Nachtrag zum vorherigen Beitrag (EU Urheberrechtsreform)


Natürlich ist das Urheberrecht ein selbsterklärender Begriff. Geistiges Eigentum also. Das zu schützen, ist immer eine Entscheidung über die Proritätensetzung zwischen zwei wechselseitig konkurrierenden Begriffen:

Freiheit und Sicherheit.

Das jeweils vorrangig Eine geht immer auf Kosten des Anderen. Eine Ausgewogenheit ist also immer das Akzeptieren von Kompromissen, die Beiden die größtmögliche Wirkung und Geltung geben. Das entsprechend einzuschätzen, ist eine echte Herausforderung für Intelligenz zur Entscheidungsfindung.

Sicherheit ist ein elementares Bedürfnis. Unbestritten. Sie schränkt allerdings Freiheit ein. Freiheit mindert entsprechend Sicherheit – ist aber ebenso ein elementares Bedürfnis. Ein Oxymoron (sich gegenseitig ausschließende Vorstellung) ? Sicherlich praktisch dann, wenn einer der beiden Begrifflichkeiten die entscheidend höhere Priorität zugesprochen wird. Die Lösung ist dann nur die Bereitschaft zur Akzeptanz eines mehrheitlichen Beschlusses. So sollte es generell sein und ist sicherlich in demokratischen Gesellschaften ebenso mehrheitlich der Fall.

Was hat das mit der Urheberrechtsdebatte zutun und wo sind die größeren Kompromisse zu schließen?

Ich bringe hier an dieser Stelle ein alles sagendes Zitat Benjamin Franklins, dem ich mich klarsagend anschließe:

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.<

Heißt das die Ablehnung des Paragrafen 13 der EU-Urheberrechtsreform, wenn die Freiheit nicht eingeschränkt werden soll?

Oder soll -wie dann festgelegt- Sicherheit die höhere Priorität erhalten?

Ich, denke, dass die Aussage Benjamin Franklins selbsterklärend für jeden denkenden Menschen ist. Es bedarf also eines pragmatisch ausgewogenen, bindenden Kompromisses und keiner einseitigen Polarisierung!

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

 

 

 

 

 

 

 

EU-Urheberrechtsreform und mein Blog…


Gleich vorab: Dieses ist ein nichtkommerzieller, privater Blog, den ich ‚Joachim Rohlfings Siteblog‘ nenne. Hier verwende ich nahezu ausschließlich eigenes Material wie Texte, Bilder, Fotos usw. und wenn nicht, dann sind es ‚frei‘ verwendbare, z.B Bilder, Fotos und Texte aus Zeitungsberichten oder Online-Portalen oder Material mit ausdrücklicher Urhebergenehmigung (z.B. die ca. 100 Jahre alten Bilder aus dem Magazin ‚Der wahre Jakob‘, wofür mir die Genehmigung des Verlages vorliegt und die tatsächlich keiner Genehmigung mehr bedürften. Zitate des allgemeinen Sprachgebrauches ausgenommen (sowie die Sprache an sich…).

Die Links zu meinen Büchern im BoD-Buchshop auf der Startseite dieses Blogs ist ein reiner Verweis auf die Bezugsquelle beim Verlag. Ein Hinweis auf jede Buchhandlung in diesem Lande wäre einsehbarer Unsinn. 

Das Problem der Verlinkung in Kommentaren ist hier nicht ein Problem, weil jeder Kommentar vor der Freigabe dahingehend genau geprüft wird, bevor er freigeschaltet wird. Ob das alles so im Sinne der freien Meinungsäußerung in Ordnung ist, ist zwiespältig – allerdings einzusehen, sofern man nur an ‚fake-news‘ oder einfach gesagt Schlimmeres (Rechtsbrüche) denkt.

In meinem Fall ist es andersherum relevanter und bedarf nun mal dieses Hinweises: Material aus diesem Blog unterliegt meiner ausdrücklichen Genehmigung, weil es a priori mein geistiges Eigentum ist. 

