ausdrücklich… explicitly…


(English below)

Deutsch

Ausdrücklich sei hier (aus gegebenem Anlass) klargestellt, dass die Beiträge (Postings) hier in meinem Blog reine Meinungsäußerungen und keine Feststellungen oder Postulate sind, die zu ungesetzlichen Handlungen verleiten sollen. Es handelt sich hier um freie Meinungsäußerungen.

English

I want to make it clear (on given occasion) that the posts here in my blog are only expressions of opinion and not statements or postulates that should lead to illegal actions. They are free expressions of opinion.

Unwürdiger, gefährlicher Schädling… Unworthy, dangerous pest…


(English below)

Deutsch

Es war mir mehr als klar, dass sich dieser gewissenlose Zyklop im Weißen Haus verschanzt und soviel Schaden anrichten wird, wie möglich. Z.B.dem unbestrittenen Nachfolger so viele Steine wie möglich in den Weg zu legen. 

Die Viertelmillion Coronatoten in den USA ordnet er seinem kaum steigerbaren Narzissmus unter und verdeutlicht mehr als eindeutig, dass der 20. Januar 2021 nicht das Zieldatum seiner Entmachtung sein darf.

Aus all den zugänglichen Informationen bleibt für mich die Bestätigung, dass dieser Mann ein Krimineller ist. Auf gut Deutsch ein Verbrecher. Die Einschätzung passt bei der ihm drohenden Anklageflut nach dem Ende seiner Präsidentschaft und damit seiner Immunität. Vergewaltigung, Steuerdelikte, Betrug usw.usw..

Bei der Perspektive ist ein ‚rund-um-sich-Schlagen‘ schon fast logisch… zumindest als Folge der Wahrscheinlichkeit eines psychologischen ‚Engpasses ‚. Da er schon nicht die Wahl gewonnen hat, will er den ‚Mythos‘ seiner erneuten Kandidatur 2024 und den Rückhalt bei den Republikanern festigen und mit Widerhaken versehen. Das ist ein virtuelles Pinseln seines Egos mit analogen Folgen – und das ist ihm wichtiger, als alles Andere. Seine ‚Hardcore-Fans‘ stehen immer noch – und wohl  noch weiterhin- im Blendscheinwerfer seiner expressiven Verhaltensweise. Trump erscheint als Manifestierung einer Massensuggestion. Seine aktuellen, linken Tricks werden ihn bei seinen Fans nicht enttarnen, sondern genau das bewirken, was er bezweckt: Das Image eines betrogenen Machers, der nur von denen verstanden wird, die ihm (nahezu bedingungslos) folgen – wenn nötig auch mit der Knarre. 

Das ist nicht nur krank – das ist gefährlich. Wenn er das Weiße Haus -wie auch immer- verlässt, wird er sich -gedanklich oder tatsächlich- umdrehen und den umstrittenen Finger zeigen. Aber soweit ist es noch nicht… 

 

English

It was more than clear to me that this unscrupulous cyclops would entrench itself in the White House and cause as much damage as possible. For example, to put as many stones as possible in the way of the undisputed successor.

He subordinates the quarter of a million coronate deaths in the USA to his narcissism, which can hardly be increased, and makes it more than clear that January 20, 2021 must not be the target date for his disempowerment.

From all the available information I can confirm that this man is a criminal, in plain English a criminal. This assessment fits in with the flood of charges against him after the end of his presidency and thus his immunity. Rape, tax offences, fraud etc. etc.

With the perspective a ‚beating-around‘ is almost logical… at least as consequence of the probability of a psychological ‚bottleneck‘. Since he has already not won the election, he wants to consolidate the ‚myth‘ of his renewed candidacy in 2024 and the support of the Republicans and put barbs on it. This is a virtual brushing of his ego with analogous consequences – and that is more important to him than anything else. His ‚hardcore fans‘ are still – and probably still are – in the glare of his expressive behavior. Trump appears as a manifestation of a mass suggestion. His current, left-wing tricks will not expose him to his fans, but will achieve exactly what he aims for: the image of a deceived maker who is only understood by those who follow him (almost unconditionally) – if necessary with a gun. 

This is not only sick – it is dangerous. When he leaves the White House – however – he will turn around – in thought or in fact – and show the controversial finger. But that is not yet the case…

 

 

Die Serie ‚meine Leserbriefe zur Jagd‘ ist hier durch…


Das heißt nicht, dass das Thema ‚Jagd‘ für mich zu den Akten gelegt wird, weil ich als einflussloser Blogger sowieso nicht das erreiche, was gesellschaftlich in dem Sinne erforderlich wäre: Die Abschaffung des Jagdgesetzes. Geschwiegen habe ich aber nicht – das ist für mich wichtig.

Beim Lesen und Aufarbeiten der Texte für diesen Blog wurde mir mehr als klar, dass das -trotz des jahrelangen Zurückliegens- kein ‚Schnee von gestern‘, sondern exakt so immer noch aktuell ist. Doch… die Übermacht der Jagdlobby ist wohl zu groß… Dieser Übermacht beuge ich mich jedenfalls nicht! Nicht mal im Ansatz! Deshalb die 20 Beiträge (Leserbriefe) aktuell hier im Blog.

20. „Ideologisch motiviert“…


L E S E R B R I E F (2014)

Glückwunsch an die Jägerschaft. Sie haben es auf die Seite 3 des Mindener Tageblattes geschafft. Eine Minderheit in dieser Gesellschaft, die es immer wieder schafft, den wahren Charakter ihres Anliegens und Handelns so zu verpacken, dass der Dschinn (Flaschengeist)  bei öffentlichkeitswirksamen Auftritten in der Flasche gehalten und erst dann nur kurz herausgelassen wird, wenn man unter sich ist und/oder mit einer Jagdwaffe das veranstalten kann, was das Jagdwesen ausmacht : Töten. Eigentlich völlig klar, dass die Jägerschaft durch eine Novellierung des NRW-Landesjagdgesetzes wie eine aufgescheuchte Entenschar nach dem Knall eines Schusses wirkt. Die Anpassung dieses Gesetzes sollte als Anfang eines noch langen Weges bis zu dessen -hoffentlich baldigen- Abschaffung gesehen werden.

Und da begründet der jagende Mensch seine Ablehnung einer Novellierung damit, dass sie ‚ideologisch motiviert’ sei. Natürlich basiert ‚ihr’ bestehendes Gesetz auf keiner Ideologie, wenn man Geschichte komplett ignoriert und früher sowieso alles besser war. Das wäre ein Widerspruch in sich. Nicht vergessen : Die Kernaussagen des Jagdgesetzes fußen weiterhin auf einer ausgehalfterten Ideologie und blanker Empathielosigkeit. Ziemlich dreist und aus der Sicht geradezu peinlich, denen ideologische Motivation anzukreiden, die versuchen, sich Schritt für Schritt aus den alten Klammern zu lösen. 

Es ist erstaunlich, dass sich gegen die Formulierung, dass die Jagd nur noch ‚aus vernünftigem Grund’ zugelassen werden soll, Sturm gelaufen wird. Dann gab es bislang also nicht unbedingt vernünftige Gründe ? Eine wirklich menschliche Erkenntnis !

Die gesetzlich legitimierte Jagd ist im 21. Jahrhundert eine gesellschafliche Altlast, deren Entsorgung samt Ort eine bislang in Nebel gehüllte, politische Herausforderung ist.

©Joachim Rohlfing

19. „Freude am Töten verharmlost“…


L E S E R B R I E F (2014)

©Joachim Rohlfing

18. „Viel zu wenig Lobby für den Kormoran“ …


Artikel „Viel zu wenig Lobby für den Kormoran(Februar 2008)

L E S E R B R I E F

Das Szenario war und ist immer das gleiche: Die Lobby der selbstverliebten, bedarfsgelenkten Lebensverachter schreit ‚Alarm’ und was passiert ? Hochrangige Mandatsträger zeigen Handlungsbedarf und geben die Anweisung, die ‚Lieschen Müller’ in der Schule, im Konfirmandenunterricht usw. als ‚böse’ dargestellt bekam: Töten! Der christlich geprägte Mensch –und nicht nur der- beschränkt dieses biblische Gebot natürlich auf die eigene Spezies. Tiere haben in dem elitären Club der phantasiebegabten, beseelten Krönung der Schöpfung nichts zu suchen; bestenfalls als gefügige Haustiere oder –prinzipiell ungeeignete- seelenlose Nahrungslieferanten, die ohne ein konsequentes Mitgefühl vor ihrem Ende körperlich und seelisch gefoltert, entseelt und dann auch noch von der ethisch-moralischen Kompetenz Mensch verspeist werden.

