‚Unsinn Hölle‘, Teil 4 … ‚Nonsense hell‘, part 4 …


(English below as always)

Deutsch

Bei all dieser Erkenntnis:

Warum beanspruchen die konkurrierenden Ausrichtungen der Interpretation von menschlicher Lebensgestaltung und -Ausführung die Richtigkeit ihrer Sichtweisen bis hin zur Dogmatisierung? Dazwischen liegt die Mühe, die geistige Arbeit, die über den Alltag und dessen Probleme hinaus geht und Zeit beansprucht. Das inhaltlich und zeitlich zu umgehen, nehmen Menschen gerne in Anspruch, indem sie solche Denkarbeit an Institutionen weiterreichen, die eine gesellschaftlich zugeteilte Kompetenz vorweisen können. Denn das ist ihre Zeit (die der Menschen), die nicht der Gewinnmaximierung dient und als Zeitverschwendung angesehen wird. Dafür kann man sich schließlich nichts kaufen.

Hirngespinste, die sowieso nicht erreichbar zu sein scheinen und aus der Sicht auch nicht sind. Und genau da ist eine markante Grauzone der menschlichen Schwächen und genau da wird sie bedient und schamlos ausgenutzt. –

Wie eben betrachtet, ist es überhaupt kein Problem, sich ohne Dogmen den Tiefen der Gedanken über die menschliche Existenz zu nähern und darin einen Eigenanteil zu finden.

Jedes Individuum hat das Recht, in geistiger und körperlicher Freiheit seine Vorstellungen zu entwickeln und auszubauen. Und auch natürlich das Recht, sich gegen Angst machende Phantastereien Anderer zu wappnen. Ein altes Verb, doch nach wie vor sehr treffsicher.

Immer unter der unantastbaren Anforderung, Leid für sich und andere zu vermeiden. Egal in welcher Art und in welchem Ausmaß.

Da solche Vorstellungen nur einen zeitlich begrenzten Gültigkeitswert -wenn überhaupt- besitzen, setzt dann geradezu zwangsläufig die Sogwirkung des überspitzt Realen ein und die Risikobereitschaft zum Austesten der Grenzen des Vertretbaren steigt und steigt. Koste es was es wolle und wen es wolle.

Vor Jahren konstruierte ich aus bekannten Gottesbildern und Vorstellungen eine sehr einfache und wechselseitig zu betrachtende Szenerie, die das Absurde vielleicht auf den Punkt bringt:

Gott sprach zu Allah: ‚Wer bist du eigentlich?‘

Allah antwortete: ‚ Schau einfach in einen Spiegel…

Soviel zur religiösen Personifizierung eines Gottes. Ein Bezug zu existierenden Gesellschaften und der Menschen darin kann wohl kaum schlichter dargestellt werden.

Dieses kleine, sehr einfache Gedankenkonstrukt zeigt ein absurdes Bild geistigen Stillstandes. Es verdeutlicht eine Art Einsamkeit, die von einem trügerischen Gruppenbild aufgesogen wird. Trügerisch, weil es nebulös bleibt und manipulierbarem Missbrauch zuspielt. Das Individuum wird eingenebelt von konstruierten Interpretationen Anderer, die unreflektiert betrachtet zu realer Gefolgschaft führt.

Also wie scheinbar signierte Nachdrucke eines Originalbildes, um die jeder nach seinem Geschmack einen ihm gefälligen Rahmen bastelt oder sich aufschwatzen lässt und sagt oder behauptet, dass seine Version die treffendste ist, obwohl er das Original nie persönlich gesehen hat. Aus gedacht männlicher Sicht frei nach der infantilen Vorstellung:

‚Meine Freundin ist viel schöner als deine.’

Das ist eine Fiktion, die sich perfekt als Werkzeug für Seelenfänger aller Art eignet und genauso ihr Unwesen in der Menschheitsgeschichte getrieben hat, noch treibt und wenn das Besitz- Wachstums- und Abgrenzungsdenken der Weltbevölkerung keine andere Richtung vermittelt bekommt oder von innen heraus erarbeitet, auch weiterhin treiben wird. —

Das sind Feststellungen. Doch – was wäre, wenn den Menschen diese Vorarbeit des Denkens genommen würde? Anarchie? Dann ist das beschriebene Szenario eine gesellschaftliche Notwendigkeit – das Opium zur Ruhigstellung der Menschen, die sich nicht der Schwerstarbeit des reflektierten Denkens unterziehen wollen oder können? Und denen es vielleicht sogar sozusagen egal ist, ob das so ist? Bei dem Gedanken zieht es einem die linke und/oder rechte Augenbraue hoch…

>> Kapitel Ende <<

English

With all this realization:

Why do the competing interpretations of human life design and execution claim the correctness of their views to the point of dogmatization? In between lies the effort, the intellectual work that goes beyond everyday life and its problems and takes up time. People are happy to circumvent this in terms of content and time by passing on such intellectual work to institutions that can demonstrate a socially assigned competence. After all, this is their time (people’s time), which is not used to maximize profits and is seen as a waste of time. After all, you can’t buy anything for it.

Fantasies that don’t seem to be achievable anyway and, from the point of view, aren’t. And that is precisely where there is a striking gray area of human weaknesses and that is precisely where it is served and shamelessly exploited. –

As we have just seen, it is no problem at all to approach the depths of thought about human existence without dogma and to find one’s own part in it.

Every individual has the right to develop and expand their ideas in mental and physical freedom. And also, of course, the right to arm oneself against the fear-mongering fantasies of others. An old verb, but still very accurate.

Always under the inviolable requirement to avoid suffering for themselves and others. No matter what kind and to what extent.

As such ideas are only valid for a limited period of time – if at all – the pull of the exaggeratedly real then inevitably sets in and the willingness to take risks to test the limits of what is acceptable increases and increases. Whatever the cost and whoever the cost.

Years ago, I used familiar images of God and ideas to construct a very simple and reciprocal scenario that perhaps sums up the absurd:

God said to Allah: ‚Who are you?

Allah replied: ‚Just look in a mirror…

So much for the religious personification of a god. A reference to existing societies and the people in them can hardly be presented more simply.

This small, very simple thought construct shows an absurd image of mental stagnation. It illustrates a kind of loneliness that is absorbed by a deceptive group image. Deceptive because it remains nebulous and lends itself to manipulative abuse. The individual is clouded by the constructed interpretations of others, which, when viewed without reflection, lead to real allegiance.

In other words, like apparently signed reprints of an original painting, around which everyone creates a frame to suit their own taste or allows themselves to be talked into it and says or claims that their version is the most accurate, even though they have never seen the original in person. From a thought male point of view, freely according to the infantile imagination:

‚My girlfriend is much more beautiful than yours.

