlich voraus, dass Geräte auch reparaturfähig sind. Nicht dünner und noch dünner, sondern ein paar Millimeter mehr für tauschbare Akkus und keine Schwach- oder Sollbruchstellen. Schon bei der Konstruktion sollten die Schwerpunkte auf Langlebigkeit und Zugänglichkeit für Reparaturen und Erweiterungen gesetzt werden. Der Status quo zeigt allerdings das genaue Gegenteil und setzt immer noch auf das profitmehrende Prinzip ‚must-have‘ des Neuen. Es ist eine von der Werbung suggerierte Zwangsvertrautheit im Sinne von ‚aktuell-und-nicht-altbacken-sein‘, dann ist der Mensch ‚in‘. Das ist Sägen am Ast, auf dem ‚man‘ sitzt. Hauptsache, man hat die neuesten Produkte, die für den sogenannten Normaluser kaum oder sogar keinen Mehrwert in der Leistung haben… oder alte Peripherie wegen weggelassener Schnittstellen gar ausschließen. Wird alles hingenommen, denn es gibt ja Adapter.

Solche Überlegungen und Feststellungen haben wenig oder kaum Chancen gegen die heile Glitzerwelt der Präsentationen neuer Geräte, die dem potenziellen Käufer so vorgestellt werden, dass er einfach meist mehr als weniger begeistert mitmacht – und kauft. Da schließt sich dann der Kreis. Ganz einfach gesagt, ist das reine Verschwendung von Ressourcen auf Kosten unseres Planeten mit entsprechenden Folgen. Nicht zu schweigen von der Ausbeutung der Menschen, auf deren Kosten die Glitzerwelt aufrecht erhalten wird. Ebenso einfach gesagt, ist das die pure Arroganz des Wegsehens und der Egoismen auf Kosten derjenigen, die ihre Gesundheit und Lebenszeit auf’s Spiel setzen, um das Nötigste vom Nötigen zum Leben in realer Knechtschaft zu haben. In welchem Jahrhundert leben wir? Die unantastbare Würde des Menschen gilt also nicht für alle.

Dass das keinen Spaß macht, sowas zu denken und zu lesen (und zu schreiben), ist mir völlig klar. Einen kleinen Beitrag zur systhemischen Änderung kann da jeder leisten, der seine Geräte länger nutzt und nicht permanent alle ein oder zwei Jahre das Alte abstößt, um die Aktuellsten zu kaufen. Verbraucher, die eine solche Einstellung und Verhaltensweise teilen (je mehr, je besser!), nehmen dadurch Einfluss auf die Hersteller, die dann zur Kenntnis nehmen müssen|sollten, ihre Geräte so zu konstruieren, dass sie länger halten und reparaturfähig sind.

Abschließend: Die Überlegung, meinen iMac von 2011 gegen neu einzutauschen, habe ich verworfen. Ich rüste ihn demnächst mit 16 GB RAM auf. Ein ‚Eingriff‘, den ich selber erledigen kann – dank der Anleitung von iFixit. Die Investition in die RAM-Riegel im Vergleich zum Neukauf ergibt einen Unterschied von ca.1.500 €. Das macht Spaß…

English

Is old hardware really ‚old‘? If so, from when?

In terms of time, hardware is already old or at least well on the way to becoming old when it is purchased and put into operation, as development continues and follow-up devices are already in development. Just… are computers, desktops, laptops, tablets, smartphones, additional accessories, etc. necessarily to be replaced after the new release of subsequent models? If that were the common assumption and practice, then manufacturers would take leaps in the air and ultimately so would the mountains of electronic waste. The raw materials for production (rare earths, silicon etc.) together with the precarious extraction methods would not withstand such a step.

The consequence is the longer use of the devices and upgrades (e.g. RAM on the PC, SSD, graphics etc.). This of course presupposes that devices are also reparable. Not thinner and even thinner, but a few millimetres more for replaceable batteries and no weak or predetermined breaking points. Already at the design stage the emphasis should be on durability and accessibility for repairs and expansions. The status quo, however, shows the exact opposite and still relies on the ‚must-have‘ principle of the new. It is a forced familiarity suggested by advertising in the sense of ‚being up-to-date and not old-fashioned‘, then the human being is ‚in‘. That is sawing the branch on which ‚one‘ sits. The main thing is to have the latest products that have little or no added value in terms of performance for the so-called normal user… or even exclude old peripherals because of omitted interfaces. Everything is accepted, because there are adapters.

Such considerations and statements have little or no chance against the intact glitter world of the presentation of new devices, which are presented to the potential buyer in such a way that he simply participates more than less enthusiastically – and buys. That’s where the circle closes. Quite simply put, this is pure waste of resources at the expense of our planet with corresponding consequences. Not to mention the exploitation of people at whose expense the glittering world is maintained. Just as simply said, it is the pure arrogance of looking away and selfishness at the expense of those who risk their health and life time to have the bare necessities from the necessary to live in real bondage. What century are we living in? The inviolable dignity of man does not apply to all.

That it’s no fun to think and read (and write) something like this is completely clear to me. A small contribution to the systhemic change can be made by everyone who uses his devices for a longer time and doesn’t permanently throw away the old every one or two years to buy the latest ones. Consumers who share such an attitude and behaviour (the more, the better!) thereby influence the manufacturers, who then have to take note|should design their devices to last longer and be repairable.

In conclusion, I have abandoned the idea of trading in my 2011 iMac for a new one. I will soon upgrade it with 16 GB RAM. A ‚procedure‘ that I can do myself – thanks to the iFixit manual. The investment in the RAM bars compared to the new purchase makes a difference of about 1.500 €. That makes fun…

US-‚Clean-Network-Programm‘ gegen China… US clean network program against China…


Deutsch

Gegen die bösartigen Akteure –so nennt die US-Administration die Kommunistische Partei Chinas (KPCh)- wollen die USA eine saubere Festung um die Daten ihrer Bürger ziehen und fordern die verbündeten Staaten und Partner in Regierung und Industrie auf der ganzen Welt auf, sich anzuschließen. Ist das die saubere und richtige Formulierung des US-amerikanischen Chefdiplomaten, Außenminister Mike Pompeo? Das klingt nach Georg-Doppel-U’s – ‚Achse des Bösen’… Holzhammerpolitik à la Trump. „Wie der Herr, so’s Gescherr… (Das mit der NSA war ja halb so schlimm und im nationalen Interesse…?). Oder ist es realistisch, z.B. Huawei-Smartphones zu boykottieren? Was ist da dran, an den Spionagevorwürfen, ausgehend von den vermutet manipulierten apps (mit spyware) wie Tiktok und Wechat? Alles nur Behauptungen? Huawei weist solche Vorwürfe vehement zurück. Schließlich steht auch die Beteiligung am europäischen 5G- Ausbau an.

