Garden and Passport forever…


(English below)

Deutsch

Die Fotos wurden mit einem Blackberry Passport SE ‚geschossen‘.

Mein Blackberry Passport SE

Ein sieben Jahre altes Smartphone mit dem markant quadratischen Bildschirm, dessen Betriebssystem im Januar 2022 eingestampft wurde und das immer noch tadelllos funktioniert, wie man -denke ich- sieht. Nicht nur die 12MP-Kamera. Leider (?) funktionieren die Messenger -wie WhatsApp- seit April nicht mehr, weil der Teil des Betriebssystems (Android 4.1) nicht mehr unterstützt wird. Wie hier mehrmals geschrieben, hat Blackberry sein eigenes Betriebssystem gecancelt und die Käufer und User der nicht gerade billigen Geräte schlichtweg im Regen stehen gelassen. Ja, ich wage es zu sagen: ‚Die extrem durchdachten Geräte (Hard-und Software) waren und sind halt nchts für den ‚Ha-Ha-Hi-Hi- Hype‘ des modernen Users (ich verzichte auf Gendern), der dem ‚Schneller, Höher, Weiter‘ und wohl auch dem dahingehenden Verzicht auf seine Individualität erlegen ist und wissend oder ahnend eine rein profitorientierte, durch Algorithmen unterstützte Exploitation ignorierend beiseite räumt. Richtig: Das lässt sich auch anders betrachten, doch… eben auch so.

English

The photos were ’shot‘ with a Blackberry Passport SE.

A seven-year-old smartphone with the striking square screen, whose operating system was discontinued in January 2021 and which still works flawlessly, as you can -I think- see. Not only the 12MP camera. Unfortunately (?) the messengers -like WhatsApp- do not work since April, because the part of the operating system (Android 4.1) is no longer supported. As written here several times, Blackberry has canceled its own operating system and simply left the buyers and users of the not exactly cheap devices out in the cold. Yes, I dare to say: ‚The extremely well thought-out devices (hardware and software) were and are nothing for the „Ha-Ha-Hi-Hi- Hype“ of the modern user (I refrain from using gender), who has succumbed to the „Faster, Higher, Further“ and probably also to the resulting renunciation of his individuality and who, knowing or suspecting, ignores a purely profit-oriented exploitation supported by algorithms. Right: This can also be looked at differently, but… but also in this way.

Run Like Hell…


(English below)

Deutsch

Als ich heute zum 150en Mal diesen Teil von Pink Floyds ‚The Wall‘ hörte, sah ich den Text mit anderen Augen – Augen der Realität. Dabei fiel mir eine Person ein, die momentan das zu verantworten hat, was tatsächlich keine Realität mehr sein dürfte: Krieg. Denn: Das, was ein autokratischer Staatenlenker da meint, verantworten zu können, hat auch für ihn eine große Unbekannte: Was kommt nach der Lösung der Nichtstofflichkeit (Seele) von der Stofflichkeit (Körper)? Ist dann alles verursachte Unrecht getilgt/gelöscht oder kommen dann der große Rechenschaftsbericht und die wahrscheinlichen Konsequenzen? Vieles ist abschätzbar – nur genau das nicht im Ansatz! Weder religiös noch atheistisch gesehen. Mit einer solchen Unsicherheit zu Lebzeiten Leid und Tod zu verbreiten, ist arrogant, martialisch und letztlch einfach nur dumm!

Der hämmernde Bass, die schrille Gitarre und Waters Schreie lassen schaudern. Das sollte man dem Menschenschinder im Kreml vorspielen – ich denke nicht, dass dem ein ähnliches Szenario (als Metapher) auf sich bezogen überhaupt bekannt ist. Nur – was ist, wenn das Volk hinter seine Fassade blickt? — Run Like Hell…

Run Like Hell (Gilmour, Waters) 



„Pink Floyd, Pink Floyd“

Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run,
Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run.
You better make your face up in
Your favorite disguise.
With your button down lips and your
Roller blind eyes.
With your empty smile
And your hungry heart.
Feel the bile rising from your guilty past.
With your nerves in tatters
When the conchshell shatters
And the hammers batter
Down the door.
You’d better run.

Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run,
Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run, Run.
You better sleep all day
And run all night.
Keep your dirty feelings
Deep inside.
And if you’re taking your girlfriend
Out tonight
You’d better park the car
Well out of sight.
Cause if they catch you in the back seat
Trying to pick her locks,
They’re gonna send you back to mother
In a cardboard box.
You better run.

„Hey, open up! HaHaHaHaHaaaaaaaaaa!

„Hammer, Hammer“



Renn wie der Teufel! 





Renn, Renn, …

Am besten schminkst du dein Gesicht zu
deiner bevorzugten Maske.
Mit deinen zusammengekniffenen Lippen
und deinen tränenden Augen.
Mit deinem leeren Lächeln
Und deinem hungrigen Herzen.
Die Galle steigt dir hoch bei deiner sündigen Vergangenheit.
Mit deinen zerütteten Nerven
wenn dein Panzer zerbricht.
Und die Hämmer gegen
deine Türen schlagen.
Renn, wenn du kannst.

Renn, Renn, …

Am besten schläfst du den ganzen Tag
und rennst in der Nacht.
Verbirgst deine schmutzigen Gefühle
tief in dir.
Und wenn du deine Freundin heute nacht
ausführst,
parkst du den Wagen besser
gut außer Sichtweite.
Denn wenn sie dich auf dem Rücksitz erwischen
beim Versuch sie anzumachen,
Dann schicken sie dich zurück zu deiner Mutter
in einem Pappkarton.
Renn, wenn du kannst.

„Hey, mach auf! HaHaHaHaHaaaaaaaaaa!
[Schleuderndes Auto, gefolgt von einem Schrei]
„Hammer, Hammer“
Text: Bruder Franziskus

English

When I heard this part of Pink Floyd’s ‚The Wall‘ for the 150th time today, I saw the lyrics with different eyes – eyes of reality. In doing so, I remembered a person who is currently responsible for what should in fact no longer be a reality: War. Because: What an autocratic state leader thinks he can be responsible for has a great unknown for him as well: What comes after the solution of the non-materiality (soul) from the materiality (body)? Is then all caused injustice erased or do then come the big accountability report and the probable consequences? Much is assessable – only exactly this not in the beginning! Neither religiously nor atheistically seen. To spread suffering and death with such an uncertainty during one’s lifetime is arrogant, martial and in the end simply stupid!

The hammering bass, the shrill guitar and Waters‘ screams make you shudder. This should be played to the manslayer in the Kremlin – I don’t think he’s even aware of a similar scenario (as a metaphor) in relation to himself. Only – what if the people look behind his facade? — Run Like Hell…

Hommage an meine Bandmaschine… Homage to my tape machine…


(English below als always)

Deutsch

Akai GX 265 D – ein Beispiel für Nachhaltigkeit und echte Qualität. Das Gerät ist keine Rarität und wird in der e-Bucht noch für 500 Euronen angeboten. Gekauft 1977, immer noch zuverlässig eingesetzt dank der schier unverwüstlichen GX-Köpfe und Autoreverse.

Alles analog – das klingt (vielleicht eingebildet!) doch etwas anders….sauber aufgenommen für mein Gehör besser; so wie Vinyl-Platten auf und von einem sehr guten Plattenspieler.

45 Jahre sich drehende Spulen – Ein Reiz, der wohl nie vergeht…

… mit Akai- Metallspulen

English

Akai GX 265 D – an example of sustainability and real quality. The device is not a rarity and is still offered in the e-bay for 500 Eurons. Bought in 1977, still reliably used thanks to the almost indestructible GX heads and autoreverse.

All analog – that sounds (maybe imaginary!) but a little different….cleanly recorded better to my ear; just like Vinyl records on and from a very good turntable.

45 years of spinning reels – An attraction that will probably never fade…

Jimi…


(English below)

Deutsch

Woodstock 1969 : Jimi Hendrix spielt die amerikanische Nationalhymne – auf seine Art. Spätestens ab da war er nicht mehr nur ein Rockstar, sondern eine Ikone.