This is a fiction that is perfectly suited as a tool for soul-catchers of all kinds and has done its mischief in the history of mankind, is still doing so and will continue to do so if the ownership, growth and demarcation thinking of the world’s population is not given a different direction or developed from within. –

These are observations. But what would happen if people were deprived of this preliminary work of thinking? Anarchy? Then the scenario described is a social necessity – the opium to sedate people who do not want to or cannot undergo the hard work of reflective thinking? And who perhaps don’t even care, so to speak, whether this is the case? The thought raises the left and/or right eyebrow…

End of chapter <<

‚Unsinn Hölle‘, Teil 3 … ‚Nonsense hell‘, part 3 …‘


(English below as always)

Deutsch

Jesus von Nazareth sagte -der Überlieferung nach- am Kreuz hängend zu einem seine Tat tief bereuenden Mörder an einem anderen Kreuz: ‚Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein!’ Das ist eine Metapher und eine schier übermenschliche Aussage in einer schändlichen, finalen Situation. Ebenso war das praktizierte Vergebung und geistig moralische Hilfe in Perfektion. Das lässt die Ahnung einer tatsächlich übermenschlichen Intelligenz zu, die ich soeben als ‚Institution Gott’ bezeichnete. Das ist die kompetente Institution, das darüber Stehende, mit einer bestechenden, wohl nicht -oder besser gar nicht- reproduzierbaren Logik. –

Allein schon die Tatsache, dass selbst ein Schwerverbrecher im nahenden Tode von einem ‚Mitmenschen’ noch eine -bis dahin spekulative-Perspektive geboten bekommt, die zwar bei erster Betrachtung nicht logisch und irreal erscheint aber nachhaltig betrachtet eine mentale Hilfe von ungeheurer Wucht und von Menschen schwer oder -wie gesagt- gar nicht einschätzbar ist. Nicht ‚fahr zur Hölle, du Mörder!’, sondern die praktizierte Anwendung der von Menschen allgemein geforderten Verhaltensweisen. Und das in der extremsten Situation des Lebens.

Mitgefühl mit einem Anderen – selbst im eigenen Finale. Da passen Theorie und Praxis glaubhaft zusammen. —

Das ist die Besiegelung der Dominanz und Nachhaltigkeit der Nichtstofflichkeit (NStk) über die Stofflichkeit (Stk). In der Zeit der Koexistenz oder Parallelität von Geist und Körper bedarf es der klaren Richtlinien, die Leid verhindernd ausgerichtet sind und letztlich folgend Tod entmystifizieren. Leid und Tod wurden in dem genannten Beispiel zwar nicht verhindert, erhielten aber eine völlig andere Bedeutung als oberflächlich angenommen werden kann. Das Individuum zeigt sich als Sieger über Leid und Tod, indem es in einer unglaublichen Zuversicht und überzeugter Sicherheit auf die NStk setzt und damit Zeit und Raum außer Kraft setzt, da nach dessen vorheriger Aussage der ‚Glaube Berge versetzt’.

Wenn so deutlich und unmissverständlich auf ein ‚Danach’ abgezielt wird, dann ist das nicht nur Phantasie. – Unabhängig davon, welch zum Teil haarsträubenden Unsinn christliche Schriftsteller im Nachhinein daraus konstruierten; damals schon nach dem Motto:

‚Schneller, höher, weiter..‘

‚Schneller, höher, weiter…’ Ein offensichtlich zeitloses Phänomen. –

Festzuhalten bleibt, dass nach all dem hier Ausgeführten nicht das gekrümmte Hinnehmen im Sinne von ‚das wird schon stimmen, was die Anderen sagen…Hauptsache mir geht es gut und man lässt mich in Ruhe’ sein kann, sondern die Auseinandersetzung und die Beschäftigung mit sich selbst, die innere Versenkung also. Das setzt natürlich eines voraus: Freiheit im Denken und damit die Freiheit des Individuums sowie dessen Lebensumstände und die Rahmenbedingungen einer Gesellschaft, die eben das ermöglicht unter dem Mantel der Maxime einer erarbeiteten Vernunft und eines ethischen Bewusstseins. — Eine nicht zwangsläufig religiöse Vernunft.

Religionen und Vernunft im eigenen Sinne scheinen hier nicht zusammen zu passen – oder sind sogar ein schön geredeter Widerspruch in sich. Danach sind die Aussagen zum Beispiel in der Bergpredigt ´vernünftig`, da sie auf eine Verminderung oder gar Vermeidung von Leid abzielen und sowohl individuell als auch gesellschaftlich anwendbar sind oder besser sein können.

So gut wie jeder wird sagen, dass die pazifistischen Aussagen der Bergpredigt in der Praxis und der vorausgesetzten Konsequenz in der sogenannten realen Welt nicht umsetzbar sind, doch… sie sind die darin zu erkennende Parallele des Kant’schen Kategorischen Imperativs, so zu handeln, ´dass die Maxime des Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte’.

Das ist die sogenannte weltliche Sichtweise.

Sind das nur Illusionen? Nur rein theoretische, idealistische Forderungen, die die menschlichen Schwächen ausklammern?

Der Vergleich der religiösen mit der philosophischen Aussage zeigt, das Religiöses und Weltliches durchaus direkte Parallelen zeigen können. Je höher die jeweiligen Ansprüche sind, desto deutlicher führen sie zusammen. Ansprüche, die geistige Aktivität im individuellen und gesellschaftsbezogenen Sinne provozieren sollen. Sie sind eine Provokation gegen Egoismus, Hass, Gewalt, Gier, Gleichgültigkeit, das Wegsehen, zeitloser Dummheit und Arroganz. (Mir ist klar, dass Superlative sich gegenseitig ausschließen: Hier ergänzen sie sich!).

English

According to tradition, Jesus of Nazareth, hanging on the cross, said to a murderer on another cross who deeply regretted his deed: ‚Today you will be with me in paradise! This is a metaphor and an almost superhuman statement in a shameful, final situation. It was also practiced forgiveness and spiritual moral help in perfection. This gives us an inkling of a truly superhuman intelligence, which I have just described as the ‚institution of God‘. This is the competent institution, that which stands above, with a captivating logic that is probably not – or even better, not reproducible. –

The very fact that even a felon in imminent death is offered a speculative perspective by a ‚fellow human being‘, which may not seem logical and unreal at first glance, but in the long term is a mental help of immense power and is difficult or – as I said – impossible for people to assess. Not „go to hell, you murderer!“, but the practiced application of the behaviors generally demanded of people. And this in the most extreme situation of life.

