Archiv der Kategorie: in eigener Sache

Zum Jahresende …


Nach langer Pause hier im Blog bringe ich zum Jahresende noch ein eigenes Gedicht, das sicherlich keiner Zuordnung bedarf. Das Jahr geht (nicht nur) für mich mit einer der bittersten Erfahrungen zu Ende und das Neue wird ebenso beginnen. Als grenzenloser Optimist hoffe ich danach auf Licht am Ende des Tunnels und … es wird nicht bei der bloßen Hoffnung bleiben..!

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich ein friedliches und gesundes ‚Neues Jahr‘.

 

 

Tagebuch

 

Du denkst du schreibst das nur für dich

dein Tagebuch als Seelenschrein

denkst nach beim Schreiben sicherlich

an Nachlesens Gedächtnispein

 

was du geschrieben ist vorbei

beißt keinen mehr ins Hinterteil

oder klemmt wie dem auch sei

der Realismen Zukunft feil

 

banales abgefräst Gehänge

erbeißt sich Tages Schreibfanal

ist Schreiben ohne Layoutzwänge

geschwängert frei Gedankensaal

 

geschriebnes Temporärgefüge

gedanklich ausgedreht

schließt ein Egomanitätens Züge

das Tagebuch, das dich versteht

 

Vielleicht sind deine Tageszeilen

für immer nur dein Eigentum

kannst später in der Zeit verweilen

die dann zeigt abgeschminkt dein Tun

Das neue Buchprojekt…


Lange Abstinenz hier im Blog hat(te) ihren Grund:

Im vergangenen halben Jahr habe ich einen regelrechten Schreibmarathon hingelegt. Nach massiven gesundheitlichen Knockouts der übelsten Art in den vergangenen Jahren  hatte ich so ein Projekt längst abgeschrieben. Die zweite Neuauflage meines ersten Romans  im vergangenen Jahr  betrachtete ich als den Abschluss solchen Schaffens und (wie immer)  ohne hinreichend kommerzielles Interesse. Das wäre bei realistischer Betrachtungsweise auch ebenso gewesen, wenn … Ja, das ist das Zauberwort: Wenn…

Es lief komplett anders. Woher die Kraft und die Ausdauer kam? Keine Ahnung oder besser … fast keine Ahnung.

Zum Spätsommer 2016 lief jedenfalls wieder alles so zusammen, dass die Tastaturen meiner Rechner schon fast in den Beschwerdemodus wechselten. Bis zum vergangenen Mittwoch mussten sie 711 Seiten ertragen.

Das erste Lektorat ist durch, und da ich alles selber mache, stehen noch mindestens zwei weitere an. Dann schließt sich die Covergestaltung und alles weiter Notwendige an, sodass das fertige Layout für den April / Mai 2017 nicht unrealistisch erscheint.

Titel und Inhaltsbeschreibung werde ich hier im Blog peu à peu preisgeben – jedenfalls ansatzweise. Vorab nur soviel: Es beinhaltet die gedanklichen Tiefgänge meines gesamten Lebens und mein eigenes Welt(en)bild, unbeeinflusst vom Mainstream aller damit korrespondierenden Wissengebiete mit ‚ordentlichem‘ Erkenntnispotenzial, das herkömmliche Denkweisen einfach übergeht und völlig anders geartete Modelle beinhaltet.

Entgegen meiner bisherigen Gewohnheit, meine Bücher nicht massiv zu bewerben, werde ich diesesmal ein professionelles Marketing anschieben, denn die Arbeit war Schwerstarbeit nicht mit dem Ziel, damit kommerziell erfolgreich zu sein, sondern um soviele Menschen wie möglich zu erreichen. Das ist keine Schönrederei! —

 

 

 

Sinnfragen …


Nach einer Woche ‘nix‘ hier im Blog bleibt die Frage : ‘Was habe ich nur mit meinem letzten Beitrag angerichtet ?‘ , als wäre das Wort des Tages „Misogynie“ einer Sinnverdrehung unterlegen. Als eine Solche erscheinen mir Mitteilungen, die konkret aussagten, ich solle doch sowas bitteschön unterlassen. Geht’s noch ?

