Reparaturmanifest (Teil 2)


Die Aussagen in dem Reparaturmanifest von „iFixit“ decken sich prinzipiell mit denen der hier im Blog bereits geposteten  ersten Version. Trotzdem :

Diese Bewegung kann ich nur unterstützen, weil hier Realismen greifen und klar ausgesprochen werden, die der Ökonomie nicht unbedingt gefallen. Denn : Wenn etwas kaputt geht, dann soll der moderne Mensch etwas Neues und Aktuelles kaufen. Warum das auch anders geht, erklärt das Manifest hinreichend. Nach wie vor gilt die Aussage : „Wir haben noch keinen Ersatzplaneten.“

Jedes Jahr ein neues z.B. Smartphone ? Die kommenden Generationen werden es uns ‚danken‘ …….

iFixit hat das Reparaturmanifest zur freien Verwendung freigegeben :

http://eustore.ifixit.com/Das-iFixit-Manifest/

Petition -> Verpflichtung zum Klimaschutz auch regional in Minden


Hallo,

wenn unsere Stadt sich zu einer nachhaltigen, klimafreundlichen Zukunft verpflichtet, würden wir damit einen großen Beitrag zum weltweiten Klimaschutz leisten. Zusammen können wir das möglich machen.

Ich habe gerade eine Petition gestartet, damit unsere Stadt auf 100% saubere Energieträger umsteigt – und zwar früh genug, um eine Klimakatastrophe zu verhindern. Macht ihr mit?

Hier könnt ihr mehr erfahren und die Petition unterschreiben:
http://www.avaaz.org/de/campaign/Minden_Auf_100_saubere_Energie_umsteigen/?etvTIbb

Je mehr Menschen aus unserer Stadt mitmachen, desto wahrscheinlicher ist es, dass unsere Politiker hinhören. Ihr könnt jetzt dazu beitragen, indem ihr euch ein wenig Zeit nehmt, um die Petition zu unterzeichnen und weiterzuleiten.

Vielen Dank und liebe Grüße,
Joachim

Text meiner Petition :

Wir fordern Minden auf, 100% saubere Energie zu versprechen. Wissenschaftler sagen, dass dies zum Schutz unserer Zukunft nötig ist. Viele Städte und sogar ganze Länder haben bereits versprochen, auf 100% saubere Energieträger umzusteigen. Unsere Stadt sollte als nächstes mitmachen.  

Solange die Sonne auf diesen Planeten scheint, wird es ihre Energie und die aus Windkraft Erzeugte im Überfluss geben – auch in Minden ! Das ist kein plattes ‚Mainstreamdenken‘ , sondern die absolute Notwendigkeit, die letzten Wegweiser wahrzunehmen, darüber nachzudenken, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und im Sinne einer akzeptierbaren Zukunft -> auch regional entsprechend handeln !

Malala


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Der Name dieses Mädchens sagt sicherlich so gut wie Jedem etwas : Malala  !

Hallo Joachim, 

vielen Dank, dass Sie unsere Petition „Zeigen Sie der Welt, dass wir stärker sind als diejenigen, die Schulmädchen Zugang zu Bildung verwehren wollen” unterschrieben haben! 

Verhelfen Sie dieser Kampagne zum Erfolg indem Sie Ihre Freunde auf Facebook einladen! Es ist ganz einfach: Klicken Sie hier, um diese Petition auf Facebook zu teilen. 

Sie können auch per E-Mail zum Mitmachen einladen – versenden Sie einfach den unten stehenden Text. 

Vielen Dank für Ihre Unterschrift! 

Malala Yousafzai 
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Hallo,

ich habe gerade die Petition „Zeigen Sie der Welt, dass wir stärker sind als diejenigen, die Schulmädchen Zugang zu Bildung verwehren wollen” auf Change.org unterschrieben, weil mir das Thema am Herzen liegt. Können Sie auch unterschreiben?

Hier ist der Link: 

http://www.change.org/de/Petitionen/zeigen-sie-der-welt-dass-wir-stärker-sind-als-diejenigen-die-schulmädchen-zugang-zu-bildung-verwehren-wollen?recruiter=65651081&utm_campaign=signature_receipt&utm_medium=email&utm_source=share_petition

Vielen Dank!

