Mac OS X 10.10 Yosemite (Beta)


Apple hatte Codes für die Beta von Mac OS X 10.10 Yosemite  zu vergeben. Angeblich standen 1 Million nach entsprechender Registrierung zum Download bereit.

Daran konnte ich partizipieren und habe die Registrierung abgeschlossen und die Beta runtergeladen. Problemlos. Installiert habe ich diese Beta erst auf eine externe Western Digital My Passport, 500 GB, da eine Beta eben kein Endprodukt ist ! Mittlerweile läuft Yosemite auf meinem MBP als primäres Betriebssystem, da ich bislang nicht den Ansatz eines Problems feststellen konnte. Das System läuft einwandfrei stabil und zuverlässig.  Ein sogenannter ‚Feedback-Assistent‘ wird nach der Installation im Dock sichtbar, über den man Apple seine Erfahrungen mit dem Test darstellen kann.

Erster Eindruck :

10.10 sieht anders aus, fühlt sich aber wie gewohnt an. Safari 8 hat mich auf Anhieb begeistert hinsichtlich der subjektiv wahrgenommenen Steigerung der Geschwindigkeit.

SpotlightBildschirmfoto 2014-10-10 um 20.46.08 scheint gewöhnungsbedürftig zu sein. Die ersten Tests hier waren beeindruckend.

Die ‚Ampelknöpfe‘ (rot-gelb-grün) sind heller geworden und zeigen bei Ansteuerung mit dem Cursor erklärende Symbole.Der Fortschrittsbalken ist nicht mehr im Aquastyle, sondern ‚fadig‘.

Aliasse im Dock Bildschirmfoto 2014-10-10 um 20.37.02haben nun ein flaches Design, sind minimalistischer in der Darstellung und sehen z.T. völlig anders aus.

Und hier die Safari-Leiste :

Bildschirmfoto 2014-10-10 um 20.44.42

Das ganze System fühlt sich griffig an und ist wie gesagt gewohnt umgänglich und, was mir jetzt schon auffällt : Für eine Beta erstaunlich stabil.

iTunes Bildschirmfoto 2014-10-10 um 20.53.47passt sich nun IOS an :

Habe mich schon dran gewöhnt.

Anfangs war für mich klar : Das Mac OS  muss unantastbar sein – nun bin ich mir nicht mehr sicher, wenn ich das sehe. Mein OS 10.4 Tiger im Powerbook G3 Pismo aus dem Jahre 2000 bleibt mit seinem bunten Finder eine Klasse für sich ! Ewig gestrig ? Nein – parallel ! Warum stellt Apple nicht heraus und rühmt sich nicht damit, dass seine Produkte so lange halten und einsetzbar sind oder zumindest waren ?

Natürlich : Kunden sollen alle paar Jahre neu kaufen. Egal ob die ‚Müllberge‘ immer höher und die benötigten Rohstoffe immer knapper werden …  Ich benutze die alten Schätzchen, bis sie auseinander fallen !

Die beiden folgenden Bilder müssen einfach sein !

Ob mein MBP 17″ nach den Jahren noch so aussieht und so einwandfrei funktioniert, wage ich zumindest zu bezweifeln.

Pismo
Bild : Privat / Powerbook G3 Pismo, 500 Mhz, 1 GB RAM, 80 GB HD, Mac OS 9.2.1. Wenn ein Rechner nach 14 Jahren so aussieht, dann gehört er zur Familie.
iBook
Bild : Privat / iBook G3 Clamshell,, Mac OS X 10.3.. Wenn ein Rechner nach 15 Jahren so aussieht, dann gehört er zur Familie.

Bild : Privat

Bild : Privat /

iTunes  in Yosemite gefällt mir trotzdem im neuen Kleid  .. ! Nach meiner Einschätzung macht es Sinn, beide Betriebssysteme zusammen zu führen, wenn das Mac OS dabei nicht verhunzt wird. –

Weitere Details folgen … wenn sie nicht gegen die unterschriebene Lizenzvereinbarung mit Apple verstoßen ! Die hier behandelten Aussagen und Bilder sind öffentlich bekannt und verstoßen nicht gegen die Richtlinien von Apple .