Compassion for others – even in your own final. Theory and practice fit together credibly. –

This is the sealing of the dominance and sustainability of non-materiality (NStk) over materiality (Stk). In the era of the coexistence or parallelism of spirit and body, clear guidelines are needed that are geared towards preventing suffering and ultimately demystifying death. Although suffering and death were not prevented in the above example, they were given a completely different meaning than might be superficially assumed. The individual shows himself to be the victor over suffering and death by relying on the NStk with incredible confidence and conviction, thereby overriding time and space, since, according to his previous statement, ‚faith moves mountains‘.

If such a clear and unmistakable reference is made to an ‚after‘, then this is not just fantasy. – Irrespective of the sometimes hair-raising nonsense that Christian writers constructed from it afterwards; even then according to the motto:

‚Faster, higher, further…‘

‚Faster, higher, further…‘ An obviously timeless phenomenon. –

What remains to be said is that, after all that has been said here, it cannot be the curved acceptance in the sense of ‚what others say will be true…the main thing is that I am well and I am left in peace‘, but rather the confrontation and preoccupation with oneself, i.e. inner contemplation. Of course, this presupposes one thing: freedom of thought and thus the freedom of the individual as well as their living conditions and the framework conditions of a society that makes this possible under the mantle of an acquired reason and ethical awareness. – A not necessarily religious reason.

Religions and reason in their own sense do not seem to go together here – or are even a nicely talked-about contradiction in terms. According to this, the statements in the Sermon on the Mount, for example, are ‚reasonable‘ because they aim to reduce or even avoid suffering and are applicable or can be better both individually and socially.

Just about everyone will say that the pacifist statements of the Sermon on the Mount cannot be implemented in practice and with the assumed consistency in the so-called real world, but… they are the recognizable parallel of Kant’s Categorical Imperative to act in such a way ‚that the maxim of the will could at any time be considered at the same time as the principle of a general legislation‘.

This is the so-called worldly view.

Are these just illusions? Just purely theoretical, idealistic demands that ignore human weaknesses?

The comparison of religious and philosophical statements shows that the religious and the secular can certainly show direct parallels. The higher the respective claims are, the more clearly they converge. Claims that are intended to provoke spiritual activity in an individual and societal sense. They are a provocation against egoism, hatred, violence, greed, indifference, looking the other way, timeless stupidity and arrogance. (I realize that superlatives are mutually exclusive: Here they complement each other!)

‚Unsinn Hölle‘, Teil 2 … ‚Nonsense hell‘, part 2 …‘


(English below as always)

Deutsch

Unsinn ‚Hölle’…Teil 2 des ganzen Kapitels aus ‚Futur X .. Die freie Auswahl

Warum beschäftige ich mich denn damit? Es ist schlicht und einfach nur, die Skepsis, die Angst, die Ausweglosigkeit vor dem körperlichen Finale und den ungewissen, möglichen Folgen in der eigenen Empfindung zu reduzieren. Natürlich mit der sich daraus ergebenden Folgerung, dass im gefühlten Jetzt positiver oder auch negativer Einfluss genommen werden kann, indem Verhaltens- und Denkweisen permanent analysiert und einer Art innerer Abstimmung unterworfen werden mit dem Ziel, einen individuellen Lichtstrahl in dieses Unbekannte, scheinbar Dunkle zu bringen. Also um die Angst oder das Gefühl des Ausgeliefertseins mehr oder weniger abzuschwächen. Sozusagen als mündiges Individuum. Dann wird das innere Bild davon ansehnlicher oder vielleicht überhaupt erst wahrgenommen.
Man könnte sogar sagen, dass das in gewisser Weise dazu führen kann, dass aus gedachter, möglicher Hoffnungslosigkeit die Erkenntnis erwächst, doch Einfluss nehmen zu können. —

Ein phantastischer Gedanke, der eine fast befriedende Denkstruktur eröffnet. –

Also doch keine bedingungslose Hoffnungslosigkeit mit der Folge des schmerzlichen Resignierens und der damit formal erzwungenen Demut vor diesem religiösen Postulat…!

Einer solchen Sicht- und Betrachtungsweise gebe ich den Vorrang vor einem -vermeidbaren-Szenario der Angst und des Schreckens. —

In den Köpfen der Menschen sollte der Mut zur ‚Inneren Logik’ regelrecht geweckt oder gefördert werden und nicht das Drohungspotenzial einer gestaltungsfreien Ausweglosigkeit, die in Religionen Hölle genannt wird und -wie eben angedeutet- nichts anderes ist, als die Erzeugung von Angst, Ungewissheit und Gefolgschaft. –

Praktischer Humanismus gepaart mit einer Art ethischem Gesamtblick ist damit die Ankurbelung des Bewusstseins eines -in diesem Falle-Menschen- sich damit selber in die Lage zu versetzen, geistig freier und resistenter gegen Einflüsse zu werden, die genau das zu verhindern suchen.

Die Vorstellung von einer Hölle ist damit inhuman und unverantwortlich, weil sie durch das egoistische Kalkül des Leinenhalters und seiner gleichgesinnten Gemeinschaft wie eine starre Hundeleine die Bewegungsfreiheit des Individuums beschränkt

Noch nicht ins Spiel gebracht wurde hier der Begriff ‚Vernunft’, der damit nicht im Ansatz harmoniert. Vernunft kokettiert nicht nur ursächlich mit einer positiven Denk- und Handlungsweise, ist damit eine Grundsäule der Ethik, nicht religionsgebunden und lässt individuellen Spielraum, indem sie den Anwender auffordert, die sich aus Verhaltensweisen ergebenden Folgen in den Denkprozess einzubinden. Auch hier bewegt sich der Denkspielraum in Grenzen; allerdings in ‚vernünftigen’ Grenzen. Abzielend auf das ‚Wohl’ eines Individuums und ohne aufgebaute Drohkulisse. Das ist der markante Unterschied.

Das sollte die allgemein gültige Erkenntnis und Perspektive für das 21. Jahrhundert sein.

English

Nonsense ‚Hell’…Part 2 of the whole chapter from ‚Futur X … The free choice‘

Why am I dealing with this? It is simply to reduce the skepticism, the fear, the hopelessness before the physical finale and the uncertain, possible consequences in one’s own perception. Naturally with the resulting conclusion that positive or negative influence can be exerted in the perceived now by constantly analyzing behavior and ways of thinking and subjecting them to a kind of internal tuning with the aim of bringing an individual ray of light into this unknown, seemingly dark world. In other words, to more or less alleviate the fear or the feeling of being at the mercy of others. As a mature individual, so to speak. Then the inner image of it becomes more respectable or perhaps perceived in the first place.
You could even say that, in a way, this can lead to the realization that you can exert influence after all, out of imagined, possible hopelessness.

A fantastic thought that opens up an almost pacifying thought structure.

So no unconditional hopelessness with the consequence of painful resignation and the resulting formally enforced humility before this religious postulate…!

