Nachhaltigkeit (3)… Sustainability (3)…


(English below)

Deutsch

Man kann es nicht oft genug sagen/schreiben: Gerade in der Jetztzeit liegt der Ball des passiven Widerstandes im aktiven Feld, sofern die Verbraucher ihren Konsum (in diesem Falle von Smartphones, Tablets, Computer, IT allgemein…) ändern. Und zwar dahingehend, diese länger zu benutzen, zu reparieren oder aufzurüsten. Das freut den Planeten und der eigenen Geldbörse. Was bringen neue Emojis oder eine andere Anordnung von Bedienelementen in hoch gepriesener, neuer Hard- und Software, eine weitere Farblackierung für einen Mehrgewinn?

Mein geliebtes Blackberry Passport SE

Gestern las ich bei meinem Tarifanbieter, dass mein elf Jahre altes Blackberry Passport SE noch 5G unterstützt. Dafür mag es kein WhatsApp mehr. Es gibt Alternativen: z.B. Telegram (ist umstritten – ich weiß). Es gibt allerdings keinen wirklich sicheren Messenger, auch nicht das Router-basierte, sogenannte Festnetztelefon, das über das Internet läuft. Signal ist recht sicher, nur auch da ist das Problem vor dem Bildschirm, wie Politiker in den USA in purem Leichtsinn vorführten.

Mir ist völlig klar, dass dieses Thema nervt, doch die Nachfrage neuer Geräte zu reduzieren, bedeutet weniger Produktion im Sinne des Klimas auf diesem Planeten. Man denke ebenfalls an die giftigen Stoffen ausgesetzten Kinder in der Förderung Seltener Erden! Allein das sollte schon ein schlagendes Argument sein, wenn man sich vor Augen führt, in welch priviligierter Lebenssituation jemand ist, der sich das leisten kann. Ja, ich besitze auch ein iPhone. Das ist jetzt fünf Jahre alt und erhält immer noch Softwareupdates des Betriebssystems. Mit der Akkuleistung komme ich auch noch über den Tag hinaus. Es klänge überheblich, und wohl auch unehrlich und gesellschaftlich angepasst, wenn ich nicht zugeben würde, dass mich neue Geräte nicht interessieren. Denke ich daran, was ich mit solch einem aktuelleren Gerät auslöse, dann zerbröseln bei mir solche Überlegungen und ich nehme gerne ein paar Sekunden Performance hin. —

English

It cannot be said/written often enough: Especially in the present time, the ball of passive resistance is in the active field, provided that consumers change their consumption (in this case of smartphones, tablets, computers, IT in general…). This means using them for longer, repairing them or upgrading them. This is good for the planet and your wallet. What is the added value of new emojis or a different arrangement of controls in highly praised, new hardware and software, another coat of paint?

Yesterday I read from my tariff provider that my eleven-year-old Blackberry Passport SE still supports 5G. But it no longer likes WhatsApp. There are alternatives: e.g. Telegram (controversial – I know). However, there is no truly secure messenger, not even the router-based, so-called landline phone that runs over the Internet. Signal is quite secure, but even there the problem is in front of the screen, as politicians in the USA demonstrated in pure recklessness.

I am fully aware that this issue is annoying, but reducing the demand for new devices means less production in terms of the climate on this planet. Just think of the children exposed to toxic substances in the mining of rare earths! That alone should be a compelling argument when you consider the privileged life situation of someone who can afford it. Yes, I also own an iPhone. It’s now five years old and still receives software updates for the operating system. I can still get through the day with the battery power. It would sound arrogant, and probably also dishonest and socially conformist, if I didn’t admit that I’m not interested in new devices. When I think about what I can achieve with such a more up-to-date device, such considerations crumble and I am happy to accept a few seconds of performance. —

EOL-Blackberry Passport still alive…


(English below)

Deutsch

Am 04.01.2022 schaltete Blackberry seine Server für die Dienste seines eigenen Betriebessystems BB10 ab. Dazu habe ich hier diverse Male Stellung bezogen. Die Frage danach war, ob die Beeren überhaupt noch funktionieren – jedenfalls in den Grundfunktionen eines Smartphones, wie Telefon, SMS, der legendäre BB-Hub, Remember, die Taastatur usw. .

Nun, jetzt – Mitte Januar 2022, stelle ich folgendes fest: Sowohl die Telefonfunktion als auch SMS, Remember, die Tastatur und der Hub funktionieren noch. Ja, sogar WhatsApp. Also die Grundfunktionen eines Blackberry BB10 Smartphones. Es war der bange Moment, dass das alles nicht mehr zuverlässig zu gebrauchen ist.

Persönliches Fazit: Die SIM-Karte habe ich wieder vom iPhone in mein geliebtes Passport SE gesteckt und das Gefummel auf der virtuellen Glastastatur hat ein Ende.

Blackberry Passport SE

Die sinnvolle Bedienung übernimmt -wie gewohnt- die kapazitive Taststur meines Passports. Die Einbindng in das schon ältere Rechnersystem zum Datenaustausch gelingt nach wie vor problemlos.

Es ist nicht ewig gestrig, nachhaltige Produkte lange und im Sinne des Planeten ohne große Abstriche zu nutzen

English

On 04.01.2022, Blackberry shut down its servers for the services of its own operating system BB10. I have commented on this here various times. The question afterwards was whether the Berry would still work at all – at least in the basic functions of a smartphone, such as phone, SMS, the legendary BB Hub, Remember, the Taastatur, etc. .

Well, now – in mid-January 2022, I notice the following: The phone function as well as SMS, Remember, the keyboard and the hub still work. Yes, even WhatsApp. So the basic functions of a Blackberry BB10 smartphone. It was the anxious moment that all this could no longer be used reliably.

Personal conclusion: I put the SIM card back from the iPhone into my beloved Passport SE and the fumbling on the virtual glass keyboard has come to an end.

The capacitive keyboard of my Passport takes over the sensible operation – as usual. The integration into the older computer system for data exchange still works without problems.

It’s not forever old-fashioned to use sustainable products for a long time and in the spirit of the planet without much sacrifice.

Unfug… Nonsense…


(English below)

Deutsch

Dieses Thema interessiert aktuell wohl kaum noch jemanden, doch … es gibt noch hunderttausende oder millionen Nutzer/User, die aber genau das noch interessiert (mich inclusive):

Blackberry-Angaben (Pressseabteilung) zufolge sollen sich die Smartphones nach dem 04.01.2022 selbst für Telefonate, Versand und Empfang von SMS-Mitteilungen, ja .. und selbst für Notrufe nicht mehr verwenden lassen.

BlackBerry Logo

Das halte ich für ziemlichen Unfug, da das mit den Diensten und Servern von Blackberry prinzipiell nichts zutun hat. Einfache Frage: Was hat die Telefonfunktion mit Smartphone-Dienste-Apps zutun? Antwort: In dem Zusammenhang einfach nichts! Markentreue und übereugte Nutzer der Geräte dieses Herstellers wird das totale ‚Aus‘ suggeriert, nachdem sie sowieso mit ihren nicht gerade billigen Geräten im Regen stehen bleiben. Also… da stellt sich die Frage, warum so ein Unsinn offiziell verbreitet wird? Absicherung vor eventuellen Regressen oder Problemen jeglicher, damit zusammenhängender Art? Von Nutzern/Kunden, die solche Aussagen für bare Münze nehmen, weil sie nicht hinter die ‚technischen Kulissen‘ sehen (können). Das ist es doch, was Techkonzerne sehr oder extrem gut beherrschen und praktizieren. Alles schön bunt und noch verführerischer … das will die Kundschaft. Meine Güte, was müssen diese Verführer Bewegungen wie ‚Digital Detox‘ hassen.

Blackberry kann und wird seine Dienste kappen, doch nicht das, was eigentlich ein Telefon ausmacht: Die Telefon- und die daran gekoppelte SMS-Funktion. Stutzig macht, das selbst die Notruffunktion nicht mehr funktionieren soll. Schon an dem -ich nenne das mal Blödsinn- erkennt der aufmerksame Mensch, dass sich das tatsächlich niemand leisten kann, denn das wäre nicht nur dreist, sondern -vorsichtig gesagt- nicht im Interesse der Menschen allgemein.

Was bleibt also noch für die Nutzerinnen und Nutzer der Geräte, die nicht permanent auf Glas tippen und die diesem Mainstream nicht folgen wollen? Ich wage zu sagen: Nach dem Abschalten der Blackberry-Dienste für OS10 werden die Grundfunktionen eines Telefons weiterhin funktionieren. Wem das genügt, der findet wieder mehr Zeit für sich selbst und betreibt eine Entflechtung aus dem Spinnennetz der zwangssuggerierten, permanenten Beschäftigung mit einem Blendwerk, das keinen Schlaf braucht, sondern regemäßig -> eine Steckdose…

English

This topic is probably of little interest to anyone at the moment, but … there are still hundreds of thousands or millions of users who are still interested in exactly this (including me):

According to Blackberry information (Press department), the smartphones after 04.01.2022 even for phone calls, sending and receiving SMS messages, yes … and even for emergency calls can no longer be used.

I think this is quite nonsense, since it has nothing to do with Blackberry’s services and servers. Simple question: What does the phone function have to do with smartphone services apps? Answer: Simply nothing in this context! Brand loyalists and over-enthusiastic users of this manufacturer’s devices are suggested the total ‚off‘, after they are left out in the cold with their not exactly cheap devices anyway. So… the question arises, why such nonsense is officially spread? Protection against possible recourse or problems of any kind connected with it? From users/customers who take such statements at face value because they don’t (can’t) see behind the ‚technical scenes‘. That’s what tech companies are very or extremely good at and practice. Everything nice and colorful and even more seductive … that’s what the customers want. My goodness, how much these seducers must hate movements like ‚Digital Detox‘.

Blackberry can and will cut services, but not what actually makes a phone: The telephone and the associated SMS function. It is surprising that even the emergency call function will no longer work. The attentive person already recognizes from this – I’ll call it nonsense – that no one can actually afford it, because that would not only be brazen, but – to put it cautiously – not in the interest of people in general.

So what is left for the users of the devices who do not tap permanently on glass and who do not want to follow this mainstream? I dare to say: After the Blackberry services for OS10 are shut down, the basic functions of a phone will still work. If that is enough for you, you will find more time for yourself again and do an unraveling from the spider web of force-suggested, permanent occupation with a dazzle that does not need sleep, but regularly -> a plug…

Die Umgewöhnung… The changeover…


(English below)

Deutsch

Gemeint ist die Umgewöhnung von BlackBerry10 auf IOS. Zwei unterschiedliche Smartphone-Betriebessysteme mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. BB10 mit dem Schwerpunkt Produktivität, IOS eher in der ‚Unterhaltung‘, Kamera usw.. Das heißt nicht, dass IOS nicht produktiv genutzt werden kann, nur… allein die Ordnerstruktur ist für einen BB10-User schon fast eine Zumutung. Hinzu kommt u.a. noch die ‚wunderbare‘ Foto-app. Das nachzuvollziehen, geht nur im direkten, praktischen Vergleich. OK… ich bin ein (ur)alter Apple-User – einer, der lange, lange keine iPhones nutze, sondern BlackBerrys aus besagten Gründen. Doch mit dem Bedienerluxus der Brombeeren mit BB10 ist nun bald Schluss. Das EOL (end of life) ist am 04.01.2022. Was dann noch funktioniert, ist nicht abschätzbar oder gar konkret. Es geht hier nicht um eine Verbundenheit zu einem Betriebssystem, sondern um die bestmögliche Nutzung im produktiven Sinne. Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten – ‚mehr‘ nicht. Je benutzerfreundlicher es ist, je verbundener ist man damit. Klar. Eine Sache des Anspruchs und der Art der Nutzung. Ebenso klar.

Da, wie gesagt, das EOL des BB10 ansteht, ist es natürlich logisch, dass ein Ersatz gefunden werden muss/sollte. Da etwas Gleichwertiges oder Gleichartiges in der Bedienerfreundlichkeit nicht zu finden ist, muss ein Kompromiss herhalten. Einer, der dem intelligentesten Betriebssystem einigermaßen näher kommt. Android kommt für mich nicht in Frage wegen der Holprigkeit (mein Empfinden!), miesen Updateversorgung (2 Jahre) und schwer nachvollziehbaren Sicherheitsmängel. Mag ja alles anders sein – für mich ist es aber so. Was bleibt übrig? -> IOS. In den vergangenen zwei Jahren habe ich ab und zu mein altes iPhone SE1 benutzt und immer wieder zur Seite gelegt. An das iPhone SE2 habe ich mich nun so langsam gewöhnt. Immernoch fehlt mir die unglaubliche, kapazitive Tastatur des BlackBerry Passport und das wird irgendwie auch so bleiben. Immer wieder habe ich das phantastische Gerät in der Hand. Auf dem iPhone tippe ich -wie andere auch- auf Glas. Spaß macht das nicht, wenn man etwas ‚Besseres‘ gewöhnt ist.

Neues muss nicht immer besser sein… Oder ist es treffender zu sagen : ‚Den Usern als cooler eingeredetes Neues … ist besser? Ansichtssache…

English

What is meant is the change from BlackBerry10 to IOS. Two different smartphone operating systems with different focus. BB10 with the focus on productivity, IOS more in ‚entertainment‘, camera etc…. That’s not to say IOS can’t be used productively, just…. the folder structure alone is almost an imposition for a BB10 user. In addition, there is the ‚wonderful‘ photo app, among other things. To understand this is only possible in direct, practical comparison. OK… I am a (very) old Apple user – one who has not used iPhones for a long, long time, but BlackBerrys for said reasons. But with the operator luxury of the Blackberries with BB10 is now soon an end. The EOL (end of life) is on 04.01.2022. What will still work then is not assessable or even concrete. This is not about an attachment to an operating system, but about the best possible use in a productive sense. An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data – ’nothing more‘. The more user-friendly it is, the more connected you are to it. Sure. A matter of aspiration and how you use it. Equally clear.

Since, as I said, the EOL of the BB10 is imminent, it is of course logical that a replacement must/should be found. Since something equivalent or similar in user-friendliness cannot be found, a compromise has to be found. One that comes somewhat closer to the most intelligent operating system. Android is out of the question for me because of its bumpiness (my feeling!), lousy update supply (2 years) and hard-to-understand security flaws. Everything may be different – but for me it is so. What remains? -> IOS. In the past two years I used my old iPhone SE1 from time to time and always put it aside. I have now slowly gotten used to the iPhone SE2. I still miss the incredible capacitive keyboard of the BlackBerry Passport and somehow it will stay that way. Again and again I have the fantastic device in my hand. On the iPhone, I -like others- type on glass. It’s not fun when you’re used to something ‚better‘.

New does not always have to be better… Or is it more accurate to say : ‚To the users as cooler eigeredetes new … is better? Matter of opinion…

Perspektivisches Rätsel… Perspective puzzle…


(English below)

Deutsch

Sind das Herdplatten eines nunmehr veralteten Küchenherdes? Mitnichten … es sind die herausstehenden Objektive des neuen iPhone 13 pro. Dieser (mein) Screeshot veranlasste mich, eine solche Frage zu stellen.