‘Erst Grenzen, dann Menschen schützen’ (?)


Bildschirmfoto 2014-10-10 um 19.57.46
Bild : Screenshot von der Amnesty-Seite

Amnesty International Online-Petition

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  Amnesty International Online-Petition

‘Erst Grenzen, dann Menschen schützen’ :  Oder – ich drücke es mal noch weitflächiger so aus  : Erst Interessen, dann Leben schützen …    Diese Petition von Amnesty International bringt dieses Problem auf den Punkt. Als Mitglied bei dieser NGO ist es mir ein Bedürfnis, das hier in meine Leserschaft zu transportieren und darauf aufmerksam zu machen :

Liebe/r Joachim Rohlfing,es ist eine schrecklich hohe Zahl: 23.000 Menschen sind Schätzungen zufolge seit dem Jahr 2000 auf der Flucht nach Europa ums Leben gekommen.23.000 Menschen – Männer, Frauen und Kinder – die aus ihrer Heimat fliehen mussten vor Krieg, Verfolgung und Armut. Sie hofften, in Europa Schutz zu finden und ein neues Leben beginnen zu können. Doch stattdessen kenterten sie mit völlig überfüllten Booten auf dem Meer und ertranken. Oder sie erstickten zusammengepfercht in LKW-Containern.Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben eine immer unbezwingbarere Festung geschaffen, um sich gegen die unerwünschten Flüchtlinge abzuschotten. Zäune, patrouillierende Schiffe und Sicherheitskräfte versperren den Weg in die EU.Wie viel wichtiger den EU-Politikern der Schutz der Grenzen als der Menschen ist, zeigen die nackten Zahlen. Zwischen 2007 und 2013 gab die EU-Kommission 1,8 Milliarden Euro für die Kontrolle und Sicherung der EU-Außengrenzen aus. Nur 700 Millionen Euro flossen in den Aufbau von Asylverfahren und die Verbesserung von Aufnahmebedingungen- und Integrationsprozesse. Daher sind Flüchtlinge gezwungen, immer gefährlichere Routen zu nehmen, viel zu oft mit tödlichen Folgen.Doch es gibt eine Chance, das zu ändern! Helfen Sie uns, beteiligen Sie sich an unserer Online-Petition an Bundeskanzlerin Merkel und die anderen EU-Regierungschefs. Fordern Sie einen besseren Schutz für Flüchtlinge! Jetzt mitmachen: http://www.amnesty.de/sos-europaBis Juni 2015 werden die EU-Regierungen Umsetzungspläne für die Asyl- und Migrationspolitik im so genannten “Raum der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts“ erarbeiten. Wir wollen dafür sorgen, dass diese Worte  für Flüchtlinge nicht mehr wie blanker Hohn klingen.

Ein heute veröffentlichter Amnesty-Bericht dokumentiert, wie ihnen an den EU-Grenzen mit Gewalt begegnet und das Recht verweigert wird, Schutz zu beantragen. Durch die Zusammenarbeit der EU mit Transitländern kommen viele oft nur bis Libyen, Marokko, die Ukraine und die Türkei, wo ihre Rechte gefährdet sind. In einigen dieser Länder müssen sie Not leiden und können ihre sozialen und wirtschaftlichen Rechte nicht wahrnehmen, in anderen sind sie Haft oder sogar Folter ausgesetzt.

Das muss sich dringend ändern!

Unterzeichnen Sie unsere Online-Petition und fordern Sie ein Ende der Abschottungspolitik und einen besseren Schutz für Flüchtlinge – damit nicht noch mehr Menschen auf der Flucht nach Europa ihr Leben verlieren: http://www.amnesty.de/sos-europa

Vielen Dank für Ihren Einsatz!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Kampagnen-Team von Amnesty International in Deutschland

Blackberry Passport


Blackberry Passport
Bild : Blackberry Passport  (Quelle : Blackberry)

Blackberry ‘Passport’

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Das Blackberry Q30 , nun offiziell genannt ‘Passport’ (Reisepass wegen der vergleichbaren Größe), ist es offensichtlich wert, hier erwähnt zu werden, zumal ich das in einem vorherigen Beitrag angekündigt habe.