I give priority to such a view and perspective over an -avoidable scenario of fear and horror. –

The courage for ‚inner logic‘ should be awakened or encouraged in people’s minds and not the threat of a hopelessness without a way out, which is called hell in religions and – as just indicated – is nothing other than the creation of fear, uncertainty and allegiance. –

Practical humanism paired with a kind of ethical overall view is thus the stimulation of a person’s consciousness – in this case, to put themselves in a position to become mentally freer and more resistant to influences that seek to prevent precisely that.

The idea of a hell is thus inhumane and irresponsible because it restricts the individual’s freedom of movement like a rigid dog leash through the egoistic calculation of the leash owner and his like-minded community.

The term ‚reason‘ has not yet been brought into play here, as it does not harmonize with this in the slightest. Reason not only flirts causally with a positive way of thinking and acting, it is thus a fundamental pillar of ethics, not bound to religion and leaves individual leeway by asking the user to integrate the consequences resulting from behavior into the thought process. Here, too, the scope for thought is within limits, but within ‚reasonable‘ limits. Aimed at the ‚well-being‘ of an individual and without a threatening backdrop. That is the striking difference.

This should be the generally valid realization and perspective for the 21st century.


Noch Arroganz oder schon Isolation? – Still arrogance or already isolation? –


Deutsch

Wir schreiben das Jahr 2020. Die Gattung Homo sapiens besteht primär aus weiblichen und männlichen Exemplaren – die sich darin genetisch minimal unterscheiden. Die männlichen Exemplare definieren sich als dominant und fühlen sich darin religiös bestätigt. Die Bibel spricht von ‚Mensch und Gehilfin‘. Frauen sind demnach ‚Menschen 2.Klasse‘ – von ganz oben abgesegnet. Widerspruch war und ist zumindest nicht erwünscht. Ein klarer Euphemismus.

Nun sollte davon ausgegangen werden, dass sich das religöse Gebaren im Zuge der Emanzipation zumindest lockert, oder gar anpasst. Mehr oder weniger weit gefehlt. Mehr… weil nun der aktelle Papst eine klare Linie gezogen hat = Frauen in der katholischen Kirche sind und bleiben für das Priesteramt oder andere Würdenämter außen vor. Den Zölibat aufzuweichen (verheiratete Priester) oder abzuschaffen, ist nicht im Ansatz angedacht. Der Papst zeigt ‚klare Kante‘. Ob er das wirklich glaubt oder opportun angeht, lässt sich außenstehend nicht einschätzen.

Solche Regeln und Praktiken sind nicht Gottes- sondern Menschenwerk. Eine andere Sichtweise ist mir nicht vermittelbar. Die Frage bleibt, wie lange selbstgefällige Blender in bunten Ganzjahreskostümen noch ihre suggerierte Göttesnähe den Gläubigen regelrecht verkaufen können? Das sie, die Kirchenmänner, tief an ihrem Glauben an das Nichtwissen festhalten, bestimmt die Sichtweise derer, die ihre Dogmen so hinnehmen, wie sie ihnen dargeboten werden. 

Der Zölibat als Zugangsbeschränkung zum Priesteramt ist z.B. nicht mit dem Artikel 1 unseres Grundgesetzes vereinbar: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Oder dem Leitfaden schon der französischen Revolution im 18. Jahrhundert: „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“. Bei der Brüderlichkeit mache ich Abstriche. Ein Zwangssingle kann nicht davon sprechen, eine freie Entscheidung getroffen zu haben. Gleichheit im Vergleich zu einem Ehemann oder mit einem anderen Menschen Zusammenlebenden ist es dann auch nicht. Basis ist der ‚Glauben‘. Gemeint ist der Glauben an Gott – eine sicherlich noch personifiziert gedachte Allmachtsperson. Glauben heißt aber auch ’nicht wissen‘- nicht mit den 5 Sinnen Erfahrbares. Da lässt sich nicht einfach behaupten, dass der Gott der Kirche das alles so angeordnet hat. Der Glaube schließt die Frage nach einem Beweis aus, weil da noch etwas Massiveres folgt: Das Spiel mit der Angst, d.h., wer nicht mitspielt, der kommt in eben diese Hölle oder zumindest ins Fegefeuer. Das kann man dann auch ’seelische Grausamkeit‘ oder ‚Psychoterror‘ nennen.

Von einem Menschen ein zölibatäres Leben ohne schlüssige Beweisführung zu verlangen, ist schlichtweg unmenschlich. Das gilt auch für Nonnen und Mönche. ‚Die haben das ja frei gewählt‘, könnte argumentiert werden. Ihre freie Wahl basiert auf vorher vermittelte Spekulationen und Beeinflussungen des Seelenlebens im Sinne eines ‚gottgefälligen Lebens‘. Ist es das denn? Oder sähe ein Schöpfer seine Geschöpfe nicht lieber frei und selbstbestimmt und schon gar nicht sterblich. Dann wäre die Konstruktion ja fehlerhaft und gar nicht vollkommen. 

Öffnen sich die katholische Kirche und andere Religionen nicht und verharren an überlieferten Traditionen, dann werden sie zunehmend ihren Einfluss auf Menschen verlieren und zur Seite gedrängt werden. Ob das, was dann folgt, besser und überzeugender ist, bleibt abzuwarten – was sonst…

Über diesen Themenkreis lässt sich ‚unendlich‘ mehr schreiben – das habe ich in meinem Buch „Futur X – die freie Auswahl“ getan, jedenfalls in der Länge eines etwas dickeren Buches, in dem eine ‚Immaterielle Existenz‘ (Rousseau) angenommen und für eine Tatsache gehalten wird. 

Rousseau:  „Der Mensch ist in seinen Handlungen frei und als solch freies Wesen von einer immateriellen Substanz beseelt.“

 

English

It is the year 2020 and the genus Homo sapiens consists primarily of female and male specimens – which are genetically minimally different. The male specimens define themselves as dominant and feel religiously confirmed in this. The Bible speaks of ‚man and helper‘. Women are therefore ‚human beings 2nd class‘ – blessed from the very top. Contradiction was and is at least not desired. A clear euphemism.

Now it should be assumed that religious behavior will at least loosen up or even adapt in the course of emancipation. More or less far from it. More … because now the Actual Pope has drawn a clear line = women in the Catholic Church are and remain excluded for the priesthood or other dignitary offices. Softening up (married priests) or abolishing celibacy is not the first step. The pope shows ‚clear edge‘. Whether he really believes this or approaches it opportunely cannot be assessed from the outside.

Such rules and practices are not the work of God but of man. I cannot get another point of view. The question remains, how long can complacent dazzlers in colorful year-round costumes continue to sell their suggested godliness to the faithful? The fact that they, the churchmen, deeply hold on to their belief in not knowing determines the view of those who accept their dogmas as they are presented to them. 