Und dann passiert der Gau: Der beschriebene Ablauf wird gestört! Kormorane fallen in die geliebten Jagd- und Freizeitgründe der Angler ein und verderben denen den Spaß an ihrem Vergnügen, Fische auf spitze Haken beißen zu lassen, sie dann aus ihrem Element zu hieven und großmütig deren ‚Qualen’ per Schlag auf den Kopf zu beenden. Damit diese Angler genannten Menschen als Jäger der Gewässer und Meere natürlich lobbyistisch gut organisiert ihrer Egomanie nachgehen können, bedarf es eines benutzbaren Entscheidungsträgers, der dann die Vereinigung mit den jagenden Herrschaften auf Wald und Flur, den Feinden natürlicher Abläufe, besiegelt. 

Alles völlig legal nach deutschem Jagdgesetz. Ein Gesetz des Naziverbrechers Hermann Göring. Allein diese Tatsache ist widerlich, bleibend skandalös und gehört ersatzlos aus den deutschen Gesetzbüchern gestrichen!  Ein Gesetz, das entgegen zeitgemäßer Erkenntnisse nach wie vor die Entseelung schwächeren Lebens in diesem Deutschland legalisiert. Auf das sich dann die Todesschwadronen berufen, die mit scharf geladenen Waffen durch Wald und Feld streifen und mit oder ohne dem ‚Feuer frei’ des Ministers morden dürfen.

Da denkt doch so mancher Mensch in diesem Lande, dass die Pirschzeiten eines Hermann Görings mitsamt seines verbrecherischen Wirkens längst in den ewigen Jagdgründen verschwunden sind … !?  Sind sie aber nicht !  

Die Natur, Flora und Fauna, braucht die festgelegte Arithmetik der Menschen und entsprechende Gesetze nicht. Sie hat ein bewährteres Regulativ, in dem sich Überpopulationen größeren Ausmaßes gar nicht erst bilden. 

Der Gesetzgeber sollte den Uhlenbergs und anderen Politikern nicht mehr die Entscheidungskompetenz über Leben und Tod durch das beschriebene Gesetz an die Hand geben, sondern es endlich abschaffen und in der gelebten Gegenwart ankommen. 

Das wäre das ‚Pfund’ in der Wagschale der Kormoran-Lobby mit filigraner Weichenstellung in Richtung ‚geistiger Feinmotorik’.

©Joachim Rohlfing 

17. „Reichlich Deckung am gedeckten Tisch“ …


Artikel   „Reichlich Deckung am gedeckten Tisch“   MT v. 09.11.2011

L E S E R B R I E F

‚Die Größe einer Nation lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt.‘ Dieser Satz Gandhis muss in Jägerohren wie blanker Hohn klingen, realitätsfern und blauäugig.

Nation findet allerdings auch in OWL statt. –

In der WDR-Lokalzeit schildern junge Jägersfrauen ihre prickelnde Nervosität vor dem Schuss. Drückjagden gegen das Schwarzwild in Porta Westfalica zum Zwecke der Schadensbegrenzung in der Landwirtschaft, deren Begeisterung sich in Grenzen hält und immer so weiter … Erstaunlich ist auch, wie die Jägerschaft ihren ‚Nutzen‘ definiert. Naturschutz mit geladenen Waffen, bleibelastete Munitionsrückstände auf den Böden, Lebensgefahr für Menschen, die sich in ihrer Nähe aufhalten usw .. alles schon x-mal aufgelistet. Überhaupt nicht zur Kenntnis genommen wird die mentale Seite der Wildtiere. Getrieben, gehetzt, angeschossen, erschossen, aufgebrochen. Es sind ja nur ‚Viecher‘, die Schaden durch Überpopulation anrichten. Dass diese entstehen, weil sie die Jägerschaft durch Anfütterung selber erzeugt, ist nicht mehr nur Insiderwissen. Quasi als Kanonenfutter. 

Ein mit seinem Gewehr martialisch hockender Jäger vor einem in der eigenen Blutlache liegenden, erlegten Wildschwein zeigt deutlich, wie interpretierbar Ignoranz und Lebensverachtung sind oder sein können, per Gesetz geregelt und legitimiert. Immer noch. Die niedersten Abgründe der Seele mal ganz cool nach oben gekehrt.

Es scheint eine kribbelnde Faszination des Tötens zu sein, bei der Körpersekrete in Bewegung geraten, allerdings bei sensibilisierten Menschen den Reflex des Erfahrungsverzichtes auslösen. Quer durch alle Bildungsschichten und in jeder dieser beiden Geisteshaltungen. 

Sicherlich lehnen die meisten Menschen dieses Landes die Todesstrafe ab ..sofern es die eigene Spezies betrifft und sie selber nicht ge-oder betroffen sind. Der Schuss der Jägerin oder des Jägers ist die Parallele. Der Tod eines Tieres scheint ein anderer zu sein – scheint …

Leid durch Folter, körperlich und seelisch, sowie der anschließend derart herbeigeführte Tod  kann nicht akzeptabel sein. Ein Lebewesen bewusst zu entseelen erfüllt den Straftatbestand des Vorsatzes. Mit welchem Recht maßt sich ‚der Mensch‘ an, Lebewesen anderer Spezies in Schlachthäusern, bei der Vivisektion, beim Jagen und Angeln genau das anzutun ? Herrendenken in der letzten Konsequenz… Macht über Andere und diese entsprechend gnadenlos ausüben. Im Kleinen wie im Großen und mit einer Art ‚Lizenz zum Töten‘ … Das ‚Grüne Abitur‘ und die Schwierigkeit des Erlangens erfordert einen IQ angelehnt „an die Höhe der Außentemperatur“(Zitat Dr.Heiter), gemessen in Celsius und nicht in Fahrenheit. So gesehen böten die USA durchaus Vorteile. –

Fakt ist, dass zunehmend mehr sensibilisierte Menschen eine lebensbejahende Denkweise teilen und sie der gegenteiligen vorziehen. Wenn das noch mit Immanuel Kants Vorstellung vom Mut zum (öffentlichen) Gebrauch des eigenen Verstandes kombiniert würde, wäre das hier Gesagte Geschichte.

©Joachim Rohlfing 

16. „November ist die Haupt-Jagdsaison“…


Artikel „November ist die Haupt-Jagdsaison“

L E S E R B R I E F

Ein Jäger vor der Kulisse der untergehenden Sonne .. ein dpa-Bild mit Symbolcharakter.

Allerdings der dazugehörige Text, dass der November einer der ‚Haupterntemonate‘ des Jägers ist, zeugt von einer Art Gefühls- und Seelenkälte, die die tatsächliche Sinnfreiheit des Jagens durch eine menschliche Unart marlborohaft romantischer Gleichgültigkeit des Wegsehens regelrecht befeuert.

Lebewesen per Schusswaffe zu ernten, ist eine Perversion des Denkens. 

Eine Intoleranz gegenüber der anderen Spezies aus mindestens niederen Beweggründen. 

Menschen haben grundsätzlich die Möglichkeit, sich zu entscheiden, wem sie sowohl gedanklich als auch im Handeln den Vorrang geben – dem Leben oder dem Töten.  Also eigentlich frei von Selektionsdenkweisen, die in der Folge ein Ergebnis reiner Überheblichkeit und ethisch niederen Herrschaftsdenkens sind.

Wenn der Jäger ‚Hasen ernten‘ geht, betreibt er Seelenpoker auf unterstem Niveau, oder wie könnte man Lustmorden mit Freizeitcharakter noch anders nennen? Das ist Herrendenken längst vergangen geglaubter Zeiten. Eine Art intelligenzfreie Grauzone des Unwissens, quer durch alle Bildungsschichten mit einer Quasilegitimation der Gesellschaft. Das Ergebnis dieses mentalen Abstumpfungsprozesses ist die Pirsch mit einer scharf geladenen Waffe in Wald und Feld. 

Rein theoretische Argumente? Dann fangen wir doch morgen praktisch damit an, die Selbstjustiz der Jägerschaft im Außendienst in der gesamten Gesellschaft salonfähig zu machen, die Judikative abzuschaffen und auch dann zu hoffen, dass keiner etwas merkt und alles gut geht …  Dann wäre diese Gesellschaft auf des Jägers Augenhöhe.

Die ‚Haupterntezeit‘ der jagenden Menschen vermittelt den Eindruck, zwar im 21. Jahrhundert zu leben … aber inhaltlich in einem evolutionsfreien Raum.

©Joachim Rohlfing

15. Neandertalromantik…


(der zugundeliegende Artikel ist mir nicht mehr bekannt) (2009)

L E S E R B R I E F

Schon das Anlesen dieses Artikels vermittelt das Gefühl, Zeuge einer Fehljustierung von Kimme und Korn der „ewigen Hüter der Wälder und Flure“ zu sein.