 Ungewöhnlich und neu erscheint mir die angekündigte Tastatur   – > Funktionsweise ‘physisch mit touch’. Eine offensichtlich interessante Kombination. Weiterhin interessant ist der ‘Square’- Bildschirm, 4,5 ” groß, quadratisch und breiter als beim Q10. Laut Blackberry wird ein Drehen des Bildschirmes (Landscape-Modus) damit überflüssig, da er breit genug ist, um Inhalte im Querformat ausreichend lesbar zu machen. Auch durch die Darstellung mehrerer Zeilen.  Ein 4,5 Zoll großes, quadratisches Touchscreen-Display mit 1.400 x 1.400 Pixel in einem Smartphone ist wie Schwimmen gegen den Strom. Entwickler werden das Format anpassen müssen.

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Blackberry CEO John Chen mit Passport und Classic

 

Und wieder zur Tastatur : Sie wirkt wie ein schmaler Rand weit unten. Gespannt bin ich auf das tatsächliche Handling einer physischen ‘Tastatur mit Touch’, die Eingaben auf dem Bildschirm teilweise abnehmen soll. Das ist wirklich neu, so weit ich das einschätzen kann. Ein Trackpad soll sich unter den haptischen Tasten befinden – die Druckpunkt-Tasten dienen demnach gleichzeitig als Touch-Eingabefeld. Auch eine QWERTZ- Tastatur wird es geben. Folgendes habe ich nun gelesen : Ein Wischen über die Tasten entspricht einem Wischen über den Bildschirm. ‘Das’s ja doll’ , um unseren Altkanzler Schröder zu zitieren.  Details dazu werden sicher nach und nach bekannt. Eine 13-Megapixel-Kamera, 3 GB RAM und ein 3.450 mAh starker Akku sollen mit an Bord des Passport sein. Das hört sich nach Spaß an der Arbeit an, denn da liegt der Schwerpunkt dieses Gerätes. Nicht vorrangig auf Entertainment wie bei Geräten der Marktführer.  13 Megapixel !  3 GB RAM !

Prozessor : Wahrscheinlich ein Qualcomm Snapdragon , 800er Serie. Breite : 81 mm. Das ist vergleichbar mit einem Samsung Galaxy Note 3 , das knapp 80 mm breit ist. (…Ohne dieses zu werten !)     Hier ein Größenvergleich

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Bild: Blackberry Passport

Hier wird die ‘Arbeitsfläche’ im Vergleich zu den bekannten Formaten sehr deutlich ! Texte und Tabellen werden nicht mehr derart ‘fummelig’ zu bearbeiten sein und damit eine andere Arbeitsqualität erzeugen.

Ein Link zum Blackberry Passport-Video :   (Copy/Paste in den Browser !) https://curved.de/news/edles-quadrat-blackberry-passport-im-video-vorgestellt-122260

Dieser Beitrag wurde unter Blackberry abgelegt am 17. August 2014. Bearbeiten

Religionen in gelebter Toleranz …


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Bild: Quelle ‚Lalis Dislog‘

Religionen in gelebter Toleranz …

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Da mich grundsätzlich Weltanschauungen anderer Menschen interessieren, kam ich bei der Beschäftigung mit dem esidischen  Glauben in der Zeitschrift ‘Lalis Dialog’ auf diesen Artikel, in dem eine Vision beschrieben wird, die nicht nur schön klingt, sondern auch vereinend über alle unterschiedlichen Sichtweisen steht /oder praktisch stehen könnte. Da wird deutlich, wie realistisch ein Konjunktiv sein kann und ist (!) :

Quelle des folgenden Artikels :  Zeitschrift ‘Lalis Dialog’

Nur ein Bild, ein Traum oder doch die Zukunft?

Von: Murad Barispek

Es ist noch nicht lange her, da entdeckte ich das nebenstehende Bild im Internet. Für alle die nicht alles auf den ersten Blick zuordnen können.

In der Mitte steht ein yezidischer Pir oder Sheikh, eingerahmt wird er von einem muslimischen Sheikh oder Hoca und einem christlichen Priester, Pastor.

