Beitrag gelöscht… Post deleted…


Den vorherigen Beitrag (Keep talking / Pink Floyd) habe ich wieder gelöscht – aus rechtlichen Gründen. Also empfehle ich die Selbstrecherche. Das ist ein Song, der mich seit 1994 fasziniert. Urheberrecht muss Recht bleiben…

I deleted the previous post (Keep Talking / Pink Floyd) for legal reasons. So I recommend doing your own research. This is a song that has fascinated me since 1994. Copyright must remain law…

Auszeit… Time out…


(English below)

Deutsch

In den kommenden Wochen oder möglicherweise auch Monaten oder…. nehme ich hier im Blog eine Auszeit. Notgedrungen. Wie und ob es dann weitergeht, ist völlig offen. Anhand der letzten Beiträge wird dem hier lesenden Menschen aufgefallen sein, dass die ‚knackigen‘ Texte zu aktuellen Geschehnissen nicht mehr präsent sind. Schade eigentlich, doch… Persönlichkeitsbilder ändern sich nun mal mit zunehmendem Alter, wenn der ‚Zahn der Zeit‘ massiv zuschlägt. –

Entweder wird dann mein Sohn kompetenterweise diesen Blog weiterführen oder ihn beenden. Ich jedenfalls bedanke mich bei meiner Besucher- und Leserschaft auf allen Kontinenten dieses blauen Planeten, der von der Spezies Homo Sapiens gnaden- und gewissenlos ausgebeutet und existentiell an und über die Grenzen seiner Belastbarkeit geführt wurde und weiterhin wird. Ich habe mich nicht der kritischen Kommentare/ Einschätzungen enthalten und zitiere noch einmal das, was mein Leben massiv beeinflusst hat : Kants Kategorischer Imperativ :

„Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“ (Immanuel Kant: AA V, 30[)

So long…….

English

In the coming weeks or possibly months or…. I will be taking a break here on the blog. Out of necessity. How and whether it will continue is completely open. Based on the last few posts, people reading here will have noticed that the ’snappy‘ texts on current events are no longer present. That’s a shame, but… Personality traits change with age when the ‚ravages of time‘ take their toll. –

Either my son will then competently continue this blog or end it. In any case, I would like to thank my visitors and readers on all continents of this blue planet, which has been and continues to be mercilessly and unscrupulously exploited by the Homo Sapiens species and taken to and beyond its existential limits. I have not refrained from making critical comments/assessments and would like to quote once again what has had a massive influence on my life. Kant’s Categorical Imperative :

“Act in such a way that the maxim of your will may at all times be regarded as the principle of a general law.” (Immanuel Kant: AA V, 30[)

So long…….

Trauerspiel BlackBerry…..


Hier im Blog in der Kategorie ‚Blackberry‘ habe ich diverse Artikel über diese beeindruckenden Geräte und dem darauf laufenden Betriebssystem (BlackBerry 10 oder gekürzelt BB10) geschrieben. Die Teile waren, sind und bleiben nicht nur beeindruckend und fallen aus dem Rahmen des gesamten ‚mainstreamigen Einheitsbreis‘, sondern sind – nach meiner Einschätzung und Erfahrung damit- für mich Gebrauchsgegenstände, die, was Kommunikation, Bedienbarkeit und Tauglichkeit für tatsächliches Arbeiten (z.B. physische Tastatur, Hub, Excel-Tabellen, echtes Multitasking) nahezu unverzichtbar geworden. Ein das verdeutlichender Satz ist: „I need a tool – not a toy“.  Also eine Frage, wofür ein Smartphone genutzt wird oder werden soll. –

Daran, dass das BB10 so allmählich regelrecht verhungert, absehbar eingestampft und von Android verdrängt wird, ist zu erkennen, dass Geräte und Software, die nicht dem ‚Schneller-Höher-Weiter‘ entsprechen, entweder reine Nischenprodukte sind oder werden und letztlich vom Markt verschwinden. –

BlackBerry hat die Hardwaresparte an TCL abgegeben und konzentriert sich nur noch auf Software. Die neuen Modelle ‚fahren‘ mit Android, das modifiziert angeblich die Sicherheitsstandards des eigenen Betriebssystems BB10 erfüllt. Das lasse ich mal so stehen, kann mir allerdings nicht vorstellen, dass im Google-Android keine Feedback-Funktionen lauern und aktiv sind!? Das ist eine Spekulation und weder eine Behauptung, noch eine insistierende Verunsicherung zugunsten Anderer.

Was bleibt also für einen überzeugten ‚BlackBerry-Hasen‘?  Nach dem Ende der benutzten Hardware mit BlackBerry-Android (Blackdroid) weiterhin der Marke treu bleiben – oder auf IOS umsteigen? Android war und ist für mich von anderen Herstellern ein absolutes ’no-go‘! Nur, weil auf den TCL-BlackBerry’s‘ BlackBerry steht, dabei bleiben? Soweit geht meine Markentreue nicht! Als alter Apple-User (seit 1996)  habe ich immer noch kein iPhone, Mit Begeisterung habe ich mir im Netzt die Keynote zur Vorstellung des ersten iPhones angesehen und war begeistert. Die Ernüchterung kam, als ich registrierte, dass ich da immer nur auf Glas -und damit ohne bekannten Widerstand- herumzutippen hatte. Als jemand, der jahrzehntelang auf Schreibmaschinentastaturen zuhause war, war der Eindruck der entscheidende dafür, kein iPhone zu kaufen. Stattdessen benutzte ich weiterhin ein Hagenuk, das ich heute noch habe und das noch einwandfrei läuft.

Dann kam BlackBerry ins Spiel. Ich war begeistert. Es war ein Q10. Danach dann das Passport. Geräte wie für mich gemacht. Und nun das vorher Beschriebene!