Ich beobachte das noch eine Weile, dann lasse ich das hier erst mal ruhen. Die Beschimpfungen und Unterstellungen bin ich von meinen Leserbriefen (und auch Büchern..) zwar gewohnt, aber irgendwann auch leid.

Keine Resignation … sondern nur pausieren … Es stellen sich einige Sinnfragen.

Mein Wort des Tages …Misogynie


Mein Wort des Tages … oder der vergangenen Tage… Misogynie

Geschrieben sieht das Substantiv geradezu mystisch aus. Inhaltlich bedeutet es alles Andere als das : Im altgriechischen Ursprung ist es die `Weiberfeindlichkeit‘ im Sinne von Minderwertigkeit der Frau. Und genau diese deutsche Definition ist nicht nur altbacken, sondern geradezu widerlich.

Warum dieses Wort ? Ok, jeder wird wohl ahnen, warum. Der repubikanische Kandidat für die Präsidentschaft in den USA hat es nun direkt oder indirekt in zeitlicher Abfolge fertiggebracht, die Hässlichkeit einer solchen Geisteshaltung  in den Fokus der Aufmerksamkeit der Medien und der Gesellschaft allgemein -natürlich weltweit- zu rücken. Gewollt oder ungewollt. Dem ist es egal, ob das der Inbegriff einer Diskriminierung ist, Hauptsache er steht im Vordergrund. Selbst dieser markant enttarnende Mitschnitt in dem Bus wurde mit einer lapidaren Pneusoentschuldigung abgetan. Amerikaner können anteilig nicht so dämlich sein, einen solchen Widerling ins ‘Weiße Haus‘ zu wählen und so einem niederfrequenten Dämagogen damit auch noch das Kommando über die Atomwaffen anvertrauen. Obwohl kein Jurust, stelle ich mir die Frage, ob es da keine juristischen Möglichkeiten gibt. Wahrscheinlich nur Zivilklagen. Wer Frauen dermaßen zu Verfügungsobjekten degradiert, hat in einer offenen Gesellschaft an führender Position definitiv nichts, aber auch gar nichts zu suchen. Diesem Großkotz muss das Handwerk gelegt werden oder … Moment, im Normalfall hätte der das schon wesentlich früher selber erledigt.

Abschließend : Jeder Mensch, egal ob männlich oder weiblich, hat (Imperativ !) im 21. Jahrhundert ein solches Verhalten nicht nur abzulehnen, sondern abzuwählen ! Wer diesem Fundamentalisten der Menschen- und speziell Frauenverachtung noch folgt, dem ist wohl kaum noch zu helfen.

Shame on you … Trump !

 

Wort meines Tages : Ehrlichkeit …


Mein Wort des Tages : Ehrlichkeit

Eines der Worte, die im Umgang mit Zeitgenossen|innen von der Sorte sind, die unglaublich oder besser tatsächlich unglaublich dehnbar sind. Wobei man doch des Wortes ursprünglichen Sinn für sinnfest hält. Beides greift also ineinander und ist theoretisch konkret.

Und praktisch ? Als Nichtpsychologe bin ich prinzipiell auf meine ‘Bordwerkzeuge‘ angewiesen, die weitestgehend die beiden Waagschalen des Treffens oder des Danebenliegens in den eingependelten  Zustand versetzen.

Ok .. das kann durchaus einfacher gesagt werden. Mache ich hier aber nicht, weil das Spiel mit den Worten für mich reizvoller ist.

So, dabei ist schon der Bezug zu meinem Wort des Tages hergestellt :

Ehrlichkeit.