Die nicht genehmigte Verwendung des geistigen Eigentums Anderer ist und bleibt schlichtweg Diebstahl und bedarf so gesehen keiner Interpretation. Die Frage dabei ist nur, wie die ‚gesetzliche Verpackung‘ einer solchen Tatsache gestaltet wird? –

Im Kontext zum Gesetzentwurf sprechen Kritiker|innen  von Zensur? Ist das so? Natürlich bin ich für den freien Zugang und die freie Verbreitung des eigenen Gedankengutes und auch deren ‚Produkte‘. Jetzt das doch… Doch , wie vorher gesagt, ist der jeweilige Urheber|die Urheberin Besitzer|in  seiner|ihrer  ‚Produkte‘, ohne zusehen zu müssen, wie Andere -einfach gesagt- damit hausieren gehen und ggf. damit Profit generieren. Einen solchen Urheberschutz zu begreifen und sich daran zu orientieren kann keine große intellektuelle Herausforderung sein, sofern der Hang zur Verkomplizierung nicht weiterhin die Oberhand hat.

Abschließend noch das mittlerweile übliche Zitat:

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

 

Vielfalt …


In diesem Blog werden über zwanzig Kategorien bedient ( da kommen noch einige dazu, deswegen keine genaue Angabe), die unterschiedlicher sein könnten … aber nicht müssen. Vielfalt also. Das ist meine Antwort auf Hinweise, die sich ‚eine spezielle Ausrichtung‘ wünschen (Jede Kategorie ein Blog ?). Lieber hier lesender Mensch … Das Ablegen unterschiedlicher Beiträge in passende Kategorien ist ein Versuch, Übersichtlichkeit zu generieren. Hier muss sich niemand verlaufen, sofern er|sie eben das berücksichtigt und entsprechend navigiert. Ich denke, dass es nicht nötig sein wird, das weiter auszuführen. – (Ich hoffe, das vorsichtig genug ausgedrückt zu haben…?).

Die Kritik daran, dass zwischen den Beiträgen größere, zeitliche Abstände sind, ist der Versuch, nicht alles zu kommentieren oder sowas wie das ‚Ha-ha-hi-hi‘ zu bedienen. Ok, ich gebe zu, temporär schreibfaul zu sein, was -ohne Rechtfertigungsdruck- änderbar ist und auch geändert werden wird. Das hat dann zur Folge, dass Beiträge kürzer und konzentrierter werden; je nach Kategorie.

Des Weiteren plane ich Auszüge aus meinem aktuellen Buch ‚Futur X – Die freie Auswahl‘ in der Kategorie ‚Literatur‘  (Eigene Bücher) zu posten. Das werden Auszüge sein, die in den Buchshops unter ‚Probelesen‘ nicht zu finden sind, weil da nur die ersten zehn/zwanzig Seiten zum Probelesen angeboten werden. Wenn daran Interesse besteht, dann lasst/lassen Sie es mich wissen. (Wer kauft schon gerne die Katze im Sack?). 

futur-x-die-freie-auswahl1.jpg

 

Demnächst direkt über meine HP zum Blog…


Demnächst wird meine sicherlich nicht mehr zeitgemäße Homepage abgeschaltet, und es wird direkt zu diesem Blog weitergeleitet. Die Domain  joachim-rohlfing.de  bleibt weiterhin aktiv und ist entsprechend aufrufbar (Joachim Rohlfings Homepage). Dabei landet mensch direkt im Blog.

Die Inhalte z.B. der Galerien meiner Homepage sind in der Kategorie ‚Malerei‘ und meine Schreiberei in den Kategorien ‚Literatur‘ und ‚Presse‘ hier im Blog zu finden. Das gilt natürlich auch für die übrigen Beiträge in den entsprechenden Kategorien.

Meine Domains:

joachim-rohlfing.de
joachim-rohlfing.online
jrohlfing.wordpress.com

Meine Aktivitäten hier werden sicherlich zukünftig ausgebaut, da ich demnächst eine Kategorie hinzufügen werden. Welche ? = Musik.

Ich habe in meinem Alter eine neue ‚Liebe‘ entdeckt … E-Gitarren. Die Faszination nimmt kein Ende und die Griffe in die Saiten mit knalligem Rocksound lassen die Seele schwingen. Alles nur zum ‚Hausgebrauch‘. Erstaunlich, was ich als Laie so aus einer guten E-Gitarre und einem entsprechenden Verstärker herausholen kann… Darüber werde ich dann nach tieferem Eindringen in die Materie diverse Beiträge posten.