DSC_0081.jpgFazit: Beide Geräte werden solange genutzt, bis sie auseinander fallen. Da gehe ich von Jahren aus. Allein die Vorstellung, für ein Smartphone ordentlich über 1000,00 € hinzulegen (iPhone X), lässt erahnen, wie Verbraucher ‚gesehen‘ werden. Zu lesen, dass die Herstellungskosten ca. 1/3 des Verkaufspreises ausmachen, macht nicht traurig, sondern ‚grimmig‘. Das ist Gewinnmaximierung pur! Da braucht man gar nicht mehr über die Reparaturfähigkeit nachzudenken: Verklebte Akkus usw.. Ein Gerät, bei dem ich nicht einmal selber den Akku austauschen kann, gehört mir auch nicht. Solche Vorgänge sind nicht nur verbraucherfeindlich, sondern aus Umweltsicht eine Katastrophe. Es wird so getan, als gäbe es keine Klimaproblematik, keine Müllberge aus Elektroschrott usw..

Mein Q10 hat einen -von mir- austauschbaren Akku – mein Passport offensichtlich nicht! Wenn ich da in ein oder zwei Jahren einen neuen Akku brauche, dann darf ich vielleicht feststellen, dass keiner mehr aufzutreiben ist, der kompatibel ist. Und dann? Dann werfe ich mein geliebtes und noch perfekt funktionierendes Passport in den Elektroschrott? Was ist das für ein Irrsinn?

Also bin ich in ein paar Jahren wieder bei dem Gerät angekommen, das vor langen, langen Jahren in der Schublade verschwand oder dahin verbannt wurde, weil die ach so tollen, neuen Geräte durch ihren Schnickschnack -auch bei mir!- mit voll aufgeblendeten Scheinwerfern auf mich zukamen. Eine Erkenntnis, die sprachlos machen kann und den Kopf mit mehr oder weniger leichten, horizontalen Bewegungen schwingen lässt. —

Quo vadis – planet earth? –

…und auf der Frankfurter Buchmesse 2017 vertreten.


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Mein gerade erst erschienenes Buch wird auf der Frankfurter Buchmesse 2017 am BoD-Stand E 43 in Halle 3.0  ausgestellt.

(Eine ebook-Version steht ebenfalls bei den einschlägigen Händlern oder direkt im BoD-Buchshop bereit.)

Der Strahlemann …


 

Unabhänghig vom Wahlergebnis in Nordrhein-Westfalen erfuhr ich heute aus den Medien, dass ein (noch) Landespolitker einem ‚Interesse‘ folgt, das mir die Bestätigung gab, diesen nicht gewählt zu haben. Als sehr deutlicher Gegner des Jagdfrevels standen mir sämtliche (verbliebenen) Haare im rechten Winkel ab. Die Rede ist hier vom Parteivorsitzenden der ‚Freien Demokratischen Partei‘ FDP, Christian Lindner.  Das hier ist kein Zusammenwürfeln von Politik und privaten Interessen und kein ‚an-den-Pranger-Stellen‘, sondern einfach nur eine Feststellung.

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Bild :Heinrich Hoffmann ‚Der Struwwelpeter‘

Ein junger, intelligenter Mensch identifiziert sich deutlich mit einer Tätigkeit, die den kalkulierten und vorsätzlich herbeigeführten Tod von beseelten Lebewesen nicht nur in Kauf nimmt, sondern  als Handlungsziel ausweist : die Jagd.

Der benannte Mensch macht den Jagdschein – das ist die konkrete Aussage. Über die charakterlichen Voraussetzungen für die Ausübung der Jagd habe ich in zwanzig Leserbriefen in hier ansässigen Zeitungen ausgiebig Stellung bezogen und sowohl wunderbaren Zuspruch als auch Beschimpfungen der übelsten Art und sogar Morddrohungen ‚erhalten‘. Für was? Hier stelle ich noch einmal klar heraus, dass ein Bürger in diesem Lande, der eine gegenteilige Meinung vertritt und lebt, Zielscheibe solcher Anmache sein oder werden kann, wenn er das Prinzip des ‚Lebens‘ nicht nur auf seine eigene Spezies bezieht, sondern auf das Leben allgemein – natürlich mit Ausnahmen wie Notwehr und Gefahr für das eigene Leben oder Hilfeleistung für Mitmenschen im engsten Sinne.

Das der Seelenpoker der Jagdtätigkeit für Mensch und Tier einfach ignoriert wird, ist eine Verdeutlichung des Herrschaftsdenkens noch in diesem Jahrhundert. Jagd ist die faktisch nicht zu leugnende Machtausübung bis in die letzte Konsequenz : Töten.

Politiker, Volksvertreter mit einer derartigen, seelischen  Grundeinstellung zaubern eine merkwürdige ‚Skepsis‘ -nicht nur- unter die Haut.

Ich poste das hier, weil nach meiner Einschätzung Toleranz und Wegsehen direkt an ihre Grenzen stoßen, wenn es um Leid und Tod geht ! —

Deshalb -wie immer- die Forderung nach der Abschaffung des Jagsgesetzes, einem Überbleibsel aus der dunkelsten Geschichte Deutschlands ! —

Auch ‚Strahlemänner‘ haben dunkle Seiten …

 

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BlackBerry© Passport nach 20 Monaten …


Dieses Teil muss schon etwas Besonderes an sich haben, dass es hier in Abständen immer wieder thematisiert wird. Ein Nischenprodukt für Leute, die sich nicht mit dem Mainstream zufrieden geben und einen Begleiter mit sich tragen wollen, auf den sie sich akkumäßig verlassen  und mit dem sie arbeiten können, ohne nach einigen Stunden wieder eine Steckdose suchen zu müssen, sofern sie dann auch noch das Ladegerät dabei haben. Gibt es dafür nicht Desktops, Laptops und Tablets? Die Frage ist ansich schon unsinnig, soll aber hier verdeutlichen, dass solche Geräte einen Unterschied hinsichtlich Größe, Gewicht und Handlichkeit ausmachen. Die Funktionalität für z.B. Tabellenkalkulationen im Handformat fand ich bislang bei keinem anderen Smartphone. Genervt hat mich dabei das ständige Drehen in den Landscapemodus und zurück und die fehlende physische Tastatur, die die Bezeichnung auch verdient und ihr gerecht wird. Das Drehen ist naturgemäß bei einem quadratischen Bildschirm nicht nötig.

