‚Blenderich‘


Blenderich

Es war einmal ein reiches Land

das Zentrum in Europa

das jeder fast noch lustig fand

vom Kleinkind bis zum Opa

Und alle aalten, suhlten sich

in dem, was sie so hatten

befeuert von dem Blenderich

der sitzt auf ihren Steuermatten

Er ist gewählt von Volkes Gnaden

und redet ihnen nach dem Mund

nur Andre machen üblen Schaden

bei ihm bleibt alles stets gesund

Das haben wir immer so gemacht

Da kann ja jeder kommen

So haben wir’s noch nie gemacht

Die Drei als Beispiel mal genommen

Der vierte Punkt, das ist doch klar

was soll denn das schon sein

Politiker in holder Schar

sie reden alles kurz und klein

Die Worte fallen ja so leicht

durch weiß gebleichte Zähne

das Harte klingt dann wohlig seicht

erzeugt des Volkes Rumgegähne

im Wahlkampf sieht’s dann anders aus

denn das ist ihr Alarm

dann holt man flink die Keule raus

es soll ja bleiben wohlig warm

Dann sitzen sie vor Kameras

da wird gelogen in die Runde

in Talkshows ist dann der ein Ass

der locker hat den Spruch im Munde

Gesellschaftlich ein Trauerspiel

gelöst mit Kompromissen

so kommt man schließlich auch zum Ziel

und hat sich dabei nicht verschlissen

Politisch ist das schon korrekt

erzähl das mal den Armen

ob das den Billigjobber neckt

der winters sitzt nicht grad im Warmen

Verhandelt und entschieden hat

die Lebensqualität der Bürger

wohl der mit Politikmandat

der Wähler ist nachher dann klüger !

In diesem schönen, reichen Land

sind Randgruppen ein Übel

stehn oftmals schuldlos an der Wand

dann kommt der Absturz ohne Flügel

Nicht jeder ist so stark und reich

dass er den Wohlstand kann genießen

steht Schlange an der Tafel bleich

lässt manche Träne in sich fließen

Und parallel im Bundestag

da grinst der Blenderich und gröhlt

vom Lied der Deutschen wie er’s mag

hat längst den Inhalt ausgehöhlt.

Mein zweites literarisches Machwerk : ‚ Menschenhand ‚


http://www.amazon.com/Menschenland-German-Edition-Joachim-Rohlfing/dp/3899067797

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Bild: Das Buchcover

Mein zweites literarisches Machwerk : ‚ Menschenhand ‚

Dieses Buch gehört einfach in diese Kategorie, weil es ein eigenes ist. Genauer gesagt mein Zweites, mit dem ich mich in die Öffentlichkeit traue. Das war bereits im Jahre 2005. Ein Bestseller ist es auch nicht geworden. Nach zehn Jahren kann ich allerdings sagen, dass meine ursprüngliche Intention nicht der kommerzielle Erfolg war (und ist !), sondern tatsächlich das gute Gefühl, dass das überhaupt von jemandem gelesen wird. Bis heute habe ich nicht den Ansatz eines Bedarfes an Marketing, weil ich diese Art der Aufdrängung überhaupt nicht mag. Und das ist tatsächlich sehr ‚homogen‘ formuliert.

Mir geht es um die Botschaften in den einzelnen Gedichten und Geschichten. Zugegeben : So manches Gedicht darin sollte mindestens zwei Mal gelesen und reflektiert werden. Ebenso die eine und andere Geschichte. Ein, man könnte sagen ‚anstrengendes Werk‘. Kein Lesestoff für nebenbei und damit sicher auch nicht für jeden interessant. Ein Buch jenseits jeglichen Mainstreams, sofern man da den Plural akzeptieren kann.

Am Schluss gibt es dann eine Story (‚Laie‘), bei der so manch lesender Mensch das Ding zuklappen und denken oder sagen wird, dass der Autor ’nicht alle Tassen .. ……. …‘ . So einfach kann (nicht-)lesen sein. Nur .. Einige bleiben nachdenklich und fragend im Thema. Und genau das ist die Leserschaft, die in den Text hineinkriecht. Was will ich mehr …

An dieser Stelle poste ich mal ein charakteristisches Beispiel in Form meines Gedichtes ‚Pärchen‘, das in einige Anthologien Einzug fand. Auch hier lege ich Wert darauf, dass vor einer weiteren Verwendung mein Einverständnis eingeholt wird und belege es daher mit dem © .

Pärchen

Die emsig stetigen Begleiter
auf Weltenbühnes Menschenleiter
sind zwei, die bestens sich ergänzen
mit Macht und Ohnmacht billig glänzen
in kalter Brachialmanier
verschleiern sie die `Background-Gier´
sie herrschen absolut feudal
in Hohlköpfen – verdammt noch mal
sie schließen Bündnisse mit allen
die blind vor ihnen niederfallen
sie fürchten weder Tod noch Teufel
in Egozentrik ohne Zweifel
Wer ist denn nun besagtes Paar
im Outfit, wie es immer war ?
die grinsen als Realpopanz
es sind – Dummheit und Arroganz

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Noch‘ n Gedicht : (Buchrückseite)

Denken

Die eine Möglichkeit zu denken
ist wahllos sich Gedanken schenken
die kollektiv kanalisiert
berechnet und dann ausseziert
in ungeahnte Enge führt
als hätt‘ der Geist sie nie berührt

Die nächste Möglichkeit geschieht
wenn Enge in die Weite zieht…

2. Auflage meines ersten Romanes


  1. Auflage meines Romanes
cover seite 1
Bild : Cover meines ersten Romanes

1 Antwort

Nach der Veröffentlichung meines ersten Romanes   >“Die Gedanken sind frei” – Die Erlebnisgeschichte eines jungen Mannes beim Bund”<  im Jahre 2000  -mit Presseartikel im Mindener Tageblatt, siehe meine Homepage-  ist nun der größte Teil der Arbeit an der 2. Auflage getan. Jetzt kommen noch die Feinheiten, wie Coveranpassung, Buchblockformatierung und das ganze Organisatorische. Behalte ich das momentane Arbeitspensum bei, dann wird die 2. Auflage im Spätsommer 2014 Realität.


im Jahre 2015 Realität.

im Jahre 2016 Realität. (Es zieht sich … )

Warum ?  Die Frage ist äußerst selbstkritisch schnell zu beantworten :

Die 1. Auflage sah schlichtweg katastrophal aus – bis auf das Cover, das ich beibehalten werde. Den Buchblock meine ich …   Als ich den realisierte, hatte ich offen gestanden so gut wie keine Ahnung, wie das ansehnlich zu gestalten war. Die Schrift war nicht eingebunden und hatte damit eine grauenhafte Formatierung, nahezu unzumutbar zahlreiche Fehler usw.. Dafür krieche ich reuig nach Canossa und entschuldige mich bei den zahlreichen Käufern, die mehr der Inhalt als die Verpackung interessierte ! Trotzdem …

Da ist eine Frage berechtigt : Warum macht der das denn alles selber ?  Ein Verlag, dem ich die Rechte übertrage, kommt für mich nicht in Frage – ebenso Terminvorgaben für Lesungen, das Drängen auf ein neues Manuskript usw.. Abhängigkeiten nach der Freiheit des Schreibens sind kontraproduktiv ! Der Verlag, mit dem ich mein zweites Buchprojekt, den Lyrik-und Geschichtenband “Menschenland” durchzog, ließ mir jegliche Freiheit ohne Daumenschrauben. Diesen Verlag (Videel Verlag) gibt es allerdings leider nicht mehr ! Ergo ist wieder BoD (Books on Demand) dran. Da kann ich alles selber gestalten und walten, wie ich das will. Das ist für jeden interessant, der ähnlich denkt und irgendein Manuskript in der Schublade hat, ob Roman, Bildband oder was auch immer …

Das Autoren diejenigen sind, die von ihrer eigenen Arbeit am Wenigsten profitieren ist bekannt oder vielleicht auch nicht. Das ist verlagsgebunden genauso wie bei einem Book on Demand, ein Buch auf Bestellung /Abruf also. Dafür muss der Autor ja Verständnis haben, denn der Verlag hat ja schließlich das Risiko und die Kosten. (Ironie  !!)

Hier im Blog werde ich den weiteren Fortgang des Projektes weitgehend “ständig” aktualisieren.

Dieser Beitrag wurde unter Literatur abgelegt am 20. Juni 2014. Bearbeiten