Jimi Hendrix in Woodstock 1969

Mag sein, dass es irgendwo auf diesem Planeten einen virtuoseren und sauberer spielenden Rockgitaristen gibt … doch Hendrix gilt nach wie vor mit als der Beste, wenn nicht sogar der Beste seines Genres.

Eigene Zeichnung Tinte

Mich hat es immer beeindruckt, dass Hendrix als Linkshänder Rechtshänder-Modelle (Fender Stratocaster) spielte, auf denen er die Saiten in umgekehrter Reihenfolge aufzog. Regler und Vibratohebel waren deshalb oben und nicht unten zu sehen. Wer selber E-Gitarre spielt, wird die Augenbrauen hochziehen. Die Gibson Flying V  war sein einziges Linkshänder-Modell.

Seine Version der amerikanischen Nationalhymne geht mir -gerade in der Jetztzeit wieder- durch Mark und Bein. —– (keine Verlinkung auf YouTube).

English

Woodstock 1969 : Jimi Hendrix plays the American national anthem – in his own way. From then on, at the latest, he was no longer just a rock star, but an icon.

There may be a more virtuosic and cleaner playing rock guitarist somewhere on this planet … but Hendrix is still considered among the best, if not the best, of his genre.

I was always impressed that Hendrix, being left-handed, played right-handed models (Fender Stratocaster) on which he wound the strings in reverse order. Regulators and vibrato levers were therefore on top and not on the bottom. Those who play electric guitar themselves will raise their eyebrows. The Gibson Flying V was his only left-handed model.

His version of the American national anthem goes -just in the present time again- through my marrow and leg. — (no link to YouTube).

‚Der Wahre Jakob’… ‚The True Jacob’…


(English below)

Deutsch

Im Satiremagazin ‚Der Wahre Jakob‘ wurden vor ca. 120 Jahren die folgenden Karikaturen veröffentlicht. Wie bekannt einem die Szenerien vorkommen – sie sind offensichtlich und deutlich zeitlos.

English

The following caricatures were published in the satirical magazine ‚Der Wahre Jakob‘ (‚The True Jacob‘) about 120 years ago. How familiar the sceneries seem to one – they are obvious and clearly timeless.

Messenger Detox nach 1 Woche… Messenger Detox after 1 week…


(English below)

Deutsch

Ganz ohne Ginlo ging es nicht. Aber… eine Woche ohne WhatsApp kommt mir heute wie eine Befreiung vor. Offensichtlich ist der deutsche Messenger Ginlo entweder nicht bekannt oder der Wechsel nicht gewünscht. WA ist ja so verbreitet und der Status ist gebräuchlich. Ginlo ist nicht nur ‚Ende-zu-Ende‘- verschlüsselt, sondern komplett. Die Server stehen in Deutschland und sind damit DSGVO- konform.

Nur mit mir in engem Kontakt stehende Menschen kommunizieren mit mir über Ginlo und damit bimmeln mein Phone und meine Uhr entsprechend weniger. Also war es -wenn man so will oder wie es ist- eigentlich nur ein halber Messenger Detox. Aber ein Angenehmer…! Also eine für mich notwendige Verbindung zur Außenwelt.

Das ist die erwartete Erkenntnis nach einer Woche – die andere ist die Bestätigung, dass Zuckerbergs ‚Dingsda‘ und seine anderen apps Zeiträuber und Lebensablenker sind, deren Gipfel das sogenannte ‚Metaversum‘ sein wird. Erst ist es die Neugier (alle machen das ja…), dann die Teilnahme und schließlich die Abhängigkeit, mit der Milliardengewinne gemacht werden. Scheinwelten, die nicht nur abhängig machen, sondern in ihrem Kontrast zur Realität seelische Zwiespältigkeiten auslösen können, die nicht einschätzbar sind.