Nicht einmal bislang hat mich dieses Gerät im Stich gelassen. Leider lässt BlackBerry© das großartige Betriebssystem BB10 in absehbarer Zeit auslaufen. Vielleicht nächstes Jahr. Ein derartiger Unsinn ist kaum oder besser nicht zu verstehen. Mich wird es nicht davon abhalten, das/den Passport -sofern es/er bis dahin durchhält- weiterhin zu verwenden. Malware dürfte für so eine Nischensoftware, wie sie dann endgültig ist, nicht auf der Agenda von Hackern stehen. Trotz aller Widrigkeiten Grund genug, noch so ein fantastisches Teil in Reserve zu legen. Es sieht danach aus, dass das Passport wohl ein wenig zu genial ist, um vom Mainstream erfasst zu werden, bei dem die Geräte nicht nur den gleichen Formfaktor haben, sondern sich in der Leistung unwesentlich unterscheiden, wenn nicht der x-tel-schneller oder wie auch immer Milli-Bereich entscheidend ist. In einigen Jahren dürfte der Smartphone-gig wohl sowieso beendet sein. Dann sind die biegsamen und faltbaren Gerätschaften angesagt, die am Körper getragen und angebracht werden und noch mehr können.

 

Sinnfragen …


Nach einer Woche ‘nix‘ hier im Blog bleibt die Frage : ‘Was habe ich nur mit meinem letzten Beitrag angerichtet ?‘ , als wäre das Wort des Tages „Misogynie“ einer Sinnverdrehung unterlegen. Als eine Solche erscheinen mir Mitteilungen, die konkret aussagten, ich solle doch sowas bitteschön unterlassen. Geht’s noch ?

Ich beobachte das noch eine Weile, dann lasse ich das hier erst mal ruhen. Die Beschimpfungen und Unterstellungen bin ich von meinen Leserbriefen (und auch Büchern..) zwar gewohnt, aber irgendwann auch leid.

Keine Resignation … sondern nur pausieren … Es stellen sich einige Sinnfragen.

Da braut sich ‚was‘ zusammen …


Die Medien sind voll von diesem … Erdogan. (Ich verzichte hier bewusst auf Bilder davon !) Wehret den Anfängen ist ja nun wohl vorbei. Da schafft einer Fakten. Und wie ! Wenn ihm die Gemengelage nach dem Putschversuch noch nicht reicht, dann unterzeichnet er als (gewählter !) Präsident auch die Wiedereinführung der Todesstrafe. Das sich der Mann im Jahrhundert geirrt hat, scheint aus allgemein europäischer Sicht eindeutig zu sein. Doch .. welche Reaktionen kommen denn von den Mandatsträgern der EU ? Empörung ? Beenden der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ? Finanz- und wirtschaftspolitische Maßnahmen ? Dem Mann eindeutig und unmissverständlich die Konsequenzen seines ‚Fehlverhaltens‘ vor Augen führen ? Ja sogar die Kündigung des Flüchtlingspaktes der EU mit der Türkei und zwar von Seiten der EU ? Nichts davon geschieht ! Da wird gekniffen und geduckt, damit dieser Erdogan wenigstens dabei in der Spur bleibt, jedenfalls so, dass die Flüchtlingsströme nach Zentraleuropa auch weiterhin aus- oder überschaubar bleiben. Die Daumenschraube funktioniert aber auch andersherum : Erdogan käme innenpolitisch massiv unter Druck, wenn ein Großteil der Touristen in seinem Land ausblieben, Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen durchaus stark reduziert würden, Investoren ausblieben usw.. Das geht nicht von heute auf morgen und bedarf einer konsequenten Bereitschaft dazu von Seiten der EU. Stattdessen duckt man sich vor diesem Diktator, der wahrscheinlich vom Osmanischen Reich, Teil 2, träumt mit ihm als Mittelpunkt.

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Bild : Wikipedia

Es sieht ganz nach der Einschätzung aus, dass da nach Einführung der Todesstrafe wieder ein Machthaber über Leichen zu gehen bereit ist und das dann auch durchzieht oder durchziehen lässt. Er wäre aus seiner Sicht fein raus, wenn das Parlament dem zustimmen würde und er dann nach türkischer Gesetzgebung schalten und walten könnte, wie er es will.

Ihr Politiker und Politikerinnen der Europäischen Union, wacht endlich auf und gebietet diesem potentiellen Tyrannen die Stirn. Dreht ihm die Hähne zu und findet endlich eine eigenständige Lösung der sich dann anbahnenden, erneuten Flüchtlingsschwärme. Wenn dieser Erdogan seinen Einfluss ohne Repressalien noch weiter ausbauen kann, dann wird er das schamlos ausnutzen. Seine Zustimmung im Volke kann schnell kippen, wenn Druckmittel anfangen zu wirken und der einzelne Bürger die Folgen der Politik seines Präsidenten am eigenen Leibe durch Entbehrungen zu spüren bekommt. Putscherfahrung hat das Land ja. Der Ausnahmezustand danach ist schonmal verhängt. Die Rebellion gegen ihn ist aber sicherlich schon in den Startlöchern. Der Startschuss könnte aus der EU kommen. War durch den Putschversuch denn die Demokratie in der Türkei in Gefahr ? Oder ist es nicht geradzu andersherum ? Da sind so viele Fragen nicht zu beantworten. Nur Eines sollte sicher sein : Unter und mit so einem Präsidenten mit Allmachtsträumen ist die Türkei definitiv nicht EU- fähig. Ich habe den Eindruck, dass das noch nicht bei den meisten Bürgern des Staates im Bewusstsein gelandet ist. Ihre Aussichten wären besser ohne diesen rücksichtslosen und narzistischen Blender. Es kann als Aufgabe der (noch) freien  Medien gesehen werden, intensiver und tiefgründiger Aufklärung zu betreiben und den Menschen in der Türkei objektiv vermitteln, auf was sie sich da einlassen und was sie damit versäumen. Das großartige Volk der Türken ist es wert, den Fortschritt des 21. Jahrhunderts mitzuerfahren und mitzugestalten.

