Klerus und Futur X … Clergy and Futur X …


(English below)

Deutsch

Religionen und Zukunft – ein Widerspruch insich?

Steht es einem theologischen Laien zu, Gott nicht zu personalisieren? Warum ist aus monotheistischer Sicht der personalisierte Gott dreifaltig? Ist die Vorstellung von Menschen, Ebenbilder eines personalisierten Gottes zu sein, eine Anmaßung sondergleichen und blanke Phantasie?

Quelle:“Der Wahre Jakob“

Ist die suggerierte Gottesnähe des Klerus eine Fehlinterpretation ihrer entsprechenden Kompetenz? Nehmen Religionen das Substantiv ‚Glaube‘ für ihre Interpretationen des Nichtbeweisbaren regelrecht in Geiselhaft? Ist der ‚Heilige Stuhl‘ heilig? Ist alles bekannte Leben von einer immateriellen, nicht bekannten und mit den Sinnen nicht begreifbaren Substanz beseelt (Rousseau)? Ist diese Substanz verortbar? Sind klerikale Postulate bindend, und haben sie die Kompetenz und Legitimation aus von menschlichen ‚Schriftstellern‘ verfassten Texten?

Führt die suggerierte Kompetenz des Klerus die Menschen hinter die Fichte – oder sind sie|wir da nicht längst? Sie hüten ihren Sonderstatus. Ein Staat im Staate mit einer eigenen Gesetzgebung, der den ‚weltlichen‘ Staat seine ‚Beiträge‘ einziehen lässt (Kirchensteuer).

Sind die Erkenntnis von Makro-und Mikrokosmen überhaupt noch kompatibel mit den religiösen Weltbildern vor 1500 Jahren und mehr? Wer soll das wann reformieren? Was ändert sich dann und dadurch? Usw.. usw.. usw…. –

Solche Fragen erzeugen in dem Zusammenhang eine Endlosschleife. Damit beschäftige ich mich in meinem Buch ‚Futur X – Die freie Auswahl‘. Muss man sich nicht mit beschäftigen- kann man aber. Mit einer eigenen Meinung und einer eigenen Einschätzung hinter der Fichte hervor zu schauen, erzeugt ein erhellendes Gefühl.

Sapere aude…

English

Religions and the future – a contradiction in terms?

Is it proper for a lay theologian not to personalize God? From a monotheistic point of view, why is the personalized God triune? Is the idea of human beings being images of a personalized God an unparalleled presumption and sheer fantasy?

Is the suggested closeness to God of the clergy a misinterpretation of their corresponding competence? Do religions take the noun ‚faith‘ literally hostage for their interpretations of the unprovable? Is the ‚Holy See‘ sacred? Is all known life animated by an immaterial, unknowable substance (Rousseau) that cannot be comprehended by the senses? Is this substance locatable? Are clerical postulates binding, and do they have competence and legitimacy from texts written by human ‚writers‘?

Does the suggested competence of the clergy lead people behind the fence – or haven’t they|we been there for a long time? They guard their special status. A state within the state with its own legislation, which lets the ’secular‘ state collect its ‚contributions‘ (church tax).

Are the knowledge of macro- and microcosms at all still compatible with the religious world views of 1500 years ago and more? Who should reform this when? What changes then and thereby? And so on.. etc.. etc…. –

Such questions create an endless loop in the context. I deal with this in my book ‚Futur X – Die freie Auswahl‘ (The free choice). You don’t have to deal with it – but you can. To look behind the spruce with one’s own opinion and one’s own assessment creates an enlightening feeling.

Sapere aude…

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