Huawei und 5G … ein Türöffner? Das Ohr nach Westen für China? Nichts ist bewiesen. So oder so. Millionen nutzen deren Smartphones im sog. Westen samt Facebook usw.. Sind alle im Tal der Ahnungslosen und Verharmloser? Ob die sich dann weiterhin Huawei-Smartphones kaufen, ist wohl mehr als fraglich. Zu einfach gedacht! -> Oder läuft sowas in beide Richtungen? Blauäugig wäre, das nicht zu denken. Also kommt es immer darauf an, wer die ‚größte Posaune hat‚ und sie am Wirkungsvollsten einsetzt. Beide Seiten –China und die USA– beschuldigen sich gegenseitig der Bespitzelung zur Erringung und Festigung der Spitzenposition in –so gut wie– allen Bereichen.

Der chinesische Außenminister Wang Yi weist Pompeos Vorwürfe deutlich zurück und spricht von einer Monopolstellung in der US-Technologie und davon, ‚andere Länder ihres eigentlichen Rechts auf Entwicklung zu berauben‚. Krieg der Worte. Wem kann man trauen – dem Trumpismus oder dem chinesischen Drachen? Ich jedenfalls traue der Trump-Administration nicht von hier bis zur nächsten Tür. Solange China nicht mit sich über die Einhaltung der Menschenrechte reden lässt und diese auch tatsächlich an die oberste Stelle rückt, ist allgemeine Skepsis angesagt. Ein Land, in dem sich der Präsident die Regentschaft auf Lebenszeit sicherte. Also auch kein Vertrauen bis dahin? Die staatlichen Egoismen beider Mächte bestimmen die Lautstärke der jeweiligen ‚Posaunen‘ und kommen sich dabei in die Quere.

Es kommen nur vermehrte Konflikte dabei heraus, wenn keine friedliche Koexistenz durch ein ‚Aufeinander-Zugehen‚ erreicht wird. Worin sowas ausartet, zeigt die gesamte Geschichte und insbesondere das 20. Jahrhundert. Rhetorische Scharfmacherei und Abgrenzung sind gefährliche Waffen. Hinzu kommt noch die Unberechenbarkeit der Führungspersonen und schon ist die Gemengelage explosiv. Keiner macht den Anfang und so schaukelt sich das Ganze auf – bis der kleinste Anlass den größstmöglichen Wahn- und Unsinn nach sich zieht.

Ein sicheres, allem kriminellen Handeln widerstehendes Netzwerk ist eine gute Sache. So ein Bollwerk sollte sich gegen Kriminelle im Netz richten. In und aus allen Ländern und nicht jeweils national. Es kann nicht genug verhandelt und von Fachleuten und Wissenschaftlern geforscht und gehandelt werden – unabhängig von politischen und ideologischen Einflüssen und Vorgaben. Warum sollte das ein Traum sein, wenn sich ca. 7 1/2 Milliarden Menschen nicht länger gängeln und hinter die Fichte führen lassen? Die Politik, die das nicht a priori auf dem Schirm hat, ist unfähig und zu national macht- und systemorientiert. Erreicht wird ein solches Ziel aber nicht, weil es sich hierbei um evolutionär geprägte Menschen handelt – und das sind alle.

Also muss die Direktive ‚Wir‘ erst einmal als solche erkannt und die oberste Richtschnur werden. Ob das mit Trump, Xi Jinping und wie sie alle heißen, realisierbar ist, ist eine blanke Illusion. Also trommeln und posaunen sie alle weiter und leben nicht schlecht dabei – auf Kosten der Steuerzahler, die den Mummenschanz finanzieren dürfen.

Alles im Sinne des Schutzes der Privatsphäre soll die Überschrift sein. Warum soll denn einer Seite vertraut werden, wenn die andere Seite ähnliche Vorwürfe erhebt? Beweisbar können Vorgänge nur sein, wenn beide Seiten gemeinsam daran arbeiten und gemeinsam ‚Unstimmigkeiten‘ beseitigen. Das zu ermöglichen, macht eine Politik im Sinne aller Menschen aus. Punkt.

Eigenes Zitat: Das kommt mir vor wie die Geistesbrut einer zusammenhanglos wirkenden Gegenwart.

English

Against the malevolent actors – as the US administration calls the Chinese Communist Party (CCP) – the US wants to build a clean fortress around the data of its citizens and calls on allied states and partners in government and industry around the world to join. Is this the clean and correct formulation of US chief diplomat, Secretary of State Mike Pompeo? That sounds like George Double U’s, Axis of Evil… Sledgehammer politics a la Trump. „As the Lord, so sayeth the…“ (The thing with the NSA was not that bad and in the national interest…?). Or is it realistic to boycott e.g. Huawei smartphones? What’s the truth about the spying allegations, based on the presumably manipulated apps (with spyware) like Tiktok and Wechat? All just allegations? Huawei vehemently rejects such accusations. After all, participation in the European 5G expansion is also on the agenda.

Huawei and 5G… a door opener? The ear to the west for China? Nothing is proven. Either way. Millions use their smartphones in the so-called West, including Facebook and so on. Is everyone in the valley of the unsuspecting and trivialized? Whether they will continue to buy Huawei smartphones is more than questionable. Too simple thought! -> Or does something like this go both ways? It would be naïve not to think so. So it always depends on who ‚has the biggest trombone‘ and uses it most effectively. Both sides -China and the USA- accuse each other of spying on each other in order to achieve and consolidate the top position in almost all areas.

Chinese Foreign Minister Wang Yi clearly rejects Pompeo’s accusations and speaks of a monopoly position in US technology and of ‚depriving other countries of their real right to development‘. War of words. Who can be trusted – Trumpism or the Chinese dragon? I for one do not trust the Trump administration from here to the next door. As long as China does not allow itself to be talked to about respect for human rights, and as long as it does not actually put them at the top of the agenda, there will be general scepticism. A country in which the president has secured the regency for life. So no trust until then? The state egoisms of both powers determine the volume of the respective ‚trombones‘ and get in each other’s way.

Conflicts will only increase if peaceful coexistence is not achieved by ‚coming together‘. All of history, and especially the 20th century, shows what this degenerates into. Rhetorical incisiveness and demarcation are dangerous weapons. Add to this the unpredictability of the leaders and the conflict is explosive. Nobody makes the start and so the whole thing builds up – until the smallest cause causes the greatest possible madness and nonsense.