Allein wer die Pressefreiheit einschränkt, hat was zu verbergen und versucht, das Volk aus blanker Egomanie hinter die Fichte zu führen. Soeiner schreckt auch nicht davor zurück, Andersdenkende mundtot zu machen und im Glanze seiner Herrlichkeit umbringen zu lassen.

 

Was soll das denn … ?


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mein Lamy Persona

Da kommen sicherlich die Fragen : ‚Wo lebt der denn .. ?‘  , ‚Was soll das denn ..?‘

Seit Ende der 60er-Jahre habe ich mit Computern zutun. Anfangs noch mit Lochkarten iund Magnetbandspulen.

Handschrift..Beitrag Blog

 

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Roman, eBook der 2. Auflage


Info zum eBook meiner 2. Romanauflage :

Die eBookversion der 2. Auflage meines Romans ‚Die Gedanken sind frei – Die Erlebnisgeschichte eines jungen Mannes beim Bund‘ ist seit heute in den gängigen eBookstores erhältlich und kostet 4,49 €. (Apple iBooks, Amazon, Kobo usw.)

 

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Nach der bereits gelisteten Printausgabe (18,90 €) ist mit dem Erscheinen des eBooks die kreative Arbeit an diesem Projekt für mich abgeschlossen. Die Realisierung (komplette Überarbeitung und Gestaltung) hat immerhin ein knappes halbes Jahr in Anspruch genommen. Was nun daraus wird … keine Ahnung ? Da das Buch ein Nischenthema behandelt, sind die Aussichten auf einen Bestseller gewollt unrealistisch. (Glaubt mir sowieso keiner … )

Zwei weitere Manuskripte sind parallel in Arbeit. Eines davon wird sicherlich noch circa zwei Jahre beanspruchen. Das Zweite wird ein weiterer Lyrik- und Geschichtenband, für den ich mir ausgiebig Zeit lassen werde.

Die Malerei wird dabei sehr stiefmütterlich behandelt. Da meine Staffelei im Sommer vorzugsweise draußen steht, hat sie zur Zeit einfach das Nachsehen. Ideen bleiben eben auf Halde …

 

 

 

 

 

Selektion …


Das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen hat heute, am 20.Mai 2016,  entschieden, dass das Töten von männlichen Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ist.

Bewusst habe ich in den obigen Satz das Datum des Entscheides mit der Jahreszahl vollständig ausgeschrieben : 2016. Nein, es nicht 1916 und eine Rückschau, sondern das Jahr 2016 !!

Einem ethisch sensibilisierten Menschen stellt sich da knallhart die Frage, wie Juristen ticken. Sie müssen sich an den Gesetzestext halten, was sonst ? Das ist natürlich richtig. Die Judikative ist schließlich die eigenständige dritte Säule der Demokratie und damit unantastbar. Völlig unstrittig. Aus der Sicht stellt sich die Frage, wie weit der einschätzende Interpretationsspielraum der Richterschaft geht, wenn ethische Grundwerte auf der Agenda stehen ? Leben ist da -aus meiner Sicht- der höchste Wert. Eine andere Sichtweise hat in meinem Hirn keinen Platz. Die weitere Frage ist, ob sich diese Sichtweise auf die Spezies ‚Mensch‘ bezieht oder auf Leben allgemein in seiner gesamten Vielfalt. Also auch Tiere. Der Bezug zum Tierschutzgesetz als juristische Vorgabe ist also hergestellt. Im speziellen Fall geht es nicht um das Töten eines Tieres, sondern um Millionen davon; auch noch in deren gerade begonner Lebensphase. Selektion  von wertigem und nichtwertigem Leben aus kommerziellem Interesse und damit aus reinem Profitdenken. Da kommt natürlich der Spruch : ‚Der Verbraucher  regelt das durch seine Nachfrage’…

Lebewesen, die gerade ‚das Licht der Welt‘ erblickten und schon auf Laufbändern der Vernichtung ‚zugeführt‘ werden – durch Shreddern oder Vergasen. Moment … vergasen ? Was für eine Assoziation drängt sich denn da auf ? Die Rede ist von Küken, die an anderer Stelle als fototechnische Werbeaccessoires die Herzen der Betrachtachter zum Kauf irgendeiner Ware anspornen sollen. Dem Käufer und allen Beteiligten ist dabei nicht klar, ob sich da um männliche oder weibliche Küken handelt. Wenn es Küken bis vor eine Kamera geschafft haben, dann können es nur weiliche sein, weil die ja später kommerziell ausgebeutet werden können. Und die Männlichen – längst geshreddert oder vergast !

Das Töten (Shreddern/Vergasen) von männlichen Küken ist der Rechtssprechung folgend mit dem Tierschutzgesetz vereinbar ? Im Klartext : Tiermord ist gesetzeskonform. Ach ja.. richtig : Das Töten von Tieren in freier Wildbahn, genannt Jagd und auch Angeln, ist ja auch gesetzeskonform, nämlich mit dem Jagdgesetz, novelliert von Hermann Meier (Göring) im Dritten Reich. Warum soll der Bezug nicht hergestellt werden ? Ich nenne das ‚Todesstrafe für Tiere‘. Gesetztlich verankert. Zur Erinnerung : Wir schreiben das Jahr 2016 !

