Warum Vegetarier, Veganer oder gar Fruitarier ?


S/W Ver: 85.97.C3P
Bild : Privat / Apfel aus dem eigenen Garten. (Sorte „Prima“)

Warum Vegetarier, Veganer oder vielleicht sogar Fruitarier ?

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Eine Frage, mit der ich vor 10 , 20 oder mehr Jahren häufiger konfrontiert wurde. Vor mehr als 20 Jahren war ein fleischlos lebender Mensch tatsächlich noch ein richtiger Exot und wurde von Leuten belächelt oder bedauert, die überhaupt keinen Zugang zu einem solchen Thema hatten und den auch nicht suchten. Alles, was im eigenen Umfeld eines Menschen fremdartig oder nicht allgemeingültig erscheint, wird nach anfänglicher Vorsicht  eine gewachsene Ablehnung. Es sei denn, er stellt sich der Bereitschaft zum vorurteilslos reflektierten Denken und Handeln. Wer macht oder kann das schon, wenn doch alle Anderen ‘kalkulierbarer’ erscheinen als dieser Mensch, der seine Ernährungs-und Lebensweise völlig anders ausrichtet. Zumal es da noch ‘aus kompetenten Kreisen’ mit wissenschaftlicher Schützenhilfe (Medizin, empirische Erhebungen) nicht nur Bedenken angemeldet werden, sondern regelrechte Warnungen. ‘Komischer’ Weise werden es aber immer mehr Menschen, die sich dem Frevel an den Tieren versagen. Massentierhaltungen,  regelrechte Schlachtindustrie, Fleischindustrie .. und so geht das weiter. Das perverseste ist nach meiner Einschätzung die Vivisektion (Tierversuche), obwohl es einem schwer fällt, eine Steigerung des Begriffes ‘Perversion’ überhaupt zu denken. Denken reicht da aber nicht mehr : Es ist Realität !

Basierend auf dieser hier sehr allgemein gehaltenen Betrachtungsweise zog ich Ende des Jahres 1985 die Konsequenz und nahm mir vor, ab dem 01.01.1986 kein Fleisch und damit auch keine Fleischprodukte mehr anzurühren. Da muss ich hier fairerweise zugeben, dass ich in den Tagen vor ‘Ultimo’ noch mal so richtig … –  Ab dem selbst vorgegebenen Stichtag war dann mit dem Verzehr von Tierkörperteilen Schluss – und zwar ersatzlos ! Circa zwei Wochen vorher habe ich mich darauf ‘programmiert’ und versucht, mich auf Einwirkungen oder Situationen der Verführung gedanklich so einzustellen, dass ich erschütterungsfrei zu meiner Entscheidung stehen konnte/kann. Das waren Hilfsmittel wie die Vorstellung beim Anblick einer Currywurst oder eines Nackensteaks vom Grill an Tierexekutionen in Schlachthäusern zu denken. Da ich so etwas auch in den abartigen Details kannte und kenne, wurde die Leichtigkeit, einer solchen Begierde nachzugeben, zur unüberwindbaren Hürde ! Die Vorstellung, Körperteile eines mit Gewalt entseelten Lebewesens, das ein Gesicht, einen Blutkreislauf und ein zentrales Nervensystem hatte/hat, löschte -bei mir jedenfalls- ein Verlangen nach noch so schön aufbereitete und gewürzte ‘Produkte’ davon gänzlich aus ! Und das ist bis heute geblieben und wird auch so bleiben ! Eine Nachhaltigkeit in der Sichtweise setzt also eine tief eingepflanzte Überzeugung ohne Eigengeißelung voraus. Das bloße ‘sich Anschließen’ an einen Trend wird nicht unbedingt nachhaltig sein, kann aber auch zu einer Art ‘Innere Festung’ gegen das Wegsehen werden. Wegsehen, weil es so einfach ist, Andere die ‘Drecksarbeit des Tötens’ machen zu lassen. Es dürften nicht Allzuviele sein, die den ‘Job’ selber erledigen würden, quasi die Basisarbeit dafür zu übernehmen, aus merkwürdig riechendem, blutigem Fleisch ‘Lebensmittel’ für Menschen herzustellen. Da würde dann die vorher weit entfernte ‘Ethikbremse’ einsetzen. Der Beweis also, dass da was nicht stimmt ! –