Nun… ich will hier nichts veralbern oder abwerten, doch die perspektivische Ansicht der oberen Rückseite des genannten Smartphones erinnert mich tatsächlich an unseren bewährten Küchenherd. Dessen Alter wird dieses schön anzusehende Ensemble nicht erreichen. Es verdeutlicht allerdings den Schwerpunkt Apples auf die Kamera und nicht -wie ich uneingeschränkt vorziehe- auf die sogenannte Produktivität, sprich das Verfassen von Texten oder Erstellen von Tabellen, übersichtliche Ordnerstrukturen usw..

Wie hier im Blog mehrmals ausgeführt, verwende ich dafür meine Brombeeren (BlackBerrys) mit einer physischen Tastatur und dem aus meiner Sicht besten Betriebssystem für Smartphones, dem BB10, dem am 04.01.2022 das EOL (end of life) beschieden ist.

Die Mehrzahl der Smartphone-Nutzer weltweit legt halt den Schwerpunkt auf ‚ha-ha-hi-hi‘, also auf Spiele, Fotos, Messenger usw. und nicht auf sogenannte ‚Business-Funktionen‘. Arbeitsgeräte, wie die BlackBerrys mit einer physischen Tastatur, fallen dem allgemeinen Zeitgeist zum Opfer, weil sie nicht den Profit bringen, den die Geräte mit virtueller Tastatur unter Glas einfahren.

Nur… ist es Augenwischerei, zu fragen: ‚Wer schreibt schon gerne auf Glas?‘ Der Mainstream folgt den Herstellervorgaben, deren PR und regelrechter Zwangssuggestion des ‚Haben-wollens‘. Alles bekannt und … verdrängt und eben Ansichtssache.

Meine ‚altbackenen‘ Geräte erzeugen bei immer technisch aktuellen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen ein bedauerndes Grinsen … und auch Kommentare, wie: ‚Das Teil sieht irgendwie doch geil aus‘ und ‚Kann man das noch kaufen?‘ . Dann werden die ‚Specs‘ erfragt und das Grinsen bleibt… Sehen sie mich dann mit meinem iPhone SE2 fotographieren, dann ziehen sich die Augenbrauhen von selbst etwas höher. Hmm… warum differenziert der da so?

Das perspektivische Rätsel bleibt eben doch ein Teilrätsel…

English

Are these hot plates of a now obsolete kitchen stove? Not at all … they are the protruding lenses of the new iPhone 13 pro. This (my) screeshot prompted me to ask such a question.

Well… I don’t want to make fun of or devalue anything here, but the perspective view of the upper back of the mentioned smartphone actually reminds me of our tried and tested kitchen stove. This nice-looking ensemble will not reach its age. However, it illustrates Apple’s focus on the camera and not – as I unreservedly prefer – on the so-called productivity, i.e. writing texts or creating tables, clear folder structures, and so on.

As stated here on the blog several times, I use my Blackberries (BlackBerrys) with a physical keyboard and what I consider to be the best operating system for smartphones, BB10, which is due for EOL (end of life) on 04/01/2022.

The majority of smartphone users worldwide focus on ‚ha-ha-hi-hi‘, i.e. games, photos, messenger, etc., and not on so-called ‚business functions‘. Work devices, such as BlackBerrys with a physical keyboard, are falling victim to the general zeitgeist because they do not bring in the profit that devices with a virtual keyboard under glass do.

Only… it is eyewash to ask: ‚Who likes to write on glass?‘ The mainstream follows the manufacturer’s specifications, their PR and downright compulsive suggestion of ‚wanting to have‘. All known and … repressed and a matter of opinion.

My ‚old-fashioned‘ devices generate a regretful grin among contemporaries who are always technically up-to-date … and also comments, like: ‚The part looks somehow nevertheless cool‘ and ‚Can one still buy this? Then the ’specs‘ are asked and the grin remains…. If they then see me with my iPhone SE2, photograph, then the eyebrows pull themselves a little higher. Hmm… why does he differentiate like that?

The perspective puzzle remains a partial puzzle after all…

BlackBerry® BB10-End of life..der Stecker wird gezogen… BlackBerry® BB10-End of life..the plug is pulled….


(English below)

Deutsch

Das aus meiner Sicht und nach meinem Gebrauchsverhalten beste Betriebssystem für Smartphones ist das BB10 von Blackberry®. Warum? Der Schwerpunkt liegt dabei nicht in der Unterhaltung, sondern in der sog. Produktivität. Es ist also die Frage, wofür man so einen Taschencomputer braucht und einsetzt. Und ob es immer das neueste Modell sein muss.

Ein ‚Betriebssystem‘ ist lediglich ein Applikationsstarter mit grafischer Benutzeroberfläche (GUI) für einen benutzerfreundlichen Zugriff auf die Daten und keine Weltanschauung. Android, IOS, BB10 und andere Betriebssysteme sind eben genau das und kein Bewertungs- und Einschätzungskriterium für oder gegen eine|n Nutzer|in. Der entscheidende Unterschied ist der, wofür es gedacht, konstruiert und eingesetzt werden soll. Das ist eigentlich alles.

Bei meiner Nutzung liegt der Schwerpunkt auf Arbeitstauglichkeit – Texte, Tabellen, gute Sortierbarkeit von Notizen und deren Wiederfindbarkeit nach eigener Ordnerstruktur, sehr gute Sprachqualität, der Systemsicherheit und so weiter. Nach dem Durchtesten von IOS und auch Android habe ich schon vor ca. 8 Jahren das Blackberry®-Betriebssystem BB10 für mich favorisiert. Auch wegen der physischen Tastatur fast aller Geräte. Dass da einfach mal der Stecker gezogen wird, war für mich nicht vorstellbar; schließlich handelt es sich -aus meiner Sicht- um das benutzerfreundlichste Smartphone-Betriebssystem. Jetzt scheint es eindeutig zu sein. Der folgende Tweet‘ spricht eine deutliche Sprache:

Am 04.Januar 2022 zieht Blackberry® den Stecker für sein hauseigenes Betriebssystem BB10. Darüber habe ich mehrfach hier geschrieben. Was danach noch funktioniert, bleibt offen. Wenn selbst die Telefonfunktion eingeschränkt sein sollte, dann haben die User, die ihre Geräte teuer bezahlt haben, sehr schöne Briefbeschwerer.

Eigentlich nicht mein Stil, doch ich nenne das eine ausgesprochene ‚Sauerei‘. Ein echter Euphemismus. Ich bin ja nicht der Einzige, der noch einige Geräte in einwandfreiem Zustand nutzt. Es wird sich zeigen, was mit ‚reliably‘ (zuverlässig) gemeint ist… Mit der Firma BlackBerry® habe ich abgeschlossen – mit den BB10- Geräten nicht! Auch mein neues iPhone kann meinem Passport SE nicht das Wasser reichen – für meine Zwecke. Ähnlich wie damals beim Apple-Newton bleiben die Nutzer|innen im Regen stehen… obwohl die Geräte heute und auch weiterhin noch einwandfrei funktionieren – reiner Kommerz… nicht die Nutzer stehen im Focus, sondern knallhart der Profit und die strategisch ausgerichtete Denkstruktur der Entscheider|Manager.

English

The best operating system for smartphones from my point of view and according to my usage behavior is Blackberry®’s BB10. Why? The focus is not on entertainment, but on so-called productivity. So the question is what you need and use such a pocket computer for. And whether it always has to be the latest model.

An ‚operating system‘ is merely an application launcher with a graphical user interface (GUI) for user-friendly access to data, not a worldview. Android, IOS, BB10 and other operating systems are just that and not an evaluation and assessment criterion for or against a|user|. The crucial difference is what it is meant, designed and used for. That is actually everything.

In my use, the focus is on workability – texts, tables, good sortability of notes and their retrievability according to own folder structure, very good voice quality, the system security and so on. After testing through IOS and also Android, I already favored the Blackberry® operating system BB10 for me about 8 years ago. Also because of the physical keyboard. It was inconceivable to me that the plug would simply be pulled; after all, it is -from my point of view- the most user-friendly smartphone operating system. Now it seems to be clear. The following tweet speaks a clear language:

Picture see above.

On January 04, 2022, Blackberry® will pull the plug on its in-house operating system BB10. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, then the users who have paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

BlackBerry® will pull the plug on its in-house operating system BB10 on January 4, 2022. I have written about this several times here. What will still work after that remains open. If even the phone function should be limited, the users who paid dearly for their devices will have very nice paperweights.

Not really my style, but I call that pronounced ‚mess‘. A real euphemism. I am not the only one who still uses some devices in perfect condition. It remains to be seen what is meant by ‚reliable’… I’m done with the BlackBerry® company – but not with the BB10 devices! Even my new iPhone can’t hold a candle to my Passport SE – for my purposes. Similar to the Apple Newton back in the day, users|are left out in the cold… even though the devices work flawlessly today and will continue to do so – pure commerce… The focus is not on the users, but on profit and the strategically oriented thought structure of decisionmakers|managers.

Eine Frage des Anspruchs… A question of entitlement…


(English below)

Deutsch

Ob es nur ‚merkwürdig‘ ist, lasse ich hier offen. Gemeint ist der Anspruch an ein Gerät, das zig- und mehr Möglichkeiten bietet, die die Nutzer nicht im Ansatz brauchen: Apps, Millionen apps, die in einem Menschenleben gar nicht erkundet werden können, mit deren Masse geworben wird und die Nutzer beeindrucken sollen. Ein solches Blendwerk veranlasst den Menschen (Kollektivsingular) u.a. dazu, das ‚alte‘, ein-oder zweijährige Smartphone abzustoßen und das zu kaufen, was in den brillantesten Farben, Videos usw. angepriesen, ja aufgedrängt wird. Und das, obwohl das gewollt obsolete Gerät noch tadellos funktioniert und auch noch mit Updates versorgt wird (zumindest bei Apple). In der Android-Welt sieht es angeblich anders aus – nämlich nur um die zwei Jahre, wie ich las. Der sogenannte gesunde Menschenverstand zweifelt das allerdings an…

Reparaturen lohnen in vielen Fällen nicht, weil sie zu teuer sein sollen – so die Hersteller. Ein neues Gerät ist doch auch viel schöner und suggeriert dem Umfeld, dass mit der Zeit gegangen wird. Die Sensibilisierung in Richtung Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit im Interesse des Planeten und das alternativlose Begreifen, dass das Steigen der Elektroschrottberge kontraproduktiv sind, beginnt zu reifen. (Siehe iFixit Reparaturmanifest).

Alle reden von ‚apps‘. Es ist eine Ausnahme, jemanden zu sprechen, der weiß, was das überhaupt heißt. Apps sind schlicht und einfach Applications, also auf deutsch: Programme. Das klingt nur nicht so gut, geheimnisvoll, wissend und irgendwie hochtrabend wie ‚apps‘. Ein Potemkinsches Dorf? Ein ‚Nach-mir-die-Sintflut-Denken‘. Merkwürdig… nein -> gefährlich!

Ich schielte bei diesen Sätzen zur Seite und sah mein sechs Jahre altes Blackberry Passport SE an… das Workhorse ist seit geraumer Zeit wieder mein ‚Daily-Driver‘. Der Hersteller dieser herausragenden Geräte hat den Softwarehahn einfach zugedreht; auch weil die Millionen apps fehlen, weil eine physische Tastatur nicht mehr zeitgemäß ist und weil es in erster Linie für den produktiven Einsatz konzipiert wurde. Bedeutet das, dass ich dem Zeitgeist nicht (mehr) folge? Nein… ich folge dem noch – nur auf meine Art und mit einem besseren Gewissen.

English

Whether it is only ’strange‘, I leave open here. What is meant is the demand for a device that offers umpteen and more possibilities that users don’t even begin to need: Apps, millions of apps that cannot even be explored in a human lifetime, whose mass is advertised and supposed to impress the users. Such dazzle causes people (collective singular)among other things, to reject the ‚old‘, one or two year old smartphone and buy what is advertised, even imposed, in the most brilliant colors, videos, and so on. And that, although the intentionally obsolete device still works flawlessly and is also still supplied with updates (at least with Apple). In the Android world, it supposedly looks different – namely only around two years, as I read. The so-called common sense doubts this, however…

In many cases, repairs are not worthwhile because they are supposed to be too expensive – according to the manufacturers. A new device is also much nicer and suggests to the environment that we are moving with the times. The sensitization towards sustainability and environmental friendliness in the interest of the planet and the alternative-less understanding that the rising mountains of electronic waste are counterproductive is beginning to mature. (See iFixit repair manifesto).

Everyone talks about ‚apps‘. It’s an exception to talk to someone who knows what that even means. Apps are simply applications, in German: Programme. It just doesn’t sound as good, mysterious, knowing and somehow pompous as ‚apps‘. A Potemkin village? A ‚after-the-flood-thinking‘. Strange… no -> dangerous!

I squinted to the side at these sentences and looked at my six-year-old Blackberry Passport SE… the Workhorse has been my ‚daily driver‘ again for quite some time. The manufacturer of these outstanding devices has simply turned off the software spigot; in part because it lacks the millions of apps, because a physical keyboard is out of date, and because it was designed primarily for production use. Does that mean I don’t follow the zeitgeist (anymore)? No… I still follow it – just in my own way and with a better conscience.

Blackberry 10 end of life…


(English below)

Deutsch

Am 04.01.2022 ist das Ende des Betriebssystems BB10 von Blackberry besiegelt. Das betrifft auch die umfängliche Nutzbarkeit der Hardware damit und die vorherigen Versionen. Telefonieren wird dann sicherlich noch möglich sein. Meine Geräte jedenfalls funktionieren nach wie vor einwandfrei. Nicht eindeutig bleibt, ob das System danach noch sicher im Netz ist und ob das überhaupt noch möglich ist? Neu ist das alles nicht – aber unverständlich und traurig.

Die Anwender -wie ich- und damit die ach so treuen Kunden bleiben einfach im Regen stehen, obwohl alles noch mehr als wunderbar funktioniert. Das Betriebssystem wurde -aus meiner Sicht- in den letzten Jahren nicht nur vernachlässigt, nein… es wurde einfach nicht mehr aktualisiert, während die Geräte weiterhin teuer verkauft wurden. Die unvergleichliche Nutzerfreundlichkeit der Hard- und Software wurde und wird vom Hersteller einfach eingestampft. Das sind halt ‚Altlasten‘. Funktionierendes wird abgeschrieben. Nachhaltigkeit durch Qualität – das ‚Schneller-Höher-Weiter‘ siegt darüber. Betriebs- und markwirtschaftliche Gründe bestimmen diese Wegwerfgesellschaft, der Müll-und Elektroschrottberge shitegal zu sein scheinen. Hauptsache vermittelt modern. Eine solche Unternehmenspolitik ist schlichtweg eine Sauerei (sorry). Muss ein Unternehmen immer in der Oberliga spielen? Ist Mittelklasse ein so dramatischer Prestigeverlust? Das einzusehen, gelingt mir nicht. Da bin ich wohl nicht ‚modern‘ genug, auch weil ich ungern auf einer Glasscheibe tippe, sondern eine physische Tastatur vorziehe. (Alles schon x-fach hier geschrieben).