Christen sagen oder postulieren : ‚Du sollst nicht töten‘ … warum tun sie es denn ? Schlichte Antwort : Weil sie es immer noch nicht begriffen haben, dass mit dem Postulat nicht ausschließlich der Mensch gemeint ist (Behauptung !), sondern beseelte Lebewesen allgemein und im Speziellen Tiere, wozu auch Fische gehören. Also Lebewesen, die Vater und Mutter, ein Gesicht, ein zentrales Nervensystem, einen Blutkreislauf und Empfindungen wie Freude und Schmerz besitzen. Ihr Nachteil ist, so ist es, dass sie eine andere Physis beseelen und nicht sprechen (und telefonieren) können. Sie sind rechtlich wohl immer noch Gegenstände und keine Lebewesen. Wann wird das endlich begriffen, dass das nicht nur Unsinn ist, sondern selektive, destruktive Ignoranz, die auch noch auf gesetzlichen Säulen steht.

Aus der Sicht die Frage : Überschreiten legislativ Gesetze und juristisch exekutiv eine Richterschaft nicht ihre Kompetenzen, wenn das  hier Beschriebene Anwendung finden  und über Leben und Tod entscheiden darf ? Egal, welcher Spezies ?

Genau dazu zitiere ich hier abschließend die letzten Zeilen eines eigenen Gedichtes :

> Wenn ein Tier sitzt im Weltgericht, das Mensch getrieben zum Schafott .. wenn die                               Stimm‘ hat dann das Gewicht .. mein ‚lieber Mann‘, dann gnad‘ uns Gott‘ <

Oder :  > All that’s necessary for the triumph of evil is that good men do nothing. <                (Edmund Burk)

Mit dem letzten Zitat bezeichne ich nicht mich (weil ich das hier schreibe), sondern lasse es mal allgemeingültig so stehen, wie er’s in markanter Weise von sich gegeben hat.

Absichtlich poste ich hier auch keine Bilder, um nicht in juristische Fallen (Urheberrecht) zu laufen.  Bis auf das Untere und das heutige Header-Bild : das unserer eigenen, glücklichen Hühner, die leben dürfen …

11 Monate (BlackBerry®) Passport …


Es war Neugier auf diesen ungewöhnlichen Formfaktor .. dieses quadratische Display und dieses ‚aus der Reihe Tanzen‘ im Vergleich zu den Geräten, die den Ton des Mainstreams bestimmen, was Smartphones angeht. Brauche ich sowas, war die Frage ? Entscheidend war allerdings, dass ich es absolut ‚vermeiden‘ wollte, auf Glas Texte zu tippen. Das war eine gewachsene Erkenntnis aus den Erfahrungen mit den iPads, die ich bis dahin nutzte. Unnachgiebiges Glas, das im wirklichen Kontrast zu dem stand, was ich bis dahin an guten Tastaturen schätzte. Die Alternative wäre dabei gewesen, eine externe Tastatur in irgendeine Tasche zu stecken .. nur in welche ? Die Apple-Tastatur passt in keine meiner Hosentaschen und … es ist Unsinn, darüber weiter zu sinnieren.

Da war das BlackBerry Q 10 , das mir zeigte, dass es auch anders geht, nämlich so, wie ich mir das vorstellte. Eine Tastatur, deren Haptik genau den Eindruck verschaffte, etwas zu bewegen und bestätigt zu bekommen. Tasten, die sich nicht ausblenden lassen, sondern an Ort und Stelle verbleiben und gedrückt werden wollen. —

Das Passport (Neutrum, weil hier als Gerät gemeint) ist exakt die Maschine, die der adjektivischen Bezeichnung ‚weiterentwickelt‘ gerecht wird. Die Tastatur nicht nur als solche, sondern auch als Touchpad zum Scrollen nutzen zu können, ist alltagstauglich. Vorgeschlagene Worte im logischen Zusammenhang per Wischgeste in den jeweiligen Text zu schieben, ist eine Verfahrensweise, die ich nicht mehr missen möchte und werde.

Jedes Gerät hat seine Stärken und natürlich auch Schwächen. In meiner täglichen Anwendung überwiegt eindeutig das Erstere.

Fazit nach 11 Monaten :  Dieses Gerät würde ich bedenkenlos sofort wieder kaufen, auch wenn BlackBerry einen absoluten Eiertanz in seiner Firmenpolitik hinlegt, die Kunden verunsichert, zu Android wechselt und das eigene Betriebessystem höchstwahrscheinlich auslaufen lässt, anstatt es zielführend zu bewerben und die unvergleichlichen Vorteile so herausstellt, dass es auch in der Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen wird. Und genau das passiert nicht ! Trotzdem geht meine Überlegung dahin, sogar ein zweites Passport (SE) zu erwerben, bevor die Hardwaresparte von BlackBerry geschlossen wird. Den neuesten Nachrichten zufolge wird das BlackBerry-Betriebssystem BB 10 noch mindestens  zwei Jahre weiter gepflegt und sicherheitstechnisch aktualisiert.

Sofern ‚man‘ kein buntes Spielzeug, sondern ein Arbeitsgerät mit Telefon- und Messengerfunktion einsetzen möchte, ist dieses BlackBerry Passport eine wirkliche Überlegung wert. Das hier ist keine Werbung für ein Produkt, sondern eine rein pragmatische Darstellung eines Gerätes, das diese Zeilen verdient, egal ob es eine ‚Brombeere‘ oder ein ‚Sonstwas‘ ist.

A…. hoch – Zähne auseinander !