Im Hintergrund stehen unser Heiligtum Lalish, eine Moschee und eine Kirche friedlich nebeneinander.

Doch warum nur ein Bild? Wieso setzen wir nicht endlich um was schon Martin Luther King in „I have a dream“ deutlich formulierte. Ein friedliches Zusammenleben.

Über alle Grenzen hinweg, egal welcher Glaube, welche Haut- oder Haarfarbe. Toleranz über alle Nationalitäten hinweg.

Zumindest diese drei Religionen eint der Glaube an den einen Gott, es gibt so viel mehr im Glauben das verbindet denn trennt.

Und spätestens auf unserer letzten Reise die wir antreten begegnen wir alle dem einen Gott, egal wie wir ihn auch nennen.

Ich wünsche das der Tag kommt wo Meldungen über z.B. Ein Flugzeugunglück nicht mehr lauten. „Es sind drei Deutsche, zwei Syrer und ein Japaner ums Leben gekommen sondern, bei dem Unglück starben sechs Menschen.

Leben wir endlich Toleranz, die uns durch unsere Gebete gelehrt wird.

Im Morgebgebet (Dua Sibe) heißt es; „Ya Xwede tu 72 Mileta were rahme, piști me Ezyidyan“, übersetzt „Lieber Gott, beschütze erst die anderen 72 Völker und dann uns“. Bemerkenswert für eine Religion die seit Jahrhunderten verfolgt wurde.

Doch Gebete allein bewirken nichts, lasst uns nach diesen leben und agieren und an eine bessere Welt glauben und dafür arbeiten.

Ich wünsche mir einen interreligiösen Dialog, gemeinsame Veranstaltungen und lebhafte Diskussionen um zu gemeinsamen Lösungen zu kommen und ein friedvolles Miteinander zu gestalten.

Wie denkt ihr darüber, schreibt mir unter m.barispek@ lalish-dialog.de

1 Response for “Nur ein Bild, ein Traum oder doch die Zukunft?”

  1. leyla sagt:
 Juni 2013 um 19:49
hi . Dein Text ist sehr verständlich und interessant gestaltet wurden. Seit wann machst du diese Arbeit ,bzw wie wieso interessierSt du dich dafür ?
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    • Joachim Rohlfing sagt:
Dein Kommentar wartet auf Freischaltung. Juli 2014 um 23:22
Dieses wunderbare Statement habe ich (Mit Angabe der Quelle !) in meinem Blog verwendet. Ich bezeichne dieses Statement als wunderbar, weil es deutlichst zeigt, wie realistisch ein Konjunktiv sein könnte. Wenn das Wirklichkeit würde, dann wäre dieser Planet auf einem zukunftsträchtigen Weg in Richtung Frieden, da Religionen leider zu oft so zurecht gebogen wird, dass durch Fundamentalismus nahezu jeglicher Art die von uns allen erlebte Realität anders aussieht. Deswegen ist es so überaus wichtig, dass solche Gedanken und Vorstellungen in die Öffentlichkeit gelangen !
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Dieser Beitrag wurde unter Weltanschauungen abgelegt am 13. Juli 2014. Bearbeiten

Warum Vegetarier, Veganer oder gar Fruitarier ?


S/W Ver: 85.97.C3P
Bild : Privat / Apfel aus dem eigenen Garten. (Sorte „Prima“)

Warum Vegetarier, Veganer oder vielleicht sogar Fruitarier ?

