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Leipziger Buchmesse 2017…


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Auf der Leipziger Buchmesse v.23.-26.März 2017 wird am Stand von BoD (Stand D300 in Halle 5) mein Roman „Die Gedanken sind frei– Die Geschichte eines jungen Mannes beim Bund) ausgestellt.

(Dieses ist eine Information (nicht nur) für diejenigen, die mich wiederholt darauf ansprachen, ob ich da vertreten sein werde.)

Das neue Buchprojekt…


Lange Abstinenz hier im Blog hat(te) ihren Grund:

Im vergangenen halben Jahr habe ich einen regelrechten Schreibmarathon hingelegt. Nach massiven gesundheitlichen Knockouts der übelsten Art in den vergangenen Jahren  hatte ich so ein Projekt längst abgeschrieben. Die zweite Neuauflage meines ersten Romans  im vergangenen Jahr  betrachtete ich als den Abschluss solchen Schaffens und (wie immer)  ohne hinreichend kommerzielles Interesse. Das wäre bei realistischer Betrachtungsweise auch ebenso gewesen, wenn … Ja, das ist das Zauberwort: Wenn…

Es lief komplett anders. Woher die Kraft und die Ausdauer kam? Keine Ahnung oder besser … fast keine Ahnung.

Zum Spätsommer 2016 lief jedenfalls wieder alles so zusammen, dass die Tastaturen meiner Rechner schon fast in den Beschwerdemodus wechselten. Bis zum vergangenen Mittwoch mussten sie 711 Seiten ertragen.

Das erste Lektorat ist durch, und da ich alles selber mache, stehen noch mindestens zwei weitere an. Dann schließt sich die Covergestaltung und alles weiter Notwendige an, sodass das fertige Layout für den April / Mai 2017 nicht unrealistisch erscheint.

Titel und Inhaltsbeschreibung werde ich hier im Blog peu à peu preisgeben – jedenfalls ansatzweise. Vorab nur soviel: Es beinhaltet die gedanklichen Tiefgänge meines gesamten Lebens und mein eigenes Welt(en)bild, unbeeinflusst vom Mainstream aller damit korrespondierenden Wissengebiete mit ‚ordentlichem‘ Erkenntnispotenzial, das herkömmliche Denkweisen einfach übergeht und völlig anders geartete Modelle beinhaltet.

Entgegen meiner bisherigen Gewohnheit, meine Bücher nicht massiv zu bewerben, werde ich diesesmal ein professionelles Marketing anschieben, denn die Arbeit war Schwerstarbeit nicht mit dem Ziel, damit kommerziell erfolgreich zu sein, sondern um soviele Menschen wie möglich zu erreichen. Das ist keine Schönrederei! —

 

 

 

BlackBerry© Passport nach 20 Monaten …


Dieses Teil muss schon etwas Besonderes an sich haben, dass es hier in Abständen immer wieder thematisiert wird. Ein Nischenprodukt für Leute, die sich nicht mit dem Mainstream zufrieden geben und einen Begleiter mit sich tragen wollen, auf den sie sich akkumäßig verlassen  und mit dem sie arbeiten können, ohne nach einigen Stunden wieder eine Steckdose suchen zu müssen, sofern sie dann auch noch das Ladegerät dabei haben. Gibt es dafür nicht Desktops, Laptops und Tablets? Die Frage ist ansich schon unsinnig, soll aber hier verdeutlichen, dass solche Geräte einen Unterschied hinsichtlich Größe, Gewicht und Handlichkeit ausmachen. Die Funktionalität für z.B. Tabellenkalkulationen im Handformat fand ich bislang bei keinem anderen Smartphone. Genervt hat mich dabei das ständige Drehen in den Landscapemodus und zurück und die fehlende physische Tastatur, die die Bezeichnung auch verdient und ihr gerecht wird. Das Drehen ist naturgemäß bei einem quadratischen Bildschirm nicht nötig.

Nicht einmal bislang hat mich dieses Gerät im Stich gelassen. Leider lässt BlackBerry© das großartige Betriebssystem BB10 in absehbarer Zeit auslaufen. Vielleicht nächstes Jahr. Ein derartiger Unsinn ist kaum oder besser nicht zu verstehen. Mich wird es nicht davon abhalten, das/den Passport -sofern es/er bis dahin durchhält- weiterhin zu verwenden. Malware dürfte für so eine Nischensoftware, wie sie dann endgültig ist, nicht auf der Agenda von Hackern stehen. Trotz aller Widrigkeiten Grund genug, noch so ein fantastisches Teil in Reserve zu legen. Es sieht danach aus, dass das Passport wohl ein wenig zu genial ist, um vom Mainstream erfasst zu werden, bei dem die Geräte nicht nur den gleichen Formfaktor haben, sondern sich in der Leistung unwesentlich unterscheiden, wenn nicht der x-tel-schneller oder wie auch immer Milli-Bereich entscheidend ist. In einigen Jahren dürfte der Smartphone-gig wohl sowieso beendet sein. Dann sind die biegsamen und faltbaren Gerätschaften angesagt, die am Körper getragen und angebracht werden und noch mehr können.