Joachim

Dieser Beitrag wurde unter Aktionen abgelegt am 16. Juli 2014. Bearbeiten

IFIXIT – Manifest der Selbstreparierer


Hinterlasse eine Antwort Neuer – größer – schneller – höher – weiter – cooler   … Das sind die Adjektive, die Menschen von heute in einer Art und Weise antreiben und suggerieren, dass es immer so weiter geht. Technische Geräte jeglicher Art werden ganz offensichtlich mit Verfallsdatum hergestellt, soll heißen .. mit kalkulierten Schwachstellen. Das behaupte ich hier nicht, sondern vermute es nur, weil es schon merkwürdig ist, dass Geräte kurz- oder mittelfristig nach Ablauf der Garantiezeit Probleme machen oder ganz versagen. Akkus in Smartphones z.B. werden fest eingeklebt, sodass der Anwender keine Chance hat, die selber auszutauschen und gesagt bekommt, dass ein Neugerät im Verhältnis günstiger ist als eine Reparatur, obwohl hier nur ein Teil ersetzt werden soll. Die Technikmüllberge steigen und steigen. Die wertvollen und begrenzt vorhandenen Rohstoffe kommen mengenmäßig an ihre Grenzen. Der Mensch verhält sich, als hätte er gesichert einen Ersatzplaneten. Herausragend ist die Manipulation potentieller und dann tatsächlicher Käufer, die nach zwei oder gar einem Jahr auf das ‘reinfallen, was ihnen regelrecht eingetrichtert wurde – und zwar so ähnlich :   > Wenn du ein neues Gerät mit der neuesten Technologie kaufst, dann bist du in deinem Leben aktuell und kannst mit den Anderen mithalten – dann bist du ‘in’ ! <  Das hat zur Folge, dass noch funktionierende Geräte (Computer, Smartphones etc.) schlichtweg entsorgt werden in der trügerischen Gewissheit, dass das alles sorgfältig recycelt wird und in neuen Geräten weiter existiert. Das kann man glauben oder auch nicht. Elektroschrott ist keine Bagatelle, die mal eben so gelöst werden kann. Die nächsten Generationen werden solche Sätze im täglichen Sprachgebrauch zu ‘schätzen’ wissen und die vorherigen als Phlegmatiker und vielleicht sogar als Verschwender titulieren. Es geht auch anders : Wie das Manifest von iFixit deutlich macht, ist Reparieren nicht nur kostengünstiger, sondern drängt auf Nachhaltigkeit der Produkte. Dazu ein Beispiel : In meinem Falle stand die Anschaffung eines neuen Notebooks an, von dem ich mir ein ortsunabhängiges, effizienteres Arbeiten versprach. Zumal die neuen Dinger auch noch richtig cool aussehen. Ein 15″ Macbook pro von Apple in der Konfiguration, die ich mir vorstellte, hätte mich glatte 2.500 € gekostet ! Gut, es gibt natürlich günstigere Konkurrenzprodukte, die für mich allesamt nicht in Frage kamen, da ich kein Freund des ‘Fenster-Betriebssystems’ bin. Da fiel mir ein, dass ich im Schrank noch ältere, nicht mehr genutzte Apfel-Notebooks hatte, die als nicht mehr zeitgemäß angesehen werden. Sie sind zu langsam, haben nicht mehr die coolen features, die darauf laufende Software ist nicht mehr sicher, wird vom Hersteller nicht mehr gewartet usw.. iFixit überzeugte mich, nachzuforschen, welche Ersatzteile oder Aktualisierungen noch am Markt zu erhalten sind und .. siehe da : das 14 Jahre alte Powerbook G3 Pismo bekam 1 GB RAM, eine 5400 Upm Festplatte, einen neuen Akku und … nun ist es im täglichen Einsatz. Ein 15 Jahre altes iBook G3 wurde von mir komplett zerlegt, erhielt eine neue Festplatte, einen neuen Akku, eine Wlan-Karte und … auch dieses schicke Teil braucht sich nicht zu verstecken, im Gegenteil : Es sieht einfach großartig aus. Zwar nicht ganz so schnell aber dafür wird es der damaligen Investition absolut gerecht. Fazit : Die Aussagen in diesem Manifest sind nachvollziehbar und praxistauglich ! Da haben Leute nachgedacht, sich vom Komsumbrei befreit, die richtigen Schlüsse gezogen und sich von den eingangs genannten Adjektiven los gesagt. Die auf der Internetseite angebotenen Anleitungen sind so gestaltet, dass selbst ich danach vorgehen konnte und zu Ergebnissen gelangte, die mir ein äußerst gutes Gefühl gaben ! Hier der Link für Interessierte (bitte kopieren und im Browser einsetzen) :