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Eine Frage, mit der ich vor 10 , 20 oder mehr Jahren häufiger konfrontiert wurde. Vor mehr als 20 Jahren war ein fleischlos lebender Mensch tatsächlich noch ein richtiger Exot und wurde von Leuten belächelt oder bedauert, die überhaupt keinen Zugang zu einem solchen Thema hatten und den auch nicht suchten. Alles, was im eigenen Umfeld eines Menschen fremdartig oder nicht allgemeingültig erscheint, wird nach anfänglicher Vorsicht  eine gewachsene Ablehnung. Es sei denn, er stellt sich der Bereitschaft zum vorurteilslos reflektierten Denken und Handeln. Wer macht oder kann das schon, wenn doch alle Anderen ‘kalkulierbarer’ erscheinen als dieser Mensch, der seine Ernährungs-und Lebensweise völlig anders ausrichtet. Zumal es da noch ‘aus kompetenten Kreisen’ mit wissenschaftlicher Schützenhilfe (Medizin, empirische Erhebungen) nicht nur Bedenken angemeldet werden, sondern regelrechte Warnungen. ‘Komischer’ Weise werden es aber immer mehr Menschen, die sich dem Frevel an den Tieren versagen. Massentierhaltungen,  regelrechte Schlachtindustrie, Fleischindustrie .. und so geht das weiter. Das perverseste ist nach meiner Einschätzung die Vivisektion (Tierversuche), obwohl es einem schwer fällt, eine Steigerung des Begriffes ‘Perversion’ überhaupt zu denken. Denken reicht da aber nicht mehr : Es ist Realität !

Basierend auf dieser hier sehr allgemein gehaltenen Betrachtungsweise zog ich Ende des Jahres 1985 die Konsequenz und nahm mir vor, ab dem 01.01.1986 kein Fleisch und damit auch keine Fleischprodukte mehr anzurühren. Da muss ich hier fairerweise zugeben, dass ich in den Tagen vor ‘Ultimo’ noch mal so richtig … –  Ab dem selbst vorgegebenen Stichtag war dann mit dem Verzehr von Tierkörperteilen Schluss – und zwar ersatzlos ! Circa zwei Wochen vorher habe ich mich darauf ‘programmiert’ und versucht, mich auf Einwirkungen oder Situationen der Verführung gedanklich so einzustellen, dass ich erschütterungsfrei zu meiner Entscheidung stehen konnte/kann. Das waren Hilfsmittel wie die Vorstellung beim Anblick einer Currywurst oder eines Nackensteaks vom Grill an Tierexekutionen in Schlachthäusern zu denken. Da ich so etwas auch in den abartigen Details kannte und kenne, wurde die Leichtigkeit, einer solchen Begierde nachzugeben, zur unüberwindbaren Hürde ! Die Vorstellung, Körperteile eines mit Gewalt entseelten Lebewesens, das ein Gesicht, einen Blutkreislauf und ein zentrales Nervensystem hatte/hat, löschte -bei mir jedenfalls- ein Verlangen nach noch so schön aufbereitete und gewürzte ‘Produkte’ davon gänzlich aus ! Und das ist bis heute geblieben und wird auch so bleiben ! Eine Nachhaltigkeit in der Sichtweise setzt also eine tief eingepflanzte Überzeugung ohne Eigengeißelung voraus. Das bloße ‘sich Anschließen’ an einen Trend wird nicht unbedingt nachhaltig sein, kann aber auch zu einer Art ‘Innere Festung’ gegen das Wegsehen werden. Wegsehen, weil es so einfach ist, Andere die ‘Drecksarbeit des Tötens’ machen zu lassen. Es dürften nicht Allzuviele sein, die den ‘Job’ selber erledigen würden, quasi die Basisarbeit dafür zu übernehmen, aus merkwürdig riechendem, blutigem Fleisch ‘Lebensmittel’ für Menschen herzustellen. Da würde dann die vorher weit entfernte ‘Ethikbremse’ einsetzen. Der Beweis also, dass da was nicht stimmt ! –