A secure network that resists all criminal activity is a good thing. Such a bulwark should be directed against criminals on the net. In and out of all countries, not nationally. Not enough can be negotiated and researched and traded by experts and scientists – regardless of political and ideological influences and guidelines. Why should this be a dream when about 7 1/2 billion people no longer let themselves be led by the nose and behind the spruce? Politics, which does not have this a priori on its screen, is incapable and too nationally power and system oriented. However, such a goal will not be achieved, because these are evolutionary people – and they all are.

So the ‚We‘ directive must first be recognized as such and become the ultimate guideline. Whether this can be achieved with Trump, Xi Jinping and what they are all called, is a mere illusion. So they all keep on drumming and tromboning and live quite well – at the expense of the taxpayers who are allowed to finance the Mummenschanz.

Everything in terms of privacy protection should be the heading. Why should one side be trusted when the other side makes similar accusations? Procedures can only be proven if both sides work together on them and eliminate ‚inconsistencies‘ together. To make this possible is a policy in the interest of all people. Full stop.

Own quote: „This seems to me like the brood of the spirit of a seemingly incoherent presence.

Sand in den Augen… Sand in your eyes… (d/e)


Deutsch

Ist da ein Unterschied, ob ich meinen WhatsApp-Account gelöscht habe oder nicht? Tatsache ist, dass meine Nummer (und vielleicht weitere Details?!) da vorliegt, wenn ich angemeldet war oder auch vorher gar nicht, wenn ein WA-Nutzer meine Nummer in seinem Adressbuch gespeichert hat. Dessen kompletten Kontakte wurden dann automatisch hochgeladen und liegen dann bei WA/Facebook vor. Die machen damit, was sie wollen. Das anzuzweifeln, ist nicht nur unrealistisch, sondern ein glatter Euphemismus.

Und was ergibt sich daraus für diejenige/denjenigen, die/der diesen Datensammelwahn für sich erkannt hat und konsequent auf Distanz gehen will und geht? Ist es das Gefühl, dass die Falle bereits zugeschnappt hat? Einfache Antwort: ‚Ja!‘ Und nun? Konsequent in die analoge Zeit zurück handeln? Das geht ganz einfach nicht mehr oder kaum noch. Konkreter: Es geht nicht mehr!

Ist es die schaurige Erkenntnis, von profitgierigen Konzernen regelrecht enttarnt und durchleuchtet worden zu sein und zu werden; und zwar hinterrücks und ohne Skrupel und … mit dem Gefühl, ohne Achtung der verbrieften Würde digital angetastet worden zu sein? Da fällt die Kinnlade ‚runter …

Diese kurzen Eindrücke vermitteln meine Situation. Also bei WA abgemeldet bleiben und wenigstens mit keinen weiteren Daten die abartige Parallelwelt der organisierten Macht- und Geldgier zu füttern? Die Antwort ist demnach wieder: ‚Ja‘.

Grundgesetzt, Art.1 : >Die Würde des Menschen ist unantastbar<

Durch ihre Geschäftmodelle umgehen die ‚Digitalkonzerne‘ weltweit diese Direktive und damit auch die UN-Menschenrechtscharta, die am 10.Dezember 1948 ratifiziert wurde.

Diese Gedanken lassen sich nahezu unendlich weiterführen. Es ist nicht Sand, der in die Augen gestreut wurde, sondern bergeweise Sand, der unaufhaltsam weiterhin alle Direktiven beharrlich zudeckt.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Is there a difference if I deleted my WhatsApp account or not? The fact is that my number (and maybe more details?!) is there when I was logged in or not at all before, when a WA user saved my number in his address book. His complete contacts were then automatically uploaded and are then available at WA/Facebook. They do what they want with them. To doubt this is not only unrealistic, but a euphemism.

And what does this mean for those who have recognised this data collection mania for themselves and who want to and do consistently keep their distance? Is it the feeling that the trap has already been sprung? Simple answer: ‚Yes! And now? Consistently act back into analogue time? That is simply no longer or hardly possible. More concrete: It is no longer possible!

Is it the horrible realization to have been and to be exposed and screened by profit-greedy corporations; and that behind the scenes and without scruples and … with the feeling that they have been digitally touched without respect for their dignity? That’s where the jaws drop…

These short impressions convey my situation. So to stay logged out of WA and at least not to feed the perverse parallel world of organized greed for power and money with any further data? So the answer is again: ‚Yes‘.

Basic Law, Art.1 : >The dignity of man is inviolable

Through their business models, the ‚digital companies‘ worldwide circumvent this directive and thus also the UN Human Rights Charter, which was ratified on 10 December 1948.

These thoughts can be continued almost infinitely. It is not sand that has been strewn into the eyes, but mountains of sand that inexorably continues to cover up all directives.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own mind).

WhatsApp.. Ich bin raus … I’m out…


Deutsch

Diverse Male hatte ich bereits mit dem (kostenlosen) WhatsApp (WA) abgeschlossen und… diverse Male ging ich (genötigt) wieder rein. Genötigt hin oder her – können Milliarden Nutzer irren? Sind sie zu oberflächlich, weil wohl kaum jemand das (Klein-)Gedruckte liest? Möglich.. oder wahrscheinlich, denn das hat es in sich. Da bin ich z.B. über die 90 Tage gestolpert, die sich WhatsApp maximal nimmt, um den Account auf Wunsch zu löschen. Liest man weiter, dann wird einem glasklar gesagt, dass die Metadaten auch nach den 90 Tagen nicht gelöscht, sondern weiterhin gespeichert werden. Als Grund wird der Datenvorhalt für besondere Fälle (in denke da an Vorgänge wie staatlicher Bedarf (?) , etc.) genannt. Daten für die Ewigkeit. Angeblich nicht den Personen zuzuordnen, von denen diese Daten stammen. Verkaufbare Daten für die Werbeindustrie – also profitmehrend.

Das Geschäftsmodell von Facebook, dem WhatsApp angehört mit Datenaustausch. Und der Datenschutz? Was Milliarden Menschen dem Konzern anvertrauen und was WA mit den Daten macht – will ich das wissen oder zumindest einschätzen? = Ja ! Denn auch ich war einer davon. Richtig konsequent war ich -trotz diverser Austritte- nicht! Meine Daten liegen bei einem Konzern, dessen CEO Zuckerberg in seiner Studienzeit gefragt wurde, wie er es schaffe, so viele email-Adressen zu sammeln, antwortete:

„Die Leute vertrauen mir – was für Trottel.“

So fing das an. Das sagt alles. Klar, dass Menschen sich ändern, besonders wenn sie älter werden, doch .. kann man sich charakterlich intensiver outen? Die Macht des Facebook-Konzernes hat längst Dimensionen erreicht, die nicht in eine Demokratie gehören. Da wurden Zeiten des Eingreifens eingelullt verschlafen. Nun steht da ein heran gefüttertes und nicht an die Leine genommenes Monster, dass nur noch grinst und prinzipiell macht, was es will.