Nun mag der das hier lesende Mensch den Kopf schütteln und sagen: ‘Der ist ja sowas von weltfremd‘. Bin ich das, wenn ich bereits nach einer Woche WA-Abstinenz solche Zeilen schreibe und auf einen anderen Messenger verweise, der keine solche Daten- und Lebenskrake ist. Wenn ja, dann mache ich ‚Nägel mit Köpfen‘ und hole wieder das Doro-Klapphandy aus der Schublade für Telefonate und SMS und brauche nicht einmal mehr Updates. (Metapher). Ja, das wäre weltfremd. Mehr als deutlich wird hier, dass das digitale Zeitalter begrüßenswert ist, wenn die menschliche Psyche nicht für Gier und Manipulation von und durch die Szene bestimmende Konzerne vernebelt und ausge- und benutzt wird. Lässt ‚man‘ den Meta-Konzern weiteragieren wie im Falle Facebook, dann wird im Gesundheitssystem die Sparte ‚Psychiatrie‘ überlaufen.

Ich werde WA nicht wieder aktiv nutzen und eingehende Nachrichten per Ginlo beantworten – oder per SMS oder sogar per Telefon. Sapere aude…

English

It didn’t work completely without Ginlo. But… a week without WhatsApp seems like a liberation to me today. Obviously, the German messenger Ginlo is either not known or the change is not desired. WA is so common after all and the status is common. Ginlo is not only ‚end-to-end‘ encrypted, but completely. The servers are located in Germany and are therefore DSGVO compliant.

Only people in close contact with me communicate with me via Ginlo, so my phone and my watch ring correspondingly less. So it was -if you will or as it is- actually only half a Messenger Detox. But a pleasant one…! So a necessary connection to the outside world for me.

That’s the expected realization after a week – the other is the confirmation that Zuckerberg’s ‚thingamajig‘ and his other apps are time robbers and life distractors whose peak will be the so-called ‚metaverse‘. First it’s curiosity (everyone does it, after all…), then participation, and finally dependency, with which billions in profits are made. Illusory worlds that are not only addictive, but in their contrast to reality can trigger mental ambivalence that cannot be assessed.

Now the person reading this may shake his head and say: ‚He is so unworldly‘. Am I, if I write such lines already after one week WA-abstinence and refer to another messenger, which is not such a data and life octopus. If so, then I’m doing ’nails with heads‘ and getting the Doro flip phone out of the drawer again for phone calls and SMS and don’t even need updates anymore. (Metaphor). Yes, that would be unworldly. It becomes more than clear here that the digital age is welcome if the human psyche is not clouded and exploited for greed and manipulation by and through corporations that determine the scene. If the meta-corporation is allowed to continue to act as in the case of Facebook, then the ‚psychiatry‘ sector of the health system will overflow.

I will not actively use WA again and answer incoming messages by ginlo – or by SMS or even by phone. Sapere aude…

Congratulations for
your 500 contributions
on Joachim
Rohlfing’s SiteBlog!

Ein Zuviel ist ein Zuwenig für das Ich… Too much is too little for the ego….


(English below)

Deutsch

Dass ‚Messenger Detox‘ schon nach drei Tagen derart intrikat, also komplex und mental kompliziert sein kann, war mir nicht bewusst oder klar, als ich damit begann. Gemeint ist weniger die innere Bereitschaft dazu, sondern der Reiz und der Drang zum Bekannten, Vertrauten – der allseitigen Information und dieser eigentlich unsinnigen Gewissheit, sich in ständiger Gemeinschaft zu wähnen. Empfindungen, die alltäglich unterschwellig wahrgenommen wurden und nun ihren wahren Einfluss erkennen lassen. Andererseits ist dieses schon unterbewusste ‚Nachschauen‘ in Messenger mit einem automatisierten Griff zum Smartphone schon derart verinnerlicht, dass das Bewusstsein Mühe hat, die Situation zu bestimmen und den Vorgang zu unterbinden. Trotz der eigenen Einschätzung, kein ‚Power-User‘ oder bereits abhängig zu sein. Eigendiagnose: Ich bin es nicht.

Wer, wie ich, eine Smartwatch mit eSim trägt, sollte die Mitteilungen deaktivieren und nur die notwengigsten Komplikationen (z.B. wie in meinem Fall die Gesundheitsfunktionen) aktiv lassen. Nun checke ich weder regelmäßig,. noch nur zweimal am Tag meine Messenger – nein …. überhaupt nicht und vermisse das schon gar nicht mehr. Das Gefühl, dass etwas im Tagesablauf fehlt, ist schon noch da, wird aber bewusst als Vorteil empfunden und das Telefon ist ein solches und ein PDA (Personal digital assistent).