Als derart gewachsener Vegetarier kam ich schließlich mit der Vorstellung in Berührung, dass da noch eine scheinbar unerkannte Nebenwelt existiert : Die Welt der Milch und deren Produkte, der Eier von Hühnern aus Massentierhaltung, der Pelztierzucht, der Lederindustrie, der Ausbeutung von Tieren in jeglicher Form. Mit Haustieren wird geschmust und anschließend oder parallel eine Fleischfrikadelle, Würstchen oder ähnliches konsumiert. Da muss einem solchen Menschen doch klar werden, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird. Das Wort Selektion hat da einen nicht wahrgenommenen Beigeschmack. Und die Medien, die Werbung befeuern diesen ‘Normalzustand’ mit allen Tricks. Der Kapitalaufwand, der in der direkten Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel -ohne den Umweg über einen Tiermagen- dazu führen würde/könnte, dass kein Mensch mehr Hunger leiden müsste, wird umweltbelastend auf unsinnigste Weise verprasst und vergeudet. Das ist sogar volkswirtschaftlicher Unsinn. Ressourcenvernichtung ! Also raus aus dem Gedankengut ‘Wir wollen ja schließlich auch leben’ und ‘Was soll man denn noch essen?’, indem man keine derartigen Produkte mehr konsumiert, keine Ledersachen mehr an den Körper lässt usw.. Das geht sehr gut und ohne die befürchteten, einschneidenden Entbehrungen. Ich trage seit der weitgehenden Umstellung auf die vegane Lebens-und Sichtweise keine Lederschuhe mehr (sondern Schuhe aus Hanf) , keinen Ledergürtel, kein Lederportemonnaie. Da auf unserer ‘Ranch’ noch Hühner frei auf der Wiese laufen dürfen, esse ich allerdings hin und wieder auch deren Eier. Das ist die absolute Ausnahme, da mir irgendwo gekaufte Eier mehr als suspekt sind und nicht in meine Sichtweise passen. Diese Hühner kenne ich persönlich. Da mag man sagen, dass der ja inkonsequent ist – ein Verräter also, bei dem Reden und Handeln zweierlei sind ? Fest steht, dass ich da keine Ausnahme zu machen bereit bin und das solange geht, bis das letzte Huhn die Hühnerwiese verlassen hat ! Es gibt auch in meinem Umfeld Menschen, die auf die hier von mir angeprangerte Art und Weise über kurz oder lang die Wiese leerköpfen werden. –

Fruitarier ? Dagegen ist ein Veganer fast noch ein Verbrecher. Ok, das ist extrem formuliert – doch sich nur von Früchten einer Mutterpflanze ernähren, die sich selber davon lösten wie Fallobst etc., könnte schwierig sein. Vielmehr erscheint mir diese Lebensauffassung als die eigentlich konsequenteste, da quasi weder auf die Fauna noch auf die Flora Gewalt ausgeübt wird. Es wird kein Salatkopf abgeschnitten, kein Obst gepflückt und kein Spargel gestochen. Wer so konsequent fruitarisch lebt, verdient meine Hochachtung ! Sich da selber mit anzufreunden, gelänge mir wahrscheinlich nur recht kurze Zeit – ein Tribut an meine vegetarische und (fast)-vegane Sichtweise.

Dieser Beitrag wurde unter Vegetarismus / Veganismus abgelegt am 30. Juni 2014. Bearbeiten

 

Blackberry Q 10 + Blackberry Playbook+ Apple Keyboard


Blackberry
Bild : Privat / Playbook + Q 10 + Apple wireless keyboard

Blackberry Q 10 + Blackberry Playbook+ Apple Keyboard

1 Antwort

Dieses Gespann macht Sinn.

Das Blackberry Q 10 Smartphone wird zur Zeit vom wohl größten deutschen Netzanbieter beworben als das Business-Smartphone schlechthin. Werbung ist Werbung … Doch hier kann ich tatsächlich zustimmen, da ich selber so ein Gerät seit Oktober 2013 benutze und es nie und nimmer gegen ein IOS- oder Android- Smartphone eintauschen würde und werde !

Spezifikationen gibt es zuhauf im Netz, deswegen verzichte ich hier darauf, z.B. wie eingangs gesagt auf diesen namhaften deutschen Netzanbieter- und betreiber, der diese Aussage allerdings nicht gesponsert hat ! Anzumerken ist natürlich, dass dieses Gerät nicht das Surfding an sich ist, sondern ein Arbeitsgerät mit Ambitionen, auch Medien beackern zu können. Der relativ kleine Amoled-Bildschirm verlangt einige Wischgesten mehr als an einem größeren Bildschirm anderer Smartphones. Wer sowas sucht, der sollte sich die Blackberry Z10 oder Z30 ansehen, die keine physische, sondern reine Bildschirmtastaturen haben. Das Q10 mit seiner physischen Tastatur ist mit dem BB10-Betriebssystem der Garant für flüssiges Schreiben. Die nach dem Tippen eines Buchstaben angezeigten Textvorschläge werden ständig softwaremäßig aktualisiert, d.h., dass das System lernfähig ist ähnlich wie beim Apple Newton (der trotz allem unerreicht ist !). Das Q10 hat natürlich den Vorteil, dass es entsprechend leicht ist und in nahezu jede Tasche passen dürfte.