(Samstag, 12.März, 22:00 Uhr : )

Statement zu den morgigen Landtagswahlen in Baden-Würtemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt :

Kommt der vielbeschriebene Rechtsruck in Deutschland ? AfD bei 20 % ? In einem Land, das die Folgen eines solchen Irrsinns geschichtlich mehr als kennen müsste, sollte … Sollte das der Fall sein und tatsächlich eintreten, dann …

>>   Es ist ja so einfach, mitzulaufen, mitzugröhlen und Anderen das Denken zu überlassen. Moment … Denken ..? Klingt in diesem Lande muttersprachlich, scheint aber bildungsunabhängig einem erneuten Mitläufertum den Vorrang zu geben und sich in der Kategorie ‘Fremdwörter’ pudelwohl zu fühlen.  <<

Empfehlung an das Mitläufertum : Geschichtsbücher (auch online) aufschlagen und nachsehen, was Demagogie und Propaganda auf der untersten Ebene der Seele anrichten kann. Es sind nicht nur die Trümmerhaufen der Städte, sondern auch die der Seelen und der Apokalypse auf der ganzen Linie. Jegliche Verharmlosung  davon ist die Ignoranz und die Verdummung des Individuums – ‚Hells bells ‚ …

Noch sind es Minderheiten, die genau wissen, welche geistigen ‚Zustände‘ sie abholen und bedienen können, doch deren Zuwachs beschreibe ich nur noch mit :  ‚.. Streichholz und Benzinkanister !‘

Jeder ethisch sensibilisierte Mensch, sei es auch nur halbwegs, muss sich darüber im Klaren sein, was sich da anbahnt. Deshalb : Das Hinterteil hoch und die Zähne auseinander ! (Oder auch der beherzte Griff in die Tastatur !)

Mag platt klingen, doch … manchmal ist es die recht einfache Wortwahl.

Noch ist das Wort ‚Wahlurne‘ ein zusammenhängendes Substantiv …

 

 

Gedicht ‚Jäger‘


Dieses Gedicht ist eine ‚Hommage‘ an den Artikel ‚Die Anwälte der Tiere‘ im Mindener Tageblatt v. 05. Februar 2016. Zwanzig Leserbriefe zu dem Thema ‚Jagd‘ sind von mir in der genannten -und von mir sehr geschätzten- Zeitung bislang erschienen und in diesem Blog erneut veröffentlicht.  Heute resümiert bleibt die Erkenntnis, dass der von der Jägerschaft ausgelebte ‚Seelenkitzel‘ samt Dominanzgehabe aus Herrschaftszeiten genetisch verankert sein muss. Immer noch. Einen weiteren Leserbrief zu dem provokanten Titel des oben genannen Artikels ‚rauszuhauen, ist wie das ‚Hornberger Schießen‘. Hier im Blog ist es das allerdings nicht ! Deshalb für interessierte Leser das folgende Gedicht :

Zitat (eigen) :   Jagd und Tierschutz sind ein Widerspruch in sich.

Jäger

Das deutsche Liedgut singt vom Jäger

der schießt sein Wild wie’s ihm gefällt

als Waidmanns ehrig Zunftenträger

hat immer sich so angesellt

er liebt die Pirsch, das Angesitze

auf überzählig Wildbestand

ist da so Freilands Hegefritze

der keine andre Lösung fand

ob Hase, Wildschwein oder Reh

sitzt freudig an in der Natur

ob Hochsitz oder Büsches Speh

will er den Schuss, die Flinte pur

lässt treiben Freiwild auf sich zu

entspannter Freizeithochgenuss

zieht aus der wilden Tiere Schuh

aus Hinterhalt mit Hegeschuss

der geht gezielt in seine Seele

hält offen tiergemordet Kerbholz

geschichtgerechte Tötbefehle

ist rechtgefertigt Mordesstolz

manch Schmatzer würd vergehn der Schmaus

wenn er müsst töten Tier zur Speis

dem Jäger macht das gar nichts aus

er macht das selber zum Beweis

das abgekocht sein Seelenleben

als Herrscher über Leben thront

dem Wild das Aufbrechmesser geben

dann hat die Strecke sich gelohnt

er wird die Welt nicht mehr verstehn

wenn eines Tags ein Richter bellt

das Tiermord ist wie Menschenmord

den Vorsatz auch noch unterstellt

dann bist du dran du Jägersmann

und Tieresseelen klatschen

die Flinte nützt dir gar nichts dann

kannst Hegering im Kopf belatschen

wie schön die Zeiten damals waren

als Tiere waren vogelfrei

bist dir juristisch nun im Klaren

dass Schluss ist mit der Barbarei

Ein solcher Traum, wie kann es sein

ist eine Wunderblase

sie schwebt dahin, fragil und fein

ein blumig transparenter Hase

Pärchen


Pärchen

Die emsig stetigen Begleiter
auf Weltenbühnes Menschenleiter
sind zwei, die bestens sich ergänzen
mit Macht und Ohnmacht billig glänzen
in kalter Brachialmanier
verschleiern sie die `Background-Gier´
sie herrschen absolut feudal
in Hohlköpfen – verdammt noch mal
sie schließen Bündnisse mit allen
die blind vor ihnen niederfallen
sie fürchten weder Tod noch Teufel
in Egozentrik ohne Zweifel
Wer ist denn nun besagtes Paar
im Outfit, wie es immer war ?
die grinsen als Realpopanz
es sind – Dummheit und Arroganz

***************

Rücken- und Schmerzproblematik


Rücken- und Schmerzproblematik

Lange habe ich gezögert, über die eigenen ‚Erfahrungen’ zu diesem Themenkomplex zu schreiben, da ich 1. kein Mediziner bin und 2. nicht als ‚Besserwisser’ aufzutreten gedachte und gedenke. Warum nun dieser Beitrag ? Die Antwort ist relativ simpel und liegt auf der Hand oder besser im eigenen Rückenbereich (aktuell !). Nach zwei großen OP’s (jeweils über 6 Stunden) und einem kleineren Eingriff (Facettenblockade) folgten postoperative ‚Zustände’ von einer anderen Art, nämlich der, die als unerträglich nicht falsch beschrieben sind. Konzentriertes Arbeiten, gleich welcher Art, war faktisch ausgeschlossen. Doch es gab Licht in dem unbeleuchteten Tunnel. Zu dem Zeitpunkt vor ca. 20 Jahren gaben mir zwei ‚Dinge’ die unterstützenden Maßnahmen, die wieder Licht erkennen ließen und sich bis heute bewährt haben :

  1. Yoga (eingeschränkt körperlich, doch mental durch Kundalini-Meditationen)
  2. TENS – und das ist eine Therapiemöglichkeit, die -bei mir jedenfalls- positiv anschlug.