Hätte mein iPhone bei mir ein Alleinstellungsmerkmal, dann müsste ich permanent mit einer separaten Tastatur herumlaufen – aus besagtem Grund. Warum, wenn es für mich Sinnvolleres gibt. Fest steht, dass ich nicht der Einzige auf diesem Planeten bin, der das so sieht. Das ist aber nicht der Mainstream. Also ist klar, wer zu was nahezu gezwungen werden soll. Die Schnelllebigkeit teurer Smartphones wird noch angefeuert durch eine extrem effiziente PR, basierend auf deren ausgeklügelter Psychologie. Ich nenne das mal ‚Volksverführung‚. Menschen für etwas zu begeistern, was nicht nach ein, zwei oder drei Jahren durch Neues ersetzt werden muss, ist im Angesicht der prekären Rohstoffbeschaffung, der Fertigung und der Elektroschrottberge geradezu perfide und lässt diesen Planeten zunehmend wackeln. ‚Money makes the world go round…

Meine Geräte werden ich solange nutzen, bis sie auseinander fallen. Und sei es nur noch als Telefon, Kalender, Schreib- und Tabellenmaschine und was sonst dann noch funktioniert. Entschleunigung funktioniert auch in der Verweigerung des ständigen, suggerierten Neukaufens.

Reparieren statt Neukaufen sollte zeitgeistig werden, denn das würde die Hersteller dazu ‚erziehen‘, nachhaltige und modulare Produkte herzustellen, die nicht immer dünner, sondern mit ‚größeren‘ Akkukapazitäten immer länger halten und dann auch noch geupdatet werden.

English

The end of Blackberry’s BB10 operating system is sealed on January 4, 2022. This also affects the extensive usability of the hardware and the previous versions. Phone calls will certainly still be possible then. In any case, my devices still work flawlessly. What remains unclear is whether the system will still be secure on the network after this, and whether this will still be possible at all? All this is not new – but incomprehensible and sad.

The users -like me- and thus the oh-so-loyal customers are simply left out in the cold, although everything still works more than wonderfully. The operating system was -from my point of view- not only neglected in the last few years, no… it was simply no longer updated, while the devices continued to be sold expensively. The incomparable user-friendliness of the hard- and software was and is simply stomped on by the manufacturer. These are just ‚old burdens‘. What works is written off. Sustainability through quality – the ‚faster-higher-further‘ triumphs over this. Business and market reasons determine this throwaway society, which doesn’t seem to care about mountains of garbage and electronic waste. The main thing is to convey modernity. Such a corporate policy is simply a disgrace (sorry). Does a company always have to play in the top league? Is middle class such a dramatic loss of prestige? I’m not able to see that. I’m probably not ‚modern‘ enough, also because I don’t like typing on a glass screen, but prefer a physical keyboard. (Everything has already been written here many times).

If my iPhone had a unique selling point for me, I would have to walk around permanently with a separate keyboard – for the aforementioned reason. Why, when there are more sensible things for me. It is certain that I am not the only one on this planet who sees it that way. But this is not the mainstream. So it’s clear who should almost be forced to do what. The fast-moving nature of expensive smartphones is further fueled by extremely efficient PR, based on their sophisticated psychology. I call this ’seduction of the people‘. Getting people excited about something that doesn’t have to be replaced by a new one after one, two or three years is downright perfidious in view of the precarious procurement of raw materials and the mountains of electronic waste, and is making this planet increasingly wobbly. ‚Money makes the world go round…‘

I will use my devices until they fall apart. And be it only as a telephone, calendar, typewriter and spreadsheet machine and whatever else still works. Deceleration also works in the refusal of constant and suggested new purchases.

Repairing instead of buying new should become zeitgeisty, because that would ‚educate‘ manufacturers to make sustainable and modular products that don’t get thinner and thinner, but last longer and longer with ‚bigger‘ battery capacities and then get updated.

BlackBerry©-End of life für BBOS- und BB10-Device am 04.01.2022


Deutsch

Tja, dann ist es wohl soweit: BlackBerry Ltd.© hat das EOL (End of life / Ende des Lebens) ihres mobilen Betriebssystems OS10 zum 04.01.2022 bekannt gegeben. Das betrifft die Legacy-Dienste für BBOS und BB10, die dann außer Betrieb genommen werden. Das Ende eines Trauerspieles. BB10 war und ist seiner Zeit voraus und hatte/hat ein Potenzial, das noch nicht ausgereizt ist. Man denke nur an den HUB, in dem alle Mitteilungen/Nachrichten chronologisch aufgelistet werden. Die farblich gestaltbaren LED’s für eingehende Nachrichten. Die physische Tastatur, die z.B. beim Passport auch als Trackpad funktioniert, den quadratischen Bildschirm zum übersichtlichen Arbeiten mit Tabellenkalkulationen usw..

Die Geräte werden wohl darüber hinaus funktionieren .. angekündigte Updates waren nichts anderes als – Täuschungen oder besser Lügen in meiner Wahrnehmung. Das sind dann die Ergebnisse einer dilettantischen Firmenpolitik natürlich mitsamt deren Entscheider oder hatte das ‚Plan‘? Wenn das so geplant war, dann stellt sich die Frage, warum die Nutzer im Unklaren und damit im Regen stehen gelassen wurden und werden? Nicht transparent sondern knallhart. Es ist dreist, von Kunden noch Vertrauen zu erwarten, wenn die Konkurrenz weiß, wie sie dahingehend Vertrauen aufbaut und die Kunden an sich bindet. Was BlackBerry© in der Beziehung abgezogen hat, ist lächerlich oder unrealistisch, ja arrogant. Deren Produkte sind das Gegenteil. Die Kanadier sollten bei Apple© in die Ausbildung gehen. Ältere iPhones mit bis zu 6 zurückliegenden Versionen des IOS erhalten noch Updates. Das können auch die Android-Phones nicht bieten. Ein iPhone mit physischer Tastatur und den oben genannten Features des BB OS10 bleibt ein Traum. BlackBerry© ist ein Trauma…

Das Thema BlackBerry© als Firma ist damit für mich erledigt. Meine geliebten ‚Beeren‘ werde ich weiterhin solange nutzen, bis sie ihren Geist aufgeben. Bei der Qualität der Hardware wird das wohl noch einige Jahre dauern, nur … was ist mit der Verwendung des unvergleichlichen Betriebssystems? Nach dem EOL 2022 ist eine Neuinstallation des Betriebssystems bei Bedarf oder Notwendigkeit nicht mehr möglich. Dann hat man ein nostalgisches, recht teures Ausstellungsstück in der Glasvitrine.

Das BlackBerry© Passport ist vielleicht irgendwann im Museum of Modern Art (MoMA) zu bestaunen…

English

Well, I guess that’s it: BlackBerry Ltd.© has announced the EOL (End of life) of their mobile operating system OS10 as of 04.01.2022. This concerns the legacy services for BBOS and BB10, which will then be taken out of service. The end of a tragedy. BB10 was and is ahead of its time and had/has a potential that is not yet exhausted. Just think of the HUB, where all messages/messages are listed chronologically. The colorizable LEDs for incoming messages. The physical keyboard, which e.g. also functions as a trackpad for passports, the square screen for clear working with spreadsheets etc.

The devices will probably work beyond that … announced updates were nothing else than – deceive or better lies in my perception. These are the results of a dilettantish company policy, of course, including its decision-makers, or was it a ‚plan‘? If it was planned that way, then the question arises, why were and are users left in the dark and thus in the rain? Not transparent but tough. It’s bold to expect customers to trust you when the competition knows how to build trust and retain customers. What BlackBerry© has pulled off in the relationship is ridiculous or unrealistic, even arrogant. Their products are the opposite. The Canadians should go to Apple© for training. Older iPhones with up to 6 past versions of the IOS will still receive updates. Even the Android phones cannot offer this.An iPhone with physical keyboard and the above mentioned features of the BB OS10 remains a dream. BlackBerry© is a trauma…

The topic BlackBerry© as a company is now finished for me. I will continue to use my beloved ‚berries‘ until they give up their spirit. Considering the quality of the hardware, this will probably take a few more years, but … what about using the incomparable operating system? After EOL 2022, it will no longer be possible to reinstall the operating system if needed or necessary. Then you have a nostalgic, quite expensive exhibit in the glass case.

The BlackBerry© Passport may one day be on display at the Museum of Modern Art (MoMA).

Ja, ich nutze sie noch… Yeah, I still use it.


Deutsch

Wen oder was? Meine Brombeeren.. oder englisch ‚Blackberrys‘.

BlackBerry© hat die Zelte des eigenen Betriebssystems BB10 abgebrochen und hat sich schon vor Jahren der Androidwelt zugewandt. Oder nicht mehr… oder vielleicht doch noch? All die BB10-User stehen wieder im Regen und ihre Investitionen in qualitativ hochwertige (Arbeits)-Geräte gleich mit. Updates? Fehlanzeige. Geräte zum Arbeiten, nicht zum Spielen und in zweiter Linie zum multimedialen ‚Hahahihi‘. Angeblich soll 2021 ein mit ‚BlackBerry©‘ gekennzeichnetes Smartphone mit physischer Tastatur auf dem Markt erscheinen. Wohl nicht mit BB10 oder gar BB11, sondern mit Android befeuert und den von BlacBerry© so hoch angepriesenen Sicherheitsfeatures. Ein Revival?

Mag alles sein. Passport und BB10 unterliegen nicht dem Newism (90er Slang), also dem Bedürfnis, immer etwas Neues haben zu wollen; angefeuert von der Geschwindigkeit der technologischen Entwicklung. Und somit haben Viele ihr Smartphone nur zwei Jahre oder noch weniger. (Näheres dazu siehe entsprechende Beiträge hier).

Fazit: Nachhaltigkeit ist das Gegenteil des Newism und ist im Sinne dieses Planeten. Nicht immer ’schneller-höher-weiter‘, sondern länger nutzen und damit bewirken, dass die Hersteller ihre Geräte user-kompatibler anbieten … wechselbare Akkus und Reparierbarkeit sowie der Bereitstellung benötigter Ersatzteile. Auch damit lässt sich Geld verdienen. Es bedarf nur des Umdenkens .

Blackberry Passport bis zum Zerfall der Hardware…

English

Yeah, I still use it.

Who or what? My blackberries… or ‚Blackberries‘.

BlackBerry© has broken the tents of its own operating system BB10 and turned to the Android world years ago. Or not anymore… or maybe still? All the BB10 users are back in the rain and their investments in high quality devices are also affected. Updates? No chance. Devices for working, not for playing and secondarily for multimedia ‚Hahahihi‘. Allegedly, a smartphone with a physical keyboard marked ‚BlackBerry©‘ will appear on the market in 2021. Probably not with BB10 or even BB11, but with Android and the security features so highly praised by BlacBerry©. A revival?

May be everything. Passport and BB10 are not subject to Newism (90s slang), i.e. the need to always want something new; fired by the speed of technological development. As a result, many people only have their smartphone for two years or even less. (For more details see the corresponding articles here).

Conclusion: Sustainability is the opposite of Newism and is in the interest of this planet. Not always ‚faster-higher-wide-up‘, but longer use and thus cause manufacturers to offer their devices more user-compatible … replaceable batteries and reparability as well as the provision of needed spare parts. Money can also be earned. It only requires rethinking .

Blackberry Passport until the hardware breaks down

Und jetzt mal wieder Technik… And now let’s get back to technique…


Deutsch

Dass die Apple-Produkte seit 24 Jahren meine erste Wahl sind, habe ich hier schon diverse Male ausgebreitet. Auch, dass ich bei der Präsentation des ersten iPhones (2007) sehr interessiert daran war. Nur… gekauft habe ich dann doch keines, weil ich ein Zehn-Finger-Tipper bin und mir nicht vorstellen konnte oder auch wollte, auf Glas zu werkeln. Das Gefühl, etwas zu verpassen, kam einfach nicht auf.

Mit den Produkten, die meinen Vorstellungen von einer sinnvollen Bedienung eines handkleinen Gerätes entsprachen, begann dann mein Interesse an Smartphones. Das waren zuerest ein Blackberry Q10, dann das schwarze Blackberry Passport und dann das Passport SE, das heute mein uneingeschränkter Favorit ist. Ja .. und dann tatsächlich noch ein iPhone SE (1.Gen.), das größenmäßig meinem kleinen Q10 nahekam.

Alles schön und gut … Dass man als Blackberry-Nutzer schon belächelt wird, ist mehr als skurril. Es ist die Ironie des so vermeintlichen Fortschritts, dass arbeitstaugliche Geräte ohne ‚Hahahihi‘– Effekt nach und nach verschwinden werden. Wie sagte Jobs 2007: ‚Who needs a Stylus?‘ und verwies auf die Finger. Menschen haben aber gerne und sinnvollerweise Werkzeuge in der Hand, um damit etwas zu bewirken. Die nicht zu leugnende Erkenntnis führte in der ‚Nach-Jobs-Ära‘ dazu, dass es heutzutage den (teuren) Apple-Pencil gibt. As time goes by…

Der Firma Blackberry trauere ich keine Träne nach. Miserabler kann man kaum Kunden behandeln. Da wurden teure Geräte beworben und gekauft und dann? Ja, dann wurden die Kunden im Regen stehen gelassen, als sei das normal. Versprochene Updates kamen nicht mehr (bis heute für das BB10) und auch treue Kunden fühlten sich – regelrecht verarscht. Das war und ist nicht nur ein Gefühl. Das hat seine Parallelen mit dem Apple Newton PDA. Doch das war noch krasser!

Nichts gegen die iPhones – aber bis ca. 1600 € für ein Telefon, dessen ursprüngliche Funktion nur noch ein beiläufiges ‚Grundfeature‘ ist, ist für mich nicht diskutabel. Selbst ein iPhone SE 2 mit knapp 500 € in der Grundkonfiguration ist eine ‚ordentliche‘ Investition. Ähnlich teure Android-Geräte thematisiere ich hier gar nicht, weil mich die Plattform nicht interessiert und ich die nicht beurteilen kann und will. Das soll keine Diskriminierung sein. Ansichtssache eben… Das Folgende ist allerdings allgemeingültig:

Warum dieser Text? Das kann ich schnell auf den Punkt bringen: Liebe Zeitgenossen|innen; ist es denn zuviel verlangt, vor dem Kauf eines neuen Gerätes kurz oder etwas ausführlicher an den Zustand dieses, unseres gemeinsamen Planeten zu denken, dessen Ressourcen wir unnötig in einer Weise ausbeuten und zur Neige bringen, indem wir weiterhin dem ‚Schneller-Höher-Weiter‘ anhängen und uns so verhalten, als seien sie schier endlos? Ist es aus der Sicht wirklich nötig, ein Smartphone (oder ein anderes Gerät) nach ein oder zwei Jahren durch ein hochgepriesenes Folgemodell zu ersetzen? Fortschritt ist zweifellos gut – doch… der lässt sich auch mit Nachhaltigkeit kombinieren. Brauche ich ein neues Gerät, das eine halbe oder ganze Sekunde schneller arbeitet und ich damit dem Mainstream gerecht werde – weil ich damit modern und innovativ dem auf den Leim gehe, was mir die Fassadenturnerei der Werbung regelrecht aufdrängt und suggeriert, dass ich das brauche?