Es gibt einige Alternativen, die diesem ‚WhatsApp-Hulk‘ in kaum einer oder keiner Weise nachstehen. Die Rede ist von Signal, Threema und Telegram, das ich nun hauptsächlich nutze. Die klassische SMS nicht zu vergessen.

Auch habe ich mich u.a. gefragt, was WA mit den Bildern, Videos und Texten in den Statusanzeigen macht? Sind die nach den angegebenen 24 Stunden gelöscht oder werden sie konzernintern gebraucht, weiterverarbeitet oder verkauft?

Ob die genannten Alternativen ihren Aushängeschildern gerecht werden, ist vom Nutzer schwer zu beurteilen. So las ich, dass Edward Snowden Signal nutzt und empfiehlt.

Die Daten landen jedenfalls nicht bei Zuckerbergs Facebook (WA) ! Den Monsterkonzern füttere ich nicht mehr. Allein die Überlegung, warum dieser Konzern seine Apps für die breite Masse kostenlos anbietet, und nun milliardenschwer ist, ist nicht nur eine Überlegung wert .

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Several times I had already finished with the (free) WhatsApp (WA) and… several times I (forced) went back in. Forced or not – can billions of users be wrong? Are they too superficial, because hardly anyone reads the (small) print? Possibly… or probably, because that’s a good point. For example, I stumbled over the 90 days that WhatsApp takes the maximum to delete the account on request. If you read on, you are told clearly that the metadata will not be deleted after the 90 days, but will continue to be stored. The reason given is the data retention for special cases (e.g. governmental requirements (?) , etc.). Data for eternity. Allegedly not to be assigned to the persons from whom these data originate. Sellable data for the advertising industry – thus profit increasing.

The business model of Facebook, to which WhatsApp belongs with data exchange. And data protection? What billions of people entrust to the company and what WA does with the data – do I want to know or at least assess it? = Yes! Because I was also one of them. Despite various resignations, I was not really consistent! My data is from a company whose CEO Zuckerberg was asked during his student days how he managed to collect so many email addresses:

„People trust me – what fools.“

That’s how it started. That says it all. Of course people change, especially when they get older, but … is it possible to come out with more character? The power of the Facebook group has long since reached dimensions that do not belong in a democracy. Times of intervention have been lulled to sleep. Now there’s a monster that’s fed and not on a leash, that just grins and basically does what it wants.

There are several alternatives that are in no way inferior to the WhatsApp hulk. We are talking about Signal, Threema and Telegram, which I now mainly use. Not to forget the classic SMS.

I also asked myself what WA does with the pictures, videos and texts in the status displays? Are they deleted after the specified 24 hours or are they used, processed or sold within the group?

It is difficult for the user to judge whether the alternatives mentioned above do justice to their figureheads. So I read that Edward Snowden uses and recommends Signal.

In any case, the data will not end up on Zuckerberg’s Facebook (WA) ! I don’t feed the monster corporation anymore. Just thinking about why this company offers its apps for free to the masses, and is now worth billions, is not only worth thinking about.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own mind).

Smartphones… (d/e)


Deutsch

Das Smartphone… war ursprünglich ein sogenanntes ‚Handy‘ mit SMS-Funktion. Dann stellte Steve Jobs 2007 das erste iPhone vor … ein Minicomputer für die Hosen-Rock-oder Jackentasche, ohne physische Tastatur und mit ‚Internet-to-go‘. Ja- telefonieren war und ist tatsächlich auch noch möglich. Fotos, Videos, GPS usw. wurden qualitativ so hochgezüchtet wie die damit verbundenen Preissteigerungen. Ein aktuelles iPhone 11 pro für 1200 bis 1600 € ist nicht nur schamlos überteuert, sondern ein echtes Statussymbol der Gegenwart.

In einem Jahr kommt dann wieder ein neues, als nahezu unverzichtbar angepriesenes Folgemodell mit einer Leistung, die der Anwender gar nicht oder kaum wahrnimmt. Nur- der Gebrauchtmarkt schluckt dann die ‚alten‘ Geräte und schlussendlich landen auch die dann auf einem Müllberg – Pardon … beim Recycling. Das ist echtes Umweltunbewusstsein…

Was ist da zu ändern? Richtig – man fängt bei sich selber an! Ich: Was brauche ich und was habe ich? Schon geht es los…

-Blackberry Q10 (7 Jahre alt)

-Blackberry Passport (5 Jahre alt)

-iPhone SE (1 Jahr im Gebrauch)

Meine Liebe zu den Blackberry-Geräten habe ich hier im Blog wiederholt deutlich herausgestellt. Beide funktionieren. Sie bleiben bei mir. Nun beginnt allerdings die Zeit, in der ich meine Lieblingszeitung (FAZ) nicht mehr akzeptabel auf meinem Passport lesen kann, weil man dabei meditieren könnte. Dafür lese ich sie dann am kleinen iPhone mit der entsprechenden App, die tadellos funktioniert. Damit bin ich sehr zufrieden.

Was sollte mich nun veranlassen, dieses kleine iPhone SE gegen ein ‚über-tausend-Euro-iPhone‘, dem Nachfolgemodell, oder eines günstigeren zu tauschen, nur um ‚up-to-date‘ zu sein, wie es die Hersteller immer raffinierter suggerieren. Dieses iPhone von 2017 wird drei Jahre alt und schießt Bilder, auf denen ich sehr gut erkennen kann, was abgebildet ist. Für Bilder in sehr guter Qualität benutze ich meine Spiegel-Nikon.

Eine solche Einstellung ist natürlich nicht im Sinne der Hersteller – aber im Sinne dieses ausgebeuteten Planeten, dessen Ressourcen nicht unendlich sind!

Deshalb auch die Forderung nach dem ‚Recht auf Reparatur‘. Akkus müssen z.B. nicht verklebt, aber vom Nutzer austauschbar sein. Dem Nutzer muss nicht aggressiv suggeriert werden, dass er alle ein bis zwei Jahre ein neues Gerät braucht, um sich aktuell und ‚wertig‘ zu fühlen. Ein iPhone (oder ein Gerät anderer Hersteller) sollte locker fünf oder mehr Jahre gebrauchsfähig sein. Entscheidend dabei ist in erster Linie das Updaten der Software. Das gilt zumindest für Geräte des privaten und nicht professionellen Gebrauchs.