Mit der Anzahl der erschossenen Tiere ist der Jäger nicht zufrieden, zelebriert Hege und Pflege, indem er Randstreifen als Rückzugsgebiete von den Landwirten fordert und dann revierübergreifend Fuchs- und Taubenjagd organisiert, obwohl ihm doch tatsächlich die sinkende Zahl von Hase, Rebhuhn und Fasan „zu denken“ gibt.  Das ist nichts anderes als lupenreine und lebensfeindliche Selektion. Auch heute noch gilt das dazu passende Gesetz – von Reichsjägermeister Hermann Göring 1934 als ‚Reichsjagdgesetz’ in Kraft gesetzt. Das auf der gesetzlichen Grundlage im 21.Jahrhundert noch Freizeitjäger mit scharf geladenen Waffen unkontrolliert Leben auslöschen dürfen, ist keine Historiendoku und auch kein virtuelles Ballerspiel, sondern ein Beweis dafür, dass und wie Herrendenken auch heute noch salonfähig gehalten wird. 

Die Ursache für die beklagte, verminderte Opferzahl liegt natürlich wie immer bei Anderen – gestern die, heute die Landwirte und morgen sonstwer … 

Warum fordert denn der Jägersmann diese Rückzugsgebiete? Aus Liebe an der Hege und Pflege, von der er immer spricht, also zum Wohle der Tiere und aus Gutmütigkeit?  Natürlich hat er nicht den Hintergedanken, den Tierbestand zu erhöhen, um ihn bei irgendeiner perversen Jagdart wieder zu dezimieren, indem er sie aufschreckt oder auflauert, um sie aus reiner Lust am Töten emotionslos abzuknallen. 

Natürlich stellen sich all die Wildtiere ganz tierpatriotisch und einsichtig bei einer Jagd dem Jäger zum Abschuss, um der Spezies Mensch nicht überzählig zur Last zu fallen und in der Hoffnung auf ein fehlerfrei geblasenes ‚Halali’ danach. Als stolze Quotenopfer für eine bessere Abschussstatistik. Sie hatten ja bis dahin eine schöne Zeit in den ihnen großmütig gewährten Rückzugsreservaten … 

Unverständlich, dass sich die Gesellschaft immer noch von diesem entlarvten Irrsinn die Dunkelbrille aufdrücken lässt, ohne endlich zu realisieren, dass da eine Minderheit ihre Seelenabgründe auslebt und diese schwammig auf einem Niveau präsentiert, das sich ins falsche Jahrhundert verirrt hat. Das Wegsehen muss aufhören und dieses in jeder Hinsicht widerliche Gesetz mitsamt seiner Neandertalromantik vom Gesetzgeber ersatzlos gestrichen werden. 

©Joachim Rohlfing

14. „Jägerschaft zieht Bilanz und ehrt Mitglieder“…


L E S E R B R I E F

Artikel  „Jägerschaft zieht Bilanz und ehrt Mitglieder“ (Mai 2006)

Dieser Artikel entlarvt  – gewollt oder ungewollt – die ‚Logik’ eines vermeintlich gerechtfertigten Tierschutzes durch die Hege und Pflege der Jägerschaft. Die weiß sich in absolut trockenen Tüchern bei so viel Politprominenz und deren Grußworten und Bauchpinseleien. Bürgermeister, Umweltdezernent und gar Bundestagsabgeordneter; was kann da schon anrüchig sein? Müssen da aus deren Sicht nicht die Jagdgegner endlich begreifen, auf dem falschen Hochsitz zu hocken!?  Und dann wird auch noch der Ministerpräsident kompetent sein Statement zur Abschaffung der Jagdsteuer auf dem Landesjägertag abdrücken. Motto: Schaut her ihr albernen Figuren von Tierschützer, wir zeigen euch, wo die Flinte hängt!

Und worum geht es tatsächlich ?  

Allein die Tatsache der gesetzlichen und damit staatlichen Legitimierung des Massenmordes an Tieren unter dem Schleier des Tier- und Naturschutzes widerspricht der Vorstellung einer Aussicht auf friedliche Koexistenz des ‚denkenden Menschens des  21. Jahrhunderts’  mit Flora und Fauna der restlichen Schöpfung. Dieser Gedanke setzt das Akzeptieren einer mit uns Menschen nicht vergleichbaren schöpferischen Intelligenz (Gott / Allah o.ä) voraus. In der Gebrauchsanweisung für den Christenmenschen (Bibel) z.B  ist der Imperatif „du sollst nicht töten“ angesagt. Also nicht nur auf den Menschen beschränkt! Das lässt sich mit unseren fünf Sinnen begreifen, doch –  die schöpferische Intelligenz verfügt zweifelsfrei über einige Sinne mehr. Anhand dieser Aussage kommt doch ein merkwürdiges Magengefühl auf bei der Vorstellung, welche Reaktion wohl die permanente Missachtung der Anweisung nach sich ziehen könnte, wenn das sogenannte ‚Maß’ voll ist!?  Und dann?  

Der Bundestagsabgeordnete  stellt klar, dass das Jagdrecht ‚auf gleicher Höhe wie das Tierschutz- und Naturschutzgesetz’ bleibe. Legalisierte, praktizierte Gewalt in ihrer ganzen Abscheulichkeit auf Augenhöhe mit dem Begriff ‚Tierschutz’ ?  Der Zynismus wird vielleicht nicht als solcher von provinzreduzierten ‚Mini-George-Bushs’ empfunden – wohl aber von Menschen, denen die Vorstellung von Volksvertretern mit solch grobschnittigem Vertretungsanspruch unerträglich ist. Ich möchte klargestellt sehen, dass dieses eine überparteiliche Aussage ist. 

Wie angepasst oder abgekocht muss ein Seelenleben sein, das die Daseinsberechtigung schwächerer und nicht mit ‚Kalkül’ ausgestatteter Existenzen nicht einmal zur Kenntnis nimmt – geschweige denn, dafür Partei ergreift!?  

Die Aussage, dass „Tiermord qualitativ gleich Menschenmord“ ist, kann eine Messlatte für Andersdenkende sein, die zumindest zum Sprungversuch einlädt.  Die Landung nach dem ‚Überspringen’ würde in einer dann gewaltfreieren Gesellschaft den Irrsinn der Ignoranz in diesem Zusammenhang hinter sich wissen und die Tiermörder ‚wegdenken’. 

©Joachim Rohlfing

11. Antwort auf Leserbrief zur Jagd auf Kormorane…


L E S E R B R I E F

Betr.: Leserbriefe zur Jagd auf Kormorane im MT v. 03.01.2007

Die hervorgebrachten Argumentationen in diesem Leserbrief sind schlichtweg falsch und sollten deshalb auch nicht im Raume stehen bleiben. Den Vorwurf der „versuchten Meinungsbeeinflussung im eigenen Sinne“ und sein nicht mehr aktuelles Fazit trage ich dem Schreiber aus dem Kontext heraus nicht nach.

Neuere Feldstudien von Ökologen ergaben, dass die Tiere über einen inneren Mechanismus zur Regulierung des Populationswachstums verfügen. Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt.

Die Vorstellung, dass bei einer pflanzlichen Ernährung die Menschen den Pflanzen fressenden Tieren die Nahrung weg fressen, ist mitsamt der auf ihn (den Menschen ) abzielenden Formulierung vorsichtig gesagt Unsinn. Das Szenario der Ausrottung des Menschen zum Wohle der Tiere entlarvt eine merkwürdige Denkstruktur. Gruselig wird es beim Lesen der Zeile „.. ohne den Einfluss des Menschen auf die Pflanzen.“  Frei übersetzt : das geht nur mit genmanipulierten Pflanzen? 

Weltweit wird die Hälfte der Getreideernte an Vieh verfüttert, um dessen Fleisch zu essen.

Ebenso werden weltweit zwei Drittel der Ölsamen und ein Drittel der Milchproduktion an Vieh verfüttert.

Für ein Pfund Rindfleisch muss man 16 Pfund Getreide verfüttern.

Die entsprechende Differenz von 15 Pfund setzt das Tier in Energie um, die dann zum größten Teil an Mist und Gülle verloren geht. Dies kann ohne Übertreibung als die effektivste Form von Nahrungsmittelvernichtung bezeichnet werden. Also steckt in einem einzigen Steak von 225 g soviel Pflanzenenergie, die ca.  40 Menschen einen Tag vor dem Hungertod bewahren könnte. Würde die Nahrung direkt verwertet (durch pflanzliche Ernährung) erhielten wir aus der gleichen Landfläche ein entsprechend Mehrfaches an Nahrung ! 