Celibacy as a restriction on access to the priesthood, for example, is not compatible with Article 1 of our Basic Law: „The dignity of man is inviolable“. Or the guideline already of the French Revolution in the 18th century: „Freedom – Equality – Fraternity“. I have to cut back on fraternity. A forced single cannot speak of having made a free decision. It is not equality in comparison to a husband or a person living together with another person. The basis is ‚faith‘. This means the belief in God – an omnipotent person who is certainly still thought of as personified. But faith also means ’not to know‘ – not to experience with the 5 senses. It cannot simply be claimed that the God of the church has ordered all this. Faith excludes the question of a proof, because something more massive follows: The game of fear, i.e. whoever doesn’t play along will go to this very hell, or at least to purgatory. This can also be called ‚mental cruelty‘ or ‚psycho terror‘.

To demand a celibate life from a person without conclusive proof is simply inhuman. This also applies to nuns and monks. ‚They have chosen it freely‘, could be argued. Their free choice is based on previously mediated speculations and influences on the life of the soul in the sense of a ‚life pleasing to God‘. Is that it? Or would a Creator not rather see his creatures free and self-determined and certainly not mortal? Then the construction would be flawed and not at all perfect. 

If the Catholic Church and other religions do not open up and persist in their traditions, then they will increasingly lose their influence on people and be pushed aside. Whether what follows is better and more convincing remains to be seen – what else?

More can be written about this topic ‚infinitely‘ – I have done so in my book „Future X – Free Choice“, at least in the length of a somewhat thicker book, in which an ‚Intangible Existence‘ (Rousseau) is assumed and taken for a fact. 

Rousseau: „Man is free in his actions and as such free being animated by an immaterial substance.“

 

Seelenpoker… soul poker… (d/e)


Deutsch

Jagd

„Wenn der Jäger oder die Jägerin Hasen ‚ernten‘ geht, betreibt er/sie Seelenpoker für sich und seine Opfer auf unterstem Niveau, oder wie könnte man Lustmorden mit Freizeitcharakter noch anders nennen? Und genau das ist Herrendenken nach Gutsherrenart längst vergangener Zeiten.
Das fühlt sich dann für einen sensibilisierten, empathischen Menschen an, als sei es eine intelligenzfreie Grauzone des Unwissens, quer durch alle Bildungsschichten mit einer Quasilegitimation der Gesellschaft und ihrer entsprechenden Gesetze. Das Ergebnis dieses Verharrens in diesem mentalen Abstumpfungsprozess ist der gezielte Todesschuss nach der Pirsch mit einer scharf geladenen Waffe öffentlich in Wald und Feld.
Es scheint eine kribbelnde Faszination des Tötens zu sein, bei der Körpersekrete in Bewegung geraten, allerdings bei sensibilisierten Menschen den Reflex des Erfahrungsverzichtes auslösen. –

Hört sich das nicht nach geschichtslastigem Mumpitz und nach unzeitgemäßem Dominanzgehabe aus niederen Beweggründen an? Völlig klar, dass da die Meinungen hyperbolisch auseinandergehen. -“

„Hier herrscht ganz klar die niederfrequente Denkweise: ‘Es wird schon gutgehen, weil das notwendig war und ist. Das ist Poker… Seelenpoker.
Allerdings mit etwas, das in der Folge Alles oder Nichts sein kann. –
Es will sich mir nicht erschließen, dass der Abbau von Aggressionen durch Aggressionen (Aggression=Töten!) erreicht wird, die das finale Ende eines Lebewesens zur Folge hat. Das ist also kein schlüssiges Argument zur Rechtfertigung sowohl der Jagd als auch der Schlachtung von (Nutz- oder Wild-) Tieren zur Nahrungsbeschaffung.“

Auszüge aus: Joachim Rohlfing  „Futur X. Die freie Auswahl.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

Hunting

„When the hunter ‚harvests‘ hares, he/she plays soul poker for him/herself and his/her victims at the lowest level, or what else could be called recreational sex murder? And this is exactly what lordly thinking in the manner of a lord of the manor of times long past is.
For a sensitized, empathetic person, this then feels as if it were an intelligence-free grey area of ignorance, across all educational levels with a quasi-legitimation of society and its corresponding laws. The result of this persistence in this mental blunting process is the targeted fatal shot after stalking with a sharply loaded weapon publicly in woods and fields.
It seems to be a tingling fascination of killing, in which bodily secretions are set in motion, but which triggers the reflex of the renunciation of experience in sensitized people. -“

„Doesn’t that sound like history-laden nonsense and untimely domination for base motives? It’s quite clear that opinions differ hyperbolically. -“

„The low-frequency thinking clearly prevails here: ‚It will be all right, because it was and is necessary. This is poker… soul poker.
But with something that can be all or nothing in the end. –
It does not want to be revealed to me that the reduction of aggression is achieved by aggression (aggression=killing!), which results in the final end of a living being. So this is not a conclusive argument for justifying both the hunting and the slaughter of (farm or wild) animals for food.

Excerpts from: Joachim Rohlfing  „Future X. The free choice.“ ©

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Sinnhaftigkeit… Meaningfulness…


Deutsch

Hier noch einige Auszüge aus meinem Buch „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„Menschen sind tatsächlich der Meinung und verhalten sich auch danach, dass ihr Gehabe richtig und -wie auch immer- abgesegnet ist. Für diese Aussage ist ein Konjunktiv nicht angesagt, weil da für sie eine Art ‘lockerer Imperativ‘ zu gelten scheint.
Kurzum: Wie da über Materie gesprochen und gehandelt wird, die vorher beseelt war und in uns bekanntem Sinne gelebt hat, ist eine Verhöhnung und Degradierung des Lebens anderer Spezies zur Speisekarte. –
Ernährung, die durch Beschaffung der dazu erforderlichen Produkte auf rohester Gewalt basiert, kann für den Menschen nicht zuträglich sein. Heute kann niemand mehr sagen, er habe nichts gewusst… -“

———————–

„Das Begreifen und Realisieren der Vorstellung, dass Tiere Existenzen aus Körper (Physis) und Geist (Mental, NStk) sind, würde dazu führen, dass die rückgewandte, ‚geisteskranke‘ Verhaltensweise der Menschheit der Tierwelt gegenüber ein Ende hätte und die dadurch gewonnene Energie wie eine Befreiung auslösend in eine Richtung gelenkt werden könnte, die die Spekulation über eine Befragung nach dem individuell körperlichen Tod (Christen nennen das Jüngstes Gericht) gegenstandslos machen würde.
Was für eine drückende Ungewissheit, was für eine Last würde da einfach wegbrechen!?“

———————–

„Ein solcher Gedankengang lässt sich in alle möglichen Lebensbereiche übertragen.
Ist dem hier lesenden Menschen bei der kurzen Beschreibung dieser -leider noch- theoretischen Vorstellungen zwischenzeilig etwas aufgefallen?
Diese funktionieren auch ohne Bezug auf irgendeine Religion! “