Weiterentwicklung ist gut und richtig – die Philosophie des ‚Ständigen Wachstums‘ ist nicht gut und in der Konsequenz falsch, weil sie als Sackgasse sichtbar wird.

Jeder Mensch auf diesem Planeten hat das Recht auf ein freies Leben und der Möglichkeit einer geistig freien Entfaltung – ohne die Mitverantwortung für das Ganze aus den Augen zu verlieren.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

The smartphone… was originally a so-called ‚mobile phone‘ with SMS function. Then, in 2007, Steve Jobs introduced the first iPhone … a mini-computer for the pocket of your trousers, skirt or jacket, without a physical keyboard and with ‚Internet-to-go‘. Yes- telephoning was and still is possible. Photos, videos, GPS, etc. were developed to the same high quality as the price increases that came with them. A current iPhone 11 pro for 1200 to 1600 € is not only shamelessly overpriced, but a real status symbol of the present.

In a year’s time, a new follow-up model, which has been touted as almost indispensable, will be available with a performance that the user will hardly or not at all notice. Only – the second-hand market will then swallow the ‚old‘ devices and finally they too will end up on a pile of rubbish – sorry … in recycling. That is real environmental unconsciousness…

What can be changed? Right – you start with yourself! Me: What do I need and what do I have? Here we go…

-Blackberry Q10 (7 years old)

-Blackberry Passport (5 years old)

-iPhone SE (1 year in use)

My love for the Blackberry devices I have repeatedly made clear here in the blog. Both work. You stay with me. Now, however, the time begins in which I can no longer read my favourite newspaper (FAZ) acceptably on my passport, because one could meditate. Therefore I read them on the small iPhone with the corresponding app, which works perfectly. I am very satisfied with that.

So what should prompt me to swap this small iPhone SE for a ‚more than a thousand Euro iPhone‘, the successor model, or a cheaper one, just to be ‚up-to-date‘, as the manufacturers are suggesting more and more cleverly. This iPhone from 2017 will be three years old and shoots pictures where I can see very well what is shown. For pictures in very good quality I use my mirror Nikon.

Such an attitude is of course not in the sense of the manufacturers – but in the sense of this exploited planet, whose resources are not infinite!

Hence the demand for the ‚right to repair‘. Batteries, for example, must not be glued, but must be replaceable by the user. The user does not need to be aggressively suggested that he needs a new device every one or two years to feel up-to-date and ‚valuable‘. An iPhone (or other manufacturer’s device) should easily last five or more years. The most important thing is to update the software. This applies at least to devices for private and non professional use.

Further development is good and right – the philosophy of ‚constant growth‘ is not good and consequently wrong, because it becomes visible as a dead end.

Every person on this planet has the right to a free life and the possibility of a mentally free development – without losing sight of the co-responsibility for the whole.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind).

Kapazitive Tastatur von Apple ?… Capacitive keyboard from Apple ?


Deutsch

Kapazitive Tastatur von Apple ?

Apple will ein ‚uraltes‘ Patent neu erfinden und hat es als Patent angemeldet. Klingt nicht nur komisch – ist es aber. Das gehört wohl zur Philosophie des Unternehmens aus Cupertino (dessen Produkte in seit 1995 benutze), denn genau damit fing es eigentlich an, z.B. mit der Maus, die nicht Apples Erfindung war, sondern eine von Xerox und noch weiter vorher, in den 60er Jahren, vom Stanford Research Institute (SRI). Jobs war clever und beschuldigte später Gates, dass dieser Windows von MacOS abgekupfert hat. Und so weiter… Alles Vergangenheit…

Nun lese ich von der Anmeldung eines Patentes für eine sensitive Tastatur. Das zweiteilige Bedienkonzept -Tastatur/Trackpad- bei den MacBooks soll zu einer Bedieneinheit verschmolzen werden. D.h., das die Finger nicht mehr von der Tastatur zum Trackpad -oder umgekehrt- wechseln, sondern die Tastatur das Trackpad quasi beinhalten. Wischgesten auf der Tastatur. –

DAS KENNE ICH VON MEINEM BLACKBERRY PASSPORT! (Siehe entsprechende Beiträge hier im Blog).

Also nichts Neues! Nur – modifiziert wird es zu einer neuen Erfindung und dann zu einem neuen Patent. Nach dem Newton vergingen zehn Jahre und beim iPad dreizehn Jahre und neue Geräte wurden aktualisiert und modifiziert aus dem Hut gezaubert. Wer sollte sich da noch an den Newton erinnern? Jobs verpöhnte einen Styles und heute – gibt es den Apple-Pencil.

Bei den iPhones und iPads vermisse ich den (Blackberry-) Hub, in dem alle Informationen zusammenlaufen und entsprechend chronologisch aufgelistet werden. Die Informationszentrale schlechthin! Und natürlich die blinkenden LEDs, die eingehende Informationen signalisieren. Und natürlich – die physische Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad funktioniert , usw. usw… Wenn das alles Schnee von gestern ist, dann stellt sich die Frage, warum das nun wieder aktuell modifiziert als ‚Neu‘ verkauft werden soll und wird.

Auf dem ‚Alten‘ aufbauen, es verbessern und weiterentwickeln ist immer richtig. Es sollte nicht so getan werden, als ob das Rad wieder neu erfunden werden müsste. Alles PR? Was sonst! –

Damit ist mein 5 Jahre altes Blackberry Passport sogar seiner Zeit voraus. Etwas gemütlicher als mein iPhone – aber geschmeidiger im Bedienkonzept mit kapazitiver Tastatur …

Auch über so einen kleinen Beitrag zur Reduzierung der Elektroschrottberge freuen sich Umwelt und Klima.