Beeindruckend ist ebenso, dass für einen einzigen Hamburger vier bis fünf Quadratmeter Regenwald zu Weide- oder Ackerland umfunktioniert werden, das in 2 bis 5 Jahren zur Wüste wird. Die Beiträge der Rinderhaltung zum Treibhauseffekt entsprechen denen des gesamten Autoverkehrs, Waldrodungen für Futtermittel einbezogen 

Die Tiere der Reichen fressen die Nahrung der Armen. 

Und die Tierethik? Als Nicht-Katholik stelle ich mit Erstaunen fest, das sich Benedikt XVI als erster Papst gegen die Intensivtierhaltung ausspricht. Zitat: „Auch die Tiere sind Geschöpfe Gottes“. In einer neuen Anzeige in seinem Heimatort fordert er die Katholiken weltweit auf, „ die grausame Intensivtierhaltung nicht länger zu unterstützen und sich für eine gesunde und tierfreundliche vegetarische Ernährung zu entscheiden.“ 

Eine nachvollziehbar schlüssige Argumentation für Tiermord, Jagd, Selektion, Vivisektion (Tierversuche), Massentierhaltung usw., ist eine Illusion menschlicher Selbstgefälligkeit. Die Tiere sind kein legitimes Fabrikat zu unserem Gebrauch. 

©Joachim Rohlfing

(Die Quellen sind nicht mehr benennbar, waren zu der Zeit aber seriös)

10. „Mit Pulver und Blei ins Vogelschutzgebiet“…


L E S E R B R I E F

Artikel „Mit Pulver und Blei ins Vogelschutzgebiet“ im MT am 06.12.2006

Der Beirat bei der Unteren Landschaftsbehörde hat in bezeichnend demokratischer Weise und mit ‚äußerst knapper’ Entscheidung wieder den Leuten fürs Grobe die Legitimation zu kontrollierten, vorsätzlichen Tiermorden an den ‚Unterwasser-Terroristen’, genannt Kormorane, auf ihre Flinten gelegt. Da zuckt nur noch das Tier aber keine Wimper …

Die Einschätzung der Biologischen Station unterlag wohl den Interessen der Sportangler und der Fischereiwirtschaft. 

Wenn Vögel sich erdreisten, ihrem Nahrungstrieb folgend den Sportfischern z.B. das Terrain ‚streitig’ zu machen, dann hängt ihr Leben am Fadenkreuz der Zielfernrohre, denn sie sind ja mit Kalkül ausgestattete ‚Unterwasser-Terroristen’, und der Kampf gegen solche Elemente kann ja schließlich keiner Fehlinterpretation unterliegen – oder ?

Der Vogel, der einen Fisch verschlingt, begrenzt die Gewinnmaximierung in Euro und Tonne in einer Weise, die dann alarmierend den sortierenden Zugriff des Menschen erfordert? In persona eines Jägers oder Anglers, der beschlusskräftig im Interesse der Allgemeinheit berserkern darf? Die ethische Seite der Umsetzung solcher Beschlüsse ist dabei – wie immer – völlig uninteressant. 

Was treibt denn ein Angler, nachdem er einen Fisch unter Missachtung dessen Schmerzfähigkeit auf einen spitzen Widerhaken beißen ließ und an Land gezogen hat? Er hat doch die Wahl, ihn totzuschlagen oder ersticken zu lassen und die Leichenteile desselben zur Nahrung aufzubereiten oder sportlich ihn blutend ins Wasser zurück zu werfen. Was widerfährt den Myriaden von Fischen, die in Netzen an Bord gezogen und damit ihrem Atmungselement entzogen werden?  Fischer schauen der Entseelung in Erwartung eines Profites oder ‚leckeren’ Filets ohne irgendein Mitgefühl zu.  Sie sind die Jäger der Meere, der Seen und Flüsse. Diese Einstellung entspringt dem größten Irrtum des Menschen im Umgang mit der Natur und – wenn man so will –  der Schöpfung an sich. Sie ist nicht mehr zeitgemäß. Wir sind keine Selbstversorger mehr, die mit irgendwelchen Waffen und Hilfsmitteln in der Natur ums blanke Überleben kämpfen. Zeitgemäß ist die Erkenntnis, dass Tiermord dem Menschenmord gleichzusetzen ist . Auf diesem Planeten gibt es genug Vegetabilien, um nachweislich ALLE Menschen qualitativ höchstwertig ohne Umwege über die tierische Nahrungskette zu ernähren. Wenn Entscheidungsträger vermehrt in diese Richtung denken, dann eröffnen sich gesellschaftsprägend friedlichere Perspektiven, die die folgenden Generationen dankend umsetzen werden. 

Da stellt sich manchem garantiert noch die Frage, was das mit der Aussage des Artikels zu tun hat? 

©Joachim Rohlfing

9. „Kormorane geraten immer mehr ins Fadenkreuz“…


L E S E R B R I E F

Artikel „Kormorane geraten immer mehr ins Fadenkreuz“, MT v. 03.05.2008

Es ist an Deutlichkeit kaum zu überbieten, was eine penetrant hartnäckige Lobbyarbeit erreicht. Menschen, die es als Sport ansehen, Fische auf spitze Widerhaken beißen zu lassen, aus ihrem Element zu ziehen, zu entseelen usw., können sich immer wieder darauf verlassen, ihre Egomanie auf Kosten schwächeren Lebens unter dem entlarvend geschlossenen Mantel des regulativen Naturschutzes zu verbergen. Die Berufsfischerei fürchtet um Euro und Tonne. Vergrämungsaktionen mit Lärm und Lichtkanonen, die die brütenden Tiere stundenlang von ihren Nestern fern halten, um die Gelege kalt werden zu lassen und – wenn das alles nicht hilft – natürlich Abschüsse durch Jäger. Also neidisches Eigeninteresse vor Leben – oder das bissige Gedränge vor dem Fressnapf ?  Wie armselig und kleingeistig intolerant ist es, den Kormoran als Feind zu betrachten. Der Profitzwang der Fischerei und der Spaßfaktor der Angler haben zumindest in Naturschutzgebieten absolut nichts zu suchen.  

Die ethische Sicht kommt gänzlich zu kurz. Warum müssen sich Tierschützer als Spinner, Gefühlsduseler usw. bezeichnen lassen, wenn sie anprangern, dass Kormorane in beschriebener Weise von ihren Nestern vertrieben werden, solange noch kein Jungtier geschlüpft ist. Ist aber das eingetreten, setzt die Hemmschwelle ein und schlagartig greift dann das Tierschutzgesetz. Im ungeschlüpften Zustand kein schützenswertes Leben – im geschlüpften, sichtbaren Zustand niedlich und der Hege bedürfend, bis das Tier erwachsen ist, um dann wieder als Schädling vergrämt oder nach Görings Jagdgersetz vorsätzlich ermordet zu werden. Diese Pseudologik ist keinem mitdenkenden Zeitgenossen vermittelbar. Die Stimmen gegen diesen Irrsinn müssen lauter werden – noch lauter …

©Joachim Rohlfing

8. „Angeordneter Tiermord“…


„Angeordneter Tiermord“ im MT vom 29.06.06

Betr.: Morddrohungen nach (Bär) Brunos Tod, Bericht im MT vom 27. Juni 

Was ist passiert? Ein Bär verirrt sich nach Deutschland, reißt Schafe und Hühner und verbreitet Angst und Schrecken. Für ihn, den Bären, ist das seine Existenz, sofern er – auf Distanz zum Menschen – wild leben darf. Es besteht sicherlich kein Zweifel, dass er sich in der direkten Konfrontation mit Menschen seiner Natur entsprechend eben auch genauso verhalten würde – trotz seiner natürlichen Scheu vor der Spezies Mensch dem Selbsterhaltungstrieb folgend. Wo und was war die Lösung im Sinne der Bevölkerung? Alle ausgeschöpften Möglichkeiten von und mit Experten und Spezialisten scheiterten angeblich. Wirklich? 

Das blamable ‚Bär-und- Mensch-Spiel‘ schien verloren zu gehen. Der Bär, ein frei laufendes Raubtier, war immer noch los und führte alle an der Nase herum. Also – macht man es wie im Märchen: Der ‚Meuchler‘ muss her! Der macht sowas mit seiner Knarre und ohne mit der Wimper zu zucken. Zum Wohle der Allgemeinheit, was sonst? Solch schwammige Argumentation reicht einschlägig bekannt aus, um eine ‚Meuchlerseele‘ zu euphorisieren. Da nach meiner Einschätzung Tiermord allgemein dem Menschenmord gleichzusetzen ist, handelt es sich auch bei dem ‚Entseelen‘ dieses Tieres um vorsätzlichen, von Amts wegen angeordneten Mord als ‚Lösung‘ zur Demonstration entsprechender Handlungsfähigkeit. Nun kann es auf diesem Planeten ‚wesenhaft‘ kaum noch einen denkfähigen Menschen geben, der an der ‚hochintelligenten‘ Handlungsweise von Volksvertretern zweifelt.