Das soll Jede|Jeder für sich entscheiden, sich aber nicht dann beschweren, wenn erkannt wird, dass man ‚Tauben in der Luft‘ nachgesprungen ist und sich bei der Landung ‚weh getan‘ hat. Warum nicht Reparatur oder Aufrüstung der Hard- und auch Software? Das geht natürlich hardwaremäßig nur, wenn Geräte anwenderfreundlich konstruiert und gefertigt werden. Keine verklebten Akkus und keine Schrauben, für die es keine Dreher gibt. Es ist doch akzeptabel, wenn ein Smartphone einen Millimeter dicker ist und z.B. der Akku einfach getauscht und gewechselt werden kann. Wäre das ein Rückschritt? Oder sogar ein Fortschritt? Ich denke – Letzteres.

Keiner… aber auch keiner überzeugt mich davon, dass ich meinen Verstand bei der Beurteilung des hier behandelten Themas dem ‚Zeitgeist‘ des fatalen Marketings unterwerfen sollte und das destruktive Profitdenken der Hersteller noch zu pudern. Die Designabteilungen und deren Instrukteure müssen umdenken. Fortschritt liegt in der Nachhaltigkeit und nicht in der Anwenderunfreundlichkeit der Produkte und deren Miniaturisierung auf Kosten des Gefühles, Geräte zu besitzen und zu bedienen, die immer weniger zugänglich und damit irreparabel sind.

Ein Gerät, das sich nicht öffnen lässt und|oder nicht (mit entsprechenden Kenntnissen oder Anleitungen) selber repariert werden kann, gehört dir nicht.

English

And now let’s get back to technique…

That Apple products have been my first choice for 24 years, I have spread out here several times. Also that I was very interested in them when I presented the first iPhone (2007). Just… I did not buy one because I am a ten-finger-tipper and could not imagine or did not want to work on glass. The feeling of missing something just didn’t come up.

My interest in smartphones began with products that met my ideas of how to use a small handheld device in a meaningful way. These were first a Blackberry Q10, then the black Blackberry Passport and then the Passport SE, which is my absolute favorite today. Yes … and then actually an iPhone SE (1st gen.), which in size was close to my little Q10.

All well and good… It’s more than just bizarre that people smile at you as a Blackberry user. It’s the irony of such supposed progress that workable devices without the ‚Hahahihi‘ effect will gradually disappear. As Jobs said in 2007: ‚Who needs a stylus?‘ and referred to the fingers. But people like to have tools in their hands to make a difference. This undeniable insight led to the (expensive) Apple pencil in the ‚post-Jobs era‘. As time goes by…

I don’t regret the Blackberry Company. It’s the worst way to treat customers. Expensive devices were advertised and bought and then? Yes, then customers were left out in the rain as if that was normal. Promised updates didn’t come anymore (until today for the BB10) and even loyal customers felt – downright fooled. That was and is not just a feeling. This has its parallels with the Apple Newton PDA. But that was even more blatant!

Nothing against the iPhones – but up to about 1600 € for a phone whose original function is only a casual ‚basic feature‘ is not debatable for me. Even an iPhone SE 2 with almost 500 € in the basic configuration is a ‚decent‘ investment. I won’t discuss similarly expensive Android devices here, because I’m not interested in the platform and I can’t and don’t want to judge it. This should not be a discrimination. It’s a matter of opinion… However, the following is generally valid:

Why this text? I can quickly get to the point: Dear Contemporaries; is it too much to ask before buying a new device to think briefly or in more detail about the state of this, our common planet, whose resources we are unnecessarily exploiting and running out by continuing to add to the ‚faster-upper-further‘ and behaving as if they were endless? Is it really necessary to replace a smartphone (or any other device) with a highly praised successor model after one or two years? Progress is certainly good – but… it can also be combined with sustainability. Do I need a new device that works half a second or even a second faster and that does justice to the mainstream – because I am using it in a modern and innovative way to address what the advertising façade gymnastics really forces on me and suggests that I need it?

Everyone should decide this for themselves, but should not complain if they realize that they have jumped after ‚pigeons in the air‘ and ‚hurt themselves‘ when landing. Why not repair or upgrade the hardware and software? Of course, in terms of hardware, this is only possible if devices are designed and manufactured in a user-friendly way. No stuck batteries and no screws for which there are no spinners. It is acceptable if a smartphone is one millimeter thicker and the battery can be easily replaced and exchanged. Would that be a step backwards? Or even progress? I think – the latter.

No one… but also nobody convinces me that I should subject my mind to the ‚Zeitgeist‘ of fatal marketing and to powder the destructive profit thinking of the manufacturers. The design departments and their instructors have to rethink. Progress lies in the sustainability and not in the user-friendliness of products and their miniaturisation at the expense of the feeling of owning and operating devices that are less and less accessible and therefore irreparable.

A device that cannot be opened and|or repaired by yourself (with appropriate knowledge or instructions) is not yours.

Wieder ein SE… Another SE… (d/e)


Deutsch

SE

Wieder ein SE. Nein… Kein iPhone SE, sondern ein Passport-SE. Nicht Apple, sondern BlackBerry. Kein modern aktuelles Branding, sondern ein Betriebssystem, das knallhart aussortiert und eingestampft wurde. Ein Betriebssystem, das der Markt nicht akzeptiert hat. Warum? Nicht genügend apps… Nicht multimedial genug… Business -Image… Und dann auch noch nicht viel von dem , was den modernen Menschen anspricht; also Spiele, Videos, AR(Augmented Reality)   und.. und…

Was interessiert schon ein Smartphone, das für echte Produktivität ausgelegt ist und ein sicheres Betriebssystem hat? Das BB10. Genau das, was der Hersteller eingestampft hat, weil Android profittauglicher ist. Allerdings löchrig wie ein Schweizer Käse. Gut, das ist wahrscheinlich subjektiv.. oder doch nicht so ganz?  Immerhin hat BlackBerry das Android modifiziert – auf Sicherheit getrimmt, wie es heißt. Android ist Google. Da weiß man, dass die Daten nachhaltig gespeichert sind. Das ist moderne Sicherheit – Datensicherheit. Virtuelle Datensicherheit in irgendeiner Cloud. Was damit passiert – oder wie die Daten verwendet werden… Wen interessiert das schon, wenn Suchmaschinen und Messenger so gnädig kostenlos angeboten werden? Das ist ein absolut erträgliches Geschäftsmodell – milliardenschwer. Solange ‚alle ‚ darauf abfahren…

WhatsApp und Instagram gehören zu Facebook. Google ist Google. Konzerne, die so in einer Demokratie gar nicht existieren dürften. Konzerne, die damit eine Machtposition erlangt haben, die nicht mehr mit der Würde des Menschen vereinbar ist, weil sie nicht mit offenen Karten spielen. Auch alles nur subjektiv und nur von der freien Meinungsäußerung gedeckt?  Wie lange noch, wenn diese Konzerne die KI immer weiter perfektionieren. So weit, dass Orwell prähistorisch wirkt…

Was hat das mit meinem SE zutun? Ganz einfach : Die Orientierung an den Bedürfnissen, die für mich zielführend sind und den suggerierten ‚Klimbimballast‘ einfach beiseite schieben. Ich mag einfach nicht auf Glas tippen, wenn ich die Möglichkeit habe, eine physische Tastatur zu benutzen. Dazu eine, die kapazitiv auch noch als Trackpad fungiert.

Die Smartphone -Welt  kann so schön einfach sein, wenn mensch einfach die suggerierte PR hinterfragt und dann vielleicht zu ganz anderen Ergebnissen für sich selber kommt – auch und natürlich im Sinne des Planeten.

Übrigens: Dieser Beitrag wurde komplett mit meinem Blackberry Passport SE geschrieben.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

English

SE

Another SE. No, no, no, no, no, no. Not an iPhone SE, but a Passport SE. Not Apple, but BlackBerry. No modern, up-to-date branding, but an operating system that has been sorted out and stamped hard. An operating system that the market has not accepted. Why? Not enough apps… Not enough multimedia… Business image… And then not much of what appeals to modern people; games, videos, AR (Augmented Reality) and… and…

What’s the point of a smartphone designed for real productivity and with a secure operating system? The BB10. Exactly what the manufacturer has stamped in, because Android is more profitable. But it’s full of holes like a Swiss cheese. Well, that’s probably subjective… or not quite?  After all, BlackBerry has modified the android – trimmed for security, as they say. Android is Google. You know that the data is stored permanently. This is modern security – data security. Virtual data security in any cloud. What happens with it – or how the data is used… Who cares if search engines and messengers are so graciously offered for free? This is an absolutely tolerable business model – worth billions. As long as ‚everybody‘ likes it…

WhatsApp and Instagram belong to Facebook. Google is Google. Corporations that shouldn’t even be allowed to exist in a democracy. Corporations that have thus attained a position of power that is no longer compatible with human dignity because they do not play with open cards. Everything is also only subjective and only covered by freedom of expression?  How much longer if these corporations continue to perfect AI To the point where Orwell seems prehistoric…

What does that have to do with my SE? Very simple: The orientation on the needs, which are goal-oriented for me and simply push aside the suggested ‚junk mail ballast‘. I just don’t like to tap on glass when I have the possibility to use a physical keyboard. Plus one that also functions capacitively as a trackpad.

The smartphone world can be so simple if you just question the suggested PR and then perhaps arrive at completely different results for yourself – also and of course in the interest of the planet.

By the way: This article was written completely with my Blackberry Passport SE.

Kant: ‚Sapere aude!‘ (Have courage to use your own mind).

Nachhaltigkeit oder Spinnerei? – Sustainability or spinning? …


Deutsch

Diese beiden Geräte sind 5 bzw. 7 Jahre alt, vollständig gebrauchsfähig und werden das sicherlich auch weiterhin sein.

Oben: Blackberry Passport = 5 Jahre  Unten: Blackberry Q 10 = 7 Jahre

 

 

 

 

Nur: Beide sollten nun im Jahre 2020 ein Problem haben, nämlich das End of Life (EOL) ihres hauseigenen Betriebssystems BB10. Keine Updates mehr und das Image des ‚toten Gaules‘. Das angeheftete Etikett betrifft Geräte, die nach wie vor zuverlässig funktionieren und keineswegs unzeitgemäß sind. Etwas langsamer als aktuelle Phones – aber immer noch mit echten Vorteilen. Das BB10 galt und gilt immer noch als ein (doch) sicheres Betriebssystem, das dem reinen Kommerz und damit einem entsprechenden Profitdenken zum Opfer fiel. Das zu verstehen, erschließt sich mir nicht.

In den vergangenen zwei Monaten habe ich im Wechsel meine Brombeeren und ein iPhone SE benutzt. Das kleine iPhone gefiel mir wegen der Taschentauglichkeit – fasst wie ein Q 10.  Allerdings fehlte mir die physische Tastatur mit Druckpunkt so sehr, dass ich nach Tagen immer wieder die SIM meistens in mein Passport steckte. Das iPhone ist zwar schneller beim Surfen, nicht aber (bei mir) beim Schreiben von Texten, da die Tastatur des Passports gleichzeitig als Trackpad funktioniert. Wortvorschläge werden durch Wischen nach oben direkt auf den Bildschirm projiziert, ohne auf den Bildschirm zu tippen. Das System lernt und zeigt zunehmend die Wortvorschläge für das gewünschte Wort. Die Lernfähigkeit ist nichts Neues, doch durch die besagte Wischgeste auf der Tastatur ist ein schnelleres Schreiben fast wie mit der ‚großen‘ Tastatur möglich. Notizen, Einfälle usw. lassen sich somit ohne Fingerakrobatik festhalten. Ein ‚must-have‘ für Vielschreiber wie mich, die weniger oder gar nicht an multimedialen Anwendungen interessiert sind.

Auch vermisse ich nicht die Millionen ‚apps‘ (applications oder deutsch -Programme). Diverse Messenger funktionieren nach wie vor. Mein Favorit ist Telegram. Signal. Threema und ja… auch WhatsApp laufen auf meinen BB’s.

Dem Diktat des Herstellers meiner favorisierten BB-Smartphones mit BB10 beuge ich mich nicht! Ich werde auch nicht zu einem Blackdroiden mit Android wechseln. Das Android-Betriebssystem ist für mich ein absolutes ‚No-Go‘! Gingen meine Beeren gleichzeitig oder nacheinander in die Knie, dann würde ich mich tatsächlich nach einem sehr gut erhaltenen Passport umschauen. Die letzte Alternative wäre für mich dann das IOS, das ich hier keinesfalls abqualifiziere. Die Frage zur eigenen Gebrauchsfähigkeit ist immer noch der eigene Schwerpunkt in der Nutzung.

Weiterhin verliere ich hier keinesfalls für mich wichtige Gesichtspunkte: Nachhaltigkeit und Reparaturfähigkeit, gepaart mit Ressourcendenken und Müllvermeidung (Elektroschrott).

Mein Q10 bietet z.B. die Möglichkeit, den Akku problemlos durch Herausnehmen zu wechseln. Mein Passport nicht… ein Wermutstropfen.

Auf diesem Planeten bedarf es nicht jedes Jahr eines neuen Smartphones, das mit großem Brimborium der Marketing-Maschinerie den potenziellen Käufern regelrecht aufgedrängt wird, nein – es gibt immer noch keinen Ersatzplaneten für den Fall, dass der Mensch (Kollektivsingular) diesen blauen Planeten abgeerntet hat.

Fazit: Geräte länger und weiter benutzen, auch wenn sie 10 oder 20 % langsamer sind. Das ist zwar nicht das Allheilmittel aber immerhin ein konstruktiver Beitrag.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

These two devices are 5 and 7 years old respectively, fully serviceable and will certainly continue to be so.

Above: Blackberry Passport = 5 years

Below: Blackberry Q 10 = 7 years

Pictures see above.

Only: Both should now have a problem in 2020, namely the End of Life (EOL) of their in-house operating system BB10. No more updates and the image of the ‚dead horse‘. The attached label refers to devices that still work reliably and are by no means outdated. Slightly slower than current phones – but still with real advantages. The BB10 was and still is considered a (yet) secure operating system, which fell victim to pure commerce and thus a corresponding profit mentality. To understand this is not open to me.