English

Capacitive keyboard from Apple ?
Apple wants to reinvent an ‚ancient‘ patent and has applied for a patent. Not only sounds funny – but it is. It’s probably part of the philosophy of the company from Cupertino (whose products I’ve been using since 1995), because that’s exactly where it all started, e.g. with the mouse, which was not Apple’s invention, but one of Xerox and even before that, in the 1960s, from the Stanford Research Institute (SRI). Jobs was clever and later accused Gates of copying Windows from MacOS. And so on… All in the past…

Now I read about the patent application for a sensitive keyboard. The two-part operating concept -keyboard/trackpad- of the MacBooks is to be merged into one operating unit. This means that the fingers no longer switch from the keyboard to the trackpad – or vice versa – but the keyboard virtually contains the trackpad. Wipe gestures on the keyboard. –

I KNOW THIS FROM MY BLACKBERRY PASSPORT! (See corresponding posts here in the blog).
So nothing new! Only – modified it becomes a new invention and then a new patent. After the Newton, ten years passed and with the iPad, thirteen years passed and new devices were updated and modified. Who should remember the Newton then? Jobs frowned upon one style and today – there is the Apple pencil.

With the iPhones and iPads I miss the (Blackberry-) Hub, where all information comes together and is listed chronologically. The information center par excellence! And of course the flashing LEDs that signal incoming information. And of course – the physical keyboard, which also functions as a trackpad, etc. etc… If this is all water under the bridge, then the question arises, why should and will it be sold as ’new‘ in a modified version?

Building on the ‚old‘, improving and developing it is always right. It should not be done as if the wheel has to be reinvented. All PR? What else! –

This means that my 5 year old Blackberry Passport is even ahead of its time. Slightly more comfortable than my iPhone – but smoother in its operating concept with sensitive keyboard …

The environment and climate are also pleased about such a small contribution to reducing the mountains of electronic waste.

Translated with DeepL

Bis sie ‚auseinander fliegen’…


Die Vorliebe für einen quadratischen Bildschirm zeigt sich hier. Eines haben die hier abgebildeten Geräte aber gemeinsam: Sie sind schon ‚etwas‘ älter und funktionieren alle noch einwandfrei. Ein Jedes mit seinen Vor- und Nachteilen. Zu klein, zu länglich und nicht breit genug, zu groß … alles buchstäblich Ansichtssache. Für mich sind sie alle noch erste Wahl und bleiben es auch, bis sie auseinander fliegen. Braucht mein iPhone SE drei Kameras und meine ‚Brombeeren‘ schnellere Prozessoren? Muss das iPad größer und neuer sein? Im Hinblick auf die Müllberge, die Produktionsemissionen usw. ist die Antwort klar und einfach: NEIN !

Sollten die Forderungen nach Reparierbarkeit durch den Verbraucher erfolgreich werden, dann werden diese Geräte bis dahin sicherlich noch einige Jahre ihren Sinn erfüllen. Denn… von den abgebildeten Geräten ist tatsächlich nur das kleine Q10 derart, dass ich selber ohne Anleitung den Akku wechseln kann. Bei den anderen Drei nicht! Selbst mein geliebtes Passport bleibt da außen vor. Das Q10 ist fünf Jahre alt und funktioniert tadellos mit einer Tastatur, die nahezu beispiellos ist.

Nachhaltigkeit in der Nutzung technischer Geräte ist der Grund, warum ein Beitrag -wie dieser- geschrieben wird. Nicht auf den PR-Leim der Hersteller zu treten und das Vorhandene länger zu nutzen, ist im Sinne dieses Planeten. Wenn sich eine solche Sichtweise intensiver verbreitet, dann werden sich die Hersteller den sich daraus ergebenden Änderungen des Verbraucherverhaltens anpassen. Das ist nicht unmodern oder uncool … nein, das ist zwingend nötig und ja … wenn ‚man‘ so will – pragmatisch intelligent und zukunftsorientiert.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen)).

Das jeweils Neueste muss nicht immer die höchste Priorität haben…


Wahrscheinlich interessiert das Folgende kaum jemanden – oder keinen. Trotzdem:

Ist ‚man‘ uncool, unmodern, nicht auf Höhe der Zeit oder einfach nur uninteressant und belächelnswert, wenn ‚man‘ immer und immer wieder schreibt und betont, dass überholte Technik nicht nur einen Reiz hat, wenn sie nach vielen Jahren nach wie vor noch funktioniert und gerne benutzt wird? Warum? Weil weniger mit Features und Animationen überladen damit -wie ich das sehe und erlebe- zielführender gearbeitet oder allgemein umgegangen werden kann. Ich z.B. gehe mit aktuellen Geräten (Macs, iPad, iPhone) um und kenne deren wohl entscheidenden Vorteil, nämlich Geschwindigkeit, Display, Updates usw.; doch… meine Schätzchen kommen dabei nicht zu kurz. Geräte, die bei mir einfach immer noch funktionieren. Z.B. meine Apple Newton ( 22 Jahre alt), mein Powerbook Pismo und mein iBook Clamshell (beide 19 Jahre alt), mein iMac (8 Jahre alt), Ur-iPad usw.. Einschalten -> läuft!

Da ist meine ’schwarze Lady‘, das Powerbook G3 Pismo (selber aufgerüstet mit SSD und RAM). MS-Office 2008 -Dokumente öffnen schneller als an meinen aktuellen Rechnern (z.B. mit macOS Catalina), sind eben nicht so überladen und kostenintensiv wie Softareabos. Der Rechner ist, wie gesagt, 19 Jahre alt und hat kein Retina-Display, dafür eine nahezu unerreichte Tastatur, die ich Vielschreiber als unverwüstlich beschreibe. Diese Tastatur klappt man mit zwei Griffen auf und hat dann Zugang zum Innenleben. Mit Kenntnis und/oder guter iFixit- Anleitung lässt sich vom Laien nahezu alles austauschen oder aufrüsten. Ein Rechner, der zeigt, wie benutzerfreundlich Laptops konstruiert und gebaut werden können. Das mit einem aktuellen MacBook Pro zu veranstalten, ist nicht unbedingt empfehlenswert oder schlichtweg gar nicht möglich und damit ein Fall für Profis, die nicht umsonst arbeiten.

Nun … seit zwei Wochen setze ich ein iPhone mit aktuellem Betriebssystem ein, um zu sehen, ob es mein Blackberry Passport ablösen könnte, da Blackberry sein eigenes Betriebssystem eingestampft hat und nicht mehr wartet. Die haben ihre Nutzer aus spekulierbaren Gründen im Regen stehen lassen und beenden 2020 ihr BB10-Betriebssystem. Ein Betriebssystem, das ich für das beste immer noch halte und das es für mich ist. Kunden wurden mit Versprechungen belogen und ständig hinter die Fichte geführt.

Im direkten, praktischen Vergleich mit dem IOS versuche ich so objektiv wie möglich zu sein. Denn um eine Alternative zum BB10 sollte ich mich schon jetzt kümmern, da mein Blackberry Passport nicht ewig hält. So schaltet Blackberry seine ‚Blackberry World‘ (App-Store) Ende diesen Jahres ab. Das war’s dann mit app-downloads! Updates gibt es schon lange nicht mehr!