©Joachim Rohlfing

7. „Jagdgesetz ersatzlos streichen“


L E S E R B R I E F

©Joachim Rohlfing

6. „Jäger : Der Wolf im Schafspelz“…


L E S E R B R I E F v .10.09.2008

>  Jäger : Der Wolf im Schafspelz   <

Wenn Jäger  Äpfel pflücken, ist das nichts Besonderes. Wenn Jäger aber Äpfel pflücken, um für ihr ‚Anliegen’ zu werben,  dann schon. Eine nette, öffentlichkeitswirksame Geste, die  ihn und seine Zunft so darstellt, wie er/sie es gerne hätte – als Natur- und Tierfreund, Heger und Pfleger, der notwendig und nicht weg zu denken ist. 

Doch merke: Der Jäger hat ein klares Kalkül. Sein wahres Anliegen ist ein anderes: Er sitzt gerne auf Hochsitzen oder in sonstwelchen Hinterhalten und lauert gespannt  auf sein Opfer, um es dann kaltblütig und mit Vorsatz zu erlegen. 

In seinem Werben ist keine Rede davon, dass eine Tür zu den niedersten Instinkten im Menschen aufgetan wird, die in ihre seelischen Abgründe führen wird, wenn ‚mensch’  ihnen auf den Leim geht und einer von ihnen wird. Der Wolf im Schafspelz?

Der freundliche Apfelpflücker ein hinterhältiger Tiermörder ?

Einer, der sich daran ergötzt, wenn ein getroffener Hase sich in der Luft überschlägt und dann zuckend am Boden verreckt, legt extremen Wert auf verschleiernde Fassaden, die sein Tun als ‚notwendiges Übel’ verharmlosen  – was es aber nicht ist. Sein Handwerk ist eiskalter, versätzlicher Tiermord.  Immer noch gesetzlich legitimiert durch Hermann Görings Jagdgesetz.

Welcher auch nur halbwegs  ethisch sensibilisierte Mensch ist freiwillig bereit,   den vorsätzlichen Mord an beseelten Lebewesen akzeptierend, sich von solchen Seelenfängern in die Abgründe seiner Seele führen zu lassen, die für ihn längst als überwunden galten? Der Jäger ist stolz bereit, sie wieder weit zu öffnen, ohne sich offensichtlich der Tatsache bewusst  zu sein, wieder mit einem Bein im Neandertal  zu stehen.

Alles Unsinn? Es war doch eine so nette Geste dieser friedlichen  Äpfelpflücker … denen jedes  ihrer Mordopfer für die selbstlose ‚Hege und Pflege’ nachhaltig dankbar  sein dürfte …

©Joachim Rohlfing

5. „Jäger proben den waidgerechten Schuss“


L E S E R B R I E F

Artikel „Jäger proben den waidgerechten Schuss“  im MT v. 25.05.2007

Nach der Schießvorschrift des DJV ist der Jäger dem Wild moralisch verpflichtet, an regelmäßigen Schießübungen teil zu nehmen, um die ‚Entseelungsknarre‘ tierschutzgerecht handwerklich perfekt zu gebrauchen.

Hallo? Das ist kein Bericht aus der Spaßgesellschaft – oder vielleicht doch?

Oder ein historisch belegter Zeitgeist aus den finsteren Kapiteln der Menschheitsgeschichte – gelesen im 21. Jahrhundert? Das ist Gegenwart – heute … vor unserer Haustür.

Der Versuch, einen direkten Zusammenhang  zwischen Jäger, Moral, Schießübungen, Tierschutz, Handwerk, Perfektion, Trainingsangebote und gemütlicher Runde herzustellen, kollidiert sofort mit der simplen Vorstellung , dass das Ziel dieser Zeitgenossen ein klar definierbares ist: Töten – und zwar aus niederen Beweggründen und gesetzlich legitimiert. Die Jägerschaft als Streitmacht  der niederen Instinkte.  Eine Art Berserkerkultur mit Sleeperfunktion, jederzeit aktivierbar ohne  Nachfrage. Diese Tatsache mit dem Tierschutz in Verbindung  zu bringen, ist eine Verhöhnung  normal menschlicher Denkfähigkeit – eine Perversion des Denkens und eine permanente Degradierung  des Mitgefühls gegenüber der Tierwelt. 

Nach dem Training des waidgerechten Schusses ab in die Realität: Jäger mit scharf geladenen Waffen in der Natur ihr blutiges, feiges Handwerk treiben zu lassen, muss ein Ende haben. Das ist Krieg in Wald und Feld mit Hinterlist und Meuchelabsicht.

Die ständigen Argumentations- und rechtfertigungsversuche der Jägerschaft sind längst komplett widerlegt. Es ist eine einschlägige Erkenntnis, dass Jäger mehr Schaden anrichten als sie verhindern.

Die Natur reguliert sich selber und braucht den Eingriff des Menschen in seiner ganzen Selbstüberschätzung nicht. 

Um die Fronten nicht gänzlich verhärten und die gegensätzlichen Denkweisen zwischen gewaltfrei denkenden und lebenden Menschen und eben den gegensätzlichen nicht eskalieren zu lassen, sollte der Gesetzgeber seiner Fürsorgepflicht nachkommen und endlich das unsägliche, braune Jagdgesetz von Hermann Göring zum Wohle Aller außer Kraft setzen. 

©Joachim Rohlfing

4. „Sorgsam“…


L E S E R B R I E F (2004)

Dass Jäger die Fähigkeit besitzen, Waldtiere intensiv zu beobachten, ist sicherlich nicht abzustreiten.  Schwieriger wird es da schon mit der „Achtung vor der Kreatur“. Völliges Unverständnis löst die Vorstellung aus, dass sie „mit ihnen fühlen“ …  Töten mit Freizeitcharakter zur Befriedigung der dunkelsten Seelentriebe. Das Ganze angenehm gesellschaftsfähig eingelullt und verpackt und schon wird ein Umweltschützer daraus. So einfach ist das … „Waidgerechtigkeit“ und „sorgsamer Umgang mit der Natur“ ist nicht nur ein Widerspruch in sich, sondern die blanke Verhöhnung aller durch Jäger ermordeten Tiere.

Dass “die Kirche“ seit eh und je ein Problem mit der Auslegung des fünften Gebotes hatte und hat, ist offensichtlich. Ein aufgestelltes Hirschgeweih im Altarbereich einer Kirche erweckt den Wunsch nach der Tempelreinigung des Nazareners. „Die Kirche“ sollte endlich das praktizieren, was ihr Meister vorgelebt hat. Sie tut sich nach wie vor keinen Gefallen damit, das Handeln von Tätern abzusegnen, um ein gesellschaftsfähiges Toleranzbild abzugeben. Das christliche Symbol des Kreuzes mit dem aufgenagelten Korpus ist die Darstellung exzessiver Gewalt gegenüber Unverstandenem.  In welch merkwürdigem Zusammenhang  erscheint einem da die direkte Anwesenheit eines Hirschgeweihes  … 

Eine schaurige Szenerie wie aus dem tiefsten Mittelalter oder einem aktuellen Fantasyfilm mit brennenden Fackeln im Eingangsbereich des Gotteshauses. Einknicken vor der Tradition ? Halb- oder Unwissen ? Oder einfach nur Wegsehen ? Wenn sich eine Gesellschaft weiterentwickeln will, dann sollte sie sich von den einfachsten und dümmsten Bräuchen trennen. 

Wieder einmal alles Unsinn ?  Dann fangen wir doch morgen damit an, die Selbstjustiz der Jägerschaft auf Wald und Flur in der gesamten Gesellschaft salonfähig zu machen, die Judikative abzuschaffen und auch dann zu hoffen, dass keiner etwas merkt und alles gut geht …  Dann wäre die Gesellschaft auf des Jägers Augenhöhe …

Die zeitgemäß sinnvolle Variante des Ganzen wäre, das Jagdgesetz des Naziverbrechers Hermann Göring endlich abzuschaffen und damit dem Jagdirrsinn den Nährboden nachhaltig zu entziehen. 