Auszüge aus: Joachim Rohlfing. „Futur X –  Die freie Auswahl.“©

English

Here are some excerpts from my book „Futur X – Die freie Entscheidung“:

„People actually believe and act according to the fact that their behavior is correct and -whatever- is blessed. For this statement a subjunctive is not appropriate, because a kind of ‚loose imperative‘ seems to apply to them.
In short: The way in which matter is spoken and acted upon, which was previously animated and lived in the sense we know, is a mockery and degradation of the life of other species into a menu. –
Nutrition that is based on brute force by procuring the necessary products cannot be beneficial to humans. Today nobody can say they didn’t know…

———————–

„Understanding and realizing the idea that animals are existences of body (Physis) and spirit (Mental, NStk) would lead to an end of the retrograde, ‚insane‘ behavior of mankind towards the animal world and the energy gained from this could be directed in a direction that would make speculation about a questioning after the individual physical death (Christians call it the Last Judgement) irrelevant.
What an oppressive uncertainty, what kind of burden would simply break away!

———————–

„Such a train of thought can be transferred to all possible areas of life.
Has the person reading here noticed anything in between in the brief description of these – sadly still theoretical – ideas?
These ideas also work without reference to any religion! “

Extracts from: Joachim Rohlfing  „Future X –  The free choice.“©

 

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche zur Tierethik… The hierarchical special position of humans – own sayings on animal ethics…


Deutsch

Noch im Anthropozän (Zeitalter/Epoche des Menschen) verhält sich der Mensch (Kollektivsingular) der Fauna gegenüber wie ein Raubtier. Trotz der wissenschaftlichen Erkenntnisse durch Forschung, dass Tiere ein zentrales Nervensystem, einen Blutkreislauf, ein Gesicht, Angst, Schmerzen und Freude empfinden wie Menschen. Abgesehen von den jagenden Menschen haben die meisten Menschen heute keinen Erlebensbezug mehr dazu, wie ihre Fleischwaren ‚gewonnen‘ werden.

Im Folgenden sind meine eigenen Gedanken und die daraus entstandenen Sprüche zu lesen, die mit großer Sicherheit für Manche(n) verwirrend sind. Seit 34 Jahren lebe ich fleischlos und kann mir heute einen Fleischkonsum  nicht mehr vorstellen.

 

Die hierarchische Sonderstellung des Menschen – eigene Sprüche (Metapher) zur Tierethik…

Menschen genießen Fleisch in `Sterne-Hotels´ – Tiere genießen die Momente menschlicher Zuneigung

Tiere sind in unserer Gesellschaft eine`zuliefernde´Randgruppe, doch eine funktionierende Demokratie zeichnet sich durch die Toleranz von Randgruppen aus

In jeder Fleischmahlzeit manifestiert sich die Grabeskälte liebevoll zubereiteter Tierkadaver

Wenn Gott beim Jüngsten Gericht einem Tier im Urteil die Entscheidung überläßt, dann Gnade uns Gott

Den Rindern Tiermehl als Nahrung zu geben ist das Gleiche wie Menschen die Asche aus Krematorien als Soßenbinder unterzujubeln

Schlachthäuser sind eine real existierende Gotteslästerung

Das 21-ste Jahrhundert braucht keine blutigen Steaks, keine temporär verwesungsverzögernde Eingriffe zur Erhaltung genießbarer Tierleichenteile –  es braucht die Erkenntnis, seine Mahlzeiten nicht von ‚Auftragskillern‘ (?) vorbereiten zu lassen

Mit jedem Schlachten eines Tieres reduziert sich die Hoffnung auf Erlösung

Wer ein Tier töten kann, der kann auch einen Menschen töten

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Elitesoldaten Vegetarier sind

So lange das Fleisch toter Tiere ein Nahrungsmittel für Menschen ist, gibt es keinen realen Frieden auf diesem Planeten

Wenn Schweine oder Schafe dumm sind, dann sind ihre`Fleischgenießer‘ die Steigerung

Der Holocaust ist nicht mit der Entnazifizierung abgeschlossen, er endet mit dem Abriss des letzten Schlachthauses

Tiere denken in ihren Instinkten

Ein Ei ist ein potentielles Küken

Der Mensch bezahlt für Wurst und Fleisch – das Tier mit seinem Leben

Gegen die Vivisektion ist das Schächten ein `kurzer Prozeß´

Die Todesangst geschlachteter Tiere wird mit jeder Muskelfaser verinnerlicht

Was sind das für Tierschützer, die nach einer Demo für den Tierschutz zum Beispiel einen Fleischburger essen ?

Kaum jemand denkt an die Tiere – nicht mal beim Essen

Schächten ist die Perversion des Tierschutzes

Wenn du glaubst intelligenter zu sein als ein Tier – dann versuch einmal wie ein Tier zu ‚denken‘

Allah fragt Gott : „Wer bist du eigentlich ?“  Gott antwortet : „Dein Spiegelbild !“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

The hierarchical special position of humans – own sayings (metapher) on animal ethics…

Even in the Anthropocene (age/period of man) man (collective singular) behaves towards the fauna like a predator. Despite the scientific findings through research that animals have a central nervous system, a blood circulation, a face, fear, pain and joy, animals feel the same as humans. Apart from hunting people, most people today have no experience of how their meat products are ‚obtained‘.

In the following you can read my own thoughts and the resulting sayings, which are almost certainly confusing for some people. For 34 years I have been living without meat and today I cannot imagine consuming meat any more.

——————————–

People enjoy meat in ’star hotels‘ – animals enjoy moments of human affection

Animals are a ‚marginalised‘ group in our society, but a functioning democracy is characterised by the tolerance of marginalised groups

In every meat meal the cold of lovingly prepared animal carcasses manifests itself

If God leaves the decision to an animal in judgment at the Last Judgment, then God’s grace is

Giving the cattle meat-and-bone meal as food is the same as giving the ashes from crematoria as a sauce thickener

Slaughterhouses are a real blasphemy

The 21st century does not need bloody steaks, no temporary decay-retarding interventions to preserve edible animal carcass parts – it needs the knowledge not to have its meals prepared by ‚contract killers

With each slaughter of an animal the hope of salvation is reduced

Whoever can kill an animal can also kill a human

I can’t imagine elite soldiers being vegetarians

As long as the meat of dead animals is food for humans, there is no real peace on this planet

After eating meat you need a cross with the inscription of the date of birth and death of the corporate supplier – but by whom ?