Fazit des genannten Vergleiches: Das lässt sich kurz und einfach sagen: Gestern habe ich die SIM-Karte wieder aus dem iPhone genommen und in mein Passport gesteckt! Das sagt eigentlich alles! Weg vom ‚Bananendisplay‘ hin zum quadratischen Display, auf dem man ohne ständiges Drehen Tabellen lesen und mit physischer Tastatur, die auch als Trackpad fungiert, bearbeiten kann. Übersichtlich … Hinzu kommt die für mich hervorragende Sprachqualität.

Dieses ’schneller-höher-weiter-neuer‘ ist Marketing und wohl auch getarnte Profitgier pur. Mein Passport läuft im 5. Jahr und hat immer noch eine Akkuleistung von 2 Tagen bei durchschnittlich 1,5 bis 2 Stunden/Tag.

Warum sollten aktuelle, hochgezüchtete Geräte nicht 4- oder 5 Jahre im Kundengebrauch sein? Warum sollten sie nicht problemlos vom Kunden reparierbar sein? Z.B. Akkutausch? Verklebte Akkus verhindern das und beenden die Garantie. Abgesehen von den Bergen an Elektroschrott, der mit dem Argument ‚Recycling‘ verharmlost wird. Ein widerlicher Euphemismus!

Das Recht auf Reparatur ist demzufolge eine Forderung, die aus dem gesamten, damit verbundenen Kontext resultiert. Das jeweils Neueste muss dann nicht immer die höchste Priorität haben, wenn eine sinnvolle Reparatur möglich ist. (Siehe mein in diesem Blog gepostetes Reparaturmanifest von iFixit).

Natürlich kann mensch das alles ganz anders sehen … doch – mir ist immer noch nicht bekannt, dass ein Ersatzplanet gefunden wurde, der kurz- oder mittelfristig erreich- und bewohnbar ist und das mögliche Bewohner dort das auch zulassen….!

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen)).

My Blackberry Passport is spinning out…


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My fidelity to my Blackberry Passport smartphone I’ve already let hang out here several times. It’s still the best thing I had in my hands for my smartphone. I’m using it for the fifth year. The square screen, the physical keyboard that works as a trackpad at the same time, the best operating system for smartphones in my opinion, the expandability with a memory card (not possible in the iPhone), table-compatible without landscape mode, easy integration into the home network, excellent voice quality etc. etc…

The Blackberry operating system BB10 is not only an obsolete model, but has been virtually crushed by Blackberry. The production of hardware was stopped and with the change from BB10 to Android Blackberry changed from a racehorse to an average horse. This obviously had a plan, because the company shifted its activities to the software sector. Customers, like me, were left standing in the rain. My passport wasn’t and isn’t a cheap or mid-range product, and it was to be expected at the time of purchase that the manufacturer would maintain its operating system, i.e. update it – for years to come, as it was advertised.

Unfortunately a mistake. Now I’m not sure anymore if the BB10 is still so safe to use with a relatively good feeling in the net. There is hope that hackers won’t see an expired operating system as a target because the dwindling number of users is no longer worth the effort.

What does it follow from what has been said so far? Correct… one orients oneself around and looks for alternatives. So I use my beloved passport as a working tool (calendar/tables/texts/notes etc.) mainly in the Wlan. The integration into the home network is problem-free and not via a special program (e.g. iTunes at Apple). This would also be possible with an Android.

Which alternative is possible for me? Android definitely does not come into the closer selection for me. It simply doesn’t ’suit‘ me, because my trust in Google is ambivalent. A product from China? I’m more than sceptical about the reports about government spyware etc..

Parallel to my passport, I’ve been using an Apple product for three weeks now, since I’ve been an Apple user since 1996 and an iPhone offered itself there. It’s an iPhone SE. More and more I get used to this small, handy and therefore very practical device. With macOS Catalina the synchronization and the integration into the network via the Mac Finder becomes possible and is finally iTunes-independent, because iTunes is also split, as I read it. So more user-friendly and accessible. I think that’s an innovation from Apple.

Still, it’s not a passport with BB10. But a – for me – obvious alternative, with which I can live and be satisfied.

Clarification: This is not an advertisement for the manufacturer of the SE and does not deny any other manufacturer or operating system his right to exist, but is the product of a purely personal opinion formation.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind!).

Mein Blackberry Passport trudelt aus…


Meine Treue zu meinem Blackberry Passport-Smartphone habe ich hier schon mehrfach ‚raushängen lassen. Nach wie vor ist es für meine Zwecke das Beste, was ich smartphonemäßig in den Händen hatte. Ich benutze es im fünften Jahr. Der quadratische Bildschirm, die physische Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad funktioniert, das aus meiner Sicht beste Betriebssystem bei Smartphones, die Erweiterbarkeit mit einer Speicherkarte (im iPhone nicht möglich), tabellentauglich ohne Landscape-Modus, problemlose Einbindung ins Heimnetzwerk, hervorragende Sprachqualität usw. usw..

Das Blackberry Betriebssystem BB10 ist nicht nur ein Auslaufmodell. sondern quasi von Blackberry eingestampft worden. Die Herstellung von Hardware wurde eingestellt und mit dem Wechsel von BB10 auf Android ist Blackberry sozusagen von einem Rennpferd auf ein durchschnittliches Pferd umgestiegen. Das hatte offensichtlich Plan, denn das Unternehmen verlagerte seine Aktivität in den Softwarebereich. Kunden, wie ich, blieben dabei knallhart im Regen stehen. Mein Passport war und ist kein Billig- oder Mittelklasseprodukt, und es war beim Kauf zu erwarten, dass der Hersteller sein Betriebessystem warten, also updaten würde – und das noch jahrelang, so, wie es beworben wurde.

Leider ein Irrtum. Nun bin ich mir heute nicht mehr sicher, ob das nicht mehr upgedatete BB10 überhaupt noch derart sicher ist, um es noch weiterhin mit einem relativ guten Gefühl im Netz nutzen zu können. Dabei besteht die Hoffnung, dass Hacker ein ausgelaufenes Betriebssystem nicht als Zielobjekt ansehen, weil die schwindende Nutzerzahl den Aufwand nicht mehr lohnt.

Was folgert aus dem bis hierher Gesagten? Richtig… man orientiert sich um und sucht nach Alternativen. Ich setze also mein geliebtes Passport als Arbeitsgerät (Kalender/Tabellen/Texte/Notizen etc.) vornehmlich im Wlan ein. Die Einbindung ins heimische Netzwerk ist nämlich problemlos und nicht über ein spezielles Programm (z.B. iTunes bei Apple). Das wäre auch mit einem Android möglich.