MS Word und Excel laufen nativ. Das ist genau das, was ich brauche. Keine Emulation oder ‘Nur- lesen-Funktion’ ! Unterwegs begonnene Texte oder Tabellen werden zuhause auf den Rechner übertragen und weiter geht’s . – Da freut sich der User …

Ein für mich noch entscheidendes Argument für die ‘Brombeere’ ist : die Sicherheit. Blackberry ist legendär für sein Augenmerk auf eben diese Sicherheit und scheint dem auch gerecht zu werden, nicht nur in der höchsten Sicherheitsstufe. Natürlich kann das der einzelne User nicht prüfen – wie auch ? Das Blackberry-Sicherheitssystem erscheint mir allerdings logisch. Bislang habe ich noch keine merkwürdige oder ‘komische’ Situation mit diesem Gerät erlebt – im Gegensatz zu Berichten von Usern anderer Betriebssysteme. Natürlich ist das alles Ansichtssache …

Mit der Software Blackberry link ist das Q10 sysnchronisierbar mit meinen Macs und die Kalender sind in die iCloud eingebunden und halten diese Systeme allesamt auf dem gleichen Stand. Da ich weder Bundeskanzler noch Konzernchef bin, sind meine Daten in der iCloud sicher bei der NSA aufgehoben.  😉   Für wirklich sensiblen Inhalt ist mein Füller in Verbindung mit richtigem Papier zuständig !

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Bild : Privat  / Blackberry Playbook + Zubehör

Im Blackberry Playbook Tablet sah ich eine Alternative dazu, mich (Apple-User und Fan seit 1996 und etwas abgeschwächt immer noch .. !) auch tabletmäßig aus den Fängen Apples zu befreien oder mindestens allmählich zu lösen. Also kaufte ich ein Solches bei ebay für sage und schreibe 95 € ! Klein, leicht, mit einem hervorragend kontrastreichen Bildschirm und 64 GB ! Meine 64 GB-iPads kosteten das 6-fache !). Das Einrichten war ungewohnt und lief nicht applegemäß flüssig und übersichtlich. Nach einigen Haken und Ösen stand dann das System. Über die sogenannte Blackberry-Bridge konnte ich das Playbook mit dem Q10 verbinden und hatte eine stabile Verbindung. Die Synchronisierung mit dem Q10-Kalender war nur per Bluetooth und Blackberry-Bridge zu erreichen. Etwas umständlich, doch wenn beide Geräte von einander getrennt wurden, war der Kalender auf dem Playbook leer ! Darin kann man einen Vorteil sehen, der sich mir allerdings nicht erschloss. Dafür waren auch hier MS-Word,Excel und Powerpoint nativ einsetzbar. Selbst meinen Canondrucker konnte ich per Wifi verbinden. So gesehen alles, was ich als User brauchte.

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Bild: Privat  / Blackberry Playbook mit Q10 und Apple wireless Keyboard

Dann kam der direkte Vergleich mit meinem aktuellen iPad air ! Office-apps am iPad öffnen war kostenfrei und schreiben nur gegen entsprechende Gebühr an Microsoft. Um Gottes Willen, dachte ich und entfernte mich sofort von dem Gedanken, darauf einzugehen. Das Playbook hingegen hatte das Officepaket als  ‘Docs to go’ nativ im Betriebssystem ! Das gefiel natürlich. Dann die usability : Das Playbook war ordentlich langsamer als das iPad, vor Allem im Internet. Ich lege bei Browsern immer größten Wert auf Bookmarks und deren Verwaltung,  z.B. als Favoriten. IOS synchronisierte sich per iCloud mit meinen Macs und am Playbook hatte ich keine Möglichkeit, die Bookmarks zu synchronisieren, außer sie manuell anzulegen. Bei über 100 Bookmarks – nein !  Dafür ist das Playbook ein phantastisches Lesegerät. Bücher bei Kobo zu kaufen und am Playbook zu lesen ist einfach klasse. Dabei werde ich bleiben .. das Playbook ist mein favorisierter eBook-Reader.

