‚Kadaver’… „Carcass“…


Deutsch

Die Formulierung wird sicherlich so Manchen schockieren. Der vorherige Beitrag (Kontemplation) war doch so harmonisch und entspannend. Und jetzt das. Das Leben ist vielfältig – wie die damit verbundenen Themen. ‚Wie kann der nur so ein Substantiv (Kadaver) verwenden?‘ Ich hätte es auch ‚Aas‘ nennen können. Werden doch Tierkörper als Nahrungsmittel klassifiziert… quer durch alle Gesellschaften und darin auch durch (fast) alle Religionen. Massentierhaltungen und permanente, industrielle Schlachtorgien sind und werden akzeptiert, weil sie in profitorientierter Lesart der Volksernährung dienen und damit als ‚richtig und notwendig‘ dargestellt werden.

Die Erklärung der Verwendung des in diesem Kontext wirklich krassen Substantives ‚Aas‘ soll hier kurz und ‚schmerzlos‘ sein: Sobald ein Lebewesen jeglicher Art entseelt wird, tritt die Zersetzung ein – die Verwesung. Auch konservierende Maßnahmen wie Kühlung usw. ändern daran nichts, sondern verzögern nur den Prozess. Jeglicher Euphemismus verbietet sich da eigentlich -oder besser tatsächlich- , weil der Vorgang des Tötens unumkehrbar ist. Darüber gibt es kilometerweise Literatur.

Selbst die Ernährungsanweisungen der Bibel in der Genesis 1 und der Genesis 9 können unterschiedlicher nicht sein. Da waren sich wohl die christlichen Verfasser in der Definition nicht im Ansatz einig. Ein allmächtiger Gott wird so eine Widersprüchlichkeit nicht formuliert haben. Aus der Genesis 9 lässt sich sogar die Schächtung herauslesen – ganz im Sinne des Islam. Die Genesis 1 spricht von Früchten und Samen als Nahrungsquelle für ‚den Menschen‘ (Kollektivsingular). Lässt man komplizierte, theologische Interpretationen außen vor und betrachtet das Geschriebene neutral, dann erscheint ein ganz großes Fragezeichen hinter der sich anschließenden Denkweise, was da wohl noch so alles ‚fragwürdig‘ ist. Das zu erkunden, bleibt jedem daran Interessierten überlassen.

Ich habe mich bereits 1986 für die Genesis 1 entschieden und bin erst Vegetarier, dann Veganer geworden, obwohl ich damals noch nicht, wie beschrieben, tiefer in die Einfachheit des Erklärbaren vorgedrungen bin. Eine Metapher hat sich in mir vor nicht mehr benennbarer Zeit festgesetzt: ‚…Ein Haustier streicheln und dabei ein Wurstbrot essen…‘ ist ein tatsächliches Oxymoron. Deutlicher kann Widersprüchlichkeit nicht sein, wenn es um die Achtung des Lebens geht. Selektion der Existenzberechtigung nach Zuneigung führt aktuell und geschichtsträchtig zur Perversion des Denkens und destruktiven Handelns. Natürlch kann das ebenso zu extremen Denk- und Handelnsweisen führen, wenn meine Definition der o.g. Metapher kompromisslos wird und zur Radikalisierung führt. Moderate Kompromisse haben einen eingebauten Zeitfaktor, d.h., Geduld statt ad hoc. Das hat natürlich etwas mit dem Bewusstsein und einer Sensibilisierung zutun. Beides lässt sich ‚trainieren‘, sofern überhaupt eine Bereitschaft dazu besteht. Toleranzfähigkeit und ein Ende des Wegsehens.

Warum wird das hier thematisiert? Der Jagdtrieb im Menschen ist noch genetisch verankert und hat eine recht kleine Hürde vor sich, um aktiv oder passiv dominant zu sein: Den Verstand. Aktiv durch Töten und passiv durch Konsum und Wegsehen. In der Ist-oder Jetztzeit bedarf es keiner Entseelung von Tieren zur Ernährung mehr (Kompromissdenken); keinem Tierleid in Massentierhaltungen und keiner industriellen Tötungsmaschinerie, die Unumkehrbares erzeugt: Den Tod. Denn – Tiere sind keine dem Menschen untergeordneten Nutztiere, sondern Lebewesen mit dem gleichen Existenzrecht, das -wie die genannte Metapher sagt- der Mensch sich selber zuschreibt. Das einzusehen und zu verinnerlichen, ist einer der ersten Schritte zur Sensibilisierung und zur Toleranz jedweden Lebens. Die akzeptable Ausnahme ist die Selbstverteidigung in einer Notsituation (Mensch und Raubtier usw.). In Schlachthäusern ist die Situation eindeutig – das ist allgemeinverständlich. Da grundsätzlich nur bekannt und nachweisbar ist, was aus dem Körper eines Lebewesens (jeglicher Art) wird, so ist ein möglicher Verbleib des nichtstofflichen Teiles (genannt Seele) sicherlich niemandem bekannt. Trotzdem findet dieser Poker statt und ignoriert geradezu arrogant das Unbekannte. Wann hat das ein Ende?

Meine Leserinnen und Leser werden sich ein eigenes Urteil bilden (oder haben das bereits) oder besser eine eigene Einschätzung über diesen Artikel ‚machen‘ und vielleicht auch bemerken, dass einige Aussagen hier eine Art mentale Widerhaken hinterlassen (können). Das ist gewollt…

English

The formulation will certainly shock some people. The previous contribution (contemplation) was so harmonious and relaxing. And now this. Life is diverse – as are the issues involved. How can he use such a noun (carcass)? I could have called it ‚carrion‘. Are animal bodies classified as food after all… right across all societies and within them also through (almost) all religions. Mass animal husbandry and permanent, industrial orgies of slaughter are and are accepted, because they serve to feed the people in a profit-oriented way and are thus presented as ‚right and necessary‘.

The explanation of the use of the noun ‚carrion‘, which is really blatant in this context, should be short and ‚painless‘ here: As soon as a living being of any kind is de-animated, decomposition occurs – decay. Even conservative measures such as cooling etc. do not change this, but only delay the process. Any euphemism is actually forbidden – or better actually – because the process of killing is irreversible. There is miles of literature about this.

Even the dietary instructions of the Bible in Genesis 1 and Genesis 9 could not be more different. There the Christian authors were probably not agreed in the beginning in the definition. An almighty God will not have formulated such a contradiction. From Genesis 9 even the slaughter can be read out – completely in the sense of the Islam. Genesis 1 speaks of fruits and seeds as a source of food for ‚man‘ (collective singular). If one leaves complicated, theological interpretations out and regards the written word neutrally, then a very large question mark appears behind the following way of thinking, which is probably still ‚questionable‘. It is up to anyone interested in exploring this.

I decided to go with Genesis 1 as early as 1986 and became first a vegetarian, then a vegan, although at that time I had not yet penetrated deeper into the simplicity of the explainable as described. A metaphor has settled in me before no more namable time: ‚…petting a pet and eating a sausage bread…‘ is an actual oxymoron. Contradictoriness could not be clearer when it comes to respect for life. Selection of the right to exist according to affection leads currently and historically to perversion of thinking and destructive action. Of course this can also lead to extreme ways of thinking and acting, if my definition of the above metaphor becomes uncompromising and leads to radicalization. Moderate compromises have a built-in time factor, i.e. patience instead of ad hoc. Of course this has something to do with awareness and sensitization. Both can be ‚trained‘, if there is a willingness to do so. Tolerance and an end to looking the other way.

Why is this a topic of discussion here? The hunting instinct in humans is still genetically anchored and has a rather small hurdle ahead of it to be actively or passively dominant: The mind. Active by killing and passive by consumption and looking away. In the actual or present time, there is no longer any need for the deselection of animals for food (compromise thinking); no more animal suffering in mass animal husbandry and no more industrial killing machinery that produces the irreversible: death. Because – animals are not subordinate to humans as farm animals, but rather living beings with the same right to exist, which – as the metaphor mentioned – humans attribute to themselves. To understand and to internalize this is one of the first steps towards sensitization and tolerance of all life. The acceptable exception is self-defense in an emergency situation (man and predator, etc.). In slaughterhouses the situation is clear – this is generally understandable. Since in principle only what becomes of the body of a living being (of any kind) is known and provable, a possible whereabouts of the non-material part (called soul) is certainly not known to anyone. Nevertheless this poker takes place and arrogantly ignores the unknown. When does it end?

My readers will form their own judgement (or already have) or better ‚make‘ their own assessment of this article and perhaps also notice that some statements here (may) leave a kind of mental barbs. This is intentional…

Die Berserker… The Berserkers…


Deutsch

Schlachtindustrie – ohne Wissen und Gewissen…

Alles, was durch vermeidbare Handlungen direkt Leid und Tod erzeugt, ist evolutionär kontraproduktiv und sollte schlichtweg gesetzlich verboten (!) werden.

Exakt das gilt auch für die von mir nicht mehr zu verstehende und als notwendig dargestellte Handlungen der Spezies Mensch:
Fabrikmäßige Schlachtungen (Schlachthäuser).

Das ist ‘Seelenpoker‘. Verdeutlicht werden soll damit, dass der tötende Mensch sowohl für das Tier als auch für sich das höchste Risiko eingeht, dass vorstellbar ist:
Die völlige Ungewissheit, was das bewirkt und bewirken kann, wird einfach verdrängt.
Welche Ungewissheit?
Gemeint ist die offene Frage, was denn nun nach der Entseelung passiert. Die Nichtstofflichkeit (Seele) des Tieres als Opfer ist schuldfrei. Der Täter allerdings kann sich nicht sicher sein, dass seine Tat nach seinem eigenen Tod hinterfragt wird. Unabhängig von wem oder was. Christen nennen das ‘Das Jüngste Gericht’. Das Risiko kann ja auch keines sein, weil die Argumentation der Notwendigkeit und damit des Allgemeininteresses (Volksernährung) vorgeschoben wird?

Klarheit darüber kann niemand haben, nur die Fähigkeit zur Abwägung des eigenen Risikos existiert nicht mehr, weil das einfach verdrängt wird.
Hier herrscht ganz klar die niederfrequente Denkweise: ‘Es wird schon gutgehen, weil das notwendig war und ist.
Das ist Poker… Seelenpoker.
Allerdings mit etwas, das in der Folge Alles oder Nichts sein kann. –
Es will sich mir nicht erschließen, dass der Abbau von Aggressionen durch Aggressionen (Aggression=Töten!) erreicht wird, die das finale Ende eines Lebewesens zur Folge hat. Das ist also kein schlüssiges Argument zur Rechtfertigung sowohl der Jagd als auch der Schlachtung von (Nutz- oder Wild-) Tieren zur Nahrungsbeschaffung.