Als derart gewachsener Vegetarier kam ich schließlich mit der Vorstellung in Berührung, dass da noch eine scheinbar unerkannte Nebenwelt existiert : Die Welt der Milch und deren Produkte, der Eier von Hühnern aus Massentierhaltung, der Pelztierzucht, der Lederindustrie, der Ausbeutung von Tieren in jeglicher Form. Mit Haustieren wird geschmust und anschließend oder parallel eine Fleischfrikadelle, Würstchen oder ähnliches konsumiert. Da muss einem solchen Menschen doch klar werden, dass da mit zweierlei Maß gemessen wird. Das Wort Selektion hat da einen nicht wahrgenommenen Beigeschmack. Und die Medien, die Werbung befeuern diesen ‘Normalzustand’ mit allen Tricks. Der Kapitalaufwand, der in der direkten Erzeugung pflanzlicher Nahrungsmittel -ohne den Umweg über einen Tiermagen- dazu führen würde/könnte, dass kein Mensch mehr Hunger leiden müsste, wird umweltbelastend auf unsinnigste Weise verprasst und vergeudet. Das ist sogar volkswirtschaftlicher Unsinn. Ressourcenvernichtung ! Also raus aus dem Gedankengut ‘Wir wollen ja schließlich auch leben’ und ‘Was soll man denn noch essen?’, indem man keine derartigen Produkte mehr konsumiert, keine Ledersachen mehr an den Körper lässt usw.. Das geht sehr gut und ohne die befürchteten, einschneidenden Entbehrungen. Ich trage seit der weitgehenden Umstellung auf die vegane Lebens-und Sichtweise keine Lederschuhe mehr (sondern Schuhe aus Hanf) , keinen Ledergürtel, kein Lederportemonnaie. Da auf unserer ‘Ranch’ noch Hühner frei auf der Wiese laufen dürfen, esse ich allerdings hin und wieder auch deren Eier. Das ist die absolute Ausnahme, da mir irgendwo gekaufte Eier mehr als suspekt sind und nicht in meine Sichtweise passen. Diese Hühner kenne ich persönlich. Da mag man sagen, dass der ja inkonsequent ist – ein Verräter also, bei dem Reden und Handeln zweierlei sind ? Fest steht, dass ich da keine Ausnahme zu machen bereit bin und das solange geht, bis das letzte Huhn die Hühnerwiese verlassen hat ! Es gibt auch in meinem Umfeld Menschen, die auf die hier von mir angeprangerte Art und Weise über kurz oder lang die Wiese leerköpfen werden. –

Fruitarier ? Dagegen ist ein Veganer fast noch ein Verbrecher. Ok, das ist extrem formuliert – doch sich nur von Früchten einer Mutterpflanze ernähren, die sich selber davon lösten wie Fallobst etc., könnte schwierig sein. Vielmehr erscheint mir diese Lebensauffassung als die eigentlich konsequenteste, da quasi weder auf die Fauna noch auf die Flora Gewalt ausgeübt wird. Es wird kein Salatkopf abgeschnitten, kein Obst gepflückt und kein Spargel gestochen. Wer so konsequent fruitarisch lebt, verdient meine Hochachtung ! Sich da selber mit anzufreunden, gelänge mir wahrscheinlich nur recht kurze Zeit – ein Tribut an meine vegetarische und (fast)-vegane Sichtweise.

Dieser Beitrag wurde unter Vegetarismus / Veganismus abgelegt am 30. Juni 2014. Bearbeiten

 

Blackberry Q 10 + Blackberry Playbook+ Apple Keyboard


Blackberry
Bild : Privat / Playbook + Q 10 + Apple wireless keyboard

Blackberry Q 10 + Blackberry Playbook+ Apple Keyboard

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Dieses Gespann macht Sinn.

Das Blackberry Q 10 Smartphone wird zur Zeit vom wohl größten deutschen Netzanbieter beworben als das Business-Smartphone schlechthin. Werbung ist Werbung … Doch hier kann ich tatsächlich zustimmen, da ich selber so ein Gerät seit Oktober 2013 benutze und es nie und nimmer gegen ein IOS- oder Android- Smartphone eintauschen würde und werde !