In the last two months I used my Blackberries and an iPhone SE alternately. I liked the small iPhone because of its pocket suitability – holds like a Q 10. However, I missed the physical keyboard with pressure point so much that after days I kept putting the SIM into my passport mostly. The iPhone is faster when surfing, but not (for me) when writing texts, because the keyboard of the passport works as a trackpad at the same time. Word suggestions are projected directly onto the screen by wiping upwards without tapping the screen. The system increasingly learns and displays the word suggestions for the desired word. The ability to learn is nothing new, but the aforementioned wiping gesture on the keyboard allows faster typing almost as with the ‚big‘ keyboard. Notes, ideas, etc. can thus be written down without finger acrobatics. A ‚must-have‘ for frequent writers like me who are less or not at all interested in multimedia applications.

I also don’t miss the millions of ‚apps‘ (applications or German programs). Various messengers still work. My favorite is Telegram. Signal. Threema and yes… also WhatsApp run on my BB’s.

I do not bow to the dictation of the manufacturer of my favourite BB-Smartphones with BB10! I will also not switch to a Blackdroid with Android. The Android operating system is an absolute ’no-go‘ for me! If my berries went down at the same time or one after the other, I would actually look for a very well preserved passport. The last alternative for me would be the IOS, which I do not disqualify here. The question about the own usability is still the own focus in the use.

Furthermore I do not lose any aspects that are important for me: Sustainability and reparability, paired with resource thinking and waste avoidance (electronic waste).

My Q10 offers e.g. the possibility to change the battery easily by removing it. My passport does not… a drop of bitterness.

This planet does not need a new smartphone every year, which is literally forced upon potential buyers by the marketing machinery, no – there is still no substitute planet for the case that man (collective singular) has harvested this blue planet.

Conclusion: use devices longer and continue to use them, even if they are 10 or 20% slower. This is not the panacea but at least a constructive contribution.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

 

 

 

 

 

EOL – Blackberry Smartphones… (d/e)


Deutsch

EOL (End of life) der Blackberry Smartphones

In der Blog-Kategorie ‚Blackberry‘ habe ich mich hier über Jahre als Blackberry-Nutzer ‚geoutet‘ und immer wieder gesagt, dass ich die Geräte bis zum Zerfall der Hardware nutzen werde. Die Gründe dafür lagen sowohl in der physischen Tastatur als auch in dem -meiner Meinung nach- benutzerfreundlichsten Betriebssystem BB10. Da Blackberry zu Android wechselte, wäre für mich sowieso ein Markenwechsel fällig gewesen, da Android für mich definitiv nicht in Frage kommt. Mein Q10 (mit wechselbaren Akkus!) und mein Passport sind funktionsfähig wie am ersten Tag. Updates gab es seitens Blackberry schon seit Jahren nicht mehr. Als User blieb und bleibt man im Regen stehen. Shame on you – Blackberry. 

In Fachforen ist die Rede von ‚einen toten Gaul reitet man nicht mehr‘ oder ‚wir sind der Gardasee und die Anderen der Pazifik‘. Elitedenken. Als jahrelanger User fühle ich mich hintergangen und … ja – betrogen, weil Versprechungen auf updates für BB10 Tauben in der Luft waren. Die Unternehmenspolitik des Unternehmens aus Waterloo, Kanada, war undurchsichtig, perspektivenlos und den (treuen) Usern gegenüber eine regelrechte Frechheit. Doch… die Geräte liefen und laufen und laufen…

Nun verlängert TCL als Hersteller der ‚Blackdroiden‘ den Vertrag mit Blackberry nicht mehr. Das ist das Aus für Smartphones mit physischer Tastatur mit Blackberry-Logo. BB10 ist Vergangenheit und nun auch die Blackdroiden. Neue Smartphones mit physischer Tastatur wird es kurzfristig nicht mehr geben. Jedenfalls nicht mit dem Blackberry-Logo. Ob das Blackberry- eigene Betriebssystem BB10 irgendwann von irgendeinem Hersteller wieder aufgegriffen wird, fühlt sich an wie eine Seifenblase.

Es ist tatsächlich unfassbar, dass eine Geschäftsführung ihr Unternehmen dermaßen dilettantisch und offensichtlich geplant und verschlafen an die Wand fährt – ideenlos und immer noch davon ausgehend, ein maßgebliches (Unternehmen) zu sein. Die hohen Zeiten waren schon längst vorbei. Begriffen im Sinne von zeitlicher Anpassung wurde nicht viel und so wird nun versucht, auf dem Softwaremarkt zu punkten und mit Patentklagen Profit zu generieren. Die Nutzer der Phones wurden mit leeren Versprechungen hingehalten und hintergangen. Die Katze blieb im Sack. Der Hersteller TCL hat sie nun herausgelassen und klar denkende User wundert da gar nichts mehr.

Ich weine der Firma Blackberry keine Träne mehr nach, werde aber meine BB10-Phones weiterhin parallel nutzen und bin froh, für das auch noch überteuerte Blackberry K2 mit Android keine  600-soundso €  ausgegeben zu haben. Das lässt sich immer noch kaufen und wie war das vorher mit dem ‚toten Gaul…‘ ?

English

EOL (End of life) of Blackberry smartphones

In the blog category ‚Blackberry‘, I have ‚outed‘ myself as a Blackberry user for years and said again and again that I will use the devices until the hardware breaks down. The reasons for this were both the physical keyboard and – in my opinion – the most user-friendly operating system BB10. As Blackberry switched to Android, I would have had to change brands anyway, as Android is definitely out of the question for me. My Q10 (with replaceable batteries!) and my passport are as functional as on the first day. There have not been any updates from Blackberry for years. As a user, one remained and remains in the rain. Shame on you – Blackberry. 

In professional forums there is talk of ‚you don’t ride a dead horse anymore‘ or ‚we are Lake Garda and the others are the Pacific‘. Elitist thinking. As a user for years I feel betrayed and … yes – cheated, because there were promises of updates for BB10 pigeons in the air. The corporate policy of the company from Waterloo, Canada, was opaque, without prospects and a real cheek to the (loyal) users. But… the devices were running and running and running…

Now TCL, the manufacturer of the ‚Blackdroids‚, is not extending its contract with Blackberry. This is the end for smartphones with a physical keyboard with Blackberry logo. BB10 is a thing of the past and now also the Blackdroids. New smartphones with physical keyboard will not be available in the near future. At least not with the Blackberry logo. Whether the Blackberry-own operating system BB10 will be taken up again by any manufacturer sometime, feels like a soap bubble.

It’s really unbelievable that a company’s management is so amateurishly and obviously planned and overslept that they drive their company to the wall – unimaginatively and still assuming that they are a major player. The high times were long gone. Terms in the sense of temporal adjustment were not much and so now the attempt is made to score points on the software market and to generate profit with patent lawsuits. The users of the phones were held up and deceived with empty promises. The cat remained in the bag. The manufacturer TCL has now let it out and clear thinking users are no longer surprised.

I don’t cry any more tears for the Blackberry company, but I will continue to use my BB10 phones (parallel) and I am glad I didn’t spend 600-soundso € for the overpriced Blackberry K2 with Android. You can still buy it and how was it before with the ‚dead horse‘?

 

My Blackberry Passport is spinning out…


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My fidelity to my Blackberry Passport smartphone I’ve already let hang out here several times. It’s still the best thing I had in my hands for my smartphone. I’m using it for the fifth year. The square screen, the physical keyboard that works as a trackpad at the same time, the best operating system for smartphones in my opinion, the expandability with a memory card (not possible in the iPhone), table-compatible without landscape mode, easy integration into the home network, excellent voice quality etc. etc…

The Blackberry operating system BB10 is not only an obsolete model, but has been virtually crushed by Blackberry. The production of hardware was stopped and with the change from BB10 to Android Blackberry changed from a racehorse to an average horse. This obviously had a plan, because the company shifted its activities to the software sector. Customers, like me, were left standing in the rain. My passport wasn’t and isn’t a cheap or mid-range product, and it was to be expected at the time of purchase that the manufacturer would maintain its operating system, i.e. update it – for years to come, as it was advertised.

Unfortunately a mistake. Now I’m not sure anymore if the BB10 is still so safe to use with a relatively good feeling in the net. There is hope that hackers won’t see an expired operating system as a target because the dwindling number of users is no longer worth the effort.

What does it follow from what has been said so far? Correct… one orients oneself around and looks for alternatives. So I use my beloved passport as a working tool (calendar/tables/texts/notes etc.) mainly in the Wlan. The integration into the home network is problem-free and not via a special program (e.g. iTunes at Apple). This would also be possible with an Android.

Which alternative is possible for me? Android definitely does not come into the closer selection for me. It simply doesn’t ’suit‘ me, because my trust in Google is ambivalent. A product from China? I’m more than sceptical about the reports about government spyware etc..

Parallel to my passport, I’ve been using an Apple product for three weeks now, since I’ve been an Apple user since 1996 and an iPhone offered itself there. It’s an iPhone SE. More and more I get used to this small, handy and therefore very practical device. With macOS Catalina the synchronization and the integration into the network via the Mac Finder becomes possible and is finally iTunes-independent, because iTunes is also split, as I read it. So more user-friendly and accessible. I think that’s an innovation from Apple.

Still, it’s not a passport with BB10. But a – for me – obvious alternative, with which I can live and be satisfied.

Clarification: This is not an advertisement for the manufacturer of the SE and does not deny any other manufacturer or operating system his right to exist, but is the product of a purely personal opinion formation.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own mind!).

Mein Blackberry Passport trudelt aus…


Meine Treue zu meinem Blackberry Passport-Smartphone habe ich hier schon mehrfach ‚raushängen lassen. Nach wie vor ist es für meine Zwecke das Beste, was ich smartphonemäßig in den Händen hatte. Ich benutze es im fünften Jahr. Der quadratische Bildschirm, die physische Tastatur, die gleichzeitig als Trackpad funktioniert, das aus meiner Sicht beste Betriebssystem bei Smartphones, die Erweiterbarkeit mit einer Speicherkarte (im iPhone nicht möglich), tabellentauglich ohne Landscape-Modus, problemlose Einbindung ins Heimnetzwerk, hervorragende Sprachqualität usw. usw..

Das Blackberry Betriebssystem BB10 ist nicht nur ein Auslaufmodell. sondern quasi von Blackberry eingestampft worden. Die Herstellung von Hardware wurde eingestellt und mit dem Wechsel von BB10 auf Android ist Blackberry sozusagen von einem Rennpferd auf ein durchschnittliches Pferd umgestiegen. Das hatte offensichtlich Plan, denn das Unternehmen verlagerte seine Aktivität in den Softwarebereich. Kunden, wie ich, blieben dabei knallhart im Regen stehen. Mein Passport war und ist kein Billig- oder Mittelklasseprodukt, und es war beim Kauf zu erwarten, dass der Hersteller sein Betriebessystem warten, also updaten würde – und das noch jahrelang, so, wie es beworben wurde.

Leider ein Irrtum. Nun bin ich mir heute nicht mehr sicher, ob das nicht mehr upgedatete BB10 überhaupt noch derart sicher ist, um es noch weiterhin mit einem relativ guten Gefühl im Netz nutzen zu können. Dabei besteht die Hoffnung, dass Hacker ein ausgelaufenes Betriebssystem nicht als Zielobjekt ansehen, weil die schwindende Nutzerzahl den Aufwand nicht mehr lohnt.

Was folgert aus dem bis hierher Gesagten? Richtig… man orientiert sich um und sucht nach Alternativen. Ich setze also mein geliebtes Passport als Arbeitsgerät (Kalender/Tabellen/Texte/Notizen etc.) vornehmlich im Wlan ein. Die Einbindung ins heimische Netzwerk ist nämlich problemlos und nicht über ein spezielles Programm (z.B. iTunes bei Apple). Das wäre auch mit einem Android möglich.

Welche Alternative kommt für mich in Frage? Android kommt für mich definitiv nicht in die nähere Auswahl. Es ‚liegt‘ mir einfach nicht, weil mein Vertrauen zu Google ambivalent ist. Ein Produkt aus China? Da bin ich mehr als skeptisch bei den Berichten über staatliche Spyware usw..

Parallel zu meinem Passport nutze ich seit drei Wochen ein Produkt von Apple, da ich seit 1996 Apple-User bin und ein iPhone sich da anbot. Es ist ein iPhone SE. Mehr und mehr gewöhne ich mich an dieses kleine, handliche und damit sehr praktische Gerät. Mit macOS Catalina wird die Synchronisation und die Einbindung ins Netzwerk über den Mac-Finder möglich und ist damit endlich iTunes-unabhängig, da iTunes ebenfalls aufgeteilt wird; so wie ich das gelesen habe. Also nutzerfreundlicher und zugänglicher. Das halte ich für eine Innovation seitens Apple.

Trotzdem ist es kein Passport mit BB10. Aber eine -für mich- offensichtliche Alternative, mit der ich dann auch leben und zufrieden sein kann.

Klarstellung: Das ist keine Werbung für den Hersteller des SE und spricht auch keinem anderen Hersteller oder Betriebssystem seine Existenzberechtigung ab, sondern ist das Produkt einer rein persönlichen Meinungsbildung.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

Nun schon vier Jahre…


Nun schon 4 Jahre Blackberry Passport… und mittelfristig kein Ende in Sicht.

Ist das Marken- oder Gerätetreue? Ganz klar Letzteres – die Nachhaltigkeit dabei nicht zu vergessen! Das ist gut für meine eigene CO2-Bilanz. Doch … der innerste Grund ist tatsächlich ein egoistischer: Es ist die Frage, ob ‚man‘ ein Gerät ‚lieben‘ kann? Die Frage ist schon ein Oxymoron und klartextlicher Unsinn. Also Gefühlsdusel? Tatsächlich verbinden sich mit dem BB-Passport die mir ersichtlichen Einflüsse, die zu einem Gesamteindruck zusammenfließen: Zuverlässig, robust, netzwerkkompatibel, quadratischer Bildschirm mit seitlich mehr Platz für Tabellen, Texte usw., physische Tastatur mit gutem Tastenhub, 2-3 Tage Akkulaufzeit, hervorragende Sprachqualität, 4 G, usw. usw…. Und das i-Tüpfelchen: Das BB10- Betriebssystem, das keinen allgemeinen Anklang fand?! Es stürzt nicht ab und ist allzeit bereit. Über die Sicherheit wurde und wird viel diskutiert – das ist nicht nachprüfbar. Die PR nannte es ’sicher‘. Erstaunlicherweise wurden und werden BB’s mit BB10 von sicherheitsrelevanten Stellen genutzt und keine Androiden. (Mit einem Schweizer Käse kauft man immer auch Luftlöcher mit). Das alles spricht für ’sich‘. Hard- und Software sind in sich stimmig.

Wer natürlich 1 Mio. Apps braucht, ist außerhalb meiner Bedürfniswelt. Bei klarer Sichtweise sind die überladenen Betriebssysteme wie eine Zugmaschine mit unzähligen Anhängern; von denen nur einer tatsächlich gebraucht wird – und das auch nicht permanent. Ballast, der bremst. Zum letzten Satz ibt es natürlich ebenso viele Gegenreden.