Christen sollten in der Bibel dazu die Genesis 1 und 9 lesen. Die Ernährungsanweisung des biblischen Schöpfers. Deutlicher und konträrer geht es wohl nicht. Anweisungen in zwei entgegengesetzte Richtungen. Und das im sogenannten ‚Buch der Bücher‘.

Fazit: In diversen Beiträgen hier im Blog wurde und wird deutlich, auf welch geistigem Niveau sich die Akzeptanz und Toleranz dieser Menschheit bewegt. Das wird sich erst dann ändern, wenn global erkannt wird, dass Lebewesen mit einem Gesicht, einem zentralen Nervensystem, einem Blutkreislauf und dem Empfinden von Leid und Freude nicht (mehr) zur Nahrungsquelle des Menschen gehören. Massentierhaltung ist verwerflich und … schließlich fabrikmäßiges, kommerzielles Töten von Leben ist ein Verbrechen.

Soviel zu Tönnies und Konsorten. Tiere werden in Massen entseelt; Mitarbeiter hausen menschenunwürdig in diesem recht reichen Land und nun noch Lohnersatzansprüche an den Staat für coronabedingte Ausfallzeiten.

Wie war das weiter vorher noch mit dem ‚Seelenpoker‘? Die Formulierung dieses Beitrages könnte auch deutlicher, also vulgärer ausfallen – nur… das ist nicht mein Ding. –

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

Slaughter industry – without knowledge and conscience…

Everything that directly causes suffering and death through avoidable actions is evolutionarily counterproductive and should simply be prohibited (!) by law.

Exactly the same applies to the actions of the human species, which I no longer understand and which I have presented as necessary:
Factory slaughters (slaughterhouses).

It’s soul poker. The idea is to make it clear that the killer is taking the highest risk imaginable, both for the animal and for himself:
The complete uncertainty of what it can and cannot do is simply pushed aside.
What uncertainty?
What is meant is the open question of what happens after the desensualization. The non-materiality (soul) of the animal as a victim is free of guilt. The perpetrator, however, cannot be sure that his act will be questioned after his own death. Regardless of who or what. Christians call this ‚The Last Judgment‘. The risk can’t be one either, because the argumentation is put forward as being necessary and thus in the general interest (feeding the people)?

No one can be clear about this, only the ability to weigh up one’s own risk no longer exists, because this is simply suppressed.
Here, the low-frequency way of thinking clearly prevails: ‚It will be all right, because it was and is necessary‘.
This is poker… soul poker.
But with something that can be all or nothing in the end. –
It will not be revealed to me that the reduction of aggression is achieved by aggression (aggression=killing!), which results in the final end of a living being. So this is not a conclusive argument to justify both the hunting and the slaughtering of (farm or wild) animals for food.

Christians should read Genesis 1 and 9 in the Bible. The dietary instructions of the biblical creator. It could not be clearer or more contrary. Instructions in two opposite directions. And that in the so-called ‚Book of Books‘.

Conclusion: In various contributions here in the blog it became and becomes clear on which spiritual level the acceptance and tolerance of this humanity is moving. This will only change when it is globally recognized that living beings with a face, a central nervous system, a blood circulation and the feeling of suffering and joy are not (any longer) part of the human food source. Factory farming is reprehensible and … finally, factory-based, commercial killing of life is a crime.

So much for Tönnies and cohorts. Animals are deseased en masse; employees live inhumanely in this quite rich country and now still have wage compensation claims on the state for corona-related downtime.

What was it like before with the ’soul poker‘? The wording of this article could also be clearer, i.e. more vulgar – just… that’s not my thing. –

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own intellect)


..Soviel zu ‚Nutztieren’… So much for ‚farm animals’…


Eigene Sprüche © in dem Zusammenhang, die durchaus radikal klingen .. aber meine persönliche Meinung dazu verdeutlichen ( Realbezug Schlachthäuser- ich musste das einmal loswerden) :

Es gibt eine überirdische Toleranz – oder … vorab – nur einfaches Nachdenken

Keiner kennt seine Zukunft – aber die Zukunft kennt dich

In jeder Fleischmahlzeit manifestiert sich die Grabeskälte liebevoll zubereiteter Tierkadaver

Wenn Gott beim Jüngsten Gericht einem Tier im Urteil die Entscheidung überlässt, dann ‘gnade uns Gott‘

Den Rindern Tiermehl als Nahrung zu geben ist das Gleiche, als Menschen die Asche aus Krematorien als Soßenbinder  unterzujubeln

Menschen genießen Fleisch in `Sterne-Hotels´ – Tiere genießen die Momente menschlicher Zuneigung

Schlachthäuser sind eine real existierende Gotteslästerung

Das 21-ste Jahrhundert braucht keine blutigen Steaks, keine temporär verwesungsverzögernde Eingriffe zur Erhaltung genießbarer Tierleichenteile –  es braucht die Erkenntnis, seine Mahlzeiten nicht von Auftragskillern vorbereiten zu lassen

Mit jedem Schlachten eines Tieres reduziert sich die Hoffnung auf Erlösung

Wer ein Tier töten kann, der kann auch einen Menschen töten

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Elitesoldaten Vegetarier sind

So lange das Fleisch toter Tiere ein Nahrungsmittel für Menschen ist, gibt es keinen realen Frieden auf diesem Planeten

Tiere sind in unserer Gesellschaft eine `zuliefernde´ Randgruppe, doch eine funktionierende Demokratie zeichnet sich durch die Toleranz von Randgruppen aus

Der Holocaust ist nicht mit der Entnazifizierung abgeschlossen, er endet mit dem Abriss des letzten Schlachthauses

Der Mensch bezahlt für Wurst und Fleisch – das Tier mit seinem Leben

Gegen die Vivisektion ist das Schächten ein `kurzer Prozeß´

Die Todesangst geschlachteter Tiere wird mit jeder Muskelfaser verinnerlicht

Wenn du glaubst intelligenter zu sein als ein Tier – dann versuch einmal wie ein Tier zu denken

(heute ohne das übliche Kant-Zitat)

English

Own sayings © in this context, which sound quite radical … but clarify my personal opinion about it (real reference slaughterhouses- I had to get rid of that once) :

There is a supernatural tolerance – or … beforehand – only simple thinking

No one knows his future – but the future knows you

In every meat meal the cold of lovingly prepared animal carcasses manifests itself

When at the Last Judgment God leaves the decision to an animal in judgment, then ‚God has mercy on us

Giving the cattle meat-and-bone meal as food is the same as using the ashes from crematoria as a sauce thickener

People enjoy meat in ’star hotels‘ – animals enjoy the moments of human affection

Slaughterhouses are a real blasphemy

The 21st century needs no bloody steaks, no temporary decay-retarding interventions for the preservation of edible animal carcass parts – it needs the knowledge not to have its meals prepared by contract killers

With each slaughter of an animal the hope of salvation is reduced

If you can kill an animal, you can kill a human

I can’t imagine elite soldiers being vegetarians

As long as the meat of dead animals is food for humans, there is no real peace on this planet

In our society, animals are a ‚to be supplied‘ fringe group, but a functioning democracy is characterised by the tolerance of fringe groups

The Holocaust is not finished with denazification, it ends with the demolition of the last slaughterhouse

Man pays for sausage and meat – the animal with his life

Against vivisection, butchering is a ’short process

The fear of death of slaughtered animals is internalised with every muscle fibre

If you think you are more intelligent than an animal – then try to think like an animal

(today without the usual Kant quote)

Das arrogante Herrendenken (Teil 4)…


Deutsch

(Auszug aus meinem Buch „Futur X – Die frei Auswahl“ (Teil 4 von 4) :

„Vorhin habe ich das Wort ‘Seelenpoker‘ benutzt. Verdeutlicht werden soll damit, dass der tötende Mensch sowohl für das Tier als auch für sich das höchste Risiko eingeht, dass vorstellbar ist:
Die völlige Ungewissheit, was das bewirkt und bewirken kann, wird einfach verdrängt.
Welche Ungewissheit?
Gemeint ist die offene Frage, was denn nun nach der Entseelung passiert. Die Nichtstofflichkeit (Seele) des Tieres als Opfer ist schuldfrei. Der Täter allerdings kann sich nicht sicher sein, dass seine Tat nach seinem Tod hinterfragt wird. Unabhängig von wem oder was. Christen nennen das ‘Das Jüngste Gericht’. Das Risiko kann ja auch keines sein, weil die Argumentation der Notwendigkeit und damit des Allgemeininteresses (Volksernährung) vorgeschoben wird. –
Klarheit darüber kann niemand haben, nur die Fähigkeit zur Abwägung des eigenen Risikos existiert nicht mehr, weil das einfach verdrängt wird.
Hier herrscht ganz klar die niederfrequente Denkweise: ‘Es wird schon gutgehen, weil das notwendig war und ist.‘
Das ist Poker… Seelenpoker.
Allerdings mit etwas, das in der Folge Alles oder Nichts sein kann. –
Es will sich mir nicht erschließen, dass der Abbau von Aggressionen durch Aggressionen (Aggression=Töten!) erreicht wird, die das finale Ende eines Lebewesens zur Folge hat. Das ist also kein schlüssiges Argument zur Rechtfertigung sowohl der Jagd als auch der Schlachtung von (Nutz- oder Wild-) Tieren zur Nahrungsbeschaffung.
Gänzlich unverständlich (eigentlich ist das vorher Gesagte faktisch nicht steigerbar!) ist die Vivisektion {(Tierversuche an (lebenden) Tieren)!}.
Tiere zu internieren, ist schon prinzipielle Tierquälerei durch Freiheitsentzug. Tiere zu züchten, um dann -auch schmerzhafte- Versuche respektlos vor Leben und Gesundheit an und mit ihnen durchzuführen, ist pervers.“

Als Argument zur angeblichen Notwendigkeit wird wissenschaftliche Forschung zum Vorteil der Menschen genannt. (Z.B. Medizin/ Pharmakologie/ Kosmetik usw.). Leid durch Folter -etwas anderes ist das nicht!- körperlich und seelisch, sowie der anschließend derart herbeigeführte Tod kann nicht akzeptabel sein. Das erfüllt sicherlich den Straftatbestand des Vorsatzes.
Es ist die -nach dem Töten- wohl respektloseste und niederträchtigste Art des Umganges mit Tieren.
Angeblich gibt es Alternativen, die ich zu diesem Zeitpunkt (leider noch) nicht detailliert oder gar nicht beurteilen kann.
Die Erfahrung zeigt mir, dass die Inhalte dieses Kapitels in den betreffenden Teilen der Gesellschaft auf massive Kritik stoßen und aufgrund der sie stützenden Gesetzgebung auch weiterhin stoßen werden. Damit lebe ich bewusst und offen kritisch seit drei Jahrzehnten. – (Stand: 2017).
Kompromisse zu und in diesen Themenbereichen kannte ich bislang nicht und lehne ich auch entschieden ab, da Leid und Tod Kompromisse ausschließen und zumindest der Tod in seiner Konsequenz unumkehrbar ist.“

Ende der Buchauszüge… zu diesem Themenkreis …

 

Wer es tatsächlich bis hierher lesend geschafft hat, wird sicher Bekanntes und auch ’nicht so ganz Bekanntes‘ wahrgenommen haben. Kopfschütteln ist die oftmalige Reaktion… doch – die Fakten bleiben. Wegdiskutieren lässt sich Vieles, wenn mensch im Status quo verharren will. 