Spezifikationen gibt es zuhauf im Netz, deswegen verzichte ich hier darauf, z.B. wie eingangs gesagt auf diesen namhaften deutschen Netzanbieter- und betreiber, der diese Aussage allerdings nicht gesponsert hat ! Anzumerken ist natürlich, dass dieses Gerät nicht das Surfding an sich ist, sondern ein Arbeitsgerät mit Ambitionen, auch Medien beackern zu können. Der relativ kleine Amoled-Bildschirm verlangt einige Wischgesten mehr als an einem größeren Bildschirm anderer Smartphones. Wer sowas sucht, der sollte sich die Blackberry Z10 oder Z30 ansehen, die keine physische, sondern reine Bildschirmtastaturen haben. Das Q10 mit seiner physischen Tastatur ist mit dem BB10-Betriebssystem der Garant für flüssiges Schreiben. Die nach dem Tippen eines Buchstaben angezeigten Textvorschläge werden ständig softwaremäßig aktualisiert, d.h., dass das System lernfähig ist ähnlich wie beim Apple Newton (der trotz allem unerreicht ist !). Das Q10 hat natürlich den Vorteil, dass es entsprechend leicht ist und in nahezu jede Tasche passen dürfte.

MS Word und Excel laufen nativ. Das ist genau das, was ich brauche. Keine Emulation oder ‘Nur- lesen-Funktion’ ! Unterwegs begonnene Texte oder Tabellen werden zuhause auf den Rechner übertragen und weiter geht’s . – Da freut sich der User …

Ein für mich noch entscheidendes Argument für die ‘Brombeere’ ist : die Sicherheit. Blackberry ist legendär für sein Augenmerk auf eben diese Sicherheit und scheint dem auch gerecht zu werden, nicht nur in der höchsten Sicherheitsstufe. Natürlich kann das der einzelne User nicht prüfen – wie auch ? Das Blackberry-Sicherheitssystem erscheint mir allerdings logisch. Bislang habe ich noch keine merkwürdige oder ‘komische’ Situation mit diesem Gerät erlebt – im Gegensatz zu Berichten von Usern anderer Betriebssysteme. Natürlich ist das alles Ansichtssache …

Mit der Software Blackberry link ist das Q10 sysnchronisierbar mit meinen Macs und die Kalender sind in die iCloud eingebunden und halten diese Systeme allesamt auf dem gleichen Stand. Da ich weder Bundeskanzler noch Konzernchef bin, sind meine Daten in der iCloud sicher bei der NSA aufgehoben.  😉   Für wirklich sensiblen Inhalt ist mein Füller in Verbindung mit richtigem Papier zuständig !

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Bild : Privat  / Blackberry Playbook + Zubehör

Im Blackberry Playbook Tablet sah ich eine Alternative dazu, mich (Apple-User und Fan seit 1996 und etwas abgeschwächt immer noch .. !) auch tabletmäßig aus den Fängen Apples zu befreien oder mindestens allmählich zu lösen. Also kaufte ich ein Solches bei ebay für sage und schreibe 95 € ! Klein, leicht, mit einem hervorragend kontrastreichen Bildschirm und 64 GB ! Meine 64 GB-iPads kosteten das 6-fache !). Das Einrichten war ungewohnt und lief nicht applegemäß flüssig und übersichtlich. Nach einigen Haken und Ösen stand dann das System. Über die sogenannte Blackberry-Bridge konnte ich das Playbook mit dem Q10 verbinden und hatte eine stabile Verbindung. Die Synchronisierung mit dem Q10-Kalender war nur per Bluetooth und Blackberry-Bridge zu erreichen. Etwas umständlich, doch wenn beide Geräte von einander getrennt wurden, war der Kalender auf dem Playbook leer ! Darin kann man einen Vorteil sehen, der sich mir allerdings nicht erschloss. Dafür waren auch hier MS-Word,Excel und Powerpoint nativ einsetzbar. Selbst meinen Canondrucker konnte ich per Wifi verbinden. So gesehen alles, was ich als User brauchte.