©Joachim Rohlfing

3. „Zehn Rehe, fünf Wildschweine und zwei Füchse“ …


L E S E R B R I E F

Artikel „Zehn Rehe, fünf Wildschweine und zwei Füchse“ im MT am 25.11.2005
 
Da ist es nun, das Bild von der ‚Strecke’ und der stolzen Jägerschaft.
Der Kreis als ‚Untere Jagdbehörde’ hat seinen Erfüllungsgehilfen für das Waidwerk wieder die Legitimation zum kontrollierten Massenmord im Pseudosinne der Hege und Pflege der Population des Freiwildes erteilt. Denn merke: Nach der Einschätzung von unumstrittenen Intelligenzen, die über diesen Planeten gewandert sind, ist Tiermord gleich Menschenmord und führt gleichsam zur Verrohung der daran beteiligten Menschen, wenn auch scheinbar unterschwellig. Der jämmerliche Anblick einer mit brutaler Gewalt, Heimtücke und Vorsatz zustande gebrachten ‚Strecke’ ist eines der abscheulichsten Armutszeugnisse, das sich Menschen als Krönung der Schöpfung gegenseitig auszustellen bereit sind.
Wenn Wald und Wild in einer Wechselbeziehung stehen, dann sollte klar sein, dass die verschleierte Mordlust der Menschen im eingreifenden Sinne eine real existierende Fehlinterpretation dieses angesprochenen aber eben nicht verstandenen Prinzips darstellt.
Die Natur, Flora und Fauna, braucht die festgelegte Arithmetik der Menschen nicht. Die ist dahingehend ein fataler Irrtum, der in unangebrachter Selbstüberschätzung zu solchen Auswüchsen führt und den Wahnsinn vom ‚Herrendenken’ weiterleben lässt. Es muss ein faktisch abgekochtes Seelenleben sein, das sich in dieses Barbarentum der Gegenwart einbetten lässt und immer und wohl immer wieder einbetten lassen wird.
Wenn die Todesposaunen zu Beginn einer Jagd geblasen werden, geht es um die Todesstrafe für Verbiss an Jungbäumen, umwühlte Gärten, Überpopulation usw. , denn – es sind ja nur Tiere! Das ist der weiterhin existierende ‚Animalholocaust’. Diese „gestiefelten Exekutionskommandos“ und primär deren ‚Leinenloslasser’ sollten Relikte der Vergangenheit sein und sich schnellstens darüber im Klaren wähnen, dass eine Analogie zwischen „wie im Kleinen – so im Großen“ immer noch hergestellt werden kann. Wer mit Vorsatz auf Tiere schießt, das toleriert oder gar anordnet, erledigt seine eigene Aussicht auf die Möglichkeit einer friedfertigen, angemessen gewaltfreien Gesellschaft gleich mit… Diese Perspektive ist nicht nur inakzeptabel, sondern sollte der ‚Gegensätzlichen’ durch eingesehenen Verzicht das Feld räumen. Wenn die Messlatte der Qualität einer Gesellschaft auch an der Frage liegt, wie sie ihre Tiere behandelt – dann ist das Bild einer ‚trophäigen Strecke’ das schaurige Dokument eines die Zukunft ignorierenden Wegsehens.
 
©Joachim Rohlfing

2. „Steigende Strecke einzelner Arten“


L E S E R B R I E F

 Artikel „Steigende Strecke einzelner Arten“ im MT am 03.05.2005

Beim Lesen des genannten Artikels ist mir – wie kann es anders sein – das deutsche Liedgut eingefallen, das vom Jäger singt, der sein Wild daher schießt, gleich wie es ihm gefällt. Der Waidmann als ehrbarer Zunftenträger – so hat er sich schon immer angesellt. Mit Gästen aus Kommunal- und auch Bundespolitik. Die Rede ist vom tierschutzgerechten Erlegen des Wildes, von erforderlichen Schießständen und deren guter Belegung durch Jäger, dem Ausbau der Stände, die sehr wichtig seien, von Streckenergebnissen, Gehörnschau und so weiter.

Worum geht’s ?  Auf den Punkt gebracht um nichts anderes als legalisierten Tiermord im lodengrünen Mantel – aus der Geschichte heraus mit Hege und Pflege der Population des Freiwildes gerechtfertigt und  sogar von ‚Moralinstitutionen’ wie z.B. der katholischen Kirche, abgesegnet ist. Die Individualdominanz von Menschen über Tiere als bedingungslos verfügbare Untertanen, als Dinge, die rechtskräftig ‚zur Strecke’ gebracht werden dürfen, ja in den Augen der Menschen, die das tun, aus genannter Argumentation heraus sogar müssen. Rechtfertigungen für so ein Verhalten zeugen schon von einem recht abgekochten Seelenleben. Ohne mit der Wimper zu zucken und dann mit stolzgeschwellter Brust hinter oder neben in Reihe(n) gelegten, vorsätzlich und ‚tierschutzgerecht’ getöteten Tierkörpern ( Strecke ) nach getanem Waidwerk zu posieren, ist nach meinem ethischen Empfinden eine eiskalte Ignoranz des Schöpfers der Tier- und auch der Menschenwelt. (Das wäre ein realistisches Foto gewesen.) Wen wundert es da, dass Tiermörder sich auf moralisch sicherer Seite wähnen, wenn menschliche Autoritäten und Instanzen wie z.B. Papst Johannes Paul II. sogar die Vivisektion (Tierversuche) ‚humankonform’ interpretieren.

Genau da liegt der Grund für den alten Grabenkampf zwischen vertretbarem Tierschutz im wörtlichen und lebensbejahenden Sinne und dessen zurechtgekneteter Auslegung der Befürworter des Rechts auf das Töten unbeseelter Dinge. Und damit sind Tiere gemeint. Da Töten auch Entseelen bedeutet bzw. zur Folge hat, sind Tiere also Lebewesen und keine Dinge. Solange dieses ‚Berserkertum’ der Tierwelt gegenüber  weitergeht, wird diesem Planeten eine Befriedung mit eiskaltem Kalkül vorenthalten. Denn wo bewusst getötet wird, da folgt seelische Verrohung, deren enthemmende Auswüchse sich im Verhalten der Menschen untereinander bereits auf der ersten Zeitungsseite wieder finden. Da schließen sich die Kreise, und da muss neu angesetzt werden, wenn die Dominanz und in dessen Schlepptau die Ignoranz schwächeren Existenzen gegenüber, völlig egal ob Tier oder Mensch, verschwinden oder zumindest abnehmen soll. Offensichtlich wird das nur einigermaßen funktionieren, wenn die richterliche Gewalt eines guten Tages ein Urteil ‚verbellt’, das den Tiermord in der Kategorie Menschenmord ansiedelt. Dann finden solche Hauptversammlungen folgerichtig mit friedlicheren Themen und ohne ‚Schmauchspuren’ statt.

©Joachim Rohlfing

1. „ Braten ohne Gewissensbisse “…


L E S E R B R I E F

Betr.: Leserbrief zum Artikel „ Braten ohne Gewissensbisse “ ( MT vom  01.12.2004 )

Beim Lesen des im Betreff genannten Leserbriefes lief es mir eiskalt den ‚Menschenrücken‘ herunter. Der Verfasser spricht von einer `Treibjagd´ , als sei das eine der natürlichsten Selbstverständlichkeiten. Die Treibjagd ist eine Jagd, bei der das Wild in Richtung auf die Jäger getrieben wird. Stimmt der Abstand, darf zur ‚Strecke‘ gebracht werden. Das ist praktische Waidmannsethik. Brutaler und eiskalter geht es wohl kaum.

Bei dem treibgejagten Wild handelt es sich nicht um Scheiben oder sonstige Abbildungen, sondern um in Panik um ihr Leben laufende Tiere, denen ihr ‚Erschießungskommando‘ bereits auflauert! Darin sehe ich die Parallele zur Aussage des Gemäldes „Die Erschießung der Aufständischen“ von Francisco de Goya.

Der Verfasser schreibt, dass es letztlich keine Rolle spielt, ‚ob ein Tier von einem Metzger geschlachtet oder von einem Jäger erlegt wurde‘. Wie muss man drauf sein, um die Lebensberechtigung von beseelten, fühlenden Lebewesen derart zu ignorieren? 

Wenn die Würde des Menschen unantastbar ist, dann ist die Würde des Tieres … unfassbar …!

Tausende von Tonnen Wildbret ‚müssen‘ importiert werden, um den hohen Weihnachtsbedarf zu decken. Dann leistet die Jägerschaft also einen Beitrag zur Verringerung der Importkosten? Das Blut und die Kadaver einer „Strecke“ als gemeinnützige Notwendigkeit..? 

Der ’schmackhafte Rehrücken‘ als Weihnachtsbraten  –  waidmännischer Tierschutz, den Jäger auch Bestandsschutz nennen. Die pflegerische Reduktion zahlenmäßig zu hoch gewordener Wildpopulationen als Rechtfertigung für Treibjagden, Einzelabschüsse usw..