Was ist denn nun so erwähnenswert, dass hier wieder ein Gerät dermaßen herausgestellt wird. Was sind schon 4 Jahre? Im Schrank hier liegt noch ein ‚Hagenuk‘-Handy, von dem ich nicht mal weiß, wie alt es ist. 20 Jahre vielleicht? Komisch nur, dass das Teil immer noch tadellos funktioniert, was telefonieren und SMS angeht. Die What’sApper werden sich nun an den Kopf fassen und sagen: ‚Aus welchem Zeitfenster ist der denn gefallen?‘ In 20 Jahren könnten wir noch einmal über die Geräte sprechen und feststellen, ob ihre Androiden dann noch funktionieren. What’sApp wird es dann wohl nicht mehr geben – vielleicht kommunizieren wir dann gerätelos!? Das ist meine Vorstellung und so wird/könnte es dann auch sein. – In den meisten Köpfen der Menschen ist die Erde auch keine Scheibe mehr.  (Dank Kopernikus, Galilei …).

Über die weiteren und schwerwiegenden Folgen des ‚must-have‘ -Denkens habe ich mich hier im Blog in diversen, anderen Beiträgen ausgelassen. Die Blendung zur Profitmaximierung der jeweiligen Hersteller sieht nahezu perfekt aus, bis sie -die Blendung- in einer Sackgasse steht und die Follower sich ungebremst und unaufhaltsam nähern. Der Rest ist Phantasie – allerdings von der Art, die gnadenlos ist. Nur ein Beispiel: Statt Kunden alle ein bis zwei Jahre zu einem neuen Smartphone zu animieren, wäre das Angebot einer ‚Inspektion‘ oder Aktualisierung mit neuen Teilen gegen verhandelbares Geld im Sinne dieses blauen Planeten. Das ist ein unterschätztes Geschäftsmodell. Ebenso allerdings ist hier die Rede von ‚Menschen‘ und das erklärt die zukünftige Richtung…

Mir ist es im Sinne unseres Planeten schlichtweg egal, ob mein BB-Passport ‚EOL= End of life‘ ist oder einfach dazu erklärt wird. Nein – obwohl ich meinen What’sApp-Account vollständig gelöscht habe, weil ich dem Facebook-Konzern nicht im Ansatz traue, ließe es sich immer noch benutzen (sofern WA wieder von Facebook abgekoppelt würde). Wer weiß…?

Ein Blackberry mit Android (Blackdroid) kommt für mich nicht in Frage, da Android letztlich auch schon dem EOL geweiht ist.

Kant: ‚Sapere aude!‘  (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!).

Doch noch ein BB10-Update?


Sollte das so sein, dass Blackberry tatsächlich noch ein Update auf das eigene Betriebssystem BB10 ausrollt, dann fällt das unter die Kategorien : ‚Es geschehen noch Zeichen und Wunder’… oder: ‚Totgesagte leben länger…‘.

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mein Blackberry Passport black

Blackberry hat seine Hardwareentwicklung und -Produktion ausgelagert und sich auf Software reduziert, sowie die unter Blackberry laufenden Neugeräte (z.B. Key1 und Key2) mit einem angepassten Android bestückt. Wohl kaum ein überzeugter User des ‚alten‘ BB10 konnte das verstehen, denn … das BB10 war -nicht nur aus meiner Sicht- das bedienerfreundlichste und wohl auch stabilste Betriebssystem für ein Smartphone. Ok, das ist alles rein subjektiv…

Auch als Sicherheitsupdate ist es erstaunlich, dass sich überhaupt noch jemand (oder Abteilung) um das ‚eingestampfte‘ System kümmert, sofern die Äußerung eines BB-Mitarbeiters keine ‚fake-news‘ ist. In den vergangenen Jahren hat Blackberry schon soviel angekündigt und schlichtweg nicht gehalten. Mit dem Tablet ‚Playbook‘ ließ der Hersteller seine Kunden einfach im Regen stehen. Genauso mit den angekündigten Updates für seine BB 10- Smartphones. Folge: Die Kunden sprangen reihenweise ab! Das Ergebnis einer absolut unterirdischen Kundenbehandlung.

Wäre ich nicht von den Phones mit BBOS 10 überzeugt -mit Q10 und Passport- dann wäre auch ich längst bei der Konkurrenz (Apple), die vormachen, wie Marketing und Kundenpflege funktioniert.

Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Ankündigung eines BB10-Updates wieder nur eine Luftblase der bekannten Art ist … oder tatsächlich noch ein Funken Kundeninteresse seitens Blackberry erkennbar ist!?

BB-Passport und BB10 und …


Es ist eine Binsenweisheit: Sucht muss nicht immer negativ sein. Das ist ein Satz, den mensch grundsätzlich missverstehen kann und in den wohl meisten Fällen auch muss. Fraglich ist, wann sie beginnt und wann sie tatsächlich existent ist?

Ist schon von Sucht die Rede, wenn Menschen täglich ca. 80, 100 oder noch mehrere Male auf ihr Smartphone schauen oder es nur einfach befühlen oder anschauen? Ist das ein Bedürfnis, ein innerer Zwang, eine Abhängigkeit, eine Identifikation oder gar eine Mensch-Maschinen-Liebe? All das in einem Würfelbecher vereint und umgedreht ausgeschüttet, ergibt die Erkenntnis, dass Alles oder Vieles davon sichtbar wird. Alles bekannt…

Nicht nur ein Mal habe ich mir die Frage gestellt, ob das auch auf mich zutrifft. Dabei erwischt ‚man‘ sich bei dem Versuch, das relativ neutral wahrzunehmen, bei einer Art ‚Schöndenkerei‘, also einem Euphemismus, der einem leichten (oder mehr) Selbstbetrug nahekommt. Die exakte Bestimmung seines eigenen Bezuges zu alldem gelingt zielführend erst dann, wenn das Corpus Delicti nur ein Mal oder gar nicht pro Tag benutzt wird. Einem berufstätigen Menschen ist das wochentags sicherlich nicht möglich – doch … am Wochenende wäre so eine Nagelprobe denkbar.

Zwei Tage ohne Blackberry Passport mit BB10 (Betriebssystem) konnte ich aushalten. Für mich ein überzeugendes Fazit zum vorher Gesagten, doch zugegeben: Die Versuchung, dieses phantastische Teil in die Hände zu nehmen, war nicht zu unterschätzen. – Der Wille hat letztlich die Prüfung bestanden! Die Erkenntnis war beruhigend. –

Hier im Blog gibt es hin und wieder Beiträge zum genannten Blackberry Passport und dem dazugehörigen Betriebssystem BB10. Das hat seinen Grund: Demnächst werden es vier Jahre des Gebrauchs eines solchen Gerätes. Von der anfänglichen Begeisterung und auch Skepsis ist die Skepsis gewichen. Das Gerät hat mich nicht ein Mal im Stich gelassen. Der Akku hält bei meiner Nutzung immer mindestens 2 Tage und die Tastatur hat immer noch den geliebten Druckpunkt. Die zentrale Aussage:

Das Mitschwimmen im ‚Schneller-Höher-Weiter‘ durch Gerätetausch nach einem oder zwei Jahren ist das Ergebnis exzellenten Marketings ohne sich wirklich bewusst zu sein, dass dieser Planet genau das übel nimmt. Ein paar neue ‚Specs‘ mehr und schon sind die potentiellen Kunden im Fangnetz. Nein, es ist nicht nur dieses ein Problem; das sind noch weit mehr solcher Probleme, die dem ‚must-have‘-Zeitgeist auf den Leim gehen. Ein informierter Mensch weiß, wovon hier die Rede ist…

Sucht ist vielfältig… innerer Zwang treibt sie weiter. Die Plünderung dieses Planeten im Zeitalter des Menschen (Anthropozän) bedarf eines Resets in den Köpfen erstmal derjenigen, die ‚das Sagen haben‘ und die destruktiv durch Macht und Kapital den Rest der Menschheit  gefügig hält, um ihre Pfründe nicht zu gefährden. Das ist ’nach-mir-die Sintflut‘- Denken. Der Schwerpunkt liegt auf dem Erhalt und der Festigung des hohen Lebensstandards und in der Pseudoempathie gegenüber den runzligen Teilen dieses Planeten (Spenden usw.).

Der Rahmen wurde jetzt hier groß gespannt, doch das ist gut so. Eines greift in das Andere. Mein Passport hat an dem Ast der Destruktion ein klein wenig mutgesägt und was erkenne ich daraus: Ganz einfach: Es wird solange genutzt, bis nichts mehr geht!

Bei dem Gedanken und bei der Handlungsweise glätten sich meine Stirnfalten leicht. Es könnte noch wesentlich mehr gedacht und getan werden!

Jeder Anfang (und jedes Dabeibleiben)  ist bekanntlich schwer, doch ohne Anfang kein Fortkommen….

In dem Sinne wünsche ich den Menschen, die diesen Blog besuchen, ein erkenntnisreiches und gesundes Jahr 2019 …….

 

 

 

Gedanken zu 3 Jahre Blackberry Passport …


Muss das sein ?… Wieder ein Blackberry- Posting ?

Die Antwort ist einfach: Nein.  Doch… Mit der Präsentation des iPhones am 9.Januar 2007 hat Steve Jobs etwas angestoßen, was für sehr viele Menschen (genannt User) zum regelrechten Bestandteil ihres Lebens erkoren haben: das Smartphone.

Anfangs blieb erstmal die Frage, was das nun wohl für ein Ding ist? Auf dem Bildschirm nur Symbole (Icons), keine Tasten für eine Nummerneingabe usw.. Eine technische Revolution? Skepsis jedenfalls bei mir. Sehr schnell wurden die Möglichkeiten von der Konkurrenz erkannt und schon ging die Entwicklung ab. Ein neues Marktsegment war entstanden. Das war erstmal die Hardware. Ein Computer für die Hosen- oder Handtasche, der bereits in zunehmenden Bereichen das/den Laptop ersetzen konnte; so dachten Viele… auch ich. Bis mir klar wurde, dass ich dabei immer nur auf Glas, also ohne Widerstand, tippen würde, ließ mich dann doch zögern, es zu kaufen. Ich, der jahrzehntelang auf Schreibmaschinen (‚blind‘ und sehr schnell) getippt habe… und jetzt auf hartem Glas? Also wurde es nicht gekauft und ich blieb bei meinem (immer noch funktionierenden) Hagenuk.

Nun zu Blackberry:

Ein Handy ohne Tasten mit Widerstand war für mich also nicht praktikabel. Dann las ich einen Test von einem hochinteressant aussehenden Telefon/Smartphone: Dem Blackberry Q10. Das war es, worauf ich gewartet hatte. Ungesehen wurde es gekauft. Das habe ich bis heute nicht bereut.

Schließlich erschien am Markt ein Gerät, das meine Kinnladen ‚runterfallen ließ: Das/der Blackberry Passport. Großer, quadratischer Bildschirm und eine berührungsempfindliche Tastatur, die wie eine Maus oder ein Trackpad reagiert. Alles ideal für Excel-Tabellen, die Tageszeitung, emails, Textverarbeitung usw.. Ja .. und auch WA (What’s app).

Vor genau drei Jahren kaufte ich dieses Tool, das kein Toy ist und entsprechend konzipiert wurde. Blackberry lässt mittlerweile das eigene Betriebssystem BB10 einschlafen und setzt auf Android. Das zu verstehen, erschließt sich mir nicht! Ansichtssache oder Marktopportunismus?

Nach drei Jahren erlebe ich mit dem Passport immer noch eine Akkuleistung bei durchschnittlicher Nutzung (2-3 Stunden täglich) von gut zwei Tagen! –

Das Teil hat mich noch nicht ein Mal im Stich gelassen. Es wird bei mir alt, bis die Vergänglichkeit es dahinrafft. Alternativen sehe ich nicht. Schon gar nicht Geräte, die über eintausend € kosten. Letzteres sehe ich als regelrechte Unverschämtheit an (iPhone X), wenn die Herstellungskosten bei Apple mit ca. 250-300 € zu Buche schlagen. Da schaltet der ’normale‘ Menschenverstand ab. Hinzu kommt, dass so ein Gerät in einem Jahr wieder durch ein Nachfolgemodell ersetzt werden soll, wenn der User ‚aktuell‘ bleiben will. Geschweige denn die Ignoranz der Müllberge und der Exploitation (Ausbeutung) der Menschen, die in den Herstellungsfabriken unter teilweise katastrophalen Bedingungen ihre Haut zu Markte tragen und … nicht die baldigst zur Neige gehenden, notwendigen Bodenschätze und Rohstoffe für die Produktion zu vergessen.

Ex und hopp: Ein Wahnsinn und ein Sägen am Stammansatz des Astes, auf dem ‚der Mensch‘ sitzt. Ein bezeichnender Kollektivsingular. –

Ein richtiger Ansatz aus der Misere wäre, die Geräte (egal welche) so zu produzieren, dass die Userin|der User selber reparieren kann und auch nach längeren Jahren noch Ersatzteile zu kaufen sind. Keine verklebten Akkus oder Bildschirme, deren Austausch im Verhältnis teurer und damit unrentabler sind, als ein komplettes Neugerät. Ich möchte auch noch nach 5 Jahren einen neu produzierten Akku für mein Passport kaufen können. Wenn ich Glück habe, dann ergattere ich noch einen aus irgendeinem Altbestand, der vielleicht noch 60 oder 70 % Leistung bringt, oder bereits tiefentladen ist.

Also: Ein Smartphone muss nicht nach einem oder zwei Jahren ersetzt werden durch ein Nachfolgemodell, das ein paar Pixel mehr darstellt, einen halben Millimeter dünner ist, oder 1 GB mehr RAM unter der Haube hat. Doch… die Hersteller werden es massiv bewerben und die ‚Kunden‘ werden sich weiterhin durch die glitzernden Werbemaßnahmen oder soziale Prägungen einfangen lassen. Geht’s noch …?  Nach wie vor ist mir nicht bekannt, dass ein Ersatzplanet gefunden wurde und dass die technische Entwicklung soweit ist, dass dieser dann auch erreicht werden kann.

Wie vorher gesagt, werde ich meine Geräte solange benutzen, wie sie meinen Anfordernissen entsprechen und … da gibt eine Produktivitätseinbuße von ca. 5 oder 10% nicht den Anlass, wie ein Lemming den ‚Leittieren‘ zu folgen. Wenn das alles so weitergeht, dann sind nicht nur einige Exemplare auf diesem Planeten von einem Kollaps betroffen, sondern ‚ALLE‘ !

Diese Gedanken waren es für mich wert, dieses Posting zu ’strecken‘.

 

 

 

Trauerspiel BlackBerry…..