Es ist wie in allen Fällen: Die Erkenntnis, dass ein Zuviel ein Zuwenig für das Ich ist.

English

That ‚Messenger Detox‘ can be so intricate, i.e. complex and mentally complicated after only three days, was not something I was aware of or clear about when I started it. What is meant is not so much the inner readiness for it, but the attraction and the urge to the known, the familiar – the all-round information and this actually nonsensical certainty of imagining oneself in constant community. Sensations that were perceived subliminally in everyday life and now reveal their true influence. On the other hand, this already subconscious ‚looking up‘ in Messenger with an automated reach for the smartphone is already so internalized that the conscious mind has trouble determining the situation and stopping the process. Despite one’s own assessment of not being a ‚power user‘ or already addicted. Self-diagnosis: I am not.

If you wear a smartwatch with eSim, like I do, you should deactivate the notifications and only leave the most necessary complications (e.g., the health functions in my case) active. Now I don’t check my messengers regularly,. nor just twice a day – no …. at all and don’t even miss it anymore. The feeling that something is missing in the daily routine is already there, but is consciously perceived as an advantage and the phone is such and PDA (personal digital assistant).

It is like in all cases: The realization that too much is too little for the ego.

Messenger Detox…


(English below)

Deutsch

Dass die ‚Datenkraken‘ Meta, Google usw. mit ihren kostenlosen apps persönliche Daten nicht nur speichern, sondern diese ihre zentralen Geschäftsmodelle (Werbeeinnahmen mit Milliardengewinnen) sind, ist allgemein bekannt. Konkret bedeutet das, dass die durch vernebeltes Taktieren ihre Konsumenten prinzipiell ‚hinter die Fichte führen‘, indem ihre apps wie Köder wirken, die kaum jemand durchschaut – auch ich nicht. Allerdings bedarf es keines Detailwissens, um zumindest die Überschrift des Ganzen zu begreifen und zu verinnerlichen Die Gewöhnung an WhatsApp, Facebook, Instagram, Suchmaschinen usw. funktioniert mehr oder weniger schleichend, bis eine versucht objektive Selbstanalyse zeigt, dass man sich bereits in einem Kokon befindet und der Ausgang nicht mehr direkt erkennbar erscheint oder sogar schon ist. Das Argument des digitalen Zeitgeistes ändert daran nichts und klammert die negativen Mentalfolgen aus. Die allerdings sind zunehmend anerkannt – auch von Krankenkassen.

So habe ich erkannt, dass ich zunehmend auf das Smartphone schaue und Messenger checke. Das ist noch keine Abhängigkeit aber immerhin nach meinem Empfinden zu oft. Wie bekommt man das in den Griff? Vor längerer Zeit las ich Diverses über ‚Digital Detox‘ und befand seinerzeit, dass das für mich nicht nötig sei. Also reduzierte ich immerhin die Zeit mit dem Phone und stellte fest, dass die Gewöhnung doch schon weiter fortgeschritten war, als ich dachte. Muss ich ständig erreichbar sein? Muss ich ständig die Messenger checken? Wie wär es denn, wenn ich z.B. eine Woche vollständig darauf verzichte? Nun – seit heute (08.06.2022) verzichte ich tatsächlich erstmal für eine Woche auf WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema usw. und bin ’nur‘ noch per Telefon, SMS und email erreichbar. Immerhin. Mobil nutze ich mein geliebtes BlackBerry Passport SE ohne aktive Messenger und nur mit den genannten Grundfunktionen.

In einer Woche werde ich hier schreiben, ob das geklappt hat und welche Erfahrung das hinterlassen hat. Das ist mein ‚Messenger Detox‘.