Zum Ersten : Verständlicherweise waren die von mir bis dahin praktizierten Übungen, wie Kopfstand, Lotussitz, Verwindungsstellung, Stellung des Kindes usw. wenn überhaupt, dann nur eingeschränkt möglich.

Kopfstand.png
Bild: eigener Kopfstand

 

Die genannte Meditationsart ist eine, die unter Anleitung erlernt werden sollte, da sie -wenn nicht richtig durchgeführt- durchaus ein gegenteiliges, also negatives Ergebnis hervorrufen und damit bewirken kann. Hinzu kommt das A und O des Yoga : die Atemtechnik. Hara- oder Bauchatmung sollte von Jedem -der es will- gelernt werden. Sie beruhigt und stärkt die Konzentration. So einfach es klingt, doch so manches Problem lässt sich ‚einfach’ wegatmen. Denjenigen, die da nicht autodidaktisch `rangehen wollen, sei eine Yogagruppe empfohlen, die -wenn sie gut ist- jeden seine Fähigkeiten entwickeln lässt. Ich war Autodidakt und bin es geblieben – seit knapp 50 Jahren.

 

zum Zweiten : TENS. (Transkutane elektrische Nervenstimulation). Elektodioden werden auf die Haut -wieder abziehbar- geklebt und per Kabel mit einem Steuergerät (Tens-Gerät) verbunden. Die Geräte haben heute eine ausgeklügelte Programmsteuerung, in denen angewählt wird, welche Stromintervalle an die Dioden abgegeben werden. Mein Gerät verfügt über sieben unterschiedliche Programme. Mir ist klar, dass damit kein heilender Effekt ausgelöst wird, doch … und das ist der Grund, warum ich das hier erwähne, der Ablenkungseffekt ist enorm. Der empfundene Schmerz ist nicht mehr an oberster Stelle der Wahrnehung, sondern dieser leichte ‚Stromfluss’ auf der und durch die Haut (transkutan). Einfach nur Ablenkung – also ein phychologischer Effekt ? Das will ich nicht abstreiten.

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Bild: mein Tens-Gerät im Betrieb

Dieses kleine Gerät läuft bei mir zur Zeit stundenlang in unterschiedlichen Programmen. Mir hilfts. Vielleicht eine Anregung für Leute, die das nicht oder noch nicht kennen. Ich werbe hier für kein Produkt, denn es gibt da diverse Hersteller und die Geräte sind verordnungsfrei in einschlägigen Geschäften oder online zu kaufen. Inwieweit das alles den Gang zum Orthopäden ersetzt, sei dahingestellt. Denn das hier Beschriebene ist eine unterstützende Maßnahme und kein Allheilmittel, das eine medizinische Behandlung umgeht oder gar ausschließt.

 

Natürlich gibt es diverse andere Behandlungsarten, die allerdings immer lückenhaft in ihrer theoretischen Gesamtheit bleiben werden. Hier erwähne ich nur die markanten ‚Helferchen’, denen ich mich bediene. Ein kleiner Erfahrungsbericht oder Hinweis also, der es sicherlich an Komplexität vemissen lässt, aber individuell praxistauglich ist.

 

 

Apple und all die Anderen … oder der ‚ökonomische Imperativ’ (immer noch kein Ersatzplanet ?)


 

Das Manifest der Selbstreparierer ist ein Bekenntnis derjenigen, die nicht nur begriffen haben, sondern in die Erkenntnis auch Taten fließen lassen, dass dieser Planet absehbar kollabieren könnte und -wenn es so weitergeht- auch wird. Ressourcen werden ausgebeutet und damit Produkte hergestellt, die nach einem Jahr wieder überholt sind, weil sie dem zeitgeistigen Standard nicht mehr entsprechen. Offensichtlich wird sogar die Lebenszeit in viele Geräte mit eingebaut. Warum ? Damit der geschätzte Kunde immer in der Timeline ist und sich um Gottes Willen nicht abkoppelt. Vornehm gedacht, doch … zu welchen Lasten ? Die kurze Antwort siehe oben. Langlebigkeit wünscht sich der Mensch (unbewusst ?) nur noch für sich selbst.(Nachdenken kann das ändern). Die Elektroschrottberge steigen und steigen. Wo ist der öffentliche Aufschrei bezüglich der Kinder in den ‚schrumpeligen’ Ländern dieses Planeten, die Altgeräte anzünden, um an die wieder verkaufbaren Wertstoffe zu gelangen ? Dass sie dabei giftige Dämpfe der brennenden Kunststoffgehäuse wohl unwissend einatmen .. wird als bedauerlich und traurig hingenommen und im nächsten Moment wieder das neue iPhone (oder irgendein anderes) bestellt und gekauft. Noch funktionierende Geräte werden entsorgt, anstatt sie aufzurüsten und weiter zu verwenden. Muss immer alles schneller, höher, weiter sein ? Batterien oder Akkus werden verklebt und sind damit vom Endverbraucher nicht auswechselbar. Auch kann ein Neukauf ‚günstiger’ sein als eine Reparatur … so wird dann argumentiert. In sklavenähnlichen Arbeitsverhältnissen ‚schrauben’ Menschen für die zahlungskräftigen Kunden Geräte der aktuellen Begierde zusammen für einen Lohn, der in den Abnehmerländern die dortigen Menschen nicht einmal veranlassen würde, morgens aufzustehen. Dazu das Marketing, das diesen Irrsinn nicht nur verharmlost, sondern anfeuert durch die Installierung eines Lifestylegefühls in den Köpfen der damit zu ködernden Kunden. Die Vermittlung einer schönen, heilen Welt, wenn man dieses oder jenes Produkt kauft und verwendet. Aber nicht zu lange bitteschön … der Nachschub wartet schon auf den modernen Menschen …

Was soll das alles und wozu werden hier -von mir- die Vorgänge so zusammengepresst ?