Ein wirklich konsequenter, vertretbarer Standpunkt des Tierschutzes ist wohl dann erst zu gewinnen, wenn die Menschheit (incl. Jäger) sich dazu entschließen wird, das Töten und Essen der Tiere aufzugeben. Die Tiere sind kein Rohstoff, keine Lebensmittel für uns Menschen. Ich sehe in den Tieren unsere älteren Schwestern und Brüder. Der Schöpfer hatte sie (gem.Bibel) schon vor den Menschen kreiert und nicht als Nahrung für diesen vorgesehen (Genesis 1:29). Warum wird diese klare Ansage ignoriert ?  Ich sehe meine Denkweise in der Aussage Leonardo da Vincis bestätigt, der bereits im 15. Jahrhundert eine Zeit voraussagte, in der die Tiermörder mit gleichen Augen betrachtet werden wie jetzt die Menschenmörder. 

Solange es Treibjagden, auf Distanz zum Konsumenten gehaltene Schlachthäuser und dergleichen gibt, werden wie ich oder ähnlich denkende Menschen noch etwas warten müssen. ( Und es werden immer mehr …!)

©Joachim Rohlfing

Kategorie ‚Jagd’…


akt.: Umentschieden = Die unten angedeuteten Leserbriefe packe ich in die Kategorie ‚Jagd‘. Es sind Leserbriefe zum Thema ‚Jagd‘, die eine eigene Kategorie ‚verdienen‘.

Die Links in dieser Kategorie (Leserbriefe) funktionieren nicht – warum auch immer. Da war ich wohl nicht gut und genau genug. Somit habe ich beschlossen, diese nach und nach neu zu posten. Das ist ein ziemlicher (Sortier-) Aufwand und wird nicht von heute auf morgen gelingen. Ehrlich gesagt, habe ich den Aufwand bislang gescheut. (In dieser Coronazeit eine für mich sinnvolle Beschäftigung). Um -bei Interesse- den Fortgang zu verfolgen, bietet sich der Button ‚Folgen‘ auf der Startseite mit Angabe der email-Adresse an und schwupp… schon hat ‚man‘ den aktuellen Zugang zu dem, was ich -wie gesagt- nach und nach poste. Das ist kein ‚fishing-for-likes-oder-Besucherzahlen‘, sondern ein Update zur Benutzerfreundlichkeit. Logischerweise alles freiwillig ohne sich genötigt zu fühlen… ! Ob ich die einzelnen Texte auch ins Englische übertrage, lasse ich noch offen. Verbesserungsvorschläge dazu oder Kritik jeder Art sind/ist immer gerne gesehen. Der Inhalt der Kategorie wird gelöscht und entsprechend neu gefüllt.

Es sind in erster Linie Leserbriefe (20) zum Thema ‚Jagd‘. Diesen Aufwand halse ich mir auf, weil ein jeder dieser Leserbriefe eine erstaunliche, überregionale Resonanz fand und weil mich dieses Thema immer noch massiv beschäftigt. Es ist schier endlos…

Unverantwortlich… Irresponsible…


(English below)

Deutsch

Allein bei den heutigen Covid-19- Zahlen in den USA (ca.140.000 Infizierte) wird die Absurdität der inhaltlichen Beschäftigung des aktuellen Präsidenten mit der Verbreitung seiner Verschwörungstheorie des Wahlbetruges nicht nur mehr als deutlich, sondern verdient eine deutlichere Bezeichnung: Kriminell.

Wie immer, steht er für sich an erster Stelle und nicht das Allgemeinwohl. Er geht quasi über Leichen. Ca. eine Viertelmillion Corona-Tote … Den Mann weiter bis zum 20. Januar 2021 sein Unwesen treiben zu lassen, ist gelinde gesagt unverantwortlich. Er handelt eindeutig gegen den geleisteten Eid. Er muss aus seinem Amt als Präsident der USA entfernt werden = und zwar sofort!

Gerade jetzt müssen ohne Verzögerung Maßnahmen eingeleitet werden, die die Unkontrollierbarkeit bremsen. Trump wird seiner Aufgabe nicht im Ansatz gerecht … oder anders und deutlicher gesagt: Es ist ihm offensichtlich shit-egal. In Anbetracht der Situation auch noch eine geordnete Amtsübergabe an Biden zu verweigern, kann meiner Forderung kaum mehr Ausdruck verleihen.

Die Situation ist des Landes unwürdig. Die Corona-Dramatik steigt und der grollende Präsident spielt Golf. Das ist keinem denkenden Menschen vermittelbar. Dass das alles verfassungsmäßig komplizierter ist, als hier dargestellt, ist völlig klar. Nur – abzuwarten, bis dieser Trump seine Verzögerungstaktik auf Kosten der Bevölkerung ausgelebt hat, ist -aus meiner Sicht- unterlassene Hilfeleistung. Es ist unverantwortlich…

Das ist die Meinung eines -unbedeutenden- deutschen Bloggers….

English

The absurdity of the current president’s preoccupation with the dissemination of his conspiracy theory of electoral fraud is not only more than clear from the current Covid-19 figures in the USA alone (approx. 140,000 infected persons), but deserves a clearer description: criminal.

As always, he puts himself first and not the common good. He practically walks over dead bodies. About a quarter of a million corona deaths … To let the man continue to be a nuisance until January 20, 2021, is irresponsible to say the least. He is clearly acting against the oath he has taken. He must be removed from his office as President of the USA = and immediately!

Right now, measures must be taken without delay to curb the uncontrollability. Trump does not even begin to do justice to his task … or to put it another way and more clearly: He obviously doesn’t give a damn. In view of the situation, refusing an orderly handover of office to Biden can hardly express my demand.

The situation is unworthy of the country. The corona drama is rising and the rumbling president is playing golf. No thinking person can convey this to anyone. That all this is constitutionally more complicated than it is presented here is absolutely clear. But waiting until this Trump has played out its delaying tactics at the expense of the population is – in my view – a failure to provide assistance. It is irresponsible…

This is the opinion of an -insignificant- German blogger….

amtsunfähig… unfit for office…


(English below)

Deutsch

… war er (Trump) von Beginn seiner Präsidentschaft an. Ein laienhaft unsachliches Postulat? Mitnichten. So ein Mensch mit offensichtlichen, psychischen Störungen zum mächtigsten Mann dieses Planeten zu wählen, war und ist immer noch ein Tanz auf der Rasierklinge. Seine Niederlage will er nicht eingestehen. Er brütet aus, wie er sein drohendes Schicksal durch ihm anhängende, juristische Verfahren nach seiner Präsidentschaft (Immunität) zu seinen Gunsten drehen kann. Nun fassen sich zunehmend sogenannte ‚Getreue‘ an den Kopf und fordern Beweise für seine skurrilen Behauptungen. Z.B., dass Verstorbene ihre Stimmen abgaben. Selbst wenn es durch Pannen oder gar Schlamperei einige hundert (oder tausend) solcher Fälle gegeben haben mag, ändert das nichts am Gesamtergebnis. Die Infragestellung des Wahlsystems scheint für Trump wichtig zu sein, um doch irgendwie, wenn auch minimal, recht zu bekommen. Das zornige Kind im Manne…

Das ist alles nicht nur schwer verständlich oder nachvollziehbar, nein, das ist die Bestätigung des o.g. Postulates. Die aktuelle Situation zeigt sehr deutlich, dass es zumindest eine Überlegung wert ist, diesen Mann für amtsunfähig zu erklären – und zwar sofort! Er ist immer noch der Mann, der ‚commander in chief‘ über eine der schlagkräftigsten Armeen und Nukleararsenale der Erde. Er ist nicht nur amtsunfähig, sondern rational nicht (mehr) zurechnungsfähig. Dem Typen traue ich alles zu…

Bevor er aus Trotz nicht mehr weitere, unumkehrbare Schäden anrichten kann, muss ihm das Zepter der Macht aus der Hand genommen werden. Sein angerichteter Scherbenhaufen ist groß genug und so Manches so oder so nicht oder schwer umkehrbar. Das nennt man ‚fristlose Kündigung‘.

The White House. Offizielles Foto.

English

… he (Trump) was from the beginning of his presidency. An amateurishly unobjective postulate? Not at all. To elect such a person with obvious mental disorders as the most powerful man on this planet was and still is a dance on the razor blade. He does not want to admit his defeat. He hatches how he can turn his threatening fate in his favor through legal proceedings pending against him after his presidency (immunity). Now so-called ‚faithful‘ are increasingly taking to their heads and demanding evidence for his bizarre claims. For example, that the deceased cast their votes. Even though there may have been a few hundred (or even a thousand) such cases due to mishaps or even sloppiness, this does not change the overall result. Questioning the electoral system seems to be important for Trump to somehow, albeit minimally, get it right. The angry child in man…

All this is not only difficult to understand or comprehend, no, it is the confirmation of the above postulate. The current situation shows very clearly that it is at least worth considering declaring this man incapacitated – and immediately! He is still the man, the commander in chief of one of the most powerful armies and nuclear arsenals on earth. He is not only incapacitated, he is not (no longer) rationally sane. I trust this guy with everything…

Before he can no longer cause further, irreversible damage out of defiance, the scepter of power must be taken from his hand. The heap of broken glass he has caused is large enough, and many a thing or other is not or hardly reversible. This is called ‚termination without notice‘.