eustore.ifixit.com/iFixit-in-Europa/ Dieser Beitrag wurde unter Computer / IT abgelegt am 30. Juni 2014. Bearbeiten

‘Erst Grenzen, dann Menschen schützen’ (?)


Amnesty International Online-Petition

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  Amnesty International Online-Petition

‘Erst Grenzen, dann Menschen schützen’ :  Oder – ich drücke es mal noch weitflächiger so aus  : Erst Interessen, dann Leben schützen …    Diese Petition von Amnesty International bringt dieses Problem auf den Punkt. Als Mitglied bei dieser NGO ist es mir ein Bedürfnis, das hier in meine Leserschaft zu transportieren und darauf aufmerksam zu machen :

Liebe/r Joachim Rohlfing,es ist eine schrecklich hohe Zahl: 23.000 Menschen sind Schätzungen zufolge seit dem Jahr 2000 auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen.23.000 Menschen – Männer, Frauen und Kinder – die aus ihrer Heimat fliehen mussten vor Krieg, Verfolgung und Armut. Sie hofften, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Doch stattdessen kenterten sie mit völlig überfüllten Booten auf dem Meer und ertranken. Oder sie erstickten zusammengepfercht in LKW-Containern.Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben eine immer unbezwingbarere Festung geschaffen, um sich gegen die unerwünschten Flüchtlinge abzuschotten. Zäune, patrouillierende Schiffe und Sicherheitskräfte versperren den Weg in die EU.Wie viel wichtiger den EU-Politikern der Schutz der Grenzen als der Menschen ist, zeigen die nackten Zahlen. Zwischen 2007 und 2013 gab die EU-Kommission 1,8 Milliarden Euro für die Kontrolle und Sicherung der EU-Außengrenzen aus. Nur 700 Millionen Euro flossen in den Aufbau von Asylverfahren und die Verbesserung von Aufnahmebedingungen- und Integrationsprozesse. Daher sind Flüchtlinge gezwungen, immer gefährlichere Routen zu nehmen, viel zu oft mit tödlichen Folgen.Doch es gibt eine Chance, das zu ändern! Helfen Sie uns, beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition an Bundeskanzlerin Merkel und die anderen EU-Regierungschefs. Fordern Sie einen besseren Schutz für Flüchtlinge! Jetzt mitmachen: http://www.amnesty.de/sos-europaBis Juni 2015 werden die EU-Regierungen Umsetzungspläne für die Asyl- und Migrationspolitik im so genannten “Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ erarbeiten. Wir wollen dafür sorgen, dass diese Worte  für Flüchtlinge nicht mehr wie blanker Hohn klingen.Ein heute veröffentlichter Amnesty-Bericht dokumentiert, wie ihnen an den EU-Grenzen mit Gewalt begegnet und das Recht verweigert wird, Schutz zu beantragen. Durch die Zusammenarbeit der EU mit Transitländern kommen viele oft nur bis Libyen, Marokko, die Ukraine und die Türkei, wo ihre Rechte gefährdet sind. In einigen dieser Länder müssen sie Not leiden und können ihre sozialen und wirtschaftlichen Rechte nicht wahrnehmen, in anderen sind sie Haft oder sogar Folter ausgesetzt.

Das muss sich dringend ändern!

Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition und fordern Sie ein Ende der Abschottungspolitik und einen besseren Schutz für Flüchtlinge – damit nicht noch mehr Menschen auf der Flucht nach Europa ihr Leben verlieren: http://www.amnesty.de/sos-europa

Vielen Dank für Ihren Einsatz!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kampagnen-Team von Amnesty International in Deutschland