English

It is common knowledge that the ‚data octopuses‘ Meta, Google, etc. not only store personal data with their free apps, but that these are their central business model for advertising revenue with profits in the billions. In concrete terms, this means that they are basically ‚leading their consumers astray‘ through obfuscated tactics, in that their apps act like bait that hardly anyone sees through – not even me. However, it doesn’t take detailed knowledge to at least grasp and internalize the headline of the whole thing The habituation to WhatsApp, Facebook, Instagram, search engines, etc. works more or less insidiously until an attempted objective self-analysis shows that one is already in a cocoon and the exit no longer seems directly recognizable or even already is. The argument of the digital zeitgeist does not change this and excludes the negative mental consequences. These, however, are increasingly recognized – also by health insurance companies.

So I realized that I increasingly look at my smartphone and check Messenger. That’s not yet an addiction, but it’s still too often in my opinion. How do you get a grip on this? A long time ago I read various things about ‚Digital Detox‘ and decided at the time that this was not necessary for me. So I reduced the amount of time I spent with my phone and realized that I had become more accustomed to it than I thought. Do I have to be available all the time? Do I have to check messenger all the time? How about if I do without it completely for a week, for example? Well – since today (08.06.2022) I actually do without WhatsApp, Ginlo, Signal, Threema, etc. for a week and am ‚only‘ available by phone, SMS and email. After all. Mobile I use my beloved BlackBerry Passport SE without active messenger and only with the basic functions mentioned.

In a week I will write here if that worked and what experience it left. This is my ‚Messenger Detox‘.

Pismo…


(English below)

Deutsch

Hier zeige ich mein Apple Powerbook G3 Pismo. Ich nenne das Prachtstück ‚Lady in Black‘. Es ist eine Würdigung der 22 Jahre langen Dienste, denn das ist ihr Alter. Ja, das ist Nachhaltigkeit pur und das Ergebnis liebevoller Pflege. Die geschwungenen Linien haben mich von Anfang an fasziniert. Dieses ist in einer Weise anwenderfreundlich, die nicht mehr existiert (jedenfalls nicht bei Apple). Zugänglich für technisch nahezu alle Bestandteile. Tastatur hochklappen und das Innere erlaubt den Wechsel der Platte, des Prozessors, RAM und so weiter….. Zwei seitliche Hebel schieben die Batterien links und rechts heraus – oder rechts ein DVD-Laufwerk für eben die zweite Batterie (die immer noch für gut eine Stunde gut ist !).Hot swappable! Wer einmal das Vergnügen hatte, auf der Tastatur zu tippen, der fragt sich, warum so etwas letztlich aussortiert wurde.

MacOS 10.4 Tiger erfüllt längst nicht mehr die erforderliche Sicherheit im Netz und ist (leider) mit Vorsicht zu genießen. Aber als Bürorechner‘ ist das Pismo die beste Sekretärin. Ich habe einen wirklich aktuellen Rechner, den Pismo nicht ersetzen kann – aber … das Teil hat auf mich eine magnetische Wirkung.

Das Powerbook ist der Beweis dafür, dass (nicht nur) solche Geräte reparatur- und damit anwenderfreundlich und nachhaltig hergestellt werden können – Apple hat es mit dem Powerbook G3 Pismo bewiesen.

Die Bilder zeigen mein Powerbook G3 Pismo aus dem Jahre 2000.

English

Here I show my Apple Powerbook G3 Pismo. I call this beauty ‚Lady in Black‘. It’s a tribute to 22 years of service, because that’s its age. Yes, it’s pure sustainability and the result of loving care. The curved lines have intrigued me from the start. This is user-friendly in a way that no longer exists (at least not on Apple). Accessible to technically almost all components. Lift up the keyboard and the inside allows you to change the disk, processor, RAM and so on….. Two levers on the side slide out the battery on the left and right – or a DVD drive on the right for just the second battery (which is still good for a good hour !).Anyone who has had the pleasure of typing on the keyboard will wonder why such a thing was eventually sorted out.

MacOS 10.4 Tiger has long since failed to meet the required network security and should (unfortunately) be used with caution. But as an office computer‘ the Pismo is the best secretary. I have a really up-to-date computer that Pismo cannot replace – but … the thing has a magnetic effect on me.

The Powerbook is proof that (not only) such devices can be manufactured in a repair-friendly and thus user-friendly and thus sustainable way – Apple proved it with the Powerbook G3 Pismo.