Trumped out…for now? ausgeTrumpt..vorerst?


(Deutsch weiter unten)

English

The electoral battle has been fought by a majority. In numbers. 70 million Americans who voted for him are disappointed-or feel betrayed, as their president claims without evidence… or both (‚bidens‘). An autocrat lashes out because he thinks he is the American messiah, and voting him out is not right for anyone. So ‚trumphemy‘. His son speaks of ‚total war‘ etc..

The horror is not over yet. A narcissist does not accept defeat. He fights it, if necessary, with all means. Matches and petrol cans – that’s what he knows about. After his defeat, he proves to every voter that they did not and do not come first, but he, the self-proclaimed superman. The absolute summit would be if Trump were to seek the presidency again in four years. Still a long way off… Many a fan might be proven wrong in the following four years – at least as far as decency, respect, sense of responsibility etc. are concerned.

But… from my numerous postings here, it is not surprising that at this point I say very clearly: ‚It is done. A big load falls off this planet – at least for now !‘. This cannot be rated high enough.

Congratulations to the United States of America

Congratulations, Mr. ‚President elect‘ Biden

Deutsch

Die Wahlschlacht ist mehrheitlich geschlagen. In Zahlen. 70 Millionen Amerikaner, die ihn gewählt haben, sind enttäuscht-oder fühlen sich betrogen, wie ihr Präsident es ohne Beweise behauptet… oder beides (‚Bidens‘). Ein Autokrat schlägt um sich, weil er sich für den amerikanischen Messias hält, den abzuwählen, keinem zusteht. Also ‚Trumphemie‘. Sein Sohn spricht vom ‚totalen Krieg‘ usw..

Der Horror ist noch nicht vorbei. Ein Narzisst akzeptiert keine Niederlage. Er geht dagegen an, wenn nötig, mit allen Mitteln. Streichholz und Benzinkanister – darin kennt er sich aus. Jeder Wählerin / jedem Wähler beweist er nach seiner Niederlage, dass nicht sie an erster Stelle standen und stehen, sondern er, der selbsternannte Übermensch. Der absolute Gipfel wäre, wenn Trump in vier Jahren wieder die Präsidentschaft anstreben würde. Noch lange hin… So mancher Fan dürfte in den folgenden vier Jahren eines Besseren belehrt werden – zumindest was Anstand, Achtung, Verantwortungsbewusstsein usw. angeht.

Doch… aus meinen zahlreichen Postings hier ist es nicht verwunderlich, wenn ich zu diesem Zeitpunkt sehr deutlich sage: ‚Es ist geschafft. Eine große Last fällt von diesem Planeten -zumindest erstmal- ab !‘ Das kann nicht hoch genug gewertet werden.

Congratulations to the United States of America

Congratulations, Mr. ‚President elect‘ Biden

Trumps Kurs stimmt… Trump’s course is right…


(English below)

Deutsch

Zwischenruf: Zur Zeit dieses (unsachlichen, satirischen) Postings ist noch alles offen. Der Commander-in-chief hat seinen Kurs fest im Griff. Mit dem ungewohnten Rücken zur Wand zeigt er seine demokratischen Stärken: Stimmenauszählungen gerichtlich stoppen lassen, Wahlbetrugsvorwürfe, gewohnt persönliche Angriffe auf alles, was nicht nach seiner und um seine Mütze tanzt, seine unfassbare Wut und endlos so weiter. Seine außerordentlich intelligenten, ja, wie er sagt, genialen Verhaltens-und Redeweisen, seine über jede Wissenschaft stehende, angeborene Genialität, sein pleonastischer Euphemismus wird zur Schubumkehr – ‚believe me or not‘. Den festen Blick auf die Vorwürfe, die nach seiner Amtszeit nicht nur juristische Stolpersteine sind, sondern handfeste Anklagen werden. Wie sagte er seinerzeit vor laufenden Kameras zu Hillary Clinton sinngemäß: ‚…than you’re in jail.‘ Blätter drehen sich im Wind. Der Wind spielt mit ihnen. Der ‚wind of change‘.

Die Frage bleibt: Wie konnte es möglich sein, dass ein solcher Mensch mit derart deutlichen, geistigen Defiziten der mächtigste Mann dieses Planeten und der wohl ältesten Demokratie werden konnte? Im Land der Freien und der Heimat der Mutigen. Enttarnt und trotzdem dominant. Ja, es hat psycho- und soziologische Gründe… alles erklärbar. Wird die Niedertracht seiner Amtszeit eine nachhaltige Lehre sein oder bleiben seine gesetzten Widerhaken eine suggerierte Zwangsvertrautheit? Wer weiß…? Es ist (noch) alles offen…

English

Interjection: At the time of this (unobjective, satirical) posting everything is still open. The commander-in-chief has his course firmly under control. With his unaccustomed back to the wall he shows his democratic strengths: having vote counting stopped by the courts, accusations of electoral fraud, accustomed personal attacks on everything that does not dance to and around his cap, his unbelievable rage and endlessly so on. His extraordinarily intelligent, even, as he says, ingenious ways of behavior and speech, his innate genius that stands above any science, his pleonastic euphemism becomes a thrust reversal – ‚believe me or not‘. A firm look at the accusations, which after his term of office are not only legal stumbling blocks, but become solid accusations. As he said to Hillary Clinton in front of the cameras: ‚…than you’re in jail‘. Leaves turn in the wind. The wind plays with them. The ‚wind of change‘.

The question remains: How could it be possible that such a person with such clear mental deficiencies could become the most powerful man on this planet and the oldest democracy? In the land of the free and the home of the brave. Unmasked and yet dominant. Yes, it has psycho- and sociological reasons… all explainable. Will the infamy of his tenure be a lasting lesson or will his set barbs remain a suggested forced familiarity? Who knows…? Everything is (still) open…

fliegender Lotus… flying lotus…


Vorgeführt nicht von mir, sondern von meinem Sohn (halb so alt…). Allerdings beherrsche ich das ebenfalls immer noch… 😉

Presented not by me, but by my son (half as old…). However, I still know how to do this as well… 😉

Seine ‚zweitbeste‘ Erkenntnis… His ’second best‘ knowledge…


(English below)

Deutsch

Seine beste Erkenntnis in dem Kontext wäre: ‚Amerika will mich abgewählt sehen…!‘

Biden: „Wir sind fertig mit dem Chaos, den Tweets, der Wut, dem Hass, dem Versagen, der Weigerung, jegliche Verantwortung zu übernehmen.“

Biden: „Um Gottes willen, bitte wählt!“„Es ist Zeit aufzustehen, uns unsere Demokratie zurückzuholen.“

Trump: „Der 3. November wird kommen und gehen und wir werden es nicht wissen. Und ihr werdet chaotisches Durcheinander in unserem Land haben.“ „Sehr schlimme Dinge“ und etwas „Gefährliches“ könnten bei der Stimmenauszählung passieren. Diese Behauptungen erläuterte er -wie immer- nicht! Er redet, als hätte er das ‚Trumporakel‘ befragt… Oder sind das Signale an seine ‚Sleeper‘?

Es ist ungewöhnlich, dass ein Präsident in der Wahlnacht im Weißen Haus ist. Sehen wir nach seiner möglichen Wiederwahl die ‚Unvereinigten Staaten‘? Das wäre die Manifestierung der -wie Udo Lindenberg sie in der ‚Gallaxo Gang‘ beschrieb-> ‚US-Gangsterdemokratie‘.

US-Amerikaner – geht wählen…

English

His best insight in this context would be: ‚America wants me voted out…!

Biden: „We are done with the chaos, the tweets, the anger, the hate, the failure, the refusal to take any responsibility.

Biden: „For God’s sake, please choose!“„It’s time to stand up, take back our democracy.“

Trump: „November 3rd will come and go and we will not know. And you will have chaos in our country.“ „Very bad things“ and something „dangerous“ could happen during the vote count. He – as always – did not explain these claims! He talks as if he had asked the ‚Trumporakel‘… Or are these signals to his ’sleepers‘?

It is unusual for a president to be in the White House on election night. Will we see the ‚Un-United States‚ after his possible re-election? That would be the manifestation of what Udo Lindenberg described in the ‚Gallaxo Gang‘ as ‚US gangster democracy‘.

US-Americans – go to vote…