Würde ich pragmatisch sagen : Zu 50/50 liege ich richtig und|oder falsch, ist das erstmal kürzer, jeder weiß, was gemeint ist und fertig. Kaum jemand käme auf die Idee, dass Geschwafel zu nennen. Da ist der Punkt : Geschwafel. Und das ist Geschmacksache. Anders gesagt : Was vermittelt mir den Inhalt besser ? Der reine Inhalt oder der Inhalt mit Verpackung ? Und das ist situations- und gefühlsabhängig.

Die Frage ist, ob das Mittel daraus ein Kompromiss oder nur ein Kompromiss ist ? Wäre das dann ‘nach dem Munde reden‘ ?

Was hat das mit Ehrlichkeit zutun ?

Pragmatismus hat etwas mit der Möglichkeit falscher Inhalte zutun und ausführlichere Darstellungen natürlich auch. Beide haben etwas mit Zeit zutun – im abfolgenden Sinne also. Demnach ist das Stilmittel nicht unbedingt entscheidend, sondern der situationsbedingt vermittelte Inhalt ansich, der sich in beide Facetten hüllen kann.

Aus dem Vergleich beider Vorgehens-und Ausdrucksweisen wird deutlich, dass Inhalte gestrafft oder ausführlicher transportiert und übermittelt werden können., wobei es dabei natürlich auf die Gefühlslage und die Situation ankommt.

Das Wort ‘Ehrlichkeit‘ korrespondiert mit Begriffen wie Ehre und Wahrheit. Ein Mensch, der nicht lügt und stiehlt ist also ehrlich. Was ist, wenn dieser ehrliche Mensch im Umgang mit Anderen ein falsches Bild von sich erzeugt und vermittelt ? Ja, so wie ein Schauspieler quasi in eine Lebensrolle schlüpft ?

Zur Definition von Ehrlichkeit -nach dem zweiten Weltkrieg- gehört auch, dass das dann als unehrlich zu gelten hat. Also eine Begriffserweiterung, die nicht nur auf rein pragmatische Fakten beruht (lügen/stehlen), sondern auch nicht direkt beweisbare, aber als wahrscheinlich angesehene Einschätzungen dazunimmt. Indizien.

Durch diese erweiterte Sicht- und Einschätzungsweise ist der Begriff ‘Ehrlichkeit‘ komplexer und -aus meiner Sicht- deutlicher geworden.

Warum befasse ich mich heute mit dem Begriff ‘Ehrlichkeit‘ ?

Ja .. genau da passt eine pragmatische Antwort :

Wenn mich jemand anlächelt und Positives sagt und ich später danach erfahre, dass das glatt gelogen war, dann fließt so ein Text wie dieser in die Tastatur oder mit Tinte durch meinen Füller ……

Nachdem ich meine eigenen Zeilen gelesen habe und erkennen musste, dass meine Antwort auf die abschließend gestellte Frage nicht rein pragmatisch war, kommt der Gedanke auf, daraus eine Kategorie zu basteln, die dann vielleicht heißen könnte :

->  Wort des Tages  <-

Natürlich nicht für jeden Tag und dann, wenn es kein Geschwafel wird.

Ich hoffe, dass das hier nicht der Fall war.

Ob Interesse seitens der Leser|innen daran besteht, sehe ich dann an den Kommentaren oder anderen Feedbacks.

Reaktionen …


Die Reaktionen auf meinen Beitrag hier : ‘Was soll das denn ?‘, in dem ich herausfinden wollte, welche Reaktionen darauf folgen, wenn sich ein ‘Spinner‘ damit beschäftigt oder das zumindest überlegt, den Text eines ganzen Buches handschriftlich zu veröffentlichen, sind doch recht eindeutig und lassen sich schwerpunktmäßig wie folgt zusammenfassen : Teilweise schwer entzifferbar und nicht flüssig zu lesen ! Dachte ich mir.

Damit ist das Thema erledigt. Schade eigentlich …

Mein  drittes Buch ist in Arbeit und entsteht größtenteils ‘tastaturig‘.

An dieser Stelle sage ich herzlichen Dank für die z.T. doch erfrischend offene Kritik !