If pigs or sheep are stupid, then their ‚meat eaters‘ are the increase

The Holocaust is not finished with denazification, it ends with the demolition of the last slaughterhouse

Animals think in their instincts

An egg is a potential chick

Man pays for sausage and meat – the animal with his life

Against vivisection, mantling is a ’short process

The mortal fear of slaughtered animals is internalised with every muscle fibre

What kind of animal rights activists are those who eat a meat burger for example after a demonstration for animal welfare?

Hardly anyone thinks about the animals – not even when eating

Slaughter is the perversion of animal welfare

If you think you are more intelligent than an animal – then try to ‚think‘ like an animal

Allah asks God, „Who are you?“ – God replies, „Your reflection!“

 

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Fleisch oder Pflanze – was sagt die Bibel? – Meat or plant – what does the Bible say? (d/e)


Deutsch

Wenn ich über  Vegetarismus, Veganismus und dem Fleischkonsum spreche, dann sollte und soll es auch notwendig sein, sich mit der Moral, der Ethik und den entsprechenden Vorgaben -oder besser Postulaten- zu beschäftigen.

Sich an der Bibel zu orientieren, ist die Richtschnur für Christen schlechthin. Hier soll es jetzt um die Ernährungsanweisung darin gehen, sofern es konkretisierbar ist. Aufmerksam gelesen, ist es kein Singular, sondern mit zwei unterschiedlichen Anweisungen ein Plural. Beide sind komplett konträr. Das kann doch nicht sein, wird der die Genesis lesende Mensch sagen… wird aber fündig. Die Rede ist von der Genesis 1 und der Genesis 9. Beide Aussagen werde ich hier untersuchen, denn das ist nicht das Privileg von Theologen, sondern das eines Jeden. Dazu werde ich passende Texte aus meinem aktuellen Buch „Futur X – Die freie Auswahl“ verwenden.

Hier nun die Ernährungsanweisung(en) Gottes an bezeichneter Stelle:

„…Genesis 9, 2-3: >Alles, was sich regt und lebt, das sei euere Speise; wie das grüne Kraut habe ich’s euch alles gegeben. Allein esset das Fleisch nicht mit seinem Blut, in dem sein Leben ist.<

Im selben Buch steht das in krassem Widerspruch zur …

Genesis 1, 29-30: > Und Gott sprach (Anm. ..zu den gerade erschaffenen Menschen): Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben.<
Na, woran soll sich der Christenmensch (und dem Missionsgedanken folgend alle Menschen)  nun halten?
Welchem Imperativ soll er denn nun folgen?
Die Genesis 1 war wohl zu kompliziert, also war der Favorit die Genesis 9! Und das kompromisslos und ohne Erbarmen.
Deutlich gegensätzlicher können zwei Vorgaben kaum oder nicht sein! Und solch unterschiedliche Vorgaben kommen dann vom allwissenden, christlichen Gott, der hier eindeutig personifiziert dargestellt wird. Das ist Schriftstellerei in von mir nicht zu wertender Art und Weise.
Interessant ist auch die Rechtfertigung des Schächtens eines Tieres in der Genesis 9 der christlichen Bibel! Im Islam ist das gängige Praxis an und mit Schafen, und im Christentum wird so gut wie alles ignoriert (Blut).

Da wundert es nicht, dass Tiere als seelenlos, ohne Würde, ohne Recht auf Leben und als Speise für Menschen betrachtet und benutzt werden.
Das ist keine Blasphemie, sondern einfach nur im Buch der Bücher von jedermann/frau nachzulesen.
Warum wird hier die Genesis 1 als vielleicht zu kompliziert bezeichnet? Ist sie das denn?
Nun, da ist die Anweisung für die Menschen, dass die Samen (Anm. Früchte) der Pflanzen und der Bäume als Nahrung vorgesehen sind und streng genommen nicht einmal die Pflanzen selber. Das wäre dann in der Konsequenz der in der heutigen Zeit so bezeichnete ‚Fruitarier‘, also jemand, der nur Früchte und Samen isst. Das wäre dann die Konsequenz daraus schlechthin. –
Eine der Wurzeln allen Übels auf diesem Planeten ist gar nicht mal das Geld, sondern das Töten der Mitgeschöpfe, das die Menschen seelisch verrohen lässt, gleichgültig macht und auch der eigenen Art gegenüber enthemmt, da das Produkt ´Fleisch` noch zu Lebzeiten direkten Kontakt zur Seele (Nichtstofflichkeit) eines getöteten Tieres hatte und damit ´schöpferischen` Ursprungs ist. Der Konsument beißt damit folglich direkt in den ehemals auch nichtstofflichen Teil  (Seele).
Eine derart hausgemachte Ignoranz gegenüber einer sicherlich unbegreiflichen Intelligenz (Gott) ist also Blasphemie in reinster Form.

Solche Gedanken und Vorstellungen sind mir bislang in keiner Kirche vermittelt worden. Trotz der Ernährungsanweisung in der Genesis 1, 29-30! Eine erschreckende Ignoranz. Warum das so ist, lässt die Spekulation zu, dass das in der inhaltlichen, also schriftstellerischen Gestaltung der christlichen Bibel gesellschaftlich und historisch keine Rolle spielte und Tiere wie selbstverständlich als Nahrungslieferanten dienten.
Gemeint sind ihre Körper. –
Das wird auch deutlich in der biblischen Darstellung der Fischerei. Für mich wirkt das heute noch wie Sinnesprothesen aus entgrenzten Welten. Ein gebrochenes Verhältnis zur Wahrheit, über die der erste deutsche Bundeskanzler sagte, dass es zwei oder gar mehrere gibt und damit Interpretationssache sei und ist.

Liegt es an der Bräsigkeit der Gesellschaft gegenüber einer solch abartigen Normalität? Gibt es ein so hochaufgezäumtes Nichtverstehen?
Der Gleichgültigkeit demgegenüber sieht es danach aus, als setze mensch auf eine vergebende Zukunft in abgedrängter Weite und macht sich zum reaktiven Idioten. Anders in einer Frage ausgedrückt: Warum sollte sich eine schöpferische Intelligenz daran erfreuen, Geschöpfe zu betrachten, die ehrfürchtig, minderbemittelt und unwissend umherlaufen und ständig exakt das tun, was sie ihnen verboten hat?

Die Gegenvorstellung: Hätte diese Intelligenz nicht das Bestreben, Geschaffenes zu sehen, das ihr den Eindruck vermittelt, gute Arbeit geleistet zu haben mit der Option des Updatens?

Die Antwort dürfte nicht schwerfallen.
Menschen haben einen freien Willen und ebensolche Gedanken, weil ihre Nichtstofflichkeit das überhaupt erst ermöglicht und weil die in allen Lebewesen zusammenhängend verwoben und durch die Inkarnation individuell mit einer jeweiligen Physis temporär verbunden ist.
Die individuelle Entscheidungsfreiheit ermöglicht die Verästelung der unterschiedlichsten Verhaltensweisen, die dadurch nicht des Eingriffs der schöpferischen Intelligenz bedarf.