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Bild: Privat  / Blackberry Playbook mit Q10 und Apple wireless Keyboard

Dann kam der direkte Vergleich mit meinem aktuellen iPad air ! Office-apps am iPad öffnen war kostenfrei und schreiben nur gegen entsprechende Gebühr an Microsoft. Um Gottes Willen, dachte ich und entfernte mich sofort von dem Gedanken, darauf einzugehen. Das Playbook hingegen hatte das Officepaket als  ‘Docs to go’ nativ im Betriebssystem ! Das gefiel natürlich. Dann die usability : Das Playbook war ordentlich langsamer als das iPad, vor Allem im Internet. Ich lege bei Browsern immer größten Wert auf Bookmarks und deren Verwaltung,  z.B. als Favoriten. IOS synchronisierte sich per iCloud mit meinen Macs und am Playbook hatte ich keine Möglichkeit, die Bookmarks zu synchronisieren, außer sie manuell anzulegen. Bei über 100 Bookmarks – nein !  Dafür ist das Playbook ein phantastisches Lesegerät. Bücher bei Kobo zu kaufen und am Playbook zu lesen ist einfach klasse. Dabei werde ich bleiben .. das Playbook ist mein favorisierter eBook-Reader.

Fazit : Ich komme doch nicht so ganz an Apple vorbei ! (Bei den ‘großen’ Rechnern sowieso nicht ..!). Nach wie vor benutze ich folgende Systeme für Smartphone und Tablet :  IOS mit iPad und BB10 mit dem Q10-Smartphone und das Playbook OS.  Jedes hat seine Stärken und Schwächen. Surfen, emails schreiben, Bilder ansehen und grob bearbeiten, Videos und Musik – da ist das iPad fast unschlagbar. Und wie vorher gesagt – mein eBook-Reader ist das Playbook, über das sich immer wieder Gerüchte verbreiten, dass es offiziell eingestellt werden soll ! Das wäre schade, da das Teil absolut ausbaufähig ist !

Immer wieder drängt sich da ein Gedanke, eine Vorstellung auf : Einfach mal angenommen, all diese wunderbaren Geräte hätten die absolut ausgereifte Funktionalität des Betriebssystems  eines Newton … !? Als Newton -User wird einem da letztlich klar, wie schändlich und offensichtlich rein kommerziell gedacht und gehandelt das ‘Aus’ 1997 für den Newton war. Wenn die Technologie weiter entwickelt worden wäre, dann wäre das heute vielleicht die von Vielen ersehnte ‘eierlegende Wollmilchsau’ … !?  Das laste ich Apple an ! Völlig skrupellos wurden die Kunden, die damals viel Geld investierten, im Regen stehen gelassen. Nachfragen zum Produkt wurden damals und werden heute abgewimmelt oder einfach gar nicht beantwortet. Das war ganz offensichtlich ein regelrechtes Verbot von ‘ganz oben’ !? Ich nenne das ein Geschäftsgebaren der niederen Art, also genau das, was Apple heute den Konkurrenten unterstellt und anprangert ! Da können die aktuellen Produkte noch so doll sein …  Ein alter Applekunde stellt sich heute die Frage, ob sich sowas nicht wiederholen könnte/ kann  !?

Und da sollte es keinen mehr wundern, dass sich alte Kunden am Markt umschauen und -siehe da oder siehe Blackberry- auch fündig werden. Obst ist nicht gleich Obst ! –

Leserbrief Juli 2014 über das ‚Grüne Abitur‘


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Bild: Heinrich Hoffmann >Die Geschichte vom wilden Jäger< aus dem Struwwelpeter.

 

Bild : Heinrich Hoffmann aus ‚Der Struwwelpeter‘

Leserbrief zum Artikel :  > Hege und Pflege gehören zur Jagd <

(email an das Mindener Tageblatt v. 21.07.2014)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Kommentar zum genannten Artikel war nicht einzustellen. Deshalb bitte ich Sie, den folgenden Text als Leserbrief zu veröffentlichen  (bitte ungekürzt und unverändert) :

Text :

Jagdschein als ‚Grünes Abitur‘ ? Das kann eine Beleidigung für den Menschen sein, der eine Hochschulreife in der Tasche hat ! Für den Jagdschein braucht man einen IQ gemessen an der Außentemperatur und zwar in Celsius und nicht in Fahrenheit. 