Fazit : Ich komme doch nicht so ganz an Apple vorbei ! (Bei den ‘großen’ Rechnern sowieso nicht ..!). Nach wie vor benutze ich folgende Systeme für Smartphone und Tablet :  IOS mit iPad und BB10 mit dem Q10-Smartphone und das Playbook OS.  Jedes hat seine Stärken und Schwächen. Surfen, emails schreiben, Bilder ansehen und grob bearbeiten, Videos und Musik – da ist das iPad fast unschlagbar. Und wie vorher gesagt – mein eBook-Reader ist das Playbook, über das sich immer wieder Gerüchte verbreiten, dass es offiziell eingestellt werden soll ! Das wäre schade, da das Teil absolut ausbaufähig ist !

Immer wieder drängt sich da ein Gedanke, eine Vorstellung auf : Einfach mal angenommen, all diese wunderbaren Geräte hätten die absolut ausgereifte Funktionalität des Betriebssystems  eines Newton … !? Als Newton -User wird einem da letztlich klar, wie schändlich und offensichtlich rein kommerziell gedacht und gehandelt das ‘Aus’ 1997 für den Newton war. Wenn die Technologie weiter entwickelt worden wäre, dann wäre das heute vielleicht die von Vielen ersehnte ‘eierlegende Wollmilchsau’ … !?  Das laste ich Apple an ! Völlig skrupellos wurden die Kunden, die damals viel Geld investierten, im Regen stehen gelassen. Nachfragen zum Produkt wurden damals und werden heute abgewimmelt oder einfach gar nicht beantwortet. Das war ganz offensichtlich ein regelrechtes Verbot von ‘ganz oben’ !? Ich nenne das ein Geschäftsgebaren der niederen Art, also genau das, was Apple heute den Konkurrenten unterstellt und anprangert ! Da können die aktuellen Produkte noch so doll sein …  Ein alter Applekunde stellt sich heute die Frage, ob sich sowas nicht wiederholen könnte/ kann  !?

Und da sollte es keinen mehr wundern, dass sich alte Kunden am Markt umschauen und -siehe da oder siehe Blackberry- auch fündig werden. Obst ist nicht gleich Obst ! –

Leserbrief Juli 2014 über das ‚Grüne Abitur‘


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Bild: Heinrich Hoffmann >Die Geschichte vom wilden Jäger< aus dem Struwwelpeter.

 

Bild : Heinrich Hoffmann aus ‚Der Struwwelpeter‘

Leserbrief zum Artikel :  > Hege und Pflege gehören zur Jagd <

(email an das Mindener Tageblatt v. 21.07.2014)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Kommentar zum genannten Artikel war nicht einzustellen. Deshalb bitte ich Sie, den folgenden Text als Leserbrief zu veröffentlichen  (bitte ungekürzt und unverändert) :

Text :

Jagdschein als ‚Grünes Abitur‘ ? Das kann eine Beleidigung für den Menschen sein, der eine Hochschulreife in der Tasche hat ! Für den Jagdschein braucht man einen IQ gemessen an der Außentemperatur und zwar in Celsius und nicht in Fahrenheit. 

Die Tricks der Jägerschaft zur Verharmlosung ihrer Freude am Töten werden immer dann offenkundig. wenn es um die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen geht. Dann gibt es öffentlichkeitswirksam Versuche, bildungsnah zu wirken und zu beeindrucken. Wer die Fassade zur Seite schiebt, muss sich nicht darüber wundern, ins Leere zu schauen. Wenn ‚Bildung‘  Einbildung ist …

Oder umgekehrt : Ethik und/oder Achtung vor dem Leben braucht keine dafür zwingend notwendige Bildung, sondern nur die Einbildung, dass es bildende Ethik wirklich gibt. Dann wird aus Celsius Fahrenheit. 

Joachim Rohlfing

email :   joachim.rohlfing(at)me.com

internet :  www.joachim-rohlfing.de