Zum Jahresende …


Nach langer Pause hier im Blog bringe ich zum Jahresende noch ein eigenes Gedicht, das sicherlich keiner Zuordnung bedarf. Das Jahr geht (nicht nur) für mich mit einer der bittersten Erfahrungen zu Ende und das Neue wird ebenso beginnen. Als grenzenloser Optimist hoffe ich danach auf Licht am Ende des Tunnels und … es wird nicht bei der bloßen Hoffnung bleiben..!

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich ein friedliches und gesundes ‚Neues Jahr‘.

 

 

Tagebuch

 

Du denkst du schreibst das nur für dich

dein Tagebuch als Seelenschrein

denkst nach beim Schreiben sicherlich

an Nachlesens Gedächtnispein

 

was du geschrieben ist vorbei

beißt keinen mehr ins Hinterteil

oder klemmt wie dem auch sei

der Realismen Zukunft feil

 

banales abgefräst Gehänge

erbeißt sich Tages Schreibfanal

ist Schreiben ohne Layoutzwänge

geschwängert frei Gedankensaal

 

geschriebnes Temporärgefüge

gedanklich ausgedreht

schließt ein Egomanitätens Züge

das Tagebuch, das dich versteht

 

Vielleicht sind deine Tageszeilen

für immer nur dein Eigentum

kannst später in der Zeit verweilen

die dann zeigt abgeschminkt dein Tun

Das neue Buchprojekt…


Lange Abstinenz hier im Blog hat(te) ihren Grund:

Im vergangenen halben Jahr habe ich einen regelrechten Schreibmarathon hingelegt. Nach massiven gesundheitlichen Knockouts der übelsten Art in den vergangenen Jahren  hatte ich so ein Projekt längst abgeschrieben. Die zweite Neuauflage meines ersten Romans  im vergangenen Jahr  betrachtete ich als den Abschluss solchen Schaffens und (wie immer)  ohne hinreichend kommerzielles Interesse. Das wäre bei realistischer Betrachtungsweise auch ebenso gewesen, wenn … Ja, das ist das Zauberwort: Wenn…

Es lief komplett anders. Woher die Kraft und die Ausdauer kam? Keine Ahnung oder besser … fast keine Ahnung.

Zum Spätsommer 2016 lief jedenfalls wieder alles so zusammen, dass die Tastaturen meiner Rechner schon fast in den Beschwerdemodus wechselten. Bis zum vergangenen Mittwoch mussten sie 711 Seiten ertragen.

Das erste Lektorat ist durch, und da ich alles selber mache, stehen noch mindestens zwei weitere an. Dann schließt sich die Covergestaltung und alles weiter Notwendige an, sodass das fertige Layout für den April / Mai 2017 nicht unrealistisch erscheint.

Titel und Inhaltsbeschreibung werde ich hier im Blog peu à peu preisgeben – jedenfalls ansatzweise. Vorab nur soviel: Es beinhaltet die gedanklichen Tiefgänge meines gesamten Lebens und mein eigenes Welt(en)bild, unbeeinflusst vom Mainstream aller damit korrespondierenden Wissengebiete mit ‚ordentlichem‘ Erkenntnispotenzial, das herkömmliche Denkweisen einfach übergeht und völlig anders geartete Modelle beinhaltet.

Entgegen meiner bisherigen Gewohnheit, meine Bücher nicht massiv zu bewerben, werde ich diesesmal ein professionelles Marketing anschieben, denn die Arbeit war Schwerstarbeit nicht mit dem Ziel, damit kommerziell erfolgreich zu sein, sondern um soviele Menschen wie möglich zu erreichen. Das ist keine Schönrederei! —

 

 

 

Sinnfragen …


Nach einer Woche ‘nix‘ hier im Blog bleibt die Frage : ‘Was habe ich nur mit meinem letzten Beitrag angerichtet ?‘ , als wäre das Wort des Tages „Misogynie“ einer Sinnverdrehung unterlegen. Als eine Solche erscheinen mir Mitteilungen, die konkret aussagten, ich solle doch sowas bitteschön unterlassen. Geht’s noch ?

Ich beobachte das noch eine Weile, dann lasse ich das hier erst mal ruhen. Die Beschimpfungen und Unterstellungen bin ich von meinen Leserbriefen (und auch Büchern..) zwar gewohnt, aber irgendwann auch leid.

Keine Resignation … sondern nur pausieren … Es stellen sich einige Sinnfragen.