Welche Alternative kommt für mich in Frage? Android kommt für mich definitiv nicht in die nähere Auswahl. Es ‚liegt‘ mir einfach nicht, weil mein Vertrauen zu Google ambivalent ist. Ein Produkt aus China? Da bin ich mehr als skeptisch bei den Berichten über staatliche Spyware usw..

Parallel zu meinem Passport nutze ich seit drei Wochen ein Produkt von Apple, da ich seit 1996 Apple-User bin und ein iPhone sich da anbot. Es ist ein iPhone SE. Mehr und mehr gewöhne ich mich an dieses kleine, handliche und damit sehr praktische Gerät. Mit macOS Catalina wird die Synchronisation und die Einbindung ins Netzwerk über den Mac-Finder möglich und ist damit endlich iTunes-unabhängig, da iTunes ebenfalls aufgeteilt wird; so wie ich das gelesen habe. Also nutzerfreundlicher und zugänglicher. Das halte ich für eine Innovation seitens Apple.

Trotzdem ist es kein Passport mit BB10. Aber eine -für mich- offensichtliche Alternative, mit der ich dann auch leben und zufrieden sein kann.

Klarstellung: Das ist keine Werbung für den Hersteller des SE und spricht auch keinem anderen Hersteller oder Betriebssystem seine Existenzberechtigung ab, sondern ist das Produkt einer rein persönlichen Meinungsbildung.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

Herrscher über Leben und Daten…


In der Süddeutschen Zeitung las ich heute (04.01.2019) einen Artikel, in dem über ein gemeinsames Essen von und bei Mark Zuckerberg (Facebook/What’sApp/Instagram) und dem Twitter-Chef Jack Dorsey im Jahre 2011 berichtet wird. Das ist nichts Besonderes. Doch… die Details dazu, also was serviert wurde, bedarf des Vergleiches mit der eigenen Kompatibilität dazu im Hinblick auf die dargestellte Achtung oder Nichtachtung des Lebens ansich. Also der eigenen Einstellung zum Leben jedweder Art. Wer mich kennt, der weiß, dass das gar nicht kompatibel sein kann. –

Um was geht es? Den Angaben des Twitter-Chefs in einem Interview mit dem amerikanischen ‚Rolling Stone‘ zufolge, gab es ‚Ziege‘ … , die Zuckerberg eigenhändig nach Einsatz eines Elektroschockers mit einem Messer getötet hatte. Das weitere Vorgehen überließ er dann Anderen. Dorsey antwortete auf die Frage, ob es denn geschmeckt habe, dass er nur seinen Salat aß.

Hintergrund für die Aktion Zuckerbergs (das Töten der Ziege) war, dass dieser ein Jahr lang nur ‚etwas‘ aß, was er selber getötet hatte. – Das deckt sich mit der Aussage, dass das Essen von getöteten Tieren nur dem zustehe, der selber in der Lage ist, ein Tier zu töten. Also Konsequenz? Aus der Sicht – ja. Nur … Die Antwort ist zu leicht und zu oberflächlich.

Ich will hier nicht die Moralkeule schwingen, wohl aber herausstellen, dass es hier um das Entseelen einer Physis geht. Also Ethik. Und das gipfelt in den sechs W-Fragen : ‚Wer macht Was, Wann, Wie, Wo und Warum? ‚

Fünf davon sind im obigen Text beantwortet. Es beibt das ‚Warum‘.

Zuckerberg ist Milliardär und von Beruf u.a. Datensammler oder umgekehrt. 2,5 Milliarden Menschen nutzen seine apps und vertrauen ihm ihre Daten an. Im Kontext erzeugt das einen ‚merkwürdigen ‚ Beigeschmack. Für mich stellt sich da die konkrete Frage: Kann ‚man‘ so einem Menschen seine mehr oder weniger vertraulichen Daten anvertrauen? Einem, der schon als Student die, die ihm ihre email-Adressen anvertrauten, als ‚Trottel‘ bezeichnete (siehe vorherigen Beitrag) und der nunmehr als Tiermörder aus niederen Beweggründen bezeichnet werden kann/darf. Als jemanden, der einem Spleen oder einer fixen Idee als Pseudo-Rechtfertigung seines Handelns folgt und damit als konsequenter Macher gelten möchte – nein will? Einer, an dem man hochschaut, der Vorbild zu sein vorgibt und sich als Herrscher über Leben und Tod darstellt? Eine Inszenierung nahezu grenzenloser Macht… einer, dem die Achtung vor dem Leben jeglicher Art ’scheißegal‘ ist. Es sind ja nur Nutztiere ohne Seele, wie es noch allgemein gesehen und gehandhabt wird… Jemand, der die Verwerflichkeit seines Charakters nicht nur überspielt, sondern als ’stark‘ inszeniert und das ohne erkennbare Empathie dem Leben gegenüber. Einem solchen Menschen seine persönlichen Daten anzuvertrauen, ist Poker durch Machtkonzentration..

Die Vorstellung, dass Zuckerberg hin und wieder als Präsidentschaftskandidat ins Spiel gebracht wird, lässt in diesen Zusammenhängen was auch immer erahnen, sofern er so ein Ziel erreichen würde. Wäre das die Quadratur des aktuellen US-Präsidenten? Wie hieß und heißt das noch immer als Metapher: ‚Die Geister, die ich rief…..‘.

Liebe Mitmenschen. Derartige Charaktere gehören nicht auf die Entscheiderbühne – egal welcher Art. Ihr Mummenschanz muss enttarnt und ausgehebelt werden. Politisch durch Wahlen und in Sachen Zuckerberg die Zerschlagung des Facebook-Konzerns.

So etwas ist nicht unbedingt leicht, denn 2,5 Milliarden Menschen nutzen Facebook, What’sApp und Instagram. Diese gigantische Zahl ließe sich durch konsequente und permanente Aufklärung minimieren – oder anders gesagt: ‚Ich träume weiter…‘.

Persönliches Fazit: Ich werde meine Fäden zum Facebook-Konzern kappen. Also in meinem Fall ist das  dann nur noch What’sApp! Happy SMS, email, Telefon, Briefe, persönliche Kontakte etc.. Und das in Kürze.

Die ‚Welt‘ bleibt ohne den bestehenden Facebook-Konzern nicht stehen und bietet auch ohne den gute Verknüpfungen!

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).