Hier im Blog in der Kategorie ‚Blackberry‘ habe ich diverse Artikel über diese beeindruckenden Geräte und dem darauf laufenden Betriebssystem (BlackBerry 10 oder gekürzelt BB10) geschrieben. Die Teile waren, sind und bleiben nicht nur beeindruckend und fallen aus dem Rahmen des gesamten ‚mainstreamigen Einheitsbreis‘, sondern sind – nach meiner Einschätzung und Erfahrung damit- für mich Gebrauchsgegenstände, die, was Kommunikation, Bedienbarkeit und Tauglichkeit für tatsächliches Arbeiten (z.B. physische Tastatur, Hub, Excel-Tabellen, echtes Multitasking) nahezu unverzichtbar geworden. Ein das verdeutlichender Satz ist: „I need a tool – not a toy“.  Also eine Frage, wofür ein Smartphone genutzt wird oder werden soll. –

Daran, dass das BB10 so allmählich regelrecht verhungert, absehbar eingestampft und von Android verdrängt wird, ist zu erkennen, dass Geräte und Software, die nicht dem ‚Schneller-Höher-Weiter‘ entsprechen, entweder reine Nischenprodukte sind oder werden und letztlich vom Markt verschwinden. –

BlackBerry hat die Hardwaresparte an TCL abgegeben und konzentriert sich nur noch auf Software. Die neuen Modelle ‚fahren‘ mit Android, das modifiziert angeblich die Sicherheitsstandards des eigenen Betriebssystems BB10 erfüllt. Das lasse ich mal so stehen, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass im Google-Android keine Feedback-Funktionen lauern und aktiv sind!? Das ist eine Spekulation und weder eine Behauptung, noch eine insistierende Verunsicherung zugunsten Anderer.

Was bleibt also für einen überzeugten ‚BlackBerry-Hasen‘?  Nach dem Ende der benutzten Hardware mit BlackBerry-Android (Blackdroid) weiterhin der Marke treu bleiben – oder auf IOS umsteigen? Android war und ist für mich von anderen Herstellern ein absolutes ’no-go‘! Nur, weil auf den TCL-BlackBerry’s‘ BlackBerry steht, dabei bleiben? Soweit geht meine Markentreue nicht! Als alter Apple-User (seit 1996)  habe ich immer noch kein iPhone, Mit Begeisterung habe ich mir im Netzt die Keynote zur Vorstellung des ersten iPhones angesehen und war begeistert. Die Ernüchterung kam, als ich registrierte, dass ich da immer nur auf Glas -und damit ohne bekannten Widerstand- herumzutippen hatte. Als jemand, der jahrzehntelang auf Schreibmaschinentastaturen zuhause war, war der Eindruck der entscheidende dafür, kein iPhone zu kaufen. Stattdessen benutzte ich weiterhin ein Hagenuk, das ich heute noch habe und das noch einwandfrei läuft.

Dann kam BlackBerry ins Spiel. Ich war begeistert. Es war ein Q10. Danach dann das Passport. Geräte wie für mich gemacht. Und nun das vorher Beschriebene!

DSC_0081.jpgFazit: Beide Geräte werden solange genutzt, bis sie auseinander fallen. Da gehe ich von Jahren aus. Allein die Vorstellung, für ein Smartphone ordentlich über 1000,00 € hinzulegen (iPhone X), lässt erahnen, wie Verbraucher ‚gesehen‘ werden. Zu lesen, dass die Herstellungskosten ca. 1/3 des Verkaufspreises ausmachen, macht nicht traurig, sondern ‚grimmig‘. Das ist Gewinnmaximierung pur! Da braucht man gar nicht mehr über die Reparaturfähigkeit nachzudenken: Verklebte Akkus usw.. Ein Gerät, bei dem ich nicht einmal selber den Akku austauschen kann, gehört mir auch nicht. Solche Vorgänge sind nicht nur verbraucherfeindlich, sondern aus Umweltsicht eine Katastrophe. Es wird so getan, als gäbe es keine Klimaproblematik, keine Müllberge aus Elektroschrott usw..

Mein Q10 hat einen -von mir- austauschbaren Akku – mein Passport offensichtlich nicht! Wenn ich da in ein oder zwei Jahren einen neuen Akku brauche, dann darf ich vielleicht feststellen, dass keiner mehr aufzutreiben ist, der kompatibel ist. Und dann? Dann werfe ich mein geliebtes und noch perfekt funktionierendes Passport in den Elektroschrott? Was ist das für ein Irrsinn?

Also bin ich in ein paar Jahren wieder bei dem Gerät angekommen, das vor langen, langen Jahren in der Schublade verschwand oder dahin verbannt wurde, weil die ach so tollen, neuen Geräte durch ihren Schnickschnack -auch bei mir!- mit voll aufgeblendeten Scheinwerfern auf mich zukamen. Eine Erkenntnis, die sprachlos machen kann und den Kopf mit mehr oder weniger leichten, horizontalen Bewegungen schwingen lässt. —

Quo vadis – planet earth? –

BlackBerry© Passport nach 20 Monaten …


Dieses Teil muss schon etwas Besonderes an sich haben, dass es hier in Abständen immer wieder thematisiert wird. Ein Nischenprodukt für Leute, die sich nicht mit dem Mainstream zufrieden geben und einen Begleiter mit sich tragen wollen, auf den sie sich akkumäßig verlassen  und mit dem sie arbeiten können, ohne nach einigen Stunden wieder eine Steckdose suchen zu müssen, sofern sie dann auch noch das Ladegerät dabei haben. Gibt es dafür nicht Desktops, Laptops und Tablets? Die Frage ist ansich schon unsinnig, soll aber hier verdeutlichen, dass solche Geräte einen Unterschied hinsichtlich Größe, Gewicht und Handlichkeit ausmachen. Die Funktionalität für z.B. Tabellenkalkulationen im Handformat fand ich bislang bei keinem anderen Smartphone. Genervt hat mich dabei das ständige Drehen in den Landscapemodus und zurück und die fehlende physische Tastatur, die die Bezeichnung auch verdient und ihr gerecht wird. Das Drehen ist naturgemäß bei einem quadratischen Bildschirm nicht nötig.

Nicht einmal bislang hat mich dieses Gerät im Stich gelassen. Leider lässt BlackBerry© das großartige Betriebssystem BB10 in absehbarer Zeit auslaufen. Vielleicht nächstes Jahr. Ein derartiger Unsinn ist kaum oder besser nicht zu verstehen. Mich wird es nicht davon abhalten, das/den Passport -sofern es/er bis dahin durchhält- weiterhin zu verwenden. Malware dürfte für so eine Nischensoftware, wie sie dann endgültig ist, nicht auf der Agenda von Hackern stehen. Trotz aller Widrigkeiten Grund genug, noch so ein fantastisches Teil in Reserve zu legen. Es sieht danach aus, dass das Passport wohl ein wenig zu genial ist, um vom Mainstream erfasst zu werden, bei dem die Geräte nicht nur den gleichen Formfaktor haben, sondern sich in der Leistung unwesentlich unterscheiden, wenn nicht der x-tel-schneller oder wie auch immer Milli-Bereich entscheidend ist. In einigen Jahren dürfte der Smartphone-gig wohl sowieso beendet sein. Dann sind die biegsamen und faltbaren Gerätschaften angesagt, die am Körper getragen und angebracht werden und noch mehr können.

 

BlackBerry Passport nach 15 Monaten …


BlackBerry Passport nach 15 Monaten …

Dass ich die folgenden Aussagen noch nach 15 Monaten von mir gebe, hätte ich anfangs nicht gedacht.

Da schreibt einer in Abständen über sein Smartphone, als wäre das ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. In meinem ‘zarten‘ Alter muss ich zugeben : das ist es geworden. Ein reines Touchgerät hätte sich diese Lorbeeren nicht verdient, da gehe ich tatsächlich von aus. Da ich mich schon in einigen anderen Beiträgen als uralten Apple-User (seit 1996) geoutet habe -und das immer noch bin- ist es umso verwunderlicher, dass mein unermüdlicher Begleiter (Akku hält immer noch 2 Tage) kein Gerät aus dem Hause Apple wurde. Das wird wahrscheinlich auch so bleiben. Die Gründe pro BlackBerry Passport sind ganz einfach :

  • Ich tippe ungern und widerwillig auf Glas einen Text ein
  • deshalb sind physische Tasten mit excellentem Druckpunkt für mich wichtig
  • Tastatur ist gleichzeitig Trackpad, das möchte ich nicht mehr missen !
  • die Akkuleistung sollte mindestens für 1,5 Tage im ‘Dauerbetrieb‘ reichen
  • Ich mag keinen Homebutton
  • und brauche echtes Multitasking
  • Word nativ
  • Excel nativ
  • breiter Bildschirm für Tabellen
  • Kameras mit recht guter Auflösung und Bildqualität für Schnappschüsse
  • der BlackBerry- Hub ist unverzichtbar, wenn man sich daran gewöhnt hat
  • eingebaute, anerkannte Sicherheit des Betriebssystems
  • ja .. und … kein Gerät, das Mainstream ist.
  • und Vieles mehr …Diverse Hüllen und Folien wurden ausprobiert .. und wieder verworfen. Wie auf den Fotos zu sehen, hat es das Original-Hardcase von BlackBerry dauerhaft und bleibend geschafft. Das haptisch vermittelte Gefühl des ‘reinen‘ Gerätes kommt dabei nicht zu kurz. Dieses Smartphone ist ein für mich unverzichtbares Arbeitstier, das mich noch nie (!) im Stich gelassen hat. Mit Argwohn sehe ich die Entwicklung BlackBerry’s zum Betriebssystem Android und den damit wahrscheinlichen Verzicht auf das eigene Betriebssystem BB10, das für mich das gebrauchsfähigste und intelligenteste seiner Art ist. Die kurz -bis mittelfristige Aufgabe des BB10 ist eine firmenpolitische Entscheidung, bei der ich nur den Kopf schütteln kann. Da ist wieder der Schwerpunkt des reinen Kapitalismus‘ mehr als deutlich zu erkennen : Gewinnmaximierung um jeden Preis. Auch und speziell in diesem Fall auf Kosten intelligenter Software, die damit auch Opfer eines deutlichst erkennbaren Fehlmarketings wird und ist. Da entscheidende Regierungsstellen und andere auf Sicherheit angewiesene Institutionen das Betriebssystem auch weiterhin nutzen werden, wird das Betriebssystem auch noch in den nächsten zwei bis drei Jahren geupdated. Mit einer anderen Entscheidung würde sich BlackBerry den Gnadenstoß geben. Auch ohne Insiderkenntnisse ist die Marktstrategie der Firma deutlich zu erkennen : Weg von der Hardware – hin zur reinen Softwareschmiede. Der echte Brombeerfan schaut dabei in die Röhre, weil ihm ein Stück Originalität genommen würde .. wird.

11 Monate (BlackBerry®) Passport …


Es war Neugier auf diesen ungewöhnlichen Formfaktor .. dieses quadratische Display und dieses ‚aus der Reihe Tanzen‘ im Vergleich zu den Geräten, die den Ton des Mainstreams bestimmen, was Smartphones angeht. Brauche ich sowas, war die Frage ? Entscheidend war allerdings, dass ich es absolut ‚vermeiden‘ wollte, auf Glas Texte zu tippen. Das war eine gewachsene Erkenntnis aus den Erfahrungen mit den iPads, die ich bis dahin nutzte. Unnachgiebiges Glas, das im wirklichen Kontrast zu dem stand, was ich bis dahin an guten Tastaturen schätzte. Die Alternative wäre dabei gewesen, eine externe Tastatur in irgendeine Tasche zu stecken .. nur in welche ? Die Apple-Tastatur passt in keine meiner Hosentaschen und … es ist Unsinn, darüber weiter zu sinnieren.

Da war das BlackBerry Q 10 , das mir zeigte, dass es auch anders geht, nämlich so, wie ich mir das vorstellte. Eine Tastatur, deren Haptik genau den Eindruck verschaffte, etwas zu bewegen und bestätigt zu bekommen. Tasten, die sich nicht ausblenden lassen, sondern an Ort und Stelle verbleiben und gedrückt werden wollen. —

Das Passport (Neutrum, weil hier als Gerät gemeint) ist exakt die Maschine, die der adjektivischen Bezeichnung ‚weiterentwickelt‘ gerecht wird. Die Tastatur nicht nur als solche, sondern auch als Touchpad zum Scrollen nutzen zu können, ist alltagstauglich. Vorgeschlagene Worte im logischen Zusammenhang per Wischgeste in den jeweiligen Text zu schieben, ist eine Verfahrensweise, die ich nicht mehr missen möchte und werde.

Jedes Gerät hat seine Stärken und natürlich auch Schwächen. In meiner täglichen Anwendung überwiegt eindeutig das Erstere.

Fazit nach 11 Monaten :  Dieses Gerät würde ich bedenkenlos sofort wieder kaufen, auch wenn BlackBerry einen absoluten Eiertanz in seiner Firmenpolitik hinlegt, die Kunden verunsichert, zu Android wechselt und das eigene Betriebessystem höchstwahrscheinlich auslaufen lässt, anstatt es zielführend zu bewerben und die unvergleichlichen Vorteile so herausstellt, dass es auch in der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird. Und genau das passiert nicht ! Trotzdem geht meine Überlegung dahin, sogar ein zweites Passport (SE) zu erwerben, bevor die Hardwaresparte von BlackBerry geschlossen wird. Den neuesten Nachrichten zufolge wird das BlackBerry-Betriebssystem BB 10 noch mindestens  zwei Jahre weiter gepflegt und sicherheitstechnisch aktualisiert.

Sofern ‚man‘ kein buntes Spielzeug, sondern ein Arbeitsgerät mit Telefon- und Messengerfunktion einsetzen möchte, ist dieses BlackBerry Passport eine wirkliche Überlegung wert. Das hier ist keine Werbung für ein Produkt, sondern eine rein pragmatische Darstellung eines Gerätes, das diese Zeilen verdient, egal ob es eine ‚Brombeere‘ oder ein ‚Sonstwas‘ ist.

BlackBerry© Passport (nach 4 Monaten Nutzung)


BlackBerry© Passport (nach 4 Monaten Nutzung)

Dass dieses Gerät anders ist als andere Smartphones, sieht man natürlich auf den ersten Blick. Meine Skepsis bezog sich anfangs auf den Formfaktor und damit auf die Breite und .. ja .. die Ecken. Als ich das Teil dann in meinen (nicht kleinen)  Händen hielt,  war ich überrascht in der Weise, dass es griffig meine Innenhandfläche ausfüllte und dabei haptisch angenehm wirkte. An dem Eindruck hat sich auch nach vier Monaten intensiver Nutzung nichts geändert. Eher im Gegenteil. Die Hardware ist dem Preissegment entsprechend wertig. Die Tasten funktionieren wie am ersten Tag. Die Wisch-Scrollgesten über die Tastatur erlauben im Zusammenspiel mit der Software einen einzigartigen Bedienungskomfort. Mir kommt es am Smartphone nicht unbedingt auf die Tippgeschwindigkeit an, die ich als ‚Zehnfinger-blind-Schreiber‘ auf einer Mactastatur auf ca. 300 Anschläge ‚performe‘. Nein, das Zusammenspiel von Haptik und Komfort eines größenmäßig mit einem Notebook oder Tablet vergleichbar kleinen Alleskönners muss den Griff in die Tasche nicht zu einem notwendigen ‚Übel‘ werden lassen, sondern eben das Gefühl des vertraut Angenehmen vermitteln. Einen digitalen Assistenten hervorzuziehen, der der Bezeichnung auch gerecht wird und sich dabei auch noch gut anfühlt. Mein Passsport erfüllt diese, meine Ansprüche in einer Weise, für die ich am Markt keine Alternative sehe.