 

Sinnfragen …


Nach einer Woche ‘nix‘ hier im Blog bleibt die Frage : ‘Was habe ich nur mit meinem letzten Beitrag angerichtet ?‘ , als wäre das Wort des Tages „Misogynie“ einer Sinnverdrehung unterlegen. Als eine Solche erscheinen mir Mitteilungen, die konkret aussagten, ich solle doch sowas bitteschön unterlassen. Geht’s noch ?

Ich beobachte das noch eine Weile, dann lasse ich das hier erst mal ruhen. Die Beschimpfungen und Unterstellungen bin ich von meinen Leserbriefen (und auch Büchern..) zwar gewohnt, aber irgendwann auch leid.

Keine Resignation … sondern nur pausieren … Es stellen sich einige Sinnfragen.

Da braut sich ‚was‘ zusammen …


Die Medien sind voll von diesem … Erdogan. (Ich verzichte hier bewusst auf Bilder davon !) Wehret den Anfängen ist ja nun wohl vorbei. Da schafft einer Fakten. Und wie ! Wenn ihm die Gemengelage nach dem Putschversuch noch nicht reicht, dann unterzeichnet er als (gewählter !) Präsident auch die Wiedereinführung der Todesstrafe. Das sich der Mann im Jahrhundert geirrt hat, scheint aus allgemein europäischer Sicht eindeutig zu sein. Doch .. welche Reaktionen kommen denn von den Mandatsträgern der EU ? Empörung ? Beenden der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei ? Finanz- und wirtschaftspolitische Maßnahmen ? Dem Mann eindeutig und unmissverständlich die Konsequenzen seines ‚Fehlverhaltens‘ vor Augen führen ? Ja sogar die Kündigung des Flüchtlingspaktes der EU mit der Türkei und zwar von Seiten der EU ? Nichts davon geschieht ! Da wird gekniffen und geduckt, damit dieser Erdogan wenigstens dabei in der Spur bleibt, jedenfalls so, dass die Flüchtlingsströme nach Zentraleuropa auch weiterhin aus- oder überschaubar bleiben. Die Daumenschraube funktioniert aber auch andersherum : Erdogan käme innenpolitisch massiv unter Druck, wenn ein Großteil der Touristen in seinem Land ausblieben, Finanz- und Wirtschaftsbeziehungen durchaus stark reduziert würden, Investoren ausblieben usw.. Das geht nicht von heute auf morgen und bedarf einer konsequenten Bereitschaft dazu von Seiten der EU. Stattdessen duckt man sich vor diesem Diktator, der wahrscheinlich vom Osmanischen Reich, Teil 2, träumt mit ihm als Mittelpunkt.

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Bild : Wikipedia

Es sieht ganz nach der Einschätzung aus, dass da nach Einführung der Todesstrafe wieder ein Machthaber über Leichen zu gehen bereit ist und das dann auch durchzieht oder durchziehen lässt. Er wäre aus seiner Sicht fein raus, wenn das Parlament dem zustimmen würde und er dann nach türkischer Gesetzgebung schalten und walten könnte, wie er es will.

Ihr Politiker und Politikerinnen der Europäischen Union, wacht endlich auf und gebietet diesem potentiellen Tyrannen die Stirn. Dreht ihm die Hähne zu und findet endlich eine eigenständige Lösung der sich dann anbahnenden, erneuten Flüchtlingsschwärme. Wenn dieser Erdogan seinen Einfluss ohne Repressalien noch weiter ausbauen kann, dann wird er das schamlos ausnutzen. Seine Zustimmung im Volke kann schnell kippen, wenn Druckmittel anfangen zu wirken und der einzelne Bürger die Folgen der Politik seines Präsidenten am eigenen Leibe durch Entbehrungen zu spüren bekommt. Putscherfahrung hat das Land ja. Der Ausnahmezustand danach ist schonmal verhängt. Die Rebellion gegen ihn ist aber sicherlich schon in den Startlöchern. Der Startschuss könnte aus der EU kommen. War durch den Putschversuch denn die Demokratie in der Türkei in Gefahr ? Oder ist es nicht geradzu andersherum ? Da sind so viele Fragen nicht zu beantworten. Nur Eines sollte sicher sein : Unter und mit so einem Präsidenten mit Allmachtsträumen ist die Türkei definitiv nicht EU- fähig. Ich habe den Eindruck, dass das noch nicht bei den meisten Bürgern des Staates im Bewusstsein gelandet ist. Ihre Aussichten wären besser ohne diesen rücksichtslosen und narzistischen Blender. Es kann als Aufgabe der (noch) freien  Medien gesehen werden, intensiver und tiefgründiger Aufklärung zu betreiben und den Menschen in der Türkei objektiv vermitteln, auf was sie sich da einlassen und was sie damit versäumen. Das großartige Volk der Türken ist es wert, den Fortschritt des 21. Jahrhunderts mitzuerfahren und mitzugestalten.

Allein wer die Pressefreiheit einschränkt, hat was zu verbergen und versucht, das Volk aus blanker Egomanie hinter die Fichte zu führen. Soeiner schreckt auch nicht davor zurück, Andersdenkende mundtot zu machen und im Glanze seiner Herrlichkeit umbringen zu lassen.