Die Tricks der Jägerschaft zur Verharmlosung ihrer Freude am Töten werden immer dann offenkundig. wenn es um die Rekrutierung von Kindern und Jugendlichen geht. Dann gibt es öffentlichkeitswirksam Versuche, bildungsnah zu wirken und zu beeindrucken. Wer die Fassade zur Seite schiebt, muss sich nicht darüber wundern, ins Leere zu schauen. Wenn ‚Bildung‘  Einbildung ist …

Oder umgekehrt : Ethik und/oder Achtung vor dem Leben braucht keine dafür zwingend notwendige Bildung, sondern nur die Einbildung, dass es bildende Ethik wirklich gibt. Dann wird aus Celsius Fahrenheit. 

Joachim Rohlfing

email :   joachim.rohlfing(at)me.com

internet :  www.joachim-rohlfing.de

Was ist ein Newton ?


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Apple Newton

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Was ist ein Newton ?

1993 stellte Apple den ersten Apple-PDA (personal digital assistant) vor, der anfangs wegen der noch nicht ausgereiften Handschrifterkennung floppte, weil es zu früh und noch nicht ausgereift auf den Markt geworfen wurde.  Das änderte sich massiv in den letzen Modellen Message Pad 2000 und 2100 im Jahr 1997. Die Handschrifterkennung hatte einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Produkten dieser Art : Sie passte sich dem Benutzer an und nicht wie üblich umgekehrt ! Zwei Message Pads 2100 habe ich heute noch und eines davon ist täglich im Einsatz. Zugegeben .. ohne die Kalender-app ‘Time Trax’ wäre ich ziemlich aufgeschmissen. Da werden unerledigte Aufgaben automatisch auf den nächsten Tag übertragen. Notizen lassen sich app-übergreifend handschriftlich mit dem entsprechenden Stift (stylus) schreiben und in andere apps verlinken oder eintragen, wie z.B. Termine. Handschriftliche Texte werden automatisch und simultan in Drucktext umgewandelt und entsprechend logisch an das jeweilige Textende angefügt.

Klingt gut – ist es auch. Daten werden in sogenannten Soups im Flashspeicher abgelegt und stehen allen apps zur Verfügung mit echtem Multitasking !  Und so weiter ….

Da stellt sich die Gretchenfrage : Warum wurde ein solches Produkt nicht weiterentwickelt ?

Menschen, die heute noch ihre Newton nutzen (und wissen warum !) wurden damals 1997 von Apple komplett im Regen stehen gelassen. Keinen Support, keine Antworten auf Fragen mehr.

Steve Jobs persönlich hatte dieses unglaubliche Produkt regelrecht gekillt. Da gibt es einige Verschwörungstheorien. Logisch erscheint mir, dass dieses von seinem Nachfolger Sculley favorisierte Produkt von Jobs beendet oder gekillt wurde, weil dieser Sculley ihn, Jobs, zuvor bei Apple regelrecht rausgeworfen hatte. Was bietet sich dann an, wenn die Möglichkeit einer Revanche besteht ? Die Antwort gebe ich nicht – sie ist logisch. Leider auch extrem traurig !

Doch … für sogenannte Newtonians bleibt ein Silberstreif am Horizont der Vergessenen : Eine unermüdliche Fan- und Anwendergemeinde, online vereint bei “Newton Talk List”, unterstützt sich gegenseitig und leistet uneigennützig gegenseitigen Soft-und Hardware-Support, obwohl das Betriebssystem ‘Newton OS ‘ seit 1997 nicht mehr geupdatet wurde. Aktuell gibt es die Möglichkeit, einen NOS-Emulator namens ‘Einstein’ auf aktueller Hardware zu installieren und zu betreiben. Das habe ich noch nicht ausprobiert, weil ich nicht der größte Androidfan bin und wahrscheinlich auch nicht werde. Android ist nicht gerade das Fort Knox, vor dem Spam, Viren, Trojaner und ähnliche Abartigkeiten Halt machen. Mit all dem haben meine Newton nichts oder treffender gesagt absolut gar nichts zutun (auch nicht im Internet, denn das können sie auch !) Sie sind das Fort Knox für all die Daten (Kennwörter, Pins und ähnlich Sensibles), die in irgendwelchen Datennetzen und auf Irgendwelchen Servern nichts zu suchen haben und vermenschlicht gesagt – das auch nicht wollen !