Es darf niemals vergessen werden, dass das ‚Leben‘ die höchste Priorität hat und dessen Erhalt und Achtung sich alles unterzuordnen hat. 

Die Würde des Lebens ist unantastbar. Das gilt uneingeschränkt für die Fauna. Die genießbaren Teile der Flora sind die Energielieferanten des Homo sapiens – sofern dieser die nächste Evolutionsstufe erklimmen will.

Danke für die Geduld…

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

(Excerpt from my book „Futur X – Die frei Auswahl“ (part 4 of 4) :

„Earlier I used the word ’soul poker‘. This is to illustrate that the killing human being takes the highest risk imaginable, both for the animal and for himself:
The total uncertainty of what it can and cannot do is simply pushed aside.
What uncertainty?
What is meant is the open question of what happens after the desensualization. The non-materiality (soul) of the animal as a victim is free of guilt. The perpetrator, however, cannot be sure that his deed will be questioned after his death. Regardless of who or what. Christians call this ‚The Last Judgment‘. The risk cannot be one, either, because the argument is put forward on the grounds of necessity and thus of the general interest (feeding the people). –
Nobody can be clear about this, only the ability to weigh up one’s own risk no longer exists, because this is simply suppressed.
Here, the low-frequency way of thinking clearly prevails: ‚It will be all right, because it was and is necessary‘.
This is poker… soul poker.
But with something that can be all or nothing in the end. –
It will not be revealed to me that the reduction of aggression is achieved by aggression (aggression=killing!), which results in the final end of a living being. So this is not a conclusive argument to justify both the hunting and the slaughtering of (farm or wild) animals for food.
Completely incomprehensible (actually, what has been said before is factually not improvable!) is the vivisection {(animal experiments on (living) animals)!
To intern animals is already in principle cruelty to animals by deprivation of liberty. To breed animals in order to then carry out – even painful – experiments on and with them without respect for life and health is perverse.

Scientific research for the benefit of mankind is cited as an argument for the alleged necessity. (e.g. medicine / pharmacology / cosmetics etc.). Suffering through torture – that is nothing else! – physically and mentally, as well as the subsequent death brought about in such a way, cannot be acceptable. This certainly fulfils the criminal offence of intent.
It is – after killing – probably the most disrespectful and meanest way of dealing with animals.
Allegedly there are alternatives, which I cannot (unfortunately yet) judge in detail or at all at this point in time.
Experience has shown me that the contents of this chapter have met with massive criticism in the relevant parts of society and will continue to do so because of the legislation supporting it. I have lived with this criticism consciously and openly for three decades. – (Status: 2017).
I have never known any compromises on and in these subject areas and I am also firmly opposed to them, since suffering and death exclude compromise and at least death in its consequence is irreversible.“

End of book excerpts… on this subject…

Those who have actually made it to this point will certainly have noticed familiar and ’not so familiar‘ things. Shaking your head is the frequent reaction… but – the facts remain. Many things can be discussed away if you want to remain in the status quo.

It must never be forgotten that ‚life‘ has the highest priority and that everything must be subordinated to its preservation and respect.

The dignity of life is inviolable. This applies unreservedly to fauna. The edible parts of the flora are the energy suppliers of Homo sapiens – if he wants to climb the next evolutionary step.

Thanks for your patience…

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind).

 

Das arrogante Herrendenken (Teil 3)…


Deutsch

(Auszug aus meinem Buch „Futur X – Die frei Auswahl“ :

„-Jagd

-Schlachtungen

Genau das findet auch im 21. Jahrhundert noch statt. Der Mensch, als selbstempfundene Krönung der Schöpfung, leistet sich immer noch ein rudimentäres Überbleibsel aus der frühen Evolutionsgeschichte: Die Jagd.
Seinerzeit aus Ernährungsbedarf und heute? Das Argument gepaart mit dem der Hege und Pflege der Natur und der Wildbestände ist nicht mehr der alleinige Grund, warum Menschen Tiere töten. Vergessen dabei wird die -warum auch immer- angelegte Unart der bestrittenen Lust daran. Ohne Eingriff des Menschen würden die Wildbestände eine Überpopulation bilden, die das Gleichgewicht der Natur stört, so ein weiteres Argument.
Wenn der Jäger oder die Jägerin Hasen ‚ernten‘ geht, betreibt er/sie Seelenpoker für sich und seine Opfer auf unterstem Niveau, oder wie könnte man Lustmorden mit Freizeitcharakter noch anders nennen? Und genau das ist Herrendenken nach Gutsherrenart längst vergangener Zeiten.
Das fühlt sich dann für einen sensibilisierten, empathischen Menschen an, als sei es eine intelligenzfreie Grauzone der Unwissens, quer durch alle Bildungsschichten mit einer Quasilegitimation der Gesellschaft und ihrer entsprechenden Gesetze. Das Ergebnis dieses Verharrens in diesem mentalen Abstumpfungsprozess ist der gezielte Todesschuss nach der Pirsch mit einer scharf geladenen Waffe öffentlich in Wald und Feld.
Es scheint eine kribbelnde Faszination des Tötens zu sein, bei der Körpersekrete in Bewegung geraten, allerdings bei sensibilisierten Menschen den Reflex des Erfahrungsverzichtes auslösen. –
Hört sich das nicht nach geschichtslastigem Mumpitz und nach unzeitgemäßem Dominanzgehabe aus niederen Beweggründen an? Völlig klar, dass da die Meinungen hyperbolisch auseinandergehen. –
Aus dem gesamten Kontext dieses Buches heraus passiert da genau das, was wie eine Bremse der geistigen Evolution des Menschen wirkt:
Die weitere Toleranz aggressiven Verhaltens.
Da sollte der folgende Leitsatz mit der deutlich höheren und -besser noch- lebensachtenden Sichtweise vorrangig sein:
Alles, was durch vermeidbare Handlungen direkt Leid und Tod erzeugt, ist evolutionär kontraproduktiv und sollte schlichtweg gesetzlich verboten (!) werden.
Exakt das gilt auch für weitere, nicht mehr zu verstehende und als notwendig dargestellte Handlungen der Spezies Mensch:
fabrikmäßige Schlachtungen (Schlachthäuser )
Vivisektion (Tierversuche an lebenden Tieren).
Ob aus Massentierhaltungen oder vom niedlichen Bauernhof zu Schlachthöfen gekarrte, sogenannte Nutztiere werden in Massen entseelt, um dann als Fleischprodukte zur Nahrung für Mensch und Tier aufbereitet zu werden. Mensch isst Tier und Tier isst vom Menschen hergestellte Tierreste, was bei vegetarisch/vegan lebenden Tieren, wie Kühe, zu katastrophalen Folgen führt (z.B. Tiermehl, mit dem mensch diese Tiere zu unwissenden Kannibalen degradiert!).“

(Teil 4 im folgenden Artikel)

English

(Excerpt from my book „Futur X – Die frei Auswahl“ :

„-hunt

-slaughter

This is exactly what is still happening in the 21st century. Man, as the self-perceived crowning glory of creation, is still afforded a rudimentary remnant from the early history of evolution: hunting.
In its time from nutritional needs and today? This argument, coupled with that of caring for nature and game populations, is no longer the sole reason why humans kill animals. What is being forgotten is the – why ever – naughtiness of the disputed pleasure in it. Without human intervention, game populations would form an overpopulation that disturbs the balance of nature, according to another argument.
When the hunter ‚harvests‘ hares, he or she plays soul poker for himself and his victims at the lowest level, or what else could be called recreational pleasure killings? And that is exactly what lordly thinking in the manner of a lord of the manor of times long past is.
For a sensitized, empathetic person, this then feels as if it were an intelligence-free grey area of ignorance, right across all levels of education with a quasi-legitimation of society and its corresponding laws. The result of this persistence in this mental blunting process is the targeted death shot after stalking with a sharply loaded weapon publicly in woods and fields.
It seems to be a tingling fascination with killing, in which bodily secretions are set in motion, but which triggers the reflex of renunciation of experience in sensitized people. –
Doesn’t that sound like historical mumbo jumbo and untimely domination for base motives? It’s quite clear that opinions differ hyperbolically. –
Out of the whole context of this book, exactly that thing happens there which acts as a brake on the spiritual evolution of man:
The continued tolerance of aggressive behavior.
The following guiding principle with the much higher and – better yet – life-affirming view should be given priority:
Everything that directly causes suffering and death through avoidable actions is evolutionarily counterproductive and should simply be prohibited (!) by law.
Exactly the same applies to further actions of the human species that are no longer to be understood and presented as necessary:
factory slaughtering (slaughterhouses)
Vivisection (animal experiments on live animals).
Whether from mass animal husbandry or from cute farms to slaughterhouses, so-called farm animals are deselected en masse in order to be processed as meat products for human and animal consumption. Humans eat animals and animals eat animal remains produced by humans, which leads to catastrophic consequences for vegetarian/vegan living animals, such as cows (e.g. animal meal, with which humans degrade these animals to ignorant cannibals!“).