Nach nunmehr vier Monaten sage ich, dass  :

  • ich den Kauf nicht bereut habe
  • das Gerät seinen Preis wert ist
  • speziell die nativen Excel-Anwendungen keine Fingerakrobatik erfordern
  • die Kommunikation mit meinen Macs harmonisch verläuft – also sehr gut funktioniert
  • der ‚bigger screen‘ auch einer ist
  • das Tippen einfach Spaß macht
  • die Akkulaufzeit bei mir zwei volle Tage beträgt
  • die Kamera besser ist als die Kritiken suggerieren
  • das Multitasking flüssig vonstatten geht
  • in der app ‚Remember‘ Notizen und Diktate wiederfindbar und sinnvoll organisierbar sind
  • mit Blackberry Blend eine Synchronisierung in Echtzeit nahtlos erfolgt
  • die Gesprächsqualität ihresgleichen sucht
  • es bei der ‚end-to-end‘ – Philosophie bleibt und damit der User gut gesichert ist
  • dass ……….

Bleibt die Hoffnung, dass Blackberry die Hardwaresparte nicht aufgibt und weiterhin solche Produkte auf den Markt bringt, die mit der jeweils aktuellen Technologie nicht bedingungslos im Mainstream mitschwiimmen will. Absolut unverständlich für mich ist, dass Blackberry kommende Geräte nicht mit dem eigenen, einzigartigen Betriebssystem ausstatten will, sondern mit Android. — In einem solchen Fall kann ich nur hoffen, dass mein Passport noch Jaaahre wie gewohnt seinen Dienst verrichtet.

Spruch : Blackberry … I need an tool .. not a toy

BlackBerry© Passport (nach 4 Wochen Nutzung)


Knapp vier Wochen benutze ich diese ‚Brombeere‘, die in so vielen Details aus dem Rahmen der Silhouette bekannter Smartphones fällt. So ähnlich wurde es von BlackBerry[© auch beworben. Zögern ließen mich anfangs die Gehäuseecken … das entsprach nicht meinen Designvorstellungen.Rund oder besser sichtbar abgerundet sollte es schon sein. Schließlich lag dann die europäische, eckige Version doch in meinen Händen. Zugegeben : Ich war der Versuchung erlegen. Eine ‚eierlegende Wollmilchsau‘ gab und gibt es in dieser Kategorie der Gebrauchsgegenstände (für mich jedenfalls) nicht.

In dieser eingangs beschriebenen Zeit wurde dieses Gerät mein Begleiter. Schwerer, breiter statt leichter und ‚hosentaschig‘. Kein Q10 halt. Trotzdem passt das Passport locker in die Hosentasche. Die Umgewöhnung dauerte …  Drei statt vier Tastaturreihen und bedarfsgerecht eingeblendete, virtuelle Zeichenleisten und Zahlen. Der Wechsel zwischen den physischen und den virtuellen Bereichen war für mich nicht mal anfangs ein Problem.  Dann kam die wirkliche Entdeckung der Möglichkeiten, die in der Kombination stecken : Die physische Tastatur erlaubt Wischgesten in alle Richtungen. Nach der Eingabe eines oder mehrerer Buchstaben erscheinen die Wortvorschläge in der virtuellen Anzeige, die nicht nur angetippt werden können, sondern per Wischgeste unterhalb des entsprechenden Wortes nach oben in den Text eingefügt werden. Das war und ist für mich neu. Da das Gerät nicht im internen Wörterbuch vorhandene Wörter speichert und dann logisch vorschlägt, lassen sich ganze Satz- und Textpassagen einfach durch Hochwischen in die Textzeilen schieben. Wer sich daran gewöhnt hat, gibt es nicht wieder her. Exakt so geht es mir. Das ist das, was ich als anwenderfreundlich bezeichne. Exceltabellen mit dem Passport bedürfen keiner Fingerakrobatik. Per Bluetooth auf den Mac und umgekehrt. Und dann mit der BB10-Anwendung ‚Blend‘ … alles synchron auf dem Rechner und dem Smartphone – ohne externe Cloud. Synchronisierung in Echtzeit ohne Durchlauf durch ‚Späh- und Abgreifserver‘ irgendwo auf diesem Planeten. Das eigene Wlan als Cloud …  Mit Zugriffsmöglichkeit von überall. Das ist die Lösung für mich und sicherlich der Horror für ‚Mittleser‘ und Ähnliche,

Die Akkuleistung ist überragend. Ich betrachte mich als Vielnutzer, und das bedeutet, dass auch Bücher stundenlang gelesen werden, Surfen, Texte schreiben, Tabellen bearbeiten usw. erfordern eine Nachladung bei mir nach zwei Tagen ! Was will man mehr ? Mit einer Powerbank wäre sogar ein Kurzurlaub ohne Netzteil möglich. Das kenne ich nur vom ‚Newton‘, dessen Vollladung bei  meinem Nutzerverhalten mindestens zwei bis drei Wochen durchhält !-

Officepaket : Word / Exel / Powerpoint nativ. Keine Formatverluste oder Kopiervorgänge mehr. Alles läuft stabil und ohne Umwege.

Ordnerstruktur : Es hat gedauert, bis ich herausfand, wie in BB10 am Passport eine Ordnerstruktur anzulegen ist, die mit der auf dem Mac vergleichbar wäre. Funktioniert aber. Mit ‚Blend‘ ist dann auch gleich alles in Echtzeit auf den im Wlan vernetzten und gekoppelten Rechnern synchron.

Soziale Netze : Natürlich BBM ! WhatsApp kein Problem. Android apps laufen ebenfalls aber natürlich nicht nativ – zu beziehen aus dem systemintegrierten Amazon-Store. Der folgende Satz gilt für mich : Der ganze Android-app-Kram hat auf meiner Beere nichts zu suchen.

Kamera : 13 MP versprechen Einiges. Die Kamera war wohl nie BlackBerry’s Paradepferd. Die Bilder reichen aber für den ‚Hausgebrauch‘. Für anspruchsvolle Fotos gibt es Nikon, Canon, Sony – usw.-DSLRs. Da ist die Kamera des iPhone 6 zweifelsfrei besser. Dessen Schwerpunkt spricht Anwender an, die Entertainment bevorzugen statt ’simpler‘ Produktivität. (Das ist überhaupt nicht abwertend gemeint !)

Die Liste ließe sich weiterführen.

Fazit :  Jedem das, was seinen Ansprüchen genügt. Die Meinen sind hier sicherlich heraus zu lesen. Wen wundert’s also : Das Passport gebe ich freiwillig nicht wieder her …

Blackberry Passport (2.Nachtrag)


Da es sicherlich in absehbarer Zeit unwahrscheinlich ist, dass ein Passport mit runden Ecken in diesem Lande erscheinen wird, ist -bei richtigem Interesse an so einem Gerät- die Anschaffung der aktuellen ‚eckigen‘ Version überlegenswert. Gedacht – getan …

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Foto : Privat

Nach dem ‚Unboxing‘ hat man dann das Blackberry-Flaggschiff in den Händen. Richtig – Plural. Der Mensch hat zwei Hände und das ist in dem Falle auch notwendig.  Die Gewöhnung tritt sehr schnell ein. Dann erlebt man das, was hinreichend -oder auch nicht- beworben wurde und wird : der quadratische Bildschirm. Tabellenkalkulationen lassen das beengte Smartphonegefühl anderer Geräte (fast) vergessen. Textdarstellungen in Dokumenten oder Webseiten sind ohne großes oder gar keinem Zoomen eine Klasse für sich.

Die Tastatur ist gewöhnungsbedürftig, da sie 1. breiter und des weiteren touchfähig ist. Scrollt man damit, kommt man sehr fix in den Bereich der darüber eingeblendeten, virtuellen Zeichenreihen. An meinem Gerät ist die Leertaste etwas schwergängig. Aus dem anfänglich gedachten Nachteil im Vergleich zum Q10 sehe ich mittlerweile schon fast einen Vorteil.

Weitere Details zum Passport werden in absehbarer Zeit folgen.

Vorläufige Einschätzung :

Ein großartiges, wenn auch durch den Bildschirm etwas sperriges Gerät, dass aber locker in die Hosentasche passt.

Wer den Anwenderschwerpunkt nicht auf das Entertainment sondern ein ‚tool‘ zum Arbeiten und zur bestmöglichen Kommunikation legt, der ist mit diesem ‚Reisepass‘ bestens bedient.

Blackberry Passport 2.Gen. (?) – > Nachtrag !


Im vorangegangenen Beitrag sprach ich von einem Blackberry Passport der 2. Generation. Offensichtlich reichten meine Informationen nicht aus – oder ich habe nicht intensiv genug den amerikanischen ‚Markt‘ durchforstet. Wie es auch immer sei … ; Ein Blackberry Passport mit runden Ecken gibt es in den USA bei AT/T offensichtlich exclusiv.

Ob für den deutschen Markt (Qwertz-Tastaturlayout) ist tatsächlich momentan nicht zu sagen. Also ist so ein Device nur ein eingeschränktes Wunschdenken und kein Passport 2. Generation !

Blackberry Passport 2.Generation (?)


Wie könnte ein Blackberry Passport der 2. Generation aussehen ? Vielleicht so :

Bis heute ist es mir nicht gelungen, ein Passport selber in die Hände zu nehmen, geschweige denn im Original zu sehen. Daher wäre ein ‚hands-on‘  hier nur ein rein theoretischer Vorgang, der der Sache in keiner akzeptablen Weise gerecht würde.

Doch – einen optischen Eindruck hat dieses Gerät auch so bei mir hinterlassen :

Der Erste : die Gesamtmaße

Der Zweite : das quadratische Display

Der Dritte : die neuartige, dreireihige Tastatur

Und :  das eckige Design !

Bildschirmfoto 2015-04-23 um 19.49.30
Foto : noch aktuelles Passport mit den Ecken

Gleich zu Beginn nach dem Betrachten der ersten Fotos vom Passport im Herbst 2014 stachen mir die vier Ecken ins Auge. Ecken ? Eine eckige Beere für mich ? Skepsis … Passt das für mich und könnte ich das akzeptieren ? Wo doch schon meine Gartenwege gerundet und geschwungen sein müssen und sind. –

Die Skepsis blieb und so liegt bis heute kein Passport in meinen Händen. Das Q10 ist und bleibt erstmal mein absoluter Favorit, denn da stimmt für mich einfach alles in der Weise, wie ich mir das vorstelle … inklusive runder Ecken ! Ein echter Handschmeichler …

Was könnte oder müsste sich für mich ändern, damit ich der Versuchung unterliege, ein Passport mit all seinen Vorteilen als Arbeitstier anzuschaffen ?

So komisch es klingt : Es sind tatsächlich abgerundete Ecken ! Die technischen Spezifikationen sind bekannt und relativ unumstritten. Also das Design. Das schreibt hier ein Maler und Zeichner – wen sollte das wundern ? (Die sind sowieso alle verschroben und irgendwie ‚anders‘).

Des Weiteren wünsche ich mir von Blackberry eine deutlich übersichtlichere Wochenansicht des internen Kalenders. Da hätte ich einen Tipp : Eine App aus den 90ern (!) nutze ich bis heute an meinem Apple Newton PDA … namens TimeTrax ! Seit 15 (!) Jahren ! Etwas derart Geniales ist mir bis heute nicht begegnet ! Nein – früher war nicht alles besser … nur TimeTrax war und ist unerreicht ! Unbegreiflich, warum so etwas sang-und klanglos untergeht.

Fazit : Ein Passport mit runden Ecken und ein ‚Schrauben‘ am Kalender  … Das würde ich ungesehen ordern !

Zweifelsfrei gibt es wichtigere Dinge auf diesem Planeten als die Betrachtung und den Vergleich von wie auch immer gestalteten Ecken eines Smartphones … – doch die Motivation zu positiven Sicht- und Empfindungsweisen können durchaus auch kleine und scheinbar unwichtige ‚Dinge‘ sein.

Blackberry Passport


Blackberry ‘Passport’

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Das Blackberry Q30 , nun offiziell genannt ‘Passport’ (Reisepass wegen der vergleichbaren Größe), ist es offensichtlich wert, hier erwähnt zu werden, zumal ich das in einem vorherigen Beitrag angekündigt habe.

 Ungewöhnlich und neu erscheint mir die angekündigte Tastatur   – > Funktionsweise ‘physisch mit touch’. Eine offensichtlich interessante Kombination. Weiterhin interessant ist der ‘Square’- Bildschirm, 4,5 ” groß, quadratisch und breiter als beim Q10. Laut Blackberry wird ein Drehen des Bildschirmes (Landscape-Modus) damit überflüssig, da er breit genug ist, um Inhalte im Querformat ausreichend lesbar zu machen. Auch durch die Darstellung mehrerer Zeilen.  Ein 4,5 Zoll großes, quadratisches Touchscreen-Display mit 1.400 x 1.400 Pixel in einem Smartphone ist wie Schwimmen gegen den Strom. Entwickler werden das Format anpassen müssen.

 

Und wieder zur Tastatur : Sie wirkt wie ein schmaler Rand weit unten. Gespannt bin ich auf das tatsächliche Handling einer physischen ‘Tastatur mit Touch’, die Eingaben auf dem Bildschirm teilweise abnehmen soll. Das ist wirklich neu, so weit ich das einschätzen kann. Ein Trackpad soll sich unter den haptischen Tasten befinden – die Druckpunkt-Tasten dienen demnach gleichzeitig als Touch-Eingabefeld. Auch eine QWERTZ- Tastatur wird es geben. Folgendes habe ich nun gelesen : Ein Wischen über die Tasten entspricht einem Wischen über den Bildschirm. ‘Das’s ja doll’ , um unseren Altkanzler Schröder zu zitieren.  Details dazu werden sicher nach und nach bekannt. Eine 13-Megapixel-Kamera, 3 GB RAM und ein 3.450 mAh starker Akku sollen mit an Bord des Passport sein. Das hört sich nach Spaß an der Arbeit an, denn da liegt der Schwerpunkt dieses Gerätes. Nicht vorrangig auf Entertainment wie bei Geräten der Marktführer.  13 Megapixel !  3 GB RAM !

Prozessor : Wahrscheinlich ein Qualcomm Snapdragon , 800er Serie. Breite : 81 mm. Das ist vergleichbar mit einem Samsung Galaxy Note 3 , das knapp 80 mm breit ist. (…Ohne dieses zu werten !)     Hier ein Größenvergleich

Hier wird die ‘Arbeitsfläche’ im Vergleich zu den bekannten Formaten sehr deutlich ! Texte und Tabellen werden nicht mehr derart ‘fummelig’ zu bearbeiten sein und damit eine andere Arbeitsqualität erzeugen.

Dieser Beitrag wurde unter Blackberry abgelegt am 17. August 2014. Bearbeiten