Christen wundern sich darüber, dass ihr Gott Konflikte, Verbrechen, Kriege und deren Grausamkeiten in den abartigsten Facetten zulässt. Ihr Gott hat sie nicht im Stich gelassen; sie haben es nur nicht realisiert, dass sie eigenverantwortlich handeln dürfen und müssen. Sie sind sich ihrer eingebauten Mündigkeit nicht bewusst und schieben Fehlentwicklungen ihres Handelns der Schwäche ihrer Konstruktion und damit dem Konstrukteur zu. Das ist eine Metapher. Würde er, der Mensch, in sich selber suchen, dann könnte seine erbsenzählige Zerfranstheit ein Ende haben und eine erweiterte Bewusstseinsstufe aktiviert werden .

Opposition, Kritik, Satire, Pressefreiheit, die allgemeine Freiheit des Geistes in der Ausrichtung auf alle, sind die Privilegien der Jetztzeit.

Es ist die Intoleranz gegenüber den parallel zur menschlichen Spezies existierenden Lebewesen, die als Sache oder Gegenstand abgetan werden, zu mehr als unwürdigen Bedingungen ‚gehalten‘, entseelt und deren Körper zu Nahrungsmitteln verarbeitet werden.
Wann wird dieser von Menschen fabrizierte Irrsinn endlich begriffen, eingesehen und abgestellt werden?

Auszug aus: Joachim Rohlfing. „Futur X. Die freie Auswahl.“ iBooks.

Dann hat die Genesis 1, 29-30 den Stellenwert, der ihr gebührt.

Kant: ‚Sapere aude! (Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen).

 

English

When I talk about vegetarianism, veganism and meat consumption, then it should and should be necessary to deal with morality, ethics and the corresponding guidelines – or better postulates.

To orient oneself by the Bible is the guideline for Christians par excellence. Here it should now be a matter of the dietary instructions in it, insofar as it can be concretized. Carefully read, it is not a singular, but with two different instructions it is a plural. Both are completely contradictory. That cannot be, the person who reads Genesis will say… but will find out. We are talking about Genesis 1 and Genesis 9. I will examine both statements here, because that is not the privilege of theologians, but of everyone. I will use appropriate texts from my current book „Future X – The Free Choice“.

Here now the dietary instruction(s) of God in the designated place:

„Genesis 9, 2-3: >Everything that moves and lives, that is your food; like the green herb I have given it all to you. But eat not the flesh with his blood in which his life is.

In the same book, it is in stark contrast to the…

Genesis 1, 29-30: > And God said to the newly created humans: „Behold, I have given you every plant that bears seed in all the earth, and every tree with fruit that bears seed for your food. But to every beast of the earth, and to every fowl of the air, and to every creeping thing that creepeth upon the earth, I have given every green herb for your food.
Now, what should the Christian man (and, following the missionary thought, all people) keep to?
What imperative should he now follow?
Genesis 1 was probably too complicated, so the favourite was Genesis 9! And this without compromise and without mercy.
Two imperatives could hardly or not be more opposite! And such different guidelines then come from the omniscient, Christian God, who is clearly personified here. This is writing in a way that I cannot evaluate.
The justification of the slaughter of an animal in Genesis 9 of the Christian Bible is also interesting! In Islam this is common practice on and with sheep, and in Christianity almost everything is ignored (blood).

No wonder that animals are considered and used as soulless, without dignity, without the right to life and as food for humans.
This is not blasphemy, but simply to be read in the book of books by everyone.
Why is Genesis 1 described here as perhaps too complicated? Is it?
Well, there is the instruction for people that the seeds (note: fruits) of plants and trees are intended as food and strictly speaking not even the plants themselves. This would then be the consequence of what is today known as the ‚fruitarian‘, that is to say someone who eats only fruits and seeds. That would then be the consequence of it par excellence. –
One of the roots of all evil on this planet is not even money, but the killing of fellow creatures, which rots the soul of human beings, makes them indifferent and also disinhibits them from their own kind, because the product ‚flesh‘ had direct contact with the soul (immateriality) of a killed animal during its lifetime and is therefore of ‚creative‘ origin. The consumer therefore bites directly into the formerly also non-material part (soul).
Such a homemade ignorance towards a certainly incomprehensible intelligence (God) is therefore blasphemy in its purest form.

Such thoughts and ideas have never been communicated to me in any church up to now. Despite the dietary instruction in Genesis 1, 29-30! A frightening ignorance. Why this is the case, the speculation admits that this did not play any role socially or historically in the content, that is, in the literary design of the Christian Bible, and that animals served as a matter of course as food suppliers.
What is meant are their bodies. –
This is also evident in the biblical account of fishing. For me, it still seems to me today like sensory prostheses from worlds without boundaries. A broken relationship with the truth, about which the first German Chancellor said that there are two or even more and that it is and will be a matter of interpretation.

Is it because of the way society has been stubborn towards such a perverse normality? Is there such a highly bridled incomprehension?
In contrast to the indifference towards it, it looks as if people are betting on a forgiving future in a closed-off space and are making themselves into reactive idiots. In other words, why should a creative intelligence take pleasure in looking at creatures who walk around in reverence, inferior and ignorant, constantly doing exactly what it has forbidden them to do?

The counter-imagination: Wouldn’t this intelligence have the ambition to see created things that give it the impression of having done a good job with the option of updating?

The answer should not be difficult.
Humans have free will and thoughts of the same kind, because their non-materiality makes this possible in the first place and because the ideas that are interwoven in all living beings and are individually and temporarily connected to a respective physical being through incarnation.
The individual freedom of decision enables the ramification of the most different kinds of behaviour, which therefore does not require the intervention of the creative intelligence.

Christians are surprised that their God allows conflicts, crimes, wars and their cruelties in the most perverse facets. Their God has not abandoned them; they have just not realized that they can and must act on their own responsibility. They are not aware of their built-in maturity and blame wrong developments in their actions on the weakness of their construction and thus on the constructor. This is a metaphor. If he, the human being, would search within himself, then his pea-sized fraying could come to an end and an extended level of consciousness could be activated.

Opposition, criticism, satire, freedom of the press, the general freedom of the mind in its orientation towards all, are the privileges of the present time.

It is intolerance towards living beings existing parallel to the human species, which are dismissed as things or objects, ‚held‘ under more than unworthy conditions, lifeless and whose bodies are processed into food.
When will this man-made madness finally be understood, acknowledged and stopped?

Excerpt from: Joachim Rohlfing. „Future X. Free choice.“ iBooks.

Then Genesis 1, 29-30 has the status it deserves.

Kant: ‚Sapere aude! (Have courage to use your own intellect).

 

Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)