(Part 4 in the following article)

 

 

 

 

 

 

 

Das arrogante Herrendenken (Teil 2)…


Deutsch

(Auszug aus meinem Buch „Futur X – Die frei Auswahl“ :

„Schlimmer noch:
Deren Körper nach finaler Gewalteinwirkung auch noch von dieser Dominanz zur Nahrung aufbereitet werden und damit zum Teil der Nahrungskette degradiert werden, als seien oder waren sie seelenlos – als hätten sie keinen Mental, keine NStk (Anm. Nichtstofflichkeit).
Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass sie Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental, NStk) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, ‚geisteskranke‘ Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem individuell körperlichen Tod (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde.
Was für eine drückende Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach wegbrechen!?
Die Gesellschaften würden sich in relativ kurzer Zeit markant verändern. Das Erforschen von jetzt nicht vorstellbaren Nahrungsquellen und – Methoden ließen dann in der Rückschau die Barbarei der Vergangenheit erkennen.“

Ein solcher Fortschritt in der Denkweise der Menschen -wie vorher schon einmal erwähnt- wäre allgemein gültige Realität.
Die Minimierung der lebensverachtenden Verhaltensweisen wären durchgehend die Folge. Toleranz würde geradezu erzeugt und Völker zu einer friedlichen Koexistenz übergehen mit der Erkenntnis, ihre militärischen Potentiale abzubauen oder für tatsächlich überflüssig erklären und entsprechend handeln.
Ein solcher Gedankengang lässt sich in alle möglichen Lebensbereiche übertragen.
Ist dem hier lesenden Menschen bei der kurzen Beschreibung dieser -leider noch- theoretischen Vorstellungen zwischenzeilig etwas aufgefallen?
Diese funktionieren auch ohne Bezug auf irgendeine Religion! Allein die Vorstellung, dass das so sein könnte und wahrscheinlich (nach meiner Überzeugung) auch so ist, erzeugt eine friedfertige Sicht auf das Leben an sich auf diesem Planeten in seiner ganzen Vielfalt.
Die Darstellung hier wurde als religionsfrei herausgestellt. Interessanterweise deckt sich das aber in der Zielsetzung mit der katholischen Kirche. –
Doch… ebenso deutlich ist herauszustellen, dass die von mir dargestellte Sichtweise auf keine religiösen Aspekte verweist oder darauf gründet, sondern bei dem Akzept eines Mentals (NStk) eine an sich logische Konsequenz ist, frei von Dogmen, kirchlichem Brimborium und -markant- ohne die lähmende Drohkulisse einer irrationalen Hölle auskommt.
Jedem (?) fällt dabei das Wort ‚Abtreibung‘ ein. Da maßen sich religiöse Institutionen die Deutungshoheit über die Wirklichkeit an, indem sie polarisieren und postulieren. Ein frei denkender Mensch braucht solche Vorgaben und Anweisungen tatsächlich nicht, da er eigenständig denken -und handeln- kann.
Z.B., dass -wie zuvor schon gesagt- eine durch nichtgewollte Einwirkung Schwangere (Vergewaltigung) explizit das Recht auf einen Abbruch zuzusprechen ist, ohne dass sie für diese Entscheidung Repressalien befürchten muss. Ob das solchen Institutionen nun passt oder nicht. –
Die Spezies Mensch muss auch da umdenken.

Ich nenne das…“

(Teil 3 im folgenden Beitrag)

English

(Excerpt from my book „Futur X – Die frei Auswahl“ :

„Worse still:
Their bodies after final exposure to violence are also processed to food by this dominance and thus are partly degraded in the food chain, as if they were or were soulless – as if they had no mental, no NStk (note: non-materiality).
Understanding and realizing the idea that they are existences of body (Physis) and spirit (Mental, NStk) would lead to an end of the backward, ‚insane‘ behavior of mankind towards the animal world and the energy gained from this could be directed in a direction that would make speculation about an inquiry after the individual physical death (Christians call it the Last Judgement) meaningless.
What an oppressive uncertainty, what kind of burden would simply break away!
Societies would change significantly in a relatively short time. The exploration of now unimaginable food sources and methods would then, in retrospect, reveal the barbarism of the past.

Such an advance in human thought, as mentioned earlier, would be a universal reality.
The minimization of life-despising behaviour would be the consequence throughout. Tolerance would almost be created and peoples would move towards peaceful coexistence with the knowledge that their military potential would be reduced or declared superfluous and would act accordingly.
Such a train of thought can be transferred to all possible areas of life.
Has the person reading this article noticed anything in between in the brief description of these – pitiful yet theoretical – ideas?
These ideas also work without reference to any religion! Just the idea that this could be and probably (in my opinion) is the case creates a peaceful view of life itself on this planet in all its diversity.
The presentation here has been exposed as being free of religion. Interestingly, however, this coincides with the Catholic Church in its objectives. –
But… it is to be emphasized just as clearly that the point of view I am presenting does not refer to or is not based on any religious aspects, but is a logical consequence in itself, free of dogmas, church hoo-ha and -markant – without the paralyzing threat of an irrational hell.
The word ‚abortion‘ comes to mind for everyone (?). Religious institutions have the sovereignty to interpret reality by polarizing and postulating. A freely thinking person does not really need such guidelines and instructions, since he can think – and act – independently.
For example, that – as already said before – a pregnant woman (rape) who is pregnant through unintentional influence must be explicitly granted the right to abortion without having to fear reprisals for this decision. Whether this suits such institutions or not. –
The human species has to rethink this as well.
I call this…“

(Part 3 in the following article)

 

 

 

 

Das arrogante Herrendenken (Teil 1)…


Deutsch

(Auszug aus meinem Buch „Futur X – Die frei Auswahl“ :

>Die Rede ist von sogenannter Nutztierhaltung zur Fleischgewinnung, von Schlachthäusern und von der Jagd.
Die Entzauberung des arroganten Herrendenkens der rücksichtslosen Spezies Mensch über die Tierwelt.
Das Ende des prinzipiell kannibalistisch zu bezeichnenden Irrsinns aus der Sicht der Evolutionslehre, die von einer Art ‚Urlebewesen‘ ausgeht, von dem die gesamte Fauna dieses Planeten abstammt!
Demnach wären alle speziesübergreifend  -> ‚Brüder und Schwestern‘.
Diesem Themenbereich messe ich eine derart herausragende Bedeutung bei, dass ich ihm das nächst folgende Kapitel widme. –
Eine friedfertige Sicht auf das Leben auf diesem Planeten… Gegenteilige Aussagen sind an Realitäts- und Begreifensferne kaum zu überbieten, strotzen vor Arroganz und sind eines gebildeten Menschen nicht würdig. Solche sind es, die ‚das menschliche Denken‘ regelrecht gefangen halten und eine nötige, geistige Entwicklung im evolutionären Sinne blockieren. Auch der Besuch eines Schlachthauses wird sie nicht wirklich aus ihrer Bahn werfen. –
Menschen sind tatsächlich der Meinung und verhalten sich auch danach, dass ihr Gehabe richtig und -wie auch immer- abgesegnet ist. Für diese Aussage ist ein Konjunktiv nicht angesagt, weil da für sie eine Art ‘lockerer Imperativ‘ zu gelten scheint.
Kurzum: Wie da über Materie gesprochen und gehandelt wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. –
Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst… – Sicherlich… doch daraus erwächst der Gedanke oder die Vorstellung, dass das Töten eines Tieres einen Mental aus dessen Körper treibt, der von der gleichen Beschaffenheit ist wie der desjenigen, der tötet.
Also ‚externer Selbstmord‘? –
Ein allgemeines Akzept eines solchen Rückschlusses hätte massive gesellschaftliche Auswirkungen sowohl im ‚Hier und Jetzt‘ als auch in der zukünftigen Ausrichtung. Die positivste Auswirkung wäre eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier. Tiere, die sich dem Joch der dominanten Spezies Mensch auf diesem Planeten zu unterwerfen haben – bis zur letzten Konsequenz: ihrem Leben, ihrer Existenz.<<

(Teil 2 im folgenden Beitrag)

 

English

(Excerpt from my book „Futur X – Die frei Auswahl“ :

We are talking about so-called livestock farming for meat production, slaughterhouses and hunting.
The disenchantment of the arrogant mastermind of the ruthless human species over the animal world.
The end of the madness, which can be described as cannibalistic in principle, from the point of view of the theory of evolution, which is based on a kind of ‚primeval creature‘ from which the entire fauna of this planet originates!
According to this all would be ‚brothers and sisters‘.
I attach such an outstanding importance to this topic that I dedicate the next chapter to it. –
A peaceful view of life on this planet… Statements to the contrary are hard to beat, far removed from reality and comprehension, brimming with arrogance and unworthy of an educated person. It is such statements that hold ‚human thinking‘ captive and block a necessary spiritual development in the evolutionary sense. Even a visit to a slaughterhouse will not really throw them off their course. –
People actually believe and act according to the fact that their conduct is right and – however – blessed. A subjunctive is not appropriate for this statement, because a kind of ‚loose imperative‘ seems to apply to them.
In short: The way in which matter is spoken and acted upon that was previously animated and lived in the sense known to us is a mockery and degradation of the life of other species into a menu. –
Nutrition based on brute force through the procurement of the necessary products cannot be beneficial to people. Today, no one can say that he did not know anything… – Certainly… but this gives rise to the thought or idea that the killing of an animal drives out of its body a mentality that is of the same nature as that of the one who kills.
So „external suicide“? –
A general acceptance of such a conclusion would have massive social consequences both in the ‚here and now‘ and in the future orientation. The most positive effect would be a peaceful coexistence between humans and animals. Animals that have to submit to the yoke of the dominant species of man on this planet – until the last consequence: their life, their existence.<<

(Part 2 in the following article)

 

 

 

 

Zahlen, die nachdenklich stimmen…


Zahlen

Die Zahlen sind nicht mehr aktuell, da sie vor Jahren aus einer mir nicht mehr bekannten Quelle stammen. Eines ist trotzdem recht sicher: In der Jetztzeit dürfte es sich nicht verbessert haben, sondern eher im Gegenteil, was z.B. den Fleischkonsum pro Kopf betrifft. Das ist keine ‚Fake-Auflistung‘, sondern eine traurige ‚Sache‘.

 

 

Sinnhaftigkeit… Meaningfulness…


Deutsch

Hier noch einige Auszüge aus meinem Buch „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„Menschen sind tatsächlich der Meinung und verhalten sich auch danach, dass ihr Gehabe richtig und -wie auch immer- abgesegnet ist. Für diese Aussage ist ein Konjunktiv nicht angesagt, weil da für sie eine Art ‘lockerer Imperativ‘ zu gelten scheint.
Kurzum: Wie da über Materie gesprochen und gehandelt wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. –
Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst… -“

———————–

„Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass Tiere Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental, NStk) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, ‚geisteskranke‘ Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem individuell körperlichen Tod (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde.
Was für eine drückende Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach wegbrechen!?“

———————–

„Ein solcher Gedankengang lässt sich in alle möglichen Lebensbereiche übertragen.
Ist dem hier lesenden Menschen bei der kurzen Beschreibung dieser -leider noch- theoretischen Vorstellungen zwischenzeilig etwas aufgefallen?
Diese funktionieren auch ohne Bezug auf irgendeine Religion! “

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X –  Die freie Auswahl.“©

English

Here are some excerpts from my book „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„People actually believe and act according to the fact that their behavior is correct and -whatever- is blessed. For this statement a subjunctive is not appropriate, because a kind of ‚loose imperative‘ seems to apply to them.
In short: The way in which matter is spoken and acted upon, which was previously animated and lived in the sense we know, is a mockery and degradation of the life of other species into a menu. –
Nutrition that is based on brute force by procuring the necessary products cannot be beneficial to humans. Today nobody can say they didn’t know…

———————–

„Understanding and realizing the idea that animals are existences of body (Physis) and spirit (Mental, NStk) would lead to an end of the retrograde, ‚insane‘ behavior of mankind towards the animal world and the energy gained from this could be directed in a direction that would make speculation about a questioning after the individual physical death (Christians call it the Last Judgement) irrelevant.
What an oppressive uncertainty, what kind of burden would simply break away!

———————–

„Such a train of thought can be transferred to all possible areas of life.
Has the person reading here noticed anything in between in the brief description of these – sadly still theoretical – ideas?
These ideas also work without reference to any religion! “

Extracts from: Joachim Rohlfing  „Future X –  The free choice.“©

 

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche zur Tierethik… The hierarchical special position of humans – own sayings on animal ethics…


Deutsch

Noch im Anthropozän (Zeitalter/Epoche des Menschen) verhält sich der Mensch (Kollektivsingular) der Fauna gegenüber wie ein Raubtier. Trotz der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Forschung, dass Tiere ein zentrales Nervensystem, einen Blutkreislauf, ein Gesicht, Angst, Schmerzen und Freude empfinden wie Menschen. Abgesehen von den jagenden Menschen haben die meisten Menschen heute keinen Erlebensbezug mehr dazu, wie ihre Fleischwaren ‚gewonnen‘ werden.

Im Folgenden sind meine eigenen Gedanken und die daraus entstandenen Sprüche zu lesen, die mit großer Sicherheit für Manche(n) verwirrend sind. Seit 34 Jahren lebe ich fleischlos und kann mir heute einen Fleischkonsum  nicht mehr vorstellen.

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche (Metapher) zur Tierethik…

Menschen genießen Fleisch in `Sterne-Hotels´ – Tiere genießen die Momente menschlicher Zuneigung

Tiere sind in unserer Gesellschaft eine`zuliefernde´Randgruppe, doch eine funktionierende Demokratie zeichnet sich durch die Toleranz von Randgruppen aus

In jeder Fleischmahlzeit manifestiert sich die Grabeskälte liebevoll zubereiteter Tierkadaver

Wenn Gott beim Jüngsten Gericht einem Tier im Urteil die Entscheidung überläßt, dann Gnade uns Gott

Den Rindern Tiermehl als Nahrung zu geben ist das Gleiche wie Menschen die Asche aus Krematorien als Soßenbinder unterzujubeln

Schlachthäuser sind eine real existierende Gotteslästerung

Das 21-ste Jahrhundert braucht keine blutigen Steaks, keine temporär verwesungsverzögernde Eingriffe zur Erhaltung genießbarer Tierleichenteile –  es braucht die Erkenntnis, seine Mahlzeiten nicht von ‚Auftragskillern‘ (?) vorbereiten zu lassen

Mit jedem Schlachten eines Tieres reduziert sich die Hoffnung auf Erlösung

Wer ein Tier töten kann, der kann auch einen Menschen töten

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Elitesoldaten Vegetarier sind

So lange das Fleisch toter Tiere ein Nahrungsmittel für Menschen ist, gibt es keinen realen Frieden auf diesem Planeten

Wenn Schweine oder Schafe dumm sind, dann sind ihre`Fleischgenießer‘ die Steigerung

Der Holocaust ist nicht mit der Entnazifizierung abgeschlossen, er endet mit dem Abriss des letzten Schlachthauses

Tiere denken in ihren Instinkten

Ein Ei ist ein potentielles Küken

Der Mensch bezahlt für Wurst und Fleisch – das Tier mit seinem Leben

Gegen die Vivisektion ist das Schächten ein `kurzer Prozeß´

Die Todesangst geschlachteter Tiere wird mit jeder Muskelfaser verinnerlicht

Was sind das für Tierschützer, die nach einer Demo für den Tierschutz zum Beispiel einen Fleischburger essen ?

Kaum jemand denkt an die Tiere – nicht mal beim Essen

Schächten ist die Perversion des Tierschutzes

Wenn du glaubst intelligenter zu sein als ein Tier – dann versuch einmal wie ein Tier zu ‚denken‘

Allah fragt Gott : „Wer bist du eigentlich ?“  Gott antwortet : „Dein Spiegelbild !“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

The hierarchical special position of humans – own sayings (metapher) on animal ethics…

Even in the Anthropocene (age/period of man) man (collective singular) behaves towards the fauna like a predator. Despite the scientific findings through research that animals have a central nervous system, a blood circulation, a face, fear, pain and joy, animals feel the same as humans. Apart from hunting people, most people today have no experience of how their meat products are ‚obtained‘.

In the following you can read my own thoughts and the resulting sayings, which are almost certainly confusing for some people. For 34 years I have been living without meat and today I cannot imagine consuming meat any more.

——————————–

People enjoy meat in ’star hotels‘ – animals enjoy moments of human affection

Animals are a ‚marginalised‘ group in our society, but a functioning democracy is characterised by the tolerance of marginalised groups

In every meat meal the cold of lovingly prepared animal carcasses manifests itself

If God leaves the decision to an animal in judgment at the Last Judgment, then God’s grace is

Giving the cattle meat-and-bone meal as food is the same as giving the ashes from crematoria as a sauce thickener

Slaughterhouses are a real blasphemy

The 21st century does not need bloody steaks, no temporary decay-retarding interventions to preserve edible animal carcass parts – it needs the knowledge not to have its meals prepared by ‚contract killers

With each slaughter of an animal the hope of salvation is reduced

Whoever can kill an animal can also kill a human

I can’t imagine elite soldiers being vegetarians

As long as the meat of dead animals is food for humans, there is no real peace on this planet

After eating meat you need a cross with the inscription of the date of birth and death of the corporate supplier – but by whom ?

If pigs or sheep are stupid, then their ‚meat eaters‘ are the increase

The Holocaust is not finished with denazification, it ends with the demolition of the last slaughterhouse

Animals think in their instincts

An egg is a potential chick

Man pays for sausage and meat – the animal with his life

Against vivisection, mantling is a ’short process

The mortal fear of slaughtered animals is internalised with every muscle fibre

What kind of animal rights activists are those who eat a meat burger for example after a demonstration for animal welfare?

Hardly anyone thinks about the animals – not even when eating

Slaughter is the perversion of animal welfare

If you think you are more intelligent than an animal – then try to ‚think‘ like an animal

Allah asks God, „Who are you?“ – God replies, „Your reflection!“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Fleisch oder Pflanze – was sagt die Bibel? – Meat or plant – what does the Bible say? (d/e)


Deutsch

Wenn ich über  Vegetarismus, Veganismus und dem Fleischkonsum spreche, dann sollte und soll es auch notwendig sein, sich mit der Moral, der Ethik und den entsprechenden Vorgaben -oder besser Postulaten- zu beschäftigen.

Sich an der Bibel zu orientieren, ist die Richtschnur für Christen schlechthin. Hier soll es jetzt um die Ernährungsanweisung darin gehen, sofern es konkretisierbar ist. Aufmerksam gelesen, ist es kein Singular, sondern mit zwei unterschiedlichen Anweisungen ein Plural. Beide sind komplett konträr. Das kann doch nicht sein, wird der die Genesis lesende Mensch sagen… wird aber fündig. Die Rede ist von der Genesis 1 und der Genesis 9. Beide Aussagen werde ich hier untersuchen, denn das ist nicht das Privileg von Theologen, sondern das eines Jeden. Dazu werde ich passende Texte aus meinem aktuellen Buch „Futur X – Die freie Auswahl“ verwenden.

Hier nun die Ernährungsanweisung(en) Gottes an bezeichneter Stelle:

„…Genesis 9, 2-3: >Alles, was sich regt und lebt, das sei euere Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist.<

Im selben Buch steht das in krassem Widerspruch zur …

Genesis 1, 29-30: > Und Gott sprach (Anm. ..zu den gerade erschaffenen Menschen): Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.<
Na, woran soll sich der Christenmensch (und dem Missionsgedanken folgend alle Menschen)  nun halten?
Welchem Imperativ soll er denn nun folgen?
Die Genesis 1 war wohl zu kompliziert, also war der Favorit die Genesis 9! Und das kompromisslos und ohne Erbarmen.
Deutlich gegensätzlicher können zwei Vorgaben kaum oder nicht sein! Und solch unterschiedliche Vorgaben kommen dann vom allwissenden, christlichen Gott, der hier eindeutig personifiziert dargestellt wird. Das ist Schriftstellerei in von mir nicht zu wertender Art und Weise.
Interessant ist auch die Rechtfertigung des Schächtens eines Tieres in der Genesis 9 der christlichen Bibel! Im Islam ist das gängige Praxis an und mit Schafen, und im Christentum wird so gut wie alles ignoriert (Blut).

Da wundert es nicht, dass Tiere als seelenlos, ohne Würde, ohne Recht auf Leben und als Speise für Menschen betrachtet und benutzt werden.
Das ist keine Blasphemie, sondern einfach nur im Buch der Bücher von jedermann/frau nachzulesen.
Warum wird hier die Genesis 1 als vielleicht zu kompliziert bezeichnet? Ist sie das denn?
Nun, da ist die Anweisung für die Menschen, dass die Samen (Anm. Früchte) der Pflanzen und der Bäume als Nahrung vorgesehen sind und streng genommen nicht einmal die Pflanzen selber. Das wäre dann in der Konsequenz der in der heutigen Zeit so bezeichnete ‚Fruitarier‘, also jemand, der nur Früchte und Samen isst. Das wäre dann die Konsequenz daraus schlechthin. –
Eine der Wurzeln allen Übels auf diesem Planeten ist gar nicht mal das Geld, sondern das Töten der Mitgeschöpfe, das die Menschen seelisch verrohen lässt, gleichgültig macht und auch der eigenen Art gegenüber enthemmt, da das Produkt ´Fleisch` noch zu Lebzeiten direkten Kontakt zur Seele (Nichtstofflichkeit) eines getöteten Tieres hatte und damit ´schöpferischen` Ursprungs ist. Der Konsument beißt damit folglich direkt in den ehemals auch nichtstofflichen Teil  (Seele).
Eine derart hausgemachte Ignoranz gegenüber einer sicherlich unbegreiflichen Intelligenz (Gott) ist also Blasphemie in reinster Form.

Solche Gedanken und Vorstellungen sind mir bislang in keiner Kirche vermittelt worden. Trotz der Ernährungsanweisung in der Genesis 1, 29-30! Eine erschreckende Ignoranz. Warum das so ist, lässt die Spekulation zu, dass das in der inhaltlichen, also schriftstellerischen Gestaltung der christlichen Bibel gesellschaftlich und historisch keine Rolle spielte und Tiere wie selbstverständlich als Nahrungslieferanten dienten.
Gemeint sind ihre Körper. –
Das wird auch deutlich in der biblischen Darstellung der Fischerei. Für mich wirkt das heute noch wie Sinnesprothesen aus entgrenzten Welten. Ein gebrochenes Verhältnis zur Wahrheit, über die der erste deutsche Bundeskanzler sagte, dass es zwei oder gar mehrere gibt und damit Interpretationssache sei und ist.

Liegt es an der Bräsigkeit der Gesellschaft gegenüber einer solch abartigen Normalität? Gibt es ein so hochaufgezäumtes Nichtverstehen?
Der Gleichgültigkeit demgegenüber sieht es danach aus, als setze mensch auf eine vergebende Zukunft in abgedrängter Weite und macht sich zum reaktiven Idioten. Anders in einer Frage ausgedrückt: Warum sollte sich eine schöpferische Intelligenz daran erfreuen, Geschöpfe zu betrachten, die ehrfürchtig, minderbemittelt und unwissend umherlaufen und ständig exakt das tun, was sie ihnen verboten hat?

Die Gegenvorstellung: Hätte diese Intelligenz nicht das Bestreben, Geschaffenes zu sehen, das ihr den Eindruck vermittelt, gute Arbeit geleistet zu haben mit der Option des Updatens?

Die Antwort dürfte nicht schwerfallen.
Menschen haben einen freien Willen und ebensolche Gedanken, weil ihre Nichtstofflichkeit das überhaupt erst ermöglicht und weil die in allen Lebewesen zusammenhängend verwoben und durch die Inkarnation individuell mit einer jeweiligen Physis temporär verbunden ist.
Die individuelle Entscheidungsfreiheit ermöglicht die Verästelung der unterschiedlichsten Verhaltensweisen, die dadurch nicht des Eingriffs der schöpferischen Intelligenz bedarf.

Christen wundern sich darüber, dass ihr Gott Konflikte, Verbrechen, Kriege und deren Grausamkeiten in den abartigsten Facetten zulässt. Ihr Gott hat sie nicht im Stich gelassen; sie haben es nur nicht realisiert, dass sie eigenverantwortlich handeln dürfen und müssen. Sie sind sich ihrer eingebauten Mündigkeit nicht bewusst und schieben Fehlentwicklungen ihres Handelns der Schwäche ihrer Konstruktion und damit dem Konstrukteur zu. Das ist eine Metapher. Würde er, der Mensch, in sich selber suchen, dann könnte seine erbsenzählige Zerfranstheit ein Ende haben und eine erweiterte Bewusstseinsstufe aktiviert werden .

Opposition, Kritik, Satire, Pressefreiheit, die allgemeine Freiheit des Geistes in der Ausrichtung auf alle, sind die Privilegien der Jetztzeit.

Es ist die Intoleranz gegenüber den parallel zur menschlichen Spezies existierenden Lebewesen, die als Sache oder Gegenstand abgetan werden, zu mehr als unwürdigen Bedingungen ‚gehalten‘, entseelt und deren Körper zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden.
Wann wird dieser von Menschen fabrizierte Irrsinn endlich begriffen, eingesehen und abgestellt werden?

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks.

Dann hat die Genesis 1, 29-30 den Stellenwert, der ihr gebührt.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

When I talk about vegetarianism, veganism and meat consumption, then it should and should be necessary to deal with morality, ethics and the corresponding guidelines – or better postulates.

To orient oneself by the Bible is the guideline for Christians par excellence. Here it should now be a matter of the dietary instructions in it, insofar as it can be concretized. Carefully read, it is not a singular, but with two different instructions it is a plural. Both are completely contradictory. That cannot be, the person who reads Genesis will say… but will find out. We are talking about Genesis 1 and Genesis 9. I will examine both statements here, because that is not the privilege of theologians, but of everyone. I will use appropriate texts from my current book „Future X – The Free Choice“.

Here now the dietary instruction(s) of God in the designated place:

„Genesis 9, 2-3: >Everything that moves and lives, that is your food; like the green herb I have given it all to you. But eat not the flesh with his blood in which his life is.

In the same book, it is in stark contrast to the…

Genesis 1, 29-30: > And God said to the newly created humans: „Behold, I have given you every plant that bears seed in all the earth, and every tree with fruit that bears seed for your food. But to every beast of the earth, and to every fowl of the air, and to every creeping thing that creepeth upon the earth, I have given every green herb for your food.
Now, what should the Christian man (and, following the missionary thought, all people) keep to?
What imperative should he now follow?
Genesis 1 was probably too complicated, so the favourite was Genesis 9! And this without compromise and without mercy.
Two imperatives could hardly or not be more opposite! And such different guidelines then come from the omniscient, Christian God, who is clearly personified here. This is writing in a way that I cannot evaluate.
The justification of the slaughter of an animal in Genesis 9 of the Christian Bible is also interesting! In Islam this is common practice on and with sheep, and in Christianity almost everything is ignored (blood).

No wonder that animals are considered and used as soulless, without dignity, without the right to life and as food for humans.
This is not blasphemy, but simply to be read in the book of books by everyone.
Why is Genesis 1 described here as perhaps too complicated? Is it?
Well, there is the instruction for people that the seeds (note: fruits) of plants and trees are intended as food and strictly speaking not even the plants themselves. This would then be the consequence of what is today known as the ‚fruitarian‘, that is to say someone who eats only fruits and seeds. That would then be the consequence of it par excellence. –
One of the roots of all evil on this planet is not even money, but the killing of fellow creatures, which rots the soul of human beings, makes them indifferent and also disinhibits them from their own kind, because the product ‚flesh‘ had direct contact with the soul (immateriality) of a killed animal during its lifetime and is therefore of ‚creative‘ origin. The consumer therefore bites directly into the formerly also non-material part (soul).
Such a homemade ignorance towards a certainly incomprehensible intelligence (God) is therefore blasphemy in its purest form.

Such thoughts and ideas have never been communicated to me in any church up to now. Despite the dietary instruction in Genesis 1, 29-30! A frightening ignorance. Why this is the case, the speculation admits that this did not play any role socially or historically in the content, that is, in the literary design of the Christian Bible, and that animals served as a matter of course as food suppliers.
What is meant are their bodies. –
This is also evident in the biblical account of fishing. For me, it still seems to me today like sensory prostheses from worlds without boundaries. A broken relationship with the truth, about which the first German Chancellor said that there are two or even more and that it is and will be a matter of interpretation.

Is it because of the way society has been stubborn towards such a perverse normality? Is there such a highly bridled incomprehension?
In contrast to the indifference towards it, it looks as if people are betting on a forgiving future in a closed-off space and are making themselves into reactive idiots. In other words, why should a creative intelligence take pleasure in looking at creatures who walk around in reverence, inferior and ignorant, constantly doing exactly what it has forbidden them to do?

The counter-imagination: Wouldn’t this intelligence have the ambition to see created things that give it the impression of having done a good job with the option of updating?

The answer should not be difficult.
Humans have free will and thoughts of the same kind, because their non-materiality makes this possible in the first place and because the ideas that are interwoven in all living beings and are individually and temporarily connected to a respective physical being through incarnation.
The individual freedom of decision enables the ramification of the most different kinds of behaviour, which therefore does not require the intervention of the creative intelligence.

Christians are surprised that their God allows conflicts, crimes, wars and their cruelties in the most perverse facets. Their God has not abandoned them; they have just not realized that they can and must act on their own responsibility. They are not aware of their built-in maturity and blame wrong developments in their actions on the weakness of their construction and thus on the constructor. This is a metaphor. If he, the human being, would search within himself, then his pea-sized fraying could come to an end and an extended level of consciousness could be activated.

Opposition, criticism, satire, freedom of the press, the general freedom of the mind in its orientation towards all, are the privileges of the present time.

It is intolerance towards living beings existing parallel to the human species, which are dismissed as things or objects, ‚held‘ under more than unworthy conditions, lifeless and whose bodies are processed into food.
When will this man-made madness finally be understood, acknowledged and stopped?

Excerpt from: Joachim Rohlfing. „Future X. Free choice.“ iBooks.

Then Genesis 1, 29-30 has the status it deserves.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

 

 

 

 

 

…bei sich selbst anfangen…start with oneself… (d/e)


Deutsch

Es muss nicht immer richtig sein, was bekannte und auch berühmte Menschen von sich geben; soviel zur Einleitung. Dabei stellt sich die Frage, was denn nun ‚richtig‘ im Sinne des Wortes ist? Hier geht es jetzt um den Vegetaris- und Veganismus – also die fleischlose Ernährung bei Vegetariern und die vollständige Ablehnung jeglicher Tierprodukte bei Veganern. Nach der Definition lebe ich selber vorwiegend als Veganer, der aber auch die Eier der nachbarschaftlichen Hühner nicht verschmäht. Das sind Lebewesen, die ich persönlich kenne und von denen ich weiß, dass sie artgerecht freilaufend gehalten werden. Als Veganer bin ich damit inkonsequent – das ist richtig. Das habe ich mit mir selber abgeklärt. Essen oder gar töten, um sie (das Fleisch oder gar die Innereien) zu essen, ist allerdings völlig ausgeschlossen! Ehemals beseelte Lebewesen, die ein Gesicht, Vater und Mutter, einen Blutkreislauf, ein zentrales Nervensystem und Freude und Schmerzen empfanden – das geht für mich gar nicht. Und das seit 34 Jahren!

Diese Sichtweise ist nicht von einem temporären Mainstream oder einem berühmten Menschen beeinflusst worden, sondern war seinerzeit die logische Konsequenz meiner Weltanschauung- und Definition. Bislang habe ich es (fast) konsequent vermieden, bekannte und berühmte Persönlichkeiten zu zitieren – quasi als argumentative Unterstützer. Und nun? Warum poste ich denn in der Folge genau so etwas? Und warum jetzt? Antwort: Weil die Thematik zeitlos ist und in den ausgesuchten Zitaten mehr als deutlich wird. Im Sinne dieses Planeten ist ein Umdenken zwingend erforderlich. Hier bringe ich jetzt keine Statistiken; die sind einschlägig den Medien zu entnehmen. Dieser ganze Beitrag wird -wie ich das kenne- als blödsinnige Spinnerei abgetan oder gar angefeindet. Eine zielführende Auseinandersetzung mit der Thematik ist allerdings schon aufgrund des sicherlich von Menschen befeuerten Klimawandels überlebensnotwendig.

Entgegen bisheriger Gepflogenheiten bringe ich jetzt hier schon das übliche Kant-Zitat:

Kant: ‚Sapere aude! Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

„Ich bin sowohl Vegetarier als auch Anti- Alkoholiker, weil ich so besseren Gebrauch von meinem Gehirn machen kann“  (Edison)

Wenn der Mensch ernstlich und aufrichtig den moralischen Weg sucht, so ist das erste, wovon er sich abwenden muß, die Fleischnahrung. Denn abgesehen von der Aufregung der Leidenschaften, die durch diese Nahrung verursacht wird, ist dieselbe ganz einfach unsittlich, weil sie eine dem sittlichen Gefühl widersprechende Tat, das Morden, erfordert «Fleischessen ist ein Überbleibsel der größten Rohheit; der Übergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung…. Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernst gemeint ist.  (Leo Tolstoi)

Ein Beweis, daß der Geschmack für Fleischkost dem Menschen nicht natürlich ist, liegt auch darin, daß die Kinder eine Abneigung gegen solche Speisen haben und den pflanzlichen Nahrungsmitteln den Vorzug geben, wie Milchspeisen, Gebäck, Obst und dergleichen. Es ist höchst wichtig, diesen ursprünglichen und natürlichen Geschmack nicht zu verderben und die Kinder nicht zu Fleischessern zu machen. Denn wie man auch die Tatsachen erklären möge, so ist es doch gewiß, daß die starken Fleischesser im allgemeinen grausamer und wilder sind als andere Menschen.  (Rousseau)

Es wird oft gesagt, daß die Menschen schon immer Fleisch gegessen hätten, als ob dies eine Rechtfertigung dafür wäre, dies weiterhin zu tun. Gemäß dieser Logik dürften wir nicht versuchen, Menschen daran zu hindern, andere Menschen umzubringen, da dies auch schon seit jeher getan wurde.  (Isaac Bashevis Singer)

Könnt ihr wirklich die Frage stellen, aus welchem Grunde sich Pythagoras des Fleischessens enthielt? Ich für meinen Teil frage mich, unter welchen Umständen und in welchem Geisteszustand es ein Mensch das erstemal über sich brachte, mit seinem Mund Blut zu berühren, seine Lippen zum Fleisch eines Kadavers zu führen und seinen Tisch mit toten, verwesenden Körpern zu zieren, und es sich dann erlaubt hat, die Teile, die kurz zuvor noch gebrüllt und geschrien, sich bewegt und gelebt haben, Nahrung zu nennen. Um des Fleisches willen rauben wir ihnen die Sonne, das Licht und die Lebensdauer, die ihnen von Geburt an zustehen.  (Plutarch)

„Auschwitz fängt da an, wo einer im Schlachthof steht und sagt, es sind ja nur Tiere.“ (Adorno)

„Bis auf weiters das Messer blitzt, die Schweine schrein, man muss sie halt benutzen, denn jeder denkt, wozu das Schwein, wenn wir es nicht verputzen? Und jeder schmunzelt, jeder nagt nach Art der Kannibalen, bis man dereinst „Pfui Teufel“ sagt, zum Schinken aus Westfalen.  (Wilhelm Busch)

„Die Vernunft beginnt bereits in der Küche“   (Nietzsche)

„Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig“   (Schopenhauer)

„Die besten Reformer, die die Welt dje gesehen hat, sind die, die bei sich selbst anfangen.“(Georg Bernhard Shaw)

Sei Du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“   (Mahatma Gandhi)

„Ich glaube, dass spiritueller Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten.“  (Mahatma Gandhi)

 

English

It does not always have to be right, what known and also famous people say about themselves; so much for the introduction. The question arises, what is ‚right‘ in the sense of the word? Here it is now about vegetarianism and veganism – that is, the meatless diet for vegetarians and the complete rejection of all animal products for vegans. By definition, I myself live predominantly as a vegan, but who does not spurn the eggs of neighboring chickens. These are creatures that I know personally and of which I know that they are kept in a species-appropriate free range. As a vegan I am inconsistent with this – that is correct. I have clarified this with myself. However, eating or even killing them to eat them is completely out of the question! Formerly animated living beings who felt a face, father and mother, a blood circulation, a central nerve centre and joy and pain – that is not possible for me at all. And this for 34 years!

This view has not been influenced by a temporary mainstream or a famous person, but was at that time the logical consequence of my world view and definition. So far I (almost) consistently avoided quoting well-known and famous people – quasi as argumentative supporters. And now? Why do I post something like this in the following? And why now? Answer: Because the topic is timeless and is more than clear in the selected quotations. In the sense of this planet a rethinking is absolutely necessary. Here I do not bring any statistics; they can be taken from the media. This whole contribution is – as I know it – dismissed or even hostile as a stupid crazy business.

Contrary to previous conventions, I am now presenting the usual Kant-quotation:

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind).

 

„I am both vegetarian and anti-alcoholic, because I can make better use of my brain“ (Edison)

If man sincerely and sincerely seeks the moral path, the first thing he must turn away from is the food of the flesh. For apart from the excitement of the passions caused by this food, the same is quite simply immoral because it requires an act contrary to moral feeling, namely murder, „Eating meat is a remnant of the greatest cruelty; the transition to vegetarianism is the first and most natural consequence of the Enlightenment Vegetarianism is regarded as the criterion by which we can recognize whether man’s striving for moral perfection is genuine and serious.  (Leo Tolstoy)

Proof that the taste for meat food is not natural to humans is also in the fact that children have an aversion to such food and prefer plant foods, such as milk dishes, pastries, fruit and the like. It is extremely important not to spoil this original and natural taste and not to turn children into meat eaters. For however one may explain the facts, it is certain that the strong meat eaters are generally more cruel and savage than other people.  (Rousseau)

It is often said that people have always eaten meat, as if this were a justification to continue doing so. According to this logic, we should not try to stop people from killing other people, as this has always been done.  (Isaac Bashevis Singer)

Can you really ask the question why Pythagoras abstained from eating meat? I, for my part, wonder under what circumstances and in what state of mind a man first brought it upon himself to touch blood with his mouth, to bring his lips to the flesh of a carcass and to decorate his table with dead, decaying bodies, and then took the liberty of calling the parts that had just before roared and screamed, moved and lived, food. For the sake of the flesh, we rob them of the sun, the light and the life that they have been entitled to since birth.  (Plutarch)

„Auschwitz begins where someone stands in a slaughterhouse and says they’re only animals.“ (Adorno)

„Until further notice the knife flashes, the pigs shriek, you just have to use it, because everyone thinks, what’s the use of the pig if we don’t plaster it? And everyone smiles, everyone gnaws in the manner of cannibals, until one day they say „Pfui Teufel“ (disgusting) to the ham from Westphalia.  (Wilhelm Busch)

„Reason begins already in the kitchen“ (Nietzsche)

„The world is not a factory, and animals are not made for our use. Not mercy, but justice is owed to the animals“ (Schopenhauer)

„The best reformers the world has ever seen are those who start with themselves.“  (Mahatma Gandhi)

Be yourself the change you wish for this world.  (Mahatma Gandhi)

 

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

Eine friedfertige Sicht auf das Leben auf diesem Planeten …


Bei diesem Beitrag auf „idealisten.net“ ist mir der ‚Kamm geschwollen‘. (Direkter Link ist am Ende dieses Beitrages zu finden). Den Link erhielt ich von einem seelenverwandten Menschen (einer ethisch durchsensibilisierten Frau), der es mindestens ebenso ging. Das Lesen eines solchen Textes erfordert regelrecht Mut. Die Aussagen sind an Unsinn kaum zu überbieten, strotzen vor Arroganz und sind eines gebildeten Menschen nicht würdig. Solche Texte sind es, die ‚das menschliche Denken‘ regelrecht gefangen halten und einer nötigen, geistigen Entwicklung im evolutionären Sinne blockieren. Solche Menschen wird auch der Besuch eines Schlachthauses nicht wirklich aus ihrer Bahn werfen.

Die Wahlpredigt
Bild : Zeitschrift „Der Wahre Jakob“ aus dem Jahre 1930

Sie sind tatsächlich der Meinung und verhalten sich auch danach, dass ihr Gehabe richtig und -wie auch immer- abgesegnet ist. Für diese Aussage ist ein Konjunktiv nicht angesagt, weil da für sie eine Art ‚lockerer Imperativ‘ zu gelten scheint. Kurzum : Wie da über Materie gesprochen wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst …

 

 

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Bild : Privat

 

Ich vertrete die (eigene) Theorie, dass jegliche Art physischen Lebens einen Mental gleicher Beschaffenheit besitzt und durch eine Inkarnation in eine befruchtete Zelle diese zur ersten Zellteilung veranlasst. So wie bei der Vorstellung, dass ein Mental nicht nur mit einem markanten Körperteil (Gehirn) verbunden ist, sondern ganzkörperlich und speziesübergreifend von gleicher Art ist. Ein recht simpler Gedankengang mit weitreichenden Folgen. Sicherlich … doch daraus erwächst der Gedanke oder die Vorstellung, dass das Töten eines Tieres einen Mental aus dessen Körper treibt, der von der gleichen Beschaffenheit ist wie der desjenigen, der tötet. Also ‚externer Selbstmord‘ ? Ein allgemeines Akzept eines solchen Rückschlusses hätte massive gesellschaftliche Auswirkungen sowohl im Hier und Jetzt als auch in der zukünftigen Ausrichtung. Die positivste Auswirkung wäre eine friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier. Tiere, die sich dem Joch der dominanten Spezies Mensch auf diesem Planeten zu unterwerfen haben bis zur letzten Konsequenz : ihrem Leben, ihrer Existenz. Schlimmer noch : deren Körper nach finaler Gewalteinwirkung auch noch von dieser Dominanz zur Nahrung aufbereitet werden und damit zum Teil der Nahrungskette degradiert werden, als seien sie seelenlos.

Freiheit
Bild : Aus der Zeitschrift „Der wahre Jakob“ aus dem Jahre 1920

Als hätten sie keinen Mental. Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass sie Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, geisteskranke Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem körperlichen Tode (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde. Was für eine Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach wegbrechen !? Die Gesellschaften würden sich in relativ kurzer Zeit markant verändern. Das Erforschen von jetzt nicht vorstellbaren Nahrungsquellen und -methoden ließen dann in der Rückschau die Barbarei der Vergangenheit erkennen.

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Bild : Zeitschrift „Der Wahre Jakob“ aus dem Jahre 1916 !!!

 

Fortschritt in den Denkweisen der Menschen wäre nicht nur sichtbar, sondern allgemein gültige Realität. Gewaltpotentiale würden sich in der Folge minimieren, sowohl im Kleinen als auch im Großen. Soll heißen, dass Toleranz regelrecht erzeugt und Misstrauen der Völker untereinander verringert würde mit der Erkenntnis, dass die Daseinsberechtigung militärischer Potentiale schwinden oder gar entfallen würde. Solche Vorstellungen lassen sich anhand nur eines Gedankenganges konstruieren und auch in alle möglichen Lebensbereiche hineinweben.

 

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Bild : Privat

 

Ist dem Leser bei der kurzen Beschreibung dieser Theorie zwischenzeilig etwas aufgefallen ? Diese Vorstellung geht und ist ohne Bezug auf irgendeine Religion ! Allein die Vorstellung, dass das so sein könnte und wahrscheinlich (nach meiner Überzeugung) auch so ist, erzeugt eine friedfertige Sicht auf das Leben ansich auf diesem Planeten in seiner ganzen Vielfalt.

Die Brisanz der vorher kurz angedeuteten Theorie über das Auslösen einer ersten Zellteilung durch einen Mental ergibt eine Parallele der Meinungsprägung religiöser Institutionen. Die Darstellung hier wurde allerdings als religionsfrei herausgestellt. Interessanterweise deckt sich das mit der Auslegung z.B. der katholischen Kirche. Doch …  ebenso deutlich wird und ist herauszustellen, dass die von mir dargestellte Sichtweise auf keine religiösen Aspekte verweist oder darauf gründet, sondern bei dem Akzept eines Mentals (einer Geistigkeit) eine ansich logische Konsequenz ist, frei von Dogmen, kirchlichem Brimborium und ohne die Drohkulisse einer irrationalen Hölle auskommt. Jedem fällt dabei das Wort ‚Abtreibung‘ ein. Da maßen sich religiöse Institutionen die Deutungshoheit über die Wirklichkeit an, indem sie polarisieren und postulieren. Ein frei denkender Mensch braucht solche Vorgaben und Anweisungen nicht, da er eigenständig denken kann. Z.B., dass eine durch nichtgewollte Einwirkung Schwangere (Vergewaltigung) explizit das Recht auf einen Abbruch zuzusprechen ist, ohne dass sie für diese Entscheidung Repressalien befürchten muss. Ob das solchen Institutionen nun passt oder nicht.

Abschließend und bevor der dieses lesende Mensch den folgenden Link anklickt, noch ein eigenes Zitat :

 „Ich glaube nicht an eure menschlichen Gebilde – ich kenne eure gebildete Unmenschlichkeit“ © Joachim Rohlfing   (es sollte selbstverständlich sein, dass vor Verwendung dieses gesamten Textes oder Auszüge davon mein Einverständnis eingeholt wird.)

UND DANN LIEST MAN SOWAS :  

http://www.idealisten.net/beitrag/article/frisch-frech-froehlich-lecker-fleisch.html

An den Text habe ich nur einen kurzen Kommentar -unter anderen- angefügt.

Warum Vegetarier, Veganer oder gar Fruitarier ?


S/W Ver: 85.97.C3P
Bild : Privat / Apfel aus dem eigenen Garten. (Sorte „Prima“)

Warum Vegetarier, Veganer oder vielleicht sogar Fruitarier ?

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Eine Frage, mit der ich vor 10 , 20 oder mehr Jahren häufiger konfrontiert wurde. Vor mehr als 20 Jahren war ein fleischlos lebender Mensch tatsächlich noch ein richtiger Exot und wurde von Leuten belächelt oder bedauert, die überhaupt keinen Zugang zu einem solchen Thema hatten und den auch nicht suchten. Alles, was im eigenen Umfeld eines Menschen fremdartig oder nicht allgemeingültig erscheint, wird nach anfänglicher Vorsicht  eine gewachsene Ablehnung. Es sei denn, er stellt sich der Bereitschaft zum vorurteilslos reflektierten Denken und Handeln. Wer macht oder kann das schon, wenn doch alle Anderen ‘kalkulierbarer’ erscheinen als dieser Mensch, der seine Ernährungs-und Lebensweise völlig anders ausrichtet. Zumal es da noch ‘aus kompetenten Kreisen’ mit wissenschaftlicher Schützenhilfe (Medizin, empirische Erhebungen) nicht nur Bedenken angemeldet werden, sondern regelrechte Warnungen. ‘Komischer’ Weise werden es aber immer mehr Menschen, die sich dem Frevel an den Tieren versagen. Massentierhaltungen,  regelrechte Schlachtindustrie, Fleischindustrie .. und so geht das weiter. Das perverseste ist nach meiner Einschätzung die Vivisektion (Tierversuche), obwohl es einem schwer fällt, eine Steigerung des Begriffes ‘Perversion’ überhaupt zu denken. Denken reicht da aber nicht mehr : Es ist Realität !

Basierend auf dieser hier sehr allgemein gehaltenen Betrachtungsweise zog ich Ende des Jahres 1985 die Konsequenz und nahm mir vor, ab dem 01.01.1986 kein Fleisch und damit auch keine Fleischprodukte mehr anzurühren. Da muss ich hier fairerweise zugeben, dass ich in den Tagen vor ‘Ultimo’ noch mal so richtig … –  Ab dem selbst vorgegebenen Stichtag war dann mit dem Verzehr von Tierkörperteilen Schluss – und zwar ersatzlos ! Circa zwei Wochen vorher habe ich mich darauf ‘programmiert’ und versucht, mich auf Einwirkungen oder Situationen der Verführung gedanklich so einzustellen, dass ich erschütterungsfrei zu meiner Entscheidung stehen konnte/kann. Das waren Hilfsmittel wie die Vorstellung beim Anblick einer Currywurst oder eines Nackensteaks vom Grill an Tierexekutionen in Schlachthäusern zu denken. Da ich so etwas auch in den abartigen Details kannte und kenne, wurde die Leichtigkeit, einer solchen Begierde nachzugeben, zur unüberwindbaren Hürde ! Die Vorstellung, Körperteile eines mit Gewalt entseelten Lebewesens, das ein Gesicht, einen Blutkreislauf und ein zentrales Nervensystem hatte/hat, löschte -bei mir jedenfalls- ein Verlangen nach noch so schön aufbereitete und gewürzte ‘Produkte’ davon gänzlich aus ! Und das ist bis heute geblieben und wird auch so bleiben ! Eine Nachhaltigkeit in der Sichtweise setzt also eine tief eingepflanzte Überzeugung ohne Eigengeißelung voraus. Das bloße ‘sich Anschließen’ an einen Trend wird nicht unbedingt nachhaltig sein, kann aber auch zu einer Art ‘Innere Festung’ gegen das Wegsehen werden. Wegsehen, weil es so einfach ist, Andere die ‘Drecksarbeit des Tötens’ machen zu lassen. Es dürften nicht Allzuviele sein, die den ‘Job’ selber erledigen würden, quasi die Basisarbeit dafür zu übernehmen, aus merkwürdig riechendem, blutigem Fleisch ‘Lebensmittel’ für Menschen herzustellen. Da würde dann die vorher weit entfernte ‘Ethikbremse’ einsetzen. Der Beweis also, dass da was nicht stimmt ! –

Als derart gewachsener Vegetarier kam ich schließlich mit der Vorstellung in Berührung, dass da noch eine scheinbar unerkannte Nebenwelt existiert : Die Welt der Milch und deren Produkte, der Eier von Hühnern aus Massentierhaltung, der Pelztierzucht, der Lederindustrie, der Ausbeutung von Tieren in jeglicher Form. Mit Haustieren wird geschmust und anschließend oder parallel eine Fleischfrikadelle, Würstchen oder ähnliches konsumiert. Da muss einem solchen Menschen doch klar werden, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird. Das Wort Selektion hat da einen nicht wahrgenommenen Beigeschmack. Und die Medien, die Werbung befeuern diesen ‘Normalzustand’ mit allen Tricks. Der Kapitalaufwand, der in der direkten Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel -ohne den Umweg über einen Tiermagen- dazu führen würde/könnte, dass kein Mensch mehr Hunger leiden müsste, wird umweltbelastend auf unsinnigste Weise verprasst und vergeudet. Das ist sogar volkswirtschaftlicher Unsinn. Ressourcenvernichtung ! Also raus aus dem Gedankengut ‘Wir wollen ja schließlich auch leben’ und ‘Was soll man denn noch essen?’, indem man keine derartigen Produkte mehr konsumiert, keine Ledersachen mehr an den Körper lässt usw.. Das geht sehr gut und ohne die befürchteten, einschneidenden Entbehrungen. Ich trage seit der weitgehenden Umstellung auf die vegane Lebens-und Sichtweise keine Lederschuhe mehr (sondern Schuhe aus Hanf) , keinen Ledergürtel, kein Lederportemonnaie. Da auf unserer ‘Ranch’ noch Hühner frei auf der Wiese laufen dürfen, esse ich allerdings hin und wieder auch deren Eier. Das ist die absolute Ausnahme, da mir irgendwo gekaufte Eier mehr als suspekt sind und nicht in meine Sichtweise passen. Diese Hühner kenne ich persönlich. Da mag man sagen, dass der ja inkonsequent ist – ein Verräter also, bei dem Reden und Handeln zweierlei sind ? Fest steht, dass ich da keine Ausnahme zu machen bereit bin und das solange geht, bis das letzte Huhn die Hühnerwiese verlassen hat ! Es gibt auch in meinem Umfeld Menschen, die auf die hier von mir angeprangerte Art und Weise über kurz oder lang die Wiese leerköpfen werden. –

Fruitarier ? Dagegen ist ein Veganer fast noch ein Verbrecher. Ok, das ist extrem formuliert – doch sich nur von Früchten einer Mutterpflanze ernähren, die sich selber davon lösten wie Fallobst etc., könnte schwierig sein. Vielmehr erscheint mir diese Lebensauffassung als die eigentlich konsequenteste, da quasi weder auf die Fauna noch auf die Flora Gewalt ausgeübt wird. Es wird kein Salatkopf abgeschnitten, kein Obst gepflückt und kein Spargel gestochen. Wer so konsequent fruitarisch lebt, verdient meine Hochachtung ! Sich da selber mit anzufreunden, gelänge mir wahrscheinlich nur recht kurze Zeit – ein Tribut an meine vegetarische und (fast)-vegane Sichtweise.

Dieser Beitrag wurde unter Vegetarismus / Veganismus abgelegt am 30. Juni 2014. Bearbeiten