Seit 1997 nutze ich Apple-Produkte, weil ich -ich könnte sagen bis heute- keine Produkte finden konnte, die mir das boten und bieten, was ich auch tatsächlich brauche .. oder glaube, zu brauchen. Und weil diese alten Geräte zum Teil bis heute noch funktionieren und auch noch im Gebrauch sind. Ok, mit einem Powerbook von 1997 ist nicht mehr so zu surfen wie mit einem relativ aktuellen Macbook pro. Ob das Letztere allerdings nach 18 Jahren überhaupt noch funktioniert, bleibt dahingestellt.

Nun las ich vor kurzem, dass Apple für das iPhone eine Option bietet, die der eigentliche Anlass zum Verfassen dieses Textes war. Sinngemäß : Der Kunde zahlt monatlich einen bestimmten Betrag (bei der Telekom angeblich 80 €) und erhält nach einem Jahr automatisch ein aktuelles iPhone. Klingt oberflächlich gesehen gut. Nur .. das Altgerät wird nicht entsorgt, sondern von Apple wieder aufbereitet (refurbished) und dann nicht billig wieder verkauft. Nun könnte man sagen, dass das eine Maßnahme ist, die meinen Vorstellungen entgegen kommt, wenn da nur nicht die nachzuproduzierenden Geräte wären, für die wiederum Rohstoffe gebraucht werden und Arbeitskräfte nahezu gnadenlos ausgebeutet würden/werden. Reicht da nicht zum Beispiel ein Dreijahreszyklus ? Mal ganz abgesehen davon, dass die nicht so zahlungskräftigen Kunden bewusst in die zweite Reihe gestellt werden. Das sind dann die ‚Refurbishten’ oder so ähnlich. Die ethische/soziale Komponente sollte nicht unterschätzt werden.

Ob ich als alter Appleuser an Apple appelliere .. oder nicht. Nur … dass solche Geschäftigkeiten nicht durchschaut werden, ist heute bei der ständigen Verfügbarkeit von Informationen eine Illusion und zwar derer, die meinen, es ginge immer so weiter. Wachstum -der ökonomische Imperativ- funktioniert nicht für alle Zeiten. Es sind ja nicht nur die Neugeräte, die einfach dann wieder da sind, sondern die Produktonsprozesse erfordern eben Material und Menschen. Der schöne Schein eines Produktes offenbart nicht die fragilen Bestandteile, bestehend aus Mensch und Material. Beide sind am Ende nicht mehr numerisch ersetzbar, weil sie entweder nicht mehr vorhanden oder nicht mehr bereit dazu sind, weil sie feststellen müssen, dass sie immer noch keinen Ersatzplaneten zur Umsiedelung gefunden haben. Das auf einem Ast sitzende Sägen am Stammende des Baumes …

Dabei gibt es durchaus Alternativen. Auf Langlebigkeit ausgerichtete Geräte sind irgendwann logischerweise auch reparaturbefürftig. Ein solcher ‚Markt’ wird ganz offensichtlich komplett unterschätzt. Die Schaffung einer solchen ‚ökonomischen Infrastruktur’ setzt allerdings etwas voraus, was Menschen ebenso offensichtlich schwer fällt : Für das Marketing ein thematisches und für die Weltwirtschaft ein essentielles = Umdenken !

Fazit : Das permanente Drängen auf langlebigere (z.B. Computer, Tablets, Smartphones usw.) und anwenderfreundliche Produkte (selbst reparierbar) sollte ein ökonomischer Imperatif sein. Wäre das ein Rückschritt vom Fortschritt ? Technisch aktualisierbare Geräte sind kein Rückschritt ! Da würde sich ein hoch interessanter Wirtschaftzweig etablieren; nämlich der der Nachhaltigkeit durch Weitsichtigkeit oder umgekehrt. Und noch etwas aus meiner Sicht ganz Entscheidendes : Ein eher verantwortbarer Übergang zur nächsten Generation und darüber vielleicht noch hinaus !

Große Worte ? Ja klar ! Mit kleinen und zu zaghaft geflüsterten Worten erreicht man keine Resonanz; nicht mal auf geringer Entfernung. Es liegt an der verehrten Kundschaft und damit an den Konsumenten, solche Gedanken beiseite zu schieben und ungeduldig dem nächsten iPhone entgegenzufiebern .. oder sich vorzustellen, dass gerade benutzte Gerät noch weiter zu benutzen und darauf zu setzen, dass die nächste oder übernächste iPhone-Generation durch eine Aufrüstbarkeit technisch aktuell gehalten werden kann.

Sind das nur Wünsche ? Ja klar. Wünsche, die ……..

 

 

 

 

 

 

 

 

Reparaturmanifest (Teil 2)


Die Aussagen in dem Reparaturmanifest von „iFixit“ decken sich prinzipiell mit denen der hier im Blog bereits geposteten  ersten Version. Trotzdem :

Diese Bewegung kann ich nur unterstützen, weil hier Realismen greifen und klar ausgesprochen werden, die der Ökonomie nicht unbedingt gefallen. Denn : Wenn etwas kaputt geht, dann soll der moderne Mensch etwas Neues und Aktuelles kaufen. Warum das auch anders geht, erklärt das Manifest hinreichend. Nach wie vor gilt die Aussage : „Wir haben noch keinen Ersatzplaneten.“

Jedes Jahr ein neues z.B. Smartphone ? Die kommenden Generationen werden es uns ‚danken‘ …….

iFixit hat das Reparaturmanifest zur freien Verwendung freigegeben :

http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/

Impressum


Redakteur dieses Blogs ist :

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Joachim Rohlfing

Dankerser Str. 145

32423 Minden

joachim.rohlfing(at)mail.de

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