Auch heute noch stelle ich fest, dass mein iPad die features meines Newton nicht beherrscht. Da läuft alles nicht in der bekannt geliebten Geschmeidigkeit, wofür man natürlich keinen Vergleich hat ,wenn man die Haptik eines Newton nicht kennt. Das iPad ist großartig und zeitgemäß .. doch allein die Vorstellung, dass das NOS darauf liefe, zieht die Mundwinkel hoch (.. und die Augenbrauen runter !)

Noch nicht angesprochen wurde hier die Batterielaufzeit . Im iPad bei täglicher, intensiver  Nutzung von ca. 3-5 Stunden ca. 2 Tage (ich weiß, dass das relativ ist weg. Bildbearbeitung, Videos usw.) und am Newton ?  Ich nutze ihn täglich ca. 2-3 Stunden und komme auf eine Laufzeit von sage und schreibe :  3-4 Wochen und im reinen standby ca. 3 oder eher noch mehr Monate mit einem mit aktuellen Akkus bestückten Batterytray!

Zehn Jahre nach dem Aus des Newton stellte Steve Jobs das erste iPhone vor und gebärdete sich als Innovator, sicherlich in der Hoffnung, dass wohl kaum noch jemand Sculleys Newton kannte. Da lag er falsch. Jobs hat Vieles geschaffen oder schaffen lassen, was unbestritten großartig war und ist, doch das mit den Newtons, das hätte er lassen sollen. Die Dinger sind nicht kaputt zu kriegen und waren Ihrer Zeit dermaßen voraus, dass sie -wie gesagt- heute noch in einigen sinnvollen Anwendungen der gesamten aktuellen Hard-und Software haushoch überlegen sind. Wohlgemerkt … das NOS wurde heute im Jahre 2014 seit 17 Jahren nicht geupdatet und wird es mit großer Sicherheit auch nicht mehr werden.

Das hier verwendete Foto eines Newton Message Pad 2000 ist nicht genehmigungspflichtig gekennzeichnet und frei verwendbar.

Auf meiner Homepage sind weitere Details, Test und Meinungen verlinkt.

http://www.joachim-rohlfing.de

http://www.heise.de/tp/artikel/21/21975/1.html

http://www.pda-soft.de/german.html

http://myapplenewton.blogspot.de/

Das, was mit dem Newton und seiner Entwicklung geschah, verdeutlicht das folgende Bild, das öffentlich sein muss, da keine urheberrechtlichen Hinweise zu erkennen und zu finden waren.

@ Apple :  Shame on you !!

Newton Junge

vorheriger Blog offensichtlich gehackt !! ;-((


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Bild : Privat

Entweder war es eigene ‚Unvollkommenheit‘ oder ein Angriff auf meinen vorherigen Blog, die oder der das Chaos auslöste :  18 von 20 mühevoll über Wochen erarbeitete Beiträge waren weg !!

Unwiederbringlich, wie es aussieht !   ->

-> Zum Glück nicht !!

Nach und nach werde ich versuchen, wenigstens annähernd die Inhalte neu zu posten. Leider waren da Beiträge bei, die ich nicht rekonstruieren kann, da sie intuitiv ausgearbeitet wurden und Formulierungen enthielten, die mir ein zweites Mal wahrscheinlich so nicht wieder gelingen werden ! 

Dieser Blog wird nun direkt bei WordPress gehostet und nicht – wie vorher – selber. So findet man immer einen Verantwortlichen …

Der Beitrag über das Ansinnen des Landesjagdverbandes, als Tierschutzverein anerkannt zu werden, wurde oft gelesen und hat sicherlich einigen Lesern Argumentationshilfe gegeben. Nun ist er weg ! Dafür kann ich mich nur entschuldigen.  Aktuell werde ich dafür mein Manuskript eines Leserbriefes posten, den ich gestern an das Mindener Tageblatt in Minden gemailt habe. Mal sehen, ob der überhaupt veröffentlicht wird und wenn ja, ungekürzt und unverändert allgemein.

Leider musste ich in der Vergangenheit des Öfteren